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Lied der Dunkelheit

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1 Kapitel - 5.255 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 889 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mein Beitrag zu Sonnenflugs Schreibwettbewerb ' Warrior Cats -
forgotten stories' (Link: http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1515424132/Warrior-Cats-forgotten-stories)
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Das, was er eben empfunden hatte, durfte er nicht spüren, es wäre fast gleichgestellt mit Mitleid. Und das konnte er sich nicht erlauben, durfte er sich nicht erlauben. Denn er hatte schon genug Fehler begangen, seit er sie kennengelernt hatte. (Auszug aus der Geschichte)

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    Das ist meine erste Geschichte, die ich in diesem Fandom veröffentliche, ich würde mich sehr über Feedback freuen ^^



    -------------------------------------------------------------------------------------------------- -----------------------Disclaimer: Den Erins gehört alles, mein Eigentum sind nur meine eigenen Charakter Federsee, Nesselpelz und Lerchenflamme. Ich verdiene mit dieser Geschichte also auch kein Geld;)
    Falls Fragen aufkommen sollten: Die Geschichte spielt um etwa zur Zeit der vierten Staffel, allerdings habe ich mir ein paar "künstlerische Freiheiten" erlaubt;)




    Lied der Dunkelheit

    Es war dunkel, kein einziger Stern leuchtete am Nachthimmel und der Nebel hing in der Luft zwischen den dunklen Bäumen wie ein grauer Schleier. Gedämpft waren Schreie und Fauchen zu hören, doch die Lichtung lag so abgeschottet, dass sich normalerweise kein Krieger dorthin verirrte. Die hellbraune Katze hatte den Kopf gesenkt und die Schultern hochgezogen, ihrer Körperhaltung war deutlich anzusehen, wie unwohl sie sich fühlte. Dennoch blieb sie auf dem morastigen Waldboden sitzen und beobachtete ihren Atem, der beim Ausatmen in der kühlen Luft weiße Wölkchen bildete.
    “Federpfote…”, setzte der schwarze Kater an, der der mit unbehaglich gesträubtem Pelz mehrere Fuchslängen von der Kätzin entfernt stand. Als sie nicht antwortete oder auch nur zeigte, dass sie den Kater gehört hatte, kam er mehrere Schritte näher. Auf einmal sprang sie auf und wich fauchend mit aufgerissenen Augen zurück.
    “Bleib da, wo du bist! Komm nicht näher!”, ihre Stimme war angstvoll, gemischt mit einem Hauch von Hysterie. Sie wich immer weiter zurück, bis sie über eine Wurzel, die sie in der Dunkelheit nicht gesehen hatte, stolperte und auf der Erde zusammensackte. Zitternd blieb sie auf dem feuchten Boden liegen, ließ zu, dass ihr Fell sich von dem Schlamm verfärbte. Sie schien die Nässe und Kälte überhaupt nicht wahrzunehmen, ihre grünen Augen waren voller Angst, als sie den Blick hob.
    “Fass mich nicht an! Bleib weg!”, keuchte sie erstickt, als sie sah, dass der schwarze Kater nähergekommen war. Er sah, dass sie liebend gerne geflohen wäre und doch bewegte sie sich keinen Millimeter.
    “Federpfote…”, begann der Krieger erneut, doch die hellbraune Kätzin ließ ihn nicht ausreden.
    “Federsee”, flüsterte sie und ließ den Kopf zurück in den Morast sinken, der die ganze Lichtung bedeckte. Der Krieger erkannte in dieser Geste, dass sie sich ihm unterwarf und diese Erkenntnis traf ihn so hart wie ein Stein, sie fühlte sich an wie Krallen, die ihm in den Bauch gebohrt wurden. Einen Moment stockte ihm der Atem, dann hatte er sich wieder gefasst und seine Gefühle in den Hintergrund geschoben. Das, was er eben empfunden hatte, durfte er nicht spüren, es wäre fast gleichgestellt mit Mitleid. Und das konnte er sich nicht erlauben, durfte er sich nicht erlauben. Denn er hatte schon genug Fehler begangen, seit er sie kennengelernt hatte.
    “Was?”, seine Stimme hatte wieder den drohenden Tonfall angenommen, den sie von ihm kannte.
    “Federsee. Ich heiße jetzt Federsee”, wimmerte sie und fixierte mit den Augen einen Farnbusch, der in einiger Entfernung zu ihr auf der Lichtung stand, während sich ihre Krallen in die aufgeweichte Erde gruben. Sie hörte, wie er zum sprechen ansetzte und mehrmals stockte, bevor er das Wort wieder an sie richtete.
    “Das erklärt einiges”, meinte er. Seine Stimme war so kalt, so emotionslos, jedes seiner Worte hallte in ihrem Kopf nach, bohrte sich scharf in ihr Herz.
