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Meine Harry Potter Geschichte reupload 4

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9 Kapitel - 8.308 Wörter - Erstellt von: Isabelle-Ariana - Aktualisiert am: 2018-01-24 - Entwickelt am: - 362 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Isabelle hat eine Schwester. Harry und Sirius treffen sich. Das dunkle Mal erscheint. Das Trimagische Turnier beginnt...

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    Kapitel 12
    Isabelles Sicht
    „Du hast eine Schwester." Ich starrte ihn ungläubig an. "Moment mal, sagtest du ich habe eine Schwester." Er nickte und ich lehnte mich zurück. "Lass mich raten. Ist es Serina?" Er nickte abermals. "Weiß sie es?" Er schüttelte den Kopf. In meinem Kopf schwirrte alles Mögliche herum. "Ihr Vater ist Sirius. Habe ich Recht?" Er nickte. Nun wusste ich an wen sie mich immer erinnert hatte und warum Sirius immer nach ihr fragte. "Sollten wir es ihr nicht sagen?" "Nein, die Zeit ist nicht reif genug. Sie soll es selbst herausfinden, oder Sirius sagt es ihr. Du nicht! Haben wir uns verstanden Isabelle?" Ich nickte und mein Großvater entließ mich. Doch irgendetwas sagte mir, dass es nicht das war, was er mir sagen wollte. Ich machte mich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum und knallte gegen jemanden. Ich sah in seine grauen Augen und wollte etwas sagen, doch brachte ich kein Wort heraus. „Dumbledore, du solltest besser aufpassen wohin du gehst. Ich denke nicht dass das hier dein Weg zum Gemeinschaftsraum ist.“ Ich wich zurück und sah mich um. Ich befand mich im Untergeschoss auf dem Weg zu den Slytherins. Draco grinste mich an, doch es war nicht das überhebliche Grinsen, welches ich von ihm kannte. „Vielleicht ist das ein Zeichen, dass du zu den Slytherins gehörst.“ Ich starrte ihn kurz an und lief zurück zu meinem Raum. Nein sicherlich nicht. Niemals! Ich ging in mein Gemeinschaftsraum wo meine Freunde schon von ihrem Ausflug zurückgekehrt waren. „Und wie war es?", fragte ich sie, während ich versuchte das Erlebte mit Malfoy zu vergessen. Sie erzählten von ihrem Treffen mit Malfoy und wie Harry doch noch nach Hogsmeade gekommen war. An den Gedanken wie Malfoy ausgesehen hatte, musste ich anfangen zu lachen. „Darf ich mal die Karte sehen?" Harry gab mir die Karte und ich murmelte: „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin!" Die Karte öffnete sich und alle sahen mich erstaunt an. Ich sah mir die Karte genauer an und sah Peter Pettigrew in der Schule herumflitzen. "Hey Ron, wo ist deine Ratte?", fragte ich. Ron sah sich um und rief ein paar Male seinen Namen, während ich die Karte schloss. "Seltsam, ich könnte schwören, dass sie vorhin noch da war." "Woher kennst du den Spruch? Weißt du wer Moody, Krone, Tatze und Wurmschwanz sind?", fragte mich Harry. Ich sah ihn lange an. Ich kämpfte mit mir ob ich es ihm sagen oder ihn anlügen sollte. Da erblickte ich in seinen Augen denselben Kampf. Er verschwieg mir etwas. Deswegen antwortete ich: „Wollt ihr denn nicht wissen, welchen Zauberstab ich nun hab?" „Doch, sag schon." "Englische Eiche, 13 Zoll, Einhornhaar, federnd und es hat eine Schwester." "Wie meinst du das?", fragte Ron. "Nun ja eine Person hat Einhornhaare von genau demselben Tier." "Ist es schlimm?", fragte Ron. "Ich weiß es nicht." "Ich glaube nicht", meinte Hermine: „Und du kommst jetzt mit mir mit." Sie zog mich die Treppen hinauf in unseren Schlafsaal. Ich setzte mich auf mein Bett und wartete bis sie endlich anfing zu reden. "Du weißt wer die Personen sind. Habe ich Recht?" Ich sah sie nicht an. "Warum sagst du es Harry nicht einfach?" "Warum erzählt ihr mir nicht was ihr noch in Hogsmeade gemacht habt. Ich glaube nicht, dass das alles war." "Woher weißt du, dass Sirius Harrys Pate ist." Ich schwieg. "Bist du Sirius Blacks Tochter?", platzte es aus ihr aus. "So in etwa. Er ist mein Stiefvater und er ist nicht der für den die Welt ihn ausgibt." Mit diesen Worten stand ich auf und ging ich aus dem Zimmer. Ich lief eine Weile im Schloss herum, als ich Malfoys Stimme hörte. Er prallte, was für ein großer Zauberer sein Vater sei und dass sie Seidenschnabel umbringen würden. Mir schockte das Atmen und ich tränen liefen meine Wangen hinab. Das konnten sie nicht machen. Das Tier war nicht schuld. „Na Dumbledore“, hörte ich ihn hinter mir sprechen und ich drehte mich wütend um. Er sprach gehässig weiter, doch seine Augen sprachen von Reue.

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    Kapitel 13
    Hermines Sicht
    Ich sah meiner Freundin nach. Sie verschwieg etwas. Doch wenn nicht Sirius ihr leiblicher Vater war, wer dann? Ich ging langsam die Treppen hinunter zurück zu meinen Freunden und setzte mich zu denen hin. „Was hatte sie gesagt?“, fragte Harry. „Sie wusste, dass Sirius dein Pate ist, aber er ist nicht ihr leiblicher Vater.“ Überrascht sahen sie mich an. „Wusstet ihr das nicht?“, fragte Serina und setzte sich neben mir hin, „Sicherlich hätte sie es euch erzählt. Wahrscheinlich dachte sie, dass du wusstest wer dein Pate ist.“ Harry überlegte. „Wahrscheinlich“, murmelte er. Ich seufzte. Sie sprachen belangloses Zeug, als Isabelle in den Saal gestürmt kam. Sie weinte. "Dieser Malfoy!", fluchte sie. Ich stand auf und umarmte sie. "Hey, Belle sollen wir Malfoy eine runterhauen?", fragte eins der Zwillinge. Isabelle lächelte leicht. „Nein, Fred ich habe eine viel bessere Idee. Ich glaube ihr wisst schon was ich meine." "Uhhhh, darauf hätten wir auch denken können. Komm Fred ran an die Arbeit", sagte George und sie verschwanden in ihr Zimmer. Ich führte Isabelle zu einem Stuhl und Ron fragte, ob sie es uns nicht erzählen möchte. Isabelle schloss die Augen und begann.
