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What I found on my Way

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1 Kapitel - 0 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 391 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine zufällige Begegnung nach einer erfolgreichen Mission, führt zu Ereignissen die sich keiner der Beteiligten so jemals vorgestellt hatte. Und wo einst Misstrauen und Verrat die Köpfe von Oberhäupter beherrschten, entstehen Bande des Vertrauens und des Respekt.

Und was als Zufall begann entwickelt sich zu etwas großem, das zwei leben auf ewig verändern und zusammenschweißen wird

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    Es herrschte tiefste Nacht in den Wäldern von Hi no Kuni, als ein einzelner Fremder sich seinen Weg durch das Dickicht der Bäume suchte. Er bewegte sich mit unglaublicher Schnelligkeit und Geschick durch den Schatten der Bäume, war für ein ungeübtes Augen nicht zu sehen und auch nicht zu hören.
    Den er war kein normaler Wanderer, er war ein Elite-Shinobi aus Konohagakure, ein Anbu der nach einem erledigten Auftrag auf dem Weg nach Hause war.

    Er freute sich schon darauf endlich wieder in seine Heimat zu kommen, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen und etwas anständiges zu Essen.
    Schon seit Wochen lebte er nur von dem was er in den Wäldern fand und erbeutete, er hatte gewusst das dies ein langwieriger Auftrag sein würde, aber nicht das er so lange brauchen würde. Das Versteck dieser Schlange zu finden auf die er angesetzt wurde, war wahrlich nicht einfach und sich dort unbemerkt einzuschleichen erst recht nicht.
    Sein Hokage hatte es ihm extra noch einmal deutlich eingetrichtert, das er sich auf keinen Fall erwischen lassen und einen Kampf vermeiden sollte.

    Er sollte sich nur dort ein wenig umsehen, Kopien von den Schriftrollen die er für wichtig hielt machen, Infos sammeln und wieder verschwinden ohne gesehen und bemerkt zu werden.
    Für ihn wäre es natürlich ein leichtes gewesen die ganze Truppe dort einfach auszulöschen, aber das war nun mal nicht sein Auftrag, er sollte dort nur spionieren und auskundschaften, mehr nicht. Für Tsunade war es absolut entscheidend über die Pläne von Orochimaru bescheid zu wissen, ohne das er etwas davon ahnte.
    Also war er still seiner Aufgabe nachgegangen, hatte Wochenlang Dokumente und Schriftrollen studiert und die wichtigsten davon kopiert.

    Er hatte wahrlich nicht die Absicht länger als nötig dort zu bleiben, waren diese Erdlöcher die diese Schlange sein Versteckt nannten doch genau so gemütlich, wie der Aufenthalt in Magen eines Bijus.
    Na ja eigentlich war das ein Vergleich den er nicht wirklich beurteilen konnte, war er doch bis jetzt noch nie von einem Gefressen worden, dennoch fühlte er sich dort sehr unbehaglich.
    Also erledigte er diese Aufgabe so schnell er konnte, um endlich den Heimweg anzutreten und mal wieder eine richtig gute Portion Nudelsuppe bei Teuchi zu essen. Allein dieser Gedanke trieb in zu so einer solchen eile an, das außenstehende das Gefühl haben könnten, er lege es darauf an einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.

    Und Obwohl er sich auf seinen Weg konzentrierte, so kam er doch nicht umhin zu bemerken das sich noch jemand in der Nähe befand, jemand der eindeutig in Schwierigkeiten steckte. Er hielt auf dem nächsten Ast an nach seinem Sprung, konzentrierte sich eher er seine Sinne auf die Umgebung um sich herum richtete.
    Und dann konnte er eindeutig spüren, das es mehr als eine Person war die er fühlen konnte, es waren insgesamt fast Zwanzig die er wahr nahm. Zwei der Chakras die er fühlen konnte waren so schwach, das deren Besitzer höchstwahrscheinlich Ohnmächtig waren.
    Eine dritte war ebenfalls kurz davor umzukippen, und da er eine Ahnung hatte wer diese Kerle waren die sich hier herum trieben, musste er sich beeilen wen er den Opfern dieses Angriffes noch rechtzeitig helfen wollte.

    Schnell eilte er in die Richtung, in der er die Feindlichen Ninjas spüren konnte, und erreichte nur wenige Minuten später den Ort des Geschehens. Aber er sah keine Shinobi aus seinem Dorf wie er erwartet hatte, es waren welche aus Kumogakure der Kleidung nach zu urteilen.
    Eine junge Frau mit schulterlangem blonden Haar, stand mit einem Kurzschwert bewaffnet vor ihren Kameraden die am Boden lagen, und schützte diese mit ihrem Leben. Er allerdings konnte spüren das sie am Ende ihrer Kräfte war, wurde ihr Chakra doch immer schwächer und Schwächer, aber bei dem Tempo mit dem es geschah stimmt etwas nicht.

    Und dann stieg ihm ein beißender Geruch in die Nase, einer den er schon einmal gerochen hatte als er gegen Oto-Nins gekämpft hatte, die ihn mit vergifteten Klingen angegriffen hatten.
    Diese hier benutzten eindeutig das gleich Gift, eines das den Körper schwächte und dessen Chakrafluss verlangsamte etwas das bei ihr nun seinen Tribut forderte. Ihre Klinge entglitt ihren Fingern und fiel zu Boden, ihrer Beine konnten sie nicht mehr tragen und so sank sie auf die Knie.
    Einer der Oto-Nins die sie attackiert hatten ging langsam auf sie zu, steckte dabei sein Schwert weg als er ihr immer näher kam, sie konnte gerade noch so den Kopf heben und ihn ansehen.

    Aber gegen das was jetzt kam konnte sie sich nicht mehr wehren, doch er hatte genug gesehen und griff ein, er würde nicht zulassen das diese Schweine sie oder ihrer Kameraden mitnehmen würden.
    Orochimaru würden nicht noch mehr Opfer in die Hände fallen, an denen er seine kranken Experimente durchführen könnte. Gerade in dem Moment als die Kunoichi glaubte ihrem Ende entgegen zu sehen, war das letzte was sie mitbekam wie ein Fremder wie aus dem nichts erschien.
    Doch mehr würde sie nicht mehr mitansehen können, den ihr schwanden die Sinne als ihr Schwarz vor Augen wurde und sie das Bewusstsein verlor.




    Stunden Später erwachte sie als sie das vertraute Knistern eines Feuers hören konnte, langsam öffnete sie die Augen und erwartete einen ihrer Bewacher zu sehen. Aber so wie sie vermutet hatte war es nicht, sie war keine Gefangene war nicht einmal gefesselt, sie saß nur an einen Baum gelehnt in der Nähe eines Feuers.
    Um ihrer Wunden hatte man sich offenbar gekümmert, den diese waren ihrer Meinung nach gereinigt und verbunden worden.
    Doch als sie sich nach ihren Kameraden umblickte, hielt sie schlagartig die Luft an als sie ihn erblickte, einen Anbu aus Konoha der am Feuer saß und mit seinem Schwert in der Glut herum stocherte.
    Allerdings hatte sie solch ein Katana noch nie gesehen, den die Klinge war Pechschwarz mit weißen Schriftzeichen entlang der Schneide.

    Das es kein gewöhnliches Schwert war konnte sie fühlen, den sie war in der Lage das Chakra zu spüren das durch dieses Schwert floss.
    Es war ein unglaubliches Chakra, stark und von einer wärme erfühlt die sie fast erscheuern ließ, wahrscheinlich hatte er diese Klinge selbst geschmiedet und es persönlich eingearbeitet.
    Ein solche Klinge würde man mit einer Raiton oder Futon-Kunst ganz sicher nicht durchschlagen können, dafür hatte dieser Shinobi allen Anschein nach gesorgt. Im nächsten Moment allerdings schob er es in seine Scheide zurück, griff nach einer Feldflasche die neben ihm lag und erhob sich eher er auf sie zukam.
    Sie wusste nicht wie sie jetzt reagieren sollte, sollte sie versuchen sich zu erheben und zu flüchten aber würde ihr das den Überhaupt gelingen?

    Dieser Kerl hier war ein Anbu, ein Elite-Ninja der ganz sicher Vorkehrung getroffen hatte um ihre Flucht zu unterbinden, noch dazu wusste sie nicht welche Fähigkeiten er noch hatte.
    Leicht panisch sah sie mit an wie er näher kam, sich vor ihr nieder kniete und den Deckel der Flasche abdrehte, eher er ihr diese entgegen streckte.
    "Hier trink, es ist ein Gegenmittel das dabei hilft das Gift das man dir verabreicht hat zu neutralisieren, ich warn dich aber gleich mal vorweg das es ziemlich bitter schmeckt" sprach er zu ihr mit ruhiger sachlicher Stimme.
    Sie sah ihn an und wurde aus seinem Verhalten nicht schlau, warum half er ihr obwohl sie nicht einmal zu seinem Dorf gehörte.

    Als Anbu hatte er die Pflicht jeden Shinobi der aus einem anderen Land kam, festzunehmen um diesen zu einer Befragung in sein Dorf zu bringen.
    Er aber tat dies nicht, er fesselte sie nicht einmal und half ihr ihren Körper zu entgiften, warum also tat er dies und wo waren ihre Kameraden?
    Sie hoffte das diese nicht in dem Kampf von vorhin gefallen waren, und sie die einzige Überlebende ihres Teams war. Der Anbu allerdings schien ihre unausgesprochene Frage erkannt zu haben, als er noch einmal das Wort an sie richtetet.
    "Du musst dir keine Sorgen um deine Teamkollegen machen, sie liegen dort drüben und werden von zwei meiner Schatten-Doppelgänger bewacht. Sie haben allerdings wesentlich mehr Gift abgekriegt als du, weshalb sie noch eine weile außer Gefecht sein werden".

    Er trat einen Schritt zur Seite und gab ihr so die Sicht auf diese frei, und sie sah das er recht hatte, die beiden lagen auf einem provisorischem Lager und wurden bewacht. Ohne weiter zu zögern und ihm zu misstrauen, nahm sie die Feldflasche an sich und trank einen kräftigen Schluck davon, verzog aber angewidert das Gesicht.
    Sie gab ihm diese wieder die er verschloss, wobei sie wegen dem bitteren Geschmack des Gegengiftes noch immer das Gesicht verzog.
    "Gott, das zeug schmeckt schlimmer als eingelegte Schnecken in Sake" gab sie von sich, was ihm ein Grinsen auf die Lippen trieb, eines das sie aber nicht sehen konnte wegen seiner Fuchs-Maske die er trug.

    Sie beobachtete wie er sich wieder ans Feuer setzte, den Blick in die Flammen gerichtet eher er sein Schwert zog und wieder in der Glut herum stocherte. Dieser Mann gab ihr mehr Fragen als Antworten auf, er war nicht das was sie normalerweise erwarten würde, wen sie einem Anbu aus einem fremden Dorf begegnete.
    Er war anders, ruhig und gelassen was sie selbst an seinem Chakra spüren konnte, das gleichmäßig und langsam floss. Aber solch ein Chakra wie er es hatte, hatte sie noch nie zuvor gespürt, es war unglaublich Warm und stark und von eher ungewöhnlicher Natur.
    Welchem Clan er auch immer angehörte, es musste ein unglaublich starker und mächtiger Clan sein, der in seinem Dorf sicher hoch angesehen war.

    Dennoch lag ihr eine Frage auf der Zunge auf die sie eine Antwort wollte, und die sie ihm unbedingt stellen musste.
    "Wieso hilfst du mir und meinen Kameraden es könnte dir doch eigentlich egal sein was aus uns wird", der Anbu blickte auf und hielt in seiner Tätigkeit inne, blickte sie genau an eher er ihr eine Antwort gab.
    "Ja du hast recht es könnte mir egal sein, aber wäre es dir wirklich lieber in Gefangenschaft zu enden, anstatt dir von einem fremden Shinobi helfen zu lassen".
    "Mein verschwinden würde in meinem Dorf bemerkt werden, du bräuchtest uns also nicht zu helfen".
    "Mag sein, aber ein Versteck von Orochimaru zu finden ist nicht gerade einfach, selbst erfahrende Spür-Ninjas übersehen eines von ihnen mit Leichtigkeit. Noch dazu hat er mehrere die er immer wieder zu wechseln pflegt, bis man dich finden würden könnten Jahre vergehen".

    "Und was will dieser Orochimaru, oder von mir und meinen Leuten?"
    "Das was jeder will, Infos und Details über dein Dorf oder was weiß ich sonst, vielleicht braucht er auch einfach neue Versuchskaninchen für seine Experimente. Ich konnte es jedenfalls nicht zulassen das er euch in die Hände bekommt, also bin ich eingeschritten und habe das verhindert, und das wo ich allen Grund hätte euch zu hassen nachdem was ihr meiner Familie angetan habt.
    Aber das ist alles Schnee von Gestern, wen wir eine Zukunft des Friedens für alle erschaffen wollen, müssen wir lernen unseren Groll beiseite zu lassen".
    "Und was wird jetzt geschehen, willst du uns einfach unseres Weges ziehen lassen, und uns in unser Dorf zurück schicken?".

    "Ich dachte eher daran euch zu begleiten bis ihr sicher in Kumogakure angekommen seid, es könnten noch mehr Oto-Nins in der Gegend sein die es auf euch abgesehen haben".
    "Das wird nicht nötig sein, wir können uns auch ganz gut alleine verteidigen".
    "Das habe ich gesehen, du hast keine Ahnung was für Experimente Orochimaru an seinen Untergeben durchführt, ein mancher ist noch stärker als eure besten Shinobis. Ich habe einen ausgeprägten und einzigartigen Spürsinn entwickelt, mit dem wir sie weitläufig umgehen können, ob es dir gefällt oder nicht ich werde euch bis in euer Dorf begleiten".

    Einen Moment lang sah sie ihn eindringlich und misstrauisch an, dieser Kerl war wahrlich noch sturer und Dickköpfiger als der Raikage selbst. Aber auch er musterte sie eingehend, konnte das misstrauen das sie ihm entgegen brachte deutlich sehen, weshalb er beschloss dies zu ändern.
    Er steckte sein Schwert weg und griff nach seiner Maske, eher er diese abnahm und an einen Hacken an seinem Gürtel hängte.
    Völlig überrascht von dieser Geste sah sie ihn mit weit aufgerissenen Augen an, hatte er doch gerade ein Verbot gebrochen das kein Anbu je tun würde, nämlich einem Feind oder Fremden sein Gesicht zu zeigen.
    Sie blickte ihn genau an, musterten seine markanten Gesichtszüge und betrachtete jedes Detail davon sehr genau.

    Ihr fielen vor allem die drei Schnurrhaar-ähnlichen Striemen auf seiner Wange auf, und seine tiefblauen Augen in denen jede Frau versinken könnte und würde.
    Sicher stand er bei den Damen seines Dorfes hoch im Kurs, war er doch ein wirklich ansehnlicher Mann, und sie verspürte den Wunsch mehr von ihm zu sehen. Doch etwas an seinem Gesicht und seinen Blonden mittellangem Haar, das wirr in alle Richtungen stand kam ihr merkwürdig vertraut vor.
    Sie hatte das Gefühl dieses schon einmal gesehen zu haben, oder zumindest von einem Shinobi gehört zu haben der ihm unglaublich ähnlich sah.
    Sein Gesicht im Zusammenhang mit seinen Worten von vorhin, führten in ihrem Kopf zu allen möglichen Gedankengängen, vor allem drehten sie sich um Geschichten die ihrer beiden Dörfer betrafen.

    Und dann wusste sie warum ihr sein Gesicht so bekannt vorkam, sie erinnerte sich an ein früheres Ereignis bei dem ihr Dorf versuchte hatte, den früheren Jinchuriki des Kyubi gefangen zu nehmen. Diese wurde aber von einem Jungen vereitelt der später der Vierte Hokage wurde, ein Shinobi der während dem dritten Ninja-Weltkrieg den Namen der "gelbe Blitz" erlangte.
    Dieser Mann hatte angeblich eine Beziehung mit einer Kunoichi aus dem Uzumaki-Clan, jener die den Neunschwänzigen Fuchs in sich trug, und diesen an ihr Kind weitergab als sie bei der Geburt ihres Sohnes starb.
    Dieser Junge wurde selbst zu einer Legende, vollendete Künste die selbst sein Vater nicht vollenden konnte, und erschlug Feinde die andere nicht bezwingen konnten.

    Man nannte ihn sogar die "Wiedergeburt des Gelben Blitzes", beherrschte er doch auch die Kunst der vierten Generation die ihm diesen Namen einbrachte. Er allerdings erkannte das sie wusste wer er war, begann zu lächeln eher er sich leicht verbeugte und ihr damit Respekt bekundete, wie es sich gehörte wen man sich einander bekannt macht.
    "Meine Name ist Naruto Namikaze Uzumaki aus Konohagakure sehr erfreut dich kennen zu lernen, und wie lautet dein Name". Einen Moment lang blickte sie ihn an, versuchte immer wieder ihre Stimme wiederzufinden aber so recht gelingen wollte ihr dies nicht.
    Doch dann atmete sie einmal tief durch, beruhigte sich wieder eher sie sich genau wie er zuvor, verbeugte und ihm dann antwortete.

    "Ich heiße Samui Hitsui aus Kumogakure und es ist mir eine Ehre dich kennen zu lernen Naruto" erwiderte sie ruhig.
    "Nun jetzt wo wir einander kennen, hoffe ich das du mir ein wenig vertrauen entgegen bringen kannst, du solltest dich jetzt ausruhen wir werden morgen beizeiten aufbrechen. Und bitte einen mich vor deinen Kollegen Kuro, ich will nicht das zu viele über meine Identität bescheid wissen".
    "Und wieso hast du mir dann deinen Namen verraten Naruto" wollte sie aus neugier wissen nach dieser Erwiderung.
    "Weil ich will das du mir vertraust Samui, damit du in mir keinen Feind sondern einen Freund siehst, der dich nur sicher nach Hause bringen will" war alles was er dazu sagte, eher sie es sich ein wenig gemütlich machte und die Augen schloss um zu schlafen.




    Sie erwachte am nächsten Morgen recht früh, fand sich auf der Seite liegend unter einer Decke wieder, ihren Kopf auf einem zusammengerollten Umhang gebettet. Naruto musste sie in der Nacht in diese Lage gebracht haben, aber von ihm war weit und breit nichts zu sehen, vielleicht war er auf der jagt um etwas zu essen zu besorgen.
    Langsam richtete sie sich auf und streckte sich, versuchte die Müdigkeit aus ihren Gliedern zu vertreiben als sie etwas spüren konnte, ein starkes Chakra das nicht weit von ihr entfernt war.
    Allerdings war es ein ihr bekannte Chakra, eines das sie in diesem Moment sehr stark und ausgeprägt wahrnehmen konnte, was dazu führt das sich eine leichte Gänsehaut bei ihr bildete.

    Dieses besondere Chakra wahrzunehmen fühlte sich an, als würde man eine Sonne im eigenen Körper erspüren, die einem mit einer nie gekannten Wärme ausfühlte. Sie sah sich nach ihm um, erblickte ihn nicht weit von sich entfernt auf der Lichtung, zu der er sie gebracht hatte und hielt den Atem an.
    Gestern noch hatte sie im Stillen den Wunsch geäußert mehr von ihm zu sehen, und schon Heute wurde ihr diese bitte erfühlt den er stand nur mit einer Hose bekleidet dort. In der Hand hielt er seine Schwert, seine Atem ging ruhig und gleichmäßig während er seine Augen geschlossen hielt. Ein einzelner Schweißtropfen lief sein Hals entlang, bahnte sich einen Weg über seine Brust- und seine Bauchmuskeln, die deutlich zu sehen waren.

    Seine muskulösen Oberarme und Schultern bezeugten, das er ein hartes Training hinter sich haben musste um solch einen Körper und Fitness zu erlangen. Sie sah sich jeden Zentimeter seine nackten Oberkörpers genau an, kam nicht umhin festzustellen das er ein Mann war den keine Frau je von der Bettkante schubsen würde.
    Sie versuchte es gar nicht erst einmal, sich vorzustellen welche Ausdauer er besitzen würde mit der er eine Frau beglücken könnte. Energisch schüttelte sie den Kopf um diesen Gedanken zu vertreiben, aber sie konnte diese Fantasien nicht ganz abstellen.
    Immer wieder stellte sie sich den Akt höchster Freude und Vergnügen bildlich in ihrem Kopf vor, bis es ihr gelang ihre Gedanken auf seine Bewegungen zu konzentrieren.

    Zuerst waren sie recht langsam jedoch präzise, doch vor allem lag in ihnen eine gewisse Eleganz, die er sehr gekonnt zum Ausdruck brachte. Mit der Zeit wurde er aber immer schneller, seine Hiebe und Schritte wirkten dennoch so leicht und kraftvoll als wäre es ein Kinderspiel.
    Samui hingegen erkannte, das es ein hohes Maß an Selbstkontrolle und Körperbeherrschung brauchte, um solch unausweichlichen Schläge aneinander zu reihen. Was ihr noch auffiel war die Tatsache, das ihr diese Schwert-Kunst die er gerade zeigte absolut unbekannt war, das war nicht die übliche Konoha-Schule die sie kannte.
    Diese Technik und dieser Stile war ihr absolut unbekannt, aber er war recht beeindruckend und wirkungsvoll das konnte sie sehen.
    Hinter jedem Schritt und jedem Schwertstreich lag ein Minimum an Aufwand, jedoch war er sehr effektiv und zielte auf Schwachstellen in den Schwert-Schulen anderer Dörfer.

    Bei einem solchen Kämpfer hätten selbst Karui und Omoi keine Chance, nicht bei der Schnelligkeit die er an den Tag legte. Gegen ihn würden sie klang- und sanglos untergehen, da war sie sich absolut sicher, immerhin nannte man ihn bestimmt nicht umsonst die "Wiedergeburt des gelben Blitzes".
    Während sie weiter seine kleine Trainingseinheit bewunderte und das Geschick das er hier zeigte, kam Naruto nicht umhin etwas zu bemerken das er nicht außer acht ließ. Abrupt brach er seine Übungen ab und öffnete die Augen, blickte Samui an die links von ihm an stand und ließ es sich nicht nehmen, sie genau in Augenschein zu nehmen.
    Er konnte Gestern schon erkennen das sie ziemlich attraktiv sein musste, sie aber jetzt im Licht der Morgensonne zu sehen bestätigte ihm das sie eine wahre Schönheit war.

    Sie hatte ein schlanke kurvige Figur mit langen Beinen, einer schmalen Taille und einer sehr üppigen Oberweite, mit der sie selbst Tsunade Konkurrenz machen konnte.
    Er musste zugeben das er einer heiße Nacht mit ihr absolut nicht abgeneigt war, eine solche Frau wie sie würde sicher jeder Mann gerne mal neben sich im Bett liegen haben. Nichts desto trotz musste er sich wieder auf seine Aufgabe konzentrieren, sie sicher in ihr Dorf zurück zu bringen und bei dem Gedanke merkte er auch, wie ihre Team-Kameraden langsam das Bewusstsein wieder erlangten.
    Er ging wieder zu seinem Gepäck hinüber, zog sich sein langarmiges Anbu-Shirt über und legte seine Weste sowie die Armschienen wieder an, eher er wieder seine Maske aufsetzte.

