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Meine Harry Potter Geschichte reupload 3

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7 Kapitel - 5.398 Wörter - Erstellt von: Isabelle-Ariana - Aktualisiert am: 2018-01-21 - Entwickelt am: - 395 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Isabelle ist in Hogwarts und das Leben nimmt ihren Lauf. In welches Haus sie wohl kommt?

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    Kapitel 6
    Isabelles Sicht
    Der Wind blies mir ins Gesicht und ich liebte es. Ich freue mich so sehr darauf endlich wieder nach Hogwarts zu dürfen. Serina flog neben mir. Wir saßen schon seit zwei Stunden auf unseren Besen. Ich glaube Serina bereute, dass wir nicht appiert waren. Ihrem Blick nach zu urteilen, hatte sie keinen Spaß am Fliegen. Nun hatten wir England erreicht, als plötzlich mehrere maskierte Zauberer auftauchten. "Pass auf!", schrie Serina. Ich änderte meine Richtung. Der Fluch verfehlte mich knapp. Ich sah wie ein Strahl auf Serina zuflog. Ich schrie:"Portego!", und der Fluch prallte ab. "Impedimenta!", rief eine männliche Stimme. Ich kenne diese Stimme, aber woher? Ich wehrte den Zauber ab und schrie:"Expelliarmus!". Plötzlich hörte ich einen schrillen Schrei. Ich blickte mich um. Serina fiel. Ich flog auf sie zu und schrie:"Descendo!" Der Zauber ließ sie sachte zu Boden schweben. Zum Glück hat sie keine schwerwiegenden Verletzungen. Sofort appierten wir nach Hogsmeade. In diesem Moment war ich froh, dass unsere persönlichen Sachen schon in der Schule waren. Zum Glück hatte Serinas Besen nur ein paar Kratzer abbekommen. „Wieso haben sie uns angegriffen?“ Serina zitterte. Ich umarmte sie. „Ich weiß es nicht. Sobald wir in Hogwarts sind, werde ich mit meinem Groß Wir stiegen auf die Besen und flogen auf das Schloss zu. Da erwartete uns die nächste Überraschung. Dementoren. Was machen Dementoren hier, in Hogwarts? Ich werde wohl meinen Großvater nie verstehen. Ich schüttelte den Kopf und versuchte uns einen Weg durch die Masse zu bahnen. Meine stattliche Löwin ging vor uns her. Leider waren es zu viele und nach dem vorherigen Angriff waren wir erschöpft. Im Schloss öffnete ich öffnete die Tür zum Speisesaal und wurde von einer unbekannten Macht durch den Saal geschleudert. Dabei verlor ich meinen Zauberstab, der beim Aufprall zerbrach. Mir schossen Tränen in die Augen. Ich könnte jetzt anfangen zu heulen, aber dazu gab es keine Zeit. Serina, die ein paar Meter von mir entfernt lag war in großer Gefahr. Ein Dementor raubte gerade ihr Glück. Mein Großvater und ich schrien:"Expecto Patronum!" Da tauchten ein wunderschöner Phönix und meine Löwin auf. Ich sah erleichtert zu wie der Dementor in Luft auflöste. Doch immer mehr kamen durch das Tor in den Raum. Unter Schmerzen stand ich auf und eilte auf Serina zu. "Wag es ja nicht ihr etwas zu tun, ansonsten leistet ihr euren Freund Gesellschaft. Verschwindet! Wir sind nicht eure Feinde.", fauchte ich. Ich war erstaunt als sie sich umdrehten und verschwanden. Ich zauberte eine Trage her und ließ Serina darauf schweben. Madam Pomfrey brachte sie in den Krankenflügel. Sie war empört als ich nicht mit wollte um mich behandeln zu lassen. Ich drehte mich zu meinem Großvater um. „Du schuldest mir einen neuen Zauberstab und zwei neue Besen." „Was ist passiert?", fragte er mich anstelle einer Antwort zu geben. "Ach, nichts Besonderes. Auf dem Weg hierher wurden wir von maskierten Zauberern angegriffen und dann überraschten uns die Dementoren." Meine Stimme triefte nur so von Sarkasmus. „Wir gehen sofort zu Madam Pomfrey." "Nein, lass mich zuerst den Hut aufsetzten." Er willigte nur widerwillig ein und ich ging auf den Hut zu. Prof. McGonagall sagte meinen Namen und setzte mir den Hut auf. Plötzlich hörte ich eine Stimme. „Wie schön. Schon so lange habe ich auf dich gewartet kleine Isabelle." Ich runzelte die Stirn. „Hey, ich bin immer noch größer als du." Der Hut lachte leise auf. "Du scheinst genauso wie deine Mutter zu sein. Wo schicke ich dich den nur hin? So schlau und zielstrebig wie Rowena Ravenclaw, so nett und freundlich wie Helga Hufflepuff, so mutig und loyal wie Grodric Gryffindor, aber auch so hinterhältig wie Salzar Slytherin.