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Lebensgeschichte mit Yoongi

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15 Kapitel - 15.024 Wörter - Erstellt von: Jessi1997 - Aktualisiert am: 2018-09-16 - Entwickelt am: - 3.269 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Du bist 18 Jahre alt und hasst es zur Schule zu gehen. Dein größter Traum ist es K-Pop Star zu werden und deswegen schreibst du auch schon eigene Lieder. Du bist oft in einer Wohnung in Gangnam einem Viertel von Koreas Hauptstadt Seoul.
Doch eines Tages zieht die berühmte Boy-Group BTS neben dir ein und dein Leben verändert sich schlagartig. Aber nicht nur ins gute.

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    Es ist 7:09 Uhr und ich musste mich mal wieder aus dem Bett quälen, da es Montag ist und um halb 9 die Schule anfängt. Ich hatte mal wieder keine Lu
    Es ist 7:09 Uhr und ich musste mich mal wieder aus dem Bett quälen, da es Montag ist und um halb 9 die Schule anfängt. Ich hatte mal wieder keine Lust und außerdem ist mir im Traum eine neue Melodie eingefallen. Als ich dann in die Küche gehe fällt mir ein Zettel auf dem Tisch auf. Darauf steht: "Liebe d/n (dein Name), ich und dein Vater sind ab heute Morgen auf Geschäftsreisen in Schweden und kommen erst in drei Wochen wieder. Ich denke genug Essen ist im Kühlschrank und wenn nicht dann weißt du ja wo das Geld ist. Liebe Grüße deine Mutter." Als ich fertig gelesen hatte war ich irgendwie glücklich, da meine Eltern jetzt erst mal weg sind und ich musste mir keine Ausreden einfallen lassen. Ich esse schnell etwas und gehe dann wieder nach oben und ziehe meine Schul-Uniform an. Dann schnappe ich mir meine Tasche und laufe zum Bahnhof. Dort steige ich in den Zug. Ich nehme meinen Block heraus und schreibe schnell die Melodie auf. Dann stecke ich mir meine Kopfhörer in die Ohren und höre etwas Musik. Irgendwann kommen weitere Schüler aus meiner Schule. Wir steigen aus und laufen den restlichen Weg zu Schule. Am Schul- Tor bleibe ich kurz stehen und balle meine Hände zu Fäusten gehe dann aber auch weiter. Das erste was passiert ist, dass mich irgendwelche Jungen aus meinem Jahrgang ansprechen und dann auch noch anfangen mich zu ärgern. Jetzt ist mir die Lust an Schule für den heutigen Tag total vergangenen. Also renne ich kurz nach dem klingen vom Schulgelände in Richtung Neubaugebiet in dem ich eine kleine Wohnung besitze. Es ist zwar nur ein kleines Haus mit 8 kleinen Wohnungen aber die oberste und im Moment einzige besetzte Wohnung gehört ganz alleine mir. Aber bevor ich überhaupt in das Haus gehen kann fallen mir die Umzugs wägen auf die vor dem Haus stehen. „Ziehen hier jetzt Nachbarn ein?“, murmelte ich und starrte auf die Autos. „Ja, sieben Jungen im Alter von zwanzig ziehen hier ein.", sagte jemand hinter mir. Ich drehte mich um und erblickte eine ältere Dame. „Ach so. Das werde dann wohl meine neuen Nachbarn sein.“, sagte ich und marschierte geradeaus aufs Haus zu. Doch plötzlich hielt mich jemand am Arm fest.

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    „Du darfst da nicht hin.“, sagte eine männliche Stimme hinter mir. Ich drehte mich schon wieder um und erblickte eine ungefähre 30 Jährigen Mann. „Wieso nicht?“, fragte ich trotzig. „Du bist wahrscheinlich ein A.R.M.Y. und möchtest nur Fotos von den Jungen.“ „Nein, ich möchte gerne in meine Wohnung.“, antwortet ich und versuchte möglich ruhig zu bleiben. „Das sagen leider nur A.R.M.Y.s.“ „Nein! Und was sind eigentlich A.R.M.Y.s? Und außerdem wohne ich hier.“, sagte ich und zeigt ihm meinen Schlüssel. Dann riss ich mich los und rannte einfach zwischen den Autos durch zur Tür. Ich riss die Tür auf und lief geradewegs in eine Jungen hinein. Schnell entschuldigte ich mich und lief an ihm vorbei die Treppe hoch. Angekommen schloss ich auf und knallte hinter mir die Tür zu. Dann setzte ich mich auf meinen Stuhl, schaltete den Computer an und begann mein Lied weiter zu entwickeln.

    Irgendwann als die Mittagssonne schon ins Zimmer schien überlegte ich mir ob ich mir vielleicht mal was zu Essen holen sollte. Also speicherte ich und verlasse die Wohnung. Unten angekommen bemerkte, dass die Autos weg sind (Zum Glück). Ich beschloss mir im Laden um die Ecke eine Nudel Suppe und etwas Kim-chi zu kaufen. Als ich dies getan habe spazierte ich zurück. Angekommen lief ich langsamer als am Morgen die Treppe hoch. Als ich an einer der neu bewohnten Wohnungen vorbei kam hörte ich Musik. Ich blieb stehen und hörte etwas zu. Plötzlich hörte die Musik auf und jemand öffnete die Tür. Meine Augen weiteten sich als ich den Jungen erkannte, in den ich am Morgen hinein gelaufen bin. „Oh. Entschuldigung wegen heute Morgen.“, brach es aus mir heraus. Eine kurze Stille herrschte, bis der Junge zu mir sagte: „Ach so. Entschuldigung angenommen, wenn du mir sagst warum du so gerannt bist.“ Ich stutzte, seufzte und antworte: „Irgendein Typ meinte, dass ich nicht hier rein darf. Da ich aber hier eine Wohnung habe bin ich einfach los gerannt um so schnell wie möglich rein zu kommen.“ Der Junge nickte. „Und wieso stehst du vor meiner Tür? Bist du auch ein A.R.M.Y?“ „Das waren jetzt zwei Fragen. Also erstens ich stehe vor deiner Tür, weil ich die Musik schön fand und ein bisschen zuhören wollte. Und zweitens habe ich überhaupt keine Ahnung was A.R.M.Y.s überhaupt sind. Falls ich also störe gehe ich.“, sagte ich und wollte schon gehen. Doch er hielt mich fest. „Ich habe noch eine Frage. Wieso wohnst du hier? Du siehst nämlich so aus als würdest du noch zu Schule gehen.“, sagte er und zeigte dabei auf meine Uniform. „Also ich gehe noch zu Schule aber, aber... ist auch egal. Und ich wohne hier, weil ich hier meine Musik schreibe, da ich das Zuhause nicht machen darf. Also haben mir meine Eltern hier eine freistehende Wohnung gemietet. Und so lebe ich halt hier lieber als Zuhause, weil es hier schöner ist.“, plapperte ich. Dann fiel mir auf, dass ich total viel von mir erzählt hatte und wurde blass. Ich kenne diesen Jungen nicht und erzähle ihm tausend Dinge aus meinem Leben, dachte ich. Ich sah ihn nicht mehr an und rannte einfach die letzten Treppen nach oben.

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    In meinem Zimmer angekommen stellte ich die Nudel Suppe in die Mikrowelle und schmiss mich aufs Sofa.
    Wieso erzählte ich ihm das? Ich kenne ihn doch gar nicht und weiß noch nicht mal wie er heißt. Aber was mir sofort aufgefallen ist ist, dass er irgendwie anziehend ist. Ich habe keine Ahnung warum. Gott ist das Gefühl komisch. Aber wenn ich mich jetzt verliebt habe macht mein neuer Song keinen Sinn mehr und ich kann mir wieder einen neuen überlegen. Darauf habe ich keine Lust. Und außerdem wie soll daraus was werden? Ich habe es doch vom ersten Augenblick vergeigt.

    Ich war total in meine Gedanken vertieft, bis mich das Piepsen der Mikrowelle aus meinen Gedanken riss. Stöhnend stand ich auf und holte mir meine Suppe. Dann fiel mir auf, dass das Kim-chi immer noch auf dem Tisch lag. Also brachte ich es schnell in die kleine Kühltruhe und begann das genüsslich meine Suppe zu essen. Mit dem Essen fertig setzte ich mich wieder an meinen Computer. (Aber erst nachdem ich meine Schuluniform in Jeans und Pulli gewechselt hatte.)

    Auch schon zehn Minuten später hörte ich Stimmen vor meiner Tür. Da ich gerade aber mitten in meiner Vertonung war dachte ich mir nichts dabei. Mit der Vertonung fertig wurde es dann aber schon etwas seltsam. Vor meiner Tür war nämlich eine Diskussion darüber entstanden, wer den jetzt klingeln sollte. Das wurde mir jetzt zu viel. Also öffnete ich die Tür und sagte dabei:"So jetzt muss keiner klingeln. Und ich hoffe, dass ihr jetzt mal etwas leiser seid." Ich stockte jedoch als ich merkte, dass meine neuen Nachbarn vor meiner Tür standen. Schnell entschuldigte ich mich für meinen barschen Ton und verbeugte mich kurz. Nachdem ich dies getan hatte fragte ich mich aber warum sie vor meiner Tür standen. Doch diese Frage klärte sich schnell, da der größte von ihnen anfing. "Da die anderen nichts sagen erlaube ich mir uns vorzustellen.", sagte er in die Rund und wandte sich dann an mich. "Da wir jetzt ja Nachbarn sind haben wir uns überlegt dich etwas besser kennen zu lernen. Also ich bin Namjoon, der mit den minzgrünen Haaren ist Yoongi, das ist Seokjin, wir nennen ihn aber alle Jin. Das ist Hoseok oder auch J-hope. Und das sind Jimin, Taehyung und Jungkook der jüngste von uns." Währenddessen zeigte er auf die jeweiligen Personen. Doch ich starrte einfach nur Yoongi an. Irgendwann holte J-hope mich aus der starre. "Und wie heißt du?", fragte er mich lächelnd. "Ich. Ich heiße d/n." "Okay. Und noch eine Frage: Hast du gerade gesungen?" "Ja. Und wenn ihr noch mehr fragen habt, dann kommt doch rein. Ich habe nämlich keine Lust mehr in der Tür zu stehen.", sagte ich und machte Platz, dass alle sieben eintreten konnten. In meiner Wohnung bemerkte Jungkook:"Hier sieht es ja fast so aus wie bei Yoongi." Ich schaute zu Yoongi, der guckte aber schnell weg. Also ließ ich meinen Versuch sein Gesicht zu deuten und zeigte aufs Sofa. "Ihr könnt euch setzten. Wenn es zu klein ist kann ich noch Stühle holen." Alle setzten sich bis auf Yoongi. Er hatte seinen Blick auf meinen Bildschirm geheftet und schaute sich alles genau an. "Äh Yoongi? Willst du dich nicht auch setzten?", fragte Jin. Yoongi schüttelte kurz den Kopf und setzte sich dann ans Ende neben Jimin. "Also d/n du hast uns ja indirekt gesagt, dass wir dir Fragen stellen dürfen.", stellte Jimin fest. Oh. So habe ich das noch nicht gesehen. Verdammt hätte ich das nicht gesagt würden sie nicht hier sein. "Habt ihr so viele Fragen?", fragte ich sie unglaubwürdig. "Also ein paar sind schon zusammen gekommen.", meinte J-hope. "Also okay. Schießt los.", sagte ich und setzte mich auf meinen Schreibtischstuhl. "Wie lange schreibst du schon Lieder?", fragte Yoongi. "Seit dem ich zwölf bin. Ich hatte da eine schwere Phase und wollte mich irgendwie ablenken. Also habe ich einfach ein Lied geschrieben. Und da es irgendwie Spaß gemacht hat habe ich weiter komponiert.", antwortete ich.
    Mist wieso habe ich wieder so viel erzählt? Ich hätte doch einfach nur sagen können, dass ich mit zwölf angefangen habe. Dachte ich ärgerte mich über mich selbst. "Okay kannst du uns das Lied mal vorsingen?", fragte mich Jungkook. "Von mir aus. Aber ich warne euch ich bin nicht besonders gut.", sagte ich und suchte währenddessen die Musical-Version von dem Lied:`Wieder und Wieder´. Ich drückte auf Play und fing an zu singen. Am Anfang war es doch etwas komisch, da ich noch nie Publikum hatte. Aber als ich Yoongi`s Blick begegnete wurde mir warm ums Herz.
    Was war los mit mir?
    Als das Lied geendet hatte sahen mich alle total erstaunt an. "War ich wirklich so schlecht?" "Nein, dass war fantastisch!", platzte es aus Taehyung heraus. Und alle anderen nickten zustimmend. "Sag nie wieder du kannst nicht singen d/n.", stellte Namjoon klar. Das wurde jetzt schon etwas peinlich. "Habt ihr noch Fragen oder kann ich an meinem Lied weiter schreiben?", fragte ich. "Eigentlich hatten wir keine Fragen mehr, bis du dein neues Lied erwähnt hasst. Also worum geht es in dem Lied?", fragte Jin. "Äh nun ja. Es geht darum, dass ich meine Liebe immer noch nicht gefunden habe und deswegen halt suche und mich frage, ob ich sie irgendwann überhaupt finden werde." "Dürfen wir zuschauen wie du das machst? Also das mit dem Entwickeln." "Okay.", sagte ich etwas schüchtern und bereute es auch sofort. Alle sieben starrten mir in den Rücken, als ich weiter arbeitete. Irgendwann lehnte ich mich zurück und merkte sofort, wie mich alle erwartungsvoll anschauten. "Ich bin fertig. Wollt ihr es hören?", fragte ich. Sie nickten gleichzeitig. "Also gut.", meinte ich und drückte auf Play.