    Danach nahm er sich wieder die Feldflasche in der sich die Medizin befand, ging hinüber zu ihren Untergebenen eher er sich langsam zu Karui hinunter beugte.
    Diese schien langsam die Augen zu öffnen, stöhnt leicht auf als langsam das Gefühl in ihrer geschundenen Glieder zurück kehrte, und blickte danach völlig panisch den Anbu über ihr an. Das war eine Reaktion mit der Naruto gerechnet hatte, auch das sie von ihm zurück wich und versuchte Rückwärts zu krabbeln.
    Er allerdings packte sie an der Schulter und hielt sie fest, verhinderte so ihren Fluchtversuch eher er begann sie zu beruhigen, damit sie keine Angst vor ihm hatte oder ihn als Feind ansah.

    "Sachte, bleiben sie ganz ruhig ich tue ihnen nichts, ich will ihnen nur helfen damit sie wieder auf die Beine kommen, sie haben Gestern ein ganz schöne Ladung Gift abbekommen" sprach er ihn einem ruhig Ton zu ihr.
    "Gift? was für ein Gift den" wollte sie wissen, als ihr die Ereignisse und der Kampf von Gestern in den Sinn kam, der Überfall dieser feindlichen Shinobi die sie und ihr Kameraden attackierten. Die mussten irgendein ihr unbekanntes Gift auf ihrer Waffen aufgetragen haben, den nur wenig später war sie ebenfalls wie Omoi zu Boden gegangen.
    "Es ist alles in Ordnung Karui, dieser Anbu hat uns geholfen und uns davor bewahrt gefangen genommen zu werden, du kannst ihm vertrauen" warf Samui dazwischen die an die beiden heran getreten war.

    Als sie ihre Teamführerin ansah der es offenbar gut ging, hörte sie auf sich gegen den Griff von Naruto zu wehren und beruhigte sich. Er ließ ihre Schulter los, öffnete die Feldflasche die er bei sich hatte und reichte sie ihr, damit sie noch ein wenig von dem Gegengift trinken konnte, da dessen Auswirkungen noch nicht ganz vorbei waren.
    "Hier, du brauchst noch ein wenig von der Medizin damit die restliche Wirkung des Gift neutralisiert wird". Ohne zu zögern griff sie nach Flasche und nahm einen kräftigen Schluck, verzog aber ebenfalls das Gesicht als sie den bitteren Geschmack auf der Zunge vernahm.
    "Gott schmeckt das Zeug widerlich, wie eine schleimige Schneck die durch den Arsch eines Aasfressers gekrochen ist" kommentierte sie diesen widerliche Geschmack.

    Diesen würde sie sicher selbst mit einer ganzen Flasche Mundwasser nicht fort kriegen, da wäre es besser sich gleich die Zunge heraus zu schneiden. Aber das würde wohl nicht in Frage kommen, also musste sie wohl oder über diesen Geschmack ertragen bis er vorbei ging, oder etwas anderes ihn überdeckte.
    Ihren Kollegen Omoi von den friedlichen Absichten des Anbus zu überzeugen war zum Glück einfacher, da er nicht auf die Idee kam vor ihm zu fliehen.
    Wahrscheinlich konnte er es in seinem Verhalten erkennen, das dieser absolut nicht darauf aus war ihnen zu schaden. Es dauerte danach nicht lange bis sie abmarschbereit waren, bis nach Kumogakure war es noch ein weiter Weg, und Naruto wollte nicht länger warte als nötig.

    "Die Formation für die nächsten Stunden sieht wie folgt aus, ich gehe voran da ich die Gegner aus weiter Entfernung spüren kann wen welche in der Nähe sind. Karui und Omoi bleiben hinter mir, ihr habt zwar jetzt wieder ein wenig Chakra aber zum effektiven Kämpfen reicht es noch nicht, eure Teamführerin deckt uns nach hinten ab da sie fitter ist als ihr beiden, noch Fragen".
    "Eine hätte ich da schon, warum hilfst du uns wo wir nicht zu deinem Dorf gehören" wollte Omoi wissen, etwas das auch Karui zu interessieren schien die Naruto genau musterte.
    "Einfach weil ich euch helfen will, einen anderen Grund brauch ich nicht und jetzt sollten wir uns auf den Weg machen, ich will schließlich auch bald nach Haus. Vorher bringe ich euch aber sicher nach Kumo zurück" entgegnete er, eher er hinauf in die Bäume sprang, dich gefolgt von den anderen die an ihm dran blieben.




    Sie brauchten gute eineinhalb Tage um zurück nach Kumo zu kommen, ein Lauf der vor allem für Karui und Omoi zu einer echten Strapaze wurde. Da sie nur geringes Chakra am ersten Tag hatten, war es für sie um so kraftraubender mit dem Anbu mitzuhalten, etwas das er bemerkte.
    Um es ihnen leichter zu machen, frischte er ihr Chakra mit dem von Kurama etwas auf, damit waren sie in der Lage etwas schneller voran zu kommen als er erwartet hatte, aber das war umso besser für ihn.
    Die Anbu zu umgehen die die Grenzen von Kaminari no Kuni bewachten war ein leichtes für ihn, so kam es das sie wahrlich ungesehen bis nach Kumogakure kamen. Eine Leistung die Samui sehr beeindrucken fand, hatte Naruto doch gerade die gesamte Verteidigung-Linien des Landes mit Leichtigkeit durchbrochen.

    Für ihn wäre es sicher kein Problem sich ungesehen in Kumogakure einzuschleichen, allerdings war der Wachposten am großen Tor aufmerksam genug um ihn zu bemerken, was sie nicht verwunderte.
    Shi schien diesmal für die Wach-Schicht und die Registrierung der Ankömmlinge und der Aufbrechenden verantwortlich zu sein, weshalb es sie nicht überraschte das Naruto wenig später umstellt wurde. Zehn Anbus tauchten wie aus dem nichts auf, ebenso wie der Raikage mit seinem Bruder Killer Bee und seiner Assistentin Mabui im Gepäck.
    Samui ahnte das dies zu einer sehr schnellen Eskalation führen könnte, und dabei zu einigen Verletzten die ganz sicher auf Naruto´s Konto gehen würde.

    Aber noch bevor er ergriffen wurde, tat sie das einzige was sie in diesem Moment tun konnte um das zu verhindern, sie stellte sich vor ihm und deckte ihn dadurch. Das sie dabei ihr Kurzschwert zog um ihrer Haltung deutlich zu machen, war etwas das selbst der Raikage überraschend fand.
    "Samui was soll das, weshalb nimmst du einen Anbu aus Konoha in Schutz der sich offenbar hier einschleichen wollte" fuhr er sie an, doch sie schüchterte auch nicht ein das er seine Raiton-Rüstung aktivierte.
    "Weil dies nicht seine Absicht war Meister Raikage, er wollte uns lediglich sicher nach Kumogakure zurück bringen, wen er nicht wäre dann wären wir gefangen genommen worden".
    "Das soll wohl ein Witz sein, weshalb sollte ein Anbu aus Konoha einem Shinobi aus Kumo helfen".
    "Weil dies eine Tatsache ist die mir völlig gleichgültig ist, ich sah das ihre Leute in Schwierigkeiten waren und griff ein" entgegnete Naruto und der Raikage blickte ihn zum ersten Mal aufmerksam an.

    Etwas an diesem Shinobi kam ihm merkwürdig vertraut vor, er war selbstbewusst und sicher das er nicht als Gefangener enden würde. Sein Chakra kam ich auch ein wenig zu vertraut vor, er konnte zumindest sagen das dieser hier mit Sicherheit dem Uzumaki-Clan angehören musste, oder zumindest mit ihnen verwandt war.
    Dennoch die Tatsache das er unbemerkt bis hierher vordringen konnte blieb bestehen, jetzt war nur noch die Frage wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Samui deckte ihn noch immer, und auch Karui und Omoi die nach ihren Schwerter griffen, machten den Anschein für ihn Partei zu ergreifen.
    Hinzu kam das er keine Ahnung hatte wozu er fähig war, wen er richtig lag und er zum Uzumaki-Clan gehörte, war er sicher in der Lage einige Fuin-Jutsus anzuwenden.

    Solch einen Gegner durfte man auf keinen Fall unterschätzen, er konnte sich noch gut an seine Kämpfe gegen Kushina erinnern, der er fast gelang sein Chakra für immer zu versiegeln. Dieser hier aber machte keine Anstalten sich verteidigen oder angreifen zu wollen, er stand nur da und rührte sich einfach nicht vom Fleck.
    "Stimmt das was sie sagt, hast du ihr Team davor bewahrt als Gefangene zu enden" fragte er ihn ganz direkt, und er nickte.
    "Ja das habe ich, ihrer Gegner setzten sie mit einem schnell wirkendem und lähmenden Gift außer Gefecht, ich ging dazwischen und half ihnen. Ich habe kein Interesse daran ihnen und ihren Leuten zu schaden, wir alle teilen uns diese Welt und sollten friedlich zusammen Leben. Wen wir nur darauf aus sind uns gegenseitig zu töten, sind wir nicht besser als wilde Tiere die um das Recht des stärkeren kämpfen.

    Ich wünsche mir lediglich Frieden zwischen allen Dörfern, mehr will ich nicht und dafür kämpfe ich, schließlich sind wir alle Teil eines ganzen nicht wahr Meister Raikage. Entschuldigen sie mich jetzt bitte, aber der Hokage wartet auf meinen Missionsbericht, und sie kann ziemlich ungehalten werden wenn man sie zu lange warten lässt".
    Mit diesen Worten machte er ein einzelnes Fingerzeichen, eher er verpuffte und sich in Rauch auflöste, etwas das Samui verwundert drein blicken ließ. Das war also nur ein Kagebushin gewesen, aber wann hatte er diesen unbemerkt erschaffen können ohne das es ihnen auffiel und sein selbst dadurch ersetzt?
    Diese Frage würde ihr wohl auf ewig eine Antwort schuldig bleiben, da sie stark bezweifelt das sie Naruto jemals wiedersehen würde. Aber der Zufall oder das Schicksal wollte es so, das diese Begegnung nicht ihre letzte sein würde.




    Drei Tage später, Sitz des Raikagen:

    Ay saß in seinem Sessel und blickte aus dem Fenster hinaus auf sein Dorf, dachte vor allem über die Worte dieses rätselhaften Anbus aus Konoha nach. Ihm war in seinem ganzen Leben noch kein Mann untergekommen, der so selbstbewusst und von sich überzeugt war wie dieser Elite-Shinobi es war, ein wahrlich Interessanter Mann.
    Aus seinen Worten konnte er seinen Glauben an solch eine friedliche Zukunft heraus hören, auch das seine Leute bereit waren für ihn gegen ihre Landsleute zu Kämpfen fand er mehr als überraschend. Sie mussten offenbar wahrlich blindes Vertrauen in ihn gesetzt haben, etwas das er nicht verwunderlich fand angesichts der Tatsache, das er sein Leben für ihre sichere Rückkehr riskiert hatte.

    Aber im Endeffekt hatte er sich auch nicht wirklich in Gefahr gebracht, schließlich wahr er ja nur ein Doppelgänger gewesen, und er musste zugeben das seine Leistung wahrlich beeindruckend war. Ungesehen und vor allem unbemerkt bis vor das Haupttor zu kommen, verdiente wahrlich Respekt und zeugte von hohem können, eines das er wahrlich anerkennen musste.
    Dennoch beschäftigte ihn das Detail, das sich sein Chakra ähnlich wie das von Kushina angefühlt hatte, was die Vermutung nahelegt das es sich bei ihm um ihren Sohn handeln könnte.
    Gerade aber im Moment beschäftigte ihn etwas anderes, er hatte seinen Leuten geholfen obwohl er sie hätte festnehmen können, etwas das für ihn sicher ein leichtes war.

    Konoha hatte er immer mit Missachtung und Misstrauen gegenüber gestanden, weshalb sein Dorf seit dem Tod des zweiten Raikage keinen Kontakt mehr zu diesem pflegte.
    Aber vielleicht war es an der Zeit, den Frieden den dieser Anbu anstrebte zu fördern, wieder eine freundschaftliche Verbindung zu Konoha zu unterhalten. Vorerst wollte er aber eines noch wissen, ob er es wagen sollte Aufgrund seiner Worte diesem Anbu vertrauen entgegen zu bringen, diese Frage konnte ihm ganz sicher Samui beantworten.
    Schließlich war sie bereit gewesen, für hin ihr Leben zu riskieren auch wen dies nicht wirklich notwendig gewesen war, da er ja nicht wirklich da war. Nur kurze Zeit nachdem er sie rufen ließ, stand sie auch schon vor seinem Tisch, verbeugte sich und bekundigte ihm ihren Respekt.

    "Ihr habt nach mir rufen lassen Meister Raikage", sie blickte ihn an und stand wieder aufrecht als er ihr seine Aufmerksamkeit schenkte.
    "In der tat das habe ich, ich will deine ehrliche Meinung zu den Absichten des Anbus aus Konoha hören, glaubst du das man seinen Worten vertrauen sollte und kann".
    "Das glaube ich in der tat, er war mir und meinen Leuten gegenüber nicht Feindlich gesinnt und legte großen Wert darauf, das ich ihm vertraue. Er nahm sogar vor mir seine Maske ab und lüftete damit seine Identität, und nannte mir seinen Namen etwas das kein Anbu eigentlich je tun sollte, allerdings wollte er damit zeigen das er mir ebenfalls vertraute".
    "Ich nehme an das du mir seinen Namen nicht nennen willst, nicht wahr".

    "Damit würde ich das von ihm in mich gesetzte Vertrauen verraten, und das bin ich absolut nicht gewillt Meister Raikage, ich hoffe ihr könnt das verstehen".
    "Natürlich etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet, aber du hast mir mit deinen Worten bei einer wichtigen Entscheidung geholfen. Mabui setzt ein Schreiben an den Hokage auf, eines in dem wir sie zu uns nach Kumogakure bitten, für Gespräche zu einem Bündnisabkommen zwischen unseren Dörfern".
    "Ganz wie ihr wünscht Meister Raikage, ich werde für diese Botschaft unseren schnellsten Boten-Falken mit dieser Nachricht nach Konoha schicken" erwiderte sie, eher sie das Büro hinter sich ließ um dieser Bitte nachzukommen.




    Zwei Tage später in Konoha:

    Die letzen Tage waren für Naruto mehr als anstrengend geworden, immer wieder wollte ihm nicht alles so gelingen, wie er es gerne hätte.
    Zuerst der Anschiss von Tsunade, als er fast vier Tage nach seiner eigentlich angekündigten Rückkehr eintraf, dann noch sein leichter Trainingskampf gegen Sasuke den er Haushoch verlor.
    Zum anderen kam dann auch noch der Spott von Sakura und Sai, die ihn seine Niederlage auch noch Stunden später nicht vergessen ließen.
    Anscheinend wollten sie, das sich diese Schande auf ewig in sein Hirn einbrannte, er rechnete damit das sie ihm das auch noch eine weile lang vor die Nase halten würden.
    Und das alles nur weil sich seine Gedanken immer wieder um diese Samui drehten, schon seltsam das eine einzige Begegnung eine solch fatale Wirkung haben konnte.

    Er ahnte ja noch nicht das diese ungeahnte folgen mit sich bringen würde, aber das würde er sehr bald erfahren als man ihn und sein Team zum Hokagen zitierte. Sicher hatte sie wider irgendeinen Auftrag für sie, der sich als äußerst langwierig und Zeitraubend erweisen würde, was hieße das er wieder auf sein Bett verzichten musste.
    So kam es das sich Naruto Sai Sasuke und Sakura sich in ihrem Büro wiederfanden, gekleidet in ihrer Anbu-Uniform und sich respektvoll verbeugten und niederknieten.
    "Ihr habt nach uns rufen lassen Meisterin Hokage" fragte Naruto sie da er der Führer ihres Teams war, Tsunade hingegen sah ihn nur kurz an eher sie das schreiben in ihrer Hand noch einmal las.

    Irgendwie glaubte sie das dass hier eine schlechter Witz war, der Raikage lud sie für Bündnisgespräche nach Kumogakure ein, und das wo seit Jahren Funkstille geherrscht hatte. Dennoch das Schreiben vor ihr war echt, enthielt das Siegel und die Unterschrift des Raikagen, und sie hatte eine grobe Ahnung wem sie dies zu verdanken hatte.
    Seufzend lehnte sie sich in ihrem Stuhl zurück, eher sie das Schreiben beiseite legte und ihre Anbus ansah, sie genau musterte.
    "Ihr vier werdet mich und Shizune nach Kumogakure begleiten, der Raikage hat mich zu einem Gespräch in Hinsicht auf ein Bündnis zwischen unseren Dörfern dorthin eingeladen. Wir treffen uns in einer Stunde am Haupttor von Konoha, Shikaku und Shikamaru haben während meiner Abwesenheit die Leitung.
    Und ich möchte euch in Jo-nin Kleidung am Tor antreffen, das wäre alles ihr könnt wegtreten um euch bereit zu machen".

    "Bei allem Respekt Hokage-Sama, aber ist ein Team für ihren Schutz nicht ein bisschen zu wenig" warf Sasuke ein der diese Frage stellen musste.
    "Ihr seid die beste Anbu-Einheit die ich habe und meine stärksten Shinobi noch dazu, außerdem sind du Sai Sakura und Naruto für diese Aufgabe mehr als ausreichend Sasuke. Geht und macht euch abmarschbereit, mit Naruto will ich aber noch einmal kurz unter vier Augen reden".
    Alle anwesenden nickten und verließen das Zimmer, einzig und allein Naruto und Tsunade befanden sich nun in diesem, während sie ihn genau musterte. Sie stand auf und ging um ihren Schreibtisch herum, lehnte sich locker an diesen an und ließ ihn nicht einen Augenblick außer acht.
    Naruto fühlte sich unter ihrem schon fast bohrendem Blick ein wenig unbehaglich, eher sie das Wort ergriff und ihm eine Frage stellte.

    "Ich bin mir sicher das der Raikage einen guten Grund hat weshalb er mich nach Kumo bittet, deshalb frage ich dich ob du etwas mit dieser Sache zu tun hast Naruto".
    "Ich wüsste nicht was ich damit zu schaffen haben sollte Hokage-Sama, jemand wie ich kann nicht das tun eines Kagen aus der Ferne lenken oder beeinflussen".
    "Verarscht mich nicht Naruto, das würde deiner Gesundheit ganz sicher nicht gut bekommen, also spuck schon aus was du angestellte hast und weswegen du vier Tage später als angekündigt zurück kamst".
    "Na gut vielleicht habe ich etwas damit zu tun, ich habe eines seiner Teams vor Oto-Nins gerettet uns sie sicher nach Kumo zurück gebracht, das ist alles was ich getan habe. Das er dies aber als einen Grund nehmen würden, um ein Gespräch über ein Bündnis unserer Dörfer zu erbitten, hätte ich nicht voraus sehen können".

    Tsunade blickte ihn an und konnte nur den Kopf schütteln, die Handlung dieses manchmal unkontrollierbaren Energiebündels, hielten sie doch immer wieder auf Trab. Allerdings hatte er ihr eine ungeahnte Möglichkeit eröffnet, einen weiteren Verbündeten im Kampf gegen die Feinde der Dörfer und Orochimaru zu haben, würde ihnen eine größere Chance auf Sieg im Falle eines Angriffes geben.
    Und wen es zu Freundschaften zwischen ihren Dörfern und ihren Leuten kam, war ein großer Schritt in Richtung Frieden für alle Nationen getan.
    "Nun gut lassen wir diese Thema für´s erste so stehen, geh und mach dich bereit Naruto" entgegnete sie und er nickte, verschwand einen Augenblick später ihn einem gelben Blitz gehüllt aus ihrem Büro.




    Nur gute vier Tage später fand er sich auf dem Weg zum Haupttor von Kumogakure wieder, begleitet von einem der Anbu-Team des Raikagen. Schon an der Grenze zwischen Shimo no Kuni und Kaminari no Kuni wurden sie von ihnen in Empfang genommen, geschickt vom Raikagen der diese zu ihrem Schutz abgestellt und ihnen als Geleit zur Seite stellte.
    Das Tor kam langsam in Reichweite, und Naruto konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen als er ihm sehr bekannte Chakren spüren konnte, die dort auf ihren Hokagen warteten.
    Unter anderem waren dort neben dem Raikagen und seinem Bruder Killer Bee, auch diese Mabui und Samui versammelt an dessen Chakra er erkennen konnte, das sie ein wenig aufgeregt wirkte. Er hatte sich schon darauf gefreut ihr wieder zu begegnen, so die Möglichkeit zu haben sich ihren Teamkollegen persönlich vorstellen zu können.

    Allerdings hatte er nach ihrem ersten Treffen nicht damit gerechnet, so schnell wieder hier zu sein und ihr wieder über den Weg zu laufen.
    Das er aber eine gewisse Freude verspürte, und auch auf Kumogakure und das Essen dort gespannt war, ließ sich nicht verleugnen was Tsunade ihm ansehen konnte.
    Auch wen er nach Außen hin ruhig wirkte, so wusste sie es besser und konnte eindeutig spüren, das er es gar nicht erwarten konnte das Dorf des Blitz-Reiches unsicher zu machen.
    Immer näher kamen sie dem Tor, konnten den Raikage und sein Gefolge auch schon sehen der sie erwartete, um den Hokagen persönlich in Empfang zu nehmen. Ihre kleine Gruppe kam nur wenige Meter vor ihnen zum stehen, als der Raikage nach vorne trat und die Arme ausstreckte, eher er mit lauter und kräftiger Stimme das Wort erhob.

    "Willkommen in Kumogakure werter Hokage, ich hoffe sie hatten eine angenehme und unproblematische Anreise" begrüsste er sie freundlich, brachte sogar ein leichte Lächeln zustande.
    "Die hatten wir in der Tat, aber selbst wenn es zu einem Kampf gekommen wäre, so weiß ich doch das ich mit meiner Leibgarde auf der sicheren Seite bin".
    "Ja bestimmt, auch hier in Kumo erzählt man sich die Geschichten der neuen San-Nin voller Bewunderung und Respekt, ich denke wir gehen zuerst zu Raikage-Residenz. Sicher seid ihr ein wenig müde und wollt euch ausruhen, wenn ihr irgendwelche wünsche habt so lasst es mich wissen".
    "Ich bin mir sicher das unsere Unterkunft all unseren Ansprüchen genügend wird, vor allem weil so manch einer von uns sicher nicht ewig in seinem Quartier bleiben wird", bei diesem Worten warf sie einen kurzen Blick zu Naruto.