“ Wow wie nett der Hut doch ist. „Ah und auch noch ein Parselmund. Du passt in jedes Haus hinein. Wo willst du denn hin?" Ich seufzte. Eigentlich müsste ich gar nicht zur Schule gehen. Ich wollte nur zu meinem Großvater. Ich wollte nur ihn und meinen Paten näher kennenlernen. „Ich weiß nicht. Entscheide du. Du bist der Hut, nicht ich." „Du hast Recht, du hast Recht...“ Mein Blick wanderte durch den Saal. Ich erblickte den Jungen mit der Narbe, das rothaarige Mädchen daneben. Mein Blick wanderte weiter zu den Slytherins. Der Blondschopf von der Winkelgasse blickte mich an. Seine sturmgrauen Augen starrten mich an. Es verwirrte mich. Sein Blick verwirrte mich. Normalerweise konnte ich erkennen was jeder dachte, wenn ich ihnen nur lang genug in die Augen blickte, doch er blieb mir ein Rätsel. Er blickte weg. „Ich glaube ich schicke dich nach SLYTH...GRYFFINDOR!" Mein Blick wanderte zum Jubelnden Gryffindors Tisch. Zufrieden mit der Wahl stand ich auf. Das war wohl eine schlechte Idee gewesen. Alles drehte sich um mich herum und ich fiel in ein tiefes schwarzes Loch.

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    Kapitel 7
    Dracos Sicht
    Moment Mal, ich kenne sie doch. Das war doch das Mädchen, welches ich in der Winkelgasse begegnet war. "Ginny sieh mal, ist das nicht das Mädchen das dir geholfen hat?", hörte ich Potter rufen. Ich schnaubte. Seine Stimme war so nervig. Wie lange braucht der Hut noch? Sie kann doch nicht so besonders sein. Plötzlich blickte ich direkt in ihre blauen Augen. Sie lächelte. Ich blickte weg. Blaise starrte mich an, doch als er den Mund aufmachen wollte, unterbrach ich ihn. „Halt den Mund, Zabini.“ Ich sah auf als der Hut rief: „SLYTH....GRYFFINDOR!" Unglaublich, so etwas gab es wohl noch nie. Der Hut änderte die Wahl noch während er das Haus rief. Warum musste es unbedingt Gryffindor sein. Wobei wieso nicht? Sie ist Dumbledores Enkelin. Als sie aufstand, kippte sie um. Snape eilte sofort zu dem Mädchen. "Habt ihr Snape schon einmal so besorgt gesehen?", fragte Zabini. Ich schüttelte nur den Kopf. Parkinson lachte gehässig auf. Sie faselte etwas vor sich hin und erwartete so, dass sich meine Aufmerksamkeit auf sie lenkte. Der Professor hob sie auf und brachte sie in den Krankenflügel. Dumbledore bat um Ruhe und sprach: „Das war meine Enkelin Isabelle. Ihre Begleiterin ist Serina Ross. Sie wird so bald wie möglich in ihr Haus eingeteilt. Nun lasst uns mit dem Essen anfangen." Ihr Name war also Isabelle. Ein hübscher Name. „Hey Erde an Harry... Hat sich unser Harry in die Enkelin von Dumbledore verliebt?", hörte ich einer der Weasley Zwillinge rufen. Mein Blick fiel auf Potter. Dieser verdrehte die Augen. „Sehr Witzig." "Ach komm schon, gib's zu sie hat so einiges drauf." "Sie ist die Tochter von Sirius Black!", platzte es plötzlich aus Hermine heraus. Ich wurde hellhörig. "Ja angeblich soll sie seine Tochter sein." "Das erklärt auch warum Voldemort sie kannte", meinte Potter. Ich lehnte mich zurück. Isabelle Dumbledore und der dunkle Lord kennen sich also. "Aber sie sieht doch gar nicht aus wie Sirius Black", warf Cat ein. Sie hatte recht. Aber irgendetwas Wahres muss an dieser Geschichte schon sein. Woher würde Voldemort sie den dann kennen?

