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Pokemon - Orden der Legenden

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20 Fragen - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 8.337 mal aufgerufen

Der Orden der Legenden ist eine streng geheime Organisation in der Welt der Pokemon, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Ihr Auftrag ist es die Legendären Pokémon vor der Bedrohung zu beschützen. Aber was wenn ihre eigenen Mitglieder sich ihnen in den Weg stellen oder die Bedrohung nicht aufgehalten werden kann? Es müssen neue Helden her und du kannst einer von ihnen sein, wenn du bereit dafür bist!

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    ((bold))((unli))Einstiegskapitel((eunli))((ebold)) ((navy))„Tamino! Komm hier her“((enavy)) Killians schrei hallte durch die ganze Höhle und eine
    Einstiegskapitel

    „Tamino! Komm hier her“ Killians schrei hallte durch die ganze Höhle und eine Weile hatte ich Angst das sein ruf die Eiszapfen über mir zum Einsturz bringen könnten. Langsam schlich ich voran um auf der zugefrorenen Fläche nicht einzubrechen. Killian erwartete mich bereits etwas abseits des Sees in der Riesengrotte. Langsam duckte ich mich zu ihm und spürte wie meine Gelenke wegen der Kälte knirschten. Killian hatte seinen Blick auf eine Stelle in der zugefrorenen Wand gerichtet. Diese Stelle war kahl und der graue Stein war nicht mit Eis bedeckt. Vorsichtig bewegte ich meinen Zeigefinger auf die Stelle zu um sie zu berühren, doch mit einer Handbewegung hielt Killian mich zurück. Das Eis in dieser Höhle war das Werk von Kyurem und eigentlich sollte dieses Eis die ganze Höhle bedecken, jedoch war diese Stelle nackt. Kein Eis beschmückte den grauen Felsen. Mein Blick kreuzte den Blick von Killian und ich konnte Furcht in seinen Augen sehen. „Das waren sie! Sie sind wieder da!“ Seine kurzen Worte reichten aus, dass ich innerlich in Panik geriet. Der Schreck war nun in meinen eisblauen Augen zu sehen und ich konnte nicht antworten. Ich konnte nur weiter die Stelle anschauen. Kyurem ist Verschwunden und an dieser Stelle war nicht mal mehr eine Spur von dem Eis zusehen, dass vor einem Tag noch an der Wand klebte. „Wir aus dem Orden der Legenden sollten so etwas eigentlich verhindern, aber wir konnten nicht! Wir waren zu spät. Dabei haben mir die Ältesten die Verantwortung für Kyurem und euch zwei gegeben. Es tut mir leid“ Killians Stimme klang gebrochen und nicht wie die Stimme von dem stolzen Krieger den ich damals kennen gelernt habe. Die Erkenntnis das die Bedrohung wieder da ist, nagte an ihm und seinen Kräften. „Ich werde Asima suchen! Sonst verlieren wir sie auch noch!“ Seine lauten Schritte prallten an den Wänden ab und es entstand ein lautes Echo. Ich wandte mich wieder der kahlen und rauen Stelle zu. Meine Finger glitten am Eis entlang bis meine Fingerspitzen direkt über ihr schwebten. Durch eine winzige Bewegung berührte ich sie und plötzlich durchschoss es mich wie vom Blitz getroffen. Ein Aufschrei ertönte aus meiner trockenen Kehle und innerlich sah ich es. Den Moment in dem Kyurem von den schwarzen Kreaturen entführt wurde. Sein Eis peitschte über sie hinweg und mit seinen mächtigen Attacken brachte er ihre Pokémon an das Limit! Und dann war da dieser Schatten! Ich konnte ihn nicht genau erkennen aber er packte Kyurem und zerrte ihn zu Boden. Der Eisdrache wehrte sich gegen den Angriff, doch es sah beinah so aus als ob das Monster keine eigene Gestalt hatte. Es lies nicht los bis Kyurem aufhörte sich zu wehren. Doch als er Kyurem losließ verpasste der Eisdrache ihm einen Stoß mit dem Schwanz und er floh durch die Hölle die nun zugeschüttet war. Ich schloss die Augen und konnte nun ein anderes Bild sehen. Es war nur eine Silhouette. Danach verblasste das Bild, und ich konnte Stimmen hören „Such die Auserwählten und nimm sie bei euch auf oder der Schatten eurer Legenden wird die Welt verschlingen. Sie haben zusammen die Kraft Leben zu schenken und die tiefsten Wunden zu heilen.“ Danach erwachte ich aus meiner Vision und konnte wieder die Höhle vor mir sehen. Mein Blick war auf die zugeschüttete Höhle gerichtet und ich fasste mir an einen Pokéball. „Brigaron! Zertrümmere die Felsen da“ Mit einem Hammerarm zerschlug mein Kampf und Pflanzen Pokémon das Geröll und der Eingang in eine andere Höhle wurde sichtbar. Mit vorsichtigen Schritten betrat ich die Höhle und auf einmal wurde es noch kälter. In der Ecke konnte ich eine kraftlose Gestalt erkennen. Ihr feindseliger Blick durchbohrte mich und mit einer Handbewegung zeigte ich Brigaron, dass er außerhalb warten soll. Als ich der Gestalt näher kam konnte ich erkennen das es jenes Eis Pokémon war, dass wir für Tod hielten. Kyurem richtete sich auf und ich konnte seine frischen Narben erkennen die von dem Kampf kommen „Du armer! Was haben sie dir nur angestellt.“ Langsam näherte ich mich Kyurem und als er meinen Ring mit dem Symbol unseres Ordens sehen konnte legte er sich wieder hin. „Ihr seid spät!“ Seine kalte Stimme ertönte und ich zuckte zurück. Die Schuldgefühle trafen mich wie ein Hagel, doch ich konnte dennoch Freude in mir spüren, da Kyurem noch lebte. „Ich verspreche dir! Ich werde dich nie wieder im Stich lassen!“ Auf einmal lies ein lauter Schrei die Erde erzittern. „Was war das?“ Schnell sprintete ich nach draußen „Brigaron pass auf Kyurem auf“ mein Befehl klang hart, doch die Sorge ließ sich leicht heraushören. Ich folgte dem Schrei bis ich nach draußen kam. Von dort konnte ich Killian sehen. In seinen Armen hielt er eine schlaffe Gestalt. Ihr leerer Blick war nach oben gerichtet. Als ich näher kam konnte ich Asima erkennen. Killians Augen waren rot und eine seiner Tränen tropfte auf Asimas leeren Körper. Ich machte einen Schritt auf sie zu. „Killian? Ist sie…“Ich brach ab, denn Killian hörte mir nicht zu. Seine ganze Aufmerksamkeit war Asima gewidmet. Da kam mir die Prophezeiung in den Kopf. „Killian! Ich weiß wie wir sie retten können!“ er schüttelte den Kopf „Nein“ seine Stimme war so leise das sie vom Wind verweht wurde. „Wir müssen nur…“ „Tamino es geht nicht!“ Schrie er mich an. „Sie wurde von ihnen getötet, weil wir uns in ihre Angelegenheiten einmischen. Asima ist Tod! Und das kann man nicht ändern. Niemand besitzt die Kraft Leben zu schenken! Deine Kraft in die Zukunft zu sehen ist nicht das was wir brauchen! Deine kleinen Visionen haben dir ihren Tod nicht verraten!“ wütend knurrte er mich an und verletzt starrte ich zu Boden „Doch Killian. Eine Vision hat mir erzählt das alle Auserwählten zusammen die Kraft haben Leben zu schenken. Sie können Asima wiederbeleben! Wir müssen sie nur finden!“

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    Hallo und Willkommen! Dies ist eine Fanfiktion zum mitmachen. Das heißt ihr könnt einen eigenen Auserwählten erstellen und dieser kommt auch in der Geschichte vor. Das einzige was ihr tun müsst ist diesen Steckbrief auszufüllen

    Name: (Vor- & Nachname)
    Alter:
    Geschlecht:
    Charakter:
    Aussehen:
    Kleidung:
    Beschützer von: (von welchem Legendären Pokémon)
    Verliebt in:
    Familie:
    Vergangenheit:
    Pokémon Team: (kein Legendäres)
    Besondere Fähigkeit:
    Herkunft:
    Stärken:
    Schwächen:
    Abneigungen:
    Vorlieben:
    Reisepartner:
    Deine Meinung, dass Du auserwählt bist:
    Deine Meinung zu der Bedrohung:
    Dein Umgang mit Konflikten:
    Sonstiges:
    Besondere Wünsche:

    Und ich sollte euch noch meinen treuen Partner vorstellen. Das ist mein weißes Psiana. Ihr name ist Tiara. Sie trägt tatsächlich immer eine silberne Krone mit blauen Steinen
    Hi ^^. Ich bin Tiara. Ein weißes Psiana mit gelben Augen im Moment. Freut mich euch kennen zu lernen. Meine Augen zeigen wie ich mich gerade fühle.
    Und das gelb gerade heißt das sie sich tatsächlich freut.

    Das sind die schon vergebenen Fähigkeiten

    Alexandra Plasma: kann sich auf kurze Distanzen teleportieren und andere Menschen auf längere Distanzen teleportieren

    Niki Ketchum: Pyrokinese (Feuer kontrollieren)

    Clyde Harmonia : Kann täuschend echte Illusionen hervorrufen

    Xenia Mikara: So etwas wie die Macht (Star Wars)

    Vincent Yamamoto: Kann mit jedem Pokemon reden, kann die Mega-Entwicklung ohne Schlüssel-Stein vollziehen

    Naoko Flare: Kontrolle über Wasser/Eis

    Sandy Süzeg: Kann anderen Personen befehlen etwas zu tun und diese führen den Befehl, auch gegen ihren Willen, aus. Funktioniert aber nicht bei stärkeren Gegnern und benötigt direkten Augenkontakt

    Lara Platan: Kontrolle über Wasser

    Akuma Heaven: kann Gedanken kontrollieren(wird davon aber sehr stark geschwächt) und beherrscht Telekinese


    Vergebene Legendäre Pokémon

    Kyurem
    Zekrom
    Yveltal
    Reshiram
    Anego (UB)
    Ho-Oh
    Zygarde
    Viridium
    Solgaleo
    Mewtu

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    1. Kapitel

    Und wer ist Kyurem?

    Alexandra Plasma

    Der kalte Nordwind wehte durch meine tiefschwarzen Haare und meine Augen waren auf die weite weiße Schneelandschaft gerichtet. In meinem schwarzen bauchfreien kurzen Oberteil wunderte ich mich, dass mir gar nicht so kalt war. Natürlich muss ich zugeben das ich noch nie kälteempfindlich war, aber das hier war etwas anderes! Ich konnte spüren wie die Kälte an mir vorbei schlich ohne mich zu berühren.„Alexandra!“ Hörte ich eine Stimme rufen. „Alexandra! Aufwachen“ plötzlich öffnete ich die Augen und blickte in die gelben Augen eines Mädchens. Ihre langen blonden Haare hatte sie unter ihrem Strohhut verstreckt und ihr Pikachu Chuchu saß gemütlich auf ihrer Schulter. Erst jetzt bemerkte ich das ich immer noch in einem der vielen Cafés von Illumina City saß. Gähnend richtete ich mich in meinem Stuhl auf und als ich aufstehen wollte drückte mich die Schwerkraft gleich wieder zurück. „Gelb! Wieso hast du mich geweckt?“ schnauzte ich das um ein Jahr ältere Mädchen an und verkniff mir ein weiteres Gähnen. „Wir wollen weiter! Kommst du jetzt? Oder ziehst du es wieder vor lieber alleine zu reisen?“ schneller wie sie alleine zu ende sagen konnte befand ich mich wieder auf den Beinen „Alles gut! Ihr müsst mich ja nicht alleine lassen“ Gelb blickte mich an „Ach ja! Grün ist schon voraus! Sie wollte nicht mehr länger warten“ Jammernd machte ich mich auf und trottete hinter Gelb her. Wir liefen durch die großen unübersichtlichen Straßen der Stadt und es dauerte keine halbe Stunde, da hatten wir uns auch schon in einer der nicht so gemütlichen Gassen verlaufen. Verwirrt hielt Gelb den Stadtplan vor sich und drehte ihn mehrere Male. Ihr stand das Fragezeichen in das Gesicht geschrieben. Ungeduldig trommelte ich mit den Fingerspitzen auf meinem roten karierten Rock herum. Bis ich Schritte vernahm. Meine Aufmerksamkeit war nun nicht mehr Gelb zugewandt, sondern viel eher den Teenagern die auf uns zukamen. „Was sucht ihr hier? Das ist kein Ort für euch!“ Da konnte ich es mir nicht verkneifen. Ein weiteres Gähnen kam aus meiner Kehle. Die älteren Jungs schauten sich gegenseitig an. Ihre Blicke zeigten Verwirrung. Dann sprach einer von ihnen, höchstwahrscheinlich ihr Anführer, in einem scharfen Ton „Findest du das etwa langweilig!“ Ich zuckte mit den Schultern und Gelb wandte sich nun mir zu „Lass uns von hier verschwinden.“ Sie nahm mein Handgelenk und zerrte sich mit ihr „Was für Feiglinge. Müssen gleich vor einem Gespräch fliehen“ lästerten sie hinter unserem Rücken, aber laut genug das wie es hörten. Ich straffte meine Muskeln und blieb stehen. Mein Handgelenk rutschte so aus dem leichten Griff von meiner jünger aussehende Kameradin. „Wie wäre ein Kampf? Ein Pokémon Kampf!“ Gelb blickte zu mir „Sie sind es nicht wert!“ probierte sie mir einzureden, aber meine Aufmerksamkeit war dem Typ gerichtet, der für seine Gruppe sprach „Du gegen ich? Das wäre doch langweilig“ Durch einen einzigen herausfordernden Blick und etwas Stille brachte ich ihn dazu seine Meinung zu ändern. „Na gut! Du wolltest es so“ er warf seinen Pokéball und heraus kam ein Iksbat. Meine Entscheidung stand aber schon vor dem Kampf fest. Ich wählte mein weißes Psiana. Sie hatte gerade gelbe Augen und eine silberne Krone mit hellen blauen Steinen. Ich hatte sie Tiara genannt und sie war mein erstes Pokémon. An ihren Augen konnte ich sehen wie sie sich gerade fühlte und das gelb zeigte eindeutig wie sehr sie sich auf diesen Kampf freut. Der leichte Stich ins orange zeigte das sie Siegessicher war. Ihre Augen blitzten herausfordernd und ihr Schweif wehte elegant im Wind.

    Durch eine Psychokinese brachte mein Psycho Pokémon einen eleganten Sieg zu uns. Ihre Augen verfärbte sich Pink und stolz hob sie ihren Kopf. Ich warf meinem Herausforderer einen ‚Habe ich es doch gleich gesagt‘ Blick zu. Danach suchten Gelb und ich weiter nach Grün. Auf einmal konnte ich ein Geräusch vernehmen und mit einem Schlag befand ich mich wieder in meinem Traum. Nur dieses Mal stand ich einem riesigen weißen Drachen gegenüber. Sein Blick war auf mich gerichtet und es brauchte zwar etwas Zeit, doch nun erkannte ich ihn. Es war jenes Legendäres Eis Pokémon der Einall Region. Kyurem! Was machte Kyurem in meinem Traum! Wegen dieser Bestie haben meine Schwester und ich uns zerstritten. “Bestie?“ Oh je! Er kann meine Gedanken lesen. Der Schock stand mir in das Gesicht geschrieben. Und ich brachte nicht mehr hervor wie ein wirres Gestotter. „Du wirst gebraucht, Alexandra! Treffe den Jungen und es wird Sinn ergeben!“ Jungen! Welchen Jungen! Das gibt doch alles gar keinen Sinn! Kann mir das mal irgendjemand erklären? Doch zu spät. Denn nun befand ich mich wieder in der Realität und es fühlte sich an als ob ich tausend Jahre auf einem Nagelbett geschlafen habe. Mein Kopf dröhnte und ich musste wohl umgefallen sein. Denn ich sah Grün und Gelb, die über mich gerichtet waren „Lexy!“ sagte Grün erleichtert. Ich legte den Kopf schief. Wie hast du mich gerade genannt“ “Lexy! Das ist der Spitzname den ich dir gegeben habe! Was ist mit dir passiert?“ Langsam richtete ich mich wieder auf und erzählte ihnen den ganzen Traum. „Kyurem! Also bist du es wirklich“ Erst jetzt bemerkte ich die Gestalt die neben Grün stand. Es war ein schwarzhaariger Junge mit grünen Augen. Er kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich wusste nicht woher. „Das ist Tamino. Er hat dich aufgefangen als du gerade umgefallen bist.“ Er hat was? Ich merkte sofort wie ich knallrot wurde. Doch zu meinem Glück rettete mich Gelb aus dieser peinlichen Situation, indem sie sich räusperte. Nun galt ihr unsere ganze Aufmerksamkeit „Tut mir leid, dass ich störe, aber wer ist Kyurem?“

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    2. Kapitel

    Rote Haare? Böse!

    Niki Ketchum

    „Bist du dir sicher das dies der richtige Weg ist?“ erschöpft trottete Citro hinter uns her. Bei seinem müden Anblick musste ich mir das kichern verkneifen. Etwas genervt stöhnte Heureka auf „Wir sind doch noch gar nicht lang unterwegs! Die Sonne ist ja noch gar nicht untergegangen.“ „Aber ich muss Citro dabei sogar recht geben.“ Nun war unser Blick auf meinen Bruder gerichtet. Ash hielt eine Karte dieses Irrwaldes vor sich und er wusste den Weg nicht. Ich trat zu ihm vor und entriss ihm die Karte „Gib mal her!“ Nur ein Blick auf diese Karte brachte mich zu kompletter Verwirrung. Wieso haben wir uns noch mal für diese Karte entschieden? Dort waren keine Wege eingezeichnet, es war nur die hälfte des Waldes zu sehen und über die Hälfte der Karte zeigte nur Bäume. Aber wahrscheinlich zeigte sie nur die Realität, denn selbst wenn ich von der Karte aufschaute war da nichts weiter als Bäume. Braune Holzstämme an denen sich grüne Blätter befanden. In der heißen Sommerzeit spendete uns der Schatten des Waldes wenigstens etwas Abkühlung. „Pika!“ Obwohl Pikachu wahrscheinlich trotzdem zu heiß war. Plötzlich konnte ich in meinem Blickfeld etwas rotes vorbeihuschen sehen. Ich blieb stehen und spürte wie ein kurzer Luftzug durch meine langen braunen Haare. „Niki! Alles in Ordnung?“ Ich rückte meine Kappe wieder zurecht und lief hinter den anderen her. “Es ist alles in Ordnung Heureka. Ich dachte nur etwas gesehen zu haben“
    Nach einer Weile trafen wir endlich in dem abgelegenen Dorf ein. Die verschiedenen Pokémon huschten über die Grasflächen und die Häuser waren noch alte Häuser aus Holz. Dieses Dorf stand weit weg von der Zivilisation in Kalos und Professor Platan hatte es uns gestern Abend empfohlen. „Ihr müsst die Kinder sein von denen uns Platan erzählt hat“ Ein Mädchen mit Kastanienbraunen Haaren kam auf uns zu. Ihre Augen waren hellbraun und in ihren Haaren war ein Gestrüpp aus Zweigen mit mehreren Edelsteinen in verschiedenen Farben. „Wahnsinn! Was ist das hier?“ Mein Bruder schaute staunend um sich. Mein Blick konnte sich aber nicht von dem Mädchen abwenden. Meine Giftgrünen Augen musterten sie. Ein leichtes lächeln bildete sich auf meinen tiefroten Lippen. „Das hier? Du meinst das Volk! Wir sind eines der vielen Völker die ein Legendäres Pokémon anbeten“ Irgendwie kommt es mir vor als ob dieses Mädchen immer den gleichen Gesichtsausdruck hat. Ihre Mine wirkte nicht finster, aber auch nicht fröhlich. Eher verkrampft. „Welches Legendäre Pokémon betet ihr an?“ Obwohl ich mir die Frage insgeheim schon selber beantwortet habe wollte ich es noch einmal von ihr hören „Xerneas! Ich bin einer seiner drei Beschützer. Ihr könnt mich Alina nennen!“ Beschützer? Seit wann haben Legendäre Pokémon Beschützer? „Und Yveltal? Hat es auch Beschützer?“ Ihre Mine blieb unverändert. „Bis jetzt ist uns nur eine bekannt. Aber ihre roten Haare bedeuten nichts Gutes!“ Rote Haare? Habe ich sie vorhin vielleicht im Wald gesehen? “Hat sie einen Namen?“ Erst jetzt bemerkte ich das der Rest meiner Gruppe weg war. Sie hatten sich im Dorf verteilt um mit den einheimischen zu reden. „Ihr Name ist Luna, aber das ist jetzt ja nicht so wichtig“ Für sie ist das vielleicht nicht so wichtig, aber aus irgendeinem Grund finde ich diese Luna spannender wie Alina! Selbst wenn ihre roten Haare etwas 'böses' bedeuten.

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    3. Kapitel

    Er will nicht darüber reden!

    Clyde Harmonia

    „Lasst mich das machen Jungs!“ Lotta schlich langsam mit ihrem Serpiroyal voran. Pokémon Schmuggler! Die sind das aller letzte. Warren, Tony Matisse, Lotta und ich haben uns auf die Spuren ihrer Kriminellen Laufbahn gemacht. Vielleicht hängen sie mit Team Plasma zusammen? Mit Team Plasma habe ich nämlich noch eine offene Rechnung zu begleichen. Hier in Einal wäre es nicht das erste mal das sie sich nicht an Regeln oder Gesetze halten. Früher haben sie meinen Bruder N ausgenutzt und mich wollte ihr Anführer G-Cis töten. Schlimm genug das sie anderen ihre Pokémon wegnehmen! Nun schleicht sich Lotta näher an die Lagerhalle im Hafen von Vapydro City. Es war tiefschwarze Nacht und nur das Licht des Lagerhauses brannte. Doch trotzdem blieb Lotta im Schatten. Bis sie die Tür erreichte und von dort innerhalb einer Sekunde verschwand. Wir warteten immer noch. Seit gefühlt einer Stunde ist Lotts nun in diesem Lagerhaus! Was wenn ihr etwas passiert ist. „Wir müssen nun da rein! Was wenn sie entdeckt wurde?“ Matisse lief nervös auf und ab. Tony zeigte ihm, dass er sich entspannen soll. Warren behielt die Tür im Auge und ich blickte auf das große verrostete Tor aus Metall. Niemand verließ das Gebäude und niemand kam noch hinzu. Es blieben nur die Pokémon Schmuggler. Nun hielt ich es nicht mehr aus. Ich erhob mich und wollte aus unserem Versteck hinter einem kleineren Lagerhaus hinaus stolzieren, aber Warren hielt mich zurück. „Wenn sogar Matisse sich zurückhalten kann, dann kannst du das auch!“ So streng seine Worte auch klangen, ich konnte nichts verärgertes darin vernehmen. „Hey!“ Ich ließ einen schweren Seufzer fallen und trommelte nervös auf meinem Bein.
    Da passierte etwas! Drei schwarze gekrümmte Gestalten schlüpften durch die Türe. Bei genauerem hinsehen konnte ich ihre weißen etwas längeren Haare erkennen. Meine hellgrünen Augen wanderten zu Warren. Er hatte es definitiv auch gesehen! Wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen die gehörten zu Team Plasma! Genauer gesagt war es wahrscheinlich G-Cis ‘Leibgarde‘. Das Finstrio! Nun konnte ich nicht mehr stillsitzen! Das Finstrio hier! Das muss bedeuten das hier ist für G-Cis eine wichtige Angelegenheit! Ich stürmte aus unserem Versteck in die Halle! Auf dem Weg rief ich meinen treuen Partner Envy! Er ist ein Zorua und kann deswegen genau wie ich auch Illusionen erzeugen! Doch dieses Mal hatte ich wie fast immer keinen Plan. Ich stürmte hinein und alle Blicke richteten sich auf diesen eher kleinen Jungen mit hellen grünen Haaren, der komischerweise ich bin! Ich blickte mich um. Lotta war nirgendwo zusehen. „Wer bist du?“ Schrie mich der erste an. „Ihr wurdet entdeckt! Der Deal ist geplatzt“ Hilflos musste ich zusehen wie sich das Finstrio in den Schatten auflöste und sich so unsere einzige Chance, den Plan von G-Cis herauszufinden in Luft auflöste. „Was fällt dir ein!“ schrie mich der erste an. Mit seinen Tattoos und schwarzen Haaren sah er aus wie ein Gangster aus einem Bilderbuch. Auch die anderen weichten nicht viel von diesem Beispiel ab. Groß, muskulös, aber nichts dahinter! Zorua riss den ersten mit Finsteraura nieder! Doch plötzlich griff mich ein Pionskora mit Giftstreich an. Nein! Er zielte nicht auf Zorua, sondern tatsächlich auf mich! Ich wollte ausweichen doch auf einmal wurde mir schwarz vor Augen und ich konnte geistlich rote Flammen sehen die um mich herum aufstiegen. Ich stand auf der Spitze der Drachenstiege und vor mir stand Reshiram. Warte! Habe ich gerade etwa einen Tagtraum! Das ist nicht der richtige Zeitpunkt! „Clyde!“ hörte ich eine Stimme rufen. Ich erwachte aus dieser Einbildung und blickte auf. Vor mir stand Tony. Als ich mich umblickte war ich immer noch in der Lagerhalle. Die Schmuggler waren verschwunden. Lotta und Matisse waren über eine Gestalt gebeugt. „Warren!“ Ich schaute auf „Ihn hat es erwischt! Er hat sich zwischen dich und die Attacke des Gegnerischen Pokémons geworfen.“ Hektisch richtete ich mich auf „Es ist alles gut! Ihm fehlt nichts. Er ist immer noch er, aber er braucht wahrscheinlich ein paar Tage um sich zu erholen. Was mich viel eher interessiert ist, was ist mit dir passiert?“ Sein Blick war neugierig auf mich gerichtet. „Ich will nicht darüber reden“ Ich blieb auf dem kalten Steinboden sitzen. Nun kam Matisse zu uns „Was ist mit ihm passiert?“ Sein Blick war auf mich gerichtet, aber seine Frage ging eindeutig an Tony „Er will nicht darüber reden!“ Nun kam auch noch Lotta mit Warren an gehumpelt „Clyde! Wieso bist du einfach hereingebrochen! Ich hatte alles unter Kontrolle! Und was war das danach? Du bist einfach umgekippt!“ Matisse unterbrach mich „Er will nicht darüber reden!“

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    4. Kapitel

    Nein! Ich beschütze dich und nicht anders herum!

    Xenia Mikara

    Gladio will was tun? Erschrocken blickten meine eisblauen Augen in die hellgrünen Augen meines älteren Bruders. Dies erinnerte eher an ein Wettstaren, wie der Moment einer schockierenden Nachricht. „Xenia! Ich habe es dir doch schon erklärt! Es geht nicht anders! Amigento und ich müssen diese Reise machen!“ Ich schüttelte hastig den Kopf, dass meine blonden Haare durch die Luft flogen. Sogar die Strähne über meinen Augen, durch die ich mir häufig den Namen Emo-Blond verdient habe, blieb nicht an Ort und Stelle! Er drehte sich von mir weg und wollte gehen, doch aus meiner Kehle kam nur ein trockenes knurren. Vor meinen Augen spielte sich ab wie er den Kopf schüttelte und sich dann wieder zu mir wandte. „Bleib hier! Team Skull wird sicher nicht nur von einer Person aufgehalten werden können!“ Unter seiner ebenfalls blonden Strähne konnte ich Mitleid erkennen. Er selber wollte es doch auch nicht! Erst gerade eben hat er mir erzählt, dass er in eine andere Region reisen muss. Warum? Den Grund weiß er doch selber nicht! Oder er will ihn mir nicht sagen, aber das will ich nicht glauben. Wir hatten noch nie Geheimnisse voreinander. Sogar unserer Mutter Samantha und unserer Schwester Lilly erzählt er weniger. Wir standen hier bei einer der sonnigsten Wege in Alola und diese Hitze wäre sicher unerträglich, wenn man es nicht von Beginn seines Lebens gewöhnt ist. Ich blickte ihm tief in die Augen und nach einer gefühlten Ewigkeit sagte er endlich das ich ihm folgen darf. „Aber du darfst niemanden davon erzählen! Verstanden? Das ist kein Scherz!“ Seine Stimme war ernst und ich nickte. „Habe ich jemals einfach so Fremde angeredet? Außerdem gibt es sonst niemandem den ich so etwas erzählen könnte.“ Ich meine außer meiner Mutter und Lilly, aber Lilly sehe ich zu oft und Samantha ist höchstwahrscheinlich für dieses Geheimnis verantwortlich. Mit einem Blick zeigte mir Gladio das ich ihm folgen soll.

    Nach einer halben Stunde fiel mir auf, dass wir gar nicht zum Hafen liefen. Gladio wollte die Region gar nicht verlassen? Viel eher lief er weiter in die Mitte von der Insel. Wir befinden uns immer noch auf der Insel Poni und liefen den steilen und anstrengenden Canyon entlang. Wie viele Stunden das wohl noch weiter so geht.

    Endlich! Wir sind da. Nun sind wir am anderen Ende von Poni. Dieses Podium das vor uns in den Himmel ragte war wunderschön. Es war dem Pokémon Solgaleo gewidmet, während seinen Gegenstück Lunala ein Podium auf der Insel Ula-Ula hat. Gladio hat mir schon viel über diesen Ort erzählt! Wie zum Beispiel, dass hier ein Freund von ihm die Welt vor kompletter Dunkelheit gerettet hatte oder wie eine andere Freundin am Mondscheiben See unserer Mutter das Leben gerettet hatte. Gladio lief voraus und nach kurzer Zeit kam uns eine Frau entgegen. „Du bist spät! Ihre Haare waren ein helles blau und ein weißer und silberner Ganzkörperanzug verleite ihr etwas zu viel Glanz meiner Meinung nach. Nun viel ihr warmer Blick auf mich. „Und wer ist das?“ Ihre türkisenen Augen glänzten freundlich, doch trotzdem traute ich mich wie immer nicht mich vorzustellen. „Gwen! Das ist meine kleine Schwester. Ihr Name ist Xenia! Xenia, das ist Gwendolyn Shipper sie ist eine der Beschützer von Marshadow! Und sie ist Mitglied des Ordens der Legenden!“ Ich schaute zu Gwendolyn. „Nun, und deinem Bruder hier habe ich schon vor kurzem zu einem anderen Legendären Pokémon geschickt. Er ist ab heute einer der Beschützer von Anego!“ Ich blickte zu Gwen. „Aber Angeo ist kein Legendäres Pokémon. Es ist eine Ultrabestie“ Gwendolyn lächelte mir zu „Das ist uns nicht unbekannt, aber aus irgendeinem Grund will es die Bedrohung trotzdem. Dieses eine Angeo ist wohl besonders. Es ist in unserer Welt und lebt hier auch schon etwas länger! Du wirst es verstehen wenn du bereit bist und jetzt bitte ich dich deinem Bruder bei seinen Aufgaben zu unterstützen!“ Ich nickte „Alles klar Bruder! Ich werde dich Beschützen!“ Er schüttelt den Kopf „Nein! Ich beschütze dich! Und nicht anders herum!“

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    5. Kapitel

    Kreative Namen gibt es wohl immer seltener!

    Vincent Yamamoto

    Unsanft stieß ich mit dem Kopf auf den harten Steinboden, der Zelle und bevor ich mich nur wieder bewegen konnte hörte ich die Tür in das Schloss einrasten. Mit einem schweren Atemzug richtete ich mich wieder auf. Meine rechte Hand legte ich auf die Stelle. „Ah! Einen Zellenpartner! Irgendwie habe ich das Gefühl die haben es wieder auf Kinder abgesehen.“ Kind? Ich bin kein Kind! Ich bin schon 17 Jahre alt. Und was hat so ein Typ wie dieser hier zu suchen? „Bist du ein Gefangener?“ Er nickte „Ja! Ich bin Gold. Stärkster Trainer von Johto! Und wer bist du?“ Ich verdrehte nur die Augen. Natürlich! Der stärkste Trainer von Johto ist schon mein Vater. Er ist schließlich der Champ dieser Region. Ich nahm diese harten Worte zwar nicht in den Mund, aber dennoch wirkte der schwarzhaarige Junge vor mir beleidigt. Trotzdem beantwortete ich seine Frage "Du kannst mich Vincent nennen" Aber ich habe jetzt keine Zeit für die Spiele eines 15-Jährigen (Zumindest schätze ich ihn auf dieses Alter), sondern ich musste abwarten. Ho-Oh wacht über mich! Ihr denkt doch nicht wirklich das ich mich von solchen Amateuren wie Team Rocket gefangen nehmen lasse, wenn das nicht eigentlich Teil des Planes war! Wer sich jetzt fragt welchen Plan, der wird ihn in ein paar Minuten herausfinden. „Also du darfst dich gleich geehrt fühlen. Ich hole uns beide hier raus! Das gehört nämlich alles zu dem Plan meiner Freundin.“ Was? Der Plan seiner Freundin? „Hör mir mal zu kleiner! Ich habe keine Zeit für deine Scherze! Ich bin hier gerade dabei auszubrechen! Außerdem kannst du dir deinen Versuch bei mir Eindruck zu hinterlassen sparen! Ich kenne den wahren Champ von Johto persönlich! Es ist mein Vater, also erzähle mir nicht so etwas wie ich bin der stärkste Trainer von Johto, denn das weiß ich auf jeden Fall besser wie du“ Er tat mir fast schon leid, denn diese Worte waren für einen Jungen in seinem alter schwer zu verarbeiten, aber ich musste ihm die Wahrheit sagen! Doch er grinste mich nur frech an. Unter seiner Cappie blitzten seine gelben frechen Augen hervor und irgendwie hat ihn das kein bisschen niedergeschlagen. Ganz im Gegenteil! „Siegfried hat einen Sohn? Das wusste ich ja gar nicht“ Siegfried! Dieser Junge ist echt nicht mehr auf dem neusten Stand! Siegfried ist geschlagen worden und das schon vor Jahren! Wie lange sitzt dieser Kerl hier schon? „Nein! Siegfried ist schon seit einer sehr langen Zeit nicht mehr Champ!“ Vielleicht war das der Grund warum er sich für den stärksten Trainer hält. Aber nein. Ich traue ihm nicht zu Siegfried besiegt zu haben. Wieso ist Team Rocket hinter so einem her? Meine grünen Augen musterten ihn von Kopf bis Fuß. Er war fast wie alle Jugendlichen in seinem Alter. Er trug eine schwarze Cappie mit einem gelben Streifen, seine Hose war eine schwarze Jogginghose, die ihm bis etwas unter die Kniescheibe ging. Seine Weste war rot und hatte einige weiße Stellen. Sein Rucksack hatte nur einen Träger und hatte den gleichen schwarzton wie seine Hose. „Gold!“ Ein weiteres Kind in seinem Alter tauchte auf. Sie sprang hinter der Ecke hervor und neben ihr lief ein stolzes Meganie. Er sagte er wird gerettet, aber ich dachte nicht das ich hier in den Einsatz der Kinderpolizei verwickelt wurde. Mit einem Rasierblatt angriff der zugegeben gar nicht mal so schlecht war zerstörte das blauhaarige Mädchen die Gitterstäbe. Ich trat heraus und holte aus einer Versteckten Tasche in meiner Hose meine Pokébälle. Um sicher zu gehen zählte ich sie alle noch einmal ab und steckte sie dann wieder zurück. „Also, mies gelaunter Junge! Das ist Crystal. Die Freundin von der ich dir erzählt habe. Glaubst du mir jetzt?“ Crystal & Gold? Komische Namen. Was kommt als nächstes? Bronze? Oder… „Silver ist wütend auf dich! Du solltest ihm am besten noch eine Weile aus dem Weg gehen!“ Okay! Das reicht für mich? Silver, Gold & Crystal? Was sind das für Namen! „Er sagte ihr habt einen Plan? Hat er sich auch heimlich hier gefangen nehmen lassen um an den Wachen vorbeizukommen?“ Verblüfft schüttelte sie ihren Kopf „Gold wurde nach dem Kampf gegen Rot auf dem Silberberg gefangen genommen und ist hier schon seit 2 Jahren! Er hatte Glück das Silver ihn vor kurzem gefunden hat, sonst wäre er wahrscheinlich für immer hiergeblieben. Gelb & Grün haben sich in andere Regionen begeben um ihn zu finden und Blau hielt ständig Kontakt mit anderen Arenaleitern nur um ihn zu finden!“ „2 Jahre? Wieso halten sie ihn zwei Jahre hier fest! Er ist doch ein ganz normaler Junge und was sind das für Namen. Silver, Gold, Crystal, Gelb, Grün, Rot und Blau! Kreative Namen gibt es wohl immer seltener!“

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    6. Kapitel

    Muss ich dir das sagen?

    Naoko Flare

    Nein! Wirklich? Jetzt komme ich mal wieder nach Kalos um meinen Vater wieder zu sehen und dann erfahre ich das er umgezogen ist. Wir standen vor einem neuen Hochhaus das hier in Illumina City gebaut wurde und unser Haus ersetzt hat! Der Regen klatschte auf unsere Klamotten und ich war von Kopf bis Fuß durchnässt. Aber das war nicht das schlimmste! „Ich hatte an diesem Haus so viele Erinnerungen! Warum hat er es verkauft?“ Alain klopfte mir tröstend auf die Schulter doch nur ein strenger Blick von mir brachte ihn dazu 2 Meter Abstand zu nehmen. „Nicht so negativ, Naoko! Ich bin sicher dein Vater ist in ein anderes Haus gezogen und hatte einen guten Grund von hier weg zu ziehen!“ Michaela! Sie probiert auch echt immer sich alles gut zureden! Zugegeben, immer ist übertrieben aber meistens! „Es ist nur ein Haus“ „Es ist viel mehr wie nur ein Haus!“ schnauzte ich mein schwarzes Creepymon an. Hoffentlich muss ich mir das jetzt nicht ewig von meinem schwarzen Pikachu namens Demon anhören. „Ich heule nicht wegen dem Haus!“ „Natürlich nicht! Ich kann keine einzige Träne sehen!“ Jetzt fühle ich mich verletzt! Ich dachte Alain kennt mich gut genug um zu wissen das ich nicht weine. Zumindest meistens nicht. Äußerst selten! Wir können zumindest sagen das ich dafür keine Träne verschwende! „Ich meine damit, dass der eigentliche Grund weswegen es mir nicht gefällt das unser haus abgerissen wurde ist, dass wir jetzt meinen Vater suchen müssen! Ich weiß nicht wo er hingezogen ist.“ Das ist keine Ausrede, sondern die komplette Wahrheit. „Kannst du ihn nicht anrufen!“ Auf die Idee wäre ich auch gekommen, wenn da nicht dieses kleine Problem wäre! „Er hat eine neue Nummer.“ In Michaelas Gesicht zeigte sich Verwirrung „Du hast ihn jetzt schon seit du zehn bist nicht mehr gesehen und da sind 7 Jahre dazwischen! Woher willst du das wissen?“ Dann werde ich die kleinere und jüngere Pokémon Trainerin mal aufklären „Also, ich habe ihn vorhin auf den Weg von Alola nach Kalos schon probiert anzurufen, aber es ist nur so ein komischer Typ an sein Holo-Log gegangen, der sich Xeros nannte.“ Leicht genervt stöhnte Demon aus „Das ist ein ‘Angestellter‘ deines Vaters! Sein böser Wissenschaftler!“ Böser Wissenschaftler? Wieso hat mein Vater einen ‘bösen Wissenschaftler‘ als Angestellten! Aber was mich noch viel mehr interessiert „Woher weißt du das eigentlich? Du hast ihn genau so wenig gesehen wie ich!“ „Wüsstest du wohl gerne!“ Aber genug geredet! Jetzt machen wir uns auf die Suche nach Flordelis! Und für die die es immer noch nicht Verstanden haben. Mein Vater ist Flordelis Flare. Aber ich weiß ja gar nicht ob euch dieser Name etwas sagt. „Naoko! Nur das du es weißt, wir treffen bald auf eine Freundin von mir. Ihr Name ist Lara. Du kennst sie ja schon. Schließlich sind wir schon früher etwas öfter mit ihr gereist.“ Kurz überlegen! Die Namen in meinem Kopf zu den richtigen Gesichtern zuordnen und ein Licht aufgehen lassen. Ich nickte um meinem besten und ich glaube auch einzigen Kindheitsfreund zu zeigen das ich es Verstanden habe. Weitere Tropfen dieses furchtbar nervigen Regens platschten auf meine Stirn! Es regnet wie aus Eimern. Auf einmal konnte ich sehen wie das Wasser von einer Dachrinne auf Michaela platschen wollte. Sie wird mir nachher sicher noch danken, denn mit einer Handbewegung bewegte ich das Wasser das schon auf sie fallen wollte weg, doch nun dafür lies ich es zu früh los und es landete mit einem riesigen Knall auf Alain. Ich konnte es mir nicht verkneifen. Ich fing an zu lachen. Alain war sowieso schon von Fuß bis Kopf nass. Das bisschen Wasser stört ihn doch jetzt sicher auch nicht mehr. „Danke! Wenigstens hat er sich bedankt, selbst wenn es wahrscheinlich ironisch gemeint war. Doch plötzlich verstummte mein Lachen, denn in meinem Augenwinkel konnte ich einen blauhaarigen Passanten sehen. Er blickte mich interessiert an und bewegte sich dann auf mich zu. Seine dunklen blauen Locken klebten an seinem Kopf und irgendwie fühlte es sich an als ob durch seine kalte Aura die Luft und Zeit um ihn herum zu Eis gefror. „Wie hast du das gerade gemacht“ Seine Mimik war kalt und seine Augen waren glasig. Er hatte geweint! Sicher stundenlang so rot und geschwollen waren seine Augen. Ich schätze ihn ungefähr auf 23 Jahre. Männertränen! Ich habe noch nie eine gesehen. Um es genau zu nehmen habe ich sie bis jetzt immer noch nicht gesehen, denn er weinte nicht mehr und sah viel zu ernst aus „Muss ich dir das sagen? Wer bist du? Er schüttelte den Kopf und schaute mir tief in die Augen „Mein Name ist Kilian und ich bin auf der Suche nach Menschen wie du! Die besondere Fähigkeiten besitzen! Besitzt du eine tiefe Bindung zu einem der Legendären Pokémon?“

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    7. Kapitel

    Tut mir Leid, aber ich glaube dir nicht

    Sandy Süzeg

    Meine Aufgabe? Oft habe ich mich gefragt welcher Sinn hinter meinem Leben steckt. Versteht mich nicht falsch. Ich finde es toll am Leben zu sein, aber jeder Mensch besitzt eine Aufgabe nur welche ist meine? Das ich Team Plasma helfe die Pokémon vor der Unterdrückung der Menschen zu befreien ist ja ganz schön, aber ich habe immer noch das Gefühl das dies nicht meine richtige Aufgabe ist! Vor allem weil Team Plasma jedem Menschen die Pokémon wegnehmen möchten. Aber meiner Meinung nach gibt es auch Menschen die sich sogar echt gut um ihre Pokémon kümmern. Solange sie nicht zu unfähig sind oder mit Absicht ihre Pokémon unterdrücken! „Über was denkst du nach?“ Meine Reisegefährtin Rosy stand neben mir. Ihre braunen Zöpfe wehten im Wind und sie musste mehrere male ihre Kappe wieder zurecht schieben. Ich schüttelte den Kopf „Das ist nicht so wichtig!“ besorgt blickte sie zu mir bis das zierliche Team Plasma Mitglied den Blick von mir abwenden konnte. Ich seufzte kurz und lief dann weiter. Rosy und wanderten durch Einall und das schon seit ich mit der Schule aufgehört habe. Ich war damals 16 und es ist schon ein Jahr vergangen. Ich habe zwar keine Eltern oder kenne sie zumindest nicht, aber durch kleine (und harte!) Jobs habe ich das Geld verdient, dass ich für die Schule und andere Überlebenswichtigen Dinge wie Essen & Trinken brauche. Meine blonden Haare hatte ich in einem Zopf zusammengebunden und nur die zwei vordersten Strähnen vielen mir ins Gesicht. „Rosy? Darf ich dich was fragen? Sie schaute mich an und nickte nach kurzem Überlegen „Du hast mir mal erklärt das du Leute kennst, die gegen die Vorhaben von Team Plasma sind, oder? Du sagtest sie wollen verhindern das Team Plasma die Pokémon befreit. Kennst du sie immer noch?“ Ihre trüben Augen mieden den Blickkontakt mit mir und ich konnte Trauer darin erkennen „Ich kenne sie immer noch, aber den Kontakt zu ihnen habe ich schon seit einer sehr langen Zeit verloren. Ich bin früher mit ihnen gereist. Ich dachte nicht das er mich so Verraten konnte.“ Eine Träne huschte ihr über die Wange und mit einem leisen Geräusch stieß sie auf dem trockenen Grasboden dieser grünen Wiese auf. Wir standen auf einer weiten Grasfläche zwischen Vapydro City und Dausing. Es wäre unklug noch weiter Salz in ihre Wunden zu streuen. Deswegen entschied ich mich dafür sie nicht weiter über diese unerträgliche Vergangenheit auszufragen. „Ich werde mich mal etwas in Vapydro City umschauen. Du musst nicht mitkommen, wenn du dich lieber von der Stadt fernhalten willst!“ Sie reagierte nicht und bevor ich sie verlies warf ich meiner Freundin einen letzten besorgten Blick zu.

    Nach einer Weile konnte ich plötzlich die Schreie eines Pokémon Kampfes vernehmen. Ich lief zu der Stelle von der ich die Geräusche vernahm. Es war ein Trainer mit seinem Lucario! Seinen Gegner konnte ich zuerst nicht erkennen, doch bei genauerem hinschauen konnte ich die schwarze Uniform von Team Plasma erkennen. Mit einer einzigen Aurasphäre brachte der braunhaarige Junge seinen Gegner um sein letztes Pokémon. Das Lucario landete neben seinem Trainer. Es hatte mich entdeckt! Bedrohlich knurrte es die Stelle an bei der ich mich versteckt hatte. „Wer ist da?“ Ich muss meine Pokémon nicht in Gefahr bringen um dem Team Plasma Mitglied genügend Zeit zur Flucht zu verschaffen! Ich kam aus meinem Versteck. „Wieso tust du das? Wieso bekämpfst du einen unschuldigen?“ Ich blickte dem Jungen in die Augen. Ich war bereit einzugreifen, wenn er mich angreifen will, doch zu meinem Blick rief er sein Lucario zurück in seinen Pokéball. „Wieso? Unschuldig? Sie sind nicht unschuldig! Sie klauen Menschen ihre Pokémon. Sie erzählen den Menschen etwas davon das sie die Pokémon befreien wollen, aber das ist eine Lüge! Das einzige was diese Betrüger wollen ist die Weltherrschaft! Oder zumindest die Herrschaft über Einall! Ich schüttelte den Kopf. Das denken die Menschen also über Team Plasma? Eine ganz schön voreilige Entscheidung. Überhaupt, wie kommt er auf so etwas Wirres? „Und das soll ich dir jetzt einfach so glauben. Dann tut es mir Leid, aber ich glaube dir nicht!

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    8. Kapitel

    Wieso ich?

    Lara Platan

    Jetzt reicht es mir! Ich stehe hier im Regen gefühlt seit einer Stunde und warte auf Alain und seine Gruppe! Wieso kommen sie denn nicht? Ich werde nicht leicht wütend, aber ich bin sowieso schon bis auf die Knochen durchnässt. Was solls. Dann bekomme ich Morgen halt einen Schnupfen! Doch nun machte ich mich auf um sie zu suchen! Er sagte mir sie müssen nur noch Flordelis finden. Der erste Ort der mir da einfällt wäre sein Café, aber er war dort nicht seit X und Y mit Sannah, Trovato und Tierno ihn besiegt haben! Aber das ist jetzt ja schon Ewigkeiten her und dazwischen ist schon wieder eine Katastrophe durch ihn ausgelöst worden. Besser bekannt als die Kalos Kriese! Mein Vater, Prof. Platan, gibt ihm zwar erneut eine Chance sich zu beweisen, aber ich kenne ihn nicht persönlich. Deswegen weiß ich nicht ob er eine 3. Chance verdient hat. Ich lief zu dem Gebäude das nun auf dem ehemaligen Grundstück der ehemaligen Flare Familie steht. Und wer sagt es! Ich bin fündig geworden. Durchnässt und triefend standen die drei da. Michaela in den Farben grün und rot, Alain in den Farben schwarz und dann war da noch ein bisschen blau und Naoko in den Farben weis und schwarz. „Hey!“ Ich lief zu ihnen. Es störte mich nicht das meine blonden Haare an meiner blassen Haut klebten und mein Zopf nicht mehr so ordentlich war wie vor diesem furchtbaren Regen. Meine leuchtend blauen Augen waren nur auf die drei gerichtet. „Lara? Ich dachte du wartest vor dem Bahnhof auf uns. Wieso bist du hier?“ Ich musste kurz lachen. Er hatte wohl die Zeit vergessen! Doch ich hatte keine Zeit um zu antworten denn im gleichen Moment fing Naoko an zu reden „Er war da und ist dann einfach verschwunden! Ins nichts verschwunden!“ Wir blickten zu ihr. „Wer?“ Nun schaute sie mich an „Da war so ein Junge er nannte sich Killian. Er wollte mehr über meine Fähigkeit erfahren und nachdem ich es ihm erzählt habe, ist er verschwunden!“ Ich blickte zuerst zu ihr und danach zu Alain und Michaela. „Naoko! Da war niemand!“ Alain bejahte die Worte von Michaela und auch ich musste zugeben, dass dies ein bisschen merkwürdig klingt. Das heißt aber nicht, dass ich ihr nicht glaube! Sie hat sicher in irgendeiner Weise recht! Plötzlich reagierte mein Lucario, dass ich immer außerhalb seines Pokéballs trage. Es setze eine Aurasphäre auf eine bestimmte Stelle ein. Im Schatten eines Gebäudes regte sich die Gestalt, die es getroffen hatte. „Wer bist du! Belauschst du uns?“ Knurrte Alain die Gestalt an. Doch als die uns fremde Person aus dem Schatten trat, konnte ich erkennen das sie einen schwarzen Mantel trug. Er reichte bis zum Boden und die Kapuze des Mantels fiel tief in sein Gesicht. Moment mal! Welches Gesicht überhaupt! Er trug eine schwarze Maske die über sein ganzes Gesicht ging. Dort wo eigentlich seine Augen sind waren zwei runde leuchtend rote Kreise, durch die er wohl sehen konnte. Unter seinem Mantel trug er ein schwarzes Ledernes Hemd, einen Gürtel an dem seine Pokémon in Hyper- und Meisterbällen darauf warteten in den Kampf zu ziehen. Insgesamt war er eigentlich komplett schwarz. Er sah aus wie ein lebendiger Schatten, der die Augen eines Monsters hatte! Der Fremde sagte kein Wort. Er hon nur eine Hand und in nur dem Bruchteil einer Sekunde lies er sie wieder fallen. Die Zeit um Fragen zu stellen hatten wir nicht, denn sofort blies mich ein Wind von den Beinen. Er erinnerte eher an einen Hurrikan! Ich kniff die Augen zusammen und hielt mir schützend die Hand vor die Augen. Wie hatte er das gemacht. Ich kannte kein normales Pokémon, dass diese Fähigkeiten besitzt. Doch langsam legte sich der Wind wieder. Endlich! Doch da habe ich mich wohl zu früh gefreut! Ich schaute zu den anderen ob alles in Ordnung mit ihnen ist. Ich zählte durch. 1…2…! Warte! Es waren doch drei in der Gruppe! „Du da! Der Fremde erhob seine kalte verzerrte Stimme und blickte zu Naoko. In der Hand hielt er ein Dolch, der an die Kehle von Michaela gerichtet war. Wer benutzt denn heute noch Waffen! Selbst die ganz bösen Jungs kämpfen mit Pokémon anstatt selber eine Waffe zu zücken und in einen Kampf einzugreifen. „Herkommen!“ „Ich denke nicht daran!“ Schrie Naoko ihn an. Die Klinge näherte sich dem verängstigten Mädchen und schliff langsam und vorsichtig über ihre Haut. „Warte!“ Ichmit ihm verhandeln, doch Naoko kam mir zu vor. Sie lief zu ihm und lies Alain hilflos zusehen. „Wieso ich? fragte sie ihn. Keine Antwort. Blitzschnell lies er Michaela los, packte Naoko und verschwand mit ihr im nichts. „Wo sind sie? Und was will er von ihr“ Alain sagte nichts dazu. Er sah zu geschockt aus. „Es geht ihm um ihre Kräfte! Ich blickte auf den Jungen, der nun hinter mir stand. Wie viele Leute wollen uns heute eigentlich noch alles belauschen. „Mein Nam ist Blau! Ich kann euch helfen!

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    9. Kapitel

    Es ist eine Last! Nichts anderes!

    Akuma Heaven

    „Wie funktioniert das?“ Mein, ich glaube, einziger Freund Silver stand neben mir. Sein Blick war auf das schwebende Objekt vor mir gerichtet. Es war ein leerer Pokéball, mehr nicht. Doch es schwebte! Durch meine Gedankenkraft konnte ich es auf und ab bewegen. Es ist genau wie die Attacke ‚Psychokinese‘, nur das ich kein Pokémon bin! „Ich kann dir nur so viel sagen wie ich dir bis jetzt erzählt habe! Mehr weiß ich auch nicht!“ Die menschliche Psychokinese, oder von mir auch gerne Telekinese genannt, war nicht meine einzige neue Fähigkeit. „Das einzige das du mir bis jetzt gesagt hast ist, dass sie einfach so aufgetaucht sind, nachdem du aus dem Koma erwacht bist!“ Nach dem Kampf gegen den Mann mit der Maske bin ich ins Koma gefallen. Für wie lange? Das hat man mir bis jetzt immer noch nicht verraten. Aber ich denke für mehrere Jahre. Silver ist älter und sehr viel erfahrener geworden, Crystal ist sehr viel entspannter geworden (Das heißt nicht, dass sie jetzt sehr entspannt ist. Es heißt nur, dass sie davor noch strenger und disziplinierter war, wie sie es jetzt ist). Zuerst dachte ich es liegt daran, dass sie zu viel Zeit mit Gold verbracht hat, aber nun musste ich erfahren, dass Gold ein Jahr für Tod geglaubt wurde und ein weiteres Jahr in Gefangenschaft von Team Rocket war, bevor Silver ihn entdecken konnte. Aber es geht noch weiter, denn ein Jahr nach dem Kampf gegen den Mann mit der Maske (Ich weiß nun das es Norbert ist!) hat Silver erfahren das sein Vater Giovanni ist. Dies muss wahrscheinlich hart für ihn gewesen sein. Wir waren gerade in der Azuria Höhle. Während ich im Koma lag, hatte ich eine Art Vision. Mir wurde die Azuria Höhle gezeigt und ein drohender Schatten, der die ganze Kanto Region verschlingt. Es war keine schöne Vision, denn sie wiederholte sich immer und immer wieder, bis ich aus diesem Alptraum erwachte! Ich hatte Menschen schreien gehört, Häuser brennen sehen und vieles mehr. Dies erinnerte mich an meine schlimme Vergangenheit, damals in Lavandia. Die Azuria Höhle war riesig und überall lagen Steine und Geröll auf dem Boden. Wenn ich nach oben blickte konnte ich schlafende Zubats an der Decke erkennen. Die Decke war ungefähr 5 Meter über unseren Köpfen und auch der Rest der Höhle erschien nicht gerade klein. „Ich habe von meiner Schwester erfahren, dass Rot weiß das hier ein Legendäres Pokémon lebt.“ Mit seiner Schwester meinte er sicher Grün. Sie ist war nicht seine leibliche Schwester, aber sie sind zusammen aufgewachsen und Silver sieht sie deswegen als seine Schwester an. Aber mir war nicht bewusst das hier ein Legendäres Pokémon lebt. „Welches Legendäre Pokémon? Ist es in den Jahren neu aufgetaucht?“ Silver schüttelte seinen Kopf, wodurch seine etwas längeren roten Haare herumwirbelten. „Nein, es hat kurz bevor unser Abenteuer begann mit Rot und Gelb zusammen gekämpft. Sein Name ist Mewtu. Eher der Klon eines Legendären Pokémon, wie selbst ein Legendäres“ Mewtu. Der Name sagte mir etwas. „Ihr kennt Rot und Gelb?“ Wenn man vom Teufel spricht… Mewtu war tatsächlich hinter uns. Silver und ich drehten uns um. Seine Augen blitzten misstrauisch zwischen uns hin und her. Und Irgendwann blieb sein Blick auf mir haften. Es erwartete wohl keine Antwort auf seine Frage, denn es redete weiter „Du hast dich also tatsächlich dafür entschieden zu kommen! Er weiß von der Vision! Warte! Hat Mewtu etwa… „Du hast mir die Vision geschickt! Wieso hast du mich mit diesen Alpträumen gequält!“ fauchte ich aggressiv den um einiges stärkeren Klon an. Daraufhin antwortete der Klon mit nun einem wütenden Unterton „Das war nicht ich. Die Bedrohung war es! Sie wissen das ich dich Auserwählt habe, Akuma!“ Er weiß meinen Namen, aber was noch viel wichtiger ist… „Was meinst du damit? Auserwählt? Bedrohung?“ „Deine Fähigkeiten sind ein Geschenk von mir! Vermassele es also nicht!“ Seine Worte schnitten scharf wie ein Messer und dafür das er mich ausgewählt hatte, drohte er mir meiner Meinung nach zu viel. Aber ich hatte keine Zeit mich zu beschweren, denn Mewtu war verschwunden. „Geschenk? Es ist eine Last! Nichts anderes! Schrie ich noch hinterher! Danach herrschte stille!

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    10. Kapitel

    So sieht man sich wieder, Hoopa!

    Meggy Hindora

    „Aufstehen ihr Könige der Faulheit! Wie oft muss ich das denn noch sagen“ Mein strenger blick streifte über meine Gruppe von Begleitern. „Lässt du uns überhaupt keine Pausen mehr?“ Ein strenger Blick zu meiner pinkhaarigen Kollegin lies sie verstummen. James und Mauzi trauten sich gar nicht sich zu beschweren. Ich will ihnen keine Angst machen, aber umso schneller sie ihr Pikachu bekommen, umso schneller können wir uns um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Die Einfälle dieser drei treiben mich manchmal schon fast in den Wahnsinn! Doch bevor wir weiter gehen konnten, merkte ich wie ein riesiger dunkler Schatten die Wiese dieser Lichtung verdunkelte. Ein Blick nach oben lies mich vor Staunen die Augen aufblitzen. Die rot schwarze Kreatur die dort flog war niemand anderes wie das Legendäre Pokémon der Kalos Region! Yveltal! „Nichts wie hinterher!“ Jessie hatte den Vogel ebenfalls bemerkt und sprintete ihm hinterher. Auch James und Mauzi waren nicht mehr zu halten „Der ist unsere Beute!“ „Und holen werden wir ihn uns heute!“ Schrien die beiden dabei noch und schon stand ich alleine hier. Langsam trottete ich hinter ihnen her und nach einer kurzen Zeit hatte ich die Stelle gefunden, an der ich Yveltal landen gesehen hatte. Doch hier waren weder Jessie, noch James noch Mauzi. Ich lies meinen Blick über die Lichtung schweifen und warf meine blonden Haare nach hinten. Meine pink roten Augen blieben an einer Stelle stehen. Ich blickte auf den düsteren Schatten einer alten Eiche. An dem Baumstamm dieser riesigen Pflanze konnte ich eine Gestalt erkennen. Bei genauerem hinsehen konnte ich erkennen, dass drei gekrümmte Gestalten vor ihr lagen. Ich blickte zuerst zu der Gestalt, danach zu den drei Gestalten. James! Mauzi! Jessie! Wie konnte diese Person es nur wagen sich an meiner einzigen Familie zu vergreifen! Wütend griff meine Hand zu einem Pokéball. „Komm heraus!“ Schrie ich die Person an. Meine eiskalten Augen würden jeden normalen Menschen vor Angst zu Eis erstarren lassen, doch die Person kam lachend aus dem Schatten getreten. Ihre dunklen roten Haare hatten die Farbe von Blut und ihre tiefroten Lippen wurden von einem herausfordernden Grinsen geziert. „Wieso bist du wütend? Ich habe doch nur diesen Rüpeln eine Lektion gegeben!“ Ihre Stimme klang Arrogant, doch ebenfalls sehr ruhig. Nun vielen ihre schwarzen Augen auf mein weißes T-Shirt. Dort war ebenfalls ein rotes R abgebildet „Rüpel? Bist du so tief gesunken alter Freund?“ Verwundert blickte sie mich an und nun blickte sie tief in meine Augen. „Wer bist du?“ Meine klinge schnitt hart wie ein Messer und entschlossen setzte ich zum Singen an. Mein Gesang wird ihr schon ihr Vorlautes Mundwerk stopfen. Doch ich bekam nur einen kleinen schwachen Ton heraus, denn das erste Mal als ich meine Lippen wieder aufeinander setzte spürte ich wie sie miteinander verschmolzen. Erschrocken fasste ich mir an die Lippen. Versteinert! Wie ist das möglich! Ihr Grinsen wurde breiter. Hatte Yveltal etwas damit zu tun? „Lang nicht mehr gesehen, Hoopa!“

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    11. Kapitel

    Ein guter Deckname ist etwas anderes!

    Alexandra Plasma

    „Kyurem ist das Legendäre Pokémon der Einall Region! Meiner Heimatsregion!“ Fing ich an! Das Gelb nicht wusste wer Kyurem ist überrascht mich nicht. Sie ist nicht gerade einer der Menschen, die sehr viel reisen. Das Mädchen aus dem Vertania Wald nickte bei jedem meiner Worte verständnisvoll. „Warte einen Augenblick! Du kommst aus Einall?“ Grüns Worte waren gefolgt von einem stummen nicken. „Kyurem ist in Gefahr! Genau wie alle Legendären Pokémon! Unsere Organisation hat sich zum Ziel gesetzt sie zu beschützen. Alexandra! Du… „Spar dir das!“ Unterbrach ich ihn. Meine Worte klangen scharf und wütend Blickte ich ihn an. Schnell trat Gelb an meine Seite und legte beruhigend eine Hand auf meine Schulter „Lass ihn ausreden! Was willst du von ihr, Tamino“ Er ließ einen schweren Seufzer fallen. „du besitzt diese Gabe! Sie wurde dir wahrscheinlich von Kyurem gegeben! Du hattest gerade eine Vision! Das heißt du hast eine Verbindung zu ihm! Er hat dich Auserwählt! Meine Frage an dich lautet daher, ob du bereit wärst uns beizutreten? Kyurem hat sowieso nur noch zwei Beschützer, seit Asima…“ Er schwieg! Doch die stille hielt nicht lang an, denn ich spürte einen Schmerz in mir den ich lange nicht mehr spürte. Asima? Ist Tod! Niemals! „Sie kann nicht Tod sein! Ich kenne sie besser als jeder andere! Asima ist stärker als jeden den ich kenne! Sie würde sich nicht einfach besiegen lassen“ Meine Stimme war hart und ich konnte die Trauer zwar nicht heraushören, doch ich wusste das sie vorhanden war. Tamino blickte zu mir. „Du kennst Asima? Dann warum trittst du uns nicht bei? Sie hat alles getan für uns! Wenn du sie kennst, dann weist du sicher das sie uns vertraut hat!“ Ich ballte meine Hand zu einer Faust. Wütend blickte ich den Jungen an „Ich weiß das sie alles getan hat dafür! Sie hat mich dafür verlassen! Nur wegen euch ist sie gestorben“ Dieser Wutausbruch kam aus meiner trockenen Kehle „Du bist Alexandra Plasma! Asimas kleine Schwester! Euer leiblicher Vater ist G-Cis! Jetzt verstehe ich warum du so reagierst! Aber das Leben deiner Schwester ist noch nicht zu Ende! Du kannst sie mit allen anderen Auserwählten retten! Killian bewahrt ihren Körper auf! So könnt ihr sie zurückholen! Du musst nur deine Pflicht erledigen!“ Wütend wendete ich mich von ihm ab. „Du verstehst gar nichts! Und ich glaube leider nicht an Märchen! Wenn ihr mich entschuldigt ich muss darüber hinwegkommen!“ Ohne auf eine Antwort zu warten verschwand ich in den dunklen Teilen der Gasse. Nach einer Weile laufen lehnte ich mich gegen eine der massiven Hauswände und blickte auf die Hauswand gegenüber von mir. Sie war gerade mal 2 Meter von mir entfernt und ihre Farbe war ein trockner grauer Ton. „Was macht jemand wie du hier?“ Ich blickte mich um und konnte niemanden entdecken. Mein Blick schweifte wieder zu der Wand gegenüber von mir und sieh da! Dort war tatsächlich ein Junge! Er hatte braune Haare, die ihn zu allen Seiten abstanden. Er blickte mich erwartungsvoll an. Seine Arme waren verschränkt. Seine Augen hatten zwei verschiedene Farben. Das eine war Silber und das andere Gold. Unter seiner schwarzen Weste konnte ich ein rotes Shirt entdecken „Ich muss nachdenken. Sagt ich ohne ihn einen Blick zu würdigen „Manchmal ist es besser darüber zu reden. Falls du willst kannst du mir davon erzählen. Ich verrate es auch niemandem! Ehrenwort! Ich blickte ihn mit meinen violetten Augen zu ihm, doch schwieg immer noch „Ach ja! Ich hätte fast vergessen mich vorzustellen. Mein Name ist Luis Blood! Aber du kannst mich auch nur Luis nennen!“ „Alexandra Plasma ist mein Name!“ Er musterte mich von oben bis unten. „Dein Nachname! Plasma! Wie Team Plasma! Bist du ein Mitglied dieser kriminellen Organisation“ Sein misstrauischer Blick wanderte zu mir „Nein, aber mein Vater ist G-Cis. Ich weiß das G-Cis eigentlich einen anderen Nachnamen hat, aber meine Schwester und ich wollte nicht mehr erkannt werden als seine Kinder und deswegen haben wir und diesen Decknamen gegeben!“ Ein amüsierendes Lächeln kam aus der Kehle des braunhaarigen Jungens. „Ein guter Deckname ist etwas anderes!

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    ((bold))((unli))Schladragi((ebold)) ((eunli)) ((bold))Typ: ((ebold)) ((purple))Gift((epurple)) /((navy))Drache((enavy)) ((purple))Bevor ich weiter mac
    Schladragi

    Typ: Gift /Drache

    Bevor ich weiter mache wollte ich euch das erste Pokémon vorstellen, dass ich selber gezeichnet habe. Ich bin nicht gerade die beste im Zeichnen und das ist eigentlich nur ein Versuch mal etwas neues auszuprobieren. Er ist noch nicht ganz fertig und Vorschläge für Verbesserungen oder das Kolorieren sind gerne erwünscht. Ebenfalls kann ich auch Hilfe bei der Benennung gebrauchen, weil dieses ebenfalls nicht so in meine Stärken geht. (Schladragi ist nur eine Idee und es ist noch nichts festes!) ^^
    (Das Bild ist nicht gerade scharf und ich bin mir bewusst, dass ich nicht gerade ein Meister im Zeichnen bin. Also seit mir bitte nicht böse ^^')

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    12. Kapitel

    Dieser räudige maskentragende Feigling!

    Niki Ketchum

    Silbern glitzerte der volle Mond auf den kleinen See hier am Rande der Kalos Region. Sein Licht hielt mich wach, obwohl meine Augen sich am liebsten jeden Moment schließen wollten. Ich unterdrückte ein Gähnen und richtete mich auf. Seit zwei Tagen sind wir nun bei diesem Volk. Sie nannten sich selbst die Beschützer. Wahrscheinlich, weil sie den Wald vor Yveltal beschützen. Aber ich kann mir nicht vorstellen das Yveltal tatsächlich so Böse ist, wie sie behaupten. Alina erzählte uns das hier ganz in der Nähe Xerneas in einem tiefen Schlaf ist und, dass dies der gleiche Wald ist, in dem Yveltal ein paar Jahre davor geschlummert hat. Mein Bruder, Citro und Heureka kannten diesen Wald. Hier war die erste Konfrontation, die mein Bruder zwischen den Beiden Legenden gesehen hat. „Niki? Was machst du hier?“ Ich blickte zu meinem Bruder. Hatte ich ihn geweckt? Aber ich habe doch gar keinen Lärm gemacht! „Ich wollte nur nachdenken. Glaubst du ihr das wegen Yveltal?“ Fragend blickte er mich an „Was meinst du?“ Hatte er denn gar nie zugehört? „Na, Alina hatte doch gesagt das Yveltal sich gegen die anderen Legendären Pokémon verschworen hat. Das er sich mit dieser Kreatur verbündet hat und nun Xerneas getötet hat“ „Ach, das! Es könnte natürlich etwas Wahres dran sein“ Blitzschnell nahm ich einen riesigen Abstand von ihm. Sie hatte uns nie etwas davon erzählt das Xerneas getötet wurde. Xerneas ist noch am Leben! Ash war dabei als sie das erzählt hat und er hatte zugehört! Er sollte es noch wissen. Und das kann nur eins bedeuten! Der Junge, der da Gegenüber von mir steht, dass ist nicht Ash! Genau wie ich es vermutet hatte! „Wer bist du? Warum gibst du mich als meinen Bruder aus?“ Sein Blick war zuerst verwundert, doch kurz darauf bildete sich eine verärgerte Grimasse in seinem Gesicht. „Ist es so schwer mir einfach mal zu glauben?“ Seine Haarfarbe wurde von schwarz in ein tiefes rot getaucht, die braunen Augen meines gegenüber färbten sich in ein dunkles rot und sein Hautton wurde sehr viel blasser wie davor. „Ich kann es nicht glauben! Von einer vorlauten Göre entdeckt! Das wird er mir ewig hinterher sagen. Vielen Dank auch!“ motzte er mich mit einem ironischen Unterton an und kratzte sich dabei unruhig an einer hässlichen Brandnarbe, die ihn am Hals klebte. „Was soll das? Wieso gibst du dich als mein Bruder aus? Wer bist du und wie hast du das überhaupt gemacht?“ Die Fragen schossen aus meinem Mund und ich konnte gar nicht mehr aufhören ihn damit zu durchlöchern. „Hältst du mich für bescheuert? Wieso sollte ich dir das alles erzählen. Das einzige was du wissen darfst ist das ich durch dich meine Ehre wiederherstellen werde. Ich kann dann meinem Vater endlich beweisen das ich mehr Wert bin wie dieser räudige maskentragende Feigling, der sich nicht traut seinem Opfer in einem 1 vs. 1 Kampf gegenüber zu stehen, sondern immer auf die Schwächsten geht.“ Der Junge war ganz schön aufgebracht. Aber was meint er mit er bekommt durch mich seine Ehre zurück? Moment! Er sagte ein 1 vs. 1 Kampf. Blitzschnell zuckte ich meinen Pokéball. Mein Absol namens Angel sprang heraus. Sie blickte mich an und danach zu meinem Gegner. „Also, wenn du einen 1 vs. 1 Kampf willst, dann bin ich bereit!“ Er blickte zu Angel und sein Blick blieb auf seinem Mega-Stein haften. „Du kannst also die Mega-Entwicklung benutzen! Hoffen wir mal das mich dieser Kampf nicht langweilen wird!“ Arrogant strich sich der Junge durch seine Haare. Ich verdrehte die Augen und warf selbstverliebt meine Haare nach hinten, um ihm meine Entschlossenheit zu zeigen. Aus einem seiner Hyperbälle kam sein Pokémon. Oder sollte ich wohl eher sagen seine Ultrabestie! Es war UB-03 Lichtblitz. Oder auch genannt Voltriant.

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    12. Kapitel

    Ich werde ihn schon finden

    Clyde Harmonia

    Und wieder ein Tag um, an dem wir nichts machen konnten. Wieso durften Tony und Matisse weiterhin nach Team Plasma suchen und ich musste hier alleine auf Warren aufpassen. Ganz alleine jetzt auch nicht. Lotta war noch da, aber sie ist oft auch noch in Vapydro City, um neue Verbände oder Medizin für Warren zu kaufen. Wir hatten unser Zelt etwas entfernt von der Stadt aufgestellt. Hier werden uns diese Typen, die Warren das angetan haben, nicht finden. Dennoch stört es mich, dass ich wegen diesem einem Missgeschick nicht mehr an die Front darf! Ich lief in das Zelt. Warren hielt sich seinen Kopf und er saß mit Ausgestreckten Beinen auf seinem Schlafsack. Die rötliche Beule war etwas zurück gegangen und sonst war nur noch ein dicker blauer Fleck über seinem Auge zu sehen. „Alles in Ordnung mit dir, Warren?“ fragte ich. Er nahm seine Hand von der Stirn und blickte mich an „Natürlich! Wie oft willst du denn noch fragen. Ich werde davon schon nicht sterben.“ Etwas gekränkt blickte ich weg. „Wo ist Lotta?“ fragte er um von dem Thema abgelenkt zu werden. Mir war natürlich klar, dass er nicht schwach dastehen will, aber er sollte deswegen nicht leugnen, wenn er irgendwo schmerzen hat. Aber was solls! Ich glaube ich wäre selbst nicht besser. „Am Fluss, der etwas weiter am Rand der Wiese vorbeifließt. Unser Wasser ist ausgegangen.“ Wieder stille! „Und was ist mit Matisse und Tony! Sind sie zurück?“ „Nein. Noch nicht! Aber ich denke es wäre sicherer für sie gewesen, wenn ich dabei gewesen wäre.“ Er nickte nur knapp. „Es ist so langweilig hier! Ich will nicht immer einfach nur herumsitzen und nichts tun!“ Warren schmunzelte bei meinen Worten „Was denkst du wie es mir geht! Ich darf ja nicht mal richtig aufstehen. Aber du hast damals leider etwas zu unüberlegt gehandelt und dann bist du einfach so zusammengebrochen. Lotta hat halt Angst das es noch einmal passiert. Deswegen behält sie dich hier und schickt nur die anderen zwei Jungs los. Das braucht er mir nicht zu erklären. Ich weiß, dass es damals nicht besonders klug war, was ich gemacht habe. „Ist irgendjemand da!“ Ich blickte auf. Das war Matisse! Sie sind also wahrscheinlich wieder zurück. Ich ging aus dem Zelt und musste feststellen, dass Tony nirgendwo zu sehen war. „Wo ist Tony?“ fragte ich Matisse. Das ist leider das Problem. Ich weiß es nicht! Ich habe ihn verloren“ Genervt stieß ich meine Hand ins Gesicht „Was ist passiert? Und wieso hast du so lange gebraucht?“ Matisse verschränkt seine Arme und sein Blick war nicht gerade freundlich „Jetzt tu nicht so, als ob du alles richtig getan hast diese Woche. Wir haben eine Truppe von Rüpeln ausfindig machen können. Als sie abgehauen sind, ist Tony ihnen hinterher und ich habe 3 Stunden gewartet, aber er ist nicht mehr zurück.“ Ich blickte auf das Zelt „Pass du auf Warren auf! Ich gehe ihn suchen. Drago und Mandy werden mir das sicher bessere Chancen geben wie dir. Und Notfalls kann ich noch meine Illusionen zur Verteidigung benutzen!“ „Du meinst dein Grypheldis und dein Dragoran können ihn besser finden wie Fasasnob? Wenn du meinst. Ich habe ihn nahe bei Eventura City verloren. Falls dir das weiterhilft“ Ich nickte daraufhin und machte mich auf, um Tony zu finden. „Sag Lotta Bescheid! Ich werde ihn schon finden!“

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    13. Kapitel

    Du bist das Monster!

    Xenia Mikara

    „Sind wir da?“ Mein Bruder schüttelte den Kopf. Doch er bemerkte wohl, dass ich nicht mehr weiterkonnte. Die letzten Tage waren schon anstrengend genug. Vor 3 Tagen erfuhr mein Bruder, dass er ein besonderes Anego vor irgendeiner Bedrohung beschützen muss. Seitdem sind wir von Poni nach Ula-Ula gesegelt. Heute sind wir endlich am Mount Lanakila angekommen. Doch die Reise ist noch nicht zu ende. Denn Anego wartet in einer Höhle, die fast an der Spitze dieses Giganten ist. Schwer schleppend brachte ich mich auf die nächste Klippe und verweilte dort. Mein Bruder setzte sich zu mir und reichte mir unsere letzte Wasserflasche. Erleichternd spürte ich das feuchte Wasser über meine Zunge schleichen und wie es meine trockene Kehle befeuchtete. Doch so schnell wie das Gefühl da war, so schnell war es dann wieder weg. Denn die Flasche war nun leer. Entschuldigend blickte ich zu Gladio. „Tut mir leid! Ich wusste nicht, dass sie so schnell leer geht! Sonst hätte ich dir was übriggelassen!“ „Ist schon in Ordnung! Ich brauche nichts! Wir sind sowieso gleich da!“ Er zwang sich zu einem Lächeln.
    Nach einer Weile machten wir uns wieder auf den Weg und kurz darauf fanden wir die Höhle auch. Ohne zu zögern stieg Gladio hinab. Die Höhle führte uns immer weiter in den Berg hinein und wenn ich zurückblickte, konnte ich sehen, dass das Licht vom Eingang immer kleiner wurde und umso weiter wir in die Höhle gingen umso dunkler wurde es. Plötzlich blieb mein Bruder stehen. Er blickte sich um, dann schreckte er hoch packte meinen Arm und wir warfen uns hinter einen Stein. „Was…“ Ich konnte nicht zu Ende reden, denn er drückte mir die Finger an die Lippen und bedeutete mir das ich ruhig sein soll. Keine Sekunde später liefen zwei Gestalten an uns vorbei. Sie trugen beide ein komplett schwarzes Outfit. Eine Peitsche war an ihrem schwarzen Gürtel befestigt. Das größte Merkmal war ihr roter Schal, der sich von dem Rest ihres Outfits abhebt. „Hast du schon gehört, dass dieser neue Vorstand einen erwischt hat?“ „Natürlich! Aber das wahre Mysterium darum ist, dass eines der Kinder des Monsters verschwunden ist, weil er eines gefunden hat! Und unser Späher hat wohl noch einen ausfindig gemacht! Irgendwie taucht gerade einer nach dem anderen auf!“ Interessiert hörte ich den zwei zu. Wen meinen sie mit ‚das Monster‘? „Könnt ihr faulen Rüpel auch endlich anpacken! Wenn ihr weiter hier herumlungert und euch unterhaltet könnt ihr ja gleich wieder zu dem Trupp von Patrik eingetragen werden!“ Mein Bruder hatte den Mann, der gerade aus dem Schatten trat bis jetzt wohl auch noch nicht gemerkt. Ich schätze ihn ungefähr auf 55 Jahre. Sein Bart war gräulich und er trug eine schwarze Kutte die goldene Verzierungen hatte. Seine Augen blitzten rot! „Nein, August! Dieser Trupp liegt unter unserem Niveau! Wir gehen sofort wieder an die Arbeit!“ Die zwei Rüpel senkten den Kopf vor dem Mann! Danach verschwanden sie in einem der Gänge. Der Mann namens August blieb stehen und blickte nun zu uns „Ich dachte mir schon wann der Orden hier auftaucht! Oder ob ihr dieses mal nicht zu spät seid! Keine Sorge! Ihr seit nicht die ersten die ich von ihrem Leiden erlöse!“ Wir stiegen aus unserem Versteck. In seiner Stimme lag Stolz und mit erhobenen Kopf blickte er uns an. „Was meinst du mit Leiden? Wir Leiden nicht! Während diesen Worten rief Gladio sein Amigento. „Ich meine das Leben! Zu wissen, dass man irgendwann sterben wird. Ich kenne das Gefühl zwar nicht, aber ich stelle es mir abscheulich vor!“ Mit diesen Worten verfärbte er sich schwarz und seine Gestalt verschwamm langsam, bis er zu einem Schatten wurde. Zwei rote Augen blitzten uns an. Ich hörte meinen Bruder schlucken „Du bist die Bedrohung! Du bist das Monster!“

    18
    15. Kapitel

    Ich muss dir eine Geschichte erzählen!

    Vincent Yamamoto

    Endlich lassen die mich alleine. Und überhaupt glaube ich das diese Kinder mir nur ein Klotz am Bein gewesen wären. Aber egal jetzt. Ich kann Giovanni suchen und dann muss er mir endlich meine Fragen beantworten! Und das sind nicht gerade wenige. Ich schlich durch due Gänge ihres Hauptquartieres, doch auf den Gängen herrschte nur Totenstille. Nirgendwo war ein Rüpel zu sehen und auch wenn ich weiter in das innere vordrang, dort war nichts. Als ich an dem Zentralen Punkt angekommen war, konnte ich endlich zwei Stimmen vernehmen. „Du verstehst das falsch mein Lieber!“ Drang eine weibliche Stimme an mein Ohr. Sofort rannte ich los bis ich endlich an der Quelle der Stimme ankam. „Was soll ich denn daran falsch verstehen! Du willst meine Organisation kaufen, Hannah! Aber ich lass nicht mit mir Spielen! Du kennst mich schon so lange und trotzdem kapierst du es immer noch nicht!“ Blitzschnell huschte ich hinter eine Ecke und lauschte dem Gespräch zwischen der Fremden und dem Boss von Team Rocket. „Aber, aber! Sei doch nicht so stur. Ich will es doch gar nicht kaufen! Mein Mann würde euch aber gerne als Verbündete haben. In diesen schweren Zeiten! Und als kleines Bonus lassen wir euch dafür am Leben! Zwar seit ihr sowieso nur ein Wimpernschlag, wenn man die Dauer der Zeit betrachtet, aber ihr hängt schließlich an eurem Leben.“ Sie wollten sich mit Team Rocket verbünden! Wer ist diese Frau! Ich konnte noch nicht einmal ihr Gesicht sehen! Nur ihre rötlichen Haare! „Wir werden euch nicht helfen! Und jetzt verschwinde oder meine Rüpel werden dir den Weg nach draußen zeigen!“ Giovanni konnte nicht mal zu ende reden, denn ein verrücktes lachen unterbrach ihn. „Deine Rüpel sind jetzt meine Rüpel! Ich habe sie alle schon durch den Raum zu unserem Hauptquartier gebracht und wenn du dich weiterhin weigerst werde ich ihren Willen brechen und ihre Körper zu meinen Sklaven machen! Und wenn du dich uns nicht anschließt, dann siehe ich keine andere Möglichkeit wie dich auszulöschen! Mein Mann wird schon das Monster genannt, aber seine Kräfte kommen im weiten nicht an meine heran! Ich muss nur an deinen Tod denken und du wirst innerhalb einer Sekunde nicht mehr existieren! Deinen Körper kann ich dann zu meiner willenlosen Puppe machen! Aber leider wird dein zugegeben brillantes Genie nicht mehr existieren! Also sag mir schließt du dich uns an?“ Ihre Stimme klang bedrohlich und als ich um die Ecke spickte konnte ich ihre roten langen Haare entdecken, die offen fast bis zu dem Boden reichten. Soll ich ihr glauben, dass sie solch eine Macht besitzt? Ach, was! Das ist sicher nur eine Taktik um ihm Angst zu machen! Ich glaube Giovanni denkt das gleiche, denn er reagiert nicht darauf! Er schwieg nun. „Du glaubst mir nicht! Hey, Junge! Komm her!“ Wen meint sie? Sie hatte den Blick weiter zu Giovanni gerichtet! „Ich sage es nicht noch einmal! Komm jetzt her! Schließlich kannst du dann endlich mein Gesicht sehen! Meint sie mich? Nein! Das ist unmöglich! „Es ist nicht unmöglich! Du bist ein Auserwählter! Das respektiere ich! Keine Sorge! Du wirst nicht sterben! Noch nicht! Ich trat aus meinem Versteck! Und die Frau drehte sich zu mir. „Ho-Oh also! Du bist ihm sogar schon einmal begegnet! Weißt du das er dich in diesem Moment auserwählt hat meinen Mann zu töten? „Wer ist das? Was macht er hier?“ Wütend blickte mich der Anführer von Team Rocket an „Zeig etwas mehr Respekt! Er steht über dir und den anderen Menschen!“ fauchte sie Giovanni an. „Wer bist du?“ Fragte ich sie und probierte ruhig zu bleiben. „Mein Name ist Mira! Obwohl ich von ihm dort gerne Hannah genannt werde! Ich muss dir eine Geschichte erzählen! Über deine Bestimmung! Denkst du, du bist bereit darüber zu erfahren?“ Ich nickte „Natürlich!“

    19
    16. Kapitel

    ICH GEBE DIR FÜNF SEKUNDEN MIR DAS ALLES ZU ERKLÄREN!

    Naoko Flare

    Stille! Nichts als stille! Hinter diesen verrosteten Gitterstäben stinkt es, der Typ da vor mir gibt keinen Ton von sich und meine Geduld neigt sich dem Ende zu! „Kannst du mir endlich sagen was das hier soll!“ fragte ich diesen Maskentyp vor mir! „Nein!“ Es gibt doch keinen Grund wegen dem er mich hier festhalten soll! Plötzlich konnte ich ein leises summen vernehmen. Mein Blick fiel zu meinem stillen Wärter. Er holte seinen Holo-Log heraus und nach kurzer Zeit war er um die Ecke verschwunden. Das ist meine Chance zu entkommen! Ich muss nur irgendeinen Weg finden! Diese Gitterstäbe sind schon alt! Die halten bestimmt nicht mehr viel aus. Wenn ich nur irgendwie eines meiner Pokémon befreien könnte! Aber meine Pokébälle hat mir dieser Typ ja abgenommen. Aber ich konnte sie sehen! Sie lagen auf einem kleinen Tisch nicht weit von meiner Zelle entfernt! Ich streckte meine Hand durch die Gitterstäbe. Doch es war unmöglich meine Pokémon zu erreichen. Wenn hier Wasser in der Nähe wäre, dann könnte ich es dazu bringen mir diese Aufgabe abzunehmen, aber wo soll ich bitteschön Wasser herbekommen! Wütend lehnte ich mich an die kahle Wand und blickte erneut zum einzigen Ausgang. Auf einmal fiel mir etwas auf den Kopf. Beim Aufprall gab es ein platschendes Geräusch von sich. Wasser! Ich blickte nach oben. In der grauen Wand konnte ich einen kleinen Riss erkennen! Dort muss eine undichte Wasserleitung sein. So viel Glück gibt es ja kaum! Ich schloss die Augen und bewegte das Wasser schnell und mit viel Druck von dem Riss immer näher an meine Pokébälle. Doch auf einmal merkte ich wie das Wasser auf etwas stieß! Ich machte meine Augen auf, um zu sehen was es war. Oh je! Hätte ich meine Augen nur geschlossen gelassen! Es war dieser Typ! Aber etwas Gutes hatte es. Seine Kapuze wurde im durch den Wasserdruck von seinem Kopf gespült und durchnässt hing sie ihm jetzt über den Rücken. Unter seiner schwarzen Kapuze waren nun dunkle blaue Haare zu sehen. Oder war das schwarz? Ich konnte die Farbe nicht genau erkennen. Aber gerade fällt mir nur eine Person mit schwarzen, fast blauen Haaren ein! Und das glaube ich nicht! Oder ich will es zumindest nicht glauben, dass er es ist. Mein Gegenüber öffnete die Tür und sein fester Griff umklammerte meinen Arm. Wahrscheinlich habe ich seine Maske beschädigt, denn eines seiner zwei glühenden Augen leuchtete nicht mehr und als er seine Stimme erhob, klang sie weniger verzerrt „Du weist gar nicht wie gerne ich dir dafür jetzt eine Lektion geben würde, aber das würde mich mein Leben kosten!“ Diese Stimme verstärkte meinen Verdacht nur noch mehr. Sie klang ähnlich wie seine Stimme! Nein! Sie war identisch mit seiner Stimme! Sein Griff lockerte sich und erließ meinen Arm los. „Nimm deine Pokébälle. Und folge dem Gang dort! Dann kommst du zu Zimmer 203. Und versuche erst gar nicht zu fliehen! Dort wartet nämlich jemand auf dich, der dich unbedingt sehen will. Ich weiß nicht ob ich tun soll was er mir sagt, aber wahrscheinblich würde ein Fluchtversuch sowieso nichts bringen. Also tat ich was er von mir verlangte. Vor dem Zimmer 203 hielt ich inne und blickte den Gang entlang. Es ist meine Möglichkeit von hier zu entkommen. Soll ich sie tatsächlich aufs Spiel setzen? „ICH GEBE DIR FÜNF SEKUNDEN MIR DAS ALLES ZU ERKLÄREN! SONST SCHWÖRE ICH DIR, DASS DU NIE WIEDER GERADE AUS GEHEN KANNST!“ War das Demon! Schnell öffnete ich die Tür. In dem Raum stand ein riesiger ovaler Tisch. Dort saßen mehrere Leute mit roten Haaren, komischen Frisuren und roten Uniformen. Ganz vorne saßen vier Mädchen, die etwas andere Outfits hatten, aber wieder in rot und ihre Haarfarbe war anders. Eine hatte blaue Haare, die andere hatte orange Haare, eine andere violette Haare und die letzte grüne. An der einen Spitze saß ein totaler blasser Typ mit fast einer Glatze! Moment mal! Das war der Mann, den ich am Holo-Log angerufen habe. Und an der anderen Spitze saß Flordelis! Warte eine Sekunde! Was macht mein Vater hier! Direkt vor ihm stand mein schwarzes Creepymon. Seine Backen knisterten bedrohlich und ein strenger Blick lies meinen Vater erstarren! „EINS, ZWEI, DREI, VIER, …“ „Warte, Demon!“ Demon wand sich von meinem Vater ab und blickte mich an „Naoko! Da bist du ja!“ „Was ist hier los! Erzähl mir die ganze Wahrheit! Mir ist egal wer! Ich will jetzt sofort antworten!“ „Du wurdest entführt und dein Vater gehört zu dieser Gruppe, die das veranlasst hat! Aber mehr weiß ich auch nicht! DESWEGEN WILL ICH JETZT ANTWORTEN VON FLORDELIS!“ „Naoko wurde entführt! Ich wusste nichts davon bis gerade eben! Und bitte! Ich bin gerade mitten in einer wichtigen Konferenz! Können wir das nicht auf danach verschieben!“ Mein Vater blickte immer wieder unruhig zu seinen Leuten. Ich musste das jetzt aber erst einmal klären! „Wo ist Alain?“ Fragte ich blitzschnell. „Alain war der erste, der nach deiner Entführung verschwunden ist. Wir wissen nicht wo er ist. Michaela und Lara warten Illumina City, bei der Arena auf uns.“ „Und denkst du es wäre möglich durch eine Illusion vorzutäuschen, dass man Ort und Stelle ist? Ich rede von der Entführung! Denkst du währenddessen wäre es möglich gewesen, durch ein Trugbild uns glauben zu lassen das derjenige bei uns ist und somit nicht unter der Maske steckt!“ „Wenn er danach schnell verschwindet, bevor sich das Trugbild auflöst, dann ist das natürlich möglich. Wieso? Wem traust du es zu?“ "Ich habe eine Vermutung. Weißt du warum Alain euch danach verlassen hat?"

    20
    17. Kapitel

    Es ist mir eine Ehre

    Tori Kantei

    „Tori!“, richtet Diancie mit ihren telepathischen Fähigkeiten an mich, „Wir sollten einen Unterschlupf vor dem Regen suchen.“ Nickend stimme ich meiner Partnerin zu.
    „Nicht weit von hier befinden sich die Omega Höhlen. Dort sollte es trocken sein“, schlage ich vor und streiche mir dabei durch meine pinken, vom Regen durchnässte Haare. Wir sind schon sehr lange auf dem Weg durch Kalos. Fernab von der meisten Zivilisation versuche ich Diancie vor jeglichen Schmugglern, Dieben und Kriminellen in Sicherheit zu bringen. Schließlich ist es das, dass ich als Beschützer von ihr tun muss. Das glaube ich zumindest. Sie erzählt mir leider nichts genaueres, weil sie denkt ich bin noch nicht bereit dafür. Das hat mir Diancie immer und immer wieder gesagt. Selbst wenn ich denke bereit zu sein. Nach einer Weile kommen wir in der Omega-Höhle an. Der Ort ist auch ziemlich feucht, aber wir werden hier drinnen nicht so nass wie draußen.
    „Kennst du diesen Ort?“ Frage ich sie, obwohl ich eigentlich nur ein Gesprächsthema mit meinem Reisegefährten finden will.
    „Ja. Ich bin hier das erste Mal auf Zygarde gestoßen“, erzählt Diancie.
    „Du kennst Zygarde persönlich?“, Sie muss nicht antworten. Ich weiß die Antwort schon, „Hat Zygarde auch einen Beschützer?“, fahre ich fort.
    „Ja! Jedes legendäre Pokémon hat einen Beschützer, den er selbst auswählt. Manchen von den Auerwählten sind aber stärker als die anderen. Die stärkeren Auserwählten haben zusammen ungeahnte Kräfte. Man sagt sie könnten sogar Tote wiederbeleben. Diese Höhle besitzt einen heiligen Ort, an dem die Auserwählten ihre Kräfte verbinden können.“ Meine Augen werden groß bei ihren Worten. Irgendetwas in mir fordert mich auf diesen Ort zu finden.

    „Ich muss diesen Ort finden. Natürlich nur wenn du mich dorthin führen wirst!“ Unter fremden Leuten wäre ich nie so gewesen. Aber an Diancies Seite fühl ich mich sicher. Obwohl sie nicht zu meinem Pokémon Team gehört, sind wir ein unzertrennliches Team. Kein Mensch kann so fühlen wie sie es tut.
    „Ich weiß nicht wo dieser Ort liegt, aber wir können ihn suchen gehen. Ich werde ihn erkennen, wenn ich ihn sehe.“
    Auf dem Weg zu diesem Ort gehen wir immer weiter in die Höhle. Die Gänge werden düsterer und die Wände werden feuchter. Dann erreichen wir endlich unser Ziel. Es ist ein hell erleuchteter Teich. Er sieht aus, als ob er aus purem Licht besteht. Werden wir hier herausfinden wer die anderen sind?
    „Du willst die anderen sehen?“, fragt Diancie. Ich hätte beinah vergessen, dass unsere Gedanken miteinander verbunden sind. Sie kann meine Gedanken hören und ich ihre.
    „Ja. Falls ich sie treffe. Ich werde wahrscheinlich sowieso nicht den Mut finden, sie anzusprechen, aber es interessiert mich“, erkläre ich und Diancie nickt kurz.
    „Das ist gut. Die anderen Legendären Pokémon sind unruhig. Sie sehen das eine Gefahr herzieht. Wir werden euch alle brauchen. Es ist gut von dir wissen zu wollen wer deine wahren Teamkameraden sind.“, richtet Diancie mit einem Lächeln an mich.
    „Aber ich kenne sie doch gar nicht.“, erwidere ich auf ihre Worte.
    „Dann lernst du sie kennen!“, sagt Diancie und blick auf den leuchtenden Teich. Ich diskutiere nicht weiter mit ihr, sondern gehe auf die schimmernde Wasseroberfläche zu. Das Wasser liegt ruhig da und leuchtet vor sich hin. Aber dann sehe ich genauer hinein und mehrere Gesichter von Leuten, die ich nie zu vor gesehen habe tauchen auf. Jungen und Mädchen mit ihrem jeweiligen legendären Pokémon.
    „Sprich mit ihnen!“, flüstert Diancie mir ein. Ich will auf sie hören! Etwas sagen, aber ich kann nicht. Ich habe Angst davor, dass ich nicht gut genug bin. Also sehe ich mir die Momentane Lage der Personen an. Hier in Kalos befinden sich mit mir fünf von ihnen, ich glaube drei sind in Johto oder Kanto, eine Alola, zwei in Einall und weitere kann ich nicht erkennen.
    „Du musst sie finden und zusammenführen! Dann kann ich euch alles erzählen. Zeig mir, dass du bereit bist die Wahrheit zu erfahren, Tori!“, fleht das Legendäre Pokémon mich an. Aber sie sind zu viele. Ich hoffe ich bin dieser Herausforderung gewachsen. Aber was, wenn nicht? Ich darf mir keine Gedanken darüber machen. Diancie zählt auf mich.
    "Es wird mir eine Ehre sein!"

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1527672946
Pokemon - Orden der Legenden
Pokemon - Orden der Legenden
Der Orden der Legenden ist eine streng geheime Organisation in der Welt der Pokemon, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Ihr Auftrag ist es die Legendären Pokémon vor der Bedrohung zu beschützen. Aber was wenn ihre eigenen Mitglieder sich ihne...
https://www.testedich.de/quiz55/quiz/1527672946/Pokemon-Orden-der-Legenden
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2018-05-30
707B
Pokemon

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Kommentare (228)

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vor 29 Tagen
Name: Haley Tuss
Alter: 17
Geschlecht: weiblich
Charakter: Haley ist sehr schüchtern und ebenso sensibel. Sie hält Komplimente nicht aus, gibt aber anderen gerne welche. Sie hört gern zu und liebt es anderen zu helfen. Nach allem was in ihrem bisherigen Leben passiert ist, ist sie trotzdem immer glücklich.
Aussehen: Haley hat eine rosige Haut und ist sehr dünn. Sie hat kurze, pinke Haare und ebenso pinke Augen. Sie trägt eine weiße Schleife um ihren Hals.
Kleidung: Meistens trägt sie einen grauen Pulli und eine blaue Jeans. Dazu trägt sie weiße Socken und schwarze Turnschuhe.
Beschützer von: Kapu - Fala
Verliebt in: N
Familie:
Schwester: Valerie
Vergangenheit: Sie lebt schon seit sie ein kleines Kind ist mit Pokémon, um genauzusein mit Fee - Pokémon. Sie und ihre Schwester trainierten jeden Tag, denn ihr Traum war an die Spitze zu kommen! Doch eines Tagen passierte etwas...schreckliches... Seitdem ist sie ziemlich verschreckt und anstatt zu kämpfen, kümmert sie sich um Pokémon.
Pokémon Team:
- Flauschling (w, Lvl 67)
- Feelinara (w, Lvl 45)
- Ohrdoch (w, Lvl 57)
- Bandelby (w, Lvl 49)
- Mimigma (m, Lvl 50)
- Bubungus (m, Lvl 46)
Besondere Fähigkeit: Sie kann andere heilen
Herkunft: Romatia City
Stärken: Zuhören, sich um andere kümmern
Schwächen: über ihre Vergangenheit reden, ihr fehlendes Selbstbewusstsein, versinkt manchmal in Gedanken
Abneigungen: Leute, die sich für was besseres halten, nur weil sie mehr Geld, mehr Freunde, usw. haben; Höhe
Vorlieben: Rosen, Kunst, anderen helfen
Reisepartner: Valerie, Matsurika

Deine Meinung, dass Du auserwählt bist:
"Also, ich denke nicht, dass ich helfen kann.. Aber vielleicht kann ich die anderen heilen.."
Deine Meinung zu der Bedrohung:
"Ich hoffe alles wird gut.."
Dein Umgang mit Konflikten:
"Die andere Person/anderen Personen werden schon recht haben..."
Sonstiges: - - -
Besondere Wünsche: - - -
vor 37 Tagen
Wie meinst du das mit Weiterführen?
vor 39 Tagen
ich will nichts vorhersagen sondern nur fragen:
Dürfte ich das hier auf Wattpat weiter fihren wenn es hier aussterben sollte?

Ich will wie gesagt nix vorhersagen, ich will dass das hier nicht weg ist weil die Story an sich wirklich gut ist
vor 39 Tagen
ich finde das Kapitel sehr gut gelungen^^
vor 73 Tagen
Also... Ich finde zumindest es war ein sehr gutes Kapitel. Es muss nicht jedes Kapitel ein Knüller sein, da spreche ich aus Erfahrung. Aber im Endeffekt kommt es wirklich auf dich an, ob du das weiter machen möchtest oder nicht. Ich kann nur sagen, dass ich es schön finden würde, jedoch wenn du meinst, dass du keine Lust mehr hast, dann solltest du auch auf dein Gefühl hören.

Wie gesagt, mich freut es, dass es hier wieder weiter geht, da schliesse ich mich Mira an.
vor 74 Tagen
Es ist toll das du weiter machst Amelie ^^
vor 75 Tagen
Hey! Ich hab mal wieder ein Kapitel herausgebracht. Ich hatte für einen etwas längeren Zeitraum die Motivation verloren und ich kann auch jetzt nicht versprechen, dass ich weiterschreibe, aber ich werde es versuchen! Aber wenn es nicht klappt, dann liegt es daran, dass ich keine Motivation finde un d wenn ich keine Motivation habe, dann kritisiere ich gerne die Geschiche oder Sachen die ich hätte besser machen können (vor allem in der Geschichte) und fange an zu denken, dass anderen nicht gefällt was ich schreibe. Ich hoffe euch gefällt das Kapitel! Es ist zwar nicht das spannendste, aber ich muss jetzt erst einmal wieder zur Geschichte hinführen! Ich habe leider viele meiner Gedankenzüge verloren und ich muss die Geschichte deswegen etwas anders aufbauen wie sie eigentlich geplant war.
vor 150 Tagen
Wann hat sie denn wieder Ferien?
vor 180 Tagen
Auch in einem, in welchem ich schreibe und ich habe sie mal gefragt. Sie meinte, wenn sie wieder Ferien hätte, würde sie wieder schreiben. Also: Diese Ff ist noch nicht zuende.
vor 194 Tagen
Nein sie ist ja noch in meinem Pokemonrpg...
vor 197 Tagen
Oder keine Idee mehr. Ich werd trotzdem weiterhin hier reinschauen.^^
vor 198 Tagen
Oder Internet ist weg oder.... Passwort vergessen?
vor 221 Tagen
Wieso ? vieleicht hat Amelie viel zu tun mit Schule oder so.
vor 222 Tagen
R.I.P Orden der Legenden ×.×
vor 232 Tagen
Dankeschön^^. Aber wie gesagt, mach dir keinen Stress.
vor 232 Tagen
@Mila wie ich vor ein paar Wochen geschrieben habe bin ich gerade im Urlaub und habe deswegen auf meinem Laptop kein Internet. Aber ich komme übermorgen zurück und werde dann wahrscheinlich sofort ein Kapitel schreiben ^^
vor 233 Tagen
( ok danke amelie )
vor 234 Tagen
Hi Amelie Lux, ich will ja nicht nerven oder so, aber wann kommt eigentlich das nächste Kapitel? Du musst dir aber wegen mir jetzt keinen Stress machen.
vor 234 Tagen
Eigentlich habe ich für den nächsten Teil sowieso neue Helden eingeplant.
vor 237 Tagen
( Amielie dürfte ich.dann für den nächsten teil noch eine person machen, hab ne gute idee )