Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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THE RAIN ~ JUST ONE DROP WILL KILL YOU. [RPG]

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5 Fragen - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 11.250 mal aufgerufen

FRAGE: Wann soll man die Hoffnung aufgeben?

A. Jetzt. Sofort. Wir müssen alle untergehen.
B. Warte mal noch zwei Wochen.
C. Niemals.
D?

Jeder Schritt nach draußen kann tödlich sein. Wer nicht stirbt, kämpft mit allen Mitteln ums Überleben. Freunde werden zu Feinden, Kinder zu Waisen, Nachbarn zu Gesetzesbrechern. Und inmitten von Tod, Chaos und Angst ... bist du.

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    DER RUBY-MORRIS-REPORT ÜBER DEN KILLERREGEN

    Also, jetzt kommt der Ruby-Morris-Report über den Killerregen. Es ist das, was sie im Fernsehen und im Radio gesagt haben. Das, was ich gehört habe, plus das, was Simon gehört und mir erzählt hat... plus ein bisschen von dem, was ich später gehört und erfahren habe. Ich glaube, viel mehr weiß aus sonst niemand.
    Punkt eins: Sie sagten, sie wüssten eigentlich nicht so ganz genau, wie es entstanden sei, aber manche Leute - nicht irgendwelche Leute, sondern Wissenschaftler - meinten, es hätte was mit Asteroiden zu tun. Als der in Stücke geschossen wurde, hätte es eine ziemliche Sauerei gegeben. Eine Sauerei aus Tonnen und Tonnen und Tonnen von Steinen und Splittern. Nach einer Weile - genauer gesagt, nach fast sieben Jahren - wäre diese Sauerei auf die Erde gekommen. Sie wurde von der Schwerkraft angezogen, und - pop! pop! pop! - gerieten all die Steine in die Atmosphäre, und es gab ein richtig prächtiges Feuerwerk, das man praktisch überall auf der Erde sehen konnte, nur nicht im öden alten Dartbridge, wo es bewölkt war und kein Mensch irgendwas zu sehen kriegte. Ein paar dicke Brocken landeten auch auf der Erde, und bevor niemand mehr lebte, der sich darum zanken konnte, gerieten ein paar Wissenschaftler und Politiker sich ordentlich in die Haare über die Frage, was aus diesen Asteroidenbrocken genau geworden war. Ich glaube nicht, dass es wirklich wichtig ist. Denn die restliche Sauerei war in noch kleinere Stücke zersplittert worden ... in Staub, der sich über den ganzen Himmel ausbreitete.
    Jeder wusste von dem Staub. Es war der Staub, der die Sonnenuntergänge verursachte, bei denen alle in Oooooh- und Aaaaaaaah-Rufe ausbrachen. Himmlische Sonnenuntergänge wie der am Abend von Zaks Party. Yep: Das Urteil stand in leuchtenden Farben am Himmel, und alle seufzten: “Oooh, ist das nicht schön?“ und machten höchstwahrscheinlich auch noch Fotos davon.
    Ein Selfie mit Sonnenuntergang. Und Würstchen. Wünsche viel Vergnügen.
    Was niemand wusste (hier würde Ronnie wahrscheinlich widersprechen) war, dass in dem Staub noch etwas war: ein winziges, abgefahrenes Weltraumding. Ein Bakterium. Ein Ding, das Millionen -vielleicht sogar Milliarden - von Jahren in dem Asteroiden gelebt hatte. Man wusste nicht, wie es das gemacht hatte, aber anscheinend können sogar ein paar Bakterien auf der Erde -Extremophile nannte man sie, hörte ich - endlose Jahrhunderte lang überleben, eine Ewigkeit sozusagen, wie und wo kein normales Lebewesen es könnte: beispielsweise in kochend heißen Quellen, wo sie Schwefel saufen, oder tief auf dem Meeresgrund oder in den Achselhöhlen mancher Jungs.
