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Die Geschichten vom HeidenClan

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7 Kapitel - 4.162 Wörter - Erstellt von: Sprenkelwind - Aktualisiert am: 2018-03-05 - Entwickelt am: - 449 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Hast du Lust alle spannende Geschichten über den HeidenClan zu wissen?
Dann bist du hier genau richtig!
Hier werden immer weitere Geschichten über den HeidenClan geschrieben.



Kurze Info:
Ich schreibe die Geschichten nicht alleine und noch einmal ein großen Dank an meine treuen und liebevollen Schreiber.

    1
    ((bold))Der Anfang vom Ende((ebold)) ((cur))((unli))Muschelherz´s Sicht:((eunli))((ecur)) "Du verstehst das nicht", sagte Aschenglut zöger
    Der Anfang vom Ende


    Muschelherz´s Sicht:

    "Du verstehst das nicht", sagte Aschenglut zögerlich und trat von einer Pfote auf die andere, "ich...ich liebe Maispelz, nicht dich... du bist eine tolle Kätzin abe-" Muschelherz unterbrach ihn. "Denkst du es ist leicht für mich, wenn ich sehe, wie du dir mit ihr die Zungen gibst und mit ihr glücklich bist? Weißt du das ich auch Gefühle habe?" Diese Worte fauchte die cremefarbene Kätzin so kalt, dass sie Aschenglut wie einen Stich ins Herz trafen. "Ich kann meine Gefühle nicht unterdrücken", fauchte der graue Kater nun sehr entschlossen und fest. "Ich werde dich nie lieben, egal was du tust" Diese Worte machten die Kätzin sehr traurig. Aber noch mehr machten sie sie wütend. "Ich werde niemals sehen können, wie ihr euch liebt", antwortete sie wütend und kalt, ihr Blick durchbohrte Aschenglut. Er versuchte es ihr zu erklären mit den Worten: "Muschelherz du-" "Nein", unterbrach sie ihn fest. Ihr Blut pumpte und ihre meerblauen Augen leuchteten vor Entschlossenheit. Es raschelte im Gebüsch und eine sandfarbige Kätzin tritt hervor, irritiert sah sie zu Muschelherz.,, Muschelherz?“ die angesprochene Kätzin wandte ihren kalten und hasserfüllten Blick zu ihr.,, Maisplz…DU! DU BIST AM ALLEN SCHULD!“ ihre Worte waren nichts weiter als ein wütendes fauchen und im nächsten Augenblick stürzte sich Muschelherz auf die sandfarbene Kätzin. Ohne zu zögernd bohrte sie ihre Krallen tief in den Rücken von Maispelz. Sie jaulte schmerzhaft auf und versuchte sich unter Muschelherz wegzukommen. Plötzlich wird sie von Aschenglut zurück gezerrt und Maispelz springt förmlich weg. Gegenseitig anknurrend standen sich die beiden gegenüber und funkelten sich mit hasserfüllten Blicken an.,, Verschwinde von hier Muschelherz! Du hast den Clan verraten, du hast hier nichts mehr zu suchen!“ als Aschenglut diese Worte aussprach, griff er auch schon gleich die Verräterin an. Mit einem wütenden knurren befreite sie sich von seinen Klauen und starrte mit einem hasserfüllten Blick zu den beiden HeideClan Katzen.,, Mach euch auf etwas gefasst! Ich werde wiederkommen und euch alles nehmen was euch lieb und teuer ist!“ Mit diesen letzten fauchen rannte sie weg, bevor Aschenglut oder Maispelz etwas sagen konnten. Sie wusste nicht, wohin ihre Pfoten sie trugen. Sie wusste nicht, ob sie jemals in der Lage wäre, eine Katze umzubringen. Sie wusste nicht einmal mehr, was sie gesagt hatte. Ihr war kalt, von ihrem eigenen Hass und ihrer eigenen Wut. Sie spürte nichts außer den leeren Hass auf den grauen Kater. Sie ging ein paar Schritte. Und sie dachte: "Wenn ich Maispelz's und Aschenglut's Junge umbringen will, kann ich nicht länger im HeidenClan leben. Ich gründe einen Clan: den BlitzClan. Da kommen dann Streuner und Einzelläufer rein. Ich kann mich auch nicht mehr Muschelherz nennen. Ich heiße jetzt Krallenherz und bin die Anführerin des BlitzClans." Sie hörte ein fauchen und die Stimme eines Katers, die sagte: "diese blöde Gruppe aus Katzen, die sich Clan nennen nehmen mir noch alle Beute weg!" Ein hellbrauner Kater trat aus dem Gebüsch. Er schaute Krallenherz misstrauisch an, roch ein paar Mal an ihr und sagte schließlich: "du riechst genauso wie diese komische Gruppe aus Katzen. Was willst du jetzt tun? Mich verjagen wie sie? Mich anfauchen oder sagen: 》Streuner du hast hier nichts zu suchen!《?" überrascht schaute Krallenherz den Kater an. "Du hast also Probleme mit dem Heidenclan? Ich war auch mal eine von denen und weiß jetzt, was für Fuchsherzen das sind," meinte sie cremefarbene Kätzin seelenruhig. "Die nehmen mir ALLE Beute weg! Warum bist du nicht mehr bei ihnen?" neugierig schaute er sie an. Krallenherz holte tief Luft, dann antwortete sie: "weil ich jemanden liebe, der mit jemand anderem zusammen ist. Jetzt will ich Rache schöpfen und ihre Junge umbringen, wenn sie welche bekommen. Dazu brauche ich aber mehr Katzen. Ich will einen neuen Clan gründen, den Blitzclan, aus Streunern und Einzelläufern, die etwas gegen den Heidenclan haben. So wie du. Willst du dich mir anschließen?" Er schaute sie lange misstrauisch an, dann erwiderte er: "Noch so ein Clan? Ich will aber nicht zu einer Gruppe aus Gemeinen Fuchsherzen gehören, die friedlichen Katzen alle Beute wegnehmen und sie verjagen..." "Der BlitzClan ist anders", meinte Krallenherz, "Die sind keine Weicheier und halten sich nicht an besondere Regeln. Bei ihnen geht es nur um die Rache. Wie heißt du?" Der Kater blinzelte und sein Gesicht zeigte Unentschlossenheit. "Mein Name ist Oskar. Es ist aber immer noch ein Clan, der sich gegen andere verbündet", konterte er. Krallenherz aber antwortete: "Ja, aber nur gegen den Heidenclan. Streuner nehmen wir auf." Der Kater seufzte: "na gut, ich werde mich anschließen. Aber nur, weil der Heidenclan immer so gemein ist. Möchtest du mir deinen Namen verraten?", fragte er. "Klar", miaute die Kätzin und spürte, wie neue Kraft sei durchströmte. "Ich heiße Krallenherz."

