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One Piece - Mit Hass und Schwert Teil 6

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1 Kapitel - 3.411 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2018-02-23 - Entwickelt am: - 192 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Für einen kurzen Moment schien die Zeit still zu stehen und die beiden in die Vergangenheit zurück zu versetzen. Das Gefühl schlichter Freude schwebte durch den Raum als Zorro auf einmal zu lachen begann.

    Verständnislos schaute Mina zu ihrem Gegenüber, bis sich dieser wieder beruhigt hatte. Aber als er sie auch noch mit einem merkwürdigen und vollkommen untypischen Grinsen im Gesicht anstarrte, musste die Blonde einfach nachfragen. "Was ist? Dieses Grinsen macht einem ja Angst." "Weißt du noch wie, wir uns damals getroffen haben?"

    Mina dachte für einen Moment scharf nach, doch irgendwie wollte es ihr nicht mehr einfallen. Bei jeglichen Gedanken an diese Zeit des Glücks dachte sie nur daran, wie sie der Marine in die Hände gefallen war. Deswegen schüttelte sie schlichtweg den Kopf.

    "Hast du das wirklich schon vergessen? Damals war ich mit den beiden Schwachköpfen auf einer bewaldeten Insel gelandet und als wir mal nicht aufgepasst haben, hattest du uns schon alles gestohlen, was du irgendwie gebrauchen konntest. Sogar mein Schwert hast du mit genommen." Erzählte Zorro freudig weiter.

    Mina schaute allerdings nicht ganz so vergnügt. Mit einem trüben Blick im Gesicht tauchten die Bilder in ihrem Kopf wieder auf.

    Sie hatte sie nicht vergessen. Nein. Vielmehr hatte sie versucht jeglichen Gedanken an die Geschehnisse damals auszulöschen, um sich selbst diesen Schmerz zu ersparen, verraten worden zu sein. Doch jetzt hatte es Zorro mit seiner Erzählung geschafft diese Mauer, welche sie mühsam aufgebaut hatte nieder zu reißen. Die Erinnerungen strömten auf Mina ein, dass ihr schon fast schwindelig davon wurde, jedoch wollte sie es sich nicht anmerken lassen.


    Mit geschlossenen Augen atmete sie einmal tief durch, bevor sie dem Schwertkämpfer mit einem kühlen Blick wieder begegnete. "Ah ja. Bei dem Versuch dir dein Schwert wieder zu holen, hast du uns ne Klippe runter gestürzt und dir die Schulter ausgekugelt." "Und obwohl du die Gelegenheit dazu gehabt hättest, bist du nicht weg gerannt.", grinste Zorro weiter vor sich hin. "Ich hatte diese Gelegenheit nicht. Aber selbst wenn, so wie du tickst, wärst du mir vermutlich noch hinterher gerannt, selbst wenn dein Kopf kurz vorm abfallen gestanden hätte."

    Bei dieser Vorstellung musste selbst Mina schmunzeln, da es dem Schwertkämpfer durchaus zu zutrauen wäre. Doch bereits viel zu schnell verstummte das Lachen und wich erneut dem Ernst der Realität. "Willst du mir nicht endlich verraten, was damals passiert ist, weswegen du dich an mir rächen wolltest?" Zorro wollte nun endlich die Wahrheit wissen. Sich Gewissheit verschaffen, ob seine Vermutung tatsächlich zutraf. Mina schwieg im ersten Moment und hatte einen eiskalten Blick aufgesetzt, mit dem sie den Schwertkämpfer beinahe hätte aufspießen können.

    "Meine Anschuldigungen hast du ja wohl noch nicht vergessen." Sie machte eine kurze Pause in der ihre Augen wieder etwas mehr an Wärme gewannen. "Aber du bist nach wie vor ein mieser Lügner." "Was?" Zorro war erschrocken. Er konnte kaum glauben das sie ihn immer noch anklagte und das, obwohl sie sich eben wieder verstanden hatten.

    Doch entgegen seiner Erwartung, versuchte sie ihn nicht wieder zu Tode zu starren, sondern lächelte. Mina hatte tatsächlich ein leichtes Lächeln im Gesicht und diese Tatsache verwirrte den Schwertkämpfer fast so sehr, dass er glaubte, sie wolle ihm einen Herzinfarkt beschaffen, in dem sie sich so abnormal wie möglich verhielt. Über die Reaktion des Schwertkämpfers ziemlich belustigt beschloss Mina ihn doch lieber aufzuklären.