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    Kapitel 8
    Serinas Sicht
    Als ich aufwachte, sah ich rund um mich herum Betten. Das muss wohl der Krankenflügel sein. Neben mir hörte ich, das leise Geräusch einer atmenden Person. Ich richtete mich auf um die Person besser sehen zu können. Alles tat mir weh. Ich hasse es, wenn ich Muskelkater habe. Ich frage mich wie lange ich schon hier im Zimmer lag. Da sah ich Isabelle. "Oh nein, Isabelle!" Ich stand auf und ging auf das Bett zu. „Gut, dass du schon wach bist. Der Direktor wartet auf dich. Ich sage Professor Lupin Bescheid, dass er kommen und dich abholen kann. Professor Dumbledore möchte mit euch etwas besprechen." Ich nickte und Madam Pomfrey watschelte hinaus. Ich blieb bei Isabelle. Sie schien nicht schwer verletzt zu sein, doch sie so zu sehen machte mich traurig. Sie war wie eine große Schwester für mich. Sie verstand mich und wenn man einmal einen Rat brauchte half sie einem. „Sie wird schon bald wieder aufwachen“. Ich drehte mich um. Der Mann da musste wohl Professor Lupin sein. Er sah irgendwie kränklich aus. So blass. Wir machten uns auf den Weg zu Dumbledore. Auf dem Weg dorthin schwiegen wir. Professor Dumbledore erwartete uns schon und mit ihm auch noch Professor Snape. "Schön, dass es dir wieder besser geht. Würdest du uns erzählen, was an jenem Tag geschah?" Ich nickte, setzte mich hin und begann zu erzählen. Als ich geendet hatte sah mich Dumbledore mit einem undurchdringlichen Blick an. Denselben Blick wie Isabelle mich manchmal ansah. "Severus würdest du jetzt bitte gehen. Ich möchte mich mit Remus und Serina alleine unterhalten. Es geht um etwas Persönliches." Der Professor nickte und ließ uns alleine. "Weißt du Serina, dass du einen Patenonkel hast?" Ich schüttelte den Kopf. "Dann wird es wohl langsam Zeit." "Ich bin dein Patenonkel Serina", sagte Professor Lupin. Ich sah ihn erschrocken an. Er sagte mir einfach so, dass ich sein Patenkind sei. "Warum lebe ich dann nicht bei dir und was weißt du über meine Eltern und..." "Es hat so seine Gründe warum du nicht bei mir lebst. Das Zauberministerium erlaubt es mir nicht. Du siehst deiner Mutter sehr ähnlich wusstest du das? Die Augen, aber sind so grau wie von deinem Vater. Sie sind meine besten Freunde. Gewesen." Das letzte Wort flüsterte er so leise, sodass ich es kaum mehr hören konnte. Selbst der Direktor sah plötzlich traurig aus. "Du musst mir alles über sie erzählen. Okay?" Mein Pate nickte und lachte dabei. Wenn er lachte, dann sah er nicht mehr so krank aus. Ich wollte mich gerade verabschieden, als der Direktor sagte: „Das hätte ich beinahe vergessen. Du muss noch eingeteilt werden." Ich bekam den Hut aufgesetzt und hörte plötzlich eine Stimme in meinem Kopf. "Aha wie schön dich endlich kennenzulernen Serina. Genauso wie deine Eltern bist du mutig und tapfer. Du gehörst eindeutig nach GRIFFINDOR!" Da ging plötzlich die Tür auf und eine streng aussehende Frau trat herein. "Ah Minerva du kommst genau zur richtigen Zeit. Du hat ein neues Mitglied in deinem Haus. Serina Anabelle Ross, das ist Professor McGonagall. Sie unterrichtet Verwandlung. Ich überreiche sie nun dir." Sie gab mir ein Zeichen und ich stand auf und folgte ihr. Sie blieb, dann vor einem Portrait stehen und sagte: „Das hier ist der Eingang zu deinem Gemeinschaftsraum. Du musst das Passwort sagen um hinein gehen zu können. Ausgangsperre ist um 10 Uhr. Das ist dein Stundenplan. Du gehst in die zweite Schulstufe. Wir sehen uns dann morgen im Unterricht." Sie ging und ich drehte mich zum Portrait um und sagte das Passwort. Als ich hinein ging starrten mich alle an. "Hallo!", sagte ich schüchtern und ging zu meinem Schlafsaal hinauf. Ich mochte es nicht, wenn man mich so anstarrte. Hoffentlich wachte Isabelle bald wieder auf.

