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Hogwarts MMFF - Chaos in der Rumtreiberzeit

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13 Kapitel - 48.466 Wörter - Erstellt von: Ginsterminze - Aktualisiert am: 2018-05-28 - Entwickelt am: - 5.861 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Rumtreiberzeit - meiner Meinung nach sollte es ja ein Buch über die geben oder wenigstens mehr Fanfiktions.
Sybbi Whitman lebt zu dieser Zeit als Hogwartsschülerin und hat mit den Vor- und Nachteilen des Zaubererdaseins zu kämpfen. Alles ist anders und in einem Internat kann man den schlechten Leuten nicht gut aus dem Weg gehen. Doch eins ist gleich geblieben: ohne Freunde geht gar nichts!

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    Vorwort: Hey Leute, willkommen zu dieser MMFF! Ich hoffe euch gefällt mein Schreibstil und die Idee der FF. ^^ Um mitzumachen müsst einfach nur den

    Vorwort:
    Hey Leute, willkommen zu dieser MMFF! Ich hoffe euch gefällt mein Schreibstil und die Idee der FF. ^^
    Um mitzumachen müsst einfach nur den Steckbrief ausfüllen und in die Kommentare schicken und ich versuche so regelmäßig wie möglich zu uploaden.☺️
    Viel Spaß!

    Ach ja, ich rate euch, dieses Kapitel zu lesen, oder zumindest zu überfliegen, es enthält einige wichtige Infos.

    Ein paar Regeln:
    - Bitte eine einigermaßen gleichmäßige Häuserverteilung
    Achtet auf die Wunschliste!
    - nicht jeder kann mit Sybbi befreundet sein und auch Slytherins können nett sein. Es kann zum Beispiel ein paar "Feinde" von ihr in Ravenclaw geben, was weiß ich
    - auch Jungs erstellen!
    - seid bei den Charakteren kreativ! Bitte nicht zu dramatische Vergangenheit und sie sollen auch nicht extrem herausstechen aber ich aktzeptiere und schreibe auch gerne über Lgbt Charaktere über "Freaks/Außenseiter" und sonstiges ^^
    - ich freue mich über Lob, sowie Konstruktive Kritik oder eine Bewertung!
    - ANMELDUNG GESCHLOSSEN! Nur Beschreibungssätze!

    Die Bilderliste: http://www.testedich.de/quiz52/quiz/1515006826/Bilderliste-HP-MMFF-Rumtreiberzeit


    Häusereinteilung:
    (Die kursiven sind nur Statisten, über sie ist kaum etwas bekannt)

    Gryffindor:
    Sybbi, w (1. Klasse)
    Mary, w (1. Klasse)💙
    Lucina, w (1. Klasse)💙
    Aurora, w (1. Klasse)😑 bis ☠️
    Lou, w (1. Klasse)💙
    Deshi, m (1. Klasse)😑
    Jeremy, m (1. Klasse)☠️
    Matthew, m (1. Klasse)💙
    -----------------------------
    Alfie, m (2. Klasse)🍃 oder 💙
    -----------------------------
    Mei, w (3. Klasse)😑
    Willow, w (3. Klasse)💙
    *James, m (3. Klasse)😑
    *Sirius, m (3. Klasse)😑
    *Remus, m (3. Klasse)😑
    *Peter, m (3. Klasse)😑
    ----------------------------
    Keziah, w (4. Klasse)🍃
    Lynn, w (4. Klasse)
    ----------------------------
    Ronja, w (5. Klasse)🍃
    Castor, m (5. Klasse)🍃
    Pollux, m (5. Klasse)🍃
    ----------------------------
    Craig, m (7. Klasse)😑
    Martin, m (7. Klasse)😑


    VERTRAUENSSCHÜLER: (x2) Ronja, Castor



    Hufflepuff:
    Leonora, w (1. Klasse)💙
    Shirley, w (1. Klasse)💙
    Elyze, w (1. Klasse)💙
    Betty, w (1. Klasse)💙
    Lana, w (1. Klasse)🍃
    Chris, m (1. Klasse)🍃
    Howard, m (1. Klasse)😑
    ----------------------------
    Gelly, w (1. Klasse)🍃
    ----------------------------
    Sebastian, m (4. Klasse)🍃
    Ian, m (4. Klasse)🍃
    ----------------------------
    Tristan, m (6. Klasse)😑
    Abby, w (6. Klasse)🍃
    ----------------------------
    Ethel, w (7. Klasse)😑

    VERTRAUENSSCHÜLER: (x2) Abby



    Ravenclaw:
    Lorraine, w (1. Klasse)💙
    Sunny, w (1. Klasse)💙
    Devika, w (1. Klasse)💙
    Agnes, w (1. Klasse)☠️
    Otis, m (1. Klasse)😑
    Will, m (1. Klasse)🍃
    --------------------------
    Kiara, w (2. Klasse)🍃
    Liam, m (2. Klasse)🍃
    --------------------------
    Allie, w (3. Klasse)😑
    Audrey, w (3. Klasse)😑
    --------------------------
    Eddie, w (4. Klasse)🍃
    Valerie, w (4. Klasse)🍃
    Katie, w (4. Klasse)🍃
    --------------------------
    Eamon, m (5. Klasse)🍃
    --------------------------
    Jago, m (6. Klasse)🍃
    --------------------------
    Allison, w (7. Klasse)😑

    VERTRAUENSSCHÜLER: (x2)



    Slytherin:
    Genevieve, w (1. Klasse)☠️
    Feronia, w (1. Klasse)☠️
    Humphrey(Fawley), m (1. Klasse)😑
    Dawn, w (1. Klasse)💙
    Nikolai, m (1. Klasse)☠️
    *Regulus, m (1. Klasse)🍃
    --------------------------
    Konrad, m (4. Klasse)😑
    --------------------------
    Philippa, w (5. Klasse)☠️
    Davina, w (5. Klasse)☠️
    Tracey, w (5. Klasse)☠️
    Ford, m (5. Klasse)😑
    --------------------------
    Gillian/Foxy, w (6. Klasse)🍃
    Nereus, m (6. Klasse)😑
    --------------------------
    Rhonda, w (7. Klasse)😑
    David, m (7. Klasse)☠️

    VERTRAUENSSCHÜLER: (x2) Phillippa



    SCHULSPRECHER: (x2) (w/m) Allison (R)



    💙 = mag Sybbi
    ☠️ = mag sie nicht
    😑 = naja
    🍃 = neutral
    * = Charakter aus dem Buch


    Wessen Charakter:

    Hier steht, wer welchen Charakter erstellt hat, die rot markierten erstellen bitte niemanden mehr. ^^
    Die Farbe der Herzen sagt, in welchem Haus sie sind.
    Die kursiven Namen sind die, mit den Beschreibungssätzen.

    Ich
    ❤️Sybbi

    Fatie &Co
    💙Lorraine
    ❤️Ronja

    Princess Buttercup
    ❤️Mary

    Winterengel
    ❤️Willow

    Jazz
    ❤️Lucina
    ❤️Deshi
    ❤️Mei

    Koala-Girl
    💚Dawn
    ❤️Jeremy
    💛Leonora
    ❤️Keziah

    Phönixkralle
    💛Shirley
    💙Eamon

    Lea Potter
    💛Chris

    Amethyst
    💙Allie
    💛Elyse
    ❤️Aurora

    Aquila
    💙Audrey
    💛Betty

    Maxi
    💙Devika
    ❤️Martin

    RowdyReader
    💙Otis
    💚Nikolai

    Tigerin
    💚Philippa

    Fritzi
    💚Genevieve
    💙Will
    💛Ian

    Butterfly Patronus
    💚Humphrey
    💛Lana
    ❤️Alfie

    Tara N. Tallegra
    💚Davina
    💚Nereus

    Tigerkralle
    💙Kiara

    Kitty Dog
    💚Tracey
    💚Rhonda
    💛Gelly

    Saphire Heart
    💙Sunny
    💙Agnes

    Georgie
    💛Tristan
    💛Sebastian

    Jean
    ❤️Lou

    Die fast-kopflose Sophia
    💚Ford
    💙Eddie
    💙Valerie

    Green-eyed Witch
    💚Feronia

    Tessa
    💙Jago
    💛Abby

    Sternschnuppe
    💛Ethel

    Kreta-Katze
    💚Gillian/Foxy
    💙Liam

    Lightning//Thunder
    ❤️Castor
    ❤️Pollux

    Delilah
    ❤️Matthew
    💚David

    Winnie Leviosa
    💛Howard
    ❤️Lynn

    Daisy
    ❤️Craig
    💙Allison

    Katelin Wiht HP fan
    💙Katie


    Die Wunschliste
    Danke an Butterfly Patronus für die tolle Idee!

    Die Wunschliste ist eine Liste von Rollen, die ich für meine Geschichte benötige. Die unterstrichenen sind wichtiger als die kursiven, und die normalen sind irgendwas dazwischen. Für fast alle gelten die Beispielsätze, vor allem für Schüler anderer Jahrgangsstufe.

    Ravenclaw:
    - Eine/n Treiber/in
    - Eine/n Sucher/in


    Hufflepuff:
    - Eine/n Hüter
    - Eine/n Jäger/in
    - Eine/n Treiber/in



    QUIDDITCHSPIELER GESUCHT (Bitte keine mehr aus den 1. Klassen)


    Beschreibungssatz
    Danke an Maxi, für die Idee!
    Bitte, wenn ihr Beschreibungssätze macht, dann nur für Quidditchspieler!
    Zur Zeit bin ich ziemlich gut mit ausführlichen Charakteren beladen (fast 60!) aber ich brauche noch ein paar nicht so wichtige Statisten, vor allem Quidditchspieler. Dafür ist der Beschreibungssatz da.
    Die Wunschliste kann auch mit einbezogen werden.
    Was ich brauche sind: vollständiger Name, Geschlecht, Alter irgendeine kleine, vielleicht lustige Sache und (ist aber nicht zwingend nötig) die Kontakte, zB: "Ist gut mit Genevieve befreundet."; "Ist in Foxy verliebt."
    Die Farbe der Herzen sagt jeweils wieder die Häuser.
    Ach ja, natürlich könnt ihr Quidditchspieler für Hufflepuff und Ravenclaw erstellen, aber da das nächste Spiel Gryffindor gegen Slytherin ist, brauche ich eine komplette Slytherinmannschaft!

