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Twilight- Eine komplett verdrehte Welt 3

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1 Kapitel - 8.577 Wörter - Erstellt von: Sternenschreiber - Aktualisiert am: 2018-01-24 - Entwickelt am: - 569 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was ist bloß passiert!
Lucy verhält sich total komisch, Sophie ist verschwunden und die Jungs meiden Scarlett regelrecht. Jetzt wo sie ausgerechnet Unterstützung brauch. Nicht einmal die kann sie von ihren Cousin erwarten, der öfters Nachts verschwindet. Ihre Gefühle sind vollkommen durcheinander und taucht auch noch dieser Fremde auf und bedroht ihre Familie. Aber das lässt sich Scarlett nicht gefallen und trifft eine Entscheidung, die sie nie wieder ruckgängig machen kann.

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((bold))Ein neuer schöner Tag((ebold)) Die Sonne ging gerade auf, nur leider sah man nichts davon. Die Wolken versperrten den Ausblick auf die aufgeh
Ein neuer schöner Tag

Die Sonne ging gerade auf, nur leider sah man nichts davon. Die Wolken versperrten den Ausblick auf die aufgehende Sonne und leichter Nieselregen viel, aber hey wenigstens regnet es nicht in Strömen. Mit gemischten Gefühlen schaute ich aus dem Fenster und trank meinen Tee. Aufregung mischte sich mit Angst. Wie würde mein erster Schultag wohl werden? Werde ich mich gleich am Anfang blamieren? Und werde ich neue Freunde finden? Wie die Lehrer dort wohl sind? Wie ist es überhaupt auf einer Schule? Ich hatte bei meinem Vater Privatunterricht und bin nie auf eine Schule gegangen. Freunde hatte ich auch nicht wirklich, da ich von einem Ort zum nächsten gereist bin und mein Vater und ich in einem sehr abgeschotteten Haus lebten. Wenn wir nicht gerade auf einen Turnier waren oder durch die Gegend gefahren sind, waren wir dort. Ich hatte nie erlebt wie es auf einer Schule zu ging und jetzt gingen mir tausend Fragen durch den Kopf. Stimmt es wirklich das die neuen Schüler besonders gehänselt werden? Leicht, ohne es zu merken, schüttelte ich den Kopf. Es wird schon alles gut gehen ich hab ja noch Jack, der mir helfen kann. Entspannter schlürfte ich den Rest Tee aus der Tasse. Meine Gedanken schweiften langsam von der Schule zu gestern Abend ab. Dad hätte mich nie dahin gelassen, aber Jacks Freunde sind echt cool und so viel Spaß hatte ich noch nie. Leicht fing ich an zu grinsen, als ich an den Ritt mit Paul dachte. Der große gutaussehende Paul, der vor nichts Angst hat und immer auf cool tut. Ausgerechnet er hat Angst vor Pferden! Immer so groß auf tun und dann so was. Er wollt´s zwar nicht zu geben, ich wette aber jeder hat es gemerkt. Grinsend schüttelte ich den Kopf. Doch das verging, als ein neuer Name sich in meinen Kopf schlich.
Seth.
Der Typ war echt komisch auch wenn er Leah´s Bruder ist. Schaut der jeden immer so an als wolle er ihn auffressen! Das war echt kreapie, genauso wie die Geräusche und das Gefühl beobachtet zu werden, wo ich nach „Hause“ gegangen bin. Ein Schauder ging mir über den Rücken, als ich daran dachte. Nächstes mal sollte ich nicht im dunklen zurück nach Hause gehen. Ach jetzt hör schon auf! Seth ist bestimmt kein Irrer, der Mädchen verfolgt und ihenen etwas antut. Aber… Nein Schluss jetzt! Schnell dachte ich an was anderes.
Nach Hause, komisch das jetzt zu sagen, aber ich musste mich dran gewöhnen jetzt wo ich bei Billy und Jack, der eigentlich Jakob hieß den aber jeder nur Jack nannte, wohnte. Tränen stiegen mir in die Augen, als ich an den Unfall dachte. Ich vermiss dich so sehr Dad! Entschlossen jetzt nicht Emotional zu werden schüttelte ich den Kopf und wand mich vom Fenster ab. Völlig abwesend schaute ich noch einmal in meine Tasche ob ich alles dabei habe, dass ich gar nicht merkte wie die Tür aufging und ein völlig verschlafener Jack die Küche betrat. Ein murmelndes „Gute Morgen“ lies mich zusammenzucken. Seine kurzen Haare waren komplett verwuschelt und müde träge Augen schauten mich an unter ihnen sah man dunkle Augenringe, als hätte er gar nicht geschlafen.
Gespielt fröhlich rief ich ein „Guten Morgen Jack warst wohl noch zu lange weg!“ zurück und kontrollierte die Tasche noch einmal, nun aber aufmerksam zum dritten mal.
Er grummelte irgendwas von wegen lang weg gewesen und schlurfte langsam in die kleine Küche um sich Frühstück zu machen. Das ging wie in Zeitlupe: Schranktür aufmachen; erst mal suchen, dann ganz langsam den Arm ausstrecken und das Müsli rausholen um es auf die Theke zu legen; Tür wieder zu machen und zum Kühlschrank schlürfen; darauf den auf machen, die Milch zu suchen und Tür wieder zu machen;jetzt musste er noch alles in eine Schüssel tun und die Sachen weg bringen; dann war er endlich beim letzten Schritt, das Müsli essen.
Sichtlich gelangweilt lies ich ich auf einen Stuhl sinken.
Nach einer Ewigkeit wand er sich wieder an mich.
„Wie kannst du nur schon so wach sein Morgens?“, fragte Jack und verschlang mindestens eine halbe Tonne Müsli.
„Wie kannst du nur Morgens so viel essen?“, lautete meine Gegenfrage.
Verwirrt zuckte Jack mit den Schultern.
„Ich hab nun mal hunger!“
„Jack, du hast immer hunger!“
Empört schaute er mich an so als wolle ich ihm sein Essen wegnehmen.
„Lass mich doch essen!“
Mit einen Augen verdrehen meinerseits endete das Gespräch.
Etwas später fuhren wir gemeinsam auf Jacks Maschine zur Schule. Er nannte sie immer nur Maschine, nie Motorrad und langsam gewöhnte ich es mir auch an. Zum Glück konnte ich mich auf der Reservatschule anmelden, da kenne ich wenigstens schon ein paar Leute. Auf der normalen Schule wäre es sowie so doof geworden, weil alle Reservatleute hier auf die Schule gingen und ich hätte einen viel weiteren Weg. Also hatte ich mir die best mögliche Schule ausgesucht.
Auf der anderen Straßenseiten parkten wir. Das ist alles meine Schule. Prüfend sah ich sie an. Ich hatte sie mir schon anders vorgestellt, aber gut. Es war ein kleines graues Gebäude mit großen Fenstern und einer großen Eingangstür. Grade wollte ich rüber laufen als Jacke mich aufhielt.
„Scarlett?“
„Ja, was denn?“
„Versprich mir das du jetzt nichts sauer wirst, aber wundere dich nicht wenn dich alle erst mal komischen anschauen...“
„Warum sollten sie mich komischen anschauen?“, unterbrach ich ihn.
„Naja, weißt du...“, druckste er rum.
„Weil ich die neue bin? Ich weiß, dass ist mir aber egal!“
Entschuldigend schaute er mich an.
