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Warrior Cats- Stachelpfote und Blaupfote

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2 Kapitel - 5.797 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 856 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

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    Stachelpfote und Blaupfote ❤️ Die blaugraue Kätzin lag im Nest, eine schneeweiße und ein grau-weiß-schwarzer lagen auch um sie im Bau. Die Auge
    Stachelpfote und Blaupfote ❤️




    Die blaugraue Kätzin lag im Nest, eine schneeweiße und ein grau-weiß-schwarzer lagen auch um sie im Bau.
    Die Augen des grau-schwarz weißen leuchteten in dunklen Tönen Bernsteins, er beobachtete die schlafende, graue Kätzin, die sanft mit den Ohren zuckte und die rosa Nase bewegte.
    Stachelpfote fühlte einen Stich in sich, als er an die kalt funkelten Augen der jungen Blaupfote dachte.
    Obwohl Stachelpfote sehr wohl wusste, dass Blaupfote ihn nicht liebte, hatte er trotzdem Gefühle für die Ehrgeizige junge Kätzin.
    Er ließ den Blick zu Schneepfote schweifen, die mit der Nase zuckte und den Schwanz über die Nase legte.
    Wie süß der Duft der blaugrauen Kätzin zu ihm hinüber wehte, ließ ihn traurig und kalt über.
    Stachelpfote schloss die Augen.
    Eines Tages würde das Herz dieser ehrgeizigen ihm gehören, aber zuerst musste er Schneepfote freundlich abweisen.
    Er vergrub die Nase unter den Pfoten und schlief ein.

