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Warrior Cats: The life of Ivy

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3 Kapitel - 2.877 Wörter - Erstellt von: Silberdistel - Aktualisiert am: 2018-01-15 - Entwickelt am: - 250 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine meiner spontanen Geschichten...

    1
    Efeumonds Vergangenheit


    Es war ein grauer Tag. Farblose Regentropfen prasselten gleichmäßig auf den ehemals trockenen Waldboden und färbten die Rinde der Bäume dunkel. Der Himmel war dunkel, beinahe schwarz. Es hätte ein Tag werden können, wie jeder andere Regentag im Blattfall. Kalt, frostig und trostlos. Es hätte ein Tag werden können, an dem man bei Patrouillen über das Wetter murrte, oder im Bau saß und sich davor schützte. Es hätte so sehr wie immer sein können, so normal. Aber das war es nicht. Ganz und gar nicht. Im BlattClan-Lager war es still. Nicht eine Katze sprach, als man Lärchensterns Leiche unter den Hochbaum zog. Der SternenClan hatte sie geholt, krank und schwach, wie sie war. Die letzten Tage hatte sie weder gegessen noch irgendetwas anderes für ihre Gesundheit getan. Sie hatte es für den Clan getan. Doch nun war sie tot, hatte ihr letztes, ehrenvolles Leben ausgehaucht. Ein bedrücktes Schweigen hatte sich seitdem auf alle Katzen gelegt. Heute sollte sie begraben werden, unter dem Clan-Versammlungsort. Alle sollten dabei sein. Keiner wagte es, etwas zu sagen, als die Ältesten sie begruben. Als man die Erde über sie scharrte, brach der Heiler krächzend und heiser die Stille: "Möge sie im SternenClan wandeln und auf uns herabsehen. Sie war eine edle Anführerin. Sie hat mehr für uns getan, als wir alle es ihr je zurückzahlen könnten.",, Möge sie in Frieden ruhen." schlossen sich nun auch die anderen Katzen an. Nur zwei Stimmen blieben unerhört. Die eine gehörte zu Dornenherz, dem zweiten Anführer. Die andere war Efeumonds. Sie war eine Kriegerin, erst ein paar Monde zuvor wurde sie zu einer solchen ernannt. Sie hatte Lärchenstern nur in ihrem letzten, kraftlosen Leben kennenlernen können. Beide schwiegen aus vollkommen gegensätzlichen Gründen. Doch schließlich, nach einer Ewigkeit, die kein Ende nehmen wollte, meldete sich ein Kater zu Wort: "Ich werde sogleich zur Mondeiche reisen, um meine neun Leben zu empfangen. Ihr kümmert euch darum, dass der Frischbeutehaufen bis zu meiner Rückkehr als Anführer aufgefüllt ist." Auch wenn man nicht hinsah, wusste man sofort, wer gesprochen hatte. Efeumond erschauderte. Dornenherz. Er war schon immer ein Kater gewesen, der nicht auf dem richtigen Pfad wandelte. Lärchenstern sah in ihm einen treuen, loyalen und aufopfernden Krieger, und machte ihn deshalb zu ihrem Stellvertreter. Doch das war er nicht. Nicht für Efeumond. Er war der Mentor ihres einzigen Bruders Eichenpfote gewesen. Bei einem Kampftraining hatte Efeupfote sie heimlich beobachtet. Ohne ihren Mentor. Sie hatte zusehen müssen, wie Dornenherz ihren Bruder gnadenlos mit ausgefahrenen Krallen attackierte und dieser nur schwach kontern konnte. Efeupfote hatte ihm helfen wollen, doch, schüchtern und wehrlos wie sie war, hatte sie sich nicht getraut. Sie hatte Angst. Angst davor, ebenfalls von Dornenherz in Stücke gerissen zu werden. Eichenpfote starb vor ihren Augen. In dem Moment jaulte Dornenherz auf, sah sie und riss sie zu der Leiche ihres Bruders. Er fügte ihr Wunden hinzu, die sie immer noch als Narben spürte. Und Efeupfote hatte sich nicht wehren können. Sie hatte Angst, alles nur noch schlimmer zu machen. Sie wurde vom Mentor ihres Bruders so stark verletzt, sodass sie mehr tot als lebendig war. Schließlich kam eine Patrouille vorbei, und waren schockiert über Eichenpfotes Leiche. Auf die Frage, wie er gestorben wäre, antwortete Dornenherz, dass er und Eichenpfote trainiert hätten und plötzlich Efeupfote herangestürmt kam und ihren eigenen Bruder kaltblütig ermordet hätte. Dornenherz selbst hatte sie aufhalten wollen, daher kamen seine Wunden. Efeupfote konnte nichts darauf erwidern. Sie wollte sagen, dass alles nur eine Lüge sei, dass er und nicht sie Eichenpfote umgebracht hatte. Doch sie konnte nicht. Und da waren die Schmerzen nicht schuld. Ab dem Tag hasste sie Dornenherz über alles. Und der zweite Anführer hatte versucht, ihr Leben so sehr zu zerstören, dass sie von allen verachtet wurde. Er hatte mehrere Morde auf sie geschoben, mit Erfolg. Lärchenstern hatte ihm nur halbherzig geglaubt, deshalb hatte er ihr Todesbeerensaft in ihre Maus gefüllt. Danach hatte sie nichts mehr gegessen. Und Efeumond hatte ihm zusehen müssen. Dornenherz schob es diesmal nicht auf sie. Aber nun war er Anführer des Clans. Und alles würde nur noch schlimmer werden. Sie hatte am Anfang gebetet, dass Dornenherz sie aus dem Clan jagen würde oder sie als Anführer verbannte. Doch sie wusste jetzt, dass Dornenherz viel zu grausam dafür war. Er wollte, dass sie blieb. Nur, weil er Spaß daran hatte, sie herunterzumachen.

