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1 Kapitel - 519 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 285 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sein zaghaftes Lächeln löste in mir den Drang meine Arme um mich zu schlingen. Auch wenn ich es nicht sah, spürte ich es umso deutlicher. Seine Schritte verursachten so wenige Geräusche, dass ich ihnen kaum in Gedanken folgen konnte.,, Das wolltest du doch, deshalb bist du ja gekommen.", murmelte er in mein linkes Ohr und berührte mich zaghaft.,, Und ich, ich konnte dir diesen Wunsch erfüllen." Plötzlich entfernte er sich wieder einige Schritte und begann zufrieden zu lachen.

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    Prolog

    Eine junge Frau riss am Kalender den 5. August ab und drehte sich lächelnd zu ihrer fünf jährigen Tochter.,, Na, was wollen wir denn heute unternehmen, Kleine?", fragte sie und schob ihr den Früchtetee hin. Akira nippte vorsichtig an dem Tee, legte den Kopf nachdenklich schief und sagte dann:,, Opa hat doch morgen Geburtstag?" Ihre Mutter lächelte und antwortete:,, Genau, morgen ist der 7. August." Sie setzte sich zu ihrer Tochter an den Tisch und fragte:,, Also, an was hast du gedacht?" Die Kleine sprang mit leuchtenden Augen auf, vollführte mit den Händen Bewegungen, die flechten darstellen sollten und antwortete eifrig:,, Ich werde ihm einen Hut aus Gras flechten! Er regt sich ja immer so über die stechende Sonne auf." Freudig klatschte das junge Mädchen in die Hände und beeilte sich ihren Tee auszutrinken.,, Er wird sich bestimmt freuen.", bestätigte Naomi und betrachtete ihre eifrige Tochter stolz.
    Nachdem sie ausgetrunken hatte stürmte Akira auch schon hinaus und riss lange, dicke Gräser aus. Ihre Mutter half ihr dabei, musst sich jedoch immer wieder anhören, dass manche Gräser nicht taugten und sie diese nun umsonst ausgerissen hatte. Danach entschuldigte sich Akira bei jedem einzelnen Gras und streichelte es beteuernd. Als sich Akira bückte um den nächsten Grashalme auszureißen, wurde sie plötzlich von den Füßen geschleudert. Eigentlich wollte sie überrascht aufschreien, aber das alles ging so schnell... Als sie den Boden wieder erreichte, war sie schon längst nicht mehr bei Bewusstsein.
    ,, Akira!", Naomis panische Stimme durchschnitt die angsterfüllte Luft und kämpfte verzweifelt gegen die lauten Schreie anderer an.,, Akira!" Naomi kam bei ihrer Tochter an und drückte sie schluchzend an ihre Brust.,, Nein, nein, nein.... meine Kleine...", die Worte gingen nahezu vollständig in ihrem Schluchzen unter. Langsam bewegte sich Akira in ihren Armen und öffnete benommen die Augen. Plötzlich begann die Kleine vor Schreck zu weinen und fuhr sich über die Augen. Mit heißerer Stimme fragte sie:,, Mama, wer hat das Licht ausgeschalten?"

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