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Black painted world (5) - Herzlich Willkommen Gin!

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1 Kapitel - 2.936 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 968 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Gerade als der Alltag im Hauptquartier wieder einkehrte bekommen sie ein neues Mitglied. Und wie Gin den Haufen Verbrecher aufmischt, erfahrt ihr in diesem Kapitel.

    1
    Haruka hatte mir allem gerechnet: Übertriebene Rücksicht, peinliche Befragungen, abschätzende Bemerkungen, Respektlosigkeit oder Mitleid, aber ganz
    Haruka hatte mir allem gerechnet: Übertriebene Rücksicht, peinliche Befragungen, abschätzende Bemerkungen, Respektlosigkeit oder Mitleid, aber ganz sicher nicht mit dieser Tolleranz, die ihr alle Akazuki entgegenbrachten. Es fühlte sich komisch an. Einerseits erfüllte es sie mit Freude, so akzeptiert zu werden wie sie war, andererseits war diese Gleichgültigkeit erschreckend. Aber ein Freak mehr unter einem Haufen Abnormaler fiel einfach nicht weiter auf. So kam es, dass der Alltag wieder im Hauptquartier einkehrte. Die Frage ist nur, für wie lange, denn an diesem Morgen fehlte von den Künstlern weit und breit jede Spur. Um die ungewöhnliche Stille zu unterbrechen versuchte sie ein Gespräch in Gang zu setzten, indem sie nach Sasori und Deidara fragte.
    „Auf Mission.“, war alles, wozu sich Itachi durchrang zu sagen. Die Frage, wann sie zurückkommen werden, blieb unbeantwortet. Also widmete sie sich ebenso, wie die anderen still ihrem Essen zu.
    Weit entfernte Stimmen, ließen sie jedoch, nach einer gefühlten Unendlichkeit, aufhorchen. Ein unheilvolles Grinsen schlich sich auf ihre Lippen.
    „Haruka, was ist?“, fragte Konan überrascht.
    „Ich schätze wir bekommen ein neues Mitglied. Unsere Künstler sind wieder zurück.“
    „Was redest du da für ein Schwachsinn? Die können unmöglich schon wieder hier sein.“, kam es vom hirnlosen Untoten. Noch bevor sie etwas entgegnen konnte, fiel auch schon die große Eingangstür ins Schloss und das Hallen erreichte den Speisesaal, Haruka lächelte zufrieden.
    Wenig später trommelte Pain alle in der gigantischen Eingangshalle zusammen.
    „Gut, dass ihr zurück seid. Willkommen, Gin. Gin ist ab heute neues Mitglied bei Akazuki. Ihre Spezialität ist der Nahkampf und Nin-Jutsu des Blitzversteckes. In einem Trainingskampf wirst du uns deine Fähigkeiten zeigen können.“
    „Klar, null problemo. Wann geht’s los?“
    Gin war eine kleine zierliche Frau, mit top-gestylten roten leicht welligen Haaren. Ihre hellbraunen Augen blickten spitzbübisch in die Runde. Sie kicherte: „Ich kann es kaum erwarten.“
    „Haruka, du wirst gegen sie kämpfen.“
    Angesprochene, setzte sich in Bewegung, doch Kakuzu hielt sie am Mantel fest.
    „Was soll das?“, zischte sie.
    Er knurrte und wand sich dem Leader zu: „Haruka ist nicht die Richtige für den Kampf.“
    „Sie wird gegen Gin kämpfen. Der letzte der zu Akazuki gekommen ist muss wie immer gegen das neue Mitglied antreten.“, antwortet dieser kühl.
    Haruka schälte sich aus ihrem Mantel und trat der Neuen gegenüber, bevor ihr persönlicher Herzwächter noch etwas dagegen unternehmen konnte.
    Gin beobachtete ihr Gegenüber von oben bis unten und grinste: „Ich war mir erst nicht sicher ob du wirklich eine Frau bist.“
    „Das bin ich, wie du sicherlich ‚sehen‘ kannst.“, entgegnete Haruka scharf.
