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Warrior Cats - forgotten stories (Teil 2)

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12 Kapitel - 16.508 Wörter - Erstellt von: Sonnenflug - Aktualisiert am: 2018-07-16 - Entwickelt am: - 613 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies hier ist ein Schreibwettbewerb, schaut rein und vielleicht wollt ihr hier auch mitmachen?


(Dies ist der 2. Teil des Schreibwettbewerbs, da die ursprüngliche Seite sich nicht mehr bearbeiten lässt und sie sowieso schon viele Kapitel hatte. An alle, die mit der eigentlichen Seite vertraut sind: Hier geht es weiter!)

    1
    Hallo! Ich bin Sonnenflug. Der Schreibwettbewerb ist für jeden frei und jeder kann eine Warrior Cats-Kurzgeschichte schreiben. Es gibt für jede Rund
    Hallo! Ich bin Sonnenflug. Der Schreibwettbewerb ist für jeden frei und jeder kann eine Warrior Cats-Kurzgeschichte schreiben. Es gibt für jede Runde ein Thema, das für einen Monat hält und ihr schreibt dazu eine Geschichte (nicht zu lang!) Und ich werde sie hier reinstellen. Jeder hat eine Stimme, aber keiner darf sich selbst eine Stimme geben! Viel Spaß!

    2
    Regeln: 1. Die Geschichte muss um das Thema gehen, was ich vorgebe! 2. Wenn die Geschichte nicht dem Thema entspricht, nehme ich es nicht auf. 3. Nich
    Regeln:

    1. Die Geschichte muss um das Thema gehen, was ich vorgebe!
    2. Wenn die Geschichte nicht dem Thema entspricht, nehme ich es nicht auf.
    3. Nicht zu lang! (So 5~8 Kapitel)
    4. Jeder hat nur EINE Stimme!
    5. Keiner darf für sich selbst stimmen!
    6. Beleidigt keinen, weil seine/ihre Geschichte nicht so gut ist!
    7. Seid kreativ!
    8. Es darf erst ab dem 20. des jeweiligen Monats gestimmt werden! Die Stimmen, die davor abgegeben wurden, werden nicht gezählt!

    3
    Hier ist das Thema für den Juli:



    Wut, Trauer, Angst!

    (Da es sich gewünscht wurde und ich zu unkreativ bin...)

    Eigentlich gibt es hier keine wirklich Einschränkungen, außer dass es halt irgendwie mit WaCa zu tun haben muss (ach nee...XD). Man sollte hier möglichst genau die Emotionen beschreiben, damit man sich in die Haupt"katze" (Hauptperson) gut hineinversetzen kann. Joa, ich denke, das war's auch schon...ich wünsche euch gute Ideen!

    4
    Die Geschichte von Luffy124:



    PROLOG (Erklärung oder so)
    Eigentlich ist Rosenlicht eine ganz normale Kriegerin im FlussClan. Nur, vor ein paar Monden wurde ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Seitdem erwartet sie Junge von einem Streuner namens Moritz. Sie hofft, dass niemand im Clan dahinter kommt, schon gar nicht der fiese Blauherz...

    KAPITEL 1
    Rosenlicht trank ein paar Schlucke aus dem Fluss und machte sich dann ans Fischen. Eigentlich dürfte sie gar nicht jagen gehen, denn sie war trächtig. Aber das verschwieg sie ihren Clan, solange es ging. Denn der Vater ihrer Jungen war ein zerzauster Streuner namens Moritz gewesen. Und wenn der FlussClan und besonders Nachtstern erfuhr, dass sie Junge von so einem Typen austrug, na dann wäre aber die Hölle los! Rosenlicht schauderte bei dem Gedanken daran und angelte fast schon lustlos nach einem Fisch. Ein paar Versuche startete sie noch, doch dann gab sie auf und machte sich auf den Weg zurück ins Lager. Immerhin, ein paar Fische hatte sie gefangen. Nicht einmal Blauherz würde etwas daran auszusetzen haben. Fische waren Fische, und manchmal gab es eben mehr und manchmal gab es weniger. Als Rosenlicht ins Lager lief, kam ihr sofort Blauherz entgegen. »Wer auch sonst«, dachte Rosenlicht gerade noch, da baute sich Blauherz schon vor ihr auf. "Wo warst du?", fragte der zweite Anführer drohend. "Jagen, wieso?", entgegnete Rosenlicht mit fester Stimme. Sie hatte sich längst daran gewöhnt, dass Blauherz ständig versuchte, sie runterzumachen oder sie bei Nachtstern anzuschwärzen. Auch dann, wenn sie gar nichts getan hatte. "Das glaube ich dir nicht! Zeig mir erst deine Beute!" Rosenlicht ließ ihre fünf Fische vor seine Vorderpfoten fallen. Er beäugte sie misstrauisch. Dann macht er auf dem Absatz kehrt und Rosenlicht sah noch, wie er irgendetwas zu Nachtstern sagte. Daneben stand ihre Freundin Nebelwind. Rosenlicht schnurrte. Nebelwind war ausgesprochen neugierig und würde auch dieses Gespräch belauschen und ihr gleich Bericht erstatten. Und wirklich, kaum dass Nachtstern in seinem Bau verschwunden war und Blauherz über die Lichtung tappte und nach Freiwilligen für eine Patrouille suchte, kam Nebelwind auch schon auf Rosenlicht zugelaufen. Sie sah wütend aus. "Also das ist ja... das ist... dafür habe ich keine Worte!", zeterte sie los, kaum dass sie Rosenlicht erreicht hatte. "Was haben sie denn gesagt?", fragte Rosenlicht. Nebelwind holte tief Luft, um sich zu beruhigen. Dann sagte sie; "Blauherz hat überlegt, ob Nachtstern dich nicht vielleicht auf den Schülerrang zurücksetzen sollte. So wenig, wie du fangen würdest..." Rosenlicht schloss die Augen und zählte langsam bis drei. Alles hätte sie Blauherz zugetraut, aber so etwas nicht! Wirklich, wer kam auf die Idee, eine Katze, nur weil sie fünf Fische gefangen hatte, wieder zu einer Schülerin zu machen! Blauherz hatte bestimmt schon genauso viele Fische oder sogar weniger gefangen in seinem Leben, und niemand hatte ihn wieder zum Schüler gemacht! Nebelwind sah sie mitfühlend an. "Ich weiß, was du denkst. Ich kann Blauherz auch nicht ausstehen, aber warum er ausgerechnet dich runtermacht, verstehe ich nicht", miaute sie. Eine Weile herrschte Schweigen. "Was hat eigentlich Nachtstern dazu gesagt?", fragte Rosenlicht dann. "Darf ich bald wieder im Schülerbau schlafen?", fügte sie bissig hinzu. "Nein", sagte Nebelwind und Rosenlicht entspannte sich etwas. "Du weißt, dass Nachtstern dich sehr gern hat. Deshalb hat er Blauherz auch ordentlich die Meinung gesagt! Er meinte, du wärst eine seiner besten Kriegerinnen und was er denn bitte ohne dich machen sollte." »Das ist gut«, dachte Rosenlicht. »Vielleicht kann ich ihm das mit den Jungen ja auch erzählen... Irgendwann.« "Hey, träumst du?" Nebelwind wedelte mit ihrem Schweif vor Rosenlichts Gesicht herum. "Nein, alles in Ordnung... Aber jetzt lass uns essen!" "Gute Idee! Ich verhungere!", stimmte Nebelwind zu und die beiden liefen nebeneinander zum Frischbeutehaufen.

    KAPITEL 2
    Warm schien die Sonne auf Rosenlichts Pelz und weckte die rotbraune Kätzin. Blinzelnd schlug sie ihre grünen Augen auf, und wen sah sie als erstes? Blauherz natürlich. Wen auch sonst. Der zweite Anführer stand über ihr und sah sie wütend an. "Seit die Sonne aufgegangen ist, versuche ich dich zu wecken! Jetzt steh endlich auf!" Rosenlicht erhob sich, schüttelte sich, und trabte aus dem Bau, ohne Blauherz noch eines Blickes zu würdigen. »Arrogante Fellkugel«, schoss es ihr durch den Kopf und sie musste unwillkürlich lächeln. Plötzlich spürte sie ein schrecklich schmerzhaftes Ziehen im Bauch. »Die Jungen!«, dachte sie erschrocken. »Aber es ist doch noch viel zu früh!« Trotzdem rannte sie aus dem Lager, so schnell ihre Pfoten sie trugen, und legte sich schließlich schnell atmend in eine kleine Mulde. Da war das Ziehen schon wieder. Es mussten wohl Wehen sein. Erschöpft streckte sich Rosenlicht lang aus und wartete ab. Es dauerte gar nicht lange, da lagen drei winzige Fellknäuel neben ihr. Sehr müde, aber glücklich beobachtete Rosenlicht ihre Jungen. Eines sah aus, als hätte es ihren rotbraunen Pelz geerbt. Als sie es sauber leckte, bestätigte sich diese Ahnung. Sie beschloss, es Honigjunges zu nennen. Einfach, weil ihr dieser Name gefiel. Ein zweites war pechschwarz wie der Vater. Dieses wollte Rosenlicht Disteljunges taufen. Und das dritte Junge war hellorange getigert. Rosenlicht wusste nicht, woher das Junge diese Farbe hatte, denn Moritz war schwarz gewesen und sie war rotbraun. Aber was sollte es, sie würde es Löwenzahnjunges nennen. Als ihre Jungen sich satt tranken, überlegte Rosenlicht fieberhaft, was sie nun mit ihnen anstellen sollte. Ins Lager bringen konnte sie sie nicht, denn dort wusste überhaupt niemand dass sie überhaupt trächtig gewesen war. aber hier bleiben konnten die Neugeborenen ja auch nicht, das war viel zu gefährlich. Schließlich beschloss Rosenlicht, sie erst einmal in der Nähe der FlussClan-Insel zu verstecken und noch heute Nebelwind von ihnen zu erzählen. Ihre Freundin konnte die Kleinen zwar nicht säugen, aber sie konnte nach ihnen sehen, wenn Rosenlicht gerade keine Zeit hatte. Also setzte Rosenlicht Löwenzahnjunges und Disteljunges auf ihren Rücken und trug Honigjunges im Maul. Langsam und vorsichtig, um die beiden auf ihrem Rücken nicht durchzuschütteln, machte sich Rosenlicht auf den Weg zurück ins Lager. Nach einer Weile konnte sie die FlussClan-Insel sehen. Vorsichtig duckte Rosenlicht sich und ließ die Jungen von ihrem Rücken ins Gras rutschen. Honigjunges legte sie dazu. "Bleibt hier", sagte sie unnötigerweise, denn ihre drei Kinder schliefen bereits. Schnell machte sich Rosenlicht auf den Weg ins Lager, um Nebelwind alles zu erzählen.

    KAPITEL 3
    "Stimmt das!" Entsetzen zeichnete sich in Nebelwinds Augen ab. "Pssssst", machte Rosenlicht. "Ja, das ist alles wahr!" Ihre Freundin seufzte leise auf und sah in den Himmel. "Und nun?" "Naja, ich dachte, ich verstecke sie in der Nähe vom Lager und ziehe sie groß, und du schaust auch ab und zu nach ihnen, und wenn sie dann erwachsen sind, bringe ich sie ins Lager und tue so, als hätte ich sie im Wald gefunden..." Nebelwind schüttelte den Kopf. "Also wirklich, Rosenlicht, so geht das nicht! Was", sie senkte die Stimme, "wenn zum Beispiel Blauherz etwas davon mitbekommt?" Rosenlicht schüttelte sich. Daran hatte sie noch gar nicht gedacht. "Das wäre furchtbar", murmelte sie. Nebelwind nickte. "Eben. Deshalb müssen wir das alles genau planen. Hör zu... wir machen es größtenteils so, wie du es gesagt hast. Und wenn sie im Schüleralter sind, stellen wir sie Nachtstern vor." "Und du meinst, das klappt?" Misstrauisch legte Rosenlicht den Kopf schief. "Sicher", nickte ihre Freundin eifrig. "Wir werden das schon hinkriegen!" Ganz so zuversichtlich war Rosenlicht zwar nicht, aber das wollte sie ihrer Freundin nicht zeigen, und so nickte sie einfach und lächelte. »Ob das gutgeht?«, dachte sie bei sich und seufzte leise.

    7 Monde später
    "Gut machst du das, Honigjunges!" Voller Stolz über das Lob ihrer Mutter schnurrte die kleine rotbraune Kätzin und verjagte fast den Fisch, dem sie gerade auflauerte. Auch wenn Rosenlicht ziemlich stolz auf ihre drei Kinder war, und auch auf sich und Nebelwind, weil sie es geschafft hatten, den Jungen alles beizubringen, was sie wissen mussten, und das auch noch verdeckt zu halten, so hatte sie doch leichte Bedenken. Was würde Nachtstern dazu sagen? Vielleicht würde er sie verbannen! Dann hätte Blauherz endlich erreicht, was er schon seit ihrer Geburt wollte. Er war nämlich älter als Rosenlicht, genau sechs Monde. Als sie geboren wurde, war er also gerade ein Schüler geworden. Damals hatte er ihre Mutter in der Kinderstube besucht, hatte sich alle Jungen angesehen, und prophezeit, was einmal aus ihnen werden würde. Komischerweise stimmte das bei den meisten auch, aber Rosenlicht glaubte nicht, dass zum Beispiel ihre Schwester Maiglöckchenblatt gerne Heilerin geworden wäre. Sie hatte doch immer davon geschwärmt, wie toll es wäre, eine Familie zu gründen... Rosenlichts Mutter, Wasserblüte, hatte ihr erzählt, dass Blauherz damals zweifelnd vor Rosenlicht stehen geblieben wäre. Dann hätte er irgendwas gemurmelt von keine richtige Kriegerin werden, viel zu klein und vielleicht später Verbannung . Seitdem wollte er erreichen, dass sie wegen irgendetwas aus dem Clan flog. Aber da hatte er seine Rechnung ohne Rosenlicht gemacht. Die hielt sich nämlich an alle Regeln und an das Kriegergesetz, so gut es ging, glaubte an den SternenClan und war ihm und ihrem eigenen Clan treu. Doch nun hatte sie Junge von einem Streuner bekommen. Das war wirklich gegen die meisten Regeln. Deshalb wollte sie alles in ihrer Macht Stehende tun, damit nur Nachtstern und Nebelwind von ihren Kindern wussten. Disteljunges riss sie aus ihren Gedanken, indem er von dem Ast, über den er gerade balancierte und der zum Glück nicht besonders hoch war, fiel und mit einem lauten Rascheln im Gebüsch landete. Löwenzahnjunges kicherte. "Was gibt's da zu lachen?", fuhr Disteljunges sie ärgerlich an und kämpfte sich aus dem Gebüsch hoch. Rosenlicht lächelte. Da hörte sie hinter sich ein Geräusch. So etwas wie Schritte. Erschrocken drehte sie sich um und wen sah sie da? Blauherz!

    Rosenlicht blinzelte. Nein, es stimmte, da stand wirklich Blauherz vor ihr. Aber sein Gesicht zeigte komischerweise kein böses Lachen, weil er sie endlich bei einem Regelverstoß erwischt hatte, sondern es zeigte... Erstaunen. Tatsächlich, er blickte sie einfach nur erstaunt an und machte nicht einmal den Versuch, zurück ins Lager zu laufen, um Nachtstern Bericht zu erstatten. "Was ist denn hier los?", brach er schließlich das Schweigen und sah auf einmal überhaupt nicht mehr so bedrohlich wie sonst aus. Und irgendwie weigerte sich etwas in Rosenlicht dagegen, ihn anzulügen. Also seufzte sie nur und winkte mit einer Bewegung ihres Schweifes ihre Kinder zu sich. "Blauherz, das sind Honigjunges, Disteljunges und Löwenzahnjunges. Meine Kinder." Nun mischte sich sein Erstaunen mit ein wenig Entsetzen. "Von wem?", entfuhr es ihm. Sie seufzte noch einmal. "Von Moritz, einem zerzausten Streuner, der es wagte, mir Junge in den Bauch zu setzen, die ich eigentlich überhaupt nicht wollte." Nun war in Blauherz' Gesicht wirklich offenes Entsetzen zu lesen. "Er hat bitte was gewagt? Ist das dein Ernst? Also... wolltest du diese drei hier praktisch gar nicht?" Schulterzucken bei Rosenlicht. "Naja, ich wollte immer Kinder, aber doch nicht von so einem Typen!" Er nickte und wirkte abwesend. Anscheinend musste er das alles erstmal irgendwie verarbeiten. Rosenlicht stutzte. "Warum läufst du nicht ins Lager?", wollte sie von ihm wissen. "Wer? Ich? Warum denn?" Sie sah ihn verwirrt an. "Na, um Nachtstern alles zu erzählen, um mich bei ihm anzuschwärzen, damit ich endlich aus dem Clan verbannt werde. Das ist es doch, was du erreichen willst, schon die ganze Zeit, schon seit meiner Geburt, oder?" Wut hatte sich in ihre Verwirrung gemischt. "Jetzt tu nicht so!", schimpfte sie. "Tu nicht so, als würdest du auf einmal Mitleid für mich empfinden!" Er schwieg und blickte betreten auf seine Vorderpfoten. "Doch, genau das tue ich, liebe Rosenlicht." Rosenlicht klappte ihr Maul auf. » Liebe Rosenlicht? Was ist denn in den gefahren?«, dachte sie. Und genau das fragte sie ihn auch. Und erntete - ein Schmunzeln. "Hast du zu viel Frischbeute gegessen oder was ist los mit dir?" Er schüttelte den Kopf. "Was ist es dann? Kannst du noch reden?" Inzwischen war Rosenlicht wirklich sauer. Was bildete der sich eigentlich ein? Glaubte er, er könnte all seine Taten jetzt auf einmal mit ein bisschen Mitleid wiedergutmachen! "Ich... Ich habe bemerkt, dass ich dich nicht hasse. Bei mir hat sich genau das Gegenteil bemerkbar gemacht..." "Äh - was meinst du denn damit?", fragte Rosenlicht, obwohl sie es sich eigentlich schon denken konnte. Er seufzte. "Hass mich ruhig, hass mich dein Leben lang, lehre deinen Jungen, dass ich ein schlechter Kater bin, ich habe es verdient." Sie starrte ihn perplex an. "Kneif mich, Löwenzahnjunges", murmelte sie und spürte kurze Zeit später einen schmerzhaften Kniff in ihrer Schwanzspitze. "O-Okay, danke", murmelte sie. Sie träumte also nicht. "Sag doch mal", hörte sie sich zu Blauherz sagen, "was ist los mit dir?" "Ich... Äh... Ich..." »So ein Gestotter«, dachte Rosenlicht, »da wird man ja verrückt!« "Spuck's aus!", rief sie, und hörte von Blauherz zwei Sekunden später die drei unglaublichsten Worte, die er je zu ihr gesagt hatte: "Ich liebe dich." "Und... Du machst keinen Spaß? Echt nicht?", fragte Rosenlicht wenige Momente später, immer noch total verwirrt. "Nein", entgegnete Blauherz, "eben nicht! Ich liebe dich wirklich." Rosenlicht schüttelte den Kopf. "Ausgerechnet du. Hätte ich nie gedacht." "Nun ja", sagte er verlegen, "das hat auch etwas mit der Prophezeiung zu tun..." "Welche Prophezeiung?", fragte Rosenlicht. "Folgende", Blauherz räusperte sich,

    "
    Die schwarze Bedrohung wird bald kommen,
    der Rose wird sie alles nehmen, sie wird es nie zurückbekommen.
    Nur, wenn das Blaue sie beschützt, ist die Rose sicher hier,
    und Honig, Distel und Löwenzahn mit ihr. "


    Blauherz sah Rosenlicht an. "Maiglöckchenblatt hat sie im Traum empfangen, und ich verstehe alle Zeilen außer der ersten. Die Rose bist du, das Blaue bin ich, und Honig, Distel und Löwenzahn werden wohl deine Kinder sein. Nur - wer oder was ist die schwarze Bedrohung?" Rosenlicht fiel es plötzlich wie Schuppen von den Augen. "Moritz", flüsterte sie. "Moritz? Der Streuner, der Vater deiner Jungen?", kam es von Blauherz. Sie nickte angstvoll, und im nächsten Moment hörte sie im Unterholz etwas rascheln...

