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Fantasy School

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5 Kapitel - 1.863 Wörter - Erstellt von: Rosalie-Belle - Aktualisiert am: 2018-02-05 - Entwickelt am: - 244 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Herzlich willkommen in der Fantasy School! Dieser Schriftzug stand auf dem Riesigen Banner der einmal quer im Eingangstor hing. Ich nahm meine Koffer wieder in die Hand und ging mit tausenden anderen Schülern in mein neues Internat. Ja, diese Schule gefiel mir. Sie hatte einen riesigen, wunderschönen Garten mit einem großen See und einer Grotte für die Meeresbewohner. Das eigentliche Internat lag auf der anderen Seite und war aus Lilafarbenem Stein. Es hatte unzählige Türmchen und Erker, und war so groß, das man sicher Wochen brauchen würde um sich darin zurechtfinden. Immerhin dauerte es eine Viertelstunde bis ich zum Büro des Direktors gelangte. Ich klopfte und die Tür öffnete sich wie von selbst. Moment. Sie öffnete sich von selbst! Cool, das war bestimmt ein Zauber! Ob wir das auch lernen würden? "Name?", fragte mich eine unfreundliche Stimme. "Äh...Milea Afaxos!", sagte ich schnell. Mensch hatte der immer so schlechte Laune? "Ah, da haben wir dich ja!", sagte er schon etwas freundlicher. Na bitte, er erlaubte sich sogar ein Lächeln in meine Richtung. "Also, Herzlich Willkommen auf der Fantasy School!", begrüßte er mich. "Ostturm, Zimmer 703. Um 19:00 in der Aula. Gepäck wird von den Fulks raufgebracht. Hier ist der Schlüssel.", sagte er, jetzt wieder mit finsterer Miene und reichte mir einen silbernen Schlüssel mit einem Lilafarbenen Edelstein in der Mitte. Auf der Seite war die Nummer 703 und mein Name eingraviert. Wahnsinn! Wegen dem immer noch nicht freundlichen Blick des Direktors und nicht zuletzt von meiner Neugier getrieben rannte ich aus dem Zimmer und übergab einem ernst dreinschauenden Fulk meine Koffer. Als ich endlich im Ostflügel angekommen war, rannte ich voller Vorfreude die ersten Treppen hinauf. Doch mein Elan verflog bald, denn es waren mehr Treppen als gedacht. Völlig aus der Puste, beschloss ich eine kleine Pause einzulegen und lehnte mich gegen die Wand neben den unendlich vielen Stufen die ich schon erklommen hatte. Bing! Das laute Geräusch, direkt neben meinem Ohr ließ mich erschrocken hochfahren. Es ratterte kurz und dann teilte sich die Wand an der ich gerade noch gelehnt hatte in zwei Hälften. Ein Fahrstuhl! Erleichtert stieg ich in den Aufzug, schob meinen Schlüssel in das dazugehörige Schlüsselloch und setzte mich auf eine der mit Lila Leder bezogenen Bänke während der Retter in der Not sich langsam in Bewegung setzte.

    Als ich endlich vor der Grünen Tür Nr. 703 stand, war ich doch ziemlich Aufgeregt. Würde ich nette Mitbewohnerinnen bekommen? Ich würde es gleich erfahren. Ich steckte den Schlüssel in das Schloss und drehte um.

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    "Ahh!" Im Zimmer stand eine Fee. Sie hatte Erdbeerblondes wallendes Haar und wunderschöne Türkisfarbene Flügel. "Äh...ich bin Milea!", sagte ich zu meiner neuen Mitbewohnerin. "Ich bin Dorelia!", sagte sie schnell. Nach diesem Satz trat eine peinliche Stille ein. Und in diese Stille tönte ein Weiteres "Bing!", dass uns so doll zusammen zucken ließ, dass wir unglücklich ineinander rasselten und auf den Boden plumpsten. Es muss ein lustiges Bild für den Fulk gewesen sein, als er uns auf dem lila Teppichboden liegen sah. "Äh...wir...äh... haben uns wohl irgendwie...verknotet.", sagte Dorelia. Auf einmal lachten wir alle los, sogar der ernste Fulk. Am Nachmittag kam unsere dritte Mitbewohnerin an. Sie hieß Celinipha, wollte aber nur Celia genannt werden. Sie war ganze 20 Jahre jünger als wir, aber auch mindestens 1000 mal schlauer wie wir an den zahlreichen Urkunden ablesen konnten. Sie war eine Kriegerelfe mit blondem Bob, Sommersprossen und großen graublauen Augen. Wir schlossen sie sofort in unser Herz.