    Der dritte Jäger im Gryffindorteam ist Martin Rivers, 17 Jahre alt und singt gerne laut und schief unter der Dusche (und nach dem Genuss von Feuerwhiskey).❤️

    Der vierzehnjährige Ian MacGowan spielt als Treiber für Hufflepuff, aber niemals ohne seine Glückssocken, denn er ist fürchterlich abergläubisch.💛

    Eddie Marstons beste Freundin ist ihre Klassenkameradin und Jägerkollegin, Valerie Orpingston, eine Nachfahrin der Zaubereiministerin Evangeline Orpingston und eine passionierte Oboistin.💙

    Es ist leicht für den zwölfjährigen Alfie Bott, einer der der beleibteste Jungen von Gryffindor zu sein, als Sohn von Bertie Bott, der stets einige „Proben“ des Produkts seines Vaters bei sich trägt.❤️

    Böse Zungen behaupten ja, der fünfzehnjährige Eamon O’Brien bräuchte sich gar nicht zu bewegen, um alle drei Torringe von Ravenclaw gleichzeitig zu schützen, wegen seiner riesigen Segelohren.💙

    Nereus Knathchbull, 16, spielt als Treiber für Slytherin und Gillian 'Foxy' Redfield rät ihm des öfteren, doch seinen Schläger zu benutzen, um sie sich aus dem Kopf zu schlagen.💚

    Konrad Broadmoor ist der Sohn von Karl Broadmoor, dem Treiber der Falmouth Falcons, und hat, seit er letztes Jahr angefangen hat, für Slytherin zu spielen, im Alter von 14 Jahren schon einen ähnlich aggressiven Ruf als Treiber, wie sein alter Herr und sein Onkel Kevin.💚

    Rhonda Vaughn liebt Druhbels Beste Blaskaugummis, doch Madam Hooch steht nicht auf glockenblumenfarbige Kaugummiblasen auf dem Quidditchfeld und kontrolliert die siebzehnjährige Slytherin immer genau, bevor sie die Jägerin auf das Feld lässt.💚

    David Hardwick ist der siebzehnjährige Slytherin-Hüter, der sich für ein Spiel stets die Haare smaragdgrün färbt und sie im Falle einer Niederlage abrasiert.💚

    Geraldine Northrop, die von allen Gelly genannt wird, ist eine Hufflepuff-Zweitklässlerin, die leidenschaftlich gern Schokofroschkarten sammelt und an sämtliche Schwarzen Bretter Zettel hängt, um noch die letzten beiden berühmten Zauberer-Karten zu bekommen (Jocunda Sykes und Xavier Rastrick). 💛

    Mr O'Donnell hat seinem Sohn in den Ferien geraten, doch zu probieren, in die Ravenclaw-Quidditchmannschaft zu kommen, um in seinem zweiten Jahr endlich Freunde zu finden, doch Liam ist stattdessen in den Koboldstein-Club eingetreten.💙


    Quidditch
    (An den kompletten Mannschaften ist ein Haken und wo noch Spieler fehlen ein Kreuz)

    Gryffindor:
    - Hüter: (1x)Keziah (Ersatz: Willow)
    - Jäger: (3x) Mei, Lynn, Martin
    - Treiber: (2x) Craig, Pollux (Ersatz: Aurora)
    - Sucher: (1x)James
    Kapitän: Keziah


    Hufflepuff:
    - Hüter: (1x) ❌
    - Jäger: (3x) Sebastian, Tristan, ❌
    - Treiber: (2x) Ian, ❌
    - Sucher: (1x) Ethel
    Kapitän: Tristan

    Ravenclaw:
    - Hüter: (1x) Eamon
    - Jäger: (3x) Eddie, Valerie, Katie
    - Treiber: (2x) Jago, ❌
    - Sucher: (1x) ❌
    Kapitän: Jago

    Slytherin:
    - Hüter: (1x) David
    - Jäger: (3x) Ford, Gillian, Rhonda
    - Treiber: (2x) Nereus, Konrad
    - Sucher: (1x) Regulus
    Kapitän: Ford




    Die Steckbriefe
    Von: Ginsterminze
    Name: Sybille Whitman
    Spitzname: Sybbi
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 11.6
    Haus: Gryffindor
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: blonde Locken bis zu den Schultern, wenn sie die Haare nicht mit warmer Luft trocknet, sehen sie wie explodiert aus
    - Körper: (zu) klein, schlank
    - Gesicht: mandelförmige grüne Augen, herzförmiges Gesicht, Stupsnase, leichte Sommersprossen
    Charakter: witzig, verrückt, laut, verträumt, frech, ungeduldig, schnell wütend, nach dem Motto: woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage (bringt ihr manchmal etwas Ärger ein)
    Patronus: Taube
    Irrwicht: Spinnen
    Stärken: nerven, recht beliebt, zielsicher treffen
    Schwächen: kann ihre Klappe nicht halten, Zaubertränke, lässt sich sehr leicht von Peeves provozieren
    Vorlieben: Tratsch, träumt davon nach Hogsmead zu gehen (ich Vater hat ihr viel darüber erzählt)
    Abneigungen: Langeweile, Peeves
    Haustier: /
    Freunde: noch nicht viele
    Feinde: keine wirklichen Feinde aber sie mag nicht: Scarfies, Agnes, Genevieve und Feronia
    Familie: einen kleiner und ein großer Muggel-Bruder, nette Eltern, Mutter: Muggel Vater: Zauberer, Heiler (Braut Heilzaubertränke für das Mungos)
    Vergangenheit: ist mit ihrer Familie in London aufgewachsen
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: Professor McGonagall
    HassLehrer: eigentlich keiner so wirklich
    Quidditch: Begeisterte Zuschauerin, vielleicht im zweiten Jahr
    Besonderheit: /
    Sonstiges: später im Slugclub, wegen Vater

    Von: Princess Buttercup
    Name: Mary Dale
    Spitzname: Mary
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 27. 12.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: gut
    Blutstatus: Muggelstämmig
    Aussehen:
    - Augen: blau
    - Haare: dunkelbraun, glatt
    - Körper: 1,55 cm, normale Statur
    - Gesicht: schmal
    Charakter: klug, besserwisserisch, wird leicht beleidigt, kreativ, humorvoll
    Patronus: Pferd
    Irrwicht: eine Todesfee
    Stärken: Verwandlung, VgddK, Zaubertränke
    Schwächen: Fliegen, Kräuterkunde, oft hat sie auch keine Geduld und sie bringt auch schlecht Verständnis für Schwächen von anderen auf
    Vorlieben: Bücher lesen, zeichnen, kleinere Streiche nachen ihr Spaß, sich über interessante Themen zu unterhalten, Zauberschnippschnapp
    Abneigungen: Fliegen, James & Sirius
    Haustier: Eule
    Freunde: Lily Potter, Remus, andere Gryffindor-Mädchen, Sibyll?
    Feinde: Severus Snape, obwohl sie mit Lily befreundet ist, hasst sie seine Art...
    Familie: zwei kleine Muggelbrüder, Muggeleltern
    Vergangenheit: Sie wuchs bei ihren Eltern, normalen Muggeln, auf... bis der Brief kam.
    LieblingsFach: VgddK
    HassFach: Kräuterkunde und Flugstunden
    LieblingsLehrer: Professor Dumbledore
    HassLehrer: mag eigentlich alle
    Quidditch: Ganz sicher nicht.
    Besonderheit: Sieht, seit sie dabei war, wie ihr Großvater gestorben ist, Testrahle
    Sonstiges: Hat Höhenangst, hasst Quidditch

    Von: Winterengel
    Name: Willow Black
    Spitzname: Hermelin
    Geschlecht: w
    Alter: 13
    Geburtstag: 3. November
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: ganz gut
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen: 
    - Haare: lang, gewellt, schwarz
    - Körper: normalgroß, schlank
    - Gesicht: herzförmig, blaugraue Augen, leicht rötliche Wangen
    Charakter: fröhlich, konsequent, sehr tollpatschig, konzentriert, schlagfertig
    Patronus: Flughörnchen
    Irrwicht: Ein Zauberer mit blauer Haut und irre langen Haaren
    Stärken: zaubern, hinfallen, fangen, Sachen abwehren
    Schwächen: zu tollpatschig, ihr ist häufig kalt, hasst Regen
    Vorlieben: Konzentrationsspiele, Zaubertränke, Zauberkünste
    Abneigungen: Todesser
    Haustier: Schwarze Katze namens River
    Freunde: Rumtreiber
    Feinde: Todesser
    Familie: Eltern, Zwillingsbruder Sirius, Bruder Regulus
    Vergangenheit: wurde mit sieben von einem Fluch ohne Gegenfluch verletzt, kann ohne Krücken keinen Schritt laufen, ohne hinzufallen
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Wahrsagen
    LieblingsLehrer: Prof. McGonagall
    HassLehrer: ?
    Quidditch: Hüterin
    Besonderheit: geht an Krücken, muss sich immer konzentrieren, um nicht alles zu zerstören
    Sonstiges: kann andere sehr gut zum lachen bringen, Animagus Hermelin

    Von: Jazz
    Name: Lucina Nithercott
    Spitzname: Lucky
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 1.8. 1962
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: freundschaftlich
    Blutstatus: beide Eltern magisch, aber kein Reinblut (ja, da gibt’s einen Unterschied)
    Aussehen:
    - Haare: rotbraun, gut schulterlang und glatt
    - Körper: durchschnittlich von oben bis unten
    - Gesicht: warme, braune Augen, ziemlich blass
    Charakter: wild und draufgängerisch, kann kaum einer Herausforderung widerstehen und „Feigling“ ist die schlimmste Beleidigung für sie, aber sie hat dabei auch ein großes Herz und eine treue Seele und ist auch recht intelligent, was ihre schulische Bequemlichkeit etwas ausgleicht
    Patronus: kann sie natürlich mit 11 Jahren noch nicht erzeugen, später ein Border Collie oder etwas ähnliches
    Irrwicht: Voldemort (in der Zeit sicher nicht unüblich)
    Stärken: klug, mutig
    Schwächen: kann Herausforderungen nicht widerstehen, nimmt Regeln nicht so ernst,
    Vorlieben: zaubern, Spaß mit Freunden, das Schloss erkunden
    Abneigungen: lange Schulaufsätze, lange Schulstunden, Angeber und Prahlerei, Todesser
    Haustier: kleine Zwergohreule namens Kirby
    Freunde: Jungs und Mädels aus ihrem Jahrgang
    Feinde: die Gang, die später Todesser werden
    Familie: Mutter, Marilla, ist Kolumnistin für den Daily Prophet, aber unter einem Synonym, so dass kaum einer weiß, dass das ihre Mum ist, die da Liebestipps gibt, was Lucky auch peinlich wäre, die Mutter war aber im Slugclub, und Slughorn weiß Bescheid. Vater, Portunus, macht magische Schlösser und Schlüssel. Lucky hat einen 8 Jahre alten Bruder, Janus.
    Vergangenheit: nichts dramatisches
    Lieblingsfach: VgddK
    Hassfach: Geschichte
    Lieblingslehrer: Flitwick, weil er nett ist, und man in seinem Unterricht viel praktisch macht und Quatsch machen kann
    Hasslehrer: Binns
    Quidditch: liebt sie, könnte später Jägerin werden
    Besonderheit: nö
    Sonstiges: /

