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In love with a rockstar

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2 Kapitel - 908 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 1.328 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eigentlich wollte sie ihrer Schwester nur einen Gefallen tun. Eigentlich wäre sie niemals mitgefahren. Eigentlich würde sie jetzt gemütlich im Bett lesen, anstatt im Dunkeln festzusitzen. Wie war das nur passiert?

    1
    ....Was davor geschah...

    "Jetzt halte doch mal einen Moment still, sonst wird das nie etwas!" Sie lachte nur. Es war eine blöde Idee gewesen. Ich hätte wissen müssen, dass sie nur zappelt. Mittlerweile war das Make-up sowieso total verwischt. "Du siehst aus wie ein Kleinkind, das sich mit Filzstiften beschmiert hat." schimpfte ich. Lellie gackerte nur noch lauter. "Soho fühülehe ihich mihich ahauch." Wie gesagt: blöde Idee. Mittlerweile war ihr dummes Gekichere aber ansteckend und ich spürte wie auch in mir langsam ein lachen nach oben schlich. Wie sah Lellie nur aus? Der Lippenstift zog sich einmal quer über ihre Wange, die Wimperntusche war an ihre Augenbraue gekommen und der Lidstrich verschönerte gerade ihre Nase. Grinsend hielt ich ihr die Packung mit den Wattepads hin. "Mach das wieder runter, du sahst vorher besser aus!" Lellie erhob sich von dem Wäschekorb, den wir als Stuhl missbraucht hatten und schaute in den Spiegel. Für einen kurzen Moment war es still, dann müssten wir beide loslachen. Sie sah zum Fürchten aus! Japsend hielt ich mir meinen Bauch. "Ich glaube das mit der Schminke lassen wir!" Sehr vernünftig von Lellie, die sich gerade ans Waschbecken klammerte. "Ja, besser so."
    Für das Konzert ihrer Lieblingsband ForeverWe wollten wir uns eigentlich extra schick herausputzen, aber so wie die Lage war, würde die Gesichtsbemalung wohl ins Wasser fallen.
    Lellie hätte sie aber auch nicht nötig gehabt. Auch ohne Schminke sah ihre Haut makellos aus. Ihre vollen Lippen mussten nicht hervorgehoben, ihre großen, grünen Augen nicht betont werden. Die schimmernden goldenen Engelslocken fielen elegant bis zur Hüfte, ihre zierliche Figur ließ sie zerbrechlich wirken, während die süße Stupsnase das Bild vervollkommnete. Egal was Lellie trug, an ihr sah alles schön aus. Manchmal beneidete ich meine kleine Schwester, doch ich wusste dass das falsch und außerdem sehr oberflächlich wahr. Ihre Schönheit brachte ihr in ihrer Lage nichts.
    Langsam hatten wir uns wieder beruhigt. Lellie brachte ihr Gesicht in Ordnung während ich die Schminkutensilien in die Schublade zurückräumte.
    "Jella?" Lellie schaute vom Spiegel auf. In ihren Augen leuchtete Unsicherheit.
    "Hmm?"
    "Ich hab Angst."
    "Keine Sorge, dir wird dort nichts passieren. Ich pass auf dich auf!" beruhigte ich sie. Aber ihr Gesicht verriet, dass ich sie falsch verstanden hatte. Sie wandte sich wieder ihrem Spiegelbild zu. Langsam schob ich die Schublade zu und stellte mich neben sie. Ich war fast einen Kopf größer als sie. Durch den Spiegel schauten wir uns an.
    "Wovor?"
    In ihren Augen schimmerten Tränen.
    "Vor dem Sterben."
    Zum Glück hat sie die Schminke schon abgemacht schoss es mir völlig unsinnig durch den Kopf, als sich die Tränen ihren Weg auf ihr Gesicht bahnten.
    "Was das angeht, kann ich dir auch keinen Tipp geben. Wenn es dir hilft.... Ich werde mich immer an dich erinnern und auch wenn ich jetzt schon weiß... was passieren wird... Ich werde weinen wenn es so weit ist. Aber bis dahin kannst du dich an mir festhalten.... und all das tun... was du... schon immer tun wolltest." An dieser Stelle kamen mir auch die Tränen und Lellie nahm mich beim Wort, klammerte sich an mir fest und heulte meinen Pulli voll. Ich drückte sie fest an mich.
    "Es geht looos!" kam es von unten und wir ließen uns los.
    "Du heulst ja jetzt schon" versuchte Lellie einen Scherz und ich lächelte ihr zuliebe. Sie holte tief Luft und wischte sich die glitzernden Spuren aus dem Gesicht. Dann wanderte ihr Blick zu meinem Oberteil und wurde entschuldigend. "Auf die Schnelle krieg ich das jetzt nicht weg..."
    Ich winkte ab. "Das trocknet schon wieder.... Du hast da hinten auch was..." ich gestikulierte vage in ihre Richtung. Sie zuckte nur die Schultern. Schließlich nahm ich mich zusammen und meinte fröhlich: "Was für eine depressive Stimmung hier! Komm jetzt, Ma wartet nicht ewig und die bekloppte Band sowieso nicht." Ich schob sie aus dem Badezimmer. "Sonst fangen die noch ohne uns an..." murmelte ich. Auch Lellie wirkte jetzt fröhlicher und hüpfte die Treppe hinunter. Unten wartete schon Ma mit unseren Jacken. "Ihr habt euch aber Zeit gelassen! Ich dachte wir wollten die ersten sein?"
    "Wollen wir auch! Los, beeilt euch! Kommt schon!" drängelte Lellie und wir alle lachten als wir das Haus verließen.

    2
    Fortsetzung folgt...

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Kommentare (2)

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vor 496 Tagen flag
Bitte svhreib schnell das ende ich will wissen wie es weiitergehr
Es was alles prfekt so ;)
vor 797 Tagen flag
Bitte schreibt ein paar Kommentare!
Ist es bis jetzt gut, soll ich ein paar Sachen anders machen...?