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Darth Maul - Außerhalb der Friendzone

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12 Kapitel - 7.978 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 2.008 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies hier ist eine Star Wars Fanfiction mit meinem persönlichen Helden Darth Maul, der sich in die aus meiner Fanatsie entsprungenen Emily Startrapper verliebt. Und bevor wieder die Kommentare voll sind mit "Das stimmt nicht er ist doch zweigeteilt worden und ist nicht mehr in der ersten Ordnung" oder "so würde er sich aber nie verhalten" - das hier ist eine Geschichte die ich mir ausgedacht habe. Das hat nichts damit zu tun wie die Personen in Wahrheit sind. Die Gedanken sind frei. Bitte verzeiht mir aber ich habe nur die Filme gesehen also nix mit Rebels oder Clone Wars, ich finde das einfach nur einen billigen Abklatsch. Also stellen wir uns Mal vor, dass bei dem Kampf gegen Qui-Gon Jinn und Obi Van etwas anders gelaufen ist als im Film. Maul hat Qui-Gon getötet doch wurde von Van nur schwer an der Schulter verletzt. Kurz bevor er in zwei geteilt worden wäre, stürmten Sturmtruppler in den Raum um zu sehen was da vor sich geht. Sie halfen Maul und Obi Van konnte fliehen. Dann genoss der Sith Lord nach seiner Heilungsphase wieder seine harte Ausbildung, zog sich aber einige Zeit vom Kriegsschauplatz zurück. Jetzt ist er zusammen mit dem gerade erst beigetretenen Darth Vader nach dem Imperator der Höchste in der Rangordnung.
Ach und, Achtung es sind sexuelle Anspielungen im Inhalt also...wer damit ein Problem hat, sollte diese Geschichte nicht lesen. Seid bitte nicht zu streng mit mir wenn etwas nicht so ganz logisch zum Film passt oder was mit den Jahren nicht stimmt, ich verwirr mich da gerne mal selber.

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    Vor erst Mal zu den Personen und noch eine kleine Info. Ich hab diese Geschichte schon im vorraus geschrieben gehabt. Sie ist aber noch nicht zu Ende. Das heißt wenn euch die Geschichte gefallen hat, kann ich den Teil den ich in der Zeit geschrieben habe auch Veröffentlichen. Die Geschichte wird wahrscheinlich mitten in Darth Maul's Keindheits-Flashback enden. Ab da schreib ich dann in "Darth Maul - Außerhalb der Friendzone 2" weiter, solltet ihr das wollen. Jetzt aber zu den Personen.

    Emily Startrapper:
    Sie wird eine der Hauptfiguren sein. Sie ist eine junge Frau, also ein Mensch und eine Kriegerin. Sie hat braun-blondes Haar, welches sie meistens in einem Zopf geflochten hat. Sie hat braune Auge und ist nicht besonders groß. Sie trägt eine braune Shorts und dazu Stiefel mit Absatz. Diese sind gebunden (ähnlich wie Nachtschwester Talia), braun und hören erst kurz vor der Shorts auf. Dazu trägt sie ein braun-grünes Oberteil mit geschnürten Ärmeln und V-Ausschnitt. Emily ist eine Waise. Ihre Eltern wurden von Jedi getötet und sie selbst verschleppt. Eine Dame von dem Planeten Ectrobat fand sie und nahm sie mit sich. Sie wuchs dort auf. Hauptsächlich leben dort defekte, vom Imperium verstoßene IG-100 Magna-Wachen und Wesen, welche die Elektrizität beherrschen können. Emily lernte dort das Kämpfen mit der Waffe der Droiden. Ein silberner Metallstab, der auf beiden Seiten in einer elektrisch aufgeladenen Spitze endet. Wie Maul sie das erste Mal trifft und wie sie der Ersten Ordnung beigetreten ist, werdet ihr noch erfahren.

    Darth Maul:
    Er ist die Hauptperson unserer Geschichte. Er ist Sith Lord und kommt von dem Planeten Dathomir. Er hat drei Geschwister und ein sehr schlechtes Verhältnis zu seinem Vater. Den Grund werdet ihr auch noch erfahren. Er ist erster Offizer und leitet somit alle Einheiten. Trainiert und ausgebildet wird er von Darth Sidious, dem Imperator höchst persönlich. Er ist ein Zabrak, um die 1,85m groß und ist am ganzen Körper mit Muskeln ausgestattet. Seine Haut ist rot und hat schwarze Tatoos am ganzen Körper, welche seine rot-gelben Augen noch mehr zum Leuchten bringen. Auf dem Kopf hat er viele kleine Hörner. Meistens trägt er schwarze Jacke, Stiefel und Hose. Oder auch gerne Oberkörperfrei mit und ohne schwarze Lederhandschuhe. Seine Waffe ist ein Laserschwert mit zwei Klingen. Er wirkt auf den ersten Blick kalt und angriffslustig. Was seine Arbeit angeht ist er sehr abgeklärt und versucht Ruhe zu bewahren. Seinen Freunden gegenüber ist er allerdings sehr liebevoll und offen.

    Dadamir:
    Eine wichtige Nebenfigur. Er ist Darth Maul's bester Freund und ein Katanier. Er kommt vom Planeten Katalon. Er hat große bernsteinfarbene Augen und eine blass-blau schimmerende Haut. Er ist um die 1.80m groß und auch ziemlich muskulös. Er ist emphatisch und warmherzig und oft eine wichtige Stütze für unseren Sith Lord.

    Talia:
    Eine Nachtschwester vom Planeten Dathomir. Sie ist Emily's beste Freundin. Bislang spielt sie noch nicht mit, aber sie wird ganz sicher eine Rolle im zweiten Part spielen.

