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Ich liebe das verrückte an dir // Love story ~ Taehyung // 

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90 Kapitel - 83.924 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 44.386 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.33 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 48 Personen gefällt es

Es war der Job meiner Mutter, der dafür sorgte das ich die Chance hatte BTS kennenzulernen. Natürlich nutzte ich diese und ging mit. Doch schnell entwickelte sich mehr aus der eigentlichen Dolmetscherin, die ich spielen sollte. 
Besonders einen von den 7 Koreanern hatte ich ins Herz geschlossen. Doch ich musste wachsam sein, das niemand merkte, wie sehr ich ihn mochte... 

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    " Ihr seit die nächsten ", teilte uns der Manager mit. Meine Mutter nickte und sah zu mir. Dann flüsterte sie:" Bist du aufgeregt? &q
    " Ihr seit die nächsten ", teilte uns der Manager mit. Meine Mutter nickte und sah zu mir. Dann flüsterte sie:" Bist du aufgeregt? " Ich sah sie fassungslos an. Währe sie denn aufgeregt wenn sie ihre absolute Lieblingsband treffen dürfte! 
    Ich war ein einziges Nervenbündel. 
    Ich war so nervös das mir schon schlecht war. Wir standen auf und folgten dem Manager den Gang entlang. " Wieso haben Sie eigentlich
    Ihre Tochter mitgebracht? ", fragte er gerade meine Mutter. Sie sah zu mir und grinste kaum merklich: " Naja mein kleines Mäuschen spielt Dolmetscher, da ich der koreanischen Sprache nicht mächtig bin....", erklärte sie. Der Mann sah zu mir und ich nickte. " Und wieso kannst du Koreanisch?", fragte er weiter. " Weiß nicht genau... Hab es irgendwo mal gelernt... ", sagte ich ausweichend. " Naja wir sind da", wies er uns hin und deutete auf eine große Tür am Ende des Ganges. 
    " Falls Sie überziehen müssen, ist das kein Problem. Sie sind die letzten mit einem Termin. Also kein Zeitdruck...", erklärte er und nickte und lächelnd zu. Dann schien er kurz zu überlegen. " Für welche Zeitschrift arbeiten Sie noch einmal?", wendete er sich an meine Mutter. 
    " Power Girls heißt sie. Ist eine Zeitschrift für Jugendliche. Ich soll ein Bericht über die 7 Schreiben und sie etwas ausquetschen... ", meine Mutter hatte sich so in Fahrt geredet, das sie nicht bemerkte das der Manager schon auf Durchzug geschaltet hatte. " Okay... Viel Erfolg ", unterbrach er den Redeschwall meiner Mutter und verschwand in einem anderen Gang. 
    " Ach und Luna... Bitte bekomm kein Herzanfall wenn du BTS  jetzt siehst.... Ich brauche noch jemanden zum Dolmetschen...", bat mich meine Mutter lachend. Ich Nickte grinsend.
    " Ich geb mein bestes ", wisperte ich und klopfte gegen die Tür. 
    " Herein", ertönte eine Stimme. 
    Mein Herz sackte sofort in die Hose und ich bekam weiche Knie. Ganz ruhig. Es sind auch nur Menschen. 
    Ich brauchte kurz um die Stimme jemandem zuzuordnen. Doch ich war mir sicher das Namjoon es war, der gesprochen hatte. " Los ", spornte mich meine Mutter an, und ich öffnete die Tür. Der Raum war groß und lichtdurchflutet. An den Wänden hingen viele Poster und Bilder... Darunter konnte man hellblaue Tapete erkennen. In der Mitte des Raumes stand lediglich eine Couch
    In Form eines U's. Davor- ein Tisch. 
    Ich riss die Augen auf. Auf ihm standen so leckere Sachen das mir das Wasser im Mund zusammen lief.
    " Guten Tag... Äh...", begrüßte uns 
    Jin. Die anderen schwiegen und sahen uns an. " Meine Mutter sah hilflos zu mir. Hoffentlich war ich in der Lage was zu sagen. " Hallo...", stammelte ich auf Koreanisch. 
    " Ich bin Luna... Luna Anderson. 
    Ich helfe meiner Mutter beim 
    Interview, da sie kein Koreanisch kann. " Gespannt wartete ich auf die Reaktion der Jungs. Hatte ich was falsch ausgesprochen? Oder was komplett unsinniges gesagt? Falls ja, ließ sich niemand was anmerken. 
    " Freut uns. Setzt euch doch," forderte J- Hope und lächelnd auf.  
    Ich gab es an meine Mutter weiter und wir sahen uns um. Gegenüber dem Sofa stand ein Sessel. Nur einer. Ich überlegte. Einer von uns musste entweder auf dem Boden sitzen, oder auf der Couch bei BTS.
    " Komm her Luna. ", sagte Taehyung und klopfte neben sich wo ein schmaler Platz war. Unsicher quetsche ich mich da rein, während meine Mutter auf dem Sessel Platz nahm.  " So fangen Wir an ", begann meine Mutter und holte Ihr 
    Notizbuch und ihren Schmierzettel hervor. 

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    " Okay... Also ich währe jetzt durch ", sagte meine Mutter zu mir und lächelte. " frag sie was sie jetzt noch machen... ". Ich übersetzte es schnell und merkte langsam das sich mein Mund vom vielen reden fusselig anfühlte. " hm... ", machte Jungkook. " Ich glaube wir ziehen noch etwas rum und schauen uns das wunderschöne Paris an," überlegte Taehyung laut. " Kennst du sich in Paris aus Luna?", wurde ich von Namjoon gefragt. Ich grinste und 
    Teilte ihm mit das ich mein halbes leben schon hier wohnte. " Magst du unser Fremdenführer spielen? ", mischte sich jetzt auch Jimin in die Unterhaltung ein. Ich sah zu meiner Mutter und gab das weiter. Sie lachte. " Egal was ich jetzt Sage oder mache, du wirst dich durchsetzten wollen und mit ihnen gehen oder? " 
    Grinsend nickte ich. Dann sagte ich zu den 7, das es okay währe. 
    " müssen wir halt mit dem Manager absprechen ", schaltete sich Suga dazu. Überrascht sah ich ihn an. 
    Mir war es so vor gekommen, als hätte er schon als meine Mutter reinkam, auf Durchzug geschaltet, weil er kaum was gesagt hatte. 
    " Klär ich ", sagte J-Hope und ging aus dem Zimmer. Geduldig warteten Wir auf ihn. " Was gibt es hier eigentlich für Sehenswürdigkeiten?", fragte Namjoon mich.
    Sofort ratterte ich los: " Den Louvre, den Eifelturm, Les Pont des Arts, 
    Notre Dame.... Viele... Sehr viele... " 
    Taehyung sah zu mir: " ist Paris nicht auch die Stadt der liebe?" ich nickte. 
    J-Hope gesellte sich wieder zu uns und erzählte uns was der Manager 
    Gesagt hatte. " Also er hat uns viel Spaß gewünscht, gesagt wir sollen um 23.Uhr spätestens im Hotel sein und der kleinen nicht so viele Löcher in den Bauch fragen". Beim letzten Satz sah er Belustigt auf mich. 
    Die anderen folgten ebenfalls amüsiert seinem Blick. Schnell sah ich auf die Uhr, um den Blicken auszuweichen. 16Uhr. Massenhaft Zeit. kurz musste ich schlucken, als ich dran dachte, das ich BTS heute zum ersten und letzten mal sah. 
    Vielleicht geschah ja ein Wunder. 
    Man sieht sich immer zwei mal im leben... War da nicht was? " Luna? Träumst du? ", riss mich Taehyung aus meinen Gedanken. Ich schreckte hoch und sah das er mir seine Hand zum aufstehen hinhielt. Wie lange stand er da schon so? Unsicher nahm ich seine Hand und ließ mich hochziehen. Aber anstatt sie danach loszulassen, hielt er sie fest. 
    " viel Spaß", flötete meine Mutter, während wir und nach draußen auf die Gänge schoben. Am Ende des Ganges sah ich die große Tür, die nach draußen führte. " My Lady ", sagte Tae, machte einen Knicks, und hielt mir die Tür auf. Kichernt schlängelte ich mich auf die Straße. 
    " Wohin wollt ihr zuerst? Ich empfehle 
    Die " Pont Les Arts " ( dt. Brücke der Kunst. Ist eine berühmte Brücke in Paris, die Bekannt für ihre Liebesschlösser  ist  ^^ soll romantisch da sein xD ) da sie am nächsten von hier aus ist.", sagte ich und schaute in die runde. Da keine Einwände zu hören waren, marschierte ich los. Meine Unsicherheit hatte ich drinnen zurück gelassen. 

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    " Du hast recht. Ein wundervoller Ort hier ", stimmte Taehyung mir zu. 
    Ich lächelte zu ihm und versuchte die anderen auszublenden, die damit beschäftigt waren, Liebesschlösser mit komischen, eingravierten Namen rauszusuchen. Ich verdrehte die Augen. " Hey hier ist auch ein Jimin", teilte uns J- Hope mit. " Der Wird aber anders als ich geschrieben. Jimmy nicht Jimin steht da, du Depp.", meckerte Jimin. Für die Bezeichnung " Depp" bekam Jimin ein klaps auf den Hinterkopf. 
    " Au! ", machte dieser obwohl es nicht wehgetan haben sollte. " Gehen wir 
    Ein Stück? Die anderen sind eh so beschäftigt das sie es nicht merken werden. ", fragte Taehyung und sah mich bittend an. Sofort bekam ich weiche Knie. Ganz ruhig sagte ich zu mit selber. Er hat nur gefragt ob ihr etwas rumlaufen könnt. Er hat dir keinen Heiratsantrag gemacht. 
    Bei dem Gedanken wurde ich rot.
    " wieso wirst du rot?", fragte Tae auch Prompt und grinste Wissend. 
    Ich verdrehte die Augen und lief los. 
    Während mir Tae sofort folgte, schienen es die anderen nicht zu bemerken. " was macht ihr eigentlich nach Paris? ", fragte ich. " du meinst, wohin wir danach fliegen und danach machen? ", fragte Tae zurück. 
    Ich nickte. Er zuckte die Schultern.
    " Puh keine Ahnung...." er grinste schief. " He gehen wir weiter? ", fragte Suga von hinten. " wenn ihr wollt... Können wir zum Eifelturm ", schlug ich vor. Auf dem weg zum Eifelturm hatte ich ein eigenartiges Gefühl im Bauch. Als würde irgendwo etwas sein, das noch zu einem Problem werden würde. Zwar versuchte ich das Gefühl zu verdrängen, aber es blieb. Es wurde sogar immer stärker je näher wir dem Turm kamen. " Luna? Könntest du uns kurz Helfen? Was Wollen die von uns? ", hörte ich Taehyung's stimme die leicht verzweifelt klang.
     Als ich mich umdrehte sah ich, das wirklich jeder BTS Member von einer Gruppe Männern umzingelt war, die auf sie einredeten. " was wollen die?", wiederholte Suga, Tae's frage, Klang dabei aber eher genervt als panisch. 

    4
    Es hatte ewig gedauert die Männer zu verscheuchen. Ich musste ewig auf sie einreden bevor sie verschwanden. 
    " so und was wollten die jetzt? ", fragte nun auch Jin. 
    " naja... Das waren Zigeuner. Früher gab es noch nicht so viele hier. Aber in letztrer zeit Häufen die sich. Sie sind überall. ", erklärte ich. 
    " Luna? ", fragte Taehyung. 
    " hm? ", machte ich. " hat dir schon mal jemand gesagt das du einen echt geilen Akzent hast wenn du Französisch sprichst?", wurde ich von ihm gefragt. Ich wurde rot. 
    "  Uhhhhh ", machte Jimin und lachte. 
    Die anderen vielen in ein Gelächter ein. " da der Eifelturm ", sagte ich schnell und zeigte auf ihn. Dann erstarrte ich. Standen darunter nicht 
    Leute aus meiner klasse? Mir wurde heiß und kalt. Sie durften mich nicht mit BTS sehen, da ich kein Bock auf nervige Gerüchte hatte. Schnell zog ich den Kopf ein und hoffte das ich unsichtbar werden würde. 
    " Hey Luna... Du hier? ", hörte ich meine Freundin Cassandra fragen.
    Zu spät. Ich war geliefert. Zu allem Überfluss war Cassandra noch 
    A.R.M.Y. Und würde bestimmt sauer werden das ich sie nicht angerufen hatte, das sie vorbeikommen sollte. 
    Schnell versuchte ich mich hinter 
    Taehyung zu verstecken, doch zu spät. Sie hatte mich bereits gesehen und kam in großen Schritten auf mich zu.  

    5

    Fluchtbereit stand ich da. 
    " wer ist das? ", wisperte Jungkook. 
    " Cassandra, A.R.M.Y. ", antwortete ich knapp, da sie schon auf unserer höhe war. " Soso ein Fan ", murmelte Jimin und grinste. " Hey Luna ", begrüßte sie mich noch einmal. Noch schien ihr nichts aufzufallen. Dann blieb sie plötzlich ruckartig stehen und starrte zu uns. " Hey ", sagte ich verlegen und wich ihrem Blick aus. 
    " D...das ist BTS! Wieso hast du nichts gesagt? Und wieso triffst du sich mit ihren? ", prasselten ihre fragen auf mich nieder. Nun war ich froh das sie kein französisch können. " Ich erklär es dir später. Wir müssen weiter ", versuchte ich sie abzuwimmeln. " Ja danke auch! Ich soll jetzt gehen und du vergnügst dich. mit unseren Idolen! ", rief sie aufgebracht, drehte sich um und verschwand zu den anderen. 
    " was wollte sie? ", fragte Suga. 
    Schnell übersetzte ich, ließ aber de Teil mit den Idolen weg. Ich wollte nicht wie ein Fan rüberkommen. 
    Kurz herrschte betretene Stille. " los wir gehen weiter ", forderte ich die Jungs auf. " okay...", machte J- Hope zögernd. Wir liefen am Eifelturm vorbei, Richtung Seine. 
    (größter und bekanntester  Fluss in Paris  : D für alle die es nicht wissen xD ) " oha ist das schön hier ", wisperte Taehyung. Er hatte recht. 
    Der Fluss flimmerte vor unseren Füßen, Vögel zwitscherten und die bäume ringsum wogten sich im Wind. 
    Plötzlich spürte ich wie jemand nach meiner Hand griff. Ich sah zu meiner Hand, und musste Grinsen, weil Tae schon wieder meine Hand hielt. 
    " macht's Spaß meine Hand zu halten?", fragte ich und versuchte nicht zu klingen als würde ich vor Aufregung sterben. Er nickte locker. 
    Auf einmal klingelte mein Handy. Doch um dranzukommen musste ich wohl oder übel loslassen. Wiederwillig griff ich nach meinem Handy. " oui?", 
    Meldete ich mich gereizt. Sollte der Anrufer doch merken wie ungünstig er angerufen hatte. " Luna? Endschuldige wenn ich störe, aber du musst kommen", kam die stimme aus dem Telefon. " Mama?", fragte ich besorgt. " Außer du findest auf die schnelle jemanden bei dem du unterschlüpfen kannst. Ich muss spontan auf Geschäftsreise. Ich stelle dir eine Tasche mit allem was du brauchst hin. Ich muss los. Du kannst ja zu Juliette. Tschüss....", meine Mutter hatte sich in Fahrt geredet. "Juliette ist doch nicht daheim, Mama ", rief Ich noch, doch sie hatte schon aufgelegt und ich redete ins leere Telefon. Ich bemerkte die verwirrten blicke von 
    Den Jungs. Schnell erzählte ich ihnen was vorlag. " Weißt du auch für wie lange sie weg ist? ", wurde ich von Jin gefragt. " meistens 4-5 Tage. ", antwortete  ich ihm. Ich war sauer auf meine Mutter. Hätte ihr das nicht vorher  einfallen können? 
    " Am besten du kommst erstmal mit ins Hotel. Dann sehen wir weiter ", schlug Jungkook vor. " Und was erzählen wir der Presse? Und dem Manager?", fragte Suga mitbedenken in der stimme. 
    "Sie ist doch unsere Dolmetscherin, nicht wahr Luna? ", fragte Taehyung schmunzeltet. Ich nickte wie in Trance. Zwar hatte ich nur die Wortfetzen  " mitkommen " und 
    " erstmal bleiben " verstanden. Der Rest war mir egal. Sie könnten sonst was von mir verlangen, solange ich bei ihn bleiben durfte. " das könnte klappen", gab Suga zu. " Okay, sollen wir deine Tasche holen gehen? ",
    Fragte J- Hope  von der Seite. Ich nickte und befahl meinem verstand wieder einzurasten. " Wo wohnst du denn? ", fragte Jimin. " Hier ", rief und und bemerkte selber, den hysterischen Ton in meiner stimme. 
    Ich räusperte mich und lief los. 
    Die 7 folgten mir. Was mich nur wunderte das wir abgesehen von Cassandra, von keinem angesprochen wurden. Wir Bogen in die Rue de Riverie ein.  Dann liefen wir bis zur Nummer 13. Ein kleines altes Fachwerkhaus, mit weißen Backsteinen und roten Ziegeln. 
    Es hatte so einen mittelalterlichen Flair. Hier wohnte ich mit meiner Mutter. Mein Vater war abgehauen als ich 3 Jahre alt war. Kurz überfiel mich die Trauer, aber ich wischte sie beiseite und griff nach meiner Reisetasche, die vor der Tür stand. 
    Unser Auto parkte nicht mehr in der Einfahrt. Sie war also schon weg. 
    " Schönes Haus. Gefällt mir ", sagte Jin und lächelte. Taehyung Strich gedankenverloren über die Häuserwand. " Musst du alles antatschen Tae? ", wurde er von 
     Suga gefragt. Taehyung lachte und nickte. " Ihr kennt mich doch ", bestätigte er. " Können wir los? Ich will im Hotel sein Bevor es dunkel ist", sagte Jungkook. " Hat der kleine Kookie etwa Angst vor der Dunkelheit? ", fragte Jin und Ahmte die stimme einer Mama nach, was ihm gut gelang. Alle lachten außer Jungkook, der zwar grinste, aber eine Schnute zog. 

    6

    " So da währen wir ", sagte Jimin und Klang dabei wie ein Reiseführer. 
    " Hier schlafen alle von euch? ", fragte ich überrascht. Taehyung schüttelte den Kopf." Hier schlafen nur J-Hope, Jungkook, Namjoon  und Jimin. Suga, Jin und ich pennen hier ". Er ging zu einer Tür und öffnete sie. Dahinter war noch ein Zimmer. ( also so ein Doppelzimmer mit Verbindungstür. Wisst ihr was ich meine? XD ) " Und hier hinten währe noch ein Bett frei ", ergänzte Jin und Tae zwinkerte mir zu. " Legt ihr es echt drauf an, das ich hierbleibe? Ihr kennt mich doch kaum. ", fragte ich und bereute es sofort. " du hast recht Luna... Aber du hast so eine Art... So vertraut... Und toll halt... Es fühlt sich einfach an als würden wir sich ewig kennen ", lies Taehyung eine Lobeshymne auf mich nieder. Ich wurde rot und stammelte: " Danke.. "
    " nichts zu danken ", gab er zurück und grinste. " Magst du nicht mal deine Sachen abstellen? Du stehst da wie bestellt und nicht abgeholt ", 
    Meine Suga. " k... Klar ", gab ich zurück, stellte meine Tasche ab und zog meine Jacke aus. Es klopfte. 
    " Herein ", rief Namjoon für alle. Der Manager betrat den Raum. " Also Jungs... Ich wollte nur sagen das ich jetzt losfahre zur Messe und... Huch Wen haben wir denn da?
    Bist du nicht die Tochter von Cathrin 
    Anderson? Was machst du hier?", fragte er freundlich. Okay er schien schonmal nichts dagegen zu haben. 
    " Sie spielt Dolmetscherin, da keiner von uns Französisch kann... ", erklärte Jin. " Ja... Und dazu müsste sie natürlich 24 Stunden am Tag bei uns sein, damit sie uns immer helfen kann nicht? ", fragte Taehyung, kicherte und legte seine arme von hinten um mich. Der Manager grinste und sagte: " naja wenn ihr euch was in den Kopf gesetzt habt, kann man euch nicht mehr davon abhalten. Mein Beileid Luna, die 7 sind echt anstrengend." Wenn er mit anstrengend, das verhalten von den Jungs Gegenüber mir meinte, würde ich gerne in Kauf nehmen das sie anstrengend bleiben. Er nickte noch kurz und verschwand dann Richtung Gang. " Bin dann jetzt weg ", hörte man noch gedämpft von draußen. 
    " Ja ", rief Suga. Bildete ich es mir nur ein oder Klang er schon wieder  genervt. " Was machen wir jetzt? ", fragte Taehyung in die Runde. 
    " Wahrheit oder Pflicht? ", schlug Jin vor. " Sind wir im Kindergarten oder was? ", fragte Suga und verdrehte die Augen. Da aber außer ihm jeder die Idee toll fand, setzten wir uns auf den Boden, vor den Kamin. 
    " Okay wer fängt an? Darf ich? ", fragte Jimin. Jin nickte: " Schieß los". Mit seiner imaginären Pistole zielte Jimin auf Jin. Jin verdrehte die Augen und sagte: " Versteh doch nicht immer alles wörtlich. " Jimin ging nicht darauf ein und sah zu J-Hope. " Wahrheit oder Pflicht?" 
    Er überlegte lange. " Wahrheit? ", sagte er dann zögernd, und es klang eher wie eine frage. Jimin lehnte sich zurück und grinste. Dann fragte er: " warst du das damals der mein Haarspray alle gemacht hat? " J-Hope zog den Kopf ein. " Das heißt dann wohl ja ", stellte Jungkook lachend fest. " Hey und du hast noch beschuldigt ", beschwerte sich Taehyung. " Egal.... Los J- Hope nach weiter ", sagte Jimin  schnell, um sich aus der Situation zu verfrachten. J-Hope sah sich um. 
    Dann fiel sein Blick auf Taehyung. 
    " Taehyung altes Haus... Wahrheit oder Pflicht?" " Pflicht", kam es von 
    V. J- Hope schien kurz zu überlegen. 
    Jimin beugte sich zu ihm und flüsterte ihm was zu. J- Hope grinste und nickte dann. " was? ", fragte Taehyung  unsicher. " Nimm Luna in die Arme und behandle sie, als währe sie deine Freundin. " Ich sah zu Taehyung 
    Und wurde rot. Er grinste mich einfach nur an und sagte. " na dann komm mal her Prinzessin... " 
    Dann breitete er die arme aus. Namjoon hob eine Augenbraue und Jin grinste. Was die anderen Taten konnte ich nicht erkennen weil ich hauptsächlich auf V starrte
    Unsicher ging ich zu ihm und knuddelte noch in seine arme. Sofort Strich er mir durchs Haar und sah selbstsicher zu den anderen. " kann ich sie so das ganze Spiel über so halten?" ich drehte meinen Kopf zu ihm und warf ihm einen verstörten Blick zu, auch wenn ich zugeben musste das es erstens bequem war und zweitens ich selbst wenn es unbequem gewesen währe, so stundenlang bleiben könnte. J-Hope zuckte belustigt die Schultern. 
    " okay Luna... Wahrheit oder Pflicht ", 
    Fragte mich Taehyung.  " Wahrheit ", sagte ich spontan. " die frage wird jetzt zwar komisch wirken aber mich interessiert sie schon ein bisschen. Hast du einen Freund?", fragte Taehyung  und alle starrten mich an. 
    Die meisten grinsten. Ich schüttelte den Kopf. " so gar nicht gar nicht? ", 
    Harkte Taehyung nach. " Nein Tae versteh es doch... Du hast freie Bahn", sagte Jimin und alle lachten. 
    " Wirklich? ", fragte Taehyung Schlagartig hörten alle auf zu lachen.
    " Das war ein Witz Tae ", sagte Jimin gedehnt. 

    7
    Hellwach lag ich im Bett. Ich konnte einfach nicht schlafen. Es war irgendwie...ungewohnt... Fremd...
    Irgendwo schnarchte wer. Ich grinste. Wir hatten noch bis tief in die Nacht weitergespielt, Pizza gefuttert
    Und rumgealbert. Langsam richtete ich mich auf. " alles okay? ", flüsterte Taehyung der sich ebenfalls aufrichtete. " Jaja ", wisperte ich. 
    " ich kann nicht schlafen ", sagten wir Gleichzeitig und fingen ebenfalls gleichzeitig an zu lachen. Er stand auf und setzte sich auf den Rand meines Bettes. Zögernd Strich er mir durchs Haar. " Was machst du da? ", fragte ich kichernd. Schnell zog er seine Hand weg. " tut mir leid aber dein Haar ist so... Weich... ", endschuldige er sich. Ich Versuchte mir verkrampft das lachen zu verkneifen. Das war das beste Kompliment was ich je gehört hatte. 
    " Sollen  wir etwas rumlaufen?", fragte er. " Was glaubst du was die denken wenn nachts um zwei da draußen Leute rumgeistern?", erwiderte ich. Er zuckte die Schultern. " sie brauchen und ja nicht zu sehen", gab er zurück. Er  stand auf und zog mich sanft hoch. Dann huschten wir durchs Zimmer, zur Tür Richtung Gang. Als wir draußen waren sah ich zu Taehyung. " wohin jetzt?", wisperte ich. Er wollte eine Tür aufreißen. " Nicht! Spinnst du!", rief ich und riss seine Hand weg. " Au was denn? ", fragte er und sah auf seine Hand. Ich zeigte zur Tür. " Das ist ein Notausgang. Steht da sogar... ", erklärte ich. " Luna, wie gesagt ich kann kein Französisch", verteidigte er sich. " stimmt auch wieder ", gab ich zu. " ist ja nichts passiert", erwiderte er. " Was macht ihr hier? ", ertönte eine stimme, und der Schein einer Taschenlampe fiel auf uns. " Lauf! ", animierte mich Tae und rannte los. Ich folgte ihm. Während der Flucht, griff er nach meiner Hand. Schwer atmend versteckten wir und in unserem Zimmer. " Wieso sind wir eigentlich nicht geblieben? Ich meine es ist ein Hotel wo man sich frei bewegen darf... Keine Strafanstalt", fragte ich leise. " Der Kerl hat mich schon zwei mal draußen erwischt und mit mir gemeckert. Zuerst auf Französisch doch als er gemerkt hat das ich nichts verstehe, auf 
    Englisch", erzählte er. Wir schlichen wieder zurück in unsere Zimmerhälfte. " Gute Nacht ", flüsterte Taehyung mir zu und sprang in sein Bett. Ich musste einen Lachkrampf unterdrücken, als er auf der anderen Seite wieder rausfiel. 
    " Nacht ", flötete ich und legte mich hin. Es dauerte noch ewig bis ich einschlief. 

    8
    " Auf das freu ich mich schon die ganze zeit. Echtes originales französisches Baguette ", vernahm ich Jins stimme. Ich richtete mich auf und sah die Jungs, am Tisch sitzen.
    " Endschuldige Luna aber wir wollten dich nicht wecken ", erklärte Jungkook. " Moin Luna ", wurde ich von Taehyung begrüßt. Schnell stand ich auf und gesellte mich an den Tisch. " Morgen ", machte ich verschlafen. " Magst du auch ein Stück Baguette haben? ", fragte mich Jin. Ich nickte lachend. 
    Jin hatte nämlich versucht einen französischen Akzent nachzumachen. " Vòila ", sagte er und reichte mir ein Stück Brot auf dem Teller. Ich griff nach der Marmelade. 
    " Luna? Die anderen wollen noch zu so einem komischen Dings... Ich will da aber nicht mit. Können wir dann heute Nachmittag was zusammen unternehmen? ", fragte Taehyung. 
    Ohne zu Zögern nickte ich.  
    " wenn du magst können wir an der Seine Fahrrad fahren... Um die Ecke gibt es einen Fahrradverleih", schlug ich vor. Er nickte und ich freute mich schon auf Nachmittag. 

    9
    ( So:3 ich hoffe euch hat die Geschichte bis hier hin gefallen ❤

    Ich würde mich sehr über Feedback freuen damit ich weiß was gut war, und was ich noch verbessern könnte: D Oder ob noch Wünsche/ Vorschläge sind ^^


    Ich versuche so alle 2-3 Tage, 1-2 Kapitel zu schreiben ❤ kann aber nichts versprechen, wegen Schule xD


    Ach by the Way schreibt mir mal bitte in die Kommentare ob ich überhaubt weiter schreiben soll xD nicht das sie schlecht ist und keiner sie lesen mag ^^ "


    Das war's von mir erstmal: D

    Und denkt dran:

    KEEP CALM
    AND
    BE A
    A.R.M.Y.



    ( Sorry wollte ich schon immer mal sagen xD )


    10
    ( hier währe schonmal das neue Kapitel xD )



    " Also Luna, gegen wir jetzt die City unsicher machen? ", fragte mich Taehyung. Nickend stand ich auf. 
    Ich war so aufgeregt das mit sogar schon übel wurde. " Pass aber auf dich auf.... Tae blamiert gerne alle, quatscht Leute an oder baut Mist ", warnte mich Jimin schmunzelt. 
    " So schlimm bin ich nun auch wieder nicht ", versuchte sich V zu verteidigen.  " jaja schon klar ", nuschelte Jungkook grinsend. 
    " Ich will ja jetzt nicht hetzen oder so aber wir müssen los", versuchte Namjoon die anderen zum gehen zu bewegen. " schon gut ", seufzte Suga 
    Und die 6 setzten sich in Bewegung. 
    " tschüss ", rief Taeyhung ihnen noch hinterher. Dann wand er sich zu mir. 
    " Okay ab zum Fahrradverleih ". 
    " Ay Ay Kapitän ", sagte ich und zog ihn hinter mir her aus dem Hotel. In der Eingangshalle nickte und der Herr am Empfang zu. Er musterte uns misstrauisch. " schnell weiter sonst erkennt er uns wieder ", zischte V und zog mich hastig nach draußen. " Wohin jetzt Madame? ", fragte er. " da lang ", gab ich zurück und Bog in eine belebte Straße ein. 
    " Guck mal da gibt's Waffeln ", quietschte Tae und grinste. " Denk nicht mal dran. Wir haben gerade gefrühstückt ", versuchte Ich ihn von der Idee abzubringen, doch zwecklos. 
    Seufzend  lief ich neben ihm her. 
    " vorzüglich ", nuschelte V mit vollen Mund und kaute auf seinen Waffeln. 
    Ich steuerte grinsend auf den Fahrradverleih zu. " Bonjour Monsieur ", begrüßte Tae den Mann, bevor ich etwas sagen konnte. 
    " lass mich reden ", flüsterte ich. 
    Taehyung zog eine Schnute, ließ mich aber machen. " Such dir ein Fahrrad aus ", forderte ich V auf, nachdem ich alles geklärt hatte. Er griff nach einem schwarzen, sportlichen Fahrrad. Ich hingegen Entschied mich für ein Weißes Rad. V schwang sich fix auf den Sattel. " Dann los ", rief er und preschte los. Ich hatte Mühe ihm zu folgen. " Wo bleibst du?", rief er lachend über seine Schulter. Wir radelten entlang der Seine. " Können wir nicht auch ein bisschen durch die Stadt fahren? Ich Brauch Aktion ", fragte Taehyung grinsend. " Okay", antwortete ich gedehnt. " Aber Vorsicht, um die zeit ist hier viel betrieb!", warnte ich ihn noch. Doch da war er schon losgefahren, Richtung Innenstadt. 
    " Hyperaktiv ", nuschelte ich und fuhr ihm grinsend hinterher. Er bog in eine Stark befahrende Straße  ein. 
    Langsam bekam ich Angst. Was wenn uns ein Auto erfassen würde.
    Die Einwohner von Paris waren nicht gerade bekannt für rücksichtsvolles fahren. Als hätte ich es heraufbeschwört, versuchte ein Schwarzer Peugeot, uns die Vorfahrt zu nehmen, Taehyung zu überholen und abzubiegen. Würde Tae nicht aufpassen, würde er mit dem Auto kollabieren. Als hätte ich auch dies heraufbeschwört, drehte sich V zu mir um und rief mir irgendwas zu. Ich ließ ihn nicht Ausreden. " TAE ACHTUNG!", schrie ich und sah in Zeitlupe wie das Auto abbog und Tae nicht bremste....

    11

    ( sooooo: D weiter geht's xD )

    Ich kniff die Augen zusammen und hörte Autoreifen quietschen und ein Schrei. Ein Hupen ertönte. Um mich herum Endstand ein Geräuschpegel, 
    Der so laut wurde, das meine Ohren dröhnten. Meine Umwelt verschmolz zu einem einzigen Geräusch. Ein lautes fiepen. Ohne es bemerkt zu haben riss ich den Lenker zur Seite, um auf den Fußweg zu kommen. Alles ging so schnell. Verzweifelt versuchte ich zu erkennen ob etwas passiert war, aber es ging nicht. 
    Die Kette surrte laut als ich auf dem Fußgängerweg gelangte. War die Kette rausgesprungen? Ich bremste, in dem ich beide Füße auf den Boden rammte. Ein stechender schmerz schoss durch meinen Körper, den ich zu ignorieren versuchte. Abermals Autoreifen quietschen und Motor aufheulen. Nochmal versuchte ich zu Sehen was passiert war. Diesmal gelang es mir. Das Auto war verschwunden. Taehyung ebenfalls.
    Das dachte ich zumindest bis ich bemerkte, das er unter dem Fahrrad begraben, auf der Straße lag. Zwar am Straßenrand aber auf der Straße. " Oh Gott ", entfuhr es mir und ich wurde kalkweiß. Schnell sprang Ich vom Rad und lehnte es achtlos gegen eine Häuserwand. 
    Sofort stürzte ich zu Tae. " Alles okay? ", fragte ich schnell und versuchte sie Situation einzuschätzen. Wie gesagt lag Tae unter dem Fahrrad, was nur eine schramme abbekommen hatte, am Straßenrand. Abgesehen von dem Kratzer schien das Fahrrad noch Heil zu sein. Ob V was passiert war konnte ich noch nicht einschätzen. 
    " S..so 'n verdammter Idiot", röchelte 
    Tae und versuchte sich aufzurappeln.
    Doch es gelang ihm erst, als ich ihm half. Kreidebleich stand er vor mir und ich sah das er zitterte. Kein wunder. Ich glaube ich hatte noch den kleinen Schock von uns. " w...was ist passiert?", stammelte ich und lehnte sein Fahrrad gehen meins. " Es ging... So schnell... Du hat's gerufen ich soll aufpassen. Dann hab ich mich nach vorne gedreht und gesehen das  ein schwarzes Auto uns die Vorfahrt nehmen wollte. Er hat mich gestreift und ich bin gestürzt ", erzählte er und Klang dabei immer noch  geschockt.
    " hast du dir wehgetan? ", fragte ich und versuchte ruhig zu klingen.
    " Ja.... nein... Vielleicht... Keine Ahnung ", lautete die aufschlussreiche Antwort.  
    " Am besten bringen wir die Räder zurück und gehen uns mal durchchecken lassen beim Arzt ", 
    Schlug ich vor. " Räder wegbringen okay... Aber nicht zum Arzt", kam es von ihm. Ich musste grinsen. Hatte ich doch tatsächlich Angst in seiner stimme gehört? " Och Tae du willst mir nicht erzählen das du Angst vor Ärzten hast?", fragte ich, doch sein unsicherer und ängstlicher Blick beantworteten mir schon die frage, bevor er überhaupt etwas sagte. 
    " d...das jetzt... Nicht gerade...", versuchte er sich rauszureden. 

    12
    Trotz aller Einwände, hatte ich ihn zum Arzt geschleift. Wartend saß ich im Wartezimmer und hielt Ausschau nach Taehyung. Ich war vor ihm dran gewesen. Doch es wurde nichts festgestellt bei mir. Da sah ich Tae aus dem Zimmer kommen. " und? ", rief ich ihm entgegen und rannte auf ihn zu. "alles okay. Nur ein leichter Schock ", antwortete der Arzt, der hinter Tae auftauchte, für ihn. 
    Dann wendete er sich an V alleine. 
    " am besten verschreib ich ihnen einmal Eisessen mit ihrer Freundin... Das wirkt Wunder", bei diesen Worten sah er zu mir und zwinkerte mir zu. " ich bin nicht seine Freundin ", sagte ich bestimmt, und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. 
    " n..nicht? ", stammelte der Arzt. 
    " e...Entschuldigung... Aber ihr... Seit so vertraut... Mit einander...d..da..dachte.. Ich... Naja egal." er grinste verlegen. Taehyung sah zu mir und grinste ebenfalls. 
    " Natürlich können sie uns die Medizin trotzdem verschreiben. Was nicht ist kann ja noch werden ". Ich wurde rot und gab Tae einen knuff. 
    Lachend verabschiedete sich der Arzt von uns und widmete sich seinen neuen  Patienten. " schon komisch das alle und für ein paar halten hn?", fragte V während wir das Gebäude verließen. Dabei griff er nach meiner Hand. " sehr
     komisch ", Gab ich sarkastisch zurück und deutete auf seine Hand, die meine hielt. Taehyung ging nicht darauf ein, sondern führte mich zur Eisdiele. " einmal Bananeneis im Becher bitte ", sagte er selbstbewusst, während er den Raum betrat. " und was willst du? ", fragte mich die Eisverkäuferin. Sie war ungefähr in unserem alter, hatte lange dunkle Haare, dunkle Augen und eine haut wie Porzellan. " Äh.. Ich nehme einmal Vanille in der
     Waffel ", stammelte ich. Taehyung und ich, machten es uns an einem Tisch bequem. Wir saßen sehr nah an den Tresen weswegen wir auch jedes Wort von der Eisverkäuferin und einer alten Frau, wahrscheinlich ihre Oma, verstanden. " bitte Oma lass mich das Eis den Kunden bringen. Der junge ist echt süß ", zischelte die Eisverkäuferin gerade ihrer Ohm zu. 
    " ach Akira Kind... ", seufzte diese nur. Tae und ich beobachteten kichernd, wie diese Akira herzstreuselchen, auf Tae's Eis kippte. " pss ich hab ne Idee ", flüsterte er mir zu und rückte mit dem Stuhl zu mir. Gerade als sie das Eis hinstellte und uns einen guten Appetit wünschte, küsste Taehyung mich. Zwar nur auf die Wange aber trotzdem. In meinem Bauch eskalierten die Schmetterlinge. Meine knie Gaben nach und Ich war froh zu sitzen. Außerdem stieg mir die Hitze ins Gesicht und ich wurde bestimmt rot. V sah mich überrascht  an. " was ist denn? Alles okay? ", fragte er leise. " Ja ja alles Super.. ", erwiderte ich hastig. Doch V's plan schien zu funktionieren. Akira ließ sich nicht mehr blicken. Nachdem wir bei ihrer Oma bezahlt hatten, verließen wir die Eisdiele. 
    " wollen wir langsam heim? Es ist schon spät... ", erinnerte ich ihn. 
    " aber natürlich ", gab er zurück und wir liefen los. " wo ist noch einmal das Hotel? ", fragte er mich wie aus dem heiteren Himmel, verlegen. Ich seufzte und übernahm die Führung. 

    13
    " Da seit ihr ja endlich. Ich dachte schon ihr seit in die Seine gefallen ", scherzte Jimin. Taehyung fing an zu lachen. " Du hattest recht. Tae ist anstrengend... ", wand ich mich an Jimin. " Sagte ich doch ", bekräftigte dieser. " Ich wäre beinah unter die Räder gekommen ", berichtete V den anderen. Yoongi, der gerade was Trank, prustete sein Wasser aus und starrte Tae ungläubig an. " Wie bitte?" Alle Blicke fielen auf uns.
    Während Taehyung die Story erzählte, fühlte ich mich, als währe es meine Schuld gewesen. " Es tut mir leid... Ich hätte aufpassen müssen ", nuschelte ich, als Tae fertig mit seinem Bericht war. " Ach Quatsch.
    Ist doch nicht seine Schuld ", versuchte Jungkook mich zu beruhigen. Schnell wich ich den blicken aus. " du hast mich doch sogar noch gewarnt ", erinnerte mich Tae. " Gehen wir was essen? ", versuchte ich schnell das Thema zu gehen. " Klar", beeilte sich Jin zu sagen. " Jagen wir uns was eigenes oder gehen wir runter in den Essraum mit Büffet? ", fragte Taehyung grinsend. " Mensch Tae wir sind keine Tiere die sich was jagen müssen ", stöhnte Yoongi.
    " Also Büffet? ", schlussfolgerte Taehyung. " Okay... Dann ab runter... Sonst lassen die uns nichts mehr übrig. Ich wollte den anderen aus dem Zimmer folgen, als V mich festhielt.
    Festhielt ist vielleicht ein falsches Wort. Er legte lediglich seine Hand auf meine Schulter. Doch das genügte, das ich mich nicht mehr bewegen konnte. Sanft zog er mich zu sich. Dann flüsterte er in mein Haar: " es war nicht deine Schuld ".
    Wie in Trance nickte ich. Sein Gesicht war meinem mal wieder so nah. Die Schmetterlinge eskalierten mal wieder und meine Knie wollten wieder in ihrem Dienst versagen. Die Hitze schoss mir durch die Adern und ich bekam eine Gänsehaut. Ahnte Taehyung überhaupt was er mit mir anstellte!

    14
    ( da ich voll im Schreibmodus bin, kommen jetzt schon, die neuen Kapitel: D viel Spaß ^^)



    " Wie oft willst du dir eigentlich noch Nachschlag holen, Tae? ", wurde mein Bias von Jimin gefragt. 
    " Also bitte... Ich währe fast heute gestorben... Also darf ich mir auch so viel holen wie ich will okay? ", erwiderte V grinsend. " hast du eigentlich mal wieder was von deiner Mutter gehört? ", wendete sich Namjoon Sich aus  heiterem Himmel, an mich. " Nein... Ich weiß nur das sie Nächste Woche Mittwoch zurück kommt. ", erzählte ich. " Also bleiben uns noch 4 Tage... ", Überlegte J-Hope laut. Ich nickte und bekam einen Kloß im Hals. In 4 Tagen würde ich wieder nachhause ziehen und sie mit ihrer Welttournee beginnen... Wir würden uns wahrscheinlich nie wieder sehen. 
    Ich blickte zu Taehyung und spürte regelrecht, das er das selbe dachte. 
    Auf einmal verspürte ich einen schweren Druck auf meinem Herz. Es war als würde es zerquetscht werden und im gleichen  Moment zersplittern. Ich konnte es einfach nicht mehr leugnen. Ich mochte Taehyung mehr als ich zugeben 
    wollte ... Oder durfte... Je nach dem wie man es sah. Schnell wendete ich mein Blick ab. " Fängen  bei dir nicht  ab Nächster Woche die Sommerferien an?", wurde ich von Jin gefragt. Wie kam er jetzt darauf. " Öhm... Ja... Warum?", fragte ich verwirrt. Doch die 7 schwiegen und grinsten sich nur an. " Pardon... Kann ich Euren Tisch abräumen? ", fragte uns eine zierliche Aushilfe auf Französisch. 
    Fast synchron blickten alle fragend zu mir. Schnell nickte ich und die Dame, deckte den Tisch ab und machte sauber. " Begeben wir uns langsam wieder Richtung Hotelzimmer? ", fragte Namjoon in die Runde.  " Jo... Ich bin sowieso... Müde ", erzählte Yoongi. " wer hätte das gedacht? ", Neckte ihn Jimin. 
    Und so begaben wir uns wieder auf den weg hoch. " Luna? Ich wollte... Noch mit dir reden..", rief mich V zurück. Oh Gott... Hatte er gemerkt das ich Gefühle für ihn hatte! Ich blieb stehen und drehte mich um. 
    " Ja? ", fragte ich lässig, obwohl ich in Wahrheit ein nervöses Wrack war. 
    " ich wollte mich noch einmal endschuldigen für das was in der Eisdiele war. Ich hätte dich damit nicht überrumpeln dürfen... ", endschuldige er sich. " Schon okay... Außerdem hats doch geklappt. Akira hat nicht mehr genervt... ", antwortete ich. " Ehrlich gesagt hab ich es nicht deswegen gemacht...", gestand er. " weswegen dann? ", fragte ich und mein Herz machte ein Satz. " weil... ", begann V. " Luna? Taehyung kommt ihr? Oder wollt ihr da festwachsen? " danke Yoongi... Das wirst du büßen. Soeben hast du V in einem Satz unterbrochen, der für mich lebensnotwendig war. Ich bezweifle das er ihn noch einmal wiederholt. " Ja? ", harkte ich nach. 
    " Ach nichts ", sagte er ausweichend und zog mich hinter den anderen her. 
    Es wird Tote geben Yoongi... Viele Tote... ( also sie killt kein xD nur so ein Gedankengang wie wir ihn alle mal haben xD ) 

    15
    Abends stand ich am Fenster und sah raus in die Nacht. Der Eiffelturm leuchtete am Horizont in der Dunkelheit. Millionen Lichter erhellten die Stadt, während auf den Straßen das übliche Verkehrschaos herrschte. " Du bist in letzter zeit nachdenklich Prinzessin ", erschreckte mich eine stimme, dessen Besitzer meine Gefühle in letzter zeit ordentlich  auf Trab hielt. 
    V umarmte mich von hinten und drückte mich sanft an sich. " du nennst mich immer noch so? ", fragte ich lachend, während ich mich kaum traute, Mich zu bewegen. 
    " warum nicht? ", konterte Tae und ich spürte regelrecht sein grinsen im Nacken. " Ich werde dich ganz schön vermissen... Wenn ich wieder nachhause ziehe... Es war eine schöne zeit mit euch... Danke... ", wisperte ich und meine stimme zitterte. Bloß nicht weinen befahl ich mir und schluckte. Zu spät. Vereinzelte Tränen liefen über meine Wange, und Ich hoffte Tae würde sie nicht bemerken. " Hey Prinzessin, du musst deswegen doch nicht weinen", sagte er auch prompt in einem sanften Ton. Er ließ mich los, um mich zu drehen, sodass er nicht mehr hinter, sondern vor mir stand. 
    Dann umarmte er mich noch einmal und Strich mir sanft über den Rücken.
    Behutsam legte ich mein Kopf an seine Brust und atmete seinen Vertrauten Geruch Ein. Nur langsam beruhigte Ich mich. " besser? ", flüsterte er kaum hörbar. Ich nickte und zwang mich zu Lächeln.  
    " Wie in einem kitschigen, amerikanischen Spielfilm. ", ertönte eine stimme hinter uns, begleitet von einem langziehen klatschen. Wütend drehte ich mich um. Jetzt hatte Yoongi mir schon zum 2. Mal was kaputt gemacht. " Oh endschuldige Luna... ", sagte er grinsend. Der Typ kann Gedanken lesen, ich schwör. 
    Oder mehr Gedanken waren wie ein offenes Buch, indem jeder Blättern kann... Das konnte auch sein. 
    Taehyung sah ruhig zu Yoongi: " was gibt es Yoongi? Warst du nicht müde?" " schon... Aber das hier ist viel besser als schlafen..", gab er grinsend zurück. " Kscht ab jetzt mit dir ", Versuchte Tae ihn zu verscheuchen. " Schon gut schon gut... Aber sagt mir Bescheid wenn ihr euch küsst... Will ich nicht verpassen ", rief er und lachte. Dann sah er noch einmal provokant zu Taehyung, bevor er verschwand. 
    " Puh endlich ist er weg ", seufze ich. 
    " sollen wir nicht auch langsam mal schlafen gehen? Es ist spät ", erinnerte mich Taehyung. Ich nickte und ging schweigend schlafen. Aus Yoongis Bett ertönte ein kichern.

    16
    " Was macht ihr da? ", fragte ich in die Runde. Ich hatte etwas verschlafen und war somit als letztes wach. Die Jungs saßen auf der Couch und tippten entweder auf ihrem Handy rum, telefonierten oder schrieben was an ihrem Laptop. 
    " was klären... ", nuschelte Taehyung Gedankenverloren. " und was? ", harkte ich weiter nach. " du... ", begann V, der dann von Yoongi getreten wurde. " Auuu ", jaulte V auf und sah unsicher zu Yoongi. " Was hab ich falsch gemacht? ", fragte Tae ihn. " du sollst nichts sagen ", zischelte kaum hörbar, doch ich vernahm es trotzdem. " ich geh frühstücken ", mischte ich mich ein, machte auf dem Absatz kehrt und lief zum Tisch. Ich hörte wie sie ihren Kram weggeräumten, während ich in der Butter stocherte. Schritte kamen auf mich zu und eine Hand legte sich auf meine Schulter. Ohne hinzusehen wusste ich wer es war. Taehyung. Sowas spürte ich einfach. 
    " Entschuldigung Luna... Du wirst es bald erfahren ", flüsterte Taehyung mir geheimnisvoll zu. " ist okay ", wehrte ich ab und stand auf. " sei nicht sauer auf mich, bitte. Ich mag es nicht wenn Leute sauer auf mich sind", bittete er mich. Ich grinste und antwortete: " ich hab sich gesagt es ist okay..." Dann wuschelte ich ihm durch die Haare. " Ey", grölte er lachend und versuchte mich wegzudrücken, doch ich hielt mich an ihm fest. " Was wird das mal wenn es fertig ist?" Wow Yoongi, Anscheinend hast du ein Talent dafür in ungünstigen Situationen zu stören. Taehyung löste sich von mir und fragte hastig; " was machen wir heute noch so? " Namjoon betrat den Raum: " naja ich muss noch alles für den Flug klären. Jimin hilft mir dabei... J- Hope, Jungkook und Jin wollten noch etwas an der Choreografie feilen und üben. Yoongi, Luna und du, ihr könnt entweder mit üben... Oder euch anders beschäftigen... " Yoongi warf uns einen undefinierbaren Blick zu. 
    " ich bleibe bei euch ", sagte er. Es Klang wie ein Befehl. " Also ich muss nicht mehr üben.... Ich kann das... Wir könnten einen Stadtbummel machen", überlegte Taehyung laut. 
    " gute Idee ", sagte Yoongi grinsend. 
    " und wir müssen versuchen Yoongi loszuwerden ", wisperte mit Taehyung zu. Wir grinsten uns gegenseitig an. Anscheinend hatte Taehyung Genau so viel Lust, auf einen Anstandswauwau, wie ich. 
    Nämlich gar keine. 

    17
    " Pssst hier rein ", wisperte Taehyung und schob Mich in eine Nische, zwischen zwei Geschäften. 
    " Wieso? ", fragte ich, wurde aber von Tae unterbrochen, der seine Hand auf meinen Mund hielt. Wir beobachteten Yoongi, der sich suchend umsah. Lautlos schob ich V's Hand weg. " ist das nicht etwas fies? ", flüsterte ich, doch Taehyung schüttelte den Kopf. Yoongi holte sein Handy raus... Ich ahnte was. 
    " Schalt dein Handy lautlos ", zischelte ich, doch zu spät. Ich verfluchte innerlich V's " Hobby " zu schräger Musik, als ' Hit the Road Jack ' von Ray Charles in voller Lautstärke los dröhnte. verzweifelt versuchte Taehyung sein Handy auszuschalten, doch Yoongi steuerte gerade auf uns zu. " da seit ihr ja... Was macht ihr da? Gibt's da was gratis? ", rief er uns Teuflisch grinsend entgegen. " Ne ", antwortete ich hastig und schob mich aus der Nische, ins freie. " Achso ich verstehe... Ihr wollt alleine sein ", Yoongi warf uns einen undefinierbaren Blick zu. " Eigentlich schon ", gestand Taehyung. " Pech... Ich will die Fortsetzung von eurem kitschigen Liebesdrama nicht verpassen... Ich liebe amerikanische Spielfilme... ", entgegnete Yoongi lachend. Wie oft hatte ich ihn schon gedanklich gekillt? 3 mal? 4 mal? 
    " D...das ist kein Liebesdrama... ", stammelte ich und verdreschet ihn in meiner Fantasy zum 5mal... Yoongi legte den Kopf schief: " du willst mir doch nicht erzählen das für unseren Taehyung hier, keine Gefühle hast, oder? ". Yoongi grinste, aber sein Blick war lauernd. Er hatte mich durchschaut. " Nein ", sagte ich und erschrak vor mir selbst, weil mein Ton Kühler war als gewollt. " Nein?", echote V und sah mich an. Schnell wich ich seinem Blick aus und sah auf Yoongi. " Themenwechsel hm?", fragte dieser. " Währe toll ", gab ich pampig zurück. " ach Luna... ", seufzte Yoongi und grinste.  " was?", fragte ich, und hoffte das keiner meine Unsicherheit in der stimme hörte. " ich Versuch euch doch nur zu verkuppeln... ", erklärte er lachend. 
    " Na und wenn wir nicht verkuppelt werden wollen? ", fragte Taehyung. 
    Ich erstarrte. Das war's. Das letzte Fünkchen Hoffnung erlosch. Keiner sagte was und wir standen Schweigend beieinander. " los wir gehen an diesen... Wie hieß der Fluss noch einmal? ", versuchte Yoongi das schweigen zu brechen. " la seine ", antwortete ich. Dann sah ich auf. 
    " gut dann lass dahin ", schlug V vor, und seine Stimmung schien sich zu bessern. Auf dem weg zum Fluss, war er wieder ganz der alte, sprang rum, nervte Leute und lachte ununterbrochen. Yoongi folgte ihm, und grinste in sich hinein. Und ich? 
    Ich bildete die Nachhut und trottete hinter beiden her. 

    18
    " Endlich wieder daheim ", stöhnte Yoongi und schmiss seine Jacke in die Ecke. " Aufhängen! ", rief Jin. Seine stimme kam gedämpft auf dem Bad. Ich müsste kichern. Anscheinend kannte Jin, Yoongi so gut, das er wusste, das Yoongi es nicht genau mit Ordnung nahm. 
    " Ja Mama ", rief Yoongi genervt und hing seine Jacke auf. " Komm wir gehen in den Garten ", schlug Tae leise vor. " hier gibt es sowas? ", fragte ich überrascht. " klar ", bestätigte V. " okay dann los ", sagte ich und scheute ihn aus dem Zimmer. 
    " wohin des Weges? ", fragte- ausnahmsweise nicht Yoongi, sondern Jimin, der uns auf halben weg entgegenkam. " frische Luft schnappen ", beeilte ich mich zu sagen. " kommt ihr denn nicht gerade von draußen? ", fragte er sichtlich verwirrt. " ja und? ", kam es von Tae.
    Ich warf ihm einen grinsenden Blick zu. Er schmunzelte zurück. " ooookkkkaaay ", sagte Jimin gedehnt. Wir schoben uns an ihm vorbei. Als wir draußen ankamen, Holte Ich tief Luft. Danach sah ich mich um. Der Garten, ähnelte einem Park. Er war umringt von Bäumen. Hier und da waren Grasflächen. 
    Ein Steiger weg führte uns zu- einem Pool. " Der ist mir noch gar nicht aufgefallen ", kam es von V. Ich schaute zu ihm. Sein Blick verwirrte mich. Er war lauernd. Seine Haltung angespannt. Hatte er was vor. " Taeh...", Fing ich an doch wurde unterbrochen. Innerhalb einer Millisekunde schupste er mich Richtung Wasser. Dabei lachte er. 
    Seine Bewegung war so ruckartig gewesen, das ich nicht reagieren konnte. Ich stolperte ins Wasser. 
    Das kühle nass umhüllte mich. Von oben sah Taehyung auf mich. Blasen stiegen auf, als ich lachte. Dann tauchte ich auf. " spinnst du? ", prustete ich. Meine Jeans, mein Shirt und meine Sneakers sogen sich mit Wasser auf. " nö ", antwortete Taehyung. Na warte. Ich griff nach seinem Fußgelenk und riss ihn zu mir runter. Weil er nicht damit rechnete, fiel er ebenfalls ins Wasser. Er landete direkt neben mir und kreischte auf: " KALT". 
    " Meme ", zischte ich kichernd. Lange sah er mich an, bevor er anfing zu Grinsen. Was hatte er vor? Plötzlich spürte Ich wie meine Beine weggezogen wurden. Ich konnte mich nicht mehr an der Wasseroberfläche halten. Unter Wasser griff ich abermals nach seinem Knöchel und zog ihm ebenfalls die Beine weg. 
    Unter Wasser rangelten wir eine Weile. Dann tauchte Taehyung auf. 
    " ich kann nicht mehr ", keuchte er. 
    Neben ihm auftauchend, hustete ich. 
    " ich auch nicht ", sagte ich röchelnd. 
    " alles okay? ", fragte er besorgt. 
    Ich nickte hastig. Unwillkürlich musste  ich daran denken, das mir nur noch heute Abend, und zwei Tage blieben... Bis ich wieder nachhause zog. Langsam stemmte ich mich aus dem Becken und hielt Taehyung meine Hand hin. Er ergriff sie dankbar und ich zog ihn aus dem Wasser. " danke... ", sagte er und sein Magen knurrte. " komm wir gehen was essen bevor du mir noch hier kollabierst... ", schlug ich vor. 
    Und so begaben wir uns klatschnass wie wir waren, Richtung Hotel. 

    19

    " was ist mit euch passiert? ", fragte Namjoon verwundert. " wir waren schwimmen ", hielt ich mich kurz und verschwand, um mich umzuziehen. 
    Als ich wieder aus dem Bad kam, hörte ich stimmen. Sie waren leise is gedämpft. Deshalb verstand ich nur Bruchstücke. " glaubst... Sie.. Freuen? ", fragte V gerade...ich Kniff die Augen zusammen. Er war so leise. " klar... Freuen ", kam es von J-Hope. " .....überraschend... ", wisperte Namjoon. Ich ging langsam Richtung Tür. Gerade als ich da war, hörte ich Schritte. Schnell hechtete ich zurück zum Bad. " luna? Ah da bist du ja... Kommst du? Es gibt essen ", sagte Jin zu mir und lächelte.  
    " Klar ", ich versuchte meine Stimme  ruhig zuhalten, trotz meiner Neugier.
    Worüber hatten sie geredet? Wir zogen Richtung Essensaal. 
    " Was habt ihr eigentlich morgen vor? ", fragte ich und sah zu Taehyung. Zu meiner Missbilligung antwortete Yoongi für ihn: " Morgen haben wir ein wichtiges Meeting.... Ich bezweifle das du da mit darfst... Vielleicht könntest du... Deine Freunde besuchen? ", schlug er vor. 
    Also würde ich den vorletzten Tag, an dem ich zeit mit BTS verbringen könnte, alleine Verbringen. Super. 
    " Bon Appetit ", wünschte uns eine ältere Frau die, die Behälter mit essen auf einen Tisch stellte. 
    Wir langten ordentlich zu und setzten uns an einen großen Tisch, in einer Ecke. " und was stellen wir heute Abend noch so an? ", wendete sich Jimin, an Namjoon. Der sah in die runde. "Leute warum fragt ihr mich immer sowas? Seh ich aus wie eher Terminkalender? ", Namjoon lachte. 
    Die anderen fielen in das Gelächter ein. " wahrscheinlich den Abend ausklingen lassen ", nahm Namjoon den Faden wieder auf.  Da fiel mir was ein. " wohin beginnt eigentlich eure Tournee? " Die Blicke der Jungs ruhten auf mir. " Wir fliegen übermorgen über Nacht, nach New York.... ", erzählte Jin. New York... Da wollte ich schon immer mal hin. 
    Doch ich glaube, selbst wenn sie nach Timbuktu geflogen währen, währe ich gerne mitgekommen.  Seufzend stocherte ich im essen rum, doch die Jungs waren viel zu beschäftigt um es zu merken. Nach dem essen verschwanden wir wieder auf unserem Zimmer. Auf meinem Handy  wurde eine neue Nachricht  angezeigt. " von meiner Mutter ", sagte ich gedankenverloren. 
    " lies vor ", forderte Jungkook mich auf. Und ich Las vor: " Hallo Mäuschen. Morgen Mittag komme ich von meiner Geschäftsreise Heim. Es tut mir leid das ich dich damit überfallen hatte. Ich hoffe du hattest viel Spaß bei Juliette... Bis morgen Abend. 

    Mama ". 

    Nachdem ich vorgelesen hatte, war es totenstill. " das heißt dann wohl Abschied nehmen ", stellte Yoongi fest. Ich sah zu ihm und stellte verwirrt fest das er Namjoon zuzwinkerte. Freuten sie sich so mich loszuwerden? Quatsch dann hätten sie mich früher rausgeworfen. Mein Blick fiel noch einmal auf die Nachricht.
    Das " morgen Abend " brannte sich in meinem Kopf ein. Schnell Biss Ich die Zähne zusammen um meine Tränen zurückzuhalten. Ich würde sie nie wieder sehen. Das war das Ende. 

    ( keine Sorge es geht noch weiter xD noch eine Weile weiter xD ich hab so viele Ideen das ich Angst hab, das es euch zuviel zum lesen wird xD ) 

    20
    " Auf Wiedersehen Luna ", flüsterte mir Taehyung zu. Die anderen und er hatten beschlossen mich Heim zu bringen. Nun saßen alle im Auto und starrten auf unser Haus. Meine Mutter ihr Auto stand vor der Tür. 
    Langsam merkte ich die Tränen hochkommen. Ich würde BTS nie wieder sehen... Nie wieder Taehyung. Hastig stieg ich aus. " Luna warte ", rief V noch. Ich blieb stehen und schaute noch einmal ins Auto. 7 Jungs sahen mich bedröppelt an. " danke für alles. Ich werde euch nie vergessen... Und... Ihr seit tolle Menschen. Bleibt so wie ihr seit... ", fing ich an. Bevor einer was sagen konnte drehte ich mich um und lief zum Haus. Tränen liefen über meine Wange als ich klingelte. Im Augenwinkel nahm ich wahr, das Jin losfuhr. " Luna? Warum weinst du? Was ist passiert? ", ich hatte gar nicht gehört das meine Mutter die Tür geöffnet hatte. Schluchzend stolperte ich rein. " kann mir mal jemand verraten was los ist? ", rief meine Mutter. Dieser jemand musste dann wohl ich sein. " komm mal her, Luna... Was ist passiert... ", rief sie mich zu sich. Seufzend lief Ich zu ihr. 
    " gut komm... Aufs Sofa... Ist eine Lange Geschichte ", forderte ich sie Auf. Nachdem ich alles erzählt hatte, sah sie mich lange an. " d..das tut mir leid... Hätte ich das gewusst...", fing sie an. " morgen Fliegen sie nach New York... Dann seh ich sie nie wieder.. ", unterbrach ich sie." ich weiß ", sagte meine Mutter, erschrak dann aber und schlug sich auf den Mund. Ich war aber viel zu aufgewühlt um es zu bemerken, oder misstrauisch zu sein. 
    " am besten gehst du schlafen... ", schlug meine Mutter vor. Auf dem weg in meinem Zimmer hörte ich das sie angerufen wurde. Nächste  Geschäftsreise? Dachte ich bissig. 
    Ich rannte zu meinem Bett und schmiss mich drauf. Lange konnte ich nicht einschlafen. 

    21
    Am nächste morgen hörte ich, wie ein Koffer zu geklappt wurde. Also doch Geschäftsreise dachte ich verwundert. " Luna! Aufwachen! ", weckte mich meine Mutter hastig. 
    Ich schreckte hoch und sah auf die Uhr. 3.18 Uhr. " wieso hast du meinen Koffer gepackt? Was ist da drinn?", fragte ich verschlafen. 
    " Steh auf und zieh dich an. ", forderte mich meine Mutter auf und ging nicht auf meine frage ein. 30 Minuten später saßen wir im Auto. Verwirrt sah ich auf die menschenleeren Straßen. Wohin führen wir? Am Horizont tauchte ein Flughafen auf.
    Ein Flughafen? Meine Mutter parkte schweigend und scheuchte mich aus dem Auto. Was war los? Ich drehte mich um und erstarrte. Was war das in meiner Mutter ihrer Hand. Ein- Flugticket! Was zum... Sie hielt es mir hin. " Pass auf dich auf Schatz... Schalter 13.... Die Jungs haben es nach langen geschafft mich zu überreden... Sie warten dort auf 
    Dich ", sagte meine Mutter und lächelte gequält. Die anderen Leute auf dem Flughafen, drehten sich erschrocken um, als ich aufschrie und meine Mutter umarmte. Lachend drückte sie mir den Koffer in die Hand und ich raste los. Zum Schalter 13. Dort standen sie auch schon und sahen sich suchen um. 
    " Ihr Idi.oten! Ihr gottverdammten 
    Idi.oten! warum habt ihr nicht gesagt das ihr sowas plant! ", rief ich ihn entgegen. " Überraschung ", grinste Jimin mir endgegen. " Hast du gedacht du währst uns los? ", fragte Yoongi schmunzelnd. Taehyung strahlte mich an. Ich ging zu ihm und umarmte ihn einfach. " hast du echt geglaubt es währe vorbei? ", flüsterte er mir zu. Ich nickte. Ich dachte es währe das Ende gewesen. 
    Hastig durchquerten wir die Kontrollen und den anderen lästigen Mist auf Flughäfen. Erst dann durften wir ins Flugzeug. " wir haben uns mal gegen die Privat Maschine 
    Entschieden ", erklärte Namjoon, ohne das ich gefragt hatte. Wir ließen uns in der ersten klasse nieder. " darf ich neben dich? ", wurde ich von V gefragt. Hastig nickte Ich,  nahm mein Rucksack  und stellte ihn vor meine Füße. Mit einem erleichterten Seufzer ließ er sich nieder. Geduldig warteten wir bis es losging. Ein Ruck ging durch die Maschine. Sie fuhr langsam an. 
    Ein dumpfes Gefühl machte sich in meinem Magen breit. Wir rasten auf der Startbahn und wurden immer schneller. Das Vorderteil des Flugzeug ( ich komme nicht mehr auf das Wort xD ) hob sich langsam in die Höhe. " hast du Flugangst? ", Wand sich Taehyung an mich. " nein.. ", nuschelte ich. " naja weil du dich so ängstlich an mir festhältst ", erklärte V seine Vermutung. Schnell ließ ich los. " Versuch am besten zu schlafen. Dann geht die zeit an schnellsten vorbei ", schlug Jungkook mir vor, der hinter mir saß. Ich nickte und versuchte es mir bequem zu machen. Das sanfte ruckeln und Schaukeln des Flugzeug machte müde. Prompt war ich eingeschlafen. 

    22
    " Na Dornröschen? Wach? ", fragte Yoongi, der sich auf dem Sitz vor uns, zu uns umgedreht hatte. Grinsend starrte er mich an. Ich blinzelte und setzte mich ruckartig auf. Volle Wucht knallte ich mit dem Kopf gegen das Fenster. 
    Taehyung schmunzelte: " Autsch, nicht so hektisch, Prinzessin. " 
    Ich rieb mir die stelle und sah aus dem Fenster. Kein Zweifel, wir waren in New York. " wir landen gleich ", erklärte Taehyung. In dem Moment ging ein Ruck durch die Maschine. 
    Sie setzte zum landen an. Nach gefühlten stunden, hatte ich wieder Boden unter den Füßen. Wir nahmen unsere Koffer und liefen zu einer Limousine. " Ist das eure? ", fragte ich ungläubig. Jimin nickte. " und Wohin fahren wir jetzt? ", fragte ich aufgeregt. " Zuerst ins Hotel... Heute  Abend haben wir probe. Morgen chillen und Stadt angucken.
    Morgen Abend Generalprobe. Morgen Nacht Konzert. Und morgen früh... Öhm... ", Namjoon stockte und nahm sein Handy. " keine Ahnung. Ich kann mir ja nicht alles merken ", verteidigte er sich. Grinsend stiegen wir in unser " Taxi ". Namjoon beredete was mit dem Fahrer. Dieser sah auf uns. Dann nickte er und fuhr los. Als wir vor dem Hotel hielten, stieg er ebenfalls aus und half uns bei den Koffern. " Wie hast du ihn dazu überredet? ", fragte ich als wir vor der Rezeption standen. doch Namjoon antwortete nicht, und redete mit der Dame am Empfang. 
    Dummerweise konnte ich kaum was verstehen. Aber ich sah das es den anderen  nicht besser ging. wir erhielten die Schlüssel und liegen in den 3. Stock. "w...wieso.. Kein... Aufzug ", keuchte j-Hope. 
    " Leute wir sind eine k-pop band... Kein Seniorenverein ", erklärte Namjoon. Doch auch er keuchte als wir vor der Tür standen. " so Leute... Ihr habt jetzt 30 Minuten um euch auszuruhen... Um 17 Uhr ist Abfahrt zur Konzerthalle... Luna ob du mitmagst... Ist deine Entscheidung ", der Leader der Truppe sah lächelnd zu mir. " ich glaube ich bleib hier... Ich bin müde... ", sagte ich zögernd. Ich hatte genug zeit, BTS in den nächsten 3 Monaten in einem  Konzert zu hören.... " okay... Ruh dich aus ", sagte Jin. Während ich mich aufs Sofa Chillte, machte ich Pläne was ich gleich wirklich machen wollte, wenn die Jungs weg waren. 
    Ehrlich gesagt wollte ich mir lieber New York anschauen, anstatt hier rumzuliegen. " tschüss ", verabschiedeten sich die 7 von mir. 
    Grinsend wartete ich eine Weile, bevor ich sicher sein konnte das sie nicht wiederkamen. Innerhalb 10 Minuten machte ich mich fertig, schnappte mir den Ersatz Schlüssel. 
    New York du gehörst mir! 

