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Agents of S.H.I.E.L.D.

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1 Kapitel - 1.729 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.088 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Traum. Das ist alles woran ich mich erinnern kann. Es war wie eine endlose Stille, die sich langsam ausbreitete. Dann wachte ich auf.

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    STURZ
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    Rauschende Blätter im Wind, Vögel zwitschern, eine laue Brise weht über ein Feld voller roter Mohnblumen. Ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können. Es kam mir fast schon surreal vor. Vorsichtig lasse ich meine Hand über die Blumen gleiten und versenke meine Sinne in meiner Umgebung. Es ist wunderbar. Für einen kurzen Moment überkam mich ein für mich fast schon ausgestorbenes Gefühl: Freiheit. Doch es sollte nicht lange währen. Auf einmal verstummten die Vögel und der leichte Wind schlug in ein tosendes Unwetter um. Ich bleibe stehen. Der Himmel war schwarz wie die Nacht und von roten Stellen durchzogen. Die Welt um mich herum begann zu verblasen: die Farben schlugen in grau um und alles sonst so helle, wurde dunkel. Nur die rote Farben waren geblieben. Dann spürte ich die Anwesenheit einer mir lange fremden Person. Ich drehte mich um. Gerade noch sah ich die dunkle Kreatur auf mich zu stürmen und schon sauste ein Messer auf mich nieder.

    Mit einem Lauten Schrei wache ich auf. Schnell fährt meine Hand über meine Brust und ich sehe mich um. Schon wieder dieser Traum! Ich stehe schweißgebadet auf. Es kommt mir immer wieder schrecklich vor, aufzuwachen und zu wissen, dass es schon wieder der Traum war. Fitz hatte vermutet, dass es ein Trauma sein könnte, aber mittlerweile glaube ich das nicht mehr. Ich öffne die Tür meiner Schlafkabine und gehe hinaus auf den Gang. Leise schleiche ich mich durch das Flugzeug. Die einzige, die ich hier wohl antreffen würde, wäre May im Cockpit, wo ich aber eh nicht hinwollte. Ich schleiche mich an dem Kabinen der anderen Vorbei und erreiche schließlich mein Ziel. Schnell öffne ich die Tür und schließe sie hinter me wieder. Erst als eine Ladung Wasser mein Gesicht flutet, bin ich wieder im Hier und Jetzt. Ich sehe in den Spiegel. Meine Haare sind zerzaust und meine Augen sind von Riesigen blauen Ringen umrandet. Typisches Zu wenig Schlaf Gesicht. Ich streiche meinen Schlafanzug glatt und gehe aus dem Bad hinaus. Gerade als ich die Lounge durchquere, merke ich, dass ich nicht allein bin. Reflexartig drehe ich mich um und bedrohe meinen Verfolger mit den Fäusten.,, Schlafstörungen,, Gwen‘?” fragt dieser.,, Du meine Güte, Phil! Erschreck mich doch nicht so!” meckere ich den S.H.I.E.L.D Agent an.,, Ich Merke es mir.” Sagt Phil gelassen und grinst. Ich kann dieses sichere Grinsen nicht ab. Es gibt Coulson immer diese gewisse Dominanz und ich mag keine Menschen, die versuchen, Dominanz zu verbreiten. Ich drehe mich um und will gehen, da werde ich zurückgerufen.,, Wieder dieser Traum, nicht wahr?” ruft Phil mir nach.,, Ja.” Antworte ich knapp. Du meine Güte, ich bin ja schon fast wie May!,, Was sagen Fitz und Jemma dazu?” fragt er weiter.,, Fitz sagt, es könnte ein Trauma sein, aber das glaube ich nicht mehr. Ich Denke es ist was anderes...” sage ich, drehe mich aber immer noch nicht zu Coulson um. Stur bleibe ich im Türrahmen stehen.,, Sie sollten sich die Zeit nehmen und herausfinden, was es damit auf sich hat.” Schlägt Phil vor. Dann geht er und verschwindet in seinem Büro. Ja, das sollte ich vielleicht wirklich tun. Aber irgendwie kommt immer was dazwischen. Das letzte Mal ist es Skye gewesen, die in meine Kabine geplatzt ist, um mir zu sagen, dass sie den Hefezopf leer macht. Was ist das für ein Grund, um in die Kabine anderer Leute zu platzen! Ich weiß es nicht. Aber ich würde es wohl schon rauskriegen. Gott, ich hatte Probleme. Ich lache in mich hinein und lege mich dann wieder in meine Kabine. Seufzend schließe ich die Augen und schlafe schon bald ein.