    Sie sagten, dieses Weltraumding wäre sozusagen polyextremophil, weil es anders als bei normalen Extremophilen massenhaft Sachen gäbe, die ihm schnurzegal wären: Hitze, Kälte, Strahlung - aber worüber es sich wirklich total freute, nachdem es die ganze Zeit in einem Felsbrocken im Weltraum festgesessen hätte, wäre das Wiedersehen mit Wasser. Wasser hätte es wirklich UNHEIMLICH gern.
    Es pflanzt sich im Wasser fort. Das heißt, fortpflanzen kann man eigentlich nicht sagen. Es hat sich selbst so gern, dass es einfach mehr von sich macht. Es vervielfältigt sich. Und zwar richtig schnell. Eben waren es noch so viele Bakterien, wie in einen zerkrachten Asteroiden passten, und ka-bumm! - auf einmal ist der ganze Himmel, unser schöner Himmel, voll von den Biestern. Es wimmelt davon. Es sind Unmassen. Die Wolken sind vergiftet.
    Ich hatte den Regen eigentlich nie als etwas schönes empfunden. Aber wenn er je wieder sauber werden sollte, würde ich hinauslaufen und im Regen tanzen. Ich würde mich über jeden einzelnen, kostbaren Tropfen freuen.
    Wenn der Regen die menschliche Haut berührt ... ein paar Augenblicke lang passiert gar nichts, und vielleicht denkst du sogar, es ist alles okay. Dann fängt es an: ein Ausschlag ... der brennt... brennt so schlimm, dass man sich die Haut vom Leibe kratzen will. Tu das, und du kannst nicht mehr aufhören, und damit machst du es noch schlimmer. Es fängt an, sich in dein Fleisch zu fressen, und es ist ihm egal, dass es weh tut, wenn es sich um deine Nervenenden knotet. Es ist sehr aggressiv. Es attackiert alles in seiner Nähe, total kampflustig. Es ist entschlossen, zu kriegen, was es will - und es will in deine Venen eindringen, in deine Arterien, in dein Blut.
    Darauf ist es scharf: auf dein Blut. Millionen und Milliarden Jahre lang hat es Durst gehabt, und das ist alles, was es die ganze Zeit wollte: eine dicke fette Portion Blut.
    Je nach Ausmaß des Kontakts - angenommen, du bist von Kopf bis Fuß nass geworden, und die Bakterien rempeln sich gegenseitig an und drängeln ungeduldig zu ihrem All-You-Can-Eat-Buffet in deinem Körper, dann kann der explodierende Schmerz in deinem Körper einen totalen katastrophischen Schock auslösen. In dem Fall bist du sehr schnell tot, und wenn das passiert, hast du Glück - genauso, wie wenn du das Wasser trinkst: Das ist, als ob du die Haustür zu deinem Innenleben aufreißt und sagst: “Hereinspaziert!“
    Wenn man nur einen oder zwei Tropfen Wasser auf die Haut bekommt - wie meine Mum -, stirbt man langsamer. Wenn man so winzig wie ein Baby ist, geht es dann immer noch schnell.
    Dabei ist es ein sehr wählerischer Esser. Es mag nur rote Blutkörperchen. Wegen des Eisens, nimmt man an. Es ist so glücklich in deinem Körper, wo es sich vollstopfen kann, nachdem es Millionen und Milliarden Jahre lang hungrig und durstig war. Es bedient sich an deinen saftigsten Teilen, vervielfältigt sich superschnell, stürmt geradewegs in deine Zellen und vermehrt sich ohne Ende, bis - POP! - deine Zellen platzen.
    Der Körper explodiert innerlich, Zelle für Zelle.
    Man kann nichts - NICHTS - dagegen tun. Über Antibiotika lacht es sich kaputt. Kein Medikament der Welt kann dich retten. Gegen die Schmerzen empfahlen sie Paracetamol. Aspirin verstärkt anscheinend nur die Blutungen. Deshalb lieber Paracetamol.
    HA!, aber es wirkt nicht.
    Es heißt, Opfer - oder jemand, der im Verdacht stand, krank zu sein - sollten vierundzwanzig Stunden in Quarantäne gestellt werden. Das ist ein Witz, und zwar in zweierlei Hinsicht:

    1. Kling Quarantäne so, als würde man da lebend wieder raus kommen (wird man aber nicht), und
    2. hab ich noch nie erlebt oder gehört, dass einer länger als drei Stunden durchgehalten hat. Maximum.

    Ich glaube, Quarantäne ist auch deshalb ein Witz, weil man es nicht dadurch kriegen kann, dass ein Kranker einen anatmet oder so. Es kommt nicht durch die Lungen in den Körper. Unglaublich, aber in diesem Punkt bin ich mir mit der Weltraumbazille ganz einig: Bevor ich Biologie abgewählt habe, hatten wir die Atemwege durchgenommen, und da hab ich auch nicht durchgeblickt.
    Um sich bei einem Kranken anzustecken, ist Hautkontakt mit dem Blut des Infizierten notwendig. Auch wenn er tot ist? Das weiß man nicht. Wie so vieles andere, gehört das aber nicht zu den Dingen, die irgendjemand in nächster Zeit unbedingt ausprobieren möchte.
    Tatsächlich gibt es eine Menge Sachen, die die Leute nicht wissen (selbst wenn sie behaupten, sie wüssten es), und deshalb würde ich dazu raten ... na ja, wie es auf Simons Liste stand: Tu dies nicht, tu das nicht. Andernfalls bist du, kurz gesagt, erledigt.
    Jedem, der in Zukunft lebt, würde ich raten: Sollte ein Asteroid auf deinen Planeten zurasen, dann zerschieß ihn entweder, wenn er WEIT ENTFERNT von eurer Schwerkraft ist, oder such dir einen neuen Planeten.
    Gibt es etwas positives zu sagen? Angesehen davon, dass jetzt niemand mehr gezwungen werden wird, irgendwohin zu gehen, wenn es draußen gießt?
    Ja! ES KÖNNTE SCHLIMMER SEIN!
    Anscheinend könnte es das. Die Luft enthält Feuchtigkeit, nicht wahr? Überall sind winzige Wassertröpfchen. Ich meine jetzt nicht nur Tau oder Kondenswasser oder so was, sondern richtig, richtig klitzekleine Tröpfchen, die man nicht mal sehen kann. Das fiel mir ein, und ich war ungefähr fünf Minuten lang paranoid ... aber dann Begriff ich, was Wissenschaftler und Simons Erzählungen sagten: dass man von einer bestimmten Zahl, einer Mindestmenge von Bakterien erwischt werden muss, um es zu kriegen, sonst kann der Körper sich wehren. Aber wie groß diese bestimmte Zahl ist? Das kann man auf die Liste der Dinge setzen, die nur ein Idiot rauszufinden probieren würde.
    Aaaaalso... mein Fazit ...
    Eigentlich finde ich, dies hätte der Augenblick in der Menschheitsgeschichte sein müssen, in dem die Teenager die Macht auf der Erde übernehmen (wie man immer gesagt hatte, dass es die Kakerlaken nach einem Atomkrieg tun würden - nur, dass wir natürlich viel netter sind als die Kakerlaken). Überlegt doch mal: Wir gehen nicht gern raus, wenn es regnet. Wir trinken nicht gern Wasser (ist langweilig). Wir essen nicht gern frisches Obst und Gemüse (weil unsere Eltern und eine Menge anderer Leute immer wollen, dass wir es tun). Wir hätten das Bedürfnis einer Dusche hinter uns lassen müssen - aber, ehrlich gesagt, ich hatte da schon seit mindestens einem Monat keine Seife mehr an mein Gesicht gelassen (seit Lee in einem Artikel gelesen hat, dass man davon vorzeitig Falten kriegt), und ich kann mich vorbehaltlos für die Reinigungseigenschaften von Baby-Feuchttüchern verbürgen. Das Duschen also: Wir wären darüber hinweg gekommen. Hätten es ja gemusst. Wir sind eigentlich sehr anpassungsfähig.
    Wer findet, das klingt wie ein Witz, soll weiterlesen und weiterdenken ...

    Okay, so sehe ich die Sache. Ist wahrscheinlich nicht alles richtig, aber das meiste wahrscheinlich doch. Ich gebe mir noch ein A*



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    Simons Liste: ~ NICHT IN DEN REGEN HINAUS GEHEN. ~ NIEMANDEN BERÜHREN, DER MIT WASSER KONTAKT HATTE. AUCH KEIN TIER UND KEINEN GEGENSTAND. ÜBERHAUPT
    Simons Liste:

    ~ NICHT IN DEN REGEN HINAUS GEHEN.

    ~ NIEMANDEN BERÜHREN, DER MIT WASSER KONTAKT HATTE. AUCH KEIN TIER UND KEINEN GEGENSTAND. ÜBERHAUPT NICHTS, WAS MIT WASSER IN BERÜHRUNG GEKOMMEN IST.

    ~ NIEMANDEN BERÜHREN, DER KRANK IST. ODER TOT.

    ~ KEIN LEISTUNGSWASSER BERÜHREN ODER TRINKEN.

    ~ NICHT DIE TOILETTE BENUTZEN. NICHT BADEN. NICHT DUSCHEN.

    ~ NICHTS ESSEN, WAS DRAUßEN WAR. KEIN FRISCHES OBST/GEMÜSE. FISCH/FLEISCH (?)

