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Have no fear - Wenn dich alles hasst

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5 Kapitel - 5.183 Wörter - Erstellt von: XMarie Potter - Aktualisiert am: 2017-12-30 - Entwickelt am: - 3.714 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 11 Personen gefällt es

Ich wusste von Anfang an, dass ich anders war. Deshalb wollte niemand etwas mit mir zu tun haben: weil sie Angst vor mir hatten.

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    Es war dunkel. Und still. Zwei Eigenschaften, die man am meisten in einem Raum hasste. Plötzlich leuchteten vier grüne Ziffern auf und ein unerträg
    Es war dunkel. Und still. Zwei Eigenschaften, die man am meisten in einem Raum hasste. Plötzlich leuchteten vier grüne Ziffern auf und ein unerträgliches Piepen erfüllte den Raum. Man vernahm ein Rempeln und das Umfallen mancher Gegenstände, als eine Nachttischlampe aufleuchtete und das Zimmer in unmittelbarer Nähe in ein gelbliches Licht tauchte. Ein genervtes Stöhnen ertönte und eine schlanke Hand mit sorgfältig schwarz lackierten Fingernägeln tastete nach dem lärmenden Gerät und warf dabei den ein oder anderen Gegenstand um. Die Hand ballte sich zu einer Faust und suchte nach dem Knopf, der dieser Hölle ein Ende bereiten würde. Schließlich verstummte der Wecker und die Hand wurde zurückgezogen.

    Es war meine Hand. Ich war wirklich ein Morgenmuffel, das konnte ich nicht verneinen. Alles in mir wollte noch ein paar Minuten in meinem Bett verbringen, doch mein Verstand gab mir zu verstehen, dass ich Schule nicht schwänzen konnte. Das würde meine Noten auch nicht bessern. Ich war ein Durchschnittsschüler: das heißt, ich schaffte meine Examen immer noch gerade so. Aber ich hatte wirklich andere Sorgen, als mich auf die Schule zu konzentrieren. Schule war für mich in letzte Zeit Nebensache geworden. Ich war nicht sehr beliebt, hatte eigentlich keine Freunde und wurde in Ruhe gelassen. Zumindest während dem Unterricht. Um es anders zu definieren: Es hab einige Leute in meiner Schule, dazu zählt jedoch fast jeder Schüler, denen es Spaß machte, meinen Schulranzen auf dem Flur auszuleeren und mir ab und zu blaue Flecken zu verpassen. So quälte ich mich durch jeden einzelnen verdammten Tag. Und heute sollte es nicht anders werden. Ich fiel zwischen den ganzen Schülern auf mit meinem einzigartigen Style. Andere Leuten würden mich als emotionaler Mensch bezeichnen, doch mir gefiel es. Ich hatte fetzige pechschwarze Haare, die mir wirr ins Gesicht fielen und buschig von meinem Kopf anstanden, dazu blaugraue Augen, die sich schwer beschreiben lassen, denn ich vermied einen Blick in den Spiegel. Meine Lippen waren eher durchschnittlich, nur etwas dunkler als normal. Ich war kreidebleich und dies betonte ich, indem ich mir meine Augen schwarz umrandete und mit Lidschatten meine Augenlider ausfüllte. Ich war ziemlich mager, hatte aber einigermaßen schlanke Beine. Meine Zunge war durch einen Piercing geziert, den mein Vater schon zwei Jahre nicht bemerkt hatte. Aber was sollte ich dazu sagen: als meine Mutter gestorben war, war ich vierzehn Jahre alt gewesen. Sie kam bei einem Autounfall ums Leben und mein Vater verkraftete es nicht. Er gab mir die Schuld am Auseinanderbrechen unserer Familie. Er hasste mich, und das gab er mir jeden Tag brutal zu spüren. Ich bewahrte ein geliebtes Taschenmesser in meinem Schrank auf, mit dem ich mir ab und zu meinen Unterarm verschönerte. Aber niemand kümmerte es. Ich wurde von jedem gehasst, weil ich anders war.
    Es fing an, als meine Mutter gestorben war. Ich hatte etwas verspürt, das nicht normal sein konnte. Ein Ziehen in meinen Fingerspitzen und ein unerträgliches Reißen in meinem Herz. Ich dachte, ich würde an einem Herzinfarkt sterben. Aber mit der Zeit, als meine Mitschüler anfingen mich zu mobben, wurde es stärker. Es kam auf, weil ich all meine Gefühle aufstaute und nicht weinen konnte. Ich wusste, dass es etwas übernatürliches war und dass, wenn ich wollte, ich etwas geschehen lassen konnte, dass sonst niemand konnte. Erklären konnte ich es mir jedoch nicht. Irgendwann würde ich diese Kraft die in mir wütete nicht mehr aufhalten können.

