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Black painted world (3) - Der Preis der Freiheit

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1 Kapitel - 1.689 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 559 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Erfahrt hier wie es mit Haruka bei Akazuki weiter geht!

Für Verbesserungsvorschläge und Anregungen bin ich offen, lasst mir doch einfach ein kurzes Feedback da.

Jetzt wünsch ich euch erstmal viel Spaß mit der Geschichte.

LG Kalahn

    1
    Die Sonne war bereits untergegangen und alle Mitglieder saßen zusammen an der großen Tafel. Es gab frischen Fisch, den Kisame am Nachmittag gefangen
    Die Sonne war bereits untergegangen und alle Mitglieder saßen zusammen an der großen Tafel. Es gab frischen Fisch, den Kisame am Nachmittag gefangen hatte. Die Stimmung war ausgelassen, bis der berühmte Streit zwischen Sasori und Dedara begann. Haruka verfolgte ihn genau, während alle anderen die Beiden ignorierten.
    „Warum streitet ihr euch ewig um die einzig wahre Kunst, ist es nicht egal, was der andere denkt?“, fragte sie beiläufig
    „Wie kannst du das nur sagen! Die wahre Kunst liegt im Augenblick, und dieser ist magisch. Schau doch! ART IS BANG!“, schrie der Blonde und wirft Tonvögel in die Luft, die gleich darauf explodierten. Ein einziger lauter Ton, und schon war es vorbei. Haruka zuckte mit den Schultern.
    „Das ist doch keine Kunst! Kunst soll für die Ewigkeit sein, sodass noch viele Generationen nach uns sie bewundern kann.“
    „In 50 Jahren will immer noch keiner deine Puppen sehen!“
    „Was sagst du da?“
    Haruka seufzte und schüttelte leicht den Kopf: „Ich weiß wirklich nicht, warum ihr euch darum streitet. Ich kann nichts Magisches an den Explosionen finden, genauso wenig an deinen Puppen, Sasori. Ich meine, wenn du sie immer, zu jeder Zeit um dich hast, sind sie doch irgendwann langweilig und nicht mehr besonders. Meiner Meinung nach investiert ihr viel zu viel Energie in den Streit.“ Ihre Worte klangen ungewollt gleichgültig, beinahe überheblich. Die beiden Streithähne sind daraufhin so perplex, dass sie unfähig waren etwas zu erwidern, stattdessen ergriff Itachi das Wort: „Hast du nichts, wofür es sich zu streiten lohnt?“
    „Hmm…?“
    „Wenn das so ist, bist du ärmer als du dachtest zu sein.“
    Stille.

    Die ganze Nacht dachte sie über seine Worte nach. Er hat Recht. Sie kämpft schon lange nicht mehr dafür singen und Klavier spielen zu können. „Ich habe endlich ein zu Hause, bei Menschen, die mich respektieren und ich sie. Auch wenn ich mein Herz gezwungenermaßen verpfändet habe, bin ich hier glücklich. Aber was wäre, wenn ich wieder auf der Bühne stehen könnte, wäre ich dann glücklicher?“, fragte sie sich. In ihrem bisherigen Leben tat sie alles, um auch nur einen Abend lang im Rampenlicht zu stehen. Egal wie oft sich getreten und gedemütigt wurde. Das hatte sich mit Akazuki geändert. Doch tief in ihrem Herzen lodert das Feuer der Musik und solange es noch in ihren eigenen Körper schlägt wird diese Sehnsucht nicht weichen.
    So wie an jedem anderen Morgen auch trafen Itachi, Hidan, Kakuzu, Konan und die beiden Künstler fast gleichzeitig im Speisesaal ein. Jeder nahm wie gewohnt sein Frühstück still zu sich und ging anschließend seinen eigenen Dingen nach. Im gleichen Trott vergingen weitere Tage.
    „Wo ist Haruka?“, fragte Pain in die morgendliche Runde, „Wenn sie einer sieht, schickt sie sofort zu mir, ich hab‘ einen Auftrag für sie.“ Genauso plötzlich wie er auftauchte, war er auch wieder verschwunden. Wie immer. Die meisten sahen sich verdutzt an, Kakuzu hingegen starrte auf Harukas Platz, ballte seine Hände zu Fäuste, da sprach Hidan auch schon genau das aus, was jeder dachte: „Ha! Die Schlampe hat sich tatsächlich aus dem Staub gemacht!“
    Ein tiefes, bedrohliches Knurren ertönte seitens Kakuzus, doch Hidan plapperte einfach weiter: „Wenn ich einem alten geldgierigen Sack eine halbe Million schulden würde, würde ich auch nicht lange überlegen und abhauen. Ha!“
    „POCH, POCH, POCH.“ Hämmerte es wenig später an Pains Tür, bis ein genervtes „Herein“ ertönte.
    „Sie hat seit einer Woche niemand mehr gesehen.“
    Pain zog eine Augenbraue nach oben, dann sprach Kakuzu weiter: „Wir dachten, sie ist auf Mission, aber es sieht so aus, als wäre sie abgehauen.“, zum Ende hin schrie er fast vor Wut.
    Ein beiläufiges „Ok.“, ließ ihn beinahe die Fassung verlieren. Beinahe. Ohne ein weiteres Wort war das Gespräch beendet.

