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A crafted World

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1 Kapitel - 2.060 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 909 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 4 Personen gefällt es

Minecraft. Eine verrückte Welt. Aber für eine junge Crafterin geht es immer verrückter. Als kleines Kind von Herobrine gerettet, entwickelt Audrey (15) ungeahnte Kräfte.....

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    Das Dorf

    Schreie und Feuer. Ein unheimliches Bild. Und über all dem schwebt der dunkle Herobrine, dessen weiße Augen prüfend das Massaker beobachten, das er anrichtet und der schwarze Himmel lässt immer wieder Blitze zucken und zerstört das kleine Dorf. Die Dorfbewohner rennen wie wild umher und versuchen sich vor den Monstern in Sicherheit zu bringen, die zusätzlich noch angreifen, aber für die meisten ist es zu spät.

    Zufrieden stolziert Herobrine durch das Dorf, das wie leergefegt ist. Eine Geisterstadt, in der nur Tote sind. Die Zombies haben angefangen, diese zu verzehren und zu weitern Zombies zu machen. Die unheimliche Stille die über dem Dorf liegt, ist erfüllt mit Tod und Leid. Herobrine sieht sich um. Er belächelt die in Brand stehenden Häuser und deutet schließlich zum Abzug. Die Monster strömen in Scharen aus dem Dorf und an Herobrine vorbei, der gemütlich hinterher läuft. Da wird die erdrückende Stille von einem verzweifelten Schreien gebrochen. Wie vom Blitz getroffen fährt der Mann mit den weißen Augen herum. Er horcht. Das Schreien ist weit weg, aber im Dorf. Herobrine erhebt sich erneut in die Lüfte und verschwindet kurz im lila Nebel. Kaum einen Augenblick später, tauchte er in einer kleinen Hütte, die etwas Abseits liegt wieder auf. Auch diese scheint verlassen. Das Schreien hat nun auch aufgehört. Zögerlich dreht er sich um und will sich wegteleportieren, da ertönt schon wieder das jammernde Schreien, diesmal direkt hinter ihm. Erschrocken zuckt Herobrine zusammen, dreht sich um und holt mit dem Schwert aus. Doch zu seinem Überraschen, steht hinter ihm nur eine kleine Wiege. Und darin liegt ein kleines, verlassenes Baby. Entweder hatten die Eltern es vergessen, oder sie konnten es nicht holen, weil sie tot waren. Ungläubig beugt der weißäugige Fiesling sich über das kleine Ding und mustert es kritisch. Als das Baby den Mann sieht, hört es augenblicklich auf zu schreien. Es streckt sogar die kleinen Ärmchen nach dem aus, der gerade sein ganzes Dorf ausgelöscht hatte. Herobrine sieht sich völlig hilflos um und hofft, dass dieses kleine Bündel nicht denkt, er sei sein Vater, oder noch schlimmer, seine Mutter. Er dreht sich um und will gehen, da heult das Baby gleich wieder los.,, Halt den Rand!" brüllt er das Ding an. Seine Zweiklangs - Stimme hat bis jetzt jeden zum schweigen gebracht, aber das Baby streckt nur wieder die Arme nach ihm aus und lacht sogar. Irgendwie angeekelt sieht Herobrine das Ding an. Dennoch sieht er es ein weiteres Mal, diesmal mit weichem Blick. Vorsichtig hebt er es aus der Wiege und betrachtet es von allen Seiten.,, Stehst wohl ganz alleine da, was Hosenscheißer?" brummt er und das Baby gluckst. Er erinnert sich daran, was damals mit ihm passiert war. Als Kind waren ihm ebenfalls seine Eltern genommen worden und er war alleine groß geworden. Das konnte er nicht auch diesem Baby antun, denn dann wäre er nicht besser als die, die ihm seine Kindheit nahmen. Er seufzt.,, Hör zu Kleiner, ich kann dich nicht mitnehmen, aber hierbleiben kannst du auch nicht. Ich bring dich da hin, wo du sicher bist. Vorerst." Dann teleportiert er sich aus dem Dorf hinaus in die dunkle Nacht. In einer riesigen Stadt taucht er mit dem Baby wieder auf. Das Kleine gluckst fröhlich und wedelt mit dem Armen umher. Die beiden sind vor einem großen Haus gelandet und Herobrine legt das Baby vorsichtig ab. Dabei passt er höllisch auf, nicht gesehen zu werden, denn eigentlich ist er ja der Böse hier. dann will er sich aus dem Staub machen.,, Baba?" ertönt es hinter ihm. Er zuckt zusammen. Dann dreht er sich wieder um und rollt mit den Augen. Er guckt zu dem Baby.,, Ich bin nicht dein,, Baba", verstanden?" zischt er. Das Ding guckt ihn mit großen Augen an. Er stöhnt.,, Kann das nicht einfach verschwinden?" denkt er sich und knurrt. Er geht auf das Baby zu. Erneut streckt es die Arme aus. Er seufzt. Nach kurzem Schweigen setzt Herobrine sich neben das Kleine.,, Ich finde es irgendwie unfair, dich Kleiner zu nennen, oder was meinst du? Hast du überhaupt einen Namen?" sagt er schließlich zerknirscht. Als wüsste das Baby was er meint, schüttelt es seinen kleinen Kopf. Kein Name. Nachdenklich sieht Herobrine das Ding an. Dann herrscht wieder Ruhe.,, Wie.... wäre es denn mit...Audrey?" fragt er schließlich zögerlich. Fröhlich gluckst das Ding auf.,, Gefällt dir also....., Audrey'." sagt der weißäugige Bösewicht und zuckt mit dem Mundwinkel. Die kleine Audrey brabbelt irgendetwas vor sich hin. Herobrine überlegt kurz. Dann zieht er einen kleinen weißen Stein hervor, der hell leuchtet. Er schließt die Augen, konzentriert sich und um den Stein bildet sich eine Kette. Vorsichtig hängt er sie Audrey um den kleinen Kopf. Noch ist sie ihr zu groß, aber sie wird schon irgendwann passen. Herobrine lacht leise. Dann klopft er an die Tür.,, Wenn du mich brauchst, bin ich da, ok?" flüstert er noch. Da hört er Schritte und die Tür wird geöffnet. Eine blonde Frau steht im Rahmen.,, Nanu? Was machst denn du hier?" fragt sie und guckt auf ein kleines, verlassenes Baby. Das Ding lächelt und quiekt vor sich hin. Vorsichtig nimmt die Frau es auf den Arm.,, Wo sind denn deine Eltern?" fragt sie und guckt die Straße hinauf und wieder hinunter. Dann sieht sie das Baby an. Es gluckst.,, Na komm. Gehen wir mal rein." sagt sie schließlich und geht mit dem kleinen Baby ins Haus, auf dessen Türschild in leuchtenden Buchstaben,, Waisenhaus" steht.