    Von: Jean
    Name: Lou Parker
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 20. 8.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: das kannst du entscheiden
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: hellbraun, meistens als Zopf
    - Körper: ist eher klein
    - Gesicht: graue Augen, Stupsnase
    Charakter: geht offen auf andere zu, ist manchmal etwas übermütig, hält nicht viel von Regeln, ist sehr direkt, handelt schnell und unüberlegt
    Patronus: Adler
    Irrwicht: ein Nichts aus vollkommener Dunkelheit
    Stärken: Verteidigungszauber, Fliegen
    Schwächen: Astronomie, ist oft unpünktlich, kann sich schlecht Dinge merken
    Vorlieben: Bertie Botts Bohnen, Herausforderungen, Witze und Streiche (sieht gerne bei denen der Rumtreiber zu)
    Abneigungen: "Weicheier", Lernen, Voldemort und Todesser
    Haustier: eine braun getigerte Katze
    Freunde: Leute aus Gryffindor
    Feinde: einige Slytherins, verträgt sich nicht sonderlich mit den anderen Häusern
    Familie: Vater der im Ministerium arbeitet und Muggelmutter
    Verliebt: /
    Vergangenheit: nichts besonderes, hat ein ganz normales Leben geführt
    LieblingsFach: Verteidigung gegen die dunklen Künste, Fliegen
    HassFach: Astronomie, Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: mag keinen Lehrer besonders, am ehesten Dumbledore
    HassLehrer: Slughorn und Binns
    Quidditch: mag sie, findet es aber nicht so spannend nur zuzugucken
    Besonderheit:/
    Sonstiges: /

    Von: Lightning //Thunder
    Name: Castor Hall
    Spitzname: /
    Geschlecht: m
    Alter: 15
    Geburtstag: der gleiche, wie sein Bruder ;)
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: neutral, aber ich denke, er kennt ihren Namen
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblond, lockig
    - Körper: lang und schlaksig
    - Gesicht: grüne Augen, knubbelige Nase
    Charakter: Offen, freundlich und hat einen ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Er ist sehr belesen und erledigt Aufgaben immer sehr gewissenhaft. Was er gut kann, ist sich in andere hineinzuversetzen, etwas aus allen Sichtweisen zu beleuchten und so bei Streitereien einen Kompromiss zu finden. Deswegen wenden sich oft auch andere mit ihren Problemen an ihn.
    Patronus: Otter
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: Einfühlungsvermögen, Intelligenz, Überzeugungskraft
    Schwächen: Höhenangst, Tollpatschigkeit, Katzenallergie
    Vorlieben: Bücher
    Abneigungen: Fieslinge
    Haustier: keines
    Freunde: sein Zwillingsbruder Pollux und andere
    Feinde: keine
    Familie: Zwillingsbruder Pollux, Eltern können beide zaubern.
    Verliebt: vielleicht
    Vergangenheit: normal
    LieblingsFach: Zaubertränke, Alte Runen
    HassFach: keines
    LieblingsLehrer: Mag alle Lehrer
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: Zuschauer
    Besonderheit: Vertrauensschüler
    Sonstiges: /

    Von: Lightning//Thunder
    Name: Pollux Hall
    Spitzname: /
    Geschlecht: m
    Alter: 15
    Geburtstag: der gleiche, wie sein Bruder
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: braune Locken, ziemlich kurz geschnitten
    - Körper: ein regelrechter Schrank
    - Gesicht: breite Gesichtsform, breite Nase, freundliche braune Augen
    Charakter: Er ist begeisterter Sportler und zieht bei allem praktische Lösungen dem „Gequatsche“ vor. Er hört aber eigentlich immer auf seinen Zwilling, Castor, die Stimme der Vernunft. Er ist furchtlos, was heißt, mutig und unvernünftig.
    Patronus: Bär
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: körperliche Kraft, Quidditch
    Schwächen: kein Spitzenschüler, hitzköpfig, erst handeln, dann denken
    Vorlieben: Quidditch
    Abneigungen: schriftliche Prüfungen
    Haustier: keines
    Freunde: Castor, Quidditch-Kollegen usw.
    Feinde: Todesser-Gang
    Familie: Eltern beide magisch, Zwillingsbruder Castor.
    Verliebt: kann sein
    Vergangenheit: normal und unspektakulär
    LieblingsFach: VgddK
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: Dumbledore
    HassLehrer: Binns
    Quidditch: Treiber
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Delilah
    Name: Matthew Young
    Spitzname: Matt, Matty
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 23.6. oder so
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: das entscheidet Sybbi, er findet sie eigentlich ganz cool
    Blutstatus: Gryffindor
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblonde, glatte Haare
    - Körper: normalgroß, stärker, als man ihm zutrauen würde
    - Gesicht: blaue Augen, Narbe am Kinn von einem Skateboard-Unfall, überhaupt hat er so diverse kleine und größere Narben an Ellenbogen, Knien und Schienbeinen. Skateboarder halt.
    Charakter: Matty ist leidenschaftlicher Skateboarder, er hat keine Angst vor Verletzungen und ist oft unvorsichtig. Oft haben seine kindlichen Zauberkräfte ihn vor dem schlimmsten bewahrt, aber nicht vor jedem „Straßenausschlag“. So kam er in Hogwarts mit einem gebrochenen Ellenbogen an, den Madam Pomfey im Nu geheilt hat. Dass Verletzungen in der magischen Welt so leicht zu heilen sind, lässt ihn vielleicht noch unvorsichtiger werden. Also, wenn demnächst jemand auf einem Ritterschild an Sybbi vorbei eine Treppe hinunterrast, dann ist es wohl Matt.
    Patronus: Mauersegler
    Irrwicht: Hai
    Stärken: Hart im Nehmen, mutig
    Schwächen: unvernünftig, so mittelprächtig in der Schule, stur
    Vorlieben: Skateboard fahren, surfen und ähnliche Sportarten, das Treppengeländer runter rutschen
    Abneigungen: stillsitzen, Strafpredigten und langatmige Ermahnungen von Erwachsenen
    Haustier: zuhause hat er einen Hund, Boomer
    Freunde: findet bestimmt schnell Anschluss bei Jem und Deshi und so
    Feinde: keine
    Familie: Eltern sind Muggel, er Lehrer für Physik und Sport, sie Sekretärin, zwei ältere Brüder, die auch Muggel sind.
    Verliebt: noch nicht
    Vergangenheit: war ein wildes Kind, dessen viele Unfälle viel glimpflicher ausgegangen sind, als sein Physik-begeisterter Vater dich das erklären konnte
    LieblingsFach: Flugstunde
    HassFach: keins
    LieblingsLehrer: /
    HassLehrer: /
    Quidditch: findet er cool, wird aber wohl nie in die Hausmannschaft kommen, steht eher auf Skaten als auf Ballsport
    Besonderheit: diverse Narben vom Skaten, kleine Narbe am Kinn, recht fies aussehender Straßenausschlag am rechten Unterarm, usw.
    Sonstiges: /