    "Ich bin ja aus dem Saal hinaus gerannt und da bin ich eine Weile in der Schule herumgelaufen. Es war still und ich mochte die Ruhe. Na ja dann tauchte Malfoy auf und die Stille war vorüber. „Na Dumbledore, wo sind denn Potter, Weasley und dieses Schlammblut Granger? Ich hab meinem Vater von diesem Vorfall erzählt. Erinnerst du dich noch daran?" Ich hatte geschwiegen und er redete weiter. "Mein Vater ist nicht gerade erfreut darüber. Er hat mit Fudge geredet. Ich glaube du weißt was mit dem Monster passiert." Man wird Seidenschnabel töten, Harry!"
    Sie fing wieder an zu weinen und wir versuchten sie zu trösten. "Ich werde ihn umbringen!" Ron stand auf doch Harry hielt ihn zurück. "Vorerst können wir nichts machen", sagte er.
    *Zeitsprung*
    "Unglaublich. Sirius Black hat es gestern in den Jungenschlafsaal geschafft", sagte Cat. "Also ich fand das nicht besonders toll", meinte Ron. "Ach Ron sei kein Weichei. Er hat dir ja eh nichts gemacht." "Er hätte niemanden etwas zu Leide getan. Es sei denn es wäre Wurmschwanz", murmelte Isabelle so leise, sodass ich es nur schwer hören konnte. Sie wusste, wer die vier Personen war. "In zwei Tagen ist der Prozess wegen Seidenschnabel", sagte ich leise. Wir gingen den Gang entlang als die Zwillinge auftauchten. Sie lachten und wir fragten sie, was sie gemacht hatten. Da lachten sie umso mehr. "Wir haben..." "...Malfoy eine Falle..." "...gestellt und wartet ein bisschen..." "...in vier, drei, zwei..." "Woaaaaaaaaa! Hilfe, mach das weg, mach das weg!" Wir begangen zu lachen und konnten nicht mehr aufhören. Es war schön Isabelle wieder lachen zu sehen.
    *Zeitsprung*
    Wir gingen gerade zum Unterricht. Wir hatten Wahrsagen. Im Unterricht sollen wir von unseren Partnern die Tassen lesen. Ich hatte Isabelles Tasse, als Professor Trelawney mir die Tasse wegnahm und erschrocken aufschrie. "Ich sehe deinen Tod. Du wirst von deinem eigenen Vater getötet." Sie ließ die Tasse fallen und die Tasse zerbrach. Wir starrten alle Isabelle an. Isabelle sagte nur trocken: „Mein Vater ist tot. Er kann mich nicht töten." Mit diesen Worten stand sie auf und verließ den Raum. „Das reicht mir jetzt. Ich verlasse diesen Unterricht. Das ist doch unnützlich...", murmelte ich und verließ den Raum. Ich folgte Isabelle und entdeckte sie bei Snape. „Ich spüre ihn. Er wird wieder kommen“, flüsterte sie mit zitternder Stimme, „Ich habe Angst.“ „Ich werde mit deinem Großvater sprechen.“ Ich versteckte mich und er ging an mir vorbei. Was verheimlichte sie vor uns?
    *Zeitsprung*
    Wir fanden Ron verletzt in der heulenden Hüte liegen und Sirius Black. Harry richtete meinen Zauberstab auf ihn. Da tauchte Professor Lupin und Isabelle auf…

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    Kapitel 14
    Isabelles Sicht
    "Halt Harry! Ich bitte dich. Lass ihn zuerst reden." "Er hat meine Eltern verraten. Seinen besten Freund verraten. Sie sind Tod nur wegen ihn." "Nein Harry, bitte hör ihm zuerst zu." "Wie kannst du nur zu einem Verräter halten, Isabelle." "Bitte Harry, hör auf. Hör ihm zuerst zu. Dann kannst du mit ihm machen was du willst. Bitte" Harry ließ seinen Zauberstab sinken und gab Sirius ein paar Minuten. "Ich habe deine Eltern nicht verraten Harry. Das war Peter Pettigrew. Niemand hätte gedacht, dass er die Seite wechseln und seine Freunde verraten würde." "Peter Pettigrew ist Tod. Du hast ihn umgebracht." "Nein Harry er lebt. Er ist dort." Sirius zeigte mit dem Finger in eine Richtung. "Ich?", quiekte Ron. Ich schüttelte den Kopf. Manchmal war Ron so dumm. „Nein deine Ratte. Gib mir deine Ratte, Junge." "Nein, Krätze ist mein einziges Haustier." "Es ist kein Tier. Keine Ratte lebt über zehn Jahre." "Aber, aber..." "Ach Ron gib mir die Ratte. Es wird ihm nicht weh tun, wenn es ein Tier ist", sagte ich. Ich nahm ihm die Ratte ab und legte sie auf den Boden. Sirius und Lupin sagten einen Zauberspruch und die Ratte verwandelte sich in Peter. "Bitte, bitte tut mir nichts." "Du Mistkerl, wie konntest du nur Lily und James verraten?", schrie Sirius. "Oh, Ron bitte, bitte." "Ich kann es nicht glauben. Ich habe mit dir ein Bett geteilt." "Oh, Isabelle, du weißt doch wie er war." "Nein weiß ich nicht." "Oh, Harry, bitte..." "Schweig, wie kannst du es wagen auch noch Harry zu belästigen. Ich werde in für seine Taten bestrafen", sagte Sirius. "Nein warte Sirius. Wir sollten ihm den Dementoren übergeben", meinte Harry. Sie stimmten ihm zu und sie banden ihn mit einem Seil fest. "Was machen wir mit Snape?" "Severus?" Ich sah mich um und sah einen bewusstlosen Professoren auf dem Boden liegen. "Was habt ihr mit ihm gemacht?" Ich ging auf ihn zu und suchte nach seinem Puls. "Ihm geht es gut, Isabelle. Warum machst du dir wegen ihm Sorgen?" Ich sah Sirius böse an. Mit einem Zauber ließ ich ihn schweben und wir gingen hinaus. Doch wir dachten nicht an den Vollmond. Lupin verwandelte sich in einen Werwolf und versuchte uns anzugreifen. Snape wachte auf und versuchte uns zu schützen. Sirius verwandelte sich in einen Hund und der Werwolf folgte ihm Richtung Wald. Harry lief ihnen hinter her. Hermine und ich folgten ihm. Da tauchten die Dementoren auf. Ich ließ einen Patronus entstehen. Doch ein Dementor griff mich von hinten an und ich fiel ohnmächtig zu Boden.