    Das Lied endete und alle Klatschten. Dann sagte Namjoon:"D/n vielleicht solltest du etwas mehr Bass drauf machen und einen leichten Beate hinter setzten." Ich merkte, dass er noch etwas sagen wollte, aber von Jin mit dem Ellenbogen in die Seite gerammt wurde. "Okay ich kann es ja mal versuchen.", meinte ich etwas verwirrt.
    Als ich das Lied bearbeitet hatte staunte ich. Es hörte sich viel besser an. Und man hörte noch besser das Gefühl heraus. Wow. Woher wusste er das? Ich wollte gerade Namjoon fragen, woher er das wusste aber Jin kam mir zuvor. "Also wir sollten langsam gehen es ist schon fast elf Uhr und d/n muss morgen ja fit zu Schule. Alle nickten und gingen zur Tür. Doch ich hielt Yoongi am Ärmel fest, weil mir eingefallen ist, dass ich ihn schon die ganze Zeit was fragen wollte.

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    „Yoongi. Wie heißt das Lied, dass du heute Mittag gespielt hast?“ „Ähm das heißt `I NEED U“ „Kannst du mir das beibringen?“, fragte ich ihn sofort. „Okay. Hast du morgen Zeit? Dann kannst du zu mir kommen.“ „Ja, dann komme ich morgen um 10 Uhr zu dir.“, sagst ich und scheuchst ihn aus meiner Wohnung, damit er mir das nicht erst ab Abends erlaubt. Da kann ich nämlich nicht mehr gut lernen. Als die Tür ins Schloss fiel merkte ich, dass ich um die Uhrzeit eigentlich noch in der Schule sein müsste. „Mist. Aber ist auch egal. Dann gehe ich halt wieder nicht zur Schule.“, meckerte ich mich selbst an.

    AM NÄCHSTEN MORGEN:
    Es ist gerade mal acht Uhr und ich sitze schon am Schreibtisch. Obwohl ich eigentlich kein Frühaufsteher bin, bin ich schon vor sieben Uhr aufgewacht. Irgendwie freue ich mich total darauf, dass Yoongi mir bald dieses Wunderschöne Lied beibringt. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist aber ich freue mich total darauf. "Okay, beruhige dich d/n.", murmelte ich. Als ich wieder einigermaßen ruhig atmete, setzte ich mich an den Computer und googelte `I NEED U´. Mir wurde eine Gruppe namens BTS angezeigt, die wohl einen Song produziert hat der `I NEED U´ heißt. Da klingelte was bei mir. Die alte Dame hatte doch irgendwas von BTS gesagt. Ich habe gedacht, dass sie eine Gang sind uns sich halt BTS genannt haben. Okay gucke ich einfach mal was sich dahinter verbirgt. Ich klickte auf das nächst beste Video. Das Video begann, dann fing jemand an zu Rappen. "Warte. Das ist doch... Yoongi! Und jetzt J-hope.", rief ich und klickte auf Pause. "Ach du meine Güte, dass sind ja alle.", staunte ich. Ich überlegte: BTS ist also eine K-POP BOYGROUP und sie wohnen hier in diesem Haus. Ich sollte sie jetzt aber nicht anders behandeln nur, weil ich ihre wahre Identität kenne.Die Jungs sind alle so nett. Vielleicht sollte das alles einfach vergessen. Dann lernen sie mich anders kennen. Als normalen Menschen der sie normal behandelt und nicht wie Idols. Zwei Stunden später stand ich vor Yoongi´s Tür. Da fällt mir noch ein ich hatte mir noch keine Ausrede für mein frühes könne ausgedacht. Werde ich schon schaffen. Ich atmete noch einmal tief durch und klingelte dann. Er öffnete. Wow. Yoongi sah voll schön aus. GOTT! Was war mit mir los. Er bat mich rein und so trat ich in seine Wohnung. Oh Jungkook hatte wirklich nicht gelogen. Hier sah es wirklich aus wie bei mir, dachte ich. "Setz dich doch auf das Sofa da.", sagte er und ich nickte. Ich setzte mich und er setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl gegenüber von mir. Was wird das jetzt?, dachte ich etwas verwirrt. "Ich habe mal eine Frage. Wieso bist du nicht in der Schule?", fragte er mich auf einmal. Mein Atem stockt. Oh misst jetzt sitze ich in der klemme. "Also wir haben einen freien Tag...", fing ich an, doch wurde von ihm unterbrochen. "Das glaube ich dir nicht. Sag mir die Wahrheit.", dabei schaute er mich eindringlich an. "Das kann ich jetzt noch nicht. Vielleicht erzähle ich es dir irgendwann mal.", murmelte ich und schaute ihm nicht in die Augen. Als ich weg schaute viel mir das Mikrofon auf dem Tisch auf. Obwohl ich ja schon wusste, dass er und die anderen Musik schrieben fragte ich Yoongi trotzdem: "Du schreibst auch Musik?" "Ja, aber bist du nicht hergekommen um das Lied zu lernen?", sagte er ausweichend. "Ja stimmt. Also wie geht das?" Er holte Noten aus einer Schublade und stellte sie auf den Klavier Noten-Ständer. "Probiere das mal aus." Ich nickte und setzte mich ans E-Piano. Dann schaute ich mir etwas ratlos die Noten an, da meine Noten Kenntnisse nicht besonders hoch waren. Ich schaute mir die erste Zeile genau an und spielte dann ganz langsam die ersten Noten. "Boa hört sich das schrecklich an.", meinte ich. "Ja, du spielst aber auch viel zu tief. Du musst hier spielen.", sagte er zu mir. "Yoongi kannst du das einmal spielen? Dann weiß ich schon mal wie sich die ersten Töne anhören sollen.", sagte ich und schaute ihn hoffnungsvoll an und stand auf. "Meinetwegen aber nur einmal.", sagte er ein wenig genervt. Er setzte sich ans Piano und fing an zu spielen. Ich schaute währenddessen nur fasziniert auf seine Finger, die nur so leicht über die Tasten flogen. "Wow.", flüsterte ich. "Und jetzt du.", holte er mich in die Gegenwart zurück. "Äh ja klar." Wir tauschten wieder die Plätze. Es hörte sich schon ein bisschen besser an aber immer noch total langsam und gar nicht im Takt. "Ich helfe dir jetzt sonst dauert das noch ewig.", meinte er und setzte sich neben mich. Dann legte er seine Finger auf meine und wir spielten zusammen `I NEED U´. Aber irgendwie war er mir doch zu nah. Ich merkte nämlich, dass ich rot wurde und starrte schnell auf die Tasten und nicht zu ihm.

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    Wir hatten einmal ganz durchgespielt und da es schon relativ spät war musste ich auch wieder in meine eigene Wohnung. Yoongi gab mir auf, dass ich regelmäßig spielen sollte. Und er würde dann irgendwann mal vorbei kommen um zu sehen ob ich schon Fortschritte gemacht habe. Ich nickte, dass ich alles verstanden habe und wollte gerade die Treppe hoch gehen als er sagte:“Morgen gehst du aber in die Schule. Oder Jin kommt dich wecken und fährt dich.“ “Ja von mir aus.“, sagte ich und gehe dann auch nach oben.
    In meiner Wohnung angekommen legte ich die Noten von `I NEED U´, die Yoongi mir mitgegeben hatte auf mein Piano und gehe in die Küche.
    In der Küche merke ich, dass ich nur noch den Kimchi im Kühlschrank habe. Also beschließe ich kurze Hand, dass ich noch kurz einkaufen gehe. Da es noch nicht zu spät ist und die Läden noch offen haben ziehe ich mir schnell eine Strickjacke über und schlüpfe in meine Schuhe. Aus meiner “Haushaltskasse“, die aus dem Geld besteht, dass ich mir manchmal heimlich von Zuhause mitgenommen habe nahm ich mir etwas und machte mich auf den Weg zum Laden.
    Ich erledigte schnell meinen Einkauf und machte mich auf den Weg nach Hause. Angekommen stellte ich die Sachen in den Kühlschrank und aß einen Apfel, da ich keinen richtigen hunger hatte. Fertig legte ich mich ins Bett und schlief auch sofort ein.

    Am nächsten Morgen weckte mich nicht der Wecker sondern das schellen meiner Tür-Klingel. Ich kletterte gähnend aus meinem Bett und lief zur Tür. Vor der Tür stand Jin. „Wieso bist du immer noch im Schlafanzug? Zieh dich um und esse etwas. Ich bring dich zu Schule.“, sagte er zu mir. Etwas verdutzt und überfordert gehe ich noch oben und ziehe mir meine Schul-Uniform an. Wieder unten angekommen trinke ich ein Glas Wasser und Jin drückt mir eine Bento-Box in die Hand, die er anscheinend gemacht hat. Dann scheucht er mich aus der Wohnung.
    Er hatte wohl ein Auto, denn unten angekommen hielt er mir die Tür von einem Kleinen Auto auf. Ich stieg ein und Jin setzte sich hinters Steuer. Er setzte sich noch kurz eine Sonnenbrille auf und fuhr los.
    „Jin warum bringst du mich zur Schule? Wir kenne uns doch noch gar nicht so lange.“, fing ich an. „Yoongi hat mich gestern Abend voll geschrieben, dass ich dich zur Schule bringen sollte. Und da ich der einzige mit Auto wäre hat er mich gefragt.“ „Aber ich hätte doch laufen können.“, meinte ich. „Ich weiß. Aber Yoongi sorgt sich eigentlich nie um irgendwelche Mädchen. Aber dich hat er anscheinend ins Herz geschlossen. Und damit er nicht den restlichen Tag auf mich sauer ist erfülle ich ihm jetzt seine Bitte.“, erklärte mir Jin. Ich nickte, dann schaute ich aus dem Fenster.
    Ich denke jeder A.R.M.Y. würde viel dafür geben hier zu sitzen und von Jin zur Schule gefahren zu werden. Und ich denke mir nur, dass das nicht sein muss. Jetzt haben die Jungen nämlich noch einen Grund mich zu ärgern, da ich mit 18 noch zur Schule gebracht werde.
    Am Schul-Eingangstor parkte Jin und zog sich noch kurz einen Mundschutz an. Dann setzte er sich die Kapuze von seinem Pulli auf und stieg aus. Ich stieg ebenfalls aus und sah ihn fragend an. „Was ist los? Wieso steigst du auch aus?“, fragte ich ihn. „Ich muss dir noch etwas von Yoongi geben und wollte dich fragen ob ich dich nach der Schule wieder abholen soll.“ „Also ich würde sagen ich gehe allein nach Hause und was musst du mir von Yoongi geben? Die schauen uns schon alle an.“ „Das hier.“, sagte er und drückte mir eine kleine Schachtel in die Hand. Ich schaute kurz auf die Schachtel und steckte sie dann ein. „Viel Spaß in der Schule.“, sagte Jin noch und stieg dann ein. Das Auto war weg und schon kamen ein paar Mädchen auf mich zu. „Ist das den fester Freund? Der tut mir leid.“, sagte eine sieben. „Nein. Nur ein Nachbar.“, sagte ich. „Sah aber nicht so aus. Er hat dir irgendwas gegeben. Und warum ist sein Gesicht so verdeckt?“ „Das geht euch alles nichts an.“, fauchte ich, weil mir die gerade auf die Nerven gingen. Dann ging ich über den Schulhof Richtung Gebäude. Auf dem Weg zum Haupteingang wurden mir verschiedene Blicke zugeworfen. Ich ignorierte sie einfach und lief in meine Klasse.
    In den ersten beiden Stunden hatten wir Englisch. Ich war nie richtig gut in Englisch gewesen und heute passte ich noch weniger auf als sonst.
    Als es zur Pause läutete packte ich meine Sachen und lief auf den Schulhof. Draußen angekommen rannte ich Richtung Sporthalle, da ich dort immer ungestört bei einer großen Weide meine Pausen verbrachte. Angekommen setzte ich mich auf den Boden und lehnte mich gegen den Stamm. Ich holte die Bento-Box heraus und fing an zu essen.
    Wow schmeckt echt gut, dachte ich und dankte Jin im Stillen für das Essen.
    Als ich die Box wieder einpackte fiel mir die kleine Schachtel auf, die Jin mir heute Morgen gegeben hatte. Ich holte sie hervor und las, was auf dem Deckel stand.