    Natürlich hatte er bemerkt, dass sie eine Nacht nicht erschienen war, weil sie ihre Nachtwache hinter sich bringen musste, nachdem sie zur Kriegerin ernannt worden war. Wie hatte sie nur annehmen können, dass es ihm entgehen würde, nach allem, was sie über ihn und diesen Ort erfahren hatte?
    “Lass mich gehen. Bitte”, flehte sie, ihre Stimme war fast tonlos und spiegelte jedes ihrer Gefühle wieder, ihre Angst, ihre Trauer und die Unentschlossenheit, die er auch noch heraushörte, obwohl das doch das Gefühl war, das Federsee am liebsten versteckt hätte, von dem sie sich wünschte, dass es nie existierte. Denn auch wenn sie wusste, wie falsch es war, etwas hielt sie an diesem Ort. Nein, nicht etwas, sondern jemand.
    “Warum? Warum willst du gehen? Haben wir dir nicht alles gezeigt, was du wissen musst? Hast du nicht nur von uns all das gelernt, was dir in deinem Leben, deinem Leben als Kriegerin, nützlich sein wird? Und nun sag mir, warum willst du gehen?”, Federsee wimmerte nur noch einmal auf, als sie merkte, dass sich der Kater wieder genähert hatte, doch auch jetzt ließ die Kälte in seiner Stimme das, was sie sich innerlich schön öfters als sie zählen konnte, verboten hatte, weder ersterben oder auch nur schwinden.
    Ihr einziger Wunsch war der, aufzuwachen, dieser ganzen Welt zu entfliehen, auch wenn sie wusste, dass es kein Entkommen gab. Aber gleichzeitig wollte sie nichts anderes, als hier zu bleiben, ihre Gefühle, ihre trügerischen, verbotenen Gefühle wollten dies, ein Teil der Kriegerin wünschte sich, nie mehr aufzuwachen, sondern für immer bei ihm zu bleiben. Ihm, Nesselpelz, der in all der Zeit, in der er ihr die verschiedensten Techniken zum Angriff und zur Verteidigung beigebracht hatte, mehr als nur der eiskalte, harte und fordernde Mentor für sie geworden war. Sie hatte schon früh, bevor sie die Wahrheit kannte, das Gefühl gehabt, dass etwas an diesem Ort nicht stimmte, den sie besuchte,
    “Ich weiß es. Ich weiß alles über diesen Ort. Über euch… und über dich”, ihr Versuch, ihre Stimme fester klingen zu lassen, als sie sich in Wirklichkeit fühlte, scheiterte katastrophal, es grenzte fast schon an ein Wunder, dass überhaupt ein Ton über ihre Lippen kam, auch wenn dieser sich eher nach einem tödlich verletzten Tier anhörte, als nach einer starken Kriegerin. Ja, sie wusste genau, wo sie sich befand. Der Wald der Finsternis… Die wütende Stimme von Häherfeder schob sich wieder in ihr Gedächtnis, sie konnte ihn förmlich vor sich sehen, als ob er vor ihr stehen würde und ihr aufs Neue von den Grausamkeiten der Katzen, die in diesem Wald lebten, erzählen würde. Und obwohl ihr in diesem Moment klar wurde, dass sie nichts, rein gar nichts über Nesselpelz, den attraktiven, nachtschwarzen Kater mit den bernsteinfarbenen Augen, in denen sie sich immer wieder aufs Neue verlieren konnte, wusste, außer, dass er nicht der Held war, für den sie ihn, bevor sie die Wahrheit erfahren hatte, gehalten hatte. Er musste etwas schlimmes, unverzeihliches, getan haben, damit er hier war, hier im Wald der Finsternis.
    “Hau ab. Bitte. Geh. Oder lass mich gehen”, wisperte Federsee, doch ihre Worte verklangen in der Stille um sie herum. Sie fühlte sich alleine, einsam, verlassen von allen, allein in der Finsternis um sie herum, in diesem unendlich erscheinenden Wald. Ein Zittern lief durch ihren Körper, verzweifelt krümmte sich die Kriegerin zusammen, es schien ihr so, als seien ihre Gefühle stärker als ihr Wille, hilflos war sie ihnen ausgeliefert, ihren verräterischen, verbotenen Gefühlen.