    2
    Efeumond und Dornenherz


    Wieso konnte Efeumond sich nicht wehren? Wieso hatte sie nicht einfach ihren Freunden oder allen sagen können, was Dornenherz ihr antat? Sie wollte es, sehr oft. Doch sie konnte nicht. Jedes mal, wenn Dornenherz sie schikaniert hatte, hatte er vollkommene Kontrolle über sie. Sie konnte ihm nicht wiedersprechen, ihm nicht auch nur einen Schnurrhaar krümmen. Nein, nicht mal kitzeln konnte sie ihn. Sie war dann immer bewegungslos, stumm und starr. Er brachte sie immer wieder dazu, Geständnisse abzulegen, die nichts mit ihr zu tun hatten. Wieso war sie nur so? Irgendwann fing sie an, sich selbst auch noch zu hassen. Sie wollte sich schon mehrmals umbringen, aber er hinderte sie immer daran. Er hatte seinen Spaß an ihr. Efeumond hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, wieso er eigentlich ihr alles antat. Was er gegen sie hatte. Manchmal wünschte sie sich, Eichenpfote und sie könnten tauschen. Sie wäre dann einfach tot und müsste nichts mehr ertragen. Aber in ihren schwärzesten Alpträumen begegnete sie immer ihrem Bruder, der sie nur unendlich zornig und böse ansah. Manchmal lachte er sogar über sie. Sie hatte Angst vor allen. Angst vor ihren Träumen, Angst vor Dornenherz, Angst vor ihren Clan-Gefährten. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie zuletzt geschnurrt hatte. Ihre Jungenzeit war die unbeschwerste Zeit in ihrem Leben gewesen. Ihre Mutter hatte sich liebevoll um sie und um ihren Bruder gekümmert, ihr Vater war stolz auf sie. Doch kurz nach ihrer Schülerernnung waren sie beide von einer Gruppe von Füchsen getötet worden. Efeumond schloss verzweifelt sie Augen, als sich die Erinnerungen in ihrem Kopf einnisteten. Schon oft hatte sie es in ihrem Kopf ansehen müssen. Dornenherz war schon längst aus dem Lager gegangen. Efeumond wusste nicht, was sie nun tun sollte. Jeder hasste sie, in den Kriegerbau zu gehen, traute sie sich nicht. In der Kinderstube erzählten die Königinnen den die bösen Lügen über sie, sogar die Jungen hatten nun Angst vor ihr. Dabei...war sie alles andere als eine kaltblütige Mörderin....Sie wusste nicht, wie lange sie dort stand, als Dornenherz wieder ins Lager kam. "Dornenstern! Dornenstern!" begrüßten die Katzen aufgeregt den neuen Anführer. Efeumond schwieg. "Danke für diese nette Begrüßung." schnurrte der Kater und blickte Efeumond scharf an. Er wusste genau, dass sie alles tun musste, was er wollte. "Ich...freue mich für dich...Dornen...stern..." presste sie heraus. "Geht doch," miaute er und sprang auf den Hochbaum. "Alle Katzen, die alt genug sind, Beute zu machen, mögen sich beim Hochbaum zu einem Clan-Treffen versammeln!" Der Ruf war eigentlich nicht mehr nötig, alle Katzen waren schon gekommen. "Ich habe meine neun Leben empfangen. Nun bin ich Dornenstern, der Anführer des BlattClans." "Dornenstern! Dornenstern!" riefen die Katzen. Efeumond war gezwungen, leise mitzurufen. Doch tief im Inneren erkannte sie seinen Anführerrang nicht an. Dornenherz ließ sich noch kurz bejubeln, dann fuhr er fort: "Und ich werde nun meinen Stellvertreter ernennen. Ich verkünde dies vor unseren Ahnen, auf dass sie meine Wahl billigen werden." Er sah seine Katzen durchdringlich an. Sein Blick blieb an Efeumond hängen. Ihr Atem stockte, doch sie atmete wieder auf, als Dornensterns Blick weiterwanderte. Schließlich verkündete er: "Baumkralle wird der neue Stellvertreter des BlattClans." Efeumond seufzte innerlich. Natürlich. Baumkralle, der treuste Anhänger von Dornenstern. Sein angeblich bester Freund. Baumkralle streckte stolz die Brust heraus, als er miaute: "Katzen des BlattClans, ich hätte niemals erwartet, dass mir die Ehre zuteil wird. Ich werde mein möglichstes tun, um dem Clan zu dienen." In seinen Augen funkelte Stolz, Arroganz. Als hätte er schon vor Monden gewusst, dass er der zweite Anführer werden würde. "Die Versammlung ist noch nicht vorbei," rief Dornenstern. "Eine Sache will ich noch tun, was eigentlich nicht auf Clan-Versammlungen getan wird. Dennoch will ich es vor dem ganzen Clan verkünden. Efeumond, trete hervor." Kein einziges Geräusch ertönte, als Efeumond ihm gehorchte und unter den Hochbaum trat. Mit einem leichten Erschaudern dachte sie daran, dass Lärchenstern genau unter ihr begraben war. "Efeumond." sprach Dornenstern genüsslich und schnurrend. "Vor dem gesamten Clan frage ich dich: Willst du meine Gefährtin werden? Willst du mit mir Junge bekommen und sie zu starken Katzen heranwachsen sehen?" Efeumonds Fell sträubte sich, alles, nur nicht das! Doch sie konnte nichts tun. Sie stand vor dem gesamten Clan, wenn sie verneinte, würde Dornenstern ihr Leben noch mehr zerstören, als ohnehin schon. Aber wenn sie zustimmen würde, hätte er noch mehr Gelegenheiten sie zu schikanieren. Es lief auf das gleiche hinaus. Aber als Dornenstern ihr in die Augen sah und sie fixierte, antwortete sie monoton: "Ja, ich will. Bis an mein Lebensende." "Gut, gut." schnurrte Dornenstern. Sie konnte sein Schnurren einfach nicht mehr hören! "Dann schläfst du mit mir im Anführerbau. Ist das klar?" "Ja, es ist mir eine Freude." miaute Efeumond innerlich seufzend.