    "Ich meine nicht bösartig mies. Sondern eher mies im Sinne von...", einen Augenblick lang überlegte sie, welche Wortwahl wohl am besten wäre. "Im Sinne von... schlecht. Amateurhaft. Leicht zu durchschauen und nicht in der Lage ein treudoofes Kleinkind zu täuschen." "Schon gut ich hab es kapiert." Zorro fiel fast aus allen Wolken. >Ich hätte es mir eigentlich denken können< dachte er und musste nun selber grinsen.

    Doch es blieb nicht lange bei dieser ausgelassenen guten Laune und Mina hatte wieder ihre bekannte ernste Mine aufgesetzt. >Ob ich ihm das wirklich alles erzählen sollte? Immerhin war es die Marine, die mich belogen hatte und selbst wenn er wüsste was geschehen ist, ließe sich nichts mehr daran ändern.< Seufzend lehnte sie sich mit dem Rücken gegen die Wand und schloss für einen kurzen Moment die Augen. In ihrem Kopf drehte sich alles. Vergangenheit, Gegenwart, die unklare Zukunft.

    Noch vor wenigen Minuten hasste sie diesen Mann und wollte ihn tot sehen. Jetzt war sie dabei sich in der Sicherheit, die er immer wieder ausstrahlte, geborgen zu fühlen, auch wenn sie sich noch nicht sicher war, was nun Wahrheit und was Trugbild war. So völlig in Gedanken gewesen bemerkte Mina nicht, wie sich Zorro genähert hatte und ihr vorsichtig mit dem Handrücken die Wange tätschelte.

    Erschrocken öffnete sie wieder ihre Augen und schaute direkt in das besorgte Gesicht des Schwertkämpfers, welches ihrem gefährlich nahe war. „Bist du sicher, dass es dir gut geht?“, fragte der grün haarige bevor er sich wieder ein Stück von der Blonden entfernte und zu seiner vollen Größe aufrichtete. Scheinbar drehte sich nicht nur in Minas Kopf alles, stattdessen hatte sie auch mit ihrem Körper gefährlich zu straucheln begonnen und einiges an gesunder Gesichtsfarbe eingebüßt. Dennoch spürte sie nichts außergewöhnliches. „Es ist alles in Ordnung. Mir ging nur viel im Kopf um.“, versuchte sie den Schwertkämpfer zu beruhigen und irgendwie auch dazu zu bewegen, den Abstand zwischen ihm und ihr weiter zu vergrößern.

    Doch aus unerfindlichen Gründen wollte er diesem unausgesprochenem Wunsch nicht entsprechen und starrte Mina lieber fordernd an, bevor er laut damit herausplatzte, was er wissen wollte. „Erzähl doch einfach, was passiert ist und behalte nicht immer alles für dich!“ Erschrocken über diesen lauten Tonfall, drückte sich Mina weiter gegen die Wand. Sie war es nicht gewohnt, dass Zorro ihr gegenüber so sprach und irgendwie machte sie das auch wütend.

    Böse funkelte die Blonde ihn an und straffte ihre Schultern, bevor auch sie einen lauteren Tonfall annahm. „Wieso sollte ich dir irgendetwas erzählen, wenn du so mit mir redest? Es ist doch auch völlig egal. Was geschehen ist, kann man nicht mehr rückgängig machen, egal wie sehr man es sich wünscht!“ Und mit diesen Worten drückte sie ihm sein Schwert in die Hand und stürmte zur Tür hinaus. Zorro war zu perplex um ihr sogleich zu folgen oder sie gar aufzuhalten. Sein Plan, während einem Kampf ihre Deckung zu durchdringen und sie zum reden zu bringen, war eindeutig nach hinten los gegangen.

    Mina lief kreuz und quer durch die Gänge des Schiffes, vergebens auf der Suche nach ihrem Zimmer, als ihr auf einmal schwarz vor Augen wurde. Zum Glück schaffte sie es noch, sich an einer Wand abzustützen, bevor sie schmerzlichen Kontakt mit den Schiffsplanken gemacht hätte. Die Blonde merkte, dass ihr Körper schlapp machte. Er verlangte nach etwas Essbarem, nach Schlaf und einer Menge Ruhe.