    “Für D/n“

    Ich machte den Deckel ab und sah...

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    … einen silbern-weißen Stein an einer Kette. Darunter lag ein Zettel. Ich holte den Zettel hervor und las was drauf stand.

    Hallo d/n,
    ich weiß, dass kommt alles ein bisschen plötzlich, aber ich möchte dir diesen Stein geben. Ich bin früher auch nicht gern zur Schule gegangen und fand es immer total schrecklich da. Damals hat meine Kindergarten-Freundin mir diesen Stein geschenkt. Sie meinte er hilft dabei lieber in die Schule zu gehen. (Daran hat sie zu mindestens geglaubt.) Da ich nicht mehr in die Schule gehe möchte ich, dass du diesen Stein nimmst. Ich hoffe ich komme jetzt nicht irgendwie komisch. Aber bitte glaube daran.

    Viel Spaß in der Schule
    Yoongi

    So war der Brief eigentlich zu Ende, doch darunter stand noch etwas. Es war zwar weg radiert, aber ich konnte es noch entziffern. Zu mindestens das meiste.

    PS: Du veränderst mein Leben irgendwie. Deswegen hatte ich irgendwie noch dem du gegangen bist das Bedürfnis dir diesen Stein zu geben. Bitte nehme ihn an und bleibe...

    Schitt. Den Rest kann ich nicht lesen, ärgerte ich mich über mich selbst. Aber ich werde Yoongi auch nicht fragen. Anscheinend ist er noch nicht bereit dazu gewesen mir das zu sagen. Aber egal. Irgendwann wird er mir das hoffentlich sagen.

    Ich fand den Stein wunderschön und hoffte, dass er vielleicht wirklich was bewirken würde. Also hing ich mir den Stein um und ließ ihn unter meine Uniform gleiten. Den Brief legte ich zurück in die Schachtel und verstaute diese ordentlich in meiner Tasche. Es klingelte und ich lief schnell zurück in die Klasse. Der restliche Schultag verlief eigentlich ganz in Ordnung, denn ich wurde nicht mehr von irgendjemandem wegen Jin angesprochen. Nur fast alle schauten mir noch hinterher, wenn ich durch die Flure lief. Mit Respekt hatte das aber leider nichts zu tun.
    In der letzten Stunde hatten wir Kunst. Ich freute mich darauf mal nichts mit richtig Unterricht zu haben. Zu früh gefreut. Als die Stunde anfing kam diese Mädchen Gruppe von Morgens auf mich zu.
    „Und was war in der Schachtel drin?“, fragte eine der Mädchen sofort. „Müsst ihr nicht wissen und jetzt verschwindet.“, fauchte ich sie an. Sie schauten mich noch einmal komisch an. Gingen dann aber auch. Als die letzte an mir vorbei ging zischte sie noch: „Das wird nach der Schule ein großes Nachspiel haben.“ Ich zuckte mit den Schultern.

    „Du weißt schon, dass das die Oberzicke unserer Schule ist oder? Alle haben einen großen Respekt vor ihr. Und sie meint das mit dem Nachspiel sehr ernst.“, flüsterte jemand hinter mir. „Ja super. Ich habe schon genug ärger. Hätte mir das nicht früher jemand sagen können?“, sagte ich. „Tja, dass ist jetzt den Pech.“, sagte der Junge und machte sich wieder an sein Bild.
    Den Rest der Stunde überlegte ich fieberhaft, wie ich dem Nachspiel entkommen kann. Dann dachte ich mir einfach, dass wenn ich früher aus der Schule gehe als die würden sie mich nicht kriegen.
    Nach der Stunde packte ich schnell meine Sachen und rannte aus dem Gebäude.
    „STOP! Du hast noch eine Rechnung mit uns offen.“, hörte ich eine Stimme hinter mir.
    Oh Mist. Ich hoffe mal der Junge hatte Unrecht mit dem sehr ernst nehmen, dachte ich mir und schickte ein stilles Gebet Richtung Himmel.
    „Was wollt ihr?“, fragte ich und probierte meine Angst nicht zu zeigen. Was mir dann aber erst auffiel.
    Das war die dümmste Frage gewesen die ich hätte stellen können.
    „Du kriegst jetzt eine Lektion für den schlechtes Benehmen erteilt.“, sagte das Mädchen, dass mir auch gesagt hat, dass es ein Nachspiel gibt.
    Ich denke mal sie ist die Anführerin.
    Sie deutete kurz auf mich und sofort kamen zwei ihrer Kameraden auf mich zu. Beide packten jeweils einen meiner Arme und zogen mich Richtung Sporthalle. Als die anderen Schüler, die aus dem Gebäude kamen uns nicht mehr sehen konnten befahl sie den anderen: „Vermöbelt sie!“ Dann schaute sie mir in die Augen und fügte hinzu: „Und wehe du erzählst das irgendjemandem.“ Ich nickte nur, da meine Angst gerade sehr schnell anstieg. Dann kamen die vier anderen auch schon auf mich zu. Die erste gab mir nur eine Back-pfeife.
    Ich bin schlimmeres gewohnt deswegen machte es mir nicht so viel aus. Das erzähle ich euch aber später.
    Das zweite Mädchen boxte mir sehr fest gegen die Schulter. Die nächsten beiden traten mir gegen mein Knie und die Hüfte. Ich brach zusammen. Als ich auf dem Boden saß liefen die zwei die mich fest gehalten haben los. Eine kleine Erleichterung, doch dann kam die Anführerin auf mich zu und trat mir noch gegen die Rippen. Das war jetzt zu viel. Ich wollte laut aufschreien unterdrückte es aber. Sie schlugen und traten noch nach mir. Es kam mir vor wie Stunden. Mein Blick wurde immer trüber vor Schmerz. Sie schmissen meine Tasche ins Gebüsch und verschwanden dann.
    Sofort stiegen mir Tränen in die Augen. Ich stand wankend auf. Mein Körper schmerzte total und ich dachte ich würde gleich in Ohnmacht fallen. Dann holte ich meine Tasche aus dem Gebüsch und machte mich sehr sehr langsam auf den Weg nach Hause.

    Nach einer halben Stunde schmerzhaftem Fußweg erreichte ich das Haus. Ich machte die Tür auf und stolperte langsam die Treppe hinauf. Als ich irgendwann merkte wie jemand neben mir lief drehte ich langsam den Kopf. „Was ist?“, fragte ich Jin. „Das sollte ich dich lieber fragen.“ „Mir geht es nicht so gut. Sieht man das nicht? Ach und ich werde jetzt erst mal zu Hause bleiben und mich erholen.“, sagte ich. „Ach und danke für die Bento-Box.“, fügte ich noch schnell hinzu. „Gern. Und so wie du gehst sage ich dir, dass du jetzt in den Bett gehst und wir werden...“ „Macht was ihr wollt.“, antwortete ich obwohl ich den Rest nicht verstanden habe.
    An meiner Wohnungstür verabschiede ich mich und machte die Tür zu. Ich zog meine Schuhe aus und ließ meine Tasche einfach fallen. Dann verschwand ich im Schlafzimmer. Dort ließ ich mich mit vor Schmerz noch trüberem Blick aufs Bett fallen, doch das war ein großer Fehler. Ich sprang mit einem lauten Aufschrei wieder auf, da der Schmerz an meinen Rippen (generell am ganzen Körper) nicht mehr aus haltbar waren. Also schleifte ich mich in die Küche und holte mir ein Kühlpeak. Schnell griff ich mir aus dem Schrank noch etwas Schmerzmittel und schluckte dieses auch sofort. Dann saß ich in der Küche und wartete darauf, dass es anfing zu wirken und ich mich etwas schmerzfreier ins Bett legen könnte. Mir fiel auf, dass ich immer noch in meiner Uniform war und diese langsam ungemütlich wurde. Also lief ich wieder in mein Zimmer und zog mir eine Jogginghose und ein großes T-Shirt an. Es tat auch alles nicht mehr so weh, da das Mittel langsam half. Dann legte ich mich ins Bett. Und so lag ich da. Mit einem Kühl-pack an den Rippen starrte ich an die Decke.
    Ich bin wohl doch eingeschlafen, den irgendwann holte mich mal wieder das klingel meiner Türklingel aus dem Schlaf. Ich quälte mich aus dem Bett und merkte sofort, dass das Schmerzmittel nicht mehr richtig half. Aber da man leider nur jeden Tag eine Tablette nehmen durfte konnte ich jetzt keine mehr nehmen. Also torkelte ich langsam zur Tür.
    „Hallo. Was wollt ihr den hier?“, fragte ich die sieben Jungen, die da standen und mich ansahen als wäre ich ein Monster. „Äh du hattest uns erlaubt, dass wir zu dir kommen dürfen.“, erklärte mir Jin. „Wirklich?“, fragte ich verwirrt. Jin nickte. „Okay. Dann stelle ich zuerst was klar und dann könnt ihr rein.“, ich machte eine kurze Pause. „Hier ist der Ersatz-schlüssel.“, brach ich heraus und gab ihn Jin. Alle sahen mich erstaunt an. „Ich dachte sie würde uns wieder an mecker.“, flüsterte Jimin Taehyung zu. „Das habe ich gehört.“, bemerkte ich. Beide sahen mich entschuldigend an. „Kommt rein.“
    „D/n ich mache mich mal in der Küche breit. Ich denke nämlich du hast noch nichts gegessen.“, rief mir Jin zu und verschwand in der Küche. Die anderen gingen ins Wohnzimmer und so folgte ich ihnen langsam und merkte bei jedem Schritt Schmerzen. Yoongi hatte sich auf meine Schreibtisch-Stuhl gesetzt. Die anderen standen im Raum. „Setzt euch doch.“, meinte ich und machte eine einladende Bewegung Richtung Sofa. Dabei rutschte das Kühl-pack unter meinem Shirt hervor. „Wieso brauchst du ein Kühl-pack d/n?“, fragte J-hope. Die anderen schauten mich ebenfalls fragend an. „Also... ich bin mit der Seite gegen einen Tisch gelaufen.“ „Deswegen kannst du auch nicht gut gehen und hasst dir eben deine Schulter gehalten?“ „Äh...“, fing ich an aber mir fiel nichts ein, dass ich hätte sagen können. Dann kam Jin herein: „Ich habe alles gehört und ich befehle dir jetzt, dass du mir dein Knie, deine Seite und diene Schulter zeigst.“ „Okay. Ich zeige dir mein Knie, aber die anderen Sachen nicht.“, meinte ich, weil ich wusste, dass mein Knie nicht so ganz schlimm betroffen war und ich ihnen keine Sorgen aufhalsen wollte. Ich setzte ich mich aufs Sofa, wo Namjoon und Jungkook platzt gemacht haben und zog mein Hosenbein hoch. Als es über mein Knie gezogen wurde stöhnte ich auf. Zum Vorschein kam ein dunkelblaues sehr doll angeschwollenes Kniegelenk. Ich schaute noch einmal in die Runde, dann kippte ich zur Seite und alles in meinem Umfeld wurde Pech schwarz.

