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Rubinrot; Teil 3

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1 Kapitel - 810 Wörter - Erstellt von: Ella G. - Aktualisiert am: 2018-02-25 - Entwickelt am: - 179 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Na ja, um ehrlich zu sein, ich hätte mich vermutlich gefreut. Ich war eher der ängstliche Typ. Ich hatte gern meine Ruhe.
    „Früher oder später ist es so weit“, sagte Lady Arista jeden Tag. „Und dann müssen wir bereit sein“.
    Tatsächlich war es nach dem Mittagessen so weit, im Geschichtsunterricht bei Mr Whitman. Ich war hungrig aus der Cafeteria aufgestanden. Zu allem Überfluss hatte ich nämlich ein schwarzes Haar im Nachtisch - Stachelbeerkompott mit Vanille Pudding - gefunden und war mir nicht sicher gewesen, ob es sich um mein eigenes oder das einer Küchenhilfe gehandelt hatte. So oder so war mir der Appetit vergangen. Mr Whitman gab uns den Geschichtstest zurück, den wir letze Woche geschrieben hatten. „Offenbar habt ihr euch gut vorbereitet. Besonders Charlotte. Ein A plus für dich“. Charlotte strich sich eine Ihre glänzenden roten Haarsträhne aus dem Gesicht und sagte“Oh“, Als ob das Ergebnis eine Überraschung für sie sei. Dabei hatte sie immer und überall die besten Noten. Aber Leslie und ich konnten diesmal auch zufrieden sein. Wir hatten beide ein A minus, obwohl unsere “gute Vorbereitung“ Darin bestanden hatte, uns die Elisabeth – Filme mit Cate Blanchett auf DVD anzuschauen und dazu Chips und Eis zu futtern. Allerdings hatten wir im Unterricht immer gut aufgepasst, was in anderen Fächern leider weniger der Fall war. Mr Whitmans Unterricht war einfach so interessant, dass man Gar nicht anders konnte, als zuzuhören. Mr Whitman selber war auch interessant. Die meisten Mädchen waren heimlich oder auch unheimlich in ihn verliebt. Und Miss counter, unsere Erdkunde Lehrerin, ebenfalls. Sie wurde jedes mal knallrot, Wenn Mr Whitman an ihr vorbeiging. Er sah aber auch verboten gut aus, da waren sich alle einig. Außer Leslie. Sie fand, Mr Whitman sähe aus wie ein Eichhörnchen aus einem Trickfilm. „Immer wenn er mich mit seinen großen braunen Augen ansieht, will ich ihm Nüsse geben“, sagte sie. Sie ging sogar so weit, die aufdringlichen Eichhörnchen im Park nicht mehr Eichhörnchen zu nennen, sondern nur noch „Mr Whitmans“. Dummerweise war das irgendwie ansteckend und mittlerweile sagte ich auch immer: „Ach guck doch mal da, ein dickes, kleines Mr Whitman, wie süss“, wenn ein Eichhörnchen näher hüpfte. Wegen dieser Eichhörnchen Sache waren Leslie und ich sicher die einzigen Mädchen in der Klasse, die nicht für Mr Whitman schwärmten. Ich versuchte es immer wieder mal (schon weil die Jungen in unserer Klasse irgendwie alle total kindisch waren), Aber es half nichts, der Vergleich zu einem Eichhörnchen hatte sich unwiderruflich in meinem Gehirn eingenistet. Und niemand hatte romantische Gefühle für ein Eichhörnchen! Cynthia hatte das Gerücht in die Welt gesetzt, Mr Whitman habe neben dem Studium als Model gearbeitet. Als Beweis hatte sie eine Reklame- Seite aus einem Hochglanzmagazin ausgeschnittenen, in dem ein Mann, der Mr Whitman nicht unähnlich sah, sich mit einem Duschgel eingeseift. Außer Cynthia glaubte allerdings niemand, dass Mr Whitman der Duschgel - Mann sei. Der hatte nämlich ein Grübchen im Kinn und Mr Whitman nicht. Die Jungen aus unserer Klasse fanden Mr Whitman nicht so toll. Vor allem Gordon Gelderman konnte ihn nicht ausstehen. Bevor Mr Whitman an unserer Schule gekommen war, waren die Mädchen aus unserer Klasse nämlich alle in Gordon verliebt gewesen. Ich auch, ich leider zugeben muss, aber da war ich elf Jahre alt gewesen und Gordon irgendwie noch ganz niedlich. Jetzt, mit 16, war nur noch doof. Und seit zwei Jahren in einer Art Dauer Stimmbruch. Leider hielt Ihnen das nicht davon ab, ständig blödes Zeug zu reden. Er regte sich schrecklich über sein F im Geschichtstest auf. „ Das ist diskriminierend, Mr Whitman. Ich habe mindestens ein B verdient. Nur weil ich ein Junge bin, können Sie mir keine schlechte Note geben“.
    Mr Whitman nahm Gordon den Test wieder aus der Hand und blätterte eine Seite um. „ Elisabeth die erste. war so krass hässlich, dass sie keinen Mann ab bekam. Sie wurde deshalb von allen die hässliche Jungfrau genannt“, las er vor.
    Die Klasse kicherte. „Ja und? Stimmt doch“, verteidigte sich Gordon. „Hey, die Glubsch Augen, der verkniffenen Mund und voll die bescheuerte Frisur.“


    Tja, leider wurde ich schon wieder nicht ganz fertig mit dem ersten Kapitel, hoffe aber ihr Freut euch trotzdem!
    Ella G. ❤️

Kommentare (4)

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Brownie (33347)
vor 55 Tagen
Die Geschichte ist allerdings seeeeehr stark ausbaufähig. Man hat das Gefühl, du hättest einfach was hingeschmiert.
Brownie (33347)
vor 55 Tagen
@emmilia
Das war ein ziemlich unnötiger Kommentar. Jeder hat andere Vorlieben und Geschmäcker und diese Vielseitigkeit ist sehr schön. Du solltest Menschen mit anderen Interessen als du einfach bei den lassen, was sie mögen. Doch zwingt keiner die Geschichte zwischen Gwendolyn und Gideon schön zu finden, aber vor allem bei so kleinen Dingen wäre es doch schön, wenn es einfach respektiert würde, dass man etwas mag oder eben nicht mag. Würdest du dir doch auch wünschen.
Liliane (36527)
vor 86 Tagen
Häää das ist doch einfach alles vom Buch abgeschrieben also das erste Kapitel zumindest
emmilia (56485)
vor 175 Tagen
tolle fanfiktion ich habe sie mir zwar nicht durch gelesen aber egal mache ich noch irgendwan falls ich mir überlege ein fan davon zu sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!ICH BIN NÄMLICH KEINER OK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!NUR MAL SO ZUR INFORMATION!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!