    Mittlerweile war ich 17 Jahre alt und fühlte mich als wäre ich schon seit Ewigkeiten auf dieser Erde. Mit lustlosen Schritten schlenderte ich ins Bad und verharrte einige Momente vor der Tür, bevor ich diese öffnete und hinter mir schloss. Es war immer noch still in unserer Wohnung. Gut, mein Vater ist schon weg. Wahrscheinlich wieder einmal zu seiner Schl*mpe.
    Seit kurzer Zeit hatte mein Vater eine "Freundin" gefunden, doch ich konnte mir nicht vorstellen, dass er eine feste Beziehung wollte. Dann verbrachte er fast die ganze Zeit bei ihr und trieb sonst was. Mich kümmerte es nicht. Ich entledigte mich meiner Klamotten und stieg unter die Dusche, wo ich das Wasser auf der untersten Stufe aufdrehte. Ich mochte kaltes Wasser, es machte meinen Kopf frei und kühlte meinen Unterarm, der in letzter Zeit mehr als sonst brannte. Mit weichen Knien trocknete ich mich ab, zog mich an; eine schwarze löchrige Jeans, ein schwarzes enges T-shirt, eine schwarze Lederjacke und meine (wer hätte es gedacht ^^) schwarzen Converses. Ich schminkte mich, was zu meinem Alltag wurde, allerdings legte ich keinen Wert auf Sorgfältigkeit. Ich legte Lidschatten und Eyeliner zur Seite um mir meine Zähne zu putzen. Eigentlich hatte ich schöne Zähne, sie waren weiß und gerade, nur meine Eckzähne waren ein wenig ungerade und bildeten eine Spitze. Aber mir gefiel es, mir gefiel alles an mir, mein ziemlich aggressives Aussehen und meine traurige Ausstrahlung. ich machte mir keine Mühe meine Haare zu kämmen, sie waren sowieso viel zu buschig und unperfekt.

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    Es regnete wie immer in diesem düsteren Örtchen, wo unsere Wohnung lag. Aber ich machte mir keine Mühe, einen Regenschirm einzupacken. Ich zog mir
    Es regnete wie immer in diesem düsteren Örtchen, wo unsere Wohnung lag. Aber ich machte mir keine Mühe, einen Regenschirm einzupacken. Ich zog mir die Stoffkapuze meiner Lederjacke über den Kopf, vergrub die Hände in meinen Hosentaschen und ging los. Jeder ignorierte mich, der an mir vorbeilief, obwohl mich jeder kannte. Jeder wusste, dass ich die Tochter dieses mürrischen Alkoholikers war. Ich ging immer ziemlich früh los für die Schule, sodass die Sonne noch nicht aufgegangen war. Ich hielt an der Bushaltestelle und ließ meinen Blick durch die Ferne schweifen. Der Regen ließ einen seltsamen Nebelfilm über dem Boden schweben und überall am Straßenrand waren die Abflusslöcher überfordert mit der Menge an Wasser, dass sich dort, in den Senkungen der Straßen, kleine Überschwemmungen bilden und jedes Mal, wenn ein Auto vorbeifuhr, die Reifen diese Pfützen durchschnitten und das Wasser in alle Richtungen jagten.
    So spürte ich, wie sich schmutziges Regenwasser durch den Stoff meiner Schuhe kämpfte und meine Füße durchnässte. Mir machte es nichts aus, ich war es gewohnt. Ich sollte die Stimme genießen, die sich noch hier an der Bushaltestelle über mich ergoss. Ich nahm also den ersten Bus der Linie und setzte mich auf einen leeren Platz im hinteren Teil. Ich blickte bedeutungslos durch das Fenster und beobachtete die Regentropfen, die am Glas herunterrannen. Als der Bus sich in Bewegung setzte, schloss ich die Augen und legte meinen Kopf gegen die kühle Fensterscheibe. Ich atmete erleichtert auf. Früher hatte ich mir Hoffnungen gemacht, ein Neuer würde sich vielleicht mit mir anfreunden, damit ich mich nicht mehr alleine durch die Woche quälen musste. Doch da war niemand, der auch nur ein Wort mit mir wechselte. Ich hatte auch nicht den Mut, den ersten Schritt zu wagen und jemanden anzusprechen. Für die Jugendlichen war es ein Amüsement und Alltag, mich in der Cafeteria mit Wasser zu Überschütten und Müll nach mir zu werfen. Die Lehrer unternahmen kaum etwas, obwohl sie ganz genau wussten, wie es mir ging. Das lag wohl daran, dass ich der Durchschnittsschüler war. Ich suchte keinen Stress, bekam aber trotzdem welchen von meinem Mitschülern. Meine Noten waren eigentlich ganz gut, ich lernte fleißig, so gut es ging, aber im Unterricht arbeitete ich kaum mit, aus Angst, ich könnte mich blamieren und bei Gruppenarbeiten und Referaten ging ich unter. Ich sah, dass das Lehrpersonal in der Cafeteria heimlich grinste, wenn ich etwas gegen den kopf bekam. Ihnen passte ich ganz und gar in das Schema. Ich war alles andere als das, was sie sich unter einer Schülerin vorstellten.