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    Yoongi´s Sicht:

    D/n kippte zur Seite. Was passiert mit ihr? Ich fühlte wie Panik in mir aufstieg. Was mache ich jetzt?
    Alle starrte total geschockt auf d/n. (Wir haben noch nie miterlebt, wie jemand in unserer Nähe in Ohnmacht gefallen ist.) Jin kam zum Glück wieder zur Besinnung. „Wir müssen sie schnell ins Krankenhaus fahren.“, sagte er mit Panik in der Stimme. Ich half ihm wie in Trance d/n hoch zu heben. Zusammen trugen wir sie schnell aber vorsichtig die Treppen herunter und setzten sie ins Auto. Ich saß neben ihr und hielt sie fest. Während Jin durch die Straßen zum Krankenhaus raste sah ich sie an.
    Bitte d/n wach auf. Ich will nicht, dass du nicht mehr aufwachst, so wie Holly. ((Sein Hund der gestorben ist.))
    Am Krankenhaus angekommen trugen wir d/n herein. Sofort kommt ein Arzt auf uns zu und führt uns in ein Zimmer. Da legen wir d/n ins Krankenbett. Seit dem wir losgefahren sind, sind jetzt schon 16 Minuten vergangen. Langsam mache ich mir Sorgen. Aber warum? Ich kenne sie fast gar nicht und mit ihr was zu Unternehmen um sie besser kennen zu lernen wird uns bestimmt nicht erlaubt. Aber ich habe gemerkt, dass die anderen sie auch nett finden. Vielleicht können wir unseren Manager zusammen überreden, dass sie öfter was mit uns machen kann.
    Plötzlich stupste mich Jin an. „He hast du zugehört? Der Arzt meinte er musste sie jetzt untersuchen. Deswegen sollen wir im Wartezimmer warten.“, sagte er zu mir. „Klar.“, antwortete ich nicht ganz bei mir.
    Jin nahm mich an die Hand und zog mich raus, weil ich immer noch keine Anstalten machte zu gehen. Er führte mich ins Wartezimmer und wir setzten uns auf zwei freie Stühle.
    „Hey, was ist mit dir los Yoongi? Seit dem wir d/n kennengelernt haben bist du etwas anders.“ „Nichts ist mit mir los.“, meinte ich gereizt. Jin hörte sofort auf zu fragen, denn er wusste, dass er mich jetzt lieber nicht mehr fragen sollte.
    Ich ärgerte mich jedoch, dass er es schon wieder so schnell gemerkt hatte. Bin ich wirklich so anders?

    Nach einer viertel Stunde kam eine Krankenschwester herein. „Seit ihr die beiden, die d/n hier her gebracht haben?“ Ich nickte und stand auf. Fragte mich jedoch, woher sie d/n`s Namen wusste. „Was ist mit ihr?“, fragte ich stattdessen. „Schlechte Nachrichten. Sie hat einen geprellten Kiefer, ein gesplittertes Schulter-Gelenk, einen stark geprellten Rippen-bogen und ein verstauchtes Knie. Ist zum Glück nicht so schlimm wie letztes Mal. Ich denke sie kommt durch. Aber es wird lange dauern, bis sie vollständig geheilt ist. Und jemand muss auf sie aufpassen, wenn sie entlassen wird. Ihren Eltern würde ich das ungern aufdrehen. Und da sie ja gerade sowieso auf Geschäftsreise sind dachte ich mir ihr könntet das übernehmen.“, erklärte sie uns. Etwas überrumpelt stand ich da und wusste nicht, was ich sagen sollte. „Klar machen wir das. Wir sind ihre Nachbarn. Sie können sich auf uns verlassen.“, meldete sich Jin. „Das ist gut. Danke.“, sagte sie und wollte gehen. Aber ich stoppte sie in dem ich sie ernst fragte: „Woher wissen sie das alles?“ „Ich bin ihre Cousine.“ „Und warum sagte sie es wäre nicht so schlimm wie beim letzten Mal?“, setzte ich hinter her. „D/n wurde mal in der Mittel-Schule verprügelt. Da ist sie aber sofort in Ohnmacht gefallen und wurde von einem älteren Mann gefunden, der sofort den Notarzt gerufen hat. Damals wollte sie nicht mehr in die Schule. Ihre Eltern haben das aber nicht erlaubt. Ich habe mit ihren Eltern gesprochen, aber sie habe nicht zugestimmt, dass sie auf eine andere Schule gehen darf.“, erzählte sie. „D/n ist dann für Monate einfach immer zu mir gekommen und ich habe ihr während meiner Studiums zeit Privat-Unterricht gegeben. Aber irgendwann wurde sie dabei erwischt, wie sie zu mir fuhr und hat großen Ärger bekommen. Seit dem darf sie nichts mehr mit mir zu tun haben.“, fügte sie noch hinzu. „Oh.“, flüsterte Jin. „Mein Name ist Yuki und bin d/n`s 25 Jahre alte Cousine. Ich hoffe wir sehen uns noch mal aber nicht unter diese Umständen. Ich muss jetzt auch wieder los.“, sagte sie noch und verschwand.
    Wir warteten noch etwas, bis dann der Arzt kam und uns mitteilte, dass wir jetzt wieder zu ihr durften. Jin und ich liefen sofort los und ich überlegte auf dem kurzen Weg, wie sie aussehen würde.
    Angekommen sah ich eine in Gips eingebundene d/n. „Oh nein.“, hauchte ich. „Oh Yoongi. Du zeigst ja Gefühle für ein Mädchen.“, merkte Jin neckend an.
    Hatte ich das gerade laut gesagt? Schitt!
    „Sie still. Und sag es bloß keinem der anderen. Oder es passiert etwas.“
    Ich ging langsam auf d/n zu. Irgendwie sah sie friedlich aus, aber wann wird sie wieder auf wachen?
    An der Tür lief gerade eine Krankenschwester vorbei und so nutzte ich die Gelegenheit und fragte nach. „Also sie müsste in Zwei Stunde wieder aufwachen, da sie gerade noch das Beruhigungsmittel wirkt. Aber mindestens noch ein ein-halb Wochen hier bleiben.“ Ich nickte und lief wieder zurück ins Krankenzimmer. „Ich rufe mal die anderen und sage, dass sie d/n jetzt auch besuchen können.“, erklärte er mir und verließ das Zimmer.
    Jetzt war ich mit d/n allein.
    „Ich hoffe mal du wachst schnell auf.“, flüsterte ich.
    Gott wieso wirfst du meine Gefühle so durch einander d/n? Ich kann da gegen nicht machen. Sogar Jin hatte es gemerkt.

    Es sind jetzt schon vier Stunden vergangen und d/n ist immer noch nicht aufgewacht. Die anderen sind auch schon eingetroffen und da d/n schon vor ungefähr zwei Stunden aufgewacht sein sollte machen wir uns schon alle Sorgen.
    Plötzlich kommt d/n`s Cousine herein. „Tut mir leid euch das sagen zu müssen aber die Besucher-zeit ist jetzt zu Ende.“, sagte sie. „Ich werde aber über Nacht auf sie aufpassen.“, fügte sie hinzu, als sie unsere bedrückten Gesichter sah. „Danke. Wir fahren dann mal wieder nach Hause.“, sagte Namjoon.
    Auf dem Rückweg sprach niemand ein Wort.
    Ich fuhr mit Jungkook und Jimin mit Jin in seinem Auto zurück. Die anderen nahmen die Bahn.
    Ihm Treppenhaus herrschte immer noch Stille und so liefen wir schweigend die Treppe hoch zu unseren Wohnungen.
    Als meine Wohnungstür geschlossen ist laufe ich ins Schlafzimmer und lasse mich aufs Bett fallen.
    Ich hoffe du wachst bald auf d/n. Das sind meine letzten Gedanken, bevor ich samt Kleidung einschlafe.

    8
    Keine Sicht:

    D/n wacht am nächsten Morgen auf, kurz bevor Yoongi und Jimin im Krankenhaus. Jimin rief sofort die anderen an, die auch sofort her gefahren kamen.
    In der zeit, in der d/n noch im Krankenhaus sein musste besuchten sie die Jungs regelmäßig. Und sie verbrachten sehr viel Zeit mit reden und zusammen lachen.
    Es sind jetzt zwei Wochen vergangen und in drei Tagen würden d/n`s Eltern wieder kommen.
    Die Kieferprellung ist wieder vollkommen verheilt und an ihrem Knie ist nur noch eine leichte Schiene. Ihre Rippen haben sich auch schon gebessert. Ihrer Schulter geht es auch schon viel besser aber es wird noch etwas dauern, bis sie ganz verheilt ist.
    Was Yuki und den Jungs aber am meisten Sorgen bereitet ist ihr Blick, der manchmal plötzlich trüb und glasig wird und d/n dann aufschreit.

    Die Jungs freuen sich schon, den d/n darf am nächsten Tag das Krankenhaus endlich verlassen und wieder Zuhause also in ihrer Wohnung wohnen. Außerdem hoffen alle, dass die Aussetzer auch bald vorbei ist.

    9
    D/n Sicht:

    Ich wache auf und merke, dass heute mein letztere Tag im Krankenhaus ist. Sofort freue ich mich, dass ich endlich raus komme.
    Und diese Aussetzer in denen ich nicht mehr richtig ansprechbar bin sind auch schon etwas weniger geworden. Aber sie erinnern mich immer wieder daran, dass ich den Jungs und Yuki irgendwann erzählen muss, dass ich nicht gegen irgendwas gegen gelaufen bin sonder mal wieder verhauen wurde.
    Die Tür geht auf und Yuki kommt herein. „Und wie geht es dir d/n? Heute ist ja dein letzter Tag.“, sagte sie. „Mir geht es schon viel besser. Aber das müsstest du doch eigentlich wissen. Schließlich bist du jeden Tag bei mir.“, sagte ich. „Und freust du dich, dass du wieder nach Hause gehen kannst?“, fragte sie mich. „Ja irgendwie bin ich total glücklich, aber anderer Seit´s auch nicht, da ich dich dann erst mal nicht wieder sehen darf. Außer meine Eltern erlauben das wieder, dass ich mich wieder mit dir treffen darf.“, erklärte ich ihr. „Wir können ja noch einmal fragen. Und wenn sie es wieder nicht erlauben, dann treffen wir uns wieder heimlich.“, grinste sie mich an. Ich musste ebenfalls lächeln. Sie hat sich nicht verändert. Sie ist immer noch wie früher. Das ist gut. „Ach und noch etwas. Die Jungs werden die nächsten Tage oder Wochen auf die aufpassen und dir etwas unter die Arme greifen. Ist auch nicht mehr so lange. Nur bis dein Knie vollständig geheilt ist und du mit deinem Arm wieder etwas mehr machen kannst.“, erklärte sie mir. „Und sie wohnen ja in der nähe. So können sie dir immer wieder helfen.“, fügte sie noch hinzu.

    Meine Cousine half mir beim packen von den Sachen, die sie aus meiner Wohnung geholt hatte. Also wir fertig mit einpacken waren holte sie noch schnell einen Arzt, der sich noch einmal alles angucken sollte.
    Nachdem er mich durch gescheckt hatte brachte mich Yuki in die Eingangshalle. Dort warteten bereits Jin und Yoongi, die mich laut den Erzählungen der anderen auch hierher gebracht haben.
    Wir begrüßten sie und Yuki nahm Jin kurz zu Seite. Leider konnte ich nicht verstehen, was sie besprachen. Aber ich sah, dass Yuki Jin einen Zettel in die Hand drückte und ihm dann in die Augen sah. Dann wehte das Wort `telefonieren´ zu uns herüber.
    „Was besprechen sie da hinten?“, fragte mich Yoongi, der wohl auch sehr interessiert zu geguckt hat. „Vielleicht, dass Jin sie anrufen soll, wenn irgendwas ist. Ich weiß es aber nicht.“, antwortete ich ihm. „Okay. Ich hätte eher gedacht, dass sie noch einmal telefonieren sollen um sich zu treffen.“, sagte Yoongi. „Häh, warum den das?“, fragte ich ihn. „Hast du nicht die Blicke gesehen, die sie sich bei denen Besuchen immer zugeworfen haben? Also ich weiß nicht ob das stimmt, weil ich das nur von Hopi weiß. Aber ihm kann man Vertrauen, wenn es um solche Dinge geht.“, erklärte er mir. „Davor habe ich immer etwas Angst.“, sagte er zu sich selbst. „Warum hast du davor Angst?“, fragte ich ihn deswegen. „Weil...“, fing er an drehte dann aber den Kopf weg.
    Habe ich da gerade einen roten Schimmer auf seine Wangen gesehen? Ach und wenn schon. Vielleicht ist es ihm auch einfach nur peinlich, weil ich jetzt weiß, dass er vor etwas Angst hat.