„Bei uns gibt es so gut wie nie neue Leute und jeder kennt jeden. Deswegen wirst du erst mal das Gesprächs Thema sein.“ Mit einem Wink gab ich ihm zu verstehen, dass mir das wirklich egal ist und jetzt endlich los wollte. In Wirklichkeit machte es mir was aus, doch ich war zu stolz um es zu zugeben. Jetzt bloß nicht schwach werden Scarlett! Einfach ein strahlendes Lächeln aufsetzen und den Kopf heben, dann klappt alles. Noch ein mal nickte ich ihm zu und ging dann entschlossen durch die Tür.
Wie Jack es gesagt hatte drehten sich alle zu mir um, doch ich lies mir nichts anmerken und ging erhobenen Hauptes durch den Flur. Meinen Cousin immer dicht an meiner Seite. Kaum das wir an den Schüler vorbei waren drehten sich alle um und sprachen aufgeregt miteinander. Sie hatten ein neues Gesprächsthema gefunden… Mich.
„Komm wir gehen zu meinen Freunden!“
Jack wahr sichtlich genervt davon, dass mich alle anschauten. Irgendwie schon süß, aber auch ein winziges Stück gruselig das er so Besitz ergreifend ist. Gemeinsam ging wir weiter, bogen um ein paar Ecken und hielten auf eine große Gruppe Jugendlicher zu. Die meisten standen in der Schule immer in Vierergruppen zusammen, diese war mindestens zu zehnt. Fragend sah ich Jack an, der nickt mir zu und ging direkt auf die Gruppe zu. Etwas langsamer folgte ich ihm und schaute mir erst alle genau an. Ein paar erkannte ich von gestern wieder: Paul, Seth, Embry, Quill und zum guten Schluss Leah, der Rest war mir unbekannt.
Alls sie sahen das wir kamen begrüßten uns alle ziemlich herzlich als hätten sie uns monatelang nicht gesehen. Okay, ein bisschen übertrieben. Paul umarmte mich sogar, was Seth dazu brachte ihn mit Blicken zu erdolchen. Was Paul jedoch gekonnt ignorierte. Doch als er dann den Arm auf meine Schultern legt war es mir zu fiel und ich ging ein paar Schritte nach links, dass wiederum lockte Seth ein Grinsen auf Gesicht und er schaute Paul vielsagend an. Der hat sie doch nicht mehr alle. Tut so als wären wir zusammen, aber ich muss sagen das er mit den Grinsen echt gut aussah. Ich verdrehte die Augen und ging zu Leah.
Wir quatschten eine Zeit über Gestern, als ich dann auf meine Uhr schaute sah ich das der Unterricht gleich beginnen würde und ich wusste weder meinen Stundenplan, noch in welcher Klasse ich bin. Ich muss dringend zum Sekretariat.
„Sorry Leute, ich muss jetzt los. Wir sehen uns später!“
Grade mal ein paar Schritte weit war ich gekommen, als einen Stimme hinter mir rief.
„Scarlett, warte ich komm mit, man kann sich hier leicht verirren!“
Klasse Ausrede Seth.
„Ok, dann zeig mir mal euer Sekretariat.“
„Folg mir, hier geht´s lang.“
Vorsichtig musterte ich ihn von der Seite, wie schon am vorherigen Tag. Er war ziemlich groß, ich ging ihm gerade mal bis zur Nase. Dafür war er nicht ganz so muskelbepackt wie Paul. Sein Grinsen war echt süß, irgendwie so als würde er etwas aushecken.
„Habe ich etwas im Gesicht?“
„Äh… was?“
Er fing noch mehr an zu grinsen, wenn das ging und fragte noch einmal.
„Ich hab gefragt ob ich was im Gesicht habe, weil du mich so angeschaut hast.“
Wahrscheinlich wurde ich gerade rot wie eine Tomate.
„Nein, nein. Ich hab nur nachgedacht.“
„Ach so.“
Schweigen. Jeder war in seinen Gedanken versunken. Ich peinlich berührt und die Augen auf den Boden gerichtet und er mit einem breiten Lächeln. Man, ich muss schon sagen das er echt gut aussah und dann auch noch mein Typ.
„Ihr sind wir.“
„Danke das du mich her gebracht hast. Ich bezweifel das ich es allein gefunden hätte.“
„Hab ich doch gern gemacht. Soll ich noch mit reingehen?“
„Ja gern.“
Wenn wir allein waren war er echt nett und ich mochte ihn auch, aber wenn andere dabei waren benahm er sich irgendwie so komischen besonders wenn Paul und Jack da waren. Vielleicht mochte er sie nicht oder ist nicht gern in der Gesellschaft von den beiden, was ich nicht verstehen würde. Okay die beiden waren manchmal wirklich anstrengend, aber sonst waren sie echt lustig und nett, auch wenn ich Paul noch nicht so lange kannte. Ich hatte sie alle jetzt schon ins Herz geschlossen.
Völlig gentelmanlike hielt er mir die Tür auf, aber nicht ohne sein typisches Sethgrinsen. Leicht musste ich kichern und ging durch, hinter mir hörte ich die Tür zugehen.
„Guten Tag, was kann ich für dich tun.“ Die Sekretärin sah mich freundlich hinter einer runden Brille an. Sie sah schon etwas älter aus mit ihren grauen Haaren und den Falten. Der blaue Rock und die weiße Bluse passten gut zu ihr und die Kette rundete alles ab.
„Ich wollte meine Bücher und meinen Stundenplan abholen.“
„Ah dann bist du die Neue.“
Sie stand auf und ging eine Ecke und holte ein Stapelbücher, den sie auf die Theke legte. Dann kramte sie in einer Schublade.
„Wo ist er bloß...ich weiß doch ganz genau das er hier drin war… Ah da ist er ja!“
Ein Stundenplan landete auf den Stapelbücher.
„Du bist in der 9.1 bei Frau Sunshining.“
„Vielen Dank!“
Grade wollte ich die Bücher nehmen, als Seth hinter mir sagte:“ Warte ich nehme sie!“
Licht zuckte ich zusammen. Ich hatte ihn ganz vergessen.
„Oh danke.“
Leicht errötete ich und die Sekretärin schaute ihn prüfend an.
„Ah anscheinend hast du schon Freunde gefunden. Das ist gut dann kann sich Seth um dich kümmern da ihr in der selben Klasse seit.“
Dann wand sie sich Seth zu.
„Und das du mir gut auf sie aufpasst! Sonst bekommst du es mit mir zu tun! Haben wir uns verstanden?“
„Ja machen sie sich keine Sorgen. Ich werde gut auf Scarlett aufpassen.“
Er grinste mich an und salutierte vor der Frau. Leicht fing ich an zu grinsen.
„Jetzt sollten wir aber los sonst kommen wir zur ersten Stunden zu spät!“
Langsam schob er mich zum Ausgang und gerade noch so konnte ich „Auf Wiedersehen sagen“ da viel die Tür schon zu. Draußen sah wir uns zum ersten mal heute in die Augen und mussten anfangen zu lachen. Als wir uns halb Wegs beruhigt hatten sagte ich zu ihm.
„Du hast es ja gehört. Du sollst auf mich aufpassen.“
„Keine Sorge dir passiert hier schon nichts. Komm mit ich zeig dir unseren Klassenraum.“
Gemächlich gingen wir durch die Flure, da viel mir ein das er immer noch meine Bücher trug.
„Warte ich nehme sie dir ab.“
„Ach das geht schon die sind nicht schwer.“
„Vielleicht, aber ich muss mich schließlich daran gewöhnen sie jetzt zu tragen oder nicht? Du kannst sie ja nicht immer tragen.“
Verdutzt blieb er stehen.