    *Zeitsprung*
    Ich wachte auf. Es war dunkel und meine Augen mussten sich noch an die Dunkelheit gewöhnen. Ich war wieder einmal in dem Krankenflügel gelandet. Der Raum schien leer zu sein. Keines der Betten war besetzt. Da hörte ich ein leises Schnarchen neben mir. Ich drehte mich um und sah einen blonden Haarschopf der auf meinem Bett lag. Ich legte mich wieder hin und schlief mit einem Lächeln ein. Als ich aufwachte war niemand da. Wahrscheinlich war es nur ein Traum gewesen. Madam Pomfrey tauchte für einen Moment auf und ich fragte sie, ob jemand die Nacht über im Krankenflügel verbracht habe. Sie verneinte. Also war es wirklich nur ein Traum gewesen. Es war früher morgen und ich dachte über das Geschehen nach, als dann mein Großvater auftauchte. Ich wollte ihn fragen was mit Sirius geschehen war, doch er kam mir zu vor. "Es geht ihm gut. Er ist mit Seidenschnabel geflüchtet. Wie geht es dir. Du hast sehr viel abbekommen. Heute ist die Abreise. Ich habe deine Sachen einpacken lassen. Geh jetzt in die große Halle und esse etwas. Du musst dich stärken." Ich nickte stand auf und ging zur Großen Halle. Dort traf ich auf meine Freunde und setzte mich hin. Ich sah immer wieder zu den Slytherins hinüber, ohne zu wissen warum. "Hey Isabelle, wohin starrst du die ganze Zeit?", fragte mich Harry. "Ach nichts", antwortete ich und aß weiter. "Was macht ihr in den Ferien?", fragte Hermine. "Ich weiß nicht. Vielleicht fliege ich irgendwohin oder treffe meine alten Freunde", antwortete ich. "Wo wohnst du eigentlich?", fragte mich Ron. Ich begann zu stottern und wusste zu ersten Mal in meinem Leben nicht was ich darauf antworten sollte. Dumbledore schärfte uns ein, dass Serina und ich niemanden sagen sollten wo wir wohnten. Zur unseren eigenen Sicherheit, meinte mein Großvater. "Ich darf es euch nicht sagen. Tut mir leid." Anscheinend verstanden sie es, denn sie ließen es dabei. Sie fragten mich nach meinen Freunden und ich erzählte: „Ich bin mit Muggeln und Zauberern befreundet. Meine beste Freundin bist natürlich du Hermine und Leila. Sie ist auch eine Hexe. Ihr Vater verließ ihre Mutter wegen einer anderen. Wir haben alles zusammen gemacht. Ich vermiss sie sehr." Ich lächelte. "Was ist mit deinen Adoptiveltern?", fragte Harry. "Sie sind die besten Eltern die man haben kann. Sie sind Muggel. Na ja eigentlich ist meine Mutter ein Squib, aber sie bezeichnet sich selbst als Muggel. Sie kann nicht zaubern, aber meine Geschwister, Jasper und Lucy können es. Jasper ist jetzt 16 und meine Schwester ist 10 Jahre alt. Ich liebe sie über alles." Im Zug setzten wir uns in einem Abteil. Ron bekam eine kleine Eule von Sirius, als Entschädigung und wir alle freuten uns auf die Ferien. Na ja bis auf Harry, der wieder zur seiner Tante, seinem Onkel und zur seinem Cousin muss. Armer Harry. Ich stand auf und verließ mein Abteil um mir die Füße zu vertreten. „Ich freue mich dass es dir besser geht, Dumbledore.“ Warum musste ich ihm immer begegnen. „Was willst du Malfoy?“ Er musterte mich kurz schweigend. „Ich wünsche dir schöne Ferien, Isabelle.“ Er drehte sich um und ging. Verwirrt blickte ich ihm nach.

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    Kapitel 15
    Dracos Sicht
    Ich ging nachdenklich zurück zu meinem Abteil. Gestern Nacht hatte ich mich im Schloss herumgeschlichen, da ich nicht schlafen konnte und hatte Snape aus dem Krankenflügel gehen gesehen. Neugierig war ich hineingegangen und hatte sie auf dem Bett liegen gesehen. Sie lag da und schlief. Ihre Augen waren geschlossen. Ihr Haar ausgebreitet am Kissen und ihre Haut war so blass. Ich hasste sie und hasste sie sogleich nicht. Ich war auf sie zugegangen und hatte ihre Hand gedrückt. Sie war wunderschön. Warum war sie nicht in unser Haus gelandet? „Dumbledore wollte sie nicht zu den Slytherins schicken.“ Snape war wieder aufgetaucht. „Es gibt Dinge die du nicht zu verstehen brauchst.“ Ich schwieg und Snape seufzte. „Bleib nicht zu lange wach, Draco.“ Er verließ den Raum. Ich hatte mich hingesetzt und musste eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte, wurde es draußen schon hell.
    „Dracoooooooooo!“ Ich seufzte. Parkinson riss mich aus meinen Gedanken. Sie lief auf mich zu und hing an meinem Arm. Sie zerrte mich in unser Abteil und schon durfte ich erfahren, was sie in den Sommerferien machte. Ich ignorierte sie Großteils und blickte aus dem Fenster. Blaise schien meine Abwesenheit zu bemerken und lachte sich innerlich wahrscheinlich halbtot über Parkinson die kläglich versuchte meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Fahrt verging zum Glück schnell und als ich den Wagon verließ, erblickte ich sofort meine Eltern. Mit hocherhobenen Kopf schritt ich auf sie zu als wieder einmal Dumbledore vor meine Füße landete. Sie blickte mich an, wollte etwas sagen, schien es sich anders zu überlegen und ging in die andere Richtung. „Mein Sohn“, begrüßte mich mein Vater kühl. „Vater“, entgegnete ich. Er nahm meinen Koffer und appierte. Ich umarmte meine Mutter und wir appierten gemeinsam vor unseren Anwesen. Das war der Beginn meiner Ferien.
    *Zeitsprung*
    Die Quidditch Weltmeisterschaft war der Höhepunkt der Ferien. Wir hatten einen Ehrenplatz in der Ministerloge bei Fudge. Ich machte mich fertig, blickte noch einmal in den Spiegel und verließ mein Zimmer. Unten warteten schon meine Eltern auf mich. Wir benutzten einen Portschlüssel und gelangten so zum Platz. Mein Vater begrüßte Fudge und sie sprachen über dies und das. Ich langweilte mich und blickte mich um. Es waren zu viele Menschen da. „Isabelle Dumbledore ist unser Ehrengast und wird das Spiel eröffnen.“ Ich horchte auf. „Ich habe schon viel von ihr gehört. Sie soll ihre Ausbildung zur Aurorin schon beendet haben.“ Aurorin? Ich wusste, dass sie schon ihren Abschluss hatte, aber dass sie schon eine Aurorin sei wusste ich nicht. „Ja sie ist eine begabte Hexe. Ich habe Albus Dumbledore vorgeschlagen seine Enkelin zur Professorin in Verteidigung gegen die dunklen Künste zu machen.“ Fudge lachte. „Sie ist mächtig nicht wahr?“ „Ja mächtiger als ihr Großvater und man sagt auch mächtiger als Er, dessen Name nicht genannt werden darf“, flüsterte Fudge. Überrascht sah ich den Minister an und wir erreichten unsere Loge. Ich erblickte sie neben Potter und Diggory, dessen Charme wohl Isabelle um den Finger gewickelt hatte, denn sie himmelte ihn an. Ich schnaubte und blickte weg. Fudge schüttelte hocherfreut Isabelles Hand und sie setzte sich neben mir hin. Wir ignorierten uns mehr oder weniger. Immer wieder blickte ich sie aus dem Augenwinkel an. Ihr langes schwarzgelocktes Haar fiel ihr über die Schultern. Ihre Augen waren so blau wie das weite Meer. Ihre Lippen so rot wie Blut. Ihre Wangen wurden mit einem male von weiß zu rosa. „Was willst du Malfoy“, zischte sie leise. Bevor ich etwas erwidern konnte, begann Fudge seine Rede. Isabelle erhob sich anschließend und eröffnet nach einer kurzen Ansprache das Spiel.

