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Die Statistik vom Quiz

Welchem BTS Mitglied gehört dein Herz? [+Long Story]

29.06 % der User hatten die Auswertung: Du stehst am Ende der Warteschlange und beobachtest mit etwas mulmigen Gefühl im Bauch die Achterbahn. Jemand stupst dich von der Seite an. Mit großen Augen siehst du hoch zu dem Jungen der neben dir steht – Taehyung. Er grinst dich an. „Was ist los? Hast du auf einmal Angst?“, fragt er dich und du verdrehst leicht die Augen. Zum ersten Mal unternehmt ihr etwas ohne die anderen – da sie alle aus mysteriösem Grund etwas zu tun haben – und du hast gehofft, dass er dich vielleicht anders als sonst behandeln würde. Natürlich hast du nichts dagegen, dass er in dir seine beste Freundin sieht, das bist du schließlich auch, aber schon seit längerem wünscht du dir, dass er vielleicht mehr empfinden könnte. „Blödsinn“, überspielst du deinen Unmut. „Warum sollte ich Angst haben, ich meine, die Achterbahn könnte zwar mitten im Looping plötzlich stehen bleiben oder eine Bremse funktioniert nicht und wir werden rausgeschleudert oder die Bügel sind nicht eingerastet und wir fallen raus-“ Taehyung lacht. „Du bist wirklich süß, wenn du dir Sorgen machst.“ „Ich mache mir keine-“, setzt du an, als dir auffällt, was er da gerade gesagt hat. Überrascht suchst du seinen Blick, doch er sieht dich nicht an. Stattdessen dreht er sich gerade zu einer Gruppe von Mädchen etwa fünf Meter entfernt, außerhalb der Schlange. Sie tuscheln aufgeregt miteinander und zeigen immer wieder auf Taehyung. „Weißt du, statt auf diese Achterbahn zu gehen, könnten wir auch einfach zu denen gehen, du machst ein paar Fotos und gibst Autogramme und ich könnte mir alles einfach ansehen ohne Lebensangst zu haben.“ Jetzt wendet er sich wieder dir zu. „Also hast du doch Angst“, stellt er fest und du gibst deinen Widerstand auf. Wie könntest du dem Blick aus diesen Augen auch widerstehen? „Schön“, gibst du zu. „Dann habe ich eben ein bisschen Angst.“ „Tja, nur hast du mit deiner Einwilligung, in den Freizeitpark zu gehen, auch eingewilligt mit mir auf diese Achterbahn zu gehen.“ „Das wusste ich gar nicht“, brummst du, kannst dir aber ein Lächeln nicht verkneifen. Mit Schrecken stellst du gleichzeitig jedoch fest, dass ihr bereits die nächsten seid. Am liebsten würdest du wieder umdrehen – auch wenn du normalerweise für jeden Spaß zu haben bist. Aber du hast schon einige Leute gesehen, die kreidebleich und schwankend aus der Achterbahn ausgestiegen sind. Du beißt dir auf die Unterlippe und siehst zu Taehyung, der aufgeregt darauf wartet, dass euer Wagen ankommt. Nein, du wirst nicht umkehren, weil du ihn nicht enttäuschen willst. „Okay, dann wollen wir mal“, sagst du, als der Wagen vor euch zum Stehen kommt und ihr einsteigt. Während ein Mitarbeiter die Bügel herunterdrückt, sendest du leise ein Gebet in den Himmel. „Wenn ich nicht überleben sollte, kannst du meinen Eltern bitte sagen, dass ich sie sehr liebe?“ Er wirft dir einen langen und irgendwie intensiven Blick zu. „Liebst du eigentlich nur deine Eltern?“, fragt er, plötzlich ganz ernst. „Oder gibt es da noch eine Person?“ Soweit es der Bügel erlaubt, legst du den Kopf schief. Du spürst, wie dir das Blut in die Wangen schießt. Warum fragt er dich das? Und ausgerechnet jetzt? „I-ich … also … da gibt es … jemanden-“, fängst du an zu stammeln, doch plötzlich geht ein Ruck durch den Wagen. Die Fahrt beginnt. Du vergisst seine Frage augenblicklich und hälst die Luft an, während ihr langsam nach oben fahrt. Auf einmal spürst du, wie jemand deine Finger berührt und deine Hand einen Moment später umschließt. „Deine Hände sind so klein“, murmelt Taehyung neben dir. Dann grinst er dir zu. „Keine Sorge, ich passe auf, dass du nicht rausfällst.“ „Danke“, gibst du leise von dir. Du kannst den Blick nicht von ihm wenden – sei es aufgrund deiner Gefühle für ihn oder weil du plötzlich Höhenangst hast. „Und auch danke dafür, dass du Zeit mit mir verbringst, obwohl die anderen nicht dabei sind.“ Taehyung lacht leise. „Das war meine Absicht. Ich wollte alleine etwas mit dir unternehmen. Weil ich dir etwas sagen möchte. Ich … habe mich in dich verliebt.“ Du kommst nicht dazu, etwas zu erwidern, weil ihr in genau diesem Moment nach unten rast. Ein Schrei entfährt dir, aber du bist so glücklich wie du es noch nie in deinem Leben warst.

