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Lovestory: Draco Malfoy und der Stein der Weisen

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6 Kapitel - 4.611 Wörter - Erstellt von: AmyAlpaca - Aktualisiert am: 2018-04-10 - Entwickelt am: - 1.660 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

Dies ist die Geschichte von Draco Malfoys Leben in Hogwarts und Joline Tonver.

Die Hauptstory bleibt bestehen, doch die Einzelheiten ändern sich gelegentlich.

Dieses Jahr geht es um den Stein der Weisen.
Zur Kammer des Schreckens hier lang:
https://bit.ly/2GJZsMW

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“Hm, schwierig. Du bist ein Rebell, das merke ich klar und deutlich. Du bist auch treu und deine Freunde sind dir heilig. Allerding scheust du auch
“Hm, schwierig. Du bist ein Rebell, das merke ich klar und deutlich. Du bist auch treu und deine Freunde sind dir heilig. Allerding scheust du auch nicht davor ihnen deine Meinung zu sagen. Du könntest ein guter Hufflepuff sein, oder auch ein Slytherin. Aber… Obwohl das ist für dich kein Hindernis. Ich glaube, nein, ich bin sicher… SLYTHERIN!”
Der sprechende Hut hatte lange, ein wenig zu lange, überlegt in welches Haus ich kommen sollte. Doch der Applaus, der an meine Ohren drang, war unglaublich. Ich lief mit schnellen Schritten hinüber zu dem Tisch der Slytherin und setzte mich schnell neben Tracy Davis. Ich hatte sie im Hogwarts-Express kennengelernt und mich direkt mit ihr angefreundet. “Super, dass du auch nach Slytherin gekommen bist”, sagte sie strahlend und ihre Augen glänzten vor Freude. “Ich bin auch froh”, sagte ich. Ich hatte keine Ahnung in welches Haus ich hatte kommen sollen, ich kannte mich mit Zauberei eigentlich auch gar nicht aus. Meine Eltern waren beide sogenannte Muggel und waren sehr geschockt, als ich ihnen erzählt hatte, dass ich einen Brief bekommen hatte und auf eine Schule gehen sollte, von der noch nie jemand etwas gehört hatte. Sie waren skeptisch, doch sie wussten genau, dass sie mich nicht aufhalten konnten. Ich hatte schon immer meinen eigenen Kopf gehabt und gab ziemlich wenig auf die Meinung der anderen. Das war der Grund weshalb ich meine Haare schon immer bunt gefärbt hatte. Doch für die Hogwarts-Schule hatte ich meine langen, zu diesem Zeitpunkt grünen Haare schwarz gefärbt. Ich wollte erstmal erfahren, was mich erwarten würde.
Jedenfalls saß ich nun neben meiner neuen Freundin und wir sahen gespannt zu den anderen Erstklässlern, die nun auch eingeteilt wurden. Der alte Zauberer, der sich als Professor Dumbledore vorgestellt hatte, erzählte gerade etwas, aber ich hörte nicht wirklich zu. Ich schloss meine Augen und döste vor mich hin. Plötzlich strömte der Duft von unendlichen vielen Leckereien in meine Nase und wir wandten uns den Tischen zu. Ich staunte nicht schlecht, als ich das ganze Essen vor meiner Nase sah. “Was zum…”, murmelte ich zu mir selbst und warf einen Blick nach links und rechts. Die anderen Schüler waren auch überrascht und Stimmengewirr füllte den Saal. “Super”, sagte Tracey lächelnd zu mir. “Auf jeden Fall”, antwortete ich und griff schnell zu. Es schmeckte ausgezeichnet und ich fragte mich, wer wohl das Essen zubereitet hatte. Das Essen verschwand nach einer Weile und ein Nachtisch, ebenso prächtig wie die Hauptspeisen, erschien. Ich war schon überfüllt mit Essen, aber dennoch verputzte ich noch ein Stück Kuchen. Anschließend wurden die Oberstufen gebeten in ihre Gemeinschaftsräume zu gehen und die Erstklässler noch kurz zu warten. Ich sah den Schülern nach und besonders legte ich Wert auf die, die in grün-silber gekleidet waren. Das waren die, die zuvor noch an meinem Tisch gesessen hatten. Als sie verschwunden waren, kam ein in schwarz gekleideter, großer, blasser Mann auf uns zu. Er hatte die Lippen bitter zusammengekniffen und ließ seinen Blick bedächtig langsam über uns streifen. “Ich bin Professor Snape und ab dem heutigen Tag euer Hauslehrer. Ihr werdet mich in dem Fach Zaubertränke haben und ich sage euch gleich, dass ihr euer bestes geben müsst um in meinem Fach mitzukommen.” Er sagte diese Worte mit solch einer Kälte, dass alle Slytherin-Schüler schwiegen und keiner sich traute nur ein Wort zusagen. “Folgt mir jetzt bitte in zweier Reihen in den Kerker, wo sich der Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle des Hauses Slytherin befinden”, wies er uns an und sofort standen alle auf und reihten sich ein. “Der ist ja unheimlich”, flüsterte mir Tracey zu und ich antwortete: “Ich mag ihn irgendwie.” Tracy blickte mich einen Moment irritiert an, dann schüttelte sie den Kopf und flüsterte zurück: “Ich habe schlimme Geschichten gehört, glaub mir, sein Unterricht soll hart sein.” Ich sagte daraufhin nichts mehr, sie hatte ja recht und ich sollte erstmal bis zum Unterricht abwarten. Wir gingen die großen Flure entlang, über mehrere Treppen und schließlich standen wir vor einer enormen Steinmauer. Leises Gemurmel ging unter den Schülern umher, aber ich starrte nur auf die Mauer. “Das Passwort”, sagte Snape leise, “lautet ‘Reinblüter’.” Er drehte sich herum und sagte das Passwort an die Steinmauer und plötzlich ruckelten die Steine. Einige andere Erstklässler und ich wichen etwas zurück, doch der Professor stand stumm da und wartete. Ich versuchte einen Blick auf die Wand zu erhaschen, doch nun war dort eine grüne Holztür mit silbernen Mustern. “Krass”, murmelte Tracey mit großen Augen. “Folgen Sie mir bitte in den Gemeinschaftsraum”, zischte Snape als er durch die Tür ging. Schnell folgten wir ihm und das leise Geräusch von erstauntem Stöhnen machte sich breit.
