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Liebster Feind

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1 Kapitel - 773 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 369 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

An Harrys sechzehntem Geburtstag änderte sich alles...
Slash! Draco/Harry

1
Prolog:

Das magische England war in Aufruhr. Der Krieg war endlich, nach so langer Zeit, beendet. Der dunkle Lord war tot. Dank sei Albus Dumbledore und – vor allem – Harry Potter, der das Ende des Schwarzmagiers herbeigeführt hatte.

Doch, was bedeutete das für die Schwarzmagier? Für die magischen Wesen?
Für all jene, die nicht in der Gunst der Weißen Seite standen und nun gänzlich schutzlos waren?

**

Draco pfefferte wütend ein Buch gegen die Wand, bevor er schluchzend zu Boden sackte. Er wollte nicht weinen. Er wusste, dass sein Vater der Meinung gewesen war, dass nur Frauen und Memmen weinten. Doch es ging nicht.

Nur wegen diesem Arschloch Potter hatten sie verloren. Hatte er verloren. Alles was ihm lieb und teuer war.

Sein Patenonkel – hingerichtet von dem alten Bastard, weil der irgendwie raus bekommen hatte, dass er nicht auf seiner Seite stand.
Sein Vater – in der Schlacht gefallen, während er einen Fluch für den dunklen Lord abfing und so den Kampf maximal eine halbe Stunde verlängerte.
Vor Wochen waren er und seine Mutter aus England geflohen, gleich nach Beendigung des Krieges. Frankreich war ein schönes Land. Aber es war nicht England, es barg nicht die selben Gefühle und Erinnerungen.
Nicht einmal seine Mutter war noch die selbe. Seit dem Tod seines Vaters war sie wie ein geisterhafter Abklatsch der wunderbaren Frau, die er kannte. Sie aß kaum, sie sprach kaum, sie tat fast nichts außer einfach da zu sitzen und aus dem Fenster ihres Zimmers zu starren.
Es lag in Dracos Verantwortung sie zum Essen zu bringen und die Hauselfen zu koordinieren. Von jetzt auf gleich war alles auf ihn abgewälzt worden, wo er doch selbst noch Probleme mit seinen ererbten Genen hatte.

Ein Vampir. Ein verdammter Vampir, der durch den ganzen Stress, die Angst und die Gefahr viel zu früh erwacht war. Er war noch nicht einmal ganz achtzehn! Geschweige denn 21!

Und das alles war Potters Schuld. Sollte er den jemals in die Finger kriegen, würde er bereuen!

Das hieß, wenn er sich nicht vorher selbst umbrachte um diesem elenden Leben zu entkommen...

**

Doch der englische Nationalheld war verschwunden, seit dem Tage der letzten Schlacht. Kein Mensch schien ihn mehr gesehen zu haben. Gerüchte gingen um, nach denen er als Einsiedler lebte oder in die Muggelwelt oder das Ausland geflüchtet war.

Die Wahrheit war zu gut verborgen.

**

Der zerbrechliche Körper wurde aus den silbrigen Massen einer Erinnerung geworfen und landete am Boden. Er erhob sich nicht wieder. Blut besudelte den Boden, Tränen mischten sich dazu.
Gequält starrte er einfach vor sich hin, hörte wie durch dichten Nebel die Stimme eines alten Mannes, dessen Worte wie ein Messer sein Herz zerfetzten.
Dann wurde er allein gelassen und sein Blick fiel wieder auf das zerknitterte Pergament in seiner Hand. Ein Schrei, laut und gequält entwich dem Jungen, dann sackte er endgültig in sich zusammen – nur das leichte Heben und Senken der Brust verriet, dass er noch nicht tot war.

**

Draco sah seufzend aus dem Fenster. Inzwischen war er achtzehn, aber an seiner Situation hatte sich noch immer nichts geändert. Er fand keine Arbeit. Verdammt, er hatte nicht einmal seine UTZ! Natürlich hatten sie ihr Vermögen, aber er wurde wahnsinnig, wenn er Tag ein Tag aus Zuhause hockte.

Wahrscheinlich war dieser Tag zum nationalen Feiertag in seinem Heimatland ausgerufen worden.
Der 31. Juli. Potters Geburtstag.

Müde strich er sich mit einer Hand durchs Gesicht, fuhr durch die unordentlichen blonden Haare und lachte leise. So albern.

Potter schaffte es selbst dann noch ihn zu ärgern, wenn sie sich nicht einmal mehr im gleichen Land befanden. Er lachte und lachte, immer lauter. Warum er lachte wusste er nicht genau. So lustig war es wirklich nicht. Und er lachte weiter bis ihm schwindelig wurde und plötzlich wurde alles schwarz vor seinen Augen.

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