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Der WasserfallClan - Warrior Cats Ff

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6 Kapitel - 7.669 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 983 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Link zum RpG: http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1515932583/Der-WasserfallClan-Warrior-Cats

Wichtige Info:
In der Ff werden Lieder vorkommen, das heißt:
Ich werde ganz normale Kapitel schreiben. Wenn ich eine Zeile frei lasse und dann ein Text inzwischen von so etwas steht --- dann müsst ihr (am besten auf dem Computer, am Handy geht das immer nicht^-^) in YouTube gehen und das eingeben, was zwischen --- und --- steht. Das erste was kommt nehmt ihr dann, lasst es offen und geht wieder auf diese Seite hier zurück. Dann könnt ihr den Text mitlesen. Die Namen die über dem Text stehen sollen anzeigen, wer was singt. Wenn es ein englisches Lied ist, steht die Übersetzung am Ende des Kapitels.
Manchmal werde ich die Texte auch ein kleines bisschen (ein paar Wörter) umändern, weil das dann halt einfach besser passt.
Der Liedtext steht kursiv (schräg) da. Was dazwischen ist und nicht kursiv ist, gehört nicht zum Lied. Ihr lest es einfach. Verstanden?
So.. ich hoffe, ich habe alles gut erklärt, wenn nicht, fragt einfach.

PS. Hierarchie gibt’s auf der RpG-Seite
PPS. In manchen Liedern werde ich ein paar Wörter abändern, weil das oft dann einfach besser passt, also nicht wundern ;)

    1
    -Prolog-

    Die kühle Nachtluft umwehte die Kätzin. Sie war – wie schon so oft – allein in der scheinbar ewigwährenden Finsternis. Der fast volle Mond schien hell über ihr, die Sterne wurden von Wolken bedeckt. Als sie wieder ein paar Schritte ging, hörte man den Frost unter ihren Pfoten knirschen, der das Gras bereits in jeder Nacht umhüllte. Die Katze vermutete, dass es wohl bald schneien würde, die Beute wurde auch immer rarer. Sie setzte sich. Vor ihr schien eine durchsichtige Mauer zu sein, etwas, das sie aufhielt, weiter zu gehen, ihre Nase zuckte. Die Grenze. Dort drüben sind meine Wurzeln. Dort ist meine Familie. Ich weiß, ich gehöre zum Clan, aber diese Katzen werden trotzdem immer ein Teil von mir bleiben. Die Kätzin seuftzte. So viel Blut wurde schon vergossen. Zu viel. Jede Katze ahnte, dass sich in naher Zukunft noch mehr verändern würde, es hing schon zu lange Spannung in der Luft. Sie saß noch lange still da, dann machte sie kehrt und verschwand zurück in den dunklen, stillen Wald.

    2
    Kapitel 2

    -Rubins Sicht-
    /Eineinhalb Jahre zuvor/

    „Tötet sie!“, sofort stürzte Rubin sich auf die Kätzin und bohrte die Krallen in Nexis Flanke. „Nein!“, die junge Kätzin stieß ein schrilles Kreischen aus und versuchte sich zu wehren. Angespornt von der Engergie ihrer sich zu Tode kämpfenden Clangefärtin wurde Rubin noch wilder. Nexi versuchte Rubins Kehle zu erwischen, doch die dunkelrote Kätzin war eine begnadete Kämpferin, eine der besten des gesamten TodesClans. Schnell stand Rubin über der Verräterin und nagelte sie am Boden fest, die graue Kätzin lag auf dem Rücken und sah ihre Gegnerin mit Todesangst in den himmelblauen Augen an. „Bi-bitte...“, röchelte sie, „ich werde nie wieder eine Katze einfach s-so davon kommen lassen.. bit-te..“, sie zitterte heftig. Rubin bleckte nur die Zähne: „Das hättest du dir vorher überlegen sollen!“, sie fauchte. „Du hast drei Gefangenen geholfen zu fliehen!“ „Bring es zu Ende!“, hörte die Kämpferin ihre Anführerin Blut rufen. Blitzschnell schnappte Rubin nach Nexis Kehle und biss zu, bis sie warmes Blut schmeckte. Sie merkte, wie die Kätzin unter ihr versuchte, sich zu befreien, aber ihre Schläge wurden mit jedem Herzschlag kraftloser, bis sie schließlich ganz ausblieben. Die Rote ließ ab und merkte zufrieden, wie das letzt Gurgeln zusammen mit dem Glanz in den Augen der Verräterin verschwand. Sie war tot. Blut lachte böse und Rubin stimmte mit ein. „Gut, gemacht, meine Freundin!“, lobte die dunkelrote Anführerin ihre Clangefährtin. „Eine unnütze Katze weniger!“ Sie schnippte mit der Schwanzspitze und Bone und Shadow kamen aus der Menge gesprungen, um Nexis Leichnam zu entsorgen. Blut sprang böse Lachend davon, ihre drei treuesten Mitglieder hinter ihr.

    ---Rotten to the core Desendants Music Video---

    (Rubin)
    „They say I'm trouble
    They say I'm bad
    They say I'm evil
    And that makes me glad!“

    (Cold)
    „A dirty no-good,
    down to the bones
    You're worst nightmare
    can't take me home!“

    (Blut)
    „So I've got some mischief,
    In my blood
    Can you blame me?
    I've never gotten no love!“

    (Claw)
    „They think I'm callous,
    A low-life hood
    I feel so useless,“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „Misunderstood!“

    (Rubin&Blut)
    „Mirror, Mirror, on the wall,
    who's the baddest, of them all?
    Welcome to my wicked world,
    Wicked World!“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „I'm rotten to the core, core
    Rotten to the core
    I'm rotten to the core, core
    Who can asked for more?
    I'm nothing like the next cat,
    like the cat before.
    I'm rotten to the core,
    I'm rotten to the …
    I'm rotten to the core.“

    (Cold)
    „Arr! Woah!“

    (Rubin)
    „Hahahahaha!“

    (Blut)
    „Hahaha!“

    (Claw)
    „Yeaah! Woahh!“

    (Rubin)
    „Call me a schemer,
    Call me a freak
    How can you say that?
    I'm just … unique!“

    (Cold)
    „What, me? A traitor?
    Ain't got your back?
    Are we're not friends?
    What's up with that?“

    (Blut)
    „So I'm a misfit
    So I'm a flirt
    I broke your heart?
    I made you hurt?“

    (Cold)
    „The past is past
    Forgive, forget
    The truth is:“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „You ain't seen nothing yet!“

    (Claw)
    „Ha ha ha ha!“

    (Rubin&Blut)
    „Mirror, Mirror,(Claw: „Hahaha!“) on the wall,
    who's the baddest, of them all?
    Welcome to my wicked world (Claw: „Hahaha ha!“)
    Wicked World!“

    (Cold)
    „Come on!“

    (Claw)
    „Hahaha!“

    Fast nichts machte ihnen mehr Spaß, als anderen Katzen Angst und Schrecken einzujagen.

