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Damn! Don't touch me (Jeff the Killer Lovestory)

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1 Kapitel - 1.842 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.742 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 12 Personen gefällt es

"Ich kann den Schmerz, den das Leben dir zufügt nicht nehmen. Aber ich kann hinter dir stehen und dir Halt geben"

Ihr Vater sitzt im Gefängnis und ihrer Mutter wurde sie weggenommen, da diese dem Alkohol verfallen ist.
Ayuna will deshalb mit ihrem älteren Bruder Kilian ein neues Leben in einer anderen Stadt starten. Doch auch hier lassen Probleme nicht lange auf sich warten und das größte Problem nennt sich Jeff the Killer.

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Ayuna P.o.V

"Ayuna! Ayuna hörst du mir zu?"

Mein Bruder reißt mich aus meinen Gedanken, worauf ich kurz scharf die Luft einziehe und meinen Kopf ruckartig in seine Richtung bewege.

Mit einem fragendem Blick sehe ich in seine haselnussbraunen Augen, die von vollen Wimpern umrahmt werden. Ein besorgter Gesichtsausdruck breitet sich aus und sein beinahe perfektes Lächeln verzieht sich zu einem Strich.

Bevor er wieder das Wort ergreift, fährt er sich durch seine dunkelblonden Haare, die zu allen Seiten abstehen, da er diese Nacht nicht viel geschlafen hatte.

Kilian war schon immer mein Vorbild gewesen und ich liebe ihn fast abgöttisch, dennoch muss ich immer wieder aufs neue erfahren, wie wenig ich doch für ihn tun kann, damit er seine Schlafprobleme in den Griff bekommt.

Es macht mich traurig ihn so leiden zu sehen und am liebsten hätte ich ihn schon wieder in den Arm genommen, allerdings lässt es die Situation gerade nicht so zu.

Wir sitzen nämlich gerade auf einer unbequemen Bank vor dem Vernehmungsraum der Polizeiwache und schlagen uns die Zeit irgendwie tot.

Wie es dazu gekommen ist, dass ich hier sitze?
Nun, es gab da vor zwei Tagen einen kleinen Vorfall in unserer Familie...

Flashback:

Ich höre ein lautes Klirren, was mich dazu bringt mir die Ohren zu halten.

Feste presse ich meine Hände auf mein geräuschvernehmungsfähiges Körperteil und versuche somit die Welt um mich völlig aus zu blenden.

„Hört auf mit dem Geschrei! Ich glaube es ja nicht! Seid ihr noch ganz dicht?"
Irgendwo in der Ferne kann ich die gedämpfte Stimme meines großen Bruders Kilian hören, der aufgebracht und wutentbrannt versucht meine Eltern zur Ruhe zu bringen.

„Mischhh disch niiiiiiicht ein!"

Ich wusste es! Ich habe es von Anfang an gewusst! Meine Mutter schafft es nicht ohne ihr Bier. Schon wieder hat sie zu tief ins Glas geschaut und stützt sich am Tresen ab um nicht um zu fallen, wie ich es durch den Türspalt sehen kann.

„Du hast mich betrogen du Miststück!", keift mein Vater und greift nach einem weiteren Teller, den er gegen den Wand wirft, meine Mutter aber zum Glück verfehlt.

Ich reiße meine Augen weit auf, als er auf die angetrunkene Blondine mit erhobener Faust los geht um seine Wut an ihr rauszulassen.

„Verdammt hört auf damit!"

Verzweifelt versucht Kilian meine Eltern auseinander zu bringen, doch es gelingt ihm nicht. Dazwischengehen will er auch nicht, da wir beiden genau wissen worauf es hinausläuft.

Flashback Ende:

„Ayuna du bist schon wieder nicht bei der Sache! Woran denkst du die ganze Zeit? Bitte versuch einmal bei mir zu bleiben, ohne abzudriften"

Ich nicke nur stumm.
Na toll! Das war‘s dann wohl mit Erklärung was passiert ist.
Aber eigentlich muss ich ehrlich sagen, dass ich die Geschehnisse nicht noch einmal aufs neue auspacken will.