    "Wo sind meine Kinder?", fragte eine gruselige Stimme und Rosenlicht lief es kalt den Rücken runter. Das war eindeutig Moritz, er verstellte bloß ein wenig seine Stimme und war mit seinem schwarzen Fell im Unterholz auch nicht zu sehen. "Hier nicht", rief Rosenlicht geistesgegenwärtig, wagte einen Blick hinter sich, und sah glücklicherweise, dass Honigjunges, Disteljunges und Löwenzahnjunges sich bereits versteckt hatten. "Doch, sie sind hier. Ich kann sie riechen!", und Moritz rannte aus dem Unterholz. Sofort warf sich Rosenlicht auf ihn und fuhr mit ihren Krallen über sein Gesicht. "Was soll das?", rief er überrascht. "Ich verteidige meine Kinder, notfalls mit meinem Leben!", schrie Rosenlicht und biss ihn in ein Ohr. Doch er war stärker und machte sich los. "Dann kämpfe!", rief er und zerkratzte ihre Flanke. Es tat höllisch weh und Rosenlicht hatte große Angst - auch um ihre Jungen! "Du lässt sie sofort los!" Blauherz! Erschrocken machte Moritz einen Schritt rückwärts, stolperte über eine Baumwurzel und lag rücklings auf dem Boden. Rosenlicht zögerte keine Sekunde und gab ihm einen deftigen Hieb auf den Bauch. Er schrie vor Schmerzen, aber stand trotzdem auf und sprang Blauherz an. "NEIN!" Rosenlicht hätte nie gedacht, dass sie das einmal für Blauherz tun würde. Sie kratzte und biss, was das Zeug hielt, doch plötzlich haute eine ihrer Tatzen in die Luft. Moritz hatte die eine Sekunde, in der sie kurz zu Atem gekommen war, genutzt, um sich erneut von ihr loszumachen und griff jetzt das Versteck der Jungen an! "Oh nein, Freundchen! Nicht mit uns!", erklang Honigjunges' Stimme und Disteljunges' schwarze Pfote schob sich aus dem Gebüsch und zerkratzte Moritz die Nase. Der jaulte vor Schmerzen und machte einen Schritt zurück. Da sprang Löwenzahnjunges aus dem Gebüsch und verfehlte Moritz nur ganz knapp. Doch das reichte aus; sie kam fest auf dem Boden auf und Moritz fiel sofort über sie her. Dann passierte plötzlich ganz viel auf einmal. Löwenzahnjunges brüllte vor Schmerz, Rosenlicht sprang von hinten auf Moritz und biss ihm endlich ins Genick, der schwarze Kater ließ Löwenzahnjunges los und die orange getigerte Kätzin flüchtete zu ihren Geschwistern. Zufrieden betrachtete Rosenlicht die tote schwarze Katze zu ihren Pfoten. Die Angst, und die Wut, die sie vorher empfunden hatte, schlugen nun in Freude und Genugtuung um. Auch Erleichterung war dabei. Doch dann hörte sie eine schwache Stimme hinter sich. "Rosen...licht..." Das war Blauherz! Sie drehte sich um und sah ihn am Boden liegen. Sofort lief sie zu ihm. "Blauherz, was ist passiert?" "Der Kampf..." Nur mit Mühe brachte der Kater die Worte über die Lippen. "Der Kampf hat mir sehr zu schaffen gemacht... Ich werde nicht mehr länger unter den Lebenden wandeln... Das spüre ich..." "Nein, Blauherz, ich lasse nicht zu, dass du stirbst! Komm, wir gehen ins Lager, zu Maiglöckchenblatt. Meine Schwester weiß bestimmt, was zu tun ist!" Unwillig brummte der Graue. "Da ist nichts zu machen. Der SternenClan erwartet mich... Du sollst nur noch etwas wissen... Ich liebe dich." Seine Augenlider blinzelten und drohten zuzufallen. Als sie es schließlich taten, spürte Rosenlicht Tränen in den Augen und ihr Körper wurde von einer Welle aus Trauer durchschwemmt. "Ich liebe dich auch", flüsterte sie mit erstickter Stimme, vergrub ihr Gesicht in seinem Fell und weinte. Sie spürte, wie sein Geist um sie herumstrich und hörte, wie er ihr zuflüsterte; "Ich liebe dich, Rosenlicht, und ich werde dich immer lieben. Vergiss das nicht. Und pass gut auf deine Kinder auf." Dann verschwand er in den Himmel und zurück blieb eine trauernde Kätzin mit ihren Kindern...

    EPILOG
    Umgeben von Sternen, selbst nicht wissend, worauf seine Pfoten eigentlich standen, wagte Blauherz einen Blick hinunter zur Erde. Dort war es zwar Tag, aber SternenClankatzen waren immer da, auch tagsüber. Er sah, wie Rosenlichts Kinder ihre Kriegernamen empfingen. Rosenlicht selbst stand etwas abseits und wirkte traurig. Sicher dachte sie daran, dass er diese Zeremonie nicht miterlebte. Jedenfalls nicht als lebender Kater. Vorsichtig tat Blauherz einen Schritt, und im nächsten Moment stand er als Geist neben ihr. "Rosenlicht", flüsterte er ihren Namen und sie drehte sich um. "Blauherz? Bist du das?" "Ja", antwortete er. Dann herrschte eine Weile Stille und die beiden sahen zu, wie Honigpfote zu Honigfell wurde. "Sie sieht so selbstbewusst aus", murmelte Blauherz, und Rosenlicht nickte. Als nächster kam Distelpfote, der den Namen Distelohr bekam. "Mein kleiner Kämpfer", wisperte Rosenlicht und nun war es an Blauherz, zu nicken. Schließlich war nur noch Löwenzahnpfote übrig. Sie bekam den Namen Löwenzahnherz. "Das habe ich mir gewünscht", flüsterte Rosenlicht. "Die Silbe -herz hat für mich eine besondere Bedeutung..." Blauherz hatte einen Kloß im Hals. Sie hatte ihre Tochter nach ihm benannt! Aus dem Himmel sah er plötzlich Schattenwolke, seinen Vater, herunterschauen, und ihn mit der Schwanzspitze zu sich winken. "Ich muss gehen", flüsterte der Krieger seiner Geliebten zu. "Auf bald", damit verschwand er. "Geh nicht -", setzte Rosenlicht an, aber da war er schon weg, und sie sah gerade noch seinen Schweif hinter einer Wolke verschwinden...

    ENDE

    5
    Ein Geheimnis um Leben und Tod - von Funkel

    Eispfote lebte im Schneeclan und hatte ein Geheimnis. Sie kam als Streunerin in den Clan, aber hätte der Clan gewusst, wer ihre Eltern waren, dann hätte er sie bestimmt nicht aufgenommen. Denn ihr Vater war Krallenblut - der größte Feind vom Schneeclan. Ihre Mutter hieß Schattenblüte sie war nicht gerade beliebt. Wird Eispfote ihr Geheimnis behalten können? Oder wird jemand es herausfinden?

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    1. Kapitel

    ,, Eispfote! " rief ihre Mentorin Nebelwolke. Sie war anscheinend für die Morgenpatrouillie eingeteilt. Gähnend lief Eispfote zu Nebelwolke.,, Wir sollen jagen gehen!" sagte sie und Eispfote war hellwach. Sie liebte jagen! Freudig lief sie Nebelwolke hinter her. Urplötzlich blieb ihre Mentorin stehen und fragte:,, Wer sind eigentlich deine Eltern?" leise fügte sie hinzu:,, Doch nicht etwa Krallenblut und Schattenblüte?"
    Woher wusste sie das? Eispfote sah nur eine Möglichkeit. Sie fuhr ihre Krallen aus und stieß Nebelwolke in die Schlucht.

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    Kapitel 2

    Eispfote lief ins Lager um den Tot von Nebelwolke zu melden.,, Froststern?" Froststern antwortete:,, Was ist Eispfote? und wo ist Nebelwolke?",, Sie ist gestorben! Sie hat eine Maus gejagt und hat nicht bemerkt das sie auf die Schlucht zu lief und konnte dann nicht mehr bremsen!" Froststern war geschockt. Eispfote konnte das verstehen da Nebelwolke eine der besten Kriegerinnen war.,, Ist ihr Leichnam zu erreichen?" fragte Froststern,,,Ähm, nein sie ist auf einem Felsen an der Wand gestürzt." Froststern schaute mich misstrauisch an aber sprach dann:,, Okay, ich werde gleich einen neuen Mentor für dich suchen." Froststern sprang auf den Hochstein.,, Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen mögen sich unter dem Hochstein versammeln!" Nach und nach kamen die Katzen an und setzten sich. Eispfote ging an den Rand. Nachdem alle sich einbefunden hatten fuhr Froststern fort.,, Nebelwolke ist beim Sturz in die Schlucht gestorben. Eispfote benötigt nun einen neuen Mentor. Wolfsherz, nach deinem ersten Schüler bist du bereit für deinen zweiten. Gebe all dein Wissen an Eispfote weiter wie du es bereits bei Nachtpfote getan hast." Froststern sprang vom Hochstein und beendete damit die Versammlung.
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    Kapitel 3

    Eispfote ging langsam hinter Wolfsherz her. Sie sollten zur Schlucht gehen um den Leichnam zu holen wenn es möglich ist. Als sie ankamen ging es Eispfote noch schlechter als sonst. Was hatte sie getan? War es richtig gewesen? Nebelwolke wusste es! Aber hätte Eispfote nicht einfach Nein sagen können? Eine Welle von Zweifel, Angst, Schuldgefühle und Trauer überkam Eispfote und sie brach zusammen.,, Alles ok? Du bist bestimmt noch schockiert von Nebelwolkes tot. Geh ins Lager zurück und ruh dich aus. " Dankbar ging Eispfote ins Lager. Sie wollte sich schlafen legen als sie hörte wie Krieger über sie sprachen. Sie konnte einzelne Wörter raushören.,, Eispfote... Eltern... Streuner...... Feind.... Töten" Was hatte das zu bedeuten? Warum dachte jeder über ihre Eltern nach? Würde sie die 3 Krieger, Sturmblick, Dunkelschweif und Falkenflug, töten müssen?

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    Kapitel 4

    Eispfote musste mal wieder auf Jagdpatrouillie. Eigentlich machte es ihr ja spaß, doch seit Nebelwolkes Tod konnte sie sich nicht mehr konzentrieren. Zuerst ließ sie eine Maus weglaufen, dann endeckte sie ein Vogel und schlich sich nicht entgegen der Windrichtung an und zuletzt roch sie ein Kaninchen nicht was direkt vor ihr in einer Kuhle war. Sie musste wissen was Sturmblick, Dunkelschweif und Falkenflug planen! Villeicht könnte sie mit ihnen das gleiche tun wie mit Nebelwolke...

    ... Die Sonne ging langsam unter und Eispfote sah wie sich die 3 Krieger rausschlichen. Das war ihre Chance! Heimlich folgte Eispfote ihnen. Am Fluss angekommen kauerte sie sich in einen Busch. Sie spürte die Aufregung. Doch was seltsam und beängstigend war, sie spürte FREUDE! Hatte sie wirklich freude am töten? Nein das konnte nicht sein! Eispfote sprang aus ihrem versteck und erledigte einen nach dem anderen und ließ sie im Fluss wegspülen. Wird sie noch mehr töten müssen? Und warum verspürte sie freude daran?

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    Kapitel 5

    Natürlich war am nächsten Morgen der WdF los. Alle liefen hektisch herum und suchten Sturmblick, Dunkelschweif und Falkenflug. Vergeblich. Ich lief gelassen nach draußen und Froststern lief auf mich zu.,, Eispfote? Du weißt was mit Sturmblick, Dunkelschweif und Falkenflug geschehen ist. Oder? " Der Schock war mir anzusehen. Froststerns Blick verdunkelte sich und sie deutete mir ihr zu folgen. Besorgt ging ich hinter ihr her. Wir gingen zum Fluss. Blut war noch verteilt! Und... Mein Geruch! Heiliger Sternenclan was hatte ich getan?,, wieso hast du das getan? " fragte Froststern.,, Sie hatten über mich gesprochen. Das Wort tod kam vor." Ich wusste nicht was ich hätte anderes tun sollen. Also fuhr ich meine Krallen aus und schlitzte Froststern die Kehle auf. Es war anscheinend ihr letztes Leben.
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    Kapitel 6

    Eispfote schlich sich ins Lager zurück und ging zum zweiten Anführer,, Adlerherz! Ich habe Froststerns Leiche entdeckt... " Adlerherz sah nicht sehr geschockt aus. Naja die Katzen starben ja auch hinter einander. Man könnte fast schon sagen das Eispfote hier ein Massenmord begann.,, Zeig mir den Leichnam." ich ging los zum Fluss. Dort lag Froststerns Leichnam.,, Wir tragen sie zu- Sie wurde ermordet!" Na klar wurde sie das du Mäusehirn dachte Eispfote.,, Wir tragen sie ins Lager" sagte Adlerherz.

    Im Lager angekommen saßen die Katzen in verschiedenen Ecken und trauerten. Wir legten Froststern in die Mitte und ein paar Katzen schauten auf.,, FROSTSTERN! " rief eine durchs Lager. Nun sahen alle Katzen ihren Leichnam und rasteten aus. Die Anführerin war tot, 3 Krieger auch, zudem noch Nebelwolke, Eispfotes Mentorin.

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    Kapitel 7

    Ein Mond war vergangen seitdem Eispfote erstmal wieder ruhe hatte und sich keine sorgen machen musste.,, Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen bitte ich sich unter dem Hochstein zu versammeln!" rief Adlerstern. Ich setzte mich an den Rand.,, Eine Schülerin ist bereit eine Kriegerin zu werden, Eispfote tritt vor. Wolfsherz, hat Eispfote alles gelernt um eine Kriegerin zu werden?" Wolfsherz sagte:,, Ja",, Dann bitte ich meine Ahnen auf diese Schülerin herab zu sehen. Eispfote versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten und deinem Clan immer treu zu sein? " Eispfote schwieg kurz. Das machte andere Katzen nervös. Also sagte sie schnell:,, Ich verspreche es",, Eispfote du wirst nun Eisklaue heißen. Der Sternenclan ehrt deinen Mut und deine Geschicklichkeit." die Katzen riefen meinen Namen. Adlerstern wartete kurz und fuhr dann fort.,, Nach unserer Tradition wirst du jetzt eine Nacht lang schweigend Wache halten. Die Versammlung ist beendet. " Sie war Kriegerin! Endlich! Als erstes ging sie zum Kriegerbau und sah Wolfsherz.,, Wo ist noch ein Nest frei?" fragte Eisklaue.,, Da rechts" er deutete mit seinem Schweif auf ein Platz. Ich nickte dankbar und ging dann nach draußen. Die letzte Patrouillie kam gerade zurück.

    ---

    Eispfote hatte ihr Versprechen gehalten das Gesetz der Krieger einzuhalten. Heutzutage kennt man sie im Schneeclan als Eisstern. Sie ist vor 8 Monden an grünen Husten gestorben. Aber zum Schluss hatte sie ein glückliches Leben führen können
    ---
    ENDE

    6
    If you love, let go - von Funken

    PROLOG

    Verzweifelt blickte sie hinauf, während sie in die endlose tiefe der dunklen Schlucht stürzte, die schon zahlreichen anderen Katzen das Leben genommen hatte. In ihrem Blick lag nicht nur Verzweifelung sondern auch Trauer, Trauer die ihr Tränen in die Augen trieb und diese Frage:"Warum? warum? warum?" Hätte sie es aus gesprochen, so hätte sie sicher laut geschluchzt. Doch die Worte hätten es nie richtig ausdrücken können, das was sie fühlte und das was sie gefühlt hatte. Es kam ihr vor als würde die Zeit langsamer vergehen aber auch das änderte nichts daran was passiert war und sie stürzte unaufhaltsam in die endlose Schlucht. Sie wusdte nicht wie sie es beschreiben sollte den während sie stürtzte fühlte sie sich so frei und erlöst wie nie, als würde eine schwere Bürde von ihr abfallen und vielleicht war es auch so. Dann verschwand sie in der endlosen Stille des Todes. Aber wie hatte es nur so weit kommen können?

    Ein paar Monde zuvor



    Kapitel 1: Rot, rot, rot wie Blut...

    Schneepfote saß im Schülerbau, die Nacht zog noch ihre dunkelen Schleier über den Himmel und trotzdem konnte sie nicht mehr schlafen. Aber sich bewegen kam auch nicht in frage, vielleicht weckte sie ja jemanden und sie wollte die Unmut der anderen ja nicht auf sich ziehen. Sie hasste es angeschimpft zu werden und so saß sie aufrecht in ihrem Nest aus Farn, Moos und weichen Dunenfedern. Schneepfote wiederstandt der Versuchung sich zu bewegen so gut es ging, sie blickte sich um und lauschte dem ruhigen Atem der Anderen, dass hätte sie doch eigentlich beruhigen müssen aber das Gegenteil geschah. Sie fühlte sich unwohler den je. Wo ran lag dass? Sie wusste es nicht. Ein weiteres mal blickte sie sich um, da war nichts, bis auf ihre beste Freundin Kupferpfote, Sonnenpfote ihr Bruder, Sturmpfote und Milanpfote. Vielleicht hätte sie alle genauer betrachtet wenn sie gewusst hätte was passieren würde.
    Der Himmel färbte sich rot, rot wie Blut, rot wie das Blut das vergossen werden würde...
    Doch dass wusste sie alles nicht. Noch nicht. Langsam erwachten auch die anderen und der Schülerbau fülte sich mit Stimmengewirr, sie mischte sich nicht in die Gespräche ein sondern begann ihren weißen Pelz zu putzen, wobei er ja nicht ganz weiß war sonder auch leicht cremefarben mit einem Rosè Stich. Aber dass interessierte sie nicht. Sie unterbrach ihre Fellpflege jäh als Schwalbenflug, der zweite Anführer des Mondclans seinen Kopf herein streckte, nicht nur sie hatte ihre Tätigkeit unterbrochen, es war still geworden.》Ihr solltet euch beeilen, die Patrollien warten schon.《 sagte Schwalbenflug und verschwand wieder. Ein paar Augenblicke später verließen alle den Schülerbau, Schneepfotes beste Freundin Kupferpfote gesellte sich zu ihr, während sie den Bau wie alle anderen verließen. Schon könnte man Schwalbenflugs herrische Stimme hören:》Sonnenpfote und Federschweif, Kupferpfote und Goldfleck ihr geht jagen okay? Ja《 er wartete nicht mal eine Antwort ab und sprach weiter 》 Sturmpfoten und Kälterauch ihr seid frei gestellt und Schneepfote und Samtflamme, Milanpfote ihr geht mit mir auf Grenzpatrollie, die anderen Patrollien sind schon seit dem Morgengrauen weg.《 Kupferpfote warf Schnerpfote einen entäuschtten Blick zu was wohl eher weniger daran lag das sie getrennt waren, nein sie hatte gehofft mit Milanpfote in eine Gruppe zu kommen, den sie schwärmte schon lange für ihn. Sie tat das auch aber sie traute es sich nicht Kupferpfote zu sagen, den Kupferpfote war un berechen bar. Hatte sie es getan so hätte sie dass viele Blutvergießen verhindern können das kommen würde...



    Kapitel 2

    Zwei Monde waren vergangen, seit jenem Morgen an dem der Himmel sich blutrot gefärbt, damit indirekt von dem Kommenden gewarnt hatte, doch keiner hatte diese Warung je erblickt oder mindestens die Botschaft verstanden und so nahm das grausame Schiksal seinen lauf. Schneepfote blickte interessiert zu Kupferpfote die Anstalten machte sich zu ihr zu setzten, aber diese sofort abrach als Milanpfote sich zu ihr gesellte. Schneepfote seufzte. Milanpfote hier, Milanpfote da, Kupferpfote kannte nur noch ein Thema und Schneepfote brachte es nicht über sich ihr gehörig ihre Meinung zu maunzen. Ihre beste Freundin schien sich für nichts anderes zu interessieren und erst recht nicht für sie, wusste sie überhaupt wie sie sich fühlte? Nein antscheinend nicht oder es war ihr einfach egal, wobei Schneepfote auf ersteres tippte, den immerhin war Kupferpfote ihre beste Freudin. Doch warscheinlich würde dies nicht mehr lange der Fall sein. Denn es zerstörte Schneepfote, das Kupferpfote sich nicht mehr für sie zu interessieren schien und nur noch für Milanpfote schwärmte, wobei sie doch auch in ihn verliebt war. Sie war verzweifelt, einfach nur verzweifelt. Denn sie wusste das weder sie noch Kupferpfote aufhören würden Milanpfote zu lieben. Und es so nicht mehr lange halten würde. Sie fasste einen Entschluss einer musste sterben, entweder Kupferpfote, Milanpfote oder sie und für liebe würde sie über Leichen gehen, vielleicht auch über Freundschaften...
    》Schneepfote? Alles okay?《 es war Milanpfote er hatte die Lichtung überquert. Fast hätte sie" Nichts ist okay." geantwortet beherrschte sich aber und antwortete 》Alles gut Milanpfote, ich war nur in Gedanken.《 dann rang sie sich ein mildes Lächeln ab und blickte in seine wunderschönen grünen Augen. Milanpfote erwiederte das Lächeln nichts ahnend, doch hätte er gewusst was geschehen würde so hätte er bestimmt noch einmal nach gefragt aber er wusste es nicht und so kehrte er ihr den Rücken zu und ging zurück zu Kupferpfote doch dass sollte sich als großen Fehler heraus stellen...
    Und so sah Schneepfote neidisch mit an wie ihre Freundin sich angeregt mich Milanpfote unterhielt. Einen kurzen Moment zu vor hatte sie eine unglaublich wärme gespürt, als sie Milanpfote in die smaragdgrünen Augen gesehen hatte die vor zuneigung und besorgnis gefunkelt hatten, doch diese wärme würde jetzt durch eiskalten Hass ersetzt. Doch vielleicht hatte sie etwas falsch gedeutet, aber daran dachte sie nicht im Traum. Milanpfote gehört mir, nur mir lass dir das gesagt sein Kupferpfote, dachte sie wütendt. Einer muss sterben und das bist du Kupferpfote, deine Tage sind gezählt. Und so wich ihre endlose Trauer und Verzweiflung ihrer eiskalten Wut und diese Wut sollte sie zerstören.
    》Schneepfote? Ist wirklich alles gut?《 Es war ihr Bruder Sonnenpfote. 》Ja《 erwiederte sie genervt.》wirklich?《 er schien der einzige zu sein der auch nur ansatz weise zu bemerken schien das etwas nicht stimmte.》Ja《 sie fauchte schon fast. Aber auch ihr Bruder lies viel zu schnell nach. Er ließ sich einfach neben ihr nieder vielleicht bemerkte er ja doch die innere Unruhe in ihr, aber selbst wenn es war schon zuspät den Schneepfote hatte sich längst entschieden.
    Einer musste sterben und das war definitiv nicht sie.