    Ein miauen ließ Stachelpfote aufschrecken.
    Schneepfote war über ihn gebeugt und schnurrte lieblich.
    Stachelpfotes erste Reaktion war der Blick, den er über den Nestrand warf.
    Doch keine Spur von Blaupfote, die blaugraue Kätzin hinterließ nur ein paar Haare, die sanft in der Luft lagen.
    Schneepfote setzte sich nieder.
    ,, Wo ist Blaupfote?", fragte Stachelpfote vorsichtig.
    Schneepfote leckte sich den Rücken, die dunkelblauen Augen schweiften zu ihm.
    ,, Sie ist mit Abendsonne, Flickenpelz, Drosselpelz und Rotbrust auf Morgen-Patrouille gegangen", war die fröhliche Antwort der Schneepfote.
    ,, Ah"
    Stachelpfote rappelte sich auf.
    ,, Wir müssen fit sein, denn unsere Kriegerprüfung ist nicht mehr weit", fuhr Stachelpfotes Nestgefährtin fort und putzte sich eine Klette aus dem schneeweißem Pelz.
    Eifersucht piekte in Stachelpfotes Bauch, aber freundlich und nett nickte er.
    Schneepfote schnurrte.
    ,, Du bist auch bald soweit", fügte sie tröstlich hinzu, trottete zu dem getigert-weißem Kater und leckte Stachelpfote zwischen den Ohren.
    ,, Danke", murmelte Stachelpfote und schob die Kätzin weg.
    Ihm entging ihr tieftrauriger Blick nicht, als er die Kätzin von sich weghielt und nieste.
    ,, Gesundheit", fiepte Schneepfote traurig und trat zurück.
    Stachelpfote nickte, stand auf und trottete aus dem Schülerbau.
    Dort sonnten sich Windflug und Mohnröte, teilten sich ein Eichhörnchen und schnurrten herzhaft miteinander.
    ,, Guten morgen"
    Stachelpfote neigte den Kopf vor seinen Eltern und trottete weiter zum Haufen, wo noch eine Amsel von gestern Abend lag.
    Er nahm sie sich rasch und wollte sich hinsetzten, aber schon war Schneepfote wieder da und lief ihm Hinterher.
    ,, Teilen wir uns die Amsel?", fragte Schneepfote eifrig und setzte sich mit schleckendem Maul neben ihn.
    ,, Schau mal"miaute Stachelpfote schnell.,, Blaupfote kommt gerade! Und sie hat ein riesiges Kaninchen bei sich.Hilf ihr"
    Blaupfote kam tatsächlich ins Lager getappt, in ihrem Maul baumelte ein riesiges Kaninchen, sie stolzierte zum Beutegaufen und Ließ das Tier auf den Haufen fallen.
    ,, Grossartiger Fang, Blaupfote!", rief Stachelpfote der Schülerin zu, die stolz das Kinn reckte und lief zu ihr.
    ,, Wirklich", bestaunte er ihr Kaninchen.,, Es ist wahrhaftig riesengroß und auch richtig fett!"
    Blaupfote schnurrte verlegen, als er seinen Schwanz über ihren Rücken gleiten ließ.
    Stachelpfote bemerkte Schneepfotes missmutigen Blick und bekam Schuldgefühle, dass er seine Zuneigung für Blaupfote so offen gezeigt hatte.
    Aber Schneepfote musste seine Liebe zu der grauen Kätzin einfach akzeptieren!
    Ihm entging auch nicht, wie ruckartig sie umdrehte und zu Flickenpelz stolzierte, um seine Spitzmaus zu bewundern.
    Blaupfote drehte um und lief zu Abendsonne, der mit einem fetten Sperling im Maul angetrabt kam.
    Flickenpelz ignorierte Schneepfote, die anhimmelnd um ihn herumlief, und trabte verspannt zu dem Frischbeutehaufen, um seine Beute abzulegen.
    Da kam Kiefernstern aus dem Bau des Anführers stolziert und ging direkt auf Blaupfote zu.
    ,, Blaupfote", verkündete Kiefernstern feierlich.
    ,, Du wirst heute bei Sonnenuntergang losziehen, um deine Kriegerprüfung zu absolvieren"
    Er nickte und legte die Schnauze auf Blaupfotes Kopf, leckte sie zwischen den Ohren und miaute gleich darauf:,, Dann werden wir deine und Schneepfotes Kriegerzeremonie bei Mondhoch abhalten"
    Kiefernstern winkte mit dem Schwanz zum Abschied und lief zu Schneepfote, um ihr vermutlich das gleiche zu erklären.
    Stachelpfote setzte sich.
    Eifersucht piekte wieder in seine Magengrube, er blendete sie jedoch aus und sprang zu der überglücklichen Blaupfote, die aufgeregt mit Abendsonne sprach.
    ,, Du wirst sicher bestehen!", maunzte Stachelpfote, er ringelte seinen Schwanz vorsichtig um den von Blaupfote und schnurrte.
    Die Bald-Kriegerin schnurrte ebenfalls verlegen, und wandte sich nun Stachelpfote direkt zu.
    ,, Du wirst auch bald drankommen.", versprach sie freundlich.
    Zum ersten Mal flammte Hoffnung in Stachelpfote auf.
    Noch nie hatte sie so etwas zu ihm gesagt! Die Ehrgeizige junge Kätzin war ihm früher immer stets kühl entgegengetreten, doch jetzt sprach sie sogar freudig zu ihm!
    Stachelpfote war inzwischen in den Schultern breiter als Blaupfote und überragte sie auch im ein Drittel, obwohl seine Kriegerzeremonie noch ein Weilchen dauern würde.
    ,, Es freut mich, dass ihr so gut auskommt", schnurrte Abendsonne, doch Stachelpfote erkannte das neugierige flimmern in seinen gelben Augen, aber Abendsonne erwartete keine Antwort und trabte weg.
    Blaupfote löste sich von Stachelpfote und packte das riesige Kaninchen.
    Sie lief zu Sturmschweif, legte es vor ihm hin und sagte zu ihm etwas, was Stachelpfote nicht mehr verstand.
    Sie lief wieder zu ihm zurück, doch sie drehte um und ihre Nasen berührten sich.
    Stachelpfote erwartete, dass sie sich sofort wegdrehen würde, aber Blaupfote verharrte in dieser Nase-an-Nase-Position.
    Stachelpfote fühlte eine heiße Empfindung, die durch ihn schoss, als seine blaugraue Baugefährtin blieb stehen und schloss die Augen, Stachelpfote ebenfalls.
    Die Welt schien still zu stehen, doch ein lautes Rufen riss die beiden aus ihrer Freude.
    Abendsonne sprach.
    ,, Blaupfote, bitte iss was.Stachelpfote, begib dich in den Bau der ältesten und säubere ihre Nester.Schneepfote wird die helfen", fügte Abendsonne mit einem Blick auf die junge Kätzin, die um Flickenpelz herumlief.
    ,, Schneepfote!", rief der Zweite Stellvertreter des DonnerClans der Schülerin zu.,, Komm und hilf Stachelpfote beim säubern der Nester im Ältesten-Bau!"
    Schneepfote kam mit einem missmutigem Blick zu ihrer Schwester und Stachelpfote, sie knurrte leise und nickte Abendsonne brav zu.
    Stachelpfote fühlte sich komisch, als der Blick der Kätzin sich ihm wandte.
    ,, Lass und gehen", schnauzte Schneepfote und Stachelpfote schluckte eine spitze Bemerkung hinunter.
    Die beiden Schüler trotteten zum Bau der Ältesten und säuberten zuerst Lerchenlieds Nest.
    Grasnarbe reckte sich.
    ,, Oh", miaute er enttäuscht, als er an Schneepfote schnupperte.
    ,, Da riecht's aber nach einer leckeren Mahlzeit!"
    ,, Ja", pflichtete Schneepfote eingeschnappt bei.
    ,, Blaupfote hat es gefangen, nun darf Sturmschweif es essen"
    Grasbart leckte sich das Maul.
    ,, Stachelpfote", bat Lerchenlied.
    ,, Bring uns bitte was zum Essen"
    Stachelpfote nickte gehorsam und freute sich, Schneepfotes eingeschnappter Art loszuwerden.
    Er packte ein wuscheliges Kaninchen und eine Spitzmaus, sprang zum Ältestenbau und legte es jeweils Lerchenlied und Grasbart hin.
    Nuschelfuß, der gerade aufgewacht war, schmatzte laut und blickte zu dem Kaninchen.
    ,, Keine Angst, ich teile es mit dir", miaute Lerchenlied.

    Stachelpfote kauerte aufgeregt neben Vipernzahn.
    Der braune Kater hatte ihn beim Training nach dem säubern des Baues der Ältesten hart rangenommen.
    Erschöpft blickte er zu Schneepfote und Blaupfote, die gerade ihr Versprechen gegeben hatten.
    ,, Dann gebe ich euch mit der Kraft des SternenClans euren Kriegernamen", fuhr Kiefernstern fort.,, Schneepfote, von diesem Augenblick an wirst du Schneepelz heißen, der SternenClan ehrt deine Tapferkeit und deine Sanftheit, und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im DonnerClan willkommen.
    Er legte sein Kinn auf Schneepelz' Kopf.
    ,, Blaupfote", Kiefernstern wandte sich an Stachelpfotes Liebe.
    ,, Von dieser Sekunde wird dein Name Blaupelz sein.Der SternenClan ehrt deinen Ehrgeiz und deine Kampfgeschick und wir heißen dich als völlige Kriegerin im DonnerClan willkommen."
    Blaupelz sprang vom Hochfels und steuerte direkt auf den verlegenen Stachelpfote zu, der schnurrend zu ihr getappt kam.
    ,, Es freut mich für dich", miaute er freundlich.
    ,, Du bist auch bald dran", versprach Blaupelz und berühre sanft die Nase mit der Nase von Stachelpfote.

