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Highschool...das wird ein Drama.21

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1 Kapitel - 3.456 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 426 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Es gab drei Regeln an dieser Highschool, die für das Überleben sehr wichtig sein könnten!

Regel Nr.1: Stell niemals die Verrücktheit in Frage!

Regel Nr.2: Halte dich unbedingt von Bussen fern!

Und Regel Nr.3: Niemals, ich betone, NIEMALS denken es könnte nicht noch schlimmer kommen!

Und genau diese Überlebenswichtigen Dinge, hatten auch einen bestimmten Stellenwert bei mir. Ehrlich gesagt wusste ich gar nichts über diese Schule. Weder wieso ich hier war, noch warum zum Teufel noch mal diese Sentaku existierten! Allerdings war mir eines klar: Das war mit Sicherheit irgend so eine Versteckte Kamera Show!

Falls man fragt, wo ich mich gerade befand: In meinem Zimmer und versuchte dieses peinliche Erlebnis mit dem Kleid zu vergessen. Als ich heute an kam, war alles recht fein säuberlich geputzt und aufgeräumt im unteren Wohnbereich, ja selbst der Geruch war nicht mehr da! Das erste, was ich tat war wohl mir dieses Ding vom Leib zu reißen, was sich Kleid schimpfte und dann wieder meine normale Schulkleidung anzuziehen (natürlich erst als ich in meinem Zimmer war)! Es fühlte sich so an, als würde ich wahrhaftig auf Wolken schweben! Eigentlich war ich ja schon seit gestern oder so nicht mehr in mein Zimmer gegangen wegen dieses Filme abends (wo ich immer noch ein Trauma von hatte!). Es sah eigentlich alles recht...ähm...wie sollte man das sagen...komisch aus. Na ja kein wunder, schließlich war es noch immer ein wenig chaotisch wegen Dienstag (oder war es da schon Mittwoch?) und diesem Vorfall mit dem Ego. Am liebsten würde ich gar nicht mehr daran erinnert werden wollen, das war ja mal die dümmste Aktion meines Lebens gewesen! Ich raufte mir die Haare. Wie konnte ich nur so dumm, dumm, DUMM gewesen sein!


"...MEINE MUTTER...IST TOD!"


Dieser Satz schwirrte mir noch immer durch den Kopf. Wie konnte es nur sein, dass ausgerechnet mein Hirn an genau DIESER Stelle aussetzen musste? Am liebsten hätte ich mir meinen Kopf gegen die Wand geschlagen. Nicht der war der Idiot, sondern ICH, ICH ganz allein! Weiterhin konnte man in dieser Situation wohl keine weiteren Worte finden. Und warum zum Donnerwetter fiel mir das jetzt in so einer dummen Situation ein während hier gerade mein Gehirn in Verzweiflung fiel? Erschöpft ließ ich mich aufs Bett fallen, als mir etwas auffiel. Nanu...die hatte ich ja ganz vergessen! Augenblicklich starrte ich auf den Stoff. Eine dunkle leicht blau Decke? Ach stimmt ja, die hatte ich doch bemerkt, als ich aufgewacht war! Seltsam...ich konnte mich jedenfalls daran erinnern, dass ich die mit SICHERHEIT nicht vorher gehabt hatte! Ein seltsam vertrauter Geruch ging von dem Stoff aus. Es roch so wohlig warm und angenehm, nicht zu stark, nicht zu schwach, genau richtig. Ein wenig kuschelte ich mich in diese Decke ein und schnappte mir dabei Brummi. Wie lange konnte ich eigentlich nicht mehr mit meinem Bären kuscheln? War wohl schon so um die zwei Tage her! Ich deckte mich ein wenig zu und schmiegte mich ins Kissen ein. Jetzt nur noch schlafen...mir egal ob Alpträume, oder verrückte-Tee trinkende Sportlehrer...diesmal hatte ich mir wirklich dieses kleine bisschen Pause verdient! Der Tag war doch eh für heute gelaufen. Es war Abend, ich hatte vorhin noch schnell etwas gegessen (Sakura war wirklich eine ausgezeichnete Köchin), hab auch schon meine Zähne geputzt...aber trotzdem störte mich etwas. Mehrere Male herumdrehen versuchte es mein Verstand noch einmal alle Sachen, die ich tat vor meinen inneren Auge abspielen zu lassen. Hmmm, aber so richtig wollte mir da nichts einfallen. Schulterzuckend, ging ich also sicher eine gemütliche Position zu haben und auch gleich ins Reich, der Träume übergehen zu können, als mir etwas auffiel. Es stank. Aber Brummi war das auf keinen Fall! Klar, ich hab ihn recht lange schon nicht mehr gewaschen, allerdings roch er noch nie so schlimm!
Ein wenig murrend richtete ich mich auf. Das durfte doch nicht war sein, was zur Hölle stank hier so bestialisch? Weiterhin sahen sich meine Augen im Raum um...hmmmm...nichts aufälliges, dachte sich automatisch mein 'hoch aktives' Gehirn. Das durfte doch nicht war sein, da wollte man einmal einschlafen und schon kam von irgendwo ein so bestialischer Gestank, dass- …