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    Kapitel 16
    Isabells Sicht
    Das Spiel war vorüber und ich war so froh endlich von den Schleimern wegzukommen. Auf das Spiel konnte ich mich gar nicht konzentrieren. Draco hatte seinen Blick kein einziges Mal von mir abgewandt. Ich seufzte. Er war so seltsam. Plötzlich brach der Tumult aus. Ich erblickte vermummte Gestalten, die die Zelte in Brand steckten. Ich holte mein Zauberstab hervor und löschte das Feuer. Ihre Aufmerksamkeit fiel auf mich und ich seufzte schwer. Ich hoffte innerlich, dass Serina in Sicherheit war. Einer von ihnen griff mich an. Die anderen waren weiter Unheil stiften gegangen. Ich wehrte mich, was nicht schwer war. Er war ein lausiger Zauberer. Sein Zauberstab flog in meine Hand und ich warf ihn zu Boden. Seine Maske riss ich weg und starrte in das Gesicht eines fremden Mannes. „Wer hat euch beauftragt“, zischte ich und hielt ihm meinen Zauberstab an der Kehle. Er begann zu lachen und lachte wie ein Verrückter. „Sprich!“, schrie ich und zwang ihn in meine Augen zu sehen. Ich sah in seinen Augen das Gesicht meines Vaters und erschrak. „Er ist zurück“, flüsterte er und über uns tauchte das dunkle Mal auf, „Und er will dich!“ Er warf mich zu Boden, riss mir seinen Zauberstab aus der Hand und disappierte. Entsetzt blickte ich zum Himmel und blickte das Zeichen meines Erzeugers.
    *Zeitsprung*
    Ich war bei Sirius zu Besuch und erzählte ihm was geschehen war. Besorgt blickte er aus dem Fenster und seufzte. „Moddy ist der neue Verteidigungslehrer. Auch habe ich erfahren, dass sie wieder das Trimagische Turnier veranstalten wollen.“ „Bitte was!“ Entsetzen lag in seinen Augen. „Das können sie doch nicht machen. Was wenn Harry sich anmeldet?“ „Beruhige dich. Es gibt eine Altersgrenze. Er wird nicht teilnehmen können. Was mich eher beunruhigt ist, dass Tom lebt.“ Verächtlich schnaubte er und ließ sich auf sein Sofa plumpsen. „Harry hat ihn getötet.“ „Glaubst du“, entgegnete ich, schnappte mir einen Stuhl und setzte mich ihm gegenüber hin. Besorgt sah er mich an. „Spürst du ihn?“ Ich nickte. „Was sagt Dumbledore dazu.“ „Er macht sich sorgen glaubt aber dass es jemand anderer ist und trommelt langsam den Orden wieder zusammen. Ich weiß, dass er wieder kommen wird, Sirius.“ Ernst sahen wir uns an. „Dann soll er kommen. Ich werde ihn töten für das was er getan hat.“ Ich wagte es nicht in seine Augen zu sehen. Denn ich wusste dass ich nur Trauer spüren würde. „Pass auf dich auf Isabelle“, flüsterte er leise und wir sahen schweigend aus dem Fenster.
    *Zeitsprung*
    Ich war wieder in Hogwarts. Ich langweilte mich. Die Schülerinnen von Beauxbatons und die Schüler von Durmstrang beeindruckten mich nicht. Als eine der Jurorin begrüßte ich Madame Maxime mit einem Küsschen. Von Karkaroff bekam ich einen Schmatzer auf den Handrücken. Angeekelt wischte ich meine Hand ab und seufzte. Mein Großvater sah mich mit einem warnenden Blick an. Ich seufzte abermals und blickte zu Harry. Ich sah ihm an, dass er Kopfschmerzen hatte. Er spürte ihn. Ich hatte den Auftrag von meinem Großvater ihn zu beobachten. Ich sollte ihn beschützen. Er könnte in Gefahr sein. Riddle wollte mich und höchstwahrscheinlich auch ihn. Und ich werde ihm das geben was er will. Ich spürte Moodys Blick auf mir liegen. Ich konnte ihn nicht einschätzen und das gefiel mir nicht. Irgendetwas war anders, was es ist, wusste ich noch nicht. Heute würde es noch eine Besprechung der Juroren geben. Das konnte noch ein langer Abend werden...

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    Kapitel 17
    Dracos Sicht
    Ich musste mir ein Lachen verkneifen als ich ihr angeekeltes Gesicht sah. Von meinem Vater wusste ich das Karkaroff früher ein Todesser gewesen war. Isabelle sah bezaubernd aus. Ihre schwarzen Haare fielen gelockt die Schultern herab. Ihre meerblauen Augen strahlten eine Kraft aus, die ich bis jetzt noch bei keinem gesehen habe. Nein ich muss jetzt aufhören. Ich hasse sie von ganzem Herzen und sie mich. Sie ist wie jedes andere Mädchen. "Wenn starrst du die ganze Zeit an, Draco?", fragte Blaise. Ich antwortete ihm nicht. "Vergiss, sie. Sie ist schon vergeben." "Woher willst du es wissen?", entgegnete ich argwöhnisch. "Siehst du nicht wie sie die ganze Zeit Potter anstarrt und Potter sie. Da läuft was." Ich sah zu Isabelle. Er hatte Recht. Sie sah jetzt schon eine ganze Weile zu Potter. Ich würde gerne wissen was in ihrem Kopf vorgeht. "Und was interessiert mich Potter und seine kleine Freundin. Mir ist es scheiß egal ob sie zusammen sind oder nicht." Doch Blaise sah mich mit diesem wissenden Blick an. Er wusste etwas was ich nicht wusste. Verdammt, er wird mich nicht in Ruhe lassen. "Ach, denk was du denken willst", murmelte ich.