    In dem Moment, als ich in meinem Gedanken Gang versinken wollte kamen Yuki und Jin wieder zurück.
    „Dann heißt es jetzt wohl abschied nehmen.“, meinte Yoongi. „Ja das stimmt, Also bis bald d/n. Ich rede auch noch mit denen Eltern, dass wir uns wieder treffen dürfen. Sonst rufe ich dich an.“, sagte Yuki und verabschiedete sich mit einer Umarmung von mir. Jin und Yoongi gab sie aber nur die Hand und lief dann auch schon davon. Jin nahm meinen Koffer und lief Richtung Ausgang. Yoongi und ich ihm hinterher.
    Im Auto saßen Yoongi und ich hinten auf der Rückbank. Wir führen gerade mal zwei Minuten, als es wieder passierte.
    Die Mädchen kamen auf mich zu (die, die mich verhauen haben). Ohne es zu bemerken zog ich die Beine an und klammerte mich an Yoongi. Fäuste und Füße flogen auf mich zu, dann war ich auch schon wieder in der Realität.
    So sahen meine Aussetzer für mich aus. Als ich merkte, dass ich mich immer noch an Yoongi klammerte und dieser etwas rot wurde ließ ich beschämt los.
    Den restlichen weg schaute ich aus dem Fenster.

    Im Treppenhaus auf dem Weg nach oben erklärte mir Jin, dass sie alle bei mir übernachten werden bis ich wieder allein leben darf. „Das wird zwar etwas eng, aber Yuki hat mich gebeten, dass wir erst mal bei dir übernachten sollen.“, meinte er.
    An meiner Wohnungstür wollte ich gerade den Schlüssel umdrehen als sich sie Tür öffnete. Taehyung stand in der Tür und grinste mich an. Da ich mich total erschrocken habe stand ich nur mit weit aufgerissenen Augen vor ihm. „Hi d/n. Geht es dir wieder besser?“, begrüßte er mich. Hinter ihm kam Namjoon an die Tür. „Hi d/n. Tut mir leid, dass Tae dich so erschrocken hat. Aber er ist sofort zu Tür gerannt, als er den Schlüssel gehört hat. Ach und wir sind vorhin schon einmal rüber gekommen und haben uns eingenistet.“, sagte Namjoon, wobei er eingenistet mit den Fingern in Gänsefüßchen gesetzt hat. „Okay. Kann ich trotzdem rein kommen.“, fragte ich wieder aus meiner Starre erwacht. „Natürlich. Ist ja immer noch deine Wohnung.“, antwortete Namjoon auf meine Frage und zieht Taehyung zur Seite. Ich lief an ihnen vorbei in meine Wohnung und sah, dass das Wohnzimmer mit Matratzen voll war. Im Schlafzimmer angekommen musste ich fest stellen, das dieses ebenfalls mit Matten voll war.
    Jin kam mit meiner Tasche und den anderen Jungen hinter mir her. Er stellte meine Tasche auf mein Bett und blieb dann im Zimmer stehen.
    „Und wer schläft wo?“, fragte ich als keiner Anstalten machte wieder ins Wohnzimmer zu gehen und alle nur im Schlafzimmer standen. „Also Jin, J-hope und ich schlafen im Wohnzimmer und die anderen bei dir, da dein Zimmer etwas leerer ist.“, erklärte mir Namjoon. Ich nickt. „Okay und gehen wir jetzt wieder ins Wohnzimmer?“, fragte Jungkook. Wir stimmten zu und so lief ich den anderen etwas langsamer hinter her, da ich noch nicht so schnell laufen konnte. Angekommen meinte Jimin, dass wir doch einen Film-Abend machen könnten. Die Jungs stimmten Jimin zu. Da aber kein Kommentar von mir kam schauten mich alle fragend an. „Was ist mit dir d/n?“, fragte mich J-hope. „Ich habe nichts dagegen. Nur schlafe ich bei der Hälfte des Filmes bestimmt wieder ein.“, erklärte ich ihnen. Alle grinsten mich an und ich hörte Tae Jungkook zuflüstern: „Wie Yoongi immer.“ Dafür bekam er aber einen Schlag von Yoongi gegen den Arm und einen Bösen Blick obendrauf.
    Den Rest des Tages bis zum Abend redeten wir viel und machten viel quatsch. Wir haben auch einmal `Mensch Ärgere dich nicht´ in zweier Teams gespielt. Ich war mit Jin in einem Team, da alle meinten, dass er nicht gut darin war.
    Falsch gedacht. Jin hatte die ganze Zeit die passende Würfel-zahl und so gewannen wir. Irgendwann machte uns Yoongi darauf aufmerksam, dass es bereits 22:12Uhr wäre und wir vielleicht mal mit dem Film anfangen sollten.
    Also aßen wir kurz zu Abend und Jin holte Snacks aus seiner Wohnung während ich mit den anderen einen Film aussuchte.
    Jungkook und J-hope wollten unbedingt einen Aktion-Film aber die anderen überstimmten sie mit einem Horror-Fantasy-Film. Das schien J-hope gar nicht zu gefallen.
    Ich legte also die DVD in das CD-Laufwerk von meinem Computer und schaltete den Monitor an.
    Da ich in meiner Wohnung keinen Fernseher hatte schauten wir den Film auf dem Computer. Jin war bereits auch wieder da und so setzten wir uns alle verteilt auf die Matratzen. Ich saß zwischen Jimin und Yoongi ans Sofa gelehnt.
    Der Film war eigentlich total spannend, aber wie ich gesagt habe schlief ich auf der Hälfte des Film ein. Mir fielen die Augen zu und ich lehnte mich an irgendeine Schulter. Von wem sie war war mir in diesem Moment total egal.

    10
    Jimin`s Sicht:

    Während des Films schlief d/n ein und lehnte sich an meine Schulter. Ich bekomme einen bösen Blick von Yoongi, den wohl kein anderer bemerkt hatte. Daraufhin antwortete ich ihm mit eine >Nicht meine Schuld< Blick.
    Nach und nach schliefen die anderen auch ein. Da Jungkook und Tae vor mir gesessen hatten lagen sie jetzt irgendwie zusammen auf einander über d/n`s und meinen Beinen.
    Vor dem einschlafen dachte ich noch einmal an Yoongi`s Blick (der jetzt außerdem flach auf dem Rücken lag und schlief).
    Also noch einmal zu seinem Blick. Vielleicht hatte ich ja den Teil verpasst und er konnte doch Gefühle für Mädchen entwickeln. Ich denke das muss es sein, aber ich frag Jin oder J-hope noch einmal.
    Irgendwann fielen mir dann auch die Augen zu.

    Am nächste Morgen wachte ich zusammen mit Jin auf (was für ein Glück). Wir waren wohl die ersten, denn die anderen schlummerten noch tief und fest auf den Matratzen. Ich winkte ihm kurz zu, versuchte aber möglichst ruhig zu sein, da d/n immer noch auf mir lag.
    „He Jin, kann es sein, dass Yoongi Gefühle für d/n hat?“, fragte ich ihn so leise wie es nur möglich war, denn ich wollte niemanden wecken. Jin nickte: „Ich glaube schon. Bin mir aber noch nicht so sicher.“
    Ich grinste. Dann hob ich d/n so vorsichtig wie möglich von mir runter, drehte sie zu Yoongi und legte sie ihm auf die Brust (er lag immer noch so wie gestern). Ich grinste frech zu Jin hinüber.
    (Ich glaub ich bin echt gemein.)
    Befreit machte ich mich schnell auf den Weg zu meinem Handy. Ich holte es, ging auf Kamera und schoss schnell ein paar Fotos von den beiden. (das sah einfach super süß aus)
    Wenn er jetzt noch einen Arm um sie legt bestätigt er meine Vermutung schon etwas. Da dies aber nicht passierte machte ich mich auf leisen Sohlen auf zu Jin in die Küche.

    Eine dreiviertel Stunde später wurden die anderen auch langsam wach. Nur Yoongi und d/n schliefen immer noch tief und fest. „Sollten wir sie nicht langsam wecken?“, fragte Namjoon, der umgezogen wieder in die Küche kam. „Klar. Ich wecke aber nicht Yoongi.“, meinte ich. „Okay. Dann wecken wir d/n und sie kann dann ihn wecken. Vielleicht reagiert er bei ihr anders.“, schlug Jin vor. Wir stimmten ihm alle zu und so machten wir uns auf wieder ins Wohnzimmer.
    „D/n aufstehen.“, zischte J-hope und stupste sie an. Langsam öffnete sie die Augen (man sah sie niedlich aus).
    Okay Jimin hör auf. Sie gehört Yoongi die willst sie schließlich verkuppeln, wieß ich mich selbst zu recht.
    Als sie merkte, dass sie auf Yoongi´s Brust lag schreckte sie hoch (ihre Reaktion ist so süß).
    Dafür gab ich mir innerlich eine Back pfeife.
    „Wieso habt ihr mich nicht früher geweckt?“, zischte sie leise. „Hätten wir aber ihr saht so süß aus, wie du auf seiner Brust geschlafen hast.“, grinste Jin. D/n bekam etwas rötliche Wangen. „Oho wird da etwa jemand rot?“, neckte J-hope. Dafür bekam er einen Todes-Blick von ihr.
    „Tut mir leid.“, sagte er noch schnell, bevor er sich beschämt zur Seite drehte.
    „Okay, jetzt mal zum Thema Yoongi. D/n kannst du ihn wecken?“, fragte Namjoon um das Thema zu wechseln.
    „Okay. Aber wieso macht ihr das nicht?“, fragte sie. „Das erklären wir dir nachher.“, meinte Taehyung und Jungkook nickte.
    Da d/n immer noch saß drehte sie sich um und rüttelte leicht an seiner Schulter. „Aufwachen.“, flüsterte sie (so will ich auch geweckt werden).
    Aber was ich dachte war eher an Yoongi gerichtet.
    Bitte tu ihr nichts.

    Doch was dann geschah...WOW.

    11
    D/n´s Sicht:

    „Aufwachen.“, sagte ich und rüttelte leicht an seiner Schulter. Langsam öffnete er seine Augen. Mit diesen sah er mir kurz in die Augen. Dann murmelt er: „Morgen.“ Er setzte sich auf und starrte verdutzt hinter mich. „Was ist?“, fragte ich. „Dreh dich mal um.“, meinte er nur. Ich tat was er verlangte.
    Als ich mich umgedreht hatte sah ich sechs erstaunte Augenpaare mich ansehen. „Was ist?“, fragte ich noch mal. „Ach nichts, nur wenn wir Yoongi wecken wollen ist er total böse auf uns.“, erklärte mir Jungkook. Ich sah Yoongi erstaunt an.
    Wirklich stimmt das? Und wieso meckert er mich nicht an, wenn ich ihn wecke?
    „Darf ich mal was sagen?“, fragte Taehyung. Ich nickte. „D/n du wirst mit auf Tour kommen, als Wecker für Yoongi. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass er sauer auf uns ist.“, erklärte er. „Oh doch die besteht, denn die Tour ist in vier Wochen und d/n muss dann wieder in die Schule.“, meinte Yoongi. „STOP! Wartet mal. Wieso auf Tour?“, fragte ich mitten in die Konversation hinein. Alle sahen sich bedrückt an. Dann fing Jin an zu sprechen. „D/n wir haben dir was verschwiegen. Also... Also wir sind eine K-Pop Group und heißen BTS.“, meinte er. Ich nickte. „Dann will ich jetzt auch mal was sagen. Also als ich zu dir Yoongi kam, damit du mit das Stück beibringen kannst habe ich am Morgen danach gegoogelt. Und da wurde mir halt das Lied angezeigt. Ich habe es mir angeguckt und es stellte sich heraus, das es ein Lied einer K-Pop Group namens BTS ist. Sie sahen alle aus wie ihr und Seit dem wusste ich das. Aber ich verspreche euch hoch und heilig ich bin kein Fan. Vorher wusste ich das nicht und ich habe mir sofort gewünscht, dass ich es nicht raus gefunden hätte. Ich will euch nämlich wie normale Menschen kennenlernen und nicht wie Stars.“, erzählte ich ihnen die Geschichte. Am ende war ich immer leiser geworden. Alle sahen mich nur stumm an. Dann meinte Namjoon: „Okay, für den Anfang glauben wir dir. Aber jetzt noch mal zurück zu dem mitnehmen von d/n auf die Tour. Ich stimme Yoongi nämlich zu. Sie sollte in die Schule gehen.“ Die anderen nickten außer Taehyung. Dann fragte J-hope Yoongi neckend: „Du machst dir jetzt wirklich Sorgen, dass d/n nicht in die Schule geht?“ Ein zweites Mal sah ich ihn erstaunt an. „Das stimmt gar nicht. Sie darf machen was sie will.“, schnauzte dieser jedoch J-hope an.
    Dann verließ Yoongi den Raum und lief Richtung Küche. Die anderen hinter ihm her, doch ich hielt Jimin am Arm fest.
    „Wieso lag ich auf Yoongi? Ich weiß noch genau, dass ich im sitzen eingeschlafen bin. Hast du was damit zu tun? Du saßt ja schließlich auf meiner anderen Seite.“, fragte ich ihn ernst. „Ja. Ich kann es dir schließlich nicht immer verschweigen. Irgendwann würdest du es ja schließlich heraus finden.“, meinte er. „Und warum?“, frage ich weiter. „Also als ich aufgewacht bin lagst du mit deinem Kopf auf meiner Schulter. Da ich mich jedoch an eine von Yoongi´s Blicke erinnern konnte, die ich dir jetzt nicht beschreibe, wollte ich ihn ärgern. Und ich wollte sowieso aufstehen. Also habe ich dich auf Yoongi´s Brust. Ja, dass ist schon der vollständige Grund.“, erklärte er mir. Trotzdem probierte ich heraus zu finden, was für einen Blick er von Yoongi bekommen hat. „Sag schon welchen Blick hat er dir zugeworfen?“ „Wie ich schon sagte werde ich dir niemals sagen.“, meinte Jimin jedoch.
    Also beschloss ich, dass wir fertig waren mit sprechen und lief den anderen hinter her Richtung Küche.

