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Black painted world (4) - Harukas Geheimnis

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1 Kapitel - 2.101 Wörter - Erstellt von: Kalahn - Aktualisiert am: 2018-03-11 - Entwickelt am: - 194 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was verheimlicht Haruka den Akazuki und wie werden sie reagieren?

Es bleibt spannend!


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    Pain war natürlich alles andere als begeistert von Harukas Abwesenheit, doch mit ihren zahlreichen Informationen, die sie die letzten 2 Monate sammel
    Pain war natürlich alles andere als begeistert von Harukas Abwesenheit, doch mit ihren zahlreichen Informationen, die sie die letzten 2 Monate sammeln konnte, war es ihr gelungen, seine Laune einigermaßen zu verbessern. Frisch geduscht und in trockenen Schlafsachen lag sie nun auf ihrem Bett. Sie hatte es wahrlich genossen, auf der Bühne zu stehen, auch wenn es nur dem Zweck diente, wieder „frei“ zu sein. Während sie in Gedanken versunken war, übermannte sie die Müdigkeit. Plötzlich wurde sie von schrägen und chaotischen Klängen aus dem Schlaf gerissen. Unsicher, ob sie nur geträumt hatte, setzte sie sich auf. Sie konnte das wilde Geklimper ganz deutlich hören. Der Klang kam ihr sehr bekannt vor, fast wie ferngesteuert lief sie durch die Gänge, der „Musik“ entgegen. Sie führten sie geradewegs in den Aufenthaltsraum. Ungeachtet dessen, dass sie nur mit Top und Höschen bekleidet war, betrat sie das Zimmer. Alle Anwesenden staunten nicht schlecht, sogar Deidara und Sasori unterbrachen ihren Streit. Kisame legte sein Schwert aus der Hand und Hidan fielen fast die Augen aus dem Gesicht. Selbst Kakuzu hörte kurz auf das Geld zu zählen und auf Itachis Wangen konnte man einen leichten Rotschimmer erahnen. Haruka spürte die Blicke auf sich ruhen, als sie durch den Raum ging. Sie wurde wie ein Magnet vom Klavier magisch angezogen. Tobi hatte bereits aufgehört zu spielen, als er sie bemerkte. Schnell hüpfte er davon und schrie dabei: „TOBI IS A GOOD BOY! Tobi hat nichts Verbotenes gemacht.“
    Die Schwarzhaarige streckte ihr Hand nach dem Klavier aus, und als sie das glänzende Holz berührte zitterten ihre Finger. „Seit wann?“, flüsterte sie. Haruka konnte keine klaren Gedanken fassen, als sie über die Tasten strich. Alles um sie herum blendete sie komplett aus, das einzige was sie wahrnahm ist dieser herrliche Klang, der ihr eine Gänsehaut über den Körper jagte. „Es ist so lange her…“
    Freudentränen suchten sich ihren Weg über ihre Wange und ein zaghaftes Lächeln lag auf ihren Lippen. Ehrfürchtig ließ sie sich auf dem Hocker nieder und ihre Finger glitten über die Tasten, als hätte sie seit Jahre nichts Anderes getan.

    Es war schon tiefste Nacht bis Kakuzu mit dem Zählen fertig wurde. Er starrte auf die vielen Türmchen aus Münzen, die einem nach dem anderen vor ihm standen. Alle gleich groß. Alle bis auf das letzte. Prüfend sah er im Geldsack noch einmal nach, ob er etwas übersehen hatte und nachdem er ein weiteres Mal die Türmchen nachgezählt hatte, fehlte ihm nach wie vor genau 1 Ryō. Unweigerlich nachdem er begriff, sah er rüber zum Klavier. Inzwischen sind alle Mitglieder schlafen gegangen. Auch Haruka, aber diese schlief tief und fest über dem Klavier gebeugt. Kopfschüttelnd verstaute er das Geld. Gerade als er den Raum verließ drehte er sich noch einmal zu ihr um. Ein genervtes seufzen entfuhr es ihm. Wiederwillig legte er seinen ‚Schatz‘ zur Seite, er hasste sich dafür, ging zu ihr und deckte sie mit seinem Mantel zu.