    3
    Efeumonds Zukunft


    "Schlaf gut, Efeublut." "Ich heiße..." Efeumond schluckte. Sie war mit Dornenstern im Anführerbau. Es war kurz vor Mondhoch. Und als wäre es nicht schlimm genug, musste sie noch mit Dornenstern zusammen in einem Nest schlafen. Am Ende der Versammlung hatte er sie noch in Efeublut umbenannt. Blut, wegen ihrer angeblichen Morde. "Was hast du gesagt?" Dornensterns dunkelgrüne Augen leuchteten schelmisch auf. "Nichts, nichts." meinte Efeumond und rollte sich zusammen. Sie versuchte, mindestens eine Pfotenlänge Abstand von ihm im Nest zu haben, aber er rutschte immer nach. Schließlich gab sie es auf und versuchte zu schlafen.



    Eines Nachts wachte sie von Bauchschmerzen auf. Sie wartete, bis es verschwand, doch das tat es nicht. Schon vor einigen Nächten hatte es angefangen. Regelmäßige Bauchschmerzen, meistens in der Nacht. Sie wusste, was es war. Doch sie traute sich nicht, es Dornenstern zu sagen. Ihr Bauch war immer dicker geworden. Dornenstern sagte dem Clan, dass sie sich heimlich in der Nacht mit Beute zustopfte, denn am Morgen war der Frischbeutehaufen nur noch halb so viel wie am Abend davor. Deshalb hatte Dornenstern sie in einer nur etwa zwei Schwanzlängen breiten und hohen Fuchsbau eingesperrt. Aber sollte sie wirklich alleine, hilflos und ohne Kräuter ihre Jungen gebären? Nein... sie konnt das nicht! Aber...wie sollte sie denn zum Heilerbau kommen? Man hatte den Eingang jeden Abend mit Erde und kleinen Steinen zugestopft. Und erst um Sonnenhoch wurde sie wieder freigelegt. Aber bis Sonnenhoch konnte sie es wirklich nicht aushalten. Die Schmerzen waren unerträglich, sie hatte das Gefühl, ihr Bauch würde gleich platzen. In wenigen Momenten könnte sie sterben. Aber ist es nicht das, was sie schon fast ihr gesamtes Leben gewollt hatte? Sterben? Ihr Leben hinter sich lassen, Dornenstern, den BlattClan vergessen? Und...Eichenpfote wiedersehen? Ja...das wollte sie auch immer noch. Doch ihre Jungen wollte sie nicht sterben lassen. Sie sollten auch ein Leben haben, sie sollten zu Kriegern heranwachsen. Doch...vielleicht würde Dornenstern dann sie statt Efeumond schikanieren. Wenn sie dabei sterben sollte. Er würde sie als die Kinder einer angeblichen Mörderin aufziehen, vielleicht würden sie dann auch verachtet werden. Wie sie. Sie würden auch vielleicht vom gesamten Clan dafür bezahlen, obwohl sie nichts getan hatten. Außer geboren zu werden. Und zu leben. Das Leben ist ein ungerechtes Spiel... Efeumond seufzte. Die Jungen würden bald kommen. Das