    15 Jahre später



    Eine laute Essensschlacht ist im Gange. Reispudding, Salat und alles Mögliche fliegt durch die Luft. Die,, LoGo - Gang" und die,, UnDo - Troup" in ständigem Krieg um den Platz als Anführer. Kindisch. Genüsslich schiebt sich das braunhaarige Mädchen einen Löffel Suppe in den Mund und beachtet die mittlerweile täglichen Zänkereien gar nicht mehr. Das Ganze geht an ihr vorbei, wie der Schatten an den Hauswänden, die sie jeden Morgen von ihrem Zimmer aus sieht. Sie versenkt erneut ihren Löffel in der Schale da wird diese von einem Stiefel weggekickt.,, He! Außenseiter! Geh aus dem Weg oder mach mit!" brüllt der Typ. Es ist Logan, der Anführer der LoGos. Das Mädchen kümmert sich nicht um die Worte des Jungen und nimmt sich einen neuen Teller vom Stapel und füllt ihn mit einem belegten Brot. Sie will wieder zugreifen, da kickt Logan ihr auch diese Mahlzeit weg. Langsam wird sie wütend.,, Hast du nicht gehört was ich gesagt habe? GEH WEG ODER MACH MIT!" brüllt er sie an. Jetzt horchen alle im Saal auf.,, Ich habe dich sehr wohl gehört, Logan, ich habe dich einfach nur gekonnt ignoriert, so wie ich es schon immer getan habe. Und was du sagst, interessiert mich nicht. Deine Schoßhündchen von Bandenmitgliedern kannst du gerne so herumschubsen, aber nicht mit mir, klar?" knurrt sie den Anführer der LoGos an.,, Oho! Hör sich das einer an. Die Außenseiterin Audrey muckt auf!" lacht Logan und der Rest der Halle kichert.,, Sieh's ein, Außenseiter: du bist ein Niemand, also füg dich dem, was ein Jemand zu sagen hat!" sagt er und grinst Audrey ins Gesicht. Am liebsten würde sie ihm dieses Grinsen aus dem Gesicht prügeln.,, Glaub mir, wäre ich ein Niemand, dann wärest du doch nur gelangweilt. Denn du hast ja nichts besseres zu tun, als mich zu ärgern, was ganz nebenbei echt kindisch ist." sagt Audrey und lächelt ihn herausfordernd an. Logan erhebt sich und baut sich wie ein Berg über ihr auf.,, Du willst eine Schlägerei? Kannst du haben!" ruft er und stürzt sich auf sie. Audrey weicht gerade noch so aus und landet auf dem harten Fliesenboden. Schnell rappelt sie sich wieder auf und rennt los.,, Großartig! Da sagt man mal seine Meinung und wird sofort verprügelt..." brummt sie und guckt hinter sich. Aber Logan ist verschwunden. Zögerlich verlangsamt sie ihr Tempo, da wird ihr von Vorne Eine verpasst. Sie strauchelt zu Boden und spürt, dass ihre Lippe blutet und dass ihr Nasenbein schmerzt. Allerdings merkt sie nicht, wie ihre Kette, besser gesagt der weiße Stein darin, langsam aber stetig anfängt, heller zu leuchten.,, Was jetzt, hm?" hört sie Logan in einem höhnischen Ton sagen. Vorsichtig versucht sie aufzustehen, aber gleich bekommt sie von Logan den Fuß in den Rücken und wird zu Boden gestoßen. Sie keucht auf als sie wieder auf die Fliesen knallt. Zappelnd versucht Audrey gegen den Fiesling anzukämpfen, aber es funktioniert nicht. Hinter ihr ertönt schallendes Gelächter. Verzweifelt schließt sie die Augen - und ist auf einmal in einer anderen Welt. Eine dunkle Welt, mit Lava, Feuer und rotem Boden und Decke. Eine Hand wird ihr entgegen gestreckt. Vorsichtig hebt sie den Kopf und blickt in ein Gesicht, das sich schon vor Jahren in ihr Gedächtnis gebrannt hat. Audrey öffnet die Augen und ist wieder im Hier und Jetzt. Logan hat noch immer seinen Fuß auf ihrem Rücken und die Halle ist von spöttischem Gelächter erfüllt. Sie blinzelt. Dann passiert etwas unfassbares. Logan wird mit einer Wahnsinnswucht zu Boden geworfen und Audrey schwebt ein paar Zentimeter über ihm und guckt ihn aus weiß leuchtenden Augen an.,, Was zum Henker!" ächzt Logan bevor eine Faust auf ihn zurast und es schwarz wird.