    2
    Maul war verwirrt. Jetzt war Emily gerade zurück gekehrt und wollte "das alles" klären, doch statt mit ihm zu reden zog sie ihn in einen dunklen Seitengang. Sie sah ihn nur an, durchbohrte ihn regelrecht mit braunen Augen. Irgendwie hatte sie was aufreizendes, ja was erregendes. "Ly", fing Maul an, "wollten wir nicht reden? Ich wollte dir sagen wie unfassbar leid..." Emily hatte ihm ihren Zeigefinger auf die Lippen gelegt. "Pssscchhht", machte sie und nahm den Finger wieder weg und legte ihn auf den Knopf ihrer Bluse. Sie hatte heute eine Besprechung mit ganz hohen Tieren gehabt, weswegen sie äußerst elegant gekleidet war. Maul musste zugeben, dass sie mit ihrer Bluse, dem engen Rock und den High Heels verdammt sexy aussah.
    Sie sah ihn einfach weiter an.
    Sie begann die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen und schon bald konnte Maul ihr schönes De­kolle­té betrachten. Er versuchte verkrampft nicht hin zu sehen, es gehörte sich nicht. Emily war seine beste Freundin.... und die Frau die er mehr als andere begehrte. Sein Herz raste als sein Blick doch auf die junge Kriegerin fiel. Sie hatte ihre Bluse nun ganz geöffnet und er sah ihre runden, sicherlich weichen und warmen Brüste in den Schalen des BHs liegen. Es war ein schöner BH, er war weiß mit Spitze. Sein Blick wanderte hoch zu ihrem Gesicht. Sie sah ihn herausfordernd an. Sein Herz klopfte so laut, dass er glaubte sie würde es hören müssen. Er sah sie erst fragend, dann verzweifelt an. Mist. Was wollte sie von ihm. War ihr bloß warm und sie wollte sich nur etwas abkühlen und erwartete jetzt eine Entschuldigung? Vorsichtig begann er mit leicht zitternder Stimme: " Ly ich... also ich..es.." sie verunsicherte ihn mit ihrem bohrenden Blick und ihrer aufreizenden Haltung. Plötzlich machte sie einen Schritt auf ihn zu.
    Sie machte sich am ersten Knopf seines Hemds zu schaffen. Ungläubig sah er ihr dabei zu. Sein Herz klopfte laut in seiner Brust und er spürte wieder die Schmetterlinge im Bauch. Er wollte irgendwas zu ihr sagen, doch seine Lippen blieben stumm. Eigentlich müsste ihm diese Situation als ihr bester Freund mehr als unangenehm sein, doch er genoss es regelrecht so viel Aufmerksamkeit von ihr zu bekommen. Schnell war sein Hemd ganz geöffnet und Emily schloss ihre Augen. Sie atmete tief ein und lies ihre Hand nun über seine Bauchmuskeln, seine Brust und seine Schulter streichen. Diese eine Bewegung von ihr verursachte ihn ihm das reinste Chaos. Was wollte sie? Auf was spielte sie an? Wie sollte er sich verhalten? Sein Herz spielte verrückt, er atmete schneller und er begann zu schwitzen. Als sie am Ende seines Arms angelangt war, ergriff sie seine Hand und führte sie zu ihren Brüsten. Er wollte die Hand weg ziehen. Er durfte das nicht. Er war Sith Lord und zu dem auch noch ihr bester Freund, doch seine Hand reagierte nicht. Sein Herz blieb für den Moment stehen, in dem seine Hand ihre Brüste berührte. Weich. Warm. Rund. Genauso hatte er sie sich vorgestellt. Sie atmete wieder tief ein, sie schien diese Berührung zu genießen. Erneut fühlte sie nach seinem Körper. Ihre Lippen kamen sich immer näher...

    3
    "MAUL? EMILY?", verdammt, dass war Dadamirs Stimme gewesen. Ohne den Blick von ihm zu wenden knöpfte sie ihre Bluse schnell wieder zu. Dann gab sie ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange und verschwand aus dem Gang. Maul glit die Wand herunter. Er schwitzte und sein Herz raste. Er atmete schnell und bemerkte erst jetzt, wie seine Hände zitterten und, dass seine Beine aus Wackelpudding bestanden. "MAUL!", rief sein Kumpel erneut.
    "Ja..." antwortete er. Mühevoll schaffte er es seinen Körper auf zu raffen. "Was ist denn mit dir passiert?", fragte Dadamir erstaunt. "Erklär ich dir später", brummte Maul und rauschte an seinem Freund vorbei.

