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The Maze Runner- Gemeinsam durch das Labyrinth Teil 5

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1 Kapitel - 769 Wörter - Erstellt von: Maze_runner.girl - Aktualisiert am: 2018-03-03 - Entwickelt am: - 372 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Die Versöhnung. Natürlich war das Glück mal wieder nicht auf meiner Seite und ich erschrak fürchterlich, als ich Newt auf seinem Bett sitzen sah. Warum hatte ich mich überhaupt erschrocken? Schließlich war es sein Zimmer und er durfte sich darin aufhalten wann er mochte. Andererseits hatte ich mich schon sehr daran gewöhnt hier zu schlafen, obwohl ich noch nicht alt zu lang hier war. Ich ging über die Schwelle und setzte mich direkt neben die Tür. Newt schaute mich an und sagte eine ganze Weile nichts. Weil ich diese Stille nicht länger aushielt brach ich das Schweigen.,, Es tut mir leid.“. Er sah zu Boden. Hatte ich was Falsches gesagt. Obwohl, was konnte an einer Entschuldigung denn bitte falsch sein? Eigentlich wollte ich mich gar nicht entschuldigen, aber ich wollte auch nicht länger Newt meiden müssen und hatte dann letztendlich meinen Stolz runtergeschluckt. Ich war bereit aufzustehen und zu gehen, da hob Newt seinen Kopf an und ich sah in seine Augen. Ich konnte den Ausdruck nicht ganz deuten, aber ich vermutete mal es war eine Mischung zwischen Verzweiflung, Hoffnung und nun ja...wie soll ich sagen so eine Art Liebe! Gott der Kerl war aber auch echt schwer zu durchschauen! Oder ging es dabei nur mir so? Ich bin immer noch verwirrt von den Worten, die Thomas zu mir im Traum gesagt hat. Dass Newt sich angeblich für mich geopfert hätte, weil er mich ja lieben würde. Newt antwortete endlich und riss mich somit aus meinen Gedanken.,, Mir tut es Leid. Ich hätte dir keine Vorwürfe machen sollen. Es ist nur so. Ich bin auch ziemlich verwirrt. Jeden Monat kommen hier Jungs hoch und auf einmal ist es ein Mädchen. Nicht mal ein paar Tage später taucht dann ein Junge auf, der angeblich ihr Bruder ist und aus irgendeinem Grund habe ich das Gefühl, wie ausgewechselt zu sein.“. Oh, das hatte ich jetzt wirklich nicht erwartet. Versucht er hier gerade mir etwas zu sagen? Ach Quatsch, das bilde ich mir bestimmt alles nur ein.,, Es ist nur so. Seitdem DU hier bist Blair, habe ich immer das Gefühl dich beschützen zu müssen. Als du von Gally angegriffen oder du Minoh gefragt hast wie man Läufer wird.“. Ich schnitt ihm das Wort ab:,, Woher weißt du das mit Minoh? Hast du uns etwa belauscht!“. Ich merkte wie Wut in mir aufstieg. Das konnte doch nicht wahr sein. Der war ja schlimmer als ein Spion. Wusste er denn nicht, dass man fremde Gespräche, die ihn null was angingen nicht belauscht? Andererseits, woher sollte er das auch wissen, wir sitzen hier doch eh drin fest wie die reinsten Kakerlaken. Und wir werden hier ganz sicher niemals raus kommen. Ich sehnte mich danach andere Mädchen kennen zu lernen. Über Sachen zu reden, die nur Mädchen verstanden und auf die auch nur Mädchen eine Antwort hatten. Wie sollte ich denn bitte mit einem Jungen, abgesehen von Thomas über meine,, Beziehung“ mit Newt sprechen. Ich war verzweifelt. Ich hatte oft daran gedacht, wie wohl das Meer aussieht. Und wie das Wasser glitzert, wenn die blutrote Sonne darin unterging. Ich wollte diese kalten Mauern vergessen, die uns umgaben, doch jeden Tag erinnerten sie mich daran, dass ich wohl nie andere Leute als die Lichter kennen lernen würde. Aber ich konnte mich glücklich schätzen überhaupt jemanden zu kennen. Also stand ich auf, ging zu Newt und umarmte ihn. Er war wohl sehr von mir überrumpelt worden, denn er hatte keine Ahnung was er tun sollte und blieb starr in seiner Bewegung. Doch dann hat er verstanden, dass ich ihm nicht länger böse war und schloss seine Arme um mich. Nach einer Weile lösten wir uns aus der Umarmung und lächelten uns an. Da war es wieder. Das kribbelnde Gefühl in meinem Bauch wenn ich sein Lachen hörte. Die Wärme, die mich umgab, wenn er mich berührte. Das Gefühl beschützt und geborgen zu sein. Das war etwas, was mich froh machte, hier auf der Lichtung zu leben.

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