    Kapitel 3: Mein Blut an deinen Krallen

    Schneepfote saß im Schülerbau, da gesellte sich Kupferpfote zu ihr. Doch etwas war anders, so anders zwischen ihnen lag eine Stille, eine eisige Stille die Kupferpfote den Atem zu nehmen schien aber Schneepfote hingegen kraft zu geben schien, kraft um zu hassen. Kupferpfote fragte sich was mit ihrer besten Freundin passiert war, den auch sie spürte Schneepfotes Hass, was hatte ihre Freundin nur so verdorben? Vielleicht hätte sie besser auf Schneepfote achten sollen. Aber jetzt war es sowieso zu spät, auch das spürte Kupferpfote. Denn jetzt war ihre beste Freundin verdorben, so verdorben durch den unendlichen Hass der sie nun ausfüllte. Was war aus ihr geworden? Wie hatte das nur passieren können? Und vorallem warum? Kupferpfote verließ den Schülerbau wieder, sie hatte es nicht mehr ausgehalten, dieser Hass, dieses Schweigen und die eisige Stille. Unbewusst waren ihr Tränen in die Augen gestiegen, doch sie unterdrückte sie. Der Drang zu weinen wurde stärker am liebsten hätte sie alles heraus gelassen, doch sie beherrschte sich. Es war vorbei, entgültig vorbei. Die Tränen stiegen erneut hervor und sie verließ hastig das Lager damit sie ja niemand sah. Dann sakte sie zusammen und alles brach aus ihr heraus. Salzige Tränen tropften herab und trafen auf den Boden, wo sie anfingen kleine Pfützen zubilden. So bemerkte sie mit tränenverschleiertem Blick nicht das sich jemand von hinten anschlich, um genau zu sein war es Schneepfote die ihren Geruch überdeckt und ihr Fell mit Schlamm braun gefärbt hatte. Keiner hätte sie erkennen können und erst recht nicht Kupferpfote die immer noch mit dem Rücken zu ihr saß, nichts mehr richtig mit bekam. Schneepfote freute sich fast darauf mit ihren Krallen Kupferpfotes Kehle zu zerfetzen und ihren entsetzten Bilck zu sehen, wie das Licht in ihren Augen erlischen würde. Dann aber wurde sie plötzlich zur Seite gerammt, entsetzt weitete sie die Augen. "Sturmpfote" dachte sie " das hättest du lieber nicht tun sollen, wie naiv du doch bist." In der Zeit hatte auch Kupferpfote bemerkt das etwas nicht stimmte und rannte, sie konnte nur noch eins denken"schneller, weiter nur weg hier egal wo hin." Sturmpfote musste Schneepfote gefolgt sein, er hätte ja nicht ahnen können was passieren würde. Denn Schneepfote reagierte schnell, zu schnell für ihn und nun weilten ihre ausgefahren Krallen an seiner Kehle.
    Sturmpfote lachte ungläubig 》Nein das traust du dich nicht Schneepfote und das weißt du genauso gut wie ich, du bist keine Möderin, das könntest du nicht.《 In Schneepfotes Augen blitzte kurz Zweifel auf doch so rasch wie er gekommen war verschwandt er wieder. 》Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen Sturmpfote aber ich glaube du täuschst dich und zwar gewaltig.《 hauchte sie gefährlich leise in sein Ohr. Jetzt lag in seiner Stimme Unsicherheit. 》Nein Schneepfote bitte nicht.《 er blickte verzweifelt zu ihr herauf. 》Doch.《 in ihren Augen lag ein irrer Ausdruck.》Schande unter anderen Umständen wären wir bestimmt gut Freunde geworden, aber du weißt mir zu viel. Ich mache es auch kurz und Schmerzlos《
    Sturmpfote blickte sie entsetzt an. 》Nein...《 ihm versagte die Stimme. Unendlich Traurig blickte er sie an. Doch Schneepfote wusste das sie es tun musste. Sie setzte ihre Krallen an seine Kehle und nahm ihm mit einem kurzem, sauberem und schmerzlosen Schnitt das Leben. Aber bevor Sturmpfote sein leben aushauchte lächlte er müde. 》Das schlimme ist ich kann dir hier für nicht böse sein, den ich liebe dich und werde es im er tun und jetzt klebt mein blut ausgerchnet an deinen Krallen.《 dann brach seine Stimme und er schloss milde lächelnd seine Augen.
    Auch Schneepfote lächelte aber es war ein irres Lächlen. Sie hatte es genoßen ihm das Leben zu nehmen, das erschreckte sie fast noch mehr als die Tat selbst aber der Schreck weilte nur kurz, denn jetzt ließ es sie kalt alles ließ sie kalt, den sie hatte nur ein Ziel.
    ~Zeitsprung~
    Der Regen prasselte ins Lager und verwischte gleichzeitig Schneepfotes Spuren, sie sah wieder normal aus, nachdem sie sich ausgiebig gewaschen, sowie Sturmpfotes Leiche wo anderes hingetragen und es so gestaltet das es so aussehen würde als hätte ein Streuner ihn ermordet. Es konnte nicht mehr lange dauern bis man ihn finden würde. Jetzts saß sie hier im Lager, aber war es überhaupt noch sie? Nein den der Wahnsinn beherrschte sie und sie würde nie wieder so sein wie vorher nie. Sie blickte zu Milanpfote "All das ist nur zu deinem besten" zumindest versuchte sie sich selbst davon zu überzeugen, aber tief im inneren wusste sie das es nicht stimmte...



    Kapitel 4: Wache für die Toten.

    Einen Sonnenaufgang war es nun her, dass Schneepfote zur Möderin geworden war, Sturmpfote kaltblütig getötet hatte. Sie saß im Lager, wobei es nichtvmehr sie war, den Schneepfote war nett und freundlich gewesen, aber vorallem hatte sie keiner Fliege etwas zu leide getan, aber wer auch immer sie jetzt war, sie war nicht Schneepfote, denn sie war kaltblütig, hasserfüllt und skrupellos. Bald würde man seinen Leichnam finden und eine aufgelöste Kupferpfote."bald muss ich die Trauernde spielen, die geschockte Freundin" dass dachte Schneepfote während sie in sich hinein grinste. Aber keinen Moment zu früh, ein Patroullie unter Schwalbenflugs Leitung betrat das Lager. Sie trugen Sturmpfotes Leiche und neben ihnnen lief eine verängstigte Kupferpfote her. "...3...2..." zählte sie in Gedanken herunter."..1...JETZT..."die Patroullie standt nun in der Mitte des Lagers, Schneepfote stürmte auf sie zu. 》Oh Sternenclan《 haute sie perfekt geschockt.》was ist nur geschehen? Kupferpfote geht es dir gut? Was isr passiert? Und Sturmpfote...《 sie tat so als würde es ihr die sprache nehmen und eine falsch kleine Träne bahnte sich den Weg nach unten. Sie war extra auf einen spitzen Stein getreten, da der Schmerz ihr Tränen in die Augen trieb. Schwalbenflug begann arrogant zu erzählen was sie schon wusste. 》Deine Freundin hier《 er deutete auf Kupferpfote.》 wurde von einem Streuner angegriffen, zu mindest nehmen wir das an da keiner von uns das je tun würde oder?《 er blickte sie eindringlich an, wusste er es etwa musste sie ihn auch beseitigen? Sie atmete erleichtert auf als sie bemerkte das Magnolienstern hinter ihr stand und Schwalbenflug die Anführerin angesehen hatte.nicht sie. Er setzte seinen Bericht fort.》Naja sie sah ihn nicht aber Sturmpfote und lenkte ihn ab, Kupferpfote rannte weg und Sturmpfote kämpfte mit dem Streuner, doch er war zu stark, aber Sturmpfote starb ehrenvoll im Kampf.《 Innerlich schnaubte Schneepfote."Dass glaubst du doch selber nicht" dachte sie. Aber das war ihr egal, er war tot Schluss, aus, Ende. Schneepfote wante sich an Kupferpfote, nachdem der Zweite Anführer seinen Bericht beendet hatte. 》Du solltest dich ausruhen, komm wir gehen in den Schülerbau.《 Kupferpfote nickte nur, als sie im Schülerbau angekommen waren wurde Kupferpfote von Sonnenpfote und Milanpfote besorgt angeblickt.
    》Alles okay Kupferpfote?《 es war Milanpfote. Aber Kupferpfote war schon eingenickt. Schneepfote wurde wütend. "Du gehörst doch mir, nur mir" aber zugleich war sie traurig und verzweifelt. Wusste er überhaupt was sie für ihn durchmachte? Nein, wie sollte er auch?

    ~Kleiner Zeitsprung~

    Der ganze Clan hatte sich versammelt um Totenwache zu halten, für Sturmpfote, die sentimentalen Reden über Sturmpfote waren verstummt und der Clan saß bei seinem Leichnam.
    Während Schneepfote ihre Nase in sein kaltes, graues Fell grub, wurde sie ihrer Tat erst richtig bewusst, sie hatte gemordet, getötet, sie war eine Möderin, Sturmpfotes Möderin, aber es war noch nicht vorbei. Eigentlich war es schade um Sturmpfote, er wäre bald mit ihr und den anderen Krieger geworden und sie hatten sie immer gut verstanden. " jetzt ist es zu spät" flüsterte eine bösartige Stimme in ihrem Kopf. Es war zu spät, es gab kein zurück mehr. Sie schaute zu Milanpfote, der sich neben Sturmpfotes Leichnam gekauert hatte."ich tue das alles nur für dich". Dann guckte sie hasserfüllt zu Kupferpfote herüber, doch die dunkelheit verstechte ihrnen Hass."Einer muss sterben und das bist du." Sie war ihr entwischt, aber das würde sich änderen. Zu mindest glaubte sie das. Für Liebe ging sie wahrhaftig über Leichen und auch über Freundschaften. Was war nur aus ihr geworden? Wie viel Blut würde ihren Weg noch beflecken?



    Kapitel 5: Eine eiskalte Rose - so schön und doch so gefährlich.

    Die lange Nacht hatte Schneepfote erschöpft, aber vorallem das was sie während der Totenwache begriffen hatte, aber sie redete sich ein das es nicht stimmte, verschloss Augen und Ohren vor der unausweichlichen Warheit, sie wollte es einfach nicht war haben. Hätte sie gekonnt, so hätte sie geschrien, alles in die Welt hinaus geschrien, aber sie konnte nicht denn ihr fehlte die Kraft dafür. Die Kraft um zu hassen um zu morden, den statt der eiskalten Wut war da nur noch diese Leere, diese Leere hatte sie erfasst und füllte sie nun ganz aus. Ihr war alles gleich, denn sie konnte nie wieder so werden wie vorher und sie hatte nicht mehr die Kraft zu hassen, da war wirklich nur noch diese Leere, die sie nun ganz ausfüllte, würde sie je verschwinden? Sie bereute was sie getan hatte, es würde sie ewig zeichen was geschehen war. Nein, halt da war noch etwas anderes als diese Leere, verzweifelte Trauer und bittere Reue, dieser nie enden wollende Schmerz. Sie lächelte erschöpft, konnte das nie Enden? Dann sah sie eine glückliche Kupferpfote auf sich zu stolzieren, das hatte sie schon befürchtet, sie hatte jetzt schon Angst davor was kommen würde, schnell richtete Schneepfote sich auf und tat normal. Kupferpfote schien nicht bemerkt zu haben, dass etwas falsch war, ganz falsch, warscheinlich war Kupferpfote zu glücklich um die Welt so zu sehen wie sie war. 》Schneepfote《 Kupferpfote lächelte überglücklich und Schneepfote spannte sich nur noch mehr an, was ihre beste Freundin oder vielleicht auch Feindin gar nicht erst zu bemerken schien. 》Ich bin so glücklich, weißt du Milanpfote und ich sind jetzt Gefährten, das ist toll oder?《 das hatte Schneepfote schon befürchtet, denn Gesternabend hatte sie die liebevollen Blicke gesehen die, die beiden ausgetauscht hatten, bevor die Totenwache begonnen hatte. Sie war am Boden zerstört. "Oh nein, das kann nicht wahr sein." dachte sie verzweifelt. " Er gehört doch mir, nur mir." Tränen stiegen ihr in die Augen und sie rang mit der Fassung. Es konnte nicht einfach vorbei sein oder? 》freust du dich den gar nicht?《 Kupferpfotes Stimme holte sie in die grausame Realität zurück. 》Äh... doch, das ist äh toll.《 es klang gezwungen, genau wie ihr aufgesetztes Lächeln, aber das schien Kupferpfote wie so vieles in ihrem Glücksrausch nicht zu bemerken und so tänzelte sie weiter durch das Lager und verbreitete die Kunde. 》Alles okay?《 es war Milanpfote, der sie aus seinen grünen Augen warm anschaute. Schneepfote winkte ab, auch wenn gar nichts okay war, in ihr tobte ein wildes Durcheinander. 》Wenn irgendwas ist, du kannst es mir gerne sagen, weißt du, du bist mir sehr wichtig. Ja? Merk dir das.《 er funkelte sie freundlich an. Doch Schneepfote tat es einfach mit einem nicken ab. Wärme durch strömte sie," es ist noch nicht vorbei, ich werde Kämpfen, für dich" dachte sie und neue Kraft durch fuhr sie. Sie wurde jah unterbrochen. 》Alle Katzen die alt genugsind um ihre eigene Beute zu Jagen, sollen sich unter dem Hochfelsen versammeln.《 Der Hochfelsen war ein einziger Fels im Lager, auf dem gerade Magnolienstern stand um die Clanversammlung ein zu berufen. "Fuchsdung" Schneepfote hatte ganz vergessen das heute die Kriegerzeremonie stattfand. Schnell gesellte sie sich zu restlichen Clan, der langsam eintrudelte. Verstohlen blickte sie zu den anderen Schülern herüber, sie hatten heute Vormittag die Kriegerprüfung abgelegt. Magnolienstern fuhrfort:》 Sonnenpfote tritt vor. Federnschweif, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler/dazu bereit ist ein Krieger zu werden?《
    Federnschweif antwortete: 》Ja, er ist bereit.《 Manolienstern machte weiter.
    》Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger.
    Sonnenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?《
    Sonnenpfote antwortete erfürchtig 》Ich verspreche es.《 darauf hate Magnolienstern nur gewartet und vor fort. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Sonnenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Sonnenherz heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deine Entschlossenheit und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Mondclan willkommen.《



    Noch drei Schüler sollten ihre Namen bekommen, also fuhr Magnolienstern mit der ewigen Zermonie fort. 》Kupferpfote tritt vor. Goldfleck, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?《 Goldfleck antwortete 》 Ja, sie ist bereit. Magnolienstern fuhr fort Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.《 Magnolienstern machte eine kurze Pause, doch es dauerte nicht lange und sie sezte den weigen Monolog fort. 》Kupferpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet? 《 Kupferpfote antwortete nervös:》Ich verspreche es.《 Magnolienstern nickte zufrieden und weiter. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Kupferpfote, von diesem Augenblick an wirst du Kupferfeder heißen. Der SternenClan ehrt deinen Optimismus und deine Treue und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin Mondclan willkommen. Schneepfote seufzte, noch zwei mal musste sie sich diese Worte anhören, die Hälfte war vorbei. Und wieder setzte Magnolienstern an:》Milanpfote, tritt vor. Schwalbenflug, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler dazu bereit ist ein Krieger zu werden?《 Schwalbenflug antwortete:》Ja, er ist bereit.《 stolz schwang in seiner Stimme mit. Er blickt Magnolienstern an, die wieder das Wort über nommen hatte. 》Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger.《Pause. Weiter.
    》Milanpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet? Schneepfote blickte auf. Milanpfote sagt mit seidiger Stimme:》 Ich verspreche es.《 Jetzt kam der Teil der Schneepfote wohl am meisten interessierte. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Milanpfote, von diesem Augenblick an wirst du...《 Schneepfote hielt die Luft an. Wie er wohl heißen würde? 》... Milanflug heißen. Der SternenClan ehrt deinen Willen und deine Güte und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Mondclan willkommen. "Milanflug was für ein wunderschöner Name " dachte Schneepfote."Magnolienstern hatt echt Geschmack." Jetzt war sie dran und da begann es auch schon, ihre Kriegerzermonie. 》Tritt vor Schneepfote. Samtflamme, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?《 Schneepfotes Mentorin antwortete gerührt. 》Ja, sie ist bereit.《 Magnolienstern fuhr die Zeremonie fort. 》 Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.《 Magnolienstern machte eine bedeutungsvolle Pause.》Schneepfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?《 kurz spielte Schneepfote mit der Versuchung, nein zu sagen, hauchte dann aber doch:》Ich verspreche es.《 Magnolienstern nickte knapp. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Schneepfote, von diesem Augenblick an wirst du Schneerose heißen. Der SternenClan ehrt deinen Eifer und deine Klugheit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Mondclan willkommen.
    Dann begann der Mondclan ihr Namen zurufen, Kupferfeder und Milanflug standen dicht neben einander, leicht eifersüchtig blickte Schneerose, die neben ihrem Bruder Sonnenherz stand zu ihnnen herüber.
    Gerade als die unter gehende Sonne den Himmel rot färbte standen die Vier neuen Krieger im Lager und wurden von ihrem Clan bejubelt. 》Sonnenherz, Kupferfeder, Milanflug, Schneerose, Sonnenherz, Kupferfeder, Milanflug, Schneerose《
    riefen sie in den endenden Tag. Was den vier noch alles bevor stand wusste keiner...