„Wie sich erst dran gewöhne?“
„Früher hatte ich Privatunterricht, da war alles schon immer vor Ort und jetzt gib schon her.“
Vorsichtig als würde ich unter dem Gewicht der Bücher zusammenbrechen überreichte er sie mir, seinen Körper angespannt falls er sie fangen musste. Doch da es für mich gar kein Problem war entspannte er sich wieder. Leicht lachte ich.
„Ich habe schon schwere Sachen getragen.“
Er nickt und lachte über sich selber.
Als wir in die Klasse kamen schauten sich alle zu mir um. Ich war mittlerweile dran gewöhnt und es machte mir auch nichts aus das mich alle anschauten. Doch als Seth sich dann zu seinen Freunden verschwand, fühlte ich mich doch ein wenig verlassen und schaute mich um. Ein roter Lockenkopf fiel mir in die Augen. Nein das konnte nicht sein!
„Lucy?“
„Scarlett! Was machst du den hier!“
„Das ist meine neue Klasse.“
„Das heißt…“
„Wir sind in einer Klasse!“
Ein breites Lächeln machte sich in unserem Gesicht breit und freudig sahen wir uns an.
„Du weißt nicht wo noch ein Platz frei ist für mich oder?“
„Doch! Zufälliger weiße ist der neben mir frei!“
„Dann können wir nebeneinander sitzen!“
Grade wollte Lucy etwas sagen, als sie unterbrochen wurde.
„Alle man hinsetzen und leise sein!“
Schnell setzt ich neben sie und musterte die Lehrerin, die mich ab heute unterrichten würde. Sie war groß gebaut und ihre schwarzen Haare waren zu einem strengen Dutt noch oben gesteckt. Ihre Augen waren schon fast schwarz und musterten ihre Schüler streng. In allen und ganzen passte sie ganz und gar nicht zu ihren Namen, Sunshining. Ihr Blick fiel auf mich und ihre Miene wurde etwas weicher.
„Wie vielleicht schon einige von euch bemerkt haben, gibt es eine neue Schülerin in unserer Klasse. Würdest du bitte nach vorne kommen und dich vorstellen?“
Oh nein, bloß nicht das! Langsam stand ich auf und schlenderte nach vorne. Alle Blicke lagen auf mir und ich konnte mir bewusst sein das ich die Aufmerksamkeit von jeden hier hatte.
„Hallo…ich bin Scarlett Wild...“, fing ich schüchtern an, merkte dann aber selber wie lächerlich das war, räusperte mich einmal und fing dann mit neuen Mut zu erzählen.
„Hallo, ich bin Scarlett Wild und komme ursprünglich auch von hier. Mein Dad und ich sind nur vor ein paar Jahren nach Virginia gezogen, aber jetzt lebe ich wieder hier bei meinem Onkel.“
Fragend schaute ich die Lehrerin an, die mir mit einem Nicken zu verstehen gab das ich mich hinsetzen darf. Bedacht darauf nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam zurück zu laufen, lies ich mich mit einem leisen Seufzer auf meinen Stuhl fallen.
„Das hast du echt gut gemacht!“, flüsterte mir Lucy leise rüber und bekam als Antwort von mir ein Lächeln.
„Ich hoffe das ihr alle nett zu Scarlett seit und sie herzlich willkommen heißt. Jetzt aber wollen wir mit den Unterricht anfangen. Vor den Ferien hatten wir das Thema Genetik. Kann mir jemand sagen was der unterschied zwischen DNA uns DNS ist?“
So ging das die ganze Stunde lang. Frau Sunshining stellte uns Fragen und wir mussten sie beantworten. Zum Glück hatte ich das Thema schon und hatte deshalb einen Vorteil.
Als die Stunde endlich zu Ende war, ging ein erleichtertes Murmel durch die Klasse und alle verschwanden schnell raus auf den Flur. Auch Lucy und ich gingen raus. Seth war schon mit seinen Freunden vorgegangen. Etwas war ich enttäuscht.
„Welche Stunde haben wir jetzt eigentlich?“
„Mhh...lass mich kurz überlegen. Doppelstunde Mathe, Chemie, Sport und dann Schule aus.“
Langsam schlenderten wir zum Mathe Raum. Die Stunde verlief wie jede andere auch. Unser Lehrer war groß und kräftig gebaut mit blonden Haaren und braunen Augen. In Chemie hatten wir auch ein Lehrer, nur dass er das genau Gegenteil zu Herr Red(Mathelehrer) war. Klein, dick mit grauen Haaren und grünen Augen. Ganz ehrlich, er stank als würde er jeden Tag Knoblauch essen und nicht duschen! Widerlich! Das tolle aber, er machte super guten Unterricht und machte auch Witze. Die Stunde verging viel zu schnell und schon mussten wir zur nächsten.
In Sport, was für ein Wunder, hatten wir auch einen Lehrer! Herr Kraft, wie Ironisch! Sport ist eigentlich gar nicht so schlimm für mich, aber echt jetzt müssen wir unbedingt Fußball spielen! Alles andere okay, aber Fußball? Nein danke! Meckern bringt jetzt aber auch nicht weiter, also rein in die Sportsachen und los geht das Spiel.
Keuchend stand ich an der Seite. Die ganze Zeit hatte ich als Stürmer gespielt. Wir hatte zwei Mannschaften gemacht. Jungs gegen Mädchen, wie toll! Froh mal ausgewechselt geworden zu sein, schaute ich mir den Rest des Spieles an und was für ein Wunder die Jungs gewannen gegen die Mädchen mit 8:4. Zu mindestens hatten wir 4 Tore geschossen, wo von zwei auf mein Konto gingen.
„Wir machen jetzt noch ein kleines Wettrennen in den letzten 5 Minuten! Die Mädchen wieder gegen die Jungs!“
Ein Stöhnen drang durch die Reihe, besonders bei den Mädchen war es zu hören. Wollte er uns fertig machen! Konnte er uns Mädchen nicht leiden oder was? Blöder Antifeminist!
Vielleicht haben wir dieses mal ein Chance. Wettrennen waren schon immer meins gewesen und es hat mir auch schon immer Spaß gemacht. Als warum sollte ich mein Glück nicht versuchen? Die Jungs hatten schnell ihre Entscheidung getroffen. Für sie würde Seth antreten, anscheinend war er der schnellste Läufer. Bei den Mädchen ging es nicht so schnell. Es ging hin und her niemand wollte so richtig antreten. Ein paar versuchten sich zu verstecken oder sich als schlecht ab zu stempeln. Da sich niemand meldete, ging ich in die Mitte.
„Könnte ich vielleicht antreten?“
Damit zog ich alle Blicke auf mich, was mir ein bisschen unangenehm war, aber nichts neues mehr war.
Eine große schwarzhaariges Mädchen kam auf mich zu, stellte sich vor mich und musterte mich. Sie hatte rote Lippen, dunkle blau Augen, volle Oberweide und war sehr dünn mit hervorstechenden Rundungen. Die sah aus als wäre sie magersüchtig und hatte mindestens eine halbe Tonne Schminke im Gesicht.
Tief wollte ich Luft holen, was fast in einem Hustatacke endete. Man, die zog eine ganze Parfümfabrik mit sich. Leicht räusperte mich und schaute sie entschlossen an.
