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One Piece - Mit Hass und Schwert Teil 7

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1 Kapitel - 4.050 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2018-02-23 - Entwickelt am: - 159 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Mina atmete noch einmal tief durch, bevor sie damit begann der ganzen Strohhut Bande ihre Vergangenheit zu offenbaren. „Ich bin auf einer Insel im East Blue geboren worden, welche dicht am Calm Belt liegt. Die Insel war bekannt dafür drei mächtige Teufelsfrüchte zu besitzen. Es dürfte ja kein Geheimnis sein das sie demjenigen der sie isst, besondere Fähigkeiten geben. Aber es ist so, wenn diese Person stirbt, taucht die Frucht wieder auf. Die meisten erscheinen wieder irgendwo auf der Grandline, aber diese drei tauchen immer wieder auf dieser Insel, genau an dem selben Platz, auf.


    Vor vielen Jahren fing es dann an, das die Insel immer häufiger überfallen und dabei fast komplett zerstört wurde. Deswegen haben auch die drei besten Kämpfer die Teufelsfrüchte gegessen, um damit die Insel zu verteidigen. Wodurch eine lange Zeit des Friedens herrschte und als diese Kämpfer starben, beschloss man die Kinder, welche noch am selben Tag geboren wurden, wie auch die Frucht erneut auftauchte, zu den neuen Beschützern der Insel, zu machen.
    Diese Kinder sollten die Teufelskräfte erhalten und so schnell wie möglich lernen sie zu beherrschen. Natürlich war es für die Familien immer eine Ehre das ihrem Kind so viel Macht und eine so große Aufgabe zu Teil wurde. Doch wo es Macht gibt, herrscht auch immer Neid und eines Tages wurde diese Ehre und Macht meiner Familie zu Teil.


    In der Nacht als ich zur Welt kam, verstarb auch einer der Krieger. Natürlich war meine Familie überglücklich. Ich war nun dazu bestimmt eine mächtige Teufelsfrucht zu essen, oder ob es einfach die Tatsache war das sie ein Kind bekommen hatten welche meine Eltern so freudig stimmte? Es war vielmehr beides denke ich. Da meine Eltern nicht sehr viel besaßen, bekamen sie so die Möglichkeit ein besseres Leben aufzubauen und das hatten wir auch. Ich war wirklich glücklich, selbst als die Eltern der übrigen Kinder diese so beeinflusst hatten, das sie mich mieden und verachteten, war es mir egal. Ich hatte meine Eltern, mehr brauchte ich bis dahin nicht und so vergingen sechs friedliche Jahre, in denen ich allerdings nur langsam lernte meine Kräfte einzusetzen. Meine Eltern sagten mir immer das ich mir damit Zeit lassen könnte und das ich fürs erste nur Kind zu sein habe.


    Diese Ansicht wurde nur leider von kaum einem anderen geteilt. Das gesamte Dorf in dem wir wohnten war der Meinung das ich nur dazu da wäre diese Insel zu schützen und auf alles andere kein Anrecht hätte.
    Und weil meine Eltern sich weigerten mich härter trainieren zu lassen, wurde ihnen das Leben ganz schön schwer gemacht. Auch wenn sie versuchten es vor mir zu verbergen und sich so gut es eben ging verstellten, merkte ich es. Ich hatte keine Ahnung was ich dagegen hätte tun können. Immerhin war ich ein Kind, weswegen es einfach so weiterging. Bis eines Tages ein riesiges, wunderschön geschmücktes Schiff den Hafen anlief.“


    Mina seufzte noch einmal. Sie versuchte Kraft zu sammeln, bevor sie gleich mit dem schlimmsten Teil anfangen würde. Erschöpft von ihren Verletzungen und vor Hunger ließ sie sich nun auch an der Reling hinabgleiten und setzte sich auf das weiche, mit Gras bewachsene Deck. Grummbel war noch ein weiteres Stück geschrumpft und schob sich nun hinter den Rücken seiner Freundin. Er war im Moment nur noch so groß wie alle übrigen Anwesenden auf diesem Schiff und er merkte natürlich wie erledigt Mina war. Aber auch das sie nicht eher aufhören wollte bevor die Crew die gesamte Geschichte gehört hatte. Inklusive ihm selbst. Dem Drachen hatte sie damals nur ganz kurz davon erzählt und dabei viele Details weggelassen.