    Von: Jazz
    Name: Deshi Liu
    Spitzname: /
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 9.10.1961
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: das überlasse ich dir
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: chinesische Wurzeln
    - Haare: schwarz, glatt
    - Körper: kleiner, drahtig
    - Gesicht: dunkelbraune Augen, gerade Nase, spitzbübisches Grinsen
    Charakter: Deshi ist ein ziemlich durchschnittlicher elfjähriger Junge. Er liebt Quidditch, Comics und seine Freunde und Familie. Er hat einen schrägen Sinn für Humor und sein Lachen ist ansteckend. Er erzählt aber eher Witze, als dass er Streiche spielen würde.
    Patronus: noch keiner, später vielleicht ein Papageientaucher
    Irrwicht: Ratten, viele davon
    Stärken: Humor, hat einen unheimlich guten Orientierungssinn, gut in Sprachen, Ehrlichkeit
    Schwächen: Konzentrationsschwäche (versucht öfter, Comics in seinen Schulbüchern zu verstecken, um während des Unterrichts zu lesen), kann sich nur schlecht verstellen und erkennt darum auch bei anderen oft nicht, wenn sie falsch sind
    Vorlieben: Quidditch, Comics, Süßigkeiten, Spaß mit Freunden
    Abneigungen: Tests in der Schule, Hausaufgaben, Langeweile, wenn man ihn wegen seiner Herkunft runter macht (in der Muggelwelt als Sohn chinesischer Einwanderer, in der magischen Welt wegen seiner Muggel-Mum)
    Haustier: /
    Freunde: vor allem Jungs aus seinem Jahrgang, aber auch Mädchen, die für ihn ein Buch mit sieben Siegeln sind
    Feinde: da könnte sich was mit künftigen Todessern ergeben
    Familie: Mutter ist Muggel und Anwältin, Vater ist Zauberer und arbeitet als Heiler im St. Mungos. Seine große Schwester Mei ist 13 Jahre alt und auch in Gryffindor. Der kleine Bruder versucht gerne, seine große Schwester zu beschützen, die braucht seinen Schutz aber nicht. Aber die Geschwister haben eine enge Beziehung.
    Vergangenheit: In der Grundschule wurde er öfter gehänselt, weil seine Eltern chinesische Einwanderer sind. Deswegen ist er sozusagen ein gebranntes Kind was rassistische Beleidigungen betrifft.
    Lieblingsfach: Flugstunde
    Hassfach: Geschichte, Zaubertränke, Astronomie
    Lieblingslehrer: Dumbledore (bewundert den Schulleiter sehr, der seine eigene Schokofrosch-Karte hat)
    Hasslehrer: keiner
    Quidditch: Fan, unterstützt die Wimbourne Wasps und natürlich seine Schwester
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Jazz
    Name: Mei Liu
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 13
    Geburtstag: 5.2.1960
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: das überlasse ich dir
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: chinesische Wurzeln
    - Haare: schwarz, glatt, glänzend und bis zur Mitte des Rückens
    - Körper: klein, schlank
    - Gesicht: die gleichen dunkelbraune Augen, wie ihr Bruder, umrahmt von langen Wimpern, Stupsnase, hübsch
    Charakter: Mei ist ein toughes Mädchen, das gerne Spaß hat und das Leben nicht zu ernst nimmt. Sie ist es gewohnt, dass die Leute sie ansehen und sich ein Urteil machen, und es macht ihr Spaß, diese Leute eines Besseren zu belehren, und zwar eher durch Taten als mit Worten. Manchmal spielt sie regelrecht mit den Erwartungen. Jetzt, im dritten Jahr, wird auch schon mal geflirtet, und Mei hat ihren Spaß daran, lässt die Jungs aber meistens abblitzen. Und wenn ein Junge glaubt, sie wäre eine hübsche, kleine Prinzessin, dann kriegt er schnell mal einen kleinen Langlock-Zauber verpasst. Und auch wenn das mal nicht reichen sollte, die Hilfe ihres Bruders braucht sie dann noch lange nicht. Sie liebt Deshi, aber sie hasst es, Hilfe zu brauchen. Obwohl sie zwar kein verschlossener Mensch ist, ist sie gern unabhängig.
    Patronus: noch keiner, später vielleicht eine Schwalbe
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: Ist schnell mit dem Zauberstab, kennt viele, viele Zauber und Flüche, schlagfertig und tough
    Schwächen: um Hilfe bitten, nimmt nicht schnell was krumm, aber wenn doch, dann kann sie nur schwer verzeihen, kann sehr störrisch und dickköpfig sein, gibt nicht gern zu, wenn sie im Unrecht war
    Vorlieben: Zeit mit Freundinnen verbringen, geht gern nach Hogsmeade, Quidditch, Sirius Black abblitzen lassen, wenn er mit ihr zu flirten versucht
    Abneigungen: Todesser, Angeber, Egomanen, frühes Aufstehen, Porridge
    Haustier: grauer Kater Fitz
    Freunde: Vielleicht Lily Evans, kommt aber sicher auch gut mit den Rumtreibern aus, s.o. Vorlieben
    Feinde: da könnte sich was mit künftigen Todessern ergeben
    Familie: Mutter ist Muggel und Anwältin, Vater ist Zauberer und arbeitet als Heiler im St. Mungos. Ihr kleiner Bruder Deshi ist 11 Jahre alt und auch in Gryffindor. Der kleine Bruder versucht gerne, seine große Schwester zu beschützen, die braucht seinen Schutz aber nicht. Aber die Geschwister haben eine enge Beziehung.
    Vergangenheit: In der Grundschule wurde sie öfter gehänselt, weil ihre Eltern chinesische Einwanderer sind. Während ihr Bruder sich solche Beleidigungen extrem zu Herzen nimmt, weiß sie, dass so etwas nur den klein macht, der solche Beleidigungen äußert. Sie weiß sich zu verteidigen.
    Lieblingsfach: Zaubertränke (Slughorn mag sie, von ihrem Bruder ist er enttäuscht), VgddK
    Hassfach: Wahrsagen (auch wenn es damals noch nicht bei Trelawney war)
    Lieblingslehrer: McGonagall
    Hasslehrer: kein Fan von Slughorn mehr, sobald der ihren Bruder für weniger talentiert hält
    Quidditch: Jägerin mit einer Vorliebe für schnelle Täuschungsmanöver
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Koala-Girl
    Name: Keziah Shacklebolt
    Spitzname: manchmal Kez oder K
    Geschlecht: w
    Alter: 14
    Geburtstag: 14.1.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen:
    - Haare: schwarze Cornrows
    - Körper: groß, definierte Muskulatur
    - Gesicht: fast schwarze Augen, ausgeprägte Wagenknochen
    Charakter: K. ist sportbegeistert, sie liebt Quidditch und trainiert hart. Im Training achtet sie auch darauf, was sie isst, dass sie genug schläft vor Spielen usw. Sie nimmt den Sport ernst. Man kann aber auch außerhalb des Quidditchfeldes Spaß mit ihr haben. Sie tanzt gerne wild und ausgelassen und hat kein Problem damit, im Mittelpunkt zu stehen. Nicht, dass sie das Rampenlicht suchen würde, aber wenn du sie auf einer Party nach dem gewonnen Spiel gegen Ravenclaw fragst, ob sie die englische Nationalhymne mit Butterbier gurgeln kann, und dann ein Pulk von Mitschülern sie anfeuert, dann kann sie schon eine Zugabe in Form eines Celestina Warbeck-Songs geben…
    Patronus: Turmfalke
    Irrwicht: Todesser
    Stärken: Quidditch, VgdDK
    Schwächen: so ziemlich jedes Fach, außer VgdDK, Schule kommt nach Quidditch in ihrer Prioritätenliste
    Vorlieben: Quidditch, Partys, tanzen, laute Musik
    Abneigungen: Tests in der Schule, Hausaufgaben usw.
    Haustier: keines
    Freunde: Quidditchteam
    Feinde: Todesser
    Familie: großer Bruder Kingsley hat letztes Jahr den Abschluss gemacht
    Verliebt: könnte sein
    Vergangenheit: seit dem letzten Jahr Hüterin in der Hausmannschaft
    LieblingsFach: VgdDK
    HassFach: Zaubertränke, Verwandlung
    LieblingsLehrer: Madam Hooch (das muss zählen, findet sie)
    HassLehrer: McGonagall
    Quidditch: Hüterin
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Koala-Girl
    Name: Jeremy Clarke
    Spitzname: Jem
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 7.5.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: das entscheidet Sybbi
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: schwarz
    - Haare: kurze, schwarze krause Locken
    - Körper: langer Kerl, sehr sehnig
    - Gesicht: perfekte Zähne, eckiges Kinn
    Charakter: Jem wusste schon immer, das er nach Gryffindor gehört (bzw. dahin will). Er ist mutig und draufgängerisch, oft sogar leichtsinnig und unvernünftig. Gefahren? Welche Gefahren? Außerdem ist er sehr impulsiv und denkt oft erst später nach. Konsequenzen? Welche Konsequenzen? Nachts durchs Schloss streifen, ein Ausflug in den Verbotenen Wald, ein kleines Zauberduell vor dem Geschichtsunterricht, Jem ist dabei. Regeln? Welche Regeln? Aber Jem ist auch ein treuer Freund, einer, auf den man immer zählen kann, sei es, dass man jemanden braucht, der einem zuhört, oder jemanden, der einem in einem Kampf zur Seite steht. Muss ich erwähnen, dass ihm das Zweite lieber ist?
    Patronus: /
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: Mut, Loyalität, Offenheit
    Schwächen: Unvernunft, Leichtsinn, Impulsivität
    Vorlieben: Abenteuer, Freunde, Quidditch
    Abneigungen: Todesser, Feiglinge, Petzen
    Haustier: Waldkauz Titus
    Freunde: er könnte auf jeden Fall jemanden in seinem sozialen Umfeld vertragen, der ihn dazu bringt, Hausaufgaben zu machen und ihn vom gröbsten Blödsinn abhält.
    Feinde: Todesser und andere Fans schwarzer Magie
    Familie: Vater ist Quidditch-Korrespondent beim Daily Prophet, Mutter arbeitet halbtags bei Flourish und Blotts.
    Vergangenheit: /
    Lieblingsfach: VgddK und Flugstunde
    Hassfach: Verwandlung (fällt ihm schwer), Geschichte (laaaaaaaaangweilig)
    Lieblingslehrer: vielleicht der aktuelle Lehrer für VgddK (damals war der Posten auch schon verflucht, also häufige Lehrerwechsel), sonst ist Dumbledore sicher ein Idol, wegen seines Duells gegen Grindelwald und weil Voldemort ihn fürchtet
    Hasslehrer: Binns (laaaaaaangweilig)
    Quidditch: großer Fan, plant schon, welchen Besen er nächstes Jahr mitbringen möchte (einen Cleansweep oder doch lieber einen Comet?)
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Winnie Leviosa
    Name: Lynn Darcy
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 14
    Geburtstag: 31.8.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: Neutral, oder wie du meinst
    Blutstatus: Muggelstämmig
    Aussehen:
    - Haare: mittelbraune, kürzere Haare, die sie immer zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden hat, der wie Pinselborsten vom Hinterkopf absteht, weil die Haare so kurz sind, und aus dem sich manchmal Strähnen lösen
    - Körper: Normalgroß und fit
    - Gesicht: große, blaue Augen, man sieht ihrem Gesicht an, wenn sie von draußen rein kommt, dann hat sie rosige Wangen
    Charakter: Lehrer beschreiben sie typischerweise mit Wörtern wie aufgeweckt, engagiert oder fleißig. Mitschüler benutzen Wörter wie lustig, verrückt oder lieb.
    Patronus: Eichhörnchen
    Irrwicht: Monster mit langen Klauen und Zähnen
    Stärken: sportlich, gute Freundin
    Schwächen: Wahrsagen, Zaubertränke, Angst vor Zurückweisung
    Vorlieben: Quidditch, Freunde
    Abneigungen: Alleinsein
    Haustier: hat letztes Jahr eine Schleiereule zum Geburtstag bekommen
    Freunde: hat noch Kontakt zu ihren Freunden aus der Muggelschule, von jedem davon trägt sie ein Freundschaftsarmband, ganze sieben Stück, hat aber auch auf Hogwarts viele Freunde, u.a. sicher auch Keziah Shacklebolt, mit der sie bestimmt gerne rumalbert.
    Feinde: Als Muggelstämmige hat sie ab und an Ärger mit ein paar Slytherins, Avery, Mulciber, Wilkes usw.
    Familie: Ihre Eltern sind Muggel, arbeiten in normalen, ganz und gar unmagischen Bürojobs. Sie ist Einzelkind.
    Verliebt: In Sirius Black. Er ist jünger als sie, aber nur etwa zwei Monate. Oder exakt 64 Tage. Sie traut sich aber nicht, ihm das zu sagen. Es sei denn, Sybbis Geschichte erfordert es. Will heißen, ich lege Lynns Schicksal in Ginsterminzes Hände. Lasse sie entscheiden, welche Details sie braucht und was sie aus den Details macht.
    Vergangenheit: Hatte eine normale und auch glückliche Kindheit unter Muggeln, wenn man von gelegentlichen ungewöhnlichen Zwischenfällen absieht. Als der Hogwartsbrief kam, war sie aufgeregt, aber auch traurig, dass nur sie nach Hogwarts durfte und sie ihren Freunden nichts darüber erzählen darf, was das genau für ein Internat ist, das sie besucht. Sie vermisst ihre Muggel-Freunde in Hogwarts und ihre Zauberer-Freunde in den Ferien.
    LieblingsFach: Kräuterkunde, Pflege magischer Geschöpfe
    HassFach: Wahrsagen
    LieblingsLehrer: /
    HassLehrer: Slughorn
    Quidditch: Jägerin
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Daisy
    Name: Craig Peakes
    Spitzname: /
    Geschlecht: m
    Alter: 17
    Geburtstag: /
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkle, glatte Haare
    - Körper: durchschnittliche Größe, muskulöse Arme
    - Gesicht: blaue Augen
    Charakter: Craig ist ein ganz normaler Siebtklässler. Er will einen ordentlichen Abschluss machen, Quidditch spielen und Spaß haben. Er ist seit letztem Frühjahr mit Allison Jeffries zusammen, aber die Beziehung läuft sehr holprig. Unter anderem auch, weil er gern mal mit anderen Mädchen flirtet, wenn er nach einem gewonnen Spiel ein Adrenalinhoch hat. Aber auch, weil sie gerne an ihm rumkritisiert und sagt, was er tun soll. Die beiden streiten ständig.
    Patronus: Bulldogge oder so
    Irrwicht: irgendwas standardmäßiges…
    Stärken: Quidditch
    Schwächen: Allison, hat üble Laune, wenn sie streiten, was oft ist, und motzt dann viel rum, ist aber extra gefährlich auf dem Quidditchfeld
    Vorlieben: Quidditch
    Abneigungen: verlieren, mit seiner Freundin streiten
    Haustier: /
    Freunde: Klassenkameraden
    Feinde: keine Feinde, nur Gegner auf dem Quidditchfeld
    Familie: Ist der Vater von Jimmy Peakes, der in Harry Potters Zeit als Treiber für Gryffindor spielt.
    Verliebt: in Allison (mal mehr, mal weniger)
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: Verwandlung, VgddK
    HassFach: /
    LieblingsLehrer: McGonagall (die gibt keine Hausaufgaben vor Quidditchspielen)
    HassLehrer: Binns
    Quidditch: Treiber
    Besonderheit: /
    Sonstiges: Er kann bei Quidditchspielen auftauchen, oder die Vier sehen ihn in Hogsmeade mit seiner Freundin streiten, oder so.