    Früh am nächsten Morgen, wurde Haruka durch höllische Rückenschmerzen munter. Sie rieb sich den Schlaf aus den Augen und streckte sich. Der schwere Mantel, der sie die Nacht über wärmte, glitt dabei zu Boden. Langsam dämmerte es ihr, in welcher Position sie geschlafen hatte. Lächelnd wand sie dem Klavier den Rücken zu und nahm den Mantel. Sie überlegte kurz, wer ihn ihr gegeben haben könnte. Ratlos roch sie am Kragen. Haruka erkannte den Geruch sofort. Es war jener Geruch, den sie so sehr mochte, auch wenn sie sich das nicht eingestehen wollte. Noch einmal atmete sie den herrlichen Duft ein.
    Immer noch barfuß und nur mit ihren Schlafsachen bekleidet lief sie langsam zu ihrem Zimmer. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die ersten aufwachen. Angekommen, betrat sie leise den Raum, um Zetsu nicht zu wecken, zog sie sich nicht ihre komplette Ninjaausrüstung an, machte sich frisch und schlupfte so leise wie möglich wieder aus dem Zimmer.
    Gerade als sie an Hidans und Kakuzus Tür klopfen wollte, wurde diese schon geöffnet.
    „Na, hast du dich verlaufen oder warst du etwa auf der Suche nach mir?“, säuselte ein, wie sie fand, viel zu gut gelaunter, Hidan. Lässig lehnte er oberkörperfrei am Türrahmen.
    „Ich hatte ja solch eine schreckliche Sehnsucht“, entgegnete sie gelangweilt. Ehe er etwas entgegnen konnte, kam sein Teampartner hinzu, „Zieh dir gefälligst was an!“, sagte dieser bedrohlich und Hidan plärrte überheblich: „Was denn? Sie hat mich damals einfach geküsst, da wird’s ihr schon nichts ausmachen, mich so zu sehen, nicht wahr?“
    Haruka ignorierte Hidan gekonnt. „Hier dein Mantel, … und Danke, Kakuzu.“
    „Hä? Hab‘ ich was verpasst? Warum hat die Schlampe da deinen Mantel?“, staunte Hidan.
    Ohne zu antworten zog Kakuzu die Tür hinter sich zu und atmet genervt aus. Schweigend liefen sie gemeinsam zum Frühstück. Haruka wollte Hidan den restlichen Tag nicht mehr über den Weg laufen. Es machte sie wütend, wie er über sie denkt und redete. So kam es, dass sie alleine summend in ihrem Zimmer die Zeit totschlug. Der Reiz wieder Klavier spielen zu können kribbelte förmlich in ihren Fingerspitzen. Nervös spielte sie mit einem Kunei, bis es an der Tür klopfte.
    „KOCK, KNOCK, KNOCK“
    Sie blieb auf ihrem Bett liegen und begann unfreiwillig zu lächeln „Es ist offen!“
    Sie hatte das Chakra vor der Tür gleich erkannt und eine wohlige Wärme machte sich in ihrer Magengegend breit. „Reiß dich zusammen, Haruka“, ermahnte sie sich selbst.
    Langsam wurde die Tür geöffnet und Kakuzu trat ein. Er war ihr mit Abstand der Liebste von allen Akazuki, bessergesagt von allen Männern, denen sie jemals begegnet ist in ihrem Leben. Sie kannte ihn allerdings inzwischen schon so gut, so dass sie sehr wohl wusste, dass es in seinem Leben keinen Platz für eine Frau gab. Geschweige denn, für eine Frau wie sie.
    „Ich habe nachgezählt.“, sagte er kurz
    Haruka seufze tief, und wischte sich die Gedanken aus dem Kopf, doch die Anziehungskraft die von Kakuzu ausging und das merkwürdige Gefühl im Bauch blieben. Sie atmet tief ein, um seinen Duft zu erfassen.
    „Das heißt, ich bin wieder frei, ja?“
    „es waren 499999.“
    Die Schwarzhaarige lachte herzhaft auf und sprang vom Bett. Vor ihm blieb sie lachend stehen, stütze eine Hand an ihrer Hüfte ab und antwortet amüsiert: „Du willst mir doch nicht etwa erzählen, dass du damals das Geld im Dreck hast liegen lassen, nachdem ich euch entwischt war?“ Bei der Frage kam sie seinem Gesicht immer näher. Eine Weile verharrten sie in dieser Position.
    Stille.
    „Woher wusstest du, dass es mein Mantel war?“, wollte er plötzlich wissen
    „Ich hab‘s gerochen.“, bekam er schlagartig als Antwort.
    Wieder verharrten sie voreinander.
    „Woher wusstest du, dass ich Klavier spielen kann?“
    „Du bist leichter zu durchschauen, als du denkst.“
    „Wie?“, fragte sie ungläubig und entfernte sich ein Stück von ihm. Kakuzu fühlte sich nicht verpflichtet ihr diese Frage ausführlich zu beantworten und wand sich zum Gehen.
    „Und was ist jetzt mit dem 500000sten Ryō? Darf ich davon ausgehen, dass du ihn nicht mehr willst?“, fragte Haruka beiläufig und ließ die fehlende Münze über ihre Finger gleiten. Ruckartig drehte Kakuzu sich wieder zu ihr und griff ihre Hand mit Münze. Sie standen sich nun noch näher als zuvor gegenüber. Haruka konnte seinen Atem auf ihrer Haut spüren und ihr Herz pochte immer schneller. Sein Geruch nebelte all ihre Sinne. Langsam bewegte er sein Gesicht zu ihrem Ohr und mit seiner tiefen kratzigen Stimme sagte er bedrohlich: „Dein Herz gehört immer noch mir. Sei lieber vorsichtig und reiz mich nicht.“
    Ehe sie sich wieder bewegen konnte, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen konnte, war er bereits verschwunden.