    Dieser hingegen nahm ihren Blick nicht wahr, er hörte ihr nicht einmal wirklich zu den er war auf jemand anderen fixiert, er blickte die junge attraktive Kunoichi die neben dem Raikagen stand an.
    Diese konnte ebenfalls nicht den Blick von ihm abwenden, lächelte ihn sogar an und wurde ein wenig Rot um die Wangen herum, was sie seltsam fand. So weit sie wusste waren sie sich vorher nie begegnet, und Naruto war auch vorher noch nie in Kumogakure, er hatte nur eine Gruppe des Raikagen sicher zurück gebracht.
    Doch dann fiel der Groschen bei ihr natürlich wie konnte sie nur so blind sein, diese Frau war es die er gerettet hatte, die er sicher zurück brachte.

    Offenbar hatte seine Gutmütigkeit und seine grenzenlose Hilfsbereitschaft sie schwer beeindruckt, das sie ihn aber erkannte bedeutet aber auch das er ihr seinen Namen genannte und sein Gesicht gezeigt hatte. Diesbezüglich würde sie ihm später noch den Kopf waschen, aber das war jetzt erst einmal nebensächlich, den jetzt wollte sie erst einmal Ruhe haben und etwas essen.
    Sakura entging die Blicke die die beiden austauschten ebenfalls nicht, was sie sehr merkwürdig fand, vielleicht hatte sich ja ihr Teamkamerad und alter Freund verguckt. Verstehen könnte sie es auf jeden Fall wen sie sich diese Frau genauer ansah, sie war mehr als Attraktiv sie könnte man wahrlich als Sexbombe bezeichnen, so viel stand fest.
    Das erste was er bemerkte war, das das Dorf mehr auf den Gipfeln der Berge des Tals errichtet wurde, in dem die Shinobi aus Kumoagakure sich niedergelassen hatten.

    Verbunden waren die Gebäude durch Stege oder Brücken, oft auch durch dicke Stahlkabel die die Shinobi entlang liefen, vereinzelte Wasserfälle stürzten sich vom Gipfel aus in die Tiefe.
    Sicher floss der ein oder andere Fluss durch die Berge selbst, und kam erst an der Spitze von diesem zum Vorschein, auch stellte er fest das die Gebäude mehr rundliche Formen hatte. Im großen und Ganzen war es eher künstlerisch gestaltet worden als rein dem Bedürfnissen des Volkes entsprechend, hin und wieder kamen sie auf die ein oder andere Plattform die im Hang des Berges verankert wurde.
    Diese nutzte man hauptsächlich für Märkte, für Versammlungen oder um Brunnen und Denkmäler zu bauen die etwas mehr Lebensfreude in das Dorf brachten.

    Eine Staute an der sie Vorbei kamen, war ein Bildnis des dritten Raikagen selbst wie Ay ihnen in vorbeigehen erzählte, eher sie ihren Weg gemeinsam fortsetzten.
    Die Raikage-Residenz die sie wenig später erreichten, war ein wahrlich prächtiges Gebäude das nicht weit vom Raikage-Turm entfernt stand. Das Vordach des Einganges wurde von vier Säulen Getragen, in die man mit äußerster Sorgsamkeit die Bildnisse der Raikage, inklusive dem derzeitig amtierenden gemeißelt hatte.
    Des weiteren waren mitunter die Geschichte des Dorfes selbst auf den Wänden verewigt worden, womit die Kumogakure-Shinobi den Stolz auf ihr Dorf zum Ausdruck brachten.

    Naruto sah sich die Bilder immer wieder genau an, erkannte beim zweiten und dritten Blick Kleinigkeiten, die ihm davor entgingen.
    "Nun da sind wir, wen ihr wollt zeig ich euch das Anwesen in einem kurzen Rundgang etwas genauer, oder zieht ihr es vor euch von der Reise zu erholen".
    "Nun ich für meinen Teil zieh es erst einmal vor, das beste Ramen-Restaurant des Dorfes aufzusuchen, ich bin mir sicher das die junge Dame zu euer rechten bereit ist mir den Weg dorthin zu zeigen" entgegnete Naruto höfflich.
    Tsunade und Sakura konnten auf diese Erwiderung nur den Kopf schütteln, Sasuke hingegen grinste nur munter vor sich her weil er damit schon gerechnet hatte, schließlich kannte er Naruto sehr gut.

    Der Raikage hingegen wunderte sich über diese Worte ein wenig, konnte sich dann aber ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen als er Samui ansah die er gemeint hatte.
    "Nun aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, ich bin mir sicher das Samui bereit ist ihnen gerne den Weg dorthin zu zeigen" erwiderte er höfflich und sie nickte ihm Stumm zu. Sein Gepäck ließ er in der Eingangshalle stehen, eher er kehrt machte und wieder zur Tür hinaus ins freie trat, Samui folgte ihn nur kurze Zeit später und so standen die beiden nun wieder vor der Residenz.
    Er drehte sich zu ihr um, ließ sein typisch spitzbübiges Grinsen sehen, eher er die für ihn wohl momentan wichtigste Frage stellte: "und, wo geht es jetzt lang".

    Sie hingegen trat näher an ihn heran, blickte ihn genau in die Augen eher sie an ihm vorbei ging, und über die Schlucht die die Berge teilte zu einem Gegenüberliegendem Gebäude zeigte.
    "Das Ramen-Restaurant das du suchst ist auf der anderen Seite, allerdings müssen wir erst über die nächsten Brücke die Links von uns liegt, eher wir dann die überqueren können, die uns dorthin führt".
    "Es sei denn wir nehmen statt dem langen Weg eine Abkürzung" entgegnete er nur, eher er unter seinem Umhang ein Dreizackiges Kunai hervor holte. Solch eine Kunai hatte Samui noch nie gesehen musste sie zugeben, wie sollte es ihnen aber dabei helfen einen langen Umweg abzukürzen? das war ihr absolut schleierhaft.

    Naruto hingegen beachtete ihren Fragenden Blick nicht als er an sie heran trat, das Kunai mit Schwung über die Schlucht auf das Ramen-Restaurant zuwarf. Im nächsten Moment sammelte er seine Chakra an, konzentrierte sich für einen Moment und passte den richtigen Moment ab, eher er sie an der Schulter ergriff und sie hinüber brachte.
    Samui fühlte wie sie einen Sprung durch einen anderen Raum, machte, eher sie wieder im hier und jetzt stand, eine Augenblick bevor er das Kunai packte das um ein Haar eine junge Frau erwischt hätte. Diese blickte nur auf die Spitze der Waffe die er in der Hand hatte, weitete geschockt die Augen als sie erkannte wie knapp sie davor war diese Klinge in ihrem Kopf zu haben.
    Als sie jedoch den jungen Mann ansah der es gefangen hatte, errötete sie schlagartig als sie das bezaubernde Lächeln auf seinen Lippen sah, das in Kombination mit diesen Ozean-blauen Augen brachte sie regelrecht ins Träumen.

    Samui hingegen warf einen Blick zurück über die Schulter, innerhalb von nicht einmal einer Sekunde hatten sie einen tiefe Schlucht überwunden, die knapp sechshundert Meter breit war.
    Diese Technik die er da gerade angewandt hatte konnte nur eine einzige sein, jenes Jutsu das den Vierten Hokagen zu einer Legende und einem gefürchteten Feind gemacht hatte, das Hiraishin-no-Jutsu. Naruto hingegen wand sich eher der jungen Dame vor sich zu, während er das Kunai wieder unter seinem Umhang steckte und sich höfflich vor ihr verbeugte.
    "Entschuldigen sie bitte vielmals, ich hatte nicht vor sie aus versehen zu erstechen, ich wollte nur einen ziemlich langen Umweg abkürzen mehr nicht".

    "Kein....kein... Problem....ist ja zum Glück nichts passierte" stammelte sie vor sich hin, eher sie sich ebenfalls verbeugte und dann rasch verschwand. Das sie heute einer Legende begegnete die sich zur Zeit hier im Dorf aufhielt, war eine Neuigkeit die sie unbedingt ihren Freundinnen und ihrer Mutter erzählen musste.
    Naruto hingegen ließ sich nicht mehr lange Lumpen, öffnete die Tür zum Lokal und ging hinein sein Hunger wollte schließlich gestillt werden, dicht gefolgt von Samui die aus ihrer Starre erwachte und ihm ebenfalls folgte.




    Stunden später als bereits die Nacht herein brach, saß Naruto auf der großen Terrasse die man über das Wohnzimmer der Residenz erreichen konnte. Völlig in sich gekehrt ließ er seine Gedanken freien Lauf, ließ sie einfach sachte dahin fließen wie ein Fluss der seinem Weg folgte.
    Er versuchte nicht einmal wirklich einen von ihnen festzuhalten, er ließ ihnen einfach ihren lauf, zumindest solange bis sich eine ihm bekannte Präsenz in sein Bewusstsein schob.
    Na ja es war eher so das sein Bewusstsein woanders hingezogen wurde, heraus aus seinem Trott der Ruhe, um woanders hin zu gelangen.
    Er fand sich wenig später auf einer riesigen Wiese wieder, auf der eine einzelne gewaltige Eiche stand die mehr als zweihundert Meter hoch war. Im Schatten dieser gewaltigen Baumes, dessen weit verzweigten Äste ein Dach bildeten das reichlich Schatten bot, konnte er ihn liegen sehen.

    Seit er mit ihm Freundschaft geschlossen und sein Chakra mit seinem Vereint hatte, war aus dem Käfig in dem er eigentlich gesessen hatte diese Landschaft geworden.
    Vorher aber musste Kurama ihm zeigen wie er seine innere Welt verändern konnte, diese triste kalt wirkende Kanalisation die es davor war schlug ihm aufs Gemüt. Naruto musste zugeben das ihm dieser Anblick hier auch schon eher zusagte, wirkte es doch nicht mehr so beklemmend und düster wie zuvor.
    Der König der Biju, der neunschwänzige Fuchs lag in der Zwischenzeit einfach regungslos da und sah zu ihm herüber, zog seine Lefzen zu einem Grinsen in die höhe.

    Als er Kurama erblickte schüttelte er nur leicht den Kopf während er auf ihn zu ging, sich nicht weit von seinem Partner entfernt auf den Boden setzte und zu ihm aufsah.
    "Was hast du auf dem Herzen mein alter Freund, du wirst mich ja wohl nicht ohne Grund hierher gerufen haben".
    "Oh Entschuldige, habe ich dich gerade bei deiner ach so heiligen Meditation gestört" gab dieser weiterhin grinsend von sich, was Naruto nur kurz aufschnauben ließ.
    "Ich schätzte die Antwort auf diese Frage kennst du schon".

    "Ja ich weiß aber jetzt mal Spaß beiseite, bist du dir sicher das du diesen Leuten hier vertrauen solltest Naruto, du weißt was sie deiner Mutter und dem Dorf angetan haben. Nicht nur die Sache mit Kushina haben sie zu verantworten sondern auch die versuchte Entführung von Hinata damals, was mit dem Tod von Hizashi Hyuuga endete.
    Für den Frieden mussten die Hyuugas ein ziemlich hohen Preis zahlen, etwas das Neji ganz sicher nicht so leicht vergessen wird".
    "Ich weiß aber um des Friedens willen, und für die Zukunft künftiger Generationen sollten wir unseren alten Groll begraben, und von vorne anfangen. Wen wir diese Welt in Frieden miteinander teilen wollen, müssen wir damit anfangen alte Feindschaften hinter uns zu lassen, und füreinander da sein in Zeiten der Not".

    "Ich hoffe das du weißt was du tust Kleiner, aber jetzt solltest du langsam wieder in die Wirklichkeit zurück kehren, ich kann spüren das sich dir jemand nähert der ganz sicher ebenfalls ein Schwätzchen mit dir halten will".
    Naruto konnte sich ebenfalls schon denken wer es war, also beendete er seine Meditation und fand sich in der realen Welt wieder, und sah sich einer offenbar stinksauren Tsunade gegenüber. Dies konnte er allein an ihrem Blick, und ihrer Zornesader sehen die auf ihrer Stirn hervor trat, offenbar hatte sie auch schon was getankt den er konnte einen schwachen Sake-Geruch an ihr wahr nehmen.
    "Ich kann mir sicher denken weshalb du hier bist, du willst mich sicher zu Sau machen habe ich recht".

    "Worauf du einen lassen kannst, du hast die Regeln gebrochen und dieser Samui offenbar dein Gesicht gezeigt, und wahrscheinlich auch deinen Namen genannt".
    Sie setzte sich und blickte ihn eindringlich an, und er wusste das er nicht vor ihr verbergen konnte würde sie ihn doch eh durchschauen, schließlich kannte sie ihn schon ziemlich lange. Naruto konnte es sich also sparen etwas vor ihr zu verheimlichen, also rückte er gleich von Anfang an mit der Sprache heraus.
    "Ja du hast recht, ich habe die Regeln gebrochen und ihr meine Identität verraten, aber nur weil es nicht anders ging und sie mir sonst nicht vertraut hätte. Aber gerade diese Handlung hat uns doch neue Wege eröffnet, glaubst du den der Raikage wäre ohne das Vertrauen das ich in sie setzte und sie in mich, jemals bereit gewesen mit uns über ein Bündnis zu reden".

    Tsunade blickte ihn einen Moment lang mit zugekniffenen Augen an, aber je länger sie über seine Worte nachdachte desto mehr erkannte sie das er recht hatte. Ohne diese Handlung wäre es nie zu diesen Gespräch gekommen, dazu war der Raikage anderen Dörfern gegenüber einfach zu misstrauisch.
    All das hier, das sie jetzt hier waren um über eine Bündnis zwischen Konoha und Kumogakure zu verhandeln, war wahrscheinlich allein sein verdienst und das wusste sie.
    "Na schön du Querkopf, diesmal lasse ich dir das noch mal durchgehen aber wenn das noch mal vorkommt, dann reiß ich dir persönlich den Kopf ab das versprechen ich dir".
    "Ich werde es mir merken Hokage-Sama" entgegnete er wobei er sich so tief verbeugte das seine Stirn fast den Boden berührte, eine Geste die sie übertrieben fand, weshalb sie aufstand und ihn wieder allein ließ.




    Am nächsten Tag suchte Naruto einen der Trainingsplätze des Dorfes auf, um sich ein klein wenig zu verausgaben, da er momentan nicht gebraucht wurde. Solange Tsunade mit Sakura und Shizune beim Raikagen waren um über das Bündnis zu reden, würden sie unter dem Schutz seines Bruders Killer Bee und einer Einheit seiner Anbu stehen.
    Das hieße das er und Sasuke sich einen freien Tag gönnen konnten, einen der er mit Training verbringen wollte, während Sasuke die Erlaubnis hatte ein klein wenig durch die Bibliothek der Raikage-Residenz zu stöbern.
    Sicher würde er nach einem Buch suchen, in dem ein paar Raiton-Künste drin standen um seine Repertoir auszubauen.
    Er hingegen zog es lieber vor seine eigenen Künste zu kreieren, und diese weiter zu entwickeln und neue Varianten zu erschaffen die er in einem Kampf einsetzten könnte.

    Seine Training begann er aber wie immer zuerst mit ein paar Schwert-Übungen, in die er so vertieft war das er nur am Rande mitbekam wie sich ihm drei Personen näherten dessen Chakra er genau wieder erkannte.
    Es war natürlich niemand anderes als Samui mit ihrer gesamten Truppe, lächelnd sah sie zu ihm herüber während er in seiner Übung inne hielt, dabei genau beobachtete wie Karui und Omoi ihre Schwerter zogen. Das ein leichtes Grinsen auf den Lippen der jungen dunkelhäutigen Frau lag verriet ihm nur, das sie schon lange mal darauf gewartet hatte sich mit einem Shinobi seines Formates zu messen.
    "Ich schätzte ihr beide wollt wohl kräftig den Hintern versohlt kriegen, wen ihr wirklich auf die Idee kommt euch mit mir messen zu wollen" rief er ihnen entgegen, aber das konnte sie von ihrem Vorhaben nicht abhalten.

    Naruto wehrte den ersten Hieb ab, als Karui ihn Angriff sich aber im nächsten Moment duckte damit Omoi ihn attackieren konnte, doch auch dieser traf ihn nicht. Nur einen Augenblick später befand er sich in einem hitzigen Duell mit den beiden, einem in dem sie dank ihrer antrainierten Schnelligkeit nun zu einem Knäuel bestehend aus drei ineinander verschwimmende Schatten wurden.
    Er allerdings hatte nicht vor sich von ihnen ewig bedrängen zu lassen als er zurück wich und sein Chakra in seiner Klinge sammelte, die Schneide begann augenblicklich blau zu leuchten als sie ihm nachsetzten.
    Ein einzelner waagrechter hieb setzte das angesammelte Futon-Chakra frei, was eine gewaltige Wind-Schneise erzeugte der sie nicht ausweichen konnten, was damit endete das sie von den Beinen gerissen wurden.

    Hart schlugen beide auf dem Boden auf, rappelten sich aber im nächsten Moment wieder auf, keine Sekunde zu früh als Naruto das letzte Zeichen für sein Jutsu schloss. Er führte das Katon: Kaen Senpuu no Jutsu aus, wobei sich Flammen um seinen Körper bildeten die sich zu einer riesigen Spirale ausweitete, die wenig später auf die beiden zuschoss.
    Der Umfang dieser Kunst war so gewaltig das selbst Samui ausweichen musste, da diese Spirale einen Durchmesser von mehr als siebzig Meter hatte. Ein Großteil der Bäume hinter ihr verbrannten innerhalb von Sekunden, nur durch die Anwendung ihres Suiton Bakusui Shouha no Jutsu konnte sie ein weiteres abbrennen des Waldes verhindern.

    Wen sie sich aber ansah welche Zerstörung er nur mit dieser Attacke angerichtet hatte, so musste sie zugeben das er wohl einer der wenigen war, der einen ganzen Wald innerhalb kürzester Zeit niederbrennen könnte.
    Und sie nahm mal an das dies nicht die einzige Katon-Kunst war die er beherrschte, wahrscheinlich hatte er auch noch andere auf Lager die vom Format her, an das können von Madara Uchiha heranreichten. Solch einen Gegner durfte man auf keinen Fall unterschätzen, vor allem da er auch die Chakra-Natur des Windes zu haben schien, und wen er seine beiden Naturen zusammen einsetzte wäre das nur noch zerstörerischer.
    Karui und Omoi sahen sich die Zerstörung die er angerichtet hatte einen Moment lang an, mussten sogar schwer schlucken wen sie daran dachten das es sie hätte erwischen können.

    Einen Augenblick zögerten sie als sie wieder zu ihm blickten, das Grinsen das dabei auf seinen Lippen lag zeigte ihnen eindeutig, das er das getan hatte um sie einzuschüchtern. Natürlich hatten sie damit gerechnet das er stark war, aber diese offenherzige Bezeugung seiner Kraft und seines Könnens, war schon mehr als eine eindeutige Botschaft.
    Sie sagte ihnen: "kämpft richtig und verliert mit Anstand, oder lasst es sein und zieht mit eingekniffenem Schwanz von dannen", und das war etwas das sie ganz sicher nicht tun würden.
    Erneut festigte sie den griff um ihr Schwert, eher sie wieder voran preschte und ihn Angriff doch Naruto wehrte diesen Hieb mühelos ab, erkannte aber das dass nur ein Ablenkungsmanöver war.

    Omoi attackierte ihn aus seinem Toten Winkel, schlug mit dem Schwertrücken seiner Klinge zu und erwischte ihn an den linken Rippen, er leitete das Raiton-Chakra mit dem er sein Schwert geladen hatte in seinen Körper.
    Aber die Wirkung die er sich davon erhoffte trat nicht ein, statt das er einen elektrischen Schlag abbekam sahen sie nur wie seine Haut einen bläulichen Ton annahm. Verwirrt von dieser Reaktion erkannten sie zu spät das sie ihm auf dem Leim gegangen waren, den das vor ihnen war nur eine Doppelgänger den er aus Futon-Chakra gemacht hatte.
    Dieser verpuffte und setzte einen gewaltige Wirbelstrom frei, der sie beide davon drückte und zu Boden warf, indessen kam der echte Naruto aus seinem Versteck.

    Noch eher Karui reagieren konnte war er schon bei ihr, führte in rasend schnellem Tempo Fingerzeichen in einer ihr Unbekannten Reihenfolge aus.
    Sie rappelte sich auf, konnte aber nicht mehr verhindern was jetzt kam, als sie ein einzelnes Schriftzeichen auf seiner Haut an der Linken Handinnenfläche erscheinen sah. Naruto drückte diese auf ihre Stirn und schloss ein einzelnes einhändiges Zeichen, im nächsten Moment zogen sich dünne Schriftzeichen-Banner wie Fäden über ihre Haut, was dazu führte das all ihre Muskeln gelähmt wurden.
    Ohne etwas dagegen tun zu können kippte sie vorne über und blieb regungslos liegen, Omoi hingegen starrte ihn nur an und rührte sich nicht, vor allem weil er keine Ahnung hatte wie er ihn angreifen sollte.
    Dieser Kerl hier war von einem anderen Kaliber als jene gegen die er bis jetzt gekämpft hatte, noch dazu hatte er einen von ihnen schon ausgeknockt ohne sich groß anstrengen zu müssen.

    Das er ein klein wenig aus der Fassung gebracht war konnte er ihm deutlich ansehen, allerdings würde er einen weiteren Angriff nicht mehr starten, als mehrere Personen nicht weit von ihm entfernt auf der Bildfläche erschienen. Zum einen waren das Shizune Sakura und Tsunade, und zum anderen der Raikage mit seiner Persönlichen Beraterin und seinem Bruder Killer Bee.
    Als Naruto dessen Chakra genauer erkundete, konnte er spüren das sich hinter dessen eigenem noch ein anderes verbarg, eines das eindeutig sehr stark und mächtig und war und einem Biju gehören musste.
    Der Raikage trat ein paar Schritte nach vorn und sah sich den Kampfplatz genau an, sah die Verwüstung die Naruto angerichtet hatte und blickte ihn an.

    Ein solch großes Stück Waldfläche in so kurzer Zeit zu verbrennen, war ein wahrlich beeindruckende Leistung musste er sich eingestehen, noch dazu schien einer seine Leute bereits mit einem Fuin Jutsu außer Gefecht gesetzt zu sein.
    Das können dieses Shinobi war beachtlich, ein wirklich würdiger Gegner für einen Kagen wie ihn was ihm schon ein Grinsen ins Gesicht trieb.
    "Wie mir scheint braucht ihr einen Gegner der euch mehr abverlangt, als ein Paar Shinobi vom Rang eines Sonder Jo-Nin die offenbar kein Problem für euch sind, vielleicht seid ihr je bereit euch mit mir zu messen".
    Diese Worte waren mehr als eine Aufforderung zum Tanz, das war schon eher eine Herabwürdigung seinerseits und eine leichte Provokation, er hingegen hatte keine Ahnung ob Tsunade dies gestatten würde.