    Als wir um 19:00 die Aula betraten, war diese schon rappelvoll. Trotzdem fanden wir noch drei Plätze nebeneinander. Neben mir war jetzt ein Stuhl frei. Beziehungsweise ein Platz, denn da stand keiner der Lilafarbenen Stühle. Ich sah, wie die Aulatür aufschwang und ein Becken herein geschwebt kam. In diesem Becken saß ein Mädchen und sie kam mit ihrem Schwebenden Becken genau auf den Platz neben mir zu. Als sie sicher gelandet war, erkannte ich sofort die Schwimmflosse. Sie war eine Meerjungfrau! Ich hatte die magischen Meeresbewohner meiner Schule noch nie gesehen, deswegen war ich auch überrascht dass so viel Aufwand betrieben wurde, damit die Meeresbewohner auch überall hinkamen.
    "Was glotzt du denn so!", hörte ich plötzlich eine ziemlich tiefe, laute Stimme, die Überhaupt nicht zu ihrer sonstigen Erscheinung passte. Ich drehte mich schnell weg und zu meinem Glück betrat in diesem Moment der Schulleiter die Bühne.

    Nach der unfassbar langweiligen und langen Rede, wurden wir endlich in unsere Klasssen eingeteilt. Ich kam in die Klasse "Erde" was anscheinend mein Element war. Mein Klassenlehrer war zu meiner Enttäuschung Darmonius Clock. Zum Glück war Dorelia auch in meiner Klasse. Celia wurde in die Luft Klasse von einer Frau Davelio eingeteilt(in ihrer Klasse war auch Mina Davelio, die Tochter ihrer Lehrerin, die natürlich nur bevorzugt wurde, wie sie mir später erzählte.) und die Meerjungfrau zu ihresgleichen, der Wasser Klasse von Frau Globentinio.
    Dann gab es natürlich noch die Feuer Klasse die von einem Lehrer namens Draco Matthäus geleitet wurde.

    Mr. Clock verteilte unsere Stundenpläne und die Klassenliste, dann konnten wir wieder in unsere Zimmer gehen.

    3
    Am Mondtag fing endlich die Schule an.
    In der ersten Stunde hatten wir Seelentiere. Ich und Dorelia waren wahnsinnig aufgeregt, denn heute bekam jeder sein eigenes Seelentier. Frau Davelio suchte sich immer ein Kind aus und ging mit ihm durch das Tor der Seele. Als erstes war natürlich Mina dran. Fünf Minuten später kam sie mit ihrer glücklich lächelnden Mutter und...einem wunderschönen Flamingo wieder heraus. "Sie heißt Libella!", rief sie uns hochnäsig zu und ging dann auf die Trainingswiese. Libella tat mir jetzt schon leid. Danach kam Dorelia, sie bekam eine hübsche Tigerdame namens Alyssa. Als ich endlich an der Reihe war klopfte mir das Herz bis zum Hals. Ich ging mit Frau Davelio durch das Tor. Hinter dem Tor war eine Hohe Hecke. Frau Davelio nahm meine Hand und legte sie behutsam an die Hecke. Plötzlich wurde ich in gleißend helles Licht getaucht. Und hinter der Hecke saß auf einem Lilienblatt...mein Seelentier! 