    *Zeitsprung*
    "Der Champion von Beauxbatons ist... Fleur Delacour!", las Isabelle vor. Wir klatschten und ein hübsches Mädchen ging in den Raum für die Champions. Sie sah wirklich hübsch aus. Sie hatte sicher eine Veela in ihrer Verwandtschaft, wie Isabelle. "Der Champion für Durmstrang ist... Viktor Krum! Gratulation!", sagte Dumbledore. Dann machte Isabelle weiter. "Und der Champion für Hogwarts ist... Cedric Diggory!" Lautes Jubbeln von Seiten der Hufflepuffs. "So nun wurden alle Champions ausgewählt...", begann Dumbledore. Plötzlich leuchtete der Pokal auf und ein weiterer Zettel tauchte auf und landete in Dumbledores Hand. "Harry Potter!" Isabelle riss ihm den Zettel auf der Hand und las ungläubig den Namen vor. "Harry Potter!", schrie Isabelle ein weiteres Mal. Potter stand auf. Im Saal war es mucksmäuschenstill. Er verschwand ihn dem Raum. Dass er sich immer wichtig stellen muss. Ich schnaubte, als der Pokal ein weiteres Mal leuchtete. Ich runzelte die Stirn. Wer soll denn noch gewählt werden? Isabelle fing den Zettel und schrie entsetzt auf. Ihre Beine gaben nach und sie fiel auf die Knie. "Serina Ross!", rief Dumbledore und ein braunhaariges Mädchen stolperte auf den Direktor zu. "Nein! Das lasse ich nicht zu. Sie wird nicht mitmachen!", schrie Isabelle. "Bitte beruhige dich!", entgegnete Dumbledore. "Nein, ich lasse es nicht zu! Nein, nein, nein! Ich gehe!" "Das geht nicht. Du wurdest nicht gewählt." Isabelle begann zu weinen. Das Mädchen, das Serina oder so heißt flüsterte ihr etwas zu. Isabelle schüttelte den Kopf. Serina ging zu dem Raum. Isabelle stand auf und folgte ihr sowie die Direktoren und die Jury. Mittlerweile begannen die Schüler miteinander zu flüstern. Als dann Dumbledore auftauchte sagte er, dass sie alle mitmachen müssen. Isabelle tauchte hinter ihm auf. Sie war blass. Blasser als sonst. Ihre Augen waren verweint. Sie ging ohne den anderen eines Blickes zu würdigen aus dem Saal. Ich verstand nicht warum sie so viel Drama um das kleine Mädchen machte. Bei Potter sah sie nur schockiert aus, doch bei dem Mädchen war es anders. Es sah so aus als würde für Isabelle die Welt untergehen und das zerbrach mein Herz.
    *Zeitsprung*
    Seit dem Vorfall, war sie seit mehreren Wochen nicht im Unterricht. Ich glaubte, dass es ihr ja so oder so nichts ausmachen würde. Ich wusste von meinem Vater, dass sie eigentlich nicht mehr zur Schule gehen musste. Heute war es das erste Mal, dass ich sie wieder sah. Sie war auf der Tribüne wo sie mit den anderen Jurymitgliedern saß. Sie sah noch blasser aus, hatte starke Ringe unter den Augen und ihr Haar glänzte nicht wie sonst. Es waren fünf Jurys. Madam Maxime, Karkaroff, Dumbledore, Mr. Crouch und Isabelle. Jeder konnte 10 Punkte vergeben. Als erste war Serina Ross dran. Sie musste ein goldenes Ei von dem Antipodisches Opalauge schnappen. Das Mädchen benützte einen Zauber der ihre Stimme lauter Wirken ließ. Sie sang dem Drachen eine wunderschöne Melodie vor. Da bückte sich der Drache und ließ sich von ihr streicheln. Sie flüsterte ihr etwas zu und das Drachenweibchen machte freiwillig Platz, damit sie das Ei holen kann. Dann tätschelte sie noch den Drachen und ging langsam auf den Ausgang zu. Der Applaus war unglaublich. Ich sah in Isabelles Augen wie erleichtert sie war. Sie bekam unglaubliche 49 Punkte. Dann kam Fleur Delacour dran. Sie bekam 45 Punkte. Diggory bekam 50 Punkte. Viktor Krum 49 Punkte und Potter 50 Punkte. Zum Schluss teilten sich Potter und Diggory den ersten, Ross und Krum den zweiten und Delacour den letzten Platz. Als ich zur Tribüne schaute war Isabelle schon weg.

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    Kapitel 18
    Isabelles Sicht
    „Ich bin so stolz auf dich Serina, auf euch beide", sagte ich. Die Party war im vollen Gange. Ich war so erleichtert, dass sie es unbeschadet überstanden hatten. Sie beide grinsten über beide Ohren. Ich seufzte. Wenn sie wüssten was hinter den Kulissen gerade ablief. Ich war im Auftrag des Ordens unterwegs. Ich musste Pettigrew finden. Harry riss mich aus meinen Gedanken. „Hey wollt ihr hören, was die nächste Aufgabe ist?" Alle bejahten. Na ja ich wusste es schon. Er öffnete das Ei und ein schriller Schrei ertönte. Alle bis auf Serina und ich hielten unsere Ohren fest. Wir konnten verstehen was sie sangen. Ich nahm das Ei aus seiner Hand und schloss es wieder. Das Geräusch verschwand. Alle seufzten erleichtert. Ich starrte das Ei an. Ich muss sofort mit Dumbledore sprechen. Es gibt noch Sachen die wir besprechen müssten. Zum Beispiel warum ich die Sprache der Wassermenschen verstanden habe. Warum wir sie verstanden haben. Ich rannte aus dem Raum und knallte gegen eine Person. Bevor ich hinfallen konnte hielt mich die Person fest. "Kannst du nicht aufpassen Dumbledore?", schnauzte mich Malfoy an. Doch ich hörte nicht auf ihn, befreite mich aus seinem Griff und rannte weiter. Wieso musste ich immer gegen ihn rennen. Hinter mir hörte ich Schritte. Ich drehte mich um und schrie: „Malfoy lass mich ihn ruhe!" Doch vor mir stand nicht Malfoy sondern Professor Moody. "Hat dich Malfoy belästigt?" "Nein, nein Professor. Ich...ich muss weiter." Ich rannte los, so schnell wie mich meine Beine tragen konnten. Da knallte ich wieder gegen jemanden. Ich sah auf. "Ich muss sofort zu Dumbledore, Severus." Er nickte nur und begleitete mich zum Büro des Direktors. Professor Dumbledore sah auf als ich die Tür hinter mir zuknallen ließ. "Warum sagst du mir nicht die ganze Wahrheit über meine Mutter? Wer war sie, was war sie?" "Severus würdest du bitte gehen und schließe die Tür leise. Danke! So Isabelle warum schreist du mich an." "Wieso verstehen Serina und ich die Sprache der Meermenschen?" "Nun ja wie soll ich das erklären? Deine Uroma war zur Hälfte ein Wassermensch. Deine Mutter war zur Hälfte eine Hexe und der Rest Wassermensch und Veela. Du bist zum Teil Veela, Wassermensch und Hexe. Du wirst wahrscheinlich nicht unter Wasser atmen können, aber du verstehst die Sprache und singst so schön wie eine Sirene. Du bist vielleicht nicht so schön wie eine Veela, aber du hast noch immer die Grazie vonn einer Veela und bist auch schöner als andere Hexen. Dasselbe trifft auch auf Serina zu." „Sollte Serina nicht wissen, dass ich ihre Schwester bin?" "Sie ist noch nicht bereit, aber bald." Ich nickte, stand auf. Ich ging auf die Tür zu als mein Großvater wieder zu sprechen begann. „In dir fließt das Blut von Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Du bist etwas Besonderes und die Erbin der vier Gründer.“ „Ich weiß“, flüsterte ich.