    Es könnte sich unvorteilhaft auf das Bündnis zwischen ihren Dörfern auswirken, wen er hier und jetzt den Raikagen unangespitzt in den Boden rammen würde.
    "Nun ich bin nur hier weil ich ein wenig Trainieren wollte und für den Schutz meines Kagen verantwortlich bin, ihr müsst schon sie Fragen ob sie es gestattet das ich gegen euch antrete".
    Damit richteten beide ihre Aufmerksamkeit auf Tsunade die sich ein Schmunzeln in diesem Moment nicht verkneifen konnte, wohl wissend das der Raikage keine Ahnung hatte was er da ins rollen gebracht hatte. Während beide noch auf die Antwort von Tsunade warteten, beugte er sich zu Karui hinab und schloss eine Fingerzeichen, legte ihm nächsten Moment seine Hand auf ihre Schulter.

    Das Fuin das er ihr auferlegt hatte um sie außer Gefecht zu setzten Verschwand wieder, die Siegelformeln lösten sich auf und gaben ihr ihre Kraft zurück, wodurch sie imstande war sich wieder zu erheben. Tsunade blickte ihn nur an dabei und musste schon zugeben, das sie gespannt darauf war was er mit dem Raikagen anstellen würde, wen sie ihn auf ihn loslassen würde.
    "Zeig ihm was du kannst Naruto, lass keine Gnade walten" war alles was sie zu sagen hatte, und kaum waren diese Worte ausgesprochen, verschwand der Raikage der neben ihr gestanden hatte.
    Naruto aber konnte ihn noch immer spüren und sein Raiton-Chakra mit dem er sich überzogen hatte, um seine Muskeln vollends zu aktivieren und seine Geschwindigkeit zu steigern.

    Nur einen Bruchteil einer Sekunde später tauchte er neben ihm auf, die rechte Hand zum Schlag geballt und damit zuzuschlagen aber er würde ihn nicht erwischen.
    Naruto duckte sich unter dem Hieb hinweg und verschwand im nächsten Atemzug, etwas mit dem sein Gegner nicht gerechnet hatte vor allem da er nicht geglaubt hatte er könnte schnell genug ausweichen. Im nächsten Moment erblickte er etwas das ihn nur um Haaresbreite verfehlte, allerdings war dieses kleine Detail völlig nebensächlich, als er erkannte was ihn da verfehlte.
    Es war ein dreizackiges Kunai, eines das er schon seit dem dritten Ninja-Weltkrieg nicht mehr gesehen hatte, und er wusste was jetzt kommen würde.

    Wie er erwartet hatte tauchte er vor ihm auf und packte sich das Kunai, die Faust zum Schlag geballt holte er aus und erwischte ihn, traf mit voller Wucht seine linken Rippen.
    Ay hatte das Gefühl als würden ein paar davon brechen, solch unglaubliche Kraft lag in dem Schlag der eigentlich nicht durch seine Raiton-Rüstung durchgehen dürfte, aber dem war so. Er wurde von den Beinen gerissen und meterweit davon geschleudert, allerdings fing er sich auf den Füßen wieder und stoppte seinen Flug, doch Naruto war schon an ihm dran.
    Er erschien rechts neben ihm, schloss nur ein einzelnes Fingerzeichen und sammelte sein Chakra im Mund an, eher er dieses mit einem enormen Druck entweichen ließ und das Futon-Atsugai ausführte.

    Ay wurde wieder von den Beinen gerissen, krachte mit solcher Wucht gegen einen Baum das dieser einfach durchbrach, ebenso wie einige andere um ihn herum.
    Er sackte nach vorne auf alle viere, erbrach einen ordentliche schwall Blut und konnte kaum atmen, fühlten sich seine Lungen als wären sie von mehreren Dolche durchbohrt worden. Der Schmerz war kaum auszuhalten, und all das hatte er nur mit zwei Angriffen erreicht, aber jetzt war ihm auch klar warum seine Raiton-Rüstung völlig Sinnlos war.
    Da er offenbar die Natur des Windes hatte, gingen seine Attacken glatt hindurch da die Natur des Windes dem des Donners überlegen war, und noch dazu beherrschte er das Hiraishin no Jutsu.

    Diesen Kerl durfte er absolut nicht unterschätzen da er offenbar noch schneller als der "gelbe Blitz" zu sein schien, aber wahrscheinlich kam es ihm nur so vor da er schon lange nicht mehr gegen einen solchen Schnellen Gegner gekämpft hatte.
    Allerdings würde er in seinem angeschlagenen Zustand nicht kämpfen können, mit mehreren gebrochenen Rippen die ihn am atmen hinderten, würde er nichts gegen ihn ausrichten können. Jedoch kam er nicht mehr dazu sich darüber weiter Gedanken zu machen, als er eine warme Hand auf seiner Schulter spüren konnte durch die ihm Chakra eingeflößt wurde.
    Als er aufblickte sah er in das Gesicht von Naruto dessen Augen Blutrot waren, und dessen gesamter Körper von einem Goldenen Chakra umgeben war, das aus seinem inneren zu kommen schien.

    Noch dazu konnte er Versiegelungsformeln des Rikudou Sennin auf Armen und Beinen sehen, ebenso wie auf dem Bauch und seinen Händen, wesen Chakra das war das ihn ihm steckte war offensichtlich.
    Er würde niemals das des Kyubi vergessen den er ihn Kushina gespürt hatte, die ihn damit fast besiegt hatte, doch er war wohl der einzige Jinchuriki dieses Biju dem es gelang ihn unter Kontrolle zu halten und zu beherrschen. Er konnte fühlen wie er diese Macht kontrolliert an ihn abgab, wie er dessen heilende Wirkung die es auf ihn hatte auch auf den Raikagen übertrug und seine Verletzungen heilte.
    Er konnte auch spüren wie seine Rippen wieder zu heilen begannen, wie er sie mit Druck von innen wieder in die richtige Lage brachte, eher er die Knochenbrüche wieder zusammenwachsen ließ.

    Das ihn dabei ein heftiger ruckartiger Schmerz überkam, brachte ihn nur kurz aus der Fassung, dieser ließ aber alsbald langsam nach als er seine inneren Verletzungen wieder heilte. Er bekam wieder normal Luft und konnte Frei atmen, die Knochen die er ihm gebrochen hatte waren wieder verheilt und bohrten sich nicht weiter in seine Lungen.
    Im nächsten Moment sah er wie das Chakra des Kyubi wieder in seinem Körper verschwand, wie er sich erhob und ihn die Hand reichte um ihm aufzuhelfen. Der Raikage nahm die ihm angebotene Hand an, ließ sich von ihm wieder auf die Beine ziehen eher er einen Schritt zurück trat.
    "Ich schätze für einen Tag hab ich genug von meinem können gezeigt, ich will ja schließlich nicht alles über mich verraten, daher werde ich wohl besser für den Rest des Tages allein Trainieren".
    Mit diesen Worten verschwand er augenblicklich ohne eine Spur zu hinterlassen, und ließ mehr als nur einen verdutzten Shinobi zurück, bei dem er schweren Eindruck hinterlassen hatte.




    Gegen Abend schlenderte Samui gemütlich zum Raikage-Sitz, den ganzen Tag lang hatte sie nichts mehr von Naruto gehört oder gesehen, war er doch unauffindbar. Und sie musste sich anerkennend eingestehen das dieser Kerl wusste wie man verschwand, nicht einmal sein Chakra konnte sie aufspüren was sie verwunderlich fand.
    Da er so ein starkes außergewöhnliches und präsentes hatte, konnte sie es nur schwer nachvollziehen wie es einem wie ihm gelang, dieses vor allen zu verbergen. Sie war zwar nicht so eine Meisterin im Aufspüren wie Shi oder andere Shinobi mit Erkennungssinn, aber ganz unfähig war sie auch nicht gerade.
    Nichts desto trotz blieb die Tatsache bestehen das sie ihn nicht fand, weshalb sie jetzt die Residenz aufsuchte, schließlich hatte sie bis jetzt noch nicht die Möglichkeit gehabt mehr über ihn zu erfahren.

    Bisher war ihr immer etwas dazwischen gekommen wen sie sich mit ihm unterhalten wollte, bei einem mal das Essen bei dem er ihr nicht einmal wirklich zugehört hatte (dafür war er wohl viel zu sehr mit den Ramen beschäftigt die er hinunter schlang). Bei der zweiten Gelegenheit kamen ihr ihre Kameraden dazwischen die ihn heraus forderten, und dann auch noch der Raikage eher er verschwand und sich zurück zog.
    Sie würde Heute nicht eher ruhe geben, bis sein zumindest ein paar Dinge über ihn wusste, mal abgesehen von seiner Ramen-Besessenheit die kein Geheimnis war.
    Schnurstracks lief sie also auf die Residenz zu, betrat diese und erkundete schon mal von der Eingangshalle aus wen sie spüren konnte, und fand zumindest jemanden in ihrer Nähe.

    Es war zwar nicht die Präsenz die sie erwartet hatte, aber zumindest eine die ihr sicher Auskunft geben konnte wo sie diesen Kerl fand, also setzte sie sich in Bewegung.
    Ihre Schritte führten sie in die Bibliothek des Hauses, wo sie eine junge Kunoichi mit pinken Haaren an einem Tisch sitzen sah, die Nase vertieft in ein Buch. Links neben ihr stand eine Tasse Tee und eine Kanne, offenbar hatte sie sich darauf eingerichtet ein wenig länger hier beschäftigt zu sein, wen sie sich recht erinnerte war sie die Schülerin der Hokagin.

    Allerdings wollte ihr der Name nicht mehr so recht einfallen, weshalb sie darüber nachgrübelte, es fing ihrer Meinung nach mit S an so viel wusste sie noch. Wie war er gleich noch mal Sakuna? nein das war er jedenfalls nicht, Sahano nein der ebenfalls nicht.
    Gott sie musste echt mal anfangen sich die Namen von Fremden zu merken, er klang aber so ähnlich wie der einer Fruchtblüte, so viele die mit S anfingen konnte es da doch nicht geben. Und dann fiel es ihr wieder ein als sie ihrer Haarfarbe ansah, natürlich wie konnte sie ihn vergessen wo ihre Haar doch die Farbe der Blüte hatten die ihr ihren Namen gab.
    "Sakura", leicht erschrocken fuhr sie hoch und blinzelte die Junge Frau vor sich an, verwundert sie nicht gehört oder gespürt zu haben, hatte sie doch tatsächlich alles um sich herum vergessen.

    Ein Glück das Tsunade das nicht mitbekommen hat, die hätte sie sofort zur Schnecke gemacht und sie zusammengestaucht für ihre Unaufmerksamkeit. Dennoch fing sie sich wieder und lächelte kurz, als sie das Buch zuschlug über dem sie gerade gesessen hatte, bevor sie sich erhob und auf sie zuging.
    "Kann ich dir irgendwie helfen, wenn du den Raikage suchst der ist noch immer in eine kleine Sitzsung mit Tsunade-Sama vertieft" gab sie höfflich von sich.
    "Nein zu ihm wollte ich nicht, ich wollte dich eher fragen ob du weißt wo ich Naruto finden kann" entgegnete sie prompt, was Sakura eine Augenbraue in die Höhe ziehen ließ.
    "Warum suchst den den ausgerechnet nach diesem bekloppten Ramen-Junkie".

    "Ich denke das geht nur mich etwas an, dennoch würde es mich interessieren warum du so beleidigend von einem Teamkameraden sprichst". Einen Moment lang sah Sakura sie verwundert an, eher sie ihm nächsten Moment völlig überraschend anfing zu lachen, eine Reaktion mit der sie nicht gerechnet hatte.
    Eine die auch für Samui völlig unverständlich war, wieso fing sie plötzlich an wie eine Verrückte zu lachen, hatte sie gerade unbemerkt einen Witz gerissen dessen Poente ihr gerade entging.
    "Wieso lachst du plötzlich auf einmal wie ein Irre, ist mir irgendetwas entgangen" verlangte sie zu erfahren, allerdings brauchte Sakura noch eine Weile eher sie sich beruhigte.
    "Nein nein nicht wirklich, aber die Tatsache das du ihn nicht kennst und ihn dennoch fast schon zu einem heiligen machst, ist äußerst Amüsant" entgegnete sie nur eher sie sich die Lach-Tränen von der Wange wischte.

    "Und du kannst mir glauben das ich ihn beileibe nicht beleidigen oder herabwürdigen wollte, Naruto ist für viele Leute in unserem Dorf ein wirklich guter Freund und wichtiger Mensch. Allerdings hat er früher so viel Unfug angestellt und war nicht gerade die hellste Leuchte, da kommt es schon vor das der ein oder andere immer noch den Idioten von damals in ihm sieht".
    "Deinen Worten nach zu urteilen kennst du ihn schon ziemlich lange, nicht wahr?"
    "Ja in der tat, ich war mit ihm zusammen in der selben Klasse und schon seit wir Ge-Nin waren auch ihm selben Team" entgegnete sie, eher sie zurück zum Tisch ging und sich setzte. Sie nahm eine weitere Tasse zur Hand die sie mitgenommen hatte, für den Fall das ihr jemand Gesellschaft leisten würde, und fühlte diese mit Tee eher sie Samui bat sich zu setzen.
    Diese kam der Aufforderung gerne nach, sicher würde sie von ihr auch so einiges über ihn in Erfahrung bringen können, das ein oder andere kleine Geheimnis auf jeden Fall.

    "Weshalb suchst du jetzt eigentlich nach ihm, willst du dich auch mit der "Wiedergeburt des gelben Blitzes" messen".
    "Nein ganz sicher nicht, allein das bisschen was ich heute von ihm zu sehen bekam beweist mir, das ich ganz sicher kein Gegner für ihn bin ich wollte mich nur ein wenig mit ihm unterhalten, und mehr über ihn und Konoha erfahren".
    "Über ihn gibt es einiges zu erzählen, allerdings nicht viel über seine Familie die er nie hatte, seine Eltern starben am Tag seiner Geburt als das Kyubi das Dorf Angriff. Der vierte Hokage versiegelte den Fuchs in ihm und machte ihn so zum Jinchuriki, das er deswegen von vielen gehasst wurde und es nicht leicht hatte kannst du dir sicher vorstellen.
    Er hatte es wahrlich nicht einfach in seinem Leben, aber er gab sich nie auf und glaubte an seinen Wunsch, eines Tages Hokage zu werden für den er bis heute hart trainiert hat".

    "Ja das konnte ich unzweifelhaft selbst schon sehen" gab Samui von sich, wobei sie leicht vor sich hin träumte wen sie an den Anblick seines Nackten Oberkörpers zurück dachte. Ein wissendes Grinsen schlich sich dabei auf die Lippen der Haruno, die sich ihren Teil zu diesem Blick denken konnte, und sich sicher war warum sie so drein blickte.
    "Obwohl er immer allein und sicher sehr einsam war, so ließ er sich nie hängen und suchte immer nach Anschluss zu anderen, versuchte immer wieder Freundschaften und Bindungen aufzubauen. Für seine Kameraden ist er bereit alles zu tun und alles zu opfern wen es sein muss, es gibt nichts was er nicht für sie und sein Dorf tun würde.

    Wenn er ein Versprechen gab dann hielt er dies auch ein, auch damals als Sasuke das Dorf verließ und nach Macht suchte um sich an seinen Bruder zu rächen, gab er seinen Freund nicht auf und brachte ihn zurück. Naruto ist aus meiner Sicht gesehen einer der wenigen der in der Lage ist, ohne viel Worte zu verlieren mit jedem sofort Freundschaft schließen zu können.
    Wen er nicht gewesen wäre, wäre der jetzige Kazekage noch immer der Kaltherzige Mörder und das Ungeheuer das man früher ihn ihm sah. Er allein hat ihm gezeigt, das man seinen Schmerz und seine Einsamkeit mit anderen Menschen teilen kann, das man gemeinsam mehr erreicht als alleine".
    "Du scheinst ihn sehr zu bewundern, für seine Stärke und seine einzigartigen Charakterzüge die ihm zu eigen sind, nicht wahr".

    "Ja das tue ich, Naruto ist für mich mehr als nur ein Teamkollege und Freund, er ist für mich der Bruder den ich nie hatte und so gerne an meiner Seite haben wollte. Er half mir immer über mich hinaus zu wachsen, über meine Grenzen hinaus zu gehen um noch stärker zu werden, damit ich die beschützen kann die mir wichtig sind.
    Jetzt wo ich dir einiges über ihn erzählt habe hätte ich eine Frage an dich, was siehst du ihn ihm Samui, du bist ihm doch bestimmt vor unserem Besuch schon einmal begegnet nicht wahr".
    Verwundert über diese Frage sah sie sie an, versuchte ihn ihrem Blick zu ergründen welches Interesse sie an ihrer Antwort hatte, aber sie konnte nur reine Neugier darin sehen.

    "Du hast recht ich bin ihm schon einmal begegnet, er half mir und meinem Team und bewahrt uns so davor gefangen genommen zu werden, er tat dies ganz selbstverständlich ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Er sorgte sogar dafür das wir sicher wieder hier ankamen, und obwohl er ein Anbu aus einem anderen Dorf ist, zeigte er mir offen sein Gesicht und nannte mir seinen Namen.
    Dieser Kerl, ist in jeder Hinsicht anders als jeder andere Mann dem ich vor ihm begegnet bin, ich kenne niemanden der so uneigennützig handelt wie er es tut, das finde ich faszinierend und bewundernswert zugleich".
    "Ja das kann ich gut verstehen so ist Naruto nun mal, er handelt ohne an seinen eigenen Vorteil dabei zu denken, er tut einfach das was er für richtig hält. So war er immer und wird es auch immer sein" entgegnete Sakura, die seicht lächelnd in ihre Tasse blickte und sich in Schweigen hüllte.




    Erst Stunden später befand sie sich auf dem Weg nach Hause, hatte sie doch während dem Gespräch mit Sakura doch glatt die Zeit vergessen, dafür war aber das was sie zu berichten hatte viel zu interessant.
    So brachte sie ihn Erfahrung das Naruto sehr oft die Bildnisse der Hokage beschmierte, und dann auch immer die Strafe für diesen Scherz wie er es nannte zur spüren bekam. Sie erfuhr aber auch von seinen Heldentaten, das er zusammen mit Kakashi Hatake Zabuza und Haku besiegte, wie er ganz allein gegen den Ichibi kämpfte, wie er den amtierenden Hokage nach Konoha zurück brachte.
    Sie erzählte ihr auch von seinem Kampf gegen Kakuzu einem Shinobi der die Fähigkeit besaß, mehrere Herzen anderer Ninjas an sich zu bringen, und mit diesen auch ihre Chakra-Naturen zu übernehmen, wie er ganz allein Pain besiegte der ihr Dorf in Schutt und Asche verwandelt hatte.

    Je mehr sie über ihn erfuhr, auch über seine Herkunft und seine Abstammung um so sicher wurde sie sich, das er ein besonderer Mann war der für seine Freunde alle tat was er tun könnte. Das Bild das sich in ihrem Kopf formte, zeichnete so langsam das eines Mannes ab der zur Legende werden würde, zu einer Legende wie der Rikudou Sennin selbst.
    In ihren Gedanken war sie so vertieft das sie den Schatten der sie verfolgte nicht einmal bemerkte, aber das konnte sie auch nicht da Naruto nicht wollte das sie ihn bemerkte, er war immerhin ein Meister im beschatten.
    Diese Fähigkeiten hatte er sich von Meister Yamato in einem sehr harten Training angeeignet, mittlerweile gab es in Konoha keinen der besser darin war als er, von Yamato einmal abgesehen.

    Über die Dächer huschend, lautlos wie eine Katze die auf der Pirsch war und ihre Beute im Blick behielt, merkte er wie sie ihrem Ziel offenbar näher kam. Er sah wie Samui in einem mehrstöckigen Haus verschwand, verfolgte wie ihr Chakra immer höher stieg bis sie stehen blieb, offenbar lag ihre Wohnung im dritten Stock.
    Nur wenig später sah er wie Licht hinter einem er Fenster den Raum erhellte, eines das Offenbar nach einem Wohnzimmer aussah wo sie es sich auf dem Sofa bequem machte. Naruto beobachtete wie sie die Beine hoch legte, wie sie die Augen schloss und sich zurück lehnte, wie sie einen Moment der Stille und der Ruhe auf sich wirken ließ.
    Ein leichtes grinsen huschte über seine Lippen, als er sich aus dem Schatten löste in dem er sich versteckt hielt eher er mit nur einem Satz auf den Balkon hinauf sprang, der offenbar zu ihrem Schlafzimmer führte.

    Die Tür zu diesem war nicht verschlossen, ganz schon unvorsichtig für eine Kunoichi wie sie fand er, aber angesichts der Tatsache das er sich hier in ihrem Dorf befand war es nicht wirklich verwunderlich. Sie hatte wohl heute nicht damit gerechnet Besuch zu bekommen, oder einen ungebetenen Gast in Empfang nehmen zu müssen, weshalb sie es nicht für erforderlich hielt die Tür zu verriegeln.
    Lautlos öffnete er diese und schloss sie auch ebenso lautlos hinter sich, schlich langsam durch das Zimmer und den angrenzenden Flur, bis er vor der Tür stand hinter der er das Wohnzimmer vermutete.
    Ebenso lautlos wie zuvor öffnete er auch diese, fand sich nun in jenem Raum wieder in dem sie auf der Couch saß, ein Feuer brannte in dem offenem Kamin vor ihr. Ihr entspanntes Gesicht legte den Schluss nahe, das sie sich gerade jetzt in diesem Moment absolut sicher und zufrieden fühlte, bereit sich für die nächsten Stunden zu erholen und absolut nichts zu tun.

    Er ging ruhig auf den Kamin zu stellte sich neben diesen und sah sie an, wie sie völlig Regungslos dasaß und die Augen geschlossen hielt, ihre Atem ging flach und gleichmäßig ein Anzeichen dafür das sie kurz davor war, in einen ruhig wohl verdienten Schlaf zu versinken.
    Etwas das ihm ein weiteres grinsen auf die Lippen trieb, wie konnte sie nur als Elite-Kunoichi so unvorsichtig sein und ihn bis jetzt noch nicht bemerken.
    Doch gerade in diesem Moment kam im eine Idee, wieso sollte er dies nicht für seine Zwecke nutzen und sich einen Spaß erlauben, ihr einen kleinen Schrecken einjagen. Er schritt langsam auf sie zu, war nur noch wenige Schritte von ihr entfernt als er ein Kunai hervor zog, sie langsam über sie beugte und eine Strähne ihres Haares ergriff.

    Nur wenig später war diese auch schon abgeschnitten, eher er mit ihr sachte über ihre wohlgeformten Lippen strich, wodurch sie erst jetzt bemerkte das sie nicht allein war. Geschockt riss sie die Augen auf, blickte dabei in sein Gesicht und sah das schelmische Grinsen das auf seinen Lippen lag, und fragte sich wie er hier herein gekommen war.
    Zwischen seinen Fingern erblickte sie dann die Strähne die er ihr abgeschnitten hatte, das Kunai mit der er sie durchtrennt hatte hielt er noch immer in seiner rechten Hand.
    Wie zum Teufel konnte es dieser überhebliche Bengel wagen, hier in ihr Zuhause einzudringen und ihr dann auch noch eine Haarsträhne abzuschneiden, dafür würde er büßen müssen.