„Du gehst jetzt da rein und schilderst ihnen ganz genau was passiert ist! Keine Umschreibungen und schütze niemanden! Du erzählst die Wahrheit, verstanden?"

Wieder kommt nur ein Nicken von mir, doch mein Blick sagt etwas anderes.

Ich will da nicht rein und alles erzählen.
Ich liebe meine Familie doch...oder etwa nicht?

„Ich weiß, dass es schwer ist, aber wenn wir sowas in Zukunft vermeiden wollen, dann musst du deinen Mund aufmachen, Schwesterchen", fügte er noch hinzu, als er mich liebevoll in den Arm nimmt.

„Danke, dass du hier bist Kilian...ich liebe dich für das was du tust und das kann ich dir nicht oft genug sagen", nuschle ich und vergrabe mein Gesicht in seiner Hals beuge.

Er ist ungefähr zwei Köpfe größer als ich, weshalb mir die Sitzposition relativ gelegen kommt.

„Ich bin doch dein älterer Bruder und muss auf dich aufpassen, das weißt du doch. Außerdem werde ich immer für dich da sein, egal was du tust oder was passiert", sagt er leise und schiebt mich ein bisschen von sich weg, als die Tür geöffnet wird und ein Mann mich hereinbittet.

Er trägt keine Uniform wie die anderen Polizisten, dafür ein blau gestreiftes Hemd, eine braune Hose und eine Standard Frisur.

„Setz dich doch", sagt er ruhig und ich tue was er mir sagt.
„Du weißt warum du hier bist?", fragt er, nachdem er eine lange Pause gemacht hat.

Natürlich weiß ich das, schließlich bin ich kein kleines Kind mehr.

„Erzähl doch etwas über dich, damit wir uns besser kennenlernen", meint der Mann und setzt ein Lächeln auf.

Anscheinend will er mein Vertrauen gewinnen, doch ich bezweifle stark, dass dies durch Vorstellen wie bei einem Speed Dating funktioniert.

„Ich heiße Ayuna Misazuki, bin 16 Jahre alt und wohne hier ganz in der Nähe und wünsche mir eine perfekte und normale Familie, was wollen sie noch wissen?", frage ich kalt und lehne mich zurück, während ich die Arme verschränke.

„Ayuna ich weiß, dass du deine Angst und die Trauer hinter deiner kalten Fassade versteckst. Du musst dich nicht verstellen wir wollen dir nichts böses"

Er hat Recht!
Ja er hat wirklich Recht!
Ich versuche meine Gefühle zu verstecken, doch eigentlich mache ich dies so gut, dass es für die meisten fast unmöglich ist zu wissen, dass in mir ein Sturm tobt und mich zu zerreißen scheint.

Ich seufze nur und schließe für einen Moment meine Augen.

„Sie haben es erfasst...tut mir leid", murmle ich und drehe meinen Kopf zur Seite um ihn nicht ansehen zu müssen.

„Es muss dir nicht leid tun. Ich kann verstehen was du durchmachst"

„Nein das können sie nicht!", zische ich sofort mit einer etwas lauteren Stimme.
„Sie haben keine Ahnung was ich durchmache! Sie wissen nicht wie es ist, wenn die Mutter betrunken nach Hause kommt, den eigenen Vater betrügt und dieser dann Gewalt anwendet und sogar nicht vor Kilian und mir Halt macht!
Sie.Haben.Verdammt noch einmal.Keine.Ahnung!"

Zum Ende hin wird meine Stimme immer lauter, aber auch gequälter, bis ich letztendlich den Polizisten mit Tränen in den Augen anschreie.

Dieser bleibt aber ruhig und mustert mich nur.
„Nun gut...du hast Recht. Ich habe wirklich keine Ahnung wie du dich fühlst. Aber wir versuchen deinem Bruder und dir zu helfen, indem wir alles nötige tun um eure Eltern hinter Gitter zu bringen und sie von euch fern zu halten", erklärt er mir sein Vorhaben mit diesem aufgesetztem Lächeln auf den Lippen.