„Du halbe Portion willst antreten! Da kann ja gleich Dickchen laufen!“
Dabei nickte sie in die Richtung eines Mädchen, dass allein in einer Ecke stand. Sie hatte den Kopf gesengt und sah traurig aus. Was ich nicht verstand warum die Tussie sie „Dickchen“ nannte hat. Sie war doch gar nicht dick und auch relativ hübsch. Ihre langen, welligen dunklen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden und man konnte leicht ihre hellblauen Augen sehen, die jetzt zu uns rüber schauten. In ihnen lag Traurigkeit und Zorn, was ich ihr nicht verübeln konnte. Wer mochte schon so eine Zicke? Sie war eher klein und zierlich gebaut mit einem etwas größeren Bauch. Ja und? Ich verstehe es nicht. Was soll an ihr dick sein?
Etwas wütend das die Zicke das arme Mädchen beleidigt ohne Grund, wand ich mich der wandelnden Parfümfabrik wieder zu.
„Und wer hat gesagt das du das Kommando hast!“, konterte ich.
Um uns herum wurde die Luft scharf eingezogen.
„ Glaubt mir ich bin eine gute Läuferin!“
„Die halbe Portion hat also Mumm. Wer glaubst du bist du, dass du mir so mit sprichst!“
Gar nicht auf ihre Frage eingehend fragte ich:„Willst du etwa laufen?“
Stille. Den anderen war es anscheinend egal wer laufen würde oder wollten sich nicht mit der Zicke anlegen und mischten sich nicht ein.
„Darf ich jetzt laufen?“
Ein paar nickten. Die Zicke sah gar nicht zu Frieden aus und kam mir langsam näher ans Ohr und zischte:“ Das wird für dich noch Folgen haben!“
Dann zog sie beleidigt ab.Schnell rannten zwei Mädchen ihr nach. Ihre Bussenfreundinnen also. Zu Frieden lächelt ich zum Mädchen in der Ecke und sie schenkte mir eins zurück.
Genervt rief Herr Kraft:“ Habt ihr euch jetzt entschieden! Wir haben nur noch 2 Minuten!“
„Ja ich werd antreten.“
„Aha, die Neue also! Dann kann ich ja gleich mal sehen was du drauf hast.“
Jetzt wurde mir doch etwas mulmig. Für einen Rückzieher war es aber zu spät. Ich nickte Herr Kraft zu und stellte mich an die Linie. Schritte ertönten neben mir und ich hörte Kleidung rascheln. Seth hatte sich neben mich in die Start Position gestellt. Mit den Augen fixierte ich die Bahn und kümmerte mich gar nicht um meinen Gegner.
„Viel Glück“ hörte ich neben mir, sprang aber nicht drauf an. Bei Wettrennen sollte man am besten die Gegner ausblenden und sich nur auf die Bahn konzentrieren. Ein Knall erklang hinter mir und wie von selbst setzte sich mein Körper in Bewegung. Immer schneller bewegten sich mein Beine. Ohne es zu bemerken lies ich Seth hinter mir und wurde noch ein Stück schneller. Ich hatte das Gefühl ewig rennen zu können. Es fühlte sich einfach toll an. So als wäre man Frei. Das einzige wo ich noch das Gefühl von Freiheit hatte war beim galoppieren. Viel zu schnell kam die Ziellinie in Sicht und mit noch ein paar weiteren Schritten hatte ich sie auch schon überquert. Freudestrahlend drehte ich mich zu den anderen um. Die Mädchen jubelten und die Jungs zogen lange Gesichter. Neben mir kam mein Gegner ins Ziel. Seth lehnte sich gleich an eine Wand und holte erst mal tief Luft.
„Ihr könnt euch um ziehen!“, ertönte die Stimme von unseren Lehrer und so gleich stürzten alle zum Ausgang. Etwas langsamer folgte ich ihnen.
Leise Schritte erklungen neben mir und ich wand den Kopf zur Seit. Das Mädchen von vorhin ging neben mir.
„Das eben war echt mutig von dir! Nicht jeder traut sich Michelle heraus zu fordern. Sie gehört zu den beliebtesten Mädchen an der Schule und hatte schon mehr Bettgeschichten als man zählen kann.“
Ich prustete mit gemischten Gefühlen los. Ich hatte gerade ohne es zu merken eine Feindin gemacht und dann auch noch eine von den It Girls.
„Zum Glück bin ich nicht jeder!“
Sie fing auch an zu lachen.
„Wie heißt du eigentlich? Meinen Namen kennst du ja schon von der Bio Stunde.“
„Ich bin Sophie, schön jemanden kennenzulernen der sich nicht von Michelle herumkommandieren lässt.“
Wir plauderten noch ein bissen auf den Weg zur Umkleide und trennten uns dann wieder, damit sich jeder umziehen konnte.
Alle waren bereits fertig. Lucy war schon gegangen und Sophie war auch gleich nachdem sie fertig war verschwunden, also hatte ich den ganzen Raum für mich. Schnell machte ich mich frisch und zog mir meine Schulsachen an. Etwas in Eile verließ ich die Umkleide dann und machte mich auf den Weg zu den Parkplätzen, ich wollte Jake nicht noch länger auf mich warten lassen.
Ich hatte schon fast den Ausgang erreicht, als plötzlich eine Stimme hinter mir rief:“ Jetzt warte doch mal Scarlett!“
Erschrocken drehte ich mich um. Hinter mir lief Seth im Eilschritt.
„Was ist los? Jack wartet auf mich.“
Etwas ungeduldig tippte ich mit dem einen Fuß auf dem Boden.
„Du hast einen ganz schön schnellen Gang darauf!“
„Bring´s zum Punkt Seth, ich hab keine Zeit!
„Ich wollte die gratulieren! Nicht viele schlagen mich bei Wettrennen.“
Er grinste mich an. Leicht grinste ich zurück.
„Danke, aber ich muss jetzt wirklich los sonst reist mir Jack den Kopf ab. Wir sehen uns Morgen!“
Und schon war ich durch die Tür verschwunden.
Leicht säuerlich schaute mir Jack von der anderen Seite das Parkplatzes entgegen und ich beeilte mich zu ihm rüber zu kommen.
„Warum hast du so lange gebraucht?“
„Ich wurde aufgehalten dafür kann ich nichts.“
Jetzt fing mein Cousin an zu grinsen.
„Von jemand bestimmten etwa?“
Ich schüttelte den Kopf. Was sollte das schon wieder? Kaum war ich ein paar Tage da und schon versucht er mich zu verkuppeln, als hätte ich nichts besseres zu tun!
„Können wir jetzt losfahren? Ich habe auch noch andere Dinge zu tun heute.“
Genervt setzte ich den Helm auf. Grinsend setzte Jack seinen auf und stieg auf die Maschine. Er lies sie starten und schnell stieg ich hinter ihm auf. Und schon ging es los.

Drückende Stille lag über dem Essenstisch. Jeder hing seinen Gedanken nach und aß dabei. Mit einem räuspern durchbrach Onkel Billy die Stille.
„Und was wollt ihr heute Nachmittag machen?“
„Ich treffe mich gleich mit den Jungs.“
Wissend nickte Billy und nahm eine Gabel Nudeln in den Mund.
„Was ist mit dir Scarlett?“
„Ich geh dann zu den Pferden und treffe ich dort mit Lucy. Wir wollten ein Ausritt machen.“
„Schön das du schon Freunde gefunden hast.“
Wieder Stille.
~ ~ ~
Nach dem Essen räumte ich schnell meine Sachen in die Spülmaschine ein und verschwand dann in meinen Zimmer. Mit einem Seufzer lies ich mich auf den Schreibtisch Stuhl fallen und fing mit den Hausaufgaben auf, aber da wir in Bio nichts auf hatten und Mathe einfach war hatte ich alles schnell erledigt.