    Von: Fatie &Co
    Name: Ronja Zoé Wilkins
    Spitzname: Awake 
    Geschlecht: w
    Alter: 15
    Geburtstag: 02.09
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: sie kennt sie nicht genau, neutral
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: 
    - Haare: lange blonde Haare, meistens offen oder zu einem Pferdeschwanz
    - Körper: relativ groß, durchtrainiert(aber kein Muskelpaket)
    - Gesicht: freundliche himmelblaue Augen mit grauen Sprenkeln, rosige Wangen
    Charakter: freundlich, hilfsbereit, loyal, mutig, vertrauenswürdig
    Patronus: Wolf
    Irrwicht: Eine riesige Wespe
    Stärken: tanzen, nicht einzuschlafen(ist trotzdem nie müde), sich Jahreszahlen merken
    Schwächen: hat eine Wespenphobie, Pollenallergie
    Vorlieben: Ballett, die Natur, Geschichte der Zauberei
    Abneigungen: Wespen, eingesperrt zu sein
    Haustier: Fleckenkäuzin namens Otulissa
    Freunde: Sie ist ziemlich beliebt, da ihre Mutter Nationalspielerin ist, hat aber nur ein paar richtige Freunde
    Feinde: sie hat eigentlich keine, doch wenn sie genervt wird, kann sie auch mal patzig werden
    Familie: Mutter Lucy Wilkins ist Quidditch-Nationalspielerin, Vater hat sie nie gekannt, lebt meistens bei ihrem Großvater Ralph
    Verliebt: Nein
    Vergangenheit: ist bei ihrem Großvater aufgewachsen, da ihre Mutter aufgrund ihres Jobs dauernd unterwegs war
    LieblingsFach: Geschichte der Zauberei
    HassFach: VgdDK
    LieblingsLehrer: Professor Binns(sie schafft es, nicht einzuschlafen)
    HassLehrer: /
    Quidditch: Nein
    Besonderheit: Vertrauensschülerin von Gryffindor, Tochter einer Quidditch-Nationalspielerin
    Sonstiges: kann ein dunkler Geist(nicht unbedingt Voldemort) in Hogwarts eindringen, und in Ronjas Körper eindringen, und Sybbi und die Rumtreiber müssen sie befreien

    Von: Amethyst
    Name: Aurora Linc
    Spitzname: -
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 14.11.
    Haus: Gryffindor
    Beziehung zu Sybbi: eher schlecht
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen:
    - Haare: Schwarz, kurz, strubbelig
    - Körper: klein und kräftig
    - Gesicht: schokoladenbraun, ziemlich groß, dichte Wimpern und Augenbrauen
    Charakter: Früher war Aurora umgänglich, fröhlich, ironisch und ehrlich. Sie war immer für eine Überraschung zu haben und liebte das Ungewisse. Ihr großer Bruder Laurin (sieben Jahre älter als Aurora) hat sie immer unterstützt, war Auroras Vorbild. Ihm konnte sie sich immer anvertrauen.
    Bis er, mit fünfzehn Jahren, mit seinem Onkel unterwegs war und die beiden in einen Autounfall gerieten. Auroras Onkel überlebte, Laurin nicht.
    Dies hat Aurora schwer getroffen und sie kapselte sich immer weiter ab. Wurde einzelgängerisch, entwickelte fiesen Sarkasmus, wurde generell aggressiver und leichtsinniger, wurde unbeliebt aufgrund ihrer fiesen Sprüche, war aufmüpfig gegenüber ihrer Eltern. Auch in Hogwarts wird sie vermutlich eine Einzelgängerin bleiben, selbst nach zwei Jahren ist der Verlust von Laurin für Aurora unerträglich und sie versucht, sich das durch vorlaute Sprüche und Leichtsinnigkeit nicht anmerken zu lassen.
    Wahrscheinlich sieht der Hut ihre ehemalige Tapferkeit, den damaligen ehrlichen Mut. Vielleicht glaubt er daran, dass diese alte Aurora zurückkehren kann.
    Patronus: Katze
    Irrwicht: Laurin und ihrem Onkel im Auto, wie es kracht, wie ihr Bruder bewusstlos zusammensinkt ... Ich führe das jetzt nicht weiter aus.
    Stärken: Lässt sich ihre Gefühle nicht anmerken, kann gut lügen
    Schwächen: Versucht, möglichst unnahbar zu wirken, Lässt niemanden an sich heran ... oder versucht es zumindest
    Vorlieben: Ruhe, wenn sie alleingelassen wird
    Abneigungen: Menschen, die etwas über ihre Vergangenheit wissen möchten, zu viele Menschen auf einmal
    Haustier: -
    Freunde: Such du dir aus. Wahrscheinlich kaum bis gar keine.
    Feinde: "
    Familie: Mutter Valentina, Vater Mark, verstorbener Bruder Laurin
    Verliebt: -
    Vergangenheit: alles auffällige ist bei 'Charakter' aufgeführt.
    LieblingsFach: Verteidigung gegen die dunklen Künste
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: Dumbledore
    HassLehrer: McGonagall
    Quidditch: Treiberin
    Besonderheit: -
    Sonstiges: -


    Von: Fatie &Co
    Name: Lorraine Macron
    Spitzname: Rain
    Geschlecht: w
    Alter: 11 Jahre
    Geburtstag: 1 Januar
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: wäre gerne mit ihr befreundet
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: 
    - Haare: lang, glatt, Haselnussbraun mit einer dunkelblauen Strähne
    - Körper: zierlich, klein
    - Gesicht: Herzförmig
    Charakter: schüchtern, nachdenklich, verträumt
    Patronus: Rotkehlchen
    Irrwicht: Geister
    Stärken: Zaubersprüche auswendig lernen und anwenden, Tiere dressieren, Zaubertränke
    Schwächen: traut sich häufig Sachen nicht, Regeln brechen, hat Angst vor Geistern
    Vorlieben: Quidditch, lesen, zeichnen, Niffler
    Haustier: ein Niffler namens Sunny(ist aber dressiert)
    Freunde: wenige
    Feinde: keine
    Familie: Emmanuel Macron, Brigitte Macron(ich weiß, Frankzösischer Präsident plus Ehefrau, sie sind einfach Zauberer und durch die Zeit gereist)
    Vergangenheit: wurde adoptiert
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Wahrsagen
    LieblingsLehrer: Prof. McGonagall
    HassLehrer: Prof. Slughorn
    Besonderheit: scheint zerbrechlich, kann aber viel aushalten, hat Angst vor Geistern(ziemlich unpraktisch)

    Von: Die fast-kopflose Sophia
    Name: Edwina Marston
    Spitzname: Eddie
    Geschlecht: w
    Alter: 14
    Geburtstag: Mist, schon wieder vergessen zu fragen
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: kennen sich nicht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblond, eher glatt, gut schulterlang und Pony
    - Körper: durchschnittlich groß, sportlich
    - Gesicht: ovales Gesicht, dunkelblaue Augen
    Charakter: Was immer sie tut, tut sie mit vollem Einsatz, egal ob Quidditch, Schule oder Sozialleben. Sie gibt immer 100%, was manchmal bedeutet, dass sie sich verausgabt. Sie ist ernsthafter und respektvoller als ihr Bruder (und sie würde auch sagen, schlauer). Sie hält aber genau wie er wenig von Unaufrichtigkeit, vor allem sich selbst gegenüber, und braucht nicht unbedingt die Meinung anderer, obwohl sie ein paar Freunde hat, deren Ansichten sie schätzt.
    Patronus: Stute
    Irrwicht: Die Hauptfigur aus Des Hexers haariges Herz, dieses Märchen von Beedle dem Barden hat ihr als Kind Alpträume bereitet
    Stärken: Quidditch, Verwandlung, Engagement
    Schwächen: übernimmt sich gelegentlich, Zaubertränke (ihr Bruder hilft ihr da, aber trotzdem sagt er auch, dass sie die Schlauere wäre)
    Vorlieben: Quidditch, Klarinette spielen
    Abneigungen: Angeber, Lügner, Gurken in jeder Form
    Haustier: Katze Mindy (für Post benutzt sie die Eule ihres Bruders)
    Freunde: Mädchen aus ihrem Jahr, Quidditchteam, ist recht beliebt und hat auch eher tiefe Freundschaften, als ihr Bruder. Gerne auch Kontakte außerhalb ihres Hauses.
    Feinde: Scarfys
    Familie: Ihr Vater arbeitet als Unsäglicher, ihre Mutter als Heilerin bei St. Mungos. Ihr Bruder ist ein Jahr über ihr in Slytherin und dort Quidditchkapitän.
    Verliebt: Vielleicht. Wenn, dann würde sie es anders anstellen, als ihr Bruder. Eher so in Richtung direkter Angriff…
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: Verwandlung
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: Slughorn
    Quidditch: Jägerin. Sie und Ford schenken sich gegenseitig nichts auf dem Quidditchfeld, und anfängliche Befürchtungen des Gegenteils wurden schnell zerstreut, als die beiden letztes Jahr zum ersten Mal gegeneinander gespielt haben.
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Katelin Wiht HP fan
    Name: Katie Wiht
    Spitzname: Kat
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 14
    Geburtstag: 21.2
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: Gut
    Blutstatus: erstmal muggelstämmug dann erfärt sie, dass sie reinblütig ist
    Aussehen: Normal
    - Haare: Braunes Haar mit rotem Schimmer
    - Körper: Schlank, normal groß
    - Gesicht: Helle Haut, leichte Sommersprossen und waldgrüne Augen
    Charakter: Nett, schüchtern, hilfsbereit, redet viel und ist lustig
    Patronus: Weißer Wolf
    Irrwicht: tote Familie
    Stärken: ist in jeder Situation ruig, beliebt, sagt ihre Meinung
    Schwächen: kriegt Lachanfälle in unpassende Momente, hat eine Krankheit wo man schlimme Wutanfälle bekommt
    Vorlieben: Tiere
    Abneigungen: wenn Leute schlimme Sachen sagen
    Haustier: Katze ( Penny ), Eule ( Snow )
    Freunde: Lily Evans, Hanna Anderson
    Feinde: Sirius Black
    Familie: Schwester ( Rosie ) Mutter ( Arya ), Vather ( Chris )
    Verliebt: -
    Vergangenheit: Sie wurde adoptiert was sie erst später erfärt. Sie ist in London aufgewachsen
    LieblingsFach: Vervandlung, VGDDK
    HassFach: Geschichte
    LieblingsLehrer: Dumbeldore
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: Ja ( ich wurde gerne Jäger in Ravenclaw sein )
    Besonderheit: Metamorphmagus
    Sonstiges: Slugklub wegen meiner Freundin Lily Evans weil sie so schlau ist.