    Sie atmete ein paar mal tief durch, um danach scharf nachzudenken, in welchem Teil des Schiffes sie sich wohl gerade befand und wo sie am besten lang gehen sollte, um in das Krankenzimmer zurück zu kehren. Mina schaffte es jedoch nicht, sich daran zu erinnern. Der Hunger war einfach zu groß und ihr Magen machte diese Tatsache leider schmerzhaft deutlich. Sie war allerdings froh darüber, dass sich nach dem Einatmen ihre Sicht wieder geklärt hatte und die Blonde nun auch wieder erkennen konnte, was sich in ihrer unmittelbaren Nähe befand.

    Erschöpft lehnte sie sich mit dem Rücken an die Wand und ließ sich daran hinab gleiten. Kein klarer Gedanke lies sich fassen, weshalb Mina einfach noch einmal die Augen schloss und der Stille lauschte, als sie auf einmal Stimmen hörte. Ganz in ihrer Nähe befand sich eine Tür, welche anscheinend hinaus aufs Deck führte. Mühsam richtete Mina sich wieder auf und ging auf die Tür zu, um besser verstehen zu können, was dort geredet wurde.

    Sie konnte die Stimme der Strohhüte hören, aber vor allem drang Namis Stimme an ihr Ohr. „Ich bin immer noch der Meinung, dass wir sie so schnell wie möglich von unserem Schiff schmeißen sollten.“ Diese Worte trafen Mina wie ein Schlag ins Gesicht. >Sie wollen mich also nicht auf ihrem Schiff haben? Wieso schmerzt mich das so? Ich hatte doch sowieso vor, so schnell wie möglich von hier zu verschwinden. Das ich Zorro geglaubt und ihm verziehen habe, ändert doch nichts daran.< Betrübt lies sie ihren Blick auf den Boden vor der Tür fallen, als eine weitere Stimme ihre Gedanken in eine andere Richtung lenkten.

    „Ich kann die Beweggründe zwar verstehen verehrte Navigatorin. Aber ich möchte euch dennoch bitten, eure Meinung noch einmal zu überdenken. Es ist mir nicht leicht gefallen mein Versprechen zu brechen und euch zu erzählen, was Mina einst passiert ist.“ >Grummbel?< Die Blonde wurde nun gänzlich aus dem Konzept geworfen. Sie hatte nicht bemerkt, wie ihr geflügelter Freund von ihrem Arm verschwunden war und bevor sie darüber nachdenken konnte, was das zu bedeuten hatte, öffnete sie die Tür und trat an Deck.

    Was vorher geschah:
    Als Mina mit Zorro verschwand, löste sich der Drache von ihrem Arm und beobachtete das Treiben im Arztzimmer. Nachdem Chopper Sanji untersucht hatte, stellte er freudig fest, dass der Koch keinen Schaden nahm. Nami war allerdings weniger freudig aber beruhigter durch diese Botschaft. Stinksauer schleifte sie den Koch und ihren Kapitän mit nach draußen an Deck, wo sie auch den Rest der Bande vorfand. Die Navigatorin ließ sich auf ihren Liegestuhl fallen und schlug einen ernsten Ton an.

    „Ruffy. Du wirst sie doch nicht wirklich in die Crew aufnehmen. Denk doch mal darüber nach wie viel Ärger sie bereits jetzt angerichtet hat. Obwohl sie erst seit kurzem aufgewacht ist. Diese Frau ist einfach viel zu gefährlich, das musst doch selbst du einsehen.“ Ruffy verstand zwar, was sie damit meinte, doch interessierten ihn diese Kommentare nicht. Er zog nur einen Schmollmund, weil er die Schwertkämpferin mit den lustigen Haaren unbedingt in seiner Mannschaft haben wollte.