    2
    Die Nacht die alles änderte

    Der Mond kam langsam hinter der Felsenlandschaft zum Vorschein und erhellt mit seinem hellen Licht den Wald. Auf einer Anhöhe der Felsenlandschaft, sah man eine Reihe von großen und stämmigen Katzen. Die Katzen blickten mit funkelnden Augen zum Wals hinab. Eine kleine Kätzin saß in der Mitte der Katzen. Mit nur einer Schwanzbewegung setzen sich alle Katzen in Bewegung und stürmen mit schnellen Schritten die Felsenlandschaft hinunter und stürmen in den Wald. Die große Katzengruppe teilte sich in drei Gruppen auf. Die erste Gruppe bestand aus fünf Katzen, darunter eine kleine weiße Kätzin mit einer schwarzen Vorderpfote und blauen Augen die die Gruppe nach Süden führt. Die zweite Gruppe besteht aus sechs Katzen und darunter en cremefarbene Kätzin mit grauen Flecken und blauen Auge sie führt die Gruppe am Waldrand vorbei. Die dritte und letzte Gruppe besteht aus vier Katzen und wird von einem hellbraunen Kater mit grünen Augen angeführt. Alle Gruppen hatten dasselbe Ziel…....das Lager des HeidenClans.


    3
    Krallenherz´s Sicht:

    Krallenherz, eine cremefarbene Kätzin mit grauen Flecken und Anführerin des BlitzClans, führte ihre Gruppe den Wald hindurch und lief auf eine große Lichtung zu. Dort ist es, das HeideClan-Lager! Wie sie es vermutet hatte, waren alle Katzen bereits am schlafen, außer die Katzen die vorm Lagereingang wache hielten. Mit einem lauten Kampfschrei stürzten sich zwei BlitzClan Krieger auf die Wachen. Mit der restlichen Gruppe stürzte sich Krallenherz auf die Lichtung und griff auch schongleich die erste Katze an. Sie schlug ihre langen und scharfen Krallen in den Rücken der graue Kätzin, die schmerhaft aufschrie. Nur in einem Herzschlag befanden sich alle Katzen auf der Lichtung und kämpften gegeneinander. Die graue Kätzin unter Krallenherz, schüttelte sie schnell ab und sah sie erschrocken an.,, Muschelherz….wieso!“ stellte die graue Kätzin schließlich fest worauf die frühere Muschelherz anfing zu fauchen:,, Ich heiß schon lange nicht mehr Muschelherz, Tropfenklang! Von nun an lautet mein Name Krallenherz!“ Mit diesen Worten stürzte sie sich erneut auf Tropfenklang und zerkratze ihren Rücken uns biss ihr fest in den Hals.,, Wieso..tust du das?“ brauchte Tropfenklang mit krächzender Stimme noch hervor, bevor ein lautes knacken ertönt und die graue Kätzin erschlafft. Krallenherz ließ sie daraufhin fallen und guckt auf ihren leblosen Körper herab.,, Wieso fragst du?“ fragte sie mit einer finsteren Stimme die tote Kätzin und faucht wütend:,, weil Maispelz mir alles genommen hat was mir wichtig war und jetzt wird sie dafür bezahlen!“ Sie ging von Tropfenklang fort und sah sich nach ihrem nächsten Opfer um. Bevor sie das jedoch machen konnte, wurde sie von einer hellen Kätzin angegriffen die wütend fauchte:,, Du hast Tropfenklang getötet, dafür wirst du bezahlen!“ Schmerzen durchzogen Krallenherz an ihrer rechten Flanke und sie wendet sich zu der hellen Kätzin hin und lacht höhnisch:,, Wie ich sehe bist du aus der Kinderstube draußen und wieder eine Kriegerin, Lotusblüte!“,, Ganz recht und ich werde alles tun um den Clan zu beschützen!“ Konterte die helle Kätzin worauf sie auf Krallenherz´s Rücken sprang und in ihre Schulter biss. Mit Leichtigkeit zerrte Krallenherz sie von sich runter und bohrte ihre Krallen in den weißen Bauch von Lotusblüte. Sie jaulte schmerzhaft und verpasste ihr einen heftigen Krallenhiebdurchs Gesicht. Krallenherz zuckte kurz zurück und knurrte wütend. Sie packte die helle Kätzin am Genick und schleuderte sie gegen einen Baum, worauf sie bewegungslos liegen blieb. Ein trauriges Jaulen ertönte hinter ihr und sie drehte sich zu dem kleinen grauen Kater, der wie erstarrt auf dem regungslosen Körper seiner Mutter blickt. Er fasste sich schnell und rannte auf Krallenherz zu, was jedoch ein großer Fehler war. Als der graue Kater sie anspringen wollte, machte sie nur einen Schlag mit der Pfote und schnitt ihn direkt die Kehle auf. Mäusehirniger, kleiner Schüler! Als eine Kastanienbraune Kätzin, mit einer kleinen, dunkelbraunen Fellkugel im Maul, aus der zerstörten Kinderstube trat und mit einem nicken zu ihr das Lager verließ, ruf sie den BlitzClan zum Rückzug an. Darauf verließ eine Katze nach dem anderen das HeideClan Lager und es wurde still…..