    Genau wie schon in den vergangenen Tagen, sah Kakuzu, auch an diesem, beim Essen mehrmals verstohlen zu Harukas Platz. Er konnte sich einfach keinerlei Reim auf ihr plötzliches Verschwinden machen. Er erinnerte sich auf einmal wieder an Harukas Gespräch mit Sasori und Deidara, bei dem sich Itachi einmischte. „Hast du nichts, wofür es sich zu streiten lohnt? Wenn das so ist, bist du ärmer als du dachtest zu sein.“, sagte er damals.
    Noch einmal sah er zu dem freien Platz neben sich.
    „Sie wird wiederkommen.“, sagte Sasori in die stille Runde hinein und widmete sich dann wieder seinem Essen zu. „Was macht dich da so sicher, Sasori?“, wollte Konan wissen. Deidara nickte zustimmend: „Es war einfach sie für die Organisation zu gewinnen. Wir mussten ihr nur sagen, dass sie versorgt werden würde und ein sicheren Schlafplatz bekommt, das wars. Und darum glaub ich, dass Sasori ausnahmsweise recht hat, und sie aus dem gleichen Grund wiederkommt“
    „Was erzählst du da für ein Schwachsinn! Die braucht uns doch nicht!“, warf Hidan ein.
    „Ach ja? Woher willst du das wissen?“
    „HA! Die ist ganz schön gerissen, so wie die uns reingelegt hat, kommt die Schlampe wunderbar ohne uns zurecht.“
    „Gerissen würde ich sie nicht gerade bezeichnen, sie hat eher ein Talent dafür sich aus jeder Situation geschickt herauszuwinden.“, warf Kisame ein.
    Hidan lachte: „Tja Kakuzu, da hörst du‘s. Das Geld siehst du nie wieder. Du solltest keinen Gedanken mehr an die Kleine verschwenden.“
    Vor Wut schnaubend, verließ dieser den Saal. „Diese Narren! Sie wäre doch schon viel früher gegangen, wenn das Geld der Grund sein sollte.“, dachte er verächtlich.
    Auch wenn Kakuzu es nicht zugeben wollte, aber Hidan hatte in gewisser Weise Recht. Harukas Augen funkelten damals in Wirtschaft voller Leidenschaft und Freude, aber seit dem sie bei Akazuki war, hatte es niemand mehr zu Gesicht bekommen.
    Seine Wut war plötzlich wie weggeblasen, stattdessen stand er im finsteren Gang und lachte lautlos: „So einfach ist das also.“
    „Was ist einfach?“ Kakuzu war so in Gedanken, dass er Hidan neben sich gar nicht bemerkt hatte. Der Jashinist begutachtete seinen Partner äußerst skeptisch, und versuchte sich fieberhaft daran zu erinnern, ob er ihn jemals hatte ehrlich Lachen hören.
    „Was willst du?“
    „Wir sollen zu Pain, er hat einen Auftrag für uns.“
    „Gut.“