Und dann kam mir eine Idee. Vorsichtig roch ich einmal an mir selbst und schließlich:

„Bäh, ich rieche ja wie schimmliger Fisch!“

Ja das konnte man laut sagen! Na ja, war ja auch kein Wunder wenn man sich seit Gestern nicht gewaschen und zu dem noch sehr viel Schweiß vergossen hat! Na toll, gerade war es so gemütlich und dann bemerkt man, dass Zeit war zu baden/duschen! Genervt verdrehte ich die Augen. Konnte das nicht auch warten bis mein innerer Schweinehund auch mal die Motivation hätte, um sich überhaupt zu bewegen? Weiterhin versuchte ich einzuschlafen...ich versuchte es...immer weiter...keine Sorge, das würde ein Kinderspiel...


Und eine halbe Stunde später...


„AAAAAARGH, wieso zum Henker noch mal kann es so kompliziert sein einfach mal einschlafen zu können!“ Immer wieder drehte und drehte ich mich im Bett, doch dieser Gestank wollte weder weggehen, noch konnte man sich daran gewöhnen, wogegen mir die Decke ein wenig Trost spendete mit ihrem wohligen Duft.Einfach liegen bleiben, war der Gedanke, doch da das nicht funktionierte, wurde ich wohl oder übel dazu gezwungen einfach über meinen eigenen Schatten zu springen und aufzustehen. Mit einem Grummeln in der Kehle und aufstehend ging ich zum Kleiderschrank. Allerhand Sachen waren dort drin wie z.b. meine Ersatzschulkleidung. Ein wenig sah ich mich um, bis mir mein orangener Bademantel ins Auge stieß. „Ach da bist du...“ meinte ich also mit einer etwas erleichterten Stimme, den Blick auf das Stoffstück gerichtet.

Ich schloss die Zimmertür mit meinem Bademantel und dem Shampoo in der Hand und trat auf den Flur mit den einzelnen Türen, die in die jeweiligen Zimmer führten. Entschlossen driftete ich das Badezimmer an und schloss als ich ankam hinter mir die Tür. Sofort ließ ich das schön warme Wasser ein. Das Badezimmer sah eigentlich wie immer aus: Eine riesige Badewanne, verschiedenste Schränke mit ebenso verschiedensten Mixturen von Shampoos und Bademitteln, Gels und Spülungen, ein angelehntes Fenster und natürlich mit den Schaltern für alle möglichen Funktionen.
Als ich dann entkleidet hinein stieg, entspannte ich mich sofort und schaute ein wenig kopfschüttelnd an die Decke. Ja ja, das war wirklich heute nicht mein Tag gewesen!