    Stachelpfote nickte zu Vipernzahn.
    ,, Es ist soweit", verkündete der Getigert-Gefleckte Kater mit einem freundlichen Blick zu seinem Grauem Schüler.
    Stachelpfote vibrierte vor Aufregung und zuckte mit den Schnurrhaaren.
    ,, Endlich!", maunzte Blaupelz zu Stachelpfote, schnurrte zu ihm und legte ihre Wange an seine Nase.
    ,, Danke.", schnurrte er.
    Mit vielsagendem Blick und belustigt zuckenden Schnurrhaaren wandte sich Vipernzahn an Abendstern, dem neuen Anführer des DonnerClans.
    ,, Deine Prüfung beginnt.
    Aber vergiss nicht;ich werde dich die ganze Zeit beobachten", erinnerte Vipernzahn.
    ,, Klar!", japste Stachelpfote glücklich und schielte zu Blaupelz, die nun zu Leopardenfuß trabte und ihr ihren Wurf beglückwünschte.
    Stachelpfote lief aus dem Lager.

    Stachelpfote war nun am Ende seiner Prüfung.
    Er sollte noch bei den Schlangenfelsen ein paar Beutetiere erbeuten und war sowieso schon gleich fertig.
    Er hatte schon drei Spitzmäuse, eine Amsel, ein Rotkelchen, zwei Eichhörnchen und sieben Mäuse erbeutet.
    Gleich darauf war es dann noch ein Star gewesen, der gerade sein Winternest verzierte.
    Erschöpft machte sich auf den Weg zu den lebensvollen Felsen.
    Als er ankam, sprang er hoch und wartete geduldig.
    Nach langem warten hatte er eine
    Natter erbeutet.
    Eine Amsel war auch noch in seine Fänge geraten, er lief jedoch zweimal zum Treffpunkt mit Vipernzahn, um seine riesige Beutemenge zurückzubringen.
    Vipernzahn beäugte seinen Fang mit äußerster Präzision.
    ,, Die Amsel ist ziemlich fett geworden", bemerkte er und schleckte sich am Maul.
    ,, Danke", verlegen wischte Stachelpfote mit dem Schwanz über das Laub und hob die Mäuse an ihren Schwänzen hoch, um noch weiteren Lobungen davonzukommen.
    Dich Vipernzahn nahm keine der Tiere mit und rief im Hinterher:,, Halte die Amsel bitte für mich auf!"
    Mit heißen Ohren lief Stachelpfote ins Lager und legte seinen großartigen Fang ab.
    Blaupelz lief zu ihm, ihr buschiger Schwanz war senkrecht in die Luft gestreckt.
    ,, Großartig", schnurrte sie voller Freude und schmiegte sich kurz an den mittlerweile doppelt so großen Kater.
    Schneepelz war auch schon da.
    ,, Nette Spitzmaus", lobte sie kalt, ihre Augen zeigten Schmerz und Sehnsucht.
    "Schneepelz!", fuhr Blaupelz ihre Schwester an.
    "Schau mal, Stachelpfote hat etwas wunderbares erbeutet! Da sagt man nicht nur,"Nette Spitzmaus"!"
    Schneepelz hatte die Ohren angelegt und trat zurück.
    "Mir aus!", zischte Schneepelz eingeschnappt.
    "Aber es stimmt ja, deine Beute ist wirklich großartig"
    Abendstern beobachtete die drei Katzen, zwischen denen die Luft nur so vor Feindseligkeit knisterte.
    Abendstern hob eine große Maus auf.
    "Die bringe ich Bernsteinfleck", versprach Abendstern nuschelnd und machte sich auf den weg zu dem grau gescheckten Kater mit den Ohrpinseln.
    Schneepelz ging weg, Stachelpfote machte sich wieder auf den Weg zu seiner Beute und brachte sie ganz alleine wieder zurück ins Lager.

    Abendstern hatte die Brust vorgereckt, voller stolz blickte er auf Stachelpfote.
    Stachelpfote fühlte sich zuerst verlegen, dann bekam er Kraft und stolzierte auf den Felsen zu Abendstern.
    "Stachelpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger immer zu ehren und zu dienen, deinen Clan schützen und verstärken, selbst, wenn es dein Leben kostet?", fragte der DonnerClan-Anführer mit feierlicher Stimme, sein buschiger Schwanz fegte über den blanken Fels.
    Stachelpfote wurden die Knie weich.
    "Ich verspreche es", keuchte Stachelpfote voller Eifer und wusste, dass Blaupelz Blick die ganze Zeit auf ihn gerichtet war.
    "Gut", sagte Abendstern und beugte sich zu dem halben Krieger vor.
    ,, Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen;Stachelpfote, von diesem Augenblick an wirst du Stachelkralle heißen.Der Donner-und SternenClan ehrt deine mit und deinen Ehrgeiz, und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im DonnerClan willkommen"
    Abendstern legte den Kopf zwischen Stachelkralles Ohren und Stachelkralle leckte ihm die Schulter und trat zurück.
    "Stachelkralle!"
    "Stachelkralle! Stachelkralle!"
    Der Ruf seines Namens erhob sich über den Nachthimmel.
    "Stachelkralle!"
    Stachelkralle wendete den Blick zu Blaupelz, die voller Eifer und liebe in die Luft jaulte.
    "Stachelkralle! Stachelkralle!"
    "Stachelkralle!"
    "Stachelkralle!"