    (Cold)
    „Ha haaa!“

    (Claw)
    „Gimme that!“

    (Cold)
    „Yeaaah!“

    (Blut)
    „Badoooo!“

    (Rubin)
    „Ha ha ha!
    Ohhh...“

    (Claw)
    „Ye-heah!“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „I'm rotten to the core, core
    Rotten to the core
    I'm rotten to the core, core
    Who can asked for more?
    I'm nothing like the next cat,
    like the cat before.
    I'm rotten to the core,
    I'm rotten to the …
    I'm rotten to the core!“


    Blut führte sie weiter an. Die Katzen um sie herum waren in dunkle, für sie scheinbar sichere, Verstecke gekrochen, auf der Flucht vor den vier führenden TodesClan-Katzen. Die rote Kätzin setzte sich, fuhr ihre Krallen ein und leckte sich über die Pfote, dabei grinste sie böse. „Findet ihr es nicht auch unterhaltsam, anderen Schrecken einzujagen?“ miaute sie. Claw nickte zustimmend: „Habt ihr diese Zweibeinerin gesehen, die mir nachjagen wollte, weil ich ihre Äpfel auf den Boden fallen hab lassen?“, er lachte. Rubin fuhr ihre Krallen aus: „Und diese flohbefallenen Streuner werden uns auch nicht mehr in die Quere kommen!“





    Übersetzung:
    (Rubin)
    „Sie sagen ich bedeute Ärger
    Sie sagen ich bin böse
    Sie sagen ich bin schlecht
    Und das macht mich froh!“

    (Cold)
    „Ein schmutziger Nichtsnutz
    bis tief in die Knochen
    Dein schlimmster Albtraum,
    kann mich nicht nachhause bringen!“

    (Blut)
    „Also habe ich viel Unheil,
    in meinem Blut.
    Kannst du mich dafür beschuldigen?
    Ich bekam nie Liebe!“

    (Claw)
    „Sie denken ich bin kaltschnäuzig,
    Eine zwielichter Typ
    Ich fühl' mich so nutzlos...“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „Missverstsanden!“

    (Rubin&Blut)
    „Spieglein, Spieglein, an der Wand,
    Wer ist der Böseste im ganzen Land?
    Willkommen in meiner bösen Welt, bösen Welt!“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „Ich bin böse(/schlecht) durch und durch,
    Bin böse(/schlecht) durch und durch
    Ich bin böse(/schlecht) durch und durch
    Wer könnte mehr wollen?
    Ich bin nicht wie die nächste Katze,
    wie die Katze zuvor
    Ich bin böse(/schlecht) durch und durch
    Bin böse(/schlecht)...
    Bin böse(/schlecht) durch und durch!“

    (Rubin)
    „Nenn' mich 'nen Plänemacher,
    Nenn' mich 'nen Freak!
    Wie kannst du sowas sagen?
    Ich bin nur … einzigartig!“

    (Cold)
    „Wer ich? Ein Verräter?
    Hinter deinem Rücken?
    Sind wir keine Freunde?
    Was ist damit?“

    (Blut)
    „Also bin ich ein Außenseiter
    Also bin ich ein Flirt
    Ich brach dein Herz?
    Ich verletzte dich?“

    (Claw)
    „Die Vergangenheit ist vergangen,
    vergeben, vergessen?
    Die Wahrheit ist...“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „..Es wird noch viel schlimmer kommen!“

    (Claw)
    „Hahaha!“

    (Rubin&Blut)
    „Spieglein, Spieglein(Claw: Hahaha!“), an der Wand,
    Wer ist der Böseste im ganzen Land?
    Willkommen in meiner bösen Welt, (Claw: „Hahaha ha!“)
    Bösen Welt!“

    (Cold)
    „Komm schon!“

    (Claw)
    „Hahaha!“


    (Cold)
    „Ha haaa!“

    (Claw)
    „Gib's mir!“

    (Cold)
    „Yeaaah!“

    (Blut)
    „Badoooo!“

    (Rubin)
    „Ha ha ha!
    Ohhh...“

    (Claw)
    „Ye-heah!“

    (Rubin&Cold&Blut&Claw)
    „Ich bin böse(/schlecht) durch und durch,
    Bin böse(/schlecht) durch und durch
    Ich bin böse(/schlecht) durch und durch
    Wer könnte mehr wollen?
    Ich bin nicht wie die nächste Katze,
    wie die Katze zuvor
    Ich bin böse(/schlecht) durch und durch
    Bin böse(/schlecht)...
    Bin böse(/schlecht) durch und durch!“

    3
    Kapitel 2

    -Sturmsterns-


    „Mondschweif, hast du schon die Patroullien eingeteilt?“, Sturmstern stand hinter der Kätzin. Die Zweite Anführerin sah ihn fest an: „Ich wollte gerade den Katzen sagen, wer mit geht.“ Sturmstern betrachtete sie. Da war nichts. Keine Emotion.. „Alles in Ordung?“, sie schaute ihn schief an. Der Anführer nickte. „Mondschweif. Du hast dich verändert in letzter Zeit, dass hast du sicher auch bemerkt.“ Ein kurzer Gefühlsfunke tauchte in ihren Augen auf, der aber sofort wieder erlosch. „Ach ja? Wenn du meinst.“ Die Kätzin drehte sich von ihm weg und machte gerade den Mund auf, um die Patroullien zu rufen. Du musst mit ihr reden. Ein Anführer achtet auf seine Katzen und Mondschweif ist nicht nur eines meiner Clanmitglieder, sie ist meine Zweite Anführerin und Freundin. Ich würde ihr jederzeit mein Leben anvertrauen. „Warte.“ Sie drehte sich mit einem fragendem Blick zu dem Tigerkater um. „Ich würde gerne später mit dir reden, in meinem Bau.“ Er wusste, die Kätzin wollte widersprechen, deshalb drehte er sich schnell um und ging davon. Bis sie fertig war, wollte Sturmstern sich noch überlegen, wie er es mit ihr besprechen sollte. Im Weggehen hörte er seine Clankameradin noch rufen: „Blütenschimmer, du führst eine Grenzpatroullie zur TodesClan-Grenze an. Nimm Frostkralle, Schattenwind, Schneevogel und Kirschblüte mit! Feuermond, du...“

