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Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts (10)

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1 Kapitel - 1.263 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 744 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

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    Der Duellierclub Am nächsten Tag erfuhr ich von Ginny, dass Colin Creevey, der Junge mit der Kamera, versteinert aufgefunden worden war. Sie wirkte z
    Der Duellierclub

    Am nächsten Tag erfuhr ich von Ginny, dass Colin Creevey, der Junge mit der Kamera, versteinert aufgefunden worden war. Sie wirkte ziemlich aufgelöst - seltsamerweise, denn er war nicht wirklich mit ihr befreundet gewesen.
    "Liza..." Sie zögerte.
    "Was ist?"
    "Habt ihr Slytherins eine Ahnung, wer der Erbe sein könnte?"
    Ich versteifte mich fast automatisch.
    "Ginny...willst du etwa behaupten, dass Draco und ich von ihm abstammen?"
    "Nein!", rief sie und fuhr dann leiser fort: "Ich dachte nur...dein Vater...ach, es ist ja auch egal."
    "Nein, ist es nicht.", murmelte ich. "Aber ich weiß nichts...und Draco bestimmt auch nicht."
    Ginny nickte bedrückt. "Liza...da ist noch etwas, das ich dir sagen wollte."
    Ich hob den Kopf. "Was denn?"
    "Ich...bei meinen Schulbüchern war so ein Taschenkalender. Er ist fünfzig Jahre alt und es steht nichts darin. Aber wenn ich hineinschreibe, dann antwortet er mir."
    Ich runzelte die Stirn und ein ungutes Gefühl schlich sich durch meine Adern.
    "Kann ich es sehen?"
    Sie zögerte und ich glaubte schon, dass sie ablehnen würde, als sie in ihre Schultasche griff und einen schlichten, schwarzen Taschenkalender hervorholte. Ich wollte danach greifen, doch Ginnys Hand zuckte zurück und sie presste das Buch an ihre Brust.
    "Fass es nicht an!"
    Ich zog mich zurück und hob abwehrend die Hände.
    "Tut mir leid."
    "Schon gut.", seufzte Ginny und sah auf einmal wieder sehr zerbrechlich aus. Ich hatte Mitleid mit ihr und zog sie in eine Umarmung.
    "Wir finden eine Lösung.", murmelte ich.
    "Hör Bitte aber auf, da rein zu schreiben. Mit Schwarzmagie ist nicht zu spaßen."
    Sie nickte, steckte das Buch wieder weg und lächelte.
    "Danke. Danke, dass du meine Freundin bist."

    Astoria und ich setzten uns auf unsere gewohnten Plätze in der Mitte von Lockharts Klassenzimmer. Wir hatten Verteidigung gegen die Dunklen Künste gemeinsam mit den Gryffindors, sodass Ginny schräg vor uns saß. Lockhart betrat das Zimmer, geschniegelt und gestriegelt wie immer in seinem perfekt gebügelten Umhang. Ich stöhnte leise und Astoria kicherte. Lockhart hielt dies für eine Schmeichelei ihm gegenüber und zwinkerte ihr verschmitzt zu. Sie errötete, jedoch eher wütend als vor Verlegenheit.
    Wie immer lief der Unterricht wie eine schlechte Vorlesestunde ab. Lockhart ließ uns das vierte Kapitel von 'Trips mit Trollen' aufschlagen und zwang einen nach dem anderen, daraus vorzulesen. Währenddessen spielte er die "heldenhaften" Szenen mit Aaron Lyss, einem zugegebenermaßen trollartigen, kräftigen Gryffindor, nach. Auf diese Weise hatten wir in diesem Jahr bereits 'Ferien mit Vetteln' und 'Wanderungen mit Werwölfen' durchgearbeitet. Ich fragte mich, was Lockhart in den Jahresprüfungen wohl an Stoff abfragen würde. Wahrscheinlich den genauen Wortlaut seiner Bücher.
    Am Ende der Stunde baute sich Lockhart in seiner ganzen glänzenden Pracht vor uns auf.
    "Meine lieben Schüler! Ich habe beschlossen, einen Duellierclub zu gründen. Heute Abend wird das erste Treffen stattfinden und ich erwarte, Sie alle dort zu sehen."
    Er zwinkerte in die Runde.
    "Ansonsten gebe ich Ihnen auf, 'Trips mit Trollen' bis Kapitel elf weiterzulesen und eine Stellungnahme über mein Handeln gegenüber dem Flusstroll zu schreiben. Bis heute Abend!"