21.78 % der User hatten die Auswertung: Unsicher stehst du vor seiner Tür. Sollst du klopfen? Einfach hereingehen? Aber was ist, wenn du ihn störst? Du weißt schließlich, dass er die Zeit alleine genießt, denn in den letzten Wochen ist BTS nur noch unterwegs gewesen. Nun haben sie und deine Band – in der du die Schlagzeugerin bist – ein freies Wochenende. Die anderen sind vor etwa einer Stunde losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Trotzdem ist er hier geblieben. Der, in den du schon seit Monaten verliebt bist – Suga. Du beißt dir auf die Unterlippe. Nein, du solltest ihn nicht stören. Gerade als du dich umdrehen willst, um wieder auf dein Zimmer zu gehen, öffnet sich die Tür vor dir. Ein verschlafener Suga schaut dich verwirrt an. „Oh, ich … wollte gerade gehen“, stammelst du. „Tut mir leid, wenn ich dich irgendwie geweckt habe, ehrlich.“ „Du hast mich nicht geweckt. Das war mein Wecker. Dazu ist ein Wecker schließlich da. Was willst du überhaupt hier?“, fragt dein Gegenüber, während er sich über die Augen reibt. Du siehst auf den Boden zwischen euch. „Ich … wollte fragen, ob du vielleicht Lust hast, einen Film mit mir zu schauen. Ich habe mir gestern einen neuen Horrorfilm gekauft … Ach, vergiss' es einfach.“ Mit einem Mal wird dir bewusst, wie blödsinnig deine Aktion ist. Zwar bist du eine gute Freundin von den anderen BTS-Mitgliedern, das hat sich durch die enge Zusammenarbeit mit deiner Band ergeben, aber du hälst dich trotzdem immer ziemlich zurück. Manchmal gibst du vielleicht einen frechen Kommentar von dir, aber das ist auch schon alles. Als hätte Suga, der oft sowieso in seinen eigenen Gedanken versunken ist, dich überhaupt jemals wahrgenommen. Du versuchst, zu lächeln, drehst dich dann um und verschwindest auf deinem Zimmer. Sofort wirfst du dich auf dein Bett und starrst an die Decke, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Es vergehen Minuten, vielleicht auch eine halbe Stunde, bis ein Klopfen an deiner Tür dich aufhorchen lässt. Mit einem Stöhnen setzt du dich auf. Deine Lust, jetzt mit irgendjemandem zu reden, ist nicht gerade groß. Trotzdem quälst du dich aus dem Bett und öffnest die Tür. „Hallo.“ Perplex beobachtest du, wie Suga sich neben dir ins Zimmer drängt und ein paar Sachen auf dem Tisch neben deinem Bett abstellt. „Also, welchen Film schauen wir?“, will er wissen, aber du starrst ihn weiterhin nur stumm an. „Hör' zu. Ich bin niemand, der große Erfahrung damit hat, wie man ein Mädchen anspricht, gerade ein Mädchen, das man mag. Deswegen habe ich auch keine Ahnung, ob dich nicht vielleicht schon hätte sagen sollen, dass ich dich mag. Sehr mag. Und falls du es nicht bemerkt haben solltest, genau das möchte ich dir hiermit auch sagen. Ich mag dich.“ „Ich … mag dich auch?“, lautet deine einzige Antwort. Mit klopfendem Herzen setzt du dich auf dein Bett. Suga lächelt, irgendwie traurig, und schaut zur Decke. „Ich glaube, ich muss mich deutlicher ausdrücken. Ich 'mag' dich nicht auf die 'Lass-uns-Freunde-sein'-Weise. Ich glaube, meine Zuneigung für dich geht viel tiefer.“ Er seufzt. „Also irgendwie dachte ich immer, das ist viel leichter.“ Mit einem Ruck stehst du auf. Du nimmst all deinen Mut zusammen, gehst auf ihn zu und drückst dann deine Lippen auf seine. Überrascht von deinem plötzlichen Selbstbewusstsein, stolperst du in der nächsten Sekunde jedoch zurück. „T-Tut mir leid, i-ich wollte nicht ...“, stotterst du. Aber Suga sieht nicht wütend aus, wie du es erwartet hast, sondern lächelt. „Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.“ Du hast das Gefühl, als würde er sehr, sehr glücklich sein und ein warmes Gefühl breitet sich in dir aus. Den Rest des Abends verbringt ihr zusammen und schaut den Horrorfilm, bis ihr schließlich beinahe gleichzeitig, aneinander gelehnt, einschlaft.