    Stachelkralle hielt seine Wache.
    Alles war bis jetzt ruhig gewesen, nur ein Farn hatte kurz geraschelt.
    Immer wieder hob er die funkelnden, Bernsteinfarbenen Augen und richtete sie auf den Lagereingang, aber vorerst blieb alles ganz lange ruhig.
    Ein Murren ergriff Stachelkralles Aufmerksamkeit.
    "Es raschelt"
    Der ersten Stimme folgte eine fauchende, aber leise, spitze Stimme.
    "In diesem idiotischem Territorium raschelt es ständig!"
    Stachelkralle spannte die Muskeln an und fuhr die Krallen aus, die unabsichtlich über über den vereisten Fels rutschten.
    "Es raschelt wieder!", die verängstigte, werde stimme erklang wieder, nun diesmal Kater und mit mehr Angst.
    "Sie still!", fauchte die zweite stimme wieder, Stachelkralle erspähte einen dunkelbraunen Pelz, der im Busch Wogte.
    Er wollte es melden, aber er hatte Angst, was wäre, wenn die Fremden Katzen ihn nun töteten?
    Er hatte nicht lang Zeit zum überlegen, denn plötzlich ertönte ein Jaulen.
    Bernsteinfarbenen Augen blitzten vor seinem Gesicht auf, der dunkelbraune selbstsichere fauchte ihm höhnisch ins Gesicht.
    Krallen rissen über Stachelkralles Wange, der dunkelbraune stürzte weg.
    Drahtige Körper stürzten in das Lager des DonnerClans, selbst Inder stockfinsteren Nacht erkannte er an der mondbeschienenen Lichtung die dürren Körper und en verräterischen Geruch der WindClan-Katzen, die ihn Heeren ins Lager des DonnerClans sprangen.
    "Überfall!", jaulte Stachelkralle, sein miauen wurde aber von den Krallen an seiner Kehle erstickt.
    Gelbe Augen starrten ihn feindselig an und er erkannte Riesenschweif, der mit gebleckten Zähnen über ihn stand.
    "Wie wagt ihr es!"heulte eine Katze im Hintergrund, Stachelkralle stemmte sich hoch und Riesenschweif kugelte von ihm herunter.
    Das jaulen der vielen Katzen betäubte Stachelkralles sinne, aber er stürzte sich todmutig in den Kampf, Direkt auf einen dunkelbraunen kater.
    "Spitzmau....!"das panische kreischen Riesenschweifs ging unter, den Bernsteinfleck war in ihn gekracht und nagelte ihn brutal am Boden fest.
    Der dunkelbraune Kater wirbelte herum und starrte Stachelpfote regungslos an.
    Der Kater wollte weghuschen, aber Stachelkralles lange Fänge bohrten sich in die Kehle des WindClan-Katers, der nun wehrlos am Boden lag und den mächtigen DonnerClan-Krieger mit den Hinterpfoten bearbeiten versuchte.
    "Nimm das!", fauchte Stachelkralle und seine Krallen rissen tiefe Furchen in das Gesicht des Dunkelbraunem Katers den er niederriss uns mit den Zähnen an die Kehle ging.
    "Stachelkralle, hör auf! Ehrbare Krieger töten nicht im Kampf, hast du das vergessen?", jaulte Bernsteinfleck ihm zu, Riesenschweif war nicht mehr unter ihm.
    Stachelkralle ließ den braunen frei und ging tiefer in das Getümmel, wo er Blaupelz mit einer riesigen, hellgrauen Tigerkatze ringen sah.
    Sofort stürzte er neben Blaupelz in den Kampf und zerstückele das eine Ohr des gestreiftem Katers, der jaulen zu Boden ging.
    "Knöpf die die Augen vor!"
    Stachelkralle bearbeite nun den Bauch des Tigers, Blaupelz kratzte im ihn die Augen.
    Wütend kam der dunkelbraune zu den beiden Kriegerin und fauchte laut.
    "Du schon wieder!", brummte Stachelkralle und stürzte sich direkt auf den Kopf des Katers.
    "Wie dumm seid ihr WindClan-Katzen denn überhaupt!", johlte Rosenpfote, Stachelkralles Schwester den hellgrauen Tigerkater zu und half Blaupelz mit ihm fertig zu werden.
    Nun wandte sich Stachelkralle wieder dem frechen braunen zu und fegte einen gewaltigen Schlag über seinen Hals.
    Triumphierend ließ Stachelkralle den gurgelnden Kater frei und beobachtete, wie der WindClan-Krieger zu Boden ging und das Blut nur so aus seiner Kehle strömte.
    Oh SternenClan, was habe ich getan?, dachte Stachelkralle, als er sah, wie der braune Kater immer mehr Blut verlor und die Augen sich verdrehten, bis man das weiße sah.
    "Spitzmauskralle!", jaulte Riesenschweif uns stand über dem Leichnam seines Clan-Kameraden.
    "Spitzmauskralle, wach auf! Wach bitte auf! Wir müssen uns noch rächen!"
    Riesenschweif raufte das Fell seines Freundes.
    "Wach auf!"
    Dann wandte sich Riesenschweif Stachelkralle zu.
    "Du!", johlte er voller Wut.
    "Du hast es getan!"
    Mit gespreizten Krallen und gebleckten Zähnen ging er auf Stachelkralle los.
    Voller Wut blitzten seine Augen, als er die messerscharfen Zähne in die Flanke Stachelkralles hieb.
    Winselnd ging nun der große Kater Stachelkralle zu Boden.
    Während er den Tod näher kommen sah, schmerzten seine Glieder.
    Schuldgefühle Bissen in seinem Pelz, er versuchte, den Kater von sich zu schütteln, aber Riesenschweif klammerte sich Brutal an ihn.
    "Du miese...Miese DonnerClan-Katze!"
    Mit lautem brüllen riss Riesenschweif seinem Gegner massenweise Schnurrhaare aus.
    Sterne blitzten über Stachelkralles Kopf auf, als sich seine Augen verdrehten, bis sich das weiße zeigte.
    "Nein!"

