Springe zu den Kommentaren

Narutos Welt mal anders: Das Vermächtnis des Thronräubers (Teil 5) Die Vergessenen

star goldstar goldstar goldstar goldstar grey FemaleMale
6 Kapitel - 7.090 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2018-01-11 - Entwickelt am: - 476 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht weiter mit dem blutigen Abenteuer.

Was bisher geschah: Saruna erholte sich von ihren Wunden und wurde zur neuen Großkaiserin gekrönt. Nachdem Sokuron und Saryna zu Grabe getragen wurden, zog Saruna mit der kaiserlichen Armee nach Surani, der Heimatstadt der Silberröcke. Sie ließ jeden Silberrock töten und brannte die Stadt bis auf die Grundmauer nieder. Die Verräterin Sorine wurde auf grausame Weise gelyncht.
Während die Kaiserlichen diesen Schlag feierten, erhielt Saruna von ihren zahlreichen Feinden einen neuen Namen: „Saruna, die Schreckliche“.

Doch das bleibt nicht ohne Folgen. Aufruhr macht sich im Großkaiserreich breit. Viele Menschen protestieren gegen die Reichsregierung wegen dem Massaker, Kleinstaaten schmieden schon Pläne gegen die neue Großkaiserin. Und in mitten diesem Chaos sucht Saruna nach ihren Feinden, um sie zu vernichten.
Dabei wird sie jemanden um Hilfe bitten, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine zweite Chance.

1
Das Chaos

Im Fernsehen liefen immer dieselben Bilder.
Die Nachricht über das Massaker in Surani, das Abschlachten aller Silberröcke ging durch das gewaltige Reich wie ein Lauffeuer. Jeder Sender berichtete davon, dass die neue Großkaiserin ihren Vater dadurch gerächt hatte, indem sie mit der kaiserlichen Armee zur Heimatstadt der Silberröcke, den Verrätern, gezogen war, um die Stadt niederzubrennen und alle zu töten, die sich darin befanden.
Nicht nur die Menschen im Großkaiserreich verfolgten das schreckliche Ereignis. Auch die Menschen in Konoha und die anderen verbündeten Staaten fragten sich, was für eine unbändige Herrscherin auf dem Thron saß.
„Im ganzen Land kommt es zu heftigen Protesten“, berichtete der Reporter auf dem flimmernden Bildschirm. „Wie Sie sehen können, hat die Reichspolizei hinter mir Stellung genommen, um den Reichspalast vor den Demonstranten zu schützen. Unter den Aufrührern auch hochrangige Mitglieder aus Ninjadörfer.“
Die Polizisten waren schwer gepanzert und verschanzten sich hinter breiten Schildern, beworfen von Steinen und beschimpft von panischen Aufständischen. Im nächsten Moment flogen auch schon die Molotowcocktails und Schüsse fielen.
Es eskalierte zu einem blutigen Chaos.

„Wenn das so weitergeht, werden die Aufständischen das Parlament und den Kongress übernehmen“, meinte der Polizeiführer. „Wir brauchen mehr Leute.“
„Das sollte nicht das Problem sein“, erwiderte plötzlich eine ruhige Stimme. Die Polizisten drehten sich um. Sie sahen ein Mädchen, vielleicht dreizehn Jahre alt, mit schulterlangen schwarzen Haaren, glatten Zügen und verschiedenfarbigen Augen. Das rechte Auge war rot wie Blut, das linke so blau wie die Meere. Das Mädchen trug einen schwarzen Brustpanzer, dunkelblaue Kleidung, langer dunkelblauer Mantel, Schienen an den Oberarmen und Unterbeinen. Bewaffnet war sie mit einem Revolver und einem Schwert. Auf ihrem Handrücken ließ sie eine Silbermünze tanzen.
Jeder wusste, wer dieses Mädchen war.
Serene Efuan, Tochter von Sokuron Efuan und jüngere Schwester der Großkaiserin Saruna.
Serene war nicht alleine gekommen.
Bei ihr war eine Truppe aus vollgepanzerten Männer und Frauen. Sie trugen vulkanschwarze Rüstungen mit violetten Waffenröcke und Umhänge. Ihre Köpfe wurden von Helmen verborgen, nicht mal die Augen waren in dem schlitzartigen Visier zu erkennen. Manchmal fragte man sich, ob da wirklich Menschen darunter waren oder ob es eine andere Form von Energieritter waren, die damals Sokurons Rebellion unterstützt hatten.
„Wir übernehmen das“, fügte Serene kühl hinzu. „Sorgen Sie nur dafür, dass die Aufrührer möglichst nahe zu Ihnen kommen.“