    „Ich kanns kaum glauben,“ Gin lachte verblüfft, „Ich meine, schau dich doch mal an. Kurze Haare und überall Narben. Kein Wunder, dass ich dich für einen Jungen hielt. Ich meine, jede Frau, die was auf sich hält, würde sich so nicht vor ein Duzend Männern zeigen. Mädchen, du brauchst ganz dringend jemand, der dir zeigt wie man Make-Up benutzt. Ich kön-„
    „Du redest zu viel.“
    *Rummmms*
    Gin fiel auf ihre Knie, mit einer solch gewaltigen Schockwelle hatte sie nicht gerechnet. Haruka erzeugt in gleichmäßigem Takt eine Schockwelle nach der anderen. Während die Rothaarige versuchte ihr Gleichgewicht zu halten, nutze sie die Zeit um ihr Chakra zu analysieren. Haruka versuchte sie mit Schalldruckwellen und Sirenenschreien auf Abstand zu halten, um nicht in einem Nahkampf verwickelt zu werden. Anmutig wich Gin Haruaks Angriffen aus, dabei wehte ihr ihr glänzend rotes Haar um sie herum. Fast als würde sie tanzen.
    „Wie lange willst du noch versuchen mich von dir fern zu halten? Schätzchen, das bringt dir leider gar nichts. Wenn meine Fäuste nicht zu dir kommen, dann eben mein Jutsu.“
    Alle Akazuki warteten gespannt darauf was gleich passieren würde.
    „Das ist genau nach meinem Geschmack.“, säuselte Hidan und musterte beide Frauen von oben bis unten. Er konnte sich Gins perfekt proportionierten Körper unter ihrer Kleidung nur zu gut vorstellen. Langsam wanderten seine Augen in Harukas Richtung. Er stierte sie an, wie ein Raubtier seine Beute. „Wenn sich zwei Schlampen streiten, dann freut sich der Dritte!“
    „Klappe Hidan oder ich reiß dir den Kopf ab.“, drohte sein Partner, der dessen Blick folgte.
    Gin konzentrierte ihr Chakra. Man konnte förmlich spüren, wie die Luft elektrisch aufgeladen wird. Sie zischte und prickelte auf der Haut aller Anwesenden. Kakuzu verkrampfte sich. Es war nicht schwer zu erraten, was gleich geschehen wird. Er meinte einen leichten Anflug von Panik in Harukas Gesicht entdeckt zu haben. Verdammt warum ist sie denn auch so stur?
    „BLITZVERSTECK: BLITZGRWITTER!“
    Noch im selben Moment wurde Haruka getroffen und sie schrie schmerzerfüllt auf und auch er zuckte heftig, was seinem Partner natürlich nicht entgangen war.
    „Na wie gefällt dir mein Lieblingsjutsu?“, prahlte die Rothaarige, „Wie schade, dass Licht so viel schneller ist, wie dein Schall. Tja, ich würde sagen: dumm gelaufen für dich.“
    Ihr Körper fühlte sich taub an, sie wurde an mehreren Stellen gleichzeitig getroffen. Gerade wollte sie sich aufrichten, als sie wieder getroffen wurde und erneut aufschrie. Dieses Mal erwischte Gin ihre gesamte rechte Seite. Ein gequältes Stöhnen entfuhr es der Schwarzhaarigen, bevor sie gänzlich zu Boden ging.
    „Gut, das reicht. Wir haben genug gesehen.“
    Gin wand sich zum Leader und grinste triumphierend: „Ich hatte gedacht, dass die Mitglieder der gefürchteten Verbrecherorganisation Akazuki etwas mehr zu bieten haben.“
    „Hidan wird dir hier alles zeigen. Kakuzu schau nach Haruka. Der Rest kann gehen. Und bevor ich es vergesse….“, sprach Pain unbeeindruckt von Gins Provokation und sah sie dabei durchdingend an, „du und Haruka werdet ein Team bilden. Ich werde alles Nötige veranlassen und ein Zimmer vorbereiten.“
    Hidan gesellte sich schnell zu Gin und begann ohne Punkt und Komma zu plappern.
    Haruka versuchte sich aufzusetzen hatte aber immer noch Schwierigkeiten mit der Orientierung.
    „Halt still!“
    Die Schwarzhaarige stöhnte erschrocken auf. Sie war so sehr mit sich beschäftigt, dass sie Kakuzus Nähe gar nicht bemerkt hatte. Keine Sekunde später begann er ihre Wunde am Arm mit seinen Blutfäden zu nähen.