    23
    Als ich auf der Straße stand, sah ich mich suchend um. Ehrlich gesagt wusste ich kaum was über New York. 
    Ich folgte dem Strom Menschen. Hoffentlich führte er mich zu einem plan oder so was in der Art. Die Stadt pulsierte und zog mich regelrecht in die Innenstadt. Ein kleiner Candy Shop fiel mir ins Auge.
    Ich überschlug meine Finanzen und stellte fest, das ich mir den Luxus von Süßigkeiten leisten konnte. 
    Über meinem Kopf bimmelte eine Glocke, als ich den Laden betrat. 
    Ein süßlicher Geruch wehte mir entgegen und über meinem Kopf dudelte ein Radio. " Hello ", begrüßte Mich eine Dame, mittleren Alters. 
    Ich holte tief Luft und betete das meine mittelprächtigen Englisch Kenntnisse dafür reichen würden. 
    Mit Süßkram bewaffnet verließ ich den Laden. " wenn ausruhen für dich, Süßigkeiten kaufen gehen ist, will ich das nächste mal mich mit dir ausruhen ", ließ mich eine stimme herumwirbeln. An einem Laternenpfahl lehnend stand, Yoongi. ( wer sonst xD ) daneben musterte mich Taehyung freudig. 
    Eine Flut von schlechten gewissen überfiel mich und ich stammelte: " w...wenn ihr wollt... K.. Könnt ihr euch bedienen ".  
    " Lass stecken ", antwortete Yoongi gnädig. " was macht ihr eigentlich hier? Habt ihr kein Meeting? ", fiel mir plötzlich ein. " schon... Aber Taehyung musste sich ja unbedingt so ein Laden ansehen... Dann haben wir uns verlaufen ", erzählte Yoongi. 
    " Du, die haben da Haarreifen, Schleifen.... Alles mögliche an Accessoires.... ", zählte Taehyung auf. Yoongi schaltete auf Durchzug und sah mich genervt an. ' Mach was' sagte sein blick förmlich. Schnell griff ich nach Tae's Hand. " Cool "
    Er verstummte und lächelte mich an. 
    Yoongi grinste. " Okay dann suchen wir jetzt den Ort wo ihr hinmüsst.... Dann lade ich euch da ab und Chille mich irgendwo in der Nähe hin... Wie heißt das Ding wo das Meeting drinn stattfinden? ", fragte ich und beschloss die Führung zu übernehmen. Sonst würden sich die beiden hoffnungslos verfranzen. 
    Taehyung und Yoongi sahen sich an.
    " Big Tower glaub ich", kam es von Yoongi und mein Bias nickte. Eifrig zog Ich mein Handy raus. Kein Netz. 
    Was war den das für eine Welt Metropole! Es half nichts. Einer musste fragen. Und weil ich am besten Englisch konnte, würde ich das übernehmen. Ich ließ mir von einem älteren Herrn den weg erklären. " Thanks ", rief ich noch und nahm die Jungs an der Hand. Einen rechts und einen links. Dann zog ich sie durch die belebten Straßen. Dabei fühlte ich mich wie eine überforderte Kindergärtnerin. " du kannst mich auch loslassen, Luna ", sagte Yoongi und zog seine Hand weg. Ich ging nicht darauf ein und lief die Treppen eines Hochhauses hoch. " schon mal was von warten gehört? ", rief Yoongi mir nach. Ich drosselte das Tempo und blieb schließlich stehen, bis Yoongi uns eingeholt hatte. 
    " danke ", japste dieser. " Da seit ihr ja... Das man auch immer auf euch warten muss ", begrüßte uns Namjoon. " Tae's Schuld ", rief Yoongi schnell. " Ist ja auch egal... Oh... Hey Luna... Lass mich raten... Du hast die zwei Armen Kerle aufgegabelt und hergeleitet? ", Wand sich Namjoon an mich und schmunzelte. " so in etwa ", gab ich lachend zurück. " okay... Unser Manager hat sicher nichts dagegen wenn du im Warteraum auf uns wartest... Geht nicht anders Sorry ",
    Entschuldigte sich Jimin. Ich zuckte die Schultern. Eine Tür wurde geöffnet und der besagte Manager, der mich auch damals zu BTS geführt hatte, stand vor uns. " sag bloß du kannst auch englisch Luna? Besser als Namjoon? ", er lachte. " Nein... Sie begleitet uns auf unserer Tournee... Wenn es ok ist? ", wir hielten den Atem an. War Jin mit seiner frage zu voreilig gewesen. 
    " Ist okay ", seufzte der Manager aber er grinste Mich an. Er begleitete mich in den Warteraum, bevor er sich seinen Schützlingen im Nachbarzimmer zu Wand. Ich ließ mich auf dem Stuhl nieder. Mir fiel auf das ich abgesehen von ein paar Bonbons, heute weder was gegessen noch getrunken hatte... Ich betete das mein Kreislauf nicht schlappmachte, während ich mich gelangweilt umsah. 

    24
    " Luna... Wir sind fertig. Lust zum Kaffe trinken bevor wir in die Konzerthalle fahren? ", erschreckte mich V aus meinen Gedanken. " ja ", erwiderte ich hastig. Mit einer Limousine besorgten wir uns, auf dem Weg zur Konzerthalle, Kaffe.
    An der Halle angekommen war schon mächtig betrieb, obwohl Einlass erst in 2 Stunden war. 
    Auf dem weg zum eigenen Bereich der Jungs, schlürften wir den Kaffe. 
    Ich nahm einen langen Zug, den ich sofort bereute. Mein Magen protestiere. Der Kaffe war einfach zu stark. Hastig Trank ich weiter bevor mir vollends schlecht werden würde. Die Hitze schoss durch meine adern und ich spürte immer mehr Übelkeit. Meine Augen begannen zu Brennen und meine Schläfen pochten. Leicht schwankend warf ich den Becher in den nächsten Mülleimer. " Luna? Ist alles okay? Du bist kreidebleich!", hörte ich V's stimme, die sich wie durch Watte anhörte. Meine adern pulsierten und mir wurde schwarz vor Augen. 
    " Luna? Luna? Sag doch was", hörte ich Taehyung sagen. Er kniete neben mir auf dem Boden und hielt mich im Arm. Wieso saßen wir auf dem Boden? " Trink das... Sorry ich wusste nicht das du Kaffe nicht gewöhnt bist ", sagte Namjoon und hielt mir ein Glas Wasser hin. Seine stimme Klang nicht Sauer oder ärgerlich sondern besorgt. Ich nahm das Glas und leerte es in einem Zug. 
    " Sorry ", krächzte ich und rappelte mich hoch. Taehyung sprang ebenfalls auf. " Seit ihr gleich soweit? In 10 Minuten geht's los ", wurde BTS von einem Typ, vielleicht 19 Jahre, angesprochen. " Jo ich bringe Luna noch schnell in die Chill-Zone ", rief Taehyung und führte mich in einen Raum. Er war hellblau tapeziert. An der Wand hing ein Fernseher. Überall standen Sitzsäcke rum. In einer Ecke stand eine Couch. " Hier chillen Stars meistens vor oder nach dem Auftritt. Haben die meisten Konzerthallen." Erklärte er. Verdammt er hatte meinen fragenden Blick bemerkt. 
    " am besten du legst dich da hin ", sagte er zu mir und führte mich zu dem Sofa. Nachdem ich mich draufgelegt,  und mir die Decke gekrallt hatte, setze er sich neben Mich und Strich mir durchs Haar. 
    " wenn das Konzert zu Ende ist, und wir wieder im Hotel sind, bleib ich die ganze zeit bei dir. Das verspreche ich", flüsterte Taehyung und lächelte mich an. 

    25

    ( nach langen überlegen, bin ich zu dem Entschluss gekommen... Die Story in eine andere Richtung gehen zu lassen, als geplant:3 viel Spaß❤) 

    Gedämpft hörte ich den Bass des Konzerts. Müde lächelte ich. Wie gerne währe ich jetzt da draußen.
    Plötzlich wurde eine Tür geöffnet.
    " Taehyung? ", fragte Ich und richtete mich auf. Doch es war nur der typ, in meinem alter, von vorhin.
    Anscheinend arbeitete er hier...
    " Ja? ", fragte ich eine Spur Kühler. 
    " ich wollte dir Gesellschaft  leisten ", erklärte er. " Hm... Okay... Gibt's nichts mehr zu tun? ", versuchte ich ihn abzuwimmeln. "nein " verdammt. 
    " Ich bin Noah.., und bin hier fürs Chaos  beseitigen zuständig ", stellte er sich vor. Ich lachte. " ich bin Luna... Und spiele... Naja Dolmetscherin für die Jungs ", griff ich nach der Halb wahren Lüge. Am Anfang war ich es ja sogar noch gewesen. Doch irgendwie  war das in den Hintergrund gerückt. " Ich hab mich schon gewundert was du hier machst", murmelte er. Ich grinste ihn an. Er grinste zurück. Dann fragte er aus heiterem Himmel: " kann ich deine Handy Nummer haben? "
    " Öhm... Okay. 06.... ", diktierte ich perplex. Eigentlich  wollte ich sie nicht rausgeben. Wieso gab ich wildfremden Leuten meine Nummer? 
    " kommst du aus Paris? ", fragte er während er meine Nummer betrachtete. Ich nickte. 
    " NOAH! ", rief draußen wieder. 
    " ach der Superheld wird gebraucht. 
    Mein Anzug und mein Umhang sind Leider  in der Wäsche ", verabschiedete er sich. Ich lachte noch einmal. " ich Ruf dich an ", rief er noch und verschwand aus dem Raum. Grinsend sah ich ihm nach. 
    " was war das für ein Lackaffe? Was hatte der bei Luna zu suchen?", hörte ich einen gereizten Taehyung.
    " chill er wollte bestimmt nur schauen ob es ihr besser geht ", versuchte ihn Jin zu beruhigen. " Luna? ", fragte Jungkook und riss die Tür auf. Wieder richtete ich mich auf und lächelte: " ja? " 
    " geht's dir besser? ", fragte V. 
    Zögernd nickte ich. " Du isst zu wenig ", belehrte mich Jin. " Ja Mama ", seufzte  ich und merkte nicht, das ich genau so geantwortet hatte, wie Yoongi, als er die Jacke aufhängen sollte. Das fiel nun auch Namjoon  Auf. " Wisst ihr, das du und Yoongi euch in manchen Punkten ähnlich seit? ", fragte er. " die sind sich überhaupt nicht ähnlich ", fauchte Taehyung. " Höre  ich da eifersüchtige Töne raus? ", fragte Yoongi hämisch. Ohne es gemerkt zu haben, war ich aufgestanden und zur Gruppe dazugekommen. " sicher? ", harkte Yoongi nach und zog mich zu sich. " Nein! Aber ich würde es toll finden wenn du sie loslässt....", gab Taehyung zurück. " he he he kein Zickenkrieg hier.... ", versuchte Jin zu vermitteln. Yoongi ließ Mich langsam los und grinste mich an. 
    Taehyung sah zu uns. Wenn Blicke töten könnten, würde dieser Mord auf Taehyung's Konto gehen. 
    " müsst ihr nicht noch so eine Autogrammstunde jetzt machen?", fragte ich um die Stille runterzuspielen. " verdammt... ", entfuhr es Namjoon. " man Luna... Du bist ja nicht nur unsere Dolmetscherin, sondern auch unser Terminkalender... sag mal willst du Namjoon ablösen? Eigentlich ist das ja sein Job ", gab Jungkook noch seinen Senf dazu. Gelächter. Ich grinste Gequält und fragte dann: " kann ich mitkommen? " " aber natürlich ", kam es von Hoseok der schon länger geschwiegen hatte. 
    Unsere Blicke trafen sich und wir lächelten. " On y va ", rief ich freudig in meiner Muttersprache. " Das heißt los geht's oder? ", fragte Jin. Ich nickte und wir begaben uns in den Nachtbarraum. Dort stand in der Mitte ein länger Tisch. Dahinter eine Bank. Auf dem Tisch lagen Karten, Stifte und anderer kleiner Krimskrams. " du kannst dich neben mich setzten Luna", sagte Taehyung und zog mich neben sich auf die Bank. " und jetzt? ", fragte ich. 
    " jetzt warten wir darauf das die ersten peilen das das Konzert vorbei Ist. Und die Backstage Leute kommen dann her, holen sich Autogramme, Fotos und so hier ab... Können noch kurz mit uns reden und so ", erzählte Yoongi gelangweilt. 
    Anscheinend waren alle müde. 
    Nach und nach füllte sich der Raum. Es entstand eine Lautstärke, die unerträglich war. Heimlich schnappte ich mir Jin's Schlüssel von dem Leihwagen, schlich mich aus dem Zimmer und rannte aus dem Gebäude. Erst auf dem Parkplatz wurde ich langsamer. Hoffentlich hatte keiner mein verschwunden bemerkt. Ich öffnete die Tür und setzte mich ins Auto, um auf die anderen zu warten. 

    26

    " hat einer von euch mein Schlüssel gesehen? ", fragte jemand als sich 7 gestalten dem Auto näheren. " ach man Jin... Pass auf dein Kram doch mal auf... ", seufzte Yoongi zu ihm.
    " viel wichtiger ist das wir Luna finden ", erinnerte V, die anderen. 
    Langsam öffnete Ich die Tür und rief: 
    " Ich bin hier... Hab auch den Schlüssel... Sorry aber da drinnen war es einfach zu laut... ". 
    " schon okay... Kann ich nachvollziehen ", grinste Namjoon und die 7 stiegen ins Auto. 
    " Taehyung hat gehetzt das wir dich 
    Sofort suchen müssen... Sonst hätte es wahrscheinlich  länger gedauert ", erzählte Hoseok grinsend. Taehyung wurde rot. Dann sagte er zu mir: " hier... Die hab ich bekommen... Aber ich will das zu sie kriegst ". Bei den Worten hielt er mir eine Rose hin, dessen Farbe mein Kopf gerade perfekt nachahmte. Knallrot. 
    " oh là là cherie wird da jemand rot?", säuselte Yoongi und die anderen kriegten sich nicht mehr ein vor lachen. " Hör nicht auf sie... Sie sind nur neidisch ", flüsterte V mir zu und Strich über meine Wange. 

    27
    Abends saßen Taehyung und ich noch zusammen, auf meinem Bett und redeten über alles mögliche. 
    " weißt du worauf ich jetzt Lust habe?", fragte er mich plötzlich.
    Ich schüttelte den Kopf. Er schmunzelte und zog mich zu sich. 
    Während er mich an sich drückte, Strich er über meinen Rücken. 
    Ahhh so könnte ich Ewigkeiten sitzen Bleiben. " Cut! Ist im Kasten ", ahmte eine gewisse Person, die  stimme eines  Filmemachers nach.
    Legte es eine gewisser Min Yoongi darauf an, zum 6 mal gekillt zu werden? Wieso platzte er eigentlich immer überall rein! Bevor ich meine frage stellen konnte, fing mein Handy an, " MIC Drope " in voller Lautstärke  zu spielen. Verdammt mein Handy. Ich löste mich von Tae und angelte nach meinem Heiligtum. 
    Unbekannt. Zögernd ging ich ran.
    " ja? " unbewusst stellte ich auf Lautsprecher. " Hey ich bins noch einmal... Noah... Du weißt schon der typ der dir Gesellschaft  geleistet hat... ", kam die stimme aus dem Handy. Yoongi und Taehyung sagen mich beide an. Yoongi belustigt und Taehyung... Wütend? " was gibts? ", fragte ich hastig. " ich wollte fragen wie lange du noch hier bist... Und ob wir uns treffen wollen ", erzählte er mir von seiner Idee. Taehyung starrte wütend auf mein Handy. 
    " Öhm... I... Ich weiß nicht... Kann ich dich zurückrufen? Es ist gerade etwas ungünstig ", versuchte ich ihn abzuwimmeln. " okay... Bis später... Babe ", verabschiedete sich Noah von mir. Hastig legte ich auf und starrte unsicher auf Tae. Der sah aus als würde er gleich explodieren. 
    " 1. Wieso hat der deine Nummer? 2. Wieso nennt er sich babe? Das darf er nicht! 3. Du bist meins!", zählte V auf und sah kalt auf mein Handy, als währe es Noah. 
    " 1. Ich hab sie ihm gegeben 2. Ich wollte nicht das er mich so nennt... 3. Was meinst du mit, ich gehöre dir?", arbeitete ich seine fragen schmunzelnd ab. Er druckste etwas rum. Dann nuschelte er was und starrte  knapp hinter  mir auf einen Punkt. 

    28
    " Wie bitte? ", fragte ich nach. Yoongi mischte sich ein: " er hat gesagt das er total auf dich steht." 
    Ungläubig starrte ich zu Tae. Mein Traum wird wahr. Am liebsten währe ich aufgesprungen und hätte geschrien. Meine ganze Euphorie schoss mir durch die Adern. Doch wieso grinste Yoongi so? V griff nach einem Kissen und schlug es Yoongi um die Ohren. " hab ich nie gesagt ", beteuerte er. Popp meine Vorstellung zerplatze wie eine Seifenblase. " sicher? ", harkte Yoongi nach. " Ich hab nur gesagt... Das... ", man merkte genau das er sich versuchte was aus den Ärmel zu schütteln. Oder bildete ich mir das nur ein? " ich seh dich halt an wie meine kleine Schwester und will dich beschützen ", nahm Tae den Faden wieder auf. Ich schluckte. Das war ich also. Die kleine Schwester. 
    " das glaubst du dir doch selbst nicht  
    Taehyung oder? ", fragte Yoongi. 
    " Was diskutiert ihr eigentlich so eifrig aus? ", mischte sich Jimin ein. Ich hatte gar nicht gemerkt das die anderen den Raum betreten hatten. 
    " können wir mit debattieren? ", fragte Namjoon. " wir sind fertig ", nuschelte ich und stand auf. Die Worte brannten sich in meinen Kopf. 
    Kleine Schwester, kleine Schwester, kleine Schwester, kleine Schwester...

    29
    Es war mitten in der Nacht, als meine Handy erneut klingelte. Hastig fischte ich es aus meiner Jeans, die über dem Stuhl hing. Es war 04.53 Uhr. Hatte der Anrufer keine Uhr!
    Ich erstarrte als ich aufs Display sah. Noah. " Ja? ", ging ich dran. 
    " Morgen sweety... Ich wollte fragen wie es mit unserer Verabredung steht. Ich hab heute frei... ", begrüßte er mich. " es ist kurz vor 5!", rief ich aufgebracht. " ich weiß.... Aber immerhin fliegst du morgen Abend weiter nach Seoul...", entschuldigte er sich. Woher wusste er das... Das ich während der Tournee bei den 7 Grazien bleiben würde, das unser nächster Halt Seoul ist und das der Flug morgen Abend ging. " heute... Um... 14 Uhr? ", stammelte ich. 
    " Super... Kennst du das Café in der 
    5th Avenue?    ", fragte er mich. " ja.... Also treffen wir uns da? Gut bis später ", verabschiedete ich mich und legte auf. " ich will nicht das du da hingehst ", sagte jemand in die Stille. 
    Taehyung. " wieso nicht? Ihr seit doch um die zeit beschäftigt... Da währe ich eh im weg... ", rechtfertigte ich mich. " dagegen hab ich nichts... Aber... Ich mag diesen Noah nicht... Der ist komisch... ", zischelte Taehyung und machte seine Lampe neben dem Bett an. Ein schwacher Schein, spendete etwas licht.
    " oh Tae... ", seufzte ich. " müsst ihr eure Liebesprobleme unbedingt jetzt klären? ", schaltete sich Yoongi dazu. " Wie oft noch... Taehyung und ich sind nicht zusammen! ", rief ich, legte mich wieder hin und drehte mich zur Wand. " A.... Aber Prinzessin ", stammelte V. Ich schwieg. Er auch. 
    Am nächsten morgen, stand ich extra früh auf, das mich Tae nicht aufhalten konnte. Um die zeit bis 14 Uhr zu überbrücken, stromerte ich durch New York. Ohne es zu merken, war ich irgendwann in der 5th Avenue und stand vor den Café. 
    Zwar war ich 10 Minuten zu früh, doch Noah saß schon da. " wartest du schon lange? ", rief ich ihm von weitem entgegen. " nö ", grinste Noah und ich setzte mich. Wir redeten etwas, während wir auf unseren Kaffe warteten. Doch ich war nicht ganz bei der Sache. Würde ich später Ärger bekommen weil ich abgehauen war? Ich sah mich im Café um, bis meine Blick am Fenster hingen 
    blieb. Dort stand jemand. Ich Kniff die Augen zusammen. Diese Person sah recht sauer ins Café rein. Danach steuerte sie zur Tür. Oho. 
    Und nun zum Wetter. Wolken schieben sich vor die Sonne. Ein Sturm zieht auf. Ein Sturm namens 
    Kim Taehyung. Er riss die Tür auf und kam auf und zu. " Luna? Ich hab mir sorgen gemacht... Warum bist du abgehauen? ", fragte er mich. Dann sah er zu Noah. Den Blick den er ihm zuwarf, war nicht gerade freundlich. 
    " und du... Ich würde es begrüßen wenn du meine Freundin in Ruhe lassen würdest!", zischte er und zog mich hoch. Seine Freundin? Wusste ich ja gar nicht. " Öhm..", stammelte Noah. Taehyung ignorierte ihn und zerrte mich aus dem Café. Draußen grinste ich ihn an. " soso deine Freundin... Wusste ich ja gar nicht ", stichelte ich, obwohl es ehrlich gesagt, mein größter Wunsch währe. 
    " irgendwas musste ich sagen ", verteidigte sich Taehyung und nahm meine Hand. 

    30
    ( Moin allerseits: D bin gerade in Schreiblaune xD ) 

    Er führte mich zum selben Gebäude, wie beim letzten Meeting. " du bleibst bei mir... Nicht das du noch einmal zu Noah gehst!", bestimmte Taehyung. 
    " aber...", fing ich an, doch er unterbrach nicht. " A A A keine Wiederrede Prinzessin ". Grinsend schob er mich in das Hochhaus. 
    " Moin Luna... Es war so klar das Tae dich sucht, und hier her holt ", wurden wir von Namjoon begrüßt. 
    " ich denke sogar das du heute mit rein darfst... Immerhin reden wir über unsere Tournee und das geht Auch dich was an...", überlegte Jin. Und so war es dann auch. BTS, der Manager, 2 weitere Männer, 1 Frau und ich saßen am Tisch. 
    ".... Was ich damit sagen will... Ihr müsstet heute Abend schon nach Seoul fliegen. Sonst kippt unser Zeitplan ", sagte der Manager gerade in die runde und legte 7 Flugtickets auf den Tisch. Nur 7. Ich schluckte. Der Manager grinste mich an und fragte: " alles okay Luna? Du schaust so komisch ". Bei diesen Worten hielt er mir das 8. Flugticket hin. " d...danke ", stammelte ich und nahm strahlend die Karte. " so dann müsstet ihr aber jetzt los, um eure Koffer zu holen", erinnerte die Frau uns. Wir standen auf, verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg. 
    Namjoon scheuchte und regelrecht ins Hotel, und von dort zum Flughafen. " Unser Flug fliegt gleich ", erinnerte er und zum 100 mal. Die Flugbegleitung, führte uns in die Maschine. Als alle drinnen waren, fiel mir auf das ich ganz vergessen hab mich von Noah zu verabschieden. 
    Taehyung, der neben mir saß, fiel das wohl auch gerade ein, denn er grinste genüsslich, bei einem Blick auf mein Handy. Hastig tippte ich Noah's Nummer ein und rief an. 
    Mailbox. Ich versuchte es ein weiteres mal. " Babe? " Er war dran. 
    " Hey Noah", sagte ich. " hat sich Dein Freund wieder beruhigt? Ich wollte mich nämlich noch einmal mit dir treffen... Ich muss dir nämlich was sagen. ", redete er stockend. Bildete ich es mir nur ein oder schielte Tae auf mein Handy. " ich weiß wir kennen uns erst seit kurzem... Aber ich glaube ich hab mich in dich verlieb...." hastig versuchte ich Noahs stimme leiser zu drehen. Doch Taehyung hörte es. Er starrte wutentbrannt auf mein Handy. 
    " Luna? Bist du noch da? ", kam es aus dem Handy. " ich flieg gleich nach Seoul ", platzte ich raus. " oh ", entfuhr es ihm. " kann ich sich später zurückrufen? Ich soll das Handy ausmachen ", fragte ich schnell, da die Flugbegleitung, auf das Schild mit dem Flugmodus zeigte und mich anfunkelte. " klar ", antwortete er niedergeschlagen und Legte auf. 
    V sah aus dem Fenster, sodass ich sein Gesicht nicht sehen konnte. 
    " alles okay? ", fragte Ich unsicher, nachdem ich mein Handy weggesteckt hatte. " hm..."
    Nicht überzeugend.....

    31

    " Versuchs noch einmal ", hörte ich Jungkook sagen. Was noch einmal versuchen. Ich spürte wie V an meinem Arm rüttelte. " Luna aufwachen ". Verschlafen blinzelte ich. " endlich ", stöhnte Taehyung und lachte. Hastig stand ich auf und entschuldigte mich. " wir sind schon vor 10 Minuten gelandet ", machte mich Jungkook drauf aufmerksam. 
    " wo sind die anderen?", fragte ich. 
    " Koffer holen... Wir sind die einigsten noch hier... Wir haben sich versucht wach zu bekommen. ", erklärte Tae. Wir verließen das Flugzeug und steuerten auf die anderen zu. Die Standen schon am Parkplatz. " Ah Luna ist wach ", bemerkte Yoongi und grinste mich an. " wo steht's Auto? ", fragte V. 
    " da ", gab Hoseok zurück und zeigte auf einen schwarzen PKW. " hoffentlich hat mein Auto keinen Kratzer ", rief Jin und rannte los. 
    " frag gar nicht erst ", seufzte Yoongi und die anderen grinsten. 
    Wir begaben uns zum Auto und stiegen ein. Jin, der hinterm Steuer saß, warf mir einen Blick im Rückspiegel zu. Als sich unsere Blicke trafen, lächelte er. " kannst du Musik anmachen? ", fragte Namjoon. Jin fuhr los und suchte währenddessen einen Sender im Radio. ".....ist wegen einer Baustelle voll gesperrt. Wir bitten sie deshalb über die ausgeschilderte Umleitung zu fahren ", scharrte ein Sprecher auf Koreanisch. " verdammt... Wo?", fluchte Jin. Wir fuhren über die Autobahn. " ist dahinten nicht ein Stau? ", fragte Namjoon. " ich würde es versuchen ", mischte sich Jimin ein. " könnt ihr euch mal entscheiden? ", stöhnte Jin und nahm eine Ausfahrt. " wohin fahren wir überhaupt? ", schaltete ich mich dazu. " in unsere Wohnung", beantwortete Tae meine frage. 
    " WAS? " Oh mein Gott! In die Wohnung meiner Idole! " wieso überrascht sich das? Sollen wir uns etwa ein Hotel holen wenn wir doch in unserer Heimat sind? ", fragte Namjoon. " n...nein ", stammelte ich. 
    Ich konnte es Nicht fassen.... Ich würde in der Behausung meiner Idolen wohnen.... So viel Glück konnte ein A.R.M.Y doch nicht haben? 

    32

    " Rein in die gute Stube ", rief Jin, der aufgeschlossen hatte. Wir waren in einer Neubausiedlung. In einem Hochhaus im 7 Stock, hatte sich BTS niedergelassen. Reine Tarnung. Weil kein Mensch annahm, das die 
    K-Pop Band sich hier niederlassen würden. Unsicher ging ich voraus und sah mich um. Ohne Zweifel... Jeder, der BTS liebte würde mit mir tauschen wollen. " Also wir müssen noch einkaufen gehen... Tae? Bleibst du mit Luna hier? ", fragte Namjoon.
     Bildete ich mir das nur ein oder versuchten mich die anderen oft mit ihm alleine zu lassen? Ohne zu Zögern nickte V. " Jin- Hyung 
    Komm ", rief J-Hope und die anderen verließen die Wohnung wieder, um Inhalt für den Kühlschrank zu besorgen. " gehen wir in mein Zimmer? Aber Achtung Chaos", warnte mich Taehyung und führte mich die Treppen hoch, vor eine Tür. 
    " Und krieg kein Herzinfarkt okay?", flüsterte er über meine Schulter. 
    Den bekomme ich nur wenn du weiter noch so dicht neben mir stehst, schoss es mir durch den Kopf und ich spürte wie meine Wangen warm wurden. Taehyung bemerke es nicht und öffnete die Tür. Neugierig sah ich mich um. Es sah aus wie in einem Zimmer eines 10 Jährigen, wenn man von dem Technik Kram absah. 
    Die Tapete war weiß und zugepflastert mit Bildern, Fotos und so...  das große fester über dem Bett, Flutete den Raum mit licht. Der Schreibtisch stand neben dem Bett. Auf ihm war das Chaos ausgebrochen. Auf dem Bett lag eine zusammengeknüllte Decke und Kuscheltiere. Ich grinste. Das Kissen fand ich nach langen suchen vor dem Schrank liegen. Generell lag hier Viel Kram verstreut rum. " keine Sorge ich hab hier noch den Überblick... Denke ich...", rechtfertigte V sein Chaos und lachte. Wir machten es uns auf der Couch bequem. Dort fielen mir zwei umgefallene Bilderrahmen auf, die auf dem Tischchen vor dem Sofa standen. 
    Ich nahm sie in die Hand und betrachtete sie. Das eine Bild war wahrscheinlich erst vor kurzem aufgenommen wurden. Alle BTS Member. Ich starrte auf den Hintergrund. Könnte Norwegen oder so sein. " da waren wir in Schweden ", erklärte er unaufgefordert. Naja fast Norwegen. Dann sah ich auf das andere und musste mich beherrschen nicht aufzuquieken. dieses Bild zeigte Taehyung alleine. Er war vielleicht 8 Jahre oder so und sah so knuffig aus, das ich das Bild am liebsten mitgenommen hätte. " Hey ich wusste gar nicht das du mal so knuffig aussehen konntest", neckte ich ihn. 
    Sofort Sprang er darauf an. " Wieso 
    ' konntest'? Ich sehe immer noch  knuffig aus... Oder nicht? ", fragte er grinsend. " Keine Spur ", Log ich und Lachte. Und wie du es noch tust, Taehyung.... Und wie... 

    33
    Als hätte er meinen Gedanken gehört, hörte er auf zu lachen. 
    " Du, Luna.... Ich muss...", fing er an und obwohl ich ihn nicht unterbrach, redete er nicht weiter. " Ja? ", harkte ich nach. Er zog mich plötzlich hoch und nahm mich in den Arm. Während er mich an sich drückte, Strich mir durchs Haar und sah zu mir. Ich ließ ihn machen und sah ebenfalls zu ihm. Um ihm in die Augen zu sehen, musste ich leicht hochsehen. Als sich unsere Blicke trafen, lächelte Taehyung. Er ließ mich Los und nahm mein Gesicht Zwischen die Hände. ( wisst ihr wie ich meine xD ) Ich hielt den atmen an. 
    " Taehyung? ", flüsterte ich. Doch er ließ mich nicht weiterreden " Sssscht du musst nicht weiterreden ", wisperte er mit seiner dunklen, rauen stimme. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Er schloss die Augen und sein Gesicht war nur noch wenige Zentimeter entfernt. Schmunzelnd hielt ich mich an ihm fest, und ließ ihn machen. Wie oft hab ich mir schon vorgestellt ihn zu küssen? Und jetzt war ich nur einen kleinen Schritt von meinem Traum entfernt.  Ich schloss auch die Augen und spürte seinen Atmen. " Ihr wollt mir ernsthaft erzählen ihr seit nicht zusammen?
    Luna? Taehyung? Was wird das dann da? " 






    Taehyung und ich fuhren hektisch auseinander und starrten verlegen zu der Person die uns gestört hatte. 
    Yoongi. " Musst du jedes mal störten? ", kam es von Tae. Er hatte, wahrscheinlich  vor Schreck, rote Wangen. " Sorry aber ich will nichts verpassen ",   Entschuldigte sich Yoongi schmunzelnd. " was verpassen? ", rutschte mir raus. 
    " Luna? Tust du nur so? Ich merke doch das Taehyung auf dich steht... und du kannst mir doch nicht weismachen, das du nicht ebenfalls Gefühle für ihn hast ", kam die Antwort. Autsch. Erwischt... Ich blickte zu Taehyung. Hatte Yoongi recht? Taehyung starrte zu Ihm. 
    " Hab ich recht? ", harkte er grinsend nach. " Kannst du dich aufhören in alles einzumischen? ", fragte  mein Bias kühl. Yoongi stockte. Wahrscheinlich war es so Töne von V nicht gewohnt. " Ich bin fertig mit einräumen... Und Finger weg vom Kühlschrank! Da sind wichtige Zutaten drinnen. Ich kenne euch ja... Ihr futtert mir immer Mine Zutaten weg und....", hörten wir Jin reden. Er betrat den Raum und stoppte im Satz. " was ist hier los?", fragte er anstatt sein Satz zu beenden. " was macht ihr alle in meinem Zimmer? ", fragte Taehyung und funkelte Yoongi an. Dieser hob 
    Die Hände und sagte ruhig: " schon gut Taehyung... Wir gehen ja schon." 
    Als Jin und Yoongi das Zimmer verlassen hatte sah Tae zu mir. Sofort wurde sein Blick wieder weich. Hatte Yoongi doch recht? 
    Ich merke das ich rot wurde. Und was wenn nicht? Ach verdammt wieso war das so kompliziert! " alles okay Prinzessin? Du darfst nicht so viel grübeln", riss mich Taehyung aus den Gedanken. Hastig nickte ich.  
    " Wann fliegst du eigentlich wieder Heim? Unser Manager hat gesagt das du nach Seoul Heim musst, weil du Schule hast. Stimmt das? ", fragte er. Abermals nickte ich. Ich wollte nicht Heim. Ich wollte bei BTS bleiben... Bei Taehyung... Ich fasste einen Entschluss... Falls mich die Jungs zum Flughafen bringen würden... Würde ich Taehyung sagen... Das ich Gefühle für ihn habe... 

    34
    ( so:3 heute im Menü
    ' Taehyungs Ff ' kann ich Ihnen einmal Drama mit einer prise Trauer anbieten xD heute zum Sonderangebot ^^



    Okay ignoriert mich einfach xD und viel Spaß mit den neuen Kapitel: D )






    Taehyung und ich fuhren hektisch auseinander und starrten verlegen zu der Person die uns gestört hatte. 
    Yoongi. " Musst du jedes mal störten? ", kam es von Tae. Er hatte, wahrscheinlich  vor Schreck, rote Wangen. " Sorry aber ich will nichts verpassen ",   Entschuldigte sich Yoongi schmunzelnd. " was verpassen? ", rutschte mir raus. 
    " Luna? Tust du nur so? Ich merke doch das Taehyung auf dich steht... und du kannst mir doch nicht weismachen, das du nicht ebenfalls Gefühle für ihn hast ", kam die Antwort. Autsch. Erwischt... Ich blickte zu Taehyung. Hatte Yoongi recht? Taehyung starrte zu Ihm. 
    " Hab ich recht? ", harkte er grinsend nach. " Kannst du dich aufhören in alles einzumischen? ", fragte  mein Bias kühl. Yoongi stockte. Wahrscheinlich war es so Töne von V nicht gewohnt. " Ich bin fertig mit einräumen... Und Finger weg vom Kühlschrank! Da sind wichtige Zutaten drinnen. Ich kenne euch ja... Ihr futtert mir immer Mine Zutaten weg und....", hörten wir Jin reden. Er betrat den Raum und stoppte im Satz. " was ist hier los?", fragte er anstatt sein Satz zu beenden. " was macht ihr alle in meinem Zimmer? ", fragte Taehyung und funkelte Yoongi an. Dieser hob 
    Die Hände und sagte ruhig: " schon gut Taehyung... Wir gehen ja schon." 
    Als Jin und Yoongi das Zimmer verlassen hatte sah Tae zu mir. Sofort wurde sein Blick wieder weich. Hatte Yoongi doch recht? 
    Ich merke das ich rot wurde. Und was wenn nicht? Ach verdammt wieso war das so kompliziert! " alles okay Prinzessin? Du darfst nicht so viel grübeln", riss mich Taehyung aus den Gedanken. Hastig nickte ich.  
    " Wann fliegst du eigentlich wieder Heim? Unser Manager hat gesagt das du nach Seoul Heim musst, weil du Schule hast. Stimmt das? ", fragte er. Abermals nickte ich. Ich wollte nicht Heim. Ich wollte bei BTS bleiben... Bei Taehyung... Ich fasste einen Entschluss... Falls mich die Jungs zum Flughafen bringen würden... Würde ich Taehyung sagen... Das ich Gefühle für ihn habe... 

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    " Morgen schon? Aber ich hab doch erst am Montag wieder Schule!", rief ich. Der Manager sah mich lange an: " ich weiß... Aber was würde es bringen 1 Tag zum nächsten  Standpunkt der Tournee zu fliegen? 
    Ich weiß das du die Jungs ins Herz geschlossen hast. Und ich weiß auch das sie sich total mögen... Und brauchen... Es tut mir leid. Aber Vielleicht seht ihr euch ja noch einmal.. . Irgendwann ", versuchte er es mir schön zu reden. Wir saßen in einem kleinen Raum und warteten auf die Jungs, die in der Konzerthalle übten. 
    " Und Kein Wort zu ihnen okay? Sonst könnten sie versuchen dich aufzuhalten und unseren Zeitplan zu kippen. ", warnte er mich. Fassungslos sah ich ihn an. " heißt das ich sehe sie heute Abend zum letzten mal? " " es tut mir leid ", kam die Antwort. Langsam stand ich auf, weil ich hörte wie die 7 kamen. Ich hörte Jin's, Jimin's und Taehyung's Lache raus. " Wir sind fertig ", tönte Jungkook, während er die Tür Aufriss. Schnell lächelte ich. Sie sollten nichts merken. Doch innerlich war ich am Ende. Mir fehlte es einfach an Vorstellungskraft, mir vorzustellen, das ich sie heute voraussichtlich letzten mal sehen würde. " Los wir fahren heim... Ich bin müde ", meldete sich Yoongi. " Alle In Deckung. Ein müdes Yoongi wird schnell aggressiv  ", rief V lachend. 
    Dafür erhielt er einen klaps auf den Hinterkopf. Der Manager sah warnend zu mir, bevor er anfing zu reden:" genau Fahrt nachhause  und ruht euch aus ". Unwillkürlich   musste ich seufzen. Mein Flug würde schon um 5.00 Uhr morgens gehen. 

    Die Fahrt ins Heim der Jungs  verlief Schweigend. zumindest  für mich. 
    Während die Jungs sich lautstark unterhielten, schwieg ich. Ahnten sie was? Als wir bei ihnen daheim  waren packte ich heimlich meinen Koffer und schob ihn unter mein Bett. Danach stellte ich meinen Wecker auf 4. 00 Uhr. Der Manager wollte mich abholen... Dann würde ich zum Air Point fahren. Ohne BTS. Heim. nach Frankreich... Mir stiegen die Tränen in die Augen. 
    " Luna? Bist du schon müde? ", fragte Jin, der plötzlich hinter mir stand. Nickend kletterte ich ins Bett. 
    " g...gute Nacht Luna", stammelte er und sah verwundert auf die Uhr. Es war 19. 07 Uhr. 

    Weil ich die nacht so früh eingeschlafen war, wachte ich schon um 03.45 Uhr auf. Schnell schaltete Ich den Wecker aus und machte ich mich fertig. Kurz bevor ich das Haus verließ, ging ich noch in Taehyungs Zimmer. Er schlief tief is fest. Während ich lautlos versuchte zu weinen, legte ich ihm ein Brief hin, in dem ich ihm alles erklärte. " Tschüss Taehyung... ", flüsterte ich. 
    Er schmatzte leicht und griff nach seinem Kuscheltier. Ein kleiner Eisbär. ( ich stelle mir das so cute vor *-*) hastig huschte ich aus dem Zimmer. Mein Handy blinkte. Es war die Nachricht, das der Manager, auf mich wartete. " Tschüss ", wisperte ich, bevor ich ein letztes mal, die Wohnung verließ. Mit meinem Koffer unter dem Arm, hastete ich die Treppen runter. Ich erkannte den schwarzen PKW des Managers schon vom weiten. " Moin... Sag mal hast du geweint? ", begrüßte er mich und sah mich besorgt an. Ich schüttelte den Kopf und lud mein Gepäck ein. Der Motor heulte auf, als wir davon fuhren. " soll ich musik Anmachen? ", fragte er in die Stille. 
    Ich schüttelte den kopf. Wenn ich jetzt Musik hören würde, war ich mir nicht sicher ob ich Nich noch einmal anfangen würde zu weinen. In der ferne tauchte der Flughafen auf. 
    " ach ja... Das soll ich dir noch geben.
    Taehyung hat gesagt ich soll es dir geben wenn du nachhause fliegst. Er hat sich nicht getraut es dir selbst zu geben... Eigentlich war dein Abflug nicht heute geplant... Naja.., hier ", sagte er und drückte mir was in die Hand. Ohne ein Wort zu sagen stieg ich aus, nahm meinen koffer und lief los. Ohne mich umzudrehen zur Flughafen Halle. Während ich auf das flugzeug wartete, betrachtete ich das Geschenk. Es war ein silbernes Kettchen, anden ein Silberner Stern hing. In dem Stern funkelten kleine weiße Strassteinchen. mir kamen erneut die Tränen. Schnell hing ich die kette um. " A3P4Yk Flug nach 
    Frankreich/ Paris Abflug um 5.00Uhr..... ", scharrte eine stimme aus dem lautsprecher. Ich sah auf. War was mit meinem Flug? " Der Flug verspätet sich um 20 minuten."
    Toll. Noch 20 Minuten rumsitzen. 
    Die zeit überbrückte ich, indem ich mir auf meinem Handy, die Bilder ansah, die ich im laufe meiner reise, geschossen hatte. Auf einem Gruppenselfie hatte ich Taehyung Besonderst gut getroffen. Er schaute leicht verträumt in die Kamera. Und das Bild war gestochen. Scharf... hastig sprang ich auf. Mist. Mein Flug flog gleich. 
    Ich eilte Richtung Flieger. " Luna! Warte!", rief jemand. Abrupt blieb ich stehen. Ich müsste Habilitation haben. Langsam drehte ich mich um. 
    Nein... Tatsache. Da stand Taehyung. Mit meinem Brief in der Hand. " wie bist hier reingekommen?", fragte ich. " Ich komme überall rein. Ich Mich von dir noch einmal verabschieden. ", sagte er. Ich Kniff die Augen zusammen. Hatte er Tränen in den Augen? 
    " Endschuldigung junges Fräulein... Fliegen sie mit? ", unterbrach mich die Flugbegleitung. Hastig nickte ich und umarmte Taehyung. Während er mich an sich drückte, Flossen mir wieder die Tränen über die Wangen. Ich konnte es nicht verhindern. 
    Taehyung Strich mir durch die Haare. " dann kommen sie ", forderte die Dame mich auf. Ich sah hoch zu Taehyung. Schnell küsste er meine Wange. Du musst es ihm noch sagen, schoss es mir durch den Kopf. " also Taehyung... Ich muss dir was sagen... In der zeit wo ich bei euch war... Ich...also... ", fing ich an, brach aber ab als ich den ungeduldigen  Blick von der Flugbegleitung sah. Dann holte ich tief Luft und sagte mit fester stimme: " ich glaube ich habe Gefühle für dich entwickelt ". Nun war es raus. Taehyung sah mich fassungslos an. Dann öffnete er den Mund. Doch was er nicht sagte konnte ich nicht hören, da mich die Flugbegleitung, und Flugzeug schob. 
    Jetzt würde ich nie von seiner Reaktion erfahren.  

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    Traurig sah ich aus dem Flugzeugfenster. Taehyung's Silhouette sah ich nur noch ganz klein 
    Auf dem Boden... Schnell Wand ich meinen Blick ab, weil mir wieder die Tränen kamen. " ach Mäuschen... Wir mussten pünktlich starten... Es tut mir leid für dich und deinen Freund ".
    Das fiel dieser Flugbegleitung JETZT ein! Wütend funkelte ich sie an. " jetzt mach doch nicht so ein Gesicht... Hier ein Kakao ", stammelte sie und stellte mir einen Becher vor die Nase. Wow das änderte natürlich alles an der Situation. Das selbe dachte sie wohl auch, denn sie verzog sich schnell weiter nach hinten im Flugzeug. 
    " Wohin fliegst du? ", fragte mich mein Sitznachtbar auf Koreanisch. 
    Langsam drehte ich meinen Kopf zu ihm. " nach Frankreich? ", gab ich zurück. " komisch... Machen wir etwa in Frankreich eine Zwischenlandung? ", kam es von ihm. " wieso? Wohin willst du denn?", fragte ich. " Nach tokio? Deswegen wundert es mich... Wieso sollte ein Flieger von Seoul nach Tokio über Frankreich fliegen. Das sind 9 Stunden unterschied", plapperte er Fröhlich drauf los. " Ich Sitz im falschen Flieger ", rutschte es mir raus. Mir wurde heiß und kalt. Er stoppte seinen Redefluss. Dann sah er mich an und fing erneut an zu reden: " gib mal deine Karte... Ach ja du kannst mich Jin nennen. " unwillkürlich musste ich an Jin von BTS denken.... Doch der saß wahrscheinlich gerade im Flieger nach Tokio. Dummerweise aber in einem anderen als ich. " Und du bist?", riss mich der- nicht-BTS- Jin aus meinen Gedanken. " Luna ", hielt ich mich kurz und gab ihm meine Karte. Der betrachtete sie kurz und sah mich dann an als Hätte ich nichtmehr alle Tassen im Schrank.
    " wieso buchst du auch für Tokio wenn du nach Frankreich willst? "
    " wie nah Tokio? ", endfuhr es mir. 
    " ich bin doch zum Schalter für nach Frankreich Gelaufen. da erinnerte mich. Eine Frau hatte mich zum Schalter daneben geschickt. Und ich war so in Gedanken das ich es nicht bemerkt hatte. Wahrscheinlich hatte mir der Manager, die Karte eines BTS Member gegeben, der jetzt meine hat. " dann kommst du halt mit ins wunderschöne Tokio... Wo liegt das Problem? ", riss mich mein nachtbar aus meinen Gedanken. 
    Ich grinste. Ich würde BTS schneller Wiedersehen als erwartet.  

    Nach knapp zwei Stunden landeten wir. " Tschüss und viel Glück ", verabschiedete sich Jin. Er hatte mir seine Nummer gegeben, das ich falls was war, ihn um Hilfe bitten konnte. 
    Geduldig setzte ich mich vor den Ausgang des Flughafens. Spätestens in 2 stunden mussten die Jungs landen. 

    Nach 1 Stunde und 23 Minuten wurde ich langsam ungeduldig. Seit Ewigkeiten starrte ich schon auf meine Uhr als Ich Yoongis  stimme vernahm: " kann sich irgendwer erklären wieso die Dame mich nach Paris  schicken wollte? " " ne... Aber die Diskussion das du mit nach Tokio darfst hat ewig gedauert... ", bemerkte Namjoon. Ich stand auf. Noch bemerkte mich niemand. 
    " ich hatte dein Ticket. Sie wurden vertauscht ", sagte ich mit zitternder stimme. 8 Köpfe drehten sich zu mir. 
    " Luna! ", entfuhr es dem Manager.
    " sie haben die Karten vertauscht ", wiederholte ich. " d...das tut mir leid...
    W...wann hast du noch einmal ersten Schultag? ", stammelte er. " Morgen Mittag ", gab ich kühl zurück. " das schafft sie sowieso nicht mehr... Dann kann sie auch genau so gut bei uns bleiben ", rief Hoseok. Der Manager seufzte: " ich Ruf mal deine Eltern an... Nicht das sie sich sorgen machen ". Mit den Worten Wand er sich ein Stück von uns ab und ging die Straße entlang. Mein Blick viel auf Taehyung. Er wich dem Blick aus. 
    Da fiel es mir wieder ein.... Ich hatte ihm ja ein... Naja.... Geständnis gemacht... Ich wurde rot. Wem hatte er es schon erzählt? " Hallo Luna ", krächzte er und lächelte mich unsicher an. Der Manager kam auf uns zu und sah zu mir. " also du sollst den nächsten Flieger nehmen. Der Startet in 1 Stunde. Solange warten wir dann noch mit dir. Dann bist du heute Abend europäische zeit gegen 
    23 Uhr daheim. Okay?" ich nickte. 
    " Okay dann chillen wir uns noch ein Stunde wohin... ", bestimmte Jimin. 
    " Genau Mi- Hyuk wir sind in einer Stunde am Hotel. Du kannst Vorfahren ", sagte Jin zu ihm. Er nickte grinsend und verschwand im Getümmel. Taehyung griff nach meiner Hand und sah mich tief an. 
    " was du vorhin gesagt hast... Also... Du weißt schon... War das... " 
    " Nicht labern... Geht schon ", redete Namjoon rein und schob uns los. Schweigend liefen wir nebeneinander her. Ich sollte seine frage nicht beantworten. Mir war das so peinlich. Hätte ich gewusst das ich ihn noch einmal treffe, hätte ich geschwiegen.









     " du willst nicht drüber reden oder? ", riss mich Taehyung aus meinen Gedanken. Schnell nickte ich. Er Seufzte. War er sauer? Ich schaute unsicher zu ihm. Er sah nicht wirklich wütend aus... Eher niedergeschlagen... Wir setzten uns alle ins Café. " okay was ist hier los?", fragte Namjoon, in die Stille. 
    " nichts ", beeilte ich mich zu sagen.
    " aber ich muss los. Mein Flug geht gleich.... Ach ja... Tae... Wenn du magst können wir drüber schreiben".
    Wo nahm ich den Mut her, das zu sagen! Ich flüchtete regelrecht zum Flugzeug. " ist das hier der Flug nach Paris? ", erkundete ich mich bevor ich noch einmal falsch Einstieg. Der Flugbegleiter nickte und ich betrat die Maschine.  Ohne mich umzudrehen. Mein Handy blinkte. Taehyung. ' was sollte das? Du kannst uns doch nicht einfach so sitzen lassen'. 
    Ich steckte das Handy weg und machte es mir auf dem Flugzeugsitz bequem. So hatte ich mir das Ende mit BTS nicht vorgestellt. 





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    " Luna... Um Gottes Willen Luna ", rief meine Mutter als ich in Paris gelandet war. Sie stürmte auf mich zu und umarmte mich. " ich hatte so Angst als ich gehört hab das du in Tokio bist... Jetzt aber schnell. Ich hab in deiner Schule Bescheid gesagt das du später kommst. Ach ja Papa ist mal wieder daheim ", plapperte sie drauf los. Das war allerdings eine Überraschung. Mein Vater war vielleicht alle 8 Wochen ein Wochenende mal daheim. " cool ", sagte ich tonlos, nahm meiner Mutter meinen Ranzen aus der Hand und lief los. " soll ich dich nicht fahren? ", rief meine Mutter mir hinterher. Ich ignorierte sie aber und lief weiter.
    Als ich um die Straße bog, rannte ich los. Alles war so schrecklich gewohnt. Ich wollte zurück... Zu BTS... Zurück zu Taehyung. Ich bereute es inzwischen ihn so behandelt zu haben.

    " Luna? Ich dachte schon du kommst nicht mehr ", herrschte mein Mathelehrer, als ich das Klassenzimmer betrat. " Entschuldigung... Ich war noch in Tokio ", rutschte es mir raus.
    Cassandra warf mir ein giftigen Blick zu und dröhnte durch die klasse; " Ja in Tokio! Und davor in Seoul! Mit BTS! " Gefühlt 100 Augenpaare sahen zu mir. " könntet ihr das freundlicherweise in der Pause klären? Ich würde gerne Unterricht machen ", mischte sich mein Lehrer ein. Hastig ging ich auf meinen Platz und wich den blicken aus. Noch freute ich mich auf die Pause, doch hätte ich gewusst was dann passiert, wäre ich abgehauen. Aber so ging ich völlig ahnungslos in die Pause. Doch da geschah es.
    Cassandra stand mit einer Gruppe voll A.R.M.Y's auf dem Hof und wedelte mit einer Zeitschrift rum. Dabei zeigte sie wütend auf mich. Was stand da drinnen? Langsam ging ich auf die Gruppe zu.
    " was fällt dir eigentlich ein? ", schrie Cassandra mich an und hielt mir die Zeitung unter die Nase. Ich erstarrte. Denn das was ich zu lesen bekam war unglaublich....

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    ' Kim Taehyung auf Wolke 7!' 
    Für die Fans des Mitglieds von Den Bangtan Boys oder auch BTS gennant ein Schock. 

    'Demnach wurde Kim Taehyung zwei mal in Paris, drei mal in Seoul und einmal in Tokio gesehen. Jedoch nicht alleine, sondern in weiblicher Begleitung. Nach Berichten zu folge standen sich die beiden wohl recht nah. 


    Wir gehen davon aus das es sich um seine Feste Freundin handelt... Doch was ist mit den anderen? Ob die anderen Mitglieder ebenfalls geheime Beziehungen haben! 

    In einem Interview was wir vor kurzem mit BTS hielten, beteuerten sie das das Mädchen, nur ihre Dolmetscherin war.  Doch wie viel stimmt davon wirklich? Wir bleiben dran! '


    Darunter waren Bilder von mir und Taehyung. Einmal wo wir in Seoul umherzogen und er meine Hand hielt. 
    Dann in Tokio als ich auf die Jungs gewartet hab. Dann in Paris wo wir ebenfalls Händchen hielten... Unser beinah Kuss.... Mir war gar nicht aufgefallen das die Presse das eingefangen hatte... 

    " Und sowas nennt sich Freundin? Du vergnügst dich mit BTS obwohl du  genau weißt wie sehr ich sie liebe! Und dann knutscht du noch mit Taehyung rum! Und bist mit ihm zusammen! ", schrie Cassandra aufgebracht. Ich schwieg und starrte auf die Bilder. Leugnen war zwecklos. Jeder konnte sehen das ich das war. Außerdem hatte ich meinen Namen irgendwo gelesen. 
    " ich bin weder mit ihm zusammen noch haben wir rumgeknutscht ... "
    Warte... Hatte ich das gesagt! 
    " Pff ", kam es von Cassandra. Sie machte auf dem Absatz kehrt und lief davon. Am Eingangstor fiel mir zwei Personen auf. Sie winkten mir zu. Zögernd ging ich auf die beiden zu. Es war ein Mann mit einer Kamera und eine Frau mit einem Mikrofon. Ich blieb stehen. Verdammt noch einmal. " Hallo... Du musst Luna sein oder? ", flötete die Frau. " nein... Ich bin... Juliette... ", antwortete ich gedehnt. " oh... Aber du siehst dem Bild täuschend ähnlich... Komisch", murmelte der mann. Ich zuckte die Schultern. " ja Sorry ich muss jetzt aber noch in den Unterricht ". Bei den Worten lief ich los. 




    Der Unterricht zog sich wie Kaugummi in die Länge. Vor allem  wenn man eine Schar wütender Mädchen hinter sich sitzen hat, die einen sauer anstarren. Endlich erlöste mich die Schulglocke. Hastig Sprang ich auf. Ich müsste unbedingt als erstes hier raus, da ich keine Luft auf ewige Gespräche und Diskussionen hatte. Auf dem weg drehte ich mich andauernd um. Niemand folgte mir. Erleichtert öffnete ich die Tür und trat ein. Meine Tasche schmiss ich in die Ecke. " Papa! Papa? Ich bin von der Schule zurück. " Eine Tür ging auf und mein Vater kam auf mich zu. 
    " Luna Schatz... Man bist du groß geworden... Kein Wunder ich hab sich das letzte mal vor 9 Wochen gesehen... " bei den Worten hob er mich lachend hoch. Glücklich umarmte ich ihn. Ich hatte ihn ebenso vermisst... Wie ich in diesem Moment BTS Vermisste. Nämlich ganz schön  doll. 

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    09 Monate war es jetzt schon her das ich BTS das letzte mal gesehen hatte. Also live... Natürlich verfolgte ich weiterhin die Videos und ihre Tournee übers Internet. Doch es war nicht das Selbe. Ich Vermisste sie so sehr... Vor allem Taehyung... 

    " Hallo? Ich bin wieder da... Zumindest für ein Wochenende ", vernahm ich die stimme meines Vaters. Sofort strahlte ich. Er hatte es tatsächlich geschafft frei zu bekommen. Schnell schloss Ich das Video  und lief los um mein Vater zu begrüßen. " Luna", rief er und umarmte mich. " hallo Schatz ", begrüßte meine Mutter meinen Vater lächelnd. " Ich geh dann mal einkaufen ", meldete sie sich bei uns ab. Ich nickte und hörte kurze zeit später wie sie den Motor startete. 
    " ich bin auf meinem Zimmer okay? ", fragte ich. " jaja ich muss eh noch Papierkram machen, Luna ". Ich verdrehte die Augen, lachte und ging auf mein Zimmer. Gerade als ich mich aufs Bett gelegt hatte, klingelte es an der Tür. " ich komme ", rief mein Vater und ich hörte wie er die Tür öffnete und mit jemandem redete. 
    " Ja? Was? Nein... Was wollen sie eigentlich hier? " Ich wurde hellhörig. Wer war an der Tür. Mein Vater redete weiter: " nein sie können jetzt Nicht zu ihr! Nicht in diesem Ton junger man! Ich mag keine fremden Kerle in meinem Haus! Verschwinden sie! " Ich wurde neugierig und stand auf. Mit leisen Schritten schlich ich Richtung Tür. 
    Da stand- Taehyung. " Luna! ", rief er als er mich sah. " Es tut mir so leid... Ich konnte nicht schneller kommen... Ich bin in den 9 Monaten fast umgekommen vor Sorge... Ich dachte schon du währst tot! " wovon redete er. " Immerhin war es deine Maschine. Da bin ich mir ziemlich sicher... Oh Gott... Ich dachte ich seh dich nie wieder... Immerhin solltest du abge....", er brach ab und fing an zu weinen. Ich erschrak. Was war hier los! Hastig zog ich ihn ins Haus. 
    " komm wir gehen auf mein Zimmer...", sagte ich und zog ihn mit. 
    Im Zimmer setzte er sich auf mein Bett und schniefte. " okay was ist los. Taehyung? " er sah mich lange an. " du solltest abgestürzt sein ". Eher ich nachfragen konnte, weinte er erneut los und ließ sich nicht beruhigen. 

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    Schließlich nahm ich ihn in dem Arm und hörte seinem Gestammel zu. 
    " vor 9 Monaten sollte dein Flugzeug abgestürzt sein... Hab ich gelesen... Und du hast dich nicht mehr... Gemeldet und wir haben dich nicht... Erreicht.... Ich dachte... Du währst tot.... Dann hatte ich jetzt erst die Gelegenheit... Zu dir zu kommen... Oh Gott", er sah mich an und schniefte. 
    " da musst du dich vertan haben. ", sagte ich zu ihm. " zum Glück ", kam es von ihm. " wie lange bleibst du in Paris? ", fragte ich. " naja unsere Tournee ist zu Ende... Ein Monat oder so...", sagte er und wischte sich über die Augen. Erleichterung spiegelten sich in diesen wieder. 
    Langsam stand er auf und zog mich ebenfalls hoch. Danach schloss er mich in seine arme. Ich hörte sein herz schlagen und atmete den Vertrauten Geruch ein, während V mich an sich drückte und sein Kinn auf meinem Kopf abstützte. Es klopfte. Hecktisch fuhren wir auseinander. " Luna? Denk dran das du heute Nacht alleine bist. Deine Mutter und ich sind doch auf der Party. ", erinnerte mich mein Vater. 
    Ich nickte und fragte: " wann fahrt ihr? " " so in einer halben Stunde. " 
    Ich nickte noch einmal und schloss die tür. " was wollte er? ", fragte Tae der immer noch kein Französisch konnte. " meine Eltern fahren gleich auf eine Party und übernachten dort auch. Ich komme nicht mit. Sie kommen morgen um 10 Uhr wieder wenn ich schon in der Schule bin. "
    " wirklich? ", harkte er nach. 
    Ich nickte. " Kann ich dann nicht theoretisch hier bleiben? ", fragte er. 
    Ich nickte und wir grinsten uns an. 
    " gut ich geh gleich meine Sachen holen. " es klopfte noch einmal. " Oui?"
    Es war meine Mutter. " Schatz wir fahren jetzt. Sein Besuch muss leider gehen." Tae stand auf und sagte gespielt traurig: " tschüss Luna bis morgen oder so". " Bye ", rief ich ihm nach und sah zu wie zuerst er, und dann meine Eltern das Haus verließen. Geduldig wartete ich auf 
    Taehyung. Da kam er auch schon. 
    Er trug seinen Koffer bei sich. 
    " was haben die anderen gesagt? ", fragte ich während ich sein Koffer in mein Zimmer stellte. " wir sollen nicht so Wild rumknutschen ", erzählte V. 
    " lass mich Raten... Yoongi?", tippte ich. Lachend nickte er. Unwillkürlich   
    Musste ich an mein Geständnis denken. Dachte er noch daran? 
    Schien nicht so. Er setzte sich auf mein Bett. " hm... Bequem... ", grinste er. Ich betete das er nicht unter mein Bett schaute. Dort hatte ich auf die schnelle meine ganze BTS  Deko  versteckt. " und was machen wir jetzt? ", fragte ich unschlüssig. 
    Er zuckte die Schultern und meinte: " wirklich raus können wir ja wegen mir nicht.... Wir könnten einen Film gucken ." Bei den Worten sprang er auf und ging zu seinem Koffer. 
    " du hast dadrinnen nicht ernsthaft Filme gebunkert ", lachte ich. 
    " wieso nicht?", konterte er und zog einen Horrorfilm raus. " sieht vielversprechend aus.. Ich mag Horrorfilme ", Log ich... Ehrlich gesagt sah das Cover aus als würde ich die nächsten 2 Wochen Alpträume haben. " Denk dran ich hab morgen Schule ", erinnerte ich ihn, während ich ihm half den Film einzulegen. " notfalls kann ich dich auch im Arm halten und beruhigen ", neckte er. " hahaha witzig ", gab ich ironisch zurück. Grinsend startete er den Film und wir fläzten uns auf mein Bett. " soll ich Popcorn machen? ", fragte ich. " Brauchst du Hilfe?", fragte er nickend zurück. " nö" ich stand auf. Ehrlich gesagt hatte ich nur ein Grund gesucht, dem Film zu eingehen. Doch leider dauerte Popcorn nicht ewig. Nach 10 Minuten war es schon fertig und ich stand in meinem Zimmer. Er sah gefesselt auf den Fernseher. " Popcorn ist fertig ", riss ich ihn von dem Bildschirm. Er sah zu mir und breitete die arme aus. " Lilly wird gerade verfolgt.... Jedoch ahnt sie nichts... Aber wer ist auch schon so dumm und geht nachts in den Wald?"
    Ich setzte Mich neben ihn und wir futterten Popcorn. " hast du Angst?", fragte er aus heiterem Himmel. " ich hab nur Angst das ich mich nicht mehr beherrschen kann und über dich herfalle wie ein hungriger Wolf...." " was? " verdammt hatte ich das laut gesagt?
    Ich wurde rot und sah weg. " ach Prinzessin... ", seufzte  er grinsend. 
    Zögernd kuschelte ich mich in seine arme. Inzwischen sahen wir beide gespannt auf den Fernseher. " Hallo? Ist da wer? ", fragte Lilly in dem film, und sah sich heckisch ihm Wald um. Der Mörder kam langsam auf sie zu, zog sein Messer. Dann wurde das Bild schwarz und hässlich Geräusche sowie Schreie ertönten. 
    Plötzlich vernahm ich Schritte auf dem Flur. " Luna? Ich hab was vergessen... Was sind das für Geräusche? ". Mein Vater. Panisch sah ich zu Taehyung, der sich keinen Zentimeter bewegte. Die Klinge ging runter und ich hörte das mein Vater eintreten wollte. Wie sollte ich das alles erklären! 

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    Taehyung und  ich, starrten beide zur Tür. Schnell zerrte ich V von meinem Bett und schob ihn in meinen Kleiderschrank. Danach hechtete ich zu Meinem Fernseher und schaltete ihn aus. Gerade da steckte mein Vater seinen Kopf rein. " alles okay Luna? " ich nickte schnell. 
    " okay Mäuschen ich wollte nur noch mal schnell mit dir über den Chinesen reden, bevor ich noch einmal gehe."
    " er ist Koreaner! ", fauchte ich. 
    Mein Vater ging nicht darauf ein: " du magst ihn oder? " " Wieso willst du das wissen? ", fragte ich gereizt. 
    Auch wenn Taehyung wusste, das ich auf ihn stand, musste er nicht zwangsläufig dran erinnert werden. 
    " können wir das thema wann anders besprechen? Du musst los ", erinnerte ich ihn. " okay bis morgen ", beeilte sich mein Vater zu sagen, und verschwand. Kaum war er weg, kletterte V aus meinem Schrank. 
    " interessanter Kram drinnen ", schnaufte er grinsend. Ich verdrehte die Augen und sagte: " es ist spät... Am besten wir gehen jetzt schlafen.." 
    Er Nickte und deutete aufs Sofa. 
    " ich soll bestimmt da schlafen oder?" Ich nickte, grinste dann und säuselte: " natürlich hab ich auch nichts dagegen wenn du mein Kuscheltier sein willst... " 
    " okay ", war die Antwort, und kurze zeit danach lag ich neben einem schmunzelten Taehyung. " gute Nacht ", flüsterte er und drehte sich Richtung Wand. " Nacht... ", gab ich zurück und blieb auf dem Rücken liegen. Kurz danach war er eingeschlafen. Und ich? Ich lag wach neben ihm und verspürte das brennende verlangen, mich an ihn zu kuscheln. Ich versuchte noch eine Weile dagegen anzukämpfen, jedoch gab ich irgendwann nach und kuschelte mich an meinen Bias. 
    " ich wusste du würdest weich werden". Verdammt ich hatte gehofft er schlief schon. Er legte seinen Arm um mich und drehte sich auf den Rücken, sodass seine Brust, mein Kopfkissen war. Dabei Strich er mir über den Arm. " Los Versuch zu schlafen... Ich Pass auf das niemand kommt und dich klaut, Prinzessin ", flüsterte er. " Blödmann ", murmele ich grinsend und flog kurz danach ins Land der Träume. 

    " Prinzessin, du musst aufstehen... Es ist 07.15. Dein Wecker hat vor 10 Minuten geklingelt ", versuchte mich Taehyung am nächsten morgen zu wecken. Stöhnend stand ich auf und wankte Richtung Küche. " warte auf mich ", rief er lachend und folgte mir. " eine frage... Wie kann man morgens schon so wach sein? ", fragte ich und rieb mir die Augen. 
    " weiß nicht ", gab er zu. In der Küche angekommen drehte ich mich zu ihm. 
    " magst du auch n' Kaffe? " er nickte und setzte sich an den Tisch. " soll ich dir helfen? ", fragte er während ich das Frühstück machte. " ne geht schon ", Lehnte ich sein Angebot ab.
    Während wir frühstückten fing er an zu lachen. " was? ", fragte ich und hielt mein Kaffe auf dem halben weg zum Mund fest. " ich komme mir vor als währen wir ein lang verheiratetes Ehepaar... ", erklärte er während er kicherte. Ich prustete in meinen Kaffe und verdrehte die Augen. 
     " und was macht ihr heute noch so?", versuchte ich das Thema zu wechseln. Er nuschelte was und grinste mich dann an. " oh nein... Was plant ihr? ", stöhnte ich auf. " nichts Aber Ich muss jetzt los... Tschau Prinzessin ", sagte er und küsste meine Wange. Nachdem er gegangen war, versuchte ich erstmal meine Gedanken, Gefühle und so zu sortieren und die Schmetterlinge in meinem Bauch zu zähmen, die Taehyung immer herum scheuchte.  
    Dachach machte ich mich auf den weg zur Schule. Am liebsten würde ich daheim bleiben.. Ich war so gedankenverloren, das Ich nicht bemerkte, das ich schon vor meiner klasse stand. " Luna? Jetzt aber schnell ", flötete meine Lehrerin und schob mich sanft auf meinen Platz. 
    Seufzend setze ich mich hin. Was für ein Schulfach hatten wir jetzt überhaupt? 