    Es herrschte Stille an Deck, bis Lysopp ebenfalls seine Meinung dazu äußerte und damit Nami zustimmte. Der Rest der Crew schwieg nach wie vor, auch wenn man einigen die Zweifel an dem Plan des Kapitäns auch an der Nasenspitze ansehen konnte. „Verzeiht, wenn ich mich einfach ungefragt in diese Unterhaltung einmische. Aber sollte man, bevor eine solche Entscheidung getroffen wird, nicht die Geschichten von beiden Seiten her kennen?“

    Erschrocken sah die ganze Crew zur Reling, von wo auf einmal diese Stimme aufgetaucht war. Lysopp war der erste, der wieder vor lauter Panik losschrie, als er sah, das der Drache, der erst vor kurzem aufgetaucht war und offensichtlich zu dem anderen Unruhestifter auf dem Schiff gehörte, plötzlich bei ihnen saß und das dieser auch noch sprechen konnte. Ruffy und Franky waren von dieser Tatsache ziemlich beeindruckt, während Nami ganz kühl antwortete. „Was soll ihr geschehen sein, dass es rechtfertigen würde Mitglieder unserer Crew anzugreifen und das gleich mehrfach?“

    Für einen kurzen Moment zögerte die Echse. Er war sich nicht sicher, ob er wirklich etwas verraten sollte, was ihm Mina all zu oft schon verboten hatte, weswegen er sich auch erst einmal für etwas anderes entschied. „Ich weiß, dass wir keinen guten Start hatten und ich möchte mich dafür entschuldigen. Vor allem, weil ich euer Schiff fast zum kentern gebracht habe. Sie ist eben meine Freundin und ich dachte, sie steckt in Schwierigkeiten. Ähhm... bevor ich es vergesse. Mein Name ist Grummbel.“ Ruffy fing an zu lachen, denn er hätte vermutlich genauso gehandelt, wenn er das Gefühl gehabt hätte, seine Freunde wären in Gefahr. Auch die anderen konnten das Handeln des Drachens verstehen, doch ließen sie, im Gegensatz zu ihrem Kapitän, die eigentliche Frage nicht so einfach fallen.

    Nachdem das Lachen des Gummijungen verhallt war, herrschte erneut unangenehmes Schweigen über der Thousand Sunny. Grummbel merkte, dass sie warteten und nicht vor hatten ihn erneut darauf an zu sprechen. Ihm blieb also keine Wahl. Seine Freundin wollte hier bleiben, damit irgendetwas wichtiges geschehen konnte. Deswegen war es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass sie auch auf dem Schiff bleiben konnte, wenn es im Bereich des Möglichen lag. Doch war er sich nicht sicher, ob sich die Strohhüte mit dem, was er ihnen erzählen konnte, zufrieden geben würden.

    „Also schön. Ich werde euch so viel wie möglich von dem erzählen, was ihr geschehen ist. Allerdings weiß selbst ich nicht jede Kleinigkeit der Geschichte. Nachdem ich Mina getroffen hatte, war sie wirklich sehr verschlossen. Es hat mich Monate gekostet, sie dazu zu bewegen mir von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Ihre Insel sei damals von den sogenannten Weltaristrokraten angegriffen worden. Anscheinend waren sie auf der Suche nach ihr gewesen. Mit sechs Jahren musste sie mit ansehen, wie ihre Eltern vor ihren Augen erschossen und der Großteil des Dorfes, in dem sie aufgewachsen war, nieder gebrannt wurde. Die Weltaristrokraten werden von der Marine geschützt, da sie die Nachfahren derer sind, welche die Weltregierung aufgebaut haben. Doch gerade weil sie als so etwas besonderes behandelt werden, sind sie sehr arrogant und glauben sich alles nehmen zu dürfen, was sie wollen. In diesem Fall war es Mina. Sie haben sie als Sklavin mitgenommen, was, wie ihr euch denken könnt, für ein Kind nicht so einfach war. Sie hat mir allerdings nie erzählt, was sie da alles mitgemacht hatte oder wie sie es nach vier Jahren schaffte zu fliehen.“

    Grummbel hörte somit auf zu erzählen und ließ den Strohhüten Zeit alles zu begreifen. Allerdings hatte er jetzt auch ein schrecklich schlechtes Gewissen. Er hatte bereits viel zu viel verraten und das, obwohl Mina nur wegen seinem Versprechen, es niemandem weiter zu erzählen, ihm ihre Vergangenheit anvertraute.

    Nachdem der Drache geendet hatte, herrschte einiges Treiben an Deck. Ruffy wäre am liebsten sofort losgestürmt, um die Weltaristrokraten zu verprügeln, während Franky, Chopper und Brook angefangen hatten Fels erweichend zu heulen. Nami und Robin nahmen es gefasster auf, denn keiner aus dieser Crew hatte es immer leicht gehabt. Sie waren alle im Besitz nicht sehr schöner Kindheitserinnerungen und dennoch war jede Geschichte anders.