    4
    Maispelz´s Sich:

    Sie sind weg. Alle. Verzweiflung packte sie am ganzen Körper und ließen die sandfarbene Königin zittern. Wie konnte das passieren? Wie konnte sie zulassen, dass diese herzlosen Streuner ihre Jungen mitnahmen? Warum hatte sie sich nicht stärker gewehrt? Sie hätte die Jungen bestimmt retten können! Sie fühlte sich taub und leer an und bemerkte die mitleidigen Blicke der anderen Königinnen nicht. Traurig rollte sie sich in ihrem Nest zu einer Kugel zusammen. Im gemeinsamen Nest. Dort, wo sie jetzt sicher mit ihren Jungen liegen sollte! Sie schluchzte leise und ihr Körper zitterte vor Trauer. Das Moos roch immer noch nach den Jungen und es kam ihr so vor als wären sie nie verschleppt worden. Aber sie spürte sie nicht, fühlte nicht ihre warmen, winzigen Körper an ihrem Bauch. Sie waren dich noch so klein! Es war alles still um sie herum. Niemand schrie, keiner redete. Es war einfach still...und einsam. "Maispelz?" Sie erkannte die Stimme sofort, sie würde sie überall erkennen. Erschöpft und verzweifelt hob sie den Kopf. Aschenglut stand im Eingang zur Kinderstube und schaute sorgenvoll zu seiner Gefährtin. Sein Blick wanderte von ihr, zu dem Nest und durch den ganzen Bau. Entsetzen spiegelte sich in seinen Augen wieder. Langsam stolperte er auf sie zu, kurz vor ihr blieb er abrupt stehen. "Was ist passiert?" Maispelz' Magen verkrampfte sich und sie hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Sie würde sicherlich kein Wort herausbekommen! Ohne sie aus den Augen zu lassen setze ihr der graue Kater sich neben sie. "Maispelz...was ist passiert?"" Er schmiegte sich leicht an sie und sie spürte seine Wärme, die sie langsam beruhigte. Maispelz schloss verzweifelt die Augen, dann brach alles in ihr zusammen.
    "Sie sind weg! Alle, sie haben sie weggenommen! Aschenglut, sie haben unsere Jungen gestohlen und ich könnte nichts dagegen tun!" Aschengluts Haltung änderte sich von einem Moment auf den anderen. Sein Körper spannte sich an und in seinen Augen loderte kalter Hass. Maispelz zuckte zusammen, so hatte kannte sie ihn gar nicht! Es war, als ob jemand einen Schalter umgelegt hatte. Seine Augen schienen sie zu fixieren und seine Worte waren eher ein lautes Knurren. "Wer? Wer hat das getan?" Sie zitterte und senkte den Blick zu Boden, Tränen liefen ihr nun unkontrolliert über das Gesicht. "Ich...ich weiß es nicht, ich konnte sie nicht erkennen!" Aschengluts Blick verfinsterte sich, dann sprang er blitzschnell auf die Pfoten und mustere sie aus seinen hellblauen Augen. "Ich bringe sie zurück! Ich werde nicht zulassen, dass sie ihnen etwas antun!" Maispelz fühlte Hoffnung in sich aufsteigen und hob den Kopf. Langsam stand sie auf und erwiderte seinen Blick. "Ich komme mit!" Energisch schüttelte Aschenglut den Kopf. "Das ist zu gefährlich! Ich will nicht noch jemanden verlieren!" "Ich komme mit, und Du wirst mich nicht aufhalten können!" Der graue Kater zögerte kurz, dann neigte er dann Kopf. "Na gut, aber Pass auf dich auf!" Mit diesen Worten drehe er sich um und rannte aus dem Lager in den Wald hinein. Die braunen Augen immer auf Aschenglut gerichtet folgte sie ihm so schnell sie konnte. Pinienjunges, Kornjunges, Rauchjunges und Rankenjunges, wir kommen!