    Die Schulstunden flogen regelrecht an mir vorbei, jedoch bekam ich wenig davon mit, weil ich immer an eine gewisse Person denken musste. 
    " Ihr könnt einräumen... Und lernt noch einmal die Verben... " Hatten wir nicht gerade Mathe? Oder Bio? 
    Hastig packte ich meine Sachen weg. Heute war nicht mein Tag. Draußen auf dem Schulhof sah ich mich um. 
    Meistens blieb ich hier nachmittags noch mit ein paar Freunden, aber das konnte ich jetzt wohl vergessen, nach der Sache mit V... Ein Hupen ertönte. Ich wendete mein Kopf in die richtung. Ein Motorradfahrer fuhr mit seinem Motorrad auf den Schulhof. Alle  starrten zu ihn. Er hielt mir seinen zweithelm hin. 
    " was zum... Wer bist du? ", fragte ich und ignorierte die neugierigen Blicke. 
    Er nahm seinen Helm ab, und ein Raunen ging durch die Menge. 
    Taehyung- wer sonst. 
    " los Prinzessin... Lass uns in den Sonnenuntergang reiten ". 
    Lachend nahm ich den Helm und setzte ihn auf. Danach kletterte ich auf das Motorrad und hielt mich an Taehyung fest. Inzwischen war es mir egal was die anderen zu uns sagten. " Aber Achtung ich kann nicht gut fahren... Ist geliehen", erklärte er. dann fuhren wir unter den neidvollen blicken vom Schulhof. 

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    Während wir über die Straßen rasten, hielt ich mich lachend an ihm fest. " Wohoooooo ", grölte Taehyung lachend und bog auf eine belebte Straße ein. " wohin fahren wir? ", rief ich hysterisch, weil ich Angst hatte runter zu fallen. " ins Hotel... Die Jungs und ich  wollen mit dir chillen ", rief V über seine Schulter. 
    Wir Bogen in die Straße ein, in dem auch das Hotel stand, in dem  sie beim ersten mal schon gewohnt hatten. Er fuhr auf den Fußgänger weg und stellte die Maschine aus. 
    Danach stieg er ab und half mir von dem Motorrad runter. " wann musst du das zurück geben? ", fragte ich. 
    Er zuckte die Schultern. " heute Abend ungefähr..." nach dieser Vagen Antwort griff er nach meiner Hand und zog mich in das Gebäude. 
    " Taehyung setz mal ein Gang zurück", rief ich ihm lachend nach, da er die Treppen hochrannte, als ginge sein leben davon ab. Doch er hörte Nicht auf mich und hetzte weiter. 
    Ohne anzuklopfen, riss er die Tür auf. " wir sind back ", keuchte er.
    " was rennt ihr auch so? ", fragte Yoongi und sah uns verständnislos an. " hab ich mich auch schon gefragt", keuchte ich. " naja ich wollte halt schnell hier sein ", erklärte V. 

    " sollen wir uns ne Pizza bestellten?", fragte J-Hope in die runde. " gibt's hier irgendwo einen guten Pizza Lieferanten?", fragte Namjoon mich. Ich wog den Kopf: " naja ein kleines Stück weiter weg gibt's eine Pizzeria... Die liefert nur nicht ". Taehyung stand auf und rief: " los Luna... Dann spielen wir halt Lieferant ." auf Tae's Gesicht erschien ein Grinsen. " okay ", kam es von mir und ich stand auf. Ich zog mein Handy raus um mir die Bestellungen zu notieren. " Sie wünschen? ", fragte ich in die runde, und verstellte die stimme so, sodass sie wie von einer Kellnerin Klang. 
    Dies erntete Gelächter von den anderen... 

    " .... Und dann noch eine Pizza Margarita bitte... Das währ's ", ratterte Taehyung die Bestellungen runter. " hm", kam es gelangweilt von der Bedienung. Dann sah er zu mir und grinste lauernd. " und was wünschen sie junge Dame? " schnell schüttelte Ich den Kopf. " meine Bestellung ist enthalten ", stammelte ich. Als die Bedienung verschwunden war, sah Taehyung zu mir. Seine Augen funkelten" was fällt dem Kerl eigentlich ein? Sich einfach an sich ranmachen... So Leute hab ich ja gerne... Also ne ", rief er sarkastisch und aufgebracht. " psssst Tae beruhige dich doch... Die anderen gucken schon", flüsterte ich und nahm seine hand. " ich beruhigt mich sicher nicht ", zischte er mir zu. 
    " Achtung da kommt er ", flüsterte ich und wollte vom Tisch aufstehen um die Ware entgegenzunehmen, zu bezahlen und zu gehen. " wir bleiben noch kurz sitzen ", wisperte Taehyung und zog mich auf seinen Schoß. Der Kellner guckte reichlich sauer, als er die Pizzen uns hinstellte,  das Geld entgegennahm und verschwand. " Und alles im grünen Bereich? ", fragte Taehyung mich grinsend. " Ähm...", Stammelte ich. 
    " was denn war Doch alles gut... Immerhin hat er uns in Ruhe gelassen. " alles gut? Alles im grünen Bereich? Ich stand gerade vor einem Herzinfarkt und Alarmstufe rot! Aber sonst alles supi... 
    Ein weiteres mal fragte ich mich ob Taehyung auch nur ahnte, was er da mit meinen Gefühlen anrichtete? 
    Wir nahmen die Pizzakatons und machten uns auf den Rückweg. 
    " Prinzessin... Du bist so still ", kam es von Meinem Bias. " Sorry bin beschäftigt ", stammelte ich. 
    " womit? ", fragte er verwirrt. 
    Um die Schmetterlinge im Bauch zu beruhigen, cool rüberzukommen und nicht in Ohnmacht zu fallen, dachte ich, sprach es jedoch nicht aus. 

    " da seit ihr ja... Ich dachte schon ihr habt euch verlaufen... Kein Wunder. Keiner von euch kann mit seinem Orientierungsinn was anfangen ", wurden wir von Yoongi begrüßt. 
    " da du verfressenes Etwas ", lachte Taehyung und hielt Yoongi einen Pizza Katon hin. " Jin ist der verfressene Hier! ", verteidigte sich Yoongi. " Hey lasst doch mal Jin in Ruhe ", kam es von mir. Jin hob die arme als würde er beten. " Halleluja mal jemand der zu mir hält... Hat dich der Himmel geschickt  Luna? " lachend machten wir uns über die Pizza her. ".... Und dann hat er sie noch so angesehen als wenn es seine Beute währe ", knurrte Taehyung. 
    Anscheinend erzählte er den anderen gerade davon. " Ach Tae reg dich doch nicht über alles auf ", säuselte ich kichernd und umarmte ihn. 
    " Wisst ihr was? Ihr passt irgendwie voll gut zusammen ", sagte Namjoon plötzlich. " spinnst du? ", entfuhr es mir. " ach komm du willst mir doch nicht erzählen das du nicht auf ihn stehst oder? ", fragte Yoongi. 
    " keine Spur ", Log ich. 
    " sicher? ", harkte Jimin nach. Nun sahen mich alle gespannt an. Super... Wie ich solche Themen hasste. 
    " okay... Nicht Taehyung... Wer dann? Unser Koch Jin? Unser Maknae? Oder vielleicht Doch Yoongi... Obwohl... jimin? Oder es könnte auch J-Hope sein... ", überlegte Namjoon laut. 
    " oder unser Leader ", ergänzte Jungkook. " ich...", begann ich, brach dann aber ab. Egal was ich jetzt sagen würde, es könnte gegen mich verwendet werden. 

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    Alle Blicke waren auf mich gerichtet. 
    Jungkook, Jimin, J-Hope und Jin schauten interessiert. Yoongi  gelangweilt und Taehyung geknickt. 
    " Hört mal... Ich mag euch alle total.. Aber mehr als aller beste Freunde.., meinetwegen auch seelenverwandte... Aber das war's auch schon. " hatte ich das wirklich gesagt? Es herrschte Stille. 
    " Und wenn ihr mich jetzt endschuldigen könntet, ich muss Heim... ", redete ich weiter, drehte mich um und wollte gehen.  " Soll ich dich heimbringen? ", rief Tae mir nach, doch da war ich schon verschwunden. 
    Auf der Straße fiel mir auf das meine Eltern mir ja geschrieben hatten das sie vor morgen Abend nicht daheim währen. Unschlüssig sah ich mich um. 
    Zwar legte ich keinen gesteigerten Wert darauf, allein daheim rumzusitzen, aber zurück wollte ich auf keinen fall. Deshalb irrte ich durch die Straßen, bis ich vor einer Gasse stand, die wie aus einem Horrorfilm entsprungen aussah. 
    Dunkel, eng und gruselig. Am Rand standen Mülltonnen und eine Laterne flackerte leicht. Ich sah mich um. Ich hatte gar Nicht gemerkt das es schon dämmerte. Langsam ging ich Auf die Gasse zu. Es roch komisch... Nach Rauch. Ohne es zu merken huschte ich durch die Gasse. 
    " wen habn wir doa? ", lallte mich jemand von der Seite an. Verschreckt Drehte ich mich zu ihm. 
    Er war vielleicht, 40 Jahre, hatte dunkle Haare, dunkle bedrohlich funkelnde Augen, ein schmales Gesicht und war auch sonst sehr dünn und groß. In der Hand hielt er eine Flasche Whisky und aus seinem Mundwinkel hing eine Zigarette. 
    " ich muss hier durch ", piepste ich. 
    " sowas wie dich... Hat mich hier.. Ewig nit mehr besucht... Wie is Dei name? ", redete er weiter. " Luna ", wisperte ich und wollte weiter gehen. Jedoch konnte ich nicht, weil er mich festhielt. " wohin willst du? Mir unterhalten uns doch gerade gud... ", brabbelte er weiter. Ein stechender Schmerz fuhr durch mein Handgelenk, weil er so fest zudrückte. Meine Gedanken rasten und eine Welle Panik schwappte über mich. " l...lass mich los... S...sonst Schrei ich", stammelte ich. Er ging nicht darauf ein und stellte seine Flasche zur Seite. Dann griff er zu einer weiteren Zigarette. Das alles Tat er ohne mich loszulassen. 
    " sei nicht so pingelig Lina... Öhm.. Luna? Egal... Magst ne Zigarrete?", fragte er und hielt mir das Teufelszeug unter die Nase. Ich nahm meinen ganzen mit zusammen und schlug es ihm aus der Hand. 
    " EY! ", grölte er los und drückte mich mit aller kraft gegen die wand. Zwar versuchte ich mich von ihm zu lösen, jedoch zwecklos. Er hielt mich an den Haaren und am Arm fest und presste mich mit aller Gewalt gegen die Wand. Dann fing er an auf mich einzutreten. Immer und immer wieder. 
    Bis ich röchelnd die Wand hinab rutschte. Doch anstatt aufzuhören, als ich auf dem Boden lag, trat er weiter auf mich ein. Mir wurde schwarz vor Augen und ich verlor das Bewusstsein. 

    " Scht ganz ruhig Luna... Du schafft das... ", hörte ich eine stimme aus der Ferne. " warum bin ich dir nicht eher gefolgt? Ich hätte dir helfen können... Oh Gott hoffentlich geht's dir gut ". Ich lag auf dem Boden und fühlte mich als hätten mich drei Autos überfahren. Jemand war bei mir. Mein  Kopf lag auf dem schoß, dieser Person. Noch konnte ich die stimme niemanden zuordnen. Doch es war war eine männliche stimme... Männlich... Und tief... T..Taehyung. 
    " Taehyung ", röchelte ich. Er stellte das gestreichel auf meiner Wange ein, schluchzte erleichtert auf und stammelte: " oh... Gott alles okay? D.. Dich kann man... N.. Nicht alleine lassen... " vorsichtig half er mir hoch und sah mich an. " d... Danke ", wisperte ich.  " komm ich bring dich heim ", Bot er an und stellte sich in huckepack Stellung. Vorsichtig kletterte ich auf sein Rücken und schmiegte mich an. " ich hatte so ein komisches Gefühl als du weg warst. Unter dem gespött der anderen, bin ich dich suchen gekommen und zufällig hier vorbei gekommen. Dann hab ich dich und den Kerl gehört. Ich bin in die Gasse eingebogen und hab gesehen das er auf dich eingetreten hatte, obwohl du am boden lagst. Ich hab ihn verprügelt. Dann ist er abgehauen. ", erzählte er. Über der Stadt ging schon die tiefste Nacht, als wir endlich in meinem Haus ankamen. " wo sind deine Eltern?" verdammt er hatte das fehlende Auto bemerkt. " kommen erst morgen ", erklärte ich und ging richtung mein Zimmer. Er folgte mir und fragte: " kann ich heute hier bleiben? " lächelnd drehte ich mich um. 
    " du hat mich gerettet Taehyung. Das bin ich dir schuldig "

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    Grinsend betrat er mein Zimmer. 
    " und? Was machen wir jetzt? ", fragte er und setzte sich auf meine Couch. " wir könnten und noch einmal Fahrräder holen", schlug ich vor. 
    " ist es dafür nicht zu spät? Es ist 22 Uhr. ", kamen die Einwände von Taehyung. " na und ich hab morgen frei und der Fahrradverleih hat bis 01. Uhr offen ", erklärte ich. Schmunzelnd stand er auf und flüsterte: " wie ihr befielt ". Lachend liefen wir durch die Straßen. 
    Hätte ich gewusst was mich erwartet währe ich sofort wieder umgedreht. Doch hätte ich Ahnen können das der Abend so einen Lauf nehmen würde?  

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    " aber Passt bitte auf. Abends fahren die hier total aggressiv ", rief uns der typ vom Verleih nach. 
    Ohne auf ihn zu achten radelten wir weiter. " wohin willst du als erstes?", fragte ich ihn. Er sah zu mir: " egal wohin. Ich will das alles hier auf mich wirken lassen." ich konnte es ihm nicht verübeln. Paris bei Nacht mit den Millionen Lichtern und Sternen und dem Vollmond sah herrlich aus. 
    Ohne es zu merken Bogen wir auf den Place de France ( erfunden xD)
    " und was gibt's hier? ", fragte Taehyung. " hier in der Nähe währe Der Louvre... Und Le Pont des Arts. Du erinnerst dich?" er nickte. " klar. Der erste Ort an dem wir wahren nachdem wir dich kennengelernt haben." Mein Herz machte einen Hüpfer und ich freute mich das er das nicht vergessen hatte. Die Fahrräder stellten wir ins Gebüsch, das sie niemand klauen konnten. Danach gingen wir auf die Brücke. Er war Tiefe Nacht. Millionen Sterne funkelten über uns und der Fluss Floss unter uns und wir auf der Brücke alleine. " Wow", hauchte Taehyung und nahm mich in den Arm. 
    Ich schloss die Augen und lehnte mich an ihn. So standen wir eine Weile da bis wir beschlossen weiter zu 
    fahren. 
    Kurze zeit später fanden wir uns auf den Fahrrädern auf einer belebten Straße wieder. Taehyung fuhr knapp vor mir und veranstaltete mit dem Auto auf der Nebenspur ein Wettrennen. " Taehyung warte ", japste ich und hatte Mühe ihm zu folgen. Ein komisches Gefühl machte sich in meiner Magendgegend breit, als würde bald was passieren. 
    " Kim Taehyung warte mal bitte! ", rief ich ihm nach. Doch er hörte nicht und fuhr weiter. Plötzlich schoss ein Auto aus der Seitenstraße. " Luna!", rief  Taehyung hysterisch. Er wurde vom Auto erfasst und durch die Luft geschleudert. Das Auto bremste ab und kam quietschend zum stehen. Geschockt Sprang ich vom Rad und rannte zu ihm. Er lag da als währe er tot. Hastig zog ich ihn auf den Bürgersteig und stellte erleichtert fest, das sein Puls ging. Und wie. 
    Eine ältere Dame stieg aus dem Wagen, und endschuldige sich hundertmal. Danach rief sie den Krankenwagen. Taehyung hatte am kopf und im Gesicht Verletzungen. Mehr konnte ich hinter meinem tränenschleier nicht erkennen. 
    ( Jo übertreib wieder meine Lage xD)

    " Er hat eine Gehirnerschütterung mittleren Grades. Im Gesicht hat er eine schürfwunde. An seinem Handgelenk ist eine leichte Verstauchung. Anscheinend macht er Kampfsport oder so, denn er hat schnell reagiert und sich gut abgerollt", teilte uns der Arzt mit. 
    Der ganze BTS Trupp war angerückt, und saßen jetzt mit mir im Wartezimmer. Die ältere Dame hatte sie auf meinen Wunsch angerufen. 
    Jimin hielt mich im Arm und versuchte mich zu beruhigen, während die anderen mir versuchten einzutrichtern, das es nicht meine Schuld sei. " also geht es ihm gut? ", harkte Jungkook nach. " den Umständen nach ganz okay ", erwiderte der Arzt. " ihr könnt ihn 10 Minuten zu ihm ", mit diesen  Worten verließ er das Zimmer. " ja ja unser Taehyung ist Schon ein Pechvogel", seufzte Yoongi. Ungeduldig saßen wir da und warteten bis wir gerufen wurden. Als es soweit war, drängelten wir uns alle in den Raum, indem wir gebracht wurden. Mein Bias saß aufrecht in dem Krankenbett und diskutierte gerade mit dem Arzt. " mir fehlt nichts. Ich hab nur schürfwunden. Das war's. Wenn ich es ihnen doch sage. Ich kann mich an alles erinnern. Das war nur eine leichte Gehirnerschütterung", sagte Taehyung gerade im brüchigen englisch zu ihm. Der Arzt nickte und sah zu uns. " okay Taehyung? Taehyung... Kennst du die Leute da?" Taehyung stöhnte genervt auf und ratterte los: " Das sind Jeon Jungkook, Kim Seok-Jin, Min Yoongi, Park Jimin, Kim Namjoon und Jung Hoseok.... Meine besten Freunde. Wir haben auch eine Band. Sie heißt Bangtan Sonyeondan oder auch BTS genannt. Sie wurde am 
    13.6. 13 gegründet. Reicht das?" 
    Die Jungs und er grinsten sich an. 
    Der Arzt notierte was und sprach: " gut gut... Und wer ist das Mädchen bei ihnen? " Taehyung sah zu mir. Alle sahen erwartungsvoll zu ihm. 
    Natürlich erwarteten alle das er Mich erkennen würde. Immerhin war ich seine beste Freundin. Langsam schüttelte er den Kopf und sah mich mit festen Blick an. Die nächste frage die Taehyung mir stellte Tat weh. " kennen wir uns? " 

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    Verwirrt starrten wir alle zu Taehyung. Der Arzt nickte wissend und sagte: " hätte ich es mir fast gedacht. Er hat eine komplizierte Gehirnerschütterung. Er kann sich zwar an fast alles erinnern, dafür an das was er vergessen hat, wahrscheinlich nie wieder. " ich schluckte. Er hatte Mich vergessen. 
    Jedes Wort, jede Geste, alles was ich ihm gesagt hatte... Alles. " was zieht ihr alle für ein Gesicht? ", fragte mein ahnungsloser Bias. " Ihr könnt gehen. Ich will ihn in 2 Wochen noch einmal sehen und erfahren ob er abgesehen von Luna noch was nicht wiederkennt", befahl der Arzt. 
    Die anderen nickten bedrückt und wir verließen mit dem heiteren Taehyung das Krankenhaus. " In 2 Monaten fliegen wir zurück. Dann sehr ihr euch sowieso erstmal nicht wieder ", versuchte mich Yoongi auf seiner Art aufzumuntern. Schweigend lief ich hinter den anderen her. Inzwischen war es 3 Uhr morgens. Meine Eltern würden in 7 Stunden wieder daheim sein. Doch ich war mir nicht sicher ob ich ihnen so unter die Augen treten könnte. 
    Ich fühlte mich so leer... So einsam und so... Komisch. Das Taehyung mich nicht erkannte und es auch nie wieder tun wird  hatte mich tief getroffen.  

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    ( Hey ^^ JUBILÄUM! BTS existiert jetzt schon 5 Jahre 💎
    Anlässlich dazu wollte ich heute ein extra langes Kapitel rausbringen ❤

    ~ 13.06.18 - ❤o❤)

    " Am besten du kommst mit ins Hotel. Deinen Eltern schreibst du. Morgen ist Samstag. Da hast du frei und bleibst bei uns. Okay? ", fragte Namjoon. Ich nickte schweigend und starrte ins leere. " Luna, er schafft das schon ", flüsterte Namjoon mir zu und umarmte mich kurz. " und was wenn nicht? " ich konnte Nicht verhindern das meine stimme zitterte. " gib ihm zeit. Er ist stark ", sagte er nur und lief dann schweigend weiter. " Hast du nicht zugehört? Der Arzt hat gesagt er wird sich nie wieder erinnern!", rief ich aufgebracht. Wir liefen durch die dunkle Nacht. Ich war so müde das ich mich kaum auf den beinen halten konnte. Taehyung lief etwas langsamer, sodass die anderen vorausgehen konnten. Als ich auf seiner höhe war, drosselte er noch einmal sein Tempo, damit er neben mir lief. " dieser Ort kommt mir bekannt vor. Ich glaub ich war vorhin hier. Mit... Jemanden ", murmelte er und sah zur Brücke, auf der wir vor seinem kleinen Unfall war. Ich fing an zu weinen. Ich konnte es nicht verhindern. Erschrocken sah er mich an. Die anderen drehten sich um und starrten uns geschockt an. Schnell wendete ich mich ab: " ich glaube ich geh doch besser Heim ", rief ich über meine Schulter und rannte in die entgegengesetzte Richtung. 
    " Luna! ", rief mir noch jemand nach.
    Hoseok. Unbeirrt lief ich weiter. Nichts konnte mich aufhalten. Nichts interessierte mich mehr. Die Welt hätte untergehen können, es währe mir egal. Ohne auf die Autos zu sehen, rannte ich über die Straße, zum Bürgersteig. Fast erfasste mich ein Auto, das laut hupend an mir vorbeifuhr. Ich nahm es kaum wahr. 
    Ab da kann ich mich an nichts mehr erinnern. Es war, als hätte ich einen filmriss. 
    Langsam schlug ich die Augen auf. 
    Jeder Muskel Tat mir weh und alles war schwer. Ich fühlte mich als währe ein Panzer  über mich drüber gerollt.
    Langsam erhob ich mich schwerfällig und stellte fest, das ich die Nacht auf der Treppe, vor meinem Haus verbracht  hatte. Mir war eiskalt. 
    Meine Eltern waren noch nicht daheim. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das sie jeden Augenblick kommen konnten. In der Ferne rollte ein Schwarzer Wagen an. Ohne hinzusehen wusste ich das es meine Eltern sind. Lachend stiegen sie aus.
    " Nanu Empfangskomitee? ", fragte meine Mutter und beide lachten laut.
    Durfte man noch so Auto fahren? 
    " ich wollte in die Stadt gehen ", erklärte ich ruhig und ging die Treppenstufen runter. " okay Schatz. Bis später. Aber Denk dran das heute Schulfest ist... Um 16 Uhr. "
    " ich werde da sein ", sagte ich nur und ging an meinen Eltern vorbei, die Straße entlang.  Sie hatten nicht bemerkt wie schlecht es mir ging. Tolle Eltern. Danke. 
    Ich lief durch die Straßen der Stadt, ohne zu wissen wohin. Mein verstand, mein Orientierungssinn, 
    Es war als hätte ich alles ausgeschaltet und lief auf Autopilot. 
    " Luna... Luna... Warum bist du Gesten geflüchtet? ". Ein Kerl mit Sonnenbrille, cap und Mundschutz kam aus einem Laden. " Ich musste Heim ", nuschelte ich und sah zu dem Typ. Es  war Jin. " magst du mit zum Hotel? ", fragte er. Schnell schüttelte ich den Kopf. " okay... Magst du den Nachmittag bei mir bleiben? ", fragte er stattdessen 
    Weiter. Ich zuckte die Schultern und sah zu Boden.  " ich hab später noch Schulfest ", nuschelte ich und sah auf meine Füße. Jin hob mein Kinn, sodass ich in seine freundlichen Augen sah. " ich Fahr dich dann dorthin okay? " wieder nickte ich. 
    " gut.... Ich muss dir nämlich was erzählen. Du weißt ja das ich mit ihm in einem Zimmer schlafe. Gestern Nacht war es total ruhig. Alle schliefen außer ich. Ich konnte nicht schlafen... Auf einmal wälzt sich Taehyung hin und her und ruft die ganze zeit was ", erzählte er. 
    " was denn? ", hauchte ich und sah ihn gespannt an. Schmunzelnd führte er mich zu seinem Auto und Drücke mich sanft auf den Beifahrersitz. 
    Danach setzte er sich hinters Steuer und fuhr los. " Jin! ", rief ich. 
    " Achso ja... Er hat deinen Namen gesagt. Immer und immer wieder ", erzählte er. Mein Herz machte einen Sprung. Würde er sich Vielleicht doch erinnern? 
    " bin wieder da.... Und ich hab sie mitgebracht ", rief Jin und schob mich ins Hotelzimmer. " hallo ", begrüßte mich Taehyung freundlich. 
    " weißt du wer sie ist? ", fragte Jin hoffnungsvoll. Taehyung schüttelte den Kopf. " wieso fragt mich das dauernd jeder? Ich hab sie noch nie gesehen. Ich weiß nur das sie Lima heißt. Oder Laura? " 
    " Luna ", nuschele ich und sah zu Boden. Er Kniff kurz die Augen zusammen. " was denn? ", fragte ich. 
    Er schüttelte den Kopf, als verdränge er etwas. Jin schob mich zu Taehyung. Erzähl ihm was passiert ist. Vielleicht erinnert er sich An dich. " Verwirrt sah Taehyung zu mir: " wir haben uns mal gekannt? "
    Ich nickte und versuchte meine Tränen zurück zu halten. " komm mit ich erzähl es dir." wir verließen das Hotel und liefen durch die Straßen Paris. Ich holte tief Luft und erzählte  ihm die ganze Geschichte. Schweigend hörte er zu. Nach meiner ganzen Erzählung sah ich ihn hoffnungsvoll an. Er räusperte sich.
     " schön und gut Luna aber ich weiß nicht ob das stimmt. Ich weiß es nicht mehr. Ich kenne dich ja erst seit gestern. Vorher hab ich dich nie gesehen.... Tut mir leid ". Ein weiterer Schwall Tränen bahnte sich an. Verdammt. Was war ich auch für eine Heulsuse. Er nahm mich in den Arm und Strich mir behutsam durch die Haare. " nicht weinen. Ich seh Leute nicht gerne weinen ", flüsterte er mir zu und lächelte mich an. Ich schniefte und versuchte all das zu verdrängen was mich seit Stunden quälte. Ein Hupen riss uns auseinander. Jin kurbelte das Fenster runter. " Halb vier. Ich hab versprochen Taxi zu spielen. Erinnerst du dich? " ich nickte und verabschiedete mich von V. Doch er schüttelte den Kopf: " nichts da ich komme mit ". Also begleitete er mich und Jin. Im Auto herrschte Stille. " Danke fürs fahren. Ich fahre dann mit der Bahn heim. ", sagte ich und stieg aus. Doch Taehyung und Jin schnallten sich ebenfalls ab und stiegen aus. " w... Was? ", fragte ich. " wir wollen mitfeiern. ", erklärte Jin grinsend. 
    Und so musste ich die 2 Grazien mit auf das Jubiläum der Schule mitnehmen.  

    " Und nun bitte ich  um Aufmerksamkeit für Luna und Cecilé die  zusammen mit ihrer Musiklehrerin einen Beitrag einstudiert Haben. ", rief mein Direktor durch das Mikro. Wieso hatte ich mich zu dem Schwachsinn überreden lassen? Gleich in der ersten Reihe standen Jin und Taehyung. Jin hielt ein Handy in der Hand, mit dem er wohl Filmen wollte. 
    Es kehrte Ruhe in der Menge ein und alle sahen teils neugierig teils interessiert zu uns. Cecilé saß hinter dem Klavier und war die ruhe selber.
    So schien es jedenfalls. Ich dagegen war aufgeregt. Wenn einer patzte, würde der andere auch nicht spielen können, weil wir auf einander angewiesen waren. " Ich kann das nicht ", rief plötzlich Cecilé vom Klavier und sprang auf. " Cecilé ", rief ich, doch sie rannte davon. Meine Musiklehrerin sah ratlos zu mir. 
    Ich griff nach dem Mikrofon. Meine stimme zitterte als ich reinredete: " da meine Freundin nicht in der Lage ist zu spielen, werde ich improvisieren. Ich hab einmal ein Lied geschrieben... Von dem ich denke das ich ihn ohne Noten hinbekomme. " erleichtert nickte meine Lehrerin und forderte mich auf zu spielen. Ich setzte mich auf den Stuhl, stimmte meine Gitarre und setzte das Mikro wieder in die Halterung. Das Lied war ein Liebeslied. In dem lied geht es um ein Mädchen, das verliebt ist, aber es sich nicht traut es zu sagen. Es hatte eine traurige und ruhige Melodie und war auf koreanisch. Ich  hatte ich vor Wochen für eine Person geschrieben, die sich jetzt nicht mehr an mich erinnern konnte. Wieso war das alles so kompliziert? 
    Als ich die ersten Akkorde auf der Gitarre hinlegte, Vergaß ich alles um mich herum. Ich sang und spielte und nahm meine Umwelt gar nicht mehr wahr. Es zog mich einfach in den Bann und hielt mich fest. Nach 3 Minuten war ich fertig. Langsam stand ich auf und wollte von der Bühne gehen, als ein Applaus ertönte. Ein ohrenbetäubender Applaus. 

    " du warst großartig Lina ", rief Taehyung mir entgegen. Kühl sah ich ihn an: " Luna! " er winkte ab. Jin kam zu mir und umarmte mich. Dann flüsterte er in mein Ohr: " mir hat der Liedtext gefallen. Gibt es eine tiefere Bedeutung? " schnell schüttelte ich den Kopf. Ich wollte Jin nicht unbedingt erzählen, das mir sowas durch den Kopf ging, wenn ich an Taehyung dachte. Ich schaute mich um und suchte mit den Augen Cecilé, sah Aber nur cassandra die auf mich zukam. " Das war grandios ", rief sie mir eingehen. Unsicher bedankte ich mich. Ich traute ihr noch nicht, da sie ja auf mich sauer war. " Hallo ", begrüßte sie die Jungs. " Hey cassandra ", antwortete V. Super. An cassandra die er nur 2 Minuten gesehen hatte erinnerte er sich, aber nicht an seine beste Freundin. Ein Welle von Eifersucht überschwappte mich. Cassandra wendete sich Jin zu und redete auf ihn ein, während sie ihn wegführte. Ich müsste schmunzeln, da Jin ja ihr Bias war. 
    " ich geh mir was zu essen holen", meldete sich jetzt auch Taehyung ab, und verschwand im Getümmel. 

    2 Stunden stand ich jetzt nun am Auto und wartete auf die beiden. 
    Das fest war seit 1 Stunde vorbei, jedoch waren sie immer noch wie vom Erdboden verschluckt. Endlich tauchten die beiden auf, aber mit einer Flasche in der Hand. " da biste ja ", rief mir Jin eingegen und lief mit V im Schlepptau auf mich zu. " hat euch das cassandra angedreht? ", fragte ich und deutete auf die Flächen in ihren Händen. Taehyung nickte. " K... Kannst du fahren? Ich glaub ich darf nicht mehr...", fragte Jin und sah mich lieb an. " wie viel waren's denn? ", fragte ich. 
    " Puh keine Ahnung. Immer und immer wieder hat sie uns Flaschen in die Hand gedrückt ", war Jins Antwort. 
    Beide stellten die Bierflaschen auf den Boden und stiegen ins auto ein. 
    Dann machte es sich Jin auf dem Rücksitz bequem, während Taehyung, auf dem Beifahrersitz Platz nahm. Ich hingegen setzte mich hinters Steuer. " hast.,. Du n' Führerschein? ", fragte Taehyung. 
    Langsam nickte ich. Dann startete ich stolz den Wagen. Meinen Führerschein hatte ich fertig, kurz bevor ich BTS zum ersten mal traf. 
    Geübt legte ich den ersten Gang ein, lies die Kupplung kommen und setzte den blinker um aus der Parklücke zu fahren. " wir fahren über die Landstraße ja? Die Autobahn ist mir noch nicht geheuer ", gestand ich während ich über die Straße fuhr. 
    Plötzlich fing Taehyung neben mir an zu würgen. 

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    Schnell Bog ich bei der nächsten Gelegenheit ab und raste regelrecht über die Landstraße aus Paris raus. Rechts und links der Straße war wald. Hastig setzte ich den Blinker und Bog auf einen kleinen Trampelpfad. Das Buschwerk striff rechts und links das Auto, als ich den schmalen weg entlang fuhr. Jin schwieg und Taehyung würgte weiter. Bei der nächsten Gelegenheit fuhr ich rechts ran und stieg aus. 
    " w... Was wird das? ", krächzte mein Bias. Ohne was zu sagen zog ich ihn sanft aus dem Auto und lief mit ihm ein kleines Stück vom Auto weg. 
    Taehyung röchelte und ließ sich auf den Boden fallen. Ich kniete mich neben ihn und strich ihm beruhigend über den Rücken. So blieben wir eine Weile sitzen, bis er Aufstand. " e... Es geht wied...", fing er an, krümmte sich dann aber und würgte wieder. 
    " Ich Vertrag doch gar kein Alkohol ", jammerte V und sah mich an. " wieso hast du es dann getrunken? ", fragte ich. Er zuckte die Schultern und sah mich verlegen an. " komm wir gehen zurück. Jin macht sich bestimmt schon sorgen ", sagte ich und half ihm auf. " " Luna kann ich sich was fragen? " ich nickte und drehte mich um. " Kann es sein das wir uns schon mal begegnet sind? Mir kommt es nicht so vor als würden wir uns länger als 3 Tage kennen" überrascht sah ich zu ihm. Unsicher sah er mich an. " kann sein ", antwortete ich und hätte mich am liebsten geohrfeigt. Wieso hatte ich so geantwortet? Wir stiegen schweigend ins Auto. " geht's wieder? ", fragte Jin. Ich sah im Augenwinkel wie Taehyung nickte. 
    Ich startete den Auto und fuhr rückwärts, bis ich zurück auf der Landstraße war. Dann drehte ich und fuhr zurück Richtung Paris. 
    " was wollen die da? ", fragte Jin und zeigte hinter sich. Ich warf einen Blick in den Rückspiegel und erschrak. Polizei. Sie winkten das wir rechts ranfahren sollten. Was war passiert? 

    Ich setzte den Blinker und fuhr rechts ran. Die Polizisten folgten mir in ihrem Streifenwagen. Zwei Polizisten stiegen aus. Beide Schienen noch sehr Jung. Vielleicht Anfang 20. Ein Blick auf ihre Schultern verriet mir das sie gerade mal ihren ersten Stern erhalten hatten. Langsam kurbelte ich das Fenster runter. " sind wir zu schnell Gefahren, Sir? ", fragte ich und schenkte den Beamten mein liebstes Lächeln. Der blonde schüttelte den Kopf. " wir wollten nur fragen ob ihr Hilfe benötigt... Immerhin saht ihr ziemlich aufgeschmissen aus". 
    Ich sah zu Taehyung der sich unsicher in den Sitz drückte. Anders als ich verstand er ja kein Wort. Dankbar schüttelte ich den kopf. 
    " geht schon ". Der andere musterte mich mit einem misstrauischen Blick. 
    " kann ich mal ihre Papiere haben?" 
    Die beiden Checkten alles ab und ließen uns schließlich weiterfahren. 
    " oh man... ", stammelte Jin als wir außer Sichtweite waren. 
    Nachdenklich trommelte ich auf das Lenkrad. " Prinzessin... ", murmelte Taehyung neben mir. Überrascht sah ich zu ihm. Konnte er sich wieder an den Spitznamen erinnern den er mir gegeben hatte! V starrte gedankenverloren aus dem Fenster und murmelte immer wieder dieses Wort. Jedoch schien er nicht als würde er sich erinnern. Seufzend hielt ich vor dem Hotel und stieg aus. 

    " Man ich dachte schon ihr kommt nie wieder nachhause ", stöhnte Yoongi, als Wir das Zimmer betraten. 
    " Wisst ihr worauf ich Bock hätte? ", fragte Taehyung ohne auf Yoongis Satz einzugehen. " Einmal an einem Ort übernachten, an dem einen keiner erkennt. Wo man seine Ruhe hat..." " das gibt es hier nicht ", beraubte Jimin ihm seine Illusion. 
    " gibt's doch. ", wiedersprach ich. 
    Taehyung sah erfreut zu mir: " wo denn? " 
    " Meine Eltern haben etwas abseits von Paris eine Art Häuschen in einem Dorf an einem See. Dort wohnt so gut wie keiner. Wenn du magst können wir dort ja mal übernachten", schlug Ich vor. Sofort reagierte Taehyung auf meinen Vorschlag: " morgen Abend? Immerhin hast du übermorgen frei. Dann bleiben Wir beide dort über Nacht okay? " zögernd sah ich in die runde. " will noch jemand mit? " jedoch drückten sich alle. Um mir einen gefallen zu tun oder weil sie lieber das Hotel mochten, konnte ich nicht feststellen. 

    Meinen Eltern erzählte ich das ich bei meiner Freundin Cynthia übernachten würde. Sie stellten keine. Fragen und erlaubten es mir. 
    Und so standen wir schon 24 Stunden später vor dem Gartentor des Grundstücks. Das kleine Garten Häuschen wurde von dichten Gebüsch und bäumen umschlossen. 
    " Schön ruhig und abgelegen hier ", gab Taehyung zu. Ich nickte und betrat Das Grundstück. Merkte jedoch nicht das wir beobachtet wurden.  

    50
    ( hier kommt ein kleines Kapitel ;3

    No fear ich schreib morgen weiter ^^ )


    " Kannst du grillen? ", fragte ich Taehyung. " ich bitte dich. Vor dir steht der geborene Grillmeister ", prahlte er. " okay oh großer Grillmeister. Ich geh was besorgen, was wir auf den Grill schmeißen können. Schmeiß du schonmal den Grill an? ", bat ich ihn und deutete auf das Gartenhaus. Er nickte lächelnd, drehte sich um und lief Richtung Haus. Ich hingegen machte mich auf dem weg zu einem kleinen Laden drei Straßen weiter. 
    " Anderson. Lang lang ist es her. Das übliche? ", wurde ich von der Ladeninhaberin angesprochen. 
    " guten Tag Madame Renoir. Das übliche ", wiederholte ich lächelnd und hielt ihr das Geld hin. Sie nahm es lächelt und suchte mir die Ware zusammen. " hier. Übernachtest du wieder mit deinen Eltern hier übers Wochenende? Eure Grillfeste sind hier legendär....", plapperte sie drauf los. " Madame Renoir, meine Eltern sind nicht hier. Ich Grille mit meinem besten Freund ", erklärte ich ihr. 
    " ach wirklich? ", harkte die nach. 
    Dann schmunzelte sie. Schnell nahm ich die Tasche und verabschiedete mich. Ich rannte regelrecht zurück zum Gartenhaus. Dort stand Taehyung  vor dem Grill und starrte verwirrt drauf. Ich musste Grinsen. 
    " braucht der große Grillmeister etwa Hilfe? ", neckte ich ihn. Er sah zu mir und grinste unsicher zurück: " der große Grillmeister könnte tatsächlich Hilfe gebrauchen ".

    Ein wenig später saßen wir in der Abenddämmerung und machten uns übers essen her. " köstlich ", nuschelte er. " wollen wir heute noch einmal weg? Oder chillen wir nur noch? ", fragte ich ihn. Er stand auf und wir räumten alles schweigend zusammen. Als ich schon dachte das er nicht mehr antwortet, bekam Ich eine. " Erzähl mir die Geschichte noch einmal ". Verwirrt sah ich ihn an. 
    " Geschichte? " Er nickte. " von meinem Unfall. " Lange sah ich ihn an.
    Er hielt mir seine Hand hin. Ich ergriff sie und wurde von ihm mitgezogen. " wohin willst du? ", fragte ich. " Zur Brücke ", antwortete er. 

    ".... Und dann konntest du dich nichtmehr an mich erinnern ", Schloß ich die Erzählung ab und sah von der Brücke hinab. Als wir das letzte mal hier waren konnte er sich noch an mich erinnern. Es war Vor dem Unfall gewesen. Alles war hier gleich geblieben. Die Schlösser hingen noch am selben Platz. Die Laternen spendeten uns etwas licht in der Dunkelheit. Der Lärm der Stadt Drang immer noch leise  bis zu uns, die Sterne funkelten über uns und der Fluss zog unter uns seine Bahnen. Alles war wie beim letzten mal und doch so anders.    " Prinzessin? ", fragte Taehyung in die Stille. " so hast du mich früher immer genannt ", nuschelte ich mit rauer stimme.  
    " Ich weiß ", hörte ich ihn sagen. 

    51
    Verwirrt sah ich ihn an. Dann flüsterte ich: " wie jetzt? ' du weißt '
    Was soll das heißen? " Er sah aufs Wasser und lächelte verträumt. Dann 
    Wisperte er: " Prinzessin. Die Erinnerungen sind verschwommen... Verschwommen aber sie sind da. " 
    Mit offenen Mund starrte ich ihn an.
    Dann stieß ich einen Freudenschrei aus, der ein paar Krähen aufschrecken ließ. Lachend umarmte ich ihn. " he he kleines nicht so stürmisch. ", lachte er und drückte Mich an sich. " gehen wir Zurück?", fragte ich ihn. Er nickte und wir machten uns auf den weg heim. 

    " wieso kannst du dich plötzlich erinnern? Was ist passiert? ", löcherte ich ihn auf dem Heimweg. 
    " i.. Ich weiß nicht genau. Ich konnte mich schon die ganze zeit an alles erinnern. Nur die Person die immer bei mir war, war unscharf und verschwommen. Als ich jedoch mit dir wieder dort war... Ach keine Ahnung. 
    Deine Augen... Sie kamen mir so vertraut vor... Ich weiß nicht... ", stammelte er zusammenhangslos. 
    Dann griff er nach meiner Hand und wir betraten den Garten. Plötzlich raschelte es im Busch. " was war das? ", piepste ich ängstlich. " bestimmt nur der Wind ", versuchte mich mein Bias zu beruhigen. Danach zog er mich ins Gartenhaus, wo wir unser Nachtquartier vorbereiteten. 

    Es war bereits 01.34 Uhr, wie mir mein Handy verriet. Seufzend sah ich neben mich. Dort lag Taehyung auf einer Matte und schlief. Ich hingegen war wach und konnte nicht schlafen. 
    Zum hundertsten mal versuchte ich ins Internet zu kommen, jedoch hatte ich kein Netz. Frustriert legte ich das Handy zur Seite. Da Geschah es. 

    Leise Schritte knarzten auf dem kies. Sofort erhöhte sich mein Puls und ich bekam eine Gänsehaut. Ein Tier nur ein Tier versuchte ich mir einzureden. Jedoch zwecklos. Das 
    " Tier " öffnete langsam die Tür. Zwei Lichtspots fielen ins Häusschen. " Taehyung wach auf da ist wer ", zischte ich. " hm? " machte mein Bias verschlafen, war aber sofort wach als ich ihm die Lage schilderte. " los hier rein ", zischelte Tae und lief Richtung Schrank. 
    " psst mach doch leise alter sonst weckst du die kleine und ihren Freund", vernahm ich eine unbekannte stimme. Wie angewurzelt blieb ich stehen, als der Lichtstrahl der Taschenlampe Mich traf. Taehyung war bereits im Schrank versteckt. " zu spät. Die kleine ist wach ", flüstere der andere zu dem ersten. Ich war geliefert. 

    Der erste machte einen Satz auf mich zu. Beide waren komplett schwarz gekleidet und hatten Masken an, sodass ich nichts sehen konnte. " was wollt ihr hier? ", fragte ich mit hysterischer stimme, während mich beide festhielten und gegen die Wand Drückten. " Och nichts... Bisschen gucken... ", kam die lapidare Antwort von dem ersten. Der zweite zog eine Pistole und flüsterte zu seinem Freund: " lass mich das erledigen Jack. " dieser Jack nickte. 
    " okay Hau rein Leo ". Jack hielt mich an der Wand und flüsterte in mein Ohr: " du kannst dafür sorgen das nichts passiert. Habt ihr Wertsachen? " ich schüttelte den Kopf. Jack zuckte sie Schultern. 
    " Okay Leo...Mach ". 

    Plötzlich riss Taehyung die schranktür auf und stieß Leo damit zur seite. Dieser fiel und ließ auch seine Pistole fallen. Jack sah mich sauer an, als währe ich dafür verantwortlich. Ich trat Jack mit aller kraft zwischen die beine. Er jaulte auf und sank zu Boden. 
    " Luna, mit dir will ich mich nicht anlegen ", lachte Taehyung, der gerade Leo umgehauen hatte. Wir sperrten die beiden in die Abstellkammer und riefen die Polizei. 

    Es war 5 Uhr morgens als die Polizei mit den beiden Einbrechern im Gepäck davon fuhren. Zitternd saß ich auf der Couch. Mir Tat alles weh und ich war müde. " Prinzessin? Darf ich jetzt einmal so richtig durchknuddeln? Mir scheint du brauchst das jetzt. " mit den Worten fläzte er sich neben mich und nahm mich in den Arm. Kurz darauf schliefen wir beide ein. 

    Erst am nächsten morgen realisierte ich, das Taehyung sich an mich erinnern konnte. Glücklich sprang ich auf. Ich war so happy, das mir erst nicht auffiel das Tae gar nicht mehr im Haus war. Verwirrt betrat ich den Garten. " Gibt's hier sowas wie ne Dusche oder so? ", ließ mich Taehyungs stimme herum fahren. 
    " Geht auch n' Fluss? ", fragte ich unsicher. Er nickte grinsend und seufze: " jaja... Dass nenn ich mal Abwechslung. " Grinsend führte ich ihn an eine abgelegene stelle an dem fluss. Danach setze ich mich ins Gras und sah zu ihm. " Alle Spanner auf Position? ", neckte er mich. " beeil dich ich will auch noch... ", forderte ich ihn auf. " Schon gut Prinzessin ", mit diesen Worten zog er sein hoodie aus. danach Striff er die Schuhe und Socken ab. Nach kurzem Zögern zog er auch seine Hose aus. Überrascht sah ich ihn an. Damit hatte ich nicht gerechnet. " was guckst du so wie ein Auto? " lachend sprang er ins Wasser. " meine Fresse ist das kalt ", schrie er auf und sprang auf und ab. 
    " hab dich nicht so ", provozierte ich ihn. " Komm doch rein ", gab er zurück und sah mich herausfordernd an. Lange zögerte ich. " ach komm hier ist niemand. Und ich guck dir schon nichts weg ". Konnte er Gedanken lesen! Hastig trat ich mir die Sneakers und die Socken von den Füßen. Dann zog ich mir mein Pulli über den Kopf. Taehyung stand bis zum Hals im kalten Wasser, doch das schien ihn plötzlich wenig zu interessieren. " auffälliger geht's nicht oder? Brauchst du ein Fernglas? ", fauchte ich gespielt sauer. Er nickte lachend. Fix endledige ich mich auch meiner Hose und schmiss meinen Kram auf seine Sachen. Dann sprang ich ins Wasser. Er hatte recht. Eiskalt. 
    " G... G... Geht d..doch v..v...voll ", bibberte ich. Er Legte den Kopf schief. " was überlegst du? ", fragte ich unsicher. " ob ich jetzt Lust auf ein kleines Battle im Wasser hätte", teilte er mir mit. " und hast du? ", fragte ich grinsend. 

    " ich kann nicht mehr", schnaufte Taehyung und hielt mich an den Handgelenken fest, sodass ich ihn nicht mehr untertauchen konnte. 
    " oh là là. Ihr geht sogar schon so zusammen schwimmen? Ihr seit zusammen. Hundertprozentig. " 
    Verschreckt sahen wir zum Ufer. 
    Dort standen Yoongi, der gesprochen hatte und die anderen 5 member  und inspizierten unsere Klamotten.  " W...was macht ihr denn hier? ", stammelte Taehyung. 
    " Wir wollten euch Frühstück bringen. Außerdem hat Luna mir geschrieben das du sich erinnern kannst. Zumindest etwas ", erzählte Namjoon. Schnell Schwamm ich zum Ufer, rannte zu den Jungs und riss ihnen meine Klamotten aus der Hand. " jetzt stell dich doch nicht so an ", lachte Jimin. Ohne ihn zu beachten zog ich mich an und steuerte danach Richtung Haus zu. 
    Taehyung folgte mir, nachdem er sich ebenfalls seine Klamotten genommen hatte. " hätten die uns nicht vorwarnen können?", schnaufte ich. " wie du siehst nicht ", grinste Taehyung und sah mich lange an. 

    " Heute Abend findet bei Familie Renoir eine Party Statt. Wollen wir dahin? ", fragte Ich in die runde und steckte mein Handy weg. Gerade hatte ich mit Madame Renoir telefoniert, die mich angerufen hatte. 
    " klar warum nicht ", stimmte Hoseok zu. Wir saßen alle zusammen im Häusschen und aßen unser Frühstück. " was für eine Art von Party? ", harkte Yoongi nach. 
    Ich zuckte die Schultern. " Weiß nicht genau.... Geht Richtung Gartenparty... Ich weiß nur das ein verwandter aus New York anreist. "
    Die 7 sahen einander an. " Und wann? ", fragte Jimin. " morgen Abend ", antwortete ich und fing an aufzuräumen. " Okay. Sollen wir dich dann abholen? " Jin lächelte mich an. 
    " Ich hole euch besser ab. Es ist schwer zu finden. Um 15 Uhr am Hotel?", fragte ich. " Okay", gab Jungkook zurück und wir machten und fertig für den Nachhauseweg

    52
    Seit Ewigkeiten stand ich nun vor dem Kleiderschrank und konnte mich nicht entscheiden. letztendlich zog ich mir ein schwarzen knielanges Kleid an, weiße Sneakers und ein weißen Pulli mit schwarzen streifen an den Armen ( voll schwer zu erklären xD ) an.
    " Ich bin bei Renoir's eingeladen. Kann später werden ", verabschiedete ich mich. " okay bis dann ", rief meine Mutter und ich verließ das Haus.
    Auf dem Weg zum Hotel fragte ich mich, wie der Typ aus New York wohl drauf ist.
    " da bist du ja ", begrüßte mich Taehyung und umarmte mich. " Los wir sind spät dran ", hetzte Jin uns ins Auto.

    " Und hier jetzt rechts rein? ", wiederholte Jin, der hinterm Steuer saß. Ich nickte und sah aus dem Fenster. Wir hielten an und stiegen aus. " was wenn wir angesprochen werden? Ich kann kein Französisch... Niemand kann hier Französisch außer du. ", sagte Jimin zu mir. " Monsieur Renoir ist Lehrer an einem Gymnasium für Französisch und Englisch... Deswegen kann fast jeder hier auch englisch... ", erklärte ich und klingelte. Die Tür wurde geöffnet. " Bonjour Bisou.... Ça va? ", begrüßte Mich Madame Renoir und gab mir links und rechts ein Küsschen. Schnell schob ich die anderen rein.
    " kommt ich zeige euch meinen Neffen. Er wohnt eigentlich in New York und ist zum ersten mal nach Paris gereist ", plapperte Madame Renoir und schob uns sanft auf ein Zimmer zu. Das Wohnzimmer wie ich wusste. " nehmt Platz ich hole ihn ", forderte sie uns auf. " wieso macht sie so viel wind um ihn?", fragte mich Namjoon. Ich zuckte die Schultern.
    " wahrscheinlich sind wir die Einigen in seiner Altersgruppe ", rätselte Jin. Er sollte recht behalten.
    " ich lass euch dann mal alleine. ", hörten wir Madame Renoir sagen. Danach schob sie eine Person ins Zimmer und. Verschwand. Alle starrten fassungslos zu ihm.
    " Hallo Luna Zufälle gibt's ", begrüßte mich die Person, die lässig im Türrahmen lehnte, freundlich.
    Zufälle gibt’s! Das konnte er laut sagen. Ich konnte es nicht fassen.
    Es war fast unmöglich das genau er hier stand. Aber eben nur fast.
    Nun stand die Person eben doch hier und grinste.

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    " Noah! Was machst du hier? ", entfuhr es mir. " Ich Besuche Verwandte. Oh man... Dich hätte ich hier niemals erwartet. Schön das du da bist". Erst jetzt sah Noah zu den anderen. Er lächelte alle an, bis sein Blick auf Taehyung fiel. Das Lächeln verschwand. " naja wie dem auch sei... Wollen wir nicht zu den anderen? Die sind im Salon und schmeißen eine Party ", schlug Noah vor. Wir willigten ein und gingen in den Salon. Dort waren die Fenster geschlossen und verdunkelt. Eine disco Kugel spendete als einigste Lichtquelle licht und aus den Boxen dröhnte schnelle Musik. " deine Tante hat einen guten Geschmack ", brüllte ich gegen die Lautstärke an. 
    " danke ", rief er zurück. Dann hörte ich das er was zu mir sagte, ich es aber nicht verstand. Lediglich der Wort Fetzen  " Tanzen wollen " Drang zu mir. Ich sah zu den andern. Diese nickten und grinsten mich an, bis auf Taehyung der sauer guckte. 
    Doch bevor ich was sagen konnte zog mich Noah auf die Tanzfläche. 
    Dort tanzten wir ewig. Und die ganze zeit wurden wir von seiner Tante und BTS beobachtet. Irgendwann wurde mir das unangenehm und ich rief Noah zu: " ich mache eine Pause ". 
    Er nickte und versuchte die Lautstärke zu übertönen: " ich.... Komme... Mit dir!" Und so folgte er mir raus in den Garten, der ebenfalls geschmückt war. Jedoch waren wir alleine. " magst du dich dahinten hinsetzen? ", fragte er mich und deutete auf eine Bank unter einem Baum. Ich nickte und setze mich. 
    Er nahm neben mir Platz. " echt witziger Zufall das wir uns genau hier treffen oder? ", fragte mich Noah. 
    Ich nickte und grinste. " Als ich dich in New York das erste mal gesehen hab, war ich hin und weg von dir...", flüsterte er und lächelte mir zu. Dann rückte er etwas zu mir. " wie lange bist du noch hier? ", fragte ich und wich seinem Blick aus. " eine Woche. Dan flieg ich zurück nach New York.", antwortete er. Dann griff er nach meiner Hand und zog mich auf. 
    " was hast du vor? ", piepste ich. 
    Doch er schwieg und nahm mich in den Arm. " Noah... Ich ", fing ich an, wurde aber unterbrochen. Ich konnte nicht weiterreden, weil Noah mich küsste. Ich konnte nichts machen. Nur dar stehen und warten. ' was ist mit Taehyung? ' schoss es mir durch den Kopf. Noah löste sich langsam von mir und starrte auf ein Punkt knapp hinter mir. Langsam drehte ich mich um. ' bitte lass nicht den dar stehen, von dem ich denke das er da steht ' betete ich. Doch mein Gebet wurde nicht erhört. An der Tür, zum Garten stand Taehyung und starrte wie vereist zu uns. " Ta.... ", fing ich an, doch er drehte sich um und verschwand wortlos im Haus. 

    54

    Wie versteinert sah ich ihm nach. 
    " w... Was hast du getan? ", stammelte ich und wollte Taehyung hinterher rennen, doch Noah hielt mich am Handgelenk fest. " Sag bloß du willst was von dem? Ich will nicht das du weiter mit ihm Kontakt hast...
    Was bringt dir schon so jemand? Der kann doch jede haben. Immerhin ist er ein K-Pop Star. Lass ihn ziehen und nimm mich ". Verwundert sah ich ihn an. " Was denn? Ich habe dir doch am Telefon schon gesagt das ich Gefühle für dich hab ", erklärte er. " aber... ", fing ich an. 
    " nichts aber ", wurde ich unterbrochen. Er zog mich wieder zu sich, jedoch schaffte ich es mich loszureißen und zurück ins Haus zu rennen. " Madame Renoir? Madame Renoir? ", rief ich auf der suche nach der Gastgeberin.  " oh là là warum so stürmisch? Ich dachte du bist schon weg... Deine Freunde sind gerade gegangen", erzählte sie mir. " scheiße", entfuhr es mir. Dann Ließ ich die verdutzte Madame Renoir stehen, griff nach meiner Jacke und meiner Tasche und verließ mit schnellen Schritten die Party. Ich musste die Jungs noch abfangen. 

    Dieser Versuch war jedoch um sonst, wie ich nach einem Blick über die Straße feststellte. Das Auto, mit dem wir hergekommen waren, war bereits verschwunden. Seufzend machte ich mich auf den weg Heim. Daheim angekommen, kletterte ich in mein Zimmer und zog sofort mein Handy raus. Dann versuchte ich Taehyung zu erreichen. Mailbox. Auf meine Nachrichten antwortete er jedoch auch nicht. Dafür rief Jin an. " Hey ", begrüßte ich ihn. " ich wollte mich nur endschuldigen das wir so plötzlich ohne Bescheid zu sagen ohne sich Heim Gefahren sind... Taehyung hat darauf bestanden", entschuldigte er sich. " schon okay", antwortete ich. 
    " Und ich weiß nicht ob du es schon weißt aber wir fliegen morgen zurück nach Seoul. Eine Woche früher als geplant ", erzählte er. Das war allerdings neu... Neu und schrecklich!
    Es würde niemals klappen das ich Taehyung alles erklären konnte und er mir verzeihen würde, wenn etliche Kilometer zwischen uns lagen. " Wieso ist Taehyung eigentlich seit heute Abend so komisch zu dir? Was ist passiert? ", riss mich Jin aus meinen Gedanken. " ach... Nicht so wichtig ", redete ich mich raus und Legte auf. Das war ja Super gelaufen.  

    Wie auf glühenden Kohlen saß ich am nächsten Tag in der Schule. Wann war endlich Schulschluss? Ich musste doch sofort ins Hotel, zu Taehyung und ihm alles erklären. 
    Endlich klingelte es. Ich sprang auf wir angestochen, schnappte mein Kram und sprintete los. " Luna! Wohin willst du? ", rief mir Juliette nach, jedoch lief ich weiter. Auf der Straße nahm ich kaum noch was war. Ampeln, Schilder, Autos... Alles ignorierte ich und lief einfach nur noch. 
    " Entschuldigung junges Fräulein, sie dürfen nicht einfach so wie eine Furie hier reinrennen ohne sich anzumelden. Wohin wollen sie? ", wurde ich von der Rezeption aufgehalten. " Ins Zimmer 136 ", antwortete ich hastig. Sie nahm ihr Buch und blätterte darin. " bedauere aber das Zimmer wurde kürzlich geräumt. Die Gäste sind abgereist", verriet sie mir. " Was! ", entfuhr es mir. Sie nickte. Langsam drehte ich mich um und verließ das Hotel. Ich war zu spät gekommen. Sie waren wieder auf dem Heimweg nach Seoul. 
    Verzweifelt versuchte ich ein weiteres mal Taehyung zu erreichen. 
    Hoffnungslos. Dagegen versuchte mich meine Mutter zu erreichen. 
    " Schatz? Wo bist du? Es ist schon spät... ". " ich komme ", murmelte ich und legte auf. Niedergeschlagen machte ich mich auf den Heimweg. 
    " da bist du ja ", wurde ich von meiner Mama empfangen.  Wortlos ging ich an ihr vorbei. " alles okay? ", rief sie mir hinterher. " Alles Super ", rief ich sarkastisch zurück und verschwand in meinem Zimmer. 


    " Ach komm schon... Irgendwann wirst du ihn erreichen und ihm alles erklären. Das wird schon wieder ", versuchte mich Cassandra aufzumuntern. Ich hatte ihr die ganze Geschichte erzählt. Seufzend sah ich sie an: " du hast gut reden. Ich versuche ihn schon seit 1 Monat zu erreichen." Sie wiegte den Kopf und deutete auf mein Handy. " Auf ein neues? "Ich schüttelte den Kopf. 
    " das bringt nichts Cassandra. " 
    Dennoch griff ich nach meinem Handy und ging ins Internet. 
    " was machst du jetzt?", fragte Cassandra. " ich will sehen wo sie gerade sind... Ach.... Daheim in Seoul... ", sagte ich gedankenverloren. Cassandra sah über meine Schulter und zuckte plötzlich zusammen. " was denn? ", fragte ich sie und drehte mich um. 
    " d... Da ", stammelte sie und rief eine Seite auf. Was ich dort zu lesen bekam war unfassbar: 

    ' Kim Taehyung- ist es diesmal die richtige?

    Das Gerücht, das Kim Taehyung und seine Dolmetscherin, in einer Beziehung sind, wurde Widerlegt. 
       
    Jedoch wurde der BTS Member nun mit einer neuen Person gesichtet. 
    Diesmal bestritt niemand das es nicht seine Freundin währe. 

    In einem Interview wollte uns niemand Auskunft über Das Mädchen geben. 

    Doch können wir mit großer Sicherheit sagen das es sich um seine Freundin handelt. ' 

    Ich schluckte. Taehyung hatte eine Freundin. Cassandra sah mich mitleidig an. " weiß er das du ihn liebst, Luna? " ich schüttelte  den Kopf. " er wird es auch niemals erfahren. ", sagte ich mit brüchiger  stimme. Ich konnte es nicht fassen. 
    Kim Taehyung hat eine Freundin. 
    Ich war zu spät. Jede Hoffnung konnte Ich mir nun sparen. Es war vorbei. 

    55
    - Zeitsprung 2 Monate - 

    Erneut klingelte mein Handy. 
    Juliette stöhnte auf: " echt mal Luna das ist ja der reinste Telefonterror... Wer Versucht dich da immer zu erreichen?" schweigend sah ich sie an. Auch wenn sie eine meiner besten Freude wahr, konnte ich ihr nichts erzählen. " weiß nicht ", sagte ich stattdessen   und sah mich in ihrem Zimmer um. Juliette griff einfach nach meinem Handy und nahm an. 
    " Hey nicht ", zischte ich hysterisch. 
    " Luna? Luna? Endlich erreiche ich dich mal. Wieso gehst du seit Ewigkeiten nicht mehr ans Telefon? Ich mach mir sorgen um dich Prinzessin. " Ich schluckte. Taehyungs stimme zu hören Tat so weh. " Salut? Wer bist du? ", fragte Juliette mit ihrem französischen Akzent  auf englisch. Kurz herrschte stille. Dann fragte Taehyung: " w.. Wieso hast du ihr Handy? Wer bist du? " Juliette sah mich an. Dann flüsterte sie: " darf ich? " ich nickte ihr zu. Groß was anstellen konnte sie nicht. " ich bin Juliette. Die beste Freundin von Luna. Und du? Warum nervst du sie so? Einmal hat sie Ärger bekommen weil du sie im Unterricht angerufen hast. " daran erinnerte ich mich noch gut. 
    " D... Das wollte ich nicht.. Entschuldigung... Ich bin Taehyung..." 
    Verwirrt sah sie mich an. Ich nickte und flüsterte ihr zu: " Koreaner." 
    " okay und was willst du von ihr?", fragte Juliette weiter. Wieder kurz Stille. " ich wollte mich bei ihr endschuldigen. Vor ein paar Monaten hab ich was gesehen und falsch interpretiert. Ich weiß jetzt was wirklich vorgefallen ist. " 
    Ach auf einmal dachte ich bissig. 
    " Aha... Ich sah ihr Bescheid ", mit den Worten Legte sie auf und sah mich verwirrt an. Ich stand auf. " ich muss Heim Bye". Schnell verließ ich ihr Haus, um Cassandra  zu suchen. 

    " nichts desto trotz hat er eine Beziehung. Auch wenn er sich bei dir entschuldigt ändert es nichts dran. 
    In solchen Situationen musst du ihm aus dem weg gehen und vergessen ", hörte ich mir ihren Rat an. Ich nickte. 
    Auch wenn es mir schwer Fallen würde, es war das beste. " Also soll ich total auf Distanz gehen? ", harkte ich nach. " es ist das beste ", wiederholte Cassandra. Nickend stand ich auf. " danke cassandra... Nun muss ich aber wirklich Heim. "
    Mit den Worten machte ich mich auf den weg zu meiner Bahn. " tschüss ", rief cassandra mir noch nach. Als ich um die ecke gebogen war rannte ich los, um meinen Zug noch zu bekommen. Jedoch erfolglos. Die Bahn fuhr gerade los. Seufzend stellte ich fest, das die nächste Bahn erst in einer Stunde fahren sollte. 
    Ich setzte mich im Schneidersitz auf den Boden und wartete ungeduldig. 
    Mein Handy klingelte erneut los. 
    Das konnte niemals schon wieder Taehyung sein. Ich fischte es aus meinem Rucksack und sah aufs Display. Jin. Ich schmunzelte. Jin war für mich sowas wie mein Bruder. 
    Ihm könnte ich sicher alles anvertrauen. Fix nahm ich an. 
    " Hey Luna. Ich wollte einfach nur mal hören wie es dir geht...," erkundigte sich Jin. " ganz gut... Du ich hab ne frage... Du und Taehyung ihr steht euch doch nah oder? ", fragte ich. 
    Ein kichern ertönte. Ich stöhnte auf: " doch nicht so ." " ja ich weiß wie du es meinst. Du willst fragen ob Tae mit mir darüber geredet hat, als er dich und Noah knutschen gesehen hat? " okay er wusste Bescheid. 
    " wieso ist er nicht mehr sauer? ", fragte ich nur. Jin räusperte sich: " kennst du das wenn du Mist gebaut hast und ein total schlechtes gewissen hast? Das ist Noah passiert. Er hat sich schuldig gefühlt weil es dir so dreckig ging und auch Taehyung so komisch drauf war, das er uns kontaktiert hat. Dann hat er alles erklärt. Taehyung hat dich danach sofort versucht zu erreichen aber seit 2 Monaten blockst du ihm Mega ab. Das macht ihn traurig da du ja seine beste Freundin bist und er sich total gerne hat... " Ich schluckte.
    " j... Jin... Du bist sowas wie ein Bruder für mich. K.. Kann ich dir was anvertrauen... Und du behältst es für dich? " 
    " aber  natürlich ", kam es ohne zögern aus dem Handy. 
    Ich holte tief Luft. " ich hatte es auch mal Taehyung gesagt. Aber durch den Unfall hat er es anscheinend vergessen... Wie dem auch sei... Ich... Hab mich in meinen besten Freund... Verliebt... " Stille. " Jin... Sag was ", flehte ich. Ich mochte die Stille nicht. 
    " Hey. Ich werde immer für dich da sein und dir helfen okay... Und es bleibt unter uns ", sagte Jin leise. 
    " wieso flüstert du? ", wisperte ich. 
    " ich glaube Jimin ist zurück. Bis Grade eben war ich alleine.... Du ich muss auf hören... Bye ", verabschiedete er sich schnell. Dann hörte ich ein Türen öffnen und dann wurde aufgelegt. Gebannt sah ich auf mein Handy. Erst langsam realisierte ich das der Anruf vorbei war. Hätte jimin nicht später kommen können? Ich hätte Jin gerne über Taehyungs Freundin ausgefragt. 

