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Der Koffer des Mörders

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1 Kapitel - 633 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 807 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich werde hier noch nicht verraten, worum es in der Geschichte geht, fängt doch einfach mal an zu lesen

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    Der Koffer des Mörders

    Langsam und mit einem leisen Zischen öffneten sich die Schiebetüren des Busses vor ihm. Er stieg ein und kaufte sich von dem restlichen Kleingeld, das er in seiner Manteltasche fand, eine Busfahrkarte. Es waren kaum Menschen im Bus und er konnte sich einen Sitzplatz aussuchen, weshalb er sich nach einem Platz am Fenster umschaute. Er mochte es, am Fenster zu sitzen. Er mochte es, aus dem Fenster zu schauen, die verschiedenen Leute und Autos draußen zu beobachten, die niemals anzuhalten schienen, Tag für Tag von einem Ort zum anderen fuhren oder liefen, in dieser großen Stadt. Manchmal, wenn er besonders viel Zeit hatte, dachte er darüber nach, wohin die Leute wohl unterwegs waren, wie sie hießen, was sie vorhatten. Als Kind liebte er es, die Leute zu beobachten und sich die verrücktesten Geschichten über sie auszudenken.
    Aber jetzt hatte er keine Zeit. Nein, nicht heute, nicht an diesem Tag. Die Türen des Busses schlossen sich, wieder ertönte das leise Zischen, als sie sich schlossen. Der Bus setzte sich mit einem leichten Ruckeln in Bewegung und fuhr weiter. Schnell setzte er sich an einen Fensterplatz. Kurz blieb er wie benommen sitzen, dann kramte er mit einer Hand das Taschentuch aus seiner linken Manteltasche. Mit seiner linken Hand, denn er war Linkshänder. Er schaute auf seine Hand, wie sie das Taschentuch umklammert hielt. Seine Finger zitterten leicht. Er hob das Taschentuch zu seinem Kopf und wischte sich über die schweißnasse Stirn. Zum neunten Mal an diesem Tag. Er hatte mitgezählt. Er schluckte, sein Mund fühlte sich plötzlich ganz trocken an. Wie gern hätte er jetzt etwas getrunken. Ein schönes, kaltes Bier an diesem heißen Sommertag, dachte er, das wäre jetzt etwas schönes. Aber nein, er erinnerte sich, er wollte doch kein Alkohol mehr trinken, außerdem hätte ihm ein Glas Wasser auch gereicht. Ein völlig normales Wasser, nicht mal Kohlensäure hätte es haben müssen. Doch er hatte kein Wasser und er konnte jetzt auch nicht mehr aussteigen und sich was kaufen, selbst wenn er gewollt hätte. Er musste weg. Weg, weg, weg. Weiter in diesem Bus fahren, egal wo hin, Hauptsache weg. Er stopfte das Taschentuch zurück in seine Manteltasche. Warum stieg er nicht kurz aus und kaufte sich etwas zu trinken, er konnte ja dann in einem anderen Bus weiterfahren.. oder Zug.. er konnte sich auch ein Taxi bezahlen, Geld hatte doch genug.. Nein! Nein, nein, nein, er durfte nicht mal daran denken, er durfte sich nichts kaufen, nicht mit diesem Geld. Dieses verdammte Geld.. Geld an dem Blut klebt. Er schauderte, als er daran dachte. Der Bus ruckelte, wahrscheinlich war er über einen großen Stein oder das Asphalt hatte eine Unebenheit. Er wusste es nicht. Es war doch auch vollkommen egal. Der Bus fuhr wieder ruhig weiter. Er klammerte sich mit seinen Fingern an den Koffer auf seinem Schoß. Der Koffer. Er krallte seine Fingernägel in das angenehme, weiche und doch feste, braune Leder des Koffers. Es war echtes Leder. Wahrscheinlich war der Koffer teuer gewesen. Er wusste es nicht...

    Fortsetzung folgt (wenn ihr wollt^^) ;)

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