    Die Strohhüte hatten sich bisher noch nicht vom Fleck bewegt und auch keiner von ihnen, einen Ton gesagt. Selbst der Kapitän nicht, der aber gespannt auf dem Boden herum zappelte.
    „Als dieses Schiff ankam waren alle sehr aufgeregt. Fast das ganze Dorf hatte sich am Hafen versammelt um die reichen Gäste zu begrüßen. Meine Eltern und auch einige andere Erwachsene konnten bereits aus der Ferne erkennen das es Schiffe der Weltregierung waren, welche sich der Insel näherten. Ich selbst war auch sehr aufgeregt gewesen und wäre am liebsten auch zum Hafen gegangen, doch gerade als ich das Haus verlassen wollte, hielt mich mein Vater zurück. Ich hatte bereits meine Hand an den Türgriff gelegt als ich den eigenartigen ernsten Blick meines Vaters bemerkte.

    `Was ist denn los Papa?` habe ich ihn gefragt als er mich auch schon sanft, aber bestimmt von der Tür weg, und zur Treppe hin zog. `Meine Kleine. Du weist das wir dich sehr lieb haben und ich möchte das du mir jetzt gut zuhörst und genau tust was ich dir sage. Ich möchte das du ganz schnell in dein Zimmer gehst. Versteck dich und egal was du vielleicht hörst, du bleibst oben bis Mama oder ich dich holen. Hast du verstanden? Du brauchst keine Angst zu haben, aber beeil dich.` Als ich meinen Vater so sah konnte ich nichts weiter tun als zu nicken und die Treppe hinauf in mein Zimmer zu laufen. Auch wenn er gelächelt hatte und sagte ich müsse mich nicht fürchten, wusste ich das ich trotzdem allen Grund dazu hatte. Während mein Vater mich noch oben schickte, war meine Mutter dabei gewesen alle meine Sachen, welche im Haus herumlagen, einzusammeln und im Keller zu verstecken.


    Ich hatte gerade die letzte Stufe erreicht als jemand heftig gegen unsere Haustür klopfte und trotz der Warnung meines Vaters, das ich mich in meinem Zimmer verstecken sollte, war ich einfach viel zu neugierig wer wohl vor unserem Haus stand und Einlass forderte. Ehe mein Vater aufmachte sah ich wie er meine Mutter umarmte und auch küsste. Doch irgendwie war es anders gewesen als sonst. Erst viel später wurde mir klar das es ein Abschied war.


    Ich versteckte mich auf dem Treppenabsatz so das ich von unten her nicht zu sehen war, aber selbst den größten Teil mitbekam. Meine Elten machten die Tür auf und sofort kamen zwei Marinesoldaten mit angelegten Gewehren hinein. Sie schauten in alle Zimmer, die sich direkt in der Nähe befanden, bevor ein weiterer Mann in einem komischen Anzug unser Haus betrat. Ich fand es zu diesem Zeitpunkt sehr merkwürdig das er eine Art Helm auf dem Kopf trug.
    Meine Eltern, richtig verängstigt durch die Soldaten, knieten vor diesem Mann nieder und wagten sich nicht mehr zu rühren.