    56
    ( Da ich jetzt Ferien habe, und heute mein B- Day ist, habe ich beschlossen ein paar extra lange Kapitel zu  veröffentlichen ❤ Viel Spaß xD:3 ) 
     
    Endlich saß ich in meiner Bahn nachhause. Ich hatte ewig auf sie warten müssen. Gedankenverloren sah ich aus dem Zugfenster. Konnte ich es wieder versuchen, bei Jin anzurufen? Oder war er immer noch nicht alleine? Eine Weile überlegte ich noch, griff dann aber nach meinem Handy. Ich musste einfach was über Taehyung's Freundin erfahren. Ewig tutete es. Gerade als ich auflegen wollte, ging Jin rann. 
    " Na, Luna? Vermisst du uns schon so das du alle 3 Minuten anrufen musst? " Ich hörte sein grinsen in der stimme. " Erstens ist unser Gespräch eine Stunde vorbei... Zweitens hast du da angerufen und drittens wurden wir in unserem Gespräch unterbrochen... ", zählte ich auf. 
    " schon gut war ja nicht böse gemeint.... Was liegt dir denn Auf dem Herzen? ", erkundigte er sich. 
    " bist du allein? ", fragte ich vorab. 
    " Im Moment ja... Als es geklingelt hat, hab ich meine Jacke geholt und hab gesagt ich geh spazieren.... ", erzählte er. " okay... ", schnaufte ich. 
    Ich legte keinen großen Wert darauf das wir Zuhörer hatten. " wie ist Taehyung so drauf nachdem ihr wieder heimgeflogen seit? ", stellte ich die eine frage, die mich seit 2 Monaten beschäftigte. " naja... Er ist ruhig... Zu ruhig für seine Verhältnisse.., er scheint in seiner eigenen Welt zu sein und hat alles ausgeblendet... Abweisend ist er auch geworden. J-Hope  nennt ihn
    Sogar schon Yoongi 2.0", gestand er. Ich musste  schlucken. " U... Und was ist mit seiner Freundin? ", fragte ich mit zitternder stimme. 
    Stille. " Jin... Überleg dir keine Lügen... Ich Brauch die Wahrheit ", krächzte ich. " Er hat gar keine ", hörte ich ihn sagen. " was! A.. Aber die presse! ", rief ich. " ich weiß... 
    Sie denken das Taehyung und Jill zusammen sind. Das stimmt aber nicht... Sie sind befreundet... Mehr aber auch nicht. Versprochen ", erzählte mir Jin. " ECHT JETZT?", quiekte ich. Jin lachte. " Ach Luna manchmal bist du total niedlich. " 
    Ich lachte auch. Dann wurde ich wieder ernst; " wann kommt ihr das nächste mal nach Frankreich? " 
    Er schien kurz zu überlegen: " naja... Wir wollten bald uns irgendwo zurück ziehen und an neuen Liedern tüfteln." 
    Ich hörte was im Telefon rascheln. 
    " Oh man Jin... Das ist fies ich hab Hunger ", kicherte ich. " Hm... Woher wuschtest du das isch wasch esche?", fragte er mit vollen Mund. 
    " Jin ich kenne dich ", sagte ich seufzend. Er lachte. " du ich muss aufhören... Bin gleich daheim ", verabschiedete ich mich und legte auf. Dan stand ich auf um aus der Bahn zu steigen. Ich lief den weg nicht nachhause, ich tanzte ihn Heim. 
    Ich war so happy. Taehyung hatte doch keine Freundin. Wie gut das sich die presse manchmal täuschte. 

    57
    - Zeitsprung 1 Monat - 

    Ich schlug die Augen auf und sprang aus dem Bett. " guten morgen mein Schatz. ", weckte mich meine Mutter, obwohl ich schon wach war. " morgen", rief ich und rannte in die Küche. Dabei riss ich von Kalender ein Blatt ab. Der Kalender wurde immer dünner. Heute war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. 
    Der 20 Dezember. In 10 Tagen hatte  Taehyung Geburtstag. Außerdem hatten die 7 Angekündigt,  die Weihnachtsferien, Weihnachten und Silvester bei mir zu verbringen. 
    Wann sie genau kommen würden wusste ich nicht, aber sie würden es tun. Endlich würde ich nach so langer zeit Taehyung wieder in die arme schließen können. " Du musst sich langsam fertig machen süße ", riss mich meine Mutter aus den Gedanken. " bin schon weg ", rief ich und verschwand im Bad. 

    Eine halbe stunde später, machte ich mich bereits auf den weg zur Schule. 
    " hast du deine Zeugnismappe auch eingepackt? ", rief mir meine Mutter nach. " Jaha ", brüllte ich zurück und lief los, Richtung Schule. Auf den weg dorthin traf ich auf Cassandra. 
    " und gibt's was neues? ", begrüßte sie mich. Ich strahlte. " Die Presse hatte Unrecht... Ich hab mit Jin telefoniert und er hat erzählt das es nicht stimmt. " lange sah sie mich an. 
    Ich grinste. " keine Angst... Dein Bias gehört dir. " sie grinste. " schön währ's . "  Kichernd betraten wir den Klassenraum und setzten uns hin. 
    Nachdem wir ewig zugeredet  wurden, bekamen wir unsere Zeugnisse. Ich konnte mich nicht beklagen. Außer die 3 in englisch und in Mathe hatte ich nur Einser und zweier. " ich Wünsche euch schonmal  schöne Ferien, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr ", entließ uns unsere Klassenlehrerin in die Ferien. 
    Während die anderen Grölend rausrannten, ließ ich mir zeit. Daheim würde mich eh niemand erwarten. Mein Vater würde ich erst nächstes 
    Jahr wieder sehen und meine Mutter morgen Abend. Deshalb setzte ich mich auf den menschenleeren Schulhof und wartete. Wie lange ich da noch sitzen wollte, wusste ich nicht genau. Es war kalt und Schneefall setzte ein. Nach kurzer zeit war ich durchgefroren. Heute morgen war es doch noch angenehm  gewesen... Wieso musste es jetzt so kalt sein? Zitternd rieb ich meine Finger aneinander und wartete auf die Abenddämmerung. Erst dann wollte ich gehen. Ein PKW fuhr auf den Parkplatz. Noch dachte ich mir nichts dabei. Vielleicht hatte jemand was vergessen... Oder es gab noch abendkurse oder so. Eine Tür wurde geöffnet. Ich hörte Schritte auf mich zukommen. Doch bevor ich mich umdrehen konnte, wurden mir die Augen zugehalten. Die Hände waren weich und warm. So schön warm. 
    Ich atmete auf, weil diese Wärme auf meinem Gesicht total gut Tat. 
    Jemand beugte sich zu meinem Ohr und flüsterte: " na Prinzessin... Warum bist du noch hier? " 
    Ich stieß einen Freudenschrei  aus und sprang auf. Dann fiel ich dem lachenden Taehyung in die arme. " oh verdammt ich hab dich so vermisst ", wisperte ich und heulte vor Freude. " he nicht weinen ", flüsterte er und wischte sanft die Tränen weg. " Es tut mir leid was vorgefallen ist ", endschuldige ich mich. Er winkte ab. 
    " Noah hat mir alles erzählt... Ich hätte dir zuhören sollen... Vergessen wir es?", fragte er und schmunzelte leicht. Ich nickte heftig und umarmte ihn auf ein neues. " komm... Wir gehen zu den anderen ", schlug er vor und zog mich ins Auto. " Hey Luna.. Dann sind wir ja wieder komplett... ", lachte Jimin. " schön wieder in Paris zu sein", seufzte Jungkook und J-Hope sah neugierig aus dem Fenster. " hier gehst du zur Schule? ", fragte er. Ich nickte und sah zu Jin. Mit meinem Blick fragte ich ihn ob er jemandem erzählt hatte ob ich in Taehyung währe. Hastig schüttelte er den Kopf und hob die Schwurfinger. Danach grinsten wir uns an. " Uh eine Geheimsprache ", lachte Namjoon. 
    Taehyung starrte Jin an. " können wir fahren? ", fragte er. " Öhm... Klar... Wohin? ", fragte  er zurück. 
    " Ich hätte ja mal wieder Voll Bock auf Schlittschuhfahren ", murmelte Jimin. " was? Echt? ", fragte J-Hope und grinste. " was ist daran so schlimm? ", harkte Jimin nach. 
    " hier gibt es eine Schlittschuhbahn ", sagte ich schnell bevor es stress gab. " können wir da hin fahren? ", fragte Jimin, Jin. Der älteste wendete sich an mich und fragte: " wann kommen deine Eltern Heim?" 
    " mein Vater seh ich dieses jahr nicht mehr und meine Mutter erst morgen Abend. " 
    " okay dann können wir da ja hinfahren... ", bestimmte Jin und fuhr auf die Straße. " bist du schonmal Schlittschuh Gefahren? ", fragte mich Yoongi. " ehrlich gesagt nicht... Aber so schwer kann das ja nicht sein ", gestand ich. " ich helfe dir ", bestimmt Taehyung sofort. Das konnte ja heiter werden. 

    So schwer war es dann aber doch. 
    Während die anderen schon sich in der Hallenmitte aufhielten und richtig gewagt fuhren, stand ich noch am Rand und hielt mich an der Stange fest. Taehyung fuhr langsam neben mir, während ich mich an der Stange voran bewegte. " keine sorge...am Anfang ging es uns allen so ", versuchte er mich aufzumuntern. 
    Wehmütig sah ich in die Hallenmitte. 
    Abgesehen von den anderen 6 zogen dort noch ein paar andere ihre Bahnen. Es war nur wenig betrieb. Dafür konnten aber alle fahren. Ich war anscheinend der alleinige Anfänger. " willst du weg vom Rand? ", holte mich Taehyung wieder in die Realität  zurück. " schon ", gestand ich. " okay ", sagte er und fuhr vor mich. " was hast du vor? ", Fragte ich. Er stand vor mir und griff nach meinen Händen. Dann fing er an rückwärts, vor mir her zu fahren. 
    Ängstlich hielt ich mich fest. 
    " Prinzessin... Entspann dich... Ich hab dich ", flüsterte er. Ich entspannte  mich tatsächlich. 
    Ich hätte so ewig weiterfahren können. " So und jetzt Achtung ", warnte er mich und ließ mich vorsichtig los, fuhr aber vor mir weiter, das ich mich festhalten konnte, falls was währe. Ich sah alles nur noch Verschwommen, bis auf Taehyung. Seine freundlichen braunen Augen, die leicht funkeln, sein schiefes Lächeln... Ich nahm einfach nur noch ihn war. Als er bemerkte das ich ihn anstarrte und dabei verträumt lächelte, fing er an zu schmunzeln. " ach Prinzessin.,. Du bist so niedlich ", wisperte er. Es war der Satz. Dieser Satz schaffte es mein Verstand komplett lahm zu legen. Es gab mir den Rest, das ich so verträumt und abgelenkt war, das ich stolperte und auf Taehyung fiel. 
    " Woahhh ", rief er und versuchte mich aufzufangen, jedoch riss ich ihn mit und wir landeten auf den harten Eis. 
    Taehyung, der Stürze anscheinend  gewohnt war, konnte sich abfangen, ohne sich weh zu tun. Ich hingegen knallte mit aller Gewalt auf das Eis. 
    " Luna... Alles okay? ", rief Taehyung und half mir hoch. Die anderen fuhren zu mir und halfen Taehyung mich hoch zu bekommen. " geht's? ", erkundigte sich Jin. Ich nickte und Biss die Zähne zusammen. Mein Knie brannte und meine arme Taten weh. Über mein Gesicht fuhr auch ein stechender Schmerz. " Fahrt ruhig weiter... Ich bleibe bei luna ", mit den Worten half er mir vom Eis, auf eine Bank, die hinter den Geländer stand. 
    Die anderen zögerten, fuhren dann aber weiter. Ich zog die Schlittschuhe aus und stellte sie zur Seite. Taehyung Tat es mir nach und zusammen setzten wir uns auf die Bank. Er legte einen Arm um mich und strich mir über den Rücken. 
    Ich kuschelte mich an ihn und schloss die Augen. Für kurze zeit konnte ich die Schmerzen ausblenden. 
    " ist dir kalt, Prinzessin? ", fragte mich Taehyung aus heiterem Himmel.
    " ja schon... Wieso? ", gab ich zu. 
    " du zitterst ", stellte er fest. Dann stand er auf und zog sein hoodie über den Kopf. Darunter hatte er noch ein Shirt. Er hielt mir den hoodie hin. 
    " hier... In deinem dünnen Pulli erfrierst du sonst noch ", sagte er und schmunzelte. " hast du dann nicht kalt? ", fragte ich. Er winkte ab und hielt mir seinen hoodie weiter hin. 
    " d... Danke ", stammelte ich und zog Ihn drüber. Zumindest wollte ich das... Denn ich verhedderte mich total in dem Kleidungsstück. Schließlich half mir Taehyung lachend. " danke ", schnaufte ich grinsend. " kein Ding ", gab er lässig zurück und musterte mich. 
    " steht dir Prinzessin " ich sah an mir hinab. Sein Schwarzer Hoodie, mit einem weißen japanischen Schriftzug an den armseiten, gefiel mir nicht nur, er hielt auch unglaublich warm. Die Wärme umgab mich regelrecht und ließ mich schläfrig werden. Außerdem roch der Pulli so angenehm nach Taehyung. Dieser vertraute Geruch trug ebenfalls dazu bei das ich müde wurde. Als ich fast eingenickt währe, riss mich Mein Bias aus meinem Dämmerzustand indem er rief. " komm Prinzessin.., wir fahren... " schnell sprang ich auf. 
    " Fahrt ihr ins Hotel? Wenn nicht... Wir können auch alle zu mir. Meine Mutter ist wie gesagt nicht vor morgen Abend daheim... " Die 7 sahen sich nacheinander an. 
    " klar. Bis auf Taehyung war ja bis jetzt nicht wirklich mal jemand von uns bei dir gewesen ", stellte Namjoon fest. Ich sah zu Taehyung der mich angrinste. " Okay dann fahren wir halt los... Rue de Riverie 13 ne? ", fragte Jin. " als ob du dir das gemerkt hast? " Verwirrt sah ich ihn an. Er grinste und zuckte die schultern. " Okay dann Hopp hopp ", riss uns Namjoon aus unseren Gedanken und scheute uns zum Auto. 

    58

    " Okay... Ich habe alle Matratzen die ich gefunden hab, ins Wohnzimmer gebracht. Gehen  wir noch einmal den plan durch... Jimin, Jungkook, Hoseok  und Namjoon schlafen auf den Matratzen, Yoongi auf der Couch im Wohnzimmer und Jin auf der Couch in meinem Zimmer ", ging ich den plan durch. " und ich bei dir ", ergänzte V. Schnell nickte ich und sah jeden nacheinander an. 
    " was machen wir jetzt? " 
    " wie währe es wenn wir einen Film gucken? ", schlug Jimin vor. 
     Da niemand was gegen hatte, machten wir es uns im Wohnzimmer bequem und schauten einen Horrorfilm. Ich saß eingequetscht von J- Hope und Taehyung. 
    " wieso immer Horrorfilm? Ich hasse Horrorfilme ", murmele J- Hope neben mir. Ich sah zu ihm und grinste Ihn an. Doch wirklich viel von Film bekam ich nicht mehr mit, da mir die Augen zufielen. 

    Ich spürte wie ich hochgehoben wurde. " Pass auf sonst wacht sie auf... Und lass sie nicht fallen Taehyung! ", hörte ich Jin flüstern. 
    " für wen hältst  du mich? ", wisperte Taehyung zurück. Dann betraten beide mein Zimmer. Während mich Tae auf meinem Bett ablegte, machte es sich Jin auf dem Sofa gemütlich. 
    " Nacht ", hörte ich Jin flüstern, dann fielen mir wieder die Augen zu. Am nächsten morgen wachte ich davon auf, das sich mein Kissen hob und senkte. Warte mal... Kissen können immer noch nicht atmen. Ich setzte mich hektisch auf und stellte fest das ich Taehyung mal wieder als Kissen missbraucht hatte. " n.. Minute noch... ", mit den Worten Drücke mich Taehyung wieder an sich. Jin, der jetzt aufrecht auf dem Sofa saß, sah uns schmunzelt zu. Abermals versuchte ich mich aufzurichten. 
    Diesmal schreckte Taehyung ebenfalls hoch und sah mich verschlafen an. Danach fuhr er sich durch seine verwuschelten Haare und nuschelte: " Moin. "  
    Schnell stand ich auf: " und gut geschlafen? " er nickte grinsend. 
    " Luna, ich muss sagen du bist ein hervorragendes Kuscheltier... "
    Für die Bezeichnung haute ich ihm mein Kissen um die Ohren. Die Tür von meinem Zimmer wurde geöffnet und Namjoon steckte seinen Kopf rein. " Guten Morgen... Wir wollten nur sagen das wir später noch was zu erledigen haben... Wir müssen also gleich los. Taehyung und Jin können jedoch bei dir bleiben wenn sie wollen... Denn... ", er stoppte im Satz, da ein Geräusch ertönte. Es Klang als währe die Türklinge abgebrochen. 
    " Hast du gerade die Tür kaputt gemacht? ", fragte Taehyung lachend. " ähm... N... Nein? ", stammelte Namjoon und sah mich verlegen an. Kichernd stand ich auf und half ihm die Türklinge zu befestigen. " puh danke...", seufzte er. " kein Ding ", gab ich zurück und wir machten uns alle auf den weg in die Küche um zu frühstücken. 

    Gerade als wir alle beisammen am Tisch saßen und rumalberten, hörte ich ein Auto. Noch dachte ich mir nichts dabei. Hier fuhren regelmäßig Autos vorbei. " daran könnte ich mich gewöhnen ", rief Jimin. " ich auch... Ist herrlich ", gab Jungkook dazu. 
    " wie eine Familie ", ergänzte Taehyung und sah zu mir. Als sich unsere Blicke trafen, lächelte er. 
    Da geschah es. Ich hörte wie die 
    Wohnungstür aufgeschlossen wurde. 
    Wir, alle 8, drehten unsere Köpfe in die Richtung und starrten wie versteinert auf die Tür. Meine Mutter war früher zurück als geplant. Was würde sie hierzu sagen? Reflexartig sprang ich auf und hechtete Richtung Tür, die sich langsam öffnete... 

    59


    " Hallo mein Schatz... Die Sitzung hat nicht so lange gedauert wie geplant... Ich bin zurü.... Was zum! ", rief meine Mutter und starrte zuerst zum Tisch, an dem die 7 saßen, dann zu mir, wie ich vor ihr stand. " Luna! ", donnerte sie. Ich sah zu Boden. " Endschuldige Mama. " Sie ging jedoch nicht darauf ein und keifte: " Ich will keine Chinesen in meinem Haus. " Yoongi stand auf und sah meine Mutter mit kühlen Blick an. 
    " komisch Frau Anderson. Damals bei dem interview von ihrer dummen  Zeitung waren sie noch ganz begeistert von uns... " Meine  Mutter sah ihn kurz fassungslos an. 
    Dann zischte sie: " es ist meine Aufgabe... Mein Job! " 
    " Mama es tut mir leid. Aber ich war so einsam. Dann hab ich sie eingeladen", sagte ich in die Stille. 
    Meine Mutter starrte mich kurz an.
     Dann lächelte sie. " aber natürlich mein Schatz. Das ist was anders. Meinetwegen können sie bleiben. 
    Ich muss sowieso noch was mit dem Amt klären gehen ", mit den Worten verließ sie das Haus. Alle 7 starrten mich verwirrt an. " was war denn DAS! ", fragte Namjoon. 
    " das ist eine Lange Geschichte ", versuchte ich mich rauszureden. 
    " erzähl ", forderte mich Taehyung freundlich auf. Ich seufzte. Mich rausreden konnte ich nicht mehr. 

    " abgesehen von euch, Juliette und Cassandra habe ich nicht  wirklich Freunde. Es gab mal eine zeit wo ich weder euch kannte, noch die beiden. 
    Ich hatte also niemanden. Noch dazu wurde ich gemobbt. Schweres Mobbing. Auch mit auflauern und verprügeln und so... Das ging ewig so. Meine Mutter hatte so sorgen um mich. Regelmäßig musste ich zum Psychologen... Doch die Einsamkeit hat mich nie losgelassen. Bis ich euch kennengelernt hab. Seit ich mit euch befreundet bin, kam das Gefühl nicht mehr...", kurz schluckte ich und krempelte mein Arm hoch. Taehyung griff sofort, sanft danach. " sind das Narben? " Ich nicke. 
    " Wovon? ", fragte Hoseok besorgt. 
    Ich schluckte noch einmal. " mal von den, die mich gemobbt haben... Mal von mir... " Ich wich den geschockten blicken aus. Dann spürte ich wie Taehyung mich auf seinen Schoß zog. Er umarmte mich und flüsterte mir ins Ohr: " Jetzt bin ich da... Ich passe auf dich auf... Ich bin da falls was ist.... Du bist nicht mehr alleine." Seine Worte Taten gut. " Wir sind für dich da ", korrigierte Jimin ihn, und alle lachten, außer ich. Gedankenverloren hing ich in meiner Vergangenheit fest. 
    Ich spürte wie mich Taehyung an sich drückte. Schnell stand ich auf. " was ist denn? ", verwirrt sah mich mein Bias an. " nichts ", beeilte ich mich zu sagen. 
    " Und was machen wir jetzt? ", fragte Jungkook und sah zu Namjoon. Der Zuckte mit den Schultern und murmelte: " fragt doch nicht immer mich alles... " 
    " Durch die Stadt ziehen? ", fragte Hoseok und deutete mit einem unscheinbaren Kopfnicken auf Taehyung. Ich musste schmunzeln. Hatte der werte Jung Hoseok es noch nicht geschafft was für Taehyungs Geburtstag zu organisieren? Als hätte er meinen Gedanken gehört, grinste er und nickte. Jin klatschte in die Hände. 
    " dann müssen wir aber los. Nicht das wir Lunas Mutter begegnen", mischte sich Yoongi ein. 

    Kurze zeit später befanden wir uns auf der Straße, um ins Auto zu steigen. " Luna! Warte mal kleines", rief mir eine krächzende stimme nach. Ich seufzte. Dann drehte ich mich um, und schenkte Madame Dupas mein bravstes Lächeln. Die ignorierte es und steuerte auf uns zu. Kurz bevor sie bei uns stand, musterte die Seniorin, Yoongi eindringlich. Der starrte zurück. 
    " warte mal. Ist das nicht der Bursche, der gestern mit mir diskutiert hat? Zuerst was auf Japanisch oder so gefaselt... Dann auf englisch... Gott hat der diskutiert... Kein Respekt vor älteren... Die Jugend von heute", brabbelte unsere alte Nachbarin. 
    Da die andern mich verwirrt ansahen, übersetzte ich. Yoongi fing an zu Grinsen. " Jetzt grinst er noch so! Ist das dein freund luna? Oder der große Lulatsch da? ", mit den Worten deutete sie auf Jin.
    Ich prustete los, schüttelte den Kopf und übersetzte wortwörtlich. 
    Jin, verzog bei der Bezeichnung 
    " Lulatsch " das Gesicht und grinste schief, während die anderen lachten. " Und was machst du dann mit den 7  Kerlen? ", meldete sich Madame Dupas zu Wort. 
    " Wir gehen in eine Bar ", antwortete ich sarkastisch und schob die Jungs ins Auto. Bloß weg hier. Madame Dupas sah zu, nuschelte was von " kein Respekt" und verschwand in ihrem Lieblingscafe. 

    " Wieso nervt diese Schnalle Immer so? ", fragte Yoongi, als wir im Auto saßen. Ich kicherte kurz. Dann antwortete ich: " unsere nachtbarin. Mischt sich in alles ein und nervt. Aber was hat sie gemeint mit der Diskussion? " 
    " Egal ", sagte Yoongi schnell und grinste diabolisch. " Yoongi! ", quengelte Taehyung. " ist ja schon gut alter. Ich hab mich lediglich mit ihr gestern Abend über ihre Lebensweise unterhalten... Das sie ihre düdelmusik gefälligst ausmachen soll. Gott wie Ich Schlager hasse. Dann haben wir über meine Klamotten diskutiert. 
    Sie hat gesagt das so Knaben nicht rumrennen dürfen... Ich hab ihr erstmal klar gemacht das wir inzwischen im 21. Jahrhundert angekommen sind und die Steinzeit vorbei ist...", während Yoongi erzählte, Bogen sich alle vor lachen. Yoongi sah alle nacheinander mit einem Grinsen an. " was ist denn bitte an meinem Lieblingshoodie, meiner zerrissenen Jeans und meinen Sneakers falsch? Das einzige was sie noch angemessen Fand, war mein Stirnband" Das Wort Stirnband, setzte Yoongi mit seinen Fingern  in Gänsefüßchen. 
    Danach deutete er auf sein bandana. spätestens jetzt bebte das Auto vor lachen. Gott wie ich diese verrückten liebte. Nachdem wir uns beruhigt hatten, fühlte sich Jin bereit, zu fahren. Vorher hätte er nicht gekonnt. Wer Jin einmal lachen gesehen hat, konnte sicher sein das man so kein Auto fahren konnte. 

    " Da war ein Parkplatz! ", rief Jimin. " der gefällt mir aber nicht", wiedersprach Jin und fuhr weiter. 
    " der gefällt mir aber nicht ", äffte Yoongi ihn nach. Ich musste leicht grinsen. Schließlich fand Jin einen Parkplatz ' der ihm gefiel '. Beim Aussteigen fiel mir auf das Taehyung sehr schweigsam war. 
     Jungkook nahm mich bei Seite und flüsterte: " kannst du uns einen Gefallen tun? Wir müssen noch Sachen erledigen, von denen Taehyung nichts mitbekommen darf. Kannst du mit ihm alleine irgendwo hingehen? " ich nickte und sah mich nach Taehyung um. Er stand immer noch am Auto und starrte zu Boden. "Schnell lief ich zu meinem Bias. Dann wisperte ich ihm zu: " Komm wir gehen alleine ein bisschen rum. " Er nickte und wir verschwanden ohne uns umzudrehen im Getümmel. 

    " was ist den eigentlich los? ", fragte Ich ihn. " mir geht nicht aus dem Kopf was du vorhin erzählt hast...", gestand er und deutete auf mein Arm. Ich winkte ab. 
    " Taehyung Denk doch nicht darüber mehr nach... Das ist Vergangenheit. Und solange ihr an meiner Seite seit, Fühle ich mich nicht einsam. " Er sah mich lange an. Dann flüsterte er: " Ich werde immer an deiner Seite sein. " 





    60
    ( vorab ich hab das hier heute morgen um 3 fabriziert xD keine Garantie auf Qualität xD )



    - Zeitsprung 20 Stunden - 
    Sein Satz ließ mich lange nicht los. 
    Was hatte er damit gemeint? Wollte er echt so lange es ihm möglich war, bei mir bleiben? Gedankenverloren fing ich an alles mögliche da rein zu interpretieren... " Schatz was wolltest du mich fragen?", holte Mich meine Mutter wieder in die Realität zurück. Wie lange stand ich schon so vor ihr?
    " i.. Ich... Mein bester Freund hat morgen Geburtstag... Und " 
    " und du willst den Rest des Jahres bei deinen 7 Japanern bleiben?", unterbrach sie mich.
    Ich nickte und murmelte: " Koreaner... Warum verwechselt ihr das alle? " Winkte ab. " meinetwegen. Wann gehst du? " 
    Ich sah sie überrascht an. " Heute  Abend ", stammelte ich. Sie nickte und fragte ob ich schon gepackt hätte. Abermals nickte ich. 
    " Wo bleibt ihr dann eigentlich?", löcherte sie weiter. " Naja... Wir wollten zu unser Ferienhaus fahren... Du weißt schon. Das in 
    Saint Paul... " " In dem kleinen Dörfchen? Ist das nicht zu eintönig für deine Freunde? ", fragte sie mit Missbilligung in der stimme. " nein. Immerhin hat Taehyung mit mir im Gartenhäusschen im Nachbardorf übernachtet.. ", verteidigte ich die 7. " davon weiß ich ja gar nichts ", fiel meiner Mutter auf. Verdammt verplappert. 
    " Ich muss los ", rief ich schnell und griff nach meiner Tasche. 
    " Pass auf dich auf. Und Ruf an wenn was ist.", rief sie mir noch nach. Dann fiel die Tür ins schloss und ich stand allein auf der Straße. 

    " Taxi gefällig? ", riss mich eine stimme aus meinen Gedanken und ließ mich rumfahren. Jin grinste mir aus dem Auto entgegen. 
    " klar ", rief ich und stieg ein. 
    " hallo Luna ", begrüßte mich Taehyung und umarmte mich. 
    " hach junge liebe ", hauchte Yoongi und vertrete die Augen.
    " ach halt die Klappe ", fauchte Taehyung. " Wow Hyung Fahr ein Gang runter ", mischte sich Jungkook ein. " Könntet ihr freundlicherweise das klären wenn wir da sind? ", mischte sich Jin ein und fuhr los. Als ich mich umdrehte sah ich meine Mutter am Küchenfenster stehen. Kurz überfiel mich mein schlechtes gewissen. 

    Dies legte sich aber als wir auf die Autobahn fuhren und das Radio voll aufdrehten. Plötzlich bremste Jin ab und sah kurz zu mir. 
    " die Abfahrt hätten wir nehmen müssen stimmt's? ", fragte er verlegen. Ich nickte seufzend und erklärte ihm, wie er fahren musste. 
    " Dann nimm die nächste Abfahrt. Wir fahren halt einen kleinen Umweg. " er Tat was ich sagte und kurze zeit später fanden wir uns auf der Landstraße in Richtung Saint Paul wieder. Rechts und links wurde sie Straße von verschneiten Feld umringt. In der Ferne tauchte ein gigantischer Wald auf. 
     " Unser Ferienhaus liegt am voir
    le mille étoiles ", erklärte ich ihm.  
    " Wo? ", fragte Yoongi. Ich sah zu ihm. " Das ist ein See. Übersetzt heißt der See, ' See der tausend Sterne. ' Am Seeufer steht das Haus. " " Origineller name. Wie kommt man auf so einen? ", fragte  Jimin grinsend. " So abwegig ist der Name nicht. Du musst nur nachts mal aufs Wasser schauen wenn keine Wolke am Himmel ist."
    " Hach romantisch.. ", säuselte Jungkook und schmunzelte dann. 

    " Wir sind da stimmt's? Dieses kleine blaue Häuschen ist es oder? Warte? Ist das eine grillstelle? ", rief Jin. " ähm ja?", gab ich zurück. Jins Augen funkelten. " Jin komm runter. Es ist zu kalt zum Grillen ", lachte Namjoon. Wir hielten am Haus und stiegen aus. Ein eiskalter Wind wehte uns entgegen. Wir stampfen durch den Schnee Richtung Haus. " schnell rein ", forderte ich auf und schob alle rein, als ich aufgeschlossen hatte. 
    Drinnen schmissen wir sofort den Ofen an. Durch das kleine Häuschen zog der Geruch von Feuer, Holz und etwas Rauch. Außerdem umfingen die Räume bald eine mollige Wärme. 
    " wie wärs wenn wir alle Kissen und denken und so nehmen und alle zusammen auf dem Boden im Wohnzimmer schlafen? So ein Nachtquartier vor dem Ofen ist bestimmt bequem ", schlug Namjoon vor. " gute Idee ", gab Jimin zu und wir Taten was er sagte. Wenig später war alles soweit, so das wir schlafen gehen konnten. Vorher aßen wir aber noch, machten uns fertig zum schlafen und kuschelten uns dann in unser Nachtquartier. Ich lag zwischen Taehyung und Jin. Wir blieben noch eine Weile wach und redeten. " bist du aufgeregt wegen morgen? ", flüsterte ich zu Taehyung. " Warum flüsterst du?", fragte er ebenso leise zurück. 
    " die anderen schlafen alle ", sagte ich. " Ich nicht ", mischte sich Jin ein. " Also sind nur wir drei wach", schlussfolgerte Taehyung. " Sieht danach auch ", kicherte ich leise. 
    Kurze zeit später war Jin eingeschlafen. " Da waren's nur noch 2. ", wisperte Taehyung. 
    Wir kicherten und warteten darauf, das uns die Müdigkeit überfiel. 
    " Was würdest du tun wenn ich sage mir ist kalt? ", fragte er. 
    " Ich... Keine Ahnung ", Log ich. 
    Grinsend breitete er die arme aus. 
    Leise lachend rückte Ich zu ihm und knuddelte mich an ihn. 
    So schliefen wir ein. 

    61

    " Happy Birthday to you 
    Happy Birthday to you 
    Happy Birthday du Schlafmütze 
    Happy Birthday to you ", grölten wir alle am nächsten morgen, um Taehyung zu wecken. Dieser schlug verschlafen die Augen auf.
    " is heut schon der 30ste? ", fragte er verschlafen. " Jo... Schon seit 10 Stunden und 34 Minuten ", beantwortete Jimin seine frage mit Blick auf die Uhr gerichtet. Schnell schälte sich Taehyung aus dem Chaos an Kissen und decken und sprang auf. " Komm Ich hab Frühstück gemacht ", rief Jin. 
    Alle zusammen liefen wir in die Küche und futterten, was Jin zubereitet hatte. " Und jetzt? ", fragte Taehyung aufgeregt. 
    Er Klang dabei wie ein kleines Kind. " Jetzt gibt es Geschenke hm?", antwortete Namjoon und versuchte wie ein Kindergärtner zu klingen. Gelächter. 

    Meinen Gedanken nachhängend saß ich mit den anderen im Wohnzimmer und versuchte aufzupassen was gerade um mich herum geschah. Dummerweise gelang mir das nicht. Immer wieder  schweiften meine Gedanken ab. Würde Taehyung meine Geschenke gefallen? 
    " Luna?", Hoseok stupste mich an. Ich war dran. " Ich weiß es kg jetzt nichts großartiges... Aber... Ich... ", ich stoppte als ich merkte das hier langes reden nichts nutzte. Dann reichte ich ihm den Briefumschlag. " danke ", sagte Taehyung und öffnete den Umschlag neugierig. " bestimmt ein Liebesbrief ", hauchte Yoongi. 
    " Nein wie geil! Woher weißt du von meiner Schwäche von Vincent van Gogh? ", rief er erfreut. ( er mag den Künstler wirklich! XD hat er irgendwo mal gesagt xD )
    " seit wann interessierst du dich für Kunst? ", stichelte Yoongi. 
    Ich klatschte in die Hände um mir Gehör zu verschaffen. " außerdem haben wir beschlossen das du einmal die Führung übernehmen darfst. Heute ist dein Tag. Wir machen alles was du willst. Wir gehen hin wo du willst.... ", sagte ich und zwinkerte den Anderen zu. 
    Immerhin hatten wir das gestern abgesprochen. Diese nickten auch eifrig bis auf Yoongi. Aber der hatte gestern schon kein Bock darauf gehabt. " Wirklich? ", Taehyungs Augen funkelten lauernd. Ich bereue es jetzt schon. 

    " Du willst da rein? ", harkte Yoongi nach. " Ja. Ich war da schonmal drinnen. die können da alle englisch", rechtfertigte sich Taehyung. Wir standen vor einer Karaoke Bar. " Hyung du nutzt deine bestimmerolle ziemlich aus", bemerkte Jungkook lachend. 
    " ich weiß ", antwortete er grinsend und schob uns ins Gebäude. Warme Luft kam uns entgegen. Aus den Lautsprechern dudelte Musik und auf der Bühne war niemand. Es war recht voll hier. In der Ecke des Raumes stand eine große Bar mit Tresen. Dort setzten wir uns hin. Hier hatten wir einen guten Blick auf die Bühne. " 
    " qu.' est-ce que tu veux boire?", fragte die Bedienung hinter dem Tresen. Bevor ich zum übersetzten kam. Kniff Der Typ von der Bar die Augen zusammen. Dann lachte er und sagte auf englisch: " Ach Taehyung altes Haus. Du bist es... Na was wollt ihr trinken? " Taehyung warf uns einen
    Hab- ich- es- euch- nicht- gesagt Blick zu, dann bestellte er sich eine Cola. Wir anderen Taten es ihm nach. " Pardon Monsieur 
    Quant le Karaoké sera-t- il encore chanté? " Der bar Mann sah mich überrascht an. Dann fragte er: " tu parle français? " Ich nickte. 
    Inzwischen sahen alle verwirrt zu uns. Ich seufzte lautlos. Dann erklärte ich: " ich hab nur gefragt wann das Karaoke Ding beginnt." 
    " Koranisch kannst du auch noch?", wunderte sich die Bedienung. Halleluja mal jemand der etwas, was mit Korea zu tun hat, Nicht mit China oder Japan verwechselte. Gerade wollte ich was erwidern, als ein großer schlaksiger typ auf die Bühne ging. Er griff nach dem Mikrofon und fing an zu reden. 
    " Yo Leute. Herzlich Willkommen. Freut mich das ihr euch alle her verirrt habt. Ab jetzt können Leute zu mir kommen und sich ein Song wünschen, den sie Dann auf der Bühne Performen. Und nur nicht so schüchtern. Vielleicht seit ihr der nächste Star? " Kurz hielt er inne, ob noch fragen währen. 
    " Ich habe im Angebot, Pop, Rock und Hip Hop... Nicht zu vergessen K-Pop ", mit den Worten sah er ohne Witz zu Taehyung und zwinkerte ihm zu. " Mensch Tae wie oft bist du schon hier gewesen? ", fragten alle synchron.
    " zu oft ", lautete die Antwort, von einem grinsenden Taehyung. Die ersten stürmten die bühne. Wir hörten einfach nur zu, tranken unsere Cola und merkten nicht wie die zeit raste. 

    " Ich will auch mal ", hörten wir Taehyung sagen. Jimin, Jungkook, Namjoon und Hoseok die gerade sich unterhielten sagen zu Tae. 
    " was willst du auch mal? ", fragte Jin, der gerade aus seinen Gedanken zurückkam. 
    " singen... Mit Luna ", lautete die Antwort. Ich hob die Hände. 
    " nein nein nein... Ich kann nicht singen... ", versuchte ich den wusch abzuwehren. " Mich würde auch mal interessieren wie du singst... ", murmele Jimin und alle sahen mich erwartungsvoll an. 
    Wo ist der Notausgang? 

    " Hallo ihr zwei... K-Pop nehme ich an? ", wurden wir auf der Bühne begrüßt. Ich nickte abweisend und sah ins Publikum. So viele Leute. 
    Die anderen 6 member grinsten mich an. Super. Taehyung war sowas vielleicht gewöhnt. Reinzufällig war ich das aber nicht gewohnt und mega aufgeregt. 
     " welchen Song willst du? ", flüsterte mir V zu. " welche stehen zur Auswahl? ", fragte ich unsicher zurück." Wir haben seit kurzem Fake Love in unserer Playlist aufgenommen ", mischte sich der Heini ein, der wohl für das Karaoke Dings hier zuständig war. 
    " Okay ", brummelte ich und sah zu Taehyung. " Tu es für mich", flüstere er. Dann stellten wir uns auf die Bühne. Das Mikrofon quietschte kurz, als der Komische kauz, " Fake Love " auswählte. 
    An einem kleinen Monitor wurde der Text eingeblendet. Ich besuchte kein Text. Das Lied konnte ich auswendig. Die ersten töne begannen zu spielen und Taehyung fing an zu singen, als währe er nur dafür geboren wurden, um jetzt mit einem Mädchen ohne sing Begabung, auf der Bühne zu stehen und zu singen. Nach und nach vergaß ich alles um mich herum und sang. Ich schaltete alles aus. Ich sah nichts mehr, ich hörte nichts mehr, bis auf meine stimme und die stimme Taehyung's, ich fühlte nichts mehr bis auf Das Lied, die Melodie, den Rütmuss...  
    Wie jedes Lied fand auch dieses nach knapp 4 Minuten sein Ende. 
    Kurz herrschte Stille. Verwirrt sah ich zu Taehyung. Meinetwegen hatte ich Mies gesungen aber das konnte man doch nicht von meinem Bias sagen. " Wow das war... Ungläubig", stammelte der Karaoke-  man, doch er sah nicht zu Taehyung, sondern zu- mir. 
    Mein Bias Tat das selbe. 
    " du singst exzellent ", wisperte er. 
    Das Publikum starrte zu uns hoch und war wie in Trance. Waren wir hier bei versteckter Kamera? Wann kommen die Leute rausgehüpft und schreien: " ha it's 
    Just a prank." Schließlich ertönte ein Applaus. Es Klang als würde ein ewiger Regen auf die Dächer Trommeln.... Ich schloss die Augen und stand Schweigend da... Ich hätte ewig da stehen können.... 

    " Du warst unglaublich. Man warum hast du nicht früher schon von deinem Gesangstalent erzählt? ", rief Jimin als wir die Karaoke Bar verließen. " können wir das thema wechseln? Danke...", erwiederte ich. 
    " okay... Lassen wir morgen Raketen steigen oder nicht?", frage Hoseok und seine Augen leuchteten. " morgen?", fragte ich unsicher. " morgen? Morgen ist Silvester! Guten morgen Luna ", erinnerte mich Jungkook und grinste. Ach ja richtig. Silvester. 
    Ich nickte. " warum nicht... " 
    " dann müssen wir aber noch welche holen ", erinnerte uns Namjoon. 




    Nachdem wir alle Besorgungen erledigt hatten, machten wir uns auf den weg zurück zum Haus. 
    " dieser ewige Schnee macht mich noch wahnsinnig ", schnaufte Yoongi, während wir durch den Winternachmittag stapften.  
    " ich mag verschneites Silvester. Dann glitzert der Schnee total Bund ", schwärmte Jin. " Uhh noch ein Romantiker ", stichelte Yoongi. " Na und? ", gab Jin zurück. Kichernd schloss ich die Tür auf und wir betraten das geheizte Häuschen. " Also Taehyung was willst du jetzt machen? " " ich hab Hunger ", gestand dieser. " Mach ich. Luna magst du mir helfen? ", fragte Jin.
    Ich nickte und folgte ihm in die kleine Küche. Die anderen setzten sich inzwischen an den Tisch im Wohnzimmer und fingen an zu plaudern. Ihre stimmen drängen gedämpft bis zu uns. " und wie läuft es mit Taehyung? ", fragte Jin leise und sah mich neugierig an. Ich zuckte die Schultern. 
    " nichts neues ". Kurz Schwieg er. 
    Dann gab er mir den Rat: " du musst es ihm direkt sagen. Ins Gesicht. Einfach so." " und dann?", zweifelte ich. Doch darauf wusste auch er keine Antwort. 

    Kurze zeit später saßen wir alle zusammen am Esstisch und Hauten rein. Nachdem wir fertig waren sah Taehyung zuerst zu mir, dann zu Jin: " Boah voll lecker... Kann man euch Buchen? " 
    " Ich koche ja sowieso häufig. Aber selten wird mir das anerkannt. ", bemerkte Jin und sah in die runde. Betretendes schweigen. " Sorry ", nuschelte Jungkook. Jin winkte ab und schmunzelte. Weil der Tag so anstrengend gewesen war, gingen wir zeitig zu Bett. 

    Es war jedoch schon 13 Uhr als wir am nächsten morgen aufwachten. " schon so spät? ", fragte Yoongi, der als letztes wach wurde. Wir frühstückten und machten uns fertig, um einen Spaziergang zu machen. 
    " in der Eiseskälte? Seit ihr wahnsinnig? ", versuchte uns Yoongi umzustimmen, jedoch schliffen wir ihn einfach mit. 
    " kannst du uns etwas über das Haus und so erzählen? Seit ihr hier immer in den Ferien? ", fragte Hoseok. Ich wiegte den Kopf. 
    " Wenn meine Eltern, beide frei haben was sehr selten ist fahren wir hierher. Früher waren wir jeden Sommer hier. In der Nähe gibt es eine Stall. Da hab ich mich oft rumgetrieben. Oder wir sind im See geschwommen, gewandert, haben gegrillt oder in lauen sommernächten Glühwürmchen gefangen. Ich lächelt verträumt als die Erinnerungen hochkamen. 
    " k... Können w...wir zurück? I... Ich... M... Mir ist k.. Kalt... ", bibberte Jin und die anderen sahen auch reichlich durchgefroren aus. " na gut ", gab ich nach und führte sie wieder zurück. " wir waren gerade mal eine halbe Stunde unterwegs... Was seit ihr bitte für Weicheier?", kicherte ich, und sah den 7 zu, wie sie sich vor den Ofen drängelten. 
    Auch ich gesellte mich dazu und merkte wie meine Augen langsam schwerer wurden.... 

    62
    ( Hey ihr lieben ^^ ich veröffentliche heute schon das neue Kapitel, da ich Nicht weiß wann ich das nächste mal schreiben kann... ^^" 
    Schwankt zwischen dem 29. Juni und dem 10 Juli ^^") 
    Ein enormer knall riss mich aus meinem Schlaf. " werden wir angegriffen? ", fragte ich laut und sprang auf. Jin, der neben mir saß und las fing an zu lachen. Taehyung der auf der anderen Seite neben mir saß erklärte schmunzelt: " es ist Abend. Die ersten fangen an zu schießen. Die anderen sind Auch schon draußen und bereiten alles vor. Wir sollten dich wecken. Aber du hast so süß ausgesehen im Schlaf das wir warten wollten. " Ich sah zu Jin. 
    Er grinste mich an. Schnell stand ich auf und zog meine Jacke über.
    " worauf warten wir noch? ", fragte ich und rannte nach draußen. " He ", rief Taehyung und die beiden folgten mir. 
    " Ah Fräulein Luna... Auferstanden aus den Ruinen?", Neckte mich Hoseok. Ich achtete nicht auf ihn sondern starrte in den Himmel. 
    Im Nachbardorf ging es gerade rund. Andauernd schoss eine Rakete in den Himmel. Rote, grüner,  blauer, Rosaner, orangener, und lilaner  Funkenregen wechselten sich ab. 
    Jungkook sah die ganze zeit auf die Uhr. " dann wollen wir mal... Es ist kurz vor Mitternacht ", spornte er Namjoon an. Dieser zündete die Raketen an. Schweigend standen wir da. Keiner sagte ein Wort um nicht die Stimmung kaputt zu machen. 
    Ewig standen wir da... Es wurde 
    00.30 Uhr... 01.00uhr... 01.30 Uhr... Die Jungs waren es vielleicht gewohnt so lange wach zu bleiben, doch ich hatte schon beträchtlich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Meine Augen fielen zu und ich stolperte nach vorne. Ich schreckte hoch als ich aufgefallen wurde. Von Jimin. Der sah mich überrascht an und hielt mich sanft fest. Dann grinste er. " Hoppla Prinzessin nicht so hastig. " 
    Taehyung der etwas entfernt da gestanden hatte, kam auf uns zu.
    " so darf nur ich sie nennen..", fauchte er leise. " reg dich doch nicht so auf ", schmunzelte Jimin und Strich mir provokant übers Haar. " kannst du sie bitte loslassen? ", fragte Taehyung.
    Seine stimme zitterte als müsste er sich beherrschen leise zu reden.
    " wieso? Die kleine hat kalt... Ich wärm das Mäuschen nur... ", antwortete er und betonte die Wörter: ' kleine ' und ' Mäuschen '
    " dann lass mich das machen ", forderte Taehyung ihn auf. " nö", antwortete Jimin und hielt mich weiter fest. Auch wenn ich es nicht zugeben wollte, es war annehmen so dar zu stehen. Seine Wärme ging auch auf mich über und sein Geruch hüllte mich ein. Ich schloss die Augen und entspannte mich. " Pff dann mach doch ", gab Taehyung wiederwillig zurück und stampfe zu Jungkook. " was sollte das? ", flüsterte ich. Jimin, der mich immer noch im Arm hielt sah zu mir runter und grinste. 
    " ich wollte nur mal gucken ob die Gerüchte wahr sind..." 
    " welche Gerüchte? ", fragte ich verwirrt. Er sah mich lange an. 
    " Du kennst die Gerüchte nicht?", nun war die Verwirrung auf seiner Seite. Ich schüttelte den Kopf. 
    " also ", begann er. " ich habe von Hoseok erfahren, der es von Namjoon hat, der hat es von Jungkook gehört, der es bei.... ", Jimin stoppte als er mein Fragezeichen über dem Kopf sah. 
    " jedenfalls hat Irgendjemand angeblich mitbekommen das Taehyung auf dich steht... " 
    " und wer war dieser jemand? ", fragte ich. " Yoongi ", antwortete Jimin. Super. Echt Zuverlässiger Informant. Yoongi interpretiert zu viel in manche Sachen und redet viel Mist wenn der Tag lang ist. 
    Außerdem verkohlt er Gerne die Leute. Ich war mir sicher das das Gerücht nicht stimmte und starrte ohne auf irgendwen zu achten weiter in den Himmel. 
    Ein neues Jahr hatte begonnen. 
    Ein neues Jahr hieß Veränderung. 
    Ob gute oder schlechte, das stand noch in den Sternen.... 


    BTS hatte beschlossen hier in Paris an ihrem Album zu arbeiten. 
    Deshalb waren sie nicht wie geplant am 3 Januar nachhause geflogen, sondern hiergeblieben. 
     Jedoch mussten sie spätestens 
    Am 4. Februar wieder nach Hause fliegen. Doch daran wollte ich noch nicht denken. Immerhin waren es noch 10 Tage. 
    Mein Handy vibrierte. Eine Nachricht  von Taehyung. 
    Ich öffnete sie und begann zu lesen: 

    ' Hey Prinzessin 

    Wir sind soweit für heute durch. 
    Magst du nicht noch zu uns kommen? Oder wir Bummeln etwas durch die Stadt... 
    Was hältst du davon? '

    Seufzend klickte ich auf ' Antworten ' 

    ' Hey Taehyung 
    Ich hätte große Lust... Aber leider kann ich nicht. Familienbesuch. 
    Meine Cousine. Ich muss bei ihr bleiben weil wir uns vertragen sollen. Sie schikaniert mich immer' 

    Bevor ich diese Nachricht bereute drückte Ich auf senden. 

    Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. ' bring sie doch mit. Vielleicht wird sie netter zu dir wenn sie sieht was für freunde du hast. ' Ich grinste. Das war eine gute Idee. Immerhin hatten sie 
    und ich eine Gemeinsamkeit. 
    Wir waren beide A.R.M.Y. 

    Ich stand schon eine weile vor der Tür des Gästezimmers. Dann klopfe ich. " hm? ", ertönte es von drinnen. Langsam öffnete ich die Tür. " h... Hallo... Ich wollte fragen ob du lust hast mit mir... ", fing ich an. " nein ", unterbrach sie mich. 
    Ich versuchte den selben kühlen Ton zu treffen, wie Yoongi das konnte. " Gut dann geh ich alleine zu meinen Freunden. " 
    Sie lachte Höhnisch. " du hast freunde? " Ich nickte. " Ich kenne sie seit letzen Sommer persönlich. Vor allem mit Jimin, Jin und Taehyung versteh ich mich gut...", plauderte ich gemütlich. Ein Ruck ging durch sie. " warte! Du bist mit BTS befreundet! " Ich nickte und sagte betont gelassen: " ja schon seit einer Weile. Ich wollte dich ja mitholen... Aber wenn du nicht magst... ", ich drehte mich um und Ging aus der Tür. " He warte auf mich ", rief sie und rannte mir nach. Ich hatte es Tatsächlich geschafft ihr einmal überlegen zu sein. Jedoch nur für kurz. Auf dem weg zu den Jungs schlüpfte sie wieder in ihre altbekannte Rolle 
    Als " zickige, überhebliche Modepuppen Barbie die mich nicht Leiden konnte. " glaub bloß nicht das ich dich jetzt mag. Ich geh nur wegen BTS mit ", sagte sie gerade zum 100 mal. " ich hab's verstanden ", zischte ich und verzog das Gesicht. Wieso hatte ich auf Taehyung gehört? 
    " da hinten sind sie ", quiekte Meine Cousine plötzlich los und griff nach ihrem Lippenstift. Hecktisch trug sie die 76 Schicht Make up auf und grinste gequält. 
    " glaubst du ich werde ihm gefallen? " " wem? ", fragte ich interessiert zurück. Mir fiel erst jetzt auf das ich nicht wusste wer ihr Bias war. " Yoongi natürlich ", zischte sie. Verzweifelt versuchte ich nicht zu kichern. Armer Yoongi. Tessa würde jetzt die ganze zeit an ihm kleben. Und ich wusste wie sehr ihn das auf Dauer nervte. Die 7 waren uns ein ganzes Stück näher. " hallo Luna", wurden wir begrüßt. Überrascht sah ich zu Tessa. Normalerweise hätte sie schon längst schnippisch gesagt das sie auch noch da währe. Doch sie war wie ausgewechselt und starrte verträumt zu Yoongi. Der bemerkte es nicht und grinste zu mir. " Das ist Tessa... Meine Cousine ", stellte ich vor. Sie nickte nur und lächelte. Okay ich gab ihr 10 Minuten dann würde sie wieder die alte sein. 

    9 Einhalb Minuten später hing sie an Yoongi und textete zu. Der hatte jedoch auf Durchzug gestellt und sah mich Hilfesuchend an. 
    Ich zuckte mit den Schultern und sah ihn entschuldigend an. 
    " Also worauf hättet ihr Bock? ", fragte Jungkook in die Runde. 
    " wie währs mit shoppen? ", schlug Tessa vor. " och nö... ", widersprach Yoongi. " Schwimmen? ", kam der Vorschlag von Hoseok. " weißt du wie kalt es ist Hyung? 10 grad! ", kamen die Einwände von Namjoon. " schonmal was von Schwimmbad gehört? ", konterte Hoseok. Namjoon seufzte. Anscheinend fiel ihm gerade auf mit dem er diskutierte und wusste das es keinen Sinn hatte. Also gab er nach. 

    Wenig später fanden wir uns alle im Schwimmbad wieder. " Komm doch rein Tessa ", stichelte ich. 
    " Spinnst du? Meine schönen Haare werden dann nass... Außerdem weiß ich nicht ob das make up wasserfest ist! ", motzte  sie und funkelte mich an. Dann gaben wir es auf und zogen unsere Bahnen während Tessa sich auf einen Stuhl am Beckenrand setzte. 

    " Es war ein schöner Abend... Danke... Und du hattest recht. Tessa ist anstrengend... ", flüstere mir Taehyung zu. " wenn du die noch einmal mitbringst Sterbe ich. Hat nur geredet und genervt... Klamotten... Schminke... Jungs... Gott... 3000 mal hat sie mir gesagt wie süß ich sei ", Yoongi schüttelte sich. Wir lachten. 
    " was lacht ihr? ", fragte Tessa und sah neugierig zu uns beziehungsweise zu Yoongi. 
    " nichts ", sagte dieser und wie verabschiedeten uns. Auf dem Heimweg textete mich Tessa zu. 
    " Es tut mir leid das ich so zu dir war... Frieden? Ich hab dich immer so falsch eingeschätzt... ", sie sah mich von der Seite an. " okay ", nuschelte ich und wartete. Ich würde jetzt um Geld Wetten das sie jetzt was von mir wollte. 
    " Kannst du mir einen gefallen tun? Kannst du fragen wie Yoongi mich findet? " 
    Wo bleibt mein geld? 
    Genervt sah ich sie an. 
    " ja klar... Mach ich ", sagte ich gedehnt. " du bist ein Schatz Luna", rief sie. Huch das waren ja ganz neue Töne. Schnell schloss ich die Haustür auf. " danke für den Nachmittag. War echt geil. ", mit den Worten ging sie ins Gästezimmer. " seit wann versteht ihr euch? ", fragte meine Mutter, die aus der Küche kam. Ich zuckte die Schultern und verschwand in meinem Zimmer. 

    63

    Gerade als ich mich auf das Bett schmeißen wollte klingelte mein Handy. Genervt fischte ich es aus meiner Tasche. „ Ja?“, fragte ich kühl.
    Einmal meine Ruhe. Was würde ich darum geben. „ hey ich bin es Jin. Ich hab eine Frage“, kam es aus dem Handy. Schnell setzte ich mich aufrecht hin. „ Schieß los“, forderte ich ihn auf. „ Wir haben über dich geredet und uns ist aufgefallen das wir nichts über deine Freunde wissen. Da uns mal interessiert wie die so drauf sind wollten wir fragen ob du nicht Lust hättest sie morgen mitzubringen, sodass wir durch die Stadt ziehen können. Was hälst du
    Davon?“ Nach kurzem schweigen antwortete ich: „ Klar gerne. Wann und wo?“ „ 14. Uhr Eifelturm?“, hörte ich Jungkook im Hintergrund vorschlagen. „ Jin? Hast du Lautsprecher an?“, fragte ich.
    Ich hörte ihn kichern. „ Okay bis morgen“, seufzte ich und legte auf.
    Dann tippte ich die Nummer von Cassandra ein. Inzwischen war sie mir nicht mehr sauer, das ich ihr mein Treffen mit BTS verschwiegen hatte.
    „ Yo?“, hörte ich sie sagen.
    „ Hey. Was hast du morgen vor? Bock auf ein Date?“, fragte ich. „ Och nö. Ich will nicht das 5 Rad am Wagen sein“, wand sie ein. „ Schade. Und ich hab geglaubt du hättest Lust mit mir, Juliette und BTS durch die Stadt zu ziehen...“, sagte ich scheinheilig.
    „ BTS? Ich komme! Wann und wo?“, wieso hatte ich mit der Reaktion gerechnet? „ 14. Uhr... Eifelturm..“, antwortete ich. Dann verabschiedete ich mich und legte auf.

    Bei Juliette stieß ich auf weniger Begeisterung. „ Ach weißt du... ich mag nur die Musik... ich bin doch nur halb A.R.M.Y.... außerdem glaube ich nicht das ich mich trauen würde...“, versuchte sie sich rauszureden.
    „ Papperlapapp. 14. Uhr Eifelturm. Wenn du nicht da bist komm ich dich holen“, lachte ich und legte auf.

    Danach schmiss ich mich wieder aufs Bett und schlief augenblicklich ein.



    „ Oh mein Gott. Dahinten stehen sie. Glaubst du Jin wird mich beachten. Er ist ja so süß. Hoffentlich mag er mich“, quiekte Cassandra leise, als Juliette, sie und ich kurz nach 14. Uhr am Eifelturm auftauchten.

    Nachdem wir die Begrüßung, das vorstellen und so fertig hatten, machten wir uns auf den Weg zur Eisdiele. Jin redete die ganze Zeit mit Cassandra. Sie sah aus als währe ihr Lebenstraum in Erfüllung gegangen.
    Danach sah ich mich um zu Juliette.
    Die lief neben Hoseok, der sie versuchte zum Lachen zu bringen. Das Gegenteil war der Fall. Sie sah recht eingeschüchtert aus.
    Schnell begab ich mich in die Richtung der beiden. „ Ist alles okay? Du bist ganz blass“, stellte Hoseok gerade fest. Sie nickte und schaute erleichtert als sie mich sah.
    „ Kann ich mal kurz?“, fragte ich und griff sanft nach ihrem Arm. Dann zog ich sie ein Stück weiter. „Alles okay? Du guckst so als währst du gerade gefoltert geworden.“ „ Ich darf mir nichts anmerken lassen... Gott ist er süß...“, hauchte sie und schielte in seine Richtung. Er bemerkte es und winkte unsicher. Schnell wand sie den Blick zu mir. „ Sei einfach du selbst... lass dich nicht einschüchtern... ist doch gut wenn du ihn magst..“, flüsterte ich. „ Meinst du?“, fragte die unsicher. „ Ganz bestimmt“, antwortete ich zuversichtlich.
    Sie nickte und machte sich auf den Weg zurück zu ihm.
    „ Na Prinzessin? Spielst du Verkupplerin? Zuerst Cassandra & Jin und dann Juliette & Hoseok...“, ließ mich eine bekannte Stimme herumfahren. Grinsend sah ich Taehyung an.
    Er hielt mir seine Hand hin. Ich ergriff sie und ließ mich durch die Dämmerung Paris ziehen.


    „... Und dann noch einen Walnusseisbecher“, zählte Namjoon die Bestellungen auf. Der Kellner nickte und verschwand hinter dem Tresen. Wir saßen an einem großen Tisch, am Fenster. Von hier hatten wir einen Blick auf die Einkaufsmeile, die trotz der Dämmerung, sehr belebt war. Ich ließ mein Blick über die Truppe schweifen. Jungkook schrieb was an seinem Handy. Namjoon studierte die Karte, obwohl wir schon bestellt hatten, Yoongi drehte die Servette gedankenverloren in den Händen. Juliette unterhielt sich lachend mit Hoseok und Jin mit Cassandra. Mein Blick fiel auf Jimin der mich verträumt ansah. Das fiel nun auch Taehyung auf, der neben mir saß. „ Was starrst du sie so an?“, fragte er Kühl. Jimin schreckte Hoch.
    Dann fauchte er: „ Ich darf anstarren wenn ich will. Luna ist nicht dein Eigentum.“ Taehyung schwieg und sah sich genervt um.

    Kurze Zeit später kam der Kellner um uns das Eis zu servieren. Als er Taehyungs Blick bemerkte schaute er unsicher und stellte unsere Bestellung schnell ab. Danach flüchtete er regelrecht zurück hinter dem Tresen.
    „ Mensch Tae du verkrauelst sogar schon die Leute“, machte ihn Yoongi drauf aufmerksam. Taehyung sah in die Runde. Dann murmelte er: „ Tschuldigung“. Er griff nach seinem Eisbecher und fing an zu essen. Wir anderen taten es ihm nach und es herrschte gefräßige Stille.

    „ Der Kellner hielt uns bestimmt für wahnsinnig. Im Januar Eis essen“, lachte Namjoon. „ Wenn er der Ansicht währe, hätte er wohl kaum offen gehabt“, weitersprach Yoongi.
    „ Also Dann. War ein netter Abend. Bis bald.“, verabschiedeten sie sich.
    „ Ich wollte noch mit dir reden“, flüsterte ich Taehyung zu. Der nickte und sagte zu den anderen. „ Ich komme nach“. Und so machten sich Juliette und Cassandra auf den Heimweg. BTS ging zurück ins Hotel und Taehyung lief neben mir durch die Straßen. „ Was gibt es denn?“, fragte er leicht nervös. „ Was ist denn eigentlich mit dir los? Du magst es nicht wenn andere Jungs nett zu mir sind.... irgendwie reagierst du total allergisch da drauf.“, begann ich.
    Er blieb stehen und sah mich an.
    Ich blieb ebenfalls stehen.
    „ Das ist... naja... ich will dich nicht teilen... ich... weiß das klingt jetzt komisch... aber ich mag dich lieber für mich allein...“, flüsterte er.
    „ Mensch Tae, das klingt als währen wir zusammen...“, lachte ich.
    Er lachte nicht mit, sondern sah mich nachdenklich an. „ Taehyung?“, fragte ich leicht verunsichert.
    „ Hm? Ja... ich weiß... trotztem..“, stammelte er. Ich seufzte. Ich wurde aus ihm einfach nicht schlau.

    64
    - Am Abend -

    Das vibrieren meines Handys riss mich aus meinen Gedanken.
    Ein Blick darauf verriet mir das es Taehyung war. Grinsend las ich die Nachricht.


    ‚ Bonjour Prinzessin,

    Magst du dich morgen mit mir treffen?
    Ich komme dich um 9 abholen....

    Nur wir beide? Ohne die anderen?


    Würde mich freuen‘



    Sofort drückte ich auf anrufen.
    „ Ja? Ist was passiert?“, hörte ich Taehyung fragen. Er atmete schwer als währe er gerannt. „ Bist du auf der Flucht?“, fragte ich zurück.
    „ Ich trainiere. Du wolltest mir meine Frage beantworten“, lachte er.
    „ Ich kann morgen früh nicht.“
    Ich hörte ihn seufzen.
    „ Triffst du dich etwa mit Jimin?“, fragte er.
    „ Wie kommst du darauf, Tae.“
    „ War nur so eine Vorahnung. Hab ich recht?“
    „ Nein hast du nicht. Ich habe Schule...“, erklärte ich.
    „ Okay. Ich komme dich um 14. Uhr abholen... okay?“, bot er mir an.
    „ Jo. Freu mich schon“, verabschiedete ich mich.
    „ Ich mich auch“, hörte ich ihn sagen.
    Dann legte ich auf.



    „ Luna kommst du mal bitte“, die Stimme meiner Mutter ließ mich hochfahren. „ Oui“, rief ich und begab mich auf den Weg zu ihr. Sie saß auf dem Sofa im Wohnzimmer und sah nachdenklich zu mir. Was hätte ich jetzt wieder angestellt?
    „ Ja?“, wiederholte ich meine Frage und sah zu ihr. „ Setz dich bitte“, forderte sie mich auf und klopfte neben sich auf die Couch.

    Zögernd setzte ich mich und sah zu ihr. „ Also... ich möchte mit dir über deine Freunde reden... also BTS....“
    Alarmiert sah ich sie an. Sie bemerkte es nicht und redete weiter.
    „ Ich will nicht das du dich in Zukunft mit denen triffst. Ich verbiete dir den Umgang mit Ihnen“.
    „ WAS!“
    „ Luna. Du bist kaum noch daheim. Du bist abhängig von Ihnen. Außerdem nervst du sie wenn du nur bei Ihnen bist. Könn Ihnen abstand.
    Außerdem sind sie kein Umgang für dich.“
    „ DAS KANNST DU NICHT MACHEN,
    MAMA!“
    „ Doch! Erwisch ich dich noch einmal, dann hat das ein Nachspiel.
    Du rufst sie nicht mehr an.
    Du schreibst nicht mehr mit Ihnen.
    Du triffst sie nicht mehr.
    Kein Kontakt“, wiederholte sie.
    „ Wieso auf einmal die andere Einstellung zu Ihnen. Am Anfang hast du sie gemocht?“, fragte ich unsicher.
    Meine Mutter zog ihr Handy vor, öffnete ihren Verlauf und zeigte mir die Videos die sie im Laufe der letzten Stunde gesehen hatte. Verrückte, chaotische und durchgeknallte, BTS-typische Videos. Jaja so waren sie.
    „ Und?“, fragte ich. Immerhin war ich diese verrückte Art von denen gewohnt.
    „ Das fragst du noch? Die müssen alle eingesperrt werden... die dürfen nicht frei rumlaufen!“
    „ Jetzt übertreibst du aber“, murmelte Ich. Dann stand ich auf und ging zurück zu meinem Zimmer.
    „ Denk dran“, rief sie mir nach.
    „ Jaja“, fauchte ich.
    Die Tür fiel hinter mir laut scheppernd ins Schloss. In meinem Zimmer überfiel mich eine Welle von Wut.
    Bevor ich irgendwas kaputt machte, schnappte ich meine Jacke, öffnete das Fenster und kletterte vorsichtig hinaus in die dunkle Nacht.
    Hoffentlich bemerkte meine Mutter nichts. Mit einem Satz sprang ich auf den Fußgängerweg. Dann rannte ich los, Richtung Hotel.


    „ Luna? Bist du den ganzen Weg gerannt?“ Namjoon, der mir die Tür geöffnet hatte, sah mich Überrascht an. Ich nickte schwer Atmend.
    „ Wieso?“
    „ I... ich muss mit euch reden.“
    Er nickte unsicher und ließ mich rein.
    Jin kam gerade aus dem Bad und rief:“ Leute wer von euch war duschen und hat das Bad unter Wasser gesetzt? Ich währe beinah ausgerutsch....“, er stoppte im Satz als er meinen Blick sah.
    „ Sie will mit uns reden...“, erklärte Namjoon. Taehyung, der gedöst hatte schreckte hoch und murmelte verschlafen: „ L... Luna? Ist sie hier?“
    Als sei Blick auf mich fiel lächelte er.
    Doch ich lächelte nicht zurück. Mir war in Anbetracht der Situation nicht danach.


    Kurz danach hatte ich alle auf das Sofa zusammengetrommelt.
    „ Also was ist passiert?“, fragte Jimin besorgt. „ Genau... was ist so wichtig das ich wach gemacht werden musste?“, fragte Yoongi gereizt.
    Ich holte tief Luft: „ Meine Mutter hat irgendwie Videos von euch gesehen
    Die in ihren Augen verstörend und so sind. Jetzt will sie mir den Umgang mit euch verbieten. Ich darf weder mit euch reden noch mit euch Schreiben.
    Treffen ist auch nicht erlaubt.
    Eigentlich dürfte ich hier sein. Bin abgehauen.“ Es herrschte stille.
    „ D... das kann sie nicht machen...dann sehen wir uns ja nicht mehr!
    Ich l... mag dich aber doch total...“, rief Taehyung aufgebracht. Ich zuckte entschuldigend die Schultern.
    Jimin stand auf und zog mich in eine Umarmung.
    „ Wofür ist die jetzt?“, fragte ich.
    „ Mir fällt schon was ein, was wir machen können“, flüsterte er mir zu.
    Dann küsste er meine stirn.
    Ich hörte wie V scharf die Luft einzog.


    Nach einigen hin und her hatten wir beschlossen das ich erstmal wieder heim sollte, damit meine Mutter noch kein Verdacht schöpfte.
    Glücklicherweise hatte sie nichts mitbekommen. Gerade als ich wieder durchs Fenster reinkletterte, rief sie, das ich bitte jetzt schlafen gehen sollte; da ich morgen Schule hätte.