    5
    Rankenjunge´s Sicht:

    Langsam wachte Rankenjunges auf. Wo bin ich? Es war alles so fremd hier, so kalt und einsam. Halb erleichtert und halb entsetz hörte er die zögerliche Stimme von Rauchjunges, seiner Schwester: "hier ist es so schön warm..." "Aber das ist nicht unser Zuhause", erwiderte eine andere Stimme. Sie kam von seinem Bruder, Pinienjunges und klang viel fester und entschlossener. Rankenjunges erblickte im Dämmerlicht die graue Gestalt von Rauchjunges. Seine Schwester lag im Moosnest und sah ziemlich... nun ja ziemlich glücklich aus. Davor stand Pinienjunges. Sein Bruder hatte das Fell gesträubt und schaute sich verächtlich um. "Sie haben uns aber noch nichts getan", konterte Rauchjunges. Rankenjunges ging zu seinen Geschwistern. "Darum geht es nicht, Rauchjunges", versuchte er ihr zu erklären. "Das ist ein feindlicher Clan! Sie könnten uns jeder Zeit etwas tun. Wir müssen zurück...nur wie?" Rauchjunges sah nicht so aus, als ob sie ihre Meinung ändern würde. "Aber ich habe zu viel Angst...ich fühle mich hier sicher..." Ein leises Geräusch zerbrach die stille. Sehr leise, nur in der Stille laut. Zum ersten Mal erkannte Rankenjunges, dass sie nicht alleine hier waren. Eine Königin säugte drei kleine Junge, die kaum jünger als Rankenjunges und seine Geschwister waren. Eines bewegte sich, ein orangen-getigerter Kater mit gelben Augen. Es kam zu ihnen geschlichen und fragte: "wollt ihr spielen?" "klar!", miaute Rauchjunges sofort. Rankenjunges schaute seinen Bruder zweifelnd an, sagte aber nichts. Kornjunges, seine zweite Schwester, sträubte ihr Schildpattfarbenes Fell und versteckte sich ängstlich hinter Pinienjunges. Pinienjunges fauchte darauf den fremden Kater an: "Bleib bloß weg von uns, du Flohpelz!" Pinienjunges bedeutete mit dem Schweif seinen Geschwistern, ihm aus der Kinderstube zu folgen. Rankenjunges und Kornjunges, kamen wortlos nach, nur Rauchjunges schien nicht mal darüber nachzudenken, sich zu bewegen. Vor der Kinderstube war es noch kälter und unangenehmer. Ein Gestank stieg Rankenjunges in die Nase. Eindeutig Blitzclan! Eine Kastanienbraune Kätzin starrte die drei Jungen an, als ob sie vom Himmel gefallen wären. "Was glotzt du so?", fauchte Pinienjunges die Kätzin an. Rankenjunges fragte sich, woher sein Bruder diesen Mut nahm. Die Blitzclan Katze war mindestens dreimal so groß wie er. "Sei nicht so frech, sonst kannst du ganz schön Ärger bekommen!", erwiderte sie wütend. Pinienjunges bleckte die Zähne. "Ach ja?" Die Kätzin fauchte und hätte ihm fast ihre Krallen über die Nase gezogen, aber da stellte sich Rankenjunges entschlossen vor seinen Bruder. "Lass ihn in Ruhe!", fauchte er die Katzen etwas unsicher an. Die Kätzin machte gerade den Mund auf, um etwas zu erwidern, da spitzte Pinienjunges die Ohren, Kampfgeräusche kamen von draußen. "Das sind doch...", miaute er ungläubig. Rankenjunges Verstand ihn sofort: es waren Aschenglut und Maispelz, unsere Eltern, sie kommen um uns zu retten. Als Rauchjunges aus der Kinderstube trat ertönte ein lautes jaulen von außerhalb. Sie rannte schnell zu ihren Geschwistern.,, Was war das?