    Als der Bus vor der Schule hielt, wartete ich bis jeder ausgestiegen war, bevor ich den Bus verließ. Ich wollte nicht noch einmal vom Bus in den Schlamm geschubst werden. Ich verhielt mich wie jeden Tag unauffällig, doch trotzdem verspürte ich spöttische Blicke auf mir. Ich hob meinen Blick und bemerkte, dass sich eine Menschenmenge auf dem Schulhof gebildet hatte, die anscheinend irgendetwas neues betrachteten. Ich beachtete sie nicht weiter und wollte zu meinem Klassenraum gehen, doch da spürte ich wie jemand mich an meinem Unterarm packte und zu sich zog.,, Da bist du ja, Emo, genau dich habe ich gesucht!“ Ich brauchte ihm gar nicht in die Augen zu sehen um zu begreifen, dass es Alex war, der mich wie immer schikanierte und das Mobbing ins Leben gerufen hatte.Ich versuchte erst gar nicht mich zu wehren, weil ich wusste, dass ich dafür einen Tritt in den Magen kassieren würde. Alex zerrte mich mitten in die Menschenmenge hinein und warf mich in deren mitten.,, Schau dich an, bist du überhaupt ein Mann oder ein Weib? Für mich eher ein Schwuchtel“, höhnte er schon los und ich spürte, wie das Ziehen in meinen Händen stärker wurde. Schallendes Gelächter ertönte von meinen Mitschülern, die sich um mich versammelt hatten. Jetzt wusste ich auch, was sie vorhin so erstaunt bewundert hatten. Mitten auf dem Schulhof stand ein Motorrad. Aber kein billiges, nein: ein teures mit rotem makellosem Lack, ohne einen Kratzer oder eine Beule.,, Schau dir das an, was du nie haben wirst“, fuhr ein anderer Schüler fort und ich spürte einen Tritt in meinem Rücken. Ich krümmte mich vor Schmerz auf dem nassen Boden und versucht6e das taube Gefühl in meinem Kopf zu ignorieren, das langsam besitzergreifend wurde.,, Was willst du jetzt damit tun? Es ablecken?“, giftete Alex und schon spürte ich wie er meine Tasche von ich kickte und mich grob am Nacken aufhob. Dann presste er mich gegen den Lack und schrie mich an:,, Leck es ab, Schwuchtel!“ Doch ich weigerte mich. Mein Gesicht war nur noch wenige Zentimeter von dem Motorrad entfernt und ich wusste, was nun auf mich zukommen würde.,, Hast du nicht gehört? Leck es ab!“, brüllte Alex mir ins Gesicht und schon hatte ich seine Faust im Gesicht. Dann packte er meine Haare und zog meinen Kopf so brutal nach hinten. Ich kniff die Augen zusammen gegen die aufsteigenden Tränen und versuchte den Schmerz auszublenden. Ich schmeckte Blut in meinem Mund und mir blieb nichts anderes übrig, als das zu tun, was er sagte.,, Leck es verdammt noch mal ab!“, spuckte er mir nun ins Gesicht und ich spürte wie etwas heißes meine Wangen hinunterrollte. ich verfluchte mich; mein Make-Up war ruiniert und jetzt konnte ich mich nicht mehr zurückhalten zu heulen. Ich öffnete meine Lippen und berührte den teuren Lack mit meiner Zunge.,, Ablecken habe ich gesagt!“ Ich zuckte bei der Kälte zusammen und leckte dort entlang. Meine Zuschauer konnten sich anscheinend nicht mehr halten vor Lachen. Plötzlich spürte ich einen weiteren Tritt in meiner Magengegend und ich sank zu Boden. Eine Übelkeit überrollte mich und ich kauerte nun vollkommen wehrlos und durchnässt auf den Pausenhof, um mich herum Schüler und Mobber.