    Stachelkralles benommene Sicht war von einem weißen Pelz betrübt.
    Als er wieder freikam, musste er mit entsetzten feststellen, dass Schneepelz auf dem Rücken des WindClan-Kriegers Riesenschweifs hing und ihm das Gesicht zerkratzte.
    "Wie wagst du es!", jaulte Riesenschweif und Warf sich rücklings auf den Boden, wobei Schneepelz mit dem Rückgrat ankam.
    Knurrend sprang Stachelkralle auf.
    Die Wunden brannten zwar, aber mutig fegte der Krieger Riesenschweif von der Kätzin hinunter.
    "Sie still!", fuhr er den WindClan Kater an, seine Krallen rissen Furchen über das Gesicht des schwarz-weißen Katers.
    Die Schwärze verlieh den dunkelgelben Augen des Kriegers einen tückischen Glanz.
    Mit ausgefahrenen Krallen bearbeitete er den Kopf des WindClan-Katers und Hieb die Zähne in seine Schulter, wütend wiederholte er die Bewegungen mit den Hinterläufen, wobei er den Bauch des Gegners Aufriss und das Fleisch erbleckte.
    Das Blut seiner ausgerissenen Schnurrhaare tropfte auf Rieswnschweifs Gesicht.
    Die angstvoll aufgerissenen Augen von Riesenschweif bohrten sich in seine Gedanken, er fauchte und fuhr quer mit den Krallen über den Kopf seiner Feindes.
    Er blendete das jaulen uns fauchen seiner Clan-Gefährten aus und bemühte sich, mit dem starken Krieger fertig zu werden.
    Stachelkralle zerriss das Ohr seines Feindes und schlitzte ihm in sekundenumdrehen Wange auf, mit gebleckten Zähnen fauchte er und trommelte mit den Vorderpfoten mit ausgefahrenen Krallen auf die Brust von Riesenschweif, der kläglich winselnd am Boden lag.
    Stachelkralle wollte aber nicht noch einmal töten, er schlug mit eingefahrenen Krallen auf seine Brust.
    "Hast du genug?", keuchte er in Riesenschweifs linkes Ohr.
    "Niemals!", fauchte Riesenschweif wütend zurück.
    Stachelkralle wurde wütend und fuhr die Krallen aus, wollte sie über seine Kehle reißen.
    "Geh runter", eine sanfte Stimme unterbrach ihn.
    "Der Kampf ist vorbei, Stachelkralle.
    Lass Riesenschweif gehen."
    Bernsteinfleck stand ruhig vor ihm, miaute voller Ruhe und wandte den Blick zu Schneepelz.
    Wenig blutige Schrammen zeigten sich auf seinem hellen Fell, das Blut an seiner Brust zeigte sich jedoch deutlich.
    "Stachelkralle, der Kampf ist vorbei", wiederholte der Kater mit den hellgrauen Flecken.
    "Stachelkralle, lass Riesenschweif gehen"
    Stachelkralle stand auf und ließ den blutüberströmten Kater weg.
    "Lass ihn gehen", bat Bernsteinfleck noch einmal, darauf blinzelten seine Augen anerkennend.
    Stachelkralle keuchte, seine Wunde an seiner Flanke brannte.
    "Wer hat gewonnen?", krächzte er, sein stacheliger Schwanz war blutig, jedoch nicht von seinem eigenen Blut.
    "Wir"
    "Es hat Abendsterns Leben gekostet!"jaulte eine Stimme hinter arme grauen Krieger, Stachelkralle drehte sich um und erblickte Vipernzahn, der mit vor schock gesträubtem Pelz dastand, sein gefleckter, brauner Schwanz peitschte.
    "Abendstern?", platzte Stachelkralle voller Wut heraus, er ringelte seinen Schwanz in der wageren Hoffnung, dass es nicht sein letztes Leben sei.
    "Sein letztes Leben?"fragte Stachelkralle tonlos, seine Augen waren zu Boden gerichtet.
    "Ja", seufzte Bernsteinfleck, versunken in einer Melancholie und die Ohrpinseln zuckten.
    "Du....Bist jetzt Anführer", knurrte Vipernzahn Sehnsüchtig.
    Bernsteinfleck zuckte traurig mit den Ohren.
    "Ja"
    "Ist....Ist der ganze WindClan weg?", krächzte Stachelkralle voller Wehmut und Reue, dass er sich mit Kriegern beschäftigt hatte und Abendstern nicht geholfen hatte.
    "Natürlich, sie haben die Schwänze eingezogen und sind abgehauen!", fauchte Vipernzahn stolz und teilweise wütend.
    "Schau nach Schneepelz", flüsterte Bernsteinfleck ihm zu und beuge sich vor.
    "Und Blaupelz?", Stachelkralle hatte seine Geliebte ganz vergessen.
    Er machte sich sorgen, während er die Dunkelheit nach Gerüchen prüfte und Blaupelz in den Schatten erspähte.
    Er erstickte fast.
    "Sie ist in der Kinderstube gut untergebracht", beruhigte Bernsteinfleck mit vielsagend glimmenden Augen.
    "Sie muss dir noch was sagen, was dir sehr gefallen wird"
    Stachelkralle sprintete zur Kinderstube und erkannte Blaupelz helles Fell glänzen, als sei leise mit Weißauge sprach.
    "Blaupelz!", schoss es aus Stachelkralle heraus.
    "Ja?", die ruhige Stimme seiner Freundin kam zurück, ihre blauen Augen blitzten warm.
    Stachelkralle sprang zu ihr und kauerte sich neben sie.
    "Bernsteinfleck sagt, du müsstest mir etwas mitteilen."
    "Ich...ich erwarte deine jungen"