„Ich will aber nicht, dass ihr meine Familie zerreißt!
Ich will meine normale zurück!
Dabei sollten sie helfen!" Ich schreie nun schon fast und die Tränen laufen mir ununterbrochen die Wangen hinunter.

Wütend und traurig zugleich stehe ich auf, wobei ich den Stuhl unbeabsichtigt umwerfe und renne aus dem Raum, an meinem Bruder vorbei um die Ecke.

Ich wische immer wieder mit dem Ärmel meines dunkelblauen Hoodies über mein Gesicht um die Tränen, die mir meine Sicht verschleiern wegzuwischen, als ich gegen jemanden renne und wie ein Mehlsack auf den Boden falle.

Das erste, was ich mir denke, als ich aufsehe und mir ein kalter Schauer über den Rücken gleitet ist: Was zur Hölle ist falsch mit ihm?

Seine Augen sind schwarz umrandet und scheinen mich beinahe mit diesem leeren aber dennoch angsteinflößendem Blick zu durchbohren.

Als er merkt, dass ich ihm in die Augen sehe, lässt er die Hälfte seines Gesichts unter der Kapuze des weißen Hoodies, den er trägt verschwinden.

Ob er seinen Mund zu einem Strich verzieht, weil ich gegen ihn gelaufen bin, kann ich nicht sehen, da er mit Zeigefinger und Daumen den Kragen so weit nach oben zieht, dass man gerade mal seine Nase noch erkennen kann.

Mein Handy ist bei dem Sturz aus meiner Hosentasche gefallen, was ich nicht bemerke.

„Willst du noch weiter hier auf dem Boden liegen, oder lässt du dir aufhelfen?"

Seine dunkle, raue Stimme dringt gedämpft durch den Hoodie, jedoch merke ich sofort, dass er einen nicht besonders freundlichen Unterton mitschwingen lässt.

Auf irgendeine Weise macht er mir Angst und als er mir seine Hand entgegenstreckt, kann ich nur zögerlich nach dieser greifen, da mir die schneeweiße Haut sofort auffällt.

Er zieht mich grob aber mit Leichtigkeit auf die Beine, als ihn plötzlich irgendwas durchfährt und er reflexartig meine Hand loslässt.

Es scheint fast so, als währe ich der Auslöser für was auch immer das gerade war, allerdings halte ich nicht länger an diesem Gedanken fest, da er sich sofort umdreht und mit schnellen Schritten davon eilt.

Ich kann nur noch sehen, wie er mein Handy einsteckt und leise lacht, was ich an seinen zuckenden Schultern ausmachen kann.

„Hey! Bleib stehen! Gib das zurück, das gehört mir!", rufe ich laut und renne trotz der Schmerzen in meinem Knöchel los.



(Wie fandet ihr das bis jetzt?^^)

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Kommentare (9)

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vor 137 Tagen flag
Bitte schreib weiter ich will wissen wie es weiter geht bitte
vor 332 Tagen flag
schreib bitte weiter
vor 429 Tagen flag
Ich will die Geschichte weiter lesen schreib bitte mehrere Teile
vor 498 Tagen flag
schreib bitte weiter , du kannst sehr gut schreiben !
und eine bitte ...schreib bitte länger ...es ist verdammt gut geworden !!!
vor 507 Tagen flag
Bitte, bitte schreib weiter. Du bist echt verdammt gut!!!!!
vor 516 Tagen flag
2. Teil 2. Teil 2. Teil .......................
vor 538 Tagen flag
Schreib bitte weiter, es ist richtig gut :)
vor 545 Tagen flag
SCHREIB WEITER!!!!!!!!!!!!!!
vor 612 Tagen flag
du musst weiter schreiben biiiiiiiiiiittttttttttttteeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!