Einatmen...ausatmen...einatmen...ausatmen. Gut, Entspannung gecheckt, Ruhe und Frieden gecheckt, nie wieder mit Sportlehrern oder einer Autorin Tee trinken...gecheckt! Zwar half diese Checkliste kaum etwas, allerdings konnte man es ja versuchen! Vielleicht sollte ich mir ja mal wirklich eine RICHTIGE Checkliste anlegen für solche Anlässe?
Nun gut...


Checkliste Nr.1: Entspannung


1.Atem Übungen für Leib und Seele.

2.Immer nur an Ruhe und Frieden denken.

3.Auf keinen Fall auch nur ansatzweise an etwas Nervenaufreibendes denken.


Ich glaub das wären wohl die wirklich wichtigsten Punkte. Ein wenig seufzend ließ ich meinen Kopf unter Wasser sinken und die Wärme mein Gesicht durchströmen. Einige Luftblasen meinerseits stiegen auf, als ich weiter untertauchte.


„IHR MENSCHEN SEIT DOCH ALLE GLEICH! IHR KÖNNT EINEN AUCH NUR ENTÄUSCHEN, ODER VERSUCHEN IHNEN WEH ZU TUN!"


Meine Stimme...Es war wie ein hallen durch meinen pochenden Kopf. Es war ein Gefühl der Nostalgie, dass mich durchströmte...und trotzdem würde ich so gerne im Boden versinken.


"Aber Sayuri-"


Das war mir einfach...so tierisch peinlich! Wie sollte ich denn dem Ego überhaupt unter die Augen treten? Und dann auch noch diese Sache mit dem Filmabend, wo ich mich an ihn geklammert habe wie eins dieser Fangirls! Ich hab mich ja mal wirklich so BESCHEUERT verhalten! Ich will mich einfach nur erschießen!
All diese Sachen waren doch einfach nur richtig dumm gelaufen, dabei war mein einziger Wunsch doch nur ein einfaches, entspanntes Leben gewesen! Nichts weiter...einfach nur etwas ruhiges, was mir die Befriedigung gab etwas geschafft zu haben ohne, dass man mir gleich etwas an den Kopf warf! War das wirklich zu viel verlangt? Einfach nicht in so welche Situationen geraten zu müssen?
Irgendwie musste ich über diese Tatsache ein wenig kichern, wobei mein Atem nicht an Ort und Stelle blieb, sondern nach oben an die Oberfläche der Wanne schwamm. Pah, nun hatte wohl auch mein Atem genug von mir, er schwimmt ja schon von mir weg.


"NEIN JETZT REDE ICH! ES IST MIR VOLLKOMMEN EGAL, WAS DU VON MEINER MUTTER WILLST, ODER WAS DU MIT IHR ZU TUN HAST, ABER WENN DU ES UNBEDINGT WISSEN WILLST..."