    „Du wolltest mich sprechen?“ Die Zweite Anführerin stand im Eingang. Das Tageslicht strahlte zwischen dem Flechtvorhang hindurch, ihr Umriss war gut zu erkennen. „Ja, komm herein.“ Mit leisen Schritten tappte sie in den Bau des Anführers und setzte sich vor den großen Kater, dann blickte sie ihn an. Der Silber-Schwarze holte Luft und fing an zu sprechen: „Ich weiß, dass du es zur Zeit nicht leicht hast und es dir auch nicht gut geht.“ „Was denn? Mir geht es blendent!“, miaute sie sarkastisch scharf. Sofort blinzelte sie und nahm sich wieder zusammen: „Entschulige, Sturmstern.“ Er seuftzte, dann murmelte er: „Siehst du, genau das meine ich. Mondschweif, ich mache mir Sorgen um dich.“ Sie sah weg. Mondschweif geht es wirklich nicht gut. Sie vermeidet sonst nie Blickkontakt... „Hör zu. Wir werden Mondsteinsplitter und Gipfellicht befreien – mit den Jungen.“ Der Anführer versuchte zuversichtlich zu klingen, was ihm aber schwerfiel. Wie sollte sein Clan gegen Katzen wie dem TodesClan gewinnen? Ja, der WasserfallClan hatte gut ausgebildete Katzen, aber der TodesClan hatte gut ausgebildete Mörder. Er legte seinen getigerten Schweif auf den Rücken seiner Freundin, sie sah ihn wieder an. „Weißt du... manchmal weiß ich einfach nicht mehr weiter..“, gestand die Kätzin. „Ja, ich war einmal eine mörderische, kaltschnäuzige TodesClan-Katze, doch nun bin ich die Zweite Anführerin des WasserfallClans. Ich kann meine wahren Gefühle oft verstecken und zeige mich kalt wenn ich traurig oder enttäuscht bin... aber ich bin nicht gefühlslos, auch wenn das oft so scheint..“ Sturmstern merkte, wie sie mit jedem Wort verzweifelter klang und rutschte näher zu ihr: „Ich weiß, wie warmherzig und gerecht du eigentlich bist. Hätte ich dir sonst vor allen anderen Katzen mein Vertrauen geschenkt und dich zur Zweiten Anführerin gemacht, obwohl du einmal eine TodesClan-Katze warst?“, er blickte sie warm an. „Sturmstern ich... ich danke dir. Es ist nur... ich weiß einfach langsam nicht mehr weiter. Ich habe schon Junge an den TodesClan verloren, das weißt du ja... ich kann einfach nicht zulassen, dass noch eines meiner Jungen... stirbt. Wer weiß, ob sie, Gipfellicht und die Jungen überhaupt noch leben?“, sie lehnte sich an ihren Freund und Sturmstern leckte ihr beruhigend über den Kopf. Ich bitte Dunsthauch, dass er noch einmal mit ihr spricht. Vielleicht kann ihr Gefährte sie beruhigen. Oder Blattschweif, Fuchsfeuer und Frostherz.
    „Danke für das Gespräch.“ „Dafür sind Freunde da.“ Sturmstern drehte sich der Magen, Mondschweif so sehen. Die spitzzüngige, tapfere Mondschweif, die nun so am Boden zerstört war. Aber sie würde doch trotzdem nicht aufgeben?