    Als ich in der Küche angekommen war sahen mich alle interessiert an. „Und was hast du mit Jimin besprochen?“, fragte J-hope die Frage, die allen auf der Zunge lagen.
    Jimin kam hinter mir in die Küche und hatte die Frage wohl gehört, denn er fragte nun die Jungen: „Ihr habt nicht gelauscht? Das ist ja mal was neues.“ „Wir haben nicht gelauscht, denn wir wissen schließlich auch, dass es Privatfähre gibt.“, sagte ein genervte Yoongi.
    Ich erklärte ihnen kurz, dass ich Jimin gefragt hätte, warum ich auf Yoongi gelegen hätte. „Und er hat es mir erklärt.“, schloss ich meine Rede.
    Ich hatte geendet und kurz danach fragte Jin: „Können wir jetzt was essen?“ „Klar.“, meinte ich und wir frühstückten.
    Nach dem Essen fragte Jimin: „Was unternehmen wir heute?“ „Wie wäre es, wenn wir shoppen gehen?“, fragte Jungkook. „Super! Ich bin auch für shoppen.“, rief Jimin und hüpfte wir ein kleines Kind um Jin herum. Bei dem Anblick musste ich grinsen. „Ja okay. Von mir aus. Aber schaffst du das d/n?“, fragte mich nun Jin. „Klar, aber es wäre schön, wenn wir etwas langsamer laufen könnten.“, meinte ich.
    Ich ging also noch schnell in Bad und machte mich fertig. Ich zog mir einen weißen Stüssy-Pulli an und ein leicht zerrissene Jeans. Nachdem ich mir noch ein leichtes
    Make-up drauf gemacht habe, dass meine Hautkonstruktion verbessert verlasse ich das Bad auch schon wieder. „Auch mal fertig.“, wurde ich von einem mürrisch drein schauendem Yoongi empfangen. Total verwirrt verschwand ich in meinem Zimmer und lege meine Schlafanzug unter meine Bettdecke. Dann setzte ich mich ebenfalls auf mein Bett.
    „Was war den gerade mit Yoongi los?“, fragte ich mich niedergeschlagen, denn so war er noch nie zu mir.
    „Das weiß ich auch nicht, aber solche Stimmungsschwankungen hat er nicht oft.“, meinte Jin, der gerade ins Zimmer kam. „Oh Jin hast du mich erschrocken.“, sagte ich, da ich leicht zusammen gezuckt bin. „Tut mir leid. Aber Yoongi ist gerade im Bad und da wollte ich dich um etwas bitten.“, entschuldigte er sich bei mir. „Und das wäre?“
    „Also ich habe bemerkt, dass du für ihn etwas besonderes bist. Und außerdem hat er dich nicht an gemeckert, als du ihn geweckt hast. Also wollt ich dich fragen, ob du mit ihm reden kannst, denn als du im Bad warst haben sich Hopi und Yoongi unterhalten. Danach ist Yoongi aus dem Flur gestürmt, wo sie gesprochen haben. Er ist in dein Zimmer, hat sich seine Sachen gepackt und vor die Badezimmertür gestellt. Uns hat er die restliche Zeit einfach ignoriert.“, erklärte er mir. „Oh.“, entfuhr es mir. „Und wirst du mir helfen?“, fragte er mich. „Ich werde es versuchen, denn vielleicht hat das auch was mit dem zu tun warum er zu mir so komisch war.“, meinte ich und sah im in die Augen. Jin umarmte mich dankbar.
    Genau in diesem Moment kam Yoongi ins Zimmer. Er sah kurz Jin böse an, dann legte er seine Sachen auf seine Matratze und verließ das Zimmer wieder ohne etwas gesagt zu haben.
    Na das fängt ja super an, dachte ich.

    12
    Yoongi´s Sicht:

    Als d/n im Bad verschwand kam Hopi auf mich zu. Er nahm mich an die Hand und zog mich in den Flur.
    „Yoongi kläre mich bitte mal auf.“ „Worüber?“, fragte ich. „Magst du d/n?“ Mir wurde sofort heiß und kalt zusammen. Hatte er bemerkt, dass ich d/n mehr mochte?
    Nein, dass darf nicht sein. Jin weiß es doch schon und Jimin vielleicht auch. Das reicht dann auch und wenn Hoseok es weiß, dann, dann... Ich konnte es nicht ertragen, was dann passieren könnte. „Erde an Yoongi beantwortest du noch meine Frage?“, fragte er gerade und holte mich so in die Realität zurück. „Dazu sage ich nichts.“, meinte ich nur. „Also liebst du sie, wenn ich das richtig verstehe?“, harkte er nach. „Nein!“, fauchte ich und lief davon.
    Ich ging in d/n´s Zimmer und holte meine Sachen.
    Wenn Hoseok es weiß wissen es bald bestimmt auch die anderen. Und dann ziehen sie mich damit auf. Das darf keines Falls passieren.
    Mit diesem Gedanken beschloss ich, dass ich d/n nicht mehr so behandeln darf, wie ich es bis jetzt gemacht habe. Und am besten fange ich sofort damit an. Auch wenn es mir im Herzen weh tut.

    Mit meine Sachen in der Hand ging ich Richtung Bad und stellte mich davor um darauf zu warten, dass d/n raus kommt.

    Als sie die Tür öffnete schmiss ich ihr die Bemerkung: „Oh auch mal fertig.“, an den Kopf. Sofort spürte ich ein stechen in meiner Brust. Als sie mir in die Augen sah konnte ich pure Verwirrung in ihnen sehen.
    Länger halte ich ihren Blick nicht mehr aus, dachte ich und verschwand im Bad.
    Als ich mich fertig machte dachte ich an meine Worte.
    Wieso habe ich das gemacht? Mache ich das wirklich alles nur wegen J-hope?
    Ich hörte auf zu denken und zog mir meine Sachen für den Tag an. Dann verließ ich das Bad auch schon wieder.
    Ich ging zu d/n´s Zimmer um meinen Schlafanzug weg zu bringen.
    Als ich jedoch vor ihrer Zimmertür stand hörte ich Stimmen. Grade sagte d/n: „Ich werde es versuchen.“
    Dann öffnete ich ihre Tür und sah wie Jin sie gerade umarmte. Sie erwiderte diese innig. Dann sah sie mich an und löst sich schnell von ihm.
    Ich jedoch legte schnell meine Sachen auf meine Matratze und verließ wieder das Zimmer.
    Mich hatte sie noch nie umarmt. Okay wir kannten uns noch nicht so lange. Aber warum ausgerechnet Jin? Er weiß doch von meine Gefühlen.
    Ach Gott bin ich jetzt etwa eifersüchtig? Ich will das nicht. Sie darf umarmen wen sie will. Aber wieso tut Jin das dann?
    Immer noch in meine Gefühlen vertieft bemerkte ich gar nicht, dass ich schon in der Küche stand.
    „Jetzt müssen wir nur noch auf Jin und d/n warten.“, meinte Namjoon gerade und holte mich somit in die Realität zurück.

    Die beiden fehlenden kamen kurz nach mir in die Küche. D/n sah mich kurz traurig an und fragte dann in die Runde, ob alle fertig sein und wir los können.
    Alle nickten und so liefen wir in den Flur und zogen uns die Schuhe an. Mit den Schuhen an den Füßen verließen wir ihre Wohnung.

    Wir liefen langsamer als sonst die Treppe herunter, weil d/n ja darum gebeten hatte.
    Auf dem Weg zum Bahnhof bemerkte ich, dass Jin die ganze Zeit neben d/n lief und mit ihr etwas besprach. Yoongi nicht eifersüchtig werden. Sie darf auch reden mit wem sie will und so viel sie will, ermahnte ich mich die ganze Zeit selbst.

    Am Bahnhof angekommen stiegen wir in den richtigen Zug und fuhren Richtung Innenstadt. Zum Glück war es heute nicht so voll und so wurden wir auch nicht von A.R.M.Y.´s verfolgt. Wenigstens etwas schönes.
    Es dauerte nicht lange und wir mussten schon wieder aussteigen.
    Als wir durch die Einkaufsstraßen liefen bemerkte ich sofort, dass d/n mit mir reden wollte. Da ich aber momentan keine Lust auf sie hatte lief ich schneller und gesellte mich zu Jimin. Er war der einzige aus ganz BTS, der wusste, wenn ich nicht Reden wollte. Also liefen wir schweigend neben einander.

    Irgendwann schlug Jin vor, als wir schon mehrere Geschäfte besucht hatten aber nichts gefunden, ob wir doch in ein Café gehen können. Namjoon nickte zustimmend und die anderen waren auch damit einverstanden.

    Als wir alle im Café saßen und unsere Getränke schlürften bemerkte ich das Lia an einem anderen Tisch saß. Lia ist ein Mädchen aus meiner früheren Oberstufe. Sie stand die ganze Zeit auf mich. Ich fand sie aber einfach nur nervig.

    Also schaute ich schnell weg, doch zu spät. Sie stand auf und kam auf uns zu und stellte sich an unseren Tisch. „Yoongi kann ich kurz mit dir reden?“, fragte sie einfach. Alle schauten mich verwirrt an. „Ist sie ein Fan?“, flüsterte mir J-hope zu. Ich schüttelte kurz den Kopf und stand dann auf, um ihr zu folgen. Sie führte mich aus dem Café und dann ein kleine Stück weiter die Straße herunter, wo ein Kirschbaum stand. Dort blieb sie stehen und drehte sich zu mir um. Als sie nun vor mir stand schaute sie mir tief in die Augen. „Und was willst du?“, fragte ich genervt. Das ich genervt bin bemerkt sie wohl nicht. So wie früher immer. „Ich wollte mit die einfach ein bisschen über unsere Vergangenheit sprechen.“, meinte sie. „Ja, dann erzähl mal. Was hast du so nach der Schule gemacht?“, fragte ich sie. Dies sagte ich jedoch nur, damit ich nicht wieder ins Café zu d/n und den anderen musste.
    Als sie anfing schaltete ich sofort auf Durchzug.
    Viel Zeit verging und sie quasselte immer noch. Irgendwann fiel ich ihr ins Wort, da ich gar keine Lust mehr auf ihr Geplapper hatte. „Lia, du bist doch nicht nur zum Quatschen zu mir gekommen und hast mich raus gebeten oder?“, fragte ich einfach gerade aus. „Nein. Du hast mich mal wieder durchschaut. Ich wollte dich fragen, ob du es dir mit dem zusammen sein anders überlegt hast und du jetzt mit mir gehen willst.“, erklärte sie.
    Irgendwie wusste ich, dass das jetzt kommen würde, denn sie hat mich nach der Schule auch die ganze Zeit damit genervt. Irgendwann habe ich den Kontakt abgebrochen.
    Als wollte ich ihr gerade antworten, als es im Busch neben uns raschelte. Ich dachte mir nichts weiter dabei und so antwortete ich: „Sorry Lia, aber wie ich es dir schon einmal gesagt hatte. Du hast jemanden anderen und besseren verdient. Und außerdem stehe ich jetzt schon auf anderen.“ „Oh.“, sagte sie nur. „Frag jetzt bloß nicht, wer es ist.“, fügte ich noch schnell hinzu. Doch sie lief schon davon. Hoffentlich habe ich sie zu letzten Mal gesehen.
    Dann kommt auch noch d/n hinter dem Gestrüpp hervor.
    „Und in wen bist du?“, wollte sie nun wissen.
    „Das sage ich dir auf jeden Fall nicht. Und du bist auch nicht. Falls du es dir wünschst.“, fauchte ich sie an. Doch was ich zu ihr sagte versetzte mir eine heftigen Stich ins Herz.
    Ja ich hatte sie schon wieder angelogen.
    Um nicht weiter neben ihr zu stehen lief ich zurück zum Café. Vor diesem standen schon die anderen.
    Jin sah mich kurz an und lief dann d/n entgegen.
    Ja lauf zu dem Mädchen, dass du mir weggenommen hast.

