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One Piece - Welch göttlicher Spaß

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1 Kapitel - 2.812 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2018-02-23 - Entwickelt am: - 293 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Diese Arbeit gammelt schon seit über einem Jahr bei mir herum und darf sich nun der Öffentlichkeit stellen. Auch wenn sie dies schon bei einem Schreibwettbewerb tat. Aber diesmal unter meinem Namen.

    1
    Hoch oben im Wolkenreich von Sky Island gab Gott Enel sich seinen Pflichten als allmächtiger Herrscher hin. Diese beinhalteten auf einem gemütlichen Thron zu faulenzen und das Personal unnötig von A nach B zu scheuchen.
    Äußerst wichtige Aufgaben, die auf keinen Fall vernachlässigt werden durften.
    Jedoch spürte Enel, dass etwas in seinem Paradies nicht stimmte.
    Waren es etwa seine Untertanen? Nein, sie lobpreisten ihn wie jeden Tag und keiner wagte es auch nur ein schlechtes Wort über ihn zu verlieren.
    Führten die Shandia-Krieger etwas im Schilde? Auch nicht. Zwar nahm er ihre Proteste wahr, konnte sie aber als Schall und Rauch abstempeln.
    Gab es etwa Unruhen im Upper Yard? Nein. Dort trieben sich nur die wilden Tiere herum sowie seine Priester.
    Also alles wie gehabt.
    Doch was bereitete ihm so ein Unbehagen?
    Enel richtete sich auf seinem Thron auf. Ließ ihn etwa sein Mantora im Stich?
    Gerade als er aufstehen wollte, fiel ihm ein kleines, buntes Ei in den Schoß. Im Schein der Nachmittagssonne funkelte es wie ein Juwel.
    Jetzt war Enel erzürnt.
    Welcher Vogel wagte es, ein Ei auf ihn fallen zu lassen.
    Genervt nahm er es in die Hand und begutachtete es von allen Seiten.
    „Soll das ein Scherz sein?“
    Natürlich wagte es keiner zu antworten, aus Furcht, ihr Gott würde sie dafür strafen.
    Und da die Stille Enel ebenso ärgerte, zerdrückte er das Ei. Jedoch enthielt es nicht die angenommene Leere, die jedes bunte Ei wahrscheinlich haben sollte, sondern einen farbenfrohen Rauch, der aus den Splittern trat.
    Sofort war Enel in diesen Rauch gehüllt, der ihm die Luft zum Atmen nahm, und verlor das Bewusstsein.
    In diesem Moment begriff der Gott, was ein Dimensions-Ei war.
    Es ist eine hinterhältige Variante des Schicksals, um eine Geschichte gezwungenermaßen in Gang zu bringen.
    So ein Ei kann, im wahrsten Sinne des Wortes, aus heiterem Himmel fallen und den Protagonisten ins Geschehen werfen. Wobei erwähnt werden muss, dass es äußerst willkürlich handelt und im ungünstigsten Moment zuschlagen kann.

    Als Enel wieder zu sich kam, fühlte er unter sich harten und kalten Boden. Über sich sah er den Abendhimmel, der das Ende des Tages verkündete.
    Während er sich aufrichtete, bemerkte der Gott, dass er nun nicht mehr in seinem Palast war, sondern in einer Seitengasse irgendeiner kleineren Stadt oder eines Dorfes. Der Boden bestand auf jeden Fall aus einem Material, welches in Skypia so nicht vorkam.
    Langsam schritt der Gott aus der Gasse.
    Was er im nächsten Moment sah, verschlug ihm die Sprache. Ein paar Straßen weiter sah er einen Hafen.
    Dieses magische Ei hatte ihn in die Welt der Blaumeerer gebracht. Nun konnte er auch hier eine Insel erobern und zum neuen Gott der Bewohner werden. Noch mehr Diener, die aus Angst vor ihm im Staub kriechen würden.
    Heute war wirklich sein Glückstag.