    Stachelkralle war benommen.
    Blaupelz blickte ihn fordernd an.
    "Das ist....Das ist mehr als nur gut! Das ist mehr als nur....Als nur Wunderbar!"
    Er schmiegte sich energischen Blaupelz.
    "Wann kommen sie?"er holte tief Luft.
    Die Aufregung blitzte in Blaupelz Augen.
    "Federbart sagt, höchstens in einem Mond", schnurrte sie, ihre blauen Augen funkelten zu Weißauge hinüber, die sich leise schnurrend mit Kleinohr unterhielt.
    Kurz verlor Stachelkralle die Trauer über Abendsterns Tod, er schmiegte sich an seine Gefährtin und überließ sich ihrem Wohlduftendem Pelz.

    Als Stachelkralle erwachte, stieß ihn eine kalte Schnauze an.
    "Wach auf!", raunte Federbart über ihn gebeugt, seine langen, federartigen Schnurrhaare zuckten.
    "Wo ist Blaupelz", stellte Stachelkralle klar, er setzte sich kerzengerade auf und spähte im Bau herum.
    Federbart schnurrte belustigt.
    "War uns allen ja klar, dass das deine erste Frage sein würde", scherzte der Heiler-Schüler weiter, er hob seine Pfote und fuhr sich mit ihr über die Schnurrhaare.
    "Wie geht es Blaupelz?", wiederholte Stachelkralle ein wenig gereizt.
    Federbart stand Auf und trabe aus dem Bau, seine Schwanzspitze zuckte ihm einladend hinterher.
    Stachelkralle folgte ihm schnell und sah Blaupelz, die mit angeschwollenem Bauch bei Schneepelz lag und sich den blaugrauen Pelz am Bauch putzte.
    "Guten Morgen", schnurrte Blaupelz und sprang auf.
    Schneepelz hatte ein Blatt mit klebriger Masse an der Stirn, an ihrer Flanke waren blutige Kratzer und ein großer Biss klaffte an der Vorderpfote der Kätzin.
    Keuchend sprang Stachelkralle zu seiner Gefährtin und liebkoste sie in den Gedanken, dass Schneepelz Blick ihm die ganze Zeit folgte.
    Er leckte quer über das Nackenfell Blaupelz', Schneepelz Kniff die Augen zusammen und leckte ihre Schulter.
    Verlegen setzte er sich und liebkoste die Kätzin gleich nocheinmal, ihm entging Schneepelz tieftrauriger Blick nicht, und hatte furchtbare Gewissensbisse, weil er und Schneepelz nie Gefährten sein würden.
    Sie weiße Kätzin wandte sich an Flickenpelz und schnurrte ihn Zärtlich zu, dee schwarzweiße Kater hatte den Blick in die Ferne gerichtet und leckte sie abwesend am Ohr.
    Stachelkralle führte seine Gefährtin wieder in die Kinderstube, wo er sich im Nest seiner Gefährtin niederließ und sie sich neben ihn fallen.
    "Gänsefeder ist gestorben", flüsterte Blaupelz leise.
    Traurig ließ Stachelkralle den Kopf hängen.
    "Wie...Im Kampf?"
    Blaupelz nickte.
    "Gänsefeder hat Habichtherz verboten, die Kräuter zu stehlen.", miaute Blaupelz heiser.
    "Dann hat Habichtherz trotz allem die Katzenminze angefasst, darauf hat Gänsefeder sich auf ihn gestützt."
    Stachelkralle legte den Kopf auf den der zitternden Blaupelz.
    "...Und dann, dann hat Habichtherz sich auf den Rücken geworfen.
    Gänsefeder ist mit dem Rücken auf dem Feld angekommen und sein Rückgrat ist zerschmettert worden", flüsterte sie voller Trauer.
    Ein Meer von Schmerz ballte sich in ihrem Bauch zusammen.
    Stachelkralle legte seine Schnauze an ihre, er leckte sie beruhigend.
    Er wusste, dass ihr verrückter alter Onkel ihr trotzdem etwas bedeutete, und konnte genau nachvollziehen, wie es war, einen Verwandten zu verlieren, denn er selbst hatte ja Heckenpfote verloren.
    Stachelkralle schlummerte bald im Nest neben seiner Gefährtin ein, der süße Duft Blaupelz' half ihm zum einschlafen.