    Von: Tigerkralle
    Name: Kiara Tendrick
    Spitzname: -
    Geschlecht: w
    Alter: 12 (muss nicht sein)
    Geburtstag: -
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: normal bis schlecht
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen: Haar meistens zu Dutt hochgesteckt, bewahrt ihren Zauberstab gerne im Dutt auf (manche Leute stecken sich immer solche "Stäbchen" in den Dutt und sie macht es mit dem Zauberstab- besser erklären kann ich es nicht:)
    - Haare: braunes, glattes Haar
    - Körper: sehr klein, normal schlank
    - Gesicht: schmal, hellbraune Augen, Muttermal neben Auge
    Charakter: sehr naiv (aber nicht dumm!), intelligent (Ravenclaw halt), fällt jeden ins Wort (weshalb sie nicht viele Freunde hat, eher Außenseiterin- macht ihr aber nichts aus), leichtgläubig, ruhig (verliert fast nie die Kontrolle), feinfühlig, leistungsstark, verwöhnt, sachlich, fair (hat Gerechtigkeitsfimmel), fleißig, flatterhaft,
    Patronus: Igel
    Irrwicht: Wände, die immer näher kommen und sie erdrücken
    Stärken: lernen, duellieren (mit Zauberstab, versteht sich), tanzen
    Schwächen: kochen (experimentiert leider gerne, vielleicht auch mal in der Küche?, Topf + Lebensmittel + Kiara = Katastrophe), hat keinen Hausverstand ("Ein Eis am Stiel kostet doch eine Galleone, nicht?), perfektionistisch, Platzangst, lacht sehr wenig (zeigt nicht so viele Emotionen)
    Vorlieben: (in der Küche) experimentieren, tanzen, Musik hören, lesen (Muggelromane), Sterne beobachten
    Abneigungen: wenn sehr viele Leute anwesend sind, im Mittelpunkt stehen
    Haustier: graue Perserkatze
    Freunde: Außenseiterin, ein paar Ravenclaws
    Feinde: dümmliche Leute (nicht böse gemeint, sie kann einfach mit ihnen nichts anfangen und ärgert sich immer über sie),
    Familie:
    Mutter: Reinblut
    Vater: Reinblut
    8-Jährige Schwester, die sie sehr liebt
    Verliebt: hält nicht viel davon (nicht an du-weißt-schon-wen denken!), manchmal nervt sie das ganze Verliebt-Getue der anderen
    Vergangenheit: -
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: Minerva McGonagall
    HassLehrer: Professor Binns
    Quidditch: fliegt sehr gerne, will aber nicht ins Team, kein besonderes Talent im Quidditch
    Besonderheit: hat sich im ersten Jahr ein bisschen geritzt, darum hat sie kleine Narben am Arm. War aber kein so ernstes Problem, sie findet halt nicht so schnell Freunde und sie war etwas überfordert mit all den Leuten
    Sonstiges: -

    Von: Fritzi
    Name: Willoughby Harris
    Spitzname: Will
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 9.6.
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: wie es passt
    Blutstatus: Muggelgeboren
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblond, etwas länger, sodass sie ihm in die Augen fallen
    - Körper: groß und lang
    - Gesicht: schmal, graue Augen, angeschlagener Schneidezahn
    Charakter: Klar, als Ravenclaw ist er schlau und vernachlässigt die Schule nicht. Er ist sehr erfinderisch und seine langen Finger basteln immer an irgendetwas herum. Er geht den Dingen gern auf den Grund und versteht gern wie alles funktioniert.
    Patronus: Maus
    Irrwicht: Zahnarzt
    Stärken: Intelligenz, Dinge reparieren, geschickt
    Schwächen: hat Angst vor großen Hunden, seit er als kleiner Junge eine unangenehme Begegnung mit einem hatte, Rotgrünblindheit, Kräuterkunde
    Vorlieben: Dinge auseinandernehmen und wieder zusammenbauen, zeichnen, Milchshakes, Fahrradfahren
    Abneigungen: Eintopfgerichte, lange Autofahrten (da wird ihm schlecht bei)
    Haustier: Laubfrosch Fred
    Freunde: wo er rein passt
    Feinde: wie es passt
    Familie: Eltern geschieden, Will lebt bei der Mutter, die besessen von den Royals ist, Vater hat wieder geheiratet, zwei jüngere Halbbrüder
    Verliebt: noch nicht
    Vergangenheit: ziemlich durchschnittlich bis der Brief aus Hogwarts kam
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Kräuterkunde (dir Theorie geht schon, aber die Praxis packt er nicht)
    LieblingsLehrer: Flitwick
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: fasziniert ihn, obwohl in der Muggelwelt Sport nichts für ihn war
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Saphire Heart
    Name: Siobhan Mulligan
    Spitzname: Sunny (wie Rains Niffler, das findet S. witzig)
    Geschlecht: w
    Alter: 11 Jahre
    Geburtstag: irgendwann im Sommer
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: gut
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: erdbeerblonde, glatte Haare, ziemlich lang, meistens offen
    - Körper: etwas größer als der Altersdurchschnitt, normal schlank, ihre Mum scherzt immer, sie würde nur aus Armen und Beinen bestehen
    - Gesicht: graugrüne Augen, exakt sieben Sommersprossen auf und um die Nase
    Charakter: Sie ist ein fröhlicher und lustiger Mensch, ein kleines bisschen besserwisserisch, sie versucht aber, es nicht zu sein. Wenn sie merkt, dass sie wieder mal jemanden korrigiert hat, wird sie oft rot. "Ich hab’s schon wieder gemacht, oder?" Überhaupt wird sie schnell rot.
    Patronus: Amsel
    Irrwicht: Clown (mal ernsthaft, findet irgendwer die lustig?)
    Stärken: belesen, kann gut zuhören und unheimlich schnell laufen
    Schwächen: Rotwerden, lässt sich schnell verunsichern, keine allzu gute Menschenkenntnis, absolut unmusikalisch
    Vorlieben: Bücher, Tiere, malt gerne, summt nicht erkennbare Melodien
    Abneigungen: Gruselgeschichten
    Haustier: Sperlingskauz (das ist die kleinste Eulenart in Europa) mit Namen Ida
    Freunde: Lorraine, wenn das okay ist. Ich glaube, Siobhan würde Rain mögen und es sehr lustig finden, dass deren Niffler Sunny heißt, so wie ihre Brüder sie nennen. Sunny und Rain. Sonst mach's, wie du willst.
    Feinde: Agnes Featherstonehaugh
    Familie: beide Eltern magisch, drei ältere Brüder (Patrick, 17, Hufflepuff, Thomas, 14, Gryffindor, Liam, 12, Gryffindor)
    Verliebt: noch nicht
    Vergangenheit: glückliche Kindheit, liebevolle Familie
    LieblingsFach: eigentlich alle, aber besonders Zauberkunst und Kräuterkunde
    HassFach: keines
    LieblingsLehrer: Professor Flitwick
    HassLehrer: Slughorn, obwohl hassen ein zu starkes Wort ist, er verunsichert sie sehr mit seiner klaren Bevorzugung mancher Schüler und so
    Quidditch: findet sie große Klasse
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Saphire Heart
    Name: Agnes Featherstonehaugh (hab gegoogelt, was der längste englische Nachname ist)
    Spitzname: ich denke, ihre Mitschüler haben vielleicht den einen oder anderen passenden Namen für sie
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: im Herbst?
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: weizenblond, eigentlich immer im Dutt
    - Körper: normalgroß, normal
    - Gesicht: hellbraune Augen, hohe Stirn, langer Hals
    Charakter: Agnes ist sehr von sich überzeugt, sie glaubt, die Schlauste zu sein. Sie weiß alles besser und reibt das gerne anderen unter die Nase. Wenn sie andere korrigiert, gibt ihr das ein Hochgefühl. Sie ist unheimlich neugierig und steckt ihre Nase gern dahin, wo sie nicht hingehört und verpetzt ihre Mitschüler gern, in der Hoffnung, so bei den Lehrern besser dazustehen. Überhaupt schleimt sie sich bei den Hogwartsprofessoren gerne ein.
    Patronus: Hühnerhabicht
    Irrwicht: der Grim
    Stärken: leider ist sie wirklich sehr schlau, kann sich unheimlich gut anschleichen und verstecken
    Schwächen: überschätzt sich selbst, unterschätzt andere, hat Flugangst, ganz schlechte Schachspielerin
    Vorlieben: lernen, andere auf deren Fehler hinweisen, lernen, andere ausspionieren, lernen…
    Abneigungen: Peeves, Partys, Quidditch, verlieren
    Haustier: /
    Freunde: eher keine
    Feinde: viele können sie nicht leiden
    Familie: Eltern können beide zaubern und waren auch in Ravenclaw.
    Verliebt: /
    Vergangenheit: gänzlich undramatisch
    LieblingsFach: Verwandlung
    HassFach: Flugstunde
    LieblingsLehrer: keiner, versucht, sich bei allen gleichmäßig einzuschleimen
    HassLehrer: Madam Hooch, obwohl sie da trotzdem schleimt, was das Zeug hält
    Quidditch: findet sie doof, weil sie es nicht kann
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Amethyst
    Name: Allie Smith
    Spitzname: Ihre Eltern nennen sie Lie.
    Geschlecht: w
    Alter: Dreizehn
    Geburtstag: 20. Februar
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: ganz okay, würde ich sagen.
    Blutstatus: Halbblut (Mutter eine Hexe, Vater ein Muggel)
    Aussehen:
    - Haare: Allies Haare sind schwarz, dicht und fallen ihr in sanften Wellen bis knapp über die Schultern.
    - Körper: Sie ist eher blass, hat einen kräftigen Körperbau und einige Muskeln – kein außergewöhnlicher Kraftprotz, hat aber schon ein bisschen drauf.
    - Gesicht: Allies Augen sind von hellem grau, die Wimpern, die sie umrahmen, sind dicht und dunkel, ihre Augenbrauen sind schmal, aber gut erkennbar dank ihrer ebenfalls dunklen Färbung. Allies Nase ist laut eigenen Angaben zu lang, ihre Lippen sind voll und ihr Kinn ist ziemlich eckig.
    Charakter: Menschen, die sie nicht gut kennen, könnten meinen, Allie sei abweisend und kalt. Dadurch entsteht auch manchmal ein eingebildeter Eindruck. Allie ist tatsächlich eher ein einzelgängerischer Typ, der schlecht mit neuen Menschen und anderen Veränderungen in seinem sozialen Umfeld klarkommt. Sie hasst große Menschenansammlungen und im Mittelpunkt zu stehen, kann es aber noch weniger leiden, ignoriert zu werden. Allie erhebt ihre Stimme ziemlich selten und versteckt ihre Intelligenz und ihren Ehrgeiz im Inneren. Wenn sie mit Menschen zu tun hat, die sie nicht leiden kann, wird sie auch unfreundlich, antwortet generell ziemlich einsilbig und hört lieber zu, als dass sie spricht. Sie unterschätzt sich und ihre Fähigkeiten oft und ist umso glücklicher, wenn sie etwas schafft, das sie sich selbst nicht zugetraut hätte. Allie weiß diese Freude allerdings zu verstecken.
    Es dauert ziemlich lange, die kühle Fassade zu durchbrechen, doch wenn man sie als Freundin gewonnen hat, erwecken Allies Beschützerinstinkte zum Leben und sie ist sehr loyal. Umso größer ist der Schmerz, wenn sie enttäuscht wird.
    Patronus: Ein Tiger
    Irrwicht: Feuer, das langsam immer weiter auf ein perfektes Abbild ihrer Selbst zukommt und sie nach einiger Zeit mit Sicherheit umbringt, während ihre Familie daneben steht und lacht.
    Stärken: -Intelligenz
    -Kann verstecken, was sie nicht will, das gemerkt wird
    -ist eher unauffällig
    Schwächen: -kann nicht gut im Team arbeiten
    -geht nicht von selbst auf andere zu
    -hat starke Angst vor Feuer
    Vorlieben: Ruhe, Musik, Zeit mit der Familie, Winter
    Abneigungen: Herbst, laute Geräusche, dauernd redende Menschen, Feuer
    Haustier: Katze namens Umo
    Freunde: nicht sehr viele, kannst dir aber ein paar aussuchen, wenn du magst.
    Feinde: kannst du dir aussuchen:)
    Familie: Hexenmutter Lily, Muggelvater Henry, Zaubererbruder Malcolm (wenn es geht, ist er ein unwichtiger Statist, der im selben Jahr wie Sybbi ist und nach Hufflepuff kommt?)
    Vergangenheit: Nichts Außergewöhnliches. Lebt schon immer mit ihrer Familie in London und war immer die ‚Unauffällige‘ der Familie. Liebt ihren kleinen Bruder über alles.
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Kräuterkunde
    LieblingsLehrer: Prof. Slughorn
    HassLehrer: Prof. McGonagall
    Quidditch: Semibegeisterte Zuschauerin.
    Besonderheit: Hat eine kleine Brandnarbe auf der Hand, da sie sich als kleines Kind mal übel am Herd verbrannt hat. Hat seitdem ihre Angst vor Feuer.
    Sonstiges: ---