    Gerade wollte Enel mit zahlreichen Blitzen einen imposanten Auftritt hinlegen, doch etwas stimmte nicht. Blitz und Donner blieben aus.
    Erneut konzentrierte er sich auf seine Kraft der Naturgewalt, aber von seinen Fingern stoßen gerade mal ein paar Funken ab.
    Bevor Enel aber laut fluchen und einen Gegenstand in unmittelbarer Nähe zerstören konnte, hörte er eine zarte Frauenstimme von der Seite:
    „Entschuldigen Sie, mein Herr, aber sind Sie für das zeremonielle Trommelschlagen verantwortlich?“
    Er blickte zur Seite und sah eine mollige Frau mittleren Alters in einem Gewand, welches der Gott für gewöhnliche Blaumeerer-Kleidung hielt.
    „Trommelschlagen? Willst du dir etwa einen Spaß mit mir erlauben?“
    „Nein, ganz und gar nicht. Aber zur Feier des heutigen Tages werden wieder die Taikos geschlagen. Deswegen habe ich mich auch in Schale geworfen und meinen Yukata aus dem Schrank geholt. Aber ihre Trommeln am Rücken haben mich wirklich glauben lassen, dass sie damit zu tun haben. Was soll's? Dann noch ein frohes Fest.“
    Nachdem die Frau mit Reden fertig war, wackelte sie fröhlich in Richtung des Jahrmarktes und ignorierte anschließend den verdutzten Gott.
    Nun sah auch Enel die Buden und Laternen ein paar Häuser weiter.
    Die Blaumeerer schienen dort ein fröhliches Fest zu veranstalten. Und unser allseits beliebter Gott hatte den plötzlichen Einfall, dass es Zeit für einen Urlaub war. Schließlich war er von dem ganzen Nichtstun in Skypia völlig ausgelaugt. Außerdem würde er ohne seine Teufelskraft nicht viel erreichen können.
    Deswegen lief er, wie viele andere auch, zu den schillernden Lichtern und fröhlichen Klängen.

    Nachdem Enel an den ersten Buden vorbei gelaufen war, blieb er vor einem Stand mit dem klassisch gelangweilten Verkäufer stehen, der... winkende Katzenfiguren anbot?
    Äußerst faszinierend diese Blaumeerer.
    „Wie ich sehe, interessieren Sie sich für diese herrlichen Winkekatzen, mein Herr?“
    Der Verkäufer, der vorher desinteressiert Löcher in die Luft guckte, erkannte in dem Gott wohl einen potenziellen Kunden. Sein gestelltes Lächeln erweckte aber eher den Eindruck, als wollte er kleine Kinder in dunkle Gassen locken und sie anschließend fressen.
    Aber Enel schenkte ihm nur wenig Aufmerksamkeit.
    Vielmehr sah er den Figuren dabei zu, wie sie ihre Arme rhythmisch auf und ab bewegten.
    Und dabei starrten sie mit seelenlosen Augen auf vorbeilaufende Besucher des Jahrmarkts.
    Beeindruckend, fand der Gott. Welch komplizierter Mechanismus sie wohl antrieb? Vielleicht eine Teufelskraft.
    „Sag mir, warum winken die Katzen?“
    Damit hatte der Verkäufer nicht gerechnet. Ein potenzieller Kunde, der eine Frage stellte.
    Zumindest sah Enel wie das Lächeln aus seinem Gesicht verschwand.
    „Öh... Nun ja...“
    „Winken sie etwa den Menschen zu?“
    „Öh...“
    Der Blaumeerer kratzte sich verlegen am Hinterkopf, fand aber sein Lächeln wieder. „Hören Sie, die Leute kaufen die Katzen, weil sie Glück bringen. Und nicht wegen eines Mechanismus.“
    „Und wie bringen sie Glück?“
    Jetzt bröckelte die Fassade.
    „Herrgott noch mal! Jetzt kaufen Sie endlich eine von diesen bescheuerten Winkekatzen!“
    Das ging nun gar nicht! Es war schon Blasphemie genug, dass dieser sogenannte Verkäufer den falschen Ton anwendete, aber dass dieser Narr seinen Titel als übermächtiger Gott und Herr so unverschämt benutzte, war eine einzige Provokation.