    Franky trat, immer noch heulend, an die beiden Frauen heran. „Fass dir doch ein Herz Frau Navigatorin. Ein Kind, dem so etwas grausames widerfahren ist, verdient doch ein wenig Mitgefühl.“

    Nami seufzte einmal laut, bevor sie antwortete. „Wir alle haben so etwas mit erlebt Franky. Dennoch finde ich, dass wir sie so schnell wie möglich vom Schiff schmeißen sollten.“ „Ich kann die Beweggründe zwar verstehen verehrte Navigatorin. Aber ich bitte euch, eure Meinung noch einmal zu überdenken. Es ist mir nicht leicht gefallen mein Versprechen zu brechen und euch zu erzählen, was Mina einst passiert ist.“

    „Was ich mich nur frage,“, äußerte Robin ihre Gedanken laut. „was für einen Grund hatte sie unseren Herrn Schwertkämpfer anzugreifen? Das was Grummbel uns erzählt hat stand bisher in keinem Zusammenhang mit dem, was zwischen den beiden passiert ist.“ Verblüfft wurde die Archäologin von allen anderen angeschaut. Natürlich war wieder nur ihr das entscheidende Detail aufgefallen. Es wurde wieder still und der Drache wurde erneut gespannt angeschaut.

    „Nun ja dazu kann ich euch leider nichts erzählen. Mina wollte nie darüber sprechen und ich habe nie nachgefragt, da sie immer wieder sagte, das erledige sie allein.“ „Das war wohl auch besser so, dass ich dir nicht alles erzählt habe, du geschuppter Verräter!“

    Die Crew hatte nicht bemerkt, wie Mina durch die Tür an Deck gekommen war und die letzten Brocken ihrer Unterhaltung mit anhörte. Es war für sie auch überhaupt nicht notwendig alles mitgehört zu haben, denn so oder so war es kaum zu übersehen, dass sie wütend auf ihren fliegenden Freund war.

    „Wie konntest du ihnen einfach davon erzählen. Du hattest es mir versprochen. Du warst es mir schuldig. Das hast du selbst noch an dem Tag gesagt, als ich dich da mit raus geholt habe und wage es jetzt nicht dich zu verkleinern und als fliegender Wurm zu verschwinden. Ich werde dich überall finden, vergiss das nicht.“ Drohend kam Mina immer weiter an die Reling, wo sich Grummbel aufhielt.

    Gleich nachdem sie aufgetaucht und angefangen hatte ihrer Wut Luft zu machen, begann der Drache damit zu schrumpfen. Er wusste wohl am besten, wozu diese Frau fähig war und auch wenn er keine Angst um sein Leben zu haben brauchte, stieg die Furcht dennoch in ihm auf.

    „Jetzt beruhige dich doch Mina. Ich habe ihnen überhaupt nicht viel erzählt.“ Versuchte sich die Echse zu rechtfertigen und seine Freundin etwas zu besänftigen, welche immer weiter auf ihn zu kam, wenn auch mit wackligen Schritten. Als sie ihn ohne ein weiteres Wort zu sagen erreicht hatte, boxte sie ihn und traf eine Stelle direkt unter seinem Flügel. Grummbel stöhnte auf. Auch wenn der Schlag nicht fest war und er als Drache eigentlich ziemlich gut gepanzert war, hatte Mina eine der wenigen Stellen erwischt, an denen auch er verheerend verletzt werden konnte.

    Jedoch gab er nach diesem Schlag keine Widerworte mehr. Die Schwertkämpferin lehnte sich neben den Drachen an die Reling und verschränkte die Arme vor der Brust. „Es liegt nicht daran, wie viel du ihnen erzählt hast. Es ist einfach die Tatsache, dass du ihnen überhaupt etwas gesagt hast. Das ist meine Geschichte und ich entscheide wem ich sie anvertrauen möchte.“

    Mina ließ ihre Deckung fallen und wirkte, für die Strohhüte völlig ungewohnt sehr verletzlich. Ruffy, der sie nach dem Schlag gegen den Drachen am liebsten zurechtgestutzt hätte, beruhigte sich auch wieder und stellte sein Geschrei ein. Grummbel hatte nun erst recht ein schlechtes Gewissen und entschuldigte sich vielmals bei seiner Freundin, die es mit einem leichten Lächeln annahm.

    „Dass du nicht jeden einfach so alles von dir erzählen willst, verstehe ich sehr gut. Aber du solltest auch uns verstehen, wenn wir nach allem, was geschehen ist, gerne wissen würden, mit wem wir es eigentlich zu tun haben. Wärst du also bereit uns zumindest zu erzählen, was zwischen dir und unserem Schwertkämpfer vorgefallen ist?“ Richtete Robin ihre Frage nun direkt an Mina, welche die Strohhüte ernst musterte, bevor sie geräuschvoll die Luft aus ihrer Lunge strömen lies.

    „Nun da ich es nicht verhindern kann, dass ihr es erfahrt, da ihr genauso gut euren Grünschopf fragen könntet, kann ich es euch auch erzählen. Aber damit ihr es auch versteht, werde ich wohl ganz von vorne anfangen müssen.“ Gespannt auf das, was kommen wird, spitzten die Strohhüte ihre Ohren und nahmen zum Teil vor ihr auf dem Boden platz.

Kommentare (8)

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Jolo (00130)
vor 362 Tagen
Bitte! Du musst unbedingt WEITERSCHREIBEN!!! Die Story ist einfach perfekt!!! Die Figuren sind zauberhaft!!! Es ist perfekt dezent kitschig!!! Und man will UNBEDINGT weiterlesen!!! OMGOMGOMGOMG!!!!! Ich sterbe gerade!!! Bitte, bitte, bitte schreib weiter!!! T.T Ich war noch nie von einer FF so begeistert!!! Es ist wie eine eigenständige Geschichte!!! Ich weiß, dass du Jahre nicht mehr geschrieben hast, aber bitte, bitte raff dich dazu auf noch einen letzten Teil zu schreiben!!!! Das ist einfach so wunderschön!!! Es ist perfekt!!! Zorro ist genau richtig penetrant und gleichzeitig Mega lieb!!! Und Mina ist einfach traumhaft!! Ich möchte unbedingt wissen warum sich ihre Haare verändern!!! Das will ich auch können!!! Hat sie vielleicht sogar die Dämonen-Frucht gegessen!??? Bitte sag es mir!!!! Du gibst Oda-Chans Charactere einfach perfekt dar!!! Oh mein Gott!!! Merkst du's???! Ich bin komplett VERLIEBT!!! Rette mich!! Schreib weiter!!! Sonst sterbe ich noch an Entzugserscheinungen-.-! Hier einmal fest gedrückt\(=^.^=)/ und weiter wird geschrieben!!!! Bitte!! Bitte!!! Bitte!!!"-" Ok. Das war jetzt echt lang. Aber ich bin einfach eskaliert!!! Ich hoffe du hörst auf mich!!! Nein ich befehle es dir!!! Also Kram deine Gehirnzellen zusammen und schreib es fertig!!! SOFORT!!! Och BIITTTEEEE!!!!\(*~*)/
Aska (45368)
vor 1208 Tagen
Weiter weiter weiter weiter bitte schreib weiter is ne schöne interessante Geschichte und mir gefällt der Charakter bitte weiter machen
kleiner Schatten (38073)
vor 1254 Tagen
Ich freue mich das meine Geschichte euren Zuspruch findet. Ich werde sie auch fertig schreiben. Nur leider habe ich immer viel zu tun und ein extremes KreaTIEF. Aber es wird weiter gehen.
Nara (23604)
vor 1292 Tagen
WIESO SCHREIBST DU NICHT WEITER??? BBBBBIIIIIIITTTTTTTTTTEEEEEEE SCHREIB WEITER DIE STORY IST VOLL SCHÖN!!!
ToterSchnee (14513)
vor 1504 Tagen
Schreib bitte weiter die Story ist echt Cool
Rukia (26200)
vor 1564 Tagen
Mach bitte 'ne Fortsetzung.
Kyubay (04353)
vor 1565 Tagen
bitte mach weiter hab grad richtig bock auf die FF bekommen
kunchau (63320)
vor 1586 Tagen
Der erste teil ist gut