    Von: Aquila
    Name: Audrey Shepherd
    Spitzname: Audy oder Drey vielleicht
    Geschlecht: w
    Alter: 13
    Geburtstag: 07.03
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: Hat nicht wirklich viel mit ihr zu tun, ich denke aber eher neutral bis nicht so gut
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: Audrey hat dunkelbraune, fast schwarze, dicke Locken, die ihr ungefähr bis zur Brust gehen. Sie trägt sie eigentlich immer offen
    - Körper: Sie ist Normalgroß für ihr Alter. Ihre Haut ist eher dunkel (Typ III-IV). Außerdem besitzt sie einige Muttermale an den Armen
    - Gesicht: Sie hat ein ovales Gesicht mit eher blassen Lippen, einer kleinen Nase und meistens Augenringen. Ihre Augen sind von einem hellen bernsteinfarben mit einigen dunkelbraunen Splittern. Diese werden von eher unscheinbaren, dunklen Wimpern umrahmt
    Charakter: Audrey ist eher nicht so gesprächig und ist generell eher abweisend und verschlossen neuen gegenüber. Sie ist inflexibel und hat es lieber, wenn alles logisch nachvollziehbar ist und gut strukturiert. Sie hasst Unordnung und Unzuverlässigkeit. Außerdem besitzt sie einige typische Ravenclaw Merkmale, so ist sie etwas besserwisserisch, klug, ehrgeizig und zielstrebig. Sie scheut sich meist nicht ihre Meinung zu sagen, auch wenn sie andere Menschen verletzen könnte. Dies tut sie aber meist nur, wenn sie es notwendig findet, bei für sie unwichtigen Themen hält sie sich raus und amüsiert sich im stillen über die Probleme anderer. Sie ist sarkastisch. Wenn sie jemanden aber erst ins Herz geschlossen hat, kann man mit ihr eine Menge Spaß haben. Audrey ist loyal und ehrlich ihren Freunden gegenüber.
    Patronus: Eichhörnchen
    Irrwicht: Ein dunkles Etwas, dass sich um sie schlingt und immer enger wird.
    Stärken: Gute Auffasungs- & Kombinationsgabe, großes Durchhaltevermögen (sowohl Körperlich als auch Geistlich), zuverlässig, gibt nicht so leicht auf
    Schwächen: keine gute Zuhörerin, wenig hilfsbereit, kann manchmal Gefühle ihrer Mitmenschen nicht wirklich nachvollziehen, Klaustrophobie, einzelgängerisch
    Vorlieben: Rätsel lösen, Nächtliche Spaziergänge, Bücher, Theater spielen/Schauspielerei, Tee
    Abneigungen: Leute, die zu spät kommen, Unzuverlässigkeit, Unordnung, zu viel Lärm, enge Räume
    Haustier: Bartkauz namens Charlie
    Freunde: Sucht sich ihre Freunde sorgfältig aus und sie nennt jemanden auch erst dann einen Freund, wenn sie ihn schon länger kennt. Demnach hat sie eher nicht so viele, aber dafür gute. Die meisten sind vermutlich aus ihrem Haus.
    Feinde: Wenn ihr jemand richtig auf die Nerven geht oder jemand näherstehenden beleidigt hat, zeigt sie ihre Wut demjenigen offen. Ansonsten versucht sie Leute, die sie nicht mag, einfach zu ignorieren
    Familie: Mutter Claire (Hexe; war Angestellte im Ministerium, hat den Job aber nachdem sie Spencer kennengelernt hat aufgegeben und arbeitet nun als Bedienung in einem hübschen, kleinen Café) und Vater Spencer Shepherd (Muggel; Mathematik Chemielehrer), kleinerer Bruder Lorenz (Muggel; 7 Jahre alt)
    Verhältnis zu allen gut
    Vergangenheit: nichts außergewöhnliches
    LieblingsFach: Zauberkunst, Arithmantik
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: kommt mit jedem mehr oder weniger gut zurecht
    Quidditch: begeisterte Zuschauerin
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Maxi
    Name: Devika Mandal
    Spitzname: Dev, Devi
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 9.9.
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: gut, wie eng entscheidest du, Ginsterminze
    Blutstatus: Muggelgeboren
    Aussehen:
    - Haare: dicke, schwarze, glatte Haare, gut kinnlang
    - Körper: zart gebaut, durchschnittlich groß
    - Gesicht: dunkler Teint, kleine, dunkle Augen, dünne Lippen
    Charakter: Der Hut hat sie nicht ohne Überlegen nach Ravenclaw geschickt, denn sie ist auch mutig. Devika fällt nicht gerne auf und hält dich eher zurück. Sie versucht, sich nicht anmerken zu lassen, wie überwältigend Hogwarts für sie ist. Sie ist sehr intelligent und lernt sehr fleißig und zielstrebig, denn sie hat den Ehrgeiz, einen guten Job zu kriegen und für ihre Mutter und ihre jüngere Schwester zu sorgen. Sie ist zäh und ausdauernd und kämpft sich durch, egal, welche Steine ihr in den Weg gelegt werden. Es stört sie nicht, dass ihre Bücher und Umhänge aus zweiter Hand sind, oder wenn andere darüber lachen.
    Patronus: Nebelparder
    Irrwicht: ihre Familie leidend
    Stärken: Intelligenz, Fleiß, Schach
    Schwächen: anderen Vertrauen, Fliegen, kann nicht gut zeichnen und kochen (außer Tee)
    Vorlieben: Bücher, Schach, heißer schwarzer Tee
    Abneigungen: Menschenmengen, im Mittelpunkt stehen
    Haustier: keines
    Freunde: entscheidest du, Ginsterminze
    Feinde: dito
    Familie: Ihr Vater war in Indien ein Journalist, als die Familie als Devi 1 war nach London kam, konnte er keine Stelle als Journalist kriegen und hat diverse Aushilfsjobs gemacht. Er ist letztes Jahr an einem Aneurysma gestorben und seit dem kämpft die kleine Familie noch mehr, die Mutter arbeitet als Putzfrau und Küchenhilfe, um Essen auf den Tisch zu bringen. Zwei Wochen nach dem Tod ihres Mannes hat sie festgestellt, dass sie schwanger war. Devis kleine Schwester wurde im Juni geboren und heißt Asha (Sanskrit, Hoffnung). Als wenig später Professor Sprout ihr gesagt hat, sie könne nach Hogwarts gehen, wollte Dev erst nicht ihre Mutter und Schwester allein lassen, hat dann aber beschlossen, doch hin zu gehen, einen erstklassigen Abschluss zu machen und einen gute Stelle zu kriegen, um die anderen zu unterstützen.
    Verliebt: /
    Vergangenheit: siehe Familie
    LieblingsFach: viele
    HassFach: keines
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: vielleicht, wenn ihr das jemand richtig erklären würde
    Besonderheit:
    Sonstiges: /