    „Du mickriger Wurm wagst es?“
    Enels Stimme donnerte dem Verkäufer entgegen und ließ diesen schrumpfen. „So spricht man nicht mit seinem Gott und Herrscher!“
    Daraufhin schrie Enels Opfer „Security!“ und kletterte aus seinem Stand, um sich in Sicherheit zu bringen.
    Für den Gott ein mehr als befriedigender Anblick. Darum konnte er den Blaumeerer durch das Gestrüpp hinter seiner Bude straucheln lassen.
    Als nächstes schlenderte Enel zu einem anderen Stand.
    Die um ihn herumstehenden Blaumeerer warfen ihm komische Blicke zu. Widmeten sich aber wenig später wieder ihren Belangen und schenkten den übertrieben hohen Preisen der Essensstände empörte Aufmerksamkeit.
    Der nächste Stand, der das Interesse des Gottes weckte, bestand lediglich aus einem überdachten Fischbecken, in dem zahlreiche kleine, bunte Fische schwammen sowie eine quietschgelbe Gummi-ente. Daneben gab es noch einen Hocker, auf dem ein älterer Herr saß.
    Als er Enel erblickte, winkte er diesen zu sich.
    Von der Neugier gepackt, kam der Gott auch dieser Bitte nach.
    „Guter Mann, haben Sie vielleicht Interesse, Sich einen Fisch zu fangen? Der erste Versuch ist umsonst.“
    Warum nicht?, dachte sich Gott Enel. Jeder Gott sollte ein Haustier haben. Und ein Fisch der Blaumeerer würde sicherlich etwas hermachen. Auch wenn er nicht größer als sein Daumen war...
    „Gut, aber sag mir, wie soll ich ihn fangen?“
    Enel fielen die zerstreuten Schalen und Kescher hinter dem Becken am Boden auf.
    „Ganz einfach. Sie nehmen eine Schale in die eine Hand und in die andere diesen super Kescher.“
    Dabei hielt der Mann demonstrativ eine der kleinen Utensilien aus Blaumeerer-Plastik in der Hand.
    Sachte hob Enel einen Kescher vom Boden. Zum ersten Mal hatte er dieses sagenumwobene Material in seinen Händen.
    Doch wo er es nun genauer betrachten konnte, merkte er schnell, dass es nicht mehr als Dreck war.
    Was für eine Enttäuschung...
    „Kommen Sie, die Fische fangen Sie nicht mit dem Anstarren des Keschers.“
    Der ältere Mann lachte herzhaft und warf Enel einen Becher zu.
    Wenn der Blaumeerer gewusst hätte, wen er vor sich hatte, wäre sein Benehmen sicherlich respektvoller gewesen. Aber Enel war schließlich im Urlaub und da verbrutzelt man keine Ignoranten. Außerdem stimmte etwas mit seiner Teufelskraft nicht. Von daher blieb die Strafe aus tausenden von Volt nur ein Gedanke eines leicht irritierten Gottes.
    Nun widmete sich Enel endlich dem Fischbecken. Dabei bemerkte er, dass der Beckenrand aus einem metallenen Ring bestand.
    Ihm fiel auch ein mickriger roter Fisch auf. Träge schwamm dieser durch das Becken. Für einen Versuch schien er genau der richtige zu sein.
    Sobald der Fisch der Oberfläche nah genug war, tauchte Enel den Kescher langsam ins Wasser und wollte zuschlagen. Doch der rote Fisch erwies sich als Täuscher.
    Sofort war er zum Boden des Fischbeckens getaucht.
    „Der Frechdachs hat Sie anscheinend reingelegt “, lachte der Budenbesitzer. „Nichts für ungut, aber ein Angler werden Sie wohl nicht.“
    Das reichte dem Gott. Nicht nur, dass dieser Blaumeerer sich über ihn lustig machte, jetzt erlaubte sich der dumme Fisch einen Spaß mit ihm. Waren etwa alle Blaumeerer und ihre Tiere so unverschämt?