    4
    (Zwei Tage später)
    Er hörte nur ihren und seinen eigenen Atem. Sie sahen sich nur kurz an bevor sie über seine Lippen herfiel. Er war nicht besonders überrascht, er hatte es irgendwie gespürt. Trotzdem. Sein Herz raste und vollführte riskante Sprünge vor Freude in seiner Brust, die Schmetterlinge flogen so wild und aufgeregt in seinem Bauch herum, dass ihm fast schlecht wurde und seine Arme und Beine verloren jegliche Kraft. Wäre er nicht gesessen, wäre er wahrscheinlich zu Boden gefallen. Wie als hätte sie ihm den Stecker gezogen bekam er nichts mehr mit. Wo er war, wer er war, was gerade geschah und was alles passiert war wusste er nicht mehr. Er spürte nur ihre Lippen und ihre Zunge, die einen kunstvoll verflochtenen Tanz mit seiner Zunge vollführte. Sie küsste intensiv. Leidenschaftlich. Erregt... Irgendwann, er hatte sein Zeitgefühl verloren, stolperten sie auf ihr Zimmer. Sie ließ sich aufs Bett fallen knöpfte ihre Bluse und ihre Hose auf uns ließ beide Kleidungsstücke zu Boden gleiten. Sie sah unglaublich heiß in Unterwäsche aus. Wenn Maul begriffen hätte was genau gerade passierte, wäre er vielleicht auf der Stelle fest gefroren, verklemmt gewesen oder im Ohnmacht gefallen. Ja, so etwas kann einen stattlichen, gut gebauten Mann wie ihn, der doch irgendwo Gefühle in sich hat, schon einmal umhauen. So aber ließ er sich von Leidenschaft, Liebe und Erregung leiten. Auch er striff sein Hemd und seine Hose ab. Ab dem Moment, in dem sich ihre nackten Körper zum ersten Mal berührten, änderte sich die Atmosphäre im Raum. Man konnte die Erregung und die Lust auf Sex förmlich riechen. Maul war noch Jungfrau und machte nun seine ersten Erfahrungen mit einer Frau, die ihn so gewaltig um den Verstand brachte, dass er völlig vergaß wer er war und wie ihr eigentliches Verhältnis zueinander war.
    Maul's Gefühle schienen sich zu etwas beruhigen. Ihr Duft und ihr nackter Körper hatte seine Sinne und auch sein Denkvermögen benebelt. Hitzig begann er sie zu küssen. Er lag über ihr, nur in Boxershorts. Übermütig, fast schon aggressiv riss er ihr den BH vom Leib. Er hatte beinahe die Geduld verloren, da dieses dumme Ding sich einfach nicht öffnen lassen wollte. Doch als ihre Brüste freigelegt waren, schoss das Testosteron in seine Adern. Und, nun ja, in sein bestes Stück was natürlich sofort darauf reagierte. Trotzdem dem Lord Titel und der ehrenhaften Sith Positiv, war er halt doch nur ein männliches Wesen, dass bei so einer Frau wie Emily einfach nur seinen sexuellen Gelüsten nachgeben wollte. Sein Körper und seine Bewegungen folgten wie einer Art instinkt. Er wusste was er wollte. Er ergriff den Bund ihres Höschen und zog ihn nach unten. Sie stöhnte leise. Das spornte ihn noch mehr an. Er ließ das Höschen fallen. Jetzt hatte er freie Sicht. Oh ja, er und sein bestes Stück wussten genau was er unbedingt wollte. Da riss ihn Emilys zarte Stimme aus seinem Rausch: "Hattest du schon mal?" Sie sah ihn mit ihren großen, braunen Augen an. Er war so vor den Kopf geschlagen, dass er nicht antwortete. "Weißt du wie das geht Maul?", fragte sie erneut und richtete sich auf. Sie hatte seinen Namen benutzt. Maul. Er war Darth Maul. Sith Lord und Sohn Dathomirs. Seine Familie war streng und ehrgeizig. Er war stets so erzogen und ausgebildet worden. Ehrgeizig und ständig Hass, nie Liebe empfinden. Das hatte er schon mal gebrochen. Er hatte sich verliebt. Aber über Sex, über das 'sich lieben' hatte nie jemand ein Wort verloren. Nicht mal ansatzweise angedeutet. Er spürte, es gehörte sich überhaupt nicht. Wenn irgendjemand das mitbekommen würde... egal ob seine Eltern oder sein Meister, es wurde riesen Ärger geben. Was war er für ein Vorbild für seine Geschwister? Ein schreckliches Vorbild. Er musterte sie. Sie war so schön. Plötzlich viel ihm wieder ein, dass diese wunderschöne junge Frau die vor ihm lag, seine beste Freundin Emily Startrapper war. Das Mädchen, dass er eigentlich ausbilden sollte und 'beste Freunde' Themen mit ihr besprechen. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei ihm fiel auf, dass ihm das mit dem Ruf eigentlich doch völlig egal war, wenn er diese schöne Frau sah. Aber mit seiner besten Freundin schlafen? Das war mehr als widerwertig, oder?
    "Maul?", sie riss ihn erneut aus ihren Gedanken. "Na ja ist ja auch egal. Weißt du, als ich entjungfert wurde, wurde ich halb vergewaltigt und hatte seither keinen Sex mehr.... also.... sei bitte vorsichtig... und zärtlich." Er sah sie an. Sie hatte sich aufgesetzt und ihre Arme um seinen Hals gelegt. Mit einer monotonen Stimme antwortete er: "Nein ich bin noch Jungfrau, hab keine Ahnung von sowas, habe aber trotzdem große Lust drauf und.... du bist meine beste Freundin..." Er sah sie verzweifelt an. "Oh", meinte sie bloß. " Das du noch Jungfrau macht doch nix.... genauso wenig wie dass wir Freunde sind... oder stört dich das?" Sie ergriff seine Hand und ließ sie über ihre Taille und ihren Hintern streichen. Diese erotische Bewegung brachte sein Herz zum klopfen. All seine Bedenken waren wie weggewischt. "Nein... nein das macht nichts", wisperte er. Er zog seine Boxershorts aus und drang dann ein. Diese Wärme und Enge und dann ihr Stöhnen dazu, war einfach ein überwältigendes Gefühl. Nach einer Zeit wechselten sie die Position. Ihr stöhnen wurde lauter. Ab und zu stöhnte er auch. Sie endeten in der Reiter Position. Er lehnte mit dem zerkratzten Rücken am Bett. Seine Linke Hand krallte sich im die Matratze, während seine rechte Hand von ihr an die Bettlehne gedrückt wurde. Fast wie Handschellen umklammertem ihre Finger sein rechtes Handgelenk. Sie stöhnte bei jedem Auf und ab und er merkte wie ihn das so an machte, dass sein Höhepunkt schon ihn Sichtweite war. Er verkrampfte sich und stöhnte ebenfalls kurz vor dem kommen. Plötzlich spürte er wie es enger wurde. Sie schloss die Augen, ihr Stöhnen wurde kürzer aber dafür schneller. Sie verkrampfte sich, krallte sich in seinen Nacken und umklammerte sein Handgelenk noch fester. Ihr Höhepunkt gab ihm den Rest. Während dem Abspritzen drückte er gegen ihre Hand die ihn immer noch umklammerte und ließ seinen Oberkörper nach vorne fallen. Seine linke Hand krallte sich in ihren Oberschenkel und er stöhnte kurz so laut auf, dass er fast schrie. Dann schien alles an ihm zu erschlaffen. Er ließ sich zurück in die Lehne fallen. Er hielt die Augen geschlossen und hoffte seine Atmung würde sich wieder einkriegen. Er hatte furchtbar geschwitzt. Sie ließ sich gegen ihn fallen und legte ihre zitternden Arme um seinen Hals. Er spürte ihre Brüste an deiner Brust. "Das... war.. unfassbar... geil...", schnaufte er. Sie nickte zufrieden. Beide lächelten sich glücklich an.