    Verängstigt sehen alle zu der, Außenseiterin', die jetzt mehr als nur aufzumucken scheint. Audrey sieht die anderen Kinder an. Die weißen Augen verflüchtigen sich und sie kommt zurück auf den Boden.,, Wag dich nicht noch einmal...…" sagt sie mit einer gefährlichen Zweiklangs - Stimme in Richtung Logan, bevor sie wieder komplett aufwacht und zu Boden stolpert.,, W...w...w...was..." stottert sie und hält sich den Kopf.,, Was war das..?" fragt sie sich in Gedanken. Da huscht ihr eine Erinnerung durch den Kopf.,,Herobrine?". Sie fährt in die Höhe. Die Anderen erschrecken sich und verstecken sich hinter Tischen und Bänken. Selbst verängstigt durch ihre eigene Tat, geht Audrey einige Schritte weg von ihnen. Dann rennt sie verzweifelt aus dem Raum hinaus auf den Gang. Sie läuft auf die Tür am Ende des Ganges zu, vorbei an unzähligen Gemälden, in denen immer wieder Herobrines Gesicht auftaucht und sich als ihr Spiegelbild darstellt. Schreiend bricht Audrey durch die Tür und landet auf der Straße dahinter. Sie kann gerade noch so einem Auto ausweichen, aber das nächste, wird von einem mächtigen Blitz zerstört, der einfach so aus dem Himmel zuckt. Vollkommen erschrocken weichen die Leute auf den Straßen zurück und sehen voller Angst zu Audrey, doch die ist diejenige, die den geringsten Schimmer von dem hat, was mit ihr geschieht. Sie hält sich verzweifelt die Hände an den Kopf und versucht zu begreifen was passiert. Im Sekundentakt färben sich ihre Augen weiß und wieder normal. Da zuckt erneut ein Blitz vom Himmel herab und trifft sie. Eine Persönlichkeit vom Blitz gespalten.


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Kommentare (7)

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vor 173 Tagen flag
Hoffe immer noch auf eine Fortsetzung dieser außergewöhnlichen Geschichte!
vor 364 Tagen flag
Richtig gut
vor 396 Tagen flag
Ich fand den Anfang so super, ich habe ihn etwas verändert und eine 15 Seitige "Geschichte" daraus gemacht... Ich werde sie nicht veröffentlichen, weil die Idee schließlich MinerQueen gehört :)
Ist mittlerweile ein Jahr her dass ich das zum ersten mal gelesen habe... XD
vor 510 Tagen flag
schreib bitte weiter es ist so spannend
vor 590 Tagen flag
Bitte schreibe die Geschichte weiter!!!!!!!!
vor 702 Tagen flag
Gruselig am anfang😵
vor 813 Tagen flag
Supergut gemacht! Ich bin ein Riesenfan von Herobrine-Legenden und nach genau sowas habe ich gesucht! Danke!