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Die 10 teuersten Naturkatastrophen in Deutschland

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6 Listenitems - Erstellt von: Paul - Entwickelt am: - 1.245 mal aufgerufen

Die meisten Deutschen fühlen sich recht sicher vor Naturkatastrophen, wie eine Umfrage der Swiss Life Select ergab. Natürlich, während anderswo ein Tsunami wütet oder ein Vulkan ausbricht, weht in Deutschland eher ein Stürmchen. Ist das so? Wer einmal betroffen war, kennt die Wahrheit. Nicht nur, dass die entstehenden Schäden bei Katastrophen immer teurer werden, sie treten durch den Klimawandel auch häufiger auf.

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    Welches sind die größten Gefahren für die Menschheit?

    Erdbeben

    Im sogenannten "Atlas of the Human Planet" wird untersucht, wie viele Menschen auf der Welt durch Naturkatastrophen gefährdet sind, und welche Gefahren konkret eintreten können. Die größte Gefahr sind demnach Erdbeben, von denen 2,7 Milliarden Menschen weltweit bedroht sind. Das ist ein Drittel der Weltbevölkerung.
    Man mag annehmen, Erdbeben seien für Deutschland keine besonders große Gefahr, doch auch diese Naturkatastrophe bedroht unser Land. In Deutschland gibt es relativ viele Erdbeben, die jedoch meist weniger stark ausfallen als in anderen Regionen der Welt.
    Erdbeben entstehen durch Spannungen in den tektonischen Platten, auf denen die Menschen auf der Erde leben. Doch das ist nicht der einzige Grund: Auch der intensive Bergbau kann Erdbeben verursachen. Die durch den Abbau entstandenen Hohlräume unter der Erde werden einfach sich selbst überlassen, wenn die Nutzung nicht mehr wirtschaftlich ist. Dadurch rutscht nach und nach Erde hinein, was jedoch auch auf einen Schlag passieren kann. Dann wird die Erde erschüttert und es kann zu schweren Schäden kommen.

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    ((blod))Stürme((ebold)) In den letzten Jahren wurde auch Deutschland vermehrt von starken Stürmen heimgesucht. Dabei ist es nicht einmal so, dass es
    ((blod))Stürme

    In den letzten Jahren wurde auch Deutschland vermehrt von starken Stürmen heimgesucht. Dabei ist es nicht einmal so, dass es häufiger stürmt – aber wesentlich heftiger. So zählen Stürme zu den Katastrophen, die den meisten Schaden verursachen.

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    Überschwemmungen

    Eine Milliarde Menschen auf der Welt kämpfen mit der Gefahr starker Überschwemmungen. Diese stellen auch für Europa eine große Bedrohung dar, während andere Katastrophen bei uns seltener auftreten. In Deutschland leben acht Millionen Menschen in einem Gebiet, das von Überschwemmungen bedroht ist, also jeder Zehnte. Nur die Niederländer sind vom Wasser noch mehr gefährdet – hier ist es jeder Zweite, dessen Besitz jederzeit durch eine Überschwemmung vernichtet werden kann. Massive Starkregen und Überschwemmungen gefährden Land und Leute. Es lässt sich zwar nicht zweifelsfrei belegen, dass diese Erscheinungen ursächlich mit dem Klimawandel zusammenhängen, doch der Verdacht liegt nahe.

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    ((bold))Werden die Bedrohungen durch Unwetter schlimmer?((ebold)) Tatsächlich sind immer mehr Menschen von Katastrophen bedroht, auch wenn viele Bür
    Werden die Bedrohungen durch Unwetter schlimmer?

    Tatsächlich sind immer mehr Menschen von Katastrophen bedroht, auch wenn viele Bürger gerade in Deutschland die Gefahr nicht ernst nehmen, wie Swiss Life Select feststellt. Nur wenige Deutsche sind gegen die Schäden schlimmer Unwetter versichert, wohl in dem Glauben, die normale Versicherung würde in einem solchen Fall greifen. Das tut sie jedoch oftmals nicht, sodass die gesamte Existenz einer Familie auf dem Spiel stehen kann.
    Die steigenden Gefahren hängen unter anderem damit zusammen, dass es heute viel mehr Menschen auf der Erde gibt. Die Zahl der Personen, die zum Beispiel in einem Erdbebengebiet wohnen, hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt. Wenn es mehr Menschen gibt, werden natürlich alle einigermaßen bewohnbaren Fleckchen der Welt besiedelt. Man lebt also auch näher am Wasser, was man früher wegen der Gefahr durch Sturmfluten und Überschwemmungen vermieden hätte.