    Vor Zorn ballte Enel seine Faust und hätte beinahe das Plastik zerbrochen, bis plötzlich ein Funke aufblitzte.
    Jedoch blieb es nicht bei einem. Durch Enels Wut stoben mehrere kleinere Blitze von seinem Körper. Die meisten von ihnen wurden vom Metall des Beckenrandes angezogen. Sehr zum Leid der vielen, bunten Fische.
    Denn im nächsten Moment schwammen gebrutzelte, tote Fische im Becken. Und eine unversehrte Gummiente.
    „Na das ist jetzt...“
    Der alte Mann überlegte kurz.
    „Egal.“
    In Windeseile warf er sämtliche Kescher in die nächste Tonne und griff sich die Becher. Enel musterte ihn.
    Anschließend rief der Blaumeerer lauthals: „Frisch gegrillter Fisch! Frisch gegrillter Fisch!“
    So konnte man auch ein Problem lösen.
    Folglich war das Fang-Utensiel nun nutzlos. Also warf Enel es zu den anderen. Blaumeerer-Plastik war ja sowieso nicht so toll.
    Gerade wollte sich der Gott zur nächsten Bude begeben, doch wurde er zurückgerufen.
    „Warten Sie! Nehmen Sie das hier. Macht sich nicht so gut im Essen.“
    Kaum hatte Enel sich umgedreht, da konnte er auch schon die Gummiente auffangen.
    „Als kleines Geschenk. Gegrillter Fisch ist ein wesentlich besseres Geschäft als der Fischfang. Machen Sie's gut.“
    Wortlos packte er das Ding aus Gummi ein. Ihm gefiel es irgendwie. Schließlich gab es nicht so viel, das seinen Blitzen standhalten konnte.
    „Danke.“
    Und so verabschiedete sich der Gott, um endlich den Rest des Jahrmarkts zu erkunden. Es war wirklich eine hervorragende Idee von ihm gewesen, hier Urlaub zu machen. Auch wenn er seine Teufelskräfte vermisste.
    Aber etwas riss ihn aus seinen Gedanken.
    Eine kleine Gruppe von Kindern brüllte lauthals. Anscheinend frustrierte sie ein Spiel, welches ein Stand anbot.
    „Das ist gemein! Das ist alles mani... mani... Schwindel!“
    Interessiert am Gezeter der Kleinen begab sich der Gott zu ihnen. Nun erkannte er auch, dass es sich um ein Wurfspiel handelte. Mit einer Pyramide aus verbeulten Dosen aus Blaumeerer-Metall. Ihr Glanz faszinierte Enel. Nur war es nicht so großartig wie das Gold, das im Upper Yard zu finden war. Doch nachdem es in seinem Besitz war, wirkte Gold recht langweilig. Wahrscheinlich verhielt es sich mit den Dosen genauso.
    „Das ist kein Schwindel. Du hattest einfach kein Glück, Kleiner.“
    Der Betreiber des Standes versuchte die Kinder abzuwimmeln. Er hatte sie wohl über den Tisch gezogen.
    „Du da!“
    Ein Junge zeigte auf Enel. „Wirf du mal! Hau die Dosen weg!“
    Unser allseits beliebter und kinderfreundlicher Gott hätte hier natürlich mit einer gerechtfertigten Ladung Volt geantwortet, ließ es aber sein.
    Denn aus irgendeinem Grund wollte er der Aufforderung nachkommen. Die Dosen erweckten auch den Eindruck, als wollten sie, dass man sie mit einem Ball noch weiter verbeulte.
    „Na schön. Dann her mit dem Ball.“
    „Danke, Trommelmann!“
    „Aber so geht das nicht! Sie müssen dafür zahlen. Wie soll ich sonst bitte Geld verdienen?“
    „Aber ich hab' noch Würfe übrig, du Schummler “, entgegnete einer der kleinen Knirpse dem Budenbetreiber und drückte Enel einen Ball, der mit gelben Stoff oder so überzogen war, in die viel größere Hand.