    13
    D/n´s Sicht:

    Nach einer ganzen viertel Stunde, die Yoongi jetzt schon weg war fragte Jin, ob wir jetzt mal bezahlen sollten, da Yoongi ja gar nicht mehr wieder kam.
    „Darf ich mein Getränk bezahlen?“, fragte ich dann. „Nein, dass übernehmen wir.“, schlug mir Jin aus der Hand. „Du könntest währenddessen Yoongi holen.“, fügte Namjoon hinzu.
    Also verließ ich das Café und blickte mich um. Ich entdeckte ihn und das Mädchen unter einem Kirschbaum. An seinem Gesicht erkannte ich, dass er nicht bei ihr sein wollte und deshalb in seinen eigenen Gedanken hing.
    Langsam und leise schlich ich zu ihnen und hoffte, dass sie beide mich nicht hören würden. Aber als ich mich ins Gestrüpp hockte, um sie zu belauschen trat ich aus versehen auf einen Zweig.
    Mist, fluchte ich in meinem Inneren.
    Ich hoffe mal die schauen jetzt nicht nach, ob hier jemand ist.
    Zum Glück schaute Yoongi nur kurz rüber zu mir und drehte sich dann diesem Mädchen zu.
    Bevor ich nämlich auf den Zweig getreten bin habe ich gehört, wie sie irgendetwas von zusammen sein gefaselt hatte. Aber jetzt wollte ich unbedingt Yoongi´s Antwort wissen. Ich habe keine Ahnung warum, aber mir macht es irgendwie etwas aus.
    Als er anfing zu sprechen spitze ich meine Ohren.
    „Sorry Lia, aber wie ich es dir schon gesagt hatte, du hast jemand besseren verdient. Und außerdem stehe ich jetzt auf jemand anderen.
    Als er geendet hatte war mein einziger Gedanke: Wer war dieses Mädchen, auf das er stand?
    Als Lia mit einem leisen „Oh.“ geantwortet hatte fügte er hinzu, dass sie nicht fragen sollte wer das sei.
    Doch Lia lief schon davon. Und außerdem hätte ich wirklich nicht gedacht, dass sie noch fragt, wer den das Mädchen ist.
    Aber ***** ich will doch wissen, wer das ist. Also muss ich jetzt wohl fragen.
    Ich krabbelte aus dem Gebüsch und stellte mich vor Yoongi hin.
    Ich glaube, dass das wirklich bescheuert aussah, wie ich aus einem Gebüsch krabbel.
    Aber dennoch fragte ich ihn: „Und in weh bist du?“ „Das sage ich dir schon gar nicht. Und du bist es auch nicht. Falls du es dir gewünscht hast.“, zischte er mich an.
    Dann lief er einfach zurück zum Café ohne noch etwas zu sagen.
    Ich lief ganz langsam hinterher.
    Grade war etwas in meiner Brust zersprungen auch wenn ich mir nicht ganz sicher war, ob ich in liebte. Jetzt weiß ich es zu 100% und dass wenn man abgewiesen wird tut total weh.
    Als er die anderen erreichte, die schon vor dem Café standen warf Jin ihm einen vielsagenden Blick zu und kam dann zu mir gelaufen.
    „Was ist passiert?“, fragte er sofort, als er mich erreichte.
    „Nichts. Aber ich möchte gerne wieder nach Hause, denn meine Schulter fängt wieder an weh zu tun.“, log ich ihn an. Aber eigentlich tat mein Herz weh. Das wollte ich ihm aber nicht sagen, obwohl er fast so war wie ein Bruder. Das muss ich ihm bald auch mal sagen.

    Als wir beschlossen hatten, dass wir nach Hause fahren sagte ich kein Wort mehr zu irgendjemandem.

    In meiner Wohnung angekommen lief ich ohne ein Wort zu sagen in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Sofort vergrub ich mein Gesicht, da ich bemerkte, dass mir die Tränen kamen. Die ich auf dem ganzen Weg aufgehalten habe. Ich hoffte einfach, dass mich jetzt keiner sehen würde und mich einfach alle in Ruhe lassen.
    Als es an der Tür klopft setzte ich mich auf und wische mir schnell die Tränen weg. „Herein.“, sage ich und die Tür öffnet sich.
    Jin kam ins Zimmer und schloss die Tür wieder hinter sich. Dann kam er auf mich zu. Er setzte sich neben mich und saß dann einfach nur schweigend da.
    Nach einer Zeit des Schweigens merkte ich, dass mir das wirklich gut tat. Also legte ich mich wieder hin und dann meinen Kopf auf Jin´s Schoß.
    Ich schloss meine Augen und nach kurzer Zeit flüsterte ich: „Jin wusstest du schon, dass du für mich schon nach so kurzer Zeit so etwas wie ein großer Bruder bist?“, er musste lächeln. „Nein, aber du bist für mich eine kleine Schwester. Und du kannst mir alles sagen, was dir auf dem Herzen liegt. Ich helfe dir so gut ich kann.“ „Danke.“, flüsterte ich und schloss wieder meine Augen, die ich während dem Gespräch geöffnet hatte. Ich spürte noch kurz Jin´s Hand, wie sie mir über den Kopf streichelte. Dann versank ich aber auch schon im Land der Träume.

    Jin´s Sicht:

    Als d/n wieder ihre Augen schloss strich ihr kurz über die Haare.
    Ich blieb bei ihr, bis sie eingeschlafen war, dass auch nicht lange dauerte.
    Ich glaube sie könnte Yoongi mit dem schlafen Konkurrenz machen.
    Dann hob ich vorsichtig ihren Kopf und legte ihn auf ein Kissen. Getan stand ich auf und lief zurück ins Wohnzimmer.
    Dort warteten die anderen auf mich und blickten mich alle mit neugierigen Blicken an. Ich erwiderte diese jedoch mit einem >Erzähle-ich-euch-später-Blick< und fragte einfach direkt nach Yoongi. Hopi meinte er sei im Bad.
    Ich schaute im Bad nach aber keine Spur von ihm.
    Plötzlich hörte ich ein schluchzen aus d/n´s Zimmer. Ich lief schnell zur Zimmertür und klopfte. Niemand sagte etwas also öffnete ich einfach.

    Ich sah Yoongi auf seiner Matratze sitzen und weinen. Zu Mindestens liefen ihm Tränen die Wangen herunter.
    „Was ist los?“, brach es aus mir heraus. „Nichts.“, meinte er und wischte sich schnell seine Tränen weg.
    Gott war das ein trauriger Tag. Heute haben schon zwei meiner Freunde geweint. Ich sollte mal was unternehmen.
    „Okay. Aber dann muss ich dir etwas wichtiges sagen und dich auch etwas fragen.“, meinte ich ernst.
    „Willst du mir sagen, dass du jetzt mit d/n zusammen bist?“, fragte er und sah mich böse an.
    „Nein.“, sagte ich aufgebracht. „Was dann?“, fragte er. Und wenn ich mich nicht geirrt habe, habe ich gerade einen Hoffnungsschimmer in seinen Augen gesehen.
    „Das besprechen wir nicht hier. Wie wäre es, wenn wir einen Spaziergang durch den Park machen?“, fragte ich. „Meinetwegen.“, murmelte er und stand auf.

    14
    Weiter Jin´s Sicht:

    Als wir das Zimmer und dann auch die Wohnung verließen sprachen wir kein Wort. Im Park angekommen blieb Yoongi stehen und schaute mich fragend an. „Na los! Was willst du mir sagen?“ Ich schaute ihn kurz an, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich ihn gehört hatte. Lief schließlich aber weiter und setzte mich auf einen Bank. Er kam zu mir und setzte sich neben mich.
    „Also sag jetzt, was du mir zu sagen hast.“
    „Nun ja also denk bloß nicht, dass ich nicht bemerkt habe, dass du dich gegen deinen Willen und dein Herz so benimmst.“
    „Das stimmt nicht. Ich habe einfach bemerkt, dass sie doch gar nicht so nett ist, wie ich dachte.“
    „Nein Yoongi, du bist ein schlechter Lügner. Ich sehe schon seit deinem Stimmungswechsel in deinen Augen, dass es dich schmerzt mit d/n so zu reden. Also sag mir jetzt dich Wahrheit. Ich sag es auch nicht weiter und helfe dir dabei, dass du dir das mit d/n nicht vergeigst. Nun sag schon. Hast du starke Gefühle für sie?“, musste ich mich noch einmal vergewissern. Er hatte es ja schon mal im Krankenhaus gesagt, aber da war ich mir noch nicht zu 100% sicher.
    „Gott du bist ja so wie Hoseok. Aber dafür kann man dir richtig vertrauen, dass du es niemandem weiter erzählst. Noch nicht mal den anderen.“, sagte er und machte eine kleine Pause um sich zu überwinden weiter zu sprechen, da er generell sehr ungern über seine Gefühle spricht. „Also ja ich habe Gefühle für sie, aber weiß nicht, ob dass wirklich Liebe ist.“, brach es schließlich verzweifelt aus ihm heraus.
    „Okay, dann haben wir ja schon eine Sache geklärt. Aber wieso behandelst du sie dann so mies und warum kannst du Hopi nicht vertrauen?“, überrumpelte ich ihn mit den nächsten fragen. „Nun ja, also wenn ich es ihm erzähle wir er es sehr, sehr wahrscheinlich auch den anderen erzählen. Und einer von denen dann d/n...“ „Aber Yoongi dass weißt du doch alles nicht.“, sprach ich ihm dazwischen. „Klar, aber ich wollte kein Risiko eingehen.“, erwiderte er kühl. „Okay. Aber zu meiner zweiten Frage hast du immer noch nichts gesagt.“, griff ich schließlich wieder auf. „Also als Hoseok und ich im Fuhr waren hat er mich gefragt, ob ich auf d/n stehe. Ich habe das abgestritten und mir dann überlegt, dass ich sie anders behandele. Also so, dass niemand es merkt. Aber jetzt frage ich mal was.“, meinte er. „Okay. Schieß los.“ „Wieso stehst du d/n seit neustem so nah?“ „Also du weißt ja wie ich bin. Und als du damit angefangen hast bin ich zu ihr gegangen und habe sie gefragt, ob sie vielleicht mal mit dir reden kann. Sie wollte mir helfen, da sie es auch schrecklich findet, wenn du sie so abweisend bist. Generell wenn jemand sie ab weißt. Aber als sie dann in der Stadt mit dir reden wollte nachdem dieses Mädchen dar war warst du anscheinend total kalt zu ihr. Auch als wir in der Stadt nur herum gelaufen sind hast du sie vollkommen ignoriert und bist anschließend zu Jimin gegangen. Ich habe sie immer wieder aufgemuntert, doch sie war wohl in...“, ich brach ab. Das konnte ich ihm doch nicht einfach sagen. Es ist schließlich ihre Privatfähre. „Ja? Was ist mit ihr?“, harkt Yoongi dann aber auch schon nach. „Sie hatte wohl schon aufgegeben mit dir zu reden.“, murmelte ich. Ich hoffe ich habe jetzt nichts falsches gesagt. „Ach und noch etwas wir sind nicht zusammen.“, fügte ich schnell hinzu. „OH.“, murmelte er. „Ich denke, dass das alles ein großes Missverständnis ist.“, waren meine letzten Worte. Dann blieb ich ebenfalls still.
    Nach einer Weile fragte er: „Und wie mache ich das jetzt, dass Hoseok nichts merkt?“ „Das weiß ich auch noch nicht. Aber vielleicht solltest du ihr mal sagen, dass du sie immer noch nett findest. Auch wenn du so abweisend bist. Kannst ja schreiben, dass du im Moment ein privates Problem hast und deswegen so abweisend bist.“, überlegte ich auf seine Frage hin. Yoongi nickte. Ich hatte das Gefühl, dass er nun allein sein wollte und da meine Aufgabe erledigt war machte ich mich wieder auf zu unseren Wohnungen.

