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Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts (9)

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1 Kapitel - 1.156 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 403 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Filch stürmte nach vorne, begann zu jammern und deutete dann auf Harry Potter. "Du! Du hast meine Katze ermordet! Ich bring dich um! Ich-"
    Filch stürmte nach vorne, begann zu jammern und deutete dann auf Harry Potter.
    "Du! Du hast meine Katze ermordet! Ich bring dich um! Ich-"
    "Das ist nicht wahr!", gab Harry wütend zurück. "Sie können Eliza fragen, sie hat uns gesehen!"
    Mein Herz blieb für einen Moment stehen. Na toll. Jetzt hatte er mich in die Sache hereingezogen. Doch Filch tobte weiter.
    "Ich glaube dir nicht, ich-"
    "Argus!"
    Dumbledore trat, gefolgt von der Lehrerschaft, vor und holte die steife Katze vom Fackelhalter.
    "Kommen Sie mit, Argus. Mr Potter, Mr Weasley, Miss Granger." Sein hellblauer Blick wanderte weiter.
    "Sie auch, Miss Malfoy."
    Ich biss mir auf die Lippe und folgte der Gruppe, wobei ich die Blicke sämtlicher Schüler auf mir spürte. Lockhart stellte uns sein Büro zur Verfügung. An den Wänden hingen mindestens zwei Dutzend Porträts von Lockhart, alle mit diesem übertriebenen Lächeln. Ich unterdrückte ein Würgen.
    Dumbledore stellte rasch fest, dass Mrs Norris gar nicht tot, sondern nur versteinert war. Sogleich beschuldigte Filch Harry, der versuchte, sich zu verteidigen.
    "Ich habe Mrs Norris nicht einmal angefasst! Sie können Eliza fragen.", wiederholte er. Insgeheim wunderte ich mich darüber, dass er überhaupt meinen Namen kannte. Vermutlich war es hilfreich, die Schwester seines Erzfeindes zu kennen...
    Dumbledore sah mich an. "Miss Malfoy, könnten Sie etwas dazu sagen?"
    Ich sah den Direktor fest an. Harry, Ron und Hermine musterten mich argwöhnisch, als ob sie mir zutrauen würden, ihnen in den Rücken zu fallen. Ärger über ihr Misstrauen stieg in mir auf. Ich mochte vielleicht eine Slytherin und die Schwester ihres Erzfeindes sein, aber Lügen waren nicht mein Ding, schon gar nicht gegenüber Lehrern. Ich hatte zwar meine Fehler, doch Ehrlichkeit war eine meiner Eigenschaften, auf die ich ganz besonders stolz war. "Es stimmt, Professor.", antwortete ich. "Sie haben die Katze nicht verzaubert. Sie hing dort schon."
    Dumbledore nickte. "Danke, Miss Malfoy. Ich denke, Sie können gehen, es sei denn, Sie haben noch Fragen, Argus?"
    Filch schüttelte den Kopf und Lockhart öffnete mir die Tür, nicht ohne mir ein strahlend weißes Zahnpastalächeln zu schenken.
    Ich machte mich auf den Weg in die Kerker. Ein wenig war ich enttäuscht, den Rest der Unterhaltung nicht mitzubekommen, aber vermutlich war es besser so. Im Grunde genommen ging es mich ja auch nichts an.
    Es war kurz nach Mitternacht und ich erwartete, den Gemeinschaftsraum verlassen vorzufinden. Doch zu meiner Überraschung saß auf einem der schwarzen Ledersofas Draco, ein Bein lässig über das andere geschlagen. Ich lächelte verunsichert und blieb stehen. Er erwiderte mein Lächeln nicht.
    "Was hattest du in dem Korridor zu suchen?", fragte er kühl.
    "Ich...ich war auf dem Weg in den Probenraum, ich dachte, ich hätte letztes mal meine Noten vergessen."
    Er nickte langsam. Dann stand er auf, ging auf mich zu und blieb dicht vor mir stehen.
    "Du gibst dich doch nicht mit Potter, dem Blutsverräter und dem Schlammblut ab, Liza?"
    Ich erwiderte seinen forschenden Blick, ohne mit der Wimper zu zucken.
    "Nein, Draco. Ich habe nichts mit denen zu schaffen. Die Begegnung war reiner Zufall."
    Das stimmte schließlich auch. Mein Bruder lächelte und umarmte mich kurz.
    "Ich wusste, du würdest das nicht tun.", murmelte er. Ich umarmte ihn ebenfalls. "Gute Nacht, Draco."