    5
    Am nächsten morgen war Maul tot müde. Er hatte die ganze Nacht darüber nach gedacht wie er sich jetzt ihr gegenüber verhalten sollte und wie es weiter ging. Er dachte sogar daran ob sie jetzt zusammen waren. Er verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Es war 5.00 Uhr als er aufwachte. Viel zu früh. Nachdem er sich noch ein paar Mal im Bett herumgewelzt hatte gab er auf und schlurfte ins Bad. Der Gedanke Emily gleich wieder zu sehen hielt ihn wach. Dann dachte er daran was wäre wenn sie ihn jetzt mit "Guten Morgen Schatz" begrüßte? Adrenalin schoss durch seine Adern. In Windeseile putzte er sich seine Zähne, wusch sich und zog sich an. Beinahe hätte er sein Lichtschwert vergessen, so aufgeregt sprang er durchs Zimmer. Draußen auf dem Gang jedoch war fast niemand unterwegs. Als er in den Essenssaal kam, sah er jedoch Dadamir, den Katanier, seinen besten Freund sitzen. Der winkte ihm müde zu. " Du hier? Hats' dich auch um fünf aus dem Bett geschmissen?", fragte Dadamir und sah ihn an. Maul setzte sich ihm gegenüber. "Ja" antwortete er. "Aber ich hab nachgedacht. Deswegen konnte ich nicht schlafen." Dadamir lächelte. "Bestimmt wegen Emily, oder?" neckte er Maul.
    Dieser verdrehte die Augen. "Ja damit hast du ausnahmsweise mal recht." Dadamir lachte kurz auf bevor er seinen 'ich höre' Blick aufsetzte. Maul seuftzte. "Na ja. Also gestern..." Er sah sich überprüfend um, ob auch wirklich niemand lauschte. ".... da kam sie zu mir und erst haben wir uns wie wild in einem Gang geküsst und dann sind wir auf ihr Zimmer gestolpert und da..." er machte eine Pause und sah seinen Kumpel beschämt an "haben wir miteinander geschlafen..." Dadamir fiel sofort das Grinsen aus dem Gesicht. "Ihr habt... was?"
    "Miteinander geschlafen. Bitte lass mich das nicht noch einmal wiederholen, mir ist das unangenehm." meinte Maul und versuchte möglichst sachlich zu bleiben. Dadamir starrte ihn an "Wie zum Jedi hast du Emily ins Bett bekommen?" Maul sah ihn verdutzt an. "Ich... ich weiß nicht. Es war plötzlich so eine... Stimmung zwischen uns. Etwas extrem anziehendes. Etwas besonderes. Wir sind plötzlich keine besten Freunde mehr sondern zwei die sich gesucht und gefunden haben. Wir reden dann auch kaum. Es passiert einfach." Hilfesuchend sah er seinen Kumpel an. "Tja und am nächsten Tag ist alles wie immer sie verhält sich als wäre nichts passiert..." Dadamir schüttelte ungläubig den Kopf. " Ich würde sagen dass sie zwiegespalten ist. Ich glaube sie findet dich unglaublich attraktiv, ist sich aber nicht sicher ob du genauso empfindest und will ihre Gefühle nicht zulassen. Sie hat von früher gelernt, dass Liebe und Bindung Schmerzen verursacht. Sie muss erst wieder das Vertrauen in die Liebe gewinnen." Maul schaute auf seine Hände. "Ja schon... das macht Sinn, aber mich macht es irgendwie kaputt. Ständig dieses hin und her...Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann..." Dada zog eine Augenbraue hoch. " Wenn du sie wirklich liebst Maul, gibst du sie nicht auf" Maul hob den Kopf. Er blickte Dadamir fest in die Augen. "Ich werde sie niemals aufgeben. Auch wenn ich Sith Lord und Sohn Dathomirs bin und immer dazu ausgebildet und erzogen wurde ehrgeizig zu sein und Hass zu verspüren. Aber diese Gefühle für sie sind so stark...das kann ich nicht einfach so wegschieben. Ich werde um sie kämpfen, das weiß ich. Egal ob ich wollen würde oder nicht." Er verstummte und sah wieder auf seine Hände. "Wow. Das nenne ich Überzeugung. Und du hast recht. Liebe macht stark. Aber wovor alle Angst haben, ist ein gebrochenes Herz. Denn dass schwächt dich innerlich so, dass du komplett kampfunfähig bist. Du siehst, Liebe ist ein zweiseitiges Schwert." Dadamir lächelte. Man konnte so gut mit ihm reden. "Das ist mir egal. Ich will sie. Ich brauche sie. Aber ich glaube es wird dauern bis sie sich auf mich einlässt und der Meister mir Gewähr leistet."