Mein Blick wanderte zur Uhr. Erst 14.30. Ich hab noch eine halbe Stunde Zeit. Also konnte ich mich langsam fertig machen.
~ ~ ~
Wo hab ich bloß meine Reitstiefel hingestellt? Halb fertig angezogen stand ich mitten in meinen Zimmer ratlos und suchte meine Stiefel. Ich bin zwar nicht die ordentlichste, aber eigentlich fand ich alles immer wenn ich es brauchte. Jetzt aber wo man es eilig hatte fand man nichts in dem Chaos. Klamotten flogen durch die Luft und man hörte immer wieder ein „Wo sind sie bloß“.
Ich hatte bereits mein ganzen Zimmer durchsucht und suchte jetzt ein zweites mal. Äh, ich bin mir ziemlich sicher ich hab sie neben meinen Schrank gestellt. Ein Lachen klang von der Tür her und lies mich erschreckt hochfahren. In der Tür stand Jack mit meinen Stiefel in der Hand und lachte.
„Du suchst nicht zufällig die hier?“, fragte er glucksend.
„Ja, aber wo hast du sie gefunden?“
Dankend nahm ich sie ihm ab und zog sie mir an.
„Ohne irgendwas böses zu denken will ich gerade in mein Zimmer gehen, als ich über die hier stolperte.“
Wie sind die denn da hingekommen? Naja auch egal, jetzt hatte ich sie ja wieder und konnte losgehen.
„Ich muss jetzt los und danke zum zurück bringen Jack. Bis später!“ Schnell gebe ich ihm noch einen Kuss auf die Wange und verschwand durch die Haustür. Überstürzt rannte ich den Weg zum Reitstall runter. Dieser lag fast außerhalb des Reservats und war gut 40 Minuten Fußweg von meinen Zuhause entfernt. Laufen machte mir eigentlich nichts aus und besonders wenn man so einen schönen Weg laufen musste. Mein Weg führte nämlich direkt durch den Wald an einem kleinen Bach entlang, schöner hätte es nicht sein kommen. Normalerweiße würde ich es genießen in der Natur zu laufen, aber da ich aber schon 10 Minuten zu spät war musste ich joggen und das war nicht ganz einfach in den Reitstiefeln. Nach etwa 35 Minuten joggen war ich endlich am Reitstall angekommen. Es war ein großer Stall mit einer riesigen Reithalle, einem Longierplatz, einem Dressurplatz, unmängen an Weiden und mehreren Reitplätzen. Auf einem Schild über den Weg lies jeden wissen das er auf dem Sonnenhof war. Neben der Inschrift war eine Sonne aufgemalt die einem entgegen lächelte, für meinen Geschmack zu kitschig aber jedem so wie er will. Schnell durchquerte ich das Tor. Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und meine Klamotten war schon fast durchnässt, als ich endlich den schützenden Stall erreichte. Die neugierigen Blicke der Pferde auf mir, ging ich durch den Stall fast bis ans Ende und lass nebenbei die Namen der Pferde, die bei den Boxen auf kleinen Schildern standen. Moon, Rain, Twister und Phönix waren noch die normalen Namen, aber dann kam ich in einen Teil wo die Pferde einfach nur verrückte Namen hatten wie zum Beispiel Laptop, Unicorn und Mohrrübe! Okay, letzterer von den dreien ging ja noch, aber wer nannte sein Pferd bitteschön den Laptop oder Unicorn. Ich hatte ja schon viele verrückte Namen gehört und manche davon konnte man kaum aussprechen, aber das hier wahr einfach nur verrückt. Diese Pferde taten mir leid für ihre Besitzer. Bestimmt mussten sie pinke Satteldecken mit Glitzer und Spängchen in Mähne und Schweif tragen, wie grässlich! Leicht beschleunigte ich meinen Schritt um diesen Teil des Stalles endlich hinter mir zu lassen und endlich zu Pepper und Cali zu kommen. Dort wurde ich erst mal herzlich begrüßt.
Freudig wiehrten die zwei und Lucy umarmte mich, lies mich aber sofort wieder los und wich ein paar Schritte zurück.
„Ihh, du bist ja ganz nass!“
Ich musste anfangen zu lachen als ich ihr Gesicht sah. Einfach zu komisch.
„Ist ja auch klar wenn man durch den Regen laufen muss.“, sagte ich japsend nach Luft.
„Ja ja, jetzt hör auf zu lachen! So komischen sah ich auch nicht aus.“
„Doch, du...hättest mal...dein... Gesicht sehen soll´n!“
Langsam beruhigte ich mich wieder. Tief ein- und ausatmen.
Eingeschnappt schaute mich Lucy an nur um dann sich schmollend um zu drehen. Schließlich schien sie sich wieder zu fangen und drehte sich neugierig zu mir um, aber nicht mir noch einmal einen bösen Blick zu zu werfen.
„Also was machen wir, eigentlich wollte ich ausreiten das geht jetzt aber nicht mehr wegen dem Regen.“
„Wir können Pepper und Cali verwöhnen oder in die Halle gehen und dort ein bisschen reiten.“
„Ich bin für beides.“, grinste sie mich an,“Ich hab den ganzen Tag sowie so nicht mehr zu tun.“
Jetzt grinste ich sie auch an:“Ich auch. Dann mal an die Arbeit“
Stundenlang pflegten wir die beiden. Wuschen sie, bürsteten ihr Fell, kämmten Mähne und Schweif, fetteten die Hufe ein und kratzten sie aus. Nebenbei unterhielt Lucy und ich uns über die Schule, Jungs und Pferde.
Ich erfuhr das sie schon immer ein Pferd haben wollte ihre Eltern aber strikt dagegen waren, da sie meinten es sei zu gefährlich. Schließlich konnte Lucy sie wenigsten überreden, dass sie Reitstunden nehmen und hier aushelfen durfte. Auch erzählte sie mir das sie auf einen Jungen stand wollte mir aber nicht erzählen wer es ist und wechselte schnell das Thema.
„Hast du eigentlich schon jemanden im Auge?“
„Gott rettet mich! Erst Jake jetzt du. Was ist hier los? Steht auf meiner Stirn ein großes Schild „Suche einen Freund“.“, lachte ich.
„Nein, aber jetzt mal ehrlich. Hast du?“
Stille.
„Also hast du! Wer ist es? Sieht er gut aus? Wie alt ist er? Mag er dich? Hast du schon mit ihm geredet? Ist er….“
„Jetzt mach mal langsam! Redest du immer wie ein Wasserfall?“
„Ja immer, aber jetzt lenk nicht ab das merk ich!“
„Okay okay, du hast mich erwischt.“, gab ich zu und schüttelte mich vor lachen.
„ Ja, es gibt jemanden. Er heißt Seth und ist in unserer Klasse. Er sieht gut aus. Ist in unserem alter. Ob er mich mag weiß ich nicht. Und ja ich hab schon mit gesprochen. Sind jetzt alle deine Fragen beantwortet.“
„Nein, aber in deiner Stimme liegt ein aber.“
Überrascht sah ich sie an. Wie hat sie das mitbekommen?
„ Da gibt es noch jemanden. Paul. Ich bin mir nicht sicher, aber ich mag ihn und er sieht mich nicht so komischen an wie Seth.“
„Wie sieht er dich denn an?“
Leicht schüttelte ich den Kopf.