    ~ DENKEN


    Alle Textausschnitte stammen aus dem Buch Rain - das tödliche Element von Virginia Bergin. Wer mehr über Ruby, Simon und all die anderen erfahren möchte, sollte dieses Buch und den zweiten Band Storm unbedingt lesen.

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    Regeln: 1. Nach zwei Wochen Abwesenheit werden unaktive Mitglieder von der Steckbriefliste getilgt. 2. Lest Rubys Report, auch wenn er lang ist. Er wi
    Regeln:

    1. Nach zwei Wochen Abwesenheit werden unaktive Mitglieder von der Steckbriefliste getilgt.

    2. Lest Rubys Report, auch wenn er lang ist. Er wird euch einen guten Durchblick verschaffen.

    3. Wer die Bücher gelesen hat: Keine Spoiler über das Ende!

    4. Respektvoller Umgang etc., geht aufeinander zu und lasst keine Charaktere ins Leere laufen.

    5. Charaktere könnten hier sterben. Wenn ihr das nicht wollt, gebt euch Mühe und bleibt am Leben.

    6. Gewalt, Schimpfworte und Intimitäten sind im bestimmten Ausmaß erlaubt, müssen aber entsprechend zensiert werden.

    7. Schreibt eure Lieblingsfarbe unter den Stecki, wenn ihr wirklich alles gelesen habt. ^^

    8. Gebt euch Mühe und lasst eure Charaktere nicht oberflächlich werden.

    9. Entwerft eure Steckbriefe selbst, achtet aber darauf, dass die wichtigsten Informationen enthalten sind. Bilderlinks könnt ihr dazu schicken.

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    ((unli))((bold)) Übersicht über die Mitglieder und deren Charaktere: ((eunli)) ((ebold)) Risiko ▶ Vincent (👦), Harrison (👦), Zoe (👧) *Hes
    Übersicht über die Mitglieder und deren Charaktere:

    Risiko ▶ Vincent (👦), Harrison (👦), Zoe (👧)

    *Hestur* ▶ Maggot (👦), Miguel (👦)

    CherryBlossom ▶ Namika (👧)

    Fey' Eria ▶ Samantha (👧), Alec (👦), Jace (👦)

    Colour ▶ Joanne (👧), Maggie (👧)

    Beziehungen:

    💋 - Verliebt (erster in den zweiten)
    💗 - Zusammen oder Verheiratet
    🐞 - Geschwister oder Verwandt
    💀- Streit oder Hass


    Samantha 🐞 Alec

    Steckbriefliste: http://www.testedich.de/quiz54/quiz/1524398037/THE-RAIN-JUST-ONE-DROP-WILL-KILL-YOU-STECKBRIEFE

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    ((bold))((unli))Ort und momentane Situation: ((ebold))((eunli)) Dartbridge ist eine Kleinstadt in England, umgeben von kleineren Dörfern und jede Men
    Ort und momentane Situation:

    Dartbridge ist eine Kleinstadt in England, umgeben von kleineren Dörfern und jede Menge Feld und Wiese, sowie kleinen Wäldchen. Es gibt dort eigentlich alles, was man braucht: Supermärkte, eine Einkaufsmeile, eine Schule und einen Kindergarten, viele heimelige Alleen und gemütliche, natürliche Wohnviertel. Fast jedes Haus verfügt über einen kleinen Garten - im Sommer wird Grillen hier ganz groß geschrieben. Hauptmerkmal sind die Unmengen an Bioläden und die Tatsache, dass die Stadt Barfußgeher und Kristallanbeter magisch anzuziehen scheint.

    Der Tag des ersten Regens war ein Samstag, der 25.06. Grillsaison.

    Inzwischen sind knapp 60 % der Einwohner dem Regen zum Opfer gefallen. Die Leichen liegen auf Straßen, Gehwegen und rundherum um den Grill. Autos verstopfen die Wege, massenhaft Unfälle wurden gebaut und nie aufgeräumt. Viele Häuser stehen jetzt leer, ihre Bewohner liegen zum Beispiel tot und blutüberzogen auf dem Küchenboden, umgeben von Medikamenten, Schmerzmitteln oder Alkohol. Supermärkte wurden geplündert, die Wasservorräte ausgeräumt. Alle Tiere dagegen scheinen wohlaufzusein, davon abgesehen, dass für viele ein Käfig oder eine geschlossene Haustür zur tödlichen Falle wird.

    In Dartbridge regnet es mindestens einmal in der Woche. Noch öfter ist es aber bewölkt. Zeit, Wolken zu studieren.

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