spürte sie. Jungen konnten wunderbar sein. Aber nicht, wenn sie von ihr geboren werden. Das Spiel, dass sie und Dornenstern schon seit ihrer Schülerzeit spielten, war nun nicht mehr. Dornenstern hatte geschummelt, er hatte getrickst, um zu gewinnen. Und Efeumond hatte ihm alles durchgehen lassen, sie selbst hatte so gespielt, dass sie ihn gewinnen lassen hatte. Doch nun... nun sollte sich daran etwas ändern. Sie zitterte. Es sollte ihr erster Wiederspruch gegen irgendetwas sein. Ihr erster Aufstand, das erste mal, an dem sie sich wehrte. Und sie wand sich unter Schmerzen, als es kam. Das erste Junge. Sie versuchte, nicht zu schreien, als sie presste und ein kleines Fellbündel mit einer Blutlache auf den Boden fiel. Sie biss in eine Wurzel, die aus der Wand ragte, um einen Schrei zu unterdrücken. Eine erneute Wehe überkam sie. Immer mehr Blut floss, zwei weitere Junge plumsten zum ersten und wimmerten. Efeumond hatte Angst, dass sie es überleben würde, als ein letzter, durchdringender Schmerz ihr fast schwarz vor Augen werden ließ. Ein letztes Junges rollte zu Boden. Efeumond wollte jetzt, auf der Stelle, ihre Augen schließen. In die schwarze Welt gleiten und wieder beim SternenClan aufwachen. Doch das konnte sie nicht. Nicht, weil sie gezwungen wurde, zu leben. Nein, sie hatte noch etwas zu tun. "Lichtjunges." wisperte sie und schlus ihre Zähne in das erste Junges. Das Licht der Hoffnung schimmerte ihr schon von Weitem entgegen. Das Blut vermischte sich mit ihrem und stank entsetzlich. Das roch man bestimmt auch im Lager. Doch das kümmerte Efeumond nicht. Sie konzentrierte sich nur auf ihre Aufgabe. "Schattenjunges." Sie schlug ihre Krallen in das zweite Junges. Der Schatten, der einen kühlte, wenn man erschöpft war. "Feuerjunges." Das Feuer der Liebe, der Freude, das einst in ihr gebrannt hatte und schon seit Ewigkeiten erlischt war. Sie war nun schwach, sie konnte fast nichts mehr erkennen vor Schwäche. Alles war dunkelrot. "Fuchsjunges." hauchte sie, beinahe besinnungslos. Sie rammte dem letzten Junges Zähne und Krallen in den weichen Körper. Die Füchse, die ihre Eltern getötet hatten. Die Füchse, die alles verändert hatten. Und auch diesmal sollte sich etwas verändern. Da lagen sie nun. Efeumond blickte auf die leblosen Jungen herab. Eine einzige Blutpfütze lag um sie. Vier silbrige, kleine Gestalten hüpften vor ihren Augen und maunzten fröhlich. Dann schloss sie ihre Augen. Ja, dort gehörte sie hin. Zu ihren Jungen. Zum SternenClan. Sie tat ihren letzten, erschöpften Atemzug.




    Als sie die Augen öffnete, sah sie unter sich ihren blutverschmierten, leblosen Körper. Eine hellbraun-dunkel gestreifte Kätzin. Mittelgroß, zusammengekrümmt. Doch sie hatte einen zufriedenen Gesichtausdruck, den sie seit langer Zeit nicht mehr gehabt hatte. Efeumond schnurrte leise, um zu probieren, ob sie es noch konnte. Sofort sprangen vier kleine Katzenjunge zu ihr und maunzten laut. "Lichtjunges, Schattenjunges, Feuerjunges und Fuchsjunges." flüsterte Efeumond glücklich. In dem Moment strahlte ein blasses Licht in den Fuchsbau. Dornenstern blickte ihnen sprachlos aus dem geöffneten Eingang entgegen. "Es tut mir Leid." miaute Efeumond. "Aber es ist nur alles deine Schuld." Damit sprang sie an ihm vorbei aus dem Fuchsbau. Dornenstern versuchte, Feuerjunges festzuhalten, doch sie flutschte einfach zwischen seinen Pfoten hindurch. "Nein!" jaulte Dornenstern, wütend, dass es passiert war. Es war genau das passiert, was er nicht wollte. "Du gehörst mir! Du darfst nicht tot sein!" "Ich bin es aber." fauchte Efeumond. "Und meine Jungen auch." Sie spürte frische, neue Kraft in ihren Gliedern. Es tat gut, sich zu wehren. Es tat so unendlich gut. "Mach den BlattClan so, wie er vorher war." fuhr sie verärgert fort. "Zuverlässig, loyal und nicht voller Hass." Dornenstern knurrte, doch er verstummte, als sie ihn ebenfalls anknurrte. "Denk daran." Mit diesen letzten zwei Worten winkte sie ihre Jungen zu sich. Und zusammen sprangen sie in den sternenübersähten, funkelnden Nachthimmel.

Kommentare (3)

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Echoblüte (76295)
vor 157 Tagen
Tolle Geschichte! Total spannend
LG Echoblüte 🌺
Kupferhaar (53080)
vor 188 Tagen
Tolle Geschichte! Ist auch eine gute Schreibweise.
Federblüte (99122)
vor 188 Tagen
Sehr schöne Kapitel 💜💜💜