    Ohne Vorwarnung sprang sie auf was ihn zurück weichen ließ, zog ihr Kurzschwert und griff ihn an aber Naruto sah dem nur lächelnd entgegen, er machte sich noch nicht mal die Mühe den Hieb abzuwehren. Stattdessen packte er einfach ihr Handgelenk und heilt es fest, wirbelte sie einmal herum eher er sie rückwärts drängte, bis sie die Wand ihm Rücken hatte.
    Mit Wut und Zorn in den Augen sah sie ihn an, doch ihn schien das nicht zu interessieren und blickte ihr nur ruhig in die Augen, und unter seinem Blick wurde sie schwach.
    Als sie in diese tiefblauen Augen sah, diese Ruhe und Ausgeglichenheit darin spüren konnte die in ihnen lag, konnte sie gar nicht anders als sich von dieser anstecken zu lassen. Ihr Wut verflog ebenso schnell wie sie gekommen war, dennoch blieb die Frage wie er hier herein gekommen war und was er von ihr wollte, nicht das sie sich über seinen Besuch nicht freuen würde.

    Ihr wäre es aber lieber gewesen, wen er wie ein normaler Gast durch die Eingangstür gekommen wäre, statt sich hier herein zu schleichen wie er es getan hatte.
    "Wie bist du hier herein gekommen Naruto".
    "Durch die Balkontür die zu deinem Schlafzimmer führt, du hättest sie besser verschließen sollen, wäre ich ein Feind wäre ich mit dir als meine Geisel schon längst über alle Berge" entgegnete er ruhig, eher er von ihr abließ.
    "Und was verschafft mir die ehre deines Besuches, du bist doch sicher nicht ohne Grund hier nicht wahr?"
    "Nun ich wollte mich nur ein wenig mit dir unterhalten, alleine unter vier Augen und in Erfahrung bringen, was Sakura die alles über mich erzählt hat" erwiderte er grinsend.

    "Du weißt das ich bei ihr war und wir geredet haben? hast du mir etwa nachspioniert" fragte sie ihn empört, dachte aber im gleichen Moment daran das sie sich geschmeichelt fühlte, das er so viel Interesse an ihr zeigte.
    "Nur ein wenig aber du hast mir noch immer nicht geantwortet, und ich kann ziemlich ungehalten werden wenn ich mich wiederholen muss".
    "Sie hat mir einiges über dich erzählt, über deine Heldentaten ebenso wie über die Streiche die du begangen hast, und sie hat mir auch von deiner Vergangenheit erzählt und davon das du ein Jinchuriki bist". Als sie diese Worte aussprach, konnte sie sehen wie sich sein Blick verhärtete, wie Trauer und Einsamkeit das Leuchten von zuvor ersetzten und er zurück wich.
    Offenbar war es ihm anzusehen das es ihm nicht gefiel, das sie dieses kleine Detail von ihm wusste, aber wahrscheinlich hatte sie es schon geahnt.

    Sie war ja schließlich nicht dumm und hatte seine Kampf heute genau beobachtet, hatte gesehen welche Kraft er eingesetzt hatte um den Raikagen zu heilen. Sicher würde sie eins und eins zusammenzählen können und eine Antwort auf die Frage finden, welche Kraft oder Urgewalt im diese Fähigkeit verlieh.
    "Ich wünschte mir sie hätte dir dieses Detail über mich nicht erzählt" sprach er leise fast schon geflüstert aus, aber sie hörte es dennoch und konnte auch das bedauern aus seiner Stimme heraus hören. Sie wagte einen Schritt auf ihn zu, legte vorsichtig ihre Hand auf seine Schulter was ihn dazu veranlasste aufzusehen, und ihr Lächeln zu erblicken.

    "Was du bist ist mir gleichgültig Naruto, weil ich weiß was für ein Mensch du bist und immer sein wirst, einer der voller Mitgefühl ist und für die gute Sache kämpft. Noch dazu ist mein Meister der mich ausbildete ebenfalls ein Jinchuriki, und ich habe früh gelernt das man kein Monster wird oder ist nur weil man einen Biju in sich trägt, den unsere taten zeigen wer wir sind.
    Und das was du vollbracht hast, hat mir gezeigt das du ein wahrhaft guter Mensch bist, der lieber sterben würde als einem Unschuldige oder einem Freund Leid zuzufügen". Als er diese Worte aus ihrem Mund vernahm, kam er nicht umhin sich ein kleines Lächeln abzuringen, diese Frau war wahrlich von einer ganz besonderen Sorte.
    "Hast du hunger, mir fällt ein das ich noch nichts gegessen haben und ich gegen ein klein wenig Gesellschaft jetzt nichts einzuwenden hätte".

    "Bei einer Einladung zu einem Essen mit einer schönen Frau sag ich garantiert nicht nein" entgegnete er mit einem kleinen süffisanten Lächeln auf den Lippen.
    "Und bevor ich es vergesse, wen du es noch mal wagst mir eine Strähne meines Haares abzuschneiden, werde ich dir an einer ganz anderen Stelle etwas abschneiden Naruto, das schwöre ich dir".
    "Du kannst es gerne versuchen aber wir beide wissen, das dir dass niemals gelingen würde" entgegnete er mit einem breiten zuversichtlich Grinsen auf den Lippen.
    "Das werden wir ja sehen wenn es soweit ist" erwiderte sie keck, eher sie sich umwand um das Zimmer in Richtung Küche zu verlassen.




    Am nächsten Morgen, als die Sonne langsam immer höher stieg und den beginn eines neuen Tages ankündigte, wurde Samui langsam wach als ihr der Geruch eines frischen Tees in die Nase stieg.
    Ein wenig verschlafen öffnete sie die Augen und blickte sich um, brauchte ein paar Sekunden um zu erkennen das sie sich ihn ihrem eigenen Schlafzimmer befand. Die frage die sie sich aber stellte war wie sie hierher gekommen war, das letzte woran sie sich erinnern konnte war, das sie sich mit Naruto bei einer Tasse Tee im Wohnzimmer unterhalten hatte.
    Allerdings konnte sie sich nicht daran entsinnen, sich irgendwann zum schlafen hierher zurück gezogen zu haben, so weit sie es wusste war sie direkt auf dem Sofa in einen ruhigen Schlaf gesunken.

    Vielleicht hatte sie Naruto hierher getragen und sie in ihr Bett verfrachtet bevor er ging, das würde allerdings nicht den frischen Teegeruch erklären den sie in der Nase hatte. Vermutlich hatte ihr Bruder ihr einen Besuch abgestattet und war gleich auf die Idee gekommen, ihr ein frischen Frühstück zuzubereiten damit sie den Tag munter und gesättigt anfangen konnte.
    Sie erhob sich und schlug ihrer Decke zurück, schlüpfte sogleich aus ihrem kurzen Trainings-Kimono den sie noch trug, eher sie ihn ihren Seiden-Morgenmantel schlüpfte und diesen zuband bevor sie ihr Schlafzimmer verließ.
    Dem Geruch des Tees folgend fand sich sich wenig später in der Küche wieder, fand allerdings nicht den vor den sie dort erwartet hatte, sondern den der sich Gestern Abend bei ihr eingeschlichen hatte.

    Naruto stand am Herd und goß gerade Tee in zwei Tassen, den Tisch hatte er schon vorher für ein Frühstück zu zweit hergerichtet und es stand wirklich alles in Hülle und Fülle darauf. Samui konnte einen kleinen Korb voll frischer Brötchen sehen, Wurst und Käse, Marmelade und Butter sowie einen Teller mit frischen Früchten und Obst.
    "Du bist gerade zur rechten Zeit wach geworden das Frühstück ist bereits angerichtet, du kannst es dir schon mal am Tisch bequem machen". Naruto wand sich um und blickte sie an, zog für einen Moment lang scharf die Luft ein als er sie in diesem Hauchdünnen Morgenmantel sah der ihre Figur betonte.
    Für einen Moment verspürte er sogar den Drang, ihren Körper von diesem bisschen Stoff zu befreien und sie gleich hier und jetzt auf dem Boden zu nehmen.

    Nur mit Mühe konnte er gegen diese verlangen ankämpfen als er es sich am Tisch bequem machte, Samui hingegen blickte ihn nur erstaunt an, offenbar hatte sie nicht damit gerechnet ihn so früh am Morgen hier anzutreffen.
    "Bist du etwa die ganze Nacht lang hier gewesen Naruto" war die Frage die sie ihm stellte als sie sich ebenfalls an den reich gedeckten Tisch setzte, und ihn ansah.
    "Ja ich habe auf dem Sofa geschlafen da mich die Müdigkeit übermannte, ich hoffe es hat dir nichts ausgemacht das ich die Nacht hier verbracht habe. Außerdem wollte ich mich noch erkenntlich zeigen, für den vergangenen Abend und für das Essen daher beschloss ich für das Frühstück zu sorgen, das ist zumindest ein kleiner Dank meinerseits.
    Es ist lange her das ich mit jemand anderem als Sakura oder Sasuke so lange geredet habe, noch dazu über die Sorgen und Ängste mit denen ich mich herum schlage und von denen ich ihnen nicht erzählen konnte".

    "Habe ich gerne getan wenn du jemanden zum reden brauchst der dir in aller ruhe zuhört, meine Tür wird dir immer offen stehen Naruto, zumindest solange du den Anstand hast die Haustüre zu benutzen" entgegnete sie milde lächelnd.
    Etwas das Naruto ebenfalls mit einem lächeln und einem Nicken zur Kenntnis nahm, eher sie begannen zu essen um sich für den tag zu stärken.




    Zehn Tage später Konoha:

    Schon seit einer geschlagenen halben Stunde stand er hier am Tor, wartete auf die Gäste deren kommen bereits seit drei Tage angekündigt war. Der Rat hatte nach Tsunades Rückkehr und dem Vorlegen des Angebot des Raikagen, gute drei Trage gebraucht um zu einer Entscheidung zu kommen und endlich seine Zustimmung gegeben.
    Etwas das von allen Clan-Oberhäuptern und den Anführern der Jo-Nin und der Anbu-Einheit begrüsst wurde, zumal dies auch ein neuen Friedensvertrag Zwischen Hi no Kuni, Shimo no Kuni und Kaminari no Kuni bedeuten würde.
    Damit würden sich neue ungeahnte Möglichkeiten ergeben, nicht nur für den Friedenserhalt dieser Welt, sondern auch für die Beziehungen innerhalb der Bevölkerung und für den Handel. Das aber war jetzt zumindest alles nebensächlich, für Naruto dem Oberhaupt des Uzumaki-Clans dessen Anzahl in Konoha immer weiter anstieg, war es jetzt das wichtigste den Raikagen in Empfang zu nehmen.

    Neben ihm waren auch Hiashi sowie Shikaku Choza Inoichi Sasuke und Konohamaru anwesend, womit die Oberhäupter der wichtigsten und angesehensten Clans von ganz Konoha ebenfalls anwesend waren.
    Ihnen hatte Tsunade aufgetragen das Oberhaupt von Kumogakure und sein Gefolge in Konoha willkommen zu heißen, damit wollte sie ihm zeigen wie wichtig ihnen das Bündnis mit Kumogakure waren. Wo sie ihre Gäste unterbringen wollten war auch schon geklärt, Naruto hatte sich bereit erklärt sie im Anwesen seines Vaters zu beherbergen, eine Unterkunft die dem Raikagen sicher zusagen würde.
    Immerhin war es das Haus in dem einst der vierte Hokage selbst lebte, und es war für ihn die höchste Ehre die man ihm zuteil werden lassen konnte, das man ihn im Zuhause von Minato Namikaze willkommen hieß. Nichts desto trotz erwarteten sie alle mit Spannung die Ankunft seines Gefolges, etwas das nicht mehr lange auf sich warten ließ, als Naruto mehrere Chakren auf das Tor von Konoha zukommen spürte.

    Eines von ihnen kam ihm sehr vertraut vor, weshalb er sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen konnte etwas das Sasuke nicht entging.
    "Lass mich raten weshalb du plötzlich vor dich hin grinst, diese Samui ist auch in seinem Gefolge das auf uns zukommt, habe ich recht".
    Naruto blickte zur Seite und sah ihn an, konnte in seinen Augen sehen das sein alter Freund ihn bereits durchschaut hatte, also wäre leugnen absolut zwecklos.
    "Ja sie ist dabei etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet, sie gehört zu seinen besten Leuten und mir war klar das der Raikage sie mitnehmen würde, immerhin war es ihre Rettung die diesen Stein hier ins Rollen brachte".
    "Und dennoch ist dein Interesse an ihr eher von privater Natur wie ich annehme, nicht wahr Naruto" entgegnete Sasuke, was auch Konohamaru neben ihm hellhörig werden ließ.
    "Das klingt ja fast so, als hätte sich die "Wiedergeburt des gelben Blitzes" in eine Kunoichi des Donnergottes verliebt", mit dieser Anspielung meinte er den Raikagen von Kumo, der von seinen Gefolgsleuten liebevoll Donnergott genannt wurde.

    Zugegebenermaßen fand Naruto das dies ein wahrlich passender Name für Ay war, bedachte man seinen aufbrausende Art und sein Temperament mit dem er mehr als nur einmal seinen Tisch zerlegt hatte wie er von Samui erfuhr.
    Dieser Mann war wahrlich jemand dem man nur ungern schlechte Nachrichten überbrachte, musste man bei ihm doch jederzeit mit einem Wutausbruch rechnen (etwas das meist das Mobiliar seines Amtszimmers zu spüren bekam). Dennoch freute er sich darauf ihn zu empfangen und Samui wieder zu sehen, ihr ein wenig die schönen Seiten seines Dorfes näher zu bringen und ihr diese zu zeigen.
    Und dann kamen sie ihn Sichtweite, der Raikage ging dabei mit seinem Bruder und Mabui ganz vorne weg, hinter ihm kamen Samui mit ihrem Team und dann noch ein Anbu Team das ihn ebenfalls begleitetet.

    Je näher sie kamen, desto größer mitunter wurden die Augen von Konohamaru der seinen Blick nicht von Samui abwenden konnte, es war wohl schwer für ihn die Augen von ihren beiden schlagendsten Argumenten loszureißen.
    "Star nicht so auffällig auf sie drauf" fuhr Naruto der links von ihm stand ihn an, bevor er ihm einen leichten Stoß in die Rippen gab.
    "Ich wünschte das wäre so leicht, die springen einem ja förmlich ins Gesicht bei dieser bombigen Figur" erwiderte er ruhig, nahm aber dann doch Haltung an als der Raikage nach vorne trat. Naruto lief ihm entgegen, die Arme ausgestreckt und mit einem milden lächeln auf dem Lippen, als er seine Stimme erhob und das Wort an die ankommende Delegation richtete.

    "Herzlich Willkommen in Konohagekure, ich entschuldige mich gleich vorweg dafür das unser Hokage sie nicht persönlich ihn Empfang nehmen kann, aber sie befindet sich Momentan in einer Sitzung mit unserem Ältestenrat. Daher bat sie uns, die Oberhäupter der angesehensten und wichtigsten Clans von Konoha, sie ihn Empfang zu nehmen und zu ihrer Unterkunft zu bringen.
    Ich bin mir sicher, das sie sich von der Langen Anreise ein wenig erholen wollen" sprach er laut und deutlich aus, wobei er sie genau wie die anderen Oberhäupter leicht verbeugte. Eine Geste die der Raikage zu schätzen wusste, brachte man ihnen doch den gleichen angemessenen Respekt entgegen den er ihnen auch entgegen brachte, als er den Hokagen in seinem Dorf willkommen hieß.
    "Nun ich für meinen teil, würde lieber gerne da Beste Ramen-Lokal des Dorfes besuchen" entgegnete Samui auf seine Worte, etwas das ihm ein Lächeln auf die Lippen trieb als er zu ihr aufsah.

    "Offenbar wurde da jemand von Narutos Ramen-Sucht angesteckt" erwiderte Sasuke leise, aber die anderen Oberhäupter hörten es, und konnten sich ein leises Lachen nicht verkneifen.
    "Nun ich denke das wir erst einmal zu unserer Unterkunft gehen, und dort unser Gepäck ablegen, ein kleinen Rundgang durchs Dorf ließe sich bestimmt auch noch später einrichten".
    "Wie ihr wünscht Raikage-Sama, wen ihr und euer Gefolge dann so freundlich wärt mir zu Folgen" erwiderte Naruto der sich kurzerhand umdrehte und voraus ging. Abgesehen vom Raikagen und seinen Leuten folgten ihm auch die anderen Oberhäupter, und wurden während ihres kleinen Laufes durch das Dorf von allen Leuten begutachtet, die Momentan auf den Straßen unterwegs waren.
    Man sah ja nicht jeden Tag das Oberhaupt eines anderen Dorfes, noch dazu einen so großen kräftigen und dunkelhäutigen Mann wie es der Raikage selbst war.

    Vor allem die Frauen begutachteten dieses gut gebaute Mannsbild ganz genau, und konnten sich ein leichtes Kichern nicht verkneifen als sie an ihnen vorbei gingen. Auch Killer Bee wurde genau gemustert, jener Weltbekannte Shinobi den man auch den perfekten Jinchuriki nannte und viele Shinobi fragten sich, wie ein Kampf zwischen ihm und Naruto wohl ausgehen würde.
    Aber keiner zweifelte daran, das die "Wiedergeburt des gelben Blitzes" ihn schlagen würde, da ein jeder von ihnen sein können kannte und sich sicher war.
    "Wie es scheint trauen euch viele eurer Kameraden so einiges zu Bro, wie wäre es wen wir ihre Behauptung mal auf die probe stellen, und uns in einem Kampf miteinander messen Naruto". Der angesprochene blieb stehen und wand sich zu Bee um, musterte ihn genau wie er da so stand, die Arme lässig vor der Burst verschränkt und über beide Ohren grinsend.
    Er fragte sich ob er nicht vergas mit wem er sich da gerade anlegen wollte, er hatte doch auch seinen Kampf gegen den Raikagen gesehen, und wie er ihn geplättet hatte.

    Aber anscheinend war ihm das schon wieder entfallen, also musste er seinem Gedächtnis wohl ein wenig auf die Sprünge helfen, und ihn daran erinnern wie Unterlegen sein Oberhaupt gegen ihn war.
    "Ihr scheint wohl aus den Lehren der Vergangenheit nichts gelernt zu haben, wen euer Oberhaupt nicht gegen mich bestehen konnte, welche Chance habt dann ihr auf Sieg".
    "Ich bin mir durchaus eures Könnens bewusst, aber ihr kennt auch das meine nicht und solltet euch nicht zu sicher sein, sonst könnte das nach hinten losgehen Bro" entgegnete Bee weiterhin Grinsend.
    "Ich bin mir sicher das ein perfekter Jinchuriki wie ihr es seid, durchaus ein ernst zunehmender Gegner ist doch ich weiß wie es enden wird, aber wen ihr wirklich kämpfen wollt dann kämpfen wir. Wir werden sehen welcher von uns beiden der bessere Jinchuriki ist, Morgen um zwölf Uhr auf dem Trainingsplatz Nummer Sieben, wer will kann gerne kommen und sich das ansehen" sprach er zuletzt laut aus.
    Sicher würde sich die Kunde ihres Kampfes, schnell im ganzen Dorf herum sprechen und für wirbel sorgen, doch das war jetzt wirklich uninteressant als sie ihren Weg fortsetzten.




    Stunden später als bereist tiefste Nacht über Konoha lag, dachte einer noch lange nicht daran sich jetzt schon schlafen zu legen, lieber sah er hinauf zu den Sternen und genoss die Ruhe.
    Es war eine wahrlich friedliche Nacht, ein paar Glühwürmchen umschwirrten ihn und störten sich nicht an seiner Anwesenheit, wieso sollten sie auch wo er doch keine Gefahr für sie war. Die friedliche Stille die ihn umgab war beruhigend, das einzigen Geräusche die er jetzt noch hören konnte, war das Zirpen der Zikaden in den Büschen seines Gartens.
    Es war der Klang der Natur der ihn umgab und der ihm innerer Frieden gab, während er hinauf zu den Sternen sah überprüfte er kurz sein Anwesen, spürte das Chakra seiner Gäste die friedlich schliefen. Na ja zumindest die meisten den eine dachte wohl auch noch nicht daran zu schlafen, eine junge Frau deren Bekanntschaft er in den Wäldern von Hi no Kuni gemacht hatte.

    Ein lächeln zierte seine Lippen als sie immer näher kam, sich einfach neben ihn setzte und seinem Blick folgte, und ebenso wie er die zahlreichen Sterne über sich erblickte. Ihr leuchten war so winzig klein, nicht mehr als ein Punkt am Himmel der Meilenweit entfernt war, und doch so voller Trost in so mancher einsamen Stunde.
    "Wunderschön nicht wahr, es gibt nur wenige Dinge auf dieser Welt die sich mit dem leuchten der Sterne messen können, und doch nie an ihre Schönheit heran kommen".
    "Und was gehört deiner Meinung nach zu den Dingen, die sich mit ihrer Schönheit messen können Naruto" wollte Samui wissen die er kurz anblickte, ein lächeln lag dabei einen Moment lang auf seinen Lippen.
    "Das leuchten in den Augen eines glücklichen Kindes, das von seinen Eltern geliebt wird" entgegnete er eher er wieder hinauf in den Himmel sah, eine Antwort mit der sie nicht gerechnet hatte.

    Und sie musste zugeben das er recht hatte, die Augen eines Kindes vermochten es heller zu strahlen als es alle Sterne zusammen könnten, und einem selbst zum strahlen brachten.
    "Gibt es etwas das du mit mir besprechen willst, oder leistest du mir nur Gesellschaft weil du dich noch nicht müde fühlst Samui".
    "Nun ja etwas gibt es da schon, ich wollte dich nur warnen den Kampf mit Meister Killer Bee nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, ansonsten würdest du das bitter bereuen. Bee wird sicher keine halbe Sachen machen und alles aufbieten was er kann, vor allem vor seinem Schwert-Stile solltest du dich in Acht nehmen, nicht einmal ein Sharingan könnte diesen durchschauen".
    "Das klingt ja fast so als seist du um mein Leben besorgt, du vergisst aber das ich kein einfacher Gegner bin den man mal so eben niederringen kann, er wird es nicht leicht gegen mich haben".