    „Aber-“
    „Nichts „aber“ “, donnerte es vom Gott der Blitze.
    Und Enel probierte sein Glück.
    Nur leider gab es ein Problem.
    Sein erster Wurf ging total ins Leere. Er hatte die Dosen mit dekorativen Beulen nicht mal gestreift.
    „Du bist aber schlecht.“
    Das konnte Enel nicht auf sich sitzen lassen. Ein erbärmlicher Wurf und dumme Kommentare von nervtötenden Kindern.
    Zwei Würfe waren noch übrig. Wenn er die auch noch verpatzen würde...
    Nein, so weit durfte er es nicht kommen lassen!
    Sein Ruf als allmächtiger Gott stand auf dem Spiel.
    Enel setzte erneut an, fokussierte seinen Blick auf die unterste Reihe und warf mit ganzer Kraft.
    Und wie erwartet war auch dieser Wurf ein Reinfall. Zumindest hatte er die Dosen gestreift.
    Aber erneut hagelte es Kritik, die nach Enels Geschmack völlig unangebracht war.
    Langsam baute sich eine aggressive Spannung in dem Gott auf.
    „Wirf doch mal gescheit!“
    Die ersten Venen traten auf seiner Stirn hervor.
    „Blöde Erwachsene. Die können gar nichts richtig machen!
    Das Gesicht des Besitzers des Standes hatte so ein dämliches Grinsen, welches Enel am liebsten mit roher Gewalt aus seiner Visage gewischt hätte.
    Jetzt war ihm Konzentration völlig egal. Enel warf den letzten Ball und erwischte eine Dose, die gefährlich zu wackeln begann. Jedoch pendelte sich diese wieder aus und verharrte an Ort und Stelle.
    Was für ein miserabler Werfer Enel doch war.
    Die Kinder hinter ihm buhten ihn aus, der Budenbesitzer lachte über sein Unvermögen und die Spannung im Gott entlud sich.
    Eine Millionen Volt strömten aus Enel, zerstörten die Bude und verletzten den so unverschämten Kerl des nun kokelnden Standes. Hier und dort flackerten winzige Flammen für das entsprechende Ambiente für Enels Wut.
    Der Gott fühlte sich auf einmal federleicht. Er begutachtete seine Tat und freute sich. Endlich war seine Teufelskraft zurückgekehrt. Nun würde er diese Insel unterwerfen. Angefangen mit diesem Jahrmarkt mit all seinen nervigen Besuchern und Betreibern. Danach würde er sämtliche Wurfspiele verbieten.
    Plötzlich entdeckte Enel etwas aus dem Augenwinkel. In den Überresten des Standes schaute eine Dose heraus.
    Perfekt. Eine Trophäe für seinen Sieg über ein widerwärtiges Spiel.
    Gerade wollte sich Enel nach dem Ding greifen, aber etwas kam ihm zuvor.
    Aus heiterem Himmel fiel ein schillerndes Ei und knallte auf den Kopf des Gottes. Augenblicklich wurde er in roten Rauch gehüllt, der ihn in Ohnmacht fielen ließ.
    So knapp vor dem Ziel.

    Als Enel wieder sein Bewusstsein erlangte, spürte er den vertrauten Komfort seines Throns. Trotzdem sprang der Gott auf. Zum Teufel mit Komfort!
    Wo war dieser Jahrmarkt?
    Zu seinem Entsetzen gab es weder eine Spur noch die Möglichkeit, ahnungslose Blaumeerer zu unterwerfen sowie ihre Bälger zu elektrisieren.
    Erst stieg Wut in Enel auf. Dann blanker Hass. Und plötzlich... Frust.
    Der Gott zog sich in seine Gemächer zurück, holte die Gummiente aus seiner Hosentasche und zeigte sich erst am nächsten Vormittag wieder.

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