    Am frühen Abend machte sie sich auf dem Weg zum Aufenthaltsraum. Sie hielt es alleine mit ihren Gedanken nicht länger in ihrem Zimmer aus. Sie brauchte unbedingt Ablenkung, und beinahe war sie froh darüber von weitem schon Hidan und Deidara sich streiten hören. Als sie begriff um was es bei dem Streit ging, wäre sie am liebsten wieder umgedreht, doch da stand sie schon mitten im Raum. Die beiden verstummten und musterte sie, was ihr sichtlich unangenehm war. Hidan grinste: „Deidara?“
    „Was?“
    „Konan können wir vergessen, also wie wärs, wenn Haruka entscheidet wer von uns beiden besser aussieht?“
    Perplex stand sie einfach nur da und wünschte sich, in Luft auflösen zu können. Zu spät.
    „Itachi! Du passt auf, dass sie nicht lügt!“, schrie Hidan euphorisch zum Uchiha.
    Genervt stand er auf und begab sich wiederwillig zu Haruka, in der Hoffnung, dass der Streit bald aufhört und endlich wieder Ruhe einkehren würde.
    „Also, Haruka, findest du, dass ich besser aussehe, oder Hidan?“, fragte Deidara in einer merkwürdigen weichen Stimme.
    Haruka versuchte die Wut die sich in ihr im Laufe des Tages aufstaute irgendwie unter Verschluss zu halten und ihr Unbehagen so gut wie es ihr möglich war zu verbergen.
    „Na los! Sag‘ schon!“, drängte Hidan.
    „Das kann ich nicht.“
    „Sie sagt die Wahrheit.“
    „Was? Das kann doch nicht so schwer sein, verdammt!“, keifte Hidan ungläubig. Sein Kontrahent lachte nur.
    „Das sieht doch jeder Blinde, dass ich viel geiler aussehe, als dieser blonde Sprengdepp!“
    Nun konnte sie die Wut, auf Hidans Überheblichkeit nicht länger unter Verschluss halten. Mit zusammengebissenen Zähne knirschte sie ein: „Eben nicht.“
    Sofort, als ihr klar wurde, was sie da eben sagte, schlug sie eine Hand vor ihr Mund.
    „Was soll das verdammt noch mal heißen?“, fragte Hidan.
    Stille.
    „Was ist? Warum kuckt ihr alle so?“, fragte er jetzt energischer. Er war wohl der einzige im Raum, der nicht verstand, was Haruka gerade indirekt sagte.
    „Halt deine elendige Klappe, sonst bring ich dich noch um!“, raunte Kakuzu vom anderen Ende des Raumes, der das Geschehen ganz genau beobachtet hatte.
    „Was mischt du dich da ein?“, motzte Hidan.
    „Wie… Ich meine…“
    „Was willst du wissen, Deidara?“
    „Ich frage mich… Ich meine… wie kannst du uns erkennen? Also wer, wer ist?“
    „Ich erkenn Menschen am Geruch, der Stimme und am Chakra.“, antwortet sie bitter.
    „Dann sag uns wer von uns beiden die geilere Stimme hat!“, drängte Hidan, der die gesamte Situation noch immer nicht begriff.
    „Eins sag ich dir Hidan, und merk dir das! Ich kann dein Chakra und deine Stimme überhaupt nicht leiden, geschweige denn dein Geruch. Der ist mit Abstand das nervigste an deiner Person. Und lass mich jetzt mit deinen hirnlosen Fragen in Ruhe!“
    Deidara versuchte Hidan zu beruhigen, wobei er keinerlei Erfolg hatte.
    „Ach ja! Du kleine Schlampe findest also ich stinke! Wer soll denn besser riechen als ich, he?“
    „Kakuzu.“, entgegnet sich ihm achselzuckend, wohlwissend, dass es Hidan zur Weißglut bringt.
    „Du verarschst mich doch! Wie kannst du die Narbenfresse geil finden? Mit dir stimmt doch was nicht! Verdammt!“
    „Ich sage nur, dass er wesentlich besser riecht als du, mehr nicht. Wobei das nun wirklich nicht schwer ist.“
    Bevor Hidan noch etwas sagen konnte, überwältigte ihn Deidara und schleifte ihn aus dem Raum.
    „HARUKA SCHAUT TRAURIG AUS. WILL HARUKA MIT TOBI KEKSE ESSEN?“
    „Nicht jetzt, Tobi. Ich bin nicht in Stimmung, vielleicht später“, antwortete sie so freundlich, wie es in diesem Augenblick möglich war und verließ wieder den Raum mit einer noch schlechteren Laune.

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2018-03-09
407D
Naruto

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