“ fragte sie ängstlich und schaute in Richtung Lagerausgang.,, Das sind Maispelz und Aschenglut, sie kommen um uns zu holen!“ sprach Rankenjunges mit fester und sicherer Stimme. Pinienjunges stupste die verängstigte graue Kätzin an.,, Los, wir müssen hier raus und zu ihnen!“ "Rauchjunges!" Rankenjunges starrte sie entsetzt an. Die graue Kätzin bewegte sich kein bisschen. Die Augen vor Angst weit aufgerissen saß sie starr mitten im Lager des BlitzClans und zuckte verängstigt mit den Ohren. "Ich...ich kann nicht!" Rankenjunges verstand nicht. Sie mussten jetzt gehen! Das war ihre einzige Chance von hier zu entkommen! Angst packte ihn sowie ein eiskalter Wind der durch sein Fell fuhr und ließ ihn erzittern. Hilflos spähte er zu seinem Bruder hinüber, der mit gesträubtem Fell neben ihm stand. Wenn Rauchjunges sich jetzt nicht beeilte, würde ein Streuner sie entdecke und dann wäre alles aus! " Komm schon! Wir müssen jetzt zu ihnen! Rauchjunges, komm!" Das verzweifelte Jaulen seines Bruders wurde von dem lauten Kampfgeschrei fast verschluckt und Panik stieg in ihm auf. Sie hatten nicht genug Zeit! Rankenjunges hörte zuerst ein wütendes Knurren, dann sprang ein großer, cremefarbener Kater mit verfilztem Fell hinter Rauchjunges und packte sie am Nacken bevor sie reagieren konnten. Erschrocken sprang Pinienjunges zurück und starrte den Kater fauchend an. "Lass sie in Ruhe!" Neuer Mut durströmte ihn und er stürmte los um den gehässig knurrenden Kater anzugreifen. In diesem Moment drehte der Streuner sich mit einem verachtenden Fauchen um und lief mit Rauchjunges im Maul zur Kinderstube. "Rauchjunges, Nein!" Rankenjunges sprintete los, den winzigen grauen Körper seiner Schwester, die erschrocken aufjaulte, stets im Blick. Plötzlich wurde er am Nacken nach oben gerissen. Vor Schreck jaulend schlug er wild um sich doch die unbekannte Katze hielt ihn fest im Maul und fauchte genervt. "Halt Still, ich bin hier in sich zu retten!" Silberschatten! Erleichtert strömte durch Rankenjunges und beruhigte ihn langsam. Jetzt wird alles wieder gut, jetzt wurden sie gerettet! Doch seine Erleichterung hielt nicht lange an, denn in diesem Moment sah er wie Rauchjunges panisch vor Angst versuchte sich zu wehren, als der stärkere Kater sie in die Kinderstube schleuderte und drohend auf sie zu schlich. "Wir können Rauchjunges nicht zurücklassen!" Entsetzt versuchte er sich wieder aus Silberschattens Zähnen zu befreien, doch sie ließ sich nicht beirren und rannte los, in den Wald hinein, Rauchjunges weit hinter ihnen lassend. "Ganz ruhig, ich hole sie gleich!", fauchte sie und preschte den Dornensträuchern ausweichend durch das Dickicht. Verzweifelt blickte Rankenjunges zurück doch das Lager des BlitzClans lag schon weit zurück und nur lautes Jaulen und Kreischen ließen erkennen, dass der Kampf noch nicht vorbei war. "Rauchjunges..." Sein gekrächztes Flüstern, das der Wind weit weg durch die Luft trug, war fast gar nicht zu hören. Es tut mir leid, Rauchjunges, es tut mir leid... Erschöpft ließ er den Kopf hängen in dran sich den flüsternden Wind hin. Es tut mir leid...