    Elf Sonnenaufgänge waren seit dem Kampf vergangen.
    Der Clan erholte sich, aber immer öfters wurden im Territorium Geruchsspuren mit WindClan-Geruch.
    Der neue Anführer des DonnerClans, Bernsteinstern, hatte verkündet, dass sein offizieller Stellvertreter Vipernzahn sein würde.
    Der starke Krieger hatte einen großen Respekt vor dem Clan, nun stand er Sofas Ranghöher als jeder andere Kater außer Bernsteinstern.
    Die Beute blieb auch nicht lang, bald herrschte Hunger, die Kälte war in alle Pelze gebohrt.
    Das Eichhörnchen, dass vor Stachelkralles Pfoten lag, roch nicht gerade appetitlich.
    Es war ein Rest von gestern Abend, aber jetzt konnten sich die Katzen nicht mehr leisten, die Reste nicht zu essen, denn immer weniger blieb auf dem Frischbeutehaufen.
    Blaupelz kauerte in der Kinderstube und verspeiste eine frische Drossel, sie bekam oft sogar heimlich Stachelkralles Anteil geschenkt.
    Er wollte unbedingt, dass sie ganz wohlgenährt bleib, denn die Jungen mussten gesund und munter zur Welt kommen.
    Er besuchte sie öfters, Schneepelz erholte sich langsam von dem Schock, ihre Liebe verloren zu haben.
    Jetzt kuschelte sich die Kätzin dicht in Flickenpelz' wuscheliges, schwarz-weißes Fell und sprach leise schnurrend mit ihm.
    Der Clan tuschelte schon, das es bald mehr Junge geben würde.
    Dies war wirklich bei den beiden schnurrenden Katzen nicht zu übersehen, die einander liebevoll streichelten und ihre Liebe zueinander offen zeigten.
    Flickenpelz kümmerte sich um die Kätzin, aber nun warf er böse Blicke zu Stachelkralle, der gerade in sein spereholzartiges Eichhörnchen biss.
    Darauf kam Blaupelz aus der Kinderstube, ihr dicker, angeschwollener Bauch wippte, als sie zu ihm trottete.
    "Alles gut, mein Liebster, es ist alles gut", schnurrte Blaupelz, sie legte sich neben ihn und kuschelte sich in sein dichtes, grau gestreiftes Fell.
    Schneepelz warf kurz einen Blick zu Stachelkralle, dann schmiegte sie sich an Flickenpelz und murmelte leise mit ihm.


    Seit zwei Sonnenaufgängen stieg Stachelkralles sorge und den neuen Anführer Bernsteinstern.
    Heute war wieder große Versammlung, Bernsteinstern bestand darauf, dorthin zu gehen, obwohl Federbart es ihm buchstäblich verboten hatte, mit seinem grünen Husten hinzugehen.
    Vipernzahn sprach nun hell zu einem Anführer.
    "Du musst einfach im Lager bleiben", miaute er klar.
    "Wetter, er will nur herumprahlen, dass er der neue zweite Anführer ist?"murrte eine Stimme neben Stachelkralle, er wandte d w Kopf und sah Sturmschweif, der mit bissigem Blick dasaß.
    "Bist du etwa eifersüchtig?", schoss Frischbrise, Vipernzahns Gefährtin, scharf zurück.
    "Wenn ja, dann sag's ihm doch selbst!", fauchte Tigerpfote, Flickenpelz Schüler, leise zu Sturmschweif, der schmollend aufstand und dem eigensinnigen Schüler kurz etwas zublaffte.
    Dann wandte er sich zu Vipernzahn und miaute:,, Ich finde auch, dass Bernsteinstern im Lager bleiben sollte!"
    Seine Zustimmung wurde von Tigerpfote, Flickenpelz,
    Leopardenfuß und Frischbrise lauthals unterstützt.
    "Gut", fauchte Bernsteinstern, sein geflecktes, graues zuckte kurz.
    "Gut, Vipernzahn, führe ein paar Katzen mit..."
    "Wie wär's mit...."
    "Ich entscheide"unterbrach Bernsteinstern scharf, sein Knurren ging in einer neuen Attacke des heimtückischen Hustens unter.
    "Schon gut"
    Vipernzahn wandte sich an Flickenpelz und blinzelte ob kurz vielsagend zu, sein Blick glitt ruhig zu Bernsteinstern zurück, leise Belustigung blitzte in seinen Augen auf.
    "Also...", hüstelte er und winkte Sturmschweif mit dem Schwanz zu sich.
    "Du gehst.Und nimm..."Bernsteinstern wurde von einem erneuten Hustenanfall abgebrochen.
    "Und nimm Frischbrise,ähm, Mohnröte und vielleicht,", seine Augen Kniffen sich zusammen und er zuckte schmerzvoll zusammen.
    "Vielleicht....Vielleicht Tigerpfote?"
    "Und Vipernzahn", miaute Sturmschweif Verständnisvoll.
    "Und vielleicht Stachelkralle und Rosenschweif"
    Bernsteinstern nickte eifrig.
    "Die nimmst du auch mit", keuchte er zustimmend.
    Er wandte den Blick kurz zu Federbart.
    "Komm in meinem Bau.", befahl Federbart Schnell.
    "Sturmschweif...."
    Bernsteinsterns zuckte erneut zusammen.
    Ein Husten erschütterte seinen Körper, Stachelkralle fühlte Angst in sich aufsteigen.
    Was, wenn der DonnerClan-Anführer ein Leben verlor?
    Federbart fauchte nun energisch dem Clan-Führer zu.
    "Komm in meinem Bau!"
    Er stupste den hellgrauen, gefleckten Kater an und führte in in seinen Bau.
    "Nimm noch ein paar Katzen mit!", Jaulte Bernsteinstern ihm hinterher.
    Sturmschweif richtete sich auf und bedeutete den Katzen mitzukommen.
    "Also, ich möchte noch Wuschelpelz und Kleinohr dabeihaben", fuhr er fort.
    Er zuckte mit den Ohren und rief Vipernzahn zu sich.
    "Ich bestimme!", fauchte Vipernzahn ihn spitz an, er wandte sich an die Katzen.
    "Okay, beruhig dich", mit angelegten Ohren nickte Sturmschweif und Start zurück.
    Mit peitschendem Schwanz stolzierte der Stellvertretende Anführer des DonnerClans los, er warf keinen Blick über die Schulter und die aufgerufenen Clan-Katzen folgten ihm aus dem Lager.