    6
    "Hey Jungs, auch schon wach?" Emily. Endlich. Mauls Herz klopfte. Er wurde weich und zärtlich. Er hatte wieder dieses Gefühl alles für sie zu tun was sie wollte. "Morgen" meinte Dada. "Na Emily gut geschlafen? " sie lächelte vergnügt. "Ja hervorragend. Danke der Nachfrage. Habt ihr auch gut geschlafen?" Maul und Dada sahen sich an. "Na ja." antworteten sie gleichzeitig. " Oh nein. Dann gibt es wenigstens ein gutes Frühstück" sie lächelte. Dann kam sie auf Maul zu und setzte sich auf seinen Schoß. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und sagte "Guten Morgen mein Großer" Ihm wurde ganz warm und sein Herz klopfte wie verrückt. Er drückte sie noch näher an sich und meinte "Guten Morgen meine Kleine" Am liebsten hätte er sie jetzt geküsst, doch dann ließ sie ihn wieder los. "Ich hol uns was zu essen, ja?" rief sie schon im fortgehen. Maul sah den zufriedenen Dadamir mit geröteten Wangen an.
    "Naaaa? Von wegen sie ist sich nicht sicher" meinte er grinsend. Maul holte schon Luft um zu antworten da spürte er plötzlich wie sich Arme auf seine Schultern legten. Schöne, grazile Hände mit langen Nägeln verschrenkten sich vor seiner Brust und der Duft eines viel zu süßen Parfüms stieg ihm in die Nase. "Naa, wie geht es uns heute Lord? Haben wir gut geschlafen?" Maul warf seinem Freund einen erschrockenen Blick zu der völlig perplex auf die Person hinter ihm sah. Maul drehte sich kurz um und seine Miene verfinsterte sich. Julie. Sie war ebenfalls Katanierin, wie Dadamir, doch sie war nicht hilfsbereit und freundlich wie die meisten ihrer Art. Sie hatte den Ruf einer falschen Schlange und irgendwas fand sie an Maul. Keine Frage, sie war ungeheur attraktiv mit ihrer Sanduhr Figur, ihren langen Beinen, großen Augen und den dicken Brüsten.
    Trotzdem. Maul fand sie einfach nur widerlich. Er wollte Emily und sonst keine, was Julie auch sehr wohl zu ihrem Bedauern wusste. "Was willst du?" murrte Maul beiläufig und drehte sich wieder von ihr weg. Als sie sich vorbeugte spürte er, wie ihm ihre Brüste in den Nacken fielen. Wahrscheinlich drückte sie gerade ihren Hinter ganz besonders raus um sexy auf ihn zu wirken, was dämlich war, denn er konnte es ja nicht sehen. Im Vergleich zu Emily war sie einfach nur eine hohle Nuss. "Oh, was ich will?" wisperte sie mit ihrer melodischen Stimme. "Dich. Das weißt du doch." Ihre Antwort überraschte ihn. Klar er hatte das gewusst, aber dass sie das so offensichtlich sagte war.... beunruhigend? "Vielleicht findest du ja heute Mittag Zeit für... mich.." das 'mich' betonte sie erotisch. Im selben Moment war Emily mit dem Frühstückstablett zurück. "Hier ich hab euch..." sie brach mitten im Satz ab und musterte ungläubig die Frau die sich gerade an Maul fest klammerte. In ihren Augen konnte man sehen wie sie erst gekränkt, dann wütend war. Sie knallte das Tablet auf den Tisch. Es krachte als ein Teller zu Bruch ging, das Besteck herunter fiel und der Inhalt der drei Gläser aus ihnen ausschwappte. "Achso. Ich verstehe." meinte sie eisig. "Ich werde auf meinem Zimmer essen, guten Appetit... zu dritt." Die Art wie sie Maul bei diesen gezischten Worte ansah, lies ihn fröstln. Julie machte ein verächtliches Geräusch. Emily funkelte sie zornig an und verließ dann hastig den Raum. Das "Emily, warte!" von Maul kam jedoch viel zu spät. Er war die ganze Zeit wie festgefroren gewesen.
    "Du. Gehst. Jetzt. Besser." knirschte Maul. "Jetzt." Julie sah ihn beleidigt an, drehte sich dann aber weg. Maul atmete ganz kurz tief durch. "Was war denn mit Ly los? Sie ist doch sonst nicht so" schaffte er es schließlich Dada zu fragen. "Äh.. wie gesagt.. ich äh glaube dass sie dich sehr gerne mag. Sehr, sehr gerne. Grad ist sie eben vor Eifersucht geplatzt. Ich meine sieh dir Julie an! So ein wunderschönes, graziles, elegantes, attraktives Wesen..... haaah... das bedeutet natürlich Konkurrenz. Nur leider ist sie dumm wie Bohnenstroh. Wirklich. Zum Heulen." Maul sah ihn ungläubig an. "Warum hat sie so überreagiert?" seine Stimme war brüchig. "Sie ist sauer weil du dich drauf eingelassen hast...Maul alles ok?" Jetzt musste Maul tatsächlich mit den Tränen kämpfen. Was war los mit ihm? Normalerweise war er so taff und schmerzlos. Warum brachte ihn das so aus der Fassung? Er war doch sonst nicht so nah am Wasser gebaut. Eigentlich nie. Das letzte Mal hatte er mit 15 so gegen die Tränen kämpfen müssen und jetzt war er 20.
    Er ließ seinen Kopf auf seine Arme sinken. "Maul?...." er spürte wie Dadamir sich neben ihn setzte. Er legte ihm seine Hand liebevoll auf den Rücken. "Ach komm schon. Du musst ihr nur etwas Zeit zum Abkühlen geben. Dann kannst du dich ja heute Abend entschuldigen." Maul hob den Kopf. Er atmete tief ein. "Ok ich muss los zum Training. Bis dann..." meinte er. "Bis dann..." antwortete Dadamir unsicher.



    7
    "DARTH MAUL!" der junge Lord zuckte zusammen. "Du bist bisher mein bester und treuster Schüler. Du bist sehr talentiert, Sohn Dathomirs.... WO ist in letzter DEINE DISZIPLIN UND DEIN KAMPFGEIST! Noch nie warst du so abwesend. Konzentriere dich oder das Training ist für heute beendet." Maul senkte ehrfürchtig seinen Kopf vor seinem Meister, dem Imperator. "Verstanden Meister." antwortete er. Er musste versuchen Emily aus seinem Kopf zu verbannen bevor es sein Meister mitbekam.

    "MAUL! ich gebe auf. Was auch immer los ist, BRING ES IN ORDNUNG! Vorher will ich dich nicht mehr hier sehen. Darunter wird deine Ausbildung sicher leiden..... das Training ist beendet. Geh." Der Imperator war enttäuscht, verständlich. Seit seiner ersten Ermahnung war eine Stunde vergangen und es hatte sich nichts verbessert. Ehrfürchtig und von sich selbst enttäuscht verabschiedete sich Maul mit einer Verbeugung und einem "Versprochen Meister, ich gebe mein Bestes." Der Imperator machte eine nebensächlich Handbewegung die so viel bedeutete wie 'schon ok nun scher dich raus'.
    "Verliebt. Liebeskummer.... ein Streit? Ich hatte gehofft seine Gefühle für sie würden erst später auftreten... ich hätte es wissen müssen. So kann es nicht weiter gehen, ich kann meinen talentiertesten Schüler nicht wegen so etwas verlieren. Ich hatte gehofft es bleibt mir erspart, aber mir bleibt keine andere Wahl....Was glaubst du was ich jetzt tun werde?", der Imperator hatte mit sich selbst und dann mit einer Wache gesprochen. " Sir, ich denke sie haben einen Plan, Sir" die Wache bewegte sich keinen Millimeter. "Richtig, den habe ich. Mir bleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich versetze Mrs. Startrapper auf einen Sternenkreuzer, aber die Konsequenzen sind nicht vorhersehbar. Oder ich sorge dafür, dass sie möglichst viel zusammen arbeiten....", nachdenklich setzte sich Darth Sidious wieder auf seinen Thron sah aus dem Fenster, und zog sich seine Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht.

    8
    Völlig geknickt verließ Maul das Trainingsgelände. Es stimmte. In seinem Kopf war nur Platz für eins: für Emily. Verzweifelt setzte er sich auf einen der offenen Balkone des Todessterns und atmete einmal tief durch. Verdammt. Ständig dachte er an ihre Stimme, die ihm zärtliche Dinge ins Ohr flüsterte. An ihren Körper, ihren perfekten, anziehenden Körper. An ihre funkelnden Augen die aus ihrer Seele sprachen. Er lehnte seinen Kopf zurück und dachte noch einmal an die gestrige, unglaubliche Nacht. Wunderschön war eine Untertreibung. Sie war episch. Wenn er daran dachte bekam er eine Gänsehaut und schwebte auf einer Wolke. Mist. Er ließ seinen Oberkörper nach vorne fallen und ballte seine Hände zu Fäusten. Seine Lippen formte ein stummes "Scheiße". Er musste sich selbst eingestehen, dass er sich hoffnungslos und Hals über Kopf in die kleine Kriegerin verliebt hatte.
    Ohne Wenn und ohne Aber. Kein Zurück. Toll. Er hatte keine Ahnung was er jetzt tun sollte. Er wollte einfach nur in ihr Zimmer stürmen und sie ganz fest an sein Herz drücken. Aber nein, natürlich mussten sie sich streiten. Wegen Julie. Diese kleine, miese...Er dachte den Gedanken nicht zuende. So viele Gefühle rauschten in dieser kurzen Zeit durch seinen Körper das ihm eine verzweifelte Träne über die Wange floss.
    "Hey alles okay?" hörte er plötzlich die Stimme einer jungen Frau neben sich. Hastig wischte er sich die Träne aus dem Gesicht. Er wollte nicht, dass irgendjemand sah wie der große Darth Maul weinte. Etwas harsch drehte er sich um. "Hm? Ja klar." antwortet er kalt.
    "Sicher?" Maul war im Moment einfach nur genervt. Im Nachhinein tat ihm sein kalter, abweisender Ton aber dann doch leid. "Wer bist du überhaupt?" fragte er sie nebenbei. Trotz seiner genervten Körpersprache stand die junge Frau nicht einfach auf und ging sondern antwortete bestimmt. "Ich heiße Gloria. Ich bin seit zwei Wochen hier die Leiterin der Lufteinheit. Ich glaube wir hatten noch nicht das Glück uns kennen zu lernen, Darth Maul." Der Sith Lord machte große Augen. Was war das für eine Offizierin? Er hatte sie noch nie gesehen. Na ja wahrscheinlich hatte er halt nur Augen für seine beste Freundin gehabt. Aber was ihn noch viel stuziger machte war warum sie seinen Namen kannte.
    "Woher wissen Sie wer ich bin?", fragte er, doch in seiner Stimme schwang etwas Unsicherheit mit. "Haha. Sie sind lustig, Lord Maul. Sie sind unter dem Imperator der höchste in der Rangordnung. Man kennt Sie. Außerdem sind sie auch sehr gut aussehend wenn ich das so sagen darf." Maul war beeindruckt von ihrer Sicherheit. "Ähm danke" stammelte er und besah sich die junge Frau dann etwas näher. Sie war schön, keine Frage. Langes braunes Haar, welches bis in die Spitzen in ein zartes Blond verlief, große dunkelbraune Augen, volle, zarte Lippen, eine schöne Figur und lange schlanke Beine. Aber irgendwas störte ihn an ihr. Nach etwas Grübeln fiel es ihm auf: sie sah nicht aus wie eine typische Offizierin des Imperiums, mit ihrem weißen Leinenoberteil und der braunen eng anliegnden Hose. Na ja wahrscheinlich hatte sie gerade Feierabend gemacht oder einen freien Tag und trug ihre Uniform nur einfach nicht.
    "Ich bin überhaupt erst seit zwei Wochen hier, im Imperium", meinte sie plötzlich und sah in den schönen Sonnenuntergang. Das Licht tauchte ihren Körper in ein leuchtendes rosa und sie kniff die Augen etwas zusammen. "Möchten Sie darüber reden was nicht stimmt?" Maul sah sie fragend an. "Warum sind Sie so sicher dass es mir nicht gut geht nur weil ich hier auf dem Balkon sitze?" Die Frage war etwas dumm gestellt, denn er merkte jetzt selbst, dass er sich dadurch selbst verraten hatte. "Naja." meinte Gloria und drehte sich kurz zu ihm bevor sie sich wieder dem Sonnenuntergang widmete. "Auf diesen Balkon im Sonnenuntergang kommen nur Personen die entweder ein Problem haben oder hier wie wild mit ihrer neuen Flamme rumknutschen." Der letzte Satz tat weh. "Und ich habe Sie hier eben sitzen gesehen und - darf ich Sie dutzen?"fragte sie völlig aus dem Nichts. "Hm ja", antwortete Maul kurz angebunden. "Danke." meinte sie und fuhr fort. "Na ja ich hab dich hier sitzen gesehen und dachte mir ich helf dir ein bisschen. Ich bin ja schließlich eine Frau und kann vielleicht eher das Innere Vorgehen anderer Frauen erklären. ...Ich dachte vielleicht brauchst du jemanden zum reden und üben...." Vor dem letzten Satz machte sie eine Pause und sah den Sith Lord wissend an. Dieser war so verdutzt, dass er sie einfach nur ansah. "Ich glaube eine ernstgemeinte Entschuldigung und eine Erklärung würde die Sache schon wieder rein waschen." Weil Maul das langsam zu unheimlich wurde wie genau sie Bescheid wusste fragte er einfach nur:" Wie bitte?" Und sag sie völlig perplex an. Sie seufzte und erklärte dann noch einmal: " Emily, um das Kind beim Namen zu nennen, ist wahrscheinlich gekränkt. Ich meine es sah halt auch.... anders aus als es in Wirklichkeit war. Wenn du zu ihr hin gehst und dich entschuldigst und das Ganze erklärst, wird das schon wieder." Sie sah ihn weiterhin nicht an. "Woher weißt du das!" Maul war schon halb aufgestanden und etwas Panik schwang in seiner Stimme mit. Gloria blieb völlig ruhig und lachte kurz auf. " Weißt du ich war auch im Essenssaal heute morgen und ich bin eine Frau, wie gesagt. Ich glaube du hast mich schon verstanden und jetzt los!" Sie sah ihn auffordernd an und Maul suchte das Weite. Sie war seit zwei Wochen hier und wusste schon so gut über alles Bescheid! Egal, sie hatte trotzdem recht. Er hielt es nicht mehr aus. Diese Sehnsucht nach Emily. Dieses Kribbeln im Bauch wenn er an sie dachte und dann dieses schmerzvolle Ziehen wenn er an ihren Streit dachte. Schon stand er vor Emilys Zimmertür. Man konnte Zimmertüren von außen nicht öffnen, es sei denn man hatte den richtigen Armbandschlüssel. Er wollte schon wie wild klopfen und gleich auf sie zu stürmen aber dass würde seine Gefühle sofort verraten. Also atmete er tief durch um bedacht zu wirken. Betreten aber bedacht. Er klopfte. "Wer ist da?" Kam ihre wundervolle klare Stimme von innen. Er schloss die Augen als wolle er sich vor der Antwort schützen. "Maul..." meinte er betreten. "Verzieh dich!" Kam es von innen. Das einzige was Maul jedoch verzog war sein Gesicht. "Bitte, Ly lass mich rein..." "Nein verschwinde ich will dich nicht sehen!" Aua. Das hatte verdammt weg getan.
    Er drehte sich mit dem Rücken zur Tür und lehnte sich an.
    Seine Beine gaben nach und sein Rücken schrappte die Tür herunter. Er legte seinen Kopf in den Nacken gegen die feste Stahltür hinter ihm. Mit geballten Fäusten kämpfte er erneut erbittert gegen seine Tränen. Was zu verfluchten Jedi war los mit ihm? Er kannte sich so gar nicht. So extrem emotional wegen einem kleinen Streit. Wieso lies er sie nicht einfach zappeln, bis sie zu ihm kam, sondern rannte ihr hinterher? Weil er Angst hatte sie zu verlieren.... in seinem Leben... an jemand anderen. Er holte tief Luft: "Emily ich bitte dich, nein ich flehe dich an öffne. Die. Tür." Es war kurz still. Dann hörte er Schritte hinter der Tür. Er sprang sofort auf. Mit einem leisen Surren öffnete sich die Pforte ins Reich seiner Angebeteten. Sie stand direkt vor ihm, die Augenbrauen zusammengezogen und feucht glänzenden Augen. "Ly.." wisperte er. Er schloss sie fest in seine Arme ohne dass sie eine Reaktion zeigte. "Es tut mir so leid ich hätte sie wegschubsen sollen. Ich empfinde nichts für sie wir stehen uns nicht nahe, sie ist nichts für mich gegen dich" er drückte sie noch fester und sie legte endlich ihre Arme um seine Taille. Mit einem leisen Seufzer schmiegte sie sich an ihn. Sein Blick fiel auf ihr Boxspringbett und heiße Erinnerungen drängten sich in seinen Kopf. Er musste innerlich Grinsen.
    "Das kam aber reichlich spät....ich hab den ganzen Tag schon drauf gewartet" Sie strich zärtlich über seinen Rücken. "Darf... Darf ich ganz rein komm?" fragte er. Plötzlich packte sie ihn an seinem Lederband, welches er um den Hals trug. Sie zog ihn in den Raum und die Tür schloss sich automatisch. Völlig perplex stolperte er über den Teppichboden. Die Stimmung war aufeinmal vom seligem Versöhnen in eine erotische, lustvolle umgeschlagen. "Du kannst gleich noch in was ganz anderes kommen" hauchte sie erotisch und ließ sich aufs Bett plumpsen. Sie zog ihn mit sich. Im Nachhinein ärgerte er sich über seine Antwort, da er so überwältigt war. Er kam sich selbst dämlich vor als er fragte" Wo rein?", denn er wusste die Antwort natürlich. " In mich...das gestern so unglaublich...ich will es noch einmal" flüsterte sie jetzt so leise dass er es kaum hörte. Und dann küsste sie ihn. Lustvoll und wild. Und er riss ihr die Kleider vom Leib.