Der Gemeinschaftsraum war unterhalb des großén Sees und dadurch erstrahlte das Licht grünlich. Einige Fische schwammen an den Fenstern und ein Tentakel verschwand gerade von einem der Fenster. Einige gemütliche, samt-grüne Sessel und Tische standen herum und ein dunkelgrünes Sofa stand bei einem Kamin.
Einige ältere Slytherins hoben interessiert die Köpfe und sahen uns prüfend an. “Die Schlafsäle sind dort oben”, sagte Snape und deutete auf eine Steintreppe, die zu zwei Türen führte, dann wandte er sich zu uns um und fuhr fort: “Fragen Sie doch die älteren Schüler ihres Hauses, wenn Sie Hilfe benötigen.” Ohne ein weiteres Wort drängelte sich der Professor an uns vorbei und verschwand aus dem Raum.
“Der kann uns doch nicht einfach so stehen lassen”, sagte einer der Schüler sehr laut. Ich wandte mich ihm dem Rufer zu und sah einen Jungen, der sein weiß-blondes Haar nach hinten gegelt hatte und die Hände in die Hüfte gestemmt hatte. Gerade wollte ich einen Kommentar loswerden, als ich meine kleine Eule rufen hörte. Ich drehte mich herum und einige der anderen taten es mir gleich. “Shadow”, rief ich und rannte zu den Koffern, die wie aus Zauberhand in einer Ecke des Raumes aufgetaucht waren. Ich nahm den Käfig hoch und öffnete ihn. Sofort breitete Shadow seine Flügel aus und flatterte auf meinen Kopf. “Wie süß”, quietschte Tracey fröhlich und ging näher zu mir. “Darf ich mal streicheln?” “Klar”, antwortete ich und nahm Shadow von meinem Kopf und setzte ihn auf meinem Arm ab. Tracey streichelte ihn glücklich und machte dabei ein Gesicht, als hätte sie noch nie zuvor eine Eule gesehen.
“Hey, Mädels”, sagte ein Schüler, der um einiges älter war als wir. “Ich bin Terence Higgs und in der Oberstufe von Hogwarts.” Er reichte uns die Hand und lächelte freundlich. Ich betrachtete ihn genauer. Er hatte graublaue Augen und braune Haare, die er hoch gegelt hatte und die Seiten recht kurz rasiert. Er war ziemlich groß und gut gebaut. “Hi”, antwortete ich knapp. Er war mir irgendwie ein bisschen unheimlich, aber Tracey schien ihn zu mögen. “Ich bin Tracey Davis und die reizende Dame neben mir heißt Jolina Tonver, aber nenn’ sie lieber Joe”, sagte sie und deutete auf mich. “Joe? Das ist doch eher ein Name für einen Jungen oder?”, fragte Terence und lachte auf. Doch er hatte keinen gemeinen Unterton sondern klang einfach nur freundlich. “Klingt immer noch besser als Terence”, gab ich frech zurück und zog einen Mundwinkel zu einem Grinsen hoch.Wir setzten uns auf das Sofa und redeten. Die Zeit verging und ich hatte von Terence erfahren, dass er in seinem letzten Schuljahr und der Sucher des Quidditch-Teams war. Nachdem er uns die Regeln von Quidditch erklärt hatte und uns zum nächsten Spiel einlud brachte er unsere Koffer vor die Tür des Mädchenschlafsaals. “Dann schlaft mal schön, Prinzessinnen”, sagte er freundlich und verabschiedete sich. Er verschwand schnell in dem Schlafraum der Jungs und ich sah zu Tracey, die ihm nachsah. “Jetzt kommt schon”, sagte ich lachend und zog sie mit mir durch die Tür zum Mädchenschlafsaal. Wir sahen uns erstaunt um. Der Schlafsaal war mit alten Himmelbetten, mit grünen Seidenvorhängen und mit silberigen Fäden bestickten Decken ausgestattet, außerdem hingen mittelalterliche Wandteppiche, die Geschichten berühmter Slytherins zeigten, geschmückt. Leise vernahm ich das Wasser des Sees, das gegen die Fenster strömte. “Unglaublich”, murmelte Tracey neben mir und ich stimmte ihr zu. “Komm, dahinten sind noch zwei Betten frei. Die können wir ja nehmen”, schlug ich vor und wir zogen unsere Koffer an den anderen Betten vorbei, in denen schlafende Slytherin-Mädchen lagen, und legten uns direkt ins Bett. “Wie glaubst wird Hogwarts?”, fragte mich Tracey von ihrem Bett aus. “Ich weiß es nicht, aber es wird sicher unglaublich interessant”, antwortete ich leise und wartete gespannt auf eine Antwort, doch dann hörte ich auf einmal leises, regelmäßiges Atmen. Ich lächelte leicht und schloss ebenfalls die Augen.
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Lovestory: Draco Malfoy und der Stein der Weisen
Lovestory: Draco Malfoy und der Stein der Weisen
Dies ist die Geschichte von Draco Malfoys Leben in Hogwarts und Joline Tonver. Die Hauptstory bleibt bestehen, doch die Einzelheiten ändern sich gelegentlich. Dieses Jahr geht es um den Stein der Weisen. Zur Kammer des Schreckens hier lang: http...
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2018-04-08
402D
Harry Potter