    Die halbe Schule hatte sich nach dem Abendessen in der Großen Halle versammelt, um Zeuge von Lockharts groß angekündigten Lektionen im Duellieren zu werden. Schon bei seiner ersten Demonstration wurde Lockhart von Snape entwaffnet, was den Schülern Gelächter und den meisten Schülerinnen ein mitleidiges Aufseufzen entlockte. Astoria und ich gehörten zur Kategorie "Mit der Handfläche gegen die Stirn klatschen und danach in Gekicher ausbrechen". Im Folgenden forderte Lockhart uns dazu auf, in Zweierteams den Entwaffnungszauber zu üben. Der ganze Spaß endete damit, dass sich mein Bruder und Harry Potter gegenüberstanden - umringt von allen anderen Schülern - und sich gegenseitig irgendwelche idiotischen Flüche an die Köpfe warfen. Bis schließlich Draco eine Schlange herbeizauberte. Sie war nicht sehr groß und wohl kaum sehr gefährlich, doch als Lockhart versuchte, sie wegzuzaubern, flog sie durch die Luft und klatschte vor dem Hufflepuff Justin Finch-Fletchley auf den Boden. Und in diesem Augenblick stürzte Harry Potter vor, aus seinem Mund kam ein unheilvolles Zischen. Die Schlange zögerte, und Snape nutzte den Moment, um sie wegzuzaubern. Doch niemand achtete darauf. Alle Blicke hatten sich auf Potter gerichtet. Harry Potter, ein Gryffindor durch und durch, war ein Parselmund.

    Ich erwachte am nächsten Morgen und das erste, was ich sah, waren die weißen Flocken, die am Fenster unseres Schlafsaales vorbeitrudelten und die Oberfläche des schwarzen Sees bedeckten. Da der Schlafsaal etwas höher gelegen war als der Gemeinschaftsraum, konnten wir den See überblicken - und er war komplett weiß!
    Ich sprang auf und suchte in meinem Koffer nach den Winterumhängen.
    "Astoria!", rief ich, während ich mir dicke Wollsocken überzog, denn der Steinboden war eiskalt.
    "Wach auf, es schneit!"
    Astoria zog sich die Decke über den Kopf, bis nur noch ihre braunen Haare zu sehen waren.
    "Ich hasse Schnee!", jammerte sie. "Es ist bestimmt kalt!"
    "Steh jetzt auf, sonst kommen wir zu spät zum Frühstück! Und wenn wir zu spät zum Frühstück kommen, kommen wir zu spät zu Zaubertränke. Und wenn wir zu spät zu Zaubertränke kommen, wird Snape-"
    "Ja, ist ja gut, Liza! Ich bin ja schon wach."
    Ich grinste und band mir meinen Schal um.
    Der Vormittag verlief ruhig. Es war Freitag und wir hatten nur vier Stunden, Zaubertränke und Kräuterkunde. Letzteres fiel aus, und Astoria und ich spielten eine Runde Zauberschach, die ich gnadenlos verlor. In der Mittagspause jedoch sprach sich herum, dass es einen Doppelangriff gegeben hatte, auf Justin Finch-Fletchley und den Fast Kopflosen Nick. Die unterdrückte Panik war beinahe greifbar.
    Am Nachmittag wurden die Listen ausgehängt, in die sich die Schüler eintragen sollten, die über Weihnachten nach Hause fahren wollten. Ginny hatte mir bereits gesagt, dass sie in Hogwarts bleiben würde, da ihre Eltern zu ihrem Bruder nach Rumänien fahren wollten. Ich beschloss, einen Brief an meine Eltern zu schreiben.

    Hallo Mum, Hallo Dad!
    Wie ihr wahrscheinlich schon wisst, bleibt Draco über Weihnachten hier in Hogwarts. Ich wollte euch fragen, ob ich ebenfalls bleiben kann, denn es ist hier sehr schön und ich würde gern Weihnachten hier mit Draco feiern und ein bisschen die Ruhe genießen.
    Liebe Grüße,
    Eure Eliza

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Kommentare (9)

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vor 441 Tagen flag
Diese Geschichte ist Sau spannend! Ich würde gerne mehr lesen!
vor 448 Tagen flag
Omg das muss ich lesen heisse Elisa aber halt mit s anstatt mit z, volm toll bestimmt
vor 448 Tagen flag
Voll Cool bitte schreibe weiter!!!!!!!!!
BITTE
vor 527 Tagen flag
Weiter schreiben weiter schreiben!!!!!!!!
vor 545 Tagen flag
Schreib bitte weiter, die Geschichte ist super. I Love it❤️
vor 546 Tagen flag
Bitte weiterschreiben
vor 729 Tagen flag
Die Geschichte ist echt cool, schreib bitte weiter
vor 731 Tagen flag
Schreib bitte weiter. Dein schreibstiel gefält mir.😃
vor 742 Tagen flag
Wieso hören die meisten FF's so abrupt auf ?
Schreib doch bitte weiter ! *Erwartungsvoll anschau*