    ,, Was ist hier los?“ Es war diese eine Stimme, die alles Lachen verstummen ließ, nur ich konnte nicht aufhören zu schluchzen und es war mir in dem Moment nur unendlich peinlich. Ich wischte mir über die Augen und sah, dass meine Finger schwarz gefärbt waren. Ich wollte nicht so in die Schule und noch mehr Hohn abbekommen. Ich hob den Blick. Schlimmer konnte es sowieso nicht werden. Doch ich traute meinen Augen nicht. Es war ein Junge, nicht viel älter als ich, der mit einem Regenschirm die Menschentraube auflöste.,, Ist das dein Motorrad?“, fragte Alex kritisch und musterte ihn. Ich starrte den Jungen an. Nein, das kann nicht sein. Er hatte etwas längeres, strubbeliges gefärbtes schwarzes Haar, war blass, trug schwarze Klamotten und war geschminkt. Genau wie ich. ich hatte ihn noch nie in meinem ganzen Leben gesehen.,, Ja“, antwortete der Neue kühl. Alex schien aufzufallen, dass ich ihn die ganze Zeit über anstarrte, denn ein Grinsen bildete sich auf seinen Lippen.,, Sieh mal einer an, unser Schwuchtel ist verliebt!“, höhnte er, gefolgt von einem heftigen kehligen Lachen. Dann spürte ich etwas Heißes auf meiner Stirn. Er hatte mich angespuckt. Widerlich! Ich wich seinem Blick aus, sah nur noch wie Alex ein Gespräch mit dem Neuen anfing, packte meine durchnässten Schulbücher wieder ein und rannte ohne einen Blick zurückzuwerfen ins Schulgebäude, doch das Lachen meiner Mitschüler verfolgte mich auch hinter die Türen. Ich lief durch das Gebäude zu meinem Spind, räumte einige Bücher dort hinein und machte mich wieder auf den Weg zu meinem Klassenraum. Mir war es egal, wie ich aussah, mit durchnässten Haaren und Klamotten, mit verlaufener Schminke und geröteten Augen. Ich hinkte immer noch, denn jedes Mal wenn ich mich aufrichten wollte, schmerzte es in meiner Magengegend.

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    Blicke bohrten sich in meinen Rücken und das trieb meine Tränen nur weiter an. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter, die meine eilen
    Blicke bohrten sich in meinen Rücken und das trieb meine Tränen nur weiter an. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter, die meine eilenden Schritte unterbrach. Ich drehte mich um und erwartete einen weiteren Schlag ins Gesicht. Doch es war der Junge von vorhin, dessen Motorrad mir den Ärger überhaupt eingefangen hat.,, Hey, vielleicht brauchst du das hier ja jetzt“, sagte er ohne mit einer Wimper zu zucken und drückte mir eine kleine Make-Up-Mappe in die rechte Hand.,, Ich brauche deine Hilfe nicht!“, fauchte ich zurück, gab ihm das Mäppchen zurück und wollte wieder weglaufen, da fiel mir ein wie schrecklich ich aussehen musste. Also wirbelte ich herum, riss ihm die Schminke aus der Hand und eilte weiter. Dabei konnte ich nicht verhindern, dass unsere Blicke sich kreuzten. Er hatte warme schokoladenbraune Augen gehabt, umrandet von Schwarz und betont durch seine markanten Augenbrauen. Ich unterbrach mich selbst bei diesem lächerlichen Gedanken. Irgendwann wird er auch mitmachen. Trotzdem verlor ich mich immer noch in der Vielfalt der braunen Farben seiner Augen, die sich in meinen Kopf eingebrannt hatten.
    Ich ging ins Mädchenklo, packte seine Schminke aus und fing an mit Toilettenpapier mein verlaufenes Make-Up abzurubbeln. Es ging nicht sonderlich gut, doch ich überdeckte es einfach mit seinem Lidschatten. Dieser war viel besser als mein eigener, war nicht so bröckelig und trocken. Natürlich, dachte ich und wollte mich selbst ohrfeigen. Er ist reich, er wird dadurch viele Freunde haben und natürlich kann er sich bessere Schminke leisten als du. Du bist nichts im Gegensatz zu ihm, außer dass ihr beide den gleichen Style habt. Er ist so viel bedeutender als du. Der Gedanke tat weh, aber ich konnte ihn nicht leugnen. Als ich nun endlich fertig war, hatte ich noch zehn Minuten bis die erste Stunde anfing. Erleichtert packte ich seine Schminke wieder zusammen, steckte sie ein, mit Bedacht dass sie nicht kaputt gehen sollte, denn solch eine teure Lidschattenpalette könnte ich nie im Leben ersetzen. Mein Vater arbeitete schon immer seltener, er konnte die Miete immer nur knapp bezahlen und ich kratzte in meiner Sparbüchse Geld für die Cafeteria zusammen. Ich ließ mich wie gewohnt an meinem Platz hinten in der Klasse nieder und begann meine immer noch feuchten Bücher auszupacken. Die Klasse war mir Bänken für zwei Personen ausgefüllt, aber natürlich hatte sich niemand neben mich gesetzt. Ich hatte genug zu tun, um mich nicht von den Papierkugeln und den Radiergummis ablenken zu lassen, die während des Unterrichts öfters auf mich hinabregneten und sich in meinen Haaren verfingen.
    Der Unterricht war voll im Gange und ich war dabei mir Notizen zu nehmen, als es an der Tür klopfte. Ich legte meinen Bleistift beiseite und lehnte mich in meinem Stuhl zurück, als unser Mathelehrer innehielt und dann die Tür öffnete. Es war unser Direktor, das konnte ich erkennen, der einige Worte mit unserem Lehrer wechselte.,, Schwuchtel!“, hörte ich jemanden hinter mir wispern, doch ich ignorierte die Stimme. Ich durfte mich jetzt nicht aufregen! Ich dachte ich könnte mich beherrschen, doch manchmal kochte das Verlangen nach Rache in mir hoch. Ich streckte meine Beine und setzte mich dann wieder aufrecht, wobei ich ein Drücken in meinem Magen verspürte. Ich sog scharf die Luft ein.,, Ruhe!“, meldete sich nun unser Lehrer mit einer strengen und lauten stimme. Alles Gerede verstummte und ich bückte mich wieder über meinen Notizblock. Dann sah ich wie der Lehrer sich mir zuwandte und mit dem Finger auf den Platz neben mir. Nein, ein Neuer! Nein, er darf nicht neben mich kommen! Ich spürte, wie Panik in mir aufstieg als mir der Junge wieder in den Sinn kam, der heute als einziger Neue auf dem Pausenhof stand, während die Schüler sein teures Motorrad bewunderten. Doch der Platz neben mir war der einzige, der noch frei war, sonst waren alle Plätze besetzt. Meine schlimmsten Vorstellungen verwirklichten sich, denn er trat in die Klasse. Er schulterte seinen Schulranzen und strahlte eine seltsame Wärme mir gegenüber aus. Ich schluckte die aufsteigenden Tränen herunter. Wieso war ich auf einmal so verletzlich geworden? Von mir aus hätte sich sonst wer neben mich setzen können, doch nicht er! Ich wusste, dass ich im ersten Moment als ich ihn gesehen hatte, tief in meinem Inneren geglaubt hatte, er könnte sich mit mir anfreunden, weil er genauso aussah wie ich mit seinen dunkel geschminkten Augen und dem schwarzen Kleidungsstil. Doch dann hatte er nichts unternommen, als ich ausgelacht wurde. Aber was hatte ich mir erwartet? Dass er einer Fremden hilft, die er zum ersten Mal sah und die sein Motorrad abgeleckt hatte. Ich musste mir eingestehen, dass ich genau das gedacht hatte. Aber er hatte mit Alex geredet und nicht mit mir. Er würde auch mitmachen, er würde mich auch früher oder später verprügeln und mich vor allen lächerlich machen.