27.47 % der User hatten die Auswertung: Wie jeden Mittwoch gehst du um Punkt neun Uhr ins Fitnessstudio. Doch irgendetwas scheint heute anders zu sein. Du bist dir nicht sicher, was genau anders ist. Die Halle ist wie immer fast leer, der Geruch von Deo liegt wie immer in der Luft – und auf einem Laufband beendet gerade die selbe Person wie immer ihre Runde. Jimin. Als du ihn siehst, musst du lächeln. Er dreht sich um und eure Blicke treffen sich. Zaghaft winkt ihr euch zu. Dann suchst du dir einen Platz ganz in seiner Nähe. Nach einer Weile verlässt der Größere – ja, er ist tatsächlich größer als du, obwohl er selbst nicht zu den größten Jungen gehört – das Laufband und kommt auf dich zu. „Hallo“, begrüßt er dich wie immer und du unterbrichst dein Training. Er erscheint dir etwas müde, ausgemergelt. Wahrscheinlich ging seine Probe gestern wieder bis spät in die Nacht. „Hallo“, sagst du lächelnd. „Wie geht es dir?“ Er zuckt mit den Schultern. „Gut würde ich sagen.“ „Jimin, du brauchst mir nichts vormachen. Ich habe das nicht gefragt, damit du mich anlügst, sondern weil ich wirklich wissen will, wie es dir geht.“ Ertappt schaut er auf den Boden, antwortet jedoch nicht. Du seufzt, ein wenig enttäuscht, dass er dir scheinbar immer noch nicht genug vertraut, obwohl ihr euch jetzt seit vier Monaten kennt. Trotzdem überhörst du nicht das Grummeln seines Magens. „Ich würde sagen, du fühlst dich hungrig“, stellst du fest. „Schon, aber … ich bin auf Diät, wegen dem neuen Konzept.“ „Wirklich? Nur wegen dem neuen Konzept?“ Auf einmal hast du das Gefühl, als würde er dir etwas sehr, sehr wichtiges verschweigen. „Jimin, ich kenne dich doch. Was ist los?“ Er setzt ein Lächeln auf. „Nichts! Also, wollen wir jetzt zusammen trainieren oder nicht?“ Du bist zwar immer noch nicht zufrieden, weißt aber, dass du nichts aus raus bekommen wirst, was dich, wenn du ehrlich bist, ziemlich verletzt. Schließlich siehst du ihn schon seit langem nicht mehr nur als „Freund“ an. Für dich ist er viel, viel mehr. „Schön. Dann zeig' mir mal die neue Choreographie und ich werde mein bestes geben um ein gutes Urteil abzugeben.“ Er nickt und ihr geht zusammen in den Tanzsaal, der um diese Uhrzeit leer ist. Du setzt dich vor den Spiegel und beobachtest wie Jimin seinen iPod an die Anlage anschließt. Dabei kannst du deinen Blick nicht von seinem muskulösen Körper abwenden. Bildest du dir das ein oder ist er tatsächlich sehr viel dünner geworden? „Du bist übrigens die einzige, die das Lied bisher gehört hat“, erklärt er und lächelt dich schüchtern an. Wie du weißt, hat er Wochen gebraucht, um das Lied aufzunehmen und zu produzieren. Bisher hat er dir jedoch nicht verraten, was überhaupt das Thema ist. Deswegen bist du um so neugieriger, es endlich zu hören. Er drückt den „Play“-Knopf und huscht dann schnell auf seine Position. Er steht still, als die ersten Takte des Songs beginnen. Eine dramatische Violinenmelodie beginnt zu spielen. Eine Gänsehaut überkommt dich, als du Jimins Stimme hörst. Du beobachtest, wie Jimin einige sanfte Bewegungen macht. Als das Schlagzeug einsetzt, beginnt die überwältigendste Choreographie, die du je gesehen hast. Wie in einem Bann beobachtest du jede seiner Bewegungen, während der Text zu dir durchdringt. „Du weißt es nicht, aber es macht mich fertig, nicht perfekt zu sein … Ich versuche es weiter, obwohl ich weiß, dass ich nichts gegen dich bin ...