    „Verdammt, pass doch auf! Meine Sinne sind viel empfindlicher als die von deinem schwachsinnigen Partner.“
    „Pah wer ist hier schwachsinnig?“, keifte Hidan vom anderen Ende der Halle.
    „Ich sagte, du sollst stillhalten!“, ermahnte Kakuzu Haruka, die beide Hidan eiskalt ignorierten.
    Als er mit ihrem Arm fertig war, schob er vorsichtig ihre Kleidung zur Seite um sich ihre Schulter und Rücken genauer anzusehen.
    Gin beobachtet die beiden, bis Hidan sie aus ihren Gedanken riss.
    „Süße, du wirst dich schnell an die Freaks hier gewöhnen. Du brauchst dich nur an mich zu halten, dann passiert dir nichts, versprochen.“
    „Ja, ja schon gut ich hab es kapiert. Also wo geht’s jetzt lang?“


    Pünktlich zum Abendessen holte Hidan seinen Schützling wieder ab.
    „Wann wird Haruka mit zu mir ins Zimmer kommen?“, wollte Gin wissen. Er versperrte ihr den Weg und grinste sie an.
    „Keine Ahnung Süße, schau ich aus wie Pain? Frag einfach Zetsu, die teilen sich im Moment ein Zimmer. Weißt du, Haruka kann ziemlich nachtragend sein. Du kannst gerne bei mir schlafen, wenn es dir zu viel wird.“
    „Wie gesagt. Ich hab es kapiert, Hidan. Und ich hab Hunger, wo geht’s zum Essen?“
    „Nur die Ruhe, Süße. Folg mir.“, hauchte er erfreut.
    Angekommen im Saal, setzte sich Hidan, wie gewohnt neben Kakuzu. Gin schaute sich suchend um. Sie hatte zwei Möglichkeiten: Entweder der Platz neben dem seltsamen Fischmenschen und Tobi oder am Rand gegenüber von Konan. Die Entscheidung fiel ihr nicht schwer, so steuerte sie zielstrebig das Ende des langen Tisches an.
    „Das ist Harukas Platz.“, knurrte Kakuzu unfreundlich.
    „Hm, also ich sehe hier niemanden.“
    Kisame versuchte die Situation zu entschärfen und mischte sich schnell ein: „Ich glaube unser Kakuzu ist heute schlecht gelaunt, setz dich lieber zu uns. Und keine Angst, wir sind harmlos.“
    „GIN DARF SICH NEBEN TOBI SETZTEN. TOBI IS A GOOD BOY!“
    Ein genervtes stöhnen erklang von einigen Mitgliedern und Gin musste lachen: „Es ist mir eine Ehre, Tobi.“
    „TOBI HAT KECKSE GEBACKEN. WILL GIN KECKSE ESSEN?“, grölt er weiter.
    „Schrei hier nicht so rum Tobi.“, kam es von Deidara genervt, der sich dramatisch seine Schläfen rieb.
    „Sagt mal, was ist so besonders an Haruka, dass sie auch ein Mitglied werden konnte? Ich hab sie im Handumdrehen besiegen können, ohne mich wirklich angestrengt zu haben.“
    „Sie war als Gegner nicht geeignet.“, kam es kalt von Kakuzu.
    „Aus diesem Grund werdet ihr ein Team bilden.“, erklärte Pain.
    „Hm, verstehe und wo ist jetzt meine Teampartnerin?“
    Hidan grinste düster: „Bestimmt freut sich grad irgendein armer Teufel über seine neuste Eroberung, ohne zu wissen, dass er bald seinen Toteskuss bekommen wird.“
    „Hä, muss ich das verstehen?“
    „Sie besorgt sich neues Chakra. Der Kampf hat ihr zu viel Lebensenergie gekostet.“, sagte Kakuzu monoton.
    „Und warum Toteskuss?“
    „Hach meine Liebe Gin, ich hatte bereits das Vergnügen.“, warf Hidan gespielt verträumt ein, was Kakuzu mit einem verächtlichen Schnauben quittierte, „Mit ihrem Kekkei-Genkai kann sie mit einem Kuss, das Chakra bzw. die gesamte Lebensenergie von jemanden stehlen, aber ich bin unsterblich. Du verstehst was das heißt?“
    Prüfend sah Gin zu Kakuzu.
    „Ah ich glaube ich hab es begriffen!“
    „Was meinst du?“, fragte Konan überrascht
    „Kein Wunder, dass du so alt ausschaust.“, rief sie und schnippte mit dem Finger in Kakuzus Richtung.