    4
    -Flake-

    Flake saß neben ihrem Bruder im Lager und beobachtete ihre Baugefährten, die sich um ein Stück Beute stritten. „Icebreaker, ich habe es gefangen! Ich habe schon seit gestern nach Sonnenhoch nichts mehr gefressen!“ Der breitschultrige Kater zog ihr das Kaninchen weg: „Und ich war in dieser Zeit zwei Mal auf Patroullie und einmal Jagen!“ Flake verdrehte die Augen. „Okay, hör zu. Wir werden es uns einfach teilen.“
    Dieser Satz war nicht oft im TodesClan zu hören. Hier waren die Katzen egoistisch und wurden gelehrt, kein Mitleid zu zeigen. Wer seine Gefühle nicht unterdrücken konnte, wurde als Schwächling bezeichnet, wenn es nicht gerade um die Liebe zwischen Gefährten und deren Junge ging. Geschwister gingen gerade noch.
    Die weiße Kätzin beobachtete die Geschwister weiter. Icebreaker nickte und ließ sich nieder, Alicia neben ihm, dann bissen sie abwechselnd in das Kaninchen.
    Flake sah ihren Wurfgefährten an. „Raven, sag mal...“, sie wurde leiser. „du bekommst nicht zufällig irgendwelche Informationen beim Training von Claw?“ Der Schwarze sah sie fragend an: „Welche Informationen meinst du?“ „Psst, nicht so laut!“ Sie versuchte, ihren Gesichtsausdruck möglichst gleichgültig aussehen zu lassen, damit den anderen Katzen im Lager nichts auffiel: „Zwischen den beiden Clans herrscht zur Zeit Spannung, das hast du doch sicher auch bemerkt, nicht?“ Raven nickte. „Ja, das stimmt. Aber warum fragst du mich das? Du bist doch viel näher an Rubin, als ich über Claw an ihr bin.“„Wegen was?“,
    Flake drehte sich erschrocken um. Hinter ihr standen Icebreaker und Alicia. „Nun?“, hakte die schneeweiße Kätzin nach, ihre braunen Augen lagen interessiert auf Flake und huschten dann hinüber zu dem schwarzen Kater. „Geht euch gar nichts an!“, schnauzte Flake die beiden an. Icebreaker beugte sich vor und zischte ihr ein: „Ich denke schon!“ ins Ohr, dann setzte er sich wieder normal hin. „Es interessiert uns zumindest sehr. Und wir sind eure älteren Baugefährten. Vielleicht könnten wir euch ja helfen...“, versuchte Alicia den Geschwistern vertraut zu machen. Raven tippte seine Schwester mit der Schwanzspitze an: „Was auch immer du vor hast Flake, vielleicht können dir die beiden helfen?“ Flake sah ihn scharf an. „Es könnte sein, dass er Recht hat...“, miaute Icebreaker gespielt beiläufig. Warum sollten sie etwas wissen? Sie werden von Welle und Blitz ausgebildet, Raven und ich von der Anführerin und ihrem Stellvertreter! Doch irgendetwas sagte der Jungkatze, dass sie ihre Baugefährten einweihen sollte. Flake, wirst du wirklich schwach und hörst auf irgendetwas, was dein weiches Herz dir sagt?, versuchte sie sich einzureden. Alicia und Icebreaker musterten sie fest. Nein, dass sagt mir nicht mein Herz, sondern mein Verstand!, entschied sie. Die Weiße nickte ihrem Bruder zu, dann flog ihr Blick zu ihren freudig scheinenden Mitauszubildenden: „Also. Raven und ich haben bemerkt, dass in letzter Zeit große Spannung zwischen den Clans herrscht. Nicht zuletzt wegen...“ sie beendete ihren Satz mit einem zu den Gefangenen hinschweifenden Blick. Raven, Alicia und Icebreaker folgten diesem.
    Flake funkelte die Gefangenen an. Mondsteinsplitter und Gipfellicht – oder wie die Katzen des TodesClans zu sagen pflegten: Mondstein und Gipfel – waren von dem mörderischen Clan entführt worden, als die Kriegerkätzin trächtig von ihrem Gefährten gewesen war. Der WasserfallClan hatte die Wahl gehabt: Entweder sie gaben Territorium her und behielten ihre Clangefährten, oder sie weigerten sich und verloren zwei ihrer Katzen. Mondschweif hatte den TodesClan fast angegriffen, doch zum Pech des TodesClans ging Sturmstern dazwischen. Mondstein hatte ihrer Mutter erklärt, dass alles gut werden würde. Nachdem Rubin dem WasserfallClan dann offenbart hatte, dass die Tochter der Zweiten Anführerin Junge erwartete, wurde es für die TodesClan-Katzen immer amüsanter. Dann hatten sie die Gefährten mitgenommen und hielten sie nun als Gefangene. Rubin war entzückt gewesen, als ihr Plan aufegangen war. Sie brauchte unbedingt weiter Katzen, der WasserfallClan hatte viel mehr als der TodesClan. Vor vier Tagen hatte Mondstein ihre Jungen geboren.
    Wieder zurück in der Gegenwart nickte Icebreaker. „Ist schon klar, ist uns auch aufgefallen“, miaute der breitschultrige weiße Kater. „Mhm. Und Raven und ich würden gerne herausfinden, was nun als nächstes passiert.“ Raven sah Flake mit großen Augen an: „Ich wollte gar nichts herausfinden!“ Die junge Kätzin schnippte ihrem Bruder mit dem Schweif aufs Maul, dann wandte sie sich wieder den älteren Katzen zu: „Helft ihr uns? Wir müssen Informationen von Claw und Rubin bekommen, ohne dass sie es merken.“, offenbarte Flake ihren Plan. Alicia fragte: „Werden wir sie beschatten? Nun, ich denke, sie würden es sofort merken, dumm sind sie nicht.“ Flake schlug ihrer Baugefährten gegen das Vorderbein: „Mäusehirn! Wir müssen es eben geschickt machen! Hört zu: Raven wird zusammen mit... Alicia Claw ausfragen. Icebreaker geht mit mir.“, bestimmte Flake „Sag mal, warum bestimmst du das eigentlich?“, zeterte Icebreaker etwas wütend. „Hast du eine bessere Idee?“, bellte die Plänemacherin zurück. „Na gut. Also abgemacht.“, miaute die braunäuige Kätzin, vermutlich dass die beiden Streitenden nicht noch lauter wurden. „Keiner erfährt was davon?“ Raven bekräftigte: „Niemand erfährt etwas.“

    5
    Kapitel 4

    -Blitzwolke-


    Blitzwolke lag in ihrem Nest. Draußen war es dunkel. Und kalt. Als sie ihren Kopf hob und sich im Bau umsah, konnte sie Feuermonds flammenfarbenen Pelz ausmachen. Sie wusste, Nachtherz war auch schon schlafen gegangen, aber dank seines dunklen Fells war er so gut wie unsichtbar, in solchen schwarzen Nächten. Sie kniff die Augen zusammen und konnte ihn dann doch ausfindig machen, als sie beobachtete, wie er sich umdrehte. Blitzwolke legte den Kopf wieder auf die Pfoten. Oh, SternenClan, was soll ich nur tun?, dachte sie. Beide Kater mochten sie. Sie mochte auch beide Kater... aber musste sie sich für einen entscheiden? Die Tigerkätzin wusste, dass es nicht ewig so weiter gehen konnte. Früher oder später würde sie sich einen der Krieger zum Gefährten nehmen, was dem anderen aber vermutlich das Herz brechen würde. Alles war gut gewesen, bevor Feuermond auf die mäusehirnige Idee gekommen war, zuammen mit ein paar anderen WasserfallClan-Katzen abzuhauen und fröhlich die Welt zu erkunden. Es war einigermaßen gut gewesen, als sie über Feuermonds scheinbaren Tod hinweg gekommen war, mit Nachtherz Hilfe. Seit Feuermond aber wieder da war, konkurierten sich die beiden Kater ständig, in der Hoffnung, Blitzwolke würde sich für ihn entscheiden. Beide hatten schon so viel für sie getan. Der Rote Kater hatte sie trainiert. Er hatte ihr beigebracht zu kämpfen und ihr das Jagen gelehrt. Dank ihm war sie eine WasserfallClan-Kriegerin geworden. Als Feuermond ging, war Nachtherz ihr immer zur Seite gestanden, hatte sie aufgemuntert, in kalten Nächten gewärmt...
    Die Orang-rote schloss die Augen und ließ sich Erinnerungen durch den Kopf gehen.