    *Flashback*
    Ich saß in der Wohnung. Meine Adoptivfamilie war weggefahren. Ich hatte gerade die Nachricht, dass Sirius geflohen war, erhalten und lungerte in der Wohnung herum. Plötzlich klopfte es und ich öffnete die Tür. Es war meine ehemalige Lehrerin. Überrascht ließ ich sie hinein und machte ihr Tee. Nervös schritt sie im Raum hin und her. „Setzten Sie sich doch.“ Sie schüttelte den Kopf und seufzte. „Ich habe dir nicht alles erzählt. Setzt dich bitte, Isabelle.“ Ich setzte mich hin und sah sie fragend an. „Du bist die Erbin der vier Gründer von Hogwarts. Der dunkle Lord wollte mit dir an das Erbe rankommen. Er wollte dich nie töten.“ „Soll das heißen ich bin sowohl ein Gryffindor als auch ein Slytherin und ein Hufflepuff genauso auch eine Ravenclaw?“ Sie nickte. „Und was ist mein Erbe?“ „Das weiß ich nicht…“
    *Flashback Ende*
    Ich verließ das Büro und ging einen Gang entlang als ich hinter mir eine Stimme hörte. „Hey, dich habe ich gesucht." Ich drehte mich um und vor mir stand Viktor Krum. "Wobei kann ich dir helfen?" "Es geht um ein Mädchen. Du bist mit ihr befreundet. Sie hat braune Haare und ist sehr schlau. Sie ist meistens in der Bibliothek. Wie heißt sie? Hat sie einen Freund?" Ich schüttelte den Kopf und fragte kichernd: „Warum? Hast du vielleicht ein Auge auf sie geworfen?" Seine Wangen wurden etwas rot. Seine Augen verrieten ihn. „Nein sie hat keinen Freund und heißt Hermine. Geh sie fragen wenn du willst. Sie wird vielleicht ja sagen." „Nur vielleicht?" Ich überlegte kurz. „Ich weiß es nicht. Vielleicht wartest du erst mal ab. Ich werde sie ein bisschen ausfragen und dir dann ihre Meinung sagen. Abgemacht?" "Abgemacht!" Wir schüttelten uns die Hand und ich machte mich auf dem Weg um Hermine zu suchen. Als ich im Mädchenschlafsaal angekommen bin, schlief Hermine schon. Da ich sie nicht aufwecken wollte, würde ich sie morgen fragen. Ich machte mich bettfertig und ging in mein Bett und schlief ein.

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    Kapitel 19
    Isabelles Sicht
    "Was, wo bin ich?" Ich sah mich um. Es war zu dunkel um etwas zu erkennen. Hinter mir hörte ich Schreie. Ich lief so schnell ich konnte auf die Schreie zu. Da sah ich Serina. Sie lag auf dem Boden und schrie und krümmte sich vor Schmerz. Ein Mädchen in meinem Alter stand über ihr. Als das Mädchen mich ansah, schrie ich auf. Das Mädchen war ich. "Hör auf! Hör bitte auf!" Ich schrie, das Mädchen an. Doch mein zweites Ich lachte nur. Ich ließ mich auf die Knie fallen. Ich hielt Serina im Arm. Sie schrie noch immer. Ich weinte. Plötzlich hörte sie auf zu schreien. Mein zweites Ich lachte: „Avada Kedavra." Ich ließ mich zwischen sie und Serina fallen und schrie: „Nein!" Ein grauenvoller Schmerz floss durch meinen Körper. Ich schrie und schrie. Ich wachte auf. Ich hörte ein Schrei. Es dauerte eine Weile, bis ich bemerkte, das ich diejenige war die schrie. Ich klappte meinen Mund zu. Ich keuchte, als wäre ich von jemanden weggerannt. Ich sah um mein Bett meinen Großvater, Severus, Professor McGonagall, Madam Pomfrey, Serina und Hermine stehen. Die anderen Mädchen wurden wahrscheinlich weggebracht. Eine Träne lief mir die Wangen hinab als ich Serina sah. "Was ist passiert Isabelle?", fragte mich mein Großvater. Ich schüttelte nur den Kopf. Ich wollte nicht darüber reden. In meinem Kopf lief alles noch einmal ab. Ich ließ mich auf mein Bett fallen und schloss die Augen. Ich wollte niemanden sehen. Hermine flüsterte: „Das geht schon seit Wochen wenn sie hier ist, Professor. Nie war es so schlimm wie heute. Bis jetzt war immer nur ich diejenige die aufwachte." "Und warum haben Sie uns nicht schon früher geholt, Granger?", zischte Severus. "Severus beruhige dich. Wie lange genau Hermine?", fragte mein Großvater. "Seit dem Serina gewählt wurde bin ich jedes Mal von einem Schrei aufgeweckt worden, aber wie lange kann ich es nicht genau sagen." "Ich glaube es wird Zeit das Serina erfährt, wer ihre leibliche Eltern sind. Das wird auch erklären, warum sie so große Sorgen um dich macht Serina. Isabelle kann nichts dafür. Ich habe sie gebeten, dass sie es niemanden sagt", meinte Dumbledore. "Ich weiß wer meine Eltern sind, Großvater", antwortete Serina. Ich kann mir vorstellen wie sie, sie überrascht anschauten. "Ich erkenne doch meine eigene Schwester wieder." Ein Lächeln erschien auf meinen Lippen. Sie ist so schlau. "Schön, jetzt muss ich niemanden mehr deswegen anlügen." Meine Stimme klang schrecklich. "Ihr wollt wissen was ich geträumt habe? Ich sag es euch. Ich habe geträumt, wie mein Double, Serina mit den Crucio foltert und dann sie umbringt. Nur, dass ich dieses Mal die Schmerzen gespürt habe als der Todesfluch mich erwischte, als ich mich zwischen sie stellte." Keiner sagte ein Wort. "Immer wieder träume ich denselben Traum. Immer wieder geschieht dasselbe. Mein Vater...er ist wirklich wieder da." Severus und mein Großvater sahen mich an. "Was macht dich da so sicher Isabelle?", fragte Severus leise. "Ich bin seine Tochter. Ich spüre es."