    7
    Die Mondscheinkämpferin - wenn Licht zu Schatten wird - von Funkenfell!



    Prolog

    Die beinah schneeweiße Kätzin erhob sich aus ihrem Nest. Ganz lautlos, sodass niemand es bemerkte. Sie stackste über die Beine der anderen Krieger hinüber zum Ausgang. Sie war nicht ganz bei der Sache und trat versehentlich auf die Schwanzspitze eines dunkeln Katers.
    Der fuhr darauf hoch aus seinem Schlaf und schaute sich alarmiert im Bau um.
    Doch die Kätzin war gerade noch rechtzeitig um die Ecke verschwunden. Auf leisen Pfoten schlich sie weiter durch das Gras. Der Tau glänzten wie kleine Diamanten und spiegelten den roten Morgenhimmel in ihren Tropfen wieder.
    Doch für diese Schönheit hatte die Kätzin leider keine Zeit. Unbeirrt ging sie weiter.
    Ein schrecklicher Gedanke plagte sie schon die ganze Zeit seit den letzten Nächten. Und sie bekam ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf.
    Es war einfach viel zu unnatürlich als das es wahr sein könnte. Trotzdem wollte sie sich vergewissern.
    Sie blieb erst stehen, als sie die Meterhohen Bäume sah mitsamt dem sternenlosen Himmel. Genau eine Fuchslänge davor setzte sie sich nieder.
    Die Stunde der Wahrheit war gekommen.
    War sie wirklich böse? Sie, die ehemalige Mondscheinkämpferin?
    Ein Schauer rieselte ihr über den Rücken und Kälte umfasste ihr Herz. Gehalten von eisige Klauen pochte es in ihrer Brust unter dem dichten Fell. War das die Furcht? Da spürte sie eine neues Gefühl. Es war eigenartig, doch ebenso faszinierend und mächtig.
    Fast vergessene Erinnerungen stiegen in ihr auf.
    Der Moment, als der Kater, den sie liebte, über „Mondseele“ schlecht geredet hatte.
    Der Schmerz, als Fuchsschweif und Goldschnauze Gefährten wurden.
    Und letztendlich, das bittere Gefühl der Einsamkeit und des Versagens.
    Aber die eisige Kälte schluckte das Leid. Sie fraß ihn gierig in sich hinein wie ein ausgehungertes Junge. Gedeihe schön, Kälte in mir, lass mich nicht mehr den Schmerz spüren.
    Die Kätzin hatte den Blick straff auf die andere Seite gerichtet.
    Sie atmete einmal tief ein und wagte den ersten Schritt.
    Sie wurde nicht wie erhofft abgestoßen.
    Eigentlich müsste sie enttäuscht sein und am Boden zerstört, doch es gelang ihr nicht. Stattdessen empfand sie sogar was ähnliches wie Freude.
    Auf einmal begriff sie es.
    Die Kälte umschloss nicht ihr Herz, sondern kam aus ihr.
    Sie war doch Böse, und zwar voll und ganz!
    Ein Prickeln fuhr über ihre Haut. Es war so ähnliche wie das bei ihren Verwandlungen zur Mondscheinkämpferin nur viel, viel kälter.
    Der weiße Pelz wechselte über in ein Rabenschwarz und umgab ihren Kompletten Körper. Auch der Fleck auf der Stirn blieb dunkel… So wie ihre Seele.
    „Na, Kleine. Bist du nicht auf der falschen Seite der Grenze?“, krächzte eine Stimme aus dem Schatten.
    „Nein, das kann nicht sein, denn von der komme ich gerade…“



    Kapitel 1: Mondjunges

    „Fuchsbrand, Fuchsbrand, beeile dich! Es ist so weit, unser Kleine öffnet endlich die Augen! Sieh nur!“
    Die rote Kätzin ließ von ihrer Spitzmaus ab und wirbelte herum. Ganz entzückt schaute sie auf ihr kleines rein weißes Junges herab. „Das Erste, was sie erblicke wird, sind wir!“
    Goldschnauze schnurrte zustimmend und gesellte sich neben seine Gefährtin.
    Das kleine Junge blinzelte, bevor sie dann vollständig ihre eisblauen Augen aufschlug.
    Fuchsbrand quickte noch einmal begeistert und stürzte sich sofort auf das überforderte Junge. „Willkommen im magischen Clan! ich bin Fuchsbrand, Deine Mutter! Und der, der dort neben mir steht, ist dein Vater Goldschnauze! Goldschnauze, sag auch Mal was!“
    „Hallo…“ der goldene Kater lächelte matt. Die Vorfreude hatte sich verflüchtigt. Der winzige Kater erinnerte ihn an jemand ganz bestimmten. Die Mondscheinkämpferin, alias Mondseele. Sie hatten beide exakt die gleichen blauen Augen! Und beide hatten dieses unerschrockene Funkeln in ihren Augen. Und es waren nicht nur die Augen. Auch der gleiche weiße Pelz, dem ihm schon seit der Geburt aufgefallen war. Nur der schwarze Vollmond auf der Stirn fehlte.
    „Wie sollen wir es nennen?“, brabbelte Fuchsbrand ohne Unterbrechungen weiter. „Schneejunges, Glitzerjunges oder vielleicht doch Eisjunges? Klingt alles gut!“ Sie strich dem Jungen zärtlich über den Kopf. Es schnurrte daraufhin.
    „Na, Das gefällt dir, oder?“
    Goldschnauze räusperte sich. „Wollen wir wieder zu Namenswahl? Ich hätte da eine Idee…“
    Fuchsbrand nickte eifrig. „Klar! Sag ruhig! Egal welcher Name, wir nennen es dann so, außer du willst ihn Puscheljunges nennen!“ Sie lachte lauthals über ihren eigenen Scherz und Goldschnauze konnte wieder nur halbherzig mit lächeln so sehr er sich auch anstrengte. „Ich wollte ihn Mondjunges nennen…“
    Fuchsbrand erstarrte noch während sie lachte. „Wie bitte?“ Ihre Miene wurde von dem einen zum anderen Moment steinhart. „Ich dachte du bist über sie hin weg?“
    „Bin ich ja auch!“, beteuerte er aufrichtig. „Aber ihr Verhalten und ihre Taten waren doch sehr edel. Da sind wir uns einig?“
    Fuchsbrand bejahte es wiederwillig.
    „Und sowas darf nicht in Vergessenheit geraten! Sie ist eine Heldin. Das hast du selber gesagt! Aber keine Sorge, du bist trotzdem mein Ein und Alles!“, fügte er hinzu, als Fuchsbrand immer noch beleidigt wegschaute.
    Er reckte sich nach vorne um doch noch einen Blick auf ihr Gesicht zu erhaschen. „Och komm schon! Sonst muss ich bei Beerenzahn Fröhlichkeits-Kräuter holen!“
    Das brachte die rote Kätzin schließlich doch zum Schmunzeln. Sie beobachte ihren Gefährten mit verliebten Blick. „Ich kann dir einfach nicht böse sein!“
    Sie schnurrten beide.
    „Also heißt er jetzt Mondjunges?“, hakte Goldschnauze zur Sicherheit noch einmal nach.
    „Ja, du hast ja schon Recht mit ihren Heldentaten.“
    Goldschnauze grinste frech. „Ich habe immer Recht!“
    „Das hättest du wohl gerne!“ Spielerisch verpasste sie ihm einen Schlag an den Kopf.
    Goldschnauze tat so, als hätte Fuchsbrand ihn hart getroffen und sank lachend zu Boden. „Oh, nein! Ich bin schwer verwundet!“
    „Mäusehirn!“ Fuchsbrand schüttelte den Kopf, doch nicht ohne ebenfalls zu grinsen.
    Mondjunges wollte sich wohl auch in die Unterhaltung einmischen und zwängte sich zwischen die beiden. „Ich möchte mitlachen…“
    „Natürlich kannst du das! Ach, er ist bestimmt gewachsen! Bei der Geburt war er noch kleiner… Und ehe wir uns versehen isst du auch schon deine erste Frischbeute!“
    „Junge zu haben ist das Schönste auf Der Welt…“, seufzte Goldschnauze. Dabei dachte er nach über einen verbotenen Gedanken… Was wäre gewesen, wenn Mondseele seine Gefährtin geworden wäre? Säße sie dann hier und alberte mit den Jungen herum? Dies waren unbeantwortbare Fragen, aber trotzdem probierte er es sich vorzustellen. Wie Mondseele neben ihm saß und ihn anlächelte. Zwischen ihren Pfoten ruhte das kleine Junge und Mondseeles eisblauen Augen funkelten liebevoll. Es würde eine friedliche Stille eintreten bis auf das Jauchzen des Junges bis Mondseele das Wort erhebt und sagen würde:
    „Goldschnauze? Hörst du mir überhaupt noch zu?“, verlangte Fuchsbrand zu wissen.
    Der Kater fuhr hoch aus seinen Gedanken. „äh... ja! Find ich toll!“
    „Kater…“, sagte sie und rollte mit den Augen. „Ich habe gerade über seinen Krigernamen geredet wie der wohl lauten würde? Na ja, es ist schon spät! Leider kannst du nicht auch in der Kinderstube schlafen, weil die überfüllt ist und ich nicht im Kriegerbau, weil ich Mondjunges nicht allein lassen darf!“
    „Ach, gräm dich nicht! Morgen sehen wir uns ja wieder!“, zwinkerte er ihr zu und insgeheim fand er das gar nicht so schlecht. So hätte er noch ein wenig Zeit sich mit seinen Gedanken auseinander zusetzten. „Und übrigens…“, setzte er noch hinten dran „Bestimmt kriegt er irgendeinen wundervollen Namen! Solange er nicht Mondpuschel heißt!“
    In seinem Nest fand Goldschnauze dann ruhe. Aber Mondseele verfolgte ihn immer noch. Wieso muss ich immer an sie denken? Ich habe eine nette Gefährtin, ein Junges und bin ein angesehener Krieger! Also wieso denk ich immer an sie, wenn ich doch eigentlich alles hab, was ich brauche!
    Er schaute hoch zum sternenbesetzten Himmelszelt. „Ach, Mondseele. Beantworte du mir die Frage?“
    Er bekam keine Antwort. Wie den auch? Er konnte ja nicht wissen, dass Mondseele schon fort war und nicht mehr mit den Sternen wandelte…
    Nach einer Weile beschloss er sich schlafen zu legen. Warterei auf eine nie kriegende Antwort brachte auch nichts.
    Er kugelte sich in das Moos zusammen und schloss die Augen.
    Sofort überkam ihn der gewünschte Schlaf.
    Es dauerte nicht lange bis Goldschnauze schon wieder „erwachte“ auch einer fremden Lichtung. Mondseele besucht mich in meinen Träumen!
    Doch als er die Augen öffnete, sah er nicht das typische Sterneclan Territorium.
    Statt dem ewig blühenden Blumen, dem magischen Glanz und fröhlichem Gezwitscher herrschte eine düstere Stimmung, die auch dem Ort an dem er sich befand gerecht wurde.
    Große bemooste Bäume streckten sich hoch zum Himmel, zumindest dorthin, wo man den Himmel vermuten musste. Denn die Kronen der Riesen waren zu dicht, sodass sie die Sicht versperrten. Was für ein außerordentlich seltsamer Ort…
    Aber dies hielt Goldschnauze nicht weiter davon ab sich umzuschauen.
    Als sei Blick umherwanderte über vermoderten Farnbüschel und großen Baumstämmen, blieb sein Blick haften an zwei eisige Funken. Genauer genommen zwei hellblaue Augen.
    Goldschnauze rannte stürmisch auf sie zu. „Mondseele!“
    Voller Freude schob er die Zweige zur Seite, aber die Kätzin war nicht mehr da. Falls sie es gewesen war.
    „Ach, Goldschnauze…“, hörte er eine körperlose Stimme.
    Der goldene Kater blickte sich erneuert um, aber überall bot sich ihm bloß das gleiche Bild von Bäumen, Waldboden und Düsterheit.„Wo bist du? Ich seh dich nicht!“
    „Überall und Nirgendwo. Das ist nur ein Traum, aber nicht weniger Wichtig!“, kam es mit grausiger Stimme.
    „Wer bist du überhaupt? Ich kenn dich nicht…“
    Es dauerte ein wenig bis die Antwort kam. „Du weißt nicht, wer ich bin?“
    „Nein… Erst hielt ich dich für Mondseele, wegen diesen hellblauen Augen, die ich gesehen habe. Aber du klingst so viel… böser?“
    „Tu ich?“, fragte es ganz unschuldig „Aber in einem Punkt hast du recht. Es waren Mondseeles Augen.“
    Goldschnauze blieb vor Schreck die Worte in der Kehle stecken. Was hatte diese Schattengestalt mit ihr angestellt. „Hast du was damit zu tun? Wo ist sie jetzt hin?“
    „Weg. Nicht hier.“
    „Hol sie zurück! Ich will mit ihr reden!“, forderte Goldschnauze und knurrte in die Richtung aus der er zuletzt die Stimme gehört hatte.
    „Und wenn nicht? Was dann? Und woher weißt du überhaupt, ob sie dich sehen will?“
    „Soll das ein Witz sein? Klar möchte sie mit mir reden!“ Für Goldschnauze war das sicher so wie jeden Tag die Sonne aufging.
    „Glaubst du sie will mit ihrem Gefährten sprechen, der bereits eine neue Kätzin hat und sogar ein Junges? Sieht schlecht für dich aus, Goldchen!“
    Er schnaubte. „Mondseele und ich waren nicht richtig Gefährten. Und sie meinte es wäre okay, wenn ich Fuchsbrand an ihrer Stelle nehme!“
    Die Stimme seufzte, als müsse sie einem unwissenden Jungen erklären, was der Mond ist. „Und das hast du ihr geglaubt? Ich kenne sie sehr gut. Fast so, als wären wir die gleiche Person… Es hat sie sehr verletzt, egal was sie behauptet!“
    Schuldgefühle machten sich in ihm breit. Für Mondseele musste es alles andere als „okay“ gewesen sein. Aber die Erkenntnis kam ihm viel zu spät. Er hatte jetzt schon eine Gefährtin mit Junge, welche er beide liebte… Nun musste er Mondseele erst recht treffen! “Das ist nur ein weiter Grund, weshalb ich sie sehen muss! Führ mich jetzt zu ihr oder ich gehe höchstpersönlich zum Sternenclan, sobald ich aus meinem Traum aufwache!“
    Die Stimme lachte abschätzig. „Viel Glück dabei, aber eine Frage noch…“
    „ja?“
    „Wie heißt dein Sohn noch einmal?“
    „Mondjunges, wieso?“ Goldschnauze war unbehaglich zu mute, als er die Frage beantwortete.
    „Gut, denn er wird sterben!“



    Kapitel 1

    Friedlich lag Mondjunges in seinem Nest und beobachtete die Sterne durch ein Loch im Brombeerdach. Staunend dachte er nach wie viele Sternenkrieger dort oben wohl wandeln mussten bei so vielen Sternen... viel mehr Katzen, als er sich je vorstellen könnte! Unter all diesem Funkeln am Himmel fühlte er sich schon fast etwas eingeschüchtert.
    "Mondjunges, schlaf doch endlich!", murrte seine Mutter neben ihm und zog den kleinen Kater wieder zurück in ihr Nest.
    "Ich kann aber nicht einschlafen! Fuchsbrand, wie viele Katzen gibt es eigentlich im Sternenclan?“ Aber die rote Kätzin war bereits wieder eingeschlafen.
    Er seufzte „Vielleicht ist ja Goldschnauze noch auf...", überlegte er laut.
    Mondjunges entklammerte sich aus dem Griff Fuchsbrand' und stelzte rüber über die anderen Katzen zum Ausgang. Er tippelte vom da aus weiter über die Lichtung zum Kriegerbau. Mondjunges spähte durch den dichten Efeuvorhang und ließ seinen Blick über die schlafenden Krieger gleiten bis er Goldschnauze entdeckte. Unruhig wendete der Krieger sich hin und her in seinem Nest und rupfte dabei immer wieder ein Büschel Moos aus, wenn er wild um sich schlug. Schweißperlen liefen ihm über die Stirn und er knurrte tief. Von außen aus könnte man denken er wäre gerade mitten in einer Schlacht und nicht schlafend im Kriegerbau des magischem Clans.
    "Goldschnauze, alles gut?", flüsterte Mondjunges und stupste ihn mit der Pfote in die Seite. Als der nicht reagierte, wiederholte Mondjunges es wieder nur etwas fester. "Wach auf!"
    Panisch schreckte Goldschnauze hoch. "Lass mich in Ruh!", schrie er.
    Überrascht von der Reaktion, stolperte Mondjunges mindestens eine halbe Fuchslänge nach hinten, hielt für einen kurzen Augenblick das Gleichgewicht auf zwei Beinen und fiel dann nach hinten in ein leerstehendes Nest aus Reisig.
    Da bemerkte Goldschnauze den weißen Kater "Oh gut, du bist es nur! Ich hab echt schlecht geträumt… Mondjunges, geht es dir gut? Fühlst du dich komisch oder krank? Hast du Schmerzen?" Er eilte rüber zu dem kleinen Kater um ihm wieder auf die Beine zu helfen und musterte ihn erneuert besorgt.
    "Nein, alles gut. Und dein Alptraum ist trotzdem kein Grund mich so anzuschreien...", entgegnete Mondjunges eine Spur beleidigt.
    "Tut mir Leid, Kleiner!“, entschuldigte sich Goldschnauze bei ihm „Wieso schläfst du denn auch nicht in deinem Nest?"
    Er zuckte mit seinen Schultern. "Weiß nicht... hab lieber die Sterne beobachte."
    "Ist ja auch egal! Ich muss schnell mit Fuchsbrand reden! und auch Beerenzahn und Funkenstern! Es nämlich echt wichtig... Also ich finde es wichtig. Und der Rest bestimmt auch. Also es geht ja um eine Katze. Also eigentlich eine tote Katze, aber deshalb sind sie doch nicht weniger wert? Also wenn du mich fragst..."
    "Kannst du das auch morgen machen?", unterbrach er den Redefluss seines Vaters und gähnte lautstark. Langsam war er doch noch Müde geworden.
    "Eigentlich..."
    "Du musst doch auch ausgeruht sein für das wichtige Zeug. und das läuft dir ja nicht weg..." Mondjunges rollte sich bereits in das Nest von Goldschnauze ein und kuschelte sich an deren weiches Bauchfell.
    Sein Vater schmunzelte. "So jung und schon so weise... Schlaf schön kleiner Krieger."
    KönnenMondjunges nuschelte auch noch einen Gutenacht-gruß ehe ihm ehe Augen vor Müdigkeit zu fielen.
    Als Mondjunges am nächsten Tag aufwachte, war Goldschnauze verschwunden. Der Teil vom Nest, wo sein Vater schlafen sollte, war kalt und unbenutzt.
    Vielleicht war Goldschnauze auch einfach nur bei Fuchsbrand, weil er dort besser schlafen konnte? Möglich wäre es…
    Also erhob sich Mondjunges aus seinem Nest und trat aus dem Kriegerbau.
    Ein älterer Krieger beobachtete ihn dabei und lachte. „Bist du so schnell gewachsen? Ich glaube nicht, dass du schon Krieger bist, oder?“
    „Natürlich nicht!“, entgegnete Mondjunges beschämt. „Hast du eigentlich Goldschnauze gesehen? Er war nicht in seinem Nest…“
    Der Krieger lachte und Mundgeruch schlug dem Jungen entgegen. „Dein Vater ist ein erwachsener Krieger. Dem passiert schon nichts!“
    Aus dem Augenwinkel sah er wie sich die Drillinge näherten. Mutlicht, Wolkenwind und Glutkralle, die momentan jüngsten Krieger im Clan. „hey, Mondjunges!“, grüßten sie ihn „Wir sollen auf dich aufpassen! Befehl von Fuchsbrand“
    Irgendwas war ihm nicht ganz geheuer. Demonstrativ sträubte sich sein Nackenfell.
    „Ach, sei nicht sauer! Dannach haben die beiden bestimmt genug Zeit um mit dir zu spielen oder so!“
    „Beide?“ Mondjunges horchte auf.
    „Goldschnauze ist auch da… also weg... ach vergiss es...“ Wolkenwind blickte verzweifelt ihre Brüder an. Doch die beiden schauten ebenso ratlos zurück.
    „Sollen wir dir eine Geschichte erzählen? Vielleicht die von der Mondscheinkämpferin?“, probiere Wolkenwind die Lage zu retten.
    „Gerne!„ Mondjunges vergaß seinen Zweifel so schnell wie er gekommen war. Für spannende Geschichten hatte er immer ein Ohr offen.
    „Gut, alles spielte sich ab vor gar nicht so vielen Monden…“, begann sie mit Erzählerstimme „Seelenjäger trieben damals vermehrt ihr Unwesen! Ihr Ziel war es Katzen aus dem Clan zu töten um so ihre Kräfte zu erlangen. Grausame Streuner ohne das Gesetz der Krieger geschweige den der Glaube an den Sternenclan! Kurz gefasst: erbarmungslose Mörder!“
    Mondjunges lief ein kalter Schauer über den Rücken, als die Kriegerin diese bösartigen Katzen beschrieb.
    „Doch dann“ Wolkenwind legte eine Pause ein und schaute tief in Mondjunges Augen „Kam die Mondscheinkämpferin! Wir Drei, damals noch Junge – ungefähr in deinem Alter – hatten uns heimlich aus dem Lager geschlichen und die Orientierung verloren…“
    „DU hast das! Ich wusste die ganze Zeit wo wir hin mussten…“, prahlte Mutlicht.
    „Die Diskussion hatten wir schon als Junge! Wir haben uns alle verlaufen! Klar? Es ist außerdem meine Geschichte, also erzähle ich sie so wie ich will.“
    Ihr Bruder murmelte etwas, was verdammt viel Ähnlichkeit hatte mit: „zickiges Stück Fuchsdung“, aber dann war auch er ruhig.
    „Wo war ich? Ach ja, Wir hatten alle keine Ahnung, wo wir waren und plötzlich hörten wir Kampfgeschrei! Neugierig wie wir waren schauten wir nach, woher die Geräusche kamen! Und weißt du was wir gesehen haben? Rubinauge, einer der bekanntesten Seelenjäger, rang mir ihr. Der Mondscheinkämpferin! Mit einem gewitzten Trick drückte sie ihn zu Boden. Klar und deutlich konnten wir ihre Worte hören:, Wenn du nicht noch dein anderes Auge verlieren willst, lässt du den magischen Clan und mich in Ruhe.‘
    Rubinauge hatte keine Chance und musste schließlich zustimmen! Wie ein feiger Hase haute er ab, sobald sie ihren Griff löste. Erbärmlich! Zumindest dachten wir uns, dass sie uns weiterhelfen könnte. Wir gingen auf sie zu…“
    Mutlicht täuschte einen Huster vor. „Ich“
    „…und sprachen sie an…“
    „Wieder ich!“
    „Und sie brachte uns zum Lager zurück! Dort erzählten wir allen von unser Begegnung! Im ersten Moment glaubte uns niemand, aber nachdem eine Patrouille beweisen konnte anhand von Duftspuren und Fellfetzten, dass wir die Wahrheit sagten, stand unsere neue Heldin fest.
    So ging es einen Mond lang weiter. Immer Nachts, wenn der Mond hoch am Himmel schien und Katzen wie du in ihren Nestern schlafen, verbreitet sie Frieden und kämpft gegen Seelenjäger!“
    Vor Staunen bekam Mondjunges ganz große Augen. Was für eine tolle Kätzin! „Gibt es sie immer noch? Kann man sie irgendwo treffen? Sie ist so cool!“
    Wolkenwinds Gesicht verdunkelte sich und auch ihre Stimmlage senkte sich. „Es wäre alles gut gewesen, hätte dein Vater nicht die selbe Idee gehabt sie zu treffen…
    Mit einem falschen Hilfruf lockte er sie zu sich und unsere Heldin kam wie immer bei einem Hilferuf. Zögerlich unterhielten sie sich. Die Mondscheinkämpferin witterte bereits die kommende Gefahr, aber trotzdem ging sie nicht. Sie verstanden sich richtig gut bis sie das Thema auf die Kätzeninnen in seinen Clan lenkte…“
    Mondjunges spürte die Spannung, die in der Luft auftauchte. „Und weiter?“, hauchte er fasziniert von der Geschichte.
    „Besonders wollte sie etwas wissen über eine Mondseele. Goldschnauze lachte darauf nur und versicherte ihr, dass besonders die nicht besser wäre als seine Heldin. Abschätzig zählte er allerlei schlechte Punkte über sie auf, die Hälfte davon erlogen.
    Doch Die rein weiße Kätzin zeigte eine… überraschende Reaktion auf das Ganze. Genauer genommen stürmte sie mit Tränen in den Augen davon in die Nacht und dein Vater hinterher.
    Was er nämlich nicht wusste war, dass Mondseele – die Katze ohne eine besondere Kraft vom Sternenclan, die von den meisten Kriegern verachtet wird - in Wahrheit doch eine Fähigkeit besaß… SIE war die Mondscheinkämpferin!“
    Eine andächtigde Stille herrschte in der Mondjunges die Geschichte förmlich in sich aufsaugte.
    „Mondseele war schon lange in deinen Vater verliebt, aber hatte als Mondseele nie eine Chance bei ihm.
    Doch als Mondscheinkämpferin hatte sie geglaubt alles könnte sie ändern. Auch wenn niemand etwas von ihrer geheimen Indentität wissen durfte…
    Zumindest folgte Goldschnauze ihr. Sie rannten schneller und schneller. Die Mondscheinkämpferin war zu zerstreut um auf den Weg zu achten und da passierte es. Sie übersah den Abhang und stürtzt hinab, zum Glück nur in eine Höhle, wo die Decke weggerutsch war bei einem Sturm. Dennoch war es hoch. Goldschnauze kam ihr zu hilfe, aber sie mussten fest stellen, dass ihr Bein verletzt war. Nein, es war tot. Sie konnte ihr Hinterbein nicht mehr bewegen!
    Das Morgengrauen färbte den Himmel orange und plötzlich befohl dir Mondscheinkämpferin ihn zu gehen.