    Zeitsprung 12 Stunden


    „ Luna? Folgst du meinem Unterricht?“, rief meine Lehrerin, um mich aus meinen träumen zu reißen.
    „ Wieso ist der Unterricht weggelaufen?“ Durch die Klasse ging ein kichern. „ Luna!“, donnerte sie.
    Ich stand auf und musterte sie kühl.
    Wenn ich nicht aufpasste, würde ich meine ganze Wut über das Drama mit meiner Mutter und BTS an ihr auslassen. „ Setz dich bitte wieder hin Luna!“ Gespielt verwirrt sah ich sie an. „ Wieso ich dachte ich sollte dem Unterricht folgen und einfangen!“
    Meine Lehrerin starrte mich wütend an. Schnell setzte ich mich wieder und schwieg. Scharf auf einen Verweis war ich nicht wirklich.

    Nach der Schule lief ich aus der Klasse. Hoffentlich war V gekommen.
    Auch wenn er gesagt hat das er schauen müsste, ob es ginge, weil er nicht sich mit meiner Mutter anlegen wollte. Hoffentlich war er gekommen. Ich brauchte ihn dringend. Seine Stimme, eine Umarmung und ein Lächeln von ihm würden mich jetzt aufmuntern und mir helfen. Voller Vorfreude auf Taehyung sah ich über den Schulhof. Er war nicht gekommen.


    Ich wartete noch eine Weile, doch er kam nicht. Da ich aber noch nicht nachhause wollte, lief ich dich die verschneiten Straßen. Weiße Wölkchen wirbelten auf als ich ausatmete. Wie von alleine lief ich zum alten Bahnhof. Hier hab ich mich früher versteckt, wenn ich verfolgt wurde. Ich setzte mich an die Gleise und starrte auf sie. Dann stand ich auf und sprang auf sie. Langsam lief ich die Gleise entlang. In der Ferne ertönte ein donnern. Mit einem Blick in die Ferne stellte ich fest, das er der
    RER war, der mit rasanter Geschwindigkeit Richtung Bahnhof fuhr. Ich sah mich um. Keiner hier. Er würde durchfahren. Gerade wollte ich von den Gleisen klettern, da ich nicht scharf drauf war den Zug von unten zu sehe. Doch plötzlich rutschte ich aus und segelte auf die Gleisen. Schnell sprang ich auf.
    Der Zug war schon fast auf meiner Höhe.
    „ PRINZESSIN!“
    Ich hörte wie jemand angesprintet kam. Dann wurde ich gepackt und von den Gleisen gezogen. Der Zug streifte mich nur noch leicht, als er durch den Bahnhof raste. Ich blickte hoch und sah in Taehyungs Besorgte und vor Schreck geweitete Augen.
    „ W... was machst du für Sachen?“, stammelte er.
    „ Ich hab den Zug unterschätzt. Was machst du hier?“, fragte ich.
    Kurz sah er mich an dann sagte er:
    „ Wir wollten doch den Tag zusammen verbringen. Nur wir beide alleine. Schon vergessen? Ich lass mir von deiner Mutter nichts vorschreiben.“ Leicht schmunzelnd nahm er mich in den Arm.
    „ Hey. Ich wollte auch mitkommen.
    Ihr wollt ja sicher nicht alleine gehen“.
    Wir sahen zu dem Besitzer der Stimme, die gesprochen hatte.
    Jimin.


    „ Was willst du hier?“, Taehyung versuchte trotz allem freundlich zu klingen. „ Euxh Gesellschaft leisten“, jimin griff nach meiner Hand und zog mich zu sich. „ Wir wollten aber alleine sein.“, gestand V.
    Jimin zuckte die Schultern.
    Ich schüttelte mich aus Jimins Armen und nuschelte: „ Muss heim“. Ich hatte kein Bock auf das ewige Gezanke.
    „ Warte... bitte bleib bei mir“, wisperte
    Taehyung mit zitternder Stimme und sah mich bittend an. Als ich weiter gehen wollte hielt er mich sanft am Arm fest. „ Bitte“; flehte er. Behutsam schüttelte ich sein Arm ab und verließ den Bahnhof.
    „ Danke Jimin jetzt hast du sie verkrauelt“, hörte ich Taehyung in der Ferne rufen. Unbeirrt lief ich weiter.

    Gerade als ich klingelte und meine Mutter mir die Tür öffnete, klingelte mein Handy. Meine Mutter hob ihre Augenbraue. Schnell ging ich dran.
    Lass es nicht Taehyung sein. Bitte.
    „ Prinzessin wir müssen reden“, sagte er sanft. „ Ich... kann nicht“, stammelte ich. Meine Mutter nickte mir zu und sagte ich sollte ihn abwimmeln. Hätte ich eine Wahl.
    „ Bitte Prinzessin“, flehte er.
    „ Nein“, sagte ich kühl und erschrak vor mir selber.
    „ P... Prinzessin? So... kenne ich dich nicht“, sagte er unsicher.
    Meine Mutter sah mich ernst an.
    „ Ja“, sagte ich nur und legte auf.
    Wütend sah ich meine Mutter an.
    Dann keifte ich: „ Bist du jetzt zufrieden?“ ohne ihre Antwort abzuwarten, schob ich mich an ihr vorbei ins Haus.


    In meinem Zimmer angekommen, griff ich nach meinem Handy. Jetzt musste ich Taehyung unbedingt alles erklären. Hecktisch tippte ich seine Nummer ein. Ewig tutete es.

    ‚ der Teilnehmer ist zur Zeit leider nicht erreichbar. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Piepton...‘
    Sagte eine Stimme aus dem Telefon, die nicht zu Taehyung gehörte. Schnell legte ich auf und sah mich ratlos um. Plötzlich klingelte mein Handy. War das Gedankenübertragung? In dem Glauben, das es V wäre ging ich dran.
    Dann stuzte ich. Die Nummer war unbekannt. „ Ja?“, fragte ich unsicher.
    „ Hey Luna. Hier ist Yoongi.“
    Wow er hatte mich noch nie angerufen. Woher hatte er überhaupt meine Nummer? „ Ist was passiert?“, fragte ich unsicher.
    „ Kann man so sagen...“, murmelte Yoongi. „ Was denn?“, harkte ich nach. „ gerade eben kam Taehyung total aufgelöst hier an. Auf die Frage was los war wollte er nicht antworten. Namjoon, Jin, Hoseok und Jungkook reden gerade mit ihm. Er weint wie ein Schlosshund. Jimin hat uns alles erzählt was er wusste. Dann hat Taehyung gesagt das es nicht nur deswegen währe. Danach hat er was von einem Telefonat mit dir gelabert. Was ist passiert?“ Ich schluckte.
    Das hatte ein Ungutes Ausmaß angenommen. „ Gib ihn mir mal“, forderte ich Yoongi auf. Ich hörte wie Yoongi was zu Taehyung sagte. Der erwiederte was. Kurz stille. Dann hörte
    Ich Yoongi sagen: „ Er will nicht. Jetzt Erzähl passiert ist“. Ohne zu antworten legte ich auf. Dann riss ich mein Fenster auf und kletterte wieder raus. Auf dem halben Weg dorthin versuchte ich noch einmal Taehyung zu erreichen. Keine Chance.

    Am Hotel angekommen, Schlich ich mich an der Rezeption vorbei, die nicht gerne sah wie ich hier rumlungerte und rannte zur Tür.
    Gerade als ich sie aufreißen wollte, klopfte ich und riss sie dann auf.


    7 Köpfe fuhren zu mir rum.
    „ Wow bist du schnell hier gewesen. Wir haben ja gerade erst telefoniert“, bemerkte Yoongi. Ich achtete nicht auf ihn und steuerte zu Taehyung. Der wand sein Kopf ab, als ich mich vor ihn hockte. Ich griff nach seinen Händen und sah ihn bittend an.
    Dann begann ich ihm zu erklären:
    „ Meine Mutter stand neben mir als ich mit dir telefonierte. Sie....“
    Ich konnte nicht ausreden, weil V mich stürmisch umarmte und wir zusammen auf dem Boden Landeten.
    „ oh man ich dachte schon...“, stammelte V und sah mich erleichtert an. „ Es tut mir leid“, sagte ich und umarmte ihn fest. „ Wollt ihr nicht langsam aufstehen?“, jimin sah gereizt zu uns- bzw. zu Taehyung runter. V rappelte sich auf hielt mir dann die Hand hin und half mir auf.

    „ Ich hab eine Idee“, rief Taehyung plötzlich. Verwirrt sah ich ihn an.
    „ Idee? Wofür?“, fragte Namjoon.
    Taehyung nickte in meine Richtung und sagte: „ wegen der Mutter von ihr.“ „ Schieß los“, rief ich erfreut.
    V grinste nur leicht und schüttelte den Kopf. „ Am besten du gehst heim. Du wirst es noch erfahren.“

    Wiederwillig machte ich mich auf den
    Heimweg. Ein blick auf die Uhr verriet mir das es gerade erst 15 Uhr war.
    Was hatte Taehyung wohl vor.
    Ich lief nicht auf direktem Weg Nachhause, sondern lief einen kleinen Umweg. Um 16.45 Uhr stand ich vor der Tür. Unsicher klingelte ich. Was für eine Laune würde meine Mutter wohl heute haben?

    65
    Meine Mutter öffnete die Tür und strahlte mich an. Oh nein. Was war jetzt los? „ Hallo mein Schatz“, flötete sie. „ Ist wer gestorben?“, fragte ich ängstlich. Sie lachte laut auf.
    „ Denk doch nicht immer so negativ.
    Nein wir haben Besuch.... Dein Freund ist hier.“ Wow wusste gar nicht das ich ein Freund habe. Meine Mutter zog mich in die Küche. Dabei flüsterte sie mir zu. „ Ich habe mich getäuscht und sie falsch eingeschätzt. Zuerst war ich sauer das der hier wieder aufgetaucht ist. Dann haben wir aber geredet und uns super verstanden. Er hat gesagt er währe dein Freund...
    Gott er ist so charmant und zuvorkommend....“
    Mit einer leiden Vorahnung betrat ich die Küche- und musste mir das Lachen verkneifen.
    Meine Vorahnung hatte sich bestätigt.
    Taehyung saß am Tisch, mit ordentlich zurechtgemachten Haaren und Anzug. Als er mich sah grinste er leicht und zwinkerte mir zu.
    „ Ah... ich hab sie so falsch eingeschätzt. Es tut mir leid mein Schatz. Taehyung wird heute mit uns zu Abend essen....“, hauchte meine Mutter. Verwirrt nahm mich neben“ meinem Freund“ Platz.
    Während meine Mutter anfing in der Küche rumzuwerkeln, beugte ich mich zu ihm und flüsterte: „ was machst du hier?“ „ Deiner Mutter zeigen das ihre Maßnahmen nicht von Nöten sind.
    Klappt doch“. Er grinste mich an.
    „ Und wieso Freund?“, fragte ich weiter.
    Sein grinsen machte einem unsicheren und verlegenen Gesichtsausdruck Platz.
    „ Naja irgendwas musste ich doch sagen... Außerdem shippt uns doch jeder Hm?“
    „ Ach ja“, die Stimme meiner Mutter
    Ließ uns rumfahren. „ Ich hab kein Problem damit wenn ihr rumturtelt oder rumknutscht... tut einfach so als währe ich nicht da.“ mit den Worten nahm sie wieder ihre Arbeit auf.
    „ Hast du gehört? Sie hat kein Problem damit“, Taehyung kicherte und strich mir über die Wange. Es war als würde ein Blitz durch mich schießen. „ U... und wenn.. i... ich d.. damit ein Problem hätte?“, stammelte ich obwohl ich wusste das dies nicht der Fall war. Taehyung sah mich leicht geknickt an. Dann sagte er: „ Das währe was anderes.“ Unsicher zog er seine Hand zurück.
    „ Dann sag mir wenn es dir zu viel wird. Weil etwas wie ein paar müssen wir schon rüberkommen. Sonst glaubt sie uns nicht.“
    „ Na ihr zwei? Hunger?“
    Meine Mutter stellte uns auf einem Teller Crépe hin. Daneben Schokoladencreme und Marmelade.
    Verwirrt sah ich zu ihr. Normalerweise war süßes abends verboten.
    Sie zuckte nur die Schultern. Dann fragte sie: „ Erzählt mal wie seit ihr zusammen gekommen..“
    Flehend sah ich zu Taehyung.
    Der griff sich seelenruhig nach einem Crépe und Begann zu erzählen.
    „ Luna hat uns ja auf die Tournee begleitet. Dort hat alles angefangen. Wir haben so viel Zeit mit einander verbracht... und sind uns näher gekommen. Ich hab mich nur nie getraut was zu sagen. Vor einem Monat ungefähr hab ich mich getraut sie zu fragen. Dann sind wir zusammen gekommen.“
    Erstaunt sah ich zu ihm.
    Wie konnte er sich so eine Lügengeschichte, auf die Schnelle ausdenken? Kurz versank ich in meinen Träumen. Ich wünschte die Geschichte würde stimmen.

    Vielleicht wünscht er sich das ja auch, das es so wahr....

    Vielleicht hat er einfach von seinen
    Wunschvorstellungen erzählt....

    Schnell verwarf ich den Gedanken.
    Ich war für ihn nur seine beste Freundin. Nichts weiter...

    Außerdem konnte so ein Mega Star wie er jede haben....

    Und ob er überhaupt Gefühle für mich hat, was ich stark anzweife, ist auch offen...

    Und selbst wenn er in mich verliebt währe, würde nichts daraus werden.
    Die Fans währen geschockt und enttäuscht, die Band sauer auf mich...
    Alles währe anders....

    Also hör auf dir Hoffnung zu machen Luna....


    „ Süße was hast du? Ist dir nicht gut?“ Ich schreckte hoch. Seit wann nannte mich Taehyung „ Süße “
    Achso er musste ja so tun...
    Ich nickte schnell und griff nach was zu essen.
    „ Ach ihr seit so süß... habt ihr euch schonmal geküsst?“, hauchte meine Mutter.
    „ Mama“, rief ich entrüstet.
    „ Was denn mich würde es interessieren...“, gestand sie.
    Taehyung sah mich von der Seite an.
    Ein leichtes schmunzeln erschien auf seinem Gesicht . Dann antwortete er: „ Aber natürlich Miss Anderson“
    Meine Mutter lachte auf.
    „ Bitte Taehyung. Ich hab dir doch das
    „ du“ angeboten.... aber erzählt mal... wie war es.“
    Taehyung sah unsicher zu mir.
    Ich holte tief Luft und schloss die Augen. Als ich sie wieder öffnete war ich in meiner Fantasy. Während ich redete, stellte ich mir die Szene genau vor.

    „ Es war während der Party... nein... danach. Die anderen hatten beschlossen schon vor zu gehen. Aber Taehyung hatte drauf bestanden mich heimzubringen. Wir standen vor der Tür. Alle Lichter waren aus. Nur die Laterne und Millionen Sterne spendeten und Licht. Der Vollmond lag verschlafen über der Nacht und erhellte unser Umfeld zusätzlich. Taehyungs Augen funkelten magisch in der Nacht. Er griff nach meiner Hand und zog mich langsam zu sich. „ Gute Nacht“
    Flüsterte er. „ Danke fürs heimbringen“, antwortete ich.
    Er lächelte. Dann nahm er mich in den Arm und küsste mich... und....“


    „ Luna... Danke das reicht“, unterbrach mich meine Mutter lächelnd. Dann stand sie auf und ging in die Küche. Mein Blick fiel auf Taehyung, der mich fassungslos anstarrte. Ich lachte leise.
    „ Was? Was du kannst kann ich schon lange...“

    „ Was hast du gemacht um dir sowas zu überlegen?“, fragte er.

    „ Naja ich hab es mir vorgestellt....“, gestand ich.

    „ Wow...“, er senkte seine Stimme.
    „ mir sind fast die Tränen gekommen.
    Deine Mutter hat sich verdächtig oft geschnieft. Also ich denke sie glaubt uns...“

    Ach ja richtig. Das ganze hier war ja nur Tarnung... nur ein Fake...


    Warum war das alles immer so kompliziert!



    Nachdem Taehyung gegangen war, kam meine Mutter zu mir.... jedoch blockte ich sie immer ab.

    „ Ah Luna Schatz was hast du? Ich wollte dir nur sagen das ich morgen erst spät heimkomme. Aber du hast ein Arzt Termin. Nichts schlimmes. Nur Kontrolle. Aber schaffst du das alleine?“ Ich nickte und machte dann meine Tür zu. Dann setzte ich mich aufs Bett und bemerkte eine Nachricht.

    „ Na Prinzessin? Hat alles geklappt?
    Morgen treffen?“

    Ich grinste leicht und antwortete:
    „ Tut mir leid ich habe morgen Kontrolltermin, Arzt.“

    Wir machten aus, das er und die anderen mich begleiten würden und wir danach noch durch die Stadt ziehen würden. Wie schafften sie es eigentlich ein komplettes Album zu schreiben wenn ich sie immer abhielt?





    „ Also Luna. Hier ist deine Karte.
    Weißt du wie du fahren musst?
    Mit der U Bahn nach....“
    „ Mama ich weiß wie ich fahren muss“.
    Meine Mutter gab mir einen Kuss.
    „ Ich liebe dich Luna Maus“.
    „ Ich dich auch... Tschüss mama“, antwortete ich hastig und sah zu wie sie das Haus verließ.

    Nach der Schule holte mich dann
    Jin mit den anderen ab.
    Ich stieg ein, und während wir fuhren wir über die Straße.
    „ Hier musst du abbiegen“, forderte ich Jin auf. Er tat was ich gesagt hatte und fuhr ab.
    „ Fahren wir auf dem Rückweg über die Autobahn zurück?“, bat Hoseok.
    „ Ähm okay?“, kam es von Jin, der vor dem Gebäude hielt, indem mein Arzt untergebracht war.

    Danach kam ich wieder raus.
    „ Und alles gut?“, fragte Taehyung besorgt.
    „ Klar. War nur Kontrolle“, antwortete ich lässig und stieg ein.
    „ Gut dann ab in die Stadt“, rief Namjoon grinsend.
    Wir wollten über die Autobahn, zurück nach Paris fahren und in die Pariser Innenstadt rein. Soweit so gut.

    Doch gerade als wir auf die Autobahn fuhren, bildete sich ein Stau.
    „ Wessen Idee war die Autobahn?“, fragte Yoongi gereizt.
    „ Vielleicht sagen sie im Radio was los ist. Luna übersetzt du?“, fragte Jin und drehte den Radiosender auf.
    „ Du kannst das auch auf Englisch einstellen“, gab ich zurück und drückte einen Knopf am Radio. Dann lauschten wir der Stimme des Radiosprecher:

    „.... und nun zu den Verkehrsnachrichten... a108
    Richtung Paris ( hab mir irgendwas überlegt xD) kommt es wegen schweren Verkehrsunfall zu 30 Minuten Verzögerung.
    Unfallursache ist noch unklar.
    Es ist jedenfalls bekannt das ein
    Auto mit rumänischen Kennzeichen ein Fahrzeug mit Pariser Kennzeichen gerammt hat. Wir halten sie auf dem laufenden...“



    „ Oh man... nur weil der Aus Rumänin nicht aufpassen kann stehen wir jetzt hier“, meckerte Yoongi.
    Der Stau fing an sich auf zu lösen.
    Wir könnten ein Stück weiterfahren.
    „ Hey Leute dahinten sind die zwei wagen. Ou... das nenn ich mal n‘ Wrack“, rief Jimin. Wir waren fast auf der Höhe des Unfalls.
    „ Guck mal. Das rumänische Auto hat kaum ein Schaden... eigentlich unglaublich wenn man sich das Pariser Auto ansieht... man das ist dem ja seitlich voll reingefahren und hat alles abgerissen“, erzählte Jungkook. In der Ferne hörte man
    Einen Krankenwagen.
    Mein Blick fiel auf das schwarze Wrack am Straßenrand. Die komplette Seite des Autos sah übel aus. Die Tür war aufgebrochen worden, um die verletzte Person zu behandeln, die wahrscheinlich im Krankenwagen saß, der gerade weggefahren war. Mein Blick fiel auf das Kennzeichen, und mir wurde heiß und kalt.
    „ Luna! Du bist kreidebleich“, bemerkte Jimin und Taehyung sah mich besorgt an.
    „ d... das Kennzeichen...“, krächzte ich. „ Was ist damit?“, fragte Yoongi.
    „ M... meine Mutter“, stammelte ich.
    Dann kamen mir die Tränen.

    66

    Ab hier erinnerte ich mich nur noch dunkel an die nächsten Geschehnissen. Wir sind natürlich sofort ins Krankenhaus gefahren. Jedoch erinnere ich mich nur noch verschwommen.
    „ die Dame am Empfang darf uns leider keine Auskunft geben...“, sagte Jungkook zerknirscht, als er den Warteraum wieder betrat.
    Besorgt sah er zu mir.
    Ich saß zwischen Jimin und Taehyung, wie ein Häufchen Elend und weinte.
    „ Was passiert jetzt eigentlich mit dir? Ich meine du kannst schlecht hier warten... wer weiß wie lange deine...“, Namjoon unterbrach Hoseok mit einem Tritt.
    „ Ist doch so“, maulte dieser.
    Ich schluckte und sah auf.
    „ So lange meine Mutter hier ist meinst du? Keine Ahnung. Mein Vater ist unerreichbar in Amerika... Geschäfte... und meine Tante wohnt in Pjöngjang... Ansonsten hab ich keine Familienangehörigen.
    Ich muss wohl eine schulische Genehmigung entgegen nehmen und zu meiner Tante reisen. Anders geht es nicht. Bis meine Mutter gesund ist werd ich dan wohl in Nordkorea festsitzen“.
    „ Komm doch zu uns“, schlug Hoseok vor.
    „ Es muss aber Familie sein. Sonst geht es nicht“, erwiderte ich.
    „ Gut. Dann bleiben wir eben mit dir hier und du gehst regulär zur Schule“, schlug Jimin vor.
    „ Dürft ihr das überhaupt?“, wand ich ein.
    Jimin nickte selbstsicher und grinste.
    „ Luna Anderson?“
    Hecktisch sprang ich auf, als ein Arzt meinen Namen aufrief.
    „ Kommt. Ich erzähle was mit ihr ist“, sagte er und sah und nacheinander an. Brav folgten wir ihm durch die Gänge. Kurz vor den OP Sälen bog er ab und öffnete eine tür. Hinter dieser Tür war ein kleines Zimmerchen.
    Schien sein Büro zu sein.
    „ Tut mir leid aber ihr müsst draußen warten“, sagte der Arzt zu Den BTS membern. Und so ging ich alleine in das Heiligtums dieses Arztes.

    „ Ich nehme an das du ihre Tochter bist. Guten Tag. Mein Name ist
    Professor ernst. Ich möchte dir über den Befund deiner Mutter erzählen. Die hatte Glück im Unglück.
    Ihre Beine hat sie sich beide gebrochen. Außerdem den Arm verstaucht. Dann ist noch was an ihrer Wirbelsäule verrutscht, was wir operativ noch entfernen müssen. Aber zum Glück ist sie nicht gelähmt, wie es eigentlich der Fall sein sollte.
    Jedoch hat sie Atemprobleme.
    Ihr Zustand ist aber stabil. Magst du zu ihr?“
    Ich konnte nur stumm nicken. Wir gingen aus dem Büro.
    Die anderen sahen uns gespannt an.
    „ ich komme gleich noch einmal“, flüsterte ich und folgte dem Arzt. Wir betraten ein Zimmer, indem zwei Betten standen. In dem einen lag eine Frau. Als sie den Arzt erblickte keifte sie los:“ das Essen hier ist unzumutbar!“
    Er lächelte ihre Beschwerde freundlich weg und deutete auf das zweite Bett. Indem lag meine Mutter. Angeschlossen an Kabeln.
    Ich spürte wie mir die Tränen kamen.
    Meine Mutter öffnete langsam ihre Augen, und ihr Blick viel auf mich.
    Ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen. Dann ging ein lautes piepen los. „ Ich denke das reicht. Du kannst in den Ferien gerne noch einmal vorbeikommen.“, sagte der Arzt hastig und drückte mich aus dem Zimmer.
    In den Ferien.... das dauerte noch eine Woche!


    Resigniert machte ich mich auf den Weg zu den anderen.
    „ Und?“, fragte Jin sofort besorgt.
    Ich erzählte ihnen von der Lage.
    „ Okay. Dann gehst du jetzt noch eine Woche zur Schule. Wenn es für dich okay ist bleiben wir dann solange bei dir daheim und passen auf dich auf“, schlug Namjoon vor.
    Ich nickte und zog mein Handy hervor, um mein Vater zu erreichen.

    ‚ Zur Zeit ist niemand erreichbar bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalt....‘
    Ich legte auf und sah zu Boden.
    Dann wisperte ich: „ Lass heimfahren“.

    Auf dem Weg nachhause war die Stimmung getrübt. Auch daheim änderte sich nichts daran.
    Wir bereiteten alles für die Nacht vor und aßen dann zu Abend.
    „ Ich geh dann mal schlafen. Kommt ihr alleine klar?“, fragte ich tonlos.
    „ Natürlich. Geh nur“, forderte mich Hoseok freundlich auf.


    Es war 23 Uhr als ich die Schritte auf den Flur vernahm.
    Meine Tür wurde geöffnet.
    Schnell setzte ich mich aufrecht hin und lächelte. Ich hoffte das Taehyung mir Gesellschaft leisten wollte.
    „ Luna? Darf ich heute Nacht bei dir bleiben?“
    „ k... klar“, stammelte ich Überrascht.
    Es war Jimin.
    Er kam langsam auf mich zu. Ich sah sein Lächeln in dem schwachen Lichtschein, die die Straßenlaterne draußen spendete. Jimin setzte sich neben mich auf mein Bett.
    Weil ich mir komisch vorkam setzte ich mich auch aufrecht hin. „ es tut mir leid was alles passiert ist. Aber denk dran. Ich bin für dich da“, flüsterte er und zog mich in eine Umarmung. Ich war so perplex das ich nicht reagieren konnte. Ich spürte seinen Atem im Nacken.
    Nach kurzer Zeit entspannte ich mich
    Und legte mein Kopf in seine Halskuhle. ( weiß wer was ich meine? XD ) Meine Augen wurden immer schwerer. Das schien auch Jimin zu bemerken. Denn er wisperte: „ Schlaf ruhig. Ich pass auf das dich niemand klaut Prinzessin“. Taehyung hat das selben mal zu mir gesagt. Vor vielen Nächten... es war schon ewig her.
    Bevor ich mir weiter Gedanken machte, schlief ich ein.


    „ Luna.... luuuuuna“, hörte ich jemand neben mir sagen. Dann wurde ich angestupst. Verschlafen öffnete ich meine Augen und sah in Hoseoks Gesicht. Woah Das war nah. Ruckartig schreckte ich auf, wurde aber von Jimin zurückgezogen. Dann kuschelte er sich wieder an mich.
    Hoseok grinste und stieß Taehyung in die Seite, der sauer auf uns hinab sah.
    Erneut versuchte ich mich aus Jimin griff zu befreien, wurde aber sofort wieder zurückgezogen.
    Schließlich platzte Taehyung der Kragen. Er machte einen Satz nach vorne und rüttelte Jimin unsanft, ja sogar recht grob, am Arm.
    Jimin schreckte hoch und ließ mich los. Taehyung nutzte die Chance und zog mich zu sich.
    „ Wasn?“, brabbelte Jimin.
    „ Ich würde es toll finden wenn du sowas unterlassen könntest“, zischelte Taehyung.
    Jimin grinste nur provokant.
    „ Ich geh mich mal fertig machen“, piepste ich und verschwand schnell aus der Gefahrenzone.

    „ Was ist denn mit den beiden los?“, fragte Hoseok der mir gefolgt war, und mir beim Zähneputzen zusah.
    „ Wasch weisch isch“, nuschelte ich.
    „ Weißt du wie ich das auffasse? Beide haben sich in dich verguckt und sind jetzt auf den anderen eifersüchtig“, Hoseok lachte kurz.
    Ich sah ihn lange an.
    Dann spülte den scharfen Geschmack der Zahnpasta aus.
    „ Bezweifel ich. Erstens ist Taehyung mein bester Freund und jimin ein guter Kumpel. Zweitens, schau mich doch mal an. Ich bin langweilig....“, fing ich an aufzuzählen, wurde aber unterbrochen.
    „ Ich hab mich mit dir noch nie gelangweilt. Du bist witzig, nett und hilfsbereit... außerdem hast du ein großes herz und immer ein offenes Ohr. Mit dir kann man echt Spaß haben.... es ist einfach toll mit dir Zeit zu verbringen. Und diese Ansicht Teile ich mit jedem Mitglied.“
    Ich wich Hoseoks Blick nach seiner kleinen Rede aus.
    „ Schau mich an“, forderte er mich auf. Zögernd sah ich ihn an und blickte in seine Warmherzigen Augen die neugierig funkelten.
    „ Mir ist was aufgefallen“, hörte ich ihn sagen. Mir wurde heiß und kalt.
    Was war ihm aufgefallen?
    „ Naja... also...“, druckste er herum.
    „ Ja?“, hauchte ich regelrecht vor Angst, vor seiner Frage.
    „ Du magst Taehyung oder?“
    Ich nickte und antwortete:
    „ Klar. Er ist immerhin mein bester Freund und....“
    „ So meinte ich das nicht.“
    Ich schwieg.
    Ich wusste wie er es meinte.
    Aber beantworten wollte ich ihm seine Frage nicht. Es reichte wenn Jin davon wusste und Yoongi auch drauf und dran war, Wind von der Sache zu bekommen. Ich hatte sogar das Gefühl das Jungkook etwas ahnte. Und wenn es Hoseok wusste, würde es morgen ganz Asien wissen.
    „ Luna? Magst du mir meine Frage nicht beantworten?“
    Ich schüttelte den Kopf.
    Nicht hier. Nicht jetzt.
    „ Ich muss mich für die Schule fertig machen“, piepste ich und verließ das Bad.

    67
    In der Schule konnte ich mich auch nicht konzentrieren. Andauernd schweiften meine Gedanken zu meiner Mutter. Was ist wenn sie es nicht schaffen würde? Was wenn...
    „ Luna! Lös bitte die Aufgabe!“
    Ich sah zu Cassandra, und von ihr zu Juliette. Sollte ich den beiden davon erzählen? Vielleicht könnten sie mir helfen und...
    „ Luna!“
    Ich schreckte hoch.
    Wie lange rief mein Mathelehrer schon nach mir.
    „ I... ich kann nicht...“, stammelte ich.
    Und zu meinem Ärger fing ich an zu weinen.
    Mein Lehrer zuckte zurück als hätte ich ihn angespuckt.
    Cassandra sprang auf und rannte zu mir. Sie legte mir den Arm um die Schulter und zog mich hoch.
    Während sie mich aus dem Klassenraum buxierte sagte sie zu meinem Lehrer: „ Ich geh kurz mit ihr raus“. Der nickte nur perplex.

    Wir setzten uns auf den Schulhof und schnappten frische Luft.
    „ Also... was ist passiert?“, fragte sie sofort.
    Ich erzählte ihr was vorgefallen war.
    Cassandra sah mich mit großen Augen an.
    „ ja was? Und in dem Zustand kommst du in die schule? Du hättest beurlaubt werden sollen... so kannst du dich doch nicht konzentrieren und verhaust alles.“
    „ Eine Beurlaubung ist hier wirklich angebracht“, sagte mein Mathelehrer der mir anscheinend gefolgt war.

    Und so kam es das ich schon um kurz nach 10 Uhr auf dem Weg nachhause war.

    Leise schloss ich meine Haustür auf.
    „ Ach Hallo Luna Kind“.
    Verdammt nicht schon wieder Madame Dupas.
    Ich sah zu ihr und lächelte freundlich obwohl sich die alte Schachtel
    Ihr Luna Kind sonst wohin stecken konnte.
    Sie kam auf mich zu und plapperte fröhlich drauf los: „ Sag mal kann es sein das diese 7 Kerle bei euch ein und aus gehen?“
    „ Sie wohnen hier Übergangsweise“, erklärte ich.
    „ als ich in deinem Alter war, gab es das nicht mit Jungs besuche. Mein Freund konnte ich immer nur in der Schule treffen. Gott wie hatte ich Alfred gern. Ist einer von denen dein Freund? Wundern würde es mich nicht. So gutaussehend....
    ich tippe ja auf den Jungen Mann... ich glaube du hast ihn Taehyung gennant.... Ach ja hast du mitbekommen das der große Lulatsch eine Freundin hat? Er und deine beste Freundin... waren gestern spazieren... und vorhin hab ich sie auf zusammen weggehen sehen.“ Ich sah sie Überrascht an.
    Cassandra und Jin? Wusste ich ja gar nicht....
    Ich lächelte schwach und wollte was erwidern.
    „ Tut mir leid ich muss weiter. Meine bingo Freunde warten“, mit den Worten verabschiedete sie sich.
    ( wenn meine nachtbarin wüsste das sie meine Inspiration für Madame dupas ist xD )



    Ich betrat unser Haus.
    Es roch nach essen.
    Grinsend ging ich auf die Küche zu und öffnete sie mit den Worten.
    „ Hallo Jin....“
    Dann blieb ich stehen und starrte in die Küche. Dort stand Taehyung.

    „ Was machst du da?“, rief ich.
    Er sah übermüdet und verzweifelt zu mir.
    „ Jin hat was vorbereitet. Ich sollte es aufwärmen. Er wollte nämlich noch einmal weg.“
    Ich wusste wo er hin wollte.
    „ Ähm Tae du lässt gerade alles anbrennen“, machte ich ihn drauf aufmerksam.
    „ verdammt“, rief er und knallte das Essen in die Tonne.
    Leicht grinsend zückte ich mein Handy.
    „ Ich ruf den Pizza Dienst“.

    Wenig später saßen Die anderen member und ich im Wohnzimmer und mümmelten Pizza. Nur Jin fehlte.
    „ Weiß einer von euch wo Jin ist?“, fragte ich gerade.
    „ Der...“, fing Hoseok an, wurde aber von Türen Geklapper unterbrochen.
    Jin betrat den Raum. Er strahlte und sah so happy aus.
    „ Hallöchen“, rief er grinsend und klaute sich ein Stück von Yoongis Pizza.
    „ He“, rief dieser empört.
    „ Wo warst du?“, fragte ich neugierig.
    Jin sah zu mir und wurde rot.
    Dann druckste er eine Weile herum.
    „ Ach vergiss was ich gefragt hab. Meine Nachbarin hat mir vorhin schon erzählt wo sich der Lulatsch und meine beste Freundin so rumtreiben“, grinste ich.
    Jin sah Überrascht zu mir.
    „ Die hat uns gesehen?“
    Ich lachte leise.
    „ Die sieht alles. Die hätte locker bei der Staatssicherheit arbeiten können....“
    „ Und wie ist es gelaufen?“, fragte Jimin neugierig.
    Gespannt sahen wir alle zu Jin.
    Seine Wangen verfärbten sich wieder rosa. Dann nuschelte er.
    „ Wunderbar... wir waren im Café... hach ich wünschte ich könnte Gedanken lesen... sonst werde ich nie erfahren was sie von mir hält“.
    Unwillkürlich musste ich grinsen.
    Das sich solche Beliebten mega Stars über sowas Gedanken machen müssen.
    „ Sie mag dich. Vertrau mir Jin. Sie ist meine beste Freundin“, rutschte es mir
    Raus.
    „ Ihr redet über sowas?“, fragte Jungkook und alle sahen mich neugierig an.
    „ Ähm... ja?“, stammelte ich.
    Taehyung grinste mich an.
    „ Gut... dann fahr ich gleich mal bei ihr vorbei um die auszuhorchen ob du mich magst....“
    „ Bild dir bloß nichts ein“, lachte ich.
    Taehyung sah mich gespielt traurig an. „ Soll das heißen du magst mich nicht?“
    „ Natürlich mag ich dich. Du bist mein bester Freund“.
    ‚ Noch dazu bist du mein Bias.
    Außerdem bin ich seit unserer ersten Begegnung in dich verliebt‘
    Fügte ich in Gedanken zu und wurde rot. Taehyung schien das nicht mitzubekommen und nahm mich lachend in den Arm.


    „ Prinzessin? Kann ich mal kurz mit dir reden?“
    Diesmal war es Taehyung, der das mitten in die Nacht fragte und an meiner Zimmertür stand.
    „ Klar... komm und mach die Tür zu“. Ich setzte mich aufrecht hin und sah in seine Richtung, konnte jedoch nur ein Schatten sehen.
    Der Schatten ging an meinem Bett vorbei und stellte sich ans Fenster.
    „ Ist alles in Ordnung?“, fragte ich besorgt. Normalerweise kam er doch immer direkt zu mir.
    „ Ja... nein... weiß nicht... ich hab eine Frage.... Magst du Jin?“
    Verwundet sah ich ihn an.
    „ Ähm... ja... ich verstehe mich gut mit ihm... er ist wie ein Bruder für mich und ist immer für mich da.“
    „ Bin ich doch auch...“, warf Taehyung ein.
    Lachend stand ich auf, ging zu Taehyung und umarmte ihn von hinten. Dann säuselte ich ihn sein Ohr.
    „ Du klingst fast so als wärst du eifersüchtig“.
    Er drehte seinen Kopf leicht so dass er mich etwas sehen konnte. Dann nuschelte er.
    „ Ich will dich nicht teilen“.
    Verwirrt sah ich ihn an und wartete auf weitere Erklärungen.
    Doch es kamen keine.
    Taehyung schwieg.

    68
    „ Taehyung? Ist alles okay?“
    „ Nein....“
    Schnell ließ ich ihn los, ging zum Lichtschalter und machte das Licht an.
    „ Was ist denn?“, fragte ich und sah zu ihm.
    Langsam drehte er sich zu mir und sah mir tief in die Augen. Eine gewaltige Gänsehaut Jagte über meine Haut.
    „ Ich hab das Gefühl das du jeden lieber magst als mich. Du bist immer bei Jin. Mit Jimin flirtest du sogar und....“
    „ Warte mal. Jimin flirtet vielleicht mit mir aber ich nicht mit ihm!“, warf ich ein. Er winkte ab. „ Darum geht es doch gar nicht.“
    Langsam ging ich auf ihn zu und sagte leise:“ Glaub mir Taehyung, von allen mag ich dich am meisten.“
    Er lächelte schwach.
    „ Wirklich?“
    Ohne zu zögern nickte ich heftig.
    „ kannst du dich trotzdem etwas von Jimin fern halten?“
    Ich grinste etwas bei seiner Frage.
    „ Aber natürlich, Taehyung.“
    Er fing auch an zu grinsen.
    „ Danke Prinzessin.“


    Am nächsten morgen weckte mich Taehyung, indem er sanft an meinem Arm rüttelte. „ Wasn?“, fragte ich verschlafen und richtete mich auf.
    „ Es ist schon 07.30 Uhr. Du hast doch Schule... und ich muss gleich los, wir wollen ein Lied aufnehmen gehen.“
    Ich schüttelte den Kopf und erklärte:
    „ Ich habe heute frei“. Verwundert
    Sah er mich an. Dann stammelte er.
    „ O... oh... gehst du deine Mutter besuchen?“
    Ich nickte. Heute würde ich erfahren wann sie nach Hause kommt.
    „ Viel Glück“, wünschte mir Taehyung... zögerte und fragte: „ Kann ich dich begleiten?“
    Ich schüttelte den Kopf.
    „ Ihr arbeitet doch am neuen Album!“
    Jetzt schüttelte Taehyung seinen Kopf. „ Namjoon nimmt seinen Solo Part heute auf.“
    Und so kam es das wir zusammen die Wohnung verließen.

    „ Ach hallo ihr beiden.“
    Verdammt nicht die schon wieder.
    „ Guten Tag Madame“, begrüßte Taehyung sie artig.
    Sie kam auf und zu und strahlte.
    „ So Lob ich das. Sehr zuvorkommend dein Freund. Erinnert mich an meinen Alfred... Gott hab ich ihn selig.... wohin wollt ihr denn?“
    „ Wir möchten ins Krankenhaus“, erklärte Taehyung.
    Madame Dupas sah uns verwundert an.
    „ Mutter“, sagte Taehyung nur.
    Madame dupas Augen weiteten sich und sie sah auf meinen Bauch.
    Dann hauchte sie.
    „ Großer Gott Luna Kind du bist erst 17! Und er hier ist doch auch ein bisschen zu jung um Vater zu werden.“
    Was? Wow da hat sie wohl was falsch verstanden.
    Wild fuchtelte ich mit meinen Händen rum und stammelte.
    „ W.. was! Nein nein nein! Meine Mutter ist im Krankenhaus! Mit mir ist nichts!“ ich sah zu Taehyung der rot geworden war und kicherte.
    Madame Dupas Gesichtszüge entspannten sich.
    „ Achso“, murmelte sie. Dann hatte sie es plötzlich sehr eilig davon zu kommen.
    Bevor sie es sich anders überlegen konnte, stiegen wir ins Auto.
    Während ich den Wagen startete, kriegte sich Taehyung nicht mehr.
    Erst als ich vor dem Krankenhaus parkte hörte er auf zu lachen und sah mich ernst an.
    „ Sorry wegen eben... ich fand’s witzig... Wetten morgen denkt sie wir heiraten?“
    Ich lachte leise bei dem Gedanken und stieg aus.
    Taehyung folgte mir und erzählte:
    „ Denk dran mein Stagename ist V.
    V steht für Victory und Victory für Sieg... ich bin also dein Glücksbringer.“
    „ Nerviger Glücksbringer“, lachte ich, stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn auf die Wange.
    Er grinste.
    „ Du findest mich nervig Prinzessin?“
    Er klammerte sich an meine Hüfte und versuchte mich zu Boden zu reißen.
    Lachend versuchte ich mich zu wehren.
    Doch gerade als er fast gewonnen hätte, rief uns ein alter Herr zu:
    „ He! C‘est ne pas un Terrain de jeux!“
    „ Was will der?“, fragte Taehyung und hörte auf gegen mich zu kämpfen.
    „ Er will das wir aufhören! Das ist kein Spielplatz“, erklärte ich grinsend.
    Taehyung sah zu dem Mann im Rollstuhl und rief: „ Pardon Monsieur“
    Kichern betraten wir das Krankenhaus.
    An der Rezeption saß eine Dame die uns mit hochgezogenen brauen musterte.
    „ Hallo... Ähm... mein Name ist Luna Anderson. Ich.... wollte.... also ich hab ein Gespräch mit dem Arzt der Catrin Anderson behandelt“, stammelte ich.
    „ Nur du oder auch er?“, sie deutete auf Taehyung der unsicher schaute, weil er kein Wort verstand.
    „ Er auch“, echote ich.
    „ Zimmer 1407 2 Etage“, herrschte sie. Sie hatte was an sich, was mich an einen General erinnerte.
    „ Merci“, sagte ich schnell und zog Taehyung hinter mir her in den Fahrstuhl.
    „ Ich hab zwar nichts verstanden aber die war recht unhöflich“, bemerkte mein Bias und sah kühl auf die Fahrstuhltür. Ich winkte ab und stieg aus dem Fahrstuhl.
    „ Welche Nummer?“, fragte Taehyung.
    „ 1407“, wiederholte ich und deutete auf eine Tür.
    Wir klopften und warteten bis und der Arzt die Tür auf machte.
    „ Hallo Luna.... und.... freund?“ begrüßte er uns mit fragenden klang.
    Ich nickte einfach schnell.
    Auf Taehyungs Gesicht erschien ein grinsen.
    „ Kommt rein“
    Wir betraten den Raum.
    Ich hab mit allem gerechnet, aber nicht das merken Mutter aufrecht im Bett sitzt, uns anlächelt und,
    „ Hallo ihr süßen“, sagt.
    „ h... hallo“, stammelten wir perplex.
    Von dem Unfall war keine Spur mehr.
    Lediglich eine kleine Narbe über dem Auge und einem riesigen blauen Fleck am hals.
    „ Deine Mutter kann übermorgen wieder heim“, verkündete der Arzt.


    Es war schon nach 20 Uhr, als Taehyung und ich das Krankenhaus verließen.
    „ Ich sagte doch ich bring dir Glück“, lachte Taehyung, packte mich und hob mich auf seinen Rücken.
    Lachend hielt ich mich fest, während er mich zum Auto transportierte.
    „ Darf ich dir was erzählen Luna? Aber du darfst es keinem weiter sagen....“
    Gespannt sah ich zu ihm.
    „ In den neuen Album haben wir ein Lied über dich geschrieben... also... man merkt nicht sofort für wen es ist aber in den lief geht es um eine enge Verbündete mit der wir schon so viel erlebt haben....“
    „ Was echt? Man ihr seit so süß“.
    Lachend umarmte ich ihn.
    „ genau genommen war es meine Idee“, machte er mich strahlend drauf aufmerksam.
    „ Oh Tae....das ist so... njaaa... cute“.
    Ich strahlte ihn an.
    Er strahlte zurück und blieb mit mir vor dem Auto stehen.
    „ Was bekomm ich dafür?“, fragte er.
    Ich stuzte und grinste ihn unsicher an.
    „ Was hättest du denn gerne?“
    Er tat so als würde er überlegen.
    „ Ich will dafür.... einen Kuss.“
    Er sah mich an und seine Augen leuteten. Weil er gegen die Sonne stand konnte ich sein grinsen nur erahnen weil ich nur seine Silhouette erkennen konnte. Er fuhr sich durch die Haare und lächelte unsicher.
    „ Du willst was?“, wiederholte ich und wurde rot.
    Er lachte leise.
    „ Ganz recht Prinzessin. Als Belohnung wünsche ich mir einen Kuss.“

    69
    „ I.... ich.... also.... Ähm....“, haspelte ich.
    Taehyung‘s selbstsicheres grinsen verschwand und machte seinem unsicheren Gesichtsausdruck Platz.
    „ H... hör mal Prinzessin. Du musst nicht wenn du nicht willst.... ist okay...
    Schade... mich hat schon immer interessiert wie Mädchen aus Frankreich küssen....“
    Sein grinsen wirkte gezwungen.
    „ Dann denken doch alle wir wären zusammen“, warf ich ein.
    War ich eigentlich komplett bescheuert? Da hatte ich die Chance meines Lebens und versuchte diese abzuwimmeln.
    „ Muss ja keiner erfahren“, raunte er und sah mir tief in die Augen.
    Die nächste Gänsehaut überfiel mich und meine Knie gaben fast nach.
    Ich holte tief Luft.
    „ Soso du willst also wissen wie französische Mädchen küssen...
    Warum fragst du nicht Juliette oder Cassandra?“
    Auf einer Skala von 1 bis 10 wie dumm war ich eigentlich?
    „ Weil ich dich am meisten mag und du meine beste Freundin bist?“
    Ich wiegte den Kopf und kratzte meine letzten Reste Mut zusammen.
    „ Gut.... okay....“, sagte ich mir zitternder Stimme.
    „ Was echt jetzt? Das.... ich wollte...
    Naja... du würdest das echt machen?“, haspelte er.
    „ Warte? Das war ein Test?“, fragte ich und wurde Knall rot.
    Super total blamiert.
    „ Ursprünglich ja.... jetzt... aber nicht mehr....“, flüsterte er und zog mich zu sich. Mir wurde richtig warm.
    Ich fühlte mich als würde ich gerade in Winterklamotten auf den Bahamas rumhüpfen.
    „ Also.... das ist das hier nur ein kleines Experiment zwischen zwei Freunden?“, wiederholte ich.
    „ Wenn du es so nennen magst?“, druckste Taehyung herum, schmunzelte und kam meinem Gesicht immer näher.
    Nun trennten uns nur noch wenige Zentimeter von einander.
    Ich schloss die Augen und versuchte meinen Puls zu beruhigen.
    Eine Hitzewelle übermannte mich und verpasste mir die dritte Gänsehaut.
    Alles um mich herum wurde unscharf.
    Ich war so aufgeregt das ich am liebsten mich umgedreht hätte und davon gelaufen währe.
    Ich hatte Panik.
    Für ihn war das vielleicht nichts weiter als ein kleiner Kuss zwischen zwei Freunden, aber für mich war das... ein Moment.... ein Moment denn ich wahrscheinlich nie vergessen werden würde....

    Gerade als ich seine Lippen treffen sollte, drehte ich hastig mein Kopf zur Seite. Meine Angst, Nervösheit und Panik hatte gesiegt.
    Anstatt seine Lippen traf ich ganz knapp vorbei seine Wange.
    Verwirrt schlug er die Augen auf und sah mich fragend an.
    Ich riss mich aus seinen Armen und murmelte.
    „ Sorry“.
    Er winkte ab und murmelte.
    „ Ist schon okay.... tut mir leid... ich hätte den Vorschlag nicht machen dürfen....“
    Ich sah zu Boden.
    Was war ich für ein dummes Suppenhuhn!
    Die Chance, den Typ meiner Träume zu küssen? Und was mach ich!
    Faile Und mache ihm ein schlechtes Gewissen....
    „ Schwamm drüber... vergessen wir es?“, fragte er zögernd.
    Ich nickte schnell.
    Und so stiegen wir schweigend in den Wagen.


    Auch die Fahrt über schwiegen wir uns an. Ich war in meinen Gedanken verloren.
    „ Jetzt hast du schon zum dritten Mal nicht geblinkt“, holte mich Taehyung in die Realität zurück.
    Ich schreckte hoch.
    „ Hm?“
    Er lachte.
    „ Ach Prinzessin.... du bist so süß“.
    Ich wurde rot und versuchte mich wieder auf die Straße zu konzentrieren, was nach diesem Satz echt schwer war.

    Den Wagen stellten wir vor dem Haus ab und stiegen aus.
    „ Na ihr beiden? Wo wart ihr noch so lange?“
    Yoongi lehnte sich aus dem Fenster und sah zu uns hinab.
    „ Wir waren feiern“, sagte ich ironisch, ging zur Tür und schloss auf.
    Taehyung folgte mir.
    „ Und wie geht es deiner Mutter? Ist alles okay? Wann kommt sie nach Hause?“
    Kaum waren wir durch die Tür rein,
    Arbeitete Jin seinen Fragekaterlog ab.
    „ Ihr geht es gut, es ist alles okay und sie kommt übermorgen heim“, arbeitete ich seine Fragen ab.
    Jin wollte was erwiedern, aber da schob ich mich an ihm vorbei,
    Murmelte „ Müde“ und ging in mein Zimmer.


    Gedämpft hörte ich stimmen aus dem Wohnzimmer. Leise stand ich aus dem Bett und Schlich zur Tür.
    Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es schon 23 Uhr war.
    Lautlos öffnete ich meine Tür und huschte durch den Gang. Vor dem Wohnzimmer blieb ich stehen.
    „ Und sie hat dann einen Rückzieher gemacht?“, fragte Jungkook gerade.
    „ Ja.... schade eigentlich“, gestand Taehyung. Ich wurde sauer. Hatten die eine Wette am laufen.
    „ Wahrscheinlich wollte sie nicht weil sie auf mich steht“, munkelte Jimin.
    „ Das glaubst du doch selbst nicht... nein nein... ich denke Taehyung ist es“, orakelte Hoseok.
    Ich atmete tief ein um nicht loszukeifen. Was sollte das?
    War ich ein Wettobjekt!
    Wütend tapste ich zurück ins Zimmer, schmiss mich aufs Bett und schlief ein.


    Am nächsten morgen wachte ich auf und war mir selbst Unsicher. Hätte ich es doch nur geträumt? Ich entschied
    Die Dinge auf sich beruhen zu lassen und ging in die Küche.
    Dort lag ein Zettel.

    „ Prinzessin,
    Nicht sauer sein das wir weg sind.
    Aber wir haben heute und morgen noch Sachen abzuarbeiten. Außerdem hätten wir sowieso gehen müssen da deine Mutter morgen kommt. Aber wenn du magst können wir uns übermorgen treffen oder so.

    Taehyung“


    Ich nahm den Zettel und steckte ihn in meine Hosentasche.
    Übermorgen war mein Geburtstag.
    Den wollte ich unbedingt vor den
    7 geheim halten.
    Hoffentlich würde alles so klappen wie ich es wollte.
    Es musste so aussehen als ob mein Geburtstag ein ganz normaler Tag ist.
    Ich griff nach meinem Handy und versuchte Cassandra zu erreichen.
    Keine Chance. Juliette bekam ich auch nicht ans Handy.
    Mein Blick fiel auf Noahs Kontakt.
    Sofort bekam ich ein schlechtes Gewissen. Ich hatte mich kein einziges mal gemeldet.
    Gerade als ich anrufen wollte, fiel mir die Sache mit der Zeitverschiebung ein. Dort war es gerade 4 Uhr irgendwas. Ihn konnte ich also auch nicht anrufen.
    Und so kam es das ich einen ganzen Tag damit verbrachte, den Tag rumzukriegen.
    Wer hätte gedacht, das mir ohne BTS
    Total langweilig werden würde?

    70
    Doch auch diesen Tag, diese Nacht und den nächsten morgen bekam ich rum. Ich saß gerade am Küchentisch, als ich das Türschloss hörte.
    Schnell sprang ich auf und fiel meiner Mutter in die Arme.
    „ Mama!“
    „ Hallo mein Schatz“, lachte meine Mutter.
    „ Ich hab dich so vermisst! Ist alles okay?“, fragte ich und drückte sie an mich.
    „ Jaja...“, lachte sie und musterte mich unsicher.
    „ Was ist denn Mama?“
    „ Du siehst so blass aus, Kind... geh doch etwas Fahrrad fahren“.
    Ich nickte, obwohl ich keine Lust hatte. Ich wollte sie nicht verärgern.
    Und so saß ich kurze Zeit später auf meinem Rad und düste durch die Stadt.
    Mein letzter Tag als 17 Jährige hatte begonnen.....


    Erst spät abends kehrte ich zurück nach Hause.
    Da ich annahm das meine Mutter schon schlief, schloss ich leise die Tür auf und öffnete sie geräuschlos.
    Nach kurzem Zögern schaltete ich das Licht ein und erschrak. Meine Mutter saß auf dem Sofa und sah mich an.
    „ Auch wieder da? Ich hab mir sorgen gemacht“.
    „ Sorry Mama“.
    Sie winkte ab und lächelte.
    „ Gute Nacht Luna. Geh schlafen. Es ist spät. Außerdem hast du morgen Geburtstag....“
    Ich nickte und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer.


    „ Happy Birthday to you
    Happy Birthday to You
    Happy Birthday happy Birthday
    Happy Birthday to You“
    Ich schlug die Augen auf und lauschte dem Ständchen meiner Mutter.
    Als sie fertig war setzte ich mich auf und strahlte sie an.
    „ Komm jetzt gibt es Kuchen und Geschenke“.
    Lachend sprang ich auf und folgte ihr in die Küche.


    Meine Mutter saß erwartungsvoll am Tisch und musterte mich strahlend.
    Auf dem Tisch waren Geschenke aufgebaut.
    Zwei kleine dickere rechteckige Pakete und ein großes rechteckiges.
    Dazu noch ein Geburtstagskuchen und ein Blumenstrauß.

    Ich entscheide mich spontan für eins der kleineren und riss das Einwickelpapier herunter.
    Es war ein Roman über ein afrikanisches Mädchen das als Model Weltkarriere gemacht hat.
    „ Klingt spannend“, sagte ich zu meiner Mutter und bedanke mich.
    In dem anderen kleinen Geschenk steckt ein gerahmtes Foto vom Eifelturm. Es ist grau-weiß und sieht recht professionell aufgenommen aus.
    „ Nun das große! Dein Vater hat es hier her geschickt“, erzählte meine Mutter und deutete auf das Paket.
    Neugierig öffnete ich die Schachtel und hob ein Kleid heraus.
    Das Oberteil des Kleides war schwarz weiß gestreift, und der Rock des Kleides war schwarz.
    „ Es ist schön...“, stammelte ich überwältigt. Es gefiel mir gut.
    „ freut mich... gehst du heute weg?“, fragte meine Mutter.
    „ Ja... ich bin mit Taehyung verabredet“, gestand ich.
    Die nickte, lächelte und wünschte mir viel Spaß.
    Ich angelte mir ein Stück Kuchen und verschwand dann in meinem Zimmer.

    Wenig später stand ich unter dem Eifelturm und wartete auf Taehyung.
    Mein neues Kleid hatte ich bereits angezogen.
    Außerdem hatte ich mir einen Blumenkranz mit weiß rosa Blumen aufgesetzt.
    Taehyung Bog um die Ecke und rief mir von weiten entgegen.
    „ Ich komme schon... wow du siehst toll aus“. Er umarmte mich und wir zogen die Küsschen rechts Küsschen links Nummer ab die in Frankreich so beliebt war.
    „ Na wie geht es dir?“, fragst ich und lächelst ihn an.
    „ Puh... anstrengend alles aber sonst toll“.
    Ich führte ihn in ein kleines Café.
    „ Bonjour Petite. Nun wieder ein Jahr älter“, begrüßte mich Monsieur Morlaix, der Inhaber des Cafés.
    Lachend nahm er unsere Bestellungen auf.
    „ Was meinte er mit nun wieder ein Jahr älter?“, fragte Taehyung kaum als der Inhaber weg war. Da ich nicht wollte das Tae ein schlechtes Gewissen hat, weil er nicht wusste wann ich Geburtstag hatte, antwortete ich.
    „ Er hatte gestern Geburtstag... deshalb.“
    „ Achso... ich dachte schon... ich meine was währe das für ein bester Freund der den Geburtstag nicht weiß....“, murmelte Taehyung verlegen.
    Monsieur Morlaix brachte uns unsere Getränke und wir saßen da und quatschten über alles mögliche.

    Gerade als wir aufbrechen wollten klingelte mein Handy.
    Ich nahm ab und hatte Cassandra am anderen Ende.
    „ Alles gut....“
    „ Ich kann gerade nicht ist ungünstig“, unterbracht ich sie.
    „ uff okay... dann bis später?“, antwortete sie leicht irritiert und legte auf.
    „ Was sollte das denn?“, lachte Taehyung.
    „ Ach egal“, beeilte ich mich zu sagen.
    Dann griff ich nach seiner Hand und zerrte ihn durch die Straßen.
    „ irgendwas verheimlichst du mir doch“, munkelte er.
    „ Ach Quatsch“.
    Wir setzten uns an die Seine und starrten aufs Wasser.
    „ es ist so herrlich hier....“, hauchte Taehyung und sah mich verträumt an.
    „ Hm...“, murmelte ich und schreckte hoch als mein Handy erneut klingelte. Es war Juliette.
    „ Hey ich hab nicht viel Zeit aber ich wollte schnell dir alles gute zum Geburtstag wünschen.... bye“, rief sie und legte auf. Taehyung starrte mich fassungslos an.
    „ Verdammt was bin ich für ein bester Freund? Weiß nicht mal wann meine beste Freundin Geburtstag hat... Gott jetzt fühl ich mich mies...“, stammelte er.
    „ Hey... ich hab ihn dir ja nicht gesagt.... ist ja nicht so schlimm“, versuchte ich ihn aufzumuntern und umarmte ihn.
    Er hielt mich fest und sah mich entschuldigend an.
    Dann sprang er plötzlich auf und rief.
    „ Ich muss los... hab eine Idee um es wieder gut zu machen!“
    „ Warte“, rief ich ihm nach, doch da war er schon um die Ecke gebogen.

    71

    Verwirrt stolperte ich alleine nach Hause. Was hatte er vor?

    „ Und Luna Schatz? Wie war es?“
    Meine Mutter öffnete mir die Tür und lächelte mich an.
    „ G... ganz gut“, stammelte ich und trat ein.

    -Zeitsprung 3 Tage-


    Jetzt hatte ich schon seit Tagen nichts mehr von Taehyung gehört.
    Generell von keinem mehr.
    Waren sie inzwischen wieder zurück in Seoul? Wundern würde es mich nicht.

    Ich griff nach meinem Handy und erschrak. Taehyung hatte 3 mal versucht mich anzurufen. Und ich depp hatte das Handy ausgeschaltet.
    Gerade klingelte es ein 4 mal.
    Hastig ging ich ran.
    „ Prinzessin“.
    Ich grinste. Ich liebte es seine Stimme zu hören.
    „ Hey Taehyung. Seit ihr zurück in Korea?“
    „ Ja... Sorry ich wollte dich nicht damit belasten das wir zurück müssen“.
    „ Was soll denn das heißen?“ Ich hoffte er hörte meine Empörung.
    „ Egal... was hast du in 5 Wochen vor?“
    Verwirrung meinerseits.
    „ Da fangen bei mir die Sommerferien an?“
    „ Sonst nichts?“, harkte er nach.
    „ Nein?“
    „ Gut. Ich lad dich ein“.
    „ Wie du lädst mich ein?“
    Meine Verwirrung stieg.
    „ Bordeaux“, kam es locker vom anderen Ende.
    „ Ähm Tae ich bin zu jung für Alkohol“.
    „ Doch nicht der Wein Prinzessin.
    Bordeaux, Frankreich, erste Sommerferien Woche.... für 2 Wochen. Na was ist?“
    Ich war sprachlos.
    „ Kommen die anderen auch?“, fragte ich zögernd.
    „ Ja... wir drehen ein Musikvideo dort. Danach haben wir 13 Tage frei. Ich hab ewig den Manager bearbeitet das du mitdarfst.... dann dir ein Ticket besorgt.... freust du dich?“
    „ Ja! Oh man Taehyung das ist so nett“.
    „ Ich freu mich auf dich Prinzessin. Das Ticket ist Unterwegs. Sieh es als Geburtstagsgeschenk an okay? Und tut mir leid das ich es vergessen hab.“
    „ Ach kein Problem. Ich freu mich auch.... bye“, mit einem Grinsen legte ich auf.
    Bordeaux.... lange weiße Strände... Hammer Sonnenuntergänge....
    Wunderschönes Türkises mehr...
    süße Holzhütten.... Lagerfeuer...
    Und das alles mit BTS


    Die geilsten Sommerferien meines Lebens warteten auf mich.



    „ Du willst was!“
    Meine Mutter sah mich fassungslos an. Ich wich ihrem Blick aus und drehte den Brief mit dem Flugticket nach Bordeaux in den Händen.
    „ Mein Freund fliegt mit mir dahin... mein Geburtstags Geschenk“, Versuch ich es.
    Ihre Gesichtszüge entspannten sich.
    „ Taehyung? Hm.... na gut“, gab sie Nach. Ich grinste innerlich.
    „ Wann geht denn dein Flieger?“, fragte sie.
    „ 30 Juni, 09.00 Uhr“, sagte ich knapp.
    Ich sah, das sie anfing nach zu denken.
    „ Dein Vater kommt aber vom 29. Juni bis 4 Juli mal wieder heim“, erinnerte sie mich.
    „ Mama.... aber“, stammelte ich.
    Ich wollte unbedingt nach Bordeaux.
    Sie seufzte.
    „ Komm schon“, versuchte ich sie zu bearbeiten.
    „ Meinetwegen“, nuschelte sie, drehte sich um und sagte das sie gleich zu einem Interview müsste.
    Bei dem Stichwort Interview musste ich an das Interview denken, bei dem ich BTS zum ersten Mal persönlich getroffen hatte....

    Ewigkeiten war das schon her....
    „ Danke Mama“, rief ich ihr nach, zückte mein Handy und schrieb Taehyung das alles glattgehen würde.
    Die Antwort kam rasch.
    „ Freut mich. Leider sind wir aber nicht im selben Flieger.“
    Ich verzog das Gesicht.
    Ich mochte nicht gerne allein fliegen.
    „ Ich weiß genau das du gerade eine schnute ziehst“, riss mich seine nächste Nachricht aus meinen Gedanken.
    Wie recht er doch hatte....

    „ Flieger 1012 Bordeaux/ Frankreich
    Start 10.15 Uhr“, las ich mir selbst halblaut vor. Ich sah auf die Uhr.
    09.30 Uhr. Langsam müsste ich die ganzen Kontrollen und so hinter mich bringen. Ich lief los und ignorierte das meine Beine schwer waren. Das war alles Meiner Mutter ihre Schuld. Hatte sie sich doch tatsächlich geweigert mich zu fahren. Und so hatte ich doch tatsächlich laufen müssen.


    Nachdem ich den ganzen Kram hinter mich gebracht hatte, und gerade durch die Röhre zum Flugzeug lief, spürte ich kurz Heimweh.
    Ich hatte meinen Vater ewig nicht mehr gesehen. Nun war er zwar daheim, aber ich kratzte die Kurve.


    Seufzend ließ ich mich in den Flugzeug Sitz fallen.
    „ He kannst du nicht aufpassen?“, quietschte mir jemand ins Ohr.
    Überrascht sah ich auf mein Nachbarsitz. Mir war gar nicht aufgefallen das da jemand saß.
    „ Entschuldigung“, murmelte ich obwohl ich nicht wusste was ich gemacht hatte. Sie musterte mich.
    „ Ich bin Zoé. Und du? Was machst du in Bordeaux? Ich fliege dort für ein Modelshooting hin“
    Wenn sie jetzt erwartete das ich klatschte oder ein Autogramm wollte hatte sie sich geschnitten.
    „ Ich heiße Luna...und besuche...
    Freunde...“
    „ Pfff langweilig“, murmelte sie und nahm ihre Kopfhörer.
    Ich grinste.... wenn die wüsste.

    Der Flug war recht ruhig verlaufen.
    Doch gerade als ich Ausstieg fiel mir auf das ich nicht wusste wo ich die anderen treffen sollte....
    Taehyung hatte mir noch was von einer Holzhütte an einem abgelegenen Strand wo selten Leute waren vorgeschwärmt....
    Mehr nicht....
    Dezent aufgeschmissen sah ich mich um. Überall fremde Gesichter. Menschen hetzten durch den Flughafen. Erstmal raus hier beschloss ich. Draußen angekommen kam mir ein Hitzeschwall entgegen und ich war froh ein Kleid anzuhaben.
    Die Straße flimmerte und in der Ferne sah man einen weißen endlosen Strand mit Palmen der voller Touristen war. Hier würden sie wohl kaum sein.
    Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter.
    Ich drehte mich um und sah in das Gesicht des Managers.
    „ Hallo Luna. Freut mich das du da bist. Die Jungs sind gerade am Dreh. Ich soll dich zur Hütte bringen das du dich einleben kannst. Sie kommen in zwei Stunden nach.“
    Ich konnte nur stumm nicken.
    „ Gut dann komm“.
    Er griff nach meinem Koffer und brachte ihn zu einem Auto.

    Der Manager setze sich hinters Steuer und ich nahm auf dem Beifahrersitz Platz. Während er über die schmalen verlassenen Straßen fuhr, sah ich aus dem Fenster in die Landschaft. Während rechts von uns sich meterhoch Berge türmten, begann auf der anderen Seite das unendliche Meer. Wir fuhren auf einen kleinen Trampelpfad.
    „ Hier ist eine Bucht.... gut versteckt von Palmen. Hier kommen so gut wie nie Leute hin. Die Jungs haben drauf bestanden hier zu wohnen.... aber ich fahr gleich zurück zum Hotel.“
    „ O... okay“, stammelte ich, griff nach meinem Rucksack und stieg aus.
    „ Viel Spaß“, lachte er und fuhr rückwärts zurück. Und dann war ich alleine.


    Ich nutze die Zeit um mich umzusehen.
    Die Bucht war umgeben von Palmen und Gebirge. Sehr schwer also zu finden. Mein Blick fiel auf den Sand.
    Heißer, weißer Sand mit hier und da ein paar Muscheln. Mein Blick schweifte auf das Meer. Wo das Wasser und der Sand auf einander
    Trafen, war das Meer Türkis.
    Ich lächelte und stampfte auf die Holzhütte zu, die von einer Palme sichtgeschützt war. Vor dem Häusschen war ein Lagerfeuer, und die Asche darin verriet mir das sie wohl gestern gegrillt hatten.
    Zwar wusste ich das niemand da war, dennoch klopfte ich an. Erst dann trat ich ein- und grinste. Aus Kissen, denken, Matten und Matratzen hatten sie sich hier ein Lager auf dem Boden gebaut. Ich lief weiter zur Küche und zum Wohnzimmer. Die drei räume waren alle mit einander verbunden.
    ( also ein offener Wohnbereich keine Türen halt xD ) Im letzten Raum fand ich das Bad vor.
    Nachdem ich mein Rundgang beendet hatte, stellt ich mein Koffer in die Küche, setzte mich vor die Hütte und wartete darauf das die anderen vom Dreh zurück kamen.