„Du bist viel zu neugierig. Er sieht mich an als wolle er mich auffressen und die anderen verprügeln sobald sie mich berühren. Echt gruselig.“
„Ja, das kann ich mir vorstellen, aber nicht bei Seth. Er ist immer so nett und … naja er gibt auch oft an und hängt immer nur mit den coolen Leuten ab.“
Dabei machte sie Anführungszeichen und verdrehte die Augen. Ich kann mir vorstellen das sie bei „coole Leute“ Michelle und co. meinte und nickte abwesend, während ich überlegte was Seth wohl an Michelle finden könnte. Natürlich hatte sie eine perfekte Figur, vielleicht ein bisschen dünn, schöne Haare und Augen und einen tollen Charakter. Beim letzten lachte ich innerlich ironisch auf. Ein toller Charakter, dass ich nicht lache! Dabei ist das wichtigste an einem Menschen. Aussehen kommt danach. Der Charakter sagt so viel über uns aus, ob wir freundlich, schüchtern oder fies sind und das letzte traf definitiv auf Michelle zu. Wenn man Menschen verurteilt bevor man sie überhaupt kennt ist echt mies. Ja man kann nicht jeden leiden, aber das ist noch kein Grund andere zu beleidigen oder zu mobben. Niemand ist perfekt und erst recht nicht wenn man fies zu anderen ist. Keine Ahnung warum sie so was macht, aber vielleicht hat sie einen Grund oder sie ist wirklich einer von diesen Menschen die andere verurteilen, schlecht machen und sich lieber um sich selbst kümmern. Es sollte mir egal sein ist es, aber nicht. Aber so was regte mich auf. Keiner hat es verdient von so einer Zicke herumgeschubst zu werden wie Sophie oder sonst ein netter Mensch. Jetzt aber genug von diesem innerlichen Monlog, ermahnte ich mich selbst und versuchte meine Aufmerksamkeit wieder auf Lucy zu lenken, die mich von Seth zu quatschte. Das er eine gute Partie wäre, dass wir gut zusammen passen würden und so weiter. Um auf ein anders Gesprächsthema zu kommen, fragte ich sie nach ihrer Familie aus. Wir redeten eine ganze Weile über sie und ihre Familie. Ich erfuhr das sie gar nicht so weit von mir weg wohnten, sie drei Brüder hat und dazu die zweit Älteste wäre. Ihre Eltern sind nicht oft da, weil sie weit weg arbeiten und das Lucy sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern muss, da sich ihr ältere Bruder weigerte das zu tun und lieber mit seinen Freunden abhing.
Als ich das nächste mal auf die Uhr schaute war es bereits 30 nach 4 und seufzte. Wir hatten 50 Minuten lang geredet und nichts gemacht.
„Hey Lucy, hättest du vielleicht Lust mich zu longieren? Ich würde gern ausprobieren ob ich noch ein paar Voltigierfiguren kann.“
„So was kannst du! Na klar, das würde ich auf jeden Fall mal gerne sehen.“
„Okay, warte kurz und ich schau kurz wo ich das Zeug hingestellt habe.“
Eilig ging ich den Stall runter zur Sattelkammer und durch kramte sie eine Weile bis ich es gefunden hatte. Voll bepackt ging ich zurück und machte Cali mit ein paar geschickten Handgriffen fertig und führte ihn in die Halle. Während ich mich in bisschen dehnte, lies Lucy Cali schon mal an der Leine laufen damit wir beide aufgewärmt waren.
„Kleine Vorwarnung: Ich kann selber nicht viel nur ein paar Grundfiguren. Mir lag Springreiter eher als das hier, also sei nachher nicht allzu sehr enttäuscht.“
„Nicht schlimm! Wenigsten kannst du überhaupt was davon. Ich kann rein gar nichts!“, rief sie mir lachend entgegen.
Langsam nickte ich.
“ Lass ihn weiter ihm Trab laufen!“
Verwirrt schaute sie mich an, stellte dann aber keine Fragen und lies ihn weiter traben. Noch einmal atmete ich tief aus und ein und fing dann an neben Cali an zu joggen. Konzentriert lief ich im Takt nebenher und nahm dann plötzlich einen der Griffe am Gurt und sprang im laufen auf seinen Rücken. Oben drauf grinste ich zu Lucy, die mich kopfschüttelnd ansah und Cali weiter antrieb. Wieder konzentriert dreht ich mich um und fing an ein paar einfache Figuren zu machen, wie die Fahne oder die Mühle. Beide gehörten zu den Grundlagen des Voltigierens. Nach 10 Minuten fing ich an auch schwerere Figuren vor zu turnen, wie die Schere.
„Das sieht echt gut aus, Scarlett!“, kam es plötzlich vom Tor.
Vor Schreck lies ich den Griff los und fiel in den Sand. Wütend stand ich auf, klopfte mir den Sand von der Hose und schaute zornig zum Tor.
Dort stand frech grinsend Jack.
Sofort verrauchte meine Wut und ich schaute ihn verwundert an.
„Was machst du denn hier?“
Soweit ich weiß mag Jack keine Pferde und wollte er sich nicht mit den Jungs treffen? Misstrauisch sah ich ihn an. Auch Lucy schaute ihn ein wenig verdattert an.
„Jetzt schau doch nicht so! Darf dein armer alter Cousin nicht mal schauen was seine Lieblings Cousine macht?“
Gespielt traurig schaute er mich an und machte mit seinen dunklen braunen Augen den Hundeblick.
„Sehr lustig, ich bin deine einzige Cousine und jetzt hör auf mich so an zu schauen! Du machst dich lächerlich.“
Obwohl man schon sagen muss das ihm der Blick stand.
Jetzt wieder normal, wenn man das von Jack behaupten kann, ging er auf Cali zu und fing an ihn zu kraulen. Genüsslich streckte dieser den Hals an und schloss die Augen. Wenn er eine Katze wehre würde er jetzt schnurren. Alter Verräter. Aber wer konnte es ihm übel nehmen?
„Also was willst du wirklich hier?“, fragte ich die Hände an die Hüfte gestemmt.
Er seufzte:“ Bin ich so leicht zu durch schauen?“
„Ja, aber nur für mich.“, säuselte ich und beobachte ihn.
„Also eigentlich wollte ich euch fragen ob ihr Lust habt mit mir und den Jungs etwas zu machen, aber anscheinend habt ihr hier ja viel zu tun und auch eine Menge Spaß. Dann werd ich mal wieder gehen.“
Langsam wand er sich um und ging aufs Tor zu.
Fragend schaute ich Lucy an. Diese nickte mir und wir waren uns einig. Denn Spaß werden wir uns nicht entgehen lassen.
Also rief ich laut:“ Warte Jack! Wir kommen mit.“
„Wusste ich es doch! Und das machst du nicht wegen einer bestimmten Person?“
„Ach halt die Klappe und warte Draußen auf uns. Wir müssen Calvador noch zurück bringen.“
Grinsend nickte er mir zu und ging fröhlich, zu fröhlich aus der Halle raus.
In Null-Komma nichts hatten wir Cali wieder abgesattelt, trocken gemacht, ihn und Pepper für den Abend versorgt und gingen jetzt hinter Jack her, der uns zu Sams Haus brachte wo de anderen wohl waren.
Plötzlich klingelte ein Handy und alle zuckten zusammen. Vorher hatte Jack mich aufgezogen und wurde dann aber ganz schnell ruhig als er eine Blick sah. Schweigend sind wir dann nach dieser kleinen Auseinandersetzung weiter gegangen.
Jetzt waren wir stehen geblieben und sahen zu wie Lucy nach ihrem Handy kramte und dann abnahm.