    8
    Die Geschichte von Silberstern 2:



    Prolog: Die dunkelgraue Kätzin erhob sich leise aus ihrem Nest und schlich sich vorsichtig aus dem Lager. Als sie draußen war, rannte sie schnell zu einem wunderschönen See, in dem sich das Sternenlicht spiegelte. Dort wartete ein schwarzer Kater auf sie.Als er sie erblickte, kam ein leises Schnurren aus der Kehle,, Sturmwind”rief sie und sprang in großen Sätzen zu ihm.,, Lilienwind” flüsterte der Kater glücklich.,, Lass uns ein Nest bauen ich bin so müde”gähnte Sturmwind,, Dort drüben” schlug Sturmwind vor und zeigte auf eine kleine Kuhle am Rande des Sees. Gemeinsam polsterten sie die Kuhle aus und legten sich hinein.,, Gute Nacht Sturmwind”,, Gute Nacht Lilienwind” flüsterte Sturmwind, bevor er einschlief



    Kapitel 1:
    ,, Lilienwind du bist trächtig” sagte Himbeerpelz, die Heilerin. Für einen Moment starrte Lilienwind die Heilerin ungläubig an.,, Oh mein Gott das darf doch nicht wahr sein” dachte Lilienwind erschrocken. Tausend Gedanken schwirrten in Lilienwind herum und sie stolperte benommen auf die Lichtung.,, Was ist los?” hörte sie ihre beste Freundin Goldschimmer fragen.,, Ich bekomme Junge”,, Was” kreischte Goldschimmer auf.,, Ja” erklärte ihr Lilienwind sachlich.,, Von wem”,, das kann ich nicht sagen” presste Lilienwind hervor und ging langsam in die Kinderstube, wo Nelkenblatt ihre Jungen Amseljunges, Holunderjunges und Flammenjunges säugte. Erschöpft ließ sie sich in das Moosnest von Glanzblüte da ihre Jungen jetzt Schüler sind sinken und schlief ein



    Kapitel 2:
    ,, Schnell die jungen kommen”,, Was jetzt schon?” keuchte Goldschimmer verblüfft auf.,, ja holt Himbeerpelz” rief Lilienwind erschöpft.
    Als Himbeerpelz sich durch die Ranken die die Kinderstube umgeben zwängte, schrie Lilienwind auf.,, Schnell mach doch irgendwas Himbeerpelz” miaute Goldschimmer. Die Heilerin war schon losgerannt und holte einen Stock, den sie jetzt Lilienwind hinhielt,, Beiß dort hinauf wenn die Wehen kommen” rief Himbeerpelz,,, und ihr anderen geht hinaus” rief die Heilerin ärgerlich. Dann wandte sie sich wieder zu Lilienwind,, und jetzt pressen “befahl sie. Lilienwind presste und plötzlich war das erste Junge da. Die Heilerin brach die Fruchtblase auf und da kam auch schon das zweite Junge zur Welt. Dieses Mal brach Lilienwind selbst die Fruchtblase auf und leckte es sauber,, Waren das alle?” fragte sie.,, Nein da kommen noch zwei glaube ich.” Kaum hatte sie das gesagt, kam das dritte Junge zur Welt. Die Heilerin befühlte Lilienwinds Bauch,, Ja da kommt noch eins” flüsterte sie. Als auch das vierte Junge kam begutachtete Lilienwind alle vier Junge und legte sie an ihren Bauch, damit sie trinken konnte. Sie tippte auf die schwarze Kätzin und sagte:,, das ist Disteljunges “sagte sie. Nun tippte sie auf das dunkelgraue Junge,, du wirst Seejunges heißen” Nun wandte sie sich an das hellgraue Junge: das ist Fischjunges” Schließlich wandte sie sich an das sandfarbene Junge:,, und das ist Sandjunges.,, Das sind schöne Namen Lilienwind” Da streckte Goldschimmer ihren Kopf durch den Eingang.,, Wow sind die schön” rief sie begeistert.,, Ja" miate Lilienwind. Doch dann dachte sie an Sturmwind.,, Was wäre wenn er jetzt hierwäre" Oder- schlimmer noch- wenn der Clan herausfand das diese Jubgen von einem PerlenClan Krieger stammten. Sie seufzte. Was würde sie tun.

    9
    Wenn die Liebe zum Verhängnis wird - by Ravennight/Lavendelblume/Einhornpups

    Achtung: Ein bisschen brutal wegen der Kämpfe.

    PROLOG

    Die rabenschwarze Katze Schlich durch das Dickicht. Die Eulen kreischten. Aber davon ließ sich die Katze nicht abregen, nur das Junge, das neben ihr herging, jammerte leise. „Lass es, sonst bemerken uns die Nachtpatrouillen!“, rief die Kätzin leise.
    Das Junge hörte auf, zu jammern und es war fast, als wäre der Schnee Wasser und die Katzen würden lautlos rüberschwimmen, zum Land, zu einem hohen Felsen.
    „Der Kreis der 7“, flüsterte die Kätzin.
    Das Junge legte vorsichtig eine Pfote auf den Stein. Er begann zu glühen.
    „Nein!“, rief die Kätzin. Sie sprang vor.



    DIE LIEBE IST VERFÜHRERISCH

    „Tigermond?“, zärtlich rief seine Gefährtin den Namen des Anführers. „Silberfuchs sucht dich. Sie hat einen Bericht abzustatten.“
    Aha. Tigermond lächelte. „Die loyale Silberfuchs will also etwas sagen“, schnurrte er. „Lass sie kommen, Rosenwind.“
    Sie rannte weg, mit hohen Sprüngen.
    Der Anführer kaute eine Maus. Sein Junges Sonnenjunges wälzte sich auf dem Boden.
    „Ich habe einen aus dem Clan gesehen“, sagte Silberfuchs atemlos. „Harry. Und Henry. Und Dany. Und Dénise. Und Zùfaira. Tusnelda. Sogar meine Halbschwester Daydream hat sich getraut ...“
    „Ja?“
    „... getraut zum Wald von uns zu gehen und Beute zu fangen. Die Gefangenen werden von Sylver und Valenty bewacht.“
    „Sylver und Valenty also? Bring alle 7 zu mir. Fette Beute.“
    Als alle drinne im Bau waren zischte Tigermond: „Also, Harry, Henry, Dany, Dénkse, Zùfaira, Tusnelda und Daydream.“
    Alle nickten selbstsicher.
    „Daydream. Sag, was hast du hier zu suchen?“, fragte Tigermond.
    Daydream sagte tapfer: „Natürlich in das Gebiet hereinspazieren aus Spaß.“

    10
    Die Geschichte von Rosenjunges:


    Prolog
    Ein braun getiegerter Kater saß in seinem Nest, tief in Gedanken versunken. Die Farnwedel vor dem Eingang des Baues wippten im kühlen Nachtwind hin und her und von draußen hörte man das leise und ruhige schnarchen der anderen Krieger. Doch das innere des Katers war überhaupt nicht leise oder ruhig. Es glich einem Sturm aus Trauer und Wut, der sich zu etwas gefährlichem vergrößerte. Mal überkahm in die Trauer um sein verstorbenes Junges, die seine Augen zum brennen brachte und er eine tiefe und nicht endende Leere in sich spürte, doch diese Leere wurde sofort von der Wut gefüllt. Wut, über die Tat seiner Gefährtin die ein Streunerjungen an stelle seines eigenen gefüttert hatte. Seine einst gute Seele wurde durch den Schatten der unaufhörlichen Wut verdunkelt und in seinen einst so freundlichen tannengrünen Augen funkelte ein kaltes Feuer. Er wahr sich sicher, dass er sein Junges rächen musste, egal an wem. Langsam fuhr er seine Krallen aus und hinterließ tiefe Furchen im erdigen Boden. Nur wenn diese Krallen das Blut des Mörders seines Jungen spürten würde er befriedigt sein.



    Kapitel 1 (Löwenfunkes Sicht)

    Frost glänzte über der Lichtung und ließ Löwenfunke frösteln. Es war eine schwere Blattleere und viele der Ältesten waren an grünen Husten gestorben, da die Kräuter durch die Kälte und den Schnee eingefroren waren. Aber nicht nur das, sein kleiner Bruder war ebenfalls gestorben. Seine Mutter Lichthimmel hatte ihren zweiten Wurf erst vor einigen Monden bekommen und hatte nicht genug Kraft um ihr Junges zu säugen. Aber Musterjunges war auch schon von Anfang an sehr schwach gewesen und wäre sowieso verhungert, das hatte jedenfalls Flinkhauch die Heilerin nach seinem Tod gesagt. Kurz nachdem sie ihr Junges bekommen hatte wurde im Wald ein Streunerjunges gefunden. Seine Mutter hatte es mit Musterjunges aufgezogen und es war schon viel kräftiger als sein Ziehbruder gewesen. Deswegen hatte Lichthimmel auch ihre restliche Milch für Rußjunges, so hatte sie ihn genannt, hergegeben und es reichte nun mal nur für eins. Trauer erfüllte sein Herz, doch er wusste das es Musterjunges viel besser im SternenClan gehen würde als hier wo eine eisige Blattleere herrschte.„ Lichthimmel?“ maunzte eine kleine Stimme und Rußjunges streckte den Kopf aus der Kinderstube. „Wo ist Lichthimmel? Mir ist kalt...“ Piepste es. Lärchenschweif, eine freundliche Kriegerin lief zu ihm und schob ihn sanft zurück in die Kinderstube. „Sie kommt sicher gleich zurück“ miaute sie beruhigen. Sie zwängte sich durch die Brombeerhecke und tappte zu Löwenfunke. „Ich kann sie nirgends finden!“ meinte sie dann sorgenvoll und schaute ihn mit großen blauen Augen an.„Ich werde Tannenstern bescheid sagen, keine Sorge...“ antwortete Löwenfunke. Beunruhigung machte sich in ihm bemerkbar. Wo könnte sie bloß sein? Sie würde doch Rußjunges nicht alleine lassen? Vorsichtig tappte er zu seinem Vater und steckte den Kopf durch das Farngestrüpp das den Eingang makierte.„Tannenstern?“ Tannenstern blickte ihn mit lauernden Augen an „Was ist denn?“ fragte er schroff. Verwirrt blinzelte Löwenfunke.So kannte er seinen Vater gar nicht. „Lichthimmel ist verschwunden, soll ich einen Suchtrupp zusammen stellen?“ fragte er zögernt. „Für eine Verräterin?“ fauchte er verächtlich. Unbehaglich bearbeitete er den Boden des Baues mit seinen Pfoten. Was war nur in ihn gefahren? Als ob Tannenstern seine Gedanken gelesen hatte miaute er honigsüß: „Ja, geht sie bitte suchen!“



    Kapitel 2 (Tannensterns Sicht)

    Dunkelheit umfig das nächtliche Lager und Tannensterns trat vorsichtig auf die frostigen Lichtung. Das Eis was sich auf dem Boden gebildet hatte brannte in seinen Pfoten. Trotzdem lief er zielstrebig zur Kinderstube. Nachdem er sich vergewissert hatte das kein Krieger wach war, trat er in die Kinderstube und erblickte seine Gefährtin Lichthimmel. Wut blitzte in seinen Augen bei dem Anblick wie sich seine Gefährtin neben das Junge gelegt hatte, was eigentlich seins gewesen sein sollte. Langsam tappte er zu ihr und fuhr seine Krallen aus. Ohne zu zögern ließ er seine Krallen auf ihre Kehle nieder sausen und beobachtete voller Genugtuung das warme Blut, das an seinen Krallen hinunter rann. Tannensterns merkte fast nicht wie Lichthimmel das letzte mal ihren Kopf hob und ihre himmelblauen Augen auf ihn richtete. „Tannenstern...wieso?“ hauchte sie, bevor sie ihren Kopf sinken ließ und die Augen wieder schloß. Der braune Kater knurrte nur und flüsterte „Du weißt genau warum!" und nahm sie am Genick.Fluchend zerrte er sie aus der Kinderstube, wobei sich der Pelz von Lichthimmel in den Dornen verfing. Endlich hatte er es geschafft und schleppte sie zum Lagerausgang. „Ist da jemand?“ ertönte das maunzen von Blaublüte. //Fuchsdung!// wieso hatte er nicht an die Wache gedacht, die vor dem Eingang saß? Lautlos lief er zum Schmutzplatz durch den Geheimgang zu gehen. Vorsichtig hiefte er Lichthimmel hoch und zog sie durch den Wald zum Bach. Er achtete auf jedes Geräusch das er oder ein anderes Tier verursachte. Endlich hatte Tannensterns den Bach erreicht und kühles Wasser leckte an seinen Blut verschmierten Krallen. Langsam ließ er den Leichnam seiner Gefährtin in das Wasser gleiten und sah ihr hinterher, wie sie in der Strömung hin und her gespült wurde und man einige Herzschläge später nur noch ihre weiße Schwanzspitze sehen konnte. Aprupt drehte er sich um und lief zurück in das Lager. Um keinen Verdacht zu schöfpen schlüpfte er wieder durch den Schmuzplatzt rein, als wieder ein miauen zu vernehmen war.„ Tannenstern bist du das?“ fragte Blaublüte. „Ja, darf man denn nicht mehr in Ruhr zum Schmutzplatz gehen?“ entgegnete Tannenstern barsch. „Natürlich!“ beteuerte sie und neigte vor ihrem Anführer den Kopf und tappte wieder zu ihrem Wachposten. Schnell lief Tannenstern zu seinem Bau und verschwand zwischen den Farnwedeln.



    Kapitel 3 (Löwenfunkes Sicht)

    „Und Löwenfunke? Was hat Tannenstern gesagt?“ Kurz nachdem Löwenfunke den Anführerbau verlassen hatte tauchte Lärchenschweifs Gesicht vor ihm auf. In ihrer Stimme lag so viel Misstrauen als würden sie es mit einem Fuchs zutun haben.„Ich soll Suchtrupps zusammen stellen...“Damit sprang er auf den Hochstein und rief den Clan zusammen. „Wie ihr vielleicht mitbekommen habt ist Lichthimmel verschwunden...deswegen werden wir sie suchen. Also ich führe die erste Gruppe an, mitkommen Lärchenschweif, Graspelz und Grauwolke.“ miaute er und die aufgerufenen Katzen liefen zu ihm unter den Hochstein. „Die zweite Gruppe wird Nebelblick anführen, du kannst dir aussuchen welche Krieger mitkommen.“ beendete er seine Rede und sprang vom Hochstein. „Wo werden wie suchen?“ fragte Graspelz ihn. „Ähm...am besten laufen wir zum Bach.“ miaute Löwenfunke und lief gefolgt von seiner Gruppe aus dem Lager. Löwenfunke sah sich noch einmal kurz um und erblickte seinen Vater Tannenstern vor seinem Bau sitzen, der ihn mit zu Schlitzen verengten Augen beobachtete. Furcht prikelte unter seinem Pelz und er drehte sich schnell um. Im Wald wehte der Wind nicht so doll und die Gruppe konnte ohne zu sehr zu friehren den Weg zum Bach erreichen. Da entdeckte Löwenfunke plötzlich den Geruch von Lichthimmel und Tannenstern und...Angst kroch in seinen Pelz... BLUT. Nein! Er durfte nicht auch noch seine Mutter verloren haben! Ängstlich sträubte er sein Fell und legte es wieder an, als sich Lärchenschweif zu ihm umdrehte. „Hast du was entdeckt?“ fragte sie. „N-nein...am besten wir teilen uns auf, so können wir sie schneller finden.“ schlug er vor und die anderen neigten die Köpfe. „Gut also Grauwolke und Graspelz ihr geht dort entlang“ miaute er und die Geschwister rannten los. „Und du gehst da lang.“ wandte er sich an Lärchenschweif. Diese nickte und tappze auch los. „Und ich gehe zum Bach...“ murmelte Löwenfunke und lief ebenfalls los. Er folgte den Spuren seiner Eltern. Die Angst um seine Mutter ließ ihn schneller laufen und fing ihn wie Krallen ein, als der Geruch von Lichthimmel stärker wurde. Doch als er am Bach angekommen war rieht ihm jeder Instinkt sofort weg zu rennen. Tannenstern lief dort hin und her und versuchte mit Minzblättern seinen Geruch zu über decken! Löwenfunke blieb wie angewurzelt stehen und starrte seinen Vater ungläubig an. Zu spät merkte er wie sich sein Vater umdrehte und ihm direkt in die Augen sah und seine Krallen ausfuhr, um sich auf ihn zu stürzen.

    11
    Schwesterherz- Treue ist alles (by Häherstern)

    Zusammenfassung: Die Schwestern Sandsteinpfote und Gesteinspfote hatten eigentlich immer ein normales Leben mit ihrer Mutter Bruchsteinzahn im SchattenClan geführt. Doch eine einzige große Versammlung sollte alles komplett auf den Kopf stellen: Der 2. Anführer des WindClans entpuppt sich als ihr Vater und erhebt Anspruch auf seine Töchter. Als der SchattenClan- Anführer Falkenstern ablehnt, erklärt der WindClan ihnen den Krieg. Und als wäre das nicht schon genug, verliebt sich Sandsteinpfote unsterblich in Gewitterpfote aus dem FlussClan und Gesteinspfote, die davon ganz und gar nicht begeistert ist, erklärt eine DonnerClan- Schülerin zu ihrer Erzfeindin. Das Verschwinden ihrer Mutter Bruchsteinzahn gibt den Schwestern den Rest: Sie streiten sich nur noch, und das Vertrauen ineinander wird zutiefst erschüttert. Und die zwei wissen nicht mehr: Wem können sie noch vertrauen? Und werden sie je wieder zueinander finden?

    1. Kapitel: Eine böse Familienüberraschung (Gesteinspfotes Sicht)
    Schon beim aufstehen hatte ich gespürt, das heute etwas schreckliches passieren würde. Und jetzt, wo wir auf der großen Versammlung waren und gerade dem Bericht von unserem eigenen Anführer Falkenstern lauschten, wurde dieses Gefühl immer stärker. Ich sah zu meiner Schwester Sandsteinpfote, doch die glotzte wieder nur diesen FlussClan- Schüler an. Spürte sie den nichts? Ich schlug mir den Gedanken aus dem Kopf und widmete meine Aufmerksamkeit wieder Falkenstern, der gerade von den neugeborenen Jungen Bienenjunges und Rostjunges sprach. "Außerdem haben wir zwei neue Schülerinnen: Sandsteinpfote und Gesteinspfote! Ihre Mentoren sind Wieselbart und Fichtensturm." Stolz erfüllte mein Herz, als Katzen aller Clans mich und meine Schwester beglückwünschten und unsere Namen riefen. Als sich der Jubel wieder legte, war plötzlich Weißsonne, der 2. Anführer des WindClans, neben seiner Anführerin Distelstern saß. Sie neigte den Kopf zu ihm. "Du darfst jetzt sprechen." Plötzlich hatte ich ein flaues Gefühl im Magen. Was wollte der? "Ich erhebe Anspruch auf deine beiden Schülerinnen, Falkenstern." miaute der weiße WindClan- Kater ruhig. Falkenstern fauchte: "Das kannst du vergessen! Was gibt dir das Recht dazu?" Ich schnappte nach Luft und brauchte einen Moment, um mich zu sammeln. Wir? Im WindClan? Niemals! Auch Sandsteinpfote schien geschockt, und ich konnte die Angst meiner Schwester spüren. Mir ging es in dem Moment ja nicht anders. Ein Raunen lief durch die Menge, und ich spürte viele neugierige Blicke auf meinem Pelz. Um Selbstvertrauen auszustrahlen, machte ich mich ganz groß und probierte, Weißsonne furchtlos ins Gesicht zu blicken. "Nun." Weißsonne lächelte bedrohlich ruhig. "Ich bin ihr Vater!"