    Von: RowdyReader
    Name: Otis Aubrey
    Spitzname: /
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 4.5.
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: ganz okay
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: rote Locken
    - Körper: klein, etwas rundlich
    - Gesicht: rund, viele, viel Sommersprossen, leichte Segelohren, freundliche braune Augen
    Charakter: fühlt sich am wohlsten, wenn er zu etwas alle Daten, Fakten und Statistiken kennt, unsicher im Umgang mit anderen Menschen, aber freundlich und offen
    Patronus: Eule
    Irrwicht: Wassermassen
    Stärken: schlau, belesen
    Schwächen: Spontanität, autoritätshörig, tollpatschig
    Vorlieben: Bücher, Fakten
    Abneigungen: Unordnung, tiefes Wasser, wenn er schnell was entscheiden muss ohne Liste
    Haustier: keins
    Freunde: ja, schon ein paar, vor allem aus seinem Haus
    Feinde: weiß nicht…
    Familie: großer Bruder Bertram in der 3. In Ravenclaw und ein Besserwisser, Eltern beim Tagespropheten
    Verliebt: noch nicht, und wenn würde er alles darüber lesen
    Vergangenheit: normale Zaubererkindheit
    LieblingsFach: Verwandlung und Geschichte der Zauberei
    HassFach: Kräuterkunde
    LieblingsLehrer: McGonagall oder Flitwick, da war die Pro- und Contra-Tabelle nicht eindeutig
    HassLehrer: /
    Quidditch: mag er, kennt alle Statistiken usw.
    Besonderheit: keine
    Sonstiges: /

    Von: Tessa
    Name: Jago Coon (habe Namen aus Cornwall recherchiert)
    Spitzname: Jay
    Geschlecht: m
    Alter: 16
    Geburtstag: 29.11.
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: neutral, kennen sich nicht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: braun
    - Körper: groß, breite Schulter
    - Gesicht: graue Augen, leicht gebräunt, wie jemand, der gern draußen an der Luft ist
    Charakter: Jago ist natürlich sehr intelligent und ein guter Schüler, sonst hätte der Sprechende Hut ihn wohl nicht nach Ravenclaw gesteckt. Außerdem liebt er Quidditch und mehr noch seine Freundin Abelia, die er liebevoll Lia nennt. Manchmal zieht er Abelia damit auf, dass sie so wenig konsequent ist als Vertrauensschülerin, aber anderen gegenüber verteidigt er sie wie ein Löwe. Eigentlich ist er keiner, der schnell den Zauberstab zieht, aber wenn es um seine Freundin geht, dann hat er eine kurze Zündschnur. Er ist gern draußen, egal ob beim Fliegen oder bei einem Spaziergang mit seiner Freundin.
    Patronus: Milan
    Irrwicht: seine Lia, die einen anderen küsst
    Stärken: Quidditch, Humor
    Schwächen: Abelia, sie motiviert ihn, aber sie ist auch sein wunder Punkt, durch sie kann er abgelenkt werden, und wenn es um sie geht, wird er schnell wütend, um sie zu treffen, riskiert er, nachts draußen erwischt zu werden usw., Klaustrophobie
    Vorlieben: seine Freundin, Quidditch, das Meer
    Abneigungen: enge Räume, wenn er sie nicht mit Abelia teilt
    Haustier: Sumpfohreule Sammy
    Freunde: Abelia, Quidditchteam usw.
    Feinde: keine richtigen Feinde, aber kommt mit den Scarfies und den künftigen Todessern nicht klar, vielleicht gibt’s auch einen Jungen, der Abelia immer als Schlammblut bezeichnet oder sie immer anbaggert oder so
    Familie: Die Coons leben in Tinworth in Cornwall, einem Ort vergleichbar mit Godric’s Hollow, in dem es eine große Zauberergemeinschaft neben der Muggelpopulation gibt. Mr. Coon dressiert Posteulen, Mrs Coon gibt Musikunterricht für Muggel- und Zaubererkinder. Jago hat keine Geschwister.
    Verliebt: unsterblich in Abelia Livingstone
    Vergangenheit: aufgewachsen in Tinworth, dem Ort in Cornwall, in dessen Nähe später Bill und Fleur wohnen
    LieblingsFach: Muggelkunde, das er gewählt hat, weil er schon in der Zweiten wusste, dass er mal mit Abelia zusammen kommen würde, und sich mit ihrer Familie verstehen will, Zauberkunst, weil er das mit Abelia zusammen hat und man da gut, ähm, abgelenkt sein kann, Kräuterkunde
    HassFach: keines
    LieblingsLehrer: Flitwick
    HassLehrer: Slughorn, weil der immer so überrascht tut, wenn Abelia gut in Zaubertränke ist, weil ihre Eltern doch Muggel sind
    Quidditch: Treiber, vielleicht auch Mannschaftskapitän
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Name: Allison Jeffries
    Spitzname: sie kann es nicht leiden, wenn man sie Ally nennt und findet Spitznamen grundsätzlich doof
    Geschlecht: w
    Alter: 17
    Geburtstag: 14.1.
    Haus: Ravenclaw
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: lange, blonde Haare
    - Körper: durchschnittlich
    - Gesicht: braune Augen, volle Lippen und eine gerade Nase, ist hübsch, wenn sie nicht gerade geweint hat (wegen eines Streits mit ihrem Freund) oder missbilligend guckt
    Charakter: Allison hat gerne die Kontrolle, denn so kann sie ihre Selbstzweifel kompensieren. Oder versucht es zumindest. Seit letztem Frühjahr ist sie mit Craig Peakes zusammen, einem Treiber in der Gryffindor-Quidditchmannschaft. Sie hat furchtbare Angst, von ihm verlassen zu werden, wobei es nicht hilft, dass er nach einem Quidditcherfolg in Flirtlaune ist. Sie hingegen hätte gern, dass er sich mehr Mühe gibt im Unterricht, damit sie beide nach ihrem Abschluss im Ministerium anfangen können. Sie ist eine Topschülerin und auch sehr streng, was Regelverstöße betrifft und wohl auch deswegen Schulsprecherin.
    Patronus: Storch
    Irrwicht: Professor Dumbledore, der ihr sagt, sie würde wegen schlechter Leistungen von der Schule fliegen
    Stärken: Intelligenz, Lerneifer
    Schwächen: Unsicherheit, strenge und nörglerische Art, Ungeduld
    Vorlieben: Lernen, Craig Peakes
    Abneigungen: Streit mit Craig, Leute, die Schulregeln brechen, also z.B. in den Gängen zaubern oder nachts rumschleichen
    Haustier: /
    Freunde: ein paar, aber nicht übermäßig viele
    Feinde: nicht direkt
    Familie: Eltern Zauberer und beide im Ministerium tätig, hat einen großen Bruder, der auch im Ministerium angefangen hat.
    Verliebt: in Craig Peakes (liebt ihn mehr als er sie)
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: Arithmantik
    HassFach: keins
    LieblingsLehrer: alle
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: steht sie nicht so drauf
    Besonderheit: /
    Sonstiges: Sie könnte Sybbi und ihre Freunde wegen irgendwelcher Regelverstöße ausschimpfen, oder man siehht sie mal mit verheulten Augen wo stehen. So in dieser Art.



    Von: Tessa
    Name: Abelia Livingstone
    Spitzname: manchmal Abby, ihr Freund Jago nennt sie Lia
    Geschlecht: w
    Alter: 16
    Geburtstag: 3.3.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Muggelstämmig
    Aussehen:
    - Haare: dunkelbraune, wilde Locken bis zu den Schultern
    - Körper: schlank und normalgroß
    - Gesicht: blaugrüne Augen, meistens ein Lächeln
    Charakter: Abelia ist Vertrauensschülerin und versucht, ein „harter Hund“ zu sein, ist aber eigentlich ein absoluter Softie. Bei ihr kann man sich aus fast jedem Ärger herausreden, mit Ausreden, Entschuldigungen, Beteuerungen, es nie wieder zu tun (das klappt aber wirklich nur einmal), Appellen an ihren Hausstolz (wenn man auch in Hufflepuff ist), ihren Gerechtigkeitssinn (Aber den Hufflepuffs hast du gestern auch keine Punkte abgezogen!) oder mit Schmeicheleien. Was nicht funktioniert, sind Drohungen oder Bestechungsversuche, wer so etwas bei ihr versucht, lernt sie erst richtig kennen. Aber wenn man es richtig anstellt, dann schmilzt ihr strenger Blick und ihre verschränkten Arme sinken runter. Ihr Freund, mit dem sie seit der 4. Klasse zusammen ist, grinst oder lacht immer, wenn er so einen Vorgang beobachtet. Die zwei sind fast nur als Paar anzutreffen, wobei er in Ravenclaw ist. Schon mancher Schüler ist auf der Suche nach einem Versteck vor dem Hausmeister bei einer nächtlichen Schlosserkundung über dieses knutschende Pärchen gestolpert.
    Patronus: Hase
    Irrwicht: ihr Freund, wie er eine andere küsst
    Stärken: großes Herz, kennt fast alle Geheimgänge etc. in Hogwarts
    Schwächen: großes Herz, lässt sich schnell erweichen, kann kein Quidditch spielen
    Vorlieben: ihr Freund, tanzen
    Abneigungen: Quidditch-Spiele von Hufflepuff gegen Ravenclaw, da weiß sie nie, für wen sie jubeln soll, Fieslinge
    Haustier: Schneeeule Odin
    Freunde: ihr Freund Jago Coon, Leute in ihrem Alter, vielleicht auch Tristan Winslow
    Feinde: sie würde nicht von Feinden sprechen, aber diese Scarfies gefallen ihr nicht, und auch nicht die Jungs, die mit Schwarzer Magie experimentieren und später Todesser werden wollen
    Familie: Ihre Eltern und ihre großen Schwestern Aster und Dahlia sind Muggel. Die Livingstones kommen aus Sheffield und die Eltern haben einen Blumenladen, weswegen ihre Töchter alle Blumennamen haben.
    Verliebt: in Jago Coon (bis über beide Ohren, und sie sind unheimlich glücklich)
    Vergangenheit: glückliche Kindheit
    LieblingsFach: Alte Runen, Zauberkunst, Astronomie, sie kann sich nicht entscheiden…
    HassFach: keines
    LieblingsLehrer: mag eigentlich alle Lehrer gern
    HassLehrer: s.o.
    Quidditch: fiebert mit, wenn ihr Freund spielt, feuert Hufflepuff an, spielt aber nicht selbst
    Besonderheit: Vertrauensschülerin
    Sonstiges: /


    Von: Koala-Girl
    Name: Leonora Elliott
    Spitzