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Elfwyn-die Roheryn Teil 18

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1 Kapitel - 1.757 Wörter - Erstellt von: Misaki Ayana - Aktualisiert am: 2017-12-31 - Entwickelt am: - 357 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Schlacht auf den Pelennor Feldern steht bevor... Elfwyn und ihre Freunde sind bereit

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    Als der Morgen graute, ritten wir los. Das gesamte Éohere Rohans setzte sich in Bewegung, um Gondor beizustehen. Ich wusste, dass Éowyn und Merry si
    Als der Morgen graute, ritten wir los. Das gesamte Éohere Rohans setzte sich in Bewegung, um Gondor beizustehen. Ich wusste, dass Éowyn und Merry sich auch irgendwo unter ihnen befanden, aber ich hielt nicht extra nach ihnen Ausschau, schließlich wollte ich ihren Plan auch nicht zunichtemachen, in dem ich mich auffällig verhielt. Ich ritt neben Theodred, der endlich wieder mitreiten durfte. Natürlich machte ich mir dennoch Sorgen, aber wenn es darum ging, durfte keiner von meinen Freunden in den Krieg ziehen. Ich hatte ihm und Éomer von Aragorns Aufbruch zum Pfad der Toten erzählt, seine Abwesenheit und die seiner außergewöhnlichen Gefährten war ja nicht zu leugnen.
    Éomer und Theodred hatten ihre Bedenken über Aragorns Plan geäußert, aber nun war es eh schon längst zu spät, ihn davon abzuhalten.
    „Vielleicht gelingt es ihm ja“, wandte ich ein. „Das wäre ein sehr großer Vorteil. Die Toten sind eine längst vergessene Armee, die er versucht dazu zu bringen, ein letztes Mal für die Linie Isildurs zu kämpfen.“
    „Und wenn er es nicht schafft, sehen wir ihn nie wieder“, erwiderte Éomer.
    „Sie werden ihm folgen“, beharrte ich, hatte aber keine Ahnung, wo ich diesen plötzlichen Anfall Enthusiasmus herhatte. Éomer zuckte mit den Schultern. „Na, wäre ja schön.“

    Beim Sonnenaufgang des zweiten Morgens hatten wir Ánorien durchquert und die Pelennor Felder erstreckten sich vor uns. Die Hörner Rohans wurden geblasen und wir stellten uns auf. Theoden, Theodred, Éomer, Elfhelm und ich ritten vor die Reihen und schauten auf das Heer Mordors. Es waren viele. Wirklich viele.
    Minas Tirith war umzingelt und schon stark beschossen worden.
    „Éomer, führe dein Éored zur linken Flanke!“, rief Theoden ihm zu. „Gamling, folge dem Königsbanner in der Mitte. Grimbold führe deine Schar nach rechts, wenn ihr an der Mauer vorbei seid. Vorwärts! Und fürchtet keine Dunkelheit! Theodred, führe mit mir und Elfhelm die Hauptstreitmacht.“
    Ich ritt an die Seite meines Bruders. Mich hatte der König nicht aufgerufen, aber das durfte ich auch nicht verlangen.
    „Auf! Auf, ihr Reiter Theodens! Speer wird zerschellen, Schild zersplittern, ein Schwerttag, ein Bluttag! Wenn die Sonne steigt!“ Theoden ritt die Lanzen ab. „Reitet. Reitet nun. Reitet zur Vernichtung und zum Ende der Welt! Tod!“, schrie er und wir wiederholten es. „Tod!“
    „Tod!“, rief unser König noch einmal und wir brüllten es wieder.
    „Auf Eorlingas!“
    Die Hörner Rohans wurden erneut geblasen und wir setzten und in Bewegung. Ich hatte mein Schwert gepackt und ritt zwischen meinem Bruder und Theodred. Alles wird gut, dachte ich. Dies ist eine Schlacht des Ruhmes, dies ist eine Schlacht der Ehre. Dies ist die Schlacht, die über Gondor entscheiden wird.

    Die Orks ließen einen Pfeilhagel auf uns niedergehen und ein paar Reiter stürzten von ihren Pferden, manche Tiere wurden ebenfalls getroffen.
    Doch dann trafen wir auf ihre Reihen.
    Die Orks wurden unter uns weggefegt. Ich schlug mit meinem Schwert nach unten, aber mein Pferd tat das meiste, in dem es die Kreaturen einfach überritt. Die Orks versuchten zu fliehen, aber sie kamen nicht weit. Ich schlug jeden von ihnen nieder, der mir in die Quere kam. Dabei sah ich mich hin und wieder nach Theodred und Elfhelm um. Die Beiden blieben immer in meiner Nähe und ich machte mir nicht mehr so viele Sorgen, als ich sah, dass sie sich ebenfalls erfolgreich durchschlugen.
    Irgendwann traf eine Lanze mein Pferd und ich rollte mich ab, als es zu Boden stürzte. Ich musste für einen Moment traurig an Daw denken, aber konzentrierte mich dann wieder auf meine Gegner.
    Für die Rohirim sah es gut aus-bis etwas auf dem Schlachtfeld erschien, das über unser aller Verständnis ging. Riesige graue Bestien mir Rüsseln und dicken Beinen kamen auf uns zu. Es waren mindestens ein Dutzend oder mehr, ich wollte mir ihrer Zahl nicht bewusst sein.
    Wir ritten durch ihre Reihen und dabei wurden viele Rohirim von den Bogenschützen auf diesen Kreaturen niedergeschossen oder diese Tiere holte mit ihren Stoßzähnen aus und fegte uns samt Pferde in einem hohen Bogen durch die Luft. Ich wehrte mit meinem Schild einen Pfeil ab. Ich blieb wo ich war und lief nicht durch die riesigen Beine. Panisch überlegte ich, wie man diese Tiere töten konnte. Da sah ich wie Éomer mit seinem Speer ausholte, warf und einen Führer, der ganz oben auf dem Gerüst auf einem der Bestien saß, traf. Er fiel tot von seinem Sitz und da er gesteuerte hatte, wurde das große Ungetüm zur Seite gerissen und lief in seine Kameraden.
    Auf einmal packte mich jemand von hinten und zog mich auf ein Pferd.
    „Elfhelm!“, rief ich. „Was sind das?“
    „Olifanten, erinnerst du dich an die Geschichten. Das müssen sie sein“, antwortete mein Bruder und brachte uns aus der Reichweite der Haradrim-Bogenschützen.
    Ich rutschte wieder von seinem Pferd, weil ich bäuchlings gelegen hatte und schlug einen Ork nieder, der sich gleich auf mich stürzen wollte.
    „Wo ist Theodred?“, fragte ich und senkte mein Schwert, um meinem Arm eine kurze Pause zu gönnen.
    „Ich weiß nicht“, erwiderte Elfhelm nachdenklich und versuchte vom Pferd aus, sich einen Überblick über das Schlachtfeld zu machen.
    „Und Éowyn!“, sagte ich panisch. „Mit Merry, wo sind die Beiden?“
    „Moment“, unterbrach er mich. „Éowyn ist mitgeritten?“
    „Ja“, entgegnete ich kleinlaut. „Und sie hat den Hobbit mitgenommen.“
    „Ich gehe sie suchen!“, sagte Elfhelm und gab seinem Pferd die Sporen.
    „Elfhelm!“, rief ich ihm hinterher, weil ich dann wieder ganz alleine war, in dem Wissen, dass all meine Freunde gerade in dieser Schlacht waren.
    Da machte ich einen hellen grünlichen Schimmer am Ufer des Anduin aus. Schiffe legten an und eine leuchtende Masse schwebte über das Wasser auf die Orks zu. Aragorn. Er hatte es geschafft. Das war die Armee der Toten. Ich lief in seine Richtung und erkannte ihn, Legolas und Gimli dann auch.
    Die Armee der Toten mähte die verschreckten Orks so nieder, ich war mir nicht sicher, ob sie mit ihren Waffen töteten oder ob es an ihren Geisterkörpern lag. Ehrlich gesagt, wollte ich ihnen auch nicht zu nahekommen, auch wenn Aragorn sie befehligte.
    Ich geriet wieder unter Orks und konzentrierte mich auf das Kämpfen. Als sich die Reihen um mich herum lichteten, erblickten ich einen Rohirim der einer großen Gestalt in einer Eisenrüstung und einer schwingbaren Keule entgegentrat.
    Ich verharrte kurz, um dort zu zuschauen. Feigling, schalt ich mich dann. Hilf ihm doch!
    Da erhaschte ich einen Blick auf das Gesicht des Rohirim.
    „Éowyn!“, schrie ich. „Nein!“
    Sie überhörte mich und duckte sich unter dem ersten Schlag der Eisenkrone hinweg.
    Sein erschlagenes Flugtier lag hinter ihm, der Kopf war abgetrennt.
    Der nächste Schlag der großen Keule traf ihr Schild und es splitterte. Sie stolperte zurück.
    Die Eisenkrone zischte etwas. Als Erwiderung riss Éowyn sich den Helm vom Kopf und ihre blonden Haare fielen über ihre Schultern.
    „Ich bin kein Mann!“, schrie sie und stieß ihr Schwert in die Maske ihres Gegners. Ich stieß einen erschrockenen Laut aus, als die Eisenkrone sich zusammenknüllte und Éowyn ließ erschrocken ihr Schwert fallen. Da fiel mir auf, dass hinter dem Hexenkönig eine kleine Gestalt gekauert hatte, sein Kurzschwert in dem Rücken des Nazgul steckend.
    Ich zögerte nicht länger, als Éowyn zusammensackte und auf ein Pferd zu kroch. Ich erkannte auch, wer darunterlag.
    „Mein König!“, rief ich. Theoden sagte etwas zu Éowyn, aber als ich neben ihr zum Stehen kam, schloss er gerade die Augen. „Oh nein!“, flüsterte ich. „Éowyn, ist mit dir alles in Ordnung.“
    „Ich weiß nicht“, brachte sie hervor und ich sah, dass sie weinte. „Bleib hier“, bat ich. „Ich suche Éomer.“
    Sie nickte und ich stand wieder auf.
    Theodred war auf einmal neben mir und starrte auf Theoden. „Vater, nein!“ Er ließ sein Schwert fallen und sank neben seiner Cousine zu Boden. Etwas unbeholfen sah ich die beiden mitleidig an. Unser König war tot, das war natürlich nicht gut, aber wegen meiner Sorge um Éowyn, die nur langsam verging, konnte ich erstmal nur an ihren Kampf mit der Eisenkrone denken.
    Ich kniete mich neben Merry und drehte ihn auf den Rücken. Er lebte und sah mich erschöpft an.
    „Bleib bei Theodred und Éowyn“, sagte ich zu dem Hobbit. „Dann bist du sicher, hörst du?“
    Er blinzelte und ich legte ihn wieder vorsichtig ab.
    Ich lief über das Schlachtfeld und beobachtete, wie die Geisterarmee die grauen Bestien zu Boden brachten. Die Schlacht sah gut für uns aus, aber wir hatten nicht wenig Verluste erlitten. Ich sah über die Leichen, überall erblickte ich genauso viele Rohirim wie Orks. Und König Theoden war tot. Ich schüttelte den Kopf. Jetzt war Theodred König. Ich war in dem Moment zu bescheiden, um einzugestehen, was das für mich bedeutete. Denn das war auf dem Schlachtfeld auch völlig unwichtig.
    Der Kampf legte sich langsam.
    Das Pferd meines Bruders blieb neben mir stehen und er stieg ab.
    „Der König ist tot“, sagte ich leise. Er legte seine Arme um mich und seufzte. „Aber die Schlacht ist gewonnen. Ich glaube, König Theoden hat gewusst, dass es seine Letzte werden würde.“
    „Ja, bestimmt.“
    „Aber sie war siegreich und das hat er so gewollt.“
    „Éomer?“, fragte ich.
    „Er lebt. Ebenso wie Aragorn, Gimli und Legolas.“
    „Die Geisterarmee ist beeindruckend, nicht wahr?“
    „Sie haben uns gerettet“, meinte Elfhelm. Als wir uns nach den Toten umsahen, waren sie verschwunden.




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1514481313
Elfwyn-die Roheryn Teil 18
Elfwyn-die Roheryn Teil 18
Die Schlacht auf den Pelennor Feldern steht bevor... Elfwyn und ihre Freunde sind bereit
https://www.testedich.de/quiz52/quiz/1514481313/Elfwyn-die-Roheryn-Teil-18
https://www.testedich.de/quiz52/picture/pic_1514481313_1.jpg
2017-12-28
402C
Herr der Ringe

Kommentare (28)

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laura_UNICORN (02461)
vor 79 Tagen
Schreib bitte weiter die Geschichte ist mega spannend und toll
Laura_Laufeyson (97116)
vor 135 Tagen
Bitte schreib weiter die Geschichte ist total toll 😍
Unicorn (86200)
vor 170 Tagen
Bitte bitte schreib weiter deine Geschichte ist der hama ❤️
Misaki Ayana ( von: Misaki Ayana)
vor 173 Tagen
Danke, das letzte Kapitel dauert ein bisschen, mache in letzter Zeit andere Sachen, aber vielen Dank, seitdem ich auf TD schreibe, habe ich mich wirklich verbessert
Sarah Laureen ( von: Sarah Laureen)
vor 175 Tagen
Den Kniff Cliffhanger beherrscht du unheimlich gut. Jammerschade, dass die Geschichte bald endet! Du bist mit jedem Kapitel besser geworden und mir bleibt nichts zum meckern übrig. Spannender Schreibstil - was will man mehr?
Princess of Mordor (ehemals lost_hope) ( von: Princess of Mordor)
vor 190 Tagen
*heul* Schon das vorletzte Kapitel:( Aber es war wieder super geschrieben und auch total spannend:) Freue mich auf das nächste Kapitel, obwohl es dann schon zu Ende ist
Misaki Ayana ( von: Misaki Ayana)
vor 202 Tagen
Vielen Dank :)
ich lade gerade das 19. Kapitel hoch, leider schon das Vorletzte
Sarah Laureen ( von: Sarah Laureen)
vor 203 Tagen
Love it! Mehr brauche ich dazu glaube ich nicht zu sagen;)
Princess of Mordor ( von: Princess of Mordor)
vor 203 Tagen
Ich finde das Kapitel wieder total gut geschrieben:)
Sarah Laureen (76069)
vor 253 Tagen
Und du hast dir Sorgen gemacht, das mir der neue Teil nicht gefällt... Im Ernst, du wirst immer besser.
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 253 Tagen
Argh,warum warum warum hört das Kapitel genau an dieser Stelle auf??? Ich will weiterlesen *heul*!!!;)
Wie Sarah schon gesagt hat,jedes neue Kapitel wird noch besser als das letzte:)
Elfwyns Gefühle werden jetzt noch besser beschrieben und ich liebe diese Geschichte einfach!!:)
Auch ich habe keine Kritik,außer dass ich wissen will,wie es weitergeht!!
Sarah Laureen ( von: Sarah Lauree)
vor 276 Tagen
Du wirst wirklich mit jedem weiteren Teil immer besser! Ich habe keinerlei Kritik mehr anzumerken und bin begeistert. Mach dir keinen Stress was das Schreiben angeht. Manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen und dann gehen manche Sachen einfach unter.
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 281 Tagen
Es ist wirklich toll geschrieben,ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen!!!!Das Kapitel ist extrem spannend und man fiebert die ganze Zeit mit!!!
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 281 Tagen
Bis zum nächsten Kapitel dauert es jetzt leider etwas, weil ich gerade sehr wenig Zeit habe so viel zu Schreiben. Aber vielen Dank!
Elenath ( von: Elenath)
vor 282 Tagen
Spannend und super geschrieben, mach weiter so!! Bin gespannt wie es weitergeht!

Ganz liebe Grüße, Elenath :)
Nolawen Moredhel ( von: Nolawen Moredhel)
vor 284 Tagen
Vielen Dank, Lost_hope :D freut mich sehr zu hören
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 284 Tagen
omg es ist gerade so spannend ich will unbedingt wissen,wie es weitergeht!!!!Du kannst wirklich sehr gut schreiben!!!!!
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 285 Tagen
Das neue Kapitel ist sehr schön und ich bin schon gespannt auf die Schlacht!Bitte schreib weiter!!!
LG lost_hope
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 289 Tagen
eine sehr spannende und auch sehr gut geschriebene Geschichte.schon die Idee ist toll und du schreibst sehr spannend.ich fände es schön wenn du weiterschreibst.
LG lost_hope
Elenath ( von: Elenath)
vor 290 Tagen
Toll, ich finde deine Geschichte so schön. Deine Ideen sind echt toll und die Spannung ist für mich die ganze Zeit da. Ich freue mich, wenn ein neuer Teil rauskommt,

Liebe Grüße, Elenath ;)