    2. Kapitel: Das Verhängnis der Versammlung (Sandsteinpfotes Sicht):

    Entsetzt starrte ich auf den weißen WindClan- Stellvertreter zwischen den Wurzeln des umgestürtzten Baumes. Das war nicht wahr, oder? Dieser räudige, weiße Angeber sollte der Vater von Gesteinspfote und mir sein? Niemals! Oder doch? Gesteinspfote und ich hatten uns immer gefragt, woher wir unsere bernsteinfarbenen Augen hatten, den Bruchsteinzahns Augen waren ein Gemisch zwischen grün und blau. Jetzt wussten wir es... Ängstlich blickte ich zu Falkenstern. Was würde unser Anführer jetzt tun? Ich flehte ihn mit einem hoffnungsvollen Blick hinauf an. Der Anführer unseres Clans, des SchattenClans, sah beruhigend zurück, bevor er wieder die Stimme erhob und sich diesmal an unsere Mutter wandte. "Bruchsteinzahn, du weißt es am besten. Stimmt das, was dieser Kater hier erzählt? Ist er tatsächlich der Vater deiner Töchter?" Freundlich, aber fragend sah er Bruchsteinzahn an. Die legte die Ohren an, duckte sich und knurrte. "Ja, okay, Weißsonne ist ihr Vater. Aber das bedeutet nicht, das beide bei ihm leben müssen. Ich bin schließlich auch noch da, und die Mutter ist ja wohl wichtiger für ihre Kinder, oder?" murmelte sie schließlich. Weißsonne reckte triumphierend die Schnauze in die höhe. "Machen wir doch einen Kompromiss: Der WindClan bekommt die beiden Schülerinnen, dafür kriegt ihr etwas von unserer Beute. Abgemacht?" schlug er hinterlistig vor. "Ich falle nicht auf solche Kaninchenhirnige Tricks rein! Wir fressen eure Beute doch eh nicht. Außerdem haben wir genug Beute als das wir uns von euch durchfüttern lassen müssten. Also: Abgelehnt, kein Bedarf. SchattenClan, wir gehen!" fauchte Falkenstern jetzt sichtlich aufgebracht. Erleichtert sprang ich auf. Endlich war diese schreckliche Versammlung vorbei! Als der SchattenClan schon auf der Hälfte der Baumbrücke war, rief Weißsonne uns hinterher: "Nun gut. Aber seid für den Krieg gewappnet, auch wenn der WindClan ihn gewinnen wird!" jaulte er ins Mondlicht. Falkenstern drehte sich noch ein letztes Mal um und zog die Augenbrauen hoch. Dann wirbelte er herum und verschwand hinter seinem Stellvertreter Hornissenpelz im Dunkel der Nacht.

    12
    Das Schicksal kommt nicht von ungefähr - von Colour



    Prolog

    ,, Ich dachte du würdest damit aufhören."
    Verwirrt und benommen hob Kranichflug den Kopf und blickte in das von Trauer erfüllte Gesicht seines besten Freundes.,, Womit?", setzte er langsam fragend hinterher. Hagelwolke schüttelte seufzend den Kopf und richtete den Blick hilfesuchend gen Himmel.,, Du weißt genau was ich meine. Du bist vollkommen erschöpft, lässt jede Beute entwischen und bekommst nicht mit wenn du angesprochen wirst. Du hättest dich nie darauf einlassen dürfen. Setz dem Ganzen endlich ein Ende Kranichflug.", bei diesen Worten blickte Hagelwolke ihn wieder direkt an. Trotz seiner vor Müdigkeit und Erschöpfung verschwommener Sicht, erschütterten Kranichflug die von tiefster Verzweiflung und Hilflosigkeit erfüllten Augen seines Freundes gewaltig. Und das schlimmste an dem ganzen war, dass es ihm so vorkam als würde er in einen Spiegel blicken. Hagelwolkes Augen spiegelten genau seine Gefühle wider. Seine Situation zerriss ihn von innen. Er wollte nicht in Selbstmitleid verfallen, nein, so tief war er noch nicht gesunken. Jedenfalls hoffte er das. Aber er wurde bis an seine Grenzen getrieben und irgendwann, wahrscheinlich sogar in naher Zukunft, sogar darüber hinaus. Früher, ja früher hätte man noch Frust ausmachen können. Aber jetzt, heute hatte er keine Kraft mehr dazu. Keine Kraft und keinen Willen. Und er wusste es, wusste es von Anfang an und trieb ihm immer mehr und mehr auf.
    Kranichflug wollte weg. Sein Leben verlassen, ans andere Ende der Welt verschwinden und ein neues beginnen. Er wollte nicht sterben, wollte leben. Aber nicht so, nicht auf diese Art und Weise. Er wusste nicht einmal mehr wie das alles begonnen hatte. Es schien sein ganzes Leben einzunehmen obwohl es doch gar nicht so lange her war. Die Zeit schien jedoch schon seit langem bedeutungslos und irrelevant.

article
1530977283
Warrior Cats - forgotten stories (Teil 2)
Warrior Cats - forgotten stories (Teil 2)
Dies hier ist ein Schreibwettbewerb, schaut rein und vielleicht wollt ihr hier auch mitmachen? (Dies ist der 2. Teil des Schreibwettbewerbs, da die ursprüngliche Seite sich nicht mehr bearbeiten lässt und sie sowieso schon viele Kapitel hatte. An ...
https://www.testedich.de/quiz55/quiz/1530977283/Warrior-Cats-forgotten-stories-Teil-2
https://www.testedich.de/quiz55/picture/pic_1530977283_1.png
2018-07-07
406A
Warrior Cats

Kommentare (38)

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Cora ❤ ( von: Cora ❤)
vor 6 Stunden
Ähm.... Rosenjunges 😅 Mir ist gerade aufgefallen dass du in deiner Geschichte auch einen Löwenfunken hast xD das sollte nicht abgeguckt sein! Ich mochte den namen eben.
Funken (70148)
vor 13 Stunden
Kapitel 6: Ein Abschied - für immer

Schneerose saß hinter dem dichten Buschwerk und beobachtete ihre beste Freundin und Milanflug, sie saßen einfach stumm dort, als würden sie sich ohne Worte verstehen. Eine Weile lang ging es so weiter. Schneerose wendete ihre Blick ab, sie konnte es nicht ertragen sie so glücklich zusehen während sie am Boden zerstört war. Sie begann zu zweifeln, war das wirklich richtig? Aber dann wurde sie sich dessen bewusst das wirklich einer sterben musste und zum erstmal dachte sie daran selbst zu sterben. Denn dann waren die Anderen glücklich. Ihr fiel etwas ein, das vorlanger Zeit zu ihr gesagt worden war: > Wen du liebst so lass gehen.< Es war eine Seelenclankätzin gewesen. Friedlich lächelte sie. Langsam verwischte der Unterschied zwischen ihrer Traumwelt und der Realität. Ihre Atemzüge wurden ruhiger und schließlich vielen ihr die Augen zu. Schneerose war im wunderschönem Seelenclan Territorium gelandet, es war warm und ein leichter wird streifte durch ihr Fell. Alles schien so glücklich, so unbeschwert. Dann bemerkte Schneerose die fremde Kätzin nach ihm. 》Wer bist du?《 die leuchtende Kätzin antwortete ihr sanft. 》Ich bin Schneeflamme《 》Warum bin ich hier?《 fragte Schneerose interessiert. 》Ich wollte dir sagen, folge deinem Herzen, denn If you love, so let go.《 sagte sie ein einer fremden Sprache, die aber sehr schön klang. 》Was heißt das?《 fragte Schneerose verwirrt. 》Das was ich dir schon einmal sagte, wenn du liebst so lass gehen. Viel Glück.《 während sie sprach wurde ihre Stimme schwächer und die Landschaft löste sich auf. 》Glück, wo für?《 fragte Schneerose in die Leere, dann wachte sie auf. Waren Milanflug und Kupferfeder noch da? Sie hörte Stimmen und beantwortete sich die Frage selbst "Ja". Sie standen auf einem Felssims das in die endlose Schlucht ragte, liebevoll blickten sie einander an. Dann hörte Schneerose ein leises Geräusch, fast ein Hauch, es war ein bröckeln kaum vernehmbar aber sie hörte es, ihre Ohren zuckten herum, das Felsims, anscheinend hatte Kupferfeder und Milanflug es nicht bemerkt. Es würde brechen, sie würden stürzen alles war vergessen, einfach so wie weggeblasen. Schneeroses Gehirn arbeitete auf Hochtouren. Es wurde lauter, aber anscheinend nicht laut genug, sie hörten es immer noch nicht. Es gab nur noch einen Ausweg, sollte sie? Ja, ja sie würde es tun, sie sprang hinter dem Gebüsch hervor und sprang seitlich auf das Felsims, so das Milanflug und Kupferfeder an den sicheren Rand katapultiert wurden, entsetzt und traurig blickte Kupferfeder sie an als sie begriff was Schneerose so eben getan hatte, das Sims brach und auch Milanflug begriff. 》NNNNNNEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIINNNNNNN!《 das war Kupferfeder der nun Tränen aus den Augen steigen. Milanflug neben Kupferfeder wusste das es nichts mehr gab was er tun konnte und so blickte er sie nur traurig und zu gleich dankbar an. Verzweifelt blickte Schneerose hinauf. Während sie in die endlose Tiefe der dunklen Schlucht stürzte die schon zahlreichen anderen Katzen das Leben genommen hatte.
In ihrem Blick lag nicht nur Verzweifelung sondern auch Trauer, Trauer darüber das sie manche Dinge die sie gern gesagt hätte nicht hatte sagen können. Trauer die ihr unteranderem Tränen in die Augen trieb. Einer musste sterben und das war letztendlich doch sie. Und da war noch diese Frage:" Warum? warum? warum ich?" Hätte sie die Frage ausgeschprochen, so hätte sie sicher laut aufgeschlucht. Aber die Worte hätten es nie richtig ausgedrückt, was Schneerose fühlte und was sie gefühlt hatte. Es war als würde die Zeit langsamer vergehen aber auch das änderte nichts daran was passiert war und so stürzte Schneerose unaufhaltsam in die endlose Tiefe der Schlucht. "Ich bin meinem Herzen gefolgt, ich habe gehen lassen, zufrieden?" dachte sie. Schneerose wusste nicht wie sie es beschreiben sollte, denn während sie stürzte fühlte sie sich so frei und erlöst wie noch nie, als würde eine schwere Last von ihr abfallen und so war es wahrscheinlich auch. Ein letztes Mal sah sie zu je nenn herauf, die sie liebte Kupferfeder und Milanflug und für die Schneerose ihr leben gegeben hatte. Die um sie trauerten, denn sie wussten das es nichts mehr gab was sie für Schneerose tun konnten. Schneerose würde sterben aber sie würde es glücklicht tun denn all die Wut und der Hass waren fort da war nur noch Liebe, die wahre Schneerose. Und sie wusste ihre liebsten in Sicherheit, das war das wichtigste, Kupferfeder die wie eine kleine Schwester für sie war und Milanflug der die unausgesprochene Liebe ihres Lebens war. Noch eine Welle der Trauer überkam sie, sie hatte sich nicht von Sonnenpfote verabschieden können. Was die Zukunft für die anderen wohl noch bringen würde? Dann schloss sie die Augen, sie spürte denn Schmerz des Aufpralles nicht. Und so verschwand Schneerose in der endlosen Stille des Todes.
Rosenjunges (00191)
vor 19 Stunden
Kapitel 4 (Tannensterns Sicht)

Tannenstern tappte angeregt aus seinem Bau,nachdem Löwenfunkes Gruppe losgegangen war. Er blickte der Gruppe nach und fragte sich ob Löwenfunke etwas ahnte. Instinktiv verengte er seine Augen zu Schlitzen und beobachtete ihn,da drehte sich Löwenfunke um und schaute Tannenstern genau in die Augen. Doch er wendete den Kopf schnell wieder ab und lief seiner Gruppe hinterher. Tannenstern tappte alarmiert in den Heilerbau.//Löwenfunke ahnt tatsächlich etwas!// dachte er. Man konnte nicht wirklich sagen ob er wütend oder verzweifelt klang. Selbst er wusste es nicht. „Ist jemand verletzt? “ fragte Flinkhauch und steckte den Kopf aus dem Flechtenvorhang.„ Nein!“ antwortete er mit einem knurrendem Unterton. „Was brauchst du dann?“ fragte sie weiter. „Minze...viel Minze.“ erklärte Tannenstern. Flinkhauch sah ihn mit schief gelegenem Kopf an,verschwand aber ohne etwas zu erwiedern im Heilerbau und kam einige Herzschläge später wieder mit einem Bündel Minzblättern wieder. „Hier,bitte sehr!“ miaute sie und legte das Bündel vor seinem Pfoten ab.Tannenstern neigte dankend seinen Kopf und nahm die Blätter ins Maul. Er lief erneut durch den Schmutzplatz in den Wald. Der Wind war etwas wärmer geworden und ließ vermuten das kein Frost oder Schnee seine Spuren ünerdecken würden. Tannenstern musste unbedingt noch vor Löwenfunkes Gruppe ankommen. Nachdem er den Pfad zum Bach entlang gelaufen war verteilte er die Minzblätter über den Boden, damit sein Geruch über deckt werden konnte. Ein leises rascheln ließ ihn aufhorchen und die Krallen ausfahren. Er hob den Kopf und erblickte Löwenfunke. //zu spät!// bemerkte eine Stimme in seinem Kopf. „Niemals!“ ,knurrte Tannenstern leise und ein roter Wutschleier leckte sich über seine Augen. Es gab keinen anderen Ausweg mehr. Er stürzte sich auf seinen eigenen Sohn.
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 22 Stunden
Sonni, jetzt hab ich die covers gemacht und du brauchst sie nicht :c
Funken (70148)
Gestern
( teil 2 Kapitel 5@ Sonnenflug kannst du als Titel des Kapitel noch einfügen Wie ein Stein - kalt und leblos?)

Nach einer Weile regte sich Schneerose wieder, sie stand auf und verließ das Lager, Kupferfeders und Milanflugs Fährte immer folgend. Wie gesteuert tat sie dies, als wäre sie nichts mehr als eine leere Hülle und so fühlte sie sich auch... leer. Naturlich da waren auch noch Gefühle in ihrem selbst aber diese Gefühle trugen dazubei das sie sich nur noch leerer fühlte. unendlich leer. Wenn das überhaupt noch ging. abrupt blieb Schneerose hinter einem dichten Busch stehen. Da waren sie am Rande der endlosen Schlucht. Die ihren Namen zurecht trug den keine lebende Katze hatte je ihren Grund gesehenund jene die ihn erblickt hatten, hatten ihr Leben dafür geben müssen. Wie einen Eintritt - einen Eintritt ins Reich der Toten.
Cora ❤ ( von: Cora ❤)
Gestern
(Kann ich auch mitmachen?)

die Entscheidung
by Cora

„Also ist es wahr?“, fragte die schwarze Kätzin. In ihren sonst so lebhaften grünen Augen glitzerten die ersten Tränen. Traurig wendete sie ihrem gegenüber den Rücken zu. Am liebsten hätte sie sich eingeredet, dass er und Glanzwolke nur Freunde waren, aber sie war nicht der Typ der sich vor der Wahrheit versteckte.
„Ja und ich wollte nie, dass es so kommt... ich wollte dich nicht unglücklich machen. Glaub mir.“, beteuerte er und hob sanft ihren Kopf hoch, sodass sie sich ihre Blicke trafen. Verflucht war die Ehrlichkeit in seinen Worten, dachte Nachhauch bedauernd. Löwenfunken meinte es also ernst. Unwirsch schlug sie seine Pfote weg und blickte trotzig zurück. „Und wieso? Wieso sie und nicht ich? Bin ich dir nicht gut genug? Natürlich nimmt man lieber die Tochter des Anführers als irgendeine Kriegerin um dann Mal 2. Anführer zu werden, ich hab doch Recht!“, fauchte sie und legte dabei die Ohren waagerecht an ihren Kopf. Ihr Nackenfell legte sich eng an den Körper an, sodass sie automatisch dünner wirkte.
„Lass Glanzwolke in ruhe! Sie hat dir nichts getan!“
„Ich mache was ich will!“, knurrte Nachthauch „und damit hast du nicht auf meine Frage geantwortet! Wir kennen uns schon seit Geburt an. Selbst unsere Eltern waren befreundet. Wir verstanden uns super! Doch dann wurdest du Krieger und hast sie statt mich als Gefährtin für dein Leben genommen!“ In ihrer Stimme schwankte ein leichtes Zittern. Frustriert fuhr sie ihre Krallen aus und bohrte sie in den weichen Waldboden.
„Ich gebe es zu, wir sind beste Freunde, aber keine Gefährten! Und ich mag sie nicht weil sie die Tochter von Kirschstern ist…“
„ach ja?“, fuhr Nachthauch ihm ins Wort und ließ die Krallen mit einem „Zipp“ ruckartig wieder einfahren. „und wieso dann?“
„Also…“ Der goldene Kater mit der dunklen Tigerung überall wirkte etwas verlegen und lief leicht rot an. „Sie ist eine tolle Kätzin, schön, nett und…“, stammelte er, aber das improvisieren lag ihm nicht.
„...und ganz zufällig die Tochter vom Anführer. Mach mir nichts vor. Ich kenne dich besser als du dich. Es ist eine Frage der Zeit bis Knickbein in den Ältestenbau muss. Er kann kaum noch die Patrouillen einteilen. Und wenn dann die Tochter von dem ach so tollen mutigen Krieger berichtet wird das sicher helfen bei der Entscheidung!“ Die letzten Worte zischte sie nur noch wie eine Schlange und kam dabei bedrohlich näher an ihn ran bis sie nur noch weniger als eine Fuchslänge Abstand hatten.
Löwenfunken rutschte etwas nach hinten um nicht so nah an Nachthauch zu müssen. Die Kätzin machte aus einem Spatzen einen Adler. „Ich muss mich nicht vor deinen falschen Anschuldigungen rechtfertigen!“, sagte er mit fester Stimme, auch um sich selber zu überzeugen.
„Falsch ist hier nur deine Liebe zu dieser Glanzwolke“ Sie sprach das Wort „Glanzwolke“ voller Abschaum aus und dabei blitzten ihre Augen gefährlich, sogar furchteinflößend. Hätte Löwenfunken sie nicht schon so lange gekannt, würde er sich fast vor ihr fürchten, aber er wusste, dass sie ihm nie wirklich weh tun könnte. Zumindest vermutete er es, denn Lôwenfunke würde sie nie verstehen mit ihrer undurchschaubaren Art. Sie war ihm zu… geheimnisvoll und unberechenbar. Ganz Anders als Glanzwolke! Glanzwolke war ruhiger und man konnte ihre Antworten erahnen. Sie war weniger überheblich und schätze seine Gesellschaft mehr als gewisse andere Katzen es taten.
„Du bist neidisch! Deshalb machst du so einen Aufstand! Nur darum!“
„Du siehst nur das, was du sehen willst. Sie mag dich nur weil du ein angesehener Krieger bist und du bist auch nicht viel besser!“, sagte Nachthauch mit fassungsloser Miene. Dabei entschlüpfte ihr ein tiefes Knurren aus der Lunge und am liebstenn wäre sie ihm an die Gurgel gesprungen. Es juckte sie förmlich in den Krallen.
„Löwenfunke!“, trällerte Glanzwolke und stolzierte würdevoll aus der Kinderstube. Der weiße Pelz stach silbrig her raus aus der kommenden Dunkelheit. Ihr Bauch war angeschwollen und runder als sonst. Mit einer dringlichen Geste mit den Augen deutet Löwenfunke Glanzwolke schnell zu gehen. Es war gerade nicht die beste Zeit ihr die Neuigkeiten mit zu teilen… Doch Nachthauch fuhr schon herum. „Hau ab, du Mäuseherz! Warte… das…“ Nachthauchs Augen wurden immer größer und größer. Mit zitternder Pfote zeigte sie auch Glanzwolkes weißen runden Bauch. Dann drehte sie ihren Kopf mit eingefrorenen Gesichtzügen Löwenfunke zu. Löwenfunke schloss kurz die Augen, atmete tief ein und wappnete sich für ein Donnerwetter. Wie die Ruhe vor dem Sturm. Aus Vorsicht ging er einen Schritt zurück und legte das Fell an auch wenn es doch nicht seine Schuld war. Nachthauch war im Unrecht, aber trotzdem fühlte es sich anders an. Niemand sagte was. Glanzwolke bemerkte die angespannte Atmosphäre und zögerte noch was sie tun sollte. Bleiben oder weg gehen?
„Ihr habt jetzt sogar schon Junge?“ Die Nacht war eingekehrt, der Rest Sonne am Horizont verschwunden und das sanfte Licht des Mondes hüllte Nachthauch in einen weiß-grauen Schimmer ein. In ihren grünen Augen wurde das Licht reflektiert und glänzte wie Smaragde. Ihr Gesichtsausdruck wurde hart wie Stein.
Löwenfunke wurde es heiß unter dem Pelz. „Ja?“, sagte er nach einiger Überwindung als wäre es ein großer Verrat. "Du weißt es besser! Sie ist die, die dich gerade verrät", sprach er sich selbst gut zu.
Nachthauch öffnete dem Mund zum reden. Ihre spitzen Zähne waren glänzend weiß. Aber dann schloss sie ihn wieder und wendete sich ab. Es war totenstill. Ein kaum hörbares Schluchzen drang an Löwenfunkens Ohr. Ganz leise, doch trotzdem war es da.
„Weinst du?“ Er reckte seinen Kopf nach vorne um besser sehen zu können. Kurz nachdem er die Worte gesprochen hatte, hätte er sich am liebsten selbst geohrfeigt. So was passte jetzt gar nicht in die Unterhaltung. Nachthauch gab keine Antwort. Löwenfunke wollte sie irgendwie tröstend, aber Glanzwolke zog ihn zurück. „Lass sie. Sie kommt schon drüber weg.“ Ihre Stimme nach zu urteilen schätze sie Nachthauchs Wohlbefinden nicht wirklich. Verständlich, die beiden eiferten beide um den gleichen Kater.
„Ich weiß nicht…“ Löwenfunke warf noch einen schnellen Blick zu der Kätzin, dessen Pelz Schwarz wie die Nacht war. Hin und her gerissen stand er da. Unschlüssig was zu tun war. Nachthauch und er waren beste Freunde. Er mochte es nicht wenn sie sich streiten. Andererseits hatte er eine Gefährtin. Das hieß er musste auch loslassen können… Könnte er nicht beides haben? Beste Freundin und Gefährtin? Er schielte rüber zu Glanzwolke, die missbillig Nachthauch anstarrt, dann wieder zu Nachthauch. Sie hatte heute klar ihre Meinung gesagt, was sie von Glanzwolke hielt. Die Schwarze oder die Weiße Kätzin.
„Kommst du endlich!“, drängelte Glanzwolke und peitsche ungeduldig den Schwanz hin und her, sodass sie die kühle Nachtluft aufwirbelte. Langsam wurde die Stille peinlich und Löwenfunke traf die Entscheidung. Er schaute beide noch mal an und sagte dann: "Tut mir Leid, Nachthauch, aber ich habe bereits eine Gefährtin." Ohne ihr einen Blick zu würdigen kehrte er sich um zu Glanzwolke, die mit einem spöttischen Lächeln auf ihn wartete. "Diese Nachthauch ist echt dumm, wenn sie glaubt ihr könntet Gefährten sein! Ich wusste die ganze Zeit du würdest dich richtig entscheiden. Und zwar für mich.", säuselte sie in sein Ohr.
"Können wir vielleicht das Thema wechseln und nicht mehr über du-weißt-schon-wen reden?" Er schnippte mit dem Schwanz in Richtung des trauernden schwarzen Fellballs namens Nachthauch.
"Natürlich, Schatz! Wie du willst", trällerte Glanzwolke.
Mit dem Schwanz lenkte sie ihn weiter weg von Nachthauch und führte ihn zur Kinderstube. "Du musst dir die Nester für unsere Jungen angucken! Meinst du sie sind gut genug..."
Löwenfunke konnte nicht wiederstehen einen letzten Blick über die Schulter zu erhaschen. Nachthauch saß mit zerzausten Pelz und verweinten Augen da. Ihr Blick schien die pure Sehnsucht zu sein und der Schmerz der Liebende. Ihr Pelz war stumpf und hatte seinen Glanz verloren, der Schwanz war geknickt und das Glühen in den Augen erloschen. Der Anblick seine beste Freundin so zu sehen ließ Schuldgefühle aufkeimen und plötzlich zweifelte er. War es richtig gewesen sie einfach hängen zu lassen?
Nachthauch hob den Kopf und bemerkte Löwenfunkes Blick. "Verräter!", formten ihre Lippen. Dann setzte sie sich auf und stümte in die Schwärze der Nacht. Die Dunkelheit schluckte ihren düsteren Pelz augenblicklich.
Löwenfunke drehte sich wiede zu Glanzwolke. Er hatte sein Urteil gefällt und musste nun damit leben.
Man sah Nachthauch nie wieder. Sie war spurlos verschwunden.
Eim paar Krieger meinem am gleichen Abend eine schwarzen Schatten gesehen zu haben, aber niemand hatte genaures bemerkt.
Erneuert stellte sich Löwenfunke seine Frage: War es richtig gewesen?
Doch er hatte die Chance verpasst und damit auch Nachthauch.
"Bedrückt dich was mein Löwenzähnchen?"
"Nein, nein... Alles gut...", seufzte der mit einem traurigen Blick in dir Nacht. "Alles gut..."