    `Was für eine mickrige Hütte. Aber genau das richtige für solch niedere Wesen wie euch. Wenn ihr nicht etwas hättet was mich sehr interessiert, würde ich mit Sicherheit niemals in ein solches Kuhdorf kommen.` `Es ist uns eine unbeschreibliche Ehre einen der mächtigen Tenryuubito bei uns begrüßen zu dürfen. Aber wenn ihr mir diese Frage gestattet: Was sucht ihr das ihr diesen weiten Weg auf euch genommen habt?` `Wie könnt ihr es wage einen ehrenwerten Himmelsdrachenmenschen ungefragt anzusprechen! Ein solch respektloses Verhalten gehört schwerstens bestraft.` Einer der Soldaten trat meinem Vater in die Seite, so stark das er aufstöhnte. Immer wieder trat er ihn und schlug ihm mit dem Ende seines Gewehrs. Ich hätte am liebsten geschrien das er aufhören soll, doch ich sollte mich ja still verhalten. Meine Mutter rührte sich nicht, auch wenn sie sich stark zusammen reißen musste. Denn das war nicht zu übersehen gewesen. Selbst mein Vater der verprügelt wurde gab keinen Laut mehr von sich.
    Als der Soldat endlich aufhörte kämpfte sich mein Vater wieder in diese Verbeugende Position. Offenbar wagte er es nicht den Mann im Anzug anzusehen.


    `Euer Kind soll eine mächtige Teufelsfrucht gegessen haben, damit wäre es ein wunderbares Objekt für meine Sammlung.´ In dem Moment wurde mir klar das meine Eltern mich beschützen wollten. Sie wussten schon vorher wem dieses Schiff gehörte und aus welchem Grund er hier auf unsere Insel gekommen war.“

    Den Tränen nahe brach Mina´s Stimme ab. Dieser ganze Tag stand ihr nach all den Jahren immer noch so vor Augen, als würde sie ihn erneut durchleben. Sie zog ihre Beine eng an ihren Körper obwohl sie merkte das ihre Verletzung das nicht guthieß.

    „Danach verschwimmt alles wie in Nebel. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details. Meine Mutter sagte glaub ich so was wie das sie nie ein Kind bekommen hätte und das er etwas falsches gehört haben muss. Allerdings glaubten die Männer ihr nicht und sie drohten meinem Vater damit sie zu erschießen, wenn er ihnen nicht sagte wo sie mich finden würden. In diesem Moment verstand ich nicht wieso mein Vater schwieg anstatt meiner Mutter zu helfen. Ich hatte einfach Angst das ihnen etwas geschieht, weshalb ich aus meinem Versteck gekommen war und auf den Soldaten zu gelaufen bin.


    Es war nur noch Geschrei zu hören. Blut spritzte und ich wurde hin und her gerissen bis meine Eltern beide leblos in einem Meer aus Blut lagen. Leider kam ich erst wieder richtig zu Sinnen als sie mich bereits auf ihr Schiff gebracht hatten und ich nur noch am Horizont sehen konnte wie unser Dorf in Flammen aufging.“ Erneut unterbrach Mina ihre Geschichte und versuchte vergeblich den dicken Kloß in ihrem Hals hinunter zu schlucken. Sie schloss ihre Augen und versuchte sich weiterhin zu konzentrieren.

    „Sie brachten mich nach Mary Joa wo sich auch das Hauptquartier der Marine befindet. Es war eine lange Reise welche in einem Käfig endete. Sie legten mir einen Halsreif an, den man normalerweise nur mit einem Schlüssel öffnen konnte.
    Diese Reifen explodierten wenn man versuchte sie gewaltsam zu öffnen oder wenn diese Dreckskerle es wollten. Viele ihrer Sklaven hielten sie einfach in Käfigen und die meisten von ihnen waren seit Jahren dort nicht mehr heraus gekommen, weil sie nur für Vorführungen da sein mussten. Einige andere wurden als Diener gehalten aus denen sie sich einen verabscheuungswürdigen Spaß machten, indem sie sie für Fehler bestraften die nie passiert sind. Im Grunde war alles ein Fehler.


    Man durfte nicht sprechen, handeln oder irgendeine Art der Emotion zeigen, wenn es einem nicht vorher erlaubt wurde. Wenn man sich daran hielt wurde man weitestgehend in Ruhe gelassen, bis wieder ein Fadenscheiniger Grund vorgeschoben wurde um den Sklaven zu foltern und sich an dem Leid zu ergötzen.
    Viele der Gefangenen machten sich auch noch immer gegenseitig das Leben schwer, aber genauso gab es einige die zusammen hielten um das zu überstehen.