„Hallo Mum.“
„Nein, ich bin mit Scarlett und ihren Cousin unterwegs.“
„Nein, nein...Ja okay! Ich bin gleich da.“
Genervt drückte Lucy auf den roten Hörer und steckte das Handy zurück in die Jackentasche.
„Sorry Scarlett, ich kann doch nicht mit. Meine Mum musste für jemanden einspringen bei der Arbeit und ich muss jetzt auf meine Geschwister aufpassen.“
„Okay, schade eigentlich. Vielleicht klappt es ja nächstes mal. Bis Morgen dann.“
„Ja, bis morgen dann.“
Kurz umarmten wir uns noch und gingen dann verschiedene Wege. Ich mit Jack und sie allein.
~ ~ ~
Wir waren eine halbe Ewigkeit, so fühlte sich zu mindestens an, quer durch den Wald gegangen und standen jetzt vor einem kleinem niedlichen Häuschen. Es hatte zwei Stockwerke und war mit leicht rotem Holz verkleidet. Die Fenster waren weiß gestrichen und es gab eine kleine Veranda. Davor stand Jack´s Maschine. Von draußen hörte man lachen, also schien die Stimmung wie immer locker zu sein.
Jack nickte mir und machte die Tür auf.
Von drinnen wehte uns warme Luft entgegen und ein himmlischer Duft nach Muffins. Schon meldete sich mein Magen. Oh wie peinlich, aber außerdem Frühstück und dem Mittagessen hatte ich heute noch nicht gegessen und das rächte sich jetzt.
Leicht versteckte ich mich hinter Jack damit ich niemanden ansehen musste. Dann ertönte Lachen.
„Du musst dich nicht verstecken Scarlett. Wir können dich sowie so noch sehen und hunger zu haben ist kein Verbrechen.“, sagte Paul.
Jetzt gab ich auf mich hinter Jack zu verstecken und auf Paul zu, der aufgestanden war um mich zu begrüßen.
Ich wusste nicht recht wie ich ihn begrüßen sollte und entschied mich dann für eine kurze Umarmung, nur um gleich wieder einen Schritt zurück zu machen.
„Paul du stinkst und zwar nach nassen Hund!“
Angeekelt hielt ich mir mir Nase zu und schaute mich um. Es war plötzlich totenstill und alle musterten ich komisch und Jake hatte irgend einen komischen Ausdruck in den Augen.
Dann fing jemand in einer Ecke an zu lachen und lies alle zu sich rumfahren. Dort in der Ecke saß Seth in einem großen Sessel und konnte sich kaum vor lachen auf dem Sessel sitzen bleiben. Japsend holte er nach Atem und versuchte sich zu beruhigen.
„Da...hat wohl jemand...eine empfindlich Nase! Wusstest du nicht das Paul einen Hund hat? Und wie es so ist mit Hunden müssen sie bei jedem Wetter raus.“
Anscheinend fand er es mega lustig, dass ich gesagt habe das Paul nach nassen Hund stinkt. Warum auch immer.
„Hi Seth.“, bekam ich nur raus und sah dann zu Jack, der immer noch diesen komischen Blick drauf hatte. Warum schaut er so komisch? Es ist doch lediglich eine Feststellung und mehr nicht. Eine Beleidigung war es auch nicht also warum sieht er dann so aus als hätte man ihm eine Ohrfeige verpasst? Eine Weile war es dann erst mal still. Seth hatte immer noch ein grinsen im Gesicht, Paul und Jake hatten diesen komischen Blick und die anderen schauten entweder weg oder hatten auch einen schrägen Blick drauf.
Dann kam eine junge Frau aus der Küche wie auf ein Wunder, weil es mir einfach zu peinlich wurde und ich mich verabschieden und gehen wollte. Ihr schönes schwarzes Haar viel ihr über die Schulter. Warme braune Augen schauten mich an und sie lächelte, da sah ich ihre Narbe die sich über die eine Gesichtshälfte zog und irgendwie nach Krallen aussah.
Langsam ohne auffällig zu werden wendete ich mich wieder zu ihren Augen und lächelte auch sie an, aber der Schreck saß mir noch tief in den Knochen. Nein, dass konnte nicht sein! Das war unmöglich. Nein, sagte ich noch einmal in meinem Kopf, ich muss mich täuschen. Aber wenn ich recht habe...Nein und Schluss jetzt. Ich habe mich geirrt.

~
Als Emily ins Wohnzimmer rein kam. Wenn Scarlett jetzt irgendetwas falsches sagt kann ich nicht für ihre Sicherheit gegenüber Sam sorgen. Er kann es nicht leiden wenn man die Narbe anstarrte, dass hatte ich am ersten Tag schmerzhaft gelernt. Damals konnte Sam sich nicht kontrollieren und hat Emily durch die Verwandlung verletzt. Die anderen sagen er redet nicht gern darüber, hasst es aber wenn sie angestarrt wird. Leicht sah ich zu Jake, der sich kaum merklich angespannt hat um im Notfall seine Cousine zu beschützen. Das macht mich nervös wenn er bereit war sie gegen den Alpha zu verteidigen. Unsicher schaute ich wieder zu Scarlett um nichts zu verpassen. Ich hätte erwartet das Entsetzen, Mitgefühl oder Angst in ihren stand, aber sie verdunkelten sich nur kurz zu einer Miene, die ich nicht deuten konnte. Dann war´s aber auch schon wieder vorbei und ihre gewohnte Fröhlichkeit zeigte sich wieder.
Ein grinsen schlich sich auf ihr Gesicht, was sie aussehen lies wie eine Göttin und sagte:“ Ah, dann bist du anscheinend die wunderbare Köchin, die diese lecker duftenden Muffins gebacken hat. Ich bin Scarlett, schön dich kennenzulernen!“
Höflich streckte sie ihr die Hand und Emily schüttelte sie, sichtlich über das Kompliment erfreut.
„Schön endlich jemanden kennenzulernen, der meine Kochkünste lobt! Die Jungs verschlingen sie immer nur“, lachte sie Scarlett entgegen.
Entsetzt sah Scarlett sie an und drehte sich zu uns um.
„Also wirklich Jungs,“sie warf Leah einen Blick zu und zwinkerte,“und Leah! Haben euch eure Eltern keine Manieren beigebracht. Ihr sollt euch schämen“.
Rückte sie uns wie eine Lehrerin und hob den Zeigefinger. Damit war das Eis gebrochen und alle entspannten sich merklich. Auch Sam der normalerweise ein totaler Kontrollfreak war. Vielleicht konnte das doch noch ein schöner Abend werden. Langsam schlenderte ich durch die Grüppchen durch auf den Weg zu Scarlett, die von Emily genötigt wurde Muffins zu essen und erstaunlicher weiße verdrückte sie mehr als Paul sonst. Ich lacht auf und sie sah mich an. Oh Götter, dieser Blick. Wie kann ein einziger Mensch nur so wunderschön sein. Diese Gefühle die sie bei mir auslöste waren überwältigend und dich musste mich ihn ihrer nähe immer zusammenreißen, wenn ihr das selbe wie Emily passierte würde ich mir das nie verzeihen. Sie war wie ein Engel für mich und das würde sie auch für immer bleiben. Vielleicht hatte ich sie zu lange angestarrt, aber etwas mürrisch sah sie mich an und fragte:“ Was ist?“
„Ich frag mich wie jemand wie du so viel essen kann wie Paul!“, rettete ich mich noch gerade so.
Glück gehabt.