„Kommt, Leute, reißen wir dieser gestörten Göre in Fetzen“, wiegelte der Rädelsführer vehement auf. „Die soll mal sehen, was passiert, wenn man…“
Die Aufständischen blieben stehen.
Vor dem Parlament hatte sich eine Polizeitruppe aufgestellt, die mit ihren breiten Schilden eine unüberwindbare Mauer bildeten. Doch davon wollten sich die Rebellen nicht einschüchtern lassen. Sie marschierten weiter durch die enge Straße auf die Polizisten zu.
Plötzlich jedoch hörten die Aufrührer hinter sich ein Aufmarsch.
Die Rebellen drehten sich um.
Hinter ihnen hatten gepanzerte Soldaten eine geschlossene Reihe gebildet und somit die Rebellen von beiden Seiten in die Straße eingesperrt.
„Gibt lieber auf“, forderte Serene tonlos auf, während sie damit eine Münze in ihrer Hand aufspringen ließ. „Löst diese Versammlung auf oder es wird in einem Blutbad enden.“
„Ach, und wer bist du, Kleines?“, protzte der Anführer höhnisch. „Solltest du nicht lieber Zuhause sein und mit Puppen spielen?“
„Hey, das ist Serene Efuan“, flüsterte einer seiner Kameraden. „Du solltest sie lieber nicht verärgern.“
„Serene? Die Kleine da vorne?“ Unbeeindruckt ging der Anführer auf die vermeidliche Prinzessin. „Du glaubst, du kannst mich aufhalten, ja? Wir sind fünfzig Leute…“
„Dreißig“, unterbrach Serene träge. „Ihr seid nur dreißig Leute.“
Der Anführer wirkte irritiert.
„Hast du einen Knacks oder sowas? Kannst du nicht zählen…?“
„Ihr seid nur dreißig, weil gleich nur so viele von euch stehen bleiben“, korrigierte Serene ruhig. „Zuerst schalte ich dich aus. Und wenn ich das tue, mischen sich noch ein oder zwei Dutzend wagemutige Penner ein, die unbedingt den Helden spielen müssen. Es kommt zu einem Gemetzel, in der ihr alle sterben werdet. Also werde ich diesen Prozess einfach abkürzen, indem ich dich und zwanzig von euren feurigsten Kämpfer plattmache. Danach können die übrigen dreißig Hirnis selbst entscheiden, ob sie sterben wollen oder lieber in die Zelle wollen.“
Die Rebellen tauschten sich verängstigte Blicke aus, während der Rädelsführer in ein heiteres Lachen ausbrach. „Du… du willst uns plattmachen? Das will ich sehen…“
„Wie du willst.“
Serene schnippte einmal.
Die Silbermünze schoss wie eine Kugel durch die Luft!
Wie durch Butter durchschlug das ungewöhnliche Zahlungsmittel den Brustkorb des Rädelsführers. Wie ein Kugelblitz schoss die Münze durch die Menge, um Brustkorbe und Hälse von neun Frauen und elf Männern zu durchschlagen. Es dauerte nicht mal eine Sekunde, da war die Münze wieder in Serenes Hand. Erst jetzt sackten die Getöteten gleichzeitig zusammen wie Marionetten, die ihre Fäden verloren hatten.
Die Münze landete wieder in Serenes Hand, ohne auch nur einen Tropfen Blut an sich zu haben.
Schockiert schauten sich die überlebenden Rebellen an.
Als Serene ihre Münze wieder erhob, warfen die Rebellen ihre Waffen weg, gingen auf die Knie und legten ihre Hände hinter ihren Köpfen.
„Kluge Entscheidung“, erwiderte Serene tonlos und steckte die Münze wieder weg. „Festnehmen.“
Die schwarzen Ritter gingen an Serene vorbei, um sich die Rebellen zu schnappen. Jeder von ihren wurde mit Handschellen gefesselt und abgeführt.
„Glaub mir, das ist noch nicht vorbei!“, drohte einer der Rebellen. „Unsere Brüdern und Schwestern werden weiter gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen.“
„Werden wir sehen“, quittierte Serene mit der kühlen Antwort. „Werden wir sehen.“