    Als ich dort ankam schleppten mich die Soldaten in ein riesiges Zimmer irgendwo unter der Erde. Es war feucht, kalt und es stank fürchterlich nach Schimmel und Fäkalien. Doch ich war nicht die einzige. Viele andere Gefangene wurden dort ebenfalls eingesperrt und die meisten davon wirkten auf mich echt mörderisch. Ich blieb wie erstarrt an der Tür stehen und drückte meinen Rücken gegen die Stangen. Die meisten waren unheimlich groß und hatten irgendwelche Narben im Gesicht, wodurch sie noch bedrohlicher wirkten.


    `Seht mal Leute es gibt wieder Frischfleisch.´ Ließ einer der hochgewachsenen Männer in einem braunen Anzug von sich. Zumindest vermutete ich zu diesem Zeitpunkt das er braun war, denn es befand sich nur sehr weit oben ein schmales Fenster und die zwei, drei Fackeln, die an den Wänden befestigt waren halfen auch nicht sehr viel beim sehen.
    ´Jean Bart. Jetzt hör schon auf mit deinen doofen Witzen. Die Kleine ist doch sowieso schon vollkommen verängstigt.´

    Sagte eine brünette Frau und schlug dem Hühnen nebenbei gegen den Arm. Sie war ebenfalls groß, jedoch nicht annähernd so wie der Mann neben ihr. Dafür war sie schlank und wunderschön. Ihr Name war Babett und sie und Jean Bart versuchten mich zu beruhigen und erklärten mir schnell und einfach was ich zu beachten hatte, wenn ich mit den Tenyuubitu sprach und was ich am besten unterlassen sollte um die Zeit an diesem Ort am heilsten zu überstehen. Sie mussten es einige Male wiederholen da ich nun endgültig verstanden hatte was geschehen war und immer wieder anfing zu schluchzen.
    Und obwohl sie mir diesen Halsring angelegt hatten, verzichteten sie darauf einem kleinen Mädchen ihr Zeichen, die Klaue eines Drachens, einzubrennen.


    Die Jahre vergingen und von Tag zu Tag wurde es ein immer schwererer Kampf sich diesen Leuten zu fügen ohne auch nur ein Wort sagen zu dürfen. Doch die Tatsache das man mit den anderen Sklaven offen reden konnte half einem, nicht vollkommen durch zu drehen, wenn man sich dafür entschieden hatte zu einem Willenlosen Zombie zu werden um am Leben zu bleiben.
    Eines Tages wurde ich zu Sant Rosward gerufen, dem Oberhaupt der Familie.
    Als ich den Raum betrat merkte ich bereits das etwas anders war als sonst. Der Drang einfach wieder durch die Tür nach draußen zu rennen, war stärker als jemals zuvor, jedoch unterdrückte ich ihn. Sein Sohn Carlos war auch anwesend und mir wurde noch flauer im Magen als ich immer weiter auf sie zu ging und wie üblich vor ihnen nieder kniete und das Haupt senkte.

    ´Du kannst dich freuen Mädchen. Ich habe beschlossen das dir eine große Ehre zu Teil werden wird von der du gewiss nicht mal träumen könntest. Du wirst die Frau meines Sohnes werden. Freut es dich nicht annähernd besser zu sein als diese Insekten um dich herum?´ Ich konnte mich nicht rühren. Vollkommen erstarrt wegen dieser Nachricht, wusste ich aber sehr wohl was das für mich bedeuten würde.

    Unter allen Sklaven die sie hatten, würde ich das Schoßhündchen werden, dem mehr Ketten als jemals zuvor angelegt wurden. Selbst wenn es nach außen hin der Freiheit glich. Es bedeutete aber auch das ich von nun an allein sein würde, denn keiner der Gefangenen WOLLTE etwas mit dieser Familie zu tun haben und ich würde so nahe an sie heran rücken das ich in ihren Augen dazu gehörte, wenn die Idee mich zu Carlos Frau zu machen, wirklich durchgeführt werden sollte.