    Stachelkralle lag in seinem Nest, es war eine anstrengende Versammlung gewesen.
    Die anderen Clans hatten den DonnerClan sehr wohl herausgefordert und ihn verhöhnt, wie es nun im den Clan vorging.
    Vipernzahn hatte sofort gefaucht.
    Rabenstern, der neue Anführer des WindClans, hatte sich vorgebeugt.
    "Alles klar?", schnauzte Rabenstern höhnisch zurück, seine Augen hatten gefunkelt wie der Mondstein.
    Vermutlich hatte Vipernzahn alles satt gehabt, denn er hatte sich umgedreht und war einfach von der Versammlung davonmarschiert.
    Natürlich war ihm der DonnerClan auf eine noble Art gefolgt, der WindClan hatte nämlich so getan, als hätten sie den Kampf gewonnen.
    Aber leider hatte Vipernzahn ihnen den Spaß geraubt, indem er vor allem Clans den tragischen Tod ihres Heilers durch die Pfoten einer WindClan-Katze preisgab.
    Daraufhin hatten sich Rehstern,-die neue SchattenClan-Führerin- und Jubelstern ziemlich aufgeregt gezeigt und den WindClan-Anführer angefaucht, wie er das nur tun konnte.
    Nun kauerte der Krieger in seinem Nest und beobachtete die Sterne, die über dem Lager davonstrichen.
    Neben ihm regte sich eine Kätzin.
    Er erkannte sie an dem Geruch sofort, es war Rosenschweif.
    Das Fell der hellbraunen Kätzin wehte, es war lang.
    Stachelkralle legte seinen Kopf auf die Pfoten und lullte sich mit dem Gedanken an Blaupelz in den Schlaf.

    Als der Kater erwachte war schon sonnenhoch.
    Neben ihm waren alle Nester leer, er sprang schnell auf und hüpfte aus dem Bau.
    Als sein Blick auf den riesigen Frischbeutehaufen viel, vielen ihm fast die Augen aus.
    "Woher soviel Beute!", jauchzte er überrascht, er schaute zu Flickenpelz, der zufrieden an einem Eichhörnchen nagte.
    "Haben wir gefunden", miaute Flickenpelz stolz, offensichtlich verbarg er aber etwas.
    "Und woher?"blaffte eine hohe, scharfe Stimme in Stachelkralles Ohr.
    Da stand Frischbrise und funkelte ihren Sohn strafend an.
    Stachelkralle wurde interessiert.
    "Woher denn?"
    "Sie haben eine Fuchsmutter überfallen!", fauchte sie kurz angebunden, ihr Schwanz peitschte wütend.
    "Wieso denn das?", miaute er überrascht.
    "Weil....Weil er einfach nur Mäusehirnig ist!", fauchte Flickenpelz' Mutter erneut.
    "Sie hatte Jungen", miaute Vipernzahn ruhig.
    "Und?", fauchend wirbelte Frischbrise herum und funkelte ihren Gefährten wütend an.
    "Sie hätte eine Bedrohung werden können ", sein zweifelnder Blick glitt zu seinem Sohn.
    Und den ganzen Tag lang stritten die DonnerClan-Katzen und blafften einander an, Stachelkralle ging ihnen so gut wie Möglich aus dem Weg.

    2
    Das war es dann! Ich schreibe eventuell weiter, wenn es gute Kommis gibt, sonst schreibe ich bei »Wenn Brombeerkralle Tigerstern gefolgt wäre 2« weiter!

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1516947664
Warrior Cats- Stachelpfote und Blaupfote
Warrior Cats- Stachelpfote und Blaupfote
https://www.testedich.de/quiz53/quiz/1516947664/Warrior-Cats-Stachelpfote-und-Blaupfote
https://www.testedich.de/quiz53/picture/pic_1516947664_1.jpg
2018-01-26
406A
Warrior Cats

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (13)

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vor 349 Tagen
Schreib bitte weiter!:(:(:(
vor 354 Tagen
Hey Luffy124 möchtest du ein geiles rpg? 😘 bitte guck bei der alte Krieg/ neu vorbei 💘 bitte bitte wir bräuchten ALLE die was ein rpg mitmachen wollen 💘💘🤙🏻
vor 360 Tagen
Meow❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
vor 413 Tagen
Streifenstern ich meine, man kan seine Meinung ja schrieben aber ich finde persönlich das Blaustern und Stachelkralle viel süßer sind als Schnee und Stachel ;)
vor 414 Tagen
Ey, ich teile eure Meinung...

NICHT!!!!SchneePelz& StachelKralle
vor 417 Tagen
BLUEFUR&THISTLECLAW
vor 417 Tagen
Ich kann Schneepelz auch nicht ausstehen 🤨😅😅😅
vor 419 Tagen
Miau!! Tolle Geschichte! Ich wünschte jedoch, Schneepelz wäre bei dem Kampf gestorben, sorry an alle snowfur-Fans, denn ich kann sie nicht ausstehen!😅😅😅
vor 426 Tagen
Hi!erstmals suuuuuuper Geschichte! Hoffe du schreibst weiter ;)
vor 449 Tagen
He Sandsturm. Weißt du, eigentlich gute Idee!
Sonst wollte ich wirklich, dass Schneeplez, wo sie Stachelkralle rettet, stirbt, aber ich wollte trotzdem schneeplez Gesicht und Mimik nach Blaupelz und Stachelkralles jungen sehen...
vor 449 Tagen
Echt schön geschrieben !!! Schreib bitte unbedingt einen zweiten Teil ! Allerdings würde ich mir wünschen das Blaupelz und Schneepelzsich wieder vertragen und dass vielleicht jemand z.b. Schneepelz / Fleckenschweif stirbt ! (Das würde es spannender machen )
vor 449 Tagen
Schöner Scgreibstil! Mach das mit der 2. Geschichte umbedingt! Eighentlich wollte die Erins sogar das Brombeerkralle böse wird :)
vor 450 Tagen
Super Schön geschrieben!!!!!!!!!!!!