    9
    Am nächsten Morgen wachte er auf und ihn überströmte sofort ein Gefühl der Glückseligkeit. Der Duft ihrer weichen, glatten Haare stieg ihm in die Nase und löste zusammen mit ihren eng an ihn geschmiegten Hüften einen Wall von Endorphinen frei. Er wollte sie näher an sich drücken, küssen.... er wollte ihr einfach nur sagen wie sehr er sie liebte. Auch wenn das kein Wort dieser Welt beschreiben könnte. Wenn er sich jetzt vorstellte wie er vor ihr nieder kniete, ihr tief in die Augen sah und ihr seine Liebe gestand, kam es ihm wie eine maßlose Untertreibung vor. Sie gab ein leises Seufzen von sich und bewegte sich etwas in seinen Armen. Plötzlich erinnerte ihn das an jenen Tag auf Dathomir, seinem Heimatplaneten auf dem er sie kennen gelernt hatte. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es 7.00 Uhr am Samstagmorgen war. Also noch genug Zeit bis es Frühstück gab. Er zog sie noch etwas zu sich und beschloss dann, sich etwas in Erinnerungen fallen zu lassen.

    10
    "Qi'ra, du und ich werden viel enger zusammenarbeiten.... In Zukunft." Das leuchtend rote Licht des Laser-Schwerts seines Vaters spiegelte sich in seinen Augen. Am allerliebsten beobachtete er in seiner Freizeit seinen Vater. Er war sein großes Vorbild. Die Art wie er sprach, wie er sich bewegte, wie er mit anderen umging... Das wirkte alles so... mächtig. Genauso wollte er eines Tages auch Mal werden. Als sein Vater sein Laser Schwert wieder hatte verschwinden lassen, rannte Maul lachend auf ihn zu. Er hatte sich aus Holz und Pappe ein eigenes Schwert gebastelt und seine Mutter hatte mit ihm nach einem schwarzen Umhang gesucht. "HÄNDE HOCH PAPS! ODER KÄMPF MIT MIR" schrie der Sohn des Anführers Dathomirs lachend. "Oh nein!" Vernahm er dir tiefe brummige Stimme seines Vaters. Er hob die Hände in die Höhe. Langsam ging Maul auf ihn zu. Er ging seinem Vater nur knapp über die Hüfte, was kein Wunder für einen Siebenjährigen war. Eigentlich war er schon recht groß für sein Alter, genau wie sein Vater Angus. Plötzlich drehte sich sein Vater Blitz schnell um, packte ihn um die Taille und wirbelte ihn herum. "Hahahahahahahaha hab ich dich! " Maul kreischte und lachte glücklich. Sein Vater hatte nur sehr wenig Zeit für ihn gehabt, weshalb er oft bei seiner Mutter half oder er sich um seinen fünf Jahre jüngeren Bruder kümmern musste. Savage war noch viel zu klein als dass er mit ihm spielen konnte. Seine Freunde die er von der Schule kannte wohnten in der Stadt, ziemlich weit von seinem Zuhause entfernt. Er durfte dort nicht alleine hin also suchte er sich andere Aktivitäten. Am liebsten sah er eben seinem Vater zu oder er durchstriff den nahe liegenden Wald. Ganz plötzlich stürmte eine Wache in den Saal und unterbrach das fröhliche Geschehen. Die Wache stellte sich wieder gerade hin, rechte Hand an den Helm. "Sir, Miss Kycina liegt gerade im den Wehen und bittet um ihre Anwesenheit." Dabei sah er von Maul zu seinem Vater. Sein Vater begann freudig zu grinsen und nahm Maul übermütig Hucke Pack. "Maul. Serfina kommt zur Welt, deine Schwester!" Maul klammerte sich um seinen Hals und lachte. Er wusste damals noch nicht dass sein zweites Geschwisterchen jenes sein sollte mit dem er sich am engsten verbunden fühlte. Obwohl sie ein Mädchen war. Während der Entbindung hatte er nicht zusehen dürfen aber er durfte einen Blick in die Babyschale werfen. Wenn er sich auf Zehenspitzen stellte konnte er gerade so über die Kante sehen. Ein winziges rotes Wesen lag da in der Schale. Es weinte nicht so wie sein Bruder es getan hatte. Seine Schwester hatte große braune Augen. Wie ihre Mutter. Sie sah ihn an. Ziemlich lange sogar. Und dann begann sie mit ihren kleinen Ärmchen nach ihm zu greifen. Er streckte einen Finger zu ihr her. Sie umklammerte ihn fest und lachte dabei dieses eine Babylachen bei dem einem ganz warm ums Herz wird. Hinter Maul tauchten jetzt seine Eltern auf. Seine Mutter trug noch das leichte Krankenkleidchen und auf dem Arm trug sie Savage. Sein Vater hatte den Arm um seine Mutter gelegt und lächelte glückselig. "Schau." Flüsterte er nahezu. "Serafina, wir sind deine Familie.