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    Kapitel 9
    Isabelles Sicht
    Ich schloss die Augen auf und blinzelte. Das grelle Licht blendete mich und ich brauchte eine Weile bis ich wieder sehen konnte. "Juhuuuu! Sie ist aufgewacht." Die Stimme kannte ich doch. "Sei still, ansonsten werfe ich dich raus!" „Serina, ich bin so froh, dass es dir wieder gut geht", sagte ich. "Ich bin auch so froh, dass es dir besser geht. Das Mädchen da ist eine neue Freundin von mir." Ich richtete mich auf und sah mich um und erblickte ein Mädchen mit roten Haaren, das etwas abseits stand. "Hallo, vielleicht erinnerst du dich noch an mich. Danke, dass du mich gerettet hast. Ich bin Ginny." "Hallo Ginny, ich bin froh, dass es dir auch gut geht. Wie lange war ich weg?" "Oh nur ein paar Tage." "Nur ein paar Tage?" Ich stand schnell auf. Das hätte ich aber besser nicht tun sollen. Alles drehte sich. "Oh nein, nein, nein. Leg dich sofort wieder hin. Du bist noch nicht fit genug. Und ihr da, verschwindet sofort, das arme Mädchen braucht noch ihre Ruhe." Sie verabschiedeten sich und gingen kichernd hinaus. Ich legte mich hin als ich wieder die Stimme von der Krankenschwester hörte. "Oh nein! Professor gehen Sie. Sie braucht noch ihre Ruhe. Morgen kann sie, dann in den Unterricht gehen, aber jetzt muss sie sich ausruhen!", sagte sie bestimmt. "Aber..." "Keine Widerrede!" Ich hörte noch wie die Tür geschlossen wurde, als ich wieder einschlief.
    *Kleiner Zeitsprung*
    „Ahhhh, das tut so weh. Ich werde diesen Hippogreif umbringen." "Mr. Malfoy, seien sie still. Wir haben eine Patientin und sie braucht ihre Ruhe. Außerdem ist das hier nur ein kleiner Kratzer." Ich öffnete meine Augen und sah Hagrid und ein blondhaariger Junge, der gerade von Madam Promfrey behandelt wurde. "Ach Madam, er kann gerne noch weiter herumheulen. Mir macht es nichts aus und gegen etwas Unterhaltung habe ich nichts", murmelte ich. Er wollt etwas erwidern aber ich schnitt ihm das Wort ab. "Hallo Hagrid, lang nicht mehr gesehen." "Isabelle schön, dass es dir wieder besser geht." "Du unterrichtest nicht wahr. Ich hätte es mir denken können. Niemand wählt sich so ein tolles Buch aus. Es ist total interessant." "Du hast es geschafft, das Buch zu öffnen?" Ich nickte und er lächelte. "Genau so klug wie deine Mutter." Da ging die Tür auf und Severus ging hinein. "Was muss ich denn da hören. Mein Schüler wurde verletzt. Können Sie nicht auf Ihre Tiere aufpassen?" "Aber Professor, er hat doch nur einen kleinen Kratzer. Außerdem greift ein Hippogreif nicht einfach so an", meinte ich. Er drehte sich zu mir um. Sofort blickte er mich besorgt an. „Isabelle wie geht es dir?" "Gut. Ich bin noch etwas müde aber morgen kann ich bestimmt zum Unterricht." "Da habt ihr es gehört. Sie ist noch müde. Mr. Malfoy, Sie können hier bleiben und ihr beide, raus!", herrschte Madam Pomfrey sie an, die die ganze Unterhaltung bis jetzt still mitverfolgt hatte. Sie gingen hinaus und ich bereute meine Worte. "Mr. Malfoy setzten Sie sich auf eins der Betten hin und ziehen Sie ihr Hemd aus. Ich komme gleich und Isabelle leg dich hin. Ich bringe dir einen Trank." Ich verzog mein Gesicht und legte mich hin. Ich hörte wie er leise vor sich her murmelte, dass er es seinem Vater sage und so weiter. Ich schnaubte. "Was starrst du mich so an? Sehe ich etwa so gut aus?" Ich musste ihn wohl unbewusst angestarrt haben. Die meisten Mädchen wären jetzt wohl rot geworden, aber ich nicht. "Haha sehr witzig Malfoy. Ich denke nur gerade nach wie ich es dir heimzahlen kann, oder hast du es schon vergessen?" "Ich habe mich eh schon entschuldigt..." "Nein ich korrigiere. Dein Vater hat sich entschuldigt." "Du hast die Entschuldigung angenommen." "Ich wollte so schnell wie möglich Weg von euch Schleimern." "Das..." Da kam aber schon Madam Pomfrey und überreichte mir den Trank. Ich trank ihn in einem Zug runter. Ekelhaft. Ich schüttelte den Kopf und stellte das leere Fläschchen auf den Nachttisch. Ich schloss meine Augen und fiel ihn einen traumlosen Schlaf.