    72
    Ich weiß nicht genau wie lange ich schon da saß. Ich glaube sogar ich bin kurz eingenickt. Jedenfalls würde ich von Stimmengewirr wach.
    „ Glaubt ihr sie ist schon da? Vielleicht hat sie den Flieger verpasst? Oder den Manager.... oder sie hat sich verlaufen.... oder...“
    „ Taehyung jetzt Chill wir werden sehen“, unterbrach ihn Namjoon.
    Ich stand grinsend auf, klopfte den Sand von meinem Kleid und lehnte mich lässig an eine Palme.

    „ Luna!“ Kaum hatte Taehyung mich gesehen rannte er los. Lachend lief ich auf ihn zu. „ Danke noch einmal... es ist Hammer hier“. Taehyung umarmte mich. „ Hast du dich schon umgesehen?“ Ich nickte. „ Gut dann könnten wir das ja uns ersparen... mir ist Nach was kaltem zu trinken.... und ich will ins Meer“, stellte Jimin seine Wünsche klar. „ Ich mach uns was.... und ihr könnt euch umziehen gehen“, sagte ich schnell und verschwand in der Küche.

    Während die 7 Im Wohnzimmer rumorten, inspizierte ich den Kühlschrank und nahm verschiedene Flaschen raus. Dann nahm ich aus dem Schrank 8 Gläser und schüttete wahllos alles zusammen.
    Hoffentlich würde niemand dabei drauf gehen, nach dem trinken.
    Vorsichtig probierte ich und stellte erstaunt fest das es gar nicht so übel war.
    „ Und? Was werkelst du? Oh die Hexe ist am zusammenbrauen.... rette sich wer kann“, lachte Jin und kam auf mich zu. „ Haha witzig“, gab ich zurück, musste dann aber doch grinsen und drückte ihm die Gläser auf einem Tablet in die Hand.
    „ Hier... sind die anderen schon draußen?“ er nickte.

    Und während er die Hütte verließ, raffte ich meinen Bikini und zog mich um. Schließlich trat auch ich aus der Holzhütte und war geplättet vom Anblick.
    Die Sonne ging gerade unter und tauchte alles in einen wundervollen Orange Ton. Das Meer sah aus als ob es brannte. Grinsend sah ich Taehyung, Jungkook, Jimin und Hoseok zu wie sie im Wasser rauften.
    Dann fiel mein Blick auf Jin der das Getränk schlürfte und auf Yoongi einredete der demonstrativ am Rand saß. Namjoon, der neben ihm Platz genommen hatte, blätterte in einem Buch und tat so als würde ihn die Unterhaltung nichts angehen.
    Als ich näher auf die drei zuging wehte der Wind Yoongis letzten Satz zu mir.
    „ Ich will nun mal nicht... Basta!“
    Jin schüttelte den Kopf und stand auf.
    „ Okay? Kommst du mit Namjoon?“
    Dieser nickte und stand auf.
    „ Sicher, das du nicht mit willst?“, harkte Jin nach.
    „ Jaha man!“, seufzte Yoongi und sein Blick fiel auf mich.
    „ Okay dann bis später“, mit Worten verschwanden die beiden.
    „ Wieso wolltest du nicht?“, fragte ich und setzte mich neben ihm.
    „ Ich.... das hab ich noch keinen erzählt....“, fing er an.
    ( was gleich kommt ist Yoongi wirklich passiert 😶😳 und mir auch 😂 nur nicht am Meer sondern in einem sau tiefen Pool 🤦‍♀️😂)
    „ Willst du es nicht mal los werden?“, fragte ich.
    „ Du hast recht“. Er setzte sich aufrecht hin.
    „ Als ich jünger war, haben meine Familie und ich mal einen Ausflug ans Meer gemacht...und ich konnte damals noch nicht schwimmen... aber ich war 3! Da ist es normal nicht schwimmen zu können okay? Jedenfalls chillte ich auf einer Luftmatratze am Meerrand, bis eine Welle kam und mich runtergespült hatte.... Ich wurde ins Meer gerissen... und währ mein Vater nicht gewesen, weiß ich nicht was passiert währe.“
    Er lachte gekünstelt. „ Wahrscheinlich abgesoffen... seit dem meide ich Meer... also ich schwimme gerne. Und mit den Jungs auch oft. Doch halt meide ich das Meer sooft es geht.“
    Er griff nach einem Glas und trank hastig. „ Oh... Ähm...“, stammelte ich weil ich nicht wusste was ich sagen sollte. „ Und wehe du sagst was“, flüsterte er mir zu, weil Taehyung in unsere Richtung gelaufen war.
    „ Hey was sitzt ihr beide so darum? Kommt doch rein...“
    Mit einem Seitenblick zu Yoongi antwortete ich: „ Mein Fuß tut weh und er leistet mir Gesellschaft“.
    Yoongi lächelte mich dankbar an.
    „ Achso... kann ich auch bleiben? Ich hab dich nämlich vermisst“, kam es von Taehyung. „ Klar setz dich“, forderte ich ihn auf. Und so saßen wir drei da, sahen den anderen zu und warteten darauf das die Nacht, unsere Umgebung verschlingen würde.

    73
    Nach dem die Sonne untergegangen war, kühlte das Meer langsam ab. Es wurde langsam kälter. Nach ein paar Minuten setzten sich alle, die im Wasser gewesen waren, zu Taehyung Yoongi und mir und zitterten.
    „ Was gibt es heute zum Abendbrot?“ Jimin sah abwartend in die Runde. „Ich bin zu erschöpft zum kochen“, gähnte Jin.
    „ Nicht schlimm es ist noch etwas von gestern übrig“, kam es von Jungkook, der nach seinem Glas mit meinem gemixten Drink griff und trank.
    Eine kalte Windböe fegte über den Strand und ließ uns alle zittern.
    „ I... ich... g... glaube wir sollten r... rein gehen“, schlug Hoseok zitternd vor. Alle nickten zustimmend.Wir nahmen alle unsere Sachen zusammen und stapften angestrengt durch den kalt gewordenen Sand. Bevor wir in der Hütte ankamen fing es Heftig an zu regnen und schon waren wir durchnässt.
    In der Hütte angekommen hängten wir erstmal unsere nassen Sachen auf und chillten uns ins Wohnzimmer wo die 7 das Schlaflager aufgebaut hatten.
    „ Kann mal jemand das Licht anmachen?“, fragte Jungkook und sah in die Runde.
    Da niemand Anstalten machte es zu tun stand ich auf und drückte auf den Lichtschalter. Doch nichts tat sich.
    „Stromausfall“, stellte ich fest. „ Kein Wunder“, meinte Yoongi und deutete aus dem Fenster. Es stürmte immer noch.
    „ Also ich bin dafür das wir jetzt fix was essen und dann schlafen gehen das wir morgen früh ausgeruht sind.
    Immerhin wollten wir morgen uns hier mal umsehen“, schlug Namjoon vor.
    „ aber...“, fing Jimin an.
    „ Was willst du denn jetzt noch groß unternehmen? Stromausfall und draußen schüttet es aus Eimern“.
    Namjoon hatte recht. Der Regen prasselte nun recht stark von oben hinab. „ Na gut...“, gab Jimin nach.


    Nach dem Essen hatten machten wir es uns in dem Nachtlager der 7 bequem. „ Wie viele Kissen und Decken und so habt ihr dafür verwendet?“, lachte ich.
    Taehyung grinste mich müde an.
    „ Zu viele“.

    Recht schnell waren Jin, Taehyung, Yoongi, Hoseok, Jungkook, Jimin und Namjoon eingeschlafen. Kein Wunder. Im Gegensatz zu mir hatten sie einen anstrengenden Drehtag hinter sich.
    So ein Musikvideo von Ihnen sieht ja schon anstrengend aus. Vorsichtig versuchte ich mich aufzurichten und hinzusetzen ohne jemanden zu wecken.
    Schließlich setzte ich mich auf und grinste. Es sah einfach göttlich aus wie sie da lagen. Taehyung halb auf Jungkook, Jimin krallte sich an Yoongi fest, Namjoon hatte sich verdreht, das es sogar schon vom hinsehen weh tat, Hoseok war komplett unter decken verschwunden und Jin machte lustige Geräusche im Schlaf. Leise kichernd stand ich auf und kletterte über das Durcheinander von Kissen, decken, Matten, Matratzen und K- Pop Stars.
    Der Blick aus dem Fenster verriet mir das es aufgehört hatte zu regnen.
    Leise öffnete ich die Tür und verließ die Hütte. Die Nacht war lau und aus den Palmen tröpfelten noch nachträglich Regentropfen.
    So hatte ich mir einen Nacht Spaziergang bei Nacht immer vorgestellt.Nur das Taehyung noch fehlte. Kurz sah ich hinauf zu den Sternen und lächelte. Dann fiel mein Blick aufs Meer. Sanfte Wellen schlugen sachte gegen den Sand.
    Ich lief ein kleines Stückchen am Meer entlang und bemerkte nicht das jemand mir hinterher lief.

    Ich war so vertieft in meine Umgebung das ich den Schatten nicht bemerkte der mich verfolgte.
    Seine Schritte wurden vom Sand gedämpft und sein Schatten fiel mir nicht auf.
    „ Du schleichst dich wohl gerne nachts rum oder? Hab gehört das du das öfter tust“.
    Erschrocken drehte ich mich um und blickte in Hoseok‘s freundliche Augen.
    Er verzog seine Lippen zu einem schiefen grinsen.
    „ Ja... ich wollte euch schlafen lassen... weil ja alles so anstrengend war. Also euer Dreh“, erklärte ich. Hoseok lachte.
    „ Trotzdem hättest du nicht alleine gehen brauchen. Wir sind Schlafmangel gewöhnt“.
    „ Trotzdem“, murmelte ich und sah ihn wieder an.
    „ Was steht denn morgen im Terminkalender?“
    „ Du meinst was wir morgen noch zu erledigen haben?“, harkte er nach.
    Ich nickte.
    „ Naja... das Musik Video haben wir ja jetzt fertig... Jetzt machen wir eigentlich nur noch 2 Wochen Pause“, erklärte er. „ Aha...“, kam meine nicht gerade geistreiche Antwort da ich müde wurde.
    „ Wollen wir zurück?“, fragte Hoseok und grinste. Verdammt er hatte mein gähnen bemerkt. Schnell nickte ich und lief mit ihm zurück zur Hütte.
    Drinnen war immer noch alles ruhig.
    Niemand schien unsere Abwesenheit bemerkt zu haben.
    „ Nacht“, wisperte ich und kletterte auf meinen Schlafplatz ohne jemanden zu wecken.
    „ Nachtiiii“, flüsterte Hoseok zurück, kicherte und tauchte wieder im Gewirr aus decken und Kissen ab.


    „ Und du willst wirklich nicht?“, hörte ich Namjoon fragen.
    „ Nein... ich will hierbleiben. Außerdem schläft Luna noch und wir wollten sie doch nicht wecken“, antwortete Taehyung.
    „ Hast recht. Währe schon fies wenn sie aufwachen würde und wir währen nicht da“, stimmte Jungkook ihm zu.
    Kurz danach hörte ich Schritte und Türen Geklapper. Dann war alles ruhig. Kurz glaubte ich Taehyung währe doch mitgegangen, aber dann hörte ich, wie er Richtung Küche lief.
    Schwerfällig stand ich auf und tapste ihm nach.
    „ Huch.... du bist wach Prinzessin? Auch ein Kaffee?“, wurde ich begrüßt.
    Ich nickte nur stumm und setzte mich an den Tisch.
    „ Bitteschön“, sagte Taehyung und stellte mir strahlend eine Tasse vor die Nase. „ Dankeschön“, krächzte ich und nippte am Getränk. Wie könnte man nur morgens so wach sein?
    „ Also die anderen sind los um sich die Stadt ein bisschen anzusehen... könnten wir ja auch machen. Wir dürften uns nur nicht von den anderen sehen lassen“, erklärte er mir.
    Ich schmunzelte.
    „ und wieso sind wir nicht mit den anderen 6 einfach mit gegangen?“
    Er schmunzelte zurück.
    „ Zu 8 Macht sowas kein Spaß...“
    „ Na gut... ich kenn mich hier aber nicht aus“, gab ich nach.
    „ Wozu gibt es Google Maps?“, konterte er grinsend.


    „ Google Maps gibt es um Touristen in die Irre zu führen und herumirren zu lassen....“, beantwortete ich ihm seine fragte, als wir später auf einem Marktplatz standen.
    „ Okay... dann laufen wir einfach drauf los... mitten rein?“, fragte er und grinste. „ Hab ich schonmal in Schweden gemacht.... einfach in einem Bus und los... der Manager musste mich irgendwo im nirgendwo abholen“. Taehyung lachte.
    „ Man war der sauer auf mich“.
    Ich musste auch grinsen, da ich es mir recht gut vorstellen konnte...
    „ Guck mal! Der Laden sieht doch gut aus“. Taehyung deutete auf einen Laden mit dessen Namen ich nichts anfangen konnte. „ Bijou“.
    „ Scheint Eine modekette zu sein“, munkelte ich.
    „ Möglich... sollen wir rein gehen?“, schlug Taehyung vor.
    „ Ich weiß nicht....“, versuchte ich Taehyungs Idee abzuwimmeln doch da zog er mich bereits los.

    Über unseren Köpfen bimmelte eine unscheinbare Glocke und aus den Lautsprechern dudelte leise Musik.
    Der Laden war recht leer. Die Verkäuferin saß hinter der Kasse und blätterte gelangweilt in ihrer Zeitschrift.
    „ Öhm... Bonjour“, versuchte ich sie auf uns aufmerksam zu machen.
    Sie hob noch nicht einmal den Kopf sondern nickte nur knapp.
    „ Kundenfreundlichkeit ist hier wohl nicht“, zischelte ich zu Taehyung.
    Die Verkäuferin musterte uns hinter ihrer Zeitschrift und fragte dann: „ Kommt ihr alleine klar?“ Es klang wie eine Aufforderung. Ich nickte schnell und zog Taehyung ins Ladeninnere.
    „ So und woran hast du jetzt gedacht? Was willst du hier?“, fragte ich ihn leise, obwohl es unnötig war zu flüstern. Die Wahrscheinlichkeit das die Verkäuferin koreanisch konnte war so gering, das es wahrscheinlicher war das es gleich anfing zu schneien.
    „ Keine Ahnung? Mal gucken“. Taehyung fing an die Kleidung an den Stangen zu durchwühlen. Ich ließ mich auf ein Stuhl plumpsen und sah zu. Ein kichern ertönte. Dann fragte eine Stimme. „ Ist es nicht eigentlich umgekehrt? Ich meine das der Mann gelangweilt zu sieht und die Frau rumstöbert?“ Die stimme kam mir bekannt und fremd zugleich vor.
    Während ich überlegte woher ich sie kannte, lachte Taehyung und antwortete: „ Heute übernehm ich mal“. Erneutes kichern von der Person die gerade um die Ecke bog. Interessiert versuchte ich zu sehen wer geredet hatte, doch leider versperrten die vielen Klamotten auf ihrem Arm mir die Sicht.
    Gerade als sie die Klamotten zur Seite legte, erschrak ich.
    „ Du!“, riefen wir beide gleichzeitig.
    „ Ihr kennt euch?“, fragte Taehyung und musterte uns interessiert.
    „ Wir hatten bereits das Vergnügen“, murmelte ich und sah verlegen zu Boden.

    74
    So viel Zufall konnte es doch gar nicht geben. Bordeaux war so groß.... und trotzdem waren wir uns noch einmal über den Weg gelaufen.... Taehyung hing die Klamotten zurück auf die Harken und schlug vor: „ Wie währe es wenn wir was trinken gehen?“
    Zoé nickte schnell und sah zu mir.
    „ Wenn sie nichts dagegen hat“.
    Hatte ich eine Wahl?


    Wenig später saß ich mit Zoé und Taehyung in einem Café in einer Seitenstraße. Taehyung hatte die Idee dazu gehabt und Zoé hatte sofort zugestimmt. Während ich gelangweilt in meinem Kaffee rührte, hörte Taehyung gebannt Zoé‘s Bericht zu.
    „..... und dann bin ich mit deiner Freundin im selben Flieger gewesen... wir haben uns total gut verstanden. Nach der Landung bin ich gleich ins 5 Sterne Hotel... man ist es da schön... total edel und alles. Danach bin ich zu meinem Fotoshooting gefahren worden. Ich bin Model....“, gab sie an.
    „ Model für verzogene kleine zimtzicken?“, murmelte ich, doch niemand schien es zu hören.
    „ Das ist ja spannend“, hörte ich Taehyung sagen. Zoé nickte und musterte mich dann.
    Danach wand sie sich an Taehyung.
    „ Ist das deine Schwester?“ sie deutete auf mich.
    „ Meine beste Freundin“, korrigierte er.
    Ein grinsen erschien auf Zoe‘s Gesicht. Gott lass ein Wunder geschehen das wir gehen müssen... irgendwas! Bitte jetzt!
    Taehyung‘s Handy klingelte.
    Ich unterdrückte ein Schmunzeln.
    Wer auch immer der Anrufer war, er war mein Held!
    Taehyung zog das Handy hervor und verzog das Gesicht. Dann ging er ran.
    „ Yoongi was gibts?“
    Ich Fass es nicht. Einmal hatte Yoongi zum richtigen Zeitpunkt gestört.
    Während dem Gespräch verzog Taehyung immer wieder das Gesicht und murmelte:
    „ Ja.... hm... aber... okay.... wir kommen heim... ist gut..... ja.... Tschüss“. Taehyung legte auf und sah uns nacheinander an.
    „ Das war Yoongi...“
    Er sah zu Zoé die ihn fragend ansah.
    „ ein Freund von mir.... er will das Luna und ich zurück kommen... irgend eine Szene ist noch nicht im Kasten.“
    Taehyung erhob sich und ich stand auch auf.
    „ Aber...“, fing Zoé an.
    „ Tut mir leid wir müssen gehen... Tschüss“, mit den Worten zog ich Taehyung aus dem Café hinaus auf die Straße.
    „ Schade ich hätte mich gerne noch mit ihr unterhalten... sie scheint nett zu sein“, sagte er und sah sich um.
    „ Ich glaube wir müssen da zurück...“
    Ich deutete auf die Straße die aus der Stadt rauszuführen schien.
    „ Sicher?“
    Taehyung klang nicht überzeugt.

    Nein ich war mir nicht sicher.
    Wir standen irgendwo am Stadtrand. Im Hintergrund die Stadt und vor uns Gebirge.
    „ Hier irgendwo muss diese blöde Bucht doch sein“, meckerte Taehyung. Sein Handy klingelte erneut. „ Lass mich rangehen“, sagte ich schnell und nahm ihm das Handy aus der Hand. Wer auch immer es war, musste nicht unbedingt mitbekommen wie Taehyung drauf war.
    „ Hallo?“, meldete ich mich und sah aufs Display. Wen hatte Taehyung mit
    „ Allmächtige Nervensäge“ eingespeichert.
    „ Luna? Habt ihr euch verlaufen?“
    Der Manager. Ich unterdrückte mir ein kichern und antwortet: „ Ja haben wir...“ Ich beschrieb ihm unseren Standort. „ Ich komme euch abholen“, seufzte er. Ich legte auf und gab Taehyung sein Handy wieder.
    „ Wer wars?“, fragte er neugierig.
    „ Die allmächtige Nervensäge“, antwortete ich als Anspielung auf den Kontaktnamen.
    „ Yoongi?“
    „ Nein... der Manager... du hast ihn so eingespeichert“, korrigierte ich ihn gedehnt.
    „ Achso“, sagte er hastig.
    Dann warteten wir auf den Manager.

    „ Also irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor... gell Taehyung?“
    Der Autofahrer, der neben uns hielt und sich als Manager entpuppte, grinste. Taehyung lachte und wir stiegen ein.
    „ Und wie wars?“, fragte er.
    „ Schön“, antwortete Taehyung.
    Dann spürte ich seinen Blick auf mir ruhen. Schnell sah ich aus dem Fenster. „ Wohin fahren wir?“
    Der Manager versuchte Augenkontakt zu mir, über den Rückspiegel auszubauen.
    „ Wir fahren zum Drehort... leider haben wir keine Zeit mehr dich daheim abzuladen“.
    Och ich hatte damit kein Problem... und Taehyung schien es auch nicht zu stören das ich mitkam.
    „ Welche Szene haben wir denn vergessen?“, fragte er gerade.
    „ Wir haben gar nichts vergessen... aber wir müssen die Choreografie zum Refrain neu drehen...“, erzählte der Manager und hielt an einem Standstreifen am Strand.
    Die anderen konnte ich in der Ferne schon sehen. Wie stiegen aus und ich bestaunte die Kameras inklusive Kameraleute, die Mädels von der Maske und die anderen aus der Crew.
    „ Hab die beiden“, rief der Manager hinter uns. Ein Mädchen von der Maske drehte sich um und flötete:
    „ Taehyung da bist du ja komm... jetzt aber schnell“. Taehyung winkte mir zu und lief zu dem Mädchen. Während er geschminkt wurde, ging ich zu den anderen. „ Glaubt ihr ich darf zusehen wie ihr dreht?“
    Jimin winkte ab. „ Klar warum nicht?“
    „ Okay alle auf ihre Plätze“, rief der manger laut.
    Taehyung hechtete zu den anderen und alle stellten sich auf ihre Positionen. Dann begann der Dreh...

    Ich konnte nur gebannt zu sehen... die Musik fing an und sie tanzten und spielten alles runter wie selbstverständlich.
    „ Okay gut kurze Pause“, scharrte der Manager dazwischen und grinste die 7 an. Diese grinsten und nickten zurück als schienen sie zu verstehen.
    Dann kann Namjoon auf mich zu und frage: „ Willst du nicht mal versuchen mit zu machen?“
    „ Ich kann das aber nicht“, versuchte ich den Vorschlag abzuwimmeln.
    „ es ist ganz leicht... wir filmen auch nicht“, diskutierte er.
    Ich seufzte. Wenn ich Eine Sache bei BTS gelernt hatte, dann das man hier keine Chance hatte... wenn sich jemand was in dem Kopf gesetzt hat, steht die Sache fest.

    „ Ich erklär dir was du machen musst... also zuerst Wusch wusch und dann tjuuuu und dan dadadadaaaa
    Okay?“ Taehyung hatte während seiner Erklärung lediglich mit seinen Händen wild rumgewedelt... mehr nicht. Yoongi fing an zu lachen.
    „ Ja jetzt weiß Luna bestimmt was sie machen muss“. Taehyung fing an eine Schnute zu ziehen.
    „ Ach komm schon ich hab’s wenigstens versucht.“
    „ Ich Versuch eure Schritte einfach nachzumachen... okay?“, unterbrach ich die beiden.
    „ Gut dann auf die Plätze... Luna... stell dich am besten vor Hoseok... okay?“, rief der Manager.
    Mist. Jetzt fiel mein Plan flach bei einem der besten Tänzer von bts zu gucken... Dann musste ich zu nach Jimin gucken oder Taehyung?
    „ Psst es geht los“, flüsterte Hoseok von hinten und drückte mich sanft nach rechts.
    Ich kam mir vor wie eine Anfängerin... was genau genommen der Fall war.
    Hoseok schien das zu merken und hielt mich weiterhin und zeigte mir von hinten was ich machen musste.

    Plötzlich ertönte ein lautes scheppern.

    75
    „ Taehyung! Alles okay?“
    Jimin, Jungkook, Jin und Namjoon verließen ihre Plätze und liefen zu Taehyung. Yoongi und Hoseok drehten sich lediglich um und schauten besorgt. Verwirrt drehte ich mich auch in Taehyungs Richtung und erschrak. Taehyung lag da wie ein gestrandeter Wal und hatte irgendwelche Elektronik mitgerissen.
    Der Manager kam auch angehechtet und half meinem Bias hoch.
    „ Mensch Taehyung...“, seufzte er.
    „ Alles okay?“, fragte Jungkook noch einmal besorgt und musterte ihn.
    „ So fahrlässige Fehler passieren dir doch sonst nie“, bemerkte Yoongi.
    „ Wo warst du mit deinen Gedanken?“, begann ihn jetzt auch Jin zu Löchern.
    „ Hyungs können wir das später klären? Ich denke unsere Pause ist gleich vorbei... dann müssen wir weiter machen“, blockte Taehyung die Fragen ab und setzte ein schiefes grinsen auf.

    „ Was war denn jetzt eigentlich vorhin?“ Ich sah zu Taehyung der neben mir auf dem Rücksitz saß und wir auf die anderen warteten. Die wollten nämlich noch schnell im Supermarkt was holen und ließen uns wie immer alleine.
    „ Naja... ich hab nicht aufgepasst“, druckste er herum.
    „ Und wieso?“, harkte ich nach.
    „ Ich... ich hab zu dir und Hoseok geguckt... wie... er dir hilft“, gab er zerknirscht zu.
    „ Aha“, war meine nicht geistreiche Antwort.
    „ Guck mal da hinten kommen die anderen“, unterbrach Taehyung die stille und zeigte auf die Tür von dem Laden. Daraus traten die anderen 6 Member, Wassermelonen tragend.
    „ Ja! Französische Wassermelonen sind die geilsten“, schwärmte ich.
    „ Die kommen aber aus Spanien“, belehrte mich Taehyung.
    „ Na und? Aber in Frankreich schmecken die legendär!“
    „ Hey ihr beiden“, begrüßte uns Jungkook und pflanzte sich neben uns. Auch die anderen stiegen ein.
    „ Also zurück heim?“, fragte Jin und fummelte am Schlüssel rum.
    „ Ja! Ich hab Hunger!“, sagte Hoseok und schaute verträumt auf die Wassermelone die er auf seinem Schoß geparkt hatte.

    Es dämmerte bereits als wir das Auto abstellten und die letzten Meter zur verstecken Bucht, liefen.
    „ Wie wäre es wenn wir heute Nacht draußen schlafen?“, schlug Namjoon vor.
    „ Spinnst du? Weißt du wie unangenehm ist im Sand zu schlafen?“, frage Yoongi.
    „ Woher willst du das wissen?“, fragte Namjoon zurück.
    „ Ist klein Yoongi mal im Sandkasten eingeschlafen?“, stichelte Taehyung und lachte.
    „ Haha witzig“, seufzte Yoongi und gab dann nach.
    „ Gut wenn ihr unbedingt im Sand pennen wollt...“
    „ wirst du uns Gesellschaft leisten“, beendete Hoseok seinen Satz.
    Yoongi schüttelte den kopf, obwohl er wusste das er keine Chance hat.


    Wenig später lagen wir tatsächlich alle 8 unten am Strand und starrten rauf in den Himmel.
    Die Sonne war schon lange im Meer unter gegangen und es war leicht windig geworden. Dennoch war die Nacht lau. Über uns funkelten Abermillionen Sterne.
    „ Schau eine Sternschnuppe“, flüstere mir Taehyung zu. „ Wow“, hauchte ich nur weil alles so überwältigend war.
    Um uns rum war es fast lautlos.
    Lediglich das leise Stimmenwirrwarr, das von den anderen 6 ausging, hallte bis zu uns. Taehyung hatte seinen Willen durchgesetzt, indem er alleine weiter entfernt von der Gruppe schlafen wollte. Lediglich ich durfte bei ihm sein. Das hatte uns zwar Kommentare von den anderen eingehandelt, doch wie ich Taehyung kenne war ihm das egal.
    „ Hast du dir was gewünscht?“, wisperte er und sah mich aus seinen funkelten Augen an.
    Ich schüttelte den Kopf.
    Mein größter Wunsch war so dumm von mir... so unrealistisch...
    „ Schade... dann wünsch dir was bei der nächsten okay?“
    Ich nickte und fragte zurück.
    „ Hast du dir denn was gewünscht?“
    Er nickte und setzte sich langsam auf.
    „ Ja“. Seine Stimme klang im diesem Moment so rau und dunkel... so fern und doch so nah...
    „ Was denn?“, krächzte ich und mir lief ein Schauer über den Rücken.
    Meine Gefühle fuhren Achterbahn und mir schossen 1000 Filmszenen in den Kopf die genauso begannen und knutschend endeten.
    Mit einem räuspern machte ich meinem Kopf Kino ein Ende.
    „ Naja... eigentlich darf man das doch nicht verraten, Prinzessin“, flüsterte er und strich mir eine Strähne weg, die mir vor das Auge gerutscht waren.
    „ Schade“, lachte ich und wischte imaginären Sand von meiner Hose.
    „ Weißt du was mir gerade auffällt?“, fragte er leise, ich nehme an um die Stimmung nicht kaputt zu machen, und sah mich an. Ich schüttelte den Kopf und starrte ihn neugierig an.
    „ Das du mir noch was schuldest“, er sagte er so leise das ich es kaum hörte. Oh je ich wusste sofort was er meinte. Den Kuss. Diesen gottverdammten Kuss vor dem ich gekniffen hab.
    „ He ihr beiden... kann ich mich dazugesellen?“
    Jimins laute Stimme ließ uns zusammenfahren.
    „ Wenn’s sein muss“, knurrte Taehyung.
    „ He... nicht in diesem Ton... immerhin bin ich dein Hyung!“, lachte Jimin.
    „ Schöner Hyung“, lachte jetzt auch Taehyung, doch der Blick den er mir zu warf sagte alles. Er wollte das Jimin wieder zu den anderen Ging.
    Doch jimin blieb wo er ist....
    Leider....


    „ He aufwachen! Der Manager will was von uns!“
    Verschlafen richtete ich mich auf und sah zu Namjoon der gerufen hatte.
    Müde rappelte ich mich auf und half Taehyung hoch, der jetzt auch aufstand. Die anderen waren schon in der Hütte, als wir diese betraten.
    „ Ich hab eine Überraschung für euch Jungs... und Lady“, der Manager nickte grinsend zu mir.
    Gespannt sahen wir ihn an.
    „ Also... „ El force de la rebublic de France“ hat für euch was Besonderes organisiert als Dank, das ihr sozusagen Werbung für Frankreich macht, weil wir hier drehen“, verkündete er.
    „ Zu was?“, fragte Jin und hob den Blick von seinem Kaffeebecherrand.
    „ Zum Fallschirmspringen“.

    „ Ich dachte das ist ein Witz!“, gestand Jungkook als wir auf dem Flugplatz waren. Ein älterer Herr kam auf uns zu und fragte im schlechten englisch: „ Herzlich willkommen. Wenn ihr wollt kann es gleich losgehen.“
    „ Wohin müssen wir denn?“, fragte ich auf französisch.
    Er musterte mich anerkennend.
    „ Oh eine kleine Französin. Gut dann kann ich ja auf französisch reden. Mir liegt Englisch nicht so. Also ihr müsst zur Anmeldung und sagen wer ihr seid. Dann geht es zu Pierre. Er wird euch helfen die Fallschirme anzuziehen.
    In einer Stunde ist Start okay?“
    Ich nickte und lächelte.
    „ Ach ja und vielen Dank für die Einladung.“
    Er winkte ab.
    „ Ich habe zu danken.“

    Wenig später führte uns Pierre zum Flugzeug.
    „ Ich hoffe ihr seit schwindelfrei“.
    Sein Englisch war wesentlich besser.
    „ Klar“, gab Namjoon zurück, aber Hoseok verzog unsicher das Gesicht.
    Der Manager winkte von der anderen Seite des Platzes und brüllte zu uns rüber: „ Guten Flug“.

    Todesmutig stiegen wir uns Flugzeug.
    Die Stimmung war sehr schweigsam, was hauptsächlich an der Angst lag.
    „ Ach ihr macht das mit links. Ist ganz einfach. Augen zu und springen. Unsere Anfänger Schirme öffnen sich sogar von selbst. Da kann gar nichts passieren“, versuchte uns der Pilot die Angst zu nehmen. Tief unter uns erstreckten sich weite Felder. Am Horizont erkannte man einen schmalen Streifen Meer.
    Der Co Pilot schnallte sich ab und kam zu uns in den „ Bauch“ des Flugzeugs.
    „ Also. Wenn irgendwer nicht will ist das kein Problem.“
    Jimin winkte ab.
    „ Entweder alle... oder alle“. Er grinste.
    Der co pilot grinste zurück und öffnete die Flugzeugtür.
    „ Gut... dann Bitteschön“.
    Jimin ging nach vorne, bis zum Rand und sah hinab. Dann drehte er sich zu uns.
    „ Hasta la Vista Baby“, mit den Worten ließ er sich rückwärts hinab fallen. Kurze Zeit später sahen wir von ihm nichts mehr, außer seinen gigantischen Fallschirm.
    Jungkook machte einen Schritt nach vorne.
    „ Darf ich als nächstes?“
    Der co Pilot nickte und kurze Zeit später war Jungkook nicht mehr im Flieger. Namjoon war der 3. der aus den Flieger verschwand.
    „ Willst du als Nächstes?“, sprach Der co Pilot, Yoongi an. Dieser zuckte die Schultern. Kurze Zeit später war auch er unter dem endlosen Himmel verschwunden. Jin folgte ihm mit einem. „ tschüsssi“.
    Hoseok sah uns ängstlich an. „ I... ich...“
    Der co Pilot zog ihn sanft zum Ausgang. „ Na los nur keine Hemmungen. Das ist witzig.“
    Hoseok nickte und sprang.
    „ Maaaaaaaaaaaammmmiiii“, sein Schrei wurde immer leiser.
    Doch auch wie die anderen 5 Member öffnete sich der Fallschirm problemlos.
    „ Bereit?“ Taehyung war jetzt mit mir alleine, wenn man von Pilot und Copilot absah.
    „ ich hab Angst“, flüsterte ich leise.
    Er hielt mir seine Hand hin.
    „ Zusammen schaffen wir das Prinzessin“.
    Ich nahm mein ganzen Mut zusammen und griff nach seiner Hand. Langsam gingen wir auf den Abgrund zu.
    „ 3,2,1, Go“.
    Taehyung sprang, und zog mich mit. Hinter uns schloss sich die Flugzeug Tür. Ich schrie und hielt Mich an seiner Hand fest. Er lachte und brüllte:
    „ Wooooohooooo“
    Vorsichtig ließ ich seine Hand los um die Aussicht zu genießen. Unter uns
    Erstreckte sich ja wie gesagt die Felder und das Meer in der Ferne. Doch es war so atemberaubend alles. Über uns der unendlich blaue Himmel und die Luft die uns umgab. Wie die Pfeile schossen wir in Richtung Boden.
    „ Ist doch abgefahren oder?“, schrie Taehyung mir gegen die Zugluft zu.
    Mit einem Schlag wurde mein
    „ Sturz“ in die Tiefe abgebremst.
    Der Fallschirm öffnete sich und stoppte meine Geschwindigkeit massiv. Auch Taehyungs Fallschirm war inzwischen offen. So segelten wir elegant dem Boden entgegen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir endlich gelandet. Mit butterweichen Knie krabbelte ich unter dem Fallschirm hervor.
    „ Warte ich helfe dir“.
    Pierre kam auf mich zu gestürmt und half zuerst mir, und dann Taehyung hervor.

    „ Und? Wie war der erste Fall?“
    Mit Monsieur Malourie dem die Anlage gehörte, saßen wir wenig später in seinem Büro.
    Die Klimaanlage lief auf Hochtouren und aus dem Radio ertönte eine leise Stimme eines Radiosprecher.
    „ Grandios“, sagte Jimin und grinste.
    „ Ich fand’s cool“, ergänzte Jungkook.
    „ Einfach atemraubend“, schwärmte Jin.
    „ Freut mich. Und mich freut es auch das ihr etwas Werbung für Frankreich macht.... immerhin dreht ihr ja hier ein Musikvideo....“, Monsieur Malourie
    Fing wieder an zu schwärmen. Wir hörten einfach respektvoll und schweigend zu. „ Und eine süße Dolmetscherin habt ihr auch“, fuhr Monsieur Malourie auf Französisch fort. Ich wurde rot und übersetzte hastig.
    Taehyung und Hoseok sowie Jungkook und Jimin fingen an zu grinsen.
    Schnell stand ich auf.
    „ Pardon. Aber die 7 haben heute noch ein Interview auf dem Programm“.
    Monsieur Malourie wog den Kopf.
    „ Schade. Ich dachte ihr bleibt noch. Kommt doch gerne noch mal vorbei. Ihr seid hier immer willkommen....“
    Ich nickte und scheuchte die anderen aus dem Gebäude.
    „ Haben wir echt ein Interview?“, fragte Namjoon verwundert.
    „ Leidet ihr echt an Alzheimer? Natürlich oder denkt ihr ich Lüge hier rum?“, fragte ich zurück.
    „ Wo überhaupt?“, unterbrach Taehyung, Namjoon und mich.
    Ich seufzte. Wie üblich musste ich die Führung übernehmen. Sonst würden wir sonst wo rauskommen.
    „ Also gut... ich bring euch hin“, gab ich nach.
    „ Au ja“, rief Taehyung und harkte sich bei mir unter. Die anderen folgten uns grinsend.

    76

    „ Auch ein Kaffee?“
    Der Typ von der Rezeption musterte mich kühl. Ich nickte. Wer weiß wie lange ich noch warten musste. Leider hatte ich nicht mit in den Saal gedurft.
    Und so kam es das ich mir mit Mister unfreundlich von der Rezeption die Beine in den Bauch stehen durfte.
    Wenigstens hat er mir was zu trinken angeboten. „ Da“, sagte er und schob das warme Getränk zu mir. Ich nahm ihn in die Hand und versuchte mich nicht zu verbrennen.
    „ Wie lange brauchen die noch?“, fragte ich den Kerl. Der schaute mich an und meckerte:
    „ Ich arbeite für die Rezeption! Ich bin kein Infostand!“
    Ich zuckte zusammen und trank hastig meinen Kaffee.
    Plötzlich erhellte sich seine Miene und er starrte verträumt zum Eingang. Fehlt nur noch das er anfängt zu sabbern. Neugierig, welche Person ihn innerhalb Sekunden so beeinflussen könnte, drehte ich mich um und erstarrte. Das konnte doch nicht wahr sein.
    „ Zack Zack ich hab noch ein Shooting“, scheuchte diese gewisse Person, den Armen Fotograf herum.
    „ Uh.... Barbie lebt. Und sie hat ihren Lockenwickler wiedergefunden“, zischte ich.
    Zoé fuhr sich durch die langen blonden gelockten Haare und strich über ihr Pinkes Kleid.
    „ Was hast du jetzt für ein Problem?“, zischte Sie.
    „ He He Mädels kein zickenkrieg“, versuchte der Fotograf zu schlichten.
    „ Luna wir können... huch Zoé?“
    Taehyung bog mit den anderen um die Ecke und sah Überrascht zu Der möchtegernbarbie.
    Sofort strahlte sie, warf ihre Haare zurück und zwitscherte im Schlechten koreanisch: „ Taehyung Oppa schön dich zu sehen“.
    Ich prustete den Kaffee aus.
    Oppa? Hatte diese Pute noch alle Latten am Zaun.
    Taehyung sah kurz Überrascht aus. Doch dann erwiderte er.
    „ Geht mir genau so....“
    „ Ich geh schon mal vor“, funkte ich dazwischen und knallte den Kaffee auf den Tisch der Rezeption.
    Dann ging ich, so würdevoll es ging, ohne ein weiteres Wort und ohne mich umzudrehen durch die Tür.


    Blind vor Wut und Eifersucht lief ich einfach drauf los. Ich wollte einfach nur noch an die Bucht, und mich in der Hütte verstecken bis ich wieder runtergekommen war.
    Doch wie üblich ist die Theorie immer einfacher als die Ausführung.
    Verwirrt stand ich zwischen Gassen und Straßen Bordeaux. Überall waren restaurantes und Cafés und so... und überall Passanten. Dennoch sprach ich keinen an.
    Total übermüdet lief ich weiter. Wie lange latschte ich hier eigentlich schon rum? Die Sonne senkte sich immer tiefer der Erde entgegen.
    In der Ferne machte ich einen Strand aus. Er war aber zu belebt für unsere einsame Bucht.
    Wieso war ich so blöd gewesen und bin abgehauen. Ich hätte ja auch draußen warten können und dann mit heim fahren... aber nein... ich musste ja mal wieder wie oft einfach drauf los rennen. Ich lief auf den Zebrastreifen, um die Fahrbahn zu überqueren, als ein schwarzer Van hupte und der Fahrer wie blöd winkte. Leider konnte ich nicht erkennen wer es war, da die Scheiben verdunkelt waren. Aber ich sah das das Fenster offen war.
    Deshalb schrie ich so laut ich konnte:
    „ Was hast du jetzt für Probleme du armleuchter?“ es tat gut mal alles rauszuschreien. Der Wagen hielt am seitenstreifen und mich überkam kurz das schlechte Gewissen. Vielleicht hätte ich das doch nicht machen sollen. Die Tür wurden geöffnet und ich machte mich bereit von ihm eine runtergehauen zu bekommen.
    „ na das ist ja ein Empfang“, lachte- der Manager. „ Achso... du“, stammelte ich.
    „ Nicht so schlimm...wieso läufst du hier rum? Warum bist du gegangen?“, ratterte er seien fragen runter.
    Ich zuckte die Schultern.
    „ Wo sind die anderen? Schon in der Bucht?“
    Der Manager nickte, bevor er fragte:
    „ Soll ich dich jetzt auch mitnehmen?“
    „ Währe toll“, gab ich zu.
    Grinsend machte er eine Handbewegung zur Autotür.
    „ Dann rein in die gute Stube.“
    Lachend stieg ich ein und ließ mich zur Bucht kutschieren.

    77

    „ So Bitteschön“. Der Manager hielt an der Abzweigung zur Bucht.
    „ Danke“. Ich lächelte, stieg aus und lief den Trampelpfad entlang.
    Hoffentlich war diese Zoé nicht auch da. Kaum betrat ich die Hütte wurde ich schon umringt.
    „ Wo warst du?“
    „ Wieso kommst du erst jetzt?“
    „ Ist was passiert?“
    Bestürmten sie mich mit fragen.
    „ Alles okay“, gab ich zurück.
    „ Hier trink erstmal was“, Jin drückte mir ein Glas Sprudel in die Hand.
    „ Ist Zoé hier?“, fragte ich kühl und nippte an meinem Getränk.
    „ Nein. Sie musste leider vorhin abreisen. Irgendeine Kampagne in Spanien wartet auf sie“, antwortete Taehyung.
    „ Wie schade... ich heule gleich in mein Wasser“, gab ich sarkastisch zurück. Yoongi, der hinter mir stand, lachte und legte seine Arme um mich.
    „ Ich liebe deine Ironie, kleines“, sagte er und lachte erneut los.
    Taehyung schnaubte und antwortete gefährlich leise: „ Und ich liebe es wenn ihr nicht immer alle sie umarmt“.
    „ Oh endschuldige... hier haben Sie Ihr gnädiges Fräulein wieder“.
    Yoongi lies mich los und verbeugte sich. „ Ich bitte um Vergebung eure Hoheit“.
    Taehyung kicherte und winkte ab.
    „ Dir wird vergeben“.
    Yoongi sah auf und antwortete:
    „ Cool ich geh dann mal mich aufs Sofa gammeln“.
    Taehyung sah ihn kurz aus dem Konzept gebracht an.
    „ Öhm... ja...“
    Yoongi grinste und verschwand dann im Wohnzimmer.
    „ Gehen wir noch ein bisschen spazieren?“, wand sich Taehyung an mich. „ Uff ich bin müde... ich setz mich zu den anderen ins Wohnzimmer...“, gab ich zurück.
    „ hm... okay...dann bleib ich bei dir... okay?“
    Ich nickte und lächelte.
    Er griff nach meiner Hand und zog mich ins Wohnzimmer.
    Dort saßen alle auf dem Sofa und unterhielten sich. Nur Jin und Jungkook fehlten. Das fiel nun auch Taehyung auf. „ Wo sind der Maknae und Jin?“
    „ Pssst und wer?“, hörten wir Jin fragen. Jungkook und Jin kamen ins Wohnzimmer. Der älteste trug ein Teller bei sich.
    „ Wer möchte sich als Versuchskarnickel opfern?“, fragte Jungkook und grinste.
    „ Also ich nicht“, sagte Jimin schnell. Auch die anderen wimmelten den Job ab.
    „ Was ist daran so schlimm das zu probieren?“, fragte ich.
    „ Wenn Jin den Kochlöffel schwingt und Jungkook ihm hilft... was zum Glück selten vorkommt, kann nur was schlimmes rauskommen“, erklärte Namjoon.
    „ So schlimm kann es nicht sein“, sagte ich, stand auf und ging auf Jungkook und Jin zu.
    „ Hier“, er hielt mir grinsend den Teller hin. Darauf war ein Stück Brot mit einer Paste drauf.
    Ich zögerte leicht verunsichert, dann griff ich zu.
    Nun sahen alle gespannt zu mir.
    Ich Biss Ein Stück ab, kaute und begann zu röcheln. Ein unangenehmes scharfes Gefühl machte sich in meinem Mund breit. Außerdem begann mein Hals zu brennen.
    „ Alles okay?“, fragte Jimin und sprang auf. Mein Blick fiel auf Jins betretendes Gesicht.
    „ Sch... schmeckt super“, krächzte ich und aß todesmutig den Rest.
    Jins Miene erhellte sich.
    „ wirklich? Wir hatten schon Angst das Jungkook mit dem Gewürz etwas übertrieben hat“.
    Etwas übertrieben war gut.
    Der schnulzige Liebesspruch
    „ mein Herz steht in Flammen“
    Bekam eine ganz neue Bedeutung.
    „ Geht... ich geh was trinken“.
    Schnell lief ich in die Küche und griff nach dem nächstbesten Glas.
    „ Hey... das war meins“.
    Ich drehte mich um und sah Taehyung, der lachte.
    „ Oh... Entschuldigung“.
    Er winkte schmunzelt ab.
    „ Schon okay“.
    Schnell stellte ich das Glas hin und setzte eine gleichgültige Miene auf, als ich merkte, das jimin den Raum betrat. Taehyung lächelte gezwungen und lehnte sich gegen den Kühlschrank.
    „ Gehts wieder?“, fragte Jimin, lächelte und kam auf mich zu.
    Hatte er Taehyung überhaupt bemerkt?
    „ Es geht schon wieder“, stammelte ich und tat so, als gäbe es nichts spannenderes als einer Fliege auf dem Tisch zuzusehen.
    „ Freut mich zu hören... gefällt es dir hier?“ Jimin kam auf mich zu und nahm mich in den Arm.
    Taehyung atmete laut ein.
    Jimin zuckte zurück als hätte ich ihn gebissen und er starrte zu meinem Bias.
    „ Was wird das?“, fragte dieser und versuchte ernst zu gucken.
    „ Chill doch mal Tae... du tust so als währe sie deine Freundin...“, sagte Jimin und schenkte nun auch der Fliege Aufmerksamkeit.
    „ Und wenn es so währe?“
    Taehyung verschränkte die Arme und grinste lauernd.
    „ Wie? Wenn was so währe?“
    Jimin sah verwirrt aus.
    „ Wenn sie meine Freundin währe? Was währe dann?“
    Taehyungs Blick wurde noch lauernder. Ich stand einfach nur schweigend daneben und konnte es nicht fassen. Vor knapp einem Jahr hatte ich BTS gerade mal auf dem Bildschirm anhimmeln dürfen. Und nun? Nun Machte ich mit denen Urlaub und hörte zu wie sie über mich diskutierten.
    „ Es ist aber nicht so“, sagte jimin gerade gedehnt.
    „ Sagt wer?“, konterte Taehyung und zog mich sanft an mich.
    Kann mich mal jemand kneifen!
    „ Ich!“
    Jimin stand angespannt da. Er erinnerte mich an Einen Pfeil der im Bogen eingespannt war. Bereit zum schießen.
    „ Ähm was geht denn hier ab?“
    Yoongis Kopf erschien in der Tür.
    „ Nichts“, kam es von Jimin und Taehyung gleichzeitig.
    Yoongi kicherte.
    „ Wie bei RTL....“
    „ Okay“, ich klatschte in die Hände.
    „ Können wir bitte bitte rausgehen? Hier drinnen ist es stickig....“
    Taehyung griff nach meiner Hand.
    „ Darf ich Euch begleiten Prinzessin?“
    Ich kicherte.
    „ Es wird euch gewährt mein teuerster“.
    Taehyung lachte auf und führte mich unter Yoongis grinsen und Jimins bösen Blicken, raus an die frische Luft.

    78
    Die anderen member folgten uns.
    Die Sonne lag schon recht tief am Himmel und erinnerte uns das die Nacht am anbrechen war.
    „ Luna... ich muss dir was sagen...“
    Taehyung, der immer noch neben mir stand und meine Hand hielt, sah zu mir und grinste unsicher.
    „ Was denn?“, krächzte ich heiser.
    Hatte er doch Gefühle für mich?
    Taehyung sah sich um, doch die anderen member waren bereits ans Wasser gegangen.
    ( also nicht ins Wasser xD abends ist das ja kalt)
    „ Ja?“, wiederholte ich weil er zögerte.
    „ Ich... wollte... ich hab es erst kürzlich erfahren. Aber ich finde das du es wissen solltest... und es tut mir auch leid und alles aber ich... naja aus einem wichtigen Grund...“, er brach ab und schwieg.
    Kurz sah ich ihn verwirrt an.
    Das Gespräch ging anscheinend doch nicht über das was ich dachte. Worüber dann?
    „ Wovon redest du?“, fragte ich ängstlich weil ich die Antwort nicht unbedingt wissen wollte.
    „ Meinem Vater geht es nicht so gut... da ist irgendwas passiert. Und da ich ja jetzt zwei Wochen frei hab... wollte ich nach Korea... die anderen member bleiben hier. Und wenn es für dich okay währe mit Ihnen hier zu bleiben währe das... nett von dir. Ich hab so ein schlechtes Gewissen... aber Familie geht vor oder?“
    Er sah mich an. Seine Augen funkelten unsicher und fragend.
    Ich nickte und versuchte zu lächeln.
    „ Natürlich... Familie geht vor“, echote ich.
    „ Danke... ich bin froh das es dir nichts ausmacht. Und so schlimm ist es mit den anderen nicht“, lachte er.
    „ Wann fliegst du?“, leitete ich einen themawechsel ein.
    „ Morgen um 10.15 Uhr ortszeit“, antwortete er. „ Oh... okay“, entfuhr es mir. Dann umarmte ich ihn.
    „ Ich werde dich vermissen. Und viel Glück für deinen Vater“.
    Er gab mir einen Kuss auf die Stirn.
    „ Danke Prinzessin.“


    Wenig später lag ich noch im Gewirr von denken Kissen und anderem Kram und war hellwach. Ein Blick auf mein Handy verriet mir das es
    23.43 Uhr war. Mein Blick schweifte über das Chaos Lager und ich stutzte.
    Alle schliefen. Nur Taehyungs und Jungkooks Plätze waren leer.
    Ich spitzte die Ohren und hörte gedämpfte stimmen aus der Küche.
    Vorsichtig schälte ich mich aus den denken und Schlich an die Schiebetür zur Küche, die wie üblich halb offen war.
    In der Küche brannte Licht und Jungkook saß am Küchentisch. Er hatte mir den Rücken zu gedreht.
    Taehyung lehnte am Kühlschrank.
    Ihn konnte ich von der Seite sehen.
    Niemand schien mich zu bemerken.
    „ Also hast du es ihr jetzt endlich gesagt?“, fragte Jungkook gerade.
    Taehyung nickte.
    „ Ja... ich hab aber ein total schlechtes Gewissen. Zuerst lade ich Sie ein und dann haue ich ab“.
    Jungkook winkte ab.
    „ Es geht um deine Familie. Sie wird Verständnis haben.“
    Taehyung nickte noch einmal und schwieg dann kurz.
    „ Ich muss ihr aber noch was Beichten und weiß nicht wie ich das machen soll“, redete Taehyung weiter.
    Ich wurde hellhörig.
    Jungkook lachte.
    „ Was hast du denn angestellt?“
    Taehyung grinste gequält und nuschelte: „ Es kann sein... also das sie vorgestern eine Mail bekommen hat.... auf ihrem Handy... und ich... diese...“ Taehyung brach ab und lachte verlegen. Dann setzte er wieder an.
    „ Also das.... ich die Mail... ganz aus Versehen... gelöscht... hab.“
    Mir wurde heiß und kalt. Durchsuchte er immer mein Handy?
    Das selbe schien sich nun auch Jungkook zu fragen.
    „ Du spionierst ihr nach?“
    Taehyung schüttelte hastig den Kopf.
    „ Nein nein nein... die Mail wurde angezeigt... ich hab nur... ich hab nichts anderes gemacht. Wirklich.“
    „ Aber du hast sie gelesen. Das ist doch privat Tae“, schlussfolgerte Jungkook und stand auf um zu Taehyung zu gehen.
    „ Ich weiß. Ich habe auch schon Gewissensbisse.“
    Jungkook nahm ihn in den Arm und sagte so leise das ich es kaum hörte:
    „ Ich überlege mir was okay?“
    Taehyung nickte dankbar.
    „ Von wem war denn die Mail?“, fragte er weiter. Witzig. Die selbe frage hatte ich mir auch gerade gestellt.
    Taehyung brabbelte was unverständliches.
    „ Hm?“ Jungkook ließ ihn los aber blieb vor ihm stehen.
    Taehyung sah ihn unsicher an.
    Dann wiederholte er es lauter.
    „ Noah“.


    Mir entfuhr ein überraschtes Geräusch. Jungkook und Taehyung hielten inne und sahen zur Tür.
    Ich wich zurück und sah mich panisch um. „ Was war das?“, fragte Jungkook. „ Ich weiß e... es nicht“, stammelte Taehyung. Dann vernahm ich Schritte. Schnell sprang ich hinter den Vorhang vor einem der Fenster.
    Schritte kamen näher. Am Schatten konnte ich erkennen das es Jungkook war. Er blieb direkt vor mir stehen. Lediglich ein Vorhang trennte uns.
    Ich hielt die Luft an und betete das er mich im halbdunkeln nicht sah.
    „ War wohl der Kühlschrank“.
    Mit den Worten ging er wieder in die Küche. Taehyung lachte.
    „ Machen Die solche Geräusche?“
    Jungkook fing auch an zu kichern.
    „ Scheint so... aber jetzt Spaß bei Seite. Was hat Noah geschrieben?“
    Ich hörte Taehyung tief einatmen.
    Das durfte ich nicht verpassen...
    Todesmutig Schlich ich wieder an die Tür und lauschte.
    „ Naja. Er hat sie begrüßt und sich noch einmal entschuldigt. Dann hat er ihr geschrieben das er in zwei Wochen in Paris noch mal seine Tante besuchen wird und ob sie sich noch einmal treffen wollen.“
    „ Oh“, entfuhr es Jungkook.
    „ Deshalb hab ich es gelöscht. Ich will nicht das sie sich treffen. Das ist meine Prinzessin... der Kerl will was von ihr. Hundert pro....“
    „ Ach Tae...“, seufzte Jungkook und Kicherte.
    Ich zog mein Handy hervor und ging auf Mail. Dann auf „ zuletzt gelöscht“. Doch auch dort fand ich nichts. Er hatte mitgedacht.
    Ich blickte auf und erschrak.
    An der Badezimmertür war eine Silhouette. Da stand wer! Ich kniff die Augen zusammen und versuchte zu erkennen ob es sich nicht doch um Jungkooks oder Taehyungs Schatten handelte. Der Schatten sah geisterhaft aus. Langsam Machte ich einen Schritt darauf zu.
    „ Hat dir deine Mutter nicht bei gebracht das man nicht lauschen darf?“ flüsterte Yoongi und sah mich fragend und müde an.



    „ Ich weiß Man macht das nicht... aber meine Neugier war stärker“, antwortete ich.
    „ Psst nicht so laut! Sie hören uns doch sonst“, zischte Yoongi.
    „ Da ist doch wer!“
    Diesmal hörte ich Taehyung zur Tür schleichen.
    Ich machte einen Sprung auf Den überraschten Yoongi und drückte ihn ins Bad. Dann schloss ich schnell und leise hinter uns die Tür. Das Licht ließ Ich vorsichtshalber aus.
    „ Oh là là Luna du gehst aber rann“, kicherte Yoongi.
    „ Pssst halt doch die Klappe“, flüsterte ich und wurde rot.
    Der und seine blöden Kommentare.
    Eine Weile warteten wir schweigend.
    Dann frage ich: „ Wusstest du das Taehyung alleine nach Korea fliegt und wir ohne ihn hier bleiben?“
    Stille.
    „ Ja... er wollte er dir als letztes sagen.“
    „ Und hast du in letzter Zeit was von Zoé gehört?“, fragte ich weiter.
    „ Nein“.
    „ Sicher?“
    „ Ja... Luna? Darf ich dich mal was fragen?“
    „ Ja?“
    „ Das wollte ich dich schon die ganze Zeit fragen. Stehst du auf Taehyung? Und sei ehrlich.“
    Ich schloss die Augen.
    Jin wusste es zwar. Aber er schwieg.
    Hoseok, Jungkook, Namjoon und Jimin hatten keine Ahnung, deshalb konnten sie auch nichts sagen.
    Doch konnte ich Yoongi vertrauen? Oder würde es er den anderen member erzählen?
    „ Luna? Du kannst es mir ruhig erzählen... was für einen Nutzen hätte es wenn ich es weiter sage? Vielleicht könnte ich dir sogar helfen... Auch wenn das eigentlich nicht so mein Ding ist. Aber ich weiß was er mag. Was er nicht mag.... was er von dir hält und alles....“
    „ Ist gut ich hab’s kapiert“, unterbrach ich ihn.
    „ Heißt das du stehst auf ihn?“
    Ich holte tief Luft um die Zeit herauszuzögern.
    „ Ja verdammt noch einmal... zufrieden?“
    Ich spürte Eine Hand auf meiner Schulter. „ Danke“.
    Kurz war ich verwirrt.
    „ Wofür?“
    „ Das zeigt mir endlich mal das du mir vertraust.“
    Kurz bekam ich ein schlechtes Gewissen. Zwar war ich mit allen befreundet aber trotzdem war Taehyung in den Vordergrund gerückt.
    „ Sollen wir nicht auch langsam mal schlafen gehen? Es ist weit nach Mitternacht und alle Lichter sind aus“, sagte ich.
    „ Gut... komm“.
    Geräuschlos huschten wir aus dem Bad zurück ins Wohnzimmer.
    Inzwischen lagen auch Jungkook und Taehyung wieder im Wirrwarr.
    „ Gute Nacht“, flüsterte Yoongi und legte sich zwischen Namjoon und Jimin. Kurz sah ich auf meinen Schlafplatz den zur Hälfte Jin und zur Hälfte Jungkook für sich beansprucht hatten. Da konnte ich nun nicht mehr liegen. Ich sah mich seufzten um, bis mein Blick auf Taehyung fiel.
    Bei ihm war noch eine kleine Lücke.
    Vorsichtig krabbelte ich zu ihm und kuschelte mich sachte an ihn.
    Keine Reaktion. Doch kurz bevor ich meine Augen schloss lächelte er im Schlaf und drückte mich an sich.
    Und so schlief ich ein...

    79
    Verschlafen schlug ich meine Augen auf. Die Sonne lugte zwischen den gardienne hervor und erhellte das Zimmer. Es war Tag.... wie spät war es? Hecktisch richtete ich mich auf.
    Wie immer war ich als letztes wach...
    Nein... doch nicht... Yoongi lag ebenfalls noch da und schlief.
    Aber sonst waren alle verschwunden.
    Alle... auch Taehyung!
    Ich sah auf die Uhr und fluchte leise auf. 11.36 Uhr.
    Sein Flieger musste schon längst in der Luft sein. Die anderen hatten ihn sicher begleitet.
    Nur Prinzessin Schlafmütze musste sich ja unbedingt ihrem schönheitschlaf widmen.
    Wütend auf mich selbst griff ich nach meinem Handy, und stutzte.
    3 Neue Nachrichten von Taehyung.

    Taehyung ❤️:
    Hey Prinzessin. Es tut mir leid das wir dich nicht geweckt hatten. Aber du schienst als hättest du den Schlaf nötig ^^“
    9.58 Uhr

    Taehyung ❤️:
    Aber keine Sorge ich bin in 5 Tagen wieder da:3 und dann verbringen wir die restlichen 4 Tage noch zusammen in Bordeaux okay?: D
    10.10 Uhr

    Taehyung ❤️:
    Ich vermisse dich < 3
    10.14 Uhr

    Ich musste lächeln.
    Selbst mit Einfachen Nachrichten konnte er meinen Tag retten.
    Plötzlich vernahm ich Türgeklapper.
    Die anderen waren wieder da. Schnell stand ich auf und hechtete zur tür.
    „ Oh hallo Luna“, wurde ich von Jin begrüßt.
    „ Sorry... aber wir wollten dich schlafen lassen“, entschuldigte sich Jungkook.
    „ Trotzdem, ihr hättet uns mitnehmen können“, sagte Yoongi, der hinter mir auftauchte.
    „ Jetzt ist er sowieso in der Luft. Ändern können wir es auch nicht“, gab Namjoon seinen Senf dazu.
    „ Psst Luna hier. Das soll ich dir noch geben“, flüsterte Jin und stellte sich neben mich. Ich schaute auf seine Hand und bemerkte den Zettel den er mir hinhielt.
    „ Was ist das?“, fragte ich.
    „ Schau nach“, grinste er nur.
    Ich faltete den Zettel auseinander und schaute drauf.
    „ Sein Skype Account?“, entfuhr es mir. „ Das könnt ihr euch ja wenigstens beim telefonieren sehen“, versuchte mir Jin es schönzureden, das ich Taehyung länger nicht sehen sollte. „ Super“, murrte ich und ging ins Wohnzimmer. Wie viel Uhr war es jetzt überhaupt in Korea? Ich griff nach meinem Handy und sah nach.
    17.38 Uhr. Immerhin 7 Stunden zeitverschiebung. Aber Taehyung war ja jetzt noch lange nicht in korea.
    Ich tippte mal das sein Flugzeug inzwischen Europa verlassen hatte.
    „ Wir gehen ein Bisschen die Stadt erkunden... also noch einmal. Magst du mit?“ Hoseok war plötzlich hinter mir aufgetaucht. Ich schüttelte den Kopf.
    „ Ich würde gerne hier bleiben“.
    Hoseok nickte und winkte.
    „ Okay... tschüssiiii“.

    Kurze Zeit später war ich alleine.
    Komisch das sie mich ohne wiederstand alleine hier lassen.
    „ Wahrscheinlich wollten sie mich in Ruhe lassen wegen Tae...“, murmelte ich und verließ auch die Hütte.
    Mir war nach einem kleinen strandspaziergang. Gerade als ich wenige Schritte gelaufen war, klingelte mein Handy. Das könnte unmöglich Taehyung sein. Ich setzte mich auf einen Felsen und fischte es hervor. Noah. Er wollte bestimmt die Antwort auf die Mail, die ich nie gelesen hatte. Ich nahm an.
    „ Âllo?“
    „ Hey Luna. Schön das wir mal wieder zusammen reden. Ich hab mich einfach nicht getraut anzurufen. Aber schwamm drüber okay?“
    „ Ja...“, Fing ich an aber wurde unterbrochen.
    „ Cool. Ähm hast du meine Mail gelesen? Wenn ja treffen wir uns dann?“
    „ Ich komme in zwei Wochen wieder aus dem Urlaub. Also können wir uns treffen wenn du magst.“
    „ Schön... wo bist du denn im Urlaub? Mit der Familie?“, fragte er.
    „ In Bordeaux... mit... naja Taehyung und seinen Freunden“, antwortete ich.
    „ Aha... dann viel Spaß noch“, sagte er gedehnt. Ich musste mir ein kichern unterdrücken. Hörte ich da eifersüchtige Untertöne.
    „ Seit ihr zusammen?“, fragte er weiter.
    „ Nein...aber ich muss jetzt auch los“, gab ich zurück und legte schnell auf.
    Ich fühlte mich immer so als würde ich Taehyung betrügen, wenn ich mir Noah redete. Dabei waren wir nicht mal zusammen. Ein Blick auf die Uhr sagte mir das es kurz nach 13 Uhr war. In 7 Stunden würde Taehyung in Korea landen. Dann müsste es dort 2 Uhr sein, während es bei uns 20 Uhr war. Ich könnte also einfach um 6 Uhr morgens ihn anrufen. Dann währe es bei ihm 13 Uhr. Dann könnten wir Skypen. Ach wie mich diese Zeitverschiebung wahnsinnig machte.

    // Kleiner Zeitsprung//

    „ Auch noch etwas Salat Luna? Oder Baguette?“
    Ich saß mit den anderen 6 Membern am Tisch und sah zu Jin, der mich dies gefragt hatte.
    „ Nein Danke. Kein Hunger“, antwortete ich leise.
    Jin sah mich an als hätte ich ihm offenbart das pink eine Zahl währe.
    „ Echt jetzt? Wenigstens ein bisschen Luna....“
    Ich schüttelte den Kopf und murmelte:
    „ Du klingst wie meine Mutter“.
    Yoongi kicherte.
    „ Man Jin versteh doch. Ihr schlägt Taehyungs Abwesenheit auf den Magen“.
    Wütend sah ich zu Yoongi.
    Er hatte zwar recht. Aber trotzdem musste er dies nicht rumposaunen.
    „ Ich geh schlafen“, knurrte ich und verschwand im Wohnzimmer.
    Konnte aber trotzdem ihrem Gespräch zuhören.
    „ Man Yoongi. Du weißt doch das das schwer für sie ist“, redete Jungkook auf Yoongi ein.
    „ Trotzdem. Man darf doch wohl ein Scherz machen dürfen.“
    Ich hörte wie ein Stuhl zurück geschoben würde.
    „ Ich hab gerade eine gute Melodie im Kopf. Bin draußen daran feilen“.
    Yoongis Schritte knarzten Richtung Tür. „ Also ich geh Zu Luna. Sie braucht jetzt jemanden bei sich“.
    Ja ich bräuchte jemanden... aber Taehyung und nicht jimin.
    Wieso taten alle eigentlich so als hätte ich Depressionen und Taehyung währe gestorben!
    „ Luna? Kann ich zu dir?“
    Jimin kam auf mich zu und setzte sich neben sich auf unser Lager.
    „ Jimin?“
    „ Ja?“
    „ Ich weiß das klingt jetzt komisch aber kannst du mich... umarmen?“
    Jimin grinste kurz, nahm mich dann aber in den Arm.
    Es fühlte sich falsch an.... so falsch...


    Mitten in der Nacht wurde ich wach.
    Jimin war verschwunden... nein halt er lag bei Yoongi. Alle schienen zu schlafen. Ich ging an meine Reisetasche und wühlte meinen Laptop hervor. Dann Schlich ich mich nach draußen.
    Draußen am Strand war es angenehm kühl. Der Mond war fast rund.
    Eine Sternschnuppe verließ ihren Platz und jagte über den Sternenhimmel.
    „ Ich wünsche mir das es Taehyung und seiner Family gut geht“, flüsterte ich der Sternschnuppe nach.
    Dann ließ ich mich in den Sand plumpsen. Nach wenigen Minuten hatte auch mein Computer hoch gefahren.
    Hier war es 5.21 Uhr.
    Ich konnte also es versuchen bei Taehyung anzurufen. Immerhin war es 12.21 Uhr Bei ihm.
    Ich klinkte auf Skype und loggte mich ein.
    Kurze Zeit später rauschte es und ich sah ein verwackeltes Bild auf dem Bildschirm. Sah nach einem Wohnzimmer aus.
    Dann sah ich Taehyung im Bild.
    „ Bonjour Prinzessin“, rief er erfreut und lächelte in die Kamera.
    „ Hallo... wie geht es dir? Und deinen Eltern? Wo sind deine Geschwister?“, feuerte ich meine Fragen ab.
    Er sah kurz überfordert aus.
    „ Ähm... also mir geht es gut. Meinen Eltern auch. Mein Vater ist aus dem Koma erwacht. Ich war vorhin bei ihm. Es geht ihm viel besser. Meine Mutter und meine Geschwister sind noch da.
    Aber erzähl mal... wie geht es dir? Sind die anderen auch nett zu dir?“
    Er grinste in die Kamera.
    Er schien so nah...
    doch trotzdem war es so weit entfernt... ich streckte meine Hand aus, um ihm durch die Haare zu wuscheln, auch wenn ich wusste das es unmöglich war. Meine Finger prallten am Bildschirm ab.
    „ Luna? Alles okay? Ärgern dich die anderen?“
    Ich schüttelte den Kopf.
    „ N... nein... aber ich... ich... ich vermisse dich“, meine Stimme zitterte stark und meine Tränen stiegen mir in die Augen.
    „ Prinzessin... in 4 Tagen bin ich doch... wahrscheinlich wieder da“, sagte er.
    „ Wieso wahrscheinlich?“, fragte ich alarmiert.
    „ Je nach dem wie es meinem Vater geht....“, gab er zerknirscht zu.
    „ Ist schon okay...“
    Ich hatte nicht erwartet das meine Stimme noch mehr zittern konnte, doch das tat sie.
    „ Trotzdem vermiss ich dich“, flüsterte ich mit einer Stimme, die sich anhörte als würde ich ersticken.
    „ Ich dich doch auch Prinzessin“,
    Wisperte er zurück.
    Dann war es vorbei.
    Ich fing an zu heulen.
    Ich wollte es zwar nicht, weil ich wusste das er sich dann sorgen machte, aber ich konnte es nicht aufhalten. Ich saß einfach vor der Kamera und heulte wie ein kleines Kind.
    „ Prinzessin!“, rief er erschrocken.
    „ a?“, lediglich einen Bustaben brachte ich hervor.
    „ Nicht weinen. Du weißt doch wie sehr es mir weh tut dich weinen zu sehen“, versuchte er mich zu beruhigen.
    „ Tschuldigung“, haspelte ich und atmete tief durch, um mich zu beruhigen.
    „ Ist schon okay... aber warte mal kurz...“
    Taehyung legte seine hand auf die Kamera und redete mit jemandem auf koreanisch. Doch obwohl ich die Sprache konnte, verstand ich nichts.
    Er redete leise und schnell.
    Danach widmete er sich wieder mir.
    „ War meine Tante. Sie sagt das ich ihr helfen soll... telefonieren wir später noch einmal? Ich ruf dich an okay?“
    Ich nickte und lächelte tapfer.
    „ Tschüss Prinzessin“, sagte er und küsste die Kamera. Und obwohl er aufgelegt hatte, antwortete ich ihm.
    „ Tschüss Taehyung“.