Wieso kamen mir jetzt bloß diese Sätze in den Sinn? Es war komplett UNNÖTIG! Das war ja aber noch nicht einmal das schlimmste Problem. Wenn es nur diese Sache wäre, würde ich es ja nicht ganz so schlimm finden, allerdings...warum ausgerechnet ER? Wieso musste ich Hornochse bloß ausgerechnet IHM das auf die Nase binden? Wahrscheinlich lachte er sich darüber tot, oder aber er stellt es ins Internet und dann wäre ich die Lachnummer des Jahrtausend!
Unbewusste schlug ich mir beide Hände vors Gesicht um selbst unter Wasser meine rötliche Scham zu verdecken. Peinlich, war das einzige Wort, was meinen Kopf da einnahm.Einfach so-ober-peinlich! Was sollte ich nur tun? Was KÖNNTE ich denn nur tun?
Ich versuchte mir irgendwie einzureden, dass das Ganze nun nicht so ausarten würde, schließlich war er ein gefühlskalter Egomane und kein Selbstsüchtiger …
Hey, Moment mal...war ein Egomane denn nicht selbstsüchtig? Aber genau das hieß doch das Wort 'Egomane', oder?
Aaaaaaargh, das war mir einfach zu viel!
Wie schwer konnte es denn eigentlich sein so etwas mal zu klären? Ich wette der checkt gerade seine Einnahmen von dieser Story, die er sonst wohin geschickt hatte.
Hey, aber Moment mal...wenn es ihm wirklich darum ginge mich fertig zu machen, hätte er denn dann nicht einfach den anderen aus dem Wohnheim Bescheid sagen sollen? Ich wette die Nervensäge wäre sofort auf mich zugestürzt und hätte mich mit tausenden von Dingen vollgebröselt! Und was wenn es schon alle wissen und sie nur so tuhen als ob gar nichts passiert sei? Mir kam es doch schon von Anfang an recht komisch vor, dass sie sich ganz normal verhalten hatten nach diesem Vorfall am Dienstag. Aber warum sollten die denn so tun als ob nichts passiert wäre? Hätte das irgendwelche Vorteile? Mir würde ehrlich gesagt nichts einfallen.


"...MEINE MUTTER...IST TOD!"


Mist! Wenn das so weiter ginge könnte ich wirklich einpacken! Ich wollte das nicht verdammt noch mal. Und dann auch noch diese Backpfeife! Wieso bloß immer ICH? Es war einfach kindisch, schon klar, aber so war das nun einmal mein selbst war da einfach eine Memme! Andere Menschen hatten es doch viel schlimmer. Manche mussten auf der Straße leben, die nächsten hatten gesehen wie ihre Familie ermordet wurde und ICH? Ich trauere hier wegen einer einfachen Backpfeife, die ausnahmsweise mal ICH gegeben habe.

Das war das zweite Mal gewesen...das zweite Mal, wo ich selbst jemanden aus tiefsten Herzen schlug.


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Sorry, dass ich hier kurz unterbreche, aber hört euch bitte ab hier dieses Lied an:
https://www.YouTube.com/watch? v=WMYw4rHaRbo
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Und dann...hörte ich zwei Geräusche. Das erste war das Rascheln einer Kette und das zweite war ein kräftiger, jedoch leiser Windstoß. Es war wie in einem Traum, wie meine Sicht kurz verschwamm. Etwas zog mich nach unten. Ich wollte atmen, konnte aber nicht, denn etwas drang in meinen Mund ein, bohrte sich meinen Hals hinunter in meine Lunge. Ich spürte es. Ich spürte wie die Luftblasen sich um mich scharrten und nach oben stiegen. Der Sauerstoff, der mich am Leben erhielt verschwand und kam nicht mehr zurück. Er war weg. Und es wurde immer schwärzer.
Die Welt schien sich zu drehen.
Es schlang sich zuerst um meinen Fuß, dann arbeitete es sich weiter nach oben zu meinem Bein und schließlich verfestigte es sich um meinen gesamten Körper, zog mich nach unten. Wieder drang Luft aus meiner Lunge und Wasser nahm deren Platz ein. Immer weiter...so weit bis mich meine Kräfte vollends verlassen würden. Ich wollte nach oben schwimmen, raus aus diesem dunklen Meer und mich von dieser Kette befreien, die mich unter Wasser drückte. Ich nahm alles zusammen was ich noch an Reserven hatte, auch wenn es meinen letzten Sauerstoff verbrauchen würde. Ich sammelte so viel Kraft in meinem Oberkörper, ließ meine Luft förmlich in Energie umwandeln und drückte mich so kräftig nach oben wie es nur ging in der Hoffnung, dass mein Körper endlich wieder diesen süßen Sauerstoff aufnehmen konnte, den er doch so brauchte. Aber...

...vergeblich...