    "Und ich weiß dein Können zu schätzen aber Bee ist wesentlich erfahrener als du, nichts was du gegen ihn in den Ring werfen wirst, wird ihn sonderlich beeindrucken und aus der Reserve locken. Selbst das Hiraishin no Jutsu ist ihm bekannt, und er hat sicher schon eine Idee wie er gegen diese vorgehen wird, wen du es gegen ihn verwenden solltest".
    "Mag sein das er es kennt aber es wird ihm nichts nützen, er wird sich eingestehen müssen das ich der bessere sein werde und er Klang und Sanglos untergehen wird".
    "Und wieso bist du dir so sicher das er der Verlierer sein wird und nicht du, wer sagt das er dich nicht besiegen kann, wo eure Kräfte und Chakrareserven in etwas gleich sind. Auch die Kraft deines Bijus wird dir nicht den Sieg garantieren, da Bee anders als du das Komplette Chakra seines Bijus zur Verfügung hat, also was macht dich so sicher".
    "Die Tatsache, das ich ebenfalls einen Trumpf im Ärmel habe mit dem er nicht rechnen wird" erwiderte er nur gelassen, als er an das Ereignis vor einigen Tagen zurück dachte.


    Sechs Tage zuvor:

    "Bist du dir sicher das du das tun willst, du bräuchtest die andere Hälfte nicht wirklich da du auch ohne sie Stark bist Naruto", kurz wand er sich zu Sasuke um der einen skeptischen Eindruck machte. Er wusste das sein Freund nicht wirklich begeistert von seiner Idee war, vor allem weil das was er vorhatte die Opferung von Lebendigen Menschen erforderte.
    Zugegeben es waren Verbrecher und Mörder die für die Kunst herhalten würden, dennoch war Sasuke unwohl bei den Gedanken sie für diesen Zweck zu missbrauchen, auch wen es ehrenvollen Idealen diente. Nichts desto trotz war es Narutos Entscheidung und er würde sich dem beugen, obwohl er noch immer hoffte das er von seinem Plan ablassen würde, aber er kannte ihn besser.
    Er wusste das er seine Idee nicht aufgeben würde, und da es dem Schutz der Welt und der freien Völker diente, also würde er mitspielen und seine Rolle übernehmen.

    Naruto sah ihn an, eher er sich wieder der Wand des Uzumaki-Schreins zu wand in dem sie gerade standen, eine Wand an der zahlreiche Masken hingen aber nur eine würden sie brauchen.
    "Ja es muss sein, es wird sicher wieder einen Gegner wie Madara geben der die hälfte von Kuramas Chakra einfach so aus mir heraus reissen kann, und wen es soweit ist wird es besser sein ihn mit seiner ganzen Kraft stoppen zu können". Seine Augen weiter über die Wand schweifen lassend, fand er jene Maske die sie brauchen würde um ihren Plan durchzusetzen, die Maske des Totengottes.
    Naruto nahm sie von der Wand und übergab sie Sasuke, dieser wiederum wand sich einem der Fünf Verbrecher zu, die sie gefangen und hergebracht hatten.

    Er blickte ihn mit seinem Mangekyo-Sharingan an und brachte ihn unter seine Kontrolle, eher er ihn dazu zwang sich die Maske aufzusetzen, nur so würden sie die Versiegelung lösen können. So konnte dieser nichts anderes tun als sich den Bauch aufzuschneiden, als der Todesgott von ihm Besitz ergriff, und befreite so die Seelen die in diesem gefangen waren.
    Als nächsten nahm er die Schriftrolle zur Hand, die sie ihn einem von Orochimarus alten Verstecken fanden als sie ihn beseitigen wollten, und verwendete sie um das Edo Tensei no Jutsu auszuführen.
    Da in der der Schriftrolle die DNA der vier verstorbenen Hokagen enthalten war, konnte Sasuke die vier wieder beleben und befreien, nur so würde Naruto die andere Hälfte von Kuramas Chakra erhalten können. Für ihn bedeutete das aber auch seinem Vater gegenüber zu stehen, demjenigen der ihn zu einem Leben voller Hass und Missachtung verdammt hatte.

    Der ihm eine schwere Last und bürde auferlegt hatte, auch wen er gute Gründe dafür hatte, so hatte er keine Ahnung wie er bei einem aufeinandertreffen reagieren würde.
    Würde er wütend sein, gleichgültig oder voller Hass auf den der ihn dies aufgezwungen hatte, ohne das er in irgendeiner Weise bei dieser Entscheidung hätte mitreden können. Aber das würde sich nun zeigen, als die vier befreiten Seelen die frei im Raum umherschwirrten von den Opfern der Kunst Besitz ergriffen, eher eine dicke Staubschicht sich um sie legte und ihre Gestalt nachbildete.
    Nur wenig später, standen die beiden dem Hokagen der ersten zweiten dritten und vierten Generation gegenüber, die sie verwundert ansahn was vor allem der dritte tat. Völlig überrascht blickte er beide an, wunderte sich gerade die Gesichter von Sasuke und Naruto vor Augen zu haben, statt dem von Orochimaru was ihn völlig verwunderte.

    "Was hat das zu bedeuten, wieso habt ihr uns gerufen und wie habt ihr uns befreit, wir waren durch das Siegel des Totengottes gebannt was niemals gelöst werden könnte" verlangte er zu erfahren.
    "Das man es nicht lösen kann stimmt nicht ganz, es gibt Wege durch die man es brechen kann, aber sie erfordern ein Opfer das dam Totengott dargebracht werden muss um ihn herbei zu rufen" entgegnete Naruto.
    "Und wen habt ihr für dieses Opfer verwendet, ich hoffe keinen Unschuldigen der dafür sein Leben lassen musste" erwiderte die erste Generation.
    "Wir haben einige Verbrecher gefangen die eh hingerichtet worden wären für ihre Taten, und wollten so ihre Leben nutzen um zumindest etwas Gutes mit ihrer Hilfe zu vollbringen. Ihr habt das eure immerhin zum Schutz des Dorfes gegeben, und ihr verdient es dafür auch euren ewigen frieden zu erhalten, Sasuke" und wie auf Kommando löste er die fesseln des ersten zweiten und dritten Hokagen.

    Einzig und allein der vierte blieb noch, als die anderen Seelen hinauf in den Himmel stiegen, und die Körper die sie kurz bewohnten tot zu Boden sanken. Jetzt stand Naruto nur noch seinem Vater gegenüber, der ihn verwundert ansah, nicht wissend wieso man ihn noch in dieser Welt hielt, wo dies doch nicht der platzt war wo er hingehörte.
    "Ich lass euch kurz einen Moment allein, ruf mich mein Freund wen du bereit bist ihn gehen zu lassen", und mit diesen Worten verließ Sasuke den Schrein und damit waren beide nun wirklich allein. Minato nahm sich die Zeit seinen Erwachsenen Sohn zu betrachten, der ihm so ähnlich sah das ihm schon fast unheimlich war, aber es wunderte ihn nicht wirklich.
    Dennoch wusste er nicht was er von diesem wiedersehen halten sollte, ihm auf dieser Weise zu begegnen hätte er nicht erwartet, und schon gar nicht hier an diesem Ort.

    Dies war der Ort an dem seine Familie mütterlicherseits seine Spuren hinterlassen, nicht die seine und das machte das ganze irgendwie ein wenig Seltsam für ihn.
    "Wieso bin ich noch hier Naruto, du weißt das ich nicht hier sein dürfte und sein sollte, also lass mich wie die anderen aufsteigen und zu deiner Mutter gehen wo ich hin gehöre".
    "Ist das alles was du mir zu sagen hast Vater, keine letzten wünsche die du mir mit auf den Weg geben willst, du willst einfach gehen ohne die Möglichkeit zu nutzen ein letztes mal mit mir zu reden".
    "Über was sollten wir den reden, alles was ich mir für dich gewünscht habe hast du dir sicher bereits schon erfühlt, und das hast du aus eigener Kraft mit der Unterstützung deiner Freunde geschafft".

    Minato trat näher an ihn heran eher er ihm eine Hand auf die Schulter legte, "das einzige was ich mir noch gewünscht hätte wäre, das ich und deine Mutter dich auf deinem Weg hätten begleiten können. Aber dies war uns nicht vergönnt wie du sicher schon weißt, alles was ich noch tun kann, ist dich um Verzeihung zu bitten das ich dir Kyubi aufbürden musste".
    "Sein Name ist Kurama, und du musst dich dafür nicht entschuldigen Vater den durch Mama habe ich gelernt, das man auch als Jinchuriki glücklich sein kann. Und ich versteh warum du ihn mir anvertraut hast, ich habe dich deswegen lange gehasst und mich gefragt wieso mein eigener Vater mir das antat, doch Mama hat mir alles erzählt.
    Sie sagte mir das du es zum wohle der Welt getan hast, um den Frieden zwischen den Dörfern zu bewahren und um einen Krieg zu vermeiden, und jetzt muss ich dich bitten mir auch die anderen Chakrahälfte anzuvertrauen".

    "Wieso was hast du mit beiden hälften den vor, eine reicht vollkommen aus um das Dorf zu beschützen Naruto, du brauchst die andere Hälfte nicht mein Sohn".
    "Doch weil ich mir ein höheres Ziel gesteckt habe, ich will alle freien Dörfer beschützen und dauerhaften Frieden, und Freundschaft zwischen den Nationen schaffen. Mit Kuramas ganzem Chakra kann ich diese Zeil erreichen, mit beiden Hälften werde ich jeden Gegner bezwingen können wen dieser diesen Frieden bedroht, das ist wofür ich kämpfen will".
    "Und wen es dafür ist werde ich sie dir gerne geben" erwiderter Minato, als er begann mehrere Fingerzeichen zu schließen, eher er seine rechte Hand auf den Bauch seines Sohnes legte.

    Naruto konnte ein ziehen spüren, als die verlorene Hälfte von Kuramas Chakra die sein Vater in sich hatte in seinem Körper floss, aus zwei Hälften wieder ein ganzes wurde. Er konnte spüren das sein Freund seine ganze stärker zurück gewann, das seine volle Macht durch seinen Körper pulsierte, und sie hinter seinem geöffnetem Siegeln eingeschlossen wurde.
    Diese Gefühl war berauschend, es fühlte sich an als würde eine Sonne in seinem Innerem ihm neuer Kräfte verleihen, und diese würde er zum Wohle aller nutzen.
    "Ich danke dir Vater, für alles was du und Mutter für mich getan und für mich geopfert haben, und ich will das du weißt das ich dir und Mama für diese Opfer danke und das ich euch Liebe".

    "Und wir werden dich immer Lieben und immer über dich wachen, bis zu dem Tag an dem du zu un kommen wirst mein Sohn".
    "Ich weiß und nun wird es Zeit abschied zu nehmen Sasuke", wie aufs Stichwort erschien sein alter Freund, eher er das Fingerzeichen schloss um auch seine Seele zu entfesseln. Mit einem Lächeln auf den Lippen, und dem Wissen das sein Sohn ihm verziehen hatte, fuhr auch die Seele von Minato Namikaze hinauf in den Himmel wo sie hingehörte.
    Naruto und Sasuke blieben zurück, umgeben von den Leichen der Fünf Verbrecher die sie für ihren Plan gebraucht hatten, und doch wussten sie das sie mit ihrem Tod eine gute Tat vollbracht hatten.
    "Na los machen wir uns an die Arbeit und begraben diese Hund, lasen wir ihnen zumindest ein bisschen würde zuteil werden", gesagt getan als sie sich einen von ihnen auf die Schulter hievten und hinaus trugen.




    Als der nächste Tag anbrach, und die Zeiger seiner Uhr langsam auf Zwölf Uhr Mittags zu kroch saß er schon auf dem Trainingsplatz Sieben, in sich gekehrt und ruhig bereit für das was kommen würde. Während er in eine leichte Meditation vertieft war, konnte er Kuramas ganze Kraft spüren die durch seine Keirakukei floss, und es war wahrlich eine überwältigende Kraft.
    Im Vergleich zu Früher war es ein Unterschied wie Tag und Nacht, glaubte er damals schon der stärkste Shinobi zu sein, so würde er sich jetzt als einen Titanen sehen. Es war einfach nur überraschend wie groß die Kraft des Fuchses war, wen beide Hälfte seines Chakras zusammen kamen, so wie es hätte sein sollen und immer war.
    Nichts desto trotz schob er diese Gedanken beiseite, als er er mehrere Personen auf sich zukommen spürte, es war eher eine ganze scharr wobei eines deutlich heraus stach.

    Es war das seines Gegners der es offenbar kaum erwarten konnte, sich mit dem besten von ganz Konoha messen zu dürfen, etwas das er sicher schon bald bereuen würde.
    Nur wenig später sah er sich den Bund zusammen gewürfelten Haufen an der da auf ihn zu kam, und musste erkennen das Killer Bee und der Raikage nicht die einzigen Hochangesehenen Shinobi waren. Mitunter waren auch Jiraiya und Tsunade unter den Schaulustigen, ebenso wie die die Clanführer aller in Konoha vertretenen Clans, und viele der Anbu und Jo-Nin mit denen er schon gemeinsam gekämpft hatte.
    Insgesamt waren es sicher an die Zweihundert Personen die dieses Spektakel verfolgen würde, um zu sehen wer wirklich der bessere von beiden war, auch Karui und Omoi waren hier.
    Sicher wollten sie sich nicht entgehen lassen, wie ihr Meister mit ihm den Boden aufwischen würde, aber in dieser Hinsicht würde er sie sicher enttäuschen.

    Killer Bee trat langsam nach vorne und stand nun keiner Zehn Meter von ihm entfernt, während sich alle anderen verteilten um das Spektakel so besser sehen zu können.
    "Und wie sieht es aus Bro, bist du bereit eine saftige Abreibung zu kassieren die sich gewaschen hat" spottete er und Naruto grinste nur, machte aber noch keine Anstalten sich zu rühren.
    "Ich würde an deiner Stelle dein Mund nicht zu weit aufreißen, ansonsten könnte es peinlich sein, wen ihr in spätesten zwanzig Minuten auf dem Boden im Staub liegt".
    "Dazu wird es sicher nicht kommen" erwiderter dieser nur, eher er zwei seiner Kurzschwerter zog und sein Chakra fließen ließ, und wie er erwartet hatte besaß er die Natur des Donners. Damit hatte Naruto schon einen Vorteil mehr auf seiner Seite mit der er nicht rechnen würde, als er gerade Wegs auf ihn zustürmte, bereit ihm den ersten Schlag zu versetzten.

    Er sprang blitzschnell auf und zog sein eigenes, eher er mit diesen den ersten hieb ausführte, den Bee gezwungen war abzuwehren aber nicht mit dem rechnete was dann geschah. Die Schneide seiner Schwerter brachen unter seinem Hieb einfach durch, die Klingen fielen sauber abgetrennt zu Boden und zwangen ihn zum Rückzug.
    Er wich einige Meter von ihm zurück, und warf die abgebrochenen Schwerter die nutzlos geworden waren, einfach zu Boden während er seinen Gegner ansah. Erst jetzt bemerkte er den leicht bläulichen Schimmer den seine Waffe umgab, und wusste wieso er seine mit Raiton geschärften Klingen einfach durchschlagen konnte.
    "Verstehe ihr habt die Natur des Windes, dann sollte ich wohl auf Raiton Künste verzichten aber ich habe da ja noch einiges mehr auf Lager", und im nächsten Moment konnte er sehen wie sein Körper mit Biju-Chakra überzogen wurde.

    Naruto wusste selbst das er jetzt ernste machen würde, den er wusste genau wie schnell er in diesem Zustand sein würde, hatte er diesen Modus selbst mehr als nur einmal benutzt.
    Das Chakra das ihn umgab formte drei Schwänze, wodurch er noch sein normales äußeres beibehielt erst wen es mehr Schwänze bilden würde, würde seine Haut abplatzen und ihn vermischt mit Chakra umgeben. Wen er es so wollte würde er auf diesem Niveau gegen ihn kämpfen, und nur wenig später war er selbst auch von Kuramas Chakra umgeben, bereit sich mit ihm zu messen.
    Und dann stürmte Bee auch schon ihn zu, den Arm zum Schlag erhoben und zielte auf seinen Hals um ihm eine zu verpassen, doch er wich einfach aus, packte ihn mit einem seiner Chakra schweife und zog ihn an sich. Doch Bee hatte dies schon erwartet und stemmte sich in den Boden, zog im gleichen Moment an dem Schwanz der ihn gepackt hatte, und warf ihn auf einen Baum zu.

    Das hatte Naruto nicht erwartet, stemmte sich aber mit den Füßen voran gegen den Stamm eher er sich abdrückte, und sich von diesem mit solcher Kraft abstieß das der Baum durchbrach. Der Wipfel viel in den Wald hinein, wirbelte Staub auf und verschreckte dabei einige Krähen die Laut krächzend davon flogen, während er mit der rechten Hand ein gewaltiges Rasengan schuf.
    Etwas das alle Anwesenden mit staunen beobachteten, hatte dieses doch mindestens einen Durchmesser von knapp drei Meter, und besaß bestimmt enorme Zerstörungskraft. Jiraiya musste sich eingestehen das der Bengel wahrlich besser war als er vermutet hatte, wen er dann noch bedachte des er es mit dem Chakra von Kyubi formte. Bee schlag seine drei Schweife um sich und deckte sich mit diesen, als er ihn damit traf und es ihn zurück zu drängen versuchte, mit aller Kraft stemmte er sich in den Boden.

    Doch angesichts der Ausmasses des Rasengans, hatte er keine andere Wahl als irgendwie auszuweichen, und drückte ihn so an sich vorbei in den Wald hinein. Narutos Angriff traf eine Alte dicke Eiche, die diesem nicht standhalten konnte als es den Stamm regelrecht zerfetzte, und die Krone des Baumes tief in den Wald hinein schleuderte.
    Nebenbei riss sein Rasengan noch eine etwa dreihundert Meter lange Furche in den Wald, eine die erst in Jahren wieder zugewachsen sein würde, wen Yamato nicht nachhelfen würde. Naruo aber hatte keine Zeit sich um dieses kleine Detail zu kümmern, er wand sich um erblickte Bee keine Zehn Meter von sich entfernt, der das Chakragewand wieder zurück zog.
    Vielleicht sah er ein das er nicht siegen könnte, und wollte Aufgeben aber dem war nicht wirklich so als er auf ihn zu eilte, eher im nächsten Moment acht Kraken-Beine aus dem Boden schossen.

    Erst jetzt erkannte er seine wahren Absichten, er wollte nicht aufgeben sondern ihn fangen um ihn Bewegungslos zu machen, und so leichter der Sieg zu erringen wie er glaubte.
    Aber da hatte er die Rechnung ohne ihn gemacht, als er ebenso das Chakra von Kurama zurück zog und es dazu nutzte, es zu Schweifen zu bilden die seine Kraken-Beine umschlangen und sie festhielten. Aber es war nicht das goldene Biju-Chakra das alle kannten, es waren wirklicher Schweife wie die eines Fuchses, Schweife die mit Rot-Braunem Fell überzogen waren.
    Jiraiya und Tsunade wussten das er diese nur tun könnte, wen er das gesamte Chakra von Kurama zur Verfügung hätte und nicht nur eine Hälfte davon, aber die andere war unwiderruflich mir Minatos Tod verloren gegangen.

    Offenbar würden sie einige Fragen an Naruto haben, wen dieser Kampf vorbei wäre doch noch stand das Ergebnis noch nicht fest, doch sie waren sich jetzt schon sicher das er gewinnen würde. Bee hingegen sah ihn an, musste anerkennend zugeben das er ihm ein ebenbürtiger Gegner war, noch dazu vielleicht der Beste mit dem er je gekämpft hatte.
    Und doch wurde er ein wenig misstrauisch als Naruto begann zu grinsen, als er die Beine seines Bijus so fest hielt, das es ihm unmöglich war sich aus diesem Griff zu befreien.
    "Weißt du worin der Unterschied zwischen uns beiden liegt Bee, im Gegensatz zu deinem hat mein Partner einen Schwanz mehr zu Verfügung" warf er ihm entgegen, eher ein weiterer Schweif nach ihm schlug. Diesem konnte er unmöglich abwehren, so schnell wie er ihn erreichte und ihn traf, mit solcher Kraft das er sich dabei krümmte eher er gepackt wurde.

    Naruto zog ihn an sich und riss ihn von den Beinen, die des Hachibi wurden dabei wieder unter die Erde gezogen, als er auf ihn zustürmte und zuschlug. Sein Schlag traf ihn in den Magen mit unglaublicher Kraft, und warf ihn zurück doch Naruto war noch nicht fertig mit ihm, als er ein dreizackiges Kunai aus einer Tasche zog und es nach Bee warf. Der Raikage erkannte diese natürlich wieder, er hatte schon damit gerechnet das er diesen Trumpf ausspielen würde, da er wie sein Vater wusste wann es am geschicktesten war diesen zu benutzen.
    Im nächsten Moment sah er wie dieses Kunai an Bee vorbei flog, ihn um Haaresbreite verfehlte eher Naruto wie aus dem nichts hinter ihm erschien und ihm erneut einen Tritt in den Rücken verpasste. Doch als er den Sprung durchgeführt hatte, war ihm etwas merkwürdiges aufgefallen, nämlich das er zwei Markierungen statt einer spüren konnte.

    Und dann erkannte er woher die anderes stammte, es war eine die offenbar an einem der Kraken-Beinen des Hachibis angebracht war, wohl von seinem Vater dem er auch schon begegnet war. Naruto nutzte dies zu seinem Vorteil, erschien hinter ihm mit einem Odama-Rasengan mit dem er ihn attackieren konnte, und das er mit einem Bein seines Partner abwehren wollte.
    Allerdings bracht ihm das nicht viel, den er wurde durch das Rasengan davon geschleudert, schlug mehrmals auf dem Boden auf eher er mit unglaublicher Wucht gegen einen Baum krachte. Die Luft wurde dabei aus seinen Lungen getrieben, sein Körper war mittlerweile übersät von Kratzern und Schrammen, die ganz sicher eine weile brauchen würden um abzuheilen.
    Er war so außer Atem und am Ende, das er nicht einmal die Kraft aufbringen konnte sich zu erheben, und als er es doch versuchte kippte er sofort wieder nach hinten um.

    Sein Gegner war wahrlich besser und stärker als er, er dominierte diesen Kampf und hatte alle Vorteile auf seiner Seite, etwas das er sich eingestehen musste als er vor ihm erschien. Das ihm dies hier nicht viel abverlangt hatte sah man ihm an, er sah noch so frisch und Munter aus wie vor dem Kampf, blickte grinsend auf ihn hinab als er ihm die Hand anbot die er verdattert anstarrte.
    "Du kannst sie ergreifen und aufgeben Bee, oder dich erheben und mich weiterhin angreifen wen du es wünschst, die Wahl liegt bei dir aber wir wissen beide wie das Enden wird wen du weitermachen solltest". Noch immer auf die angebotenen Hand starrend, musste er sich eingestehen das er ihm wahrlich unterlegen war, und es besser für ihn und seine Gesundheit wäre wen er diesen Kampf aufgeben würde.
    Ein Guter Shinobi erkannte seine Grenzen, und wann er sich geschlagen geben musste, und hier war dies offenbar der Fall das er seinem Gegner nicht gewachsen war.