    Der Junge ließ sich neben mir nieder, ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, was mir hoffentlich gut gelang. Er packte seine Bücher aus und ich spürte wie er mich von der Seite musterte. Ich durfte jetzt nicht weinen, obwohl alles in mir danach schrie.,, Liebe Schüler, das ist Oscar. Er ist mit seiner Familie hierher gezogen und wird zukünftig Teil eurer Klasse sein. Und bevor ihr wieder anfangt: Die Sitzordnung bleibt jetzt so, wie sie ist und niemand wechselt seinen Platz!“, verkündete unser Lehrer und in dem Moment kochte Wut in mir auf. Stöhnen war von der Klasse zu hören. Dann sagte Alex laut:,, Wieso soll er denn neben Schwuchtel sitzen? Für Schwuchtel ist noch auf dem Boden Platz, der ist Dreck gewohnt!“ Ich biss die Zähne zusammen. Das hatte gesessen. Die Klasse achte, nur ich fing an zu zittern und hatte Mühe den Kloß in meiner Kehle herunterzuschlucken. Was mich in dem Moment am meisten ärgerte war, dass der Lehrer nichts dagegen unternahm. Er sagte nur kalt:,, Miss Armstrong kann sich auch gerne auf dem Boden niederlassen, wenn man es so wünscht.“ Ich konnte förmlich spüren wie Alex grinste. Der Lehrer konnte mich nicht leiden. Ich wette, er würde mich auch "Schwuchtel" nennen, wenn man ihn ließe. Es tat weh, aber ich war es gewohnt. Mitten im Unterricht wurde ich dreimal aufgerufen, konnte jedoch immer die richtige Antwort geben. Alex dagegen wurde nie aufgerufen. Er war der Lehrerliebling, obwohl er eine echte Niete in der Schule war. Das schien den Lehrer zu provozieren, aber er konnte meine Noten nicht senken. Ich quälte mich durch jede einzelne Unterrichtsstunde, bis die Schulglocke mich erlöste und ich meine Bücher zusammenpackte. Wieder spürte ich Oscar's Blick auf mir. Ohne ein einziges Wort zu sagen, legte ich ihm seine Schminktasche auf unsere Bank und verließ den Klassenraum. Draußen jedoch umfasste eine Hand mein Handgelenk und hielt mich zurück. Ich atmete einmal tief durch und drehte mich dann schließlich um. Wieder blickte ich in dieselben rehbraunen Augen.,, Hi, ich bin Oscar.“,, Ich weiß“, antwortete ich kühl. Er hatte eine kehlige, tiefe Stimme, die nicht zu seinem Äußeren passte, aber ich musste zugeben, dass ich sie beruhigend fand. Er ließ mein Handgelenk los und blickte mich gekränkt an. Es versetzte mir einen Stich, doch ich zuckte nicht mit einer Wimper.,, Und wie ist dein Name?“, fragte er nun und ich wusste, dass ich ihm nicht antworten konnte.,, Das ist nicht so wichtig“, wisperte ich und merkte, wie meine Kehle sich zuschnürte.,, Hier nennt mich niemand bei meinem Namen.“,, Ich würde ihn aber trotzdem gerne wissen“, fügte Oscar hinzu und mir fiel auf, dass er um gut einen Kopf größer war als ich.,, Victoria“, antwortete ich kalt und war mir sicher, dass ich meinen Namen schon mindestens zwei Jahre nicht mehr gehört hatte.,, Schöner Name“, lächelte er und presste dann die Lippen aufeinander.,, Weißt du, ich denke dass du deine Bücher nicht mehr brauchen kannst. Die sind ja total nass und zerrissen.“,, Vielleicht“, murmelte ich und mir wurde bewusst, wie wenig Lust ich auf diese Unterhaltung hatte. Wahrscheinlich waren meine Bücher auch nicht mehr brauchbar, aber neue würde ich mir niemals kaufen.,, Und ich habe einen Bruder, er ist ein Jahr älter als wir und eigentlich müsste er seine Bücher von der elften Klasse noch haben. Ich bin sicher es wäre besser, wenn-“, fing er an, doch ich konnte mich nicht mehr zusammenreißen und fiel ihm energisch ins Wort:,, Jetzt hör mir mal zu! Lass mich in Ruhe und rede nicht mit mir! Es ist besser, wenn du dich mit anderen herumgibst, als mit mir. Ich bin hier nicht sonderlich beliebt, wie du langsam gemerkt haben könntest!“ Ich spürte wie Tränen in mir aufstiegen. Ich konnte es zwar kaum glauben, dass er mit mir redete, aber ich wollte nicht jemanden auf dem Gewissen haben, der wegen mir auch verprügelt wird. Dabei war ich wohl oder übel überwältigt von seinem Auftreten gewesen. Vielleicht wollte er sich auch gerade mit mir anfreunden, doch es war mir bewusst, dass das so nicht gut für ihn enden würde.

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    Ich war einfach weggelaufen, ohne mich auch nur umzudrehen. Mein Magen rumorte, mein Hals war trocken und ich merkte, dass ich weinte. Zweimal in eine
    Ich war einfach weggelaufen, ohne mich auch nur umzudrehen. Mein Magen rumorte, mein Hals war trocken und ich merkte, dass ich weinte. Zweimal in einem Tag. Zuerst hatte ich die Chance, einen Freund zu finden und ich hatte ihn einfach angeschrien, er solle sich von mir fern halten. Ich wusste nicht, was in mich gefahren war. Das Ziehen in meinen Unterarmen wurde stärker und ich ballte meine Hände zu Fäusten. Innerlich zerbrach ich in tausende Stücke und mein Kopf wurde nicht einmal von dem herabfallenden Regen gekühlt. Ich nahm meine Mitschüler, die mir Beine stellten, nur halb war, aber mittlerweile war ich geübt darin, ihnen auszuweichen. Ein Schluchzen verließ meine Kehle. Dann überrollte mich eine eisige Welle. Wie ein Zucken, das meinen Körper durchzog und an meinen schwächsten Stellen einsetzte. Meine Hände fingen an mit zittern und ich konnte kaum gerade laufen. Meine Beine wurden durchgeschüttelt, ich glaubte, sie würden jeden Moment nachgeben. Mir wurde schmerzhaft bewusst, dass ich es wieder brauchte. Ich hatte geglaubt, endlich damit abgeschlossen zu haben, doch nun verspürte ich es wieder: Den Drang, das Taschenmesser aus meiner Hosentasche zu nehmen und meine Haut zu durchtrennen. Ich konnte nicht warten, bis ich in meinem Zimmer war. Es ging nicht. Ich stellte mich in eine kleine Nebengasse mit dem Rücken an die Wand und achtete darauf, dass niemand vorbeilief. Mit eiskalten Fingerspitzen griff ich nach dem Messer und klappte es auf. Ich machte meinen Unterarm frei und setzte die Klinge an. Mit einem quälend langsamen Schneiden, zog ich eine weitere Wunde über meinen Arm. Ich kniff die Augen zusammen, gegen den Schmerz, der allmählich meinen Kopf betäubte. Der Regen wusch die rote Flüssigkeit von der Messerspitze und ich klappte es wieder ein. Ich betrachtete den Schnitt eine ganze Weile, wie das verwischte Blut vom Regen weggespült wurde und wieder neues aus der Wunde trat. Dann zog ich meinen Jackenärmel wieder über die Wunde, wobei ich scharf die Luft einsog, und machte mich nun endlich auf den Nachhauseweg. Diese Tat hatte meinen Kopf vielleicht betäubt, aber meine Tränen waren noch lange nicht gestillt. das machte mein Leben kaputt, ich wusste es, aber trotzdem konnte ich mich nicht von diesem Messer trennen, so oft ich es auch versucht hatte. Ich sah keine Zukunft, wenn ich mein Leben vor Augen hatte. Wie sollte ich jemals glücklich werden, wenn ich in meiner Jugend gemobbt wurde und mich selbst verletzte. Es war, als würde sich ein dunkler Schleier über meine Augen legen. Wie sollte ich jemals eine Familie gründen, wenn ich so dunkle Aussichten hatte, was mein Leben betraf? ich hatte so etwas öfter, dass ich keinen Sinn mehr im Leben sah. Aber bisher kam ich immer darüber hinweg. Meine Gedanken schweiften an Oscar zurück. Er war so perfekt gewesen, er hatte versucht mit mir zu reden und mir die Schulbücher seines Bruders angeboten. Und ich hatte sein Motorrad abgeleckt und er hatte es angesehen. Scham kam in mir hoch und eine weitere stumme Träne rollte meine Wange hinab. Es tat weh, wenn ich daran dachte, was er mir bedeuten könnte. Er war wie ich, hatte fast das gleiche Aussehen wie ich, doch er war reich. mit ihm hatte sich Alex sofort angefreundet, während er mich schon an meinem ersten Schultag an dieser Schule verprügelt hatte. Alles war so ungerecht! Und niemand unternahm etwas dagegen; nicht mein Vater, nicht meine Mitschüler, nicht die anderen aus dieser verdammten Stadt, nicht die Lehrer, nicht die Polizei, nicht einmal Oscar. Ich verlor mich in dieser finsteren Welle und mein Schluchzen wurde nicht leiser.

    Mit bebendem Brustkorb kam ich zu Hause an. Mein Vater würde vor Mitternacht nicht zurückkommen. Ich warf einen Blick auf mein Handy, das ich vor ein paar Monaten in einer Schublade gefunden hatte. Es war zwar ein Tastenhandy, doch ich hatte gehofft, ich würde mich nicht mehr so alleine fühlen. Ich benutzte es kaum, außer um die Uhrzeit von dem verpixelten Bildschirm zu lesen. Es war mittlerweile fünf Uhr nachmittags und es blieb viel zu lange Zeit um nachzudenken. Zu allem Überfluss war auch noch Wochenende. Es blieb viel zu lange Zeit, um sich Gedanken zu machen und zu weinen. Ich ging ins Badezimmer, schminkte mich ab, nur um den ganzen Prozess ein weiteres mal zu vollführen. Oscar's Schminke war so viel besser gewesen, als dieses billige Zeug. Kaum war ich fertig, spürte ich wieder Tränen in meinen Augen. Ich gab es auf und kümmerte mich um meine Wunde. Sie war tiefer als die anderen gewesen, aber ich hatte auch noch nie einen solch starken Drang gespürt. Ich hatte Glück, dass ich keine Vene getroffen hatte, obwohl es mir sowieso nichts ausgemacht hätte, wenn ich dort neben den ganzen vergessenen Mülltonnen, wo ich hingehörte, verblutet wäre. Dieser Gedanke hatten etwas beruhigendes an sich, obwohl sich andere davor gegraut hätten. Wie schön musste es sein, nichts mehr zu spüren, weder die Tritte und Sprüche meiner Mitmenschen oder den Schmerz der Klingen, noch diese ständigen Wutausbrüche und die Depressionen. Da ist nichts mehr, nicht einmal ein Zucken in einem Finger, sondern Stille bis in alle Ewigkeit. Man würde mich vergessen und ich hätte ewig meinen Frieden vor allen, die mir das angetan hatten.

    Dann ließ ich mich auf mein Bett fallen und starrte eine ganze Weile in die Ferne. Was hielt mich eigentlich davon ab, das alles hier zu beenden? Es würde niemanden stören, wenn ich einfach von der Bildfläche verschwinden würde. Dieser Gedanke versetzte mir einen traurigen Stich. Niemand hielt mich noch am Leben. Das einzige, das mein Herz noch schlagen ließ, war das ewige Träumen und die Stille, die ich hier in meinem Zimmer genoss. Es tat weh an alles zu denken, was ich in letzter Zeit verloren hatte, doch der Gedanke war keinesfalls befriedigend. Er wühlte mich auf, machte mich fast wahnsinnig.