    *kleiner Zeitsprung*
    Serina hatte mich heute Morgen abgeholt und mich ihn den Gemeinschaftsraum gebracht, wo niemand mehr da war. Sie brachte mich in mein Zimmer und sagte, dass sie mich ihn einer Viertelstunde erwarte. Ich ging in das Zimmer und holte meine Sachen. Ich ging unter die Dusche und wusch mich in Rekordgeschwindigkeit. Dann zog ich mich an und machte mir die Haare. Ich wusste nicht welche Frisur ich mir machen sollte, also ließ ich meine Haare offen herunter hängen. Ich ging hinunter und gemeinsam gingen wir zur Großen Halle. Als wir die Halle betraten, verstummen alle Gespräche. Serina führte mich zu unserem Tisch und wir setzten uns hin. Neben mir saß ein braunhaariges Mädchen. Gegenüber von ihr ein rothaariger Junge. Gegenüber von mir ein schwarzhaariger Junge und neben ihm saßen zwei identische rothaarige Jungs. Neben Serina saß Ginny und neben ihr ein rothaariges Mädchen. Ich nahm mir seelenruhig ein Brot und bestrich es mit Marmelade. Ich versuchte so gut es geht die Blicke zu ignorieren. Als es mir dann reichte stand ich auf und schrie so laut, sodass mich alle hören konnten. "Was starrt ihr mich den alle so an? Habt ihr noch nie ein Mädchen gesehen, dass sich Marmelade auf ihr Brot schmiert?" Ich drehte mich um und ging aus der Halle. In der ersten Stunde hatte ich Zaubertränke. Ich irrte in der Schule herum bis ich unten in die Kerker landete. Wer dachte sich denn Bitte aus, den Unterricht in einen der Kerker zu veranstalten. Ich klopfte an einer der Türen und hatte Glück. "Es tut mir leid Professor. Ich habe die Klasse nicht gefunden." Als ich aufblickte sah ich in die schwarzen Augen von meinem Paten. Der nickte nur und ich setzte mich auf den einzigen freien Platz, neben den braunhaarigen Mädchen. Sie sah sehr nett aus. Ich holte meine Sachen heraus und begann den Trank zu brauen, der an der Tafel stand. In meinem Buch stand nur Blödsinn drinnen. Ich dachte an mein altes Buch, dass ich zu Hause gelassen hatte. Ich bereue es, es nicht mitgenommen zu haben. Ich seufzte und begann die Zutaten einem nach dem anderen zu zerkleinern und in den Kessel zu werfen. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie Severus den beiden Jungs aus meinem Haus dazu verdonnerte Malfoy zu helfen. Ich gab die letzte Zutat hinein, rührte mit meinem geliehen Stab herum und erhielt die wünschende Farbe. Ich brauche so schnell wie möglich einen neuen Zauberstab. "Wow, du bist schon fertig?" "Ja anscheinend. Ich bin Isabelle Dumbledore und du?" "Mein Name ist Hermine Granger. Weißt du, du bist die erste Gryffindor, der er keine Punkte abzieht nur weil man zu spät gekommen ist." Wir plauderten noch eine Weile und ich schöpfte ein bisschen von dem Trank in ein Fläschchen hinein. Ich ging zum Lehrertisch und gab es dem Professor. "Ein wunderschöner Trank. Fünf Punkte für Gryffindor." Ich nickte und ging zu Hermine, die mich mit offenem Mund anstarrte, so wie alle anderen.