Kommentare (157)

autorenew

Wolf ( von: lucario137)
vor 2 Tagen
Deine Seite ist echt hilfreich. Wollte schon immer mal ein FF schreiben und hab jetzt auch nen Plan. Da werde ich jetzt zumindest nicht jeden angefangnen Text wieder löschen ;D.
Rabenflug ( von: Rabenflug)
vor 2 Tagen
An den Ersteller:
Ich finde deine Seite sehr, sehr hilfreich. Und kann nun meine eigene Idee bald verwirklichen. Ich schreibe schon länger Geschichten, jedoch sind es nur Kurzgeschichten geworden. Deine Tipps haben mir nicht nur mit FF's sondern auch mit eigenen Bücher Ideen weiter geholfen. Ich hoffe, dass ich dank deiner Tipps nun weiter als Seite 20 komme xDD bis jetzt hab ich immer nur 20 Seiten geschrieben...dann war ein Ende. Jetzt habe ich auch ganz anders angefangen und alles überarbeitet. Ich wollte mich nur kurz bei dir bedanken. Echt gute Tipps!
Kyou (91271)
vor 72 Tagen
Stimmt hier >>____
Kyou (91271)
vor 72 Tagen
Btw
Ich hab auf wp einfach mal 41follower für nichts o-o Das is beunruhigend. Die folgen mir einfach .-. SEHR BEUNRUHIGEND
Kyou (91271)
vor 72 Tagen
Also wirklich,... *ernstes Gesicht ziehen*
Das geht so
Muhahahahhahahahahahhahhahahahhahahahaha hahahahahahhahahahahahahahahahahhahahahs hahahahahha
*sich räuspern*
Meinen auch nicht...
kann mir jmd nh Cola bringen? Sonst schlachte ich diese paar Menschen da in meinem Dachboden...
Ihr habt paar Sekunden Zeit c:
Cozuria (66375)
vor 72 Tagen
Niemals! Wenn einer mega-ober-durchgeknallt ist, dann bin ich das! Muhahahhaha hust, hust, ach, immer dieses verfluchte böse Lachen. Das tut meinen Hals nicht gut. Moment, eben mal einen Ricula einwerfen (#Schleichwerbung, höhö). So, wo waren wir? Ach ja, das Lachen. Muhahahahahhaha
Kyou (91271)
vor 73 Tagen
Wenn die Geschwister durchgeknallt sind wenn sie über Sika sprechen. WAS BIN ICH?! OBER DURCHGEKNALLT? XD
AureliaImmerweiss ( von: AureliaImmerweiss )
vor 97 Tagen
Jep. Mich auch
Cozuria (12335)
vor 102 Tagen
Freut mich zu hören, dass es doch geklappt hat^^
AureliaImmerweiss ( von: AureliaImmerweiss )
vor 103 Tagen
Hallöchen
Danke.
Aber
Ein WUNDER
Ich sags euch
Ein WUNDER
meine Geschichte ist erschienen!
Aber trotzdem vielel vielen Dank
Für deine Unterstützung.
Vielen Dank
Süße Grüße
Ps
Nochmals Danke
Cozuria (94185)
vor 105 Tagen
Hallo Onewisker,
danke für deine Anregungen, doch jetzt zu deinen Beispielen.

1. Das Beispiel mit Anakin Skywalker ist kein "Miteinander" von Pro- oder Antagonist, sondern eine "Umwandlung". Es gibt kein Gesetz, wonach ein Protagonist bis in alle Ewigkeiten einer sein muss. Es gibt auch Geschichten, wo die Figuren die Seiten wechseln und somit ihre Rolle.
Anakin war bis Teil 2 der Held der Saga, doch dann hat er in Teil 3 die Seiten gewechselt und wurde somit zum Antagonisten, der sich Obi Wan Kenobi in den Weg stellt. In den Teilen 4-6 ist er dann Darth Vader und damit auch der Haupt-Antagonist von Luke Skywalker und den Rebellen.
Eine Figur kann damit nicht gleichzeitig Pro- und Antagonist sein, aber er kann die Seite bzw. die Rolle aufgrund von Charakterentwicklung wechseln.

2. Ich verstehe jetzt nicht ganz, worauf du hinaus willst. Die Ich-Form kann ja nur in den Passagen mit "Ich..."-Sätzen erzählen, die der Erzähler selbst erlebt hat. Die Bereiche, wo der Erzähler nicht selber dabei war, springt er verständlicherweise auf die 3. Form über. Es ist also nicht ausschließlich nur Ich-Form.
Bei der Erzählerform wiederum kann deshalb von allen Seiten in 3. Person gesprochen werden, weil dieser im Prinzip kein Mensch ist, sondern so eine Art "Erzähler am Lagerfeuer" ist, der eine Geschichte erzählt, oder eben ein "allwissender Erzähler", wie es im Ratgeber formuliert ist.