    "Gut ihr habt gewonnen ich gebe auf" verkündete er laut, als er sich von Naruto aufhelfen ließ und er ihn stützte, als er wieder umzukippen drohte und mit ihm zu den anderen hinüber ging. Ein jeder von ihnen war erstaunt, den selbst die Ninja aus Kumogakure konnten nicht glauben wie leicht es ihm gelungen war, den besten Kämpfer ihres Dorfes zu besiegen.
    Gegen Naruto Uzumaki war wohl kein Kraut gewachsen, wie sich selbst der Raikage eingestehen musste, der mit angesehen hatte wie leicht er Bee besiegen konnte. Na gut das er die Natur des Windes hatte wusste ja keiner im voraus, wäre dies nicht der Fall gewesen hätte Bee sicher eine reale Chance gegen ihn gehabt.
    Da aber die meisten seiner Künste auf seiner Chakra-Natur Raiton basierten, haben ihn diese heute nichts gebracht gegen einen Gegner der Futon beherrschte.

    Er sollte schon froh sein das er nicht auf die Fuin-Jutsus zurück griff die er kannte, ansonsten wäre dieser Kampf schon nach wenigen Sekunden entschieden gewesen.
    "Sakura kannst du dich um seine Verletzungen kümmern, wir können ja nicht zulassen das er total zerschrammt und ramponiert durch das Dorf läuft, das würde ein schlechtes Licht auf unser Dorf und unser Gastfreundschaft werfen".
    "Ich werde mich um ihn kümmern, und in der Zwischenzeit erklärst du mir mal wie du an die andere Hälfte von Kuramas Chakra gekommen bist, wo diese doch in Mintao Versiegelt war der bei deiner Geburt starb. Und wir beide wissen das er dafür eine Kunst benutzte, bei der seine Seele im Totengott selbst gebannt wurde, und man diese niemals hätte zurück holen können" entgegnete Tsunade, die mit Bees Heilung begann.
    "Das Stimmt nicht ganz, man kann die Versiegelung des Totengottes aufheben wen man das richtige Hilfsmittel dazu hat" entgegnete er, was Jiraiya aufhorchen ließ als er dies erwähnte.

    "Dann warst du also am Schrein der Uzumakis, wo die Versiegelungsmasken des Clans aufgehoben und zugleich geschützt werden, wie hast du davon erfahren dieses Wissen ging mit dem Tod deiner Mutter verloren".
    "Nicht ganz Orochimaru hat Dokumente und andere Wissens-Hinweise gefunden die er entschlüsselt hat, um die Vier Kagen wieder zurück holen zu können, ich und Sasuke haben diese aber in Verwahrung genommen".
    "Wovon zum Teufel redet ihr da, was soll das heißen es gab Hinweise auf die Geheimnisse des Uzumaki-Clans" wollte Tsunade in Erfahrung bringen, als beide sie kurz ansahen eher Naruto das Wort ergriff.
    "Es gab eine Schriftrolle in der stand wie man Kontrolle über den Totengott erlangt, dazu braucht man aber eine bestimmte Maske aus dem Uzumaki-Schrein, jenen Schrein der Außerhalb von Konoha steht. Hat man diese kann man die Seelen die ihn ihm versiegelt sind zurück holen, da man dazu aber seinen Bauch aufschneiden muss nachdem der Gott in einen gefahren ist, endet dies Tödlich für den Anwender".

    "Und wie kommt es dann das du noch lebst, hast du einen Doppelgänger benutzt um den Totengott von dir Besitz ergreifen zu lassen?"
    "Das würde nicht funktionieren, wir haben Verbrecher und Mörder benutzt die wir gefangen haben um die Seelen der früheren Kagen zu befreien, mit Edo-Tensei haben wir sie dann beschworen und hinauf in den Himmel fahren lassen. Vorher bat ich meinen Vater mir noch die andere Hälfte von Kuramas Chakra anzuvertrauen, damit ich das Dorf und alle freien Völker mit dieser Kraft beschützen kann, vor wem auch immer".
    "Das heißt aber auch das er wieder die Vier Kagen zum Kampf beschwören kann Naruto, was du getan hast geschah aus einer Guten Absicht heraus aber es war ein Fehler" entgegnete Tsunade, die mit der Behandlung von Bee fertig war und sich wieder erhob.

    "Das habe ich natürlich bedacht, daher habe ich die Maske des Totengottes zerstört und den Schrein im Erdboden versiegelt, er wird annehmen das wir damit seine Absichten durchschaut und vereitelt haben. Er weiß also nicht das die Seelen der vier Kagen wieder frei sind, und wen er mir begegnet und kapiert was ich getan habe, wird es für ihn schon zu spät sein um dieses Wissen noch zu nutzen".
    "Hoffen wir es, du weißt das er als Gegner nicht zu unterschätzen ist wen er die Toten zur Hilfe ruft" entgegnete Jiraiya der ihn streng ansah, als würde er ihn für seine Tat tadeln wollen.
    "Ich weiß aber du weißt auch das man mich nicht unterschätzen sollte, wie ich heute wieder einmal bewiesen habe, ich werde mich jetzt zurück ziehen um ein wenig zu trainieren" und mit diesen Worten verschwand er in einem Blätterwirbel verschwand. Was aber ebenfalls unbemerkt blieb war die Tatsache, das auch Samui unbemerkt verschwand um ihn aufzusuchen und ein wenig zu scheuchen, auch wen dies bei näherer Betrachtung keine wirkliche gute Idee war.




    Natürlich hatte er gespürt das sie ihm gefolgt war, sie machte sich ja nicht einmal die Mühe ihr Chakra zu verbergen, um ihm heimlich zu folgen wie sonst. Nein sie wollte offenbar das er es wusste, also beschloss er dies auch ein wenig zu nutzen in dem er sie woanders hin führen würde, als dorthin wo sie erwaten würde.
    Und sie schien diese zu bemerken als ihr auffiel das er die Richtung wechselte, und plötzlich auf einem Wald zu ihrer Linken zu hielt, sich immer weiter von den Trainingsplätzen entfernte.
    Natürlich schoss ihr die Frage durch den Kopf wohin er jetzt wollte, wollte er sie zu einem seiner Lieblingsplätze führen, oder sie einfach nur in die irre leiten? Sie wusste es nicht aber sie würde sich ganz sicher nicht von ihm abhängen lassen, auch wen er ein Anbu war und dies sicher mit Leichtigkeit schaffen könnte.

    Sie würde an ihm dran kleben, wie ein Zecke an ihrer Beute von der sie sch nicht mehr abschüttern lassen würde, sie würde ihm folgen egal wohin er wollte. Nur kurze Zeit später merkte sie wie sich die Bäume zu lichten begannen, wie immer mehr Licht durch das Geäst hindurch fiel um die Schatten zu vertreiben. Und dann kamen sie aus dem Wald heraus auf eine Lichtung die an einem See lag, ein wenig verwirrt gegen die Sonne anblinzelnd, bemerkte sie aber das sie ihn nicht mehr spüren konnte.
    Sein Chakra war nicht mehr wahr zu nehmen, und irgendwo erblicken konnte sie ihn auch nicht, also hatte er sie doch noch abgehängt doch wann und wie? Sie war ihm die ganze Zeit über dicht auf den Fersen gewesen, wäre sie an ihm vorbei gerauscht hätte sie ihn zumindest sehen, oder ihn sonst auf irgendeine Art bemerken müssen.

    Aber so war es nicht er war einfach Weg, doch ihr Augenmerk lag in diesem Moment mehr auf der Umgebung um sich herum, betrachtete die bunte Blumenwiese die vor ihr ausgebreitet lag.
    Ein leichter Windhauch kam auf, der den Duft der um sie herum wachsenden Blüten zu ihr trug, ein Duft der aus vielen verschiedenen Düften bestand und zugleich einzigartig war. Sie blickte weiter in die Ferne, ließ ihre Augen über den See hinweg wandern, in dessen Mitte sich eine kleine Insel gebildet hatte auf dem ein einzelner Kirschbaum wuchs.
    Der aufkommende Wind wiegte die weit verzweigten Äst sanft hin und her, löste einzelne Blätter der Blüten von diesen, und trug sie über das Wasser hinweg zu ihr.
    Es war ein Ort der Stille und der Harmonie, ein unberührtes Stück Himmel an das kein Mensch je Hand anlegen würde, zumindest keiner der die Schönheit dieses Ortes zu schätzen wusste.

    "Ein schönes Fleckchen Erde nicht war, voller Ruhe und Frieden wie man ihn in seinem Leben nur selten kennen lernt", die plötzliche Stimme hinter ihr ließ sie leicht zusammenzucken. Natürlich wusste sie wer da hinter ihr stand, so dicht das sie seinen Atem an ihrem Ohr spüren konnte, doch wann er sich ihr genähert hatte war ihr nicht bewusst.
    Er war einfach da gewesen, und sie hatte weder seine Anwesenheit noch sein Chakra spüren können, er war wie aus dem nichts aufgetaucht ohne sich anzukündigen.
    Dabei war er ihr sie nah gekommen das ihr seine Nähe erst jetzt so richtig bewusst wurde, und sich ihr Herzschlag beschleunigte als sie merkte, das nicht einmal mehr ein halber Meter zwischen ihnen lag. Er hätte einfach nur seinen Arm ausstrecken müssen, und hätte ihr diesen sofort um die Taille oder um die Schulter legen können, so dicht hinter ihr stand er.

    Aber er tat es nicht, er ließ sie stehen und ging an ihr vorbei seinen Blick hinaus auf den See gerichtet, beobachtete die einzelnen Kirschblüten die über das Wasser hinweg glitten. Er wirkte in diesem Moment wie ein Mann, dessen Seele zutiefst geschunden war und der nach Erlösung und Frieden suchte, einem der ihm im Leben wohl versagt geblieben war. Als seine Stimme im nächsten Moment erklang, lag ihn ihr zu gleichen teilen Trauer als auch Freude, was sie wahrlich sehr genau heraus hören konnte.
    "Diesen Ort fand ich an meinem Sechzehnten Geburtstag, und schlenderte wieder einmal ziellos durch die Straßen bis ich tief hinein in den Wald lief, und irgendwann hier auf dieser Wiese stand". Einen Moment lang herrschte Stille als er sich setzte, die Ruhe auf sich wirken ließ eher er wieder klar und deutlich weiter redete, und ihr weiter von seiner Erinnerung erzählte.

    "Ich wusste nicht wieso es mich hierher zog, aber als ich meinen Fuß auf diese kleine Wiese hier setzte fühlte ich mich ruhig, nicht Rast- und Ziellos wie sonst auch. Ich fühlte mich wie jemand, der in den Schoss seiner Familie zurück kehrte die er seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte, und das obwohl ich nie eine Familie hatte.
    Jiraiya fand mich und als ich ihn fragte wieso ich mich hier so ruhig und geborgen fühlte, sah er mich nur lächelnd an, eher er auf den Kirschbaum dort wies". Wieder hielt er kurz inne, als er an diesen Tag vor fast als acht Jahren zurück dachte, während Samui langsam näher an ihn heran schritt und sich neben ihm nieder ließ.

    "Er erzählte mir das dieser Baum von meinem Urgroßvater väterlicherseits dort gepflanzt wurde, das es Tradition in der Familie meines Vaters war, den Geburtstag des Sohne hier zu feiern. Deshalb fühle ich mich hier so geborgen und von allen Sorgen befreit, weil ich offenbar die Anwesenheit meiner Ahnen fühlen kann, und die meines Vaters und meiner Mutter.
    Er glaubt das ich hier mit ihnen verbunden bin, das ich sie spüren kann als wären sie bei mir als stünden sie neben mir, und würden mit einem Lächeln auf mich herab blicken".
    "Und wieso hast du mich hierher geführt, wen dies hier ein Ort deiner Familie und deiner Vergangenheit ist" wollte sie von ihm wissen.
    "Weil ich mich mit dir auf die gleiche Art und Weise verbunden fühle, wie hier an diesem Ort mit meiner Familie die ich nie kannte" entgegnete er, eher er sie kurz ansah und wieder über den See hinweg blickte.

    "Das ich dir begegnet bin war kein Zufall Samui, den an Zufälle dieser Art glaube ich nicht mehr nachdem was ich schon alles erlebt habe, ich glaube ich sollte zur dir finden. Nenne es Schicksal oder Fügung, aber ich glaube daran das ich mit Absicht von einer höheren Macht geführt wurde, eine die mich zu dir brachte als du mich brauchtest. Ich glaube das wir einander begegnen sollten, nicht nur zum Wohle unserer beiden Dörfer, sonder auch zur Erfüllung unseres eigenen Glückes".
    "Das ist ein schöner Gedanke, aber wir beide wissen das es doch nur Zufall war Naruto und mehr nicht".
    "Glaube das ruhig wen du willst aber ich bin mir sicher das er nicht so ist, das war kein Zufall sondern eine Fügung des Schicksals" entgegnete er nur sicher, eher er schweigend zum Kirschbaum sah.




    Keuchen und nach Luft ringend stand sie ihm gegenüber, lauernd und wartend auf das was als nächstens kommen würde, und sie war sich sicher das sein nächster Angriff bald kam. Naruto sah sie an und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, als er sie genau musterte und seinen Blick über ihre verschwitzte Haut wandern ließ.
    Mittlerweile war es schon später Nachmittag, und das kleine Training das sie hier außerhalb von Konoha veranstalteten, forderte ihr wahrlich einiges ab. Ihr war so warm geworden das sie ein Teil ihrer Kleidung freiwillig ablegte, ihm nur noch in einem Top und ihrem kurzen Rock gegenüber stand.
    Er salbst hatte lediglich seinen Mantel und seine Langärmliges Shirt ausgezogen, würde er hier Oben ohne kämpfen würde sie dies sicher zu sehr ablenken und irritieren.

    So war sie aber immer noch in der Lage, sich gegen seinen Attacken behaupten zu können, auch wen der Anblick seiner Muskelbepackten Arme und Brust unter seinem engen Shirt, sie auch schon aus dem Konzept brachten. Das Grinsen auf seinen Lippen wuchs, als er einen Arm ausstreckte und seine Chakra schmiedete das er zu einer Kugel formte, einer die vier Zacken bildete wie ein Shuriken.
    Und an dem hohen klang den sie dann hörte, wusste sie das es eine Futon-Kunst war, und eine mächtigen und äußerst starke noch dazu so wie es schien. Ohne zu zögern begann sie mehrere Fingerzeichen zu schließen, als er auf sie zustürmte bevor sie ihre Hände auf den Boden presste, und eine zwei Meter dicke Erdmauer vor ihm errichtete. Natürlich wusste sie nicht ob ihn dies aufhalten würde, aber ein versuch war es allemal wert, irgendetwas musste sie ja tun um ihm Einhalt zu gebieten.

    Aber die nächsten Sekunden zeigten ihr das es nichts half, als er mit seinem Futon-Rasengan auf die Mauer traf, sah sie nur kurze Zeit später wie sich Risse bildeten eher sie auseinander gerissen wurde. Den Gesteinsbrocken ausweichend die ihr entgegen flogen, bemerkte sie nicht das er sie wieder von der Seite Angriff, doch ihr gelang es ihm letzen Moment auszuweichen.
    Sein tritt verfehlte sie nur um einige Zentimeter, eher sie ihr Kurzschwert zog und nach ihm hiebte, was ihn zurück weichen ließ um vorerst auf Abstand zu gehen. Sie nutzte dies um sich ins Unterholz der Bäume zurück zu ziehen, um ihn in den sie umgebenden Wald zu locken, und um ihm dort eine Falle zustellen.
    "So leicht wirst du mir sicher nicht entkommen Samui" rief er ihr hinterher, als er die Verfolgung aufnahm und ihr nach jagte, bis jetzt lief noch alles nach ihrem Plan.

    Aber ihn kurzzeitig abzuschüttern um ihm verborgenen eine Falle für ihn zu errichten, würde der schwierigere Teil werden, da er ja über einen außergewöhnlichen Erkennungssinn verfügte.
    Ihm war es immerhin gelungen, ihre Gruppe bis vor das Tor von Kumogakure zu führen ohne entdeckt zu werden, und das wo die Grenze von den besten Anbu des Raikagen bewacht wurden. Einen Moment der Unachtsamkeit hatte sie es zu verdanken das er sie einholte, ihr einen kräftigen Schlag versetzte den sie gerade noch blocken konnte.
    Sie fiel von den Ast auf den sie gestanden hatte, und landete gerade noch auf den Füßen als er sie erneut Angriff, und sie feststellte das es nur ein Doppelgänger war der sie attackiert hatte. Sie aber kam ihm zuvor und schlug zuerst nach ihm, er allerdings fing diesen mit Leichtigkeit ab, ergriff ihr Handgelenk eher er auch ihr anderes packte und festhielt.

    Er drängte sie mit schnellen Schritten Rückwärts, solange bis sie einen Baum im Rücken hatte, und sie keine Möglichkeit zur Flucht mehr hatte es aber dennoch versuchte.
    Es war aber vergeblich, gegen seinen eisernen Griff kam sie einfach nicht an, also musste sie sich Wohl oder Übel in ihr Schicksal und ihre Niederlage fügen. Erst jetzt als sie ihn sich genauer ansah, erkannte sie das ihr kleines mehrstündiges Training in nicht einmal erschöpft hatte, während sie schon aus dem letzten Lock pfiff. Seine Ausdauer und Kondition war wahrlich beachtlich, mit dieser würde sie erst nach einem Jahrzehnte langem Training mithalten können, so viel war schon mal sicher.
    Er hingegen lächelte nur und ließ sie zu Atem kommen, wobei sein Blick an einer Schweißperle hängen blieb die über ihrer Wange ihren Hals hinab lief, und weiter über ihr rechtes Schlüsselbein.

    Er wand diesen sofort ab, eher ihm dies hier noch zu peinlich werden würde und zu einer Körperliche Reaktion, die ihr sicher nicht verborgen bleiben würde. Als er aber wieder ihr Gesicht betrachtete wurde es dadurch nicht besser, eher das Gegenteil war der Fall den sein verlangen wuchs, vor allem als er auf ihren Mund blickte.
    Diese vollen sinnlichen Lippen über die immer wieder stoßweise ein atmen kam, machten seine Lage nicht gerade angenehmer, und das verlangen nach ihr nur um so stärker.
    Er wusste nicht wie lange er diesem noch standhalten konnte, oder ob er es einfach wagen und den ersten Schritt tun sollte, aber was wen sie ihn abwies? Sicher ihm war aufgefallen das sie seine Nähe suchte, das hieße aber noch lange nicht das sie das gleiche Verlangen verspürte wie er, oder etwa doch?

    Was hatte er den schon groß zu verlieren, mehr als eine saftige Ohrfeige würde er sich ganz sicher nicht einhandeln, und eine beginnende Freundschaft damit ruinieren. Er fand das es das Risiko alle mal wert war, das sie es mehr als Wert war es heraus zu finden wie sie zueinander standen, und ob mehr zwischen ihnen sein könnte als nur Freundschaft.
    Sein Blick den sie im nächsten Moment erhaschte, vermochte sie nicht zu deuten da zuviel in diesen abzulesen war, als das sie auch nur eine einzige Empfindung klar benennen konnte. Doch im nächsten Moment lag ihre Aufmerksamkeit auch mehr auf etwas anderem, als das sie daran einen weiteren Gedanken verschwenden könnte. Naruto hatte sich zu ihr vorgebeugt und ihren Mund mit dem seinen verschlossen, zuerst weiteten sich ihren Augen vor Überraschung, eher sie diese schloss.

    Sie wehrte sich nicht gegen ihn oder versuchte ihn zurück zu drängen, nein sie begrüßte es mehr, als sie seinen sanften zögerlichen Kuss genoss. Ihre Lippen erwiderten den Druck den seine auf die ihren ausübten, spürten wie er den Geschmack der ihren in sich aufnahm, und ihn sich ganz genau einprägte. Es war einer den er nicht einmal genau benennen konnte, zu viele Aromen trafen hier aufeinander um auch nur eine Note klar erkennen zu können, aber er war köstlich.
    Langsam wanderten seine Hände ihre Arme hinab, strichen sanft über ihre zarte Haut was ihre einen Schauer bescherte, eher seine Finger ihre Wangen hinab zu ihrer Taille glitten. Ihrer neu gewonnenen Bewegungsfreiheit bewusst geworden, glitten ihre schlanken Finger seinen Nacken hinauf in sein Haar, zog ihn zu sich während er seine Arme um ihrer Hüfte schlang.

    Seine Zungenspitze strich sanft über ihrer vollen sinnlichen Lippen, bettelten stumm um Einlass den sie ihm gewährte und ihn bereits erwartete, als sie der seinen entgegen kam.
    Wie als würde sie zerbrechliches Glas in ihren Händen halten, berührte sie die seine und begann sie zu umgarnen, ihn zu verführen damit er ihr vollends verfiel was er schon war. Ihr rechtes Bein legte sich um seine Hüfte, drückte ihn dadurch noch näher zu sich, als er sich von ihr löste und sie einmal tief durchatmete. So wie er hatte noch kein Mann sie geküsst, doch wen sie glaubte das dieses Vergnügen schon zu ende sei, so musste sie feststellen das sie sich irrte.
    Seine Lippen begannen ihren Hals hinab zu Wandern, ihre Finger verkrallten sich in seinem Haar während ein keuchen über ihre Lippen kam, ein Klang der für ihn wie Musik in seinen Ohren war.

    Es zeigte ihm das es ihr gefiel, das sie es genoss wie seine Lippen ihrer zarte Haut hinab wanderten und diese mit sanften Küssen bedeckte, bis sie zu zittern begann. Ein zittern das sie nicht kontrollieren konnte, wodurch er innerlich zu grinsen begann als er bemerkte, wie leicht er sie aus der Fassung bringen konnte.
    Etwas das sich auch dadurch zeigte, das sie seinen Mund von ihren Hals hinfort riss, eher sie den ihren verlangend und hart drängend gegen den seinen Drückte. Es war diesmal ein Kuss in den sie ihre ganze Leidenschaft hinein legte, als er seine Hände auf ihren wohlgeformten Hintern legte und sie leicht anhob, wodurch sie ihr anderes Bein auch um seine Hüfte legte.
    Genau darauf war er hinaus gewesen, eher er mit ihr einen Sprung machte, und nun auf seinem Bett in seinem Schlafzimmer stand, eher er sich nieder kniete.

    Sanft legte er sie auf der weichen Matratze ab, als ihrer Hände hinab zum Bund seines Shirts wanderte, und dieses langsam immer höher zog bis er die Arm nach Oben streckte. Sein Körper von dem lästigen Kleidungsstück befreit das sie unachtsam zur Seite warf, ließ sie es sich nicht nehmen ihn genau zu betrachten, mit ihren Händen über seine Haut zu wandern.
    Ihrer Fingerspitzen fuhren seine Muskeln entlang, zogen die Furchen zwischen seinen Brust und Bauchmuskeln nach, was ihn diesmal erschauern ließ wie sie bemerkte. Gleiches mit gleicher Münze zurück zu zahlen, ließ sie grinsen und dieses vergnügen genießen, eher sie sich etwas aufbäumte und mit ihren Lippen seine Haut liebkoste. Ein leises keuchen entwich seinen Lippen diesmal, eher er ihre Händen Einhalt gebot und sie einfing, bevor er sie wieder in die weiche Matratze drückte und sie abermals verlangend küsste.