    `Vater weißt du auch was du da tust? Dieses dumme Ding weiß nicht mal was das für sie großartiges bedeutet. Noch dazu ist sie nur ein widerlicher Mensch und so eine soll ich tatsächlich zur Frau nehmen?´ `Sei still mein Sohn ich habe es so entschieden!´

    Der kleine Hoffnungsschimmer das, wenn selbst sein Sohn sich dagegen äußert, Sant Rosward von dem Gedanken abkam, verlosch so schnell wie er erschienen war und nun würde mir keine andere Wahl bleiben als diesen Leuten die Füße zu küssen und mich selbst in ein Leben in Ketten zu schicken.

    Ich hatte meinen Kopf immer noch dem Fußboden zugewandt, wodurch sie zumindest nicht sehen konnten das mir meine Worte fürchterliche Übelkeit verursachten.
    `Selbstverständlich ist mein Herz von Freude überflutet ihnen und ihrer Familie näher zu sein und besser dienen zu können. Die Ehre die ihr mir erweist ist einfach so unermesslich und meiner nicht würdig.´ Als er mich dann endlich raus schickte beeilte ich mich aus diesem Zimmer zu kommen, da ich bereits merkte wie mein Magen mein spärliches Frühstück wieder auf die Reise nach oben schickte. Kaum war ich draußen und hatte Babett in einem der Gärten gefunden, für die sie zuständig war, bestand keine Hilfe mehr für mein Essen. Geschützt durch die Bäume sank ich zu Boden und erlaubte meinem Magen das zu tun was er am liebsten vor Roswards Füßen schon getan hätte.

    Und es kam wie ich es auch schon vermutet hatte. Nachdem ich Babett alles erzählt hatte wandte sie sich von mir ab. Die Soldaten waren bereits auf der Suche nach mir um mich in meine neuen Zimmer zu führen. Sie waren so protzig wie auch der Rest des Palastes in dem sie lebten. Wo man auch hinsah edle Stoffe, Holz und überall noch mehr Gold. In Mitten dieses Raumes in dem es für nichts weiter als die Einrichtung Platz zu geben schien, kam ich mir vollkommen fehl am platze vor.
    Doch das schlimmste kam erst noch. Mir wurde gesagt das sich von nun an die Dienerschaft auch um mich kümmern würde um mir bei allem zu helfen was es zu tun gab. Die Leute mit denen ich zuvor noch gearbeitet und ums überleben gekämpft hatte sollten mich nun wie eine Königin behandeln.
    Sie kleideten mich, wuschen mich und brachten mir alles wenn ich es nur verlangte. So etwas zu verlangen war einfach falsch. Ich kam mir falsch vor als ich dazu gezwungen wurde es zu fordern.

    So ging es noch ein weiteres Jahr weiter. Ich wurde allerdings nie nach meinen Wünschen gefragt. Man hat mich behandelt wie eine Puppe und ich war gezwungen es zu zulassen. Denn auch wenn man nie genau wusste was die Himmelsdrachenmenschen als nächstes vorhatten so konnte ich mir sicher sein das, wenn ich mich auflehnte, ich dem Sensenmann die Hand schütteln durfte.
    Doch irgendwann hielt ich es einfach nicht mehr aus. Als sie mich mit meinen Dienerinnen in ein Geschäft schickten um mich neu einzukleiden. Immer wieder wurde ich in ein anderes Kleid gesteckt, welches noch aufgebauschter, mit noch mehr Tüll und Spitze bestückt war und immer wieder kreischten die Frauen los wie umwerfend ich doch aussehen würde. Wie sehr es Sant Carlos doch gefallen würde wenn ich dieses nach der Hochzeit trug. Sie hatten es zwar eilig gehabt mich davon in Kenntnis zu setzen, doch ich versuchte es so weit es eben ging hinauszuzögern.