    Stille, niemand wagte etwas zu sagen.
    „Was? Hab ich was falsches gesagt? Ihr seid doch ein Paar, du und Haruka, oder?“
    „Nein.“
    „Aber-…, ich meine…-, …Ich hab euch doch vorhin gesehen. Ihr seid wirklich kein-“, bevor Gin weiter eine Erklärung stammeln konnte, presste Kisame, seine Hand auf ihren Mund: „Pssst.“
    Einen Augenblick später betrat Haruka, in Abendkleid mit ihrer Perücke und top gestylt den Raum. Sie schritt langsam zu ihrem Platz: „Ihr habt doch nicht etwa extra mit dem Essen auf mich gewartet, oder?“, fragt sie gut gelaunt in die Runde.
    „Nein.“, raunte Sasori, während sich der Rest in einer Art Schockstarre befand.
    „Das hab ich auch gar nicht erwartet.“, sie musste lächeln.
    „AHHHHH!“, schrie Kisame, „Verdammt was soll das? Warum hast du mich gebissen?“
    „Haruka?“, fragte Gin vorsichtig mit hochrotem Kopf.
    „Ja?“
    „Ich meine, bist du DIE HARUKA?“
    „hm?“
    „OH MEIN GOTT ICH KANN ES NICHT GLAUBEN!“, sie sprang auf und stütze sich mit beiden Armen auf dem Tisch ab, „DU BIST WIRKLICH HARUKA YOSHIDA! ICH BIN EIN RIESEN FAN VON DIR.“
    „Stopp, du kennst sie?“, fragte Hidan ungläubig
    „WIE KANN MAN SIE DENN NICHT KENNEN?“, kreischt Gin durch den Raum, „Ich habe dich schon so oft live gesehen. Deine Musik berührt mich, sie ist so echt und voller Leidenschaft und Sehnsucht. Ich bekomm jedes Mal eine Gänsehaut und mir kommen die Tränen, einfach wunderbar. Das ist wahre Kunst.“
    „Darüber lässt sich streiten.“, wirft Sasori ein. „Genau!“, bestätigt ihn Deidara und nickt heftig.
    „Ach was redet ihr da? Dann habt ihr sie noch nie singen hören!“
    „Stimmt.“, sagte Sasori nachdenklich.
    „Wie auch immer, ich bin ja SO froh mit dir in einem Team zu sein, Haruka! Ich kanns nicht glauben.“
    „Meinst du nicht auch, wir sollten einander erst einmal besser kennen lernen, bevor du behaupten kannst froh darüber zu sein?“
    „Ähm… was? ... Ich meine, na klar!“
    „Gut. Dann erzähle ich dir ein bisschen von mir. Pass gut auf!“
    „Logo, leg los, ich hör dir zu.“, sprudelte es aus Gin heraus, die ihr Glück noch immer nicht fassen konnte. Ihre Augen funkelten erwartungsvoll. All die anderen Akazuki hingegen halten den Atem an, gespannt darauf, wie Haruka Gin ‚vernichten‘ wird.
    „Hm, wo fange ich da am besten an?“, grübelt Haruka gespielt, „Ach ja, damit!“
    Um sich ein Lachen zu verkneifen, aß sie eines ihrer Reisbällchen. Kakuzu war so ‚nett‘ und stellte ihr wie immer etwas zum Essen bereit.
    „Gin,“, begann sie, „Ich habe außerordentliche gute sensorische Fähigkeiten. Meine Sinne sind besonders geschärft. Eine Ausnahme sind dabei meine Augen, aber das ist gerade nicht wichtig.“ und wieder schob sie sich genüsslich ein Reisbällchen in den Mund, „Ich nenn dir mal ein Beispiel: Mein Gehör ist 10 Mal besser, als das eines gewöhnlichen Menschen. Das bedeutet, noch ehe du mich bemerkst, kann ich dich schon von weitem sehr gut hören – Schätzchen.“ Haruka schnippte mit den Fingern und konnte nicht länger das Lachen verkneifen. Entschuldigend legte sie ihre Hand auf Kakuzus Schulter: „Nichts für ungut, Kakuzu, aber es ist einfach zu komisch! Findest du nicht?“ Ihr herzhaftes Lachen erfüllte den ganzen Raum. Kakuzu stieg immer lauter werdend mit ein: „Du hättest ihr Gesicht sehen müssen, als ihr klar wurde, dass du alles mitgehört hast!“ Nun gabs kein halten mehr. Der restlichen Truppe war es mehr als suspekt.