    6
    Funkenstern´s Sicht:
    Funkenstern keuchte. Blut lief von ihrer Kehle herunter und färbte ihr Fell. Blaue Augen starrte hämisch zu ihr hinunter und ein Grinsen stahl sich auf Krallenherz Gesicht. "Doch nicht so stark wie alle glauben, nicht wahr?" Der Blick der cremefarbenen Kätzin verdüsterte sich und sie drückte ihre Krallen nur noch fester an Funkensterns Kehle. Sterne funkelten vor ihren Augen und ein schwarzer Schleier hing über allem. Nicht mehr lange und es wäre alles ruhig. Verzweiflung packte sie. Der BlitzClan war stark geworden, zu stark. Und jetzt war sie hier, Krallenherz hilflos unterlegen. Wie konnte es so weit kommen? Warum hatte sie es nicht verhindern können? "Du hast keine Chance gegen mich, Funkenstern, also gib auf!" Krallenherz Stimme war nicht mehr als ein leises, bedrohliches Knurren. Ihr Gesicht war nun ganz nah zu ihrem und ihre stechend blauen Augen funkelten voller Hass. Erschöpft hob die feuerrote Kätzin ihre Pfoten in dem Versuch, ihre Gegnerin von ihr wegzustoßen aber sie hatte nicht mehr genug Kraft. Ihre Muskeln verkrampften sich und ihr Kopf dröhnte. Ein dunkler Schleier legte sich über sie, das Geschrei um sie herum klang nur noch dumpf und leise und ein Gefühl der Taubheit stellte sich ein. Kein Schmerz, keine Angst, nichts. Einfach nur Stille. "Deine Zeit ist abgelaufen!" Sie hörte die Worte kaum noch, nur ein Wispern, das im Wind davongetragen wurde. Ein starker Sog zog an ihr, schien sie aus ihrem Körper, ihrer toten Hülle zu reißen und eine bleierne Dunkelheit hüllte sie ein. Krampfhaft schloss sie die Augen und ließ sich durch den Strom treiben, der sie nun wie Wellen sanft durchs Nichts trug. Nach einer Zeit hob sie vorsichtig den Kopf und blickte sich um. Grüne Augen trafen auf graue. "Funkenstern!" Es war Dämmerpfote. Entsetzt sprang er auf und starrte zu ihr hinüber. Was machte Dämmerpfote hier? War er etwa... Funkenstern wagte es nicht weiter darüber nachzudenken. Vielleicht war er auch einfach nur hier um mit dem SternenClan zu reden, er war ja schließlich Heilerschüler! Doch sie musste es wissen. Mit angelegten Ohren sah sie zu ihm, doch sie bekam kein Wort heraus. Ihr Mund war wie ausgetrocknet und ihr Hals schmerzte. Dämmerpfote trat unsicher von einer Pfote auf die andere. "Ich bin an den Folgen von Kampf gestorben...gerade eben..." Funkenstern senkte den Blick, wusste nicht was sie sagen sollte. Sie hatten schon so viele Katzen verloren und jetzt auch noch Dämmerpfote? Der Junge Kater riss sie aus ihren Gedanken. "Kannst du Roggenblüte sagen, dass ich ihr dankbar bin? Für alles?" Funkenstern hob den Kopf, dann nickte sie ernst. "Ich werde es ihr sagen, versprochen!" In diesem Moment spürte sie erneut Wind aufkommen, die unheimliche Kraft zog wieder an ihr und brachte sie zurück in ihren Körper. Es war wie ein Schlag gegen den Kopf, dann lag sie wieder auf dem feuchten, laubbedeckten Boden. Um sie herum schrien Katzen und der metallene Geruch von Blut lag in der Luft. Sie kämpften also immer noch! Mühsam stemmte Funkenstern sich auf die Pfoten, die fast zitternd nachgaben und ließ den Blick über die Lichtung gleiten. Überall lagen Verletzte HeideClankatzen oder wurden von mehreren Streunern gleichzeitig angegriffen. Sie waren in der Unterzahl. Es gab keine andere Chance, sie mussten jetzt fliehen! "Rückzug!" Ihr Halt schmerzte und ein heftiger Schmerz zuckte durch ihren Kopf, dennoch jaulte sie so laut sie konnte. Fast sofort verstummten die Kampfgeräusche und wurden durch Jubelrufe der BlitzClankatzen ersetzt. Zitternd schaue sie sich um, wartete bis alle Katzen sich um sie versammelt hatten, dann lief sie los, die Taubheit immer noch in ihren Pfoten spürend. Kurz vor dem Waldrand blickte sie noch einmal über die Schulter zurück nach hinten und ihr Fell sträubte sich. Krallenherz stand zwischen all ihren Katzen, die Zähne gefletscht und mit einem hämischen Grinsen beobachtete sie jede von Funkensterns Bewegungen genau. Mit einem dumpfen Gefühl fielen der roten Kätzin wieder Krallenherz' Worte ein. Deine Zeit ist abgelaufen...