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Ich wusste nicht wie lange ich schon trieb. Wozu auch? Hatte doch eh keinen Sinn. Vielleicht waren es Stunden, Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre. Ehrlich gesagt war mein Zeitgefühl schon seit einer längeren Weile ausgeschaltet, darum war es mir unbekannt

Es war dunkel und nichts ließ darauf schließen irgendwo Licht zu sehen. Etwas verschlang mich. Es verschlang mich immer weiter bis nichts mehr von meinem Licht übrig bliebe. „Nein“, sprach meine schwache Stimme, anstatt aber einem Ton kamen nur die Luftblasen aus der kalten Dunkelheit „kommt nicht rein!“ 'Immer weiter', so sagte mir etwas im Inneren.
Ich tauchte unter und versuchte nach dem Licht zu greifen, was so weit weg schien.

'Schicksal'

Sprach diese schaurige Stimme wieder. Sie sprach es ohne einen Funken Reinheit. Diese Stimme klang weder männlich noch weiblich, weder gut noch schlecht, einfach wie der Tod persönlich.

'Vergangen'

Ich hatte das Gefühl, dass es jede Stimme, jede Sprache, ja selbst jede Form annehmen könnte. Das ich jemals so enden würde.
Für einen kurzen, einen wirklich ganz kurzen Moment sah ich etwas. Es war wie ein Schatten, der noch dunkler war als jegliches Schwarz, was mir in meinem gesamten Leben untergekommen war.
Dieses Schwarz war allerdings nicht nur Dunkelheit, sondern hatte in sich ein strahlendes, ja fast schon göttliches Licht, was aber genau diese Dunkelheit warf.

'Der Schatten kann erst dann zum Licht werden, wenn das Licht erkannt hat, dass es der Schatten selbst ist'

Dieses Licht. Diese Dunkelheit. Beide zogen mich nach unten. Sie zogen mich viel zu lange nach unten und kein Leben war mehr in mir, so spürte ich. Schatten...
Ich sah es. Auf diesen Boden zu dem ich sank. Wo war das Ende dieses Bodens?
Es wurde immer klarer und reiner, sowohl von Dunkelheit, als auch von Licht. Die Reine Kette, des Lebens und des Todes, waren das reine schwarz und weiß. Allerdings...was hatte welche Farbe?
Dieses Zeichen. Reiner. Immer Reiner und klarer.
Zwei weiße Flügel in der Mitte, darüber eine Sonne, doch darunter war es verschwommen und dunkel. So dunkel, dass ich das verschnörkelte nicht erkennen konnte. Darüber etwas seltsames, Inn mitten der Sonne, über den Flügeln eine Schrift.

Dieses Zeichen...Wieso kannte ich es? Es war so...vertraut.
.
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Und wieder war es so, als ob eine sehr lange Zeit verginge, in der ich einfach nur trieb.
.
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Ich sank immer weiter, Stück für Stück bis ich glaubte ich sei eine Leiche. Die Kette zog mich immer weiter nach unten und die Kälte nahm mehr denn je zu. Ich fror unerträglich bis es schon fast zu spät war. Dann sah ich ihn...ich sah den Boden. Dieses etwas, was sich diese Kette wohl gedacht hat. Wieso hatte ich geglaubt ich könnte oben bleiben, wieso dachte ich, ich sei sicher davor hier hin zu kommen? Es brachte nicht und meine Seele brachte mich um. Überall um mich herum waren sie, war ich. Ich sah mich überall, wie ich leblos in die tiefe gezogen wurde und zu Boden sank.
Ich sank so tief, dass es mir die Sinne betäubte.
„Wieso, lässt du mich nicht gehen?“
Es war meine Stimme, die dieses Etwas angenommen hat. Ich hatte das Gefühl sie kam aus der Kette, aus dieser reinen Kette, die mich zu sich zog. Das war ich gewesen, die sprach kein Zweifel. Es war ich gewesen, die von irgendwo her gesprochen hat.
„Ich will gehen!“
Sprach es weiter. Nein, das konnte ich doch nicht sein!
„Ich will nicht mehr.“
Meine Augen schlossen sich langsam. Es war wie ein endloser Traum. Alles wurde rot und zerbrach in tausende von splittern, die das wahre ich dieses Bodens enthüllten. Einfach nur ein leeres Rot. Keiner konnte mich hier finden, keiner wusste es und niemand sah es. Es war die Reinheit dieses Ortes, die einen gefangen hielt, es war die Furcht und die Dunkelheit, die einen nicht mehr gehen lassen wollte. Die reine Furcht davor keine Farbe zu haben. Zu sinken war unumgänglich.

'Das Leben gleicht dem Schwarz und der Tod dem reinen Weiß'

Und dann, war es so, als ob ich einen Schmerz spüren würde. Einen tiefen, unumgänglichen Schmerz, der sich tief in meinen Rücken bohrte. Es war, als würde mich etwas durchschießen. Ich wollte schreien, doch ein leises Blubbern ertönte nur aus meinem Mund und meinem Körper, der einsam und allein unter den anderen Ich's trieb.
Es war ein unerklärliches Gefühl, was mich berauschte, als ob sich etwas in meine Sinne schleichen und sie aus stöpseln müsste. Von sehr weit her ertönte ein fast Ohrenbetäubender Knall, der jedoch ebenso leise war. Kurz war es still, allerdings vernahm ich dann noch etwas. Von weitem war eine Stimme zu hören...etwas bekanntes.Sie hörte sich zuerst hart an, doch dann erkannte ich etwas...etwas viel weicheres und schöneres. Es war warm, viel wärmer als man annahm.
Ich sank weiter ab und wollte dann meine Augen schließen, nie wieder öffnen.
Alles verschlang mich, nahm mich mit.
Wer sagte denn das Leben war ein Traum? Wenn dann schon...

...ein Alptraum...


Doch dann hörte ich sie wieder. Meine Augen waren geschlossen, jedoch fühlte ich etwas bekanntes. Es war warm und die Kälte verschwand ganz plötzlich. Fast schon ein wenig zärtlich wurde sie genommen, meine eisige Hand und dann, ganz automatisch, verschwand der gesamte Schmerz und mit einem klirren löste sich die Kette, zerbrach in tausende von Stücken.
„Komm!“
Nur sehr schwach konnte ich die Augen öffnen und sah dann ein alt bekanntes Gesicht und automatisch lächelte ich leicht.
Er kam in die Dunkelheit und nahm meine Hand und dann spürte ich selbst durch dieses Meer hindurch wie etwas meine Wange hinunter floss, etwas kleines, was kullernd zu meinem Kinn wanderte, sich absetzte und von dort aus fiel.
„Komm jetzt...


...Sayuri...!“



Schön, dass wir uns endlich wieder begegnen...du Vollidiot...

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Heute mal wieder kein Nachwort, allerdings hoffe ich, dass euch das Kapitel gefallen hat!

Eure MM (Mikoto Matashi)

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Kommentare (23)

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vor 670 Tagen flag
Ich lieeeeeebbbeeee diese geschichte❤️!!!!!!! Ich habe do viel fragen: Wieso ist karin so wütend auf sayuri und was hat es mit deem misteriösen grab auf sich? Ich freue mich schon auf weitere kapitel!
vor 701 Tagen flag
Bbbbbiiiiiiitttteeeeee schreib weiter!!!!! Diese Geschichte macht mich sooooooo süüüüüccchhhtiiiiigggg!!!💗💗💖❤️
vor 701 Tagen flag
Tolle geschichte💗!!!
vor 708 Tagen flag
Wie toll aber das wieder geworden ist 😍die arme wurde aber wieder ganz schön von dir gequält 😜
vor 732 Tagen flag
Hey wann kommt denn das nächste Kapitel?

LG Lucy❤
vor 758 Tagen flag
Uiii wie cool viel spaß im urlaub 😊😊ich freu mich auch wenn es die nächste zeit keine kapitel mehr gibt
vor 766 Tagen flag
Wieder ein tolles kapitel! Ich stell mir gerade Sasukes blick vor 😂
vor 770 Tagen flag
OMG ich hab so gelacht 😂😂 ist wieder mega gut geworden das mit der verspätung ist gar kein problem ❤❤ die hauptsache ist das was kommt freue mich jetzt auch schon so auf den nächsten teil❤
Und ich persönlich bin nicht nur happy wegen Sayuri sondern auch wegen dir weil du so gute geschichten schreiben kannst ❤
Ich freue mich immer voll wenn ich sehe das der nächste teil rauskam ❤

LG Lucy❤❤❤
vor 790 Tagen flag
Ich bin Lucy's Meinung ^^
vor 799 Tagen flag
Ist wieder sooooo gut geworden ❤❤❤❤❤❤❤❤ ich verstehe nicht wie du das immer so gut hinbekommst ich freue mich wieder auf den nächsten teil es ist so toll immer deine geschichte zu lesen es macht spaß und ist witzig auf jeden fall freue ich mich schon auf die nächsten teile

LG Lucy <3 ..
vor 821 Tagen flag
Die Geschichte ist echt super! Besonders wo sie Suigetsu trinken wollten😂 Mach weiter so!
vor 822 Tagen flag
Cliffhänger?T-T musste das sein ? ( aber an einer so spannenden stelle ) auf jeden fall werde ich dann bis Kapitel 22 dran bleiben und noch länger :D diese geschichte hat auf jeden fall mehr aufmerksamkeit verdient aber es ist wieder so gut geworden ich hoffe nur das du nicht die lust an schreiben oder deine ideen verlierst oder einfach mitten drin aufhören so wie manch andere -,-auf jeden fall ist sie wieder super geworden mich würde es eben nur echt freuen wen mehr auf deine geschichte aufmerksam werden -,- das ist echt gemein...
Mach weiter so <3<3<3deine Lucy
vor 832 Tagen flag
Das sayuri dann spontan umgekippt ist und fieber bekommen hat find ich sogar richtig cool und das mit dem arm das sie sich solche wunden zugefügt hat da würde es mich mal interessieren warum? seid wann macht sie das? Und alles es ist so spannend gestaltet und das mit ihrer mutter würde ich auch gern wissen es ist so spanned ich frage mich nur wo du deine ganzen ideen herbekommst mikoto <3Lucy
vor 854 Tagen flag
Und das es etwas gedauert hat ist gar nicht schlimm ich denke das es auch mal dauern kann ich meine ja nur eine ff ist ja nicht an einem tag zu schreiben man will ja auch nicht nur die ff schreiben auf jeden fall wollte ich eben nur wissen ob es überhaupt weiter geht<3.
vor 854 Tagen flag
:3jay ich finde deine ff richtig schön und freue mich immer wieder auf den nächsten teil aber jetzt kann ich ja beruhigt sein xDdanke Mikoto<3<3
vor 858 Tagen flag
Schreib weiter!!! Bitte mag deine ff richtig<3
vor 881 Tagen flag
wann kommt der nächste teil? schreibst du noch weiter? ich bitte dich darum deine ff ist nehmlich richtig schön
vor 898 Tagen flag
Wie viele Kapitel kommen noch? Ich finde deine Geschichte. Sooo Tool :3 <3
vor 908 Tagen flag
Ich freue mich jetzt schon wieder soooooo auf das neue Kapitel es ist soooooo spannend !!!Liebe deine Geschichte(fanfiction):3 <3
vor 913 Tagen flag
Bitte bitte schreib weiter bin schon soooooooo gespannt auf den nächsten Teil:3