LG Cozuria (alias C)
Onewhisker (05684)
vor 106 Tagen
An den Ersteller:
Ich finde, der Artikel ist sehr gut geworden. Man hätte an manchen Stellen die Beispiele etwas kürzen können, aber er ist gut ausgeführt und anschaulich dargelegt.
Ich glaube aber, noch zwei Verbesserungsvorschläge hinzufügen zu können:
1. Pro- und Antagonist müssen nicht immer gegeneinander sein, sie können auch miteinander agieren. Beispielsweise wird Anakin Skywalker am Ende von Teil drei böse und kämpft für Darth Sidious.
2. Du hast den Er-Erzähler mit dem olympischen verschmelzen lassen.
Sie erzählen zwar beide in der 3. Person, unterscheiden sich jedoch, da der olympische alles weiß und der Er-Erzähler nur aus einer Sicht berichtet.
Cozuria (24427)
vor 106 Tagen
Naja, mit einem Handy dürfte das auch schwierig sein.
Ansonsten könnte ich versuchen, deine Storys zu verlinken. Ich muss nur wissen, zu welchen Genre es gehört, also ob es z. B. eine Naruto-FF oder One-Piece-FF oder was auch immer ist^^
AureliaImmerweiss (06052)
vor 106 Tagen
Hallöle
Ich schon wieder
; )
Ja nee
Ich habe eine mehr oder weniger wichtige Frage
Reicht es seine Email
Anzugeben
Oder muss man hier angemeldet sein.
Wäre wichtig
Danke!!!!!!!
Süße Grüße
AureliaImmerweiss (35008)
vor 107 Tagen
Hallöchen
;)
Ich KANN das nicht
Verlinken
,weil man in den Kommentaren
NICHT
draufklicken kann.
Ich jedenfalls nicht...
Süße Grüße
Ps.
Ich weiß nicht ob es an meinem Gerät liegt..
;)
Cozuria (34003)
vor 107 Tagen
@Aurelialmmerweiss
Ich gehöre halt zum alten Eisen, weil ich ein PC bevorzuge. Mit meinen Wurstfingern könnte ich eh keine Storys auf dem Handy schreiben :P
Wie gesagt, leider habe ich deine Storys unter "nicht angenommen Tests" gefunden, deshalb werden sie auch nicht gefunden oder tauchen auf der jeweiligen Seite auf. Kurze Geschichten machen auch viel Arbeit und dann ist das echt ärgerlich, wenn sowas passiert. Entweder könntest du das nochmal versuchen oder die Storys verlinken, so wie ich es hier in den Kommentar gemacht habe.

@Cob
Danke^^
Cob (06052)
vor 107 Tagen
Hi leute.....Der RATGEBER HILFT ECHT
AureliaImmerweiss (06052)
vor 107 Tagen
Hallöle
Ach ja die...
Ich habe in meinem Handy
Ein Rechtschreibprüfungdingsda drin.
Die Geschichte ist zwar nicht lang..
Aber jeder Test
/Geschichte
Macht Mühe.
Die Story kommt zwar nicht an
Deine
Ran
Aber..
Nichts desto trotz finde ich sie nicht
Sooo
Schlecht
...
Ich will mich jetzt nicht selbst loben oder so
Aber für meine sonsrigen Geschichten
Ist sie ganz oke
Geworden...
Süße Grüße
Ps..
Keine Ahnung warum
Mach ich immer..
; )
Cozuria (34003)
vor 108 Tagen
Hallo Aurelialmmerweiss,
meinst du diese Geschichte hier?

http://www.testedich.de/quiz54/quiz/1525025564/Der-Engel-ohne-Fluegel

Das scheint leider unter "nicht aufgenommenen Tests" gelandet zu sein. Warum das passiert ist, weiß ich leider auch nicht. Das passiert manchmal, weshalb auch immer :(

Und nein, ich schreibe jetzt nicht nur auf Wattpad. Auf Wattpad schreibe ich keine FFs, sondern eigene Geschichten, vor allem Fantasy, Thriller usw. Hier auf testedich.de schreibe ich weiterhin die Hauptstory der Naruto-FF, als über Saruna, Sika usw. und wenn möglich, auch meine AoT-FF.
Wie es weitergeht, wenn die Story beendet ist, habe ich noch nicht entschieden.
AureliaImmerweiss (06052)
vor 108 Tagen
Süße Grüße
Ps.Schreibst du jetzt nur noch auf Wattpad