    ---Warrior – Beth Crowley Lyrics---

    (Blitzwolke /Erinnerung, gals sie dem Clan beigetreten ist und Feuermond sie trainiert und lieben gelernt hat/)
    „You fascinated me
    Cloaked in shadows and secrecy
    The beauty of a broken angel

    I ventured carefully
    Afraid of what you thought I'd be
    But pretty soon I was entangled

    You stand by my side
    I question who I am

    Teach me how to fight
    I'll show you how to win
    You're my mortal flaw
    And I'm your fatal sin
    Let me feel the sting
    The pain
    The burn
    Under my skin

    Put me to the test
    I'll prove that I'm strong
    Won't let myself believe
    That what we feel is wrong
    I finally see what
    You knew was inside me
    All along

    That behind this soft exterior
    Lies a warrior“


    (/Erinnerung, als Nachtherz sich um sie 'gekümmert' hat, weil Feuermond weg war/)
    „My memory refused
    To separate the lies from truth
    And search the past
    My mind created

    I kept on pushing through
    Standing resolute which you
    In equal measure
    Loved and hated

    You stand by my side
    I'm seeing who I am

    Teach me how to fight
    I'll show you how to win
    You're my mortal flaw
    And I'm your fatal sin
    Let me feel the sting
    The pain
    The burn
    Under my skin

    Put me to the test
    I'll prove that I'm strong
    Won't let myself believe
    That what we feel is wrong
    I finally see what
    You knew was inside me
    All along

    That behind this soft exterior
    Lies a warrior

    Lies a warrior“


    (/Erinnerung, als Feuermond wieder da war/)
    „You stand by my side
    I'm sure of who I am

    Teach me how to fight
    I'll show you how to win
    You're my mortal flaw
    And I'm your fatal sin
    Let me feel the sting
    The pain
    The burn
    Under my skin

    Put me to the test
    I'll prove that I'm strong
    Won't let myself believe
    That what we feel is wrong
    I finally see what
    You knew was inside me
    All along

    That behind this soft exterior
    Lies a warrior

    The pictures come to life
    Wake in the dead of night
    Open my eyes
    I must be dreaming

    Clutch my pillow tight
    Brace myself for the fight
    I've heard that seeing
    Is believing“


    Blitzwolke lag noch lange wach, trotz ihrer müden Augen. Was soll das nur noch werden?

    .
    .
    .

    Deutsche Übersetzung
    (Blitzwolke /Erinnerung, gals sie dem Clan beigetreten ist und Feuermond sie trainiert und lieben gelernt hat/)
    „Du faszinierst mich
    Gehüllt in Schatten und Heimlichkeit
    Die Schönheit eines gebrochenen Engels
     
    Ich habe es vorsichtig gewagt
    Hatte Angst, was du über mich denken könntest
    Aber sehr bald war ich darin verstrickt
     
    Du stehst an meiner Seite
    Ich stelle in Frage, wer ich bin
     
    Bring mir bei zu kämpfen
    Ich werde dir zeigen, wie man gewinnt
    Du bist meine tödliche Schwachstelle
    Und ich bin deine verhängnisvolle Sünde
    Lass mich den Stachel spüren
    Den Schmerz
    Die Verbrennung
    Unter meiner Haut
     
    Stell mich auf die Probe
    Ich werde beweisen, dass ich stark bin
    Werde mich selbst nicht glauben lassen
    Dass das, was ich fühle, falsch ist
    Ich sehe endlich das
    Was du die ganze Zeit über
    In mir gesehen hast
     
    Dass hinter dieser sanften Schale
    Ein Krieger verborgen liegt“
     
    (/Erinnerung, als Nachtherz sich um sie 'gekümmert' hat, weil Feuermond weg war/)
    „Mein Gedächtnis hat sich geweigert
    Die Lügen von den Wahrheiten zu unterscheiden
    Und nach der Vergangenheit zu suchen
    Die es selbst entworfen hatte
     
    Ich habe mich durchgesetzt
    War entschlossen
    Was du gleichermaßen
    Geliebt und gehasst hast
     
    Du nimmst mich bei der Hand
    Ich sehe, wer ich bin
     
    Bring mir bei zu kämpfen
    Ich werde dir zeigen, wie man gewinnt
    Du bist meine tödliche Schwachstelle
    Und ich bin deine verhängnisvolle Sünde
    Lass mich den Stachel spüren
    Den Schmerz
    Die Verbrennung
    Unter meiner Haut
     
    Stell mich auf die Probe
    Ich werde beweisen, dass ich stark bin
    Werde mich selbst nicht glauben lassen
    Dass das, was ich fühle, falsch ist
    Ich sehe endlich das
    Was du die ganze Zeit über
    In mir gesehen hast
     
    Dass hinter dieser sanften Schale
    Ein Krieger verborgen liegt
     
    Ein Krieger verborgen liegt“

     (/Erinnerung, als Feuermond wieder da war/)
    „Du nimmst mich bei der Hand
    Ich bin mir meiner selbst sicher
     
    Bring mir bei zu kämpfen
    Ich werde dir zeigen, wie man gewinnt
    Du bist meine tödliche Schwachstelle
    Und ich bin deine verhängnisvolle Sünde
    Lass mich den Stachel spüren
    Den Schmerz
    Die Verbrennung
    Unter meiner Haut
     
    Stell mich auf die Probe
    Ich werde beweisen, dass ich stark bin
    Werde mich selbst nicht glauben lassen
    Dass das, was ich fühle, falsch ist
    Ich sehe endlich das
    Was du die ganze Zeit über
    In mir gesehen hast
     
    Dass hinter dieser sanften Schale
    Ein Krieger verborgen liegt
     
    Das Bild wird lebendig
    Lebendig in der tiefsten Nacht
    Öffne meine Augen
    Ich muss träumen
     
    Halte meinem (Moos-)Kissen fest
    Umschlinge mich selbst, bereit für den Kampf
    Ich habe gehört, dass sehen
    Glauben heißt“

    6

    Kapitel 5

    -Pech-


    Pech lag vor der Kinderstube, ihre Jungen tollten mit dem Vater herum. „Ginger, du bist eine WasserfallClan-Katze und wir sind Kämpfer, die deine Beute stehlen wollen!“, miaute Geist schrill.
    Etwas an diesem Satz gefiel der Jungenmutter nicht. Eigentlich hatten ihr Gefährte und sie beschlossen, ihre Jungen anders aufzuziehen, als es die meisten TodesClan-Katzen hier taten. Sie wollten nicht, dass ihre Jungen zu blutrünstigen, grausamen Kämpfer heran wuchsen, sondern zu schlauen Katzen, die sich ihre Meinung zu allem selbst bilden sollten.
    Pech und Ginger waren eigentlich nur in den TodesClan gegangen, weil die Schwarze ihre Schwester Blut wieder bei sich haben wollte. Sie seuftzte leise. Ihr Blick glitt kurz zu den gefangenen WasserfallClan-Katzen. Der Bau war nur notdürftig gebaut und nicht besonders stabil, doch Pech hatte Gipfellicht des öfteren beobachtet, wie er nachts ein paar Zweige, Äste oder Moosbüschel von anderen Bauen oder dem Rand des Lagers klaute, um den Bau stabiler und geschützter zu machen. Sie hatte es bis jetzt noch keinem erzählt, Pech wollte nicht, dass er für etwas Selbstverständliches Ärger bekam.
    Die Anführerin des TodesClans, Rubin, hatte noch nicht ganz beschlossen, was nun mit den einige Tage alten Jungen passieren würde, aber sie müsste sich wohl bald entscheiden, denn wenn die Jungen erst einmal größer würden, konnte sie sie nicht mehr als treue Katzen des TodesClans aufziehen.
    Sie schaute wieder zu ihren eigenen Jungen. Ginger hatte wohl inzwischen unbemerkt einen anderen Vorschlag gemacht, denn nun spielten sie Moosball.
    Gerade, als sie aufstehen wollte, füllte schwacher Blutgeruch die Luft im Lager. Nicht alle Katzen drehten sich um. Natürlich. Für viele war der Geruch von Blut etwas alltägliches. Ein Kampf mit dahergelaufenen Hauskätzchen, die versehentlich das Territorium des TodesClans betraten, war für die meisten Katzen des Clans eine gute Möglichkeit, ihre Grausamkeit, Wut, Arroganz und Energie loszuwerden oder zu verstärken. Pech hielt davon nichts. Sie drehte sich um, zum Lagerausgang. Aus dem Augenwinkel sah die Jungenmutter, dass Cold, Crazy, Schlange und Kasai redeten, als wäre nichts.
    Ash kam ins Lager. Sein Ohr war eingerissen, er hatte Wunden am Rücken und von der Wange tropfte Blut. Er lächelte leicht, der Schweif schleifte nicht am Boden, war aber auch nicht erhoben. Er hat einen Kampf verloren. Aber, warum lächelte er dann trotzdem so selbstgefällig? Nebel und Ice, die Jungen von Moon, liefen zu dem grauen Kater: „Ash! Du hast gekämpft!“, miaute Ice aufgeregt. „Und? Hast du gewonnen?“ „Mit wem hast du gekämpft?“
    Er lachte leise. „Ich habe mit zwei dieser räudigen WasserfallClan-Katzen gekämpft!“ Bei diesen Worten sah Pech, dass Gipfellicht und Mondsteinsplitter die Ohren spitzten. „Wirklich? Du hast sie doch sicher besiegt!“, quiekte Nebel. „Ginger! Schau! Ash!“, miaute Amir begeistert. Pech drehte sich um und konnte beobachten, dass Ginger die Jungen zurück hielt. Währenddessen hörte sie Ash sagen, er habe die beiden fast besiegt. Sie waren ja nur zu zweit und das sei ja gar keine Bedrohung für ihn. Aber dann kam eine Patroullie vorbei und dann hatte er sich beschlossen zu gehen. Natürlich nur, weil er bedauernd zugeben müsse, dass selbst er, es nicht mit einer ganzen Patroullie aufnehmen könnte. Natürlich!, wiederholte Pech in Gedanken, dann ging sie zu ihrer Familie. „Er lügt“, sagte Ginger leise und abwertend. „Aber er hat doch Wunden! Er hat gekämpft, Ginger!“, miaute Fox verwirrt. „Euer Vater meint damit, dass er sehr übertreibt. Ash erzählt nicht immer ganz die Wahrheit, wisst ihr. Er will immer in allem der Beste sein. Und wenn er es einmal nicht ist, verdreht er die Wahrheit, damit es so scheint, als wäre er der Beste“, erklärte Pech ihren Jungen und liebkostete sie.
    „Mamaaa!“ Amir duckte sich unter ihrer Zunge weg, „Ich will hören, was Ash noch erzählt!“ Pech seuftzte und ließ ihn los. Amir und Geist rannten zu ihren Baugefährten und dem breitschultrigen Kämpfer. Fox blieb zwischen seinen Elter sitzen. Seine Mutter sah zu ihm herunter: „Was ist los? Willst du nicht mit deinen Geschwistern Ash zuhören?“ Er schaute von unten zu ihr hoch und meinte dann mit leicht verzerrtem Gesicht: „Ich will keinen Lügner zuhören“, dann beobachtete er seine Geschwister mit steinerner Miene.
    Ginger und seine Gefährtin beobachteten Fox zufrieden.
    Nun, von ihm und seinen Geschwister war definitiv er der Klügste. Fox hinterfragte immer alles und stand nicht unbedingt immer auf der Seite der Meisten, sondern bildete sich seine eigene Meinung. Nicht, dass Amir oder Geist dumm wären, nein, aber sie hatten andere Stärken, die bei den restlichen beiden Geschwistern nicht so ausgeprägt waren. So war Amir der Stärkste. Für sein Alter war er schon ausergewöhlich groß und breitschultrig gebaut. Geist hingegen war die unscheinbare, zierliche, der man aber mehr zutrauen könnte, als man denken würde. Sie war die Aufmerksamste und Neugierigste.
    „Gegen wen hast du gekämpft?“ Ginger, Pech und Fox drehten sich um. Auch die meisten Augen des Lagers waren nun auf Gipfellicht gerichtet. Mondsteinsplitter starrte verängstigt aber sichtlich bemüht tapfer in die Menge. Gipfellicht stand mit erhobenem Schwanz da. Im ganzen Lager herrschte Spannung. „Wer will wissen?“, höhnte Ash auf einmal. Gipfellichts Krallen waren ausgefahren, nicht zu weit, aber man konnte sie sehen. „Ich“, miaute er. Der graue Kater ging geradewegs auf die Gefangenen zu: „Du? Hey, Leute! Der Kleine hier denkt, er müsse sich in Gelegenheiten des TodesClans einmischen!“, verkündete Ash, „Aber das mache brave Kätzchen doch nicht!“, verspottete er Gipfellicht. Der halbe TodesClan fing böse zu lachen an. Pech konnte darunter deutlich Crazys schrille Stimme ausmachen. „Hör zu, Ash,“, sagte der Gefangene ruhig, „ich will keinen Ärger. Ich möchte nur gerne wissen, wer mit dir gekämpft hat.“
    „Ash sieht enttäuscht aus“, knurrte Ginger Pech voller Hohn ins Ohr, „Er scheint gehofft zu haben, kämpfen zu können und seine Wut über seine Niederlage raus zu lassen!“ Fox hatte aufmerksam zugehört. „Warum ist er so gemein zu Gipfellicht? Gipfellicht hat doch nur etwas gefragt?“, fragte Fox seine Eltern. „Nun, wir haben es dir vorhin schon erklärt. Er übertreibt gerne.“
    „Das geht dich gar nichts an!“, hallte es plötzlich über die Lichtung. Rubin stand weit über dem Lager. Sie mochte diesen Platz gerne, das wusste Pech. Von dort oben schien die rote Kätzin die Kontrolle über alles und jeden zu haben. Pech drehte sich wieder um und sah zu Gipfellicht. Er sah nun wutendbrannt aus. Tu jetzt nichts falsches, sonst bringen sie dich um!, dachte Pech.
    „Für wen hältst du dich, dass du denkst, du könntest alles machen? Wer denkst du, bist du, dass du alles bestimmen kannst?“
    Stille. Dann fing Rubin zu lachen an. Erst stimmte nur Crazys schrilles Lachen mit ein, dann lachte der ganze Clan verspottend mit. „Hey! Cold! Wer bin ich?“, miaute Rubin. „Die Anführerin des TodesClans! Die stärkste, gemeinste und hinterlistigste Katze weit und breit!“, schrie der Schwarz-Weiße durchs Lager und lachte dabei übertrieben auf. „Wer bin ich, Ash?“, miaute Rubin erneunt, nun an Ash gewandt, der sofort antwortete: „Du bist Rubin, die Anführerin des TodesClans! Die gewitzteste, fieseste und schlauste Katze weit und breit!“ „Claw, wer bin ich?“ „Für eine Sekunnde, die Pech wie eine Ewigkeit vor kam, wurde es still. Dann verzerrte der Stellvertreter sein Gesicht zu einer bösen Grimasse und flötete: „Du bist Rubin, die Anführerin aller Lande weit und breit!“ Der Lärmpegel im TodesClan war nun gewaltig. Alle fauchte und lachten zustimmend, Krallen wurden ein- und ausgefahren und Schwänze peitschten hin und her. Pech lachte kurz mit, es wäre zu riskant gewesen, sich gegen einen kompletten Clan – gerade in solch einer Situation – zu stellen. Als sie auf ihren Sohn schaute, peitschte dieser auch mit dem Schweif und fuhr seine kleinen Krallen aus, sah dabei aber längst nicht so selbstsicher wie seine beiden Geschwister aus, die mit aller Kraft versuchten, ein möglichst lautes Fauchen aus ihnen heraus zu bekommen. Die Schwarze konnte einen kurzen Blick auf Claw erhaschen. Hatte sie gerade wirklich gesehen, wie er besorgt auf die Katzen seiner Feinde, die Katzen des WasserfallClans, geblickt hatte? Nur für einen kurzen Moment? Sie konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn Rubin fing über den Lärmpegel wieder an zu sprechen: „Und weißt du was, Gipfellicht?“, miaute sie spottend, „Ich kann noch viel mehr als das! Ich schmiede schon seit längerem einen Plan, wie ich den WasserfallClan vernichten werde, und du, deine Gefährtin und deine Jungen,... ihr helft mir dabei!“ Das Geschrei, die Zustimmungen, klangen über in eine Melodie....

    ---What's my name – Desendants 2---


    (Rubin)
    „This is all paws on earth
    Calling out to lost boys and girls
    I'm gettin' tired of the disrespect
    We won't stop 'till we rule the world
    It's our time we up next!“ (Clan: „Next! “)
    „Our sail's about to be set!“ (Clan: „Set!“)
    „They ain't seen nothing yet!“
    (Blut)
    „Tell 'em who's in charge
    So they don't forget!“
     
    (Rubin)
    „What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Say it louder!
    What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Feel the power!
    No one's gonna stop us
    Soon the world will be ours
    What's my name?
    What's my name?
    What's it! What's it!
    Say it loud!“
     
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „All eyes on me, let me see 'em“
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „What's it! What's it! (Clan: „Ruuuubin! Ruuuubin!“)
    Say it! Say it!“

    (Clan)
    „Ruuu-u-u-bin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Rubin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin!“
     
    (Rubin)
    „I'm the leader of this clan
    I call the shots, you know who I am
    I don't need to wear no fake crown
    Stand up to me you don't stand a chance
    It's our time we up next!“ (Clan: „Next!“)
    „My clan's as real as it gets“ (Clan: „Gets!“)
    „The worst is now the best“
    (Blut&Claw)
    „And leaving us here
    Will be their last regret“
     
    (Rubin)
    „What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Say it louder!
    What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Feel the power!
    No one's gonna stop us
    Soon the world will be ours
    What's my name?
    What's my name?
    What's it! What's it!
    Say it! Say it!“
     
    (Claw)
    „You know what they say
    Bad cats have all the fun
    Never learned how to count
    Cause I'm number one
    Ready here, we come
    We always get our way
    It's a DeathClan's life, every single day
    Hey! She's the leader, I'm the first mate
    Enemies scared to death can't see straight
    Call 'em fish bait, throw 'em on a hook!“
    (Cold)
    „Rubin's so hot they get burned if they look!“

    (Rubin)
    „Ahh!
    Hook me!“

    (Cold)
    „Haha!“

    (Blut)
    „Hahaha!“

    (Cold)
    „Arrr!“

    (Rubin)
    „Woah!“

    (Claw)
    „Hahaha!“

    (Blut)
    „C'mon!“
     
    (Rubin)
    „What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Say it louder!
    What's my name?
    What's my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Feel the power!
    No one's gonna stop us
    Soon the world will be ours
    What's my name?
    What's my name?“
     
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „All eyes on me, let me see 'em“
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „What's it! What's it!“ (Clan: „Ruuuubin!“)
    „Say it! say it!“
    (Clan)
    „Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Rubin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Ru-“

    (Clan&Rubin)
    „Rubin“!