    *Zeitsprung*
    Hermine und ich saßen in der Bibliothek. Seit dem Vorfall sind zwei Wochen vergangen. Wir redeten mit niemanden darüber. In diesen zwei Woche fragte ich sie immer wieder über Viktor Krum aus. Es machte mir Spaß und ließ mich für eine Zeit lang vergessen, was ich immer in der Nacht durchmachen muss. Ich bin ja auch irgendwie selbst Schuld. Ich trank die Tränke nicht, die mir Severus immer brachte. Auch hatten sie mich von meinen Auftrag entbunden. Ich seufzte. Nun musste ich in der Schule hocken, aber nun sollte etwas Erfreuliches passieren. Hinter einem Bücherregal sah ich Viktor. Ich machte ein Zeichen und sagte zur Hermine: „Ich muss mal los bis später." Viktor tauchte auf und ich flüsterte ihm viel Glück zu. Ich ging eine Weile den Gang entlang, als vor mir ein niedergeschlagener Cedric auftauchte. "Hey Ced, was ist los?" "Cho geht mit Harry zum Ball. Ich dachte er würde dich fragen." Ich lachte. "Warum sollte Harry mich fragen?" "Nun ja, ihr seid doch zusammen oder nicht." Ich lachte nur noch lauter. "Was Harry und ich zusammen? Wir sind nur Freunde Ced. Das erklärt auch warum mich niemand gefragt hat und ich dachte ich bin zu hässlich für einen Jungen." Ich lachte weiter und irgendwann lachte auch Cedric mit. "Willst du mit mir zum Ball gehen? Nur als Freunde natürlich." "Eigentlich habe ich gehofft von jemanden anderen gefragt zu werden, aber ich habe supertolle Idee, wie ich euch zusammen bekomme und dazu muss ich mit dir zum Ball also klar doch. Sag lieber niemanden, dass wir gemeinsam zum Ball gehen. Ich habe keine Lust, dass mich deine Mädels böse anstarren und mir ein Bein stellen oder so." "Ja klar. Sollte ich Angst vor deiner Idee haben?" "Aber nein doch“, kicherte ich, „Wir sehen uns." Ich drehte mich um und ging. In meinem Kopf begann es zu rattern und begann einen Plan auszuarbeiten. Plötzlich schrie jemand meinen Namen. Ich blieb stehen und wartete bis Hermine mit mir gleich auf war. "Wir müssen sofort Shoppen gehen. Ich brauche ein Kleid und Schuhe und..." Ich lachte. "Aber Hermine, ich dachte du wolltest nicht zum Ball." "Meine Meinung hat sich eben geändert." "Da musst du dich leider gedulden. Hogsmeade Wochenende ist erst in zwei Tagen." Lachend gingen wir zur Großen Halle.
    *Zeitsprung*
    "Ich habe eine Begleitung mit Cho. Ich bin so happy", sagte Harry. Ron der neben ihm saß schmollte. "Harry, dass hast du schon gestern und vorgestern gesagt", erinnerte ich ihn. "Ist mir doch egal." Da tauchten überall Eulen auf. Einer der Eulen brachte Hermine den Tagespropheten. "Hermine ich dachte du magst diese Zeitung nicht", sagte ich. Sie schwieg und starrte die Titelseite an. Ich schaute zu ihr rüber und ließ mein Messer auf den Tisch fallen, mit dem ich mein Brot mit Marmelade bestreichen wollte. Ich riss ihr die Zeitung aus der Hand und las: „Isabelle Dumbledore. Wer ist sie? Was für ein Geheimnis verbirgt sie? Mehr erfahren Sie auf Seite zwei." Ich blätterte um. "Isabelle Dumbledore hat die Schönheit einer Veela und kann die Sprache der Wassermenschen verstehen. Die sonst so humorvolle Schülerin von Hogwarts hat sich seit der Rückkehr der Todesser komplett verändert. In letzter Zeit läuft sie mit müden Augen herum. In der Nacht plagt sie sich mit Alpträumen. Was ist nur aus diesem liebenswerten Mädchen Geschehen? Was hat Du-weißt-schon-wer für eine Bedeutung in ihrem Leben? Als ihre Mutter Elisabeth Dumbledore von den Todessern fliehen konnte war sie angeblich schwanger. Wer ist nun ihr leiblicher Vater? Sirius Black der Massenmörder oder Du-weißt-schon-wer mit seinen Plan über die Welt herrschen wollte. War sie es die, die Kammer des Schreckens öffnete und unschuldige Schüler und Schülerinnen attackierte? Außerdem was meinte sie damit als sie nach einem Alptraum erwachte und sagte: „Mein Vater...er ist wieder da." ....
    Ich ließ die Zeitung sinken. Im Saal starrten mich alle an. Ich begann zu lachen. Ich lachte so sehr, sodass ich vom Stuhl umfiel. Doch ich lachte weiter. Langsam begannen auch die anderen zu lachen. Bald lachte jeder im Saal. „Oh man, ich kann es nicht glauben, was diese Rita Kimmkorn so alles schreibt. Mein Bauch tut schon weh." Alle lachten mit mir. Innerlich breitete sich aber eine große Angst aus. Dieses eine Mal konnte ich die anderen überzeugen, dass Kimmkorn nur Schwachsinn geschrieben hatte. Ich musste aufpassen, was, wann und wo ich etwas sagte. „Hey, Hermine gehen wir jetzt?" "Ja, klar." Wir standen auf und machten uns auf den Weg nach Hogsmeade. Bald schon tauchte Ron mit Harry unter seinem Tarnmantel auf. Sie hatten Korb voll Essen mit. Ich runzelte die Stirn, aber fragte nicht. In Hogsmeade angekommen sahen wir als erstes einen schwarzen Hund. Ich schrie:"Schnuffel!", und rannte auf ihn zu. Er ließ sich von mir ein paar Male streicheln. Dann drehte er sich um und brachte uns zu einem geheimen Ort. Er verwandelte sich in Sirius und sah mich sofort besorgt an. "Hast du den Tagespropheten gelesen?" Ich nickte. Er setzte sich hin und aß. "Wie geht es dir bei dem Turnier?" "Soweit so gut. Serina macht sich besser als es aussieht." "Sie hatte ja auch eine wunderbare Lehrerin." "Ich war aber nur ein paar Monate ihre Lehrerin, Sirius", entgegnete ich geschmeichelt. Er lachte nur, doch in seinen Augen konnte ich die Besorgnis um seine Tochter sehen. "Ich glaube ihr verschweigt uns etwas. Ist es war, was in der Zeitung steht?", fragte Hermine. Ach Hermine, eines Tages wird dir deine Klugheit zum Verhängnis werden. Sirius und ich sahen uns an. Ich ließ meinen Kopf sinken und murmelte: „Ihr werdet mich gleich hassen." „Nein werden sie nicht Isabelle. Sie sind deine Freunde. Sie werden dich verstehen." Ich holte tief Luft und begann. "Ja zum Teil stimmt es was diese...diese..." "Sag es Isabelle." "diese Schnepfe geschrieben hat. Ich bin die Tochter von...von Voldemort. Und ja ich verstehe die Wassermenschen und ich bin zu einem Viertel oder so eine Veela und nein ich kann dir nicht bei der Aufgabe helfen. Ich bin ein Jurymitglied. Es tut mir leid, dass ich es euch erst jetzt sage, aber ich schwöre ich habe die Kammer nicht geöffnet." Meine drei besten Freunde starrten mich mit offenem Mund an. "Das erklärt auch, warum Voldemort dich kannte", meinte Harry. Ich nickte, doch ich konnte ihm nicht ins Gesicht schauen. Da stand Hermine auf und ging auf mich zu. Sie umarmte mich. Dann standen auch die beiden Jungs auf und wir umarmten uns. Ich war so glücklich wie schon lange nicht mehr. Wir lächelten uns an. "Oh nein, Isa wir haben keine Zeit mehr. Komm jetzt", sagte Hermine. Ich lachte und umarmte Sirius noch einmal, bevor wir gingen. Wir gingen in den verschiedensten Läden hinein. Hermine fand im zweiten Geschäft ein wunderschönes rosefarbenes Kleid, während ich nichts fand. Als wir aus dem letzten Laden hinausgingen war ich deprimiert. Ich hatte Schuhe und Schmuck, aber kein Kleid. "Lass deinen Kopf nicht hängen." Ich nickte und wir gingen zurück zur Schule.