“ Das Lied ist viel zu schnell vorbei. Es endet mit den Worten: „Das einzige, das perfekt an mir ist, ist meine Liebe zu dir.“ Du hälst den Atem an, als Jimin dich bei diesen Worten direkt ansieht – und dann, mit dem letzten Ton zu Boden fällt. Es dauert eine Weile, bis du dich wieder bewegen kannst. „Jimin, das war … einfach großartig!“, rufst du und springst auf. „Wirklich, die Choreographie passt super zu dem Lied … und das Lied ist so eindringlich -“ Als du bemerkst, dass Jimin noch immer regungslos am Boden liegt, stockst du. „Jimin?“ Keine Antwort. Mit einem Mal packt dich die Angst. Du rennst auf ihn zu und kniest dich neben ihn. Er ist kreidebleich, aber bei Bewusstsein. „Jimin, was ist denn?“ Müde wandern seine Augen zu dir. „Ich fühle mich nicht so gut ...“ „Du bist so blass … soll ich einen Krankenwagen rufen?“ Deine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, so geschockt bist du. „Nein! Nein … es geht gleich wieder ...“ „Du brauchst Zucker! Wasser! Einfach irgendetwas!“ Sofort springt du auf und rennst zu deiner Tasche. Zum Glück hast du immer Traubenzucker dabei. Du schnappst dir außerdem eine Banane, auch wenn du nicht weißt, ob das helfen wird. Als du wieder bei ihm bist, hilfst du ihm, sich aufzusetzen und hältst ihm dann den Traubenzucker vor die Nase. „Nimm' das. Bitte! Du machst mir Angst ...“ Mit großen Augen sieht er zu dir. Du versuchst, deine Tränen zurückzuhalten. Nach einer Weile nimmt er dir das Stück aus der Hand und schiebt es sich in den Mund. Mit einem Schniefen schälst du die Banane für ihn und reichst sie ihm anschließend ebenfalls. Nach kurzem Zögern isst er sie schweigend. „Ich war nicht ehrlich. Es ist nicht nur das Konzept, was mich dazu bringt … nichts zu essen.“ Geschockt starrst du ihn an. „Du isst nichts? Jimin! Weißt du eigentlich, wie gefährlich das ist!“ Gequält sieht er auf seine Hände. „Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun sollte, um perfekt zu sein ...“ „Du willst perfekt sein? Für wen denn bitte? Außerdem bist du perfekt, so wie du bist … zumindest für mich. Reicht dir das denn nicht?“, schluchzt du und wischt deine Tränen weg. „Ehrlich?“ Du siehst ihn böse an. „Ja! Du bist wirklich so ein Idiot!“ „Dann … würdest du also auch mit mir ausgehen, wenn ich nicht so dünn wäre?“ Einen Moment stockst du. „Natürlich!“, rufst du dann. Er lächelt leicht. „Ich denke, dann muss ich ein neues Lied schreiben. Es macht jetzt nämlich keinen Sinn mehr.“ Verwirrt runzelst du die Stirn. „Das Lied ist an dich gerichtet“, erklärt er und du siehst ihn mit offenem Mund an. „Ich hoffe, du hast verstanden, was ich dir damit sagen will ...“ Scharf saugst du die Luft ein. „Ich … denke schon?“ Du spürst, wie dir das Blut ins Gesicht strömt. „Aber ich will nicht, dass du dich kaputt machst, für ...“ „Dich“, beendet er deinen Satz und greift dann nach deiner Hand. „Ich verspreche dir, dass ich damit aufhören werde. Alles was ich brauche, ist das Wissen, das ich für dich perfekt bin.“ „Das bist du“, hauchst du und drückst seine Hand. Dann hilfst du ihm aufzustehen. Gemeinsam beschließt ihr, das Training für heute zu beenden und stattdessen essen zu gehen.

9.34 % der User hatten die Auswertung: Leicht zitternd beobachtest du, wie dein Atem Wolken vor deiner Nase bildet. Während die Menschen um dich herum sich beeilen, nach Hause zu kommen bevor der Schneesturm die Stadt erreicht, stehst du auf deinem Platz neben der Bäckerei und wartest. Auch wenn du ein geduldiger Mensch bist, kannst du es kaum erwarten, dass er endlich ankommt. Zwar kennt ihr euch schon zwei Jahre lang (auf den Tag genau, das hast du ausgerechnet), aber trotzdem ist der heute Abend besonders. Denn zum ersten Mal würdet ihr Zeit alleine verbringen, ohne die anderen Mitglieder von BTS. Du versteckst dich tiefer in deinem Schal, als der Wind dir den Schnee ins Gesicht bläst. Plötzlich legen sich zwei große Hände über deine Augen und du musst lächeln, da du sofort weißt, dass diese Hände nur einer Person gehören können – Jin. „Hallo“, flüstert er dir ins Ohr und du drehst dich lachend um. „Ich wollte dich nicht warten lassen, aber ich musste noch etwas besorgen …“ Es scheint ihm sichtlich unangenehm zu sein, dass er sich verspätet hat, deswegen kannst du ihm gar nicht böse sein. „Ist schon in Ordnung“, sagst du und siehst mit großen Augen zu ihm hoch. „Was hast du denn besorgt?“ „Überraschung“, lautet seine geheimnisvolle Antwort und schaut dir auf einmal tief in die Augen, als könne er gar nicht wirklich begreifen, dass du vor ihm stehst. Erst jetzt fällt dir auf, wie nah ihr euch seid. „Soll – sollen wir dann … gehen?“, stotterst du, was ihn zum Lächeln bringt. Er nickt und du drehst dich Richtung Westen, wo wenige Straßen entfernt deine Wohnung liegt. Ihr habt ausgemacht, heute Abend etwas gemeinsam bei dir zu Hause zu kochen. Da du aus eigener Erfahrung weißt, dass deine Wohnung extrem schwer zu finden ist und Jin nicht auf die hoffnunglose Suche schicken wolltest, habt ihr ausgemacht, euch an dieser Bäckerei zu treffen und dann gemeinsam zu dir zu gehen. Den ganzen Weg über schweigt ihr, weil weder du noch er wissen, worüber ihr reden könntet. Als du schließlich die Tür zu deiner Wohnung öffnest, meinst du: „Willkommen in meinem bescheidenen Reich!“ Jin lacht und du lässt ihn eintreten. „Du hattest Recht, ich hätte den Weg alleine nie gefunden“, sagt er, während du ihm die Jacke abnimmst. Sein Blick schweift über die Wände, an denen mehrere Bilder von deinen gemeinsamen Ausflügen mit BTS hängen – bis auf die Jungs hast du nämlich keine wirklichen Freunde in der Stadt. Schließlich tritt er näher an etwas anderes heran. Du reißt die Augen auf, als du siehst, dass er deinen Wandkalender betrachtet, in dem du den heutigen Tag rot markiert und groß „2 Jahre Jin <3“ reingeschrieben hast. Sofort hechtest du hin und reißt den Kalender förmlich von der Wand. Jin sieht dich mit großen Augen an, doch du drehst dich schnell weg und marschiest in die Küche. „Möchtest du etwas trinken?“, rufst du ihm zu und lässt den Kalender in einer Schublade verschwinden. „Ich habe Saft, Tee, Kakao, Kaffee, Wasser ...“ „Tee wäre schön, bei dem kalten Wetter. Du solltest auch etwas Warmes trinken“, sagt er und taucht hinter dir auf. „Okay“, meinst du kleinlaut. Du machst dir generell eher Sorgen um andere, deswegen ist es ein wenig überraschend und ungewohnt, dass dich jemand auf deine eigene Gesundheit aufmerksam macht. „Gut“, lächelt er. „Also, wo ist der Tee? Ich mache uns welchen, das kann ich gut.“ Du deutest auf einen Schrank. „Aber du kannst auch andere Sachen wirklich gut“, rutscht es dir heraus. Was ist nur los mit dir? Sonst fällt es dir doch auch so leicht, deine Gefühle zu verbergen! „Also … ich meine … Kochen, zum Beispiel. Und Singen, also …“ „Danke, das ist echt … süß von dir.