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Ein paar Fakten aus der Welt der Schattenjäger - Teil 5 ==> Part 1

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5 Kapitel - 1.144 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 638 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dieser Teil beinhalten die Schattenweltler.

Ich werde diesen Teil in 4 Parts aufteilen.

Dieser 1ste Part beinhaltet die Werwölfe.

    1
    Werwölfe

    Die Lykanthropie, die ältere dieser beiden Dämonenkrankheiten, tauchte vermutlich errstmals im 13. Jahrhundert in den Wäldern Mitteleuropas auf und verbreitete sich von dort rasend schnell in ganz Europa und schließlich im Rest der Welt. Gegen Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden Werwölfe gnadenlos verfolgt und öffentlich auf dem Scheiterhaufen hingerichtet - ähnlich den damals unter den Irdischen so beliebten Hexenverbrennungen.
    Die Dämonenkrankheit Lykanthropie transformiert einen Menschen in einen Werwolf, einen Halbmenschen, dessen Infektion dazu führt, dass er oder sie sich bei Vollmond in einen großen, gefährlichen Wolf verwandelt. Hinzu kommt, dass Werwölfe in ihrer Wolfsgestalt nicht einfach nur Wölfe sind, sondern auch außergewöhnliche - dämonische - Eigenschaften wie enorme Kraft und Schnelligkeit besitzen. Mit ihren Klauen und Fangzähnen können sie dann Maschendrahtzaun mühelos durchtrennen oder ein Vorhängeschloss durchbeißen. Ohne Hilfe und Training kann sich ein Werwolf zu einer äußerst gefährlichen Kreatur entwickeln: Ein infizierter Mensch führt scheinbar ein ganz normales Leben, um sich dann jeden Monat etwa drei Nächte lang in eine bösartige, zügellose, blutrünstige Bestie zu verwandeln, die anschließend jedoch keinerlei Erinnerung an die eigenen Taten während dieser Zeit besitzt.

    2
    Begegnung mit einem Werwolf

    Ein Werwolf in üblicher Menschengestalt - also nicht unter dem unmittelbaren Einfluss der Lykanthropie - unterscheidet sich durch nichts von anderen Menschen. Deshalb sollte man jeden neuen Werwolf in Menschengestalt genau wie andere Menschen auch behandeln. Entgegen landläufiger Meinung werden sie einem nicht beschnüffeln oder zu einem Zweikampf auf Leben und Tod herausfordern.
    Sollte man allerdings auf einen Werwolf treffen in Wolfsgestalt begegnen, muss man die Situation rasch einschätzen. Ignoriert er einen, soll man sich ruhig, aber zügig entfernen. Beobachtet er einen, halte wie bei einem Hund nach typischen Anzeichen für Aggression Ausschau - gefletschte Zähne, Knurren, gesträubte Nackenhaare. Halte beide Hände hoch, um zu zeigen, dass man keine Gefahr darstellt.
    Man soll sich nur Verteidigen, wenn man angegriffen wird, und versuche, den Wolf außer Gefecht zu setzen, statt ihn zu töten. Ein Werwolf, der einen Menschen angreift, reagiert in der Regel auf eine frisch empfundene Bedrohung - oder es handelt sich um einen frisch verwandelten Werwolf, der sich und seine Kräfte noch nicht unter Kontrolle hat.
    Wenn man den fraglichen Werwolf kennt, soll man auf keinen Fall versuchenn, ihn bei seinem Menschennamen anzusprechen oder ihn an all die spaßigen Menschenaktivitäten zu erinnern, die man gemeinsam unternommen hat. Verzichte unbedingt auf die Kommandos, wie man sie bei einem Hund geben würde, wie etwa >>Bei Fuß<< oder >>Sitz!<<.