The End

(Es ist etwas kurz, aber es soll auch ein oneshot sein)
#Nachtschatten ( von: #Nachtschatten)
Gestern
Das Leben muss weiter gehen

1. Kapitel

Ich blickte auf den Toten Kater Trauer umgab mich. Hätte ich früher reagiert währe der weiße Husten nicht zu grünem Husten geworden und Finken Stern hätte nicht sein letztes Leben aushauchen müssen. Meine Augen füllten sich mit Tränen es wahr meine Aufgabe als heilerkatze den Clan zu versorgen und trotzdem hätte ich die Krankheit nicht bändigen können. Ich Verlies den Bau um dem sonnenclan die traurige Botschaft mitzuteilen. Im Eingang begegnette ich lichtbrise der Gefährtin von Funke Stern. Sie blickte mich mit einem hoffnungsvollem Blick an. Mit schwerem Herzen schüttelte ich den kopf. Lichtbrise heulte auf es klang so traurig und so hilflos wie ich es noch nie gehört hatte.,,Finkenstern hat den Weg zum sternenclan angetreten.” Tümpelpfote und Salbeipfote kamen herbei um ihre Mutter zu trösten aber ich merkte die Trauer die sie umgab. Mir wurde mein herz schwer als ich das sah der Clan versammelte sich still um den Bau des Anführers und trauerte. Wut loderte bei diesem Anblick in mir auf Finkenstern war erst 51 Monde alt gewesen er hatte es noch nicht ferdient zu sterben. ,,warum hat uns der sternenclan das angetan” in mir sprach verzweiflung,,Finkenstern war zu jung um von uns zu gehen er hätte sehen sollen wie seine jungen zu Krieger werden und nun kann er dies nicht mehr tun. Der sternenclan hat uns verlassen! Ich hätte gesprochen.
Funken (70148)
Gestern
Kapitel 5:

Der Morgen brach herein und verbannte die Dunkelheit langsam vom Himmel. Die vier neuernannten Krieger und Kriegerinnen hatten, wie es das Gesetzt der Krieger verlangte schweigend Wache gehalten, aber mit dem herein brechen des Morgens war ihre Aufgabe vorbei und so warteten sie auf die Ablösung. Schneerose war eine von ihnnen, die anderen waren in eine Art Döszustand gefallen. Sie schliefen nicht richtig und hatten die Augen offen aber doch waren sie abwesend. Aber Schneerose war voll und ganz anwesend, mit Körper wie Geist. Denn sie musste sich beruhigen, sie hatte immer noch nicht ganz verdaut das Milanflug, so hieß er ja jetzt und Kupferfeder; die ja auch einen neuen Namen bekommen hatte, jetzt Gefährten waren. Sie konnte es schlichtweg nicht fassen. Wie hatte sich alles nur so schnell verändern können? das fragte sie sich. Aber vor allem wie hatte sie sich nur so schnell veränderen können? Schneerose konnte es selbst nicht ganz begreifen, was war nur so anderes geworden? "Alles" sagte ein gehässige Stimme in Schneeroses Kopf. Schneerose ignorierte sie, sie sagte sich das sie wahrscheinlich einfach nur müde war. Aber sie wusste das es nicht stimmte, wie so vieles in letzter Zeit. Kupferfeder und sie waren unzertrennlich gewesen, na gut damals war Milanflug noch kein so großes Thema gewesen und sie hatte noch gedacht das es nur eine kleine Schwärmerei von Kupferfeder war und nie im Traum hätte Schneerose damals in diesen wundervollen Zeiten, in denen ihr größtes Problem gewesen war das ihr die Beute entwischte; darn gedacht dass Milanpfote sich auch für Kupferfeder interessierte, sie seufzte. Wie naiv sie doch gewesen war, damals und so unschuldig und jetzt, jetzt war sie Schneerose Kriegerin des Mondclans und Sturmpfotes Mörderin. Manchmal erschrak sie über sich selbst, wie verbittert sie geworden war und wie gleichgültig, es fühlte sich an als wäre sie ein Stein, so leblos, kalt und hart scheinbar unverletztbar. Aber wirklich am meisten traf sie was sie alles für ihr Ziel opfern würde und es schon getan hatte. Doch eine Sache die war schlimmer als alles, es hatte ihr Spaß gemacht zu morden, sie hatte es genoßen Sturmpfote so verletztbar zu sehen und ihm obendrei die Kehle zu zerfetzen, wobei sie dies sauber und präziese gemacht hatte. Außerdem genoss Schneerose es langsam andere leiden zu sehen. Sie erschrak über sich selbst, hasste sich selbst dafür was sie getan hatte und zu was sie geworden war - unter anderem zu einer Mörderin. Die Ablösung kam undsie alle ginge ihre Wege, die sich vielleicht nicht mehr kreuzen würden und wenn dann nur noch ein paarmal. Den einer musste sterben und einer würde sterben. Sonnenherz ging sofort in den Kriegerbau, warscheinlich war er zu müde um noch richtig zu denken. Kupferfeder und Milanflug hingegen verließen das Lager und Schneerose... Schneerose blieb einfach sitzen, wie erstarrt.
(Ich schreib Morgen das Kapitel weiter, es ist noch nicht zuende aber ich muss noch ein bisschen überlegen wie es weiter geht.)
Funken (70148)
vor 4 Tagen
(Zweiter Teil 5s Kapitel)

Noch drei Schüler sollten ihre Namen bekommen, also fuhr Magnolienstern mit der ewigen Zermonie fort. 》Kupferpfote tritt vor. Goldfleck, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?《 Goldfleck antwortete 》 Ja, sie ist bereit. Magnolienstern fuhr fort Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.《 Magnolienstern machte eine kurze Pause, doch es dauerte nicht lange und sie sezte den weigen Monolog fort. 》Kupferpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet? 《 Kupferpfote antwortete nervös :》Ich verspreche es.《 Magnolienstern nickte zufrieden und weiter. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Kupferpfote, von diesem Augenblick an wirst du Kupferfeder heißen. Der SternenClan ehrt deinen Optimismus und deine Treue und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin Mondclan willkommen. Schneepfote seufzte, noch zwei mal musste sie sich diese Worte anhören, die Hälfte war vorbei. Und wieder setzte Magnolienstern an:》Milanpfote, tritt vor. Schwalbenflug, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler dazu bereit ist ein Krieger zu werden?《 Schwalbenflug antwortete :》Ja, er ist bereit.《 stolz schwang in seiner Stimme mit. Er blickt Magnolienstern an, die wieder das Wort über nommen hatte. 》Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger.《Pause. Weiter.
》Milanpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet? Schneepfote blickte auf. Milanpfote sagt mit seidiger Stimme:》 Ich verspreche es.《 Jetzt kam der Teil der Schneepfote wohl am meisten interessierte. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Milanpfote, von diesem Augenblick an wirst du...《 Schneepfote hielt die Luft an. Wie er wohl heißen würde? 》... Milanflug heißen. Der SternenClan ehrt deinen Willen und deine Güte und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Mondclan willkommen. "Milanflug was für ein wunderschöner Name " dachte Schneepfote."Magnolienstern hatt echt Geschmack." Jetzt war sie dran und da begann es auch schon, ihre Kriegerzermonie. 》Tritt vor Schneepfote. Samtflamme, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?《 Schneepfotes Mentorin antwortete gerührt. 》Ja, sie ist bereit.《 Magnolienstern fuhr die Zeremonie fort. 》 Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.《 Magnolienstern machte eine bedeutungsvolle Pause.》Schneepfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?《 kurz spielte Schneepfote mit der Versuchung, nein zu sagen, hauchte dann aber doch:》Ich verspreche es.《 Magnolienstern nickte knapp. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Schneepfote, von diesem Augenblick an wirst du Schneepfote heißen. Der SternenClan ehrt deinen Eifer und deine Klugheit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Mondclan willkommen.
Dann begann der Mondclan ihr Namen zurufen, Kupferfeder und Milanflug standen dicht neben einander, leicht eifersüchtig blickte Schneerose, die neben ihrem Bruder Sonnenherz stand zu ihnnen herüber.
Gerade als die unter gehende Sonne den Himmel rot färbte standen die Vier neuen Krieger im Lager und wurden von ihrem Clan bejubelt. 》Sonnenherz, Kupferfeder, Milanflug, Schneerose, Sonnenherz, Kupferfeder, Milanflug, Schneerose《
riefen sie in den endenden Tag. Was den vier noch alles bevor stand wusste keiner...

(Ich habe die Kriegerzeremonie von
http://de.warrior-cats.wikia.com/wiki/Kr iegerzeremonie kopiert)
Funken (70148)
vor 4 Tagen
Kapitel 5: Eine eiskalte Rose - so schön und doch so gefährlich.

Die lange Nacht hatte Schneepfote erschöpft, aber vorallem das was sie während der Totenwache begriffen hatte, aber sie redete sich ein das es nicht stimmte, verschloss Augen und Ohren vor der unausweichlichen Warheit, sie wollte es einfach nicht war haben. Hätte sie gekonnt, so hätte sie geschrien, alles in die Welt hinaus geschrien, aber sie konnte nicht denn ihr fehlte die Kraft dafür. Die Kraft um zu hassen um zu morden, den statt der eiskalten Wut war da nur noch diese Leere, diese Leere hatte sie erfasst und füllte sie nun ganz aus. Ihr war alles gleich, denn sie konnte nie wieder so werden wie vorher und sie hatte nicht mehr die Kraft zu hassen, da war wirklich nur noch diese Leere, die sie nun ganz ausfüllte, würde sie je verschwinden? Sie bereute was sie getan hatte, es würde sie ewig zeichen was geschehen war. Nein, halt da war noch etwas anderes als diese Leere, verzweifelte Trauer und bittere Reue, dieser nie enden wollende Schmerz. Sie lächelte erschöpft, konnte das nie Enden? Dann sah sie eine glückliche Kupferpfote auf sich zu stolzieren, das hatte sie schon befürchtet, sie hatte jetzt schon Angst davor was kommen würde, schnell richtete Schneepfote sich auf und tat normal. Kupferpfote schien nicht bemerkt zu haben, dass etwas falsch war, ganz falsch, warscheinlich war Kupferpfote zu glücklich um die Welt so zu sehen wie sie war. 》Schneepfote《 Kupferpfote lächelte überglücklich und Schneepfote spannte sich nur noch mehr an, was ihre beste Freundin oder vielleicht auch Feindin gar nicht erst zu bemerken schien. 》Ich bin so glücklich, weißt du Milanpfote und ich sind jetzt Gefährten, das ist toll oder?《 das hatte Schneepfote schon befürchtet, denn Gesternabend hatte sie die liebevollen Blicke gesehen die, die beiden ausgetauscht hatten, bevor die Totenwache begonnen hatte. Sie war am Boden zerstört. "Oh nein, das kann nicht wahr sein." dachte sie verzweifelt. " Er gehört doch mir, nur mir." Tränen stiegen ihr in die Augen und sie rang mit der Fassung. Es konnte nicht einfach vorbei sein oder? 》freust du dich den gar nicht?《 Kupferpfotes Stimme holte sie in die grausame Realität zurück. 》Äh... doch, das ist äh toll.《 es klang gezwungen, genau wie ihr aufgesetztes Lächeln, aber das schien Kupferpfote wie so vieles in ihrem Glücksrausch nicht zu bemerken und so tänzelte sie weiter durch das Lager und verbreitete die Kunde. 》Alles okay?《 es war Milanpfote, der sie aus seinen grünen Augen warm anschaute. Schneepfote winkte ab, auch wenn gar nichts okay war, in ihr tobte ein wildes Durcheinander. 》Wenn irgendwas ist, du kannst es mir gerne sagen, weißt du, du bist mir sehr wichtig. Ja? Merk dir das.《 er funkelte sie freundlich an. Doch Schneepfote tat es einfach mit einem nicken ab. Wärme durch strömte sie," es ist noch nicht vorbei, ich werde Kämpfen, für dich" dachte sie und neue Kraft durch fuhr sie. Sie wurde jah unterbrochen. 》Alle Katzen die alt genugsind um ihre eigene Beute zu Jagen, sollen sich unter dem Hochfelsen versammeln.《 Der Hochfelsen war ein einziger Fels im Lager, auf dem gerade Magnolienstern stand um die Clanversammlung ein zu berufen. "Fuchsdung" Schneepfote hatte ganz vergessen das heute die Kriegerzeremonie stattfand. Schnell gesellte sie sich zu restlichen Clan, der langsam eintrudelte. Verstohlen blickte sie zu den anderen Schülern herüber, sie hatten heute Vormittag die Kriegerprüfung abgelegt. Magnolienstern fuhrfort:》 Sonnenpfote tritt vor. Federnschweif, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler/dazu bereit ist ein Krieger zu werden?《
Federnschweif antwortete: 》Ja, er ist bereit.《 Manolienstern machte weiter.
》Ich, Magnolienstern, Anführerin des Mondclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger.
Sonnenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?《
Sonnenpfote antwortete erfürchtig 》Ich verspreche es.《 darauf hate Magnolienstern nur gewartet und vor fort. 》Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Sonnenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Sonnenherz heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deine Entschlossenheit und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Mondclan willkommen.《
(Ich schike bald den Zweiten Teil des Kapitels.)
Rosenjunges (56240)
vor 4 Tagen
Kapitel 3 (Löwenfunkes Sicht)

„Und Löwenfunke? Was hat Tannenstern gesagt?“ Kurz nachdem Löwenfunke den Anführerbau verlassen hatte tauchte Lärchenschweifs Gesicht vor ihm auf. In ihrer Stimme lag so viel Misstrauen als würden sie es mit einem Fuchs zutun haben.„Ich soll Suchtrupps zusammen stellen...“Damit sprang er auf den Hochstein und rief den Clan zusammen. „Wie ihr vielleicht mitbekommen habt ist Lichthimmel verschwunden...deswegen werden wir sie suchen. Also ich führe die erste Gruppe an,mitkommen Lärchenschweif, Graspelz und Grauwolke.“ miaute er und die aufgerufenen Katzen liefen zu ihm unter den Hochstein. „Die zweite Gruppe wird Nebelblick anführen,du kannst dir aussuchen welche Krieger mitkommen.“ beendete er seine Rede und sprang vom Hochstein. „Wo werden wie suchen?“ fragte Graspelz ihn. „Ähm...am besten laufen wir zum Bach.“ miaute Löwenfunke und lief gefolgt von seiner Gruppe aus dem Lager. Löwenfunke sah sich noch einmal kurz um und erblickte seinen Vater Tannenstern vor seinem Bau sitzen,der ihn mit zu Schlitzen verengten Augen beobachtete. Furcht prikelte unter seinem Pelz und er drehte sich schnell um. Im Wald wehte der Wind nicht so doll und die Gruppe konnte ohne zu sehr zu friehren den Weg zum Bach erreichen. Da entdeckte Löwenfunke plötzlich den Geruch von Lichthimmel und Tannenstern und...Angst kroch in seinen Pelz... BLUT. Nein! Er durfte nicht auch noch seine Mutter verloren haben! Ängstlich sträubte er sein Fell und legte es wieder an,als sich Lärchenschweif zu ihm umdrehte. „Hast du was entdeckt?“ fragte sie. „N-nein...am besten wir teilen uns auf,so können wir sie schneller finden.“ schlug er vor und die anderen neigten die Köpfe. „Gut also Grauwolke und Graspelz ihr geht dort entlang“ miaute er und die Geschwister rannten los. „Und du gehst da lang.“ wandte er sich an Lärchenschweif. Diese nickte und tappze auch los. „Und ich gehe zum Bach...“ murmelte Löwenfunke und lief ebenfalls los. Er folgte den Spuren seiner Eltern. Die Angst um seine Mutter ließ ihn schneller laufen und fing ihn wie Krallen ein,als der Geruch von Lichthimmel stärker wurde. Doch als er am Bach angekommen war rieht ihm jeder Instinkt sofort weg zu rennen. Tannenstern lief dort hin und her und versuchte mit Minzblättern seinen Geruch zu über decken! Löwenfunke blieb wie angewurzelt stehen und starrte seinen Vater ungläubig an. Zu spät merkte er wie sich sein Vater umdrehte und ihm direkt in die Augen sah und seine Krallen ausfuhr,um sich auf ihn zu stürzen.
Häherstern ( von: Häherstern)
vor 5 Tagen
Hier kommt das nächste Kapitel von "Schwesterherz- Treue ist alles":

2. Kapitel: Das Verhängnis der Versammlung (Sandsteinpfotes Sicht):

Entsetzt starrte ich auf den weißen WindClan- Stellvertreter zwischen den Wurzeln des umgestürtzten Baumes. Das war nicht wahr, oder? Dieser räudige, weiße Angeber sollte der Vater von Gesteinspfote und mir sein? Niemals! Oder doch? Gesteinspfote und ich hatten uns immer gefragt, woher wir unsere bernsteinfarbenen Augen hatten, den Bruchsteinzahns Augen waren ein Gemisch zwischen grün und blau. Jetzt wussten wir es... Ängstlich blickte ich zu Falkenstern. Was würde unser Anführer jetzt tun? Ich flehte ihn mit einem hoffnungsvollen Blick hinauf an. Der Anführer unseres Clans, des SchattenClans, sah beruhigend zurück, bevor er wieder die Stimme erhob und sich diesmal an unsere Mutter wandte. "Bruchsteinzahn, du weißt es am besten. Stimmt das, was dieser Kater hier erzählt? Ist er tatsächlich der Vater deiner Töchter?" Freundlich, aber fragend sah er Bruchsteinzahn an. Die legte die Ohren an, duckte sich und knurrte. "Ja, okay, Weißsonne ist ihr Vater. Aber das bedeutet nicht, das beide bei ihm leben müssen. Ich bin schließlich auch noch da, und die Mutter ist ja wohl wichtiger für ihre Kinder, oder?" murmelte sie schließlich. Weißsonne reckte triumphierend die Schnauze in die höhe. "Machen wir doch einen Kompromiss: Der WindClan bekommt die beiden Schülerinnen, dafür kriegt ihr etwas von unserer Beute. Abgemacht?" schlug er hinterlistig vor. "Ich falle nicht auf solche Kaninchenhirnige Tricks rein! Wir fressen eure Beute doch eh nicht. Außerdem haben wir genug Beute als das wir uns von euch durchfüttern lassen müssten. Also: Abgelehnt, kein Bedarf. SchattenClan, wir gehen!" fauchte Falkenstern jetzt sichtlich aufgebracht. Erleichtert sprang ich auf. Endlich war diese schreckliche Versammlung vorbei! Als der SchattenClan schon auf der Hälfte der Baumbrücke war, rief Weißsonne uns hinterher: "Nun gut. Aber seid für den Krieg gewappnet, auch wenn der WindClan ihn gewinnen wird!" jaulte er ins Mondlicht. Falkenstern drehte sich noch ein letztes Mal um und zog die Augenbrauen hoch. Dann wirbelte er herum und verschwand hinter seinem Stellvertreter Hornissenpelz im Dunkel der Nacht.
Fortsetzung folgt
Funken (70148)
vor 5 Tagen
Kapitel 4: Wache für die Toten.