    *Zeitsprung*
    Wir hatten gerade eine Schneeballschlacht hinter uns als wir in das Schloss rannten. "Hast du dein Kleidproblem schon gelöst?" Ich schüttelte den Kopf. Schweigend gingen wir neben einander her, als plötzlich Severus mit einer Schachtel auftauchte. "Ein Glück, dass ich dich gefunden habe. Dumbledore sagte, dass ich dir das geben soll. Es hat deiner Großmutter gehört. Er meinte es sei etwas altmodisch aber das könntest du ja ändern." Ich nahm die Schachtel entgegen und ging stumm weiter. Im Schlafsaal öffnete ich die Schachtel. Das Kleid war Mitternachtsblau und altmodisch geschnitten. Ich zauberte die Puffärmel und Rüschen weg. Die Länge ließ ich. Ich zauberte ein paar Perlen her die den oberen Teil schmückten und lange Ärmel die weit auseinander gingen. Das Kleid war so geschnitten, dass es oben eng anliegend war und unten etwas weit auseinander ging. Zum Schluss ließ ich die Farbe etwas mehr leuchten. Dann ging ich ins Bad duschte mich und wusch mir die Haare. Mit einem Zauber ließ ich meine Haare trocknen und schlüpfte dann in das Kleid. Ich half Hermine beim Make up und steckte ihre Haare hoch. Hermine schminkte meine Augen in dunklen Blautönen und steckte meine Haare locker hoch. Ich sagte ihr sie solle schon einmal vorgehen, während ich mir die Kette anlegte und die Schuhe anzog. Ich ließ mir Zeit, dann ging auch ich. Langsam ging ich die Treppen zur Großen Halle hinunter. Ich raffte mein Kleid etwas hoch, damit ich nicht stolpere. Doch bei der letzten Stufe stolperte ich und fiel. Kurz bevor ich auf dem Boden fallen konnte, fing mich jemand auf. Ich sah auf, direkt in ein paar sturmgraue Augen. "Danke, Malf...Draco." "Du solltest besser aufpassen Isabelle." Ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen und ich richtete mich auf. „Du siehst bezaubernd aus.“ „Danke“, murmelte ich. Er drehte sich um und ging zur seiner Begleitung. Ich starrte ihn an. Dann sah ich mich um, doch ich konnte meine Begleitung nirgends entdecken. Harry und Cho kamen auf mich zu. "Du siehst gut aus Isabelle." "Du aber auch Harry. Cho du siehst wirklich bezaubernd aus." "Danke!", erwiderte sie kühl. Ich zog eine Augenbraue hoch und ging zu Serina und ihrer Begleitung. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass mich jemand beobachtete. Ich sprach mit Serina, als jemand mich von hinten umarmte. „Tut mir leid, dass ich zu spät bin." „Ist schon in Ordnung." Serina ging hinein. Ich sah immer wieder zu Draco. "Du magst ihn sehr", stellte Cedric fest. "Was, wen meinst du?" "Ich bin nicht blöd Isabelle. Meiner Meinung nach würde Harry besser zu dir passen." Ich war verwirrt und wusste nicht was er damit meinte. Er sprach auch nicht mehr weiter davon. Ich nahm seinen Arm und gemeinsam gingen wir hinein. Ich saß neben meinem Großvater. Das Essen schmeckte sehr gut. Nach dem Essen sollten wir tanzten. Davor hatte ich schiss. „Ähm Cedric, ich kann nicht tanzten." Er lachte. „Schau nicht auf die Füße, dann klappt es. Außerdem führe ich dich." Ich tat was er sagte. Er hatte Recht. Cedric war ein guter Tänzer. Ich sah wie Cho immer wieder zu uns hinüberschaute. Harry tanzte schrecklich. Sie schien es zu bereuen, Harry zugesagt zu haben. Ich flüsterte Cedric zu, dass wir näher zu den beiden tanzen sollten. Nun tanzten wir nebeneinander. Ich wartete den günstigsten Zeitpunkt und tauschte mit Cho die Plätze. Harry war ziemlich verwirrt, tanzte aber weiter. „Was sollte das gerade eben." Er klang nicht besonders glücklich. „Ich habe nur Cedric und Cho etwas nachgeholfen." Er sah mich wütend an und nach dem Tanz ließ er mich alleine auf der Tanzfläche stehen. Ich ging zum Rand und schaute den tanzenden Paaren zu. Ich beobachtete Cedric und Cho. Keiner der beiden machten den ersten Schritt. Ich schüttelte verärgert den Kopf. "Isabelle, würdest du mir die Ehre erweisen und mit mir einen Tanz tanzten?" "Klar Großvater", antwortete ich. Wir tanzten eine Weile. "Hat dir Mr. Diggory den Kopf verdreht?" "Was nein. Die sind so was von bescheuert. Ich will etwas nachhelfen." Ich schubste Cedric näher zu Cho und flüsterte: „Jeder Blinder sieht, dass ihr euch mögt. Also küsst euch endlich. Ich kann es nicht mehr ertragen euch so zu sehen." Da küsste Cedric, Cho. Alle rund um uns herum applaudierten. Sie sahen so glücklich aus. Ich lächelte. Die Musik spielte weiter und wir begangen weiter zu tanzen. "Hast du noch Alpträume?", fragte mich mein Großvater. Ich nickte. Er seufzte. Wir tanzten schweigend weiter, als jemand fragte: „Dürfte ich abklatschen?"

    9
    Ich hoffe es hat euch gefallen. Lasst gern eine Bewertung und ein Kommentar da.
    LG Isabelle-Ariana

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