    Nun nahm sie auch die Nässe des Schlammes wahr, die durch ihren Pelz sickerte, die Kälte, die sie erzittern ließ und das leise Rascheln der Farne, obwohl kein Wind zu spüren war. Ihr war klar, dass Nesselpelz sie bestrafen musste, für die Schwäche, die sie jetzt, im Moment der Wahrheit, zeigte. Er hatte ihr immer eingeschärft, dass dies ihren Untergang bedeuten würde und sie konnte sich noch zu gut an das letzte Mal erinnern, als sie Schwäche gezeigt hatte, als sie sich weigerte, beim Training einen jüngeren und kleineren Schüler des WindClans anzugreifen. Ahornschatten hatte ihr damals, es schienen mehrere Leben entfernt zu sein, als Strafe die Krallen in die Flanke geschlagen und auch jetzt noch spürte Federsee das Ziehen der Narben, wenn sie sich bewegte. Auch jetzt rechnete sie damit, dass Schmerz durch ihren ganzen Körper fuhr, wenn Nesselpelz sie so einmal wieder dazu provozieren wollte, ihre Schwäche in Mut im Angesicht des Kampfes zu verwandeln. Aber sie wusste, dass sie sich nicht würde wehren können, sie würde es einfach nicht schaffen, ihn zu verletzen. Lieber würde sie sterben.
    Erschrocken zuckte Federsee zusammen, als sie spürte, wie sich ein warmer Körper an sie schmiegte und ohne auch nur einen Moment über ihr Handeln nachzudenken, wich sie nicht zurück, als sie Nesselpelz Geruch erkannte, sondern streckte sich mit zitternden Gliedern, um ihren Kopf auf seine Schulter legen zu können, als er sich vorsichtig neben ihr auf den morastigen Waldboden niederließ. Sie hatte keine Ahnung, warum er sie plötzlich so behandelte, warum er so etwas wie Mitgefühl ihr gegenüber zeigte und sich sogar neben sie legte, um sie zu wärmen. Das alles war ein riesiges Rätsel für Federsee, aber sie war zu müde, um weiter darüber nachzudenken, die zahllosen schlaflosen Nächte, die sie schon mit trainieren verbracht hatte, machten sich bemerkbar, ebenso wie ihre durchwachte Nacht, in der sie nach ihrer Ernennung zur Kriegerin ohne zu schlafen im Lager sitzend verbracht hatte. Und auch die Verzweiflung, die sich seit dem gestrigen Tag, als ihr vor ihrer Ernennung zur Kriegerin von ihrem Heiler Häherfeder die Wahrheit über diesen finsteren, sternenlosen Ort erzählt worden war, zusammen mit dem Verbot, dass sie sich von den Katzen dieses Waldes fernhalten sollte, forderte ihr Tribut.
    “Warum?”, flüsterte Federsee nur noch einmal, während sie ihr Gesicht in Nesselpelz Halsbeuge drückte und seinen Duft nach Tannennadeln und duftendem Harz einatmete, der an diesem düsteren Ort seltsam fehl am Platz wirkte. Sie hatte aufgehört daran zu denken, was ihre Taten für Konsequenzen haben könnten, denn in diesem Moment, in dem sie sich zitternd und durchnässt an Nesselpelz, ihren Mentoren, von dem sie annehmen musste, dass er ein Mörder oder Verräter war, schmiegte, spürte sie, wie die Anspannung der vergangenen Trainingsstunden von ihr abfiel und mit ihr die Verzweiflung und Hilflosigkeit, sodass sie für kurze Zeit nur tiefen Frieden empfand.
    “Ich kann nicht. Auch wenn ich weiß, dass es das richtige wäre, ich schaffe es einfach nicht. Ich kann dich nicht loslassen, egal, wie sehr ich es versuche… “, Federsee hatte nicht erwartet, dass Nesselpelz antwortete und auch wenn seine Worte nicht mehr als ein Wispern waren, das drohte, in dem Fauchen der anderen, in der Nähe trainierenden Katzen unterzugehen, brannte sich doch jedes seiner Worte in ihr Gedächtnis ein.
    “Weil du… mich nicht loslassen kannst?”, die Kätzin zwang sich, den Blick wieder zu heben und in Nesselpelz ungewöhnlich leuchtende bernsteinfarbene Augen zu sehen. Er versuchte erst mit nervös zuckender Schwanzspitze ihrem Blick auszuweichen und fast war sie sich schon sicher, dass sie sich seine Antwort nur eingebildet hatte, als er sich schließlich wieder fasste und Federsee fast schon trotzig entgegenblickte.
    “Ja, weil ich dich nicht loslassen kann. Ich habe versucht, dich aus meinen Gedanken zu streichen, aber es hat nicht funktioniert, ich wollte dich verletzen, damit du mir nicht mehr zu nahe kommst… Federsee, du bist die außergewöhnlichste und schönste Kätzin, die mir je begegnet ist, ich will dich nicht verletzen und dich mit in die Situation reißen, in der ich mich befinde. Du hast so etwas nicht verdient!”, verzweifelt wendete Nesselpelz den Kopf ab. Er war ein Monster, durch seine maßlose Gier nach Macht hatte er sein Schicksal selbst besiegelt. Federsee musste ihn hassen, ihn verachten und er war sich darüber im klaren, dass sie durchaus das Recht dazu hatte. Seine gesamte Maskerade des selbstsicheren, kalten Kriegers der Finsternis war verschwunden, als hätte sie niemals existiert, zurück blieb nur ein an seinen eigenen Taten zerbrochener Kater.