“ Süß. Süß? Süß? Hat er das gerade wirklich gesagt? Über dich? „J-ja, aber das ist ja kein Geheimnis, du bist wirklich talentiert. Ich sollte aufhören zu reden“, sagst du mehr zu dir selbst, als zu ihm. Mit hochrotem Kopf wühlst du in einem Schrank und legst ein paar Töpfe und Utensilien heraus. „Also, was wollen wir überhaupt kochen?“ „Ein Familienrezept. Meine Mutter hat es mir beigebracht. Bevor wir jedoch anfangen können, muss ich dir etwas geben … oder dich etwas fragen, besser gesagt.“ Er scheint irgendwie nervös zu sein. Trotzdem strahlen seine Augen wie sonst nie. Er verschwindet im Flur und kommt mit einer kleinen Tasche wieder. „Für dich … wenn du es willst“, murmelt er leise und reicht dir die Tasche. Mit großen Augen nimmst du sie entgegen. „Was ist das?“, fragst du, ein wenig beunruhigt und trotzdem aufgeregt. „Sieh' nach.“ Er spielt mit den Ärmel seines Sweaters und schaut dich erwartungsvoll an. Mit ein wenig zitternden Händen greifst du in die Tasche … und ziehst zwei Kochschürzen heraus! Begeistert lässt du die Tasche fallen und faltest den Stoff auseinander, um zu sehen, was auf den Schürzen steht. Auf der einen, die größer ist als die andere steht: „Durch den Magen.“ Verwirrt siehst du zu Jin. „Das ist meine“, erklärt er. „Du musst dir die andere ansehen, die ist für dich.“ „Okay ...“ Du faltest die andere Schürze auseinander. Und stockst mitten in der Bewegung. „Jin …?“ „Das sind Partnerschürzen. Wir könnten sie also zusammen tragen … vorausgesetzt, dass … na ja. Also, falls es nicht klar sein sollte, ich ... ich habe mich in dich verliebt.“ Du strahlst ihn glücklich an, während du seine Schürze nimmst und ihm um den Hals hängst. „Ich würde diese Schürze liebend gerne tragen“, sagst du, mit Freudentränen in den Augen. Den Abend verbringt ihr lachend und glücklich wie nie zusammen in euren neuen Kochschürzen. Denn „Liebe geht durch den Magen.“

12.35 % der User hatten die Auswertung: Mit nervösen Schritten gehst du hinter dem Vorhang hin und her. Dabei schaust du alle zwei Sekunden auf dein Handy. Seit Stunden wartest du auf eine Antwort von deinem Tanzpartner, der eigentlich schon längst hier sein sollte. Ein Seufzer entfährt dir, deine eigentliche Gelassenheit ist wie weggeblasen. Um keinen Nervenzusammenbruch zu bekommen, siehst du zu der einzigen Person, die dich vor Auftritten immer beruhigt. J-Hope. Er erwidert deinen Blick und lächelt dir zu. Gequält lächelst du zurück. Dann beschließt du, zu ihm zu gehen. Das ist allemal besser als die Crew zur Weißglut zu treiben. „Du musst dich beruhigen“, sagt J-Hope, sobald du vor ihm stehst. Er legt eine Hand auf deine Schulter, was deinem Körper kleine Stromschläge zu versetzen scheint. Seit seinem ersten Besuch in der Tanzschule, zu der du gehst, kannst du nur noch an ihn denken. Ihr habt euch sofort gut verstanden und wurdet schnell zu guten Freunden. Doch seit ein paar Wochen weißt du, dass du mehr von ihm willst. „Ich weiß, ich weiß. Aber er hat schon die Generalprobe verpasst, die wir eigentlich dringend gebraucht hätten. Was ist wenn er gar nicht mehr auftaucht? In einer halben Stunde müssen wir auf der Bühne stehen!“ Er will gerade wahrscheinlich etwas aufmunterndes sagen, doch auf einmal tritt euer Tanzlehrer neben euch. „Es tut mir so leid! Wir haben echtes Problem. Kims Schwester hat gerade angerufen, er hatte einen Autounfall. Das bedeutet, dass du keinen Tanzpartner hast.