    Drei Jahre später spielte Maul mit seiner Schwester Serafina und seinem Bruder Savage Imperiumswächter. Na ja eigentlich spielte eher er selbst und wies seine Geschwister an was sie tun sollten. Trotzdem schien es ihnen großen Spaß zu machen. "Komm Serafina! Komm und fang mich. " Maul ging in die Hocke um auf seine Schwester zu warten. Mit 10 überragte er seine 3-jährige Schwester um einiges. Sie hatte gerade erst laufen gelernt und stolperte jetzt lachend auf Maul zu. Savage war nun fünf und so viel Größenunterschied bestand zwischen Maul und ihm nicht mehr. Er versprach ein echter Riese zu werden. Plumps. "Äh hähä ähäää!" "Serafina!" Maul stürmte dicht gefolgt von Savage zu seiner kleinen Schwester. Sie war hingefallen und hatte sich dass Knie aufgeschlagen. Tröstend nahm Savage die Kleine in die Arme. "Oh alles gut Fina, alles gut" meinte er. "Ich hol schnell ein Pflaster" rief Maul. Er war schon sehr verantwortungsbewusst. Das war er schon immer gewesen und Savage hatte das nach und nach übernommen. Seine Eltern waren sehr stolz auf Maul und manchmal wurde er dadurch auch ein bisschen bevorzugt. Als er endlich an der Terrassentür am Haus angekommen war, hörte er laute Stimmen die sich stritten. "Angus, bitte..." "NEIN! DU KANNST NICHT SCHWANGER SEIN!" "Aber DU bist der Vater!" "HÖR AUF ZU LÜGEN! Das Kind kann unmöglich von mir sein, wir haben IMMER verhütet, IMMER Kycina." "Aber Angus, so ist es nunmal......bitte beruhige dich... Die Kinder..." "Ich sag dir was. Wenn das Kind da ist dann machen wir SOFORT einen Vaterschaftstest! Und dann werden wir sehen...ich schwöre dir bei dem Imperium wenn raus kommt, dass Reginald der Vater ist, dann...." Sein Vater stürmte wütend aus dem Haus an ihm vorbei ohne ihn wahr zu nehmen. Etwas verunsichert betrat Maul die Küche. Seine Mutter saß geknickt am Tisch. Er hatte nicht verstanden über was seine Eltern gesprochen hatten aber was er verstanden hatte war dass irgendwas schief gelaufen war. "Maul, mein Schatz. " seufzte seine Mutter als sie ihn bemerkte. "Wie kann ich dir helfen?" "Serafina ist hingefallen." meinte Maul unsicher. "Hier ein Pflaster mein Großer. Kommt jetzt Mal alle rein." "Ja."meinte Maul schlicht und lief zu seinen Geschwistern nach unten die ihm aber gerade entgegen kamen. Serafina weinte und Savage hatte auch Tränen in den Augen. Er führte die Kleine an der Hand. "Maul? Warum waren Mama und Papa so laut? Und warum war Papa so wütend?" Dann begann er ebenfalls zu weinen. Maul kniete sich auf den Boden und nahm beide ganz fest in den Arm. Auch er musste jetzt gegen die Tränen kämpfen. "Es war nur ein normaler Streit. Das wird wieder gut, ganz sicher." Er traute sich nicht versprochen zu sagen weil ihn da ein ganz schlechtes Gefühl beschlich.

    11
    "Maul?", er kam zurück in die Wirklichkeit. "Wie viel Uhr ist es?", meinte Emily verschlafen. Er strich ihr mit der Hand über ihre Hüfte und reckte den Hals um auf die Anzeige der Uhr zu sehen. "Es ist 7.30 Uhr, Süße.", meinte er leise. "Ok danke. Macht es dir was aus wenn ich mich noch hinlege?", fragte sie nun und umklammerte seinen Arm, als Zeichen, dass er die Zeit über noch bleiben sollte. Aber er hatte sowieso nie vor gehabt zu gehen. Er könnte hier ewig mit ihr liegen bleiben. "Nein gar nicht. Schlaf ruhig noch einmal eine Runde, ich bleibe hier liegen." Sie gähnte hinter vorgehaltener Hand: "Danke, du bist der Beste."
    Maul lächelte und in seinem ganzen Körper breitete sich eine angenehme Wärme aus.

    12
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    So, Fortsetzung folgt. Ich werde jetzt die Zeit über auf meinem Smartphone die Geschichte privat für mich und meine beste Freundin weiter schreiben. Wenn euch diese Fanfiction gefallen hat, kann ich diesen Teil dann auch noch veröffentlichen.

    Ich danke euch vielmals fürs Lesen und jetzt schon mal für euer Feedback.

    Wenn ihr euch für Harry Potter interessiert, checkt meine andere Fanfiction zu LunaxDraco ab. (Die ich mit 13 geschrieben habe XD bitte nicht zu streng sein).

    https://www.testedich.de/quiz37/quiz/1438003986/Draco-Malfoys-grosse-Liebe

    Wir sehen uns
    Eure HeartSchwert9004

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