    “Es tut mir so leid”, der Kater vergrub seine Nase in Federsees weichem Fell, ein paar widerspenstige Haarbüschel kitzelten ihn im Gesicht, während er sich innerlich darauf vorbereitete, von ihr, der schönsten Katze, die er je getroffen hatte, abgewiesen zu werden. Denn wie sollte es anders sein, niemand liebte ein Monster.
    Erstaunt blickte Nesselpelz wieder auf, als er spürte, wie sich Federsees Körper, der sich bei seinen Worten kurz angespannt hatte, wieder entspannte. Sie schnurrte sogar leise, als sie sich wie ein schutzsuchendes Junges noch dichter an ihn drängte und nun nicht einmal mehr über Flucht nachdachte.
    Federsee genoss einfach nur die Nähe zu Nesselpelz, all ihre Angst vor diesem düsteren Ort verschwand vollends, je länger sie dem Herzschlag ihres Mentoren lauschte, der gleichmäßig zu hören war, als die Kätzin ihren Kopf an seine Flanke legte.
    “Was tut dir leid? Die Vergangenheit zählt nicht, nur das Hier und Jetzt ist entscheidend”, selig schnurrend blickte Federsee Nesselpelz aus halb geschlossenen Augen an. Er war zu perfekt, um wahr zu sein und sie konnte es immer noch nicht glauben, dass sie seine harte Schale durchbrochen hatte, dass sie sich jetzt an ihn schmiegte, etwas, was sie nie gedacht hätte, jemals zu tun. Sie wünschte sich, dieser Moment des Vertrauens würde niemals enden, es war ihr egal, was Nesselpelz in seiner Vergangenheit getan haben mochte, sie musste sich eingestehen, dass sie ihm hoffnungslos verfallen war, er war ihr einziger Gedanke.
    “Und ob es etwas ausmacht”, bitter sprach Nesselpelz diese Worte aus. Er war davon überwältigt, dass Federsee seine Gefühle zu erwidern schien, aber die Wahrheit lastete schwer auf ihm, ließ nicht zu, dass er ohne diese riesige Last auf der Brust atmen konnte.
    “Du weißt nicht, was ich getan habe. Ich war der zweite Anführer des SchattenClans, lange vor deiner Zeit. Für diesen Rang… bin ich über Leichen gegangen. Meine eigene Schwester, Silberhalm, war die einzige, die außer mir als zweiter Anführer in Frage kam. Ich war blind, so blind und ignorant in meinem Streben nach Macht, dass ich… Ich habe meiner eigenen Schwester eine Falle am Rande des Donnerweges gestellt. Sie ist nach dem Zusammenprall mit einem der Monster an ihren schweren Verletzungen gestorben. Und ich wurde der zweite Anführer des Clans, alle nahmen an, dass Silberhalms Tod ein Unfall war”, der Kater blickte hinauf zum tiefschwarzen Nachthimmel, als würde er dort um Vergebung suchen. Federsee blieb kurze Zeit still. Der Kater hatte Angst, dass er sie durch diese Geschichte aus seinem früheren Leben so weit getrieben hätte, dass sie fliehen würde, was er damit auch bezwecken wollte, um sie aus dem Netz der Lügen, der grenzenlosen Gier und des Verrats zu retten, in dem sie sich genau wie er langsam aber sicher verstricken würde, bis sie nur noch von Rache getrieben wäre. Gleichzeitig wollte der egoistische Teil in ihm, dass sie blieb, immer wiederkommen würde, weil allein schon der Gedanke daran, dass sie ihn verlassen könnte, sein Herz schier zu zerbrechen drohte.
    “Ich habe es schon gesagt; egal, was du getan hast, egal wer du warst, egal wie grausam deine Taten waren, du bist nicht mehr der Krieger, der andere geopfert hat, um seine Macht zu erweitern. Du bist so viel mehr, du bereust deine Taten und darauf kommt es an”, auf einmal kam Federsee ihm viel älter vor als eine Kriegerin, die gerade erst den Schülerbau verlassen hatte, für einen Moment leuchtete in ihren tiefgründigen, grünen Augen eine Weisheit, hell wie die Sterne, an die er sich nur noch schemenhaft erinnern konnte. Zu lange war er schon in der Dunkelheit gewandelt. Aber Federsee war das Licht, dass ihn aus all der Finsternis leitete, die um sein Herz geherrscht hatte, bevor er sie getroffen hatte. Für ihn war sie wie ein Stern und wo noch Sterne waren, war noch Hoffnung. Daran, dass auch Sterne aufhören konnten zu leuchten, dass sich Wolken vor sie schieben konnten, daran dachte der Kater nicht.