    Am nächsten Samstag begann endlich die Quidditch-Saison. Natürlich mit dem Spiel Gryffindor gegen Slytherin. Draco und das Team rechneten sich große Chancen auf den Sieg an - nicht zuletzt wegen ihrer neuen Rennbesen.
    Der Tag war windstill, aber recht kühl. Astoria und ich banden uns Schals in den Hausfarben um. Gegen elf lief die ganze Schule den Hügel hinab zu den Quidditchständen. Während Astoria uns Plätze sicherte, ging ich zu den Umkleidekabinen. Draco kam zu mir, den Nimbus 2001 in der Hand. Er grinste mich schief an.
    "Du schaffst das, Draco.", meinte ich.
    "Hoffentlich.", antwortete er, wesentlich weniger selbstsicher als sonst.
    "Natürlich. Alles Gute."
    Ich klopfte ihm auf die Schulter und erkämpfte mir dann einen Weg durch die Schülermassen zu Astoria. Sie hatte uns Plätze ziemlich weit oben besorgt, von wo aus wir einen guten Überblick hatten. Es war natürlich nicht mein erstes Quidditchspiel. Mindestens einmal im Jahr ging mein Dad mit mir und Draco zu einem Magpies-Spiel. Aber die Hausmannschaften gegeneinander antreten zu lassen, war etwas ganz anderes.
    Das Spiel begann und relativ zügig fanden sich die Spieler in ihre Taktiken ein. Die Slytherins waren mit ihren neuen Rennbesen ganz klar im Vorteil, obwohl auch unter den Gryffindors ziemlich gute Spieler waren, vor allem die Weasley- Zwillinge und Alicia Spinnet, eine Jägerin. Trotzdem stand es bald 60:0 für unser Team.
    Da lenkte ein Klatscher die Aufmerksamkeit aller auf sich, der es nur auf Harry Potter abgesehen zu haben schien. Schon bald verlangten die Gryffindors eine Auszeit. Ich reckte den Hals und sah, dass die Spieler heftig diskutierten, doch wegen des Johlens meines Hauses konnte ich keinerlei Gesprochenes verstehen. Dann ging das Spiel weiter. Potter versuchte, dem irren Klatscher zu entkommen, während mein Bruder ihn verhöhnte. Da sah ich über Dracos Ohr das goldene Aufblitzen des Schnatzes - und dieser Idiot bemerkte ihn nicht einmal! Toller Sucher...
    Harry dagegen bemerkte ihn sehr wohl. Er zögerte...und der Klatscher krachte in seinen rechten Arm. Trotzdem jagte er weiterhin dem Schnatz hinterher, ebenso wie Draco, der ihn nun endlich bemerkt hatte. Aber Draco fiel vom Besen und Harry fing den Schnatz, knallte anschließend jedoch hart ins Gras. Sofort war Lockhart bei ihm. Er zauberte irgendetwas, woraufhin ein Tumult ausbrach und Harry in den Krankenflügel gebracht wurde. Ich lief mit Astoria zurück zum Gemeinschaftsraum.
    "Schade, dass wir verloren haben.", meinte sie. Ich nickte zustimmend. Dich tief in einer verborgenen Ecke meines Herzens wusste ich, dass es für Draco vielleicht gar nicht mal so schlecht war, auch mal eine Niederlage einzustecken.

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1528660691
Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts (9)
Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts (9)
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2018-06-10
402D
Harry Potter

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Kommentare (9)

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vor 76 Tagen
Diese Geschichte ist Sau spannend! Ich würde gerne mehr lesen!
vor 84 Tagen
Omg das muss ich lesen heisse Elisa aber halt mit s anstatt mit z, volm toll bestimmt
vor 84 Tagen
Voll Cool bitte schreibe weiter!!!!!!!!!
BITTE
vor 163 Tagen
Weiter schreiben weiter schreiben!!!!!!!!
vor 181 Tagen
Schreib bitte weiter, die Geschichte ist super. I Love it❤️
vor 182 Tagen
Bitte weiterschreiben
vor 365 Tagen
Die Geschichte ist echt cool, schreib bitte weiter
vor 367 Tagen
Schreib bitte weiter. Dein schreibstiel gefält mir.😃
vor 378 Tagen
Wieso hören die meisten FF's so abrupt auf ?
Schreib doch bitte weiter ! *Erwartungsvoll anschau*
 
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