    Als der nächste Morgen dämmerte und die Sonne bereist dabei war aufzugehen, lag Naruto schon eine ganze weile wach in seinem Bett, und betrachtete lächeln die schlafenden Schönheit die bei ihm war.
    Samui Kopf ruhte seelenruhig auf seiner Brust, ihr Ohr ganz dich an seinem Herzen das sie sicher schlagen hören konnte, wen auch unbewusst. Ihre rechtes Bein hatte sie zwischen seine geschoben, sich so eng wie möglich an ihn geschmiegt nach ihrem Vergnügen vor einigen Stunden, eher sie wie er einschlief. Ihre rechte Arm hatte sie um ihn gelegt, während er sie in seine Arme geschlossen hatte, und ihr einen Sanften Kuss auf die Stirn gab kurz bevor er die Augen schloss.
    Sie so zu sehen und sie zu spüren, erfühlte ihn mit einem Glücksgefühl das er so noch nie verspürt hatte, und er wusste das sie die eine richtige war.

    Keine andere wollte er an seiner Seite haben, mit keiner anderen Frau jemals auf die Weise verbunden sein, wie er es mit ihr vor einigen Stunden war. Mit ihr wollte er eine Familie gründen, mit ihr wollte er die Zukunft gestalten und verändern und alles zu einem besseren Ende führen, weil sie ihm die Kraft dazu geben würde.
    Sie würde ihn wieder aufrichten wen er am Boden lag, ihm seinen Mut wiedergeben wen er ihn Verzweiflung versank, und ihm den Rücken stärken wen es sein musste. Ja all das würde sie für ihn tun da war er sicher, so musste sich auch sein Vater gefühlt haben, wen er neben seiner Mutter gelegen hatte und sich von Liebe erfühlt fühlte.
    Nichts desto trotz musste er sie nun kurz allein lassen, den Heute war wieder jener Tag an dem er ihnen seine Aufwartung machen würde, der zehnte Oktober sein Geburtstag.

    Vorsichtig befreite er sich aus ihrer Umarmung, eher er sich seine Sachen schnappte und kurz im angrenzenden Badezimmer verschwand, um sich zu duschen. Dabei legte er ein Kekkai um dieses, damit sie ihn nicht hörte und sie ruhig weiter schlafen konnte, sie zu wecken war das letzte was er jetzt wollte. Frisch geduscht und bereit für den Tag, verließ er das Badezimmer wieder und blickte noch einmal auf die schlafende Schönheit, die in seinem Bett lag.
    Die Decke war ihr bis zur Hüfte hinab gerutscht, wodurch ihr Rücken frei lag den ein paar einzelne Narben zierten, Narben die er Gestern schon kennen gelernt hatte. Er ließ es sich nicht nehmen jedes Detail an ihrem Körpers zu finden, jeden Makel der ihre Haut zierte und jede Narbe hatte er sich eingeprägt, ebenso wie das Muttermal unter ihrem rechten Schulterblatt.

    Es war eines das fast die Form eines Schmetterlinges hatte, was ihm ein lächeln auf die Lippen trieb als er es entdeckte, und es mit sanften Küssen bedeckte. Die Erinnerung hinfort wischend, trat er näher an das Bett heran eher er sie sorgfältig zudeckte, und ihr einen Kuss auf ihre Stirn hauchte eher er verschwand.
    Wieder zum Vorschein kam er in seinem Garten, in dem er schnell ein paar weiße Rosen zu einem Strauß zusammenfügte, eher er sich auf dem Weg zu seinem wahren Ziel machte. Er brauchte nicht lange, um den Friedhof zu erreichen auf dem seine Eltern begraben lagen, eher er durch das massive Eisentor hindurch schritt. Sein Weg führte ihn vorbei an zahlreichen Grabreihen, ein jeder Bürger Konohas der verstorben war lag hier begraben, egal ob es ein Shinobi war oder nicht.

    Das Grab nachdem er aber suchte, fand er hinter der Skulptur einer riesigen Flamme, die den Willen des Feuer symbolisierte an dem man in seinem Dorf glaubte. Dahinter lagen die Gräber der vier verstorbenen Hokagen und ihrer Frauen, da sie im Leben nie von ihrer Seite gewichen waren, taten sie dies auch im Tod nicht.
    In der Zwischenzeit war Samui doch wach geworden, kurz nachdem er das Anwesen verlassen und sich auf den Weg machte, war ihr seine Abwesenheit bewusst geworden. Da sie ihn aber nirgends in der umliegenden Umgebung spüren konnte, fragte sie sich wo es ihn so früh am Morgen hin zog, und was so wichtig war das er vor dem Frühstück erledigte.
    Ihre Neugier war damit geweckt, also machte sie sich kurz frisch eher sie sich anzog und sich auf die Suche begab, nicht wissend in welche Richtung er gegangen war.

    Also machte sie sich erst einmal auf den Weg ins Dorfzentrum, in der Hoffnung ihn unterwegs irgendwo in ihrer Unmittelbaren Umgebung spüren zu können. Doch als sie dem Dorfplatz immer näher kam zerstreute sich diese, den sie fühlte rein gar nichts weder sein Chakra noch seine Anwesenheit irgendwo, sie wusste nicht wo sie anfangen sollte nach ihm zu suchen.
    Fast schon ein wenig verzweifelt, bemerkte sie eine Person die ihr Wohl bekannt war den sie konnte Sakura sehen, die gerade aus einer der Gassen kam. Mit schnellen schritten näherte sie sich ihr, rief bereits nach ihr als sie ganz dicht an der Haruno dran war, was diese dazu veranlasste stehen zu bleiben als sie Samui erblickte.
    "So früh schon unterwegs, willst du etwa auch ein paar kleine Besorgungen am Morgen erledigen, oder zu einem verfrühtem Training" fragte sie sie neugierig als sie vor ihr stand.

    "Nein das nicht ich suche nur nach Naruto, als ich am Morgen aufgewacht bin war er plötzlich weg und hat mich allein in seinem Zimmer zurück gelassen" entgegnete sie, und bemerkte erst zu spät das sie einen Fehler begannen hatte.
    Das wissenden Grinsen das sich auf den Lippen von Sakura zeigte, verreit ihr das es ihr nicht entgangen war als sie sagte sie habe in seinem Zimmer geschlafen, aus welchen Grund auch immer.
    "Du hast also bei ihm in seinem Bett übernachtet, gab es dafür ein triftigen Grund oder wolltest du einfach nur nicht allein sein, weil du im Dunkeln Angst hast". Mist wie sollte sie das jetzt erklären, sollte sie mit der Wahrheit heraus rücken oder sie anschwindeln, die Frage war nur ob sie die Lüge nicht durchschauen würde. Den über Sakura wusste sie wahrlich nicht viel, egal worum es ging wobei jetzt eher ihre Menschenkenntnis im Vordergrund stand, weil ihr nicht klar war wie gut sie im Lügen erkennen war.

    "Wir haben uns nur am Abend zuvor ein wenig unterhalten, wobei ich ihm in seinem Zimmer Gesellschaft leistete bei einer Tasse Tee, dabei muss ich wohl eingenickt sein. Das ist jetzt aber egal, ich frage mich nur wo er sein könnte den als ich aufwachte war er schon weg, im Ganzen Anwesen war er nicht zu spüren. Hast du eine Ahnung wo er sein könnte" fragte sie sie, und bemerkte wie sie betrübt den Blick zu Boden senkte, offenbar wusste etwas das sie nicht wusste.
    "Wahrscheinlich ist er auf dem Friedhof, da heute der zehnte Oktober ist und damit sein Geburtstag der auch der Todestag seiner Eltern ist, geh Richtung Norden dort findest du wonach du suchst".
    "Ich danke dir Sakura" war alles was sie dazu erwiderte, eher sie sich wieder auf den weg machte und sie einfach stehen ließ, deshalb war er also schon so früh unterwegs.

    Sie wusste ja, das seine Eltern am gleichen Tag durch Kyubis Hand starben an dem er geboren wurden, aber sie hatte nicht geahnt das dieser Tag heute war. Sie brauchte nicht lange um den Friedhof zu erreichen, um ihn wahrzunehmen auch nicht den er schien sein Chakra nicht zu unterdrücken, warum sollte er auch.
    Hier drohte ihm keine Gefahr, hier war er nur ein einfacher Mann und Bürger Konohas der um die trauerte, die ihm vor Jahren genommen worden waren. An zahlreichen Grabreihen vorbei gehend und ihm immer näher kommend, konnte sie ihn schon von weitem sehen, wie er vor dem Grab eines Hokagen saß.

    Seine Schulter wirkten eingefallen, sein Kopf leicht gesenkt während sie sich fragte was jetzt wohl in ihm vor ging, welche Gedanken ihn beschäftigten.
    Langsam ging sie auf ihn zu bis sie ihn erreicht hatte, kniete sich hinter ihm nieder eher sie ihre Arme um seinen Hals legte, und ihren Kopf auf seiner Schulter ruhen ließ.
    "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Naruto" war alles was sie ihm leise ins Ohr flüsterte, eher er seine rechte Hand hob und sanft ihren linken Unterarm ergriff. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen, ein kurzes bitteres Lächelnd während er immer noch das Grab seiner verstorbenen Eltern anblickte, und sich wünschte das sie beim ihm wären.

    "Nichts hätte mir sicher mehr Freude bereitet, als dich mit ihnen bekannt zu machen und ihnen zu zeigen, das ich die eine Gefunden habe die ich mehr Liebe als alles andere. Die mit der ich mein Leben teilen will, die guten wie auch die schlechten Zeiten und mit der ich eine Familie gründen will, doch dieser Wunsch bleibt mir auf ewig versagt Samui".
    "Ich weiß die Toten können wir nun mal nicht zurück holen, wir können sie ehren und in Gedanken bei uns behalten, aber sie wiedersehen werden wir erst im Nächsten Leben. Dennoch bin ich mir sicher das sie bei uns sein werden, das sie mit einem Lächeln auf und herab sehen, und immer über uns wachen und uns beschützen. Daran glaube ich ganz fest Naruto, das sie in unserem Herzen immer bei uns sind" erwiderte sie eher sie sich wieder in schweigen hüllte, und beide diesen Moment der Stille auf sich wirken ließen.




    Das Gelächter eine Jungen Mädchens riss sie im nächsten Moment aus ihrem Traum, ein quirliges kleines Ding mit Feuerrotem Haar das sich auf sie warf, und sie so wieder in die Wirklichkeit holte. Ein wenig verwundert Blickte sie auf ihrer jüngste Tochter, die sie aus ihrem kleinen Mittags-Nickerchen gerissen hatte, in dem sie von alten Zeiten geträumt hatte.
    Verwundert deswegen weil sie eigentlich bei ihrer Freundin sein sollte, wo sie offenbar nicht war und sie so ihrer kurzen Ruhe beraubte, die sie sich verdient hatte. Ein wenig zornig blickte Samui Kushina an, die mittlerweile auf ihrem Bauch saß und sie angrinste, und was ihre Wut auf sie sehr schnell verfliegen ließ. Dieses Kind hatte wahrlich die Gabe ihres Vaters, mit nur einem einzigen Lächeln die Laune eines jeden um sich herum zu ändern, und allen Zorn und Wut verfliegen zu lassen.

    "Warum bist du den schon wieder Zuhause, wo du doch eigentlich bis Fünf bei deiner Freundin Sarada sein solltest", Samui setzte sich auf und blickte sie dabei fragend an.
    "Weil es schon nach Fünf ist Mama, und du sagtest doch das ich spätestens um halb sechs wieder hier sein sollte" entgegnete das kleine Mädchen, das dafür eine verwirrten Blick seitens ihrer Mutter erntete.
    "Du willst mir doch nicht etwa weiß machen das es schon so spät .....oh", ein Blick auf den kleinen Wecker neben ihr auf dem Gartentisch, zeigte ihr das es wirklich schon halb Sechs durch war. Offenbar hatte sie länger geschlafen als sie vermutet hatte, was wahrscheinlich an ihrem Traum lag, den sie hatte schon eine weile lang nicht mehr von ihrer Vergangenheit geträumt.
    Sie konnte es kaum fassen das es jetzt schon über zwanzig Jahre her war, seit sie Naruto zum ersten mal begegnet war, und sich seitdem alles für sie geändert hatte.

    Nicht nur das sie jetzt in Konoha lebte, nein sie war auch seit mehr als Achtzehn Jahre mit dem Hokagen der sechsten Generation verheiratet, hatte mit ihm zusammen sogar drei wundervolle Kinder. Zum einen war da ihrer Jüngste Tochter Kushina, sieben Jahre alt und sah ihrem Vater unglaublich ähnlich, das einzige verwundernde Detail an ihr waren ihre Blut-Roten Haare.
    Sie und ihr Mann hatten blondes Haar, doch bei ihr und ihrer ältesten Schwester waren diese mehr Rot, wobei die von Mito eher Rot-Orange waren, einzig und allein ihr Sohn Minato hatte blondes Haar.
    Tsunade und Sakura führten als Ursache dafür die Gene des Uzumaki-Clans an, da diese bekannt dafür war das seine Mitglieder meistens Rotes Haar hatten, und sich dadurch auszeichneten. Naruto war in der Hinsicht eine Ausnahme, da er wohl die Haarfarbe seines Vater Minato Namikaze geerbt hatte, was ihn nicht wirklich störte.

    Rein Charakterlich und seinem chaotischem Kampfstile nach, hatte er schon mehr von seiner Mutter geerbt als gut für ihn war, und für das Dorf als sie an früherer Jahre zurück dachte.
    "Mama wo steckt den eigentlich Papa, ich kann ihn nirgendwo in der Nähe spüren" fragte die kleine neugierig, als sie ihre Mutter mit großen Augen ansah. Eine Frage die sie ihr nicht wirklich beantworten konnte, da sie es auch nicht wusste aber eine grobe Ahnung hatte wo er sich rum trieb, schließlich kannte sie ihn und seine Macken.
    "Ich habe eine Idee wo er sein könnte, sicherlich ist er mit seiner Arbeit für heute schon fertig und scheucht gerade seine Schüler ein wenig, wollen wir ihm dabei zusehen". Und das Grinsen das in diesem Moment auf den Lippen ihrer Tochter lag, war ihr Antwort genug den sie wusste, das sie nichts lieber tat als ihrem Vater beim Kämpfen zuzusehen.

    Egal ob es nun ein kleines Training gegen ihre Älteren Geschwister war, gegen seine Schüler die er ausbildete oder gegen ihre Mutter, sie sah ihm liebend gern dabei zu.
    Meistens vor allem deswegen weil sie dadurch ihre Augen schulte, da sie sich selbst die schnellsten Bewegungen nicht entgehen lassen wollte. So kam es das Samui sich erhob und ihm nächsten Moment mit ihr verschwand, und auf dem privatem Trainingsplatz des Hokagen am Rande wieder auftauchte, keine drei Meter von ihrer Achtzehnjährigen Tochter entfernt. Diese bemerkte sie und lächelte, ebenso wie ihr Bruder der neben ihr stand und ihr kurz seine Aufmerksamkeit widmete, eher er wieder seinen Vater im Auge behielt.
    Er hatte es sich immerhin zum Ziel gesetzt, ihn möglichst bald zu besiegen und dafür musste er seine Taktiken kennen, obwohl diese sehr schwer zu durchschauen waren.

    Sein Vater war immerhin als Improvisationsgenie bekannt, etwas das er immer wieder unter Beweis stellte was es ihm bisher unmöglich machte, gegen ihn zu gewinnen. Auch seine Ältere Schwester kam gegen ihn nicht an, obwohl sie wahrlich ein Genie war und ihrer Chakra-Naturen Donner und Wind meisterlich beherrschte, und das schon mit Elf Jahren.
    Ja Mito Namikaze Uzumaki Hitsui war wahrlich ein Genie, die mit Elf schon zahlreiche Raiton- Futon- sowie unzählige Fuin-Jutsus beherrschte, und auch ihre eigenen entwickelte. Ihr drei Jahre jüngerer Bruder Minato stand dem ihm nichts nach, er erlernte sogar das Hiraishin no Jutsu das Mito nicht beherrschte, dafür aber ihrer Schnelligkeit mittels Raiton-Chakra steigern konnte.
    Ja sie konnte wahrlich Stolz auf ihrer Kinder sein, sie würden den Frieden den ihr Vater geschaffen hatten mit allen Mitteln die sie hatten verteidigen, bis zu ihrem Tod.

    Nicht desto trotz hoffte sie, das dieser noch viele Jahre lang auf sich warten ließe, während sie ihr Augenmerk auf den Hokage richteten der seinen Schülern gegenüber stand. Sein Kleidung hatte sich in den Jahren verändert, er trug nicht mehr ganz so viel Orange wie früher, seine Hose war Dunkelblau mit einem Rot-Gelb-Orangem Flammenmuster versehen.
    Sein langärmliges Shirt war Schwarz, und darüber trug er eine Hellblaue leichte Weste, versehen mit dem Clan-Wappen seines Vaters und seiner Mutter. Er sah noch immer so aus wie damals, als sie sich zum ersten mal begegnet sind als er sie und ihr Team rettete, und er wirkte noch immer frisch und Munter. Das konnte man von seinen drei Lehrlingen nicht behaupten, den diese waren mit Schrammen und Kratzern bedeckt, und sahen so aus als hätten sie mehr als ein mal den Boden geküsst.

    Sie kannte die Methoden ihres Mannes genau, er hatte immerhin auch schon einige Anbus ausgebildet als er noch zu dieser Truppe gehörte, und diese bestätigten nicht nur einmal das er ein brutaler Schleifer war.
    Allerdings sprachen seine Methoden für sich, da diese Anbus zu den besten gehörten die der Hokage hatten, und diese Schüler würden später einmal die besten Anwärter für diesen Titel sein. Nichts desto trotz musste sie ihn unterbrechen, schließlich gab es noch andere Angelegenheiten die seine Aufmerksamkeit erforderten, als sie Kushina Mito in die Arme drückte.
    "Es ist wahrlich eine Freude zu sehen, wie ernst der Hokage die Ausbildung seiner Schüler nimmt, allerdings sehen diese so aus als könnten sie eine Pause und eine Dusche vertragen". Das erklingen ihrer Stimme veranlasste ihn sich umzudrehen, und seine Gattin zu erblicken die geradewegs auf ihn zukam, was ihm ein Lächeln auf die Lippen zauberte.

    Naruto gestatte es nur ihr, ihn zu unterbrechen wen er dabei war eine Lektion zu erteilen, vor allem wen er diese seinen Schülern vermittelte die er unterrichtete. Dennoch musste er bei einer kurzen Musterung der drei feststellen, das diese wahrlich schon völlig fertig war, und sich Shinzo schon nicht mehr auf den Beinen halten konnte.
    Er fand es sehr amüsant zu sehen, das der Sohn von Sasuke Uchiha weit hinter seinen Teamkollegen zurück stand, oder das dass täglich Trainieren mit ihm am Mittag und seinem Vater am Morgen doch ein wenig zu viel war. Vielleicht sollte er ihn bitten, das Training etwas ruhiger angehen zu lassen um ihn nicht zu überanstrengen, aber er wusste das sein Freund auf ihn nicht hören würde. Nun ja, Sakura würde in diesem Sinne wohl auch ein wenig mitreden und sie würde ihn sicher, mit ihm wahrsten Sinne des Wortes schlagenden Argumenten umstimmen.

    "Ich schätzte du hast wie immer recht mein Täubchen, Shizune würdest du dich bitte um ihre Blessuren kümmern" bat er seine Assistentin die am Rande stand, die ihm nur zustimmend zunickte.
    Er war froh das sie auch ihm zur Hand ging, nachdem er zum Hokage ernannt wurde und Tsunade abdankte, den sie war wahrlich ein unersetzbare Hilfe für ihn. Dennoch fragte er sich wieso seine Frau ihn hier aufsuchte, wusste sie doch das er bei der Ausbildung seiner Schüler nicht gestört werden wollte, oder hatte er wieder etwas wichtiges vergessen? Ihren Hochzeitstag vielleicht, nein der war seinem Wissens nach erst in zwei Monaten, vielleicht einen ihrer Geburtstage oder den eines ihrer Kinder?
    Nein das konnte es auch nicht sein da war er sich sicher, aber was war es dann fragte er sich, es half wohl nichts weiter als zu Fragen was los sei.

    "Gibt es einen bestimmten Grund warum du mich hier aufsuchst mein Täubchen, willst du vielleicht ein kleines Tänzchen wagen, und dich wieder einmal mit mir messen".
    "Nein das nicht aber ich wollte dich noch daran erinnern, das wir heute Abend Besuch bekommen von den Naras meinem Bruder und von Gaara der derzeit im Dorf zu Gast ist, oder ist dir das wieder einmal entfallen". Und als er sich an die Stirn schlug sagte ihr dass, das es ihm tatsächlich entfallen war, was sie zum grinsen brachte als sie vor ihm stand und zu ihm aufsah.
    "Wen du mich nicht hättest, würdest du wohl so einige wichtige Verabredungen einfach vergessen, und ich finde dafür solltest du dem Schicksal bei deinem nächsten Gebet danken".
    "Wie recht du doch hast, und ich bin dem Schicksal dafür mehr als nur einmal dankbar" entgegnete er, eher er sie grinsend an sich zog und sie leidenschaftlich küsste. Ein Kuss der ihre Knie kurzzeitig weich werden ließ, und ihr ein Seufzen entlockte als sie ihn genoss sich aber wieder bewusst wurde, wer ihr dabei alles zusah als sie sich rasch von ihm löste.

    "Doch nicht hier vor deinen Schülern und den Kindern Naruto, das müssen sie nicht unbedingt mitansehen" erwiderte sie, wobei sie ihm von sich drückte als ihr wieder entgegen kam.
    "Mich stören die Zuschauer nicht wirklich mein Täubchen" gab er ihr grinsend als Antwort, was sie wieder einmal den Kopf schütteln ließ, manchmal war dieser Kerl einfach unmöglich.
    "Dennoch unsere Gäste werden bald da sein, und du weißt das du diesmal mit Kochen dran bist, also solltest du dich lieber beeilen und sehr bald das bevorstehende Mahl zubereiten".
    "Da hast du ausnahmsweise einmal recht", also sprang er kurz mit ihr zusammen neben seine Kinder eher er einfach Mito an der linken Schulter ergriff, während Minato seine rechte Hand auf ihre andere Schulter legte. Im nächsten Moment war die gesamte Namikaze Uzumaki Hitsui-Familie verschwunden, den wen es etwas gab das Naruto niemals tat, dann war es gute Freunde warten zu lassen.


    ENDE

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