    “Egal, in was für einer Finsternis du wandeln magst, ich liebe dich. Mehr als alles andere auf dieser Welt”, die Stimme der Kätzin, die er liebte, der sein Herz, sein eiskaltes Herz, das bei ihrem Auftauchen aufgetaut war, gehörte, blickte ihn liebevoll an und das war alles, worauf er schon lange gewartet hatte.

    Der Wind fuhr kalt durch Federsees Pelz und sie erschauderte. Der See lag vor ihr und an diesem nebligen Morgen kam es ihr so vor, als wäre er unendlich, ohne Ufer, nur eine den schiefergrauen Himmel spiegelnde Fläche, soweit ihr Auge reichte.
    Die Monde waren schnell vergangen, die Tage nur ein Durcheinander hektischer Erinnerungen und Nachts ihre verbotenen Treffen mit Nesselpelz. Die Kriegerin hatte sich an die Dunkelheit gewöhnt, war sie nun nur noch die stets gleichbleibende Kulisse der viel zu schnell vergehenden Stunden, die sie mit Nesselpelz verbringen konnte, bevor sie geistesabwesend einen Tag des routinemäßigen Clanlebens hinter sich bringen musste.
    In ihrer Zeit im Wald der Finsternis hatte sie Efeupfote, eine Kätzin, mit der und deren Schwester Taubenpfote Federsee sich, bis sie zur Kriegerin ernannt worden war, noch den Schülerbau geteilt hatte, gesehen und die Gewissheit, dass die Clangefährtin bei ihren nächtlichen Trainingsstunden von Federsees Beziehung zu Nesselpelz erfahren könnte, ließ sie nicht mehr klar denken. Sie wollte keine halbe Liebe, wollte nicht, dass sie ihre Gefühle für Nesselpelz gegenüber allen verleugnen musste. Federsee wollte, dass diese Liebe ihr Leben wurde.
    Fröstelnd und mit gegen die Kälte aufgestelltem Fell wendete die Kätzin dem See den Rücken zu und versuchte den sehnsüchtigen Blick in ihren Augen unter gespielter Fröhlichkeit zu verstecken. Vom Clanleben bekam sie nicht wirklich etwas mit, sie führte Befehle aus, ging auf Patrouille und versuchte ihre Geheimnisse zu verbergen, indem sie sich langsam aber sicher von den anderen Katzen abschottete. Für Mohnsamen würde sie alles geben, um auch jetzt der Realität entfliehen zu können und obwohl Federsee wusste, dass es ihren Clangefährten keinesfalls entging, wie müde und abgekämpft sie immer war, als hätte sie seit Ewigkeiten nicht mehr richtig geschlafen, was sie auch nicht wirklich gemacht hatte, doch die Kätzin war bereit, das Risiko, einfach umzufallen für Nesselpelz einzugehen. Egal, was sie gerade tat, ihr einziger Gedanke galt nur ihm und so sehr sie sich auch auf ihre Pflichten im alltäglichen Clanleben zu konzentrieren versuchte, ihr stechendes Herz teilte ihr immer wieder mit, dass er nicht bei ihr war, dass ihre Liebe durch das Streben nach Macht, Ignoranz und den Tod nie die Liebe zwei gewöhnlicher Katzen sein konnte. Obwohl Nesselpelz ihr so nahe stand wie niemand anderes, die Gewissheit, dass sie trotzdem eine Ewigkeit voneinander entfernt schienen, brach Federsee fast das Herz. Es war ihr durchaus klar, dass sie sich für den falschen Weg entschieden hatte, aber nun stand ihr Entschluss fest und sie würde endlich bis in die Ewigkeit mit Nesselpelz vereint sein. Die Kriegerin atmete noch einmal tief durch, bevor sie sich endgültig vom See abwandte.
    “Federsee, wo bist du nur mit deinen Gedanken?”, fragte Lerchenflamme belustigt und stupste ihre Freundin mit der Nase an. “Auf jeden Fall nicht hier”, Federsee nahm Anlauf und landete mit einem großen Satz auf einem umgestürzten Baumstamm. Ihr hellbraunes Fell, das in der Sonne wie flüssiger Honig schimmerte, war von dem Wind, der durch die Zweige hoch über den Köpfen der zwei Kriegerinnen rauschte, zerzaust und stand wild nach allen Seiten ab. Sehnsüchtig blickte sie zum Himmel hinauf, doch zu ihrem Bedauern war noch nicht einmal der Schimmer der nächtlichen Dunkelheit am Horizont zu sehen. Sie hatte also noch Zeit, auch wenn es ihr das Herz zerriss, sie musste es tun, wollte sie jemals glücklich sein.
    Ein Blick zu Lerchenflamme zeigte ihr, dass ihre Freundin wie ein Junges, das gerade erst die Kinderstube verlassen hatte, durch das Laub, das den Waldboden bedeckte, sprang. Sie sah in diesem Moment so unschuldig, so wehrlos aus, doch trotzdem dachte Federsee nicht einmal daran, ihren Plan, ihren lang geplanten, gut durchdachten Plan zu verwerfen. Sie war in diesem Augenblick so entschlossen wie noch nie in ihrem Leben, sie wusste, dass Nesselpelz es nicht gutheißen würde, er wäre entsetzt, aber irgendwann würde er es vielleicht verstehen.
    Um sich durch zu langes Zögern nicht vielleicht doch noch umzuentscheiden, ließ sie sich in ihrer erhöhten Position auf dem umgestürzten Baumstamm in die Jagdstellung sinken, als würde sie sich an ein Beutetier anschleichen. So war es ja auch, nur war ihre Beute dieses Mal eine Katze. Lerchenflamme, ihre beste Freundin, die sie nun opfern wollte.
    Die Kriegerin ahnte noch nichts von Federsees Vorhaben, was der Kätzin zu einem weiteren Vorteil wurde.
    Nachdem Federsee die Weite des Sprunges in etwa abgeschätzt hatte, stieß sie sich ab. Sie landete direkt auf Lerchenflammes Rücken, genau wie sie es geplant hatte. Die Freundin, die das ganze anfangs wohl für ein Spiel, eine alberne Rangelei zwischen Freunden hielt, ließ sich mit einem Quieken auf die Seite fallen und rollte schnurrend mehrere Fuchslängen zur Seite. Federsees leises Fauchen nahm sie nicht wahr, da sie damit beschäftigt war, ihre vermeintlich beste Freundin mit trockenen Blättern abzuwerfen, wie sie es in ihrer Zeit als Schülerinnen oftmals getan hatten. Federsee konnte sich nur wundern über so viel Naivität, ohne auf den Dreck zu achten, den ihr Lerchenflamme entgegenschleuderte, war sie blitzschnell neben der Kätzin, die ihr ungeschützt den Bauch zeigte, angelangt. Ohne zu zögern versenkte sie die Krallen in Lerchenflammes weicher, heller Haut, Blut befleckte ihre Pfoten und von dem metallischen Geruch der roten Flüssigkeit, der durchdringend in der Luft lag, ließ die Angreiferin würgen.
    Lerchenflamme wurde erst in diesem Augenblick klar, dass Federsee sie wirklich tot sehen wollte, dass dies kein Spiel war. Panisch schlug die dunkelgraue Kätzin um sich und schrie schmerzerfüllt auf, als immer mehr Blut aus den Wunden strömte, die Federsee ihr am Bauch zugefügt hatte. Sie schaffte es, Federsee einen Schlag an den Kopf zu versetzen, der ihr Ohr einreißen ließ und die Kätzin mehrere Fuchslängen von ihrer Kontrahentin wegschleuderte.
    Durch den Aufprall auf dem harten Waldboden wurde alle Luft aus dem Körper der Kätzin gepresst, auch das trockene Laub dämpfte ihren Sturz nicht. Etwas benommen musste Federsee kurz warten, bis sich ihre Sicht wieder verbessert hatte und sie sich das Blut aus der Verletzung an ihrem Ohr aus den Augen geblinzelt hatte. Ihr war klar, dass sie einen Fehler gemacht hatte, als sie sich nur darauf konzentriert hatte, ihre Krallen noch tiefer in Lerchenflammes Fleisch zu versenken, sodass sie nicht mehr daran dachte, dass sich ihre ehemals beste Freundin auch wehren konnte. Mit schmerzenden Knochen rappelte sie sich mühevoll wieder auf, doch abgesehen von ihrem eingerissenen Ohr war sie unverletzt, wofür sie dankbar sein konnte. Auch wenn Lerchenflamme nicht im Wald der Finsternis trainiert wurde, sie war eine ernstzunehmende Gegnerin für Federsee, die der anderen Kriegerin mit der kräftigeren Statur mit ihrem eigenen, eher zarten Körperbau, wenn es nur um die Kraft gehen würde, maßlos unterlegen wäre. Aber eben diese zahllosen Übungsstunden mit Nesselpelz hatten Federsee geschickter und schneller werden lassen als so manche andere Katze im Clan. Außerdem verlieh der Hass, der nach Lerchenflammes Gegenangriff in ihr loderte, ihr ungeahnte Kräfte, mit wenigen Sprüngen war sie wieder bei der anderen Kriegerin, die sich auf dem Boden zusammengekrümmt hatte, weil sie hoffte, so den Blutfluss aus ihrer tiefen Bauchwunde etwas stillen zu können.
    Erneut ging Federsee auf ihre Gegnerin los, dunkelgraue Fellbüschel verteilten sich auf dem Waldboden, als Federsee immer und immer wieder ihre Krallen in Lerchenflammes Flanke schlug. Die gellenden, schmerzerfüllten Schreie ihres Opfers wurden durch die Erde, in die Lerchenflammes Gesicht gedrückt wurde, gedämpft, sodass Federsee nicht einmal mehr Angst hatte, die Schmerzenslaute könnten eine nahe Patrouille auf den Kampf aufmerksam machen. Doch plötzlich stiegen Ekel und Hass vor sich selbst in ihr auf und brachten sie nun doch dazu, innezuhalten. War das, was sie hier tat, wirklich das richtige? Obwohl eine laute Stimme in ihrem Kopf schrie, dass ihre Taten falsch waren, konnte sie sich nicht dazu durchringen, jetzt aufzuhören und Lerchenflamme am Leben zu lassen, da sie ohnehin aus dem Clan verstoßen werden würde, sollte ihre ehemals beste Freundin überleben und es Feuerstern erzählen. Und ihr Handeln, egal wie grausam es war, ebnete ihren Weg zu einer ganzen Ewigkeit, die sie zusammen mit Nesselpelz verbringen könnte. Und das wäre ihr alles wert.
    Federsee fixierte ihren Blick nun auf Lerchenflammes Kehle, sie wollte nun, dass es schnell ging, da die Kätzin ohnehin schon vor Schmerzen wehrlos vor ihr auf der Erde lag.
    “Bitte. Hör auf, bitte!”, eine dünne Stimme ließ Federsee erneut innehalten. Die hellbraune Kriegerin blickte in die vor Schmerz trüben, gelben Augen ihrer Clangefährtin, die flehend zu ihr aufschaute. In ihrem Blick waren nur Todesangst und das Flehen nach Leben zu sehen, obwohl Lerchenflamme tief in ihrem Inneren schon wusste, dass dies Federsee nicht aufhalten würde. Sie hatte die Kätzin noch niemals so entschlossen gesehen, seit Federsee als Junges von einer Grenzpatrouille alleine mitten im Wald gefunden wurde. Auch wenn die meisten Katzen des DonnerClans Feder, wie die Kätzin damals noch hieß, liebevoll aufgenommen hatten, wusste Lerchenflamme, dass sich ihre Freundin wegen ihrer unbekannten Herkunft in diesem Clan nie wirklich angenommen gefühlt hatte. Sie hätte ahnen müssen, dass mit Federsee etwas nicht stimmte, seit die Kätzin seit ihrer gemeinsamen Ernennung zu Kriegerinnen immer verschlossener und geheimniskrämerischer wurde. Doch jetzt war es zu spät, denn aus ihr unerfindlichen Gründen wollte ihre beste Freundin sie tot sehen.
    “Niemals!”, mit nur einem Wort gab Federsee Lerchenflamme zu verstehen, dass sie nicht auf Mitleid oder Gnade hoffen konnte. Aus der sanften, etwas verträumten Kätzin war durch reine Liebe eine kalte, erbarmungslose Kriegerin geworden, die alles für ihren Willen und ihre Wünsche tat. Mit einem letzten, fast verachtend zu nennenden Blick direkt in Lerchenflammes Augen hob sie ein letztes Mal die Pfote und bohrte der Kriegerin die ausgefahrenen Krallen in die Kehle. Sie musste eine der großen Adern im Hals der Kätzin getroffen haben, denn das Blut spritzte und floss in Strömen auf den belaubten Waldboden, versickerte in der Erde, spritzte in die Luft und durchtränkte Federsees Fell. Lerchenflamme schrie erstickt auf, ein Gurgeln kam aus ihrer aufgerissenen Kehle und ihr Blick huschte suchend und gleichzeitig panisch umher. Mit eiskaltem Blick wich Federsee zurück, als der Körper ihres Opfers endlich erschlaffte, das Blut nur noch schwach aus dem zerfetzten Körper lief, der im Tod nichts mehr von seiner früheren Stärke hatte.
    “Gehe zum SternenClan. Vielleicht sehen wir uns wieder irgendwann… “, wisperte Federsee, bevor sie sich umdrehte und fast fluchtartig zum Ufer des Sees zurückkehrte, die Leiche ihrer besten Freundin Lerchenflamme hinter sich zurücklassend. Ihre Eltern Ampferschweif und Farnpelz würden um sie trauern, ebenso wie ihre Geschwister und auch wenn Federsee sich dagegen wehrte, die Reue und der Wunsch, den Mord rückgängig zu machen, bohrten sich in ihren Bauch wie scharfe Krallen. Ihre eigenen Krallen, die sich in Lerchenflammes Fleisch bohrten…
    Die Bäume schienen fast an der Kätzin vorbeizufliegen, so schnell rannte sie nun zwischen ihnen hindurch, als könnte sie so vor sich selbst davonlaufen. Sie spürte, wie Lerchenflammes Blut auf ihrem Fell trocknete, es braun-rot färbte und verklebte, aber das war ihr egal. Sie wollte nur ihren Plan vollenden, denn er erst nach dem zweiten Opfer vollständig durchgeführt sein.
    Und das zweite Opfer war sie selbst.
    Das Wasser des Sees umspülte kalt ihre Pfoten, als sie weiter auf die Mitte des Gewässers zuwatete. Die Kätzin hatte sich früher immer vor dem kalten Nass gefürchtet und mit Bewunderung von den Katzen gesprochen, die es schafften zu schwimmen und seinen gierigen Abgründen zu trotzen. Fröstelnd und zitternd kämpfte sie sich weiter, bis das Wasser hungrig an ihrem Bauchfell leckte und ihren dicken Pelz, der sich nun fast vollständig mit Wasser vollgesogen hatte, auf den Grund des Sees ziehen zu wollen. Sie hoffte fest, dass sie nach ihrem Tod durch das Wasser im Wald der Finsternis gefangen wäre, wie Nesselpelz. Er war der Grund für das alles, denn gleichzeitig war er der einzige, dem sie wirklich vertraute. Federsee hatte nie das Gefühl gehabt, dass sie in ihrem Clan willkommen war, ihr Vertrauen war geschwunden, es war so, als sei die kleine, naive Schülerin, die sie einmal war, heute zusammen mit Lerchenflamme gestorben.
    Und mit einem letzten Blick hinauf zum blauen Himmel ließ sie sich fallen. Die blauen Wogen schlugen über Federsee zusammen und als sie den Mund öffnete stiegen Luftblasen zur Oberfläche des Sees auf. Es kam ihr so vor, als sei dies das Leben, das aus ihrem Körper floss, während sie in einem Meer aus Schmerz, der in ihrem Körper zu explodieren schien, zu versinken schien.

    Keuchend und mit brennenden Lungen kauerte Federsee auf dem Waldboden. Hatte sie es geschafft? Die Kätzin rollte sich zusammen, zitterte unkontrolliert, die Verzweiflung drohte sie zu übermannen. Was hatte sie bloß getan?
    “Warum hast du das getan?”, die Stimme hörte sich entsetzt an, durch und durch verzweifelt, als sie aus dem Schatten der Bäume zu Federsee sprach.
    “Nesselpelz?”, wimmerte sie mit geschlossenen Augen in die Dunkelheit. Ein warmer Pelz, der sich an sie schmiegte und ein Duft, bei dem ihr Herz einen Sprung zu machen schien, verrieten ihr die Antwort. Als ob ihr Leben davon abhängen würde, drängte sie sich an ihr, spürte seine starken Muskeln unter dem kurzen Fell, die Wärme, die von seinem Körper ausging.
    Federsee vergrub den Kopf an seiner Brust:” Nesselpelz, die Ewigkeit ist unser.”

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Kommentare (9)

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vor 284 Tagen
Verlorene Liebe -WaCa Ff-
Erstellt von: Moosherz / Blüte

Hier ein Link:
https://www.testedich.de/quiz58/quiz/1546261644/Verlorene-Liebe-WaCa-Ff

Dank Mentorenmangel im LilienClan übernimmt jede Katze mehrere Schüler... So will es der Zufall dass Kristallpfote und ihre beste Freundin Seelenpfote in einem Team landen... Auch der Kätzinnenschwarm und Kristall 's bester Freund Phönixpfote ist mit von der Partie... Doch als Seelenpfote und Phönixpfote sich immer näher kommen macht Kristallpfote die schmerzhafte Erfahrung dass man seinen besten Freund auch lieben kann.....
vor 557 Tagen
Hey Schwesterherz❤ Awww, dankeschöööön❤❤ Freut mich, dass es dir gefallen hat, obwohl du kein Warrior Cats magst😘😇
vor 557 Tagen
Hi ich finde deine Geschichte supersupersupertoll,obwohl ich kein Warrior cats mag.Übrigens rat mal wer ich bin♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥
vor 578 Tagen
Dankeschön:D Ich war mir nicht so sicher, weil ich sonst eher in anderen Fandoms schreibe, umso mehr habe ich mich jetzt über deinen Kommentar gefreut;D
vor 578 Tagen
Voll gut😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍
vor 580 Tagen
Vielen, vielen Dank ❤ Das freut mich wirklich mega 😍 Und wer weiß, vielleicht verirre ich mich ja doch noch einmal in diese Kategorie, mit einer Geschichte ohne Happy End 😉
vor 580 Tagen
Deine Geschichte gefällt mir total gut (trotz Happy End 😉 Aber du kannst ja nichts dafür, dass ich keine Happy Ends mag) Wirklich gut 😻
vor 585 Tagen
@Funkenfell; vielen Dank, es freut mich mega, dass dir die Geschichte gefällt:D
vor 586 Tagen
Wow! Megabcoole geschihhhte! Ich mag deinen schreibstil. Du könntest vielleeicht zwischenduch kapitel einbauen ^^ die geschichte ist sehr lang aber auch romantisch.