„Darf ich mich neben dich setzten?“
„Klar“, sagte sie und rückte zur Seite. Ich lies mich neben sie nieder und unterdrückte einen Seufzer, dass wäre schon mal geschafft jetzt muss ich nur noch ein Gespräch anfangen. Doch zu meiner Überraschung musste ich das nicht mal. Scarlett fing von ganz allein an.

~

Am Anfang sah er überrascht aus als ich anfing zu reden, ging dann aber ganz schnell wieder weg. Ich hätte gern noch ein bisschen mit Emily geredet um mehr über diese Narbe herauszufinden. Sie kam mir so bekannt vor, dass ging jetzt aber nicht. Eins muss ich sagen, man kann sich supergut mit ihm Unterhalten. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Ich hielt ihn eher für den coolen, lustigen, kalten Typ, der sich für zu cool zum reden hält, aber er war das komplette gegen Teil davon. Offen, nett und höflich. Wir redeten den ganzen Abend lang und ich erfuhr ziemlich viel über ihn.
Spät am Abend fuhr ich dann mit Jake nach Hause, aber nicht ohne mich vorher gründlich zu verabschieden. Leah, Paul, Emily und Seth umarmte ich, wobei letztgenannter mich etwas länger drückte als die anderen. Jack sah mich mit wackelnden Augenbrauen an und ich verdrehte die Augen. Den anderen sagte ich einfach nur „Tschüss“ und dann waren wir auch schon weg.
Daheim lies ich mich erschöpft ins Bett fallen nachdem ich mich geduscht und mir eine Jogginghose und T-shirt angezogen hatte. Kurz vorm einschlafen fiel mir ein das ich den ganzen Abend über meine Reitkleidung anhatte, aber niemand etwas gesagt hatte. Nicht einmal Seth. Ich hab ihn wohl komplett falsch eingeschätzt. Mit diesen Gedanken schlief ich ein.

~ ~ ~

Die nächsten Monate und Wochen verliefen ganz normal. Am Wochenende traf ich mich oft mit den Jungs, Leah und Lucy. In der Schule hatte sich Michelle zur Aufgabe gemacht mich zu tyraniesiren und oft flüchtete ich nach der Schule zu den Pferden. So verlief Woche um Woche. Einfach ganz normal bis zu dem Tag an dem sich mein Leben sich noch einmal komplett verdrehen sollte und alles auf den Kopf gestellt wurde an was ich glaubte und fühlte.

~
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1516652803
Twilight- Eine komplett verdrehte Welt 3
Twilight- Eine komplett verdrehte Welt 3
Was ist bloß passiert! Lucy verhält sich total komisch, Sophie ist verschwunden und die Jungs meiden Scarlett regelrecht. Jetzt wo sie ausgerechnet Unterstützung brauch. Nicht einmal die kann sie von ihren Cousin erwarten, der öfters Nachts verschwi...
https://www.testedich.de/quiz53/quiz/1516652803/Twilight-Eine-komplett-verdrehte-Welt-3
https://www.testedich.de/quiz53/picture/pic_1516652803_1.jpg
2018-01-22
402E
Twilight, Bis(s)

Kommentare (17)

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LuAn (53186)
vor 4 Tagen
Du hast einen Verdammt guten Schreibstil 👍🏻😉
Da kann man über die paar wenigen Rechtschreibfehler hinwegsehen
Lord off all (11583)
vor 67 Tagen
Das ist eine wunderbare Geschichte und hoffe sehr das es bald weiter geht.
Sternenschreiber (94776)
vor 115 Tagen
Ja, das passiert noch Emely. Ich hab ja erst das 1. Kapitel vom 3. Teil hoch geladen, nur im moment komme ich leider nicht weiter mit dem schreiben und danke für denn Komi.
(dir auch Sarah)
Emely (79334)
vor 117 Tagen
Hey, :) Ich bin gerade mit dem Lesen fertig und bin schon gespannt wie es weiter geht. Mir gefällt die Idee und dein schreibstil. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung
LG:) (p.s Ich verstehe nicht ganz vielleicht stehe auch einfach nur auf dem Schlauch aber im "vor Teil" steht, zbs :dass sie die Jungs nicht beachten ist aber irgendwie nicht vorgekommen (vielleicht kommt das ja noch :)) *freu *
Sarah Laureen ( von: Sarah Laureen)
vor 170 Tagen
Chapeau bas! Oha, das ist ja eine interessante Wendung. Gefällt mir immer besser;)
Sternenschreiber (67998)
vor 178 Tagen
Schön das ich dich fast dazu bringen konnte die Bücher zulessenn ;) Ich selber mag den dritten und den letzten Teil am liebsten, die anderen fand ich nicht gan so gut. Das mit den Vampiren habe ich noch einmal überlegt, ich glaub es wird eine Überraschung für was ich am ende entschieden habe;)

Lg eurer Stern
Princess of Mordor (ehemals lost_hope) ( von: Princess of Mordor)
vor 189 Tagen
Wow, obwohl ich Twilight ja eigentlich nicht mag, ist deine Geschichte richtig, richtig gut:)
Ich war von Anfang an gefesselt von der Story und du hast mich fast davon überzeugt, noch einmal die Bücher zu lesen;)
Ich wäre auch dafür, dass keine Vampire vorkommen und bin schon gespannt auf den dritten Teil:)
Sternenschreiber (61489)
vor 265 Tagen
Danke für die Kommis ! Ich werde bald den dritten Teil raus bringen und bis dahin verrate ich euch eine Sache. Sie wird eine kraft haben,aber eine besondere;-)
Anonym (96518)
vor 270 Tagen
Ja ich finde die Geschichte 😊
Anonym (14846)
vor 276 Tagen
Also mir gefallen deine zwei Kapitel echt gut, würde mich freuen wenn du noch einige weitere Kapitel schreibst
Ich persönlich hätte gerne Vampire in der Geschichte gehabt, aber wurde hier leider überstimmt
Meiner Meinung nach sollte sie sich nicht verwandeln, aber eine besondere Fähigkeit wäre cool
Hermione love for ever (56078)
vor 292 Tagen
1. sie sollte keine kräfte haben
2. sich zu verwandeln finde ich persönlich auch nicht passend
3. ich würde es persönlich auch eher weiter mit dieser ( love ) story weiter schreiben
Sternenschreiber (61489)
vor 336 Tagen
Danke für den vorschlag ich bin noch am überlegen in was sie sich verwandeln kann,wenn überhaupt.
Sarah Laureen (15319)
vor 337 Tagen
Magische Fähigkeiten würde ich lassen. Wie wäre es, wenn sie jede Gestalt annehmen könnte die sie will - vorausgesetzt sie ist weder verletzt (körperlich) noch krank?
Sternenschreiber (61489)
vor 337 Tagen
Danke Jumpy du bist die beste😘 und dir auch vielen Dank Sarah❤

Gut dann keine Vampire aber soll Scarlett magische Fähigkeiten haben oder sich in einen Werwolf verwandeln können?
Sarah Laureen (54180)
vor 337 Tagen
Von ein paar kleinen Rechtschreibfehlern abgesehen sehr gut geschrieben. Gefällt mir sehr. Und was die Bitte von Little Jump angeht (keine Vampire) kann ich mich nur anschließen. Mich selbst haben diese Blutsauger entweder gelangweilt oder genervt.
Little Jump ( von: Little Jump)
vor 339 Tagen
1. Bitte keine Vampire
2. Das wäre super wenn sie Kräfte oder so bekommt
Little Jump ( von: Little Jump)
vor 339 Tagen
Du hast dich wieder selbst übertroffen. Es ist super ich bin aufgeregt wie es weiter geht. Bitte schreib weiter💜