“ Dir ist, als würde dir der Boden unter den Füßen weggezogen werden. „Was soll ich denn jetzt machen? Ich soll zum ersten Mal auf einer Bühne, vor Publikum, tanzen und dann passiert so etwas!“ „Ich glaube, wir haben keine andere Wahl, als deinen Auftritt zu streichen und einen anderen reinzupacken. Tut mir leid, aber ihr habt nun mal einen Partnertanz einstudiert ...“ Verzweifelt siehst du zu J-Hope, den Tränen nahe. Er weiß genau, wie viel dir das Tanzen und insbesondere dieser Auftritt bedeuten. Er scheint kurz nachzudenken. „Und wenn ich Kims Platz einfach einnehme? Ich war bei den Proben dabei und kann die Schritte ...“ Der Tanzlehrer sieht zu ihm und mustert ihn. „Traust du dir das zu? Ich weiß, dass du das Talent hast und ich wäre einverstanden.“ J-Hope sieht zu dir und du fängst an zu strahlen. „Ja! Er traut sich das zu! Das ist … perfekt!“, rufst du und hüpfst glücklich herum. Der Größere lacht und nickt dem Tanzlehrer zu, der verschwindet, um allen die Planänderung zu verkünden. „Danke! Du hast mir gerade das perfekte Geschenk zum Geburtstag gemacht!“ „Also eigentlich wollte ich dir etwas anderes schenken, aber in Ordnung. Ich verschwinde eben in der Garderobe – wartest du hier auf mich?“ Du nickst grinsend und versuchst anschließend, dich wieder zu beruhigen. Plötzlich wird dir bewusst, wie partnerlastig der Tanz überhaupt ist. In wenige Minuten wirst du J-Hope so nah sein wie noch nie … Du freust dich, hast aber auch ein wenig Angst davor. Was ist wenn du irgendetwas falsch machst? Vorsichtig lugst du hinter dem Vorhang hervor. In der ersten Reihe kannst du die anderen BTS Mitglieder erkennen, die keine Ahnung davon haben, dass sie gleich einen ihrer besten Freunde als erstes auf der Bühne stehen sehen. „Hier bin ich. Noch zwei Minuten. Bist du bereit?“ J-Hope ist hinter dir aufgetaucht und du zuckst zusammen. „Ich kann es eigentlich gar nicht realisieren, dass ich gleich … dass WIR gleich zusammen tanzen werden“, antwortest du wahrheitsgemäß. Er zieht dich kurz in eine Umarmung. „Du bist eine tolle Tänzerin. Wir kriegen das hin.“ Ein Lächeln huscht über dein Gesicht. „Okay“, flüsterst du. Du atmest tief durch und stellst dich dann, ebenso wie J-Hope, auf deine Position. Ihr sitzt mit den Rücken gegeneinander und habt die Arme um eure Knie geschlungen. Mit dem ersten Ton der Melodie geht auch der Vorhang hoch. Mit perfektem Timing springst du auf und machst einige Schritte von ihm fort. Dann kauerst du dich hin. Hinter dir macht J-Hope zweitversetzt das Gleiche. Die ganze Choreographie basiert darauf, dass ihr euch anschließend immer wieder näher kommt, aber auch wieder auseinander geht, bis ihr am Ende fast aneinander klebt. Ihr dreht euch umeinander, berührt euch und immer wieder treffen sich eure Blicke. Jedes Mal hast du das Gefühl als würde dein Herz Luftsprünge machen. Das Lied wird schließlich ruhiger, ihr geht aufeinander zu und schließt die Arme umeinander, ohne euch aus den Augen zu lassen. Sogar als der letzte Ton verklungen ist und das Publikum jubelt und stehend applaudiert, hast du das Gefühl, in seinem Blick gefangen zu sein. Eure Nasenspitzen berühren sich leicht. Ihr atmet beide schwer, doch du fühlst dich so lebendig wie noch nie. Gerade als der Vorhang wieder heruntergeht, spürst du plötzlich warme Lippen auf deinen. Aus weiter Ferne hörst du, wie jemand laut pfeift, aber so wirklich nimmst du das nicht war. Es dauert eine Weile bis ihr euch voneinander löst und Hand in Hand von der Bühne geht und obwohl ihr beide eigentlich immer die gute Laune in Person seid, seid ihr in diesem Moment glücklich wie noch nie.