    Einige Tage nach dieser Botschaft, hörte ich zufällig mit an wie Rosward mit seinem Sohn sprach und meinte das es nötig sei um an meine Teufelskräfte heran zu kommen.
    Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt zwar das volle Maß meiner Kräfte weder genutzt noch entdeckt. Jedoch musste ich das gar nicht um zu wissen das ich niemals zulassen durfte das diese Leute sie in ihren Besitz bekamen.
    Als wir nun in diesem Laden irgendwo auf dem Sabaody Archipel waren und ich erneut gezwungen wurde mich wie eine Marionette zu verhalten, stürzte einfach alles um mich herum ein. Meine Wut und der Wunsch nach Freiheit ließen anscheinend meine Teufelskräfte richtig erwachen. Der Boden bebte und die Mauern des Hauses rissen bereits auf, während die Dienerschaft und auch die Mitarbeiterinnen des Ladens panisch schreiend zu den Türen rannten. Diese hatten sich allerdings verzogen und wir alle waren somit gefangen und während die Decke begann einzustürzen fand ich mich mit dem Gedanken ab, das mein Leben endete. Selbst als die ersten Brocken neben mir landeten und nur noch Staub um mich herum war blieb ich ruhig stehen und rührte nicht einen Muskel. Gleichzeitig hatte ich aber auch alles vor Augen was mir in den vergangenen Jahren angetan wurde, wodurch die Wut nur erneut in mir aufwallte und das Beben noch einmal verstärkte.

    Jedoch wurde mir plötzlich bewusst was um mich herum überhaupt passierte und das weitere Teile des Dachs im Begriff waren direkt auf mich zu zufliegen. Es war allerdings schon zu spät um aus zu weichen und das Haus begrub uns unter sich.
    Es glich vermutlich einem Wunder das ich mich halbwegs unbeschadet zur Rückseite des ehemaligen Hauses aus den Trümmern befreien konnte. Viele Menschen sahen zu wie einige Soldaten bereits damit beschäftigt waren die Steinbrocken zur Seite zu räumen und die Leute darunter zu bergen. Zu meinem Glück hatten sie mich noch nicht entdeckt als ich mich befreite und umsah, weshalb ich die Beine in die Hand nahm um von dort zu verschwinden.
    Erst viel später bemerkte ich, das sich, zu meinem Glück, auch der Halsring bei dieser Katastrophe gelöst hatte.

    Ich war fast am verhungern, nachdem ich vierundzwanzig Stunden auf dem Archipel herum geirrt war, darauf bedacht nicht von den Soldaten oder gar den Aristokraten selbst über den Weg zu laufen, als ich einem Mann begegnete der so freundlich war mich mit zu nehmen.
    Er erzählte mir das er früher Pirat war und ich mir deshalb sicher sein konnte, das er mich nicht einfach der Marine aushändigte.
    Er hat sich um mich gekümmert, mir sogar dabei geholfen meine Teufelskräfte zu kontrollieren und hat mir noch einiges mehr beigebracht und das obwohl ich zu Anfang kein einziges Wort von mir gegeben hatte. Dafür musste ich einer Freundin von ihm in ihrer Bar helfen. Was das geringste Problem darstellte, da ich bei ihr übernachten durfte und sie mir immer so viel zu Essen gab wie ich haben wollte.

    Nach weiteren drei Jahren wurde es aber immer schwerer mich dort versteckt zu halten da die Marine immer intensiver nach mir suchte und ich es allmählich satt hatte mich vor ihnen zu verstecken. Doch da das auch Ärger für Ray und Shacky bedeutete, beschloss ich an meinem dreizehnten Geburtstag das Archipel zu verlassen und die Meere zu erkunden. Auch wenn der Abschied uns allen nicht besonders leicht fiel, waren wir uns sicher das es so das Beste wäre und ich versprach eines Tages wieder zu kommen und die beiden zu besuchen.

