Top 5 Facts über Vulkane

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Ein paar sehr faszinierende Fakten über Vulkane.....

  • Platz 5
    VULKANE
    Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) bis an die Oberfläche eines Planeten (z. B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus. Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe freigesetzt.

    Im Fall der Erde schmelzen in einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich in großen, tropfenförmigen Magmaherden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn der Druck zu groß wird, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet.

    Die meisten Vulkane haben annähernd die Form eines Kegels, dessen Hangneigung von der Zähigkeit der Lava abhängt. Die Gestalt kann aber auch unregelmäßig oder kuppelförmig aufgewölbt sein.
  • Platz 4
    Vulkantypen
    Vulkane kann man nach ihrer äußeren Form, der Art ihres Magmenzufuhrsystems, dem Ort ihres Auftretens, der Art ihrer Tätigkeit sowie nach ihrem Zustand unterteilen.

    Unterteilung nach der äußeren Form:[1]
    Schichtvulkane (auch Stratovulkane genannt)
    Schildvulkane
    Schlacken- und Aschenkegel
    Lavadom
    Maar
    Caldera
    Tafelvulkan
    Decken- oder Plateauvulkan (vergleiche auch Trapp und Flutbasalt)
    Unterteilung nach der Art des Magmenzufuhrsystems:
    Zentral-Vulkane
    Spalten-Vulkane
    Unterteilung nach dem Ort ihres Auftretens:
    subaerische Vulkane (Vulkane an Land oder über Wasser)
    submarine Vulkane, Seamount, Guyot (Vulkane im Meer unter Wasser)
    subglaziale Vulkane (Vulkane unter einem Gletscher)
    extraterrestrische Vulkane (Vulkane auf anderen Himmelskörpern)
    Unterteilung nach der Art ihrer Tätigkeit:
    effusive Tätigkeit (ruhiges Ausfließen der Lava)
    explosive oder ejektive Tätigkeit
    gemischte effusive und explosive Tätigkeit
    Vulkane mit besonders heftiger explosiver Tätigkeit werden Supervulkane genannt
    Vulkane kann man schließlich auch nach ihrem Zustand oder der Häufigkeit ihrer Aktivität einordnen in
    aktive Vulkane (aktiver Vulkanismus)
    inaktive oder schlafende Vulkane (kein aktiver Vulkanismus, Voraussetzungen für erneute Aktivität sind jedoch gegeben)
    erloschene Vulkane (durch fehlende Magmazufuhr keine Aktivität mehr möglich)
    Viele Vulkane folgen allerdings nicht einem „reinen“ Ausbruchsmuster, sondern zeigen variierendes Verhalten entweder während einer Eruption oder während der Millionen Jahre ihrer Aktivität. Ein Beispiel dafür ist der Ätna auf Sizilien.

    Ein Paroxysmus (griech. παρα para „neben“, οξυς oxys „scharf“) ist eine Folge von sich steigernden Ausbrüchen eines Vulkans.

    Der durch die vulkanische Aktivität entstandene Berg wird je nach seiner Form Vulkankegel oder Vulkandom genannt, und die Öffnung, aus der Lava aus der Tiefe aufsteigt, heißt Vulkanschlot. Die mehr oder minder breite Öffnung an der Spitze eines Vulkans ist der Vulkankrater. Bricht ein Schlot über einer oberflächennahen Magmakammer zusammen, und es bildet sich ein großer Einbruchskrater, wird dieser als Caldera bezeichnet.
  • Platz 3
    Magmatypen
    Einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung eines Vulkans hat neben dem Gas- und Wassergehalt die Zusammensetzung seines Magmas, vor allem der Gehalt an Siliciumdioxid (SiO2). Die Zusammensetzung des Magmas bestimmt die Art der Vulkantätigkeit. Je mehr SiO2 das Magma enthält, desto explosiver ist der damit verbundene Vulkanismus. Es lassen sich vier Haupttypen unterscheiden:

    Felsisches Magma enthält mehr als 63 % SiO2
    Intermediäres Magma enthält zwischen 52 und 63 % SiO2
    Mafisches Magma enthält zwischen 45 und 52 % SiO2
    Ultramafisches Magma enthält weniger als 45 % SiO2
    Aus den vier Magmatypen entstehen charakteristische Gesteine:

    Rhyolith
    Andesit
    Basalt
    Pikrit
    Diese vier Typen können grob bestimmten geodynamischen Umfeldern zugeordnet werden:

    Aufschmelzen kontinentaler Kruste
    Subduktionszonen
    Mittelozeanischer Rücken, Hotspot-Vulkanismus, Rift-Vulkanismus
    heute nicht mehr auftretend
  • Platz 2
    Lavatypen
    Vulkane können auch anderweitig klassifiziert werden, indem sie nach der Farbe der austretenden Lava beschrieben werden.

    Die Farbe der austretenden Lava hängt von der Temperatur ab, kann aber auch auf die chemische Zusammensetzung der Gesteinsschmelze zurückgeführt werden. Die entstehende Form des Vulkans als auch das Ausbruchsverhalten werden von der Zusammensetzung der Gesteinsschmelze entscheidend bestimmt:

    Rote Vulkane werden aufgrund der rot oder orangegelb glühenden, heißen Lava so bezeichnet, sie bilden Schildvulkane.
    Graue Vulkane besitzen eine vergleichsweise niedrige Lavatemperatur und bilden Schichtvulkane.
  • Platz 1
    DER GRÖßTE VULKAN DER WELT 🌎
    Nature Geoscience veröffentlicht in seiner Septemberausgabe 2013 (Vol 6 No 9) einen Artikel, in dem Forscher das unterseeische Tamu-Massiv östlich von Japan für den größten Vulkan der Erde halten.[7]

    Forscher um William Sager (University of Houston) (Texas/USA)[8] analysierten Gesteinsproben des Tamu-Massivs. Diese stammen aus maximal 175 Metern Tiefe; das Massiv erhebt sich mehrere Kilometer über den Meeresboden. Der schildförmige unterseeische Berg könnte entstanden sein, als an einer Stelle riesige Lavamengen austraten und beim Abkühlen flache, weit reichende Hänge schufen. Es handle sich wahrscheinlich um einen Einzelvulkan von 650 Kilometern Länge und 450 Kilometern Breite.

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Kommentare (1)

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vor 396 Tagen
Endlich jemand, der sich für Vulkane interessiert!!!:D