    „ Luna? luuuuna? Ach hier bist du“.
    Ich erschreckte mich, drehte mich um und sah Jungkook. Er sah auf meinen laptop in der Hand. Er rauschte und das Bild war schwarz.
    „ Hast du mit Taehyung telefoniert?“
    Ich nicke und lächelte schwach.
    Er zog mich sanft hoch und umarmte mich. „ Du magst ihn oder?“
    Ich nicke noch einmal. Nun war sowieso alles egal.
    „ Glaub mir er mag dich auch“, flüsterte er und strich mir eine haarsträne aus dem Gesicht.
    „ Das sagst du nur um mich aufzumuntern“, murmelte ich.
    Jungkook Schwieg kurz.
    Dann redete er weiter:
    „ Eigentlich nicht... aber gut...
    Lass uns rein gehen.“
    Ich nicke und ließ mich von ihm über den Strand ziehen.
    „ Guck mal Jungkook... der Sonnenaufgang!“
    Ich zeigte aufs Meer, wo die Sonne aufging.
    „ Schön“, murmelte er ergriffen.
    „ Gut komm jetzt“.
    Schnell zog ich ihn in die Hütte.
    Am liebsten würde ich jetzt in den nächsten Flieger steigen und nach Korea fliegen... zu Taehyung...

    80

    // Zeitsprung 5 Tage //

    „ Morgen ist Abflug. Wir müssen hier echt mal anfangen aufzuräumen“, erinnerte uns Jin. „ wohin fliegt ihr jetzt eigentlich hin?“, fragte ich und sah abwechselnd zu jedem.
    „ Wir fliegen nach Seoul um neue Lieder aufzunehmen. Aber wir wollten in drei Wochen noch einmal Paris einen Besuch abstatten“. Jimin zwinkerte mir zu. „ Also werde ich Taehyung erst in drei Wochen wieder zu Gesicht kriegen?“, fragte ich.
    Jungkook nickte.
    Taehyung hatte es leider nicht mehr geschafft noch einmal nach Bordeaux zu kommen. Und Zeit zum telefonieren hatte er auch selten gehabt.
    „ Ach was ich dir noch erzählen wollte Luna, wir fliegen alle zusammen nach Paris! Und in Paris müssen wir dann umsteigen, in den Flieger nach Seoul“, verkündete Namjoon.
    Wenigstens etwas. Ich hasste es allein zu Fliegen.
    Ich lächelte zu Namjoon und griff nach einem Keks.
    „ Also ich mach jetzt hier mal Ordnung. Hilft mir wer?“, fragte Jin und stand auf.
    Ich folgte seinem Beispiel.
    „ Ach komm Jinny ich helfe dir“.
    Yoongi hob eine Augenbraue.
    „ Jinny?“
    Ich verdrehte die Augen.
    „ Darf man hier neuerdings keine Spitznamen verteilen?“
    Namjoon grinste und nippte an seinem Kaffee.
    „ Währe mir auch neu, Grumpy.“
    „ Nenn mich nicht so“, murrte Yoongi.
    Jin lachte kurz auf.
    „ Komm Lu“.
    „ Hey! Nicht lu!“, lachte ich und folgte ihm ins Schlafzimmer.
    Jin fing grinsend an die Matratzen zurück auf die Betten zu hieven.
    Ich nahm die Decken und legte sie zusammen. Ordentlich gestapelt legte ich sie in den Schrank.
    „ Jin?“ Es war so ruhig im Raum gewesen, das sein Name, nachdem ich ihn ausgesprochen hatte, im Raum zu schweben Schien.
    Jin schaute überrascht auf.
    „ Ja, Luna?“ Er lächelte.
    „ Hast du... naja... du weißt ja das ich Taehyung... sehr mag. Hat er sich zu mir irgendwie geäußert?“
    Jin schüttelte bedauernd den Kopf.
    „ Aber das heißt noch gar nichts. Mit mir redet selten einer über Mädchen.“

    Schweigend packten wir unsere letzten Sachen in die Taschen.
    Dann stellten wir sie vor die Holztür, die nach draußen führte.
    „ So alles gepackt, aufgeräumt und fertig“, murmelte Jin mehr zu sich selbst als zu mir.
    „ Hey! Wir haben beschlossen noch einen letzten Spaziergang zu machen, bevor wir morgen früh dann fliegen“, rief uns Hoseok über die schultern und öffnete die Tür. Warme Luft kam uns entgegen. „ Gute Idee“, stimmte Jin zu und schob mich sanft raus.
    Die andern folgten uns und lachten gerade über irgendwas. Irgendwann wurde Jin langsamer, sodass er mit den anderen 5 Membern auf einer Höhe war. Ich hingegen verschnellerte meinen Schritt leicht, sodass mich bald 4-5 Meter von der Gruppe trennte. Der Wind riss an meinen Haaren und meinen Klamotten. Aber es tat gut, weil es die letzten Tage so heiß war. Ich lächelte müde, und hörte knarzende Schritte direkt hinter mir.
    Ich drehte mich und sah Jimins Lächeln, das zu leuchten Schien.
    „ Weißt du was ich schon immer mit dir machen wollte?“, fragte er.
    Ich schüttelte den Kopf und grinste unsicher. „ Was denn?“
    Er stellte sich vor mich und ging in
    „ huckepackstellung“ ( weiß irgendwer was ich meine? 😂)
    „ Das“, hörte ich ihn sagen.
    „ Jetzt?“, frage ich unsicher.
    „ Na klar Steig auf“, lachte er. Die anderen waren schon fast auf unserer Höhe. Vorsichtig setzte ich mich auf seinen Rücken. Meine Hände ruhten auf seinen schultern. Seine Hände auf meinen Beinen. „ Schwerer als gedacht“, lachte er und richtete sich auf. „ Hey!“, lachte und und „trat“ ihn leicht. Er lachte erneut und lief los.
    „ Und wie ist die Aussicht da oben?“, frage er und versuchte seitlich zu mir hoch zu gucken. „ Schön... wie ist das Wetter da unten?“, konterte ich grinsend. „ He ihr beiden schon mal was von warten gehört?“, rief uns Yoongi nach. Jimin drehte sich um.
    Wir waren ein ganzes Stück von den anderen entfernt. „ Komm lass mich runter damit wir zu den anderen können“, forderte ich ihn auf. Jimin zögerte kurz, Ließ mich dann aber runter. Zusammen trotteten wir zurück zu den anderen. Jimin wurde sofort von Namjoon in Beschlag genommen. Kurze Zeit später unterhielten sie sich über ihr Album.
    Ich lief hinter den anderen her und griff hin und wieder nach einer Muschel. Ich war so vertieft darin das ich Yoongi erst neben mir bemerkte als er anfing zu reden.
    „ Das wird Taehyung aber gar nicht gefallen“.
    Ich richtete mich auf.
    „ Was denn?“ Yoongi nickte zu Jimin und antwortete: „ Na das du mit Jimin flirtest.“
    „ Ich flirte nicht mit Jimin. Ich bin mit euch allen nur befreundet.“
    Yoongi schüttelte den Kopf.
    „ Taehyung steht auf dich. Das weißt du genau so gut wie ich. Und jimin steht auch auf dich. Das wissen wir beide ebenfalls. Wieso versucht du beides zu verdrängen?“
    Ich seufzte. „ Man Yoongi. Keiner der beiden steht auf mich... Wenn sie es tuen würden, würden sie doch Signale geben oder?“
    „ Sie geben Signale... doch die scheinst du nicht zu bemerkten“, diskutierte Yoongi.
    „ Ach Quatsch“, murrte ich und sah aufs Meer hinaus.
    Yoongi folgte meinem Blick.
    „ Wir werden ja sehen wer recht hat“.

    Wir hatten beschlossen, das wir die letzte Nacht in Bordeaux noch einmal So richtig feiern wollten, bevor wir abreisten. Und so kam es das wir morgens um 3 Uhr noch da saßen und uns über Jins miese Witze kaputt lachten. Lediglich Yoongi und Jimin waren eingeschlafen und knuddelten mit Einander. „ Will irgendwer Wein? Ich hab noch welchen“, bot plötzlich Jin an, als unser lachen abgeebbt hatte. „ Wieso hast du Wein hier?“, frage Namjoon und grinste.
    „ Zum Kochen? Es ist aber noch etwas übrig“, erzählte Jin. Dann stand er auf und ging in die Küche.
    „ Schonmal sowas getrunken luna?“, stichelte Jungkook.
    „ Klar“, antwortete ich großspurig.
    „ Aber du bist doch erst siebzehn“, erinnerte mich Hoseok verwirrt.
    „ Und?“, konterte ich.
    Eigentlich hatte ich noch nie wirklich was getrunken. Außer vielleicht einmal zu einer Hochzeit am Sektglas genippt. Aber sonst eher nicht.
    Jin stellte 5 Gläser vor uns auf den Tisch. Sie waren noch nicht mal halb voll. Was würde das jetzt schon groß machen? So wenig würde ich ja wohl vertragen.


    Irrtum wie sich später rausstellte.
    Mir war Mega übel und ich hatte Kopfschmerzen. „ Ich glaube ich geh schlafen“, krächzte ich und stand auf.
    „ Gute Nacht“, antwortete Jin und widmete sich dann wieder dem Gespräch mit Namjoon.
    Ich stand auf und ging ins Schlafzimmer. Ich setzte mich ans Fenster und sah hinauf in den Himmel. Nebenbei lauschte ich Jungkooks tiefen Atemzügen. Er war sogar schon vor mir schlafen gegangen. Eine Weile blieb ich noch so stehen. Doch dann legte ich mich auf mein Bett und schlief schnell ein.

    81
    „ Hey du Murmeltier wir müssen zum Flughafen“. Hoseok der gesprochen hatte rüttelte mich sanft am arm.
    „ Njaaa huch“, nachdem ich eine Ladung komischer Geräusche, im Halbschlaf abgeliefert hatte, schreckte ich hoch. Hoseok lachte und wiederholte: „ Jetzt komm. Der Flug geht in 2 Stunden“.
    Verschlafen stand ich auf und taumelte hinter ihm her in die Küche.
    „ Hier“, er drückte mir einen Teller in die Hand und lächelte. Die anderen wuselten Hecktisch herum. Nur Yoongi saß gechillt am Küchentisch und kaute auf seinen Baguette rum.
    „ Immer dieser Stress am Morgen“, murmelte er. „ Ja wir müssen ja jetzt auch los! Hopp hopp“, scheuchte Namjoon, Yoongi auf. Dieser sprang wie angestochen auf, murrte:
    „ Ist ja gut General Kim“, grinste dann und schob Sich das letzte Stück Baguette in den Mund.
    Jungkook sah sich um und murmelte:
    „ War geil hier. Kommen wir hier noch einmal irgendwann hin?“
    „ Klar wieso nicht?“, fragte Namjoon zurück und schob, mit seinem Fuß, seinen Koffer an die Tür.
    „ Also... können wir jetzt fahren?“, hetzte Hoseok. Die Anderen griffen nach ihren Koffer.
    „ Jo Abmarsch Hyungs“, lachte Jimin und schob uns aus der Tür.
    Hinter uns schloss Namjoon die Tür ab. Dann liefen wir den bekannten Trampelpfad entlang.
    Der Manager wollte uns an der Kreuzung einfangen und mit uns zum Flughafen fahren.


    Wenig später saßen wir alle im Auto.
    Es herrschte eine angenehme stille.
    Ich sah aus dem Fenster und sah in der Ferne den Airport Bordeaux.
    „ Also meinetwegen können wir hier noch einmal Urlaub machen“, sagte Hoseok in die stille und grinste.
    „ Aber sowas von“, stimmte ihm Jimin zu. „ Aber mit Taehyung. Und zwar den ganzen Urlaub“, sprach Yoongi aus was alle dachten.
    Der Manager hielt vor dem Tor des Flughafens und grinste müde.
    „ Komm Luna“, Jimin griff nach meiner Hand und zog mich aus dem Wagen. Die anderen folgten uns.
    „ Kommt der Manager nicht mit?“, fragte ich, während wir unsere Koffer nahmen.
    Namjoon schüttelte den Kopf.
    „ Die Maschine war voll. Deshalb nimmt er den Flieger übermorgen nach Metz und von da nach Seoul.“
    „ Oh... okay...“, antwortete ich und folgte den anderen in die Riesige Halle. Der Manager winkte uns hinterher.

    „ Du sitzt laut Bordkarte hier“. Jin zeigte auf den Platz, zwischen Yoongi und Hoseok. Ich nicke und quetschte mich dorthin. Jungkook, Namjoon und Jimin saßen hinter mir. Jin nahm vor mir Platz. Er saß zwischen einer älteren Frau und einem Mann mittleren Alters.
    „ Wenn du magst können wir auch tauschen“, schlug ich vor. Er saß nämlich abgetrennt von den anderen, und mir kam es so vor als würde ich die Band trennen.
    „ Nein nein ist gut so“, winkte er ab und lächelte.

    Wir schnallten uns an und warteten auf den Start. Ein weiteres Mal schaute ich nach ob Taehyung mir geschrieben hatte, doch es war nichts neues angekommen. Geknickt ließ ich das Handy zurück in meinen Rucksack fallen. „ Alles okay?“
    Yoongi nahm Blickkontakt zu mir auf und hob die Augenbraue.
    Ich nicke schnell und lächelte.
    Yoongi grinste nur wissend.
    „ Taehyung hn?“
    Gerade wollte ich was erwidern, doch die Flugbegleitung erklärte wie üblich das wir gleich starten, was wir zu tun und zu lassen hatten.
    „ Guten Flug“, beendete sie ihre Rede.
    „ Immer die selbe Leier“, murmelte Yoongi und schnallte sich als letztes auch mal an.
    Das Flugzeug fuhr an, wurde immer schneller und schneller, und schließlich ließen wir Bordeaux hinter uns.

    Nach ein paar Stunden, die ich dösend verbracht hatte, gab Die Flugbegleiterin das Zeichen das wir bald landen würden.
    „ Was schon?“, Namjoon riss aus seinem Halbschlaf raus. Auch die anderen schreckten auf.
    „ Tja... ihr habt alles verpennt. Schade um die schöne Aussicht“, stichelte ich und nickte aus dem kleinen Fenster. Der Pilot hatte schon leicht zum landen angesetzt, weshalb wir knapp unter den Wolken flogen.
    „ Da ist der Eiffelturm“, rief Hoseok und erschreckte Yoongi total.
    „ Da ist ein nerviger Hoseok“, rief Yoongi in gleicher Tonlage zurück.
    Alle, bis auf Hoseok fingen an zu lachen. Ich grinste nur und schaute aus dem Fenster. Wir waren nur noch wenige Meter vom Boden entfernt.
    „ Schön wieder daheim zu sein“, seufzte ich.
    „ Jap... du hast es gut. Du bist daheim. Aber uns trennen noch fast elf Stunden Flug von Seoul“, murmelte Jimin.
    „ Oh... entschuldige das ich nur an mich gedacht hab“, entschuldigte ich mich und grinste verlegen.
    Jimin winkte ab und lachte.
    „ kein Problem... dumm nur das unser Flug in einer Stunde geht. Da bleibt keine Zeit für was anderes...“
    „ Das ist echt sehr schade“, bekräftigte ich.
    Durch den Flieger ging ein Ruck.
    Wir waren gelandet. Ich war daheim.

    Der Fußmarsch durch die Straßen löste ein komisches Gefühl in mir aus. Es war so... vertraut hier.
    Als ich in meine Straße einbog übermannte mich das Gefühl fast.
    „ Luna? Luna Kind du bist zurück!“
    Alter nein. Gerade auf sowas hatte ich null Lust. Unbeirrt lief ich weiter.
    „ Warte doch mal.“
    Seufzend blieb ich stehen und drehte mich um. Madame Dupas kam strahlend angelaufen.
    „ Na? Deine Mutter hat mir erzählt das du im Urlaub bist. Mit deinem Freund und seiner... wie sagt man bei euch? Gang?“
    Gang sagt man seit 2014 nicht mehr. Aber das sagte ich nicht da sie sonst wieder über „ die Jugend von heute“ meckern würde. Deshalb nickte ich nur.
    „ Wars schön? Nantes stimmt’s?“, fragte sie weiter.
    „ Bordeaux“, korrigierte ich sie.
    „ Schön. Wann fängt den bei dir wieder Zucht und Ordnung an?“, fragte sie weiter.
    „ Was fängt an?“
    „ Deine Sommerferien müssen doch bald vorbei sein“, sagte sie es noch einmal für Leute die nicht im Mittelalter gelebt hatten.
    „ Nächsten Montag. Also in 3 Tagen... Madame Dupas ich muss jetzt aber auch...“
    „ Achso entschuldige bitte. War schön mal wieder mit dir zu plaudern“.
    Sie strahlte mich an und lief dann an mir vorbei die Straße lang.
    Erleichtert es hinter mir zu haben lief ich zu meiner Tür, und schloss auf. Es war totenstill. Hatte meine Mutter nicht schon Feierabend?
    Ich ließ mein Koffer im Flur stehen und lief durchs Haus. Nichts hatte sich verändert.
    In der Küche traf ich meine Mutter an.
    Sie saß über einem Heft und grübelte an Kreuzworträtsel.
    „ Hallo Mama ich bin daheim“, begrüßte ich sie.
    „ Luna?“, sie sprang auf und umarmte mich stürmisch.
    Ich lachte. „ Natürlich ich... oder hast du noch eine Tochter?“
    Lachend schüttelte sie den Kopf.
    Dann frage sie: „ Und wie wars?“


    Erst als ich abends im Bett lag, dachte ich wieder an Taehyung.
    Ich griff nach meinem Handy und hatte eine neue Nachricht.

    „ Hallo Prinzessin: D. Ich hoffe du bist gut gelandet und es ist alles okay.“

    Grinsend drückte ich auf antworten:
    „ Alles super und bei dir?“
    Ich legte mein Handy weg um auszurechnen ob ich mit einer Antwort rechnen könnte.
    Bei uns war es 18.45 Uhr.
    Bei ihm 01.45 Uhr. War also unwahrscheinlich. Mein Blick schweifte über meine BTS Poster.
    Irgendwann würde alles ein Ende haben. Nichts hielt ewig.
    Ein vibrieren meines Handys, riss mich aus meinen Gedanken.
    „ Das freut mich. Alles toll hier. Meinen Vater geht es jetzt auch einigermaßen besser. Ich freu mich wenn ich dich bald wieder in die Arme schließen darf“.

    Ich auch Taehyung... ich auch....

    82

    „ Ich bin dann jetzt auf Arbeit okay? Genieß deinen vorletzten Ferientag noch einmal“, sagte meiner Mutter zu mir und spielte mit dem Schlüssel in der Hand.
    „ Musst du heute wirklich arbeiten?“, murrte ich, während ich am Küchentisch saß und meinen Kakao trank. Sie zuckte entschuldigend die Schultern. „ Die Redaktion wartet.
    Ich muss mich heute unbedingt an den Artikel vom neuen Album dieser Sängerin befassen. Morgen ist Abgabe. Und ich muss noch was Recherchieren.“
    Ich seufzte: „ Ist gut. Bis heute Abend. Und überarbeite dich nicht“.
    Sie grinste, winkte und kurze Zeit später hörte ich ihren Wagen wegfahren. Ich frühstückte alleine fertig und ging dann auf mein Zimmer.
    Weil ich nicht wusste was ich jetzt mit meinem Tag anfangen wollte, griff ich nach meinem Handy- und erschrak.
    6 neue Nachrichten.
    In der Hoffnung das sie von Taehyung waren, rief ich sie auf.
    Mir wurde heiß und kalt.
    Noah hatte ich total vergessen.

    „ Hey Luna.“
    „ Na wie geht es dir? Alles okay?“
    „ Mein Flug landet heute Abend um
    18 Uhr in Paris.“
    „ Hast du morgen um 11 Uhr Zeit?“
    „ Wenn ja wo könnten wir uns treffen?“
    „ Luna?“

    Die letzte Nachricht hatte er vor 5 Minuten verfasst.
    „ Der Kerl lässt einfach nicht locker“, murmelte ich und antwortete ihm.
    „ Hallo Noah. Mir geht es gut. Ja ich hab morgen um 11 Uhr Zeit. Wenn du mir den Namen des Hotels nennst kann ich dich abholen.“

    Die Antwort kam rasch, als hätte er nur darauf gewartet.
    „ Freut mich: D Ich weiß den Namen des Hotels nicht, aber den Straßennamen.
    „ Rue de Château“ Kennst du da das Hotel?“
    Ich sah kurz aus dem Fenster und überlegte. Dann fiel mir der Name des Hotels wieder ein.
    „ Ja klar. Du meinst bestimmt „Hotel de Celton“ oder?“

    „ Kann sein dass dies so heißt. Freu mich auf dich.“

    Schnell tippte ich ein:
    „ Ich mich auch“ ein. Dann legte ich das Handy zur Seite und stand auf.
    Ein Blick zum Kalender erinnerte mich daran das übermorgen wieder die Schule anfing. Viel zu schnell waren die 6 Wochen vorbei gegangen.
    Der einzige zukünftige Lichtblick war,
    Das BTS in 3 Wochen nach Paris kommen wollte. Zwar nur für 5 Tage aber immerhin.
    Plötzlich klingelte es sturm an der Tür.
    Taehyung war in Korea und Noah noch in New York. Meine Mutter hatte einen schlüssel. Vielleicht der Postbote? Genervt rannte ich an die Tür und riss sie auf.
    Davor stand Cassandra.
    „ Heyyy“, rief sie und fiel mir um den Hals.
    „ Wow alles okay? Ist wer gestorben?“, fragte ich scherzhaft.
    Sie lachte und erwiderte:
    „ Nein. Aber ich erwarte jetzt einen haargenauen Bericht!“
    „ Wovon?“, fragte ich verwundert.
    Niemand außer meiner Mutter und dem Manager wusste von dem Trip mit den 7. Es sollte auch eigentlich geheim bleiben um keine unnötige
    Army Welle zu entfachen. Fans können ja so aggro werden.
    „ Von deinem Urlaub? Ich wollte mich letzte Woche mit dir treffen. Aber deine Mutter hat erzählt das du mit deinen Freunden im Urlaub bist.
    Dann hab ich 1 und 1 zusammen gezählt. Du warst mit BTS im Urlaub.... wo denn? Wars schön?“, überfiel sie mich mit ihren Fragen.
    Ich hob die Hände und überlegte schnell. Die Wahrheit durfte ich nicht sagen. Und so begann ich mir eine Lügengeschichte aus dem Ärmel zu zaubern.
    „ Ich war in Bordeaux... aber nicht mit BTS... sondern.... meine Mutter ihre Arbeitskollegen haben Kinder in unserem Alter. Mit den war ich weg.“
    Cassandra hob die Augenbraue.
    „ Aha... waren sie nett? Wie hießen sie denn?“
    Sie versuchte mir schwierigere fragen zu stellen, damit ich mich verhasple und alles zugebe. Doch so leicht gab ich nicht auf.
    „ Ja sie waren nett. Die älteste war wie ich 17 Jahre. Sie hieß Emma.
    Die zweite war 16. sie hieß cloé. Und die dritte war ebenfalls 16 und hieß...
    Ilena.“
    Kurz sah sie mich immer noch zweifelnd an. Doch dann grinste sie und nahm es so hin.
    „ Naja... meinetwegen. Gehen wir in ein Café? Mir ist gerade nach einem Cappuccino.“
    Ich willigte ein, griff nach meiner Tasche und folgte ihr auf die Straße.
    Die Nacht war es abgekühlt und man merkte bereits das der sommer sich dem Ende neigte. Es war an diesem Morgen zwar sonnig aber leicht windig und nur 20 Grad.


    „ Ach schön... so könnte ich ewig sitzen“. Cassandra saß neben mir, auf einer Parkbank und nippte an ihrem Cappuccino. Ich nicke geistesabwesend.
    „ He ich rede mit dir!“, rief sie, doch das bekam ich nicht richtig mit.
    Plötzlich lachte sie. Ich schreckte hoch. „ Was denn? Ich höre zu!“
    Sie kicherte. „ Ja ne ist klar. Ich habe dir gerade erzählt das ich schwanger bin, mein neuer Freund ein Hund ist und die Welt morgen untergeht, weswegen ich noch einmal mir den schiefe Turm von Nantes ansehen will. Und du hast immer genickt“.
    Ich wurde rot und versuchte mich rauszureden: „ In Nantes gibt es bestimmt auch Türme die schief stehen.... Und wer weiß vielleicht geht die Welt morgen unter. Und das du mit einem Hund eine Beziehung führst Trau ich dir auch zu!“
    „ He!“, sie fing an zu lachen und versuchte mich von der Bank zu schubsen. Jedoch hielt ich mich an ihr fest und zog sie mit runter.
    „ Pass auf mein Cappuccino!“
    Cassandra konnte ihn gerade noch zur Seite stellen, bevor sie fiel.
    Lachend rangelten wir uns wie kleinen Kinder auf dem Boden. Wie ich das vermisst hatte.
    „ Wie ich das vermisst hab“, seufzte Cassandra gerade. „ Ja... echt lang her das du das letzte mal so blöd warst“, neckte ich sie.
    „ Wie war das?“, sie sah mich gespielt sauer an und fing an mich durchzurütteln. Vor lachen konnte ich kaum klar denken. Sie kicherte, und brach auf einmal ab. Dann richtete sie sich abrupt auf und Griff nach ihrer Jackentasche um ihr klingelndes Handy rauszufischen.
    Ich nutzte meine Neugewonnen Freiheit und richtete mich auf, um dem Gespräch zu lauschen.
    „ Ja.... okay... wann? Jetzt.... ja...aber... wichtig? Okay... ja... ja... ich komme“. Cassandra legte auf und sah zu mir. „ Sorry Luna aber ich muss los. Ich hab angeblich versprochen meiner Mutter bei was zu helfen. Bis morgen okay?“
    Sie zog sich ihre Jacke über und half mir auf.
    „ Bis übermorgen“, korrigierte ich sie.
    „ Wieso?“, fragte sie und steckte Ihr Handy ein.
    „ Ich bin verabredet“, erklärte ich ihr.
    „ Okay bis dann“, rief sie und rannte los. Lachend sah ich ihr hinterher.
    Wie konnte man nur so verpeilt sein?
    Ich griff ebenfalls nach meiner Tasche und wollte heimlaufen. Dabei machte ich noch einen kleinen Abstecher zum
    „ Boulevard Barbès“
    ( das ist sowas wie eine Fußgängerzone mit voll vielen coolen Geschäften xD)
    Ich quetschte mich durch die Menschenmassen um zu meinem Lieblingsladen zu kommen. Ein kleines Geschäft das Donuts, Kuchen, Süßigkeiten und solche Leckereien anbot.
    Als ich die Ladentür öffnete kam mir sofort ein lockender Geruch entgegen. Die Luft war angenehm kühl und sofort verlor ich das beengte Gefühl was ich auf den belebten Straßen gefühlt hatte.
    „ Luna, Petit. Das du mal wieder reinschaust. Freut mich. Ça va?“
    Wurde ich von der Ladeninhaberin begrüßt. Sie war um die 60 aber innerlich noch ein Kind.
    „ Ça va... et toi Madame Mansouriè?“, fragte ich höflich zurück.
    „ Alles super. Was hättest du den gerne?“, zwitscherte sie und machte mit ihren Armen eine ausladende Bewegung.
    „ Ich nehme... mir ist heute nach cupkakes....“, murmelte ich.
    „ Ah... wir haben Vanille, Caramel, Erdbeer, Schokolade, Zitronen und Kokosnuss Cupcakes“, ratterte sie runter.
    „ Dann nehme ich einmal Caramel und einmal Kokussnuss. Und dazu eine Cola“, bestellte ich.
    „ Zum mitnehmen? Oder magst du mit Gesellschaft leisten?“, fragte sie, während sie das gewünschte zusammen suchte.
    „ Ich bleibe“, antwortete ich lächelnd.
    „ Gut.... Das macht dann 2,50€. Die Cola geht aufs Haus“, mit den Worten reichte sie mir ein Tablett.
    „ Dankeschön“, bedankte ich mich, nahm das Tablett und bezahlte.
    Danach setzte ich mich an meinen Lieblingsplatz, ein Ecktisch in der Nähe des Tresens und des Fensters.
    Madame Mansouriè fing an irgendwelche Bonbons in Regale einzusortieren. Nebenbei redete sie wie ein Wasserfall auf mich ein.
    „ Ab Montag beginnt ja bei dir die Schule stimmt’s? Und freust du dich?
    Was ist denn dein Lieblingsfach?
    Wenn ich so an meine Schulzeit zurück denke... ihr habt es heute ja schon ziemlich gut... früher bestand Schule nur aus Fleiß und Disziplin. Das kann sich heute kaum einer mehr vorstellen.“
    „ Ja ab Montag beginnt wieder die Schule. Ja ich freu mich. Mein Lieblingsfach ist Deutsch. Auch wenn die Grammatik schwer ist“, beantwortete ich ihre Fragen.(für sie ist deutsch ja eine Fremdsprache xD)
    Madame Mansouriè sah Überrascht auf. „ Deutsch? Wirklich? Das hab ich nie gerne gemacht wenn ich ehrlich bin. Aber Fremdsprachen lagen mir noch nie. Welche Sprachen kannst du denn?“
    Kurz überlegte ich.
    „ Wenn man von meiner Muttersprache französisch absieht, Englisch, Koreanisch... und halt etwas deutsch.“
    „ Koreanisch?“ Nun sah sie mich vollends Überrascht an. Eher ich was erwidern konnte klingelte das Telefon. Wahrscheinlich irgendeine Bestellung.
    „ Endschuldige mich kurz. Ich muss noch eine Bestellung aufnehmen“, sagte sie auch tatsächlich und ging in ins Lager um zu telefonieren.
    Endlich konnte ich mich meinen Cupcakes widmen. Während ich mich für den Karamell Cupcake entschied, sah ich auf die Uhr. 18.30 Uhr schon?
    Das hieß das der Laden in 30 Minuten schließen würde. Kurz stutzte ich.
    Irgendwas war doch um 18 Uhr gewesen? Aber was? Kurz versank ich in Gedanken, doch ich kam nicht drauf. Das die ladentür geöffnet wurde bekam ich nur halb mit.
    Auch das ein Typ mit dunkler Jeans, dunklen Schuhen und dunklem Hoodie, dessen Kapuze er sich tief ins Gesicht gezogen hatte, ging an mir vorbei. Erst als Madame Mansouriè ihn freundlich begrüßte, wurde ich auf ihn aufmerksam.
    Er bestellte sich ein Schokoladen muffin und Einmal Cola. Kurz musterte ich ihn. Doch die Kapuze versperrte mir die Sicht.
    Der Kerl kam geradewegs auf mich zu und setzte sich zu mir.
    Als er die Kapuze runter zog und mich begrüßte, fiel mir wieder ein was um 18 Uhr gewesen war. Noahs Ankunft in Paris. Und nun saß er vor mir und grinste mich an.
    „ Witzig das wir uns heute hier treffen obwohl wir erst morgen verabredet sind“, lachte er.
    „ Kann man wohl sagen“, murmelte ich und lächelte.
    „ Wie geht es dir?“, fragte er sofort und trank von seiner Cola.
    „ Gut und dir? Wie war der Flug?“, fragte ich zurück und trank ebenfalls von meinem Getränk.
    „ Alles cool. Nur der flug war recht Holprig. Aber leider hab ich heute nicht viel Zeit. Ich muss gleich weiter. Meine Familie erwartet mich noch“, erzählte er.
    „ Oh... viel Spaß... und bis morgen“, stammelte ich und sah ihm zu wie er seine Cola austrank. Mit dem muffin in der Hand stand er auf.
    Ich tat es ihm nach.
    „ Was denn?“, fragte er verwirrt.
    „ Ich begleite dich. Wir haben den selben weg. Nur das du ein Stück weiter musst.“
    „ Oh cool. Dann komm“, forderte er mich auf.
    Ich schnappte mir mein cupcake und verabschiedete mich von Madame Mansouriè, die uns verzückt nachsah.


    Auf der Straße fiel mir auf, das es inzwischen sogar dämmerte.
    Schweigend liefen wir durch die immer leerer werden Straßen.
    „ Und wie läufts so... im Job?“
    Meine Frage klang komisch. Immerhin war er nicht 40 Jahre, sondern 19.
    Er wog den Kopf.
    „ Anstrengend. Die Nanny auf Konzerten zu sein ist anstrengend. Und manche Promis sind so eingebildet. Aber sonst liebe ich den Job.“ Erstmal herrschte wieder stille bis wir kurz vor meinem Haus waren. Obwohl es Abend war, war meine Mutter noch nicht daheim. Sie hockte bestimmt immer noch in der Redaktion. Kurz seufzte ich.
    „ Alles okay?“, fragte Noah sofort und musterte mich. Ich nicke schnell und lächelte. Er umarmte mich. Ewigkeiten hielt er mich fest. Gerade als ich mich lösen wollte klingelte mein Handy.
    „ Sorry ist vielleicht wichtig“, sagte ich hastig und zog es hervor. Dann grinste ich. Yoongi.
    „ Was gibts?“, fragte ich vielleicht mit etwas zu viel Euphorie in der stimme.
    „ Was hast‘n du genommen?“, fragte Yoongi am anderen Ende ganz argwöhnisch. „ Darf man nicht mal gut gelaunt sein?“, lachte ich.
    Ich war ihm einfach so hart dankbar das er anrief. Hastig winkte ich Noah als Zeichen das er nicht warten brauchte, sondern ruhig gehen konnte.
    „ Tschau Sweety“, rief er natürlich so laut das Yoongi es hörte. Dann drehte er sich um und ging allein die Straße weiter.
    „ Sweety? Ist Noah bei dir?“, Yoongis stimme hatte was gefährliches.
    Eher ich antworten konnte, hörte ich wie Yoongi das Handy aus der Hand gerissen wurde. Dann vernahm ich Taehyungs stimme: „ Wie Noah ist bei dir?“ Im Hintergrund ertönte Yoongi.
    „ Taehyung! Du kannst mir doch nicht einfach das Handy aus der Hand reißen. Spinnst du? Nur weil der Name Noah fällt!“
    Yoongis Standpauke Schien an Taehyung abzuprallen. Stattdessen
    Wiederholte er: „ Ist Noah bei dir?“
    „ Er war. Ich hab ihn heimgebracht“, erzählte ich.
    „ Wieso ist er in Paris?“, löcherte er mich weiter.
    „ Er besucht für ein paar Tage seine Familie hier. Aber keine Angst Tae ich hab nur dich lieb“.
    „ Das will ich hoffen“, lachte er.
    „ Kim Taehyung hättest du die Güte mir mein Handy wiederzugeben?“, tönte Yoongi im Hintergrund.
    „ Ich muss los bye“, verabschiedete er sich. Doch anstatt Yoongi das Handy wiederzugeben, legte er auf.
    Ich grinste. Das würde Ärger von Yoongi geben. Müde steckte ich mein Handy wieder in die Tasche und lief zu unserer Haustür.
    Was für ein Chaotischer Tag.

    83


    // Zeitsprung nächster morgen//

    Müde schlug ich die Augen auf.
    Wie viel Uhr war es? Stand heute irgendwas auf dem Programm?
    Was war heute für ein Tag?
    Erschrocken schoss ich hoch.
    Heute war mein letzter ferientag!
    Es war 09.59 Uhr und in einer Stunde war ich mit Noah verabredet.
    Hecktisch wühlte ich mich aus dem Bett und hechtete ins Bad.
    Alles war still im Haus. Meine Mutter war anscheinend schon weg.
    Ehrlich gesagt würde ich das Treffen absagen. Ich fühlte mich einfach immer so falsch gegenüber Taehyung.
    Wahllos griff ich nach einem grauen Hoodie und meiner Jeans.
    Anderseits war ich ja nicht mit Taehyung zusammen. Er hatte Millionen Armys die ihn als Bias haben. Dann durfte ich mich ja auch wohl mit anderen Jungs treffen.
    Dieser Gedanke beruhigte mein schlechtes Gewissen etwas, als ich das Haus verließ.
    Es war ein typischer Sonntag Mittag.
    Die Stadt war recht leer, da kein Geschäft auf hatte.

    Zögernd stand ich vor dem Hotel de Celton. Am liebsten währe ich noch einmal umgekehrt. Andererseits währe das fies gegenüber Noah gewesen. Meine Gedanken drehten sich um sich selbst und es war als würde ich an ihnen ersticken.

    Schließlich holte ich tief Luft und betrat das Hotel. Ein riesiger Eingangsbereich begrüßte mich.
    An der Rezeption saß eine Dame mittleren Alters. Ihre blonden Haare hatte sie zu einem straffen Dutt aufgewirbelt und ihre Grünen Augen ruhten auf mir. Sie schien nicht lange zu Fackeln wenn einer dumm machen würde.
    „ Guten Tag kann ich Ihnen weiter helfen?“, wurde ich von ihr angesprochen.
    „ Ähm... ja... ich suche...“, stammelte ich. Verdammt ich wusste weder seinen Nachnamen noch seine Zimmernummer.
    „ Ja?“, harkte sie nach.
    „ Naja ich wollte eigentlich nur jemanden abholen. Ich weiß aber nicht die zimmernummer“, erklärte ich.
    Sie lächelte mich kühl an.
    „ Okay. Wie heißt die Person denn?“, fragte sie weiter.
    „ Noah“, gab ich ziemlich blöd zurück.
    „ Noah... und weiter?“ Sie tippte auf ihrem Computer rum.
    „ Ähm... Noah.... Noah... ich kenne seinen Nachnamen nicht“, gestand ich.
    Sie sah mich an, als würde sie mit einem Kleinkind reden.
    „ Schätzchen unser Hotel ist recht groß. Da kann ich nichts mit einem Vornamen anfangen.“
    Ich nicke und überlegte. Hatte er seinen Nachnamen mal erwähnt? Oder seine Zimmer Nummer?
    „ Winchester“, ließ mich eine bekannte Stimme rumfahren.
    Ich drehte mich um und lächelte.
    „ Hey Noah“.
    Er kam auf mich zu und umarmte mich. Dann zog er mich aus dem Hotel auf die Straßen.
    „ Was war denn das für ne nummer?“, lachte er, als wir durch eine Gasse liefen. Ich kicherte.
    „ Du hättest mir ruhig deine Zimmer Nummer verraten können.“
    Er zuckte nur die Schultern und grinste. „ 210. fürs nächste mal.“

    Wir setzten uns in einen Park und tranken Cappuccino, den wir unterwegs besorgten.
    „ Und wie geht es dir so?“, versuchte er eine Konversation zu starten.
    „ Ganz gut und dir? Wie wars bei der Familie?“
    „ Joa mir geht es gut. Und bei meiner Familie auch....“, kurz sah er aus als wollte er was fragen, beließ es dann aber bei einem langen ausatmen.
    „ Ja?“, fragte ich.
    „ Hat... hat dein Freund nichts dagegen wenn du hier mit mir bist? Wo ist er überhaupt?“ Es schien als versuche er beim stellen dieser Frage meinem Blickkontakt auszuweichen.
    Kurz lachte ich auf.
    „ Taehyung wird nichts dagegen haben. Immerhin sind wir nicht zusammen.“
    Seine Miene wirkte Überrascht.
    „ Nicht?“
    Ich schüttelte den Kopf.
    „ Nein... aber sag mal wann fliegst du zurück?“
    Er sah in den Himmel. „ Übermorgen Abend.“ Dann herrschte stille.
    „ Kann ich dich was fragen?“
    Auch diese Frage kam nach langem Zögern. „ Klar doch“, antwortete ich.
    „ Also... ich hab ein Mädchen kennengelernt.... Und sie ist einfach so perfekt. Und ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Worauf stehen Mädchen eigentlich?“
    Ich spürte wie meine Wangen heiß wurden. „ Und... wieso fragst du mich das?“
    Er fing an zu grinsen. „ Naja... du bist ein Mädchen. Du musst es doch am besten wissen.“
    Kurz überlegte ich.
    „ Naja... auf alle Fälle kommt macho Getue weniger an. Dann doch er süße Aktionen oder so....“
    Sein Blick hing in der Ferne.
    „ Was meinst du mit süßen Aktionen?“
    Ich zuckte die schultern.
    „ Ritze deinen und ihren Namen in einen Baum, schreib ihr ein Lied, bereite ein Picknick vor, nimm sie unerwartet in den Arm....“
    Wieso half ich ihm eigentlich?
    Immerhin hatte er mir doch das Geständnis gemacht, das er in mich verliebt währe. Es war zwar schon eine Weile her aber trotzdem...
    was ist wenn er mit seinen fragen wirklich mich meinte? Wie würde Taehyung darauf reagieren.
    „ Ihr Name ist aber recht lang...“, murmelte er gerade.
    Recht lang? Mich konnte er damit nicht meinen. 4 Bustaben waren jetzt nicht wirklich gigantisch.
    Eine Welle der Erleichterung durchströmte mich.
    „ Wie... heißt sie denn?“
    Sein Blick ruhte nun auf mir.
    „ Michelle.“

    „ Michelle?“, echote ich. Er nicke.
    „ An meinem vorletzten Arbeitstag hab ich sie kennengelernt. Sie macht ein Praktikum bei uns.“
    Ich lächelte. „ Ich drück dir die Daumen okay?“
    Er grinste dankbar.
    „ Tu Das.“



    Auf dem Nachhauseweg kreisten meine Gedanken wild umher.
    Tausend fragen schwirrten mir im Kopf.
    War Michelle nett? Würde Noah nun mich endlich nur noch als Kumpel ansehen? Wann würde ich Taehyung Wiedersehen? Wieso meldete sich niemand von den 7?

    Gedankenverloren lief ich durch meine Straße. Die Sommerferien waren viel zu schnell zu Ende gewesen.
    Morgen würde die Schule beginnen.
    Die tägliche Routine. Keine Spontanität mehr. Mit einem Lächeln musste ich an meinen Trip mit BTS denken. Schon lange sah ich sie nicht mehr wie Idole, sondern wie eine Familie an. Eine sehr chaotische aber liebenswerte Familie.

    Ich kramte meinen Schlüssel hervor und stellte missbilligend fest, das meine Mutter immer noch auf der Arbeit war. Wenn die neue
    „ Power Girls“ rauskommen würde, müsste ich die mir umbedingt besorgen, um zu sehen, an welchem Teil der Zeitung meine Mutter seit Tagen so verbissen arbeitete.


    Ich betrat das Haus und stellte meine Sachen achtlos in die Ecke. Mit meinem Handy in der Hand setzte ich mich am dem Küchentisch.
    Zuerst versuchte ich Taehyung zu erreichen. Doch niemand ging ran.
    Danach versuchte ich es bei Jin, Namjoon, Jimin, Jungkook, Hoseok und sogar bei Yoongi. Doch ich erreichte niemanden.
    Seufzend legte ich das Handy weg.
    War irgendwas passiert?
    Gerade als ich Taehyung schreiben wollte, klingelte mein Handy.
    „ Yoongi“ stand auf dem Display.
    Schnell nahm ich an.
    „ Hey Luna was gibts?“, fragte er.
    Er atmete schwer, als währe er gerannt.
    „ Hab ich beim Training gestört?“, fragte ich zurück und hatte kurz ein schlechtes Gewissen.
    „ Ach nicht so wild. Wir 6 trainieren gerade an einem Lied dessen Choreografie wir eh alle können.“
    „ Dann ist ja gut... Moment? Ihr....6?“, stutzte ich.
    „ Ähm.... ja?.... Taehyung der faule Sack... macht gerade Pause“, erklärte Yoongi.
    Ich lache auf.
    „ Dann grüß ihn schön von mir und überanstrenge dich nicht“.
    Er lachte auch.
    „ Bye....“
    „ Ciao“ Ich legte auf und Steckte mein Handy wieder ein. Es war doch alles okay. Wieso hatte ich mir sorgen gemacht?



    „ Luna? Luna? Bist du da?“
    Ich schrecke hoch Als ich die Stimme meiner Mutter hörte.
    „ Äh... ja bin ich“, rief ich zurück und stand auf. Meine Mutter betrat die Küche und lächelte mich an.
    „ na alles gut?“
    Ich wog den Kopf. „ Naja... mir ist langweilig....“
    Sie grinste mich an. „ Du wärst jetzt bestimmt gerne bei deinem Freund oder?“
    „ Mein Freund?“, fragte ich verwirrt zurück.
    „ Ja?“, meine Mutter stutzte.
    „ Bist du etwa nicht mehr mit Taehyung zusammen? Hat er Schluss gemacht? Hat er dir wehgetan?“
    Meine Mutter wirkte plötzlich hysterisch.
    „ Achso... nein alles gut“, antwortete ich und lächelte.
    „ Dann ist ja gut. Hast du deine Tasche schon gepackt?“
    „ Wofür?“, nun war ich komplett verwirrt.
    „ Du hast morgen ersten Schultag? Schon vergessen?“
    „ Ups“. Hecktisch sprang ich auf und rannte in mein Zimmer.
    Während ich meine Tasche packte, checkte ich meine Nachrichten.
    Mir hatte niemand geschrieben.

    Wenig später lag ich hellwach im Bett.
    Ich konnte einfach nicht schlafen.
    Am liebsten hätte ich mich in Taehyungs arme gekuschelt. Doch dies war leider nicht möglich.
    Wahrscheinlich war er gerade dabei irgendwelche Choreografien zu lernen. Noch Ewigkeiten musste ich mich hin und her wälzen, bevor ich in einen tiefen und traumlosen Schlaf fiel.



    „ Nochmal sag ich’s nicht! Aufstehen!“
    Verschlafen richtete ich mich auf.
    „ Hm?“
    Meine Mutter stand vor meinem Bett und rüttelte an meinem Arm.
    „ Hopp! Du hast ersten Schultag... jetzt aber dalli....“
    Lustlos schälte ich mich aus dem Bett und machte mich fertig.
    Es war ungewohnt wieder so früh aufstehen zu müssen.
    Als ich gerade mein Pausenbrot einpackte, betrat meine Mutter die Küche. „ Soll ich dich fahren? Dann musst du nicht laufen...“
    Ich stimmte zu und saß schließlich neben ihr im Auto.
    Die ganze Zeit sah ich aus dem Fenster und schaute zu wie die Stadt an mir vorbei raste.

    Um kurz vor 8 Uhr hielt meine Mutter vor der Schule.
    „ Danke Mama“, rief ich und sprang aus dem Auto. Hoffentlich gingen die 3 Stunden schnell rum...


    „ Luna? Hast du dein Zeugnis dabei?“
    Erschrocken zuckte ich hoch.
    „ Was?“
    „ Ob du dein Zeugnis unterschrieben hast?“, wiederholte meine Klassenlehrerin ungeduldig.
    Ich schüttelte den Kopf. Daran hatte ich gar nicht gedacht.
    „ Was machst du nach der Schule?“, flüsterte mir Cassandra zu.
    „ Keine Ahnung und du?“, wisperte ich zurück.
    „ Ich hab tanzen“, erzählte sie mir.
    „ Leute! Erst in 5 Minuten ist Schulaus! So lange könnt ihr ja noch leise sein oder?“, donnerte meine Lehrerin. Doch es war zwecklos.
    Alle waren noch in aufgedrehter Ferien Stimmung.

    Endlich erlöste uns die schulklingel.
    Wir stürmten raus. Das Wetter hatte sich leicht verschlechtert.
    Ein kühler Wind wehte bei 19 Grad.
    Außerdem bewölkte es sich zunehmend.
    „ Kommst du noch mit uns in die Stadt?“, fragte Eine Mitschülerin mich.
    „ Ne sorry. Muss heim bevor es regnet“, entschuldigte ich mich.

    Auf dem Weg nachhause versuchte ich immer und immer wieder Taehyung zu erreichen. Doch es gelang mir nicht. Immer wieder sprang die Mailbox an. Das komische Gefühl beschlich mich. War mit ihm wirklich alles okay?

    Daheim öffnete mir meine Mutter die Tür. „ Was machst du denn schon hier?“, fragte ich Überrascht.
    „ Ich hatte halt früher frei. Ach ja das lag auf der Fußmatte. Sieht nach Cassandras Handschrift aus“, sagte meine Mutter und hielt mir einen Zettel hin. „ Danke“, rief ich, schnappte ihn mir und rannte hoch auf mein Zimmer. Ich setzte mich auf mein Bett und begann zu lesen.

    „ 1 Universum, 8 Planeten, 194 Länder, 7 Meere und ich hatte das Glück dich zu treffen“


    Mehr stand nicht auf dem Zettel. Es war eine unbekannte Handschrift.
    Verwirrt stempelte ich es als schlechter Scherz ab. Den Zettel legte ich auf mein Schreibtisch. Dann lief ich ins Wohnzimmer.
    „ Kannst du mir einen Gefallen tuen Luna?“
    „ Ja Mama?“
    „ Schaust du bitte nach der Post?“
    Ich nicke, nahm den Schlüssel und ging zum Briefkasten.
    Er war leer. Als ich ihn wieder schließen wollte, bemerkte ich das etwas, was an einem Kaugummi klebte, an der Briefkasten Seite hing.
    ‚ Was soll der Mist jetzt?‘ dachte ich Wütend und riss das Papier ab.
    Dann wurde ich stutzig. Es war ein Flugticket von gestern Abend.
    Seoul- Paris.

    84

    Das konnte nur bedeuten... nein...
    oder doch? Mit dem Zettel in der Hand raste ich in mein Zimmer.
    Zitternd griff ich nach meinem Handy.
    Bei Taehyung ertönte zum ersten Mal seit langen ein Freizeichen.
    „ Ja? Prinzessin bist du es?“, Taehyungs stimme klang heiter und aufgedreht.
    „ Hast du meinem Briefkasten einem Besuch abgestattet?“, fragte ich lachend. Eine Welle von Freude durchfuhr mich. Taehyung war in Paris.
    „ Ja Prinzessin. Ich hab es nicht mehr ausgehalten ohne dich. Dann hab ich die anderen bequatscht das ich zwei Wochen vor ihnen nach Paris fliege. Die anderen 6 nehmen dann erst ein Flugzeug in 14 Tagen hierher.... freust du dich?“
    „ Ja! Oh mein Gott Taehyung“, vor Freude lief mir eine Träne über die Wange. Am liebsten würde ich jetzt zu ihm rennen.
    „ Wo bist du denn gerade?“, fragte ich.
    „ Ich sitze im Hotel. Aber wenn du magst bring ich dich morgen zur Schule, okay?“
    „ Ja... bitte“, flüsterte ich schon fast.
    „ Und du erzählst mir dann was es Neues gibt okay?“
    Wieder bejahte ich.

    Als ich abends im Bett lag und versuchte zu schlafen, drehten sich die Gedanken in meinem Kopf und fuhren Achterbahn.


    Noch vor dem klingeln meines Weckers, war ich wach.
    Ich saß einfach nur aufrecht im Bett und starrte die Wand an.
    Gleich würde mich. Taehyung abholen. Gleich würde ich ihn sehen. Gleich könnte ich ihn umarmen. Voller Elan sprang ich aus dem Bett und stolperte über meine Tasche.
    „ Luna alles okay?“, hörte ich meine Mutter aus der Küche rufen.
    „ Jaha!“, brüllte ich zurück und rappelte mich hoch.
    „ Hat sich angehört wie ein Elefant auf der Flucht“, lachte meine Mutter, als ich die Küche betrat.
    „ Witzig“, murmelte ich sarkastisch, grinste dann aber auch.
    „ Na hast du gut geschlafen?“, fragte sie und lächelte sanft.
    Ich wog den Kopf.
    „ Geht.... ach ja ich muss heute früher los. Ich will zur Schule laufen“.
    Meine Mutter runzelte verwirrt die Stirn. Verständlich. Normalerweise konnte mich wenig vor 10 Uhr zum Sport bringen. Doch für Taehyung würde ich diese lange Strecke in Kauf nehmen. Wenn er mich wirklich begleiten würde, müsste die Zeit recht schnell rumgehen.
    „ Ich warte auf eine Antwort“, hörte ich meine Mutter wie durch Watte sagen.
    „ Was war die Frage noch einmal?“, schreckte ich hoch. Sie lachte.
    „ Wieso du laufen willst?“
    „ Frische Luft.... mir ist halt danach...“, murmelte ich und stand auf.
    „ Okay Luna mit wem triffst du dich?“, fragte sie und hob ihre Augenbraue.
    „ Mit keinen“, log ich, griff Nach meinem Schulbrot und machte das ich davon kam. Mir fiel es immer schwer jemanden anzulügen.

    Wie gebannt sah ich auf die Uhr.
    7.22 Uhr. Um halb acht musste ich normalerweise los. Als es soweit war, griff ich nach meiner Tasche, rief durchs Haus das ich jetzt gehen würde und begab mich nach draußen.
    Taehyung hatte mir gestern Abend noch geschrieben, das er mich um halb, vor meiner Haustür abholen wollte. Doch er war nirgendwo zu sehen. Gedankenverloren sah ich die Straße entlang und erschrak, als mir plötzlich die Augen zugehalten wurden. „ Coucou Luna... ça va?“, raunte mir Taehyung ins Ohr.
    Lachend drehte ich mich um.
    „ Da bist du ja!“, mit den Worten umarmte ich ihn.
    Er erwiderte und murmelte dann:
    „ Hast du mich vermisst?“
    Ungläubig sah ich zu ihm hoch.
    „ Natürlich nicht“, antwortete ich so sarkastisch wie es ging.
    „ He“, bescherte er sich und wuschelte mir durch die Haare.
    „ Lass das“, rief ich und versuchte seine Hände abzuwehren.
    Irgendwann gab er es auf.
    „ Müssen wir nicht langsam los?“
    Ich sah auf die Uhr und zuckte zusammen. „ Verdammt ja!“
    Er lachte wieder und nahm meine Hand. „ Dann komm Prinzessin. Ich geleite euch, zu eurem Palast.“
    „ Schöner Palast“, murrte ich, folgte ihm dann aber kichernd.
    Erst als wir auf die belebteren Straßen
    Einbogen, kam Taehyung auf die Idee,
    seine Kapuze sich tiefer ins Gesicht zu ziehen. „ Wo müssen wir noch einmal lang?“, murmelte er. Seine Worte wurden vom Mundschutz gedämpft.
    „ Einfach da die Straße runter. Dann rechts rein und dann ewig gerade aus“, erklärte ich und zog ihn neben mir her. „ Soll ich dich danach noch einmal abholen? Wenn du Zeit hast könnten wir danach was unternehmen“, schlug er vor.
    „ Natürlich hab ich Zeit... ich hab um 14.00 Uhr Schluss“, erzählte ich.
    Wir kamen meiner Schule immer näher. „ Erzähl. Wie geht es euch denn so? Ich hab gehört ihr übt an neuen Choreos“, sagte ich und sah in der Ferne wie die ersten Schüler über den Schulhof stromerten.
    „ Uns geht es gut... abgesehen von dem ganzen Stress... aber was tut man nicht alles für seine Fans“, er lachte und ließ meine hand los.
    „ Dann bis später Prinzessin“, flüsterte er und umarmte mich.
    „ Bis später“, antwortete ich und sah zu wie er um die nächste Ecke bog.
    „ Hey! Es hat geklingelt!“
    Verwirrt sah ich mich um und erblickte Cassandra, die hysterisch winkte. Ich setzte mich in Bewegung und lief Cassandra entgegen.
    „ Wer das denn?“, fragte sie neugierig und nahm meinen Arm.
    „ Ach nicht so wichtig“, antwortete ich ausweichend.
    „ Ne sag mal“, harkte sie nach und zog mich durch die überfüllten Gänge zu unserem Klassenraum.
    „ Ein bekannter“, lautete meine Antwort. Cassandra hob die Augenbraue, ließ das Thema aber bleiben.
    „ Na ihr beiden? Jetzt aber schnell... ich will anfangen“, zwitscherte meine Erdkunde Lehrerin. Schnell setzten wir uns auf unsere Plätze.

    Nach Erdkunde folgte eine Stunde Sozialkunde. In der dritten und vierten Stunde wurden wir mit Mathe gequält.
    Darauf folgten zwei Stunden Deutsch.
    Der ganze Schultag zog wie Nebelschwaden an mir vorbei. Erst in unserer letzten Stunde schenkte ich dem Unterricht Aufmerksamkeit. Der Musikunterricht an unserer Schule war eigentlich recht entspannt.
    Deshalb konnte ich es erst jetzt wagen, meiner Mutter zu schreiben, das ich erst heute Abend kommen würde. Nachdem ich das getan hatte, hob ich meinen Kopf. Wie erwartet hatte niemand was gemerkt. Mein Lehrer stand an der Tafel und notierte irgendwas zu Jazz Musik, was wir abschreiben sollten. „ Was grinst du so blöd?“, zischte mir Cassandra von der Seite zu.
    „ Ich freu mich nur... ist das verboten?“, murmelte ich zurück und machte mich ans abschreiben.
    „ Nein. Aber wieso?“, harkte sie nach.
    Anstatt zu antworten, sah ich auf die Uhr. Es war 13.57 Uhr. In drei Minuten dürften wir endlich gehen.
    „ Ich bin verabredet“, antwortete ich, und bereute es in der selben Sekunde.
    „ Mit?“, bohrte sie nach.
    „ Ist doch egal oder?“, fragte ich leise.
    „ So meine Damen und Herren. Wer fertig ist darf einpacken“, hob mein Lehrer die Stimme und warf die Kreide auf das Pult. Sofort sprang ich auf und raffte meine Sachen zusammen. Die anderen folgten meinem Beispiel.
    „ Hast du eine neue beste Freundin?“, fragte Cassandra panisch als wir den Musikraum verließen. Lachend schüttelte ich den Kopf. „ Cassandra niemand kann dich ersetzen“.
    Sie grinste. „ Das will ich schwer hoffen.... naja dann bis morgen.“
    Dann trennten sich unsere Wege.

    Ich entfernte ich mich etwas vom Schulhof, um auf Taehyung zu warten.
    „ Pssst Luna... hier“, hörte ich ihn zischen. Ich sah mich um und erblickte ihn. Er lehte an einem Baum und winkte. Grinsend kam ich auf ihn zu. „ Na? Bist du alleine im großen Paris zurechtgekommen?“, stichelte ich. Er schüttelte grinsend den Kopf.
    „ Nicht wirklich. Das nächste mal brauche ich mein hübsche Dolmetscherin wieder, ja?“
    Ich wurde rot und boxte ihn leicht.
    Er lachte. „ Jetzt komm...“
    Zusammen schlenderten wir die Straße hinab.
    „ Wohin laufen wir?“, fragte ich.
    Taehyung lief recht zielstrebig neben mir her.
    „ Ich hab eine Überraschung....“, antwortete er nur geheimnisvoll.
    Wir kamen am Louvre vorbei.
    Jedoch lief er an dem Museum vorbei. Er steuerte geradewegs auf die Brücke mit den Hunderten liebeschlössern zu.
    „ Le pont des arts.... unsere erste Sehenswürdigkeit, die wir uns nach unserem kennenlernen, angesehen haben“, murmelte er mehr zu sich selbst, als zu mir. Wir betraten die Brücke. Zum ersten Mal seit langem betrachtete ich die Schlösser genauer. Sie waren rot, blau, gelb, weiß, lila, grün, Türkis.... und auf jedem standen zwei Namen... oder zumindest zwei Bustaben.
    „ Was heißt schloss überhaupt auf Französisch?“, fragte Taehyung und sah zu mir.
    „ Komm drauf an. Wenn du von dem Gebäude, schloss redest, musst du
    ‚Château’ sagen. Redest du aber von solchen Schlössern,“ Ich deutete auf die Schlösser die an der Brücke befestigt waren, „ dann redet man von ‚cadenas‘“
    Er nickte andächtig und lächelte leicht. „ Was ist heute vor einem Jahr passiert?“, fragte er danach.
    Kurz überlegte ich.
    „ Heute vor einem Jahr... haben wir uns kennengelernt?“, riet ich.
    Er nickte. „ Richtig. Und deshalb hab ich das als Zeichen für unsere Freundschaft getan...“ kurz hielt er inne. „ Gott klingt das kitschig“.
    Er grinste und deutete auf ein rotes schloss. Es war an einer Stelle angebracht, Auf der das schloss gut zu erkennen war.
    „ Das ist so süß“, rief ich und umarmte ihn lachend.
    „ Ach ja... hier ist der Schlüssel“, nachdem ich ihn losgelassen hatte, hielt er mir den Schlüssel hin.
    „ Was machen wir jetzt mit ihm?“
    „ Naja... entweder du behältst ihn... oder wir werfen ihn ins Wasser. Ich hab ihn nur aufgehoben, falls du die Idee nicht gut findest. Aber wenn wir ihn wegwerfen, bleibt es für immer da hängen. Deshalb bin ich für das wegwerfen. Aber nur wenn du willst.“
    Ich nickte und nahm den Schlüssel andächtig. Für ein Moment schien die Zeit still zu stehen. Taehyung nahm meine Hand und zusammen stellten wir uns an das Brückengeländer.
    „ Bereit?“, raunte ich, um die Stimmung nicht kaputt zu machen.
    Er nickte und schmunzelte.
    Ich hob mein Arm und warf den Schlüssel über die Brücke. Lange flog er durch die Luft, bevor er mit einem leichten platsch, im Wasser landete.
    Blubberblasen entstanden an der Stelle, wo er aufgekommen war.
    Taehyung ließ meine Hand los und lehnte sich übers Geländer. Doch der Schlüssel war in der Tiefe des Flusses verschwunden.
    „ Taehyung?“
    „ Ja?“
    „ Bitte... kannst du heute bei mir schlafen? Nur eine Nacht? Ich Klär das auch mit deinem Hotel okay?“
    Er sah zu mir und grinste. Dann nickte er. „ Okay“.

    85
    ( Kleine Anmerkung der Autorin ^^:
    ( also von mir xD)

    Sorry wenn es in dem nächsten Kapitel zu romantisch oder kitschig wird ^^

    Während dem Schreiben dieses Kapitel hab ich nämlich folgende Lieder gehört:3
    - Just one Day
    - Butterfly
    - Save me
    - Spring Day
    Und First Love die Version von Yoongi:3

    Also sorry noch einmal xD ❤️)



    „ Was? Du weißt ich mag keine Jungsbesuche über Nacht....“
    Meine Mutter verschränkte die Arme.
    „ Aber Mama“, quengelte ich.
    „ Keine Chance“, blieb sie hartnäckig.
    Toll. Da hatte ich es geschafft das mit dem Hotel zu klären, und jetzt bockte meine Mutter. Ich sah aus dem Fenster und sah Taehyung im Garten, wie er die Katze vom Nachbarn streichelte. Ich hatte ihm gesagt das er sich im Garten verstecken sollte bis meine Mutter zugesagt hatte.
    Verzweifelt startete ich einen letzten Versuch: „ Bitte Mama. Mein Freund Taehyung ist extra nur wegen mir aus Korea hier her gekommen“.
    Genau genommen stimmte das ja auch, bis auf das wir nicht zusammen waren.
    Die Gesichtszüge meiner Mutter wurde weicher.
    „ Taehyung?“
    Hastig nickte ich und grinste innerlich.
    Ich hatte es geschafft.



    „ Echt cool das deine Mutter das erlaubt“, lachte Taehyung.
    Wir saßen nebeneinander auf meinem Bett und schauten uns einen Film an.
    „ Finde ich auch“, antwortete ich und kuschelte mich in seine Arme.
    Im Film küssten die Protagonisten sich gerade.
    Eine Gänsehaut fuhr über meinen Körper. Hastig setzte ich mich auf.
    „ So ein Film ist doch nur mit Eiscreme gut. Soll ich uns welche holen?“, fragte ich schnell.
    Er nickte und seine Augen leuchteten.
    „ Soll ich den Film anhalten?“
    „ Nein lass ruhig weiterlaufen“, antwortete ich und verließ das Zimmer. Von meiner Mutter war nirgendwo die geringste Spur.
    Gerade als ich die Gefriertruhe öffnen wollte, fiel mir der Zettel auf, der an den Kühlschrank gepinnt worden war.
    Überrascht nahm ich den Zettel Ab und versuchte die Handschrift meiner Mutter zu enziffern.


    ‚ Hey Schatz,

    falls du das hier liest bin ich wahrscheinlich schon weg. Es gab ein Notfall in der Redaktion. Der Chefredakteur hat Mist gebaut.
    Musste deshalb in die Redaktion fahren.Kann später werden

    Hab dich lieb ~ Mama

    P.s
    Ich weiß es ist dein erster jungsbesuch. Dazu noch unbeaufsichtigt. Aber tu nichts, was ich nicht auch tuen würde.