    7
    -FOLGT-

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1519832559
Die Geschichten vom HeidenClan
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2018-02-28
406A
Warrior Cats

Kommentare (9)

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Silberfeder ( von: Silberfeder 2)
vor 128 Tagen
😃😃😃😃😃😃😃😃
(Voll schönn!!)
Zimti (13686)
vor 132 Tagen
Sorry dass es so lange dauert aber bin gerade ein bisschen im Schulstress^^
'Efeusee' ( von: 'Efeusee')
vor 136 Tagen
Super!!!! Gefällt mir echt gut...
Muschelherz (30205)
vor 136 Tagen
(Echt super die Teile liebe dieses Rpg mit den ganzen Geschichten🙌🍭❤)
Sprenkelwind ( von: Sprenkelwind)
vor 137 Tagen
Vielen dank 😄😍💕
Zimti, alles klar ich freue mich schon auf den Teil 😊
Smaragt, natüelich kannst du das 😀
Smaragdsternenbahn (72154)
vor 144 Tagen
Ich möchte gerne etwas aus der sicht einer Kätzin machen, die ich am Freitag im Heidenclan erstelle^^

Ist das Ok?
Zimtischaf xD (40603)
vor 145 Tagen
Deine Teile der Ff sind auch richtig gut😍😍 ich glaube den nächsten Part mache ich aus Dorns Sicht^^
Windfeuer ( von: Windfeuer)
vor 145 Tagen
Schööönnnn😍😍
Smaragdsternenbahn (19461)
vor 145 Tagen
(Das ist super, Sprenkel😊)