    Frau Davelio hatte uns in der Stunde alles mögliche über unsere Seelentiere beigebracht. Jetzt saß ich in meinem Zimmer mit meinem Löling auf dem Zimmer und wartete auf den Fulk der die Ausstattung meines Seelentiers bringen sollte. Wir konnten uns über unsere Gedanken unterhalten, ich wüsste was sie dachte, sie wusste was ich dachte. Dazu muss volles Vertrauen vorhanden sein, das hatten wir im Unterricht gelernt.
    Plötzlich hörte ich eine leise, feine Stimme in meinem Kopf. "Du bist Milea, das weiß ich jetzt, aber wer bin ich denn? Ich brauche dringend einen Namen!" "Das stimmt.", dachte ich. In diesem Moment rief unten auf dem Spielplatz eine junge Mutter ihre Elfen-Zwillinge zurück. "Marie, Nele! Kommt, wir wollen gehen!" Sie sprach die beiden Namen so schnell aus, das es sich so wie: "Marinele" anhörte. Wir dachten beide das gleiche, und der Name war gefunden!

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    Am Nachmittag waren die AG's. Ich war die einzige aus meinem Zimmer, die sich Heute in eine eingetragen hatte. Also passten Celinipha in Dorelia auf ihre Tiere Salipheo und Alyssa, aber auch auf Marinele auf. Ich hatte mich für "Sagen, Fabeln und wie man sie erzählt" eingetragen. Als Lehrer für die AG stand Kallos der Wächter auf dem Zettel. Ich hatte einige ältere Schüler über ihn reden hören. Anscheinend war er ein Meister im Geschichten, Sagen und Legenden aller Art erzählen. Als ich endlich vor dem Wächterbaumhaus ankam, erwarteten mich schon vier andere Schüler und natürlich...Kallos der Wächter! Er war der größte Zentaur den ich je gesehen hatte. Auf seiner Schulter saß ein sprechender Rabe. "Kallos ist stumm.", erfuhr ich von dem Jungen neben mir. "Alles was er sagen will teilt er seinem Seelentier über Gedanken mit, und der Rabe sagt es dann!", erzählte er weiter. "So, dann sind wir ja vollzählig!", sagte der Rabe. Dann laß er das Anwesenheitsblatt vor. Ich erfuhr gleich ein paar Namen. Der Junge der mir die Information mit dem Raben gegeben hatte, ging auch in meine Klasse und hieß laut Liste Xellios. Dann gab es noch Glarissa und Flavios aus Celias Klasse, und Jania die als Frühlingsfee komischerweise das Wasser Element hatte und deshalb noch in unsere Klasse kommen würde. Der Rabe der uns von Kallos als Lucius vorgestellt wurde, erzählte uns die erste Legende über den verbotenen Wald. Es hieß, vor tausenden von Jahren, herrschten zwei Feen über die Fantasywelt. Alle Bewohner waren glücklich und zufrieden, aber die eine Fee wollte immer mehr macht. Sie erschuf ein Riesiges Monster mit dem sie die andere Fee töten wollte. Sie hegte und pflegte das Monster, damit es immer größer wurde. Doch eines Tages verschwand die Fee spurlos. Die Legende besagt, das sie von ihrem eigenen Monster gefressen wurde. Daraufhin musste sich das Monster selbst Futter besorgen. So kam es auch in das Reich, in dem die andere Fee jetzt allein regierte. Es fraß fast die Hälfte der Bevölkerung, doch im letzten Moment schaffte die Fee es, das Monster in einen Wald zu sperren und ihn mit einem Schutzzauber zu versiegeln. So lebten sie viele Jahre glücklich weiter und die Legende wurde weiter erzählt. Vor ungefähr 150 Jahren, fand man ein Loch im Schutzwall. Der Wald war durch einen magischen Spiegel betretbar. So wurde Kallos engagiert um aufzupassen, dass das Monster nicht in unsere Welt kam. Kallos beziehungsweise Lucius, konnte wirklich gut erzählen. In der nächsten Stunde wollte er uns Tipps zum guten erzählen geben. Ich freute mich schon darauf.

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    Am nächsten Tag, hatten wir als erstes Unterrichtsfach Elementarunterricht bei Mr. Clock. Nach dem Mittagessen hatten wir dann noch eine Stunde Flugkunst bei Mr. Matthäus. Dieser Unterricht war besonders spannend, weil wir Elfen und Feen erst fliegen durften, wenn wir unseren Flugpass hatten. Mr. Matthäus brachte uns erst die wichtigsten Regeln im Elfen-und Feenflugverkehr bei, ließ uns dann aber endlich fliegen. Zwar nur im Slalom um die Schwebenden Nezel herum, aber immerhin.

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