    Insgesamt wird die Lage also eher schlimmer als besser. Schützen kann man sich nur durch die kluge Wahl des Wohnortes und Sicherheitsmaßnahmen wie eine stabile Bauweise. Man ist jedoch davor nie gefeit, eine Naturkatastrophe zu erleben und zu erleiden, sodass eine entsprechende Versicherung zur Absicherung der Schäden sehr sinnvoll sein kann, wie Swiss Life Select empfiehlt.

    Dass die Kosten durch solche schlimmen Ereignisse immer höher steigen, hängt einerseits mit der Heftigkeit zusammen, in der sie auftreten, und andererseits damit, dass Menschen heute immer mehr Werte besitzen, die sie im Fall einer Katastrophe natürlich auch verlieren können. Einen kleinen Überblick über die möglichen Folgen gibt unsere Liste der teuersten Naturkatastrophen in Deutschland.

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    Die 10 teuersten Naturkatastrophen in Deutschland

    10. Der Sturm Xynthia tobte am 28. Februar 2010 über dem Süden Deutschlands. Er forderte sieben Todesopfer und verursachte Kosten in Höhe von 750 Millionen Euro.

    9. Auch das zweitteuerste Ereignis war ein Sturm, Daria. Er wütete am 25. und 26. Januar 1990 und kostete eine Milliarde Euro. Die schlimmsten Verluste waren jedoch die acht Todesopfer, die der Sturm mit sich brachte.

    Stürme reißen alles mit sich, was nicht niet- und nagelfest ist, vom morschen Baum bis hin zu wackeligen Dachziegeln.

    8. Orkan Vivian hatte Ende Februar Norddeutschland zwei Tage lang im Griff. 15 Menschen fielen dem Sturm in Deutschland zum Opfer, der zusätzlich Schäden in Höhe von einer Milliarde Euro verursachte. Insgesamt starben in Europa 64 Menschen durch Vivian. In den Schweizer Alpen wurden Spitzenböen von bis zu 268 km/h gemessen.

    7. 1990 war das Jahr der schlimmen Orkane. Wiebke tobte vom 28. Februar bis 1. März und verursachte Schäden in Höhe von 1,04 Milliarden Euro. 24 Menschen fielen dem Wintersturm zum Opfer.

    6. Auch der Sommer kann schwere Stürme mit sich bringen, wie Hilal bewies. Das hartnäckige Sommerunwetter verängstigte Menschen vom 28. Mai bis 2. Juni 2008. Die massiven Hagelstürme ließen Schäden in Höhe von 1,1 Milliarden Euro zurück.

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    5. Der Hagelsturm von München 1984 war das bis dato teuerste Naturereignis. Es kostete ungefähr 1,5 Milliarden Euro.

    4. Schlimme Wetterereignisse wie Stürme haben nicht mehr nur Frauennamen. Lothar tobte am 26. Dezember 1999. Der Wintersturm hinterließ Schäden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und tötete 15 Menschen.

    3. Jeanett zog vom 26. bis 28. Oktober 2002 eine Schneise der Verwüstung durch dir betroffenen Gebiete und tötete elf Menschen. Der materielle Schaden summierte sich auf 1,7 Milliarden Euro.

    2. Kyrill war ebenfalls ein Wintersturm, der am 18. und 19. Januar 2007 ganz Deutschland traf. 13 Menschen starben, 4,2 Milliarden Euro mussten aufgebracht werden, um alle Schäden zu regulieren.

    1. An die Jahrhundertflut vom 11. bis 20. August 2002 kann sich wohl jeder noch erinnern, der zu dieser Zeit schon aus den Windeln raus war. Riesige Teile Deutschlands waren überschwemmt, 21 Menschen kamen ums Leben. Insgesamt betrugen die Schäden 11,6 Milliarden Euro. Damit ist dieses Ereignis trauriger Spitzenreiter der teuersten Naturkatastrophen Deutschlands.

    Bilder:

    https://pixabay.com/de/tornado-sturm-ast-gewitter-1193184/
    https://pixabay.com/de/hochwasser-straße-gesperrt-schaden-141529/

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2018-01-10
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