    „Wenn ich darüber nachdenke muss ich Gin aber recht geben. Haruka hat dir doch die Schulden zurückgezahlt, aber du kümmerst dich immer noch um sie.“
    „Hidan, denken steht dir nicht.“, entgegnete Haruka, noch immer glucksend.
    „Sie schuldet mir immer noch was.“
    „Nein, das tu ich nicht.“
    „Doch.“
    „Ich hab es dir schon einmal erklärt. Du bist selbst schuld, wenn du Geld im Dreck vergisst.“
    „Ich würde nie Geld vergessen.“
    „Das stimmt!“
    „Klappe, Hidan!“, riefen beide Streithähne gleichzeitig.
    „Solange du mir nicht alles zurückgezahlt hast, gehört dein Herz mir.“
    „Ich wiederhole mich ja nur ungern, …“
    „Dann tus nicht.“
    „Tz! Ich werde dir sicherlich nicht mein Herz überlassen!“
    „Das wollen wir doch mal sehen!“
    Mit einem Ruck baute sich Kakuzu vor Haruka auf und legte seine Hand auf ihre Brust. Im Selben Moment sprang sie ebenfalls auf, zog an seiner Maske und beugte sich zu ihm, sodass ihre Lippen nur noch wenige Zentimeter von seinen entfernt waren. Die Hitze, die seine Berührung bei ihr auslöste durchströmte ihren ganzen Körper. Er war ihr so nah und ihre matten Augen zogen ihn unweigerlich in ihren Bann. Ihr Herzschlag wurde immer schneller, was ihm mit Sicherheit nicht entging.
    „Wer glaubst du ist schneller?“, fragte Haruka herausfordernd. Als Antwort krallte er sich noch fester in ihre weiche Haut. Dabei durchstieß er die letzte Barriere zwischen ihm und das Herz, welches er so sehr begehrte. Blut quoll aus den Wunden und tränkte ihr Abendkleid. Haruka keuchte. Sie legte ihren Arm um seinen Nacken und zog ihn zu sich, sodass ihre Lippen sich endlich trafen.
    „DAS REICHT!“, Pain hatte eindeutig genug gesehen.
    Langsam ließen sie voneinander schwer atmend ab. Haruka biss sich auf die Lippe und fasste sich an die Brust, warum hatte sie sich nur von ihm so provozieren lassen?
    „SCHEIßE, WAS WAR DAS DENN?“, keifte Hidan, der ungläubig zwischen den beiden hin und her schaute. Grummelnd widmete sich Kakuzu wieder seinem Essen, während Haruka sich ihrer neuen Partnerin zu wand: „Wie schauts aus Gin, hilfst du mir meine Sachen in unser Zimmer zu bringen?“
    „Ja, ich denke schon…“, kam es kleinlaut von ihr.
    „Gut, dann komm.“
    Ihr Gesicht hatte gänzlich die Farbe verloren. Eingeschüchtert, wozu Haruka und Kakuzu fähig waren, trottete sie gefolgt von ihrer unberechenbaren Teampartnerin aus dem Raum. Wo war sie hier nur gelandet?

    Im Zimmer angekommen warf sich Haruka aufs Bett. Sie musste sich ganz dringend wieder beruhigen. Sie konnte noch ganz deutlich seine Hand auf ihrer Brust spüren. Wie konnte er sie nur so aus der Fassung bringen?
    „Du hör mal…“, riss Gin sie auf ihren Gedanken.
    „Hm, was ist?“
    „Es tut mir leid, was ich eben gesagt hab. Ich fühl mich schrecklich. Ich wollte nicht, dass ihr euch streitet.“
    „Ach was, das war unvermeidlich. Früher oder später musste das passieren.“, antwortete sie teilnahmslos und dachte an seine weichen Lippen und strich sich über ihre eigenen.
    Nach einer Weile, in der Gin Haruka beobachtete, fragte sie vorsichtig: „Warum? Erzählst du es mir?“
    „Ja.“
    Haruka griff in ihre Tasche und zeigte ihr DIE Münze.

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