    3
    Woher stammen Werwölfe ursprünglich? Wie leben sie?

    Man weiß nicht, welcher Dämon bzw. welche Dämonenart für das erstmalige Auftauchen von Werwölfen verantwortlich ist. In der einschlägigen Literatur finden sich zwar Hinweise auf einen mutmaßlichen Dämonenfürsten, der üblicherweise mit dem Platzhalternamen >>Wolf<< bezeichnet wird. Aber trotz zahlreiher sogenannter Beschreibungen in mittelalterlichen Handschriften gibt es keinen glaubwürdigen Kandidaten für diesen >>Wolf<<. Anscheinend ist er einfach hier aufgetaucht, hat die Werwölfe erschaffen und dann unsere Welt wieder verlassen.
    Neue Werwölfe entstehen, indem ein Mensch von einem Werwolf gebissen wird. In etwa der Hälfte aller Fälle führt ein Werwolfbiss zur anschließenden Infektion der Lykanthropie. Inzwischen wurden sowohl vonseiten der Nephilim als auch von den Werwölfen selbst zahlreiche Sicherheitvorkehrungen getroffen, um unvermutete Angriffe zu vermeiden - mit dem Ergebnis, dass Bisse von bösartigen Werwölfen heutzutage zum Glück recht selten sind.
    Die wichtigste Aufgabe jedes frischgebackenen Werwolfs besteht darin, seine Transformation oder >>Verwandlung<< zu kontrollieren zu lernen. Diese große Verantwortung ist wichtiger als jeder andere Aspekt seines oder ihres neuen Lebens. Mit dem richtigen Training und genügend Selbstbeherrschung sind Werwölfe - besser als alle andere Schattenwelter - dazu fähig, friedlich und ruhig inmitten der Irdsichen zu leben. Laut den Richtlinien der Praetor Lupus gilt jeder Werwolf, der seine Verwandlung nicht aktiv steuern kann, als >>bösartiger Einzelgänger<<, unabhängig von seinem Verhalten. Diese Vorschriften zielen davon ab, Werwölfe zu motivieren, Kontrolle über ihre Verwandlung zu erlangen, um so der strengen Überwachung durch die Praetor zu entgehen. Ein unabsichtlicher Angriff ist für die Praetor und die Wolfsgemeinschaft eine Katastrophe; daher wurden strenge Regeln zur Vermeidung solcher Vorfälle aufgestellt. Dies ist besonders wichtig, weil für frisch verwandelte Werwölfe der Übergang in ihr neues Leben selten reibungslos verläuft. Als Begleiterscheinungen der lykanthropischen Reaktion treten ungezügelte Aggressionen und Wut, Selbstmordgedanken und Depressionen auf. Dieser Gefühlscocktail kann für einen neu erstarkten Schattenweltler, der seine neuen Kräfte und Fähigkeiten noch nicht einzuschätzen weiß, besonders Furcht einflößend und gefährlich sein. Aus diesem Grund sollte man neuen Werwölfen mit Vorsicht begegnen. Die Praetor Lupus haben die Aufgabe übernommen, sich in der Schattenweltlergemeinschaft, sowohl um Vampirfrischlinge als auch um neue Werwölfe zu kümmern, und können in besonders schwierigen Fällen helfend zur Seite stehen.
    Allen Berichten zufolge ist die erste Verwandlung die schlimmste, weil es sich um eine vollkommen neue Erfahrung handelt. Aber es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass jede lykanthropische Verwandlung traumatisch ist. Das Dehnen und Umgestalten von Muskeln und Knochen wird von großen Schmerzen begleitet, insbesondere die Neuordnung der Wirbelsäule. Das menschliche Gebiss wird von den Wolfszähnen verdrängt, die sich schmerzhaft aus dem Zahnfleisch herausschieben. Diese körperlichen Umwälzungen in Kombination mit den chemischen Veränderungen im Gehirn führen bei den meisten Werwölfen dazu, dass sie während ihrer ersten Verwandlung in einen geistigen Dämmerzustand verfallen und jegliche Erinnerung an diese Ereignisse verlieren.

    4
    Kommt noch

    5
    Kommt noch

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