    Als alle geendet hatten, peitschte die rote Anführerin nur mit dem Schwanz, ließ ein „Pass das nächste mal besser auf, was du sagtst, Kätzchen!“, hören, und verschwandt in ihrem Bau. Das normale TodesClan-Leben ging weiter.
    .
    .
    .
    Deutsche Übersetzung
    (Rubin)
    „Das sind alle Pfoten auf der Erde
    Rufe aus zu verlorenen Jungs und Mädchen
    Ich werde müde von der Respektlosigkeit
    Wir werden nicht Halt machen bis wir die Welt regieren

    Das ist unsere Zeit
    Wir steigen als nächstes auf (Clan: „Nächstes“)
    Unsere Segel können gehisst werden (Clan: „Gehisst“)
    Sie sehen/ahnen noch nichts“
    (Blut)
    „Sag ihnen, wer hier die Verantwortung übernimmt
    Damit sie es nicht vergessen!“

    (Rubin)
    „Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Sag es lauter!
    Wie ist mein Name?
    Wie my name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Fühl die Macht!
    Niemand wird uns aufhalten
    Bald wird die Welt unser sein
    Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?
    Wie ist er! Wie ist er!
    Sag es laut!“
     
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „Alle Augen auf mich, lass sie mich sehen“
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „Wie ist er! Wie ist er! (Clan: „Ruuuubin! Ruuuubin!“)
    Sag ihn! Sag ihn!“

    (Clan)
    „Ruuu-u-u-bin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Rubin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin!“
     
    (Rubin)
    „Ich bin die Anführerin dieses Clans
    Ich rufe die Schüsse, du weißt, wer ich bin
    Ich brauche keine falsche Krone zu tragen
    Stell dich mir entgegen, du hast keine Chance
    Es ist unsere Zeit, wir steigen als nächstes auf!“ (Clan: „Nächstes!“)
    „Mein Clan ist so echt wie es nur geht“ (Clan: „Gets!“)
    „The Schlechteste/Böseste ist jetzt das Beste“
    (Blut&Claw)
    „Und uns hier zu lassen
    Wird ihr letztes Bedauern sein“
     
    (Rubin)
    „Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Sag es lauter!
    Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Fühl die Macht!
    Niemand wird uns aufhalten
    Bald wird die Welt unser sein
    Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?
    Wie ist er! Wie ist er!
    Sag ihn! Sag ihn!“
     
    (Claw)
    „Du weißt, was sie sagen
    Böse Katzen haben den ganzen Spaß
    Habe nie gelernt, zu zählen
    Weil ich schon die Nummer eins bin
    Bereit, hier kommen wir
    Wir bekommen immer, was wir wollen
    Es ist ein TodesClan-Leben, jeden einzelnen Tag
    Hey! Sie ist die Anführerin ich bin ihr erster Mann
    Feinde in Todesangst können nicht klar sehen
    Nenn ihn Fischköder, spieß sie auf einen Haken!“
    (Cold)
    „Rubin ist so heiß, sie verbrennen sich, wenn sie herschauen!“

    (Rubin)
    „Ahh!
    Schließ dich mir an!“

    (Cold)
    „Haha!“

    (Blut)
    „Hahaha!“

    (Cold)
    „Arrr!“

    (Rubin)
    „Woah!“

    (Claw)
    „Hahaha!“

    (Blut)
    „Komm schon!“
     
    (Rubin)
    „Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Sag es lauter!
    Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“ (Clan: „Rubin!“)
    „Fühl die Macht!
    Niemand wird uns aufhalten
    Bald wird die Welt unser sein
    Wie ist mein Name?
    Wie ist mein Name?“
     
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „Alle Augen auf mich, lass sie mich sehen“
    (Clan)
    „Ruuuubin! Ruuuubin!“
    (Rubin)
    „Wie ist er! Wie ist er!“ (Clan: „Ruuuubin!“)
    „Sag es! Sag es!“
    (Clan)
    „Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Rubin!
    Rubin, Rubin, la la Ru-
    Rubin, Rubin, la la Ru-“

    (Clan&Rubin)
    „Rubin“!

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Kommentare (15)

autorenew

vor 262 Tagen
Voll coole Ff😃😉♡☆♡
vor 361 Tagen
Oh wow, ich glaub ich war noch nie in einem RPG, das so lange existiert. 😃❤️
vor 361 Tagen
Seit ca 3 Jahren und 1 Monat😊
vor 362 Tagen
Achso XD, wie lange existiert das rpg eigentlich schon??
vor 363 Tagen
Als Feuermond ging, das war laaaange bevor du da warst XD
Also, eigentlich hat sich Blatti (und Lu? weiß ich nicht mehr so genau) dazu enschieden, Charas sterben zu lassen, hat sie dann aber doch wieder zurück geholt und dann haben wir gesagt, sie waren einfach auf einer Reise und alle dachten bloß, dass sie tot seien ;)

Dass das jetzt nicht im RpG gespielt wird, liegt daran, dass Blatti ja nicht da ist :/

Vampire Diaries kenn ich vom Namen her, aber ich habs noch nie angeschaut ;)
vor 363 Tagen
Tolles Kapi ❤️ Ich hab das von Blitzwolke und den beiden irgendwie gar nie was mitbekommen. Wahr ich da schon dabei als Feuermond weg ging? 🤔
Ihr Entscheidungsproblem erinnert mich an The Vampire Diaries, kennt ihr die Serie?
vor 363 Tagen
Sorryyy dass so lange nichts mehr kam...
Ich hab ja schon vor etwas längerer Zeit ein Kapitel geschrieben, aber beim Aktualisieren von meinem Laptop hat sich dass dann leider gelöscht und dann hatte ich voll Schulstress... also sorry nochmal und hoffentlich gefällt euch das Kap :)
vor 418 Tagen
Find ich auch, toll umgesetzt im Bezug aufs RPG 😀
vor 418 Tagen
Jap, was fällt denen nur ein? XD Danke ;)
vor 418 Tagen
Diese kleinen Schlingel XD Erneut ein tolles Kap :3
vor 432 Tagen
Dangööö ihr zwei💋 und joa, aber sie wird sich wahrscheinlich wieder finden, ihr kennt sie ja *unschuldig und Nichtswissend schauen*
vor 433 Tagen
Oh tolles Kap! Armes Mondi :c
vor 433 Tagen
Mir gefällt dein Schreibstil 😍, tolles Kapi. Bin jetzt schon auf das nächste gespannt ☺️.
vor 458 Tagen
Dankeschön☺️💋❤️
vor 459 Tagen
Super FF :)