Einen Sonnenaufgang war es nun her, dass Schneepfote zur Möderin geworden war, Sturmpfote kaltblütig getötet hatte. Sie saß im Lager, wobei es nichtvmehr sie war, den Schneepfote war nett und freundlich gewesen, aber vorallem hatte sie keiner Fliege etwas zu leide getan, aber wer auch immer sie jetzt war, sie war nicht Schneepfote, denn sie war kaltblütig, hasserfüllt und skrupellos. Bald würde man seinen Leichnam finden und eine aufgelöste Kupferpfote."bald muss ich die Trauernde spielen, die geschockte Freundin" dass dachte Schneepfote während sie in sich hinein grinste. Aber keinen Moment zu früh, ein Patroullie unter Schwalbenflugs Leitung betrat das Lager. Sie trugen Sturmpfotes Leiche und neben ihnnen lief eine verängstigte Kupferpfote her. "...3...2..." zählte sie in Gedanken herunter."..1...JETZT..."die Patroullie standt nun in der Mitte des Lagers, Schneepfote stürmte auf sie zu. 》Oh Sternenclan《 haute sie perfekt geschockt.》was ist nur geschehen? Kupferpfote geht es dir gut? Was isr passiert? Und Sturmpfote...《 sie tat so als würde es ihr die sprache nehmen und eine falsch kleine Träne bahnte sich den Weg nach unten. Sie war extra auf einen spitzen Stein getreten, da der Schmerz ihr Tränen in die Augen trieb. Schwalbenflug begann arrogant zu erzählen was sie schon wusste. 》Deine Freundin hier《 er deutete auf Kupferpfote.》 wurde von einem Streuner angegriffen, zu mindest nehmen wir das an da keiner von uns das je tun würde oder?《 er blickte sie eindringlich an, wusste er es etwa musste sie ihn auch beseitigen? Sie atmete erleichtert auf als sie bemerkte das Magnolienstern hinter ihr stand und Schwalbenflug die Anführerin angesehen hatte.nicht sie. Er setzte seinen Bericht fort.》Naja sie sah ihn nicht aber Sturmpfote und lenkte ihn ab, Kupferpfote rannte weg und Sturmpfote kämpfte mit dem Streuner, doch er war zu stark, aber Sturmpfote starb ehrenvoll im Kampf.《 Innerlich schnaubte Schneepfote."Dass glaubst du doch selber nicht" dachte sie. Aber das war ihr egal, er war tot Schluss, aus, Ende. Schneepfote wante sich an Kupferpfote, nachdem der Zweite Anführer seinen Bericht beendet hatte. 》Du solltest dich ausruhen, komm wir gehen in den Schülerbau.《 Kupferpfote nickte nur, als sie im Schülerbau angekommen waren wurde Kupferpfote von Sonnenpfote und Milanpfote besorgt angeblickt.
》Alles okay Kupferpfote?《 es war Milanpfote. Aber Kupferpfote war schon eingenickt. Schneepfote wurde wütend. "Du gehörst doch mir, nur mir" aber zugleich war sie traurig und verzweifelt. Wusste er überhaupt was sie für ihn durchmachte? Nein, wie sollte er auch?

~Kleiner Zeitsprung~

Der ganze Clan hatte sich versammelt um Totenwache zu halten, für Sturmpfote, die sentimentalen Reden über Sturmpfote waren verstummt und der Clan saß bei seinem Leichnam.
Während Schneepfote ihre Nase in sein kaltes, graues Fell grub, wurde sie ihrer Tat erst richtig bewusst, sie hatte gemordet, getötet, sie war eine Möderin, Sturmpfotes Möderin, aber es war noch nicht vorbei. Eigentlich war es schade um Sturmpfote, er wäre bald mit ihr und den anderen Krieger geworden und sie hatten sie immer gut verstanden. " jetzt ist es zu spät" flüsterte eine bösartige Stimme in ihrem Kopf. Es war zu spät, es gab kein zurück mehr. Sie schaute zu Milanpfote, der sich neben Sturmpfotes Leichnam gekauert hatte."ich tue das alles nur für dich". Dann guckte sie hasserfüllt zu Kupferpfote herüber, doch die dunkelheit verstechte ihrnen Hass."Einer muss sterben und das bist du." Sie war ihr entwischt, aber das würde sich änderen. Zu mindest glaubte sie das. Für Liebe ging sie wahrhaftig über Leichen und auch über Freundschaften. Was war nur aus ihr geworden? Wie viel Blut würde ihren Weg noch beflecken?
Rosenjunges (95972)
vor 6 Tagen
Ihr seit alle so kreativ in Überschriften ausdenken aber mir fällt nie etwas gutes ein...XD
Colour (54744)
vor 6 Tagen
Der Titel ist ,,Das Schicksal kommt nicht von ungefähr"
Colour (54744)
vor 6 Tagen
Prolog

,,Ich dachte du würdest damit aufhören."
Verwirrt und benommen hob Kranichflug den Kopf und blickte in das von Trauer erfüllte Gesicht seines besten Freundes. ,,Womit?", setzte er langsam fragend hinterher. Hagelwolke schüttelte seufzend den Kopf und richtete den Blick hilfesuchend gen Himmel. ,,Du weißt genau was ich meine. Du bist vollkommen erschöpft, lässt jede Beute entwischen und bekommst nicht mit wenn du angesprochen wirst. Du hättest dich nie darauf einlassen dürfen. Setz dem Ganzen endlich ein Ende Kranichflug.", bei diesen Worten blickte Hagelwolke ihn wieder direkt an. Trotz seiner vor Müdigkeit und Erschöpfung verschwommener Sicht, erschütterten Kranichflug die von tiefster Verzweiflung und Hilflosigkeit erfüllten Augen seines Freundes gewaltig. Und das schlimmste an dem ganzen war, dass es ihm so vorkam als würde er in einen Spiegel blicken. Hagelwolkes Augen spiegelten genau seine Gefühle wider. Seine Situation zerriss ihn von innen. Er wollte nicht in Selbstmitleid verfallen, nein, so tief war er noch nicht gesunken. Jedenfalls hoffte er das. Aber er wurde bis an seine Grenzen getrieben und irgendwann, wahrscheinlich sogar in naher Zukunft, sogar darüber hinaus. Früher, ja früher hätte man noch Frust ausmachen können. Aber jetzt, heute hatte er keine Kraft mehr dazu. Keine Kraft und keinen Willen. Und er wusste es, wusste es von Anfang an und trieb ihm immer mehr und mehr auf.
Kranichflug wollte weg. Sein Leben verlassen, ans andere Ende der Welt verschwinden und ein neues beginnen. Er wollte nicht sterben, wollte leben. Aber nicht so, nicht auf diese Art und Weise. Er wusste nicht einmal mehr wie das alles begonnen hatte. Es schien sein ganzes Leben einzunehmen obwohl es doch gar nicht so lange her war. Die Zeit schien jedoch schon seit langem bedeutungslos und irrelevant.
Funken (70148)
vor 6 Tagen
Kapitel 3: Mein Blut an deinen Krallen

Schneepfote saß im Schülerbau, da gesellte sich Kupferpfote zu ihr. Doch etwas war anders, so anders zwischen ihnen lag eine Stille, eine eisige Stille die Kupferpfote den Atem zu nehmen schien aber Schneepfote hingegen kraft zu geben schien, kraft um zu hassen. Kupferpfote fragte sich was mit ihrer besten Freundin passiert war, den auch sie spürte Schneepfotes Hass, was hatte ihre Freundin nur so verdorben? Vielleicht hätte sie besser auf Schneepfote achten sollen. Aber jetzt war es sowieso zu spät, auch das spürte Kupferpfote. Denn jetzt war ihre beste Freundin verdorben, so verdorben durch den unendlichen Hass der sie nun ausfüllte. Was war aus ihr geworden? Wie hatte das nur passieren können? Und vorallem warum? Kupferpfote verließ den Schülerbau wieder, sie hatte es nicht mehr ausgehalten, dieser Hass, dieses Schweigen und die eisige Stille. Unbewusst waren ihr Tränen in die Augen gestiegen, doch sie unterdrückte sie. Der Drang zu weinen wurde stärker am liebsten hätte sie alles heraus gelassen, doch sie beherrschte sich. Es war vorbei, entgültig vorbei. Die Tränen stiegen erneut hervor und sie verließ hastig das Lager damit sie ja niemand sah. Dann sakte sie zusammen und alles brach aus ihr heraus. Salzige Tränen tropften herab und trafen auf den Boden, wo sie anfingen kleine Pfützen zubilden. So bemerkte sie mit tränenverschleiertem Blick nicht das sich jemand von hinten anschlich, um genau zu sein war es Schneepfote die ihren Geruch überdeckt und ihr Fell mit Schlamm braun gefärbt hatte. Keiner hätte sie erkennen können und erst recht nicht Kupferpfote die immer noch mit dem Rücken zu ihr saß, nichts mehr richtig mit bekam. Schneepfote freute sich fast darauf mit ihren Krallen Kupferpfotes Kehle zu zerfetzen und ihren entsetzten Bilck zu sehen, wie das Licht in ihren Augen erlischen würde. Dann aber wurde sie plötzlich zur Seite gerammt, entsetzt weitete sie die Augen. "Sturmpfote" dachte sie " das hättest du lieber nicht tun sollen, wie naiv du doch bist." In der Zeit hatte auch Kupferpfote bemerkt das etwas nicht stimmte und rannte, sie konnte nur noch eins denken"schneller, weiter nur weg hier egal wo hin." Sturmpfote musste Schneepfote gefolgt sein, er hätte ja nicht ahnen können was passieren würde. Denn Schneepfote reagierte schnell, zu schnell für ihn und nun weilten ihre ausgefahren Krallen an seiner Kehle.
Sturmpfote lachte ungläubig 》Nein das traust du dich nicht Schneepfote und das weißt du genauso gut wie ich, du bist keine Möderin, das könntest du nicht.《 In Schneepfotes Augen blitzte kurz Zweifel auf doch so rasch wie er gekommen war verschwandt er wieder. 》Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen Sturmpfote aber ich glaube du täuschst dich und zwar gewaltig.《 hauchte sie gefährlich leise in sein Ohr. Jetzt lag in seiner Stimme Unsicherheit. 》Nein Schneepfote bitte nicht.《 er blickte verzweifelt zu ihr herauf. 》Doch.《 in ihren Augen lag ein irrer Ausdruck.》Schande unter anderen Umständen wären wir bestimmt gut Freunde geworden, aber du weißt mir zu viel. Ich mache es auch kurz und Schmerzlos《
Sturmpfote blickte sie entsetzt an. 》Nein...《 ihm versagte die Stimme. Unendlich Traurig blickte er sie an. Doch Schneepfote wusste das sie es tun musste. Sie setzte ihre Krallen an seine Kehle und nahm ihm mit einem kurzem, sauberem und schmerzlosen Schnitt das Leben. Aber bevor Sturmpfote sein leben aushauchte lächlte er müde. 》Das schlimme ist ich kann dir hier für nicht böse sein, den ich liebe dich und werde es im er tun und jetzt klebt mein blut ausgerchnet an deinen Krallen.《 dann brach seine Stimme und er schloss milde lächelnd seine Augen.
Auch Schneepfote lächelte aber es war ein irres Lächlen. Sie hatte es genoßen ihm das Leben zu nehmen, das erschreckte sie fast noch mehr als die Tat selbst aber der Schreck weilte nur kurz, denn jetzt ließ es sie kalt alles ließ sie kalt, den sie hatte nur ein Ziel.
~Zeitsprung~
Der Regen prasselte ins Lager und verwischte gleichzeitig Schneepfotes Spuren, sie sah wieder normal aus, nachdem sie sich ausgiebig gewaschen, sowie Sturmpfotes Leiche wo anderes hingetragen und es so gestaltet das es so aussehen würde als hätte ein Streuner ihn ermordet. Es konnte nicht mehr lange dauern bis man ihn finden würde. Jetzts saß sie hier im Lager, aber war es überhaupt noch sie? Nein den der Wahnsinn beherrschte sie und sie würde nie wieder so sein wie vorher nie. Sie blickte zu Milanpfote "All das ist nur zu deinem besten" zumindest versuchte sie sich selbst davon zu überzeugen, aber tief im inneren wusste sie das es nicht stimmte...
Ravennight/Shadowtime (00695)
vor 6 Tagen
Icj bin's Ravennight/Einhornpups/Lavendelblume nur mit Shadowtime ^^ Kannst du sonnenflug "zwiscen katz und mensch" löschen das war zum vorigen Thema und "wenn die liebe zum verhängnis wird" einfügen?
Häherstern ( von: Häherstern)
vor 6 Tagen
(Ich hoffe ich darf mitmachen!)

Schwesterherz- Treue ist alles (by Häherstern)

Zusammenfassung: Die Schwestern Sandsteinpfote und Gesteinspfote hatten eigentlich immer ein normales Leben mit ihrer Mutter Bruchsteinzahn im SchattenClan geführt. Doch eine einzige große Versammlung sollte alles komplett auf den Kopf stellen: Der 2. Anführer des WindClans entpuppt sich als ihr Vater und erhebt Anspruch auf seine Töchter. Als der SchattenClan- Anführer Falkenstern ablehnt, erklärt der WindClan ihnen den Krieg. Und als wäre das nicht schon genug, verliebt sich Sandsteinpfote unsterblich in Gewitterpfote aus dem FlussClan und Gesteinspfote, die davon ganz und gar nicht begeistert ist, erklärt eine DonnerClan- Schülerin zu ihrer Erzfeindin. Das Verschwinden ihrer Mutter Bruchsteinzahn gibt den Schwestern den Rest: Sie streiten sich nur noch, und das Vertrauen ineinander wird zutiefst erschüttert. Und die zwei wissen nicht mehr: Wem können sie noch vertrauen? Und werden sie je wieder zueinander finden?

1. Kapitel: Eine böse Familienüberraschung (Gesteinspfotes Sicht)
Schon beim aufstehen hatte ich gespürt, das heute etwas schreckliches passieren würde. Und jetzt, wo wir auf der großen Versammlung waren und gerade dem Bericht von unserem eigenen Anführer Falkenstern lauschten, wurde dieses Gefühl immer stärker. Ich sah zu meiner Schwester Sandsteinpfote, doch die glotzte wieder nur diesen FlussClan- Schüler an. Spürte sie den nichts? Ich schlug mir den Gedanken aus dem Kopf und widmete meine Aufmerksamkeit wieder Falkenstern, der gerade von den neugeborenen Jungen Bienenjunges und Rostjunges sprach. "Außerdem haben wir zwei neue Schülerinnen: Sandsteinpfote und Gesteinspfote! Ihre Mentoren sind Wieselbart und Fichtensturm." Stolz erfüllte mein Herz, als Katzen aller Clans mich und meine Schwester beglückwünschten und unsere Namen riefen. Als sich der Jubel wieder legte, war plötzlich Weißsonne, der 2. Anführer des WindClans, neben seiner Anführerin Distelstern saß. Sie neigte den Kopf zu ihm. "Du darfst jetzt sprechen." Plötzlich hatte ich ein flaues Gefühl im Magen. Was wollte der? "Ich erhebe Anspruch auf deine beiden Schülerinnen, Falkenstern." miaute der weiße WindClan- Kater ruhig. Falkenstern fauchte: "Das kannst du vergessen! Was gibt dir das Recht dazu?" Ich schnappte nach Luft und brauchte einen Moment, um mich zu sammeln. Wir? Im WindClan? Niemals! Auch Sandsteinpfote schien geschockt, und ich konnte die Angst meiner Schwester spüren. Mir ging es in dem Moment ja nicht anders. Ein Raunen lief durch die Menge, und ich spürte viele neugierige Blicke auf meinem Pelz. Um Selbstvertrauen auszustrahlen, machte ich mich ganz groß und probierte, Weißsonne furchtlos ins Gesicht zu blicken. "Nun." Weißsonne lächelte bedrohlich ruhig. "Ich bin ihr Vater!" Fortsetzung kommt später!
Rosenjunges (21425)
vor 6 Tagen
Kapitel 2 (Tannensterns Sicht)

Dunkelheit umfig das nächtliche Lager und Tannensterns trat vorsichtig auf die frostigen Lichtung. Das Eis was sich auf dem Boden gebildet hatte brannte in seinen Pfoten. Trotzdem lief er zielstrebig zur Kinderstube. Nachdem er sich vergewissert hatte das kein Krieger wach war,trat er in die Kinderstube und erblickte seine Gefährtin Lichthimmel. Wut blitzte in seinen Augen bei dem Anblick wie sich seine Gefährtin neben das Junge gelegt hatte,was eigentlich seins gewesen sein sollte. Langsam tappte er zu ihr und fuhr seine Krallen aus. Ohne zu zögern ließ er seine Krallen auf ihre Kehle nieder sausen und beobachtete voller Genugtuung das warme Blut,das an seinen Krallen hinunter rann. Tannensterns merkte fast nicht wie Lichthimmel das letzte mal ihren Kopf hob und ihre himmelblauen Augen auf ihn richtete. „Tannenstern...wieso?“ hauchte sie,bevor sie ihren Kopf sinken ließ und die Augen wieder schloß. Der braune Kater knurrte nur und flüsterte „Du weißt genau warum!" und nahm sie am Genick.Fluchend zerrte er sie aus der Kinderstube, wobei sich der Pelz von Lichthimmel in den Dornen verfing. Endlich hatte er es geschafft und schleppte sie zum Lagerausgang. „Ist da jemand?“ ertönte das maunzen von Blaublüte. //Fuchsdung!// wieso hatte er nicht an die Wache gedacht,die vor dem Eingang saß? Lautlos lief er zum Schmutzplatz durch den Geheimgang zu gehen. Vorsichtig hiefte er Lichthimmel hoch und zog sie durch den Wald zum Bach. Er achtete auf jedes Geräusch das er oder ein anderes Tier verursachte. Endlich hatte Tannensterns den Bach erreicht und kühles Wasser leckte an seinen Blut verschmierten Krallen. Langsam ließ er den Leichnam seiner Gefährtin in das Wasser gleiten und sah ihr hinterher, wie sie in der Strömung hin und her gespült wurde und man einige Herzschläge später nur noch ihre weiße Schwanzspitze sehen konnte. Aprupt drehte er sich um und lief zurück in das Lager. Um keinen Verdacht zu schöfpen schlüpfte er wieder durch den Schmuzplatzt rein,als wieder ein miauen zu vernehmen war.„ Tannenstern bist du das?“ fragte Blaublüte. „Ja,darf man denn nicht mehr in Ruhr zum Schmutzplatz gehen?“ entgegnete Tannenstern barsch. „Natürlich!“ beteuerte sie und neigte vor ihrem Anführer den Kopf und tappte wieder zu ihrem Wacgposten. Schnell lief Tannenstern zu seinem Bau und verschwand zwischen den Farnwedeln.