    Daneben hatte meine Mutter einen zwinkernden Smiley gemalt.
    Ich verdrehte die Augen, grinste und nahm die Eiscreme aus dem Gefrierschrank.
    Danach machte ich etwas von dem Vanille Eis in zwei Schüsselchen und
    goss reichlich Caramelsoße drüber.
    Mit den Schüsseln und zwei Löffeln in der Hand, Lief ich zurück in mein Zimmer. Taehyung drehte sich halb zu mir und grinste.
    „ Endlich. Ich dachte schon du währst erst noch im Supermarkt, Eiscreme besorgen.“
    „ Witzig“, murmelte ich sarkastisch, stellte ihm aber seine Schüssel grinsend auf den Schoß.
    „ Das ist kalt“, keuchte er und hob die Schüssel schnell von seinen Beinen.
    Lächelnd setzte ich mich neben ihn und zusammen aßen wir schweigend, während wir den Film weitersahen.
    „ Weißt du auch warum es so lange gedauert hat?“, fragte ich unwillkürlich.
    Er hob seinen blick und sah zu mir.
    „ Weil du im Supermarkt noch warst?“, scherzte er.
    „ Nein... deshalb“, ich hielt ihm den Zettel unter die Nase.
    Er las- und bei jedem Satz schien er ein Stück mehr zu grinsen.
    Als er fertig gelesen hatte,
    sah er mir tief in die Augen.
    „ Voll cool das wir sturmfrei haben.“
    „ Finde ich auch“, gab ich zurück und lächelte.
    Er fing leicht an zu schmunzeln.
    „ Aber echt süß, das sie so besorgt ist“, mit den Worten tippte er auf den letzten Satz.
    Entschuldigend zuckte ich die Schultern.
    „ Mütter halt“.
    Wir grinsten uns an und jeder dachte sich seinen Teil dazu.
    Auf dem Fernseher flimmerte der abspann.
    „ Und was machen wir jetzt?“, kam die sofortige Frage von Taehyung.
    Ich stellte den Fernseher Ab.
    „ Keine Ahnung. Aber irgendwie will ich heute nach nicht hier schlafen...“
    „ Wir könnten draußen schlafen“, schlug Taehyung vor. „ Immerhin ist es warm genug. Und mit ein paar Kissen und Decken geht das schon.“
    Kurz überlegte ich, aber es gab nichts dagegen einzuwenden.
    „ Gut ich besorg alles was wir brauchen, ja?“

    „ So können wir es lassen“, beschloss Taehyung. Lediglich der Schein des fast vollen Mondes spendete uns Licht in der Nacht, wenn man davon ansah das bei den Nachbarn Licht brannte. „ Finde ich auch“, stimmte ich zu und sah auf das Lager aus Kissen und denken, was wir uns auf einer alten picknickdecke gebaut hatten.
    Fast gleichzeitig warfen wir uns drauf.
    „ Hmmmm~ ist echt bequem“, nuschelte Taehyung und vergrub sein Gesicht im Kissen.
    Schmunzelnd sah ich ihm zu und schaute dann auf die Uhr.
    Es war kurz vor 23 Uhr.
    In Korea müsste es jetzt kurz vor 6 Uhr sein.
    „ Hey Taehyung wollen wir die anderen anrufen?“, schlug ich vor.
    „ Gute Idee. Ich hab das letzte mal gestern Mittag mit Ihnen telefoniert“, murmelte Taehyung und zog sein Handy aus der Hosentasche.
    Ich sah wie er den Kontakt
    ‚ Bunny •....•‘ aufrief.
    Leicht grinsend wettete ich mit mir selber das es Jungkook war.
    „ Nhhh~ Tae du hast mich geweckt“, hörten wir eine verschlafene stimme am anderen Ende.
    Wette gewonnen.
    „ Sorry Hyung... aber wir wollten hören wie es euch geht“, entschuldigte sich Taehyung.
    „ Beschissen wenn man mich weckt“, maulte jungkook.
    „ Du klingst wie Yoongi“, stichelte Taehyung.
    „ Ich Kling gleich ganz anders“, murrte er.
    „ Hallo Jungkook“, klingte ich mich ins Gespräch ein.
    „ Oh~ Hallo Luna“, kam e Überrascht aus dem Handy.
    „ Na? Taehyung‘s Überraschung gelungen?“, fragte er und ich hörte regelrecht sein grinsen in der Stimme.
    „ Jap. Das ist sie“, lachte ich.
    „ Freut mich. Soll ich euch noch weitergeben? Hoseok winkt wie verrückt“, erzählte Jungkook und kicherte. „ Jap gib ihn uns mal“, forderte Taehyung ihn schmunzelnd auf. Ein Rauschen ertönte und wir hörten Jungkook gedämpft mit Hoseok reden.
    „ Ja... Chill... ich geb dir ja schon das Handy“.
    Dann folgte ein weiteres Rauschen und ein.
    „ Naaaa? Wie steht’s?“
    „ Hey Hoseok“, begrüßten wir auch ihn.
    „ Erzählt mal. Wie ist es so in Paris?“, fragte er. „ Ähm... ganz gut?“, beantwortete ich seine Frage.
    „ Richtig cool. Ich schlaf heute Nacht bei Luna und ihre Mutter muss eine Nachtschicht einschieben. Deswegen sind wir alleine“, platzte es aus Taehyung raus.
    „ Ach ist das so?“, kam es aus dem Handy. Der zweideutige Unterton war kaum zu überhören. Taehyung Schien ihn trotzten nicht zu bemerken.
    „ Ja... und wir haben uns ein Lager draußen gebaut und es ist so cool unter dem Sternenhimmel zu liegen“, schwärmte Taehyung.
    „ Ja schrecklich cool.... und so romantisch“, hauchte Hoseok und fing an zu lachen.
    Nun bemerkte auch Taehyung, das sich Sein Hyung auf seine Kosten sich lustig machte.
    „ He lass das“, murrte er.
    Hoseok kicherte immer noch leise.
    „ S...sorry....“
    „ Wie geht es den anderen?“, leitete ich einen themawechsel ein.
    „ ganz gut.
    Yoongi arbeitet zusammen mit Namjoon an neuen Lieder. Jin sitzt häufig dabei und tut sich die Diskussionen zwischen beiden an.
    Jungkook und Jimin sitzen häufig zusammen in Jimins Zimmer und reden über weiß-Gott-was.“
    „ Und was machst du dann immer?“, fragte Taehyung und ging gar nicht auf das gesagte ein.
    Ein lachen ertönte im Handy.
    „ Ich? Ich wusel überall rum und nerve alle.“
    Taehyung stieg mit ins lachen ein.
    „ So kenne ich dich“.
    Leicht müde grinste ich und versuchte dem Gespräch zu folgen. Doch es fiel mir immer schwerer.
    Ich wollte jetzt einfach nur noch schlafen und mich von diesem schönen Sternenhimmel förmlich verschlucken lassen.
    Die Lichter in der Nachbarswohnung gingen aus.
    „ Du Hobi... es ist spät bei uns... und Luna schläft gleich im sitzen“, lachte Taehyung und stupste mich leicht an.
    „ Oh~ Okay... dann Gute Nacht ihr beide.“, wünschte uns Hoseok. Man hörte regelrecht sein Lächeln in der Stimme. Wenige Sekunden später hatte er aufgelegt.
    Taehyung schob sein Handy unter das Kissen und sah kurz hoch in den Himmel.
    „ Mich Fasziniert sowas“, flüsterte er.
    „ Im Sommer Schlaf ich häufig draußen... nur um die Sterne zu sehen“, murmelte ich und legte mich hin. Taehyung tat es mir gleich.
    „ Na komm her“, er hob einen Arm.
    Ich kuschelte mich an ihn und lauschte seinem gleichmäßigen Herzschlag und nahm seinen Vertrauten Geruch war, während er seinen Arm um mich legte und mir sanft über den Arm streichelte.
    So sahen wir ewig weiter in den unendlichen Nachthimmel.
    „ Irgendwie ähneln wir Menschen doch Sternen oder?“
    Ich zuckte leicht zusammen, da ich nicht erwartet hatte, das er noch einmal anfing zu reden.
    „ Wie meinst du das, Tae?“
    „ Naja... jeder Stern ist unterschiedlich. Er hat seine eigene Umlaufbahn. Steht immer an der selben stelle und trägt ein anderen Namen als die anderen. Und trotzdem sind die Sterne alle gleich. Das ist einfach wie bei uns. Jeder hat seine eigenen Interessen, wünsche und träume. Wir sind alle verschieden.
    Und dennoch eins....“, erzählte er und wand sein Blick nicht von den Sternen.
    „ Das klingt schön“, murmelte ich und folgte seinem Blick. Eine weitere Sternschnuppe jagte über den Himmel.
    „ Erinnerst du dich, in Bordeaux hatten wir eine ähnliche Situation.
    Damals haben wir auch Sternschnuppen beobachtet. Aber du hast dir nichts gewünscht....
    Wünsch dir was“, raunte er.
    Ich schloss kurz die Augen.

    ~Lass diesen Moment niemals enden...~

    Ich öffnete meine Augen wieder und sah zu Taehyung.
    „ Hat sich dein wusch eigentlich erfüllt?“
    Taehyung Biss sich leicht auf die Unterlippe. „ Noch Nicht... aber alles zu seiner Zeit“.
    „ Taehyung?“
    „ Ja, Prinzessin?“
    „ Ich bin müde...“
    „ Dann Versuch zu schlafen... ich passe auf“.
    Ich schmunzelte leicht, kuschelte mich wieder an Taehyung und schlief recht schnell ein.

    86
    ( So leudeeee jetzt mach ich mal hier bissel drama ❤️)



    Als ich am Morgen aufwachte, war ich allein. Verwirrt richtete ich mich auf.
    Wo war Taehyung? Ich sah mich um und bemerkte das ich in meinem Zimmer war. Hatte ich alles nur geträumt? Kurz überlegte ich, während ich aufstand.
    Aus der Küche waren stimmen zu hören. Schnell lief ich in Küche und sah, meine Mutter und Taehyung am Tisch frühstücken.
    „ Guten morgen mein Schatz“, begrüßte mich meine Mutter.
    „ Was... ist passiert?“, fragte ich und sah an den beiden vorbei in den Garten. Die Decken und so waren verschwunden.
    „ Wie- was ist passiert?“, fragte meine Mutter und sah verwirrt zu Taehyung.
    Dieser zuckte die Schultern und stand auf. „ Komm mal mit Luna“.

    „ Was soll das?“, fragte ich, sobald wir das Zimmer betreten hatten.
    „ Die Nacht hatte es angefangen zu regnen. Deshalb hab ich dich reingetragen und alles weggeräumt. Kurz nachdem ich fertig war, kam deine Mutter zurück. Ich hab mich aufs Sofa gelegt und so getan als ob ich schlafen würde“, erklärte er.
    „ Achso... stimmt... wir haben vergessen uns darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn meine Mutter uns gefunden hätte“, murmelte ich.
    „ Dafür hast du ja mich“, lachte er und wuschelte mir durchs haar.
    „ Taehyung?“
    „ Ja?“
    „ was machen wir jetzt eigentlich in den zwei Wochen, bis die anderen kommen?“
    „ Ich weiß nicht genau... chillen... das Leben genießen?“ er fing an zu lachen.
    „ Luna? Kommst du kurz?“, hörte ich meine Mutter.
    „ Kommst du mit?“, fragte ich Taehyung. Dieser nickte und zusammen liefen wir in die Küche.
    Meine Mutter saß am Tisch und sortierte ein paar Blätter.
    Als ich aufsah begann sie bittend zu lächelnd.
    „ Ich weiß du hast Besuch und...“
    „ Ich soll die Unterlagen in die Redaktion bringen stimmt’s?“, unterbrach ich sie.
    Sie nickte zögernd.
    „ Das währe furchtbar lieb“.
    Ich sah zu Taehyung.
    Dieser zuckte grinsend die Schultern.
    „ Dann haben wir wenigstens was zu tuen oder?“
    Lachend griff ich nach den Papieren.
    „ Na gut dann komm...“


    Zusammen liefen wir durch die Straßen.
    „ Wo ist denn die Redaktion?“, fragte Taehyung, während er die Straßenkünstler bewunderte.
    „ Am Stadtrand. Dieses kleinere Hochhaus. Neben der Firma Trivago“.
    Ich bog in die genannte Straße ab.
    Taehyung folgte mir und sah sich interessiert um.
    „ Da ist es“, rief ich und deutete auf das Hauptgebäude der Redaktion.
    „ Gut dann los“, Sporte er mich an und öffnete die Haupttür.
    Angenehmere kühle Luft kam uns entgegen. Taehyung sah sich neugierig um und folgte mir, als ich auf die Rezeption zusteuere.
    „ Bonjour Petite. Heute ohne deine Mutter da? Ist was passiert?“
    Madame Blanc, die an der Rezeption arbeitete, lächelte mich fragend an.
    Ich schüttelte den Kopf.
    „ Nein. Ich muss nur was von meiner Mutter abgeben.“
    Ich deutete auf die Dokumente in meiner Hand.
    Sie nickte.
    „ Gut gut. Du musst zum Chefredakteur, oder? Ich sag ihm Bescheid. Stockwerk 5 Tür 3c“
    Kurz sah sie zu Taehyung.
    „ Wie kann ich Ihnen helfen junger Mann?“
    Taehyung, der natürlich nichts verstand sah unsicher zu mir.
    „ Er gehört zu mir“, erklärte ich schnell.
    „ Okay. Ich geb Monsieur Fonier Bescheid“. Wiederholte sie und wand sich zum Telefon.
    Ich nicke und zog Taehyung zu den Fahrstühlen.
    „ Wohin müssen wir jetzt?“, fragte er, als wir einstiegen.
    „ Wir fahren jetzt zu dem Chefredakteur. Dann geben wir das hier ab... und danach machen wir uns einen schönen Tag, ja?“
    Freudig nickte er und schaute mir zu wie ich auf den Knopf zur fünften Etage.
    Der Fahrstuhl setzte sich mit einem Ruck in Bewegung.

    Als wir in der fünften Etage war, stiegen wir aus und liefen über einen Gang.
    „ muss ich dann draußen warten?“, fragte Taehyung.
    „ Ja... aber es geht schnell, versprochen.“
    Er nickte und deutete in den Raum gegenüber von büro des Chefredakteur.
    „ Und was ist da?“
    „ Die cafétéria. Wenn du magst kannst du da waren...“
    „ Gut dann bis gleich“, er lächelte, winkte und betrat die Cafeteria.
    Lächelnd sah ich ihm nach, bevor ich an der büro Tür klopfte.
    „ Oui? Cécile Bist du es?“
    Zaghaft öffnete ich die Tür.
    „ Non, ich bin es Monsieur Fonier.
    Ich soll die Dokumente von Cathrina Anderson bringen.“
    „ Ach du bist es Luna. Komm doch rein“, er lächelte Freundlich und deutete an seinen Schreibtisch.
    Ich betrat den Raum und legte die Papiere auf den Tisch.
    „ Tut mir leid, aber ich muss weiter“.
    „ Schade... dann bis bald“, Monsieur Fonier griff nach den Papieren und nickte mir lächelnd zu.
    Ich winkte und verließ das Büro.
    Danach steuere ich in Richtung Cafeteria. Wie ich Taehyung kannte, hatte er sich bestimmt einen Kaffee geholt.
    Ich riss die Tür auf und betrat die Cafeteria. Sie war recht leer.
    Nur an vereinzelnden Tischen, saßen Mitarbeiter, tranken oder aßen was, während sie an Laptops oder Blöcken arbeiteten.
    Ich sah mich um und erblickte Taehyung. Er stand am Kaffee Automat und unterhielt sich angeregt.
    Mit schnellen Schritten lief ich auf die beiden zu.
    Doch als ich erkannte mit dem er da redete, wich ich zurück, als hätte mir jemand ins Gesicht geschlagen.
    Es war Zoé.


    Ich weiß nicht genau wie lange ich da wie versteinert stand. 1 Minute? 5 Minuten? 10 Minuten?
    Ich konnte es einfach nicht fassen. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, das man eine Person immer und immer wieder an so weit entfernten Orten trifft? Eigentlich gegen null. Aber dennoch war sie hier.
    Krampfhaft dachte ich nach. Was war der Grund, weswegen sie hier war?
    „ Luna?“
    Ich sah auf und erblickte Taehyung und Zoé. Taehyung winkte freundlich während Zoés Blick abfällig war.
    „ Was machst du hier?“, fragte sie gedehnt.
    „ Das selbe wollte ich dich auch fragen“, erwiderte ich kühl.
    „ Ich werde gleich interviewt...“
    „ Genau“, Taehyung griff nach zoé‘s Hand. „ Zoé ist anstrebendes Model“.
    „ Wie schön für sie“, gab ich spitz zurück.
    „ Was ist eigentlich dein Problem?“, grollte Zoé.
    „ Mein Problem?“, ich merkte das ich langsam hysterisch wurde.
    Sie nickte grinsend.
    „ Ähm Mädels was ist hier eigentlich los?“, klinkte sich Taehyung ins Gespräch ein.
    „ Nichts. Es ist alle bestens... stimmt’s Luna?“, flötete Zoé.
    „ aber natürlich. Bis später Taehyung... Tschüss Zoé“, zischte ich, drehte mich um und verließ die Cafeteria. Mit schnellen Schritten verließ ich das Gebäude und wurde erst langsamer als ich in der Ferne mein Haus sah.
    Wieso war Zoé hier? Und wieso merkte Taehyung nicht wie falsch sie war?
    Wütend fummelte ich mein Schlüssel aus der Tasche und sperrte die Tür auf.
    Drinnen wurde ich von meiner Mutter empfangen. Sie saß am Tisch und laß in einer Zeitung. Hin und wieder machte sie sich Notizen.
    „ Ich bin zurück“, murmelte ich.
    Sie sah auf und lächelte.
    „ Danke noch einmal an euch.... wo ist dein Freund?“
    „ Der.... hat noch auf dem Weg hierher eine Bekannte getroffen. Jetzt ist er bei ihr. Er kommt nach“.
    Meine Mutter fing an zu grinsen.
    „ Kein Grund eifersüchtig zu sein, Mäuschen“.
    „ Bin ich nicht“, fauchte ich sofort.
    „ Sicher?“, harkte sie nach und hob die Augenbraue.
    „ Ach lass mich in Ruhe“, keifte ich und stapfte in Richtung mein Zimmer.

    In meiner Zimmer angekommen, ließ ich mich aufs Bett fallen und seufzte. Wieso war alles so kompliziert?
    Mein Blick fiel auf Taehyungs Koffer.
    Er stand ordentlich gepackt in der Ecke. Heute Nacht hatten wir abgemacht würde er wieder im Hotel schlafen. Ich stand auf und lief zum Koffer.
    Vielleicht war Zoé ja mit ihm im selben Hotel. Bei meinem Glück bestimmt.
    Vielleicht würde er danach mit ihr nach Mailand, London oder New York zu einem Shooting fliegen.
    Wer wüsste das schon?

    Gereizt von meinen Gedanken wollte ich an meinem Schreibtisch Platz nehmen, als mir ein graues knäul auf dem Stuhl auffiel.
    Geradewegs steuerte ich auf den Stuhl zu und nahm das knäul in die Hand.
    Es war Taehyungs Hoodie.
    Gedankenverloren strich ich über den Ärmel. Sofort gefiel er mir und ich überlegte wann er ihn getragen hatte.

    Ein klopfen riss mich aus meinen Gedanken.
    Schnell stopfte ich den Hoodie in den Schrank und drehte mich zur Tür.
    Meine Mutter stand im Rahmen und deutete in Richtung Flur.
    „ Du hast Besuch.“
    Schritte ertönten und kurz danach stand Taehyung hinter ihr.
    „ Hey Prinzessin“, sagte er lächelnd.
    Schwer lächelte ich zurück und wartete das meine Mutter verschwand.
    „ ich geh dann mal... Ähm... die Spülmaschine ausräumen“, rief sie hastig, schob Taehyung ins Zimmer und verschwand.
    „ Wieso bist du abgehauen? Zoé ist doch so nett...“
    „ Nett? Das ist eine abgehobene überhebliche zicke!“, rief ich vielleicht etwas zu laut.
    Er runzelte die Stirn.
    „ He... ist ja gut...“
    „ Nein überhaupt nichts ist gut! Verschwinde!“, keifte ich.
    Es tat einfach gut seine Wut auszulassen. Dumm nur das ich meine aufgestaute Wut rauslassen musste, sodass es Taehyung mitbekam.
    „ Jetzt Chill mal!“, auch er wurde lauter.
    Bedrohlich leise senkte ich meine Stimme: „ Hau ab! Sofort!“
    „ Gut! Bitte“, er schlug die Hände zusammen und griff nach seinem Koffer.
    „ Tschüss Luna“, zischte er noch, bevor er aus meinem Zimmer rauschte und mich allein ließ.

    87
    Fast zwei Wochen sind vergangen, seitdem ich Taehyung das letzte mal gesehen hab. In der Zeit hat er sich kein einziges mal gemeldet.
    Die einzigen die mich versucht haben, zu erreichen, waren alle anderen Mitglieder. Doch jeden Anruf hab ich weggedrückt und keine Nachricht gelesen.
    Wer weiß was Tae den erzählt hat.
    War er inzwischen in Korea?
    Oder war er noch in Paris?
    Gerade als Namjoon zum millionsten mal anrief, stand ich auf und nahm meine Jacke.
    Jetzt Wüsste ich was ich tun könnte.
    „ Ich bin kurz weg!“, rief ich.
    „ Wohin des Weges?“, stoppte mich meine Mutter.
    „ Ich bin kurz weg“, wiederholte ich genervt und verließ das Haus.

    Draußen war es leicht neblig und kalt. Außerdem dämmerte es schon. Deshalb beschleunigte ich meinen Schritt, damit ich nicht solange dem Wetter ausgesetzt war.

    Nach circa 10 Minuten stand ich vor dem Hotel, indem Taehyung wohnte.
    Ich betrat den Eingangsbereich, und sah mich dabei lauernd um.
    Nicht das er noch hier irgendwo rumsaß und mir zusah wie ich in stalkte.
    „ Guten Tag kann ich dir helfen?“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.
    Ich nickte und musste leicht grinsen.
    „ Ich wollte noch wissen ob Jack Anderson noch hier eingecheckt hat.“
    Während sie im Computer suchte, versuchte ich mein lachen zu verkneifen. Jack Anderson....
    Er hat mir verraten, das er diesen Namen immer nutzt um anonym zu bleiben. Immerhin musste er ja etwas Schutz vor der Presse und so haben.
    Aber das er genau meinen Nachnamen verwenden musste, hatte ihm viele blöde Kommentare von den anderen membern eingebracht.
    „ Zimmer 43 meinst du?“, fragte mich die Dame und tippte in ihren Computer was ein.
    Heftig nickte ich.
    Sie schüttelte den Kopf.
    „ Bedauere... der hat vor 11 Tagen das Anwesen verlassen.“
    „ Verdammt“, murrte ich und stampfte auf.
    Sie zuckte die Schultern.
    „ Entschuldige.“
    Ich nickte nur, verabschiedete mich und wollte gehen, als mir ein Herr, um die 80 Jahre wild zuwinkte.
    „ Hey junges Fräulein.“
    Verwirrt ging ich zu ihm.
    „ kann ich Ihnen helfen?“
    Er klopfte neben sich auf das Sofa, das neben der Eingangstür stand und forderte mich somit zum setzen auf.
    „ Ich kenne Jack Anderson. Ein gut erzogener junger Mann. Wir haben oft zusammen zum Dinner im Speisesaal gesessen.“
    „ Echt?“, harkte ich nach.
    Er nickte.
    „ Eines abends vor zwei Wochen ungefähr saß er traurig und allein in einer Ecke und stocherte in seiner Quiche herum. Ich bin zu ihm und hab gefragt was los ist. Er hat mich niedergeschlagen angesehen und erzählt das er gerade Stress mit jemandem hab. So wie er geguckt hat, stand ihm die Person wohl sehr nah.“
    „ Und was ist dann passiert?“, fragte ich atemlos.
    „ An dem Abend vor 12 Tagen hat er mir erzählt das er am Morgen vor 11 Tagen das Hotel verlässt.
    Als ich ihn gefragt hab wieso, hat er gesagt das in einem anderen Hotel eine Bekannte von ihm wohnt und das er dort Lieber bleibt. Dann hat er noch irgendwas davon gesagt das seine Freunde bald auch nach Paris kommen und das alle zusammen da wohnen und sie dann Urlaub machen.“
    Ich verzog das Gesicht. Mir war sofort klar das es sich bei der „ Bekannten“
    Um Zoé handeln musste.
    „ War bei ihm mal so ein Mädchen... mit blonden Haaren und so einem eingebildeten Flair?“, fragte ich den Mann aus.
    Er lachte auf. Es klang dunkel und rau.
    „ Ja... sie war eine richtige zicke und war zu allen zickig und eingebildet... außer zu Jack.... wieso?“
    „ Ach nur so... vielen Dank... Ähm...“
    „ Nenn mich Pierre.“
    „ vielen Dank Pierre. Sie haben mir geholfen. Ich muss los“, rief ich, sprang auf und winkte ihm zu.
    „ Tschüss“, rief er mir nach, als ob fluchtartig das Hotel verließ.
    Während ich durch die Straßen schlenderte hörte ich den altbekannten Ton, der eine neue Nachricht angekündigte.
    Genervt nahm ich es in die Hand und sah nach. Die Nachricht kam von meiner Mutter.
    „ Schatz. Ich hab spontan Nachtschicht. Bis morgen früh um 11 Uhr. Hdl ❤️“
    Ich seufzte. Wieder eine Nacht allein.
    Als ich in meine Straße einbog fiel mir sofort das fehlende Auto auf. Sie war also schon weg.
    Plötzlich vernahm ich stimmen, die mir sehr bekannt vor kamen.
    „ Ich weiß auch nicht wo sie ist.“
    „ Ich will endlich wissen was hier los ist.“
    „ Warten wie jetzt hier bis sie kommt oder was?“
    Leise Schlich ich mich näher, und tatsächlich.
    Alle member außer Taehyung standen ratlos vor meiner Haustür.
    „ Hallo....“, nuschelte ich und kramte meinen Schlüssel hervor.
    „ Luna! Was wird hier gespielt? Was ist zwischen dir und Tae passiert? Er will nicht darüber reden...“
    „ Kommt erstmal rein...“, murmelte ich und drückte die Tür auf.
    „ Erzählst du uns dann alles?“, fragte Yoongi.
    Ich nickte und wusste schon das es eine lange Nacht wird.


    Zuerst machten wir es uns allen auf dem Sofa bequem.
    Dann Begann ich alles zu erzählen.
    Von dem erneuten treffen auf Zoé, von den Diskussionen und dem unnötigen Streit.
    „ Du hast recht mit Zoé... sie ist eine richtige zicke. Nur bei Taehyung ist sie nett... das regt mich auch auf“, murrte Gerade Yoongi.
    „ Wir brauchen irgendeinen Beweis oder irgendwas, was Taehyung beweist wie mies sie ist“, kam der Vorschlag von Namjoon.
    „ Und was sollen wir tuen? Sie Filmen wie sie kleinen Kindern das Eis aus der Hand schlägt?“, witzelte ich.
    Namjoon lachte sarkastisch auf.
    „ Ich weiß was“, rief Jimin plötzlich.
    Alle sagen gespannt zu ihm.
    „ Ich sehe sie häufig sich mit Freundinnen treffen. Vielleicht reden die ja über Taehyung“.
    „ Jimin du bist genial“, rief ich und umarmte ihn.
    „ Das musst du mir nicht sagen“, raunte er. Schnell ließ ich ihn los.
    „ Und wie willst du denen zuhören? Einfach dich dazustellen und so tuen als wärt ihr befreundet?“, warf Jungkook ein.
    Kurz hielt ich inne. „ Du hast recht... das wird auch nicht funktionieren“.
    Jin schlug in die Hände.
    „ Leute heute war ein anstrengender Tag. Ich bin dafür das wir es für heute belassen.“ Die anderen stimmten ihm zu.


    Es war weit nach Mitternacht als sich die Jungs verabschiedeten.
    „ Wir gucken mal was wir machen können. Aber Taehyung ist nicht gut auf dich zu sprechen. Meist ist es ein gelassener Typ der nicht so schnell persönlich nimmt. Aber wenn er mal sauer ist, dann richtig“, erzählte jimin.
    „ Das hab ich auch gemerkt“, murmelte ich.
    „ Jimin komm“, rief Namjoon, der neben dem Taxi stand und winkte.
    „ Gute Nacht“, raunte Jimin und gab mir einen Kuss auf die Wange, bevor er in die Tiefe Nacht stolperte.

    Allein saß ich in meinem Zimmer und dachte nach.
    Was sollte ich tuen?
    Sollte ich weiter um Taehyung kämpfen und ihm weiß machen was Zoé für eine Person ist?
    Oder sollte ich ihn ziehen lassen?
    Vielleicht war ich ja diejenige, die sich täuschte.
    Was war der richtige Weg?
    Gerade als meine Gedanken wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel durch mein Kopf flogen und ich auf ein Zeichen hoffte, das mir den richtigen Weg zeigte, fiel mein Blick auf Taehyung‘s Hoodie, den er nachdem er gegangen war, hier vergessen hatte. Wie eine Fahne hing er von meiner Kleiderstange.
    Ich fing an zu lächeln.
    Jetzt wusste ich was ich tuen musste.

    Mal ehrlich, wer von euch hat noch an Taehyung‘s Pulli gedacht, den ich erwähnt hatte? xD)

    88
    Während ich zum zweiten Mal für diesen Abend das Haus verließ, zückte ich mein Handy, um Jimin anzurufen.
    „ Luna? Ist was passiert?“, meldete er sich. „ Nein alles okay. Ich hab ne frage...“
    „was hast du denn für eine Frage?“
    „ Wie heißt das Hotel indem ihr wohnt?“
    „ Luna beim besten Willen. Um diese Uhrzeit kannst du hier nicht mehr auftauchen“.
    „ Es ist erst 21.30 Uhr“, warf ich ein.
    „ Na gut“, gab er nach und gab die Adresse weiter.
    „ Gut dann bis gleich“, verabschiedete er sich.
    „ Bis... halt... noch was. Wohnt Zoé im selben Hotel?“, fragte ich.
    Kurz zögerte er.
    „ Ja...“
    „ Und wo ist Taehyung gerade?“
    „ Bei... ihr... sie sitzen in der Park Anlage des Hotels und....ja....“
    Ich holte tief Luft.
    „ Ist gut... bis gleich“.

    Mit schnellen Schritten lief ich durch die Straße. Ich musste mich beeilen.

    Zum Glück war im Eingangsbereich viel los, sodass ich unbemerkt durchhuschen konnte.
    Geradewegs steuerte ich auf die Tür zur Parkanlage an, bis ich abrupt stehen blieb.
    Ich konnte die Umrisse zweier Personen erkennen die auf einer Bank draußen saßen. Langsam öffnete ich die Tür und versteckte mich hinter einem Busch neben dieser.
    „ Ich geh kurz mal... auf Toilette“, hörte ich Zoé gerade flöten.
    „ Okay. Ich warte hier, ja?“
    Ich hörte wie Schritte näher kamen.
    Sie lief geradewegs an mir vorbei und betrat das Gebäude. Erleichtert atmete ich aus.
    „ Hallo?“
    Erschrocken blieb ich wie versteinert stehen. War ich so laut gewesen?
    Erneut näherten sich Schritte, diesmal steuerten sie aber geradewegs auf mich zu.
    Schon tauchte auch Taehyung in meinem Blickfeld auf.
    „ Was machst du hier?“, fragte er erstaunt und starrte mich an.
    Sein Blick verriet mir das es ihn nicht unbedingt freute mich zu sehen.
    „ I...ich...“, stammelte ich und hielt mich an seinem Pulli in meinen Händen wie an einem rettungsanker fest.
    „ Und wieso hast du meinen Hoodie? Den hab ich überall gesucht“, fragte er weiter.
    Schnell hielt ich ihn ihm hin.
    „ D..du hast ihn vergessen und ich wollte ihn dir wiedergeben“, erklärte ich schnell.
    Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht. „ Danke. Aber weißt du die
    Neue adresse?“
    „ Jimin“, entgegnete ich knapp und lächelte ebenfalls.
    Eine unangenehme stille entstand.
    „ Ich... wollte mich noch entschuldigen... es tut mir leid das ich dich als schlechten... Menschenkenner hingestellt hab und so zickig war. Eigentlich ist das nicht meine Art.“
    Er fing an zu schmunzeln.
    „ Ist schon okay. Mir tut es auch leid.
    Vergessen wir es?“
    Gerade als ich Nicken wollte, vernahm ich schnelle Schritte hinter mir.
    „ Hey... was machst du bei meinem Taehyung?“, quietschte mir auch schon eine altbekannte Stimme ins Ohr. ( Unglaublich wie oft ich einem fiktiven Charakter killen wollte xD mich regt die gerade selber auf xD)
    „ Hey Zoé“, murrte ich.
    Taehyung fing an zu lächeln.
    „ Hey kleines. Macht es dir was aus wenn Luna uns Gesellschaft leistet?“
    „ Nein natürlich nicht Oppa“, presste sie unter zusammengebissenen Zähnen hervor. „ Aber kann ich kurz mit Luna unter vier Augen sprechen
    Taehyunggi Oppa?“
    „ aber natürlich“, kam es von ihm und er entfernte sich ein Stück.
    Zoé griff mich am Arm und zog mich energisch noch weiter weg.
    „ He was soll das?“, rief ich, als sie mich ins Gebäude zog.
    Erst als wir drinnen unter der Treppe, weit weg von Passanten standen ließ sie mich los.
    „ Also was willst du?“, murrte ich kühl.
    „ Ich warne dich. Hör auf dich zwischen Taehyung und mich zu drängen! Ich hab ihn fast soweit, ja?“
    „ Ach ihr seit noch nicht zusammen?“, entgegnete ich spitz.
    „ Halt die Klappe“, fluchte sie und man sah ihr an das sie mich am liebsten zusammengeschlagen hätte.
    „ Jetzt hör mir mal zu“, fauchte ich,
    „ Ich weiß nicht was du mit dem armen für ein Spiel treibst, aber ich werde es nicht zulassen, das er auf dich reinfällt!“
    „ Ach... sieht er so aus als würde er dir noch groß vertrauen? Ihr hattet Streit wenn ich mich recht entsinne“, knurrte sie.
    Ich wich zurück.
    „ D...du du....“, stammelte ich.
    Sie fing an zu lachen.
    „ Sieh es ein. Dein Prinz wird mit mir zusammen kommen und dann hab ich noch mehr f..... ach egal“.
    „ Noch mehr Fame? Ist es das was du sagen wolltest! Ich wusste es! Dir geht es nur ums Geld und darum das dich die Presse noch mehr wahr nimmt... du aufmerksamkeitsgeile
    Stück Schei~“
    Weiter kam ich nicht weil Zoé ausholte und mir mit der flachen Hand eine Ohrfeige verpasste.
    „ Ich warne dich“, knurrte sie bedrohlich.
    Mit Wütend funkelnden Augen starrte ich sie an und hielt meine Wange.
    „ SPINNST DU JETZT KOMPLETT?“, schrie ich sie an und wollte gerade auf sie losgehen, als Passanten an der Treppe vorbei kamen und uns misstrauisch und neugierig ansahen.
    „ Mach hier nicht so eine Welle... die gucken ja schon alle“, zischte sie, drehte sich um und lief zurück, um zu Taehyung zu gehen.
    Natürlich folgte ich ihr. So schnell würde ich nicht aufgeben.
    „ Da seit ihr ja“, rief er uns freudig entgegen.
    „ Oppa“, schnurrte Zoé und kuschelte sich in seine Arme.
    „ Nanu~ so anhänglich?“, lachte er und sah zu mir. Kurz schien er zu stutzen und starrte mich an.
    „ Luna? Was ist passiert?“, er deutete auf meine Wange.
    Mit meiner Hand strich ich über meine Wange. Sie war heiß und brannte vor schmerzen. Außerdem schien es mir als könnte ich ihre Finger immer noch spüren. „ Das kannst du ja deine Freundin fragen“, murmelte ich und versuchte nicht schnippisch zu klingen.
    „ Zoé?“, Taehyung sah fragend zu ihr.
    „ Wieso hast du Luna eine gefeuert?“
    Ihre Lippe begann zu zittern und sie sah ihn aus braunen treuen Rehaugen an. „ Sie versucht uns auseinander zu bringen... und sie behauptet das ich nur wegen dem Fame bei dir bin“.
    Nur ich schien das lauernde funkeln in ihren Augen zu bemerken.
    Taehyung nahm sie in den Arm und sah dann verletzt zu mir.
    „ Luna... wieso sagst du sowas?“
    „ Sie hat doch“, fing ich an, stoppte dann aber und sah zu Boden.
    „ Gut... ist okay...ich geh... lass euch in Ruhe und... macht doch was ihr wollt. Aber vorher noch zwei Sachen. Erstens....“
    Ich sah zu Taehyung.
    „ Du musst mir glauben. Sie ist wirklich hinter deinem Fame her. Es ist gut für ihr Image wenn sie mit dir gesehen wird und es kurbelt ihre Karriere an. Das ist der einzige Grund.“
    Schweigen Endstand.
    „ Und was wolltest du zweitens sagen?“, fragte Taehyung kühl.

    „ Ich weiß man soll niemanden vor Entscheidungen stellen, aber du musst dich entscheiden. Willst du bei Zoé bleiben und dich ihren falschen spielen unterordnen oder.... kommst du zurück zu mir?“

    Eine gespenstische Stille Endstand.
    Zoé, stand da und hatte die Arme verschränkt. Dazu bombardierte sie mich noch mit Killer blicken. Jedoch komplett fixiert war ich auf Taehyung.
    Er stand einfach nur da und mir schien es als ob er leicht schwankte.
    „ Danke“, murmelte ich kühl.
    „ W...wofür?“, fragte er leise.
    „ Keine Antwort ist auch eine Antwort“, zischte ich, drehte mich um und rannte los.


    Ich wusste gar nicht wohin ich lief.
    Alles drehte sich und ein fieses Seitenstechen setzte ein, doch ich lief unbeirrt weiter.
    Jedoch nicht nachhause.
    Ohne es zu merken lief ich an meiner Straße vorbei. Meine Füße trugen mich einfach wie von selbst.

    Erst als ich in der Ferne den Louvre sah wurde ich langsamer.
    Was wollte ich ihr? Abends war hier eher weniger los und groß was machen konnte man um die Uhrzeit sich nicht mehr.
    Mein Blick schweifte über den Platz und blieb an der altbekannten Brücke hängen.
    Ein lächeln huschte über mein Gesicht, als ich diese betrat.
    Langsam schlenderte ich über die Brücke, mit den Blick immer auf den Schlössern, bis mir unseres ins Auge fiel. Es war anders als die anderen noch nicht verblasst und hatte immer noch keine Kratzer oder sonstiges.
    Gedankenverloren strich ich darüber.
    Ohne es zu merken lief mir eine Träne über die Wange. Als wir es hier aufgehängt hatten war noch alles okay zwischen uns. Und heute? Heute musste ich mit ansehen wie jemand sich an ihn ranmacht und ihn bald verletzen wird.
    Ich schloss die Augen.
    Der Gedanke das sie ihm bald weh tuen würde, tat mir weh.
    Vorsichtig lehnte ich mich gegen das Brückengeländer und sah aufs Wasser.
    „ Ich wusste das du hier her kommst“.
    Überrascht sah ich auf und erblickte Taehyung.
    „ Taehyung?“
    Er kam auf mich zu und sah mich entschuldigend an.
    „ Ich wollte mich entschuldigen. Du hattest recht. Zoé ist eine falsche Schlange. Es tut mir leid das ich dir nicht geglaubt hat.“
    „ Wieso der plötzliche Sinneswandel?“, fragte ich kühl.
    Noch ganz vertraute ich ihm nicht.
    „ Als du weg warst hat sie mich angekeift, das es ja wohl klar währe für wen ich mich entscheide.
    Danach hat sie sich selbst verraten.“
    „ Inwiefern?“, harkte ich nach.
    „ Sie hat rumgezickt, das wenn du ihren Plan nicht verraten hättest, dass alles nicht passiert währe.“
    Seine Augen funkelten als er nach meiner Hand griff.
    „ Kannst du mir verzeihen?“
    Ich fing an zu lächeln.
    „ Noch einmal lass ich dich durchkommen damit Kim Taehyung. Noch einmal.“
    „ Danke“, murmelte er und zog mich in eine Umarmung.
    Vorsichtig legte ich mein Kopf gegen seine Brust und spürte seinen warmen Atem in meinem Haar.

    Eine halbe Ewigkeit später ließ er mich los.
    „ Und was machen wir jetzt?“, fragte ich leicht schmunzelnd.
    Grinsend griff er nach meiner Hand und sah von der Brücke.
    „ Machen wir das einfach eine Weile.“

    Diesmal starrten wir Zusammen von der Brücke. Das Wasser wog sich ruhig unter der Brücke hindurch und bildete silberne Schaumkronen auf dem dunkelblauen Wasser.
    Mein Blick wanderte langsam nach oben. Der blasse Halbmond hing verschlafen zusammen mit den Millionen Sternen am schwarzblauen Himmel. Hastig Biss ich mir auf die unterlippe und versuchte nichts reinzuinterpretieren.
    „ Luna?“
    „ Ja?“
    „ Ich muss dir was sagen.“
    Überrascht sah ich zu ihm.
    „ Was denn?“
    „ Zwar haben es mir meine Manager verboten und mir die anderen member davon abgeraten es dir zu sagen, weil
    Das für Wirbel bei der Presse sorgen kann, aber ich will es nicht länger zurück halten... Seit Monaten fresse ich das schon in mich rein und ich muss es dir sagen weil ich sonst das Gefühl hab dran zu ersticken und...“, er holte tief Luft.
    „ Hey ganz ruhig“, ich drehte mich zu ihm und strich ihm eine haarsträne sanft weg.
    „ Was wolltest du sagen?“, fragte ich danach sanft.
    „ Ach... nicht so wichtig....“, murmelte er und lächelte mich an.
    Verwirrt hob ich eine Augenbraue.
    „ Komm es ist spät.... und du hast morgen Schule, oder nicht?“
    „ Verdammt“, entfuhr es mir.
    Das hab ich tatsächlich total vergessen.
    Er lachte leise.
    „ Na komm ich bring dich heim... und wenn du magst hole ich dich morgen Mittag ab und wir machen uns einen schönen Tag.“
    Ich nicke und wollte von der Brücke runtergehen, als er mich festhielt.
    „ Was denn, Taehyung? Du hast recht. Es ist schon spät und dunkel. Außerdem wird es langsam frisch“, murmelte ich und sah zu ihm.
    Langsam zog er mich zurück.
    „ Wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich es wahrscheinlich nie machen.“
    „ Wovon redest du?“, fragte ich verwirrt.
    „ Vor ein paar Monaten ging unter uns das Gerücht rum das ich in dich verliebt währe. Die Manager haben das mitbekomme... Dann haben sie sich mit mir zusammen gesetzt und haben mich darauf hingewiesen das ich das nicht dürfte... wegen der Presse... wegen den Armys... und so.
    Außerdem haben sie mir klar gemacht das ich einen Vertrag unterschrieben hab. Ich musste ihn erstmal weiß machen das nichts zwischen uns läuft. Als ich von dem Gespräch wiederkam haben mich die member unter Verschluss genommen und auf mich eingeredet. Sie haben zwar das selbe gesagt wie die Manager und mich darauf hingewiesen das meine Karriere darunter leiden könnte... aber sie haben auch erwähnt das ich auf mein Herz hören soll. Und das will ich jetzt auch.“

    89
    Sorry das jetzt erst fast nach einem Monat erst ein neues Kapitel kommt... ❤️ Die Gründe stehen ja in den kommis ^^“)


    „ Was meinst du, du willst auf dein Herz hören? Ich verstehe nicht ganz“, murmelte ich.
    „ Luna... auch wenn mich die Presse... die Armys und die Manager dafür hassen werden, sag ich dir jetzt folgenden“. Er machte eine kurze Pause und sah aufs Wasser hinaus.
    Die Sterne spiegelten sich in diesem.
    Sein Blick ging wieder zu mir und er sah mir tief in die Augen. Ein Schauer lief mir über den Rücken.
    Er holte tief Luft und kniete sich vor mich.
    „ Ich liebe dich, Luna Anderson.“
    Überrascht schnappte ich nach Luft.
    Es war als würde die Zeit stehen bleiben. Nur er, ich und die dunkle Nacht. Ich sah regelrecht das glitzern in seinen Augen.
    „ L... Luna? S...sag doch was“, stammelte er. Unsicher richtete er sich auf.
    Ich öffnete meinen Mund, doch ich war nicht in der Lage zu reden.
    Ich war so glücklich, das mir regelrecht die Luft wegblieb.
    „ Es tut mir leid wenn das jetzt do plötzlich kam... aber ich musste es dir sagen.... seit Monaten Schlepp ich das schon mit mir rum und~“, weiter kam er nicht weil ich ihn stürmisch umarmte.
    „ Tae! D...das... ist... toll“, stammelte ich und drückte ihn fest an mich.
    Er lachte und erwiderte die Umarmung.
    „ Ich dachte schon ich krieg ein Korb von dir“.
    Heftig schüttelte ich den Kopf.
    „ Ehrlich gesagt war ich nur so fies zu dir und Zoé weil ich eifersüchtig war...“, gestand ich.
    Er grinste und küsste sanft meine Stirn.
    „ Wenn wir schon bei den Geständnissen sind...“, er deutete auf das Schloss was wir vor Wochen an der Brücke befestigt hatten.
    „ Das ist kein schloss was unsere Freundschaft symbolisieren soll... es war ein Liebesbeweis“.
    „ Naww Taehyung du bist so süß wenn du rot wirst“, lachte ich.
    „ Ich werd nicht rot“, murmelte er verlegen und versuchte seine rosa Wangen zu verstecken.
    „ Natürlich wirst du rot“, grinse ich und schiebe seine Hände bei Seite.
    „ An was denkst du gerade?“, fragte ich leise, als er nur schwieg und mich verträumt anlächelte.
    „ Erinnerst du dich noch in Bordeaux, an die Sternschnuppe?“, fragte er.
    Ich nickte und sah ihn fragend an.
    „ Und weißt du was ich mir gewünscht habe?“, fragte er weiter.
    Diesmal schüttelte ich den Kopf.
    „ Ne was denn?“
    Er beugte sich zu mir, das sich unsere Lippen schon fast berührten.
    „ Genau das hier.... das wir beide hier stehen und ich dich küssen kann...“, raunte er sanft.
    Eine Gänsehaut durchfuhr mich und mir wurde warm ums Herz. Ich schloss die Augen und wartete.
    Dann spürte ich seine Lippen leicht zögernd an meinen. Er zog mich näher und küsste mich zärtlich.
    Mein Verstand setzte aus und ich war nur noch fixiert auf ihn. Ein kribbeln ging durch meinen Körper und endete als prickeln auf den Lippen.
    Langsam löste sich Taehyung von mir und strahlte mich mit leuchtenden Augen an.
    „ Das war unglaublich Luna“, stammelte er.
    Ich lächelte und gab ihm ein Kuss auf die Wange.
    „ Ich fand’s auch toll.... was machen wir jetzt“, voller Elan sah ich ihn an.
    „ Gehen wir zurück? Wie gesagt du hast morgen Schule“, erinnerte er mich grinsend.
    „ Okay komm“, rief ich übermütig, nahm seine Hand und lief freudestrahlend los.
    „ He“, lachte Taehyung und stolperte mir nach.
    „ Ich hab morgen um 13 Uhr schon Schulaus. Treffen wir uns dann um 13.30 Uhr am Eiffelturm?“
    „ Aber natürlich Prinzessin. Aber warum gerade da?“, fragte er.
    „ Ich mag ihn halt... aber Tae?“
    „ Ja?“
    „ Was sagst du jetzt der Presse? Und den Manager? Und deinen Membern?“
    „ Die Presse wird es früh genug erfahren. Ich kläre das.
    Gleich morgen früh werde ich zu den Manager gehen und es ihm sagen.
    Und mit den anderen werde ich gleich drüber reden“, erklärte er mir.
    „ Werden sie sauer auf mich sein?“, frage ich unsicher.
    „ Ach was... sie werden sich für uns Freuen“, rief er.


    Als wir vor meinem Haus standen umarmte er mich noch einmal.
    „ Also dann bis morgen“.
    „ Bis morgen“, antwortete ich lächelnd und betrat das Haus.




    „ Fräulein Luna. Währe es in Ordnung für sie, die letzten 10 Minuten aufzupassen?“, wurde ich von meiner Chemie Lehrerin aus den Gedanken gerissen.
    Wie gebannt hatte ich die letzten 30 Minuten auf die Uhr gestarrt.
    6 Stunde Chemie, war einfach Folter.
    Vor allem wenn man lieber ganz woanders sein wollte... vor allem bei wem anders....
    „ Luna!“
    Ich schreckte hoch und entschuldigte mich reflexartig auf koreanisch.
    Meine Klasse fing an zu lachen und meine Lehrerin seufzte.
    „ Ist okay.... heute wird das eh nichts mehr mit euch... ihr könnt einräumen.“
    Ein ohrenbetäubender Lärmpegel Endstand als alle aufsprangen und anfingen einzuräumen.
    Wie ein geölter Blitz sprang ich auf, räumte meinen Kram zusammen und verließ fluchtartig den Klassenraum.
    „ He Luna! Warte doch mal! Hallo!“
    Nein. Bitte nicht Cassandra. Ich muss los.
    Unbeirrt lief ich weiter.


    Um 13.20 Uhr war ich dann endlich am Eiffelturm. Taehyung war bereits da und saß auf einer Bank. Er schien in Gedanken zu sein, da er verträumt auf den Boden stierte.
    „ Hallo Tae“, rief und und setzte mich zu ihm.
    „ Hallo Prinzessin“, antwortete er und zog mich in eine Umarmung.
    „ wo sind die anderen?“, fragte ich und sah mich um.
    „ Ich... wollte mit dir alleine sein“, murmelte er und sah zu dem Wahrzeichen Frankreichs hoch.
    „ Ich verstehe“, lachte ich, stand auf und zog ihn hoch.
    „ Na komm“.
    Wir liefen ein Stück, bis wir unter dem Eiffelturm standen.
    „ Guck mal da gibt es Zuckerwatte“, lachte Taehyung und rannte los.
    „ He denk nicht mal.... ach egal“, ergeben lief ich ihm nach und schon 5 Minuten später hielten wir beide je eine gigantische zuckerwatte in der Hand.
    „ So lässt es es aushalten“, murmelte er und strahlte wie eine kleine Sonne.
    „ S...sind wir jetzt eigentlich zusammen?“, fragte ich und setzte mich auf eine Mauer.
    „ Klar warum nicht?“, fragte er lächelnd und stellte sich direkt vor mich.
    Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt.
    Grinsend beugte ich mich nach vorne und biss Mir etwas von seiner zuckerwatte ab.
    Doch bevor es sich aufregen könnte, fragte ich, was mich schon die ganze Zeit beschäftigte:
    „ Was haben die anderen gesagt?“
    „ Also die Manager waren nicht begeistert... aber Namjoon hatte auch mal eine Freundin und es gab kein Problem...“, erzählte er.
    „ Und die anderen Member?“, fragte ich weiter.
    „ Die sind total sauer“, murmelte Taehyung.
    „ Ou“, entfuhr es mir.
    Er fing an zu lachen.
    „ War nur n‘ Witz Prinzessin. Sie freuen sich für uns... Yoongi hat angeboten die Blumen zu streuen“.
    Ich verdrehte die Augen.
    „ Typisch...“
    „ Ja typisch“.
    Es Endstand eine stille.
    Doch sie war keineswegs unangenehm.
    Er stand einfach nur vor mir und lächelte mich süß an.
    „ M...möchtest du... zu den anderen?“, stotterte er und grinste verlegen.
    „ Klar“, rief ich und sprang von der Mauer.

    Auf dem Weg zum Hotel lief er vorneweg und war so gut gelaunt wie schon lange nicht mehr.
    „ Hey Tae“, lachte ich und rannte ihm nach.
    „ Ja?“, er drehte sich um und grinste mich an.
    „ Was hast du genommen? Ich will auch was von deinen Drogen haben“, befahl ich.
    „ Du bist meine Droge kleines“, grinste er und zog mich zu sich, um mir ein Kuss zu geben.
    „ Vorsicht Kamera!“, rief jemand.
    Erschrocken Wichen wir auseinander und sahen zu dem Besitzer der Stimme.
    Es war Yoongi, der vor dem Hotel stand, uns beobachte und lachte.
    „ Sorry ich wusste nicht das liebende so schreckhaft sind!“
    „ Bouffon“, knurrte ich.
    Taehyung sah neugierig zu mir.
    „ Was hast du gesagt? Es klang wie ein Schimpfwort... war es eins?“
    Ich wog den Kopf.
    „ Je nach dem was du unter Schimpfwort verstehst. Es heißt Idiot...“
    „ Uhh das hat mich tief getroffen Luna“, heulte Yoongi sarkastisch auf.
    Dann feuerte er eine Wortsalve auf koreanisch ab, die ich nicht noch einmal wiederholen werde.
    „ Yoongi! Hör auf die Leute auf offener Straße zu beleidigen“, rief Jin, der hinter ihm aus dem Hotel kam.
    Auch die anderen tauchten auf und gesellten sich zu uns.
    „ Kommt wir setzten uns in den Park da“, schlug Jimin vor.

    Wenig später saßen wir alle zusammen auf dem Gras und blinzelten in die hellen Sonnenstrahlen.
    „ So ich muss jetzt noch was los werden“, verkündete Yoongi und stand auf.
    „ Achtung jetzt kommts... er ist schwanger“, witzelte Hoseok und er lachte.
    „ Bouffon“, knurrte Yoongi.
    „ Hey du lernst schnell“, lobte ich ihn.
    „ Dankeschön... aber ich wollte was anderes loswerden...“
    Er machte eine kurze Pause, bevor er anfing zu brüllen:
    „ HA ICH HABS EUCH GESAGT! DIE BEIDEN SIND IN EINANDER VERKNALLT! ABER MIR WOLLTE KEINER GLAUBEN! BOOM I‘M A GENIUS!“
    „ Is gut Chill deine Lage und Pflanz dich hin“, murmelte Namjoon ergeben.
    „ Ihr schuldet mir alle einen Dollar“, lachte Yoongi.
    „ Ihr habt gewettet?“ Taehyung hob eine Augenbraue.
    „ Nö... aber trotzdem bekomme ich doch jetzt von euch allen einen Dollar“, entschied Yoongi.
    „ Da hast du deinen Dollar“, rief Taehyung und bewarf ihn mit Blättern.
    „ Jin? Gibst du dann Yoongi eigentlich Tipps beim Thema ‚ Wie bin ich eine gute mama‘?“, fragte Hoseok und fing wieder an zu lachen.
    „ Jung Hoseok! ICH BIN NICHT SCHWANGER!“, rief Yoongi aufgebracht.
    „ Was nicht ist kann ja noch werden“, kicherte Hoseok und zwinkerte Jimin zu, der tatsächlich leicht rosa wurde.
    „ ALTER LASS DIE SCHEISSE!“, Yoongis stimme überschlug sich fast, doch auch er musste schließlich anfangen zu lachen.
    Er grinste zu Jimin und fing an ihn zu necken.
    „ Nur dass, das klar ist, ich bin der Mann in der Beziehung...“
    Spätestens jetzt lachten alle,
    Und Taehyung hielt mich im Arm.
    „ Wann musst du eigentlich daheim sein?“, fragte Namjoon mich plötzlich.
    „ Keine Ahnung... eine Stunde... zwei...“, antwortete ich vage.
    „ Gut dann können wir ja noch eine Weile hierbleiben“, entschied der leader.
    Nichts lieber als das....

    90
    [ nächster morgen nach der schule]

    Mit langem Gesicht lief ich nach der Schule nach Hause. Taehyung hatte absagen müssen, weil er Jungkook, und Jin noch irgendwas tun mussten. Irgendwas mit dem Manager klären. Keine Ahnung. Weil mir danach war, lief ich in Richtung eifelturm. Der Wind wehte kühl über den Platz. Passanten und Touristen tummelten sich überall. Mein Handy klingelte. Voller Vorfreude ging ich rann:
    „ Ja? Taehyung?“
    „ Nein Schatz ich bin’s“.
    „ Hallo Mama“, mir war meine Enttäuschung anzuhören.
    „ Nette Begrüßung“, scherzte meine Mutter.
    „ Was gibt es denn?“, fragte ich und sah hoch zum eifelturm.
    „ Wo bist du denn gerade?“
    „ Am eifelturm.“
    „ Alleine?“
    „ Ja, mama?“
    „ Okay... ich wollte nur sagen das ich heute später heim komme, da was mit dem Layout nicht stimmt..“
    Ich seufzte. Mal wieder hielt sie ihre Zeitung ab, bei mir zu sein.
    „ Luna?“
    „ Jaja alles okay“, murrte ich und legte auf. Ich folgte dem Strom Menschen, ich ließ mich mitreißen und stand dann schließlich unter dem eifelturm. Hier hatten Taehyung und ich uns erst vor kurzem eine zuckerwatte gekauft und- langsam ging ich auf den Stand zu.
    „ Bonjour... eine zuckerwatte bitte, groß“, bestellte ich und legte zwei Euro auf den Tresen.
    „ Aber natürlich junges Fräulein“, lächelte der ältere Mann und griff nach einem Stab um die zuckerwatte darumzudrehen.
    „ Dankeschön“, sagte ich, als er sie mir gab. Mit der zuckerwatte bewaffnet schlenderte ich weiter.
    Immer und immer wieder naschte ich davon, ohne zu es zu merken. Ich lief weiter und gelangte schließlich an die Seine. Am Rande des Flusses chillten Grüppchen. Ich kannte niemanden davon. Ich fragte mich um und sah den Fluss endlang als, erstaunt riss ich die Augen auf.
    Waren das nicht Jimin und Yoongi?
    Schnell stopfte ich mir den letzten Rest der zuckerwatte in den Mund, warf den Stab in den Mülleimer und kaute, während ich hastig aber vorsichtig auf die beiden zuging. Ich versteckte mich hinter einem Baum und lauschte.
    „ Was passiert wenn sie es rausfinden?“- Jimin’s besorgte stimme.
    „ Jimin ich bitte dich. Gestern haben sie nur Witze gemacht das wir zusammen währen“- das war Yoongi.
    „ Schon... aber wenn sie es rausfinden....“, stammelte Jimin.
    „ Jimin! Ich liebe dich! Und niemand wird mich davon abhalten das zu tun okay?“
    „ Mich auch nicht aber ich hab Angst vor den Konsequenzen“, murmelte Jimin.
    Yoongi zog ihn sanft näher.
    „ Jimin... lass das meine Sorge sein.“
    Der jüngere nicke und schmiegte sich an Yoongi. Dieser beugte sich zu ihm runter und küsste ihn sanft. Jimin erwiderte und schlang seine Arme um Yoongi’s Nacken. Dann lösten sie sich, blieben aber eng aneinander stehen.
    Mein Herz wummerte. Das war zu süß! Aber wieso hatten sie nichts gesagt? Leise trat ich hinter meinem Baum hervor.
    Jimin quiekte auf und Yoongi sah erschrocken zu mir.
    „L... Luna“, stammelte der ältere perplex. „ Was macht ihr da?“, fragte ich obwohl ich es bereites wusste. „ Ähm Ähm Ähm...“, begann Jimin. „ Jimin hat... seine Kontaktlinsen verloren... gilt das?“
    „ Achso er hat seine Kontaktlinsen in deinem Mund verloren?“, lachte ich. „ Yoongi die Ausrede war scheiße“, zischte ihn Jimin zu.
    „ Shhhhht sei leise Jiminie. Ich Regel das“, flüsterte Yoongi zurück.
    „ Wieso gibt ihr denn nicht einfach zu das ihr zusammen seid?“, fragte ich und verschränkte die Arme.
    Jimin senkte den Kopf.
    „ Luna du verstehst das nicht... weißt du was die Manager mit uns machen wenn sie erfahren was zwischen uns läuft? Und die anderen Member? Und die Fans?“
    „ Nein... sag du’s mir“, antwortete ich leise.
    „ Die Manager würden uns kündigen, die anderen Member uns verachten und die Fans... keine Ahnung aber positiv währen die Auswirkungen nicht.“
    Langsam kam ich näher. „ Es gibt so viele Fans die euch shoppen und das süß finden. Es gibt so viele andere Bands in denen Schwule Mitglieder sind und die Manager das okay finden... und eure Band Mitglieder müsstet ihr fragen, was die davon halten...“
    „ Und was wenn sie uns hassen?“, warf Yoongi ein.
    „ Wenn sie euch jemals gemocht haben werden sie es akzeptieren.“


    [ 2 Wochen später]
    ‚ K-Pop Idol Kim Taehyung in Love

    Die Gerüchte wurden nun bestätigt. Der unter Big Hit Vertrag stehende Kim Taehyung von der Band Bangtan Boys ist in einer Beziehung. Viele Fans freuen sich für das Pärchen und haben Glückwünsche ausgesprochen. Ab und zu gibt es noch auf Social Media Shit Storm gegenüber ihm und seiner Freundin aber das legt sich meistens....‘
    Mit breiten Grinsen überflog ich die Seiten der Teenie Zeitung, die mir Taehyung hingehalten hatte.
    „ Wir haben es wieder aufs Titelblatt geschafft mäusschen“, lachte er und strich mir durchs Haar. Ich schloss die Augen nicke und lächelte. Zusammen standen wir wieder an unserer Brücke. Mit ihr fühlten wir uns beide so verbunden. Hier hatte alles angefangen.
    „ Erinnerst du dich noch, wie du uns am ersten Tag nach dem Interview diesen Ort gezeigt hast?“, fragte Taehyung mit rauer Stimme und griff nach meiner Hand.
    Ich nicke. „ Ja... es ist so lange her... die Zeit rast... hätte mir einer an dem Tag gesagt das wir beide zusammen kommen, ich hätte ihn ausgelacht und für verrückt erklärt“, gestand ich.
    „ Hast du was gegen verrückte?“, fragte er gespielt empört und pikste mir in die Seite.
    „ Natürlich nicht...immerhin liebe ich das verrückte an dir“, murmelte ich und beugte mich zu ihm hoch, um ihn zu küssen. Lächelnd erwiderte er und legte die Arme um mich. Es war später Nachmittag. Die Sonne stand schon tief am Himmel und färbte die Umgebung orange. Unter der Brücke floss die Seine vor sich hin. Auch in ihr spiegelte sich die Sonne wieder. Es sah fast aus wie flüssiges Honig. Verträumt dachte ich an meine Beziehung mit Taehyung, an das Chaos mit Yoonmin das in den letzten Wochen für Wirbel gesorgt hatte aber nun gut ausgegangen war.... an all das was wir zu acht erlebt hatten...„ Die letzten Monate...all dieses Chaos... all diese Momente... all das. Ich bin froh es erlebt zu haben“, Murmele Taehyung und lachte leicht.
    „ Geht mir genau so“, erwiderte ich und sah zu den wenigen Passanten die sich in unserer Umgebung aufhielten. „ Glaubst du unsere Beziehung wird noch Konsequenzen haben? Bei Fans und so?“, fragte ich und strich mit meinem Daumen über sein Handrücken. „ Ich glaube nicht. Die anderen Mitglieder finden es okay. Die Manager sind auch einverstanden, nach dem ich sie ewig bearbeitet hab... und die Fans haben sich doch fast alle Positiv geäußert“.
    „ Und die sich negativ geäußert haben?“, gab ich zu bedenken.
    „ Die haben Pech gehabt... oder sie bekommen es mit mir zu tun“, lachte Taehyung. Ich lachte ebenfalls.
    Sein Handy klingelte. Er verzog das Gesicht.
    „ Geh rann... vielleicht ist es wichtig“, sagte ich und sah zu, wie er es ergeben hervorzog.
    „ Ja?..... hallo Jin.... was?....ja... klar.... ist in Ordnung.“
    Taehyung legte auf.
    „ Was war?“, fragte ich neugierig.
    „ Es war Jin. Er wollte mir nur Mitteilen, das wir eine Woche länger in Paris bleiben“, erzählte er.
    Meine Augen wurden größer.
    „ Das heißt?“
    „ Richtig Prinzessin... das heißt ich bin eine Woche länger bei dir.“
    „ Jaaaaa maaaaan“, rief ich und umarmte ihn stürmisch.
    „ Erinnerst du dich, was wir letztes Jahr gesagt haben? Als deine Sommerferien anfingen und wir zurück nach Seoul mussten? Und du dachtest wir Fliegen ohne dich und du siehst uns nie wieder?“
    Ich schüttelte den Kopf.
    „.... tja so schnell wirst du uns nicht los“, brummte Taehyung und imitierte somit Yoongi.
    „ Ich merks“, murmelte ich lachend und kuschelte mich wieder an Taehyung.
    „ Gott wenn du nur wüsstest wie sehr ich dich liebe... jeder deiner Blicke... jede deiner Berührungen alles einfach...“, murmelte er in meiner Haare und ließ verlegen werden.
    „ Weißt du was Luna?“
    „ Nein was denn?“
    Er sah noch einmal hoch in den Himmel. Ich folgte seinem Blick. Inzwischen war es dunkel gewordenen und über uns funkelten wieder Millionen von Sterne. Eine Sternschnuppe sauste vor bei.
    Taehyung drückte mich an sich und küsste mich zärtlich.
    „ Du bist wie Kunst. Ich möchte mich wieder und wieder in dir verlieren.“

    —————————————
    So Leute hiermit endet die Geschichte ❤️😭

    Ich wollte mich für die letzten Monate bedanken ❤️❤️❤️❤️
    Ich habe eure Kommentare geliebt... wie ihr mitgefiebert habt.
    Ich wollte mich für jede Stimme und jeden Aufruf bedanken ^^
    Ich hab euch so lieb ich heule gleich 😂🤦‍♀️
    Außerdem hoffe ich, euch gefällt das Ende.:3

    Ich würde mich sehr freuen wenn ihr bei meinen anderen ffs reinseht oder auf meinem Wattpad Profil

    -Bulletproofgirl-

    reinschaut *^*


    Ich hab euch alle lieb ❤️
    ~ Katharina ❤️❤️❤️❤️❤️

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1527263122
Ich liebe das verrückte an dir // Love story ~...
Ich liebe das verrückte an dir // Love story ~...
Es war der Job meiner Mutter, der dafür sorgte das ich die Chance hatte BTS kennenzulernen. Natürlich nutzte ich diese und ging mit. Doch schnell entwickelte sich mehr aus der eigentlichen Dolmetscherin, die ich spielen sollte.  Besonders einen von d...
https://www.testedich.de/quiz55/quiz/1527263122/Ich-liebe-das-verrueckte-an-dir-Love-story-Taehyung
https://www.testedich.de/quiz55/picture/pic_1527263122_1.jpg
2018-05-25
40HC
Bangtan Boys, BTS

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (400)

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vor 6 Tagen
@Tae ist ein Kind hi na dann haben wir uns mal in den Kommis getroffen 😂
vor 11 Tagen
Omg meine treue sind in Erfüllung gegangen 😢😢😭😭😭😭
vor 62 Tagen
Hey ich bin gerade mit der Geschichte fertig geworden und ich kann nur sagen sie ist echt gut gelungen❤️
Ich hätte nur eine Frage:
Bevor tae den unfall hatte hat sie ihm doch ihre gefühle gestanden haber warum hat er ihr nicht darauf geantwortet? Weil für mich kam es rüber als ob er auch schon von anfang an auf sie stand?
Ps danke für diese wunder volle geschichte und ich schaue auch gleich mal bei deinen anderen vorbei😏❤️❤️
vor 63 Tagen
Hab die ganze nacht gelesen aber die geschichte ist so cuttee😍😍
vor 73 Tagen
die geschichte ist so geil ich itze hir 12:30 nachts rum damit ich es fertig lese kann es ist so spannend
vor 74 Tagen
Danke für eure lieben Kommis ❤️

Ich hab vor demnächst nochmal eine ff rauszuhauen :3

Aber Yoonmin ^^
vor 74 Tagen
Sooooo Schöne ff
Mach so weiter♡
vor 74 Tagen
OMG du hast so talent .
Das ist so UAU.
Ich schulde dir 1000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000 Euro wenn du so ein Buch mmachst dann kann ich es jeeeeeedeen Tag lesen und es für immer behalte .
Ich kann es immer noch nicht glauben das ist einfach sooooooooooo cuuuuuuuuute
vor 76 Tagen
Die Geschichte war so schön *cries in korean*
vor 79 Tagen
Woah, das war echt ein schönes Ende für so eine lange FF... Eine der wenigen längeren Fanfictions, in denen der Autor/die Autorin nicht nach der Hälfte aufgegeben hat und es bis zum Ende durchgezogen hat... Voll schön!
vor 82 Tagen
Sehr schönes Ende 😅❤
vor 84 Tagen
Es war einfach die schönste ff die ich gelesen habe schade das sie schon zu ende ist ich habe endlich eine ff gefunden mit mein geschamck nennt man das so kp😂😂 und das du dir soo viel Mühe gemacht hast würglich toll💜
vor 87 Tagen
awwwwww, wie süss das ende ist zu gut und das sogar noch so ein riesen yoonmin Moment drin ist, ist echt das beste. ich kann nur sagen das das die beste ff ist die ich bis jetzt gelesen habe
vor 88 Tagen
Ohh wie süsssssssssss , schade das es zuende ist aber das Ende was so süsssssssss
😍😍😍😍😍
vor 88 Tagen
OMG!! Das ist die schönste Ff die ich je gelesen habe❤️❤️❤️ Ein riesiges Lob an dich Katharina, dass du bis zum Ende eine soooooo schöne Geschichte geschrieben hast! Du hast echt Talent! ❤️ Ich hoffe wir können bald wieder irgendwas von dir lesen!
♥️❤️🧡💛💚💙💗💜
vor 89 Tagen
OMG!❤
Das ist das perfekte Ende!😭
@Army.0
Die Welt ist wohl doch etwas größer😂
vor 90 Tagen
Omg 😭das Ende is so schön😭❤️
@Mila ich gehe in Düsseldorf auf einer real Schule 😂
vor 90 Tagen
Also magst du sie nicht ? Weil im 4 Kapitel der statz steht „ nun ja das waren zigeuner, früher waren es nicht so viele. In letzter Zeit häufen die sich aber“..... idk haha
vor 90 Tagen
Hast du was gegen zigeuner?
vor 90 Tagen
echt krassss ich liebe diese Story