    Es ist schon später Nachmittag, als die beiden Akazuki nach Amegakure zurückkehrten. Auf dem Weg zum Versteck bahnten sie sich durch die Straßen der Stadt. Kakuzus Blick blieb bei einem der vielen Schaufenster haften. Erst als er im Laden verschwand und bereits das gekauft hatte, was er wollte, bemerkte sein Partner dessen Abwesenheit. Laut fluchend fand Hidan Kakuzu nach einigen Minuten.
    „Scheiße was machst du hier?“
    „Sei lieber still und hilf mir zu tragen!“
    „Ist das dein verdammter Ernst? Ich schlepp doch nicht so ein riesen Ding durch den scheiß Regen!“
    Hidan wusste, dass es zwecklos war, Wiederstand zu leisten. Laut fluchend setzte er sich darum doch in Bewegung.
    Als sie endlich ankamen, staunten die anderen Akazuki nicht schlecht über Kakuzus neuste Errungenschaft.
    „Stell es in den Aufenthaltsraum.“
    „Was sollen wir mit einem scheiß Klavier im Aufenthaltsraum?“
    „Sei still, und mach einfach!“
    „⨻⨂“
    Zum Leidwesen aller Anwesenden, fand Tobi das Klavier einsame Spitze und klimperte wie wild darauf herum und nur mit Ach und Krach bekam Deidara und Kisame ihn in den Speisesaal zum gemeinsamen Abendessen. Hidan redete ununterbrochen auf seinen Teamkollegen ein, wie nervig Tobis Geklimper jetzt schon sei und wie schlimm es noch werden würde. Unbeeindruckt dessen, aß Kakuzu in aller Ruhe, was Hidan nur noch wütender machte.
    Plötzlich hörte man eine schwere Tür ins Schloss fallen und alle Aufmerksamkeit war auf das Hallen von Absatzschuhen in den Gängen gerichtet. Keine zwei Minuten vergingen und eine vollkommen durchnässte Frau betrat den Saal. Ihre langen schwarzen Haare klebten an ihren Wangen, ebenso das smaragdgrüne tief ausgeschnittenes Kleid an ihrem wohlgeformten Körper. Der offene Akazukimantel lag schwer über ihre Schultern und tropfte ununterbrochen. Trotz allem schritt sie anmutig um die lange Tafel. Neben Kakuzu blieb sie abrupt stehen und stellte demonstrativ einen prall gefüllten Sack vor ihm auf den Tisch. Die Öffnung klaffte auseinander und gab den Blick auf unzählige Münzen und Scheine frei. Mit ihrer rechten Hand stütze sie sich lässig auf den Tisch ab. Kakuzu drehte sich leicht in ihre Richtung, wobei er direkt auf ihr Dekoleté schaute, das sich in seiner Augenhöhe befand.
    Sie hatte gar nicht vorgehabt eine solche Situation zu provozieren und unterdrückte ihr Unbehagen.
    „Hm… Na gut.“, grummelt er und wand sich, nachdem er sie von oben bis unten gemustert hatte, dem Geldsack zu.
    „So einfach, ja?“, dachte sie.
    „Ich werde es nachzählen.“
    Um ihre Erleichterung zu überspielen lachte sie kurz mit ihrer melodischen Stimme auf: „Ich habe auch nichts Anderes von dir erwartet, Kakuzu.“
    Ohne auf eine Antwort abzuwarten, machte sie auf dem Absatz kehrt und schritt aus dem Saal, dabei zog sie mit einer eleganten Bewegung die nasse Perücke vom Kopf und fuhr sich durch ihr kurzes Haar.

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