    Ich bin dann eine Weile umher gesegelt. Hier und da eine Insel besucht und während dieser Fahrten bin ich irgendwann durch den Calm Belt wieder im East Blue gelandet. Versteckt auf einem Marineschiff. Zu Anfang kam mir zwar die Idee meine Heimatinsel anzusteuern doch hatte ich zu große Angst davor, was ich dort finden würde. Also beschloss ich kurzerhand zu eine der Nachbarinseln zu fahren, wo sich zu meinem Pech eine Menge Leute der Marine herum trieben die mich hätten entdecken können. Sie beschlagnahmten mein Boot welches ich mir zuvor besorgt hatte, als sie es im Hafen entdeckten und damit saß ich auf dieser Insel erst einmal fest. Ich versteckte mich im Wald der den größten Teil der Insel ausmachte und da ehrliche Arbeit für mich kaum in Frage kam, da alles von der Marine kontrolliert wurde, kam ich nur über die Runde indem ich die Wanderer bestahl und um ihre Wertsachen und Vorräte erleichterte, wenn sie für einen Moment nicht darauf aufpassten.
    Auf dieser Insel bin ich auch Zorro begegnet.“

    Gerade als Mina weiter erzählen wollte wie sie den Schwertkämpfer getroffen hatte, kam dieser aus dem Bauch des Schiffes an Deck und sah ihr direkt in die Augen. Man konnte nicht erkennen was in ihm vorging oder was er davon hielt das sie der Bande die ganze Geschichte erzählte. Aber ebenso unergründlich war ihr Blick mit dem sie ihm begegnete. Nun würde auch er die Antworten auf seine Fragen bekommen.

Kommentare (8)

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Jolo (00130)
vor 358 Tagen
Bitte! Du musst unbedingt WEITERSCHREIBEN!!! Die Story ist einfach perfekt!!! Die Figuren sind zauberhaft!!! Es ist perfekt dezent kitschig!!! Und man will UNBEDINGT weiterlesen!!! OMGOMGOMGOMG!!!!! Ich sterbe gerade!!! Bitte, bitte, bitte schreib weiter!!! T.T Ich war noch nie von einer FF so begeistert!!! Es ist wie eine eigenständige Geschichte!!! Ich weiß, dass du Jahre nicht mehr geschrieben hast, aber bitte, bitte raff dich dazu auf noch einen letzten Teil zu schreiben!!!! Das ist einfach so wunderschön!!! Es ist perfekt!!! Zorro ist genau richtig penetrant und gleichzeitig Mega lieb!!! Und Mina ist einfach traumhaft!! Ich möchte unbedingt wissen warum sich ihre Haare verändern!!! Das will ich auch können!!! Hat sie vielleicht sogar die Dämonen-Frucht gegessen!??? Bitte sag es mir!!!! Du gibst Oda-Chans Charactere einfach perfekt dar!!! Oh mein Gott!!! Merkst du's???! Ich bin komplett VERLIEBT!!! Rette mich!! Schreib weiter!!! Sonst sterbe ich noch an Entzugserscheinungen-.-! Hier einmal fest gedrückt\(=^.^=)/ und weiter wird geschrieben!!!! Bitte!! Bitte!!! Bitte!!!"-" Ok. Das war jetzt echt lang. Aber ich bin einfach eskaliert!!! Ich hoffe du hörst auf mich!!! Nein ich befehle es dir!!! Also Kram deine Gehirnzellen zusammen und schreib es fertig!!! SOFORT!!! Och BIITTTEEEE!!!!\(*~*)/
Aska (45368)
vor 1205 Tagen
Weiter weiter weiter weiter bitte schreib weiter is ne schöne interessante Geschichte und mir gefällt der Charakter bitte weiter machen
kleiner Schatten (38073)
vor 1250 Tagen
Ich freue mich das meine Geschichte euren Zuspruch findet. Ich werde sie auch fertig schreiben. Nur leider habe ich immer viel zu tun und ein extremes KreaTIEF. Aber es wird weiter gehen.
Nara (23604)
vor 1289 Tagen
WIESO SCHREIBST DU NICHT WEITER??? BBBBBIIIIIIITTTTTTTTTTEEEEEEE SCHREIB WEITER DIE STORY IST VOLL SCHÖN!!!
ToterSchnee (14513)
vor 1501 Tagen
Schreib bitte weiter die Story ist echt Cool
Rukia (26200)
vor 1560 Tagen
Mach bitte 'ne Fortsetzung.
Kyubay (04353)
vor 1561 Tagen
bitte mach weiter hab grad richtig bock auf die FF bekommen
kunchau (63320)
vor 1583 Tagen
Der erste teil ist gut