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    Kapitel 10
    Hermines Sicht
    Wow, fünf Punkte für Griffindor von Professor Snape. Unglaublich. Wie macht sie das bloß? Ohne eingebildet zu klingen, obwohl ich eine der besten meiner Stufe war, hatte ich noch nie Punkte für mein Haus bekommen. Wahrscheinlich weil ich ein Gryffindor war, noch dazu Mugglestämmig. Sie lächelte mich glücklich an und ich erwiderte ihr lächeln leicht. Ein bisschen eifersüchtig war ich schon. Als sie sich neben mich hinsetzte fragte sie leise: „Warum starren alle mich so an?" Ich erklärte ihr, dass kein Gryffindor je Punkte von Snape bekommen hatte. Dann fragte ich sie: „Wie machst du das?" "Ich lerne, aber ich weiß auch, dass du einer der besten bist. Vielleicht liegt es daran, dass er mein Patenonkel ist." "Dein Patenonkel? Du Arme." "Er ist gar nicht so schlimm wie alle sagen. Ich mag ihn sehr. Genauso wie meinen Großvater." Ich nickte und kümmerte mich wieder um meinen Trank. „Was weißt du eigentlich über den Blondschopf?“, fragte sie mich plötzlich. Mein Blick wanderte zu Malfoy, der die ganze Zeit Isabelle anblickte. „Du solltest dich von ihm fernhalten. Sein Vater hatte einst dem Dunklen Lord gefolgt und tut es wahrscheinlich immer noch.“ Isabelle schwieg und schien nachzudenken. „Er bildet sich ein etwas Besseres zu sein. Vor allem weil er ja so ein reines Blut besitzt“, murmelte ich sarkastisch, „Außerdem ist er Snapes Liebling.“ Ich blickte Isabelle an, die nachdenklich aus dem Fenster sah. Sie sprach die ganze Stunde über nicht mehr. Ich ließ sie in ihren Gedanken und versuchte mein Trank fertig zu bekommen. Nach der Stunde hatten wir Verteidigung gegen die dunklen Künste mit Professor Lupin. Er schien ein fähiger Lehrer zu sein. In einem Schrank ist ein Irrwicht gefangen und er erklärte uns was wir tun sollten. Neville war der erste. Der Irrwicht verwandelte sich in Snape. Das war irgendwie klar. Er rief:"Riddikulus!", und Snape trug ein hübsches Kleid. Okay, es sah so von was schrecklich aus. Alle begannen zu lachen. Selbst Isabelle konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Humor hatte sie auf jeden Fall. Als Isabelle dran kam verwandelte sich der Irrwicht in...nichts? Er war nicht da. Sie blieb eine Weile regungslos stehen als dann plötzlich sie selbst auftauchte. Doch ihr gegenüber sah ganz anders aus. Sie war ganz in schwarz gekleidet und war dunkel geschminkt. Ihre sonst so roten Lippen waren dunkelviolett beinahe schwarz und auf ihrem Kopf trug sie ein silbernes Diadem, das mit schwarzen Edelsteinen verziert ist. Sie lächelte Isabelle böse an und zeigte ihr ihren Arm. Ein Raunen ging durch die Klasse. Das ist doch nicht möglich. Das dunkle Mal prägte sichtbar aus ihrem Arm hervor. Sie lachte schrill. Die echte Isabelle war kreidebleich. Zitternd hob sie den Zauberstab und rief:"Riddikulus!" Der Irrwicht verschwand zurück in den Schrank und Isabelle brach zusammen. Sofort unterbrach der Professor den Unterricht und brachte sie in den Krankenflügel. „Ihre größte Angst war also eine Todesserin zu werden", stellte Harry neben mir fest. "Ja anscheinend. Wisst ihr, ihr Double hatte mir echt Angst eingejagt", meinte Cat, der Zwilling von Ron. Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen, dass sie miteinander Verwandt sind. Cats Haare sind dunkelrot und sie hatte grüne Augen. Sie war schlau und hatte keine Angst vor Spinnen und Snape konnte sie anscheinend leiden. Er ließ sie die meiste Zeit in Ruhe. Als der Professor wieder da war, war Harry dran. Ich machte mir große Sorgen um Isabelle. Mein Blick wanderte zu Malfoy. Dieser starrte gedankenverloren vor sich hin und ignorierte Parkinson, die ihn volllaberte. Ich fragte mich an was er gerade dachte.

