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Götter Römer?

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4 Kapitel - 3.385 Wörter - Erstellt von: Erdbeersaft3000 - Aktualisiert am: 2018-02-25 - Entwickelt am: - 146 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In dieser Geschichte geht es um Kinder, deren Eltern sie zu mächtigen Wesen gemacht haben, allen voran Aeon. Okay, also, ich habe eine alte Geschichte gefunden, die ich mit 13 angefangen habe. Ich habe aber keinen Titel dazu, und ich finde sie nicht sonderlich gelungen. Aber was haltet ihr davon? Sie ist nicht fertig, nicht einmal ansatzweise, aber ich würde gerne wissen, was ihr bis jetzt davon haltet!

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Kapitel 1: Trompeten


Es war ein September, als sie kamen. Genauer gesagt, der dritte September.
Das weiß ich so genau, weil an dem Tag Ikaros, mein Bruder, Geburtstag hatte.
Ich bin beim ersten Sonnenstrahl aufgestanden, um mir Mehl aus einem
unserer Fässer auf dem Dachboden zu holen. Ich wache immer bei dem geringsten
Licht auf, deshalb hatte ich eigentlich einen Fensterschutz. Ein Brett, das man ganz
leicht vor das Fenster schieben konnte, wenn man so ist wie ich. An diesem Tag hatte
ich, wie an jedem Geburtstag, den Fensterschutz weggelassen.
Ich zog mir etwas über mein Nachthemd und ging aus meinem Zimmer.
Wir hatten ein sehr schönes Haus. Alles war aus Holz, die Wände, der Boden und die
Möbel. Nicht jeder hat das Glück, in einer einigermaßen reichen Familie
aufzuwachsen!
Unser Haus lag direkt an der Straße, und wenn ich Lust hatte, sah ich aus dem
Fenster, wie die Kutschen vorbei fuhren und Abdrücke in der Straße hinterließen.
Viele, die zum ersten mal an unserem Haus vorbei liefen oder fuhren, bleiben stehen
und betrachten es entweder erführtig oder neidisch. Das ist auch kein Wunder,
unser Haus hatte drei Stockwerke, einen Keller und hinter dem Haus hatten wir noch
einen Bauernhof mit Pferden, Kühen, Schafen, Schweinen und Gänsen. Das war natürlich
ein recht schöner Anblick. Aber das war nicht zu vergleichen mit dem inneren des
Hauses. Es war vollgestopft mit allem möglichem Krimskrams. Außerdem hatte
jeder sein eigenes Zimmer, und auf unserem Dachboden und im Keller standen
jede Menge Vorräte. Also, bevor ich in meinem Redeschwall versank, sagte
ich, das ich Mehl vom Dachboden holen wollte. Ich wollte einen Kuchen für
Ikaros backen. Ich ging aus meinem Zimmer, die knarzende Treppe hinauf zum
Dachboden. Als ich gerade das Mehlfass öffnen wollte, hörte ich plötzlich Trompeten.
Ich ging zu einem kleinen Milchglasfenster, das Blick auf die Straße hatte und öffnete es.
Ich sah aus dem kleinen Fenster auf die Straßen. Sie waren schlammig, weil
es regnete und die Straße nur aus Erde bestand, da geeterte Straßen recht teuer
waren. Die sonst nur von Kutschen befahrene Straße lag heute nicht so still und
friedlich da wie sonst immer. Viele Leute gingen aus
ihren Häusern, um zu sehen, was diesen Lärm veranstaltete. Es waren königliche
Wachen! Außerdem noch ein paar Trommler und Trompetenspieler und eine
königlichen Trage! Ich wollte gerade die Treppe hinunter rennen, um zu sehen,
welchen Adel es in unser kleines Dörfchen verschlagen hatte, als sich mir Platos
in den Weg stellte. Platos ist mein Ziehvater. Er und Thalia nahmen mich auf, als ich noch
sehr klein war. Sie sagten mir oft, das ich in einem kleinen Korb neben der Straße lag, mit
einem Brief an den,, glücklichen Finder". In dem Brief stand, das ich Aeon heiße und
das ich die Tochter von Poseideon wäre! Ich weiß, verrückt!
Aber erkläre euch kurz, warum ich ihnen trotzdem glaube. Ich kann
unter Wasser atmen und bin im Wasser so schnell und wendig wie ein Fisch! Aber das
beste ist, das ich mich in einen Wolf verwandeln kann! Ikaros ist
auch nicht mein richtiger Bruder, aber es war so,
als wären sie meine richtige Familie. Platos und Thalia brachten mir bei, wie man
sich zu verhalten hatte und nicht auffällt, und Ikaros brachte mir bei, wie man mit
dem Bogen und mit dem Dolch umgeht. Das Schwertkämpfen hatte ich nach kurzer
Zeit wieder aufgegeben. Aber im Faustkampf machte ich große Fortschritte.
Na ja, Platos jedenfalls sagte,, Du darfst nicht nach draußen, es ist zu gefährlich!"
Ich erwiderte,, Oh ja, aber keine Angst, ich passe auf, das mich keine Wache beißt!"
Das sollte eigentlich witzig sein, aber das fand Platos wohl nicht, den er sah mich
böse an und fauchte:,, Ich habe keine Zeit für dumme Scherze!" Als er sah, wie
erschrocken ich war, entspannte sich sein Gesicht wieder, und er er fuhr fort.,,
Aeon, hör mir bitte zu, du bist in Lebensgefahr! Siehst du die Trage?" Ich sah
noch einmal aus dem Fenster. Inzwischen war die,, Parade'' schon fast vor unserem
Haus angekommen, und ich hatte einen guten Blick auf alles. Die Trage war aus
Holz, das in Goldfarben gestrichen war. Außerdem hatte sie rote Samtvorhänge,
die wunderschön in der aufgehenden Sonne glänzten. Ich nickte und sah wieder zu
Platos.,, In ihr sitzt Diana, einer der mächtigsten Personen in ganz Rom! Sie
hat mitbekommen, das in unserem Dorf solche Kinder wie.. du leben! Dann hat
sie sich in ihre Trage gesetzt und ist direkt zu uns nach Argos gekommen." Während
er geredet hatte, war er die Treppe ins Erdgeschoss gelaufen. Ich folgte ihm. Unten
wartete Thalia. Ich sah, das unser Wohnzimmer auf einmal unordentlich war. Das
war, als ich vorher auf den Dachboden gegangen bin, noch nicht. Also musste
Thalia das alles mit großer Eile zusammen geräumt haben. Das war seltsam, aber
da wurde mir etwas klar...:,, Hast du gerade... KINDER gesagt?" Thalia
zuckte zusammen, und Platos biss sich auf die Lippen. Ich hatte schon immer einen
Verdacht, und jetzt war er bestätigt: Ich war nicht die einzige! Nach ungefähr einer
halben Minute brach Thalia das schweigen zögernd:,, So viel wir wissen, gibt es noch
zwei andere..." An der Stelle brach sie ab. Platos gab sich einen Ruck und fuhr für
sie fort:,, Diana sucht jedenfalls nach drei Kindern, und eins davon bist
du!",, Verstehst du, Aeon, sie wird dich dazu zwingen, in ihrer Armee zu kämpfen!"

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