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    Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn ich wachte am nächsten Morgen mit einem Kater auf. Ich fühlte mich vollkommen kraftlos und ausgeheult. Mein
    Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn ich wachte am nächsten Morgen mit einem Kater auf. Ich fühlte mich vollkommen kraftlos und ausgeheult. Meine Augen waren angeschwollen von den vielen Tränen, die ich am Vortag vergossen hatte. Mittlerweile war es kurz vor sieben Uhr morgens, eine untypische Zeit für mich, doch nun konnte ich mir nicht vorstellen, noch einmal einzuschlafen. Stöhnend richtete ich mich auf und schleppte mich ins Bad. Von unten hörte ich das Klirren von Bierflaschen. Bald würde er auch wieder zu seiner Freundin gehen und dann war ich wieder alleine. Ich vermied es, ihm unter die Augen zu treten, weil ich nicht schon vor Tagesbeginn ein paar Schläge kassieren wollte. Also schloss ich mich im Bad ein und ließ mich mit dem Rücken an der Tür zu Boden sinken. Sämtliche Kraft hatte mich verlassen, meine Gliedmaßen waren nur noch nutzlose Anhängsel und nun verspürte ich deutlich die Folgen meiner gestrigen Aktion. Es schmerzte allein wenn ich meine Hand bewegte. Aber diese Konsequenz nahm ich für die paar Minuten, wo mein Kopf frei war, gerne in kauf. Ich zog mich also um, schminkte mich und duschte, wie ich es gewohnt war. Dann wartete ich bis ich das gewohnt Knallen der Haustür hörte, bevor ich das Bad verließ und mich wieder in mein Zimmer hockte. Was war gestern passiert?

article
1513161679
Have no fear - Wenn dich alles hasst
Have no fear - Wenn dich alles hasst
Ich wusste von Anfang an, dass ich anders war. Deshalb wollte niemand etwas mit mir zu tun haben: weil sie Angst vor mir hatten.
https://www.testedich.de/quiz52/quiz/1513161679/Have-no-fear-Wenn-dich-alles-hasst
https://www.testedich.de/quiz52/picture/pic_1513161679_1.jpg
2017-12-13
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (14)

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Tomoye (01897)
vor 59 Tagen
Schreib bitte weiter.
Mr X (05299)
vor 207 Tagen
@Trauriger Tee Trinker
Ernsthaft?!
Klar ist die Story ein bisschen depri aber dann anfangen von einer Sekte zu erzählen -😑Halloo ?!
Jemand denn du nicht kennst (30595)
vor 210 Tagen
Ja. Aber ich schätze es ist bereits vorbei.
Jemand denn du nicht kennst (07602)
vor 210 Tagen
@Trauriger Tee Trinker
Bist du dir sicher das du dieser Steckte trauen kannst:○
Andrea (98705)
vor 212 Tagen
Ich liebe laito 😻😏😍😍😍😍😍😍😏
Trauriger Tee Trinker (30595)
vor 212 Tagen
Ganz klar NachtFeder sie beachten mich sind freundlich zu mir und respektieren meine meinung was alle anderen nicht machen.
NachtFeder xD ( von: NachtFeder xD)
vor 213 Tagen
@Trauriger Tee Trinker
Woher weißt du, dass du dieser Sekte trauen kannst?
Trauriger Tee Trinker (30595)
vor 213 Tagen
Ich schätze ich werde Satan dienen! Wenn ich ihm diene wird er dankbar sein und mir Kräfte geben mit denen ich meine Feinde (Also die ganze Menschheit) vernichten werde! >:(
Trauriger Tee Trinker (30595)
vor 213 Tagen
Ja also wo soll ich anfange? @Juhu ich bin im Internet erstmal finden mich alle 💗 niemand beachtet mich und alle sagen ich wäre nichts wert doch dann bin ich auf einen komischen Kerl gestoßen der hat mir was von "Satan Rules" erzählt und er hat gesagt das man mich dort würdigen wird ist wie so eine art Sekte. Aber was mache ich jetzt? Satan dienen oder alleine sterben ? >.
Juhu ich bin im Internet (92078)
vor 214 Tagen
@UnicornLOL
Tut mir leid für dich...

@Trauriger Tee Trinker
Wieso?

@XMarie Potter
Schreib weiter! Toll gemacht.
Trauriger Tee Trinker (30595)
vor 214 Tagen
I HATE MYSELF UHAAAAA
UnicornLOL (64413)
vor 215 Tagen
Emogirl123
Sei froh das du überhaupt noch eine Oma hast❤Meine Omas sind beide schon tot😭
(7.12.2017 & 30.11.2017)🔪❤❤ich bin noch gar nicht so alt...(6.Klasse)😭
Aber ich lass mich nicht runterziehen😘
Gott ist bei mir und beschützt mich, grmenauso wie er euch alle auch liebt🌹
ALLES KLAR (21692)
vor 216 Tagen
Ich hätte gerne noch eine Geschichte 👍👍👍👍👍 super
PS IST DAS AUSSGEDSACHT ODER WIRKLICH WEN ES ECHT BIST DAN TUT ES MIR LEID ABER WEN ES AUSSGEDACVHT DAN IST DAS ECHT SUPER 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍 ECHT SPANNEND
Emogirl123 (30024)
vor 216 Tagen
Total relatable, meine Oma kann sich besser Geschichten ausdenken und ritzt sich nicht jeden Abend. Bitte schreib schnell weiter, toller Spannungsaufbau.