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    Kapitel 11
    Isabelles Sicht
    Ich öffnete meine Augen und sah mich um. Ich lag wieder im Krankenflügel. War das alles ein Traum gewesen? "Ach schön, dass du wieder wach bist. Wie geht es dir." "Gut, darf ich wieder zum Unterricht?" "Der Unterricht ist schon lange zu Ende. Wenn du dich beeilst kommst du noch rechtzeitig zum Abendessen", sagte Madam Pomfrey. Ich nickte und stand auf und machte mich auf den Weg zur großen Halle. Leise öffnete ich die Tür und schlüpfte hinein. Ich ging zu meinem Tisch und setzte mich zu Hermine. "Wie geht es dir, Isa? Darf ich dich eh so nennen?" "Besser", anwortete ich und versuchte zu lächeln, was mir nicht gescheit gelang. Ich erinnerte mich noch an den Unterricht. Wie der Irrwicht sich in mein böses Ich verwandelt hatte. Ich konnte es noch immer nicht glauben. Früher war es immer die Dunkelheit gewesen. Anscheinend war meine Angst vor der Dunkelheit nicht mehr groß genug. Ich füllte mein Teller voll mit Essen. Ich zwang mich ein paar Bissen zu essen, doch ich bekam nichts hinunter. Hermine versuchte mich an andere Gedanken zu bringen. "Ich glaube ich habe dir noch nicht meine Freunde vorgestellt. Isabelle, der rothaarige Junge da ist Ron Weasly. Das Mädchen neben ihm ist Cat und neben ihr sitzt ihre jüngere Schwester Ginny. Die Zwillinge sind Fred und George, die Brüder von Ron und Cat. Der Junge mit der Narbe ist Harry Potter." Ich sah die ganze Zeit die Ratte an die auf dem Tisch saß, als ich Harrys Namen hörte. Als ich zu Harry sah bekam ich plötzlich starke Kopfschmerzen, sodass ich aufschrie. "Isabelle was ist los?" So schnell die Schmerzen kamen, so schnell verschwanden sie. "Nichts." Ich stand auf und verließ eilig den Saal, noch bevor mich irgendwer aufhalten konnte. Dieser Junge war also der berühmte Harry Potter gewesen. Ich wusste nicht viel von ihm, nur dass wir denselben Geburtstag teilten und dass unsere Mütter unzertrennlich waren. Er hatte Voldemort besiegt. Er war der Junge der überlebt hatte und ich…ich hatte Schmerzen erlebt. Einen kurzen Schmerz, welchen auch mein Erzeuger erlebt hatte als er starb. Ich ging aus dem Schloss und Richtung Wald. Es war schon dunkel und nur der Mond erhellte heute die Nacht. Da sah ich plötzlich einen zotteligen, schwarzen, ab gemergelten Hund vor mir sitzen. Ich ging näher heran und konnte es nicht glauben wen ich vor mir sah. Der Hund führte mich tief in den Wald hinein. Als wir dann stehen blieben, verwandelte sich der Hund in Sirius. "Sirius! Du bist es wirklich." Mir kamen die Tränen. Als wir uns umarmen wollten, tauchte eine Gestalt aus dem Schatten hervor. "Isabelle halt Abstand von ihm. Er ist böse." "Remus lass es mich erklären, bitte." Sirius war verzweifelt. Professor Lupin richtete seinen Zauberstab auf ihn und sagte, dass er drei Minuten habe. "Hör zu. Ich habe niemanden verraten. Ich war nicht der Geheimniswahrer. Es war Peter, Peter Pettigrew. Niemand hätte gedacht, dass man ihn zum Geheimniswahrer nennen würde und niemand hat geglaubt, dass er Lily und James jemals verraten und ein Todesser werden würde. Außerdem lebt er. Er hat sich in sein Animagus verwandelt. Er lebt und ist die Ratte von einem rothaarigen Jungen. Bitte glaube mir. Die Ratte hat bestimmt einen Finger zu wenig." "Er hat recht, Professor. Ich habe die Ratte gesehen. Es ist Rons Ratte. Ihr fehlt wirklich ein Finger. Außerdem habe ich gehört, dass die Ratte früher seinem älteren Bruder Percy gehörte. Sie heißt Krätze, und lebt schon seit 10 Jahren, glaube ich. Keine Ratte lebt so lange. Auch keine Zauberratte." Da ließ Lupin seinen Zauberstab sinken und ging auf Sirius zu. Sie umarmten sich und ich war froh, dass sie sich vertragen, dass sich zwei Freunde wieder zueinander gefunden hatten.
    *Zeitsprung*
    Harry, Ron und Hermine sind zählten nun zu meinen besten Freunden, aber auch mit den Zwillingen, Cat und Ginny verstand ich mich gut. Doch Draco Malfoy war ein großes Problem. Ich konnte ihn nicht leiden, was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte. Anfänglich hatte ich versucht ihn ohne Vorurteilen kennenzulernen, doch was er da in der Schule veranstaltete, brachte mich zum Kochen. Er benahm sich wie ein Prinz, seine Freunde waren seine Untertanen. Eigentlich ein überhebliches Arschloch, den die Slytherins verehrten. Aus einem unerklärlichen Grund hatte er mir ein Bein gestellt sodass ich hinfiel. Ich hatte ihn mit Stummheit bestraft. Einen ganzen Tag konnte er nicht sprechen. Selber schuld. Er hätte sich nicht mit mir anlegen sollen.