Kommentare (4)

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Anna (18356)
vor 66 Tagen
OMG DAS IST SO SÜß! ICH STELLE MIR GRAD DAS SO VOR😍
Pandora Black (68066)
vor 131 Tagen
Gefällt mir, diese Reihe!
AmyAlpaca ( von: AmyAlpaca)
vor 136 Tagen
Moin schon wieder. :D

Ich selbst bin ein riesen Fan von Quidditch (auch bei den Muggeln) und muss sagen, dass ich als Slytherin selbst die Quidditch-Fouls recht amüsant finde. Meine eigene Meinung ist da wohl etwas eingeflossen, allein schon, weil ich mich selbst Jmit Joe gut identifizieren kann.
Und ja, der Altersunterschied zwischen Tracey und Terence ist etwas groß, dennoch hoffe ich, dass man darüber hinweg sehen.kann. :)

Trotzdem danke für die Kritik!

Liebe Grüße, Amy.
Anika (74464)
vor 136 Tagen
Ich habe zuerst die Geschichte zu Teil 3 gelesen, der hat mir gefallen, also habe ich geguckt, ob es auch 1 und 2 gibt.

Ich finde auch diese Geschichte gut, wobei ich mir gewünscht hätte, dass Joe ihre Hausgenossen etwas kritischer sieht, wenn sie z.B. beim Quidditch eindeutig mies spielen. Mit Draco tut sie das ja auch. Halbwegs.

Naja, und das mit der besten Freundin und dem 17jährigen ist auch jetzt nicht so meins... sechs Jahre sind unter Teenagern doch Welten.