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1 Kapitel - 1.091 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 573 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sansa führt ein perfektes Leben in einem kleinen Dorf in der Schweiz. Fast. Sie hat tolle Freunde, gute Noten und die beste Familie der Welt. Was alles schön und gut ist, wäre da nicht Elias, der ihr das Leben zur Hölle macht. Doch als sie gezwungen werden zusammen zu arbeiten, lernt Sansa eine ganz andere Seite von Elias kennen...

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    Kapitel 1

    Ich hetzte über den menschenleeren Pausenhof. Es war ein normaler Montag Morgen und Mitte Juni. Es war Verdammt heiss und sie hatte verschlafen. Sie rammte ihre Schulter gegen die Eingangstür zur Schule und stolperte über die Schwelle. Die Flure waren bereits Menschen leer. So ein Mist! Ich sauste die Treppe hinauf, hechtete zur Garderobe hing meine Jacke auf und klopfte beim Deutsch Zimmer an. „ Ja!“, kam es von ihnen. Vorsichtig schob ich die Tür auf. Alle starten in meine Richtung. „ Aha Sansa! Wie schön dass du dich doch noch dazu entschlossen hast meinem Unterricht bei zu wohnen!“, sagte Herr Kron in dem für Lehrer so typischen, überheblichem Ton. Ich senkte den Kopf und steuerte ohne Kommentar meinen Platz in der ersten Reie an. Ich plumpste auf den alten Holzstuhl, der knirschte als ich mich zur Tafel drehte. Herr Kron wartete bis ich alle Bücher ausgepackt hatte und begann dann mit dem Unterricht. Er war ein alter Kauz der eigentlich gar nicht mehr arbeiten müsste. Aber weil er seinen Job so sehr liebte und weil wir eine Lehrer Knappheit haben, quälte er uns noch immer. Er hatte grau, weisses Haar das er in dem bekannten Albert Einstein Stil trug. Dazu eine Halbmond förmige Brille und die Falten die sein ganzes Gesicht durchzogen. Er war schon so lange hier, wie sie. Sogar noch länger. „ So, da wir nun ja vollzählig sind“, er warf mir einen strengen Blick zu,“schlägt bitte Seite 208 im Arbeitsbuch auf“. Seufzend folgte ich seiner Aufforderung. Ich blätterte zur vorgegebenen Seite. Mimik und Gestik, stand gross als Titel auf der Seite. Ach Nö! Wir machten die gesamte Doppelstunde Übungen, in denen wir lernten, unseren Körper zu kontrollieren, wie es Herr Kron nannte. Endlich, endlich klingelte es zur nächsten Stunde. Zu meiner grossen Überraschung, bekamen wir nicht mal Hausaufgaben auf. Vielleicht lag das an Frau Klee. Unsere Geschichts -Lehrerin. Sie hatten sich in der letzten Zeit unheimlich oft getroffen und Zeit mit einander verbracht. Apropos Geschichte, ich habe jetzt Geschichte. Ich ging genau ein Zimmer weiter und wollte gerade die Tür öffnen, als sich jemand direkt davor stellte. Ich schaute langsam an dem durchtrainiertem Oberkörper hoch. An dem blauen Schulhemd waren drei Knöpfe offen. Nach einer Krawatte suchte ich vergeblich. Langsam wanderte mein Blick weiter, über das markante Kinn. Dann zu der wohl geformten Lippe, die sich gerade zu einem Grinsen verzog, weiter zu der gerade Nasse und dann zu den dunkelblauen Augen die umarmt wahren von schwarzen langen Wimpern. Das ganz dunkel braune Haar, das bei nahe schwarz war, viel im in die Stirn. Elias. „ Wo hin willst du denn, kleines?“, sprach er mit tiefer Stimme und betonte das Wort „kleines“ ganz besonders, weil er genau wusste, wie sehr ich es hasste wenn man mich so nannte. „Ich wollte zum Unterricht und du stehst mir dabei im Weg“, fauchte ich ihn an. So ziemlich jedes Mädchen an dieser Schule hätte einen Mord begangen, um ein paar Worte mit Elias zu wechseln. Ich nicht. Ich hasste ihn. Es war schon immer so gewesen und wird auch immer so sein. Er lachte leise und betrachtete mich mit seinen grossen, blauen Augen. „Hm, was gibst du mir wenn ich dich vorbei lasse?“, fragte er in neckischem Tonfall. „Lass mich sofort durch, oder..“ „oder was? Was willst du dagegen tun klein-es!“, er grinste noch immer. Irgendwie erinnerte er mich an einen Wolf der gerade seine nächste Mahlzeit gefunden hatte. Ich stiess in mit all meiner Kraft zur Seite doch er bewegte dich höchstens zwei Zentimeter. Er knurrte leise und war in zwei grossen Schritten bei ihr. Er stand so dicht vor ihr, das sie sich quasi berührten. Er beugte ach zu ihr runter. Für einen Moment befürchtet sie, das er sie küssen würde und sie hielt den Atem an. Doch seine Lippen wanderten weiter zu ihrem Ohr. Und er flüsterte;“Das, meine Liebe, hättest du nicht tun sollen“. Noch bevor sie seine Worte richtig registriert hatte, packte er sie an der Hüfte und warf sie sich über die Schultern. Sie kreischte wie am Spiess und trat um sich wie eine Irre. Verschwommen nahm sie die Schulklingel wahr, doch Elias liess sie nicht los, sondern trug sie immer weiter. Sie sah nur seinen Rücken. Die Orientierung hatte sie verloren. Sansa, Reiss dich Verdammt noch mal zusammen! Okay ich hörte auf zu treten und um mich zu schreien. Und hob den Kopf. Hinter uns waren etliche Schüler die das Geschehen beobachten. Und da erkannt ich auch die ersten Lehrer die sich einen Weg durch die Schülermenge bannten. Sie sah sich in der Gegend um. Sie waren kurz vor der Turnhalle. Mit einem Klick öffnete Elias die Tür und bog dem Gang in Richtung Turnhalle ein. Was um Himmels Willen hatte er vor? Er war schon beinah bei der Tür als er abbog. Doch da waren nur die Toiletten und die..... Duschkabinen der Junges! Mit einem Ruck öffnete er auch diese Tür. Dampf und der Geruch nach Deo kamen mir entgegen. Dann liess er mich fallen. Augenblicklich wurde ich klatsch nass und als ich auf sah wusste ich auch warum. Er hatte mich direkt unter eine laufende Dusche abgesetzt. Ich schaute auf. Sofort spürte ich wie die mir bekannte Röt zu Kopf stieg. Den, ich war nicht alleine. Etliche Jungen waren in der Dusche um, na ja, zu duschen. Nackt. Nein. Ich träume und das war nur ein sehr, sehr, sehr böser Traum. Doch ich wachte nicht auf. Dann hörte ich eine Stimme hinter mir; „Vergiss nie wer der stärkere von uns ist“.

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