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Zeitsterns Ende

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1 Kapitel - 824 Wörter - Erstellt von: Flubbi - Aktualisiert am: 2018-07-13 - Entwickelt am: - 154 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Seit Zeitpfote den mysteriösen Kater Mister Change getötet hat, lebte er ein wunderschönes Leben. Er wurde zu Zeitkämpfer, und Schneestern ernannte ihn zum zweiten Anführer. Das ist jetzt drei Jahre her, Schneestern ist tot, und nun ist der Anführer des Clans Zeitstern.

    1

    Zeitstern lag schnurrend im
    Schein der kalten Wintersonne und schmiegte sich an Abendlied. Seine Gefährtin erwartete Junge. Jeden Tag konnte es soweit sein, und der Kater machte sich Sorgen, obwohl Minzflug ihm versichert hatte, dass es Abendlied gut gehe. "Sie werden so wunderbar sein...", flüsterte er glücklich.

    # Zwei Tage später #

    "Zeitstern! HILFE! Bitte..." Abendlieds qualvolle Schreie hallten durch das Lager. Zeitstern rannte zum Heilerbau. Er hatte solche Angst um seine Gefährtin!
    Aber Minzflug hatte die Kätzin schon gehört und stürmte in die Kinderstube. Frostnebel schubste Honigjunges, Himbeerjunges und
    Igeljunges heraus. "Ich will aber zusehen!", murrte Himbeerjunges.
    Igeljunges fragte:"Dürfen wir danach mit ihnen spielen?"
    Zeitstern dachte sehnsüchtig daran, wie es mit seinen Jungen sein würde.

    #Vier Tage danach#

    Abendlied betrachtete die fünf winzigen Kätzchen, die im Moosnest herumkrabbelten und flüsterte Zeitstern etwas zu. "Wir sollten ihnen Namen geben.
    Wie wäre es mit... Blaubeerjunges." Sie deutete auf eine schwarze Kätzin. "Ein schöner Name.", schnurrte Zeitstern, dann sagte er "Dieser hellgraue Kater. Ich glaube, Traumjunges passt."
    "Und die Braun-weiße Kätzin Sprenkeljunges!"
    "Und diese grau-silberne hier Silberjunges!"
    Sie waren begeisert von ihren wunderschönen Jungen. Blieb nur noch ein kleiner, weißer Kater. "Schneejunges. Nach Schneestern. ", sagte Zeitstern.


    # Eine Woche später #

    Es war furchtbar kalt. Viele im Clan litten an grünem Husten, darunter auch Silberjunges und Schneejunges. Sprenkeljunges war von Anfang an ziemlich schwach gewesen und hatte keine paar Tage überlebt. Zeitstern war verzweifelt. Er wollte nicht alle seine Jungen verlieren.
    Der Kater lief aus dem Lager
    in den Wald, und von da aus
    weiter zur Heidelandschaft. Er spürte den Wind im Pelz, aber es war etwas faul in der Luft. Es stank richtig. Nach Fuchs! Das rotbraune Tier stand hinter Zeitstern und knurrte bedrohlich.
    "Verschwinde!", kreischte der Anführer und schlug dem Fuchs die Krallen aif die Schnauze. Dieser jaulte und biss Zeitstern in die Flanke. Der Kater wimmerte vor Schmerz, während der Fuchs ihm ein Stück Fleisch herausriss. "DU DUMMER HAUFEN DRECK! LASS MICH IN RUHE!", brüllte Zeitstern. Ein blaues Leuchten umgab ihn, und er schlitze dem Fuchs die Seite auf, der winselnd davonrannte. "Zeitstern!", Abendlieds Stimme drang an sein Ohr. "Du musst zu Minzflug!" Zeitstern stöhnte nur.Alles drehte sich und wurde schwarz....

    #Drei Tage danach#

    Minzflug sah besorgt auf Zeitstern, der auf einem Moosnest im Heilerbau lag. Er zuckte und murmelte, während er schlief. Die Wunde hatte sich entzündet, und Zeitstern hatte sowieso nur noch ein Leben. Der Anführer schlug die Augen auf und flüsterte "Ich muss zu Abendlied, Blaubeerjunges und Traumjunges..."
    Minzflug wusste, dass es sehr wichtig war, ihn seine Familie sehen zu lassen, nachdem zuerst Sprenkeljunges, und dann Silberjunges und Schneejunges
    gestorben waren. "Nein. Bleib liegen. Ich hole sie. "
    Die Heilerin lief zur Kinderstube und brachte Zeitsterns Familie zu ihm. "Vater...verlass mich nicht!" Blaubeerjunges sah Zeitstern ängstlich an. "Meine kleine...es tut mir Leid, aber ich muss..."
    "Zeitstern! Gib nicht auf!" Abendlied schluchzte.
    Zeitstern stand mit letzter Kraft auf und drückte seine Schnauze in den weichen, rötlichen Pelz seiner Gefährtin. " Es ist soweit. Ich liebe dich. Und die Jungen auch, aber es ist Sinnlos. Ich werde auf euch warten..." Mit diesen Worten rollte sich auf dem Boden zusammen, schloss die Augen und sagte "Auf wiedersehen..."
    Er fühlte sich frei, und sprang aus seinem ehemaligen Körper. Mit einem letzten Blick auf seine Familie lief er in das Territorium des SternenClans.
    Seine Magie wurde in diesem Augenblick weitergegeben. Traumjunges würde einmal ein ebenso großer Krieger wie sein Vater werden. Doch dies ist eine andere Geschichte.

    Ende














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