    Als ich klingelte öffnete mir Jimin. „Was hast du zu Yoongi gesagt? Geht es ihm noch gut? Sagst du uns jetzt, was du uns erzählen wolltest?“, überrumpelte er mich sofort. Aus dem Wohnzimmer zischte Hopi: „Sei etwas leiser Jimin! D/n schläft. Und Namjoon und ich lesen.“
    Ich zog meine Schuhe aus und ging ins Wohnzimmer mit Jimin im Schlepptau. Aber dort saßen nur Hopi und Joonie. „Wo sind Jungkook und Tae?“, wollte ich wissen. „Wo wohl?“, murmelte Namjoon in sein Buch. „Keine Ahnung. Schließlich kann ich nicht hellsehen.“, sagte ich ärgerlich. „Tae und Kookie sind Overwatch spielen.“, klärte mich nun Jimin auf, da kein anderer Anstalten dazu machte. „Danke ChimChim, dass du mich aufklärst.“, bedankte ich mich. „Und was machen wir jetzt? Seit Tae und Kookie bei Kookie sind ist es hier voll leise und langweilig.“, beschwerte er sich dann. „Frag mich nicht. Ich hatte gerade ein anstrengendes Gespräch mit Yoongi.“, meinte ich. „Ja erzähl, was los war.“, rief Jimin, der sich aufs Sofa gekuschelt hatte und mich nun erwartungsvoll ansah. „Ach ich habe ihm nur ein paar Fragen wegen seinem Verhalten gestellt.“, meinte ich unf fügte hinzu: „Ich mach jetzt Japchae.“

    15
    D/n Sicht:

    Als ich aufwachte merkte ich schnell, dass ich mich anscheinend wieder beruhigt hatte. Zumindest fühlte ich mich besser als zuvor. Ich steig aus meinem Bett und machte mich auf den Weg zum Wohnzimmer, als ich den Geruch von Japchae aus der Küche roch. Durch irgendeine Kraft angezogen tapste ich in Richtung des Geruchs und erblickte Jin, der in der Küche stand. Ich blieb am Türrahmen stehen und schaute ihm einfach etwas dabei zu, wie er das Essen machte. In mir breitete sich ein Gefühl aus, dass ich noch nie hatte. Wenn ich es beschreiben müsst dann würde ich sagen, dass es so ein Gefühl ist, dass man weiß, dass sich jemand um einen kümmert und man sozusagen Liebe bekommt. Halt so eine Liebe, die Eltern einem geben. Die ich leider nie bekommen habe. Vielleicht doch als ich kleiner war, aber daran kann ich mich nicht mehr dran erinnern. Irgendwann frage ich in die Stille hinein: „Wann essen wir?“ Ich hatte nämlich einen Bären Hunger und meine Magen machte sich auch sofort bemerkbar.
    Jin zuckte kurz zusammen und drehte sich dann mit einem gespielt bösem Blick zu mir um. „Du hast mich erschrocken!“, empörte er sich. „Tut mir leid. Hätte aber auch nicht gedacht, dass du mich nicht bemerkt hast.“, erwiderte ich und zog leicht den Kopf ein. „Aber okay. Hohl du einfach Tae und Kookie und sag Hoseok, dass er Yoongi aus dem naheliegenden Park hohlen soll. Dann können wir essen.“, da ich trotzdem immer noch fragen drein geblickt habe. Mein Gesicht hellte sich auf und ich hüpfte Richtung Wohnzimmer. Dort traf ich auf Namjoon und Hoseok, die beide in ein Buch vertieft waren. Ich räusperte mich leise. „Tut mir leid, wenn ich störe, aber Jin meinte, dass du Yoongi aus dem Park hier in der Nähe holen sollst, damit wir essen können.“, meinte ich. „Und ich habe total Hunger.“, quengelte ich hinterher. Angesprochener brummelte kurz, aber klappte dann sein Buch zu und stand auf. Zusammen machten wir uns auf den Wohnungstür und ich war froh, dass ich immer noch meine Sachen von draußen an hatte, da ich mich dann nicht mehr umziehen musste. Wäre zwar kein großes Problem gewesen, da ich ja nur zu Kookie´s Wohnung musste, aber trotzdem. An der Tür blieb ich dann stehen und Hoseok lief weiter nach unten. Ich klingelte und wartet, ob jemand öffnete. Da nach 5 Minuten jedoch noch keiner öffnet, machte ich mich auf den Weg zu Tae´s Wohnung. Dort klingelte ich auch und hörte kurz drauf auch schon Schritte. Die Tür wurde geöffnet und vor mir stand Jungkook, der mich abwartend anschaute. „Wir wollen essen.“, überbrachte ich meine Nachricht. Mein Gegenüber nickte und rief dann in die kleine Wohnung hinein nach Taehyung. Er ertönte ein genervtes Stöhnen woraufhin Jungkook mich entschuldigend anschaute und dann in der Wohnung verschwand. Ein paar Sekunden später kam er mit einem mies drein blickenden Taehyung zurück. „Ich hätte fast überlebt.“, klagte dieser grade. „Und ich sterbe fast vor Hunger und Jin ruft zum Essen. Außerdem hast du eben noch darüber geklagt, dass du Hunger hast.“, grinste der Jüngere, obwohl er sich in diesem Moment älter anhört als er. Wahrscheinlich lag es aber auch einfach nur daran, dass Taehyung sein Gesicht gerade so verzog, wie ein eingeschnapptes Kindergarten Kind.
    Zusammen gingen wir dann schließlich aber doch die Treppe hoch zu meiner Wohnung und Tae beruhigte sich auch wieder.
    Oben angekommen musste ich klingeln, da ich keinen Schlüssel mit genommen hatte. Namjoon öffnete dann und wir machten uns sofort auf den Weg ins Wohnzimmer, da die Küche zum essen für und acht Personen viel zu klein gewesen wäre. Hoseok und Yoongi waren noch nicht da, aber wir setzten uns schon mal zu den anderen. Keine fünf Minuten später klingelte es auch schon und Jimin sprang auf und lief zur Tür.
    Als dann schließlich alles saßen machte Jin uns Japchae auf die Teller und wir begannen zu essen. Ich saß stumm zwischen Jimin und Jungkook und starrte mein Essen an, damit ich nicht Yoongi ansehen musste, da ich nicht wusste, wie ich oder er reagieren würden.
    Beim Essen quaselten Jungkook und Taehyung über das Video-Spiel, dass sie gerade spielten und Hoseok versuchte Namjoon dazu zu überwinden, dass er als nächstes sein Buch lesen würde. Jimin redete mit Jin über irgendwas, wo ich nicht zuhörte und einfach stumm mein Essen aß.
    Nachdem alle fertig waren verschwanden Taehyung und Jungkook auch schon wieder. Jin regte sich kurz darüber auf, dass sie ihre Sachen schon wieder stehen gelassen hatten, aber räumte dann doch alles in der Küche in die Spühlmaschiene. Als er dann wieder kam fingen wir übrigen einfach an über belangloses Zeug zu reden und ich konnte es nicht vermeiden Yoongi manchmal anzuschauen.
    Ja mich hatte es mehr getroffen, als ich gedacht hatte, dass er so gemein zu mir war, aber er hatte ja auch seine schlechten Tage. Als ich jedoch seinen Blick sah wusste ich sofort, dass er keinen schlechten Tag hatte.
    Er schaute mich traurig an und ich erkannte auch eine Spur von Reue. Als Hoseok ihn jedoch ansprach und er die gesamte Aufmerksam hatte wurde sein Blick wieder kalt. Das restliche Gespräch blieb sein Blick kalt und irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und verabschiedete mich damit, dass ich noch kurz frische Luft schnappen gehe würde.
    Sie schauten mich einmal verwirrt an, da es bereits kurz vor 12 war und Jin fragte, ob er mitkommen sollte. Ich schüttelte einfach den Kopf, da ich allein sein wollte und keine Gesellschaft haben wollte, außer von dem Yoongi, den ich kennengelernt hatte, mit dem man sich so gut über Musik und andere Sache unterhalten konnte.
    Ich hatte die Tür meiner Wohnung gerade hinter mir geschlossen, als mir bereits die ersten Tränen die Wange herunter kullerten. Ich hatte wirklich null Ahnung, warum ich jetzt anfing zu heulen, aber ich konnte auch nicht anders.
    Mit vor Tränen triefenden Augen wanderte ich ziellos ohne auf den Weg zu gucken durch die Straßen.
    Die Nacht hatte mir schon immer gefallen, da man dann einfach alles vergessen konnte. Ab und zu schaute ich somit in den Sternen-klaren Himmel.
    Auf einmal wurde ich an der Schulter gepackt und umgedreht.

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1530996450
Lebensgeschichte mit Yoongi
Lebensgeschichte mit Yoongi
Du bist 18 Jahre alt und hasst es zur Schule zu gehen. Dein größter Traum ist es K-Pop Star zu werden und deswegen schreibst du auch schon eigene Lieder. Du bist oft in einer Wohnung in Gangnam einem Viertel von Koreas Hauptstadt Seoul. Doch eines Tag...
https://www.testedich.de/quiz55/quiz/1530996450/Lebensgeschichte-mit-Yoongi
https://www.testedich.de/quiz55/picture/pic_1530996450_1.jpg
2018-07-07
40HC
Bangtan Boys, BTS

Kommentare (42)

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Mila (59715)
vor 19 Stunden
Wow die Ff ist mega😍 Schreib bitte, bitte weiter❤
BTSlover (41600)
vor 3 Tagen
Schreib bitte weiter❤❤❤
Miss Jeon (59006)
vor 6 Tagen
PLSSS SCHREIB WEITER *^*!!! SONST NEHME ICH DIR DIE KEKSE WEG C-C
Bella_Army_12 ( von: Bella_Army_12)
vor 6 Tagen
Das ist ein cooles Kapitel!😍😍😍
Endlich wieder weiter lesen!❤❤
Brownie ( von: Brownie)
vor 7 Tagen
Coole neue Kapitel! ❤❤❤❤❤
Jessi1997 ( von: Jessi1997)
vor 7 Tagen
Endlich wieder ein neues Kapitel draußen. Es tut mir leid, dass ich euch so lange warten lassen habe und ich hoffe, dass ich trotzdem Spaß am lesen habt.

Falls ihr Ideen habt, die ich einbauen soll schreibt sie ruhig in die Kommentare.
Und Tipps nehme ich auch immer gerne Entgegen.
Brownie ( von: Brownie)
vor 10 Tagen
Supi!!! ❤❤❤❤
Jessi1997 (72404)
vor 13 Tagen
Brownie ich denke höchstens noch eine Woche.
Ich komme immoment auch endlich wieder weiter.
Klaus (76608)
vor 13 Tagen
Ich habe auch eine Geschichte geschrieben.
Sie heißt ,,Titanen der Nacht>wenn die Katzen erwachen"
Brownie ( von: Brownie)
vor 13 Tagen
Wie lange denkst du, wirst du brauchen?
Brownie ( von: Brownie)
vor 22 Tagen
Danke! ❤❤❤❤❤❤❤
Jessi1997 ( von: Jessi1997)
vor 23 Tagen
Es kommt auf jeden Fall mehr. Nur grübel ich immoment die ganze Zeit drüber, wie ich meine Ideen zusammen bringen soll. Das ist für mich irgendwie schwierig, aber ich schaffe das.
Und ich verspreche, dass ich die Ff zu Ende bringen werde.
Bella_Army_12 ( von: Bella_Army_12)
vor 29 Tagen
@Jessi1997 kannst du bitte weiter schreiben?
BITTE🙏❤
Me . ( von: Me .)
vor 31 Tagen
Schreib bitte schnell weiter!
Inside (22655)
vor 35 Tagen
OMG das ist die beste Geschichte die ich je gelesen habe. Brauche unbedingt mehr😍
Jessi1997 ( von: Jessi1997)
vor 50 Tagen
@Btsarmy4ever keine Sorge es werden noch Kapitel kommen aber immoment stecke ich in einer Sackgasse und weiß einfach nicht weiter.
Btsarmy4ever (91555)
vor 55 Tagen
@jessi19997 kommt noch eins bitte machst n es super bitte es ist so spannend
Teresa (99219)
vor 55 Tagen
@hannah
Kennst du Humor? Ich glaube eher nicht.
hannah (45888)
vor 55 Tagen
@teresa also ich konnte schon immer ka.ken ich frage mich jetzt natürlich wie alt du bist das du das noch nicht kannst... @ Jessi1997 cool! Ich freu mich voll es jetzt zu lesen
Teresa (92183)
vor 56 Tagen
@hannah
Ich lebe mein Leben und wenn ich kac.ken lernen will lass mich doch. Es ist doch wichtig das ich keine Verstopfung bekomme.