    Heute war Hogsmeade Wochenende und alle Drittklässler waren deswegen total aufgeregt. Doch ich konnte nicht mit ihnen mitgehen, da ich in die Winkelgasse musste. Harry tat mir leid. Ich würde ihn gerne mitnehmen, aber mein Großvater war damit nicht einverstanden. Nach dem Essen verabschiedete ich mich von den anderen und ich ging zu meinem Großvater der in seinem Büro wartete. Wir benützten den Kamin und schwupp waren wir in der Winkelgasse. Wir gingen zu Ollivander. "Ach, ich habe schon auf Sie gewartet, Ms. Dumbledore", begrüßte uns der Mann. Er holte einen Zauberstab und sagte: „Rosenholz, 10 Zoll, Veelahaar, flexibel." Ich schwang den Stab und ein Kasten brach in sich zusammen. Mr. Ollivander schüttelt den Kopf und fragte: „Was für einen Zauberstab hatten Sie?" "Ulmenholz, 11 Zoll, Einhornhaar, spröde." Er murmelte irgendetwas und ging nachdenklich noch einen Zauberstab holen. "Wissen Sie, ihr Zauberstab war mit der Ihrer Mutter verwandt. Jeder Zauberstab existiert nur einmal. Deswegen kann ich ihnen nicht denselben wiedergeben. Leider habe ich auch keinen Geschwisterstab, aber probieren Sie mal den hier. Kirschholz, 10 Zoll, Thestralhaar als Kern, biegsam." Ich schwang den Stab und nichts geschah. Er schüttelte wieder den Kopf und nahm mir den Zauberstab ab. Da tauchte plötzlich ein Klopfen hinter dem Verkaufstresen auf. Der Verkäufer ging darauf zu und kam mit einem weiteren Zauberstab auf mich zu. "Englische Eiche, 13 Zoll, Einhornhaar, federnd. Es hat einen Geschwisterstab. Normalerweise nehme ich immer verschiede Kerne, leider hatte ich keine anderen mehr deswegen gibt es diesen Kern doppelt. Außerdem ist das Holz nicht besonders gut geeignet, deswegen lag er hinter dem Tisch. Der Legende nach soll Merlin einen Zauberstab aus Englischer Eiche haben." Ich schwang den Zauberstab und blaue Blütenblätter tauchten auf. Im ganzen Laden roch es nach Blumen. Ich bezahlte und wir gingen hinaus. Mein Großvater sah mich die ganze Zeit von der Seite aus an. „Warum siehst du mich die ganze Zeit an?", fragte ich. "Wir müssen reden", war seine Antwort. Wir nahmen wieder einen Kamin und landeten in seinem Büro.
    "Bitte setze dich Isabelle." Ich setzte mich hin. "Ich habe gehört was im Unterricht geschehen ist. Ich verstehe deine Angst nicht." Ich sah ihn traurig an. "Weißt du, ich habe das Gefühl mich immer mehr zu verändern. Ich fühle mich zur dunklen Kraft hingezogen. Manchmal habe ich Gedanken, die so grausam sind. Menschen die mit dem Crucio gefoltert werden und es macht mir Spaß. Opa ich habe Angst. Angst so zu werden wie er." Ich begann zu weinen. Er umarmte mich und versuchte mich zu beruhigen. „Du bist nicht er. Mag sein, dass du ihm ähnlich siehst, aber du bist nicht wie er. Dein Inneres ist ganz anders. Du kennst die Gefühle wie Liebe. Du hast Freunde die dich lieben." Ich blickte ihn aus verweinten Augen an. Ich seufzte leise und erzählte ihr das erste Mal von ihrer Mutter. "Weißt du, du bist deiner Mutter ähnlicher als du denkst. Deine Art wie du denkst und redest. Wie du dich fortbewegst und wie du dich benimmst wenn du wütend bist. Du bist genau so schlau wie sie. Deine Mutter wäre bestimmt sehr stolz auf dich wenn sie noch am Leben wäre. Sie liebte dich über alles, genauso wie Sirius. Außerdem glaube ich, ich sollte dir es erzählen." "Was erzählen?" "Dass du eine Schwester hast."

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    LG Isabelle-Ariana

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