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Melody- Der Traumfänger Teil 2

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6 Kapitel - 657 Wörter - Erstellt von: Soso2005magic - Aktualisiert am: 2018-03-05 - Entwickelt am: - 187 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wie geht's wohl weiter? Wird Melody der Alpha Cru beitreten? Welches Sternzeichen erhält sie? In welcher Beziehung steht sie zu Alea und Lennox? Was hat ein Traumfänger mit Melodys Geschichte zu tun? All dies erfährst du hier...

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    „Also, wirst du hier bleiben?“ Ben's Stimme drang dumpf wie durch ein Wattekissen an Melodys Ohr, als sie sich schließlich löste. Sie sah in die so verschiedenen Gesichter der Kinder um sie herum. Die hübsche Alea, der käsige Sammy, der rockstarmäßige Ben, die ruppige Tess, der blasse Lennox. Melody spürte die Magie, die über der Crucis lag und förmlich in der Luft flimmerte. „Ich weiß nicht“, stotterte sie abwesend. Ihr Blick ging starr ins Leere und lag ruhig auf dem Meer. Doch ihre Gedanken tanzten, ihr Herz hüpfte, da sie ganz genau wusste, dass sie hierbleiben wollte. Hier, wo sie verstanden wurde, wo sie frei sein konnte. Weg von ihrer Tante Tara, vollkommen bedingungslos über das Meer segeln! „Doch, du weißt es“, sagte Alea leise und beugte sich zu Melody herüber. „Ich kenne dieses Gefühl. Dir geht es genauso wie mir damals.“ „Ja. Ich will hier bleiben“, hauchte Melody überwältigt. Doch sie löste sich aus ihrer Starre und begann umgehend zu strahlen, als Alea sie umarmte. Sammy, die kleine Klette, konnte es Mal wieder nicht lassen. Ungehalten stürzte er sich auf die beiden Mädchen und begann, sie ausgiebig zu knuddeln. „Bitte entschuldige“, lächelte Ben und versuchte etwas verkrampft, seinen Bruder wegzuzerren. Ohne Erfolg. „Ist schon gut“, winkte Melody kichernd ab und hielt die Arme zum Schutz vor sich. Lennox' Mundwinkel bogen sich ebenfalls ein kleines Stückchen nach oben, als Alea und Melody sich endlich freigekämpft hatten.

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    Melody lag in ihrer Hängematte und schaukelte sanft vor sich hin. Ihre Gedanken kreisten um die Crucis, die Alpha Cru und über Tante Tara, die bestimmt dachte, ihre Nichte würde am Strand versauern. Bei diesem Gedanken musste das Mädchen unwillkürlich lächeln. Die Sonne schien warm durch die Bullaugen und tauchten den Salon in angenehmes Licht. Melodys Grinsen wurde noch breiter, als sie Ben und Sammy in ihrer Kajüte schnarchen hörte. Die beiden hatten auf einen Mittagsschlaf bestanden. Tess hatte sich ebenfalls hingelegt, Alea war schwimmen gegangen. Lennox spielte leise an Deck Gitarre. Nach einer Weile war Melody eingeschlafen.
    Einige Zeit später waren alle wieder wach. Alle, bis auf Tess. Die schläft sie ein Stein, hatte Alea gemeint und gelacht. Ben nickte Sammy zu. „Wirklich?“, fragte Sammy mit leuchtenden Augen. „Ja. Hol das Buch“, schmunzelte Ben und ließ sich auf eines der ausgeleierten Sofas im Salon fallen. Melody saß steif in ihrer Hängematte, die sie bei ihrer Ankunft mit Aleas Hilfe im Salon aufgespannt hatte. Da kam Sammy schon mit dem schweren Buch angelaufen. Ächzend legte er es Melody in den Schoß. „Danke“, kiekste sie aufgeregt. „Die Bühne gehört dir“, verkündete Ben. Melodys Finger fuhren zitternd über den Buchrand, strichen durch die einzelnen Seiten. Melody schloss die Augen und tastete das Buch weiter ab. Dann stießen ihre feinen Finger auf eine Seite, die kribbelte und sich so anfühlte, als wäre eine starke Kraft darin verborgen. Nervös schob sie ihren Zeigefinger in die Seite-
    Und schlug das Buch an der richtigen Stelle auf.

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