    Diesmal ist es kein Albtraum, der mich wenige Minuten später wieder weckt, sondern der Bordalarm und das wilde Hämmern an meiner Tür.,, Gwen! Aufwachen! Gwendolyn!“ höre ich draußen jemand Rufen. Es ist Ward. Schnell öffne ich die Tür.,, Was ist denn jetzt schon wieder!“ Schnauze ich meinen Kollegen an. Der schaut mich nur streng an.,, Eine Turbine ist ausgefallen. Wir stürzen. 30 000 Fuß bis zum Aufschlag, Werte fallen steil ab. May tut ihr bestes.“ erklärt Ward mir und ich steige aus der Kabine. Mit einem Klick auf meinem S.H.I.E.L.D. Communicator verschwindet mein Schlafanzug und wird durch eine schwarze Uniform ersetzt.,, Wieso ist die Turbine ausgefallen? Man hat uns doch das klare O.K. gegeben!“ fluche ich. Fitz hat die Antwort.,, Es lag nicht am Zustand des Flugzeugs. Hier sieh dir das an.“ sagt er und zeigt mir auf seinem Tablet ein Übertragung von Sneezy. Sneezy ist eine von Fitz Drohnen, die er und Simmons zur Inspektion verwenden. Diesmal zeigt die Drohne einen Sprengsatz. Oder besser gesagt, das, was davon übrig ist.,, Der Sprengsatz ist detoniert und hat das Getriebe zerstört. Und bleiben 10-15 Minuten.“ erklärt Simmons. Jemma Simmons ist die Laborpartnerin von Leo Fitz. Man nennt die beiden deswegen auch Fitz Simmons. Ich überlege kurz. Stille legt sich über die Lounge. Coulson, Ward, Skye, Fitz Simmons und ich schweigen. May, Im Cockpit, hört uns über einen Communicator zu.,, Ich geh raus und reparier das.“ sage ich schließlich.,, Spinnst du! Du kannst da nicht raus!“ -,, Der Druck würde dich zerquetschen!“ -,, Außerdem Brauchst du Hilfe um dich da zurecht zu finden!“ rufen Fitz und Simmons aufgeregt durcheinander.,, Beruhigt euch mal!“ schaltet Skye sich jetzt ein.,, Gwen kriegt das schon hin! Ihr könnt sie ja mit euren Drohnen Unterstützen.“ schlägt sie vor. Danke Skye! Ich schaue zu Coulson um seinen Blick zu erhaschen. Zögerlich nickt er. Ich grinse dankbar und gehe zum Hangar. Ich nehme mir einen Fallschirm und öffne die Laderampe. Da kommt Ward zu mir. Er drückt mir eine Schwarze Tüte im die Hand.,, Das erleichtert dir das Atmen wenn du auf dem Träger bist.“ sagt er und klopfte mir auf die Schulter. Ich liebe mein Team einfach.

    Mit einem Krachen löse ich die Klappe der Tubine. Mit einem Gurt an der Tagfläche gesichert, hänge ich am Flugzeug und versuche fieberhaft die Turbine zu reparieren. Mit Fitz uns Simmons im Ohr schlage ich mich durch das Gewirr von Kabeln und komme zum Detonationspunkt.,, Was jetzt?“ frage ich.,, Ich habe dir einen Überbrückungsgenerator in deine Tasche gepackt. Den musst und da anbringen, wo der Sprengsatz hoch gegangen ist. Der sollte die Energiezufuhr überbrücken. Du hast dann 30 Sekunden um da raus zu kommen! Denn wenn diese um sind, wird die Energie Schlagartig auf die Rotorblätter geleitet und du würdest da drin zerfetzt!“ erklärt Fitz. Na das ist ja beruhigend. Schnell krame ich das klobige Gerät aus der Tasche. Da erkenne ich durch die Rotorblätter das Meer.,, Distanz bis zum Aufprall?“ frage ich in den Communicator.,, 10 000 Fuß.“ ertönt es von anderen Ende der Leitung. Das wird ja immer besser. Schnell platziere ich das Gerät am geeigneten Platz und mache mich daran, zu verschwinden.,,20, 19, 18, 17.....“ zähle ich mit. Gerade als ich bei 1 ankomme, springe ich aus der Turbine. Keine Sekunde zu früh, den Schon brüllt der Motor der Turbine auf und das Flugzeug wird hoch gerissen. Großartig gemacht May. Erleichtert ziehe ich mich am Gurt nach oben, da erhasche ich einen kurzen Blick auf die Sicherung des Gurtes. Locker hängt der Haken in der Öse und droht heraus zu hüpfen.,, Hat jemand an der Öse herum gepfuscht?“ frage ich zitternd.,, Was? Nein! Warum?“ höre ich Simmons rufen.,, Ich hänge hier draußen wirklich am seidenen Faden.“ erkläre ich und sehe beschwörend zu der Öse. Und als hätte das Schicksal etwas gegen mich, passiert es: der seidenen Faden reißt. Fröhlich hüpft der Haken aus der Öse und ich stürze.

    Wie wild zerre ich an der Schnur die den Fallschirm verschließt.,, Gwen! Gwen! Wo bist du?“ höre ich Skye durch den Communicator rufen.,, Abgestürzt und auf einer 10 000 Fuß tiefen Reise ins Meet.“ Presse ich unter Druck hervor.,,Öffne den Fallschirm!“. Ward.,, Es geht nicht. Er klemmt!“ brülle ich gegen den Wind.,, Wieso? Zieh an der Schnur!“. Coulson. Ich will gerade etwas erwidern, da geht der Fallschirm endlich auf. Doch zu spät: ich bin schon im Wasser.

    Wild strauchelnd versuche ich mich aus dem eigentlich lebensrettenden Fallschirm zu befreien, der sich unter Wasser wie ein Stahlband um mich legt.,, Hilfe!“ will ich schreien, doch ich blubbere nur irgendetwas in unendliches Blau und in unendliche Stille. Langsam wird die Luft knapp. Ich reiße dich Augen auf und versuche irgendwie an die Oberfläche zu kommen. Doch es bringt alles nichts. Schlussendlich verliere ich doch die Besinnung.

    ,, Gwen? Gwen! GWEN! Wo bist du? Gweeen?“ brüllt Skye.,, Sie hört dich nicht.“ sagt Ward emotionslos.,, Doch bestimmt, Sie ist bestimmt nur...“ -,, Skye hör auf! Sie hört uns nicht! Ihr Communicator ist offline.“ schreit Fitz sie an. Stille breitet sich aus.,, Irgendeine Möglichkeit sie zu lokalisieren?“ fragt Phil leise.,, Nur durch Schätzungen. Das dauert zu lange. Sie ist bestimmt schon unterhalb der Wasseroberfläche.“ sagt Simmons robotisch. Plötzlich steht Skye auf und geht. Ward sieht ihr hinterher und folgt ihr nach kurzem Zögern. Coulson sieht Fitz und Simmons durchdringend an.,, Setzen sie alles daran, Gwen zu finden!“ sagt er schließlich bestimmt und geht dann auch. Fitz und seine Kollegin sehen sich an und gehen dann auch.

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Kommentare (2)

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vor 536 Tagen flag
Unbedingt weiterschreiben, die Story ist der Wahnsinn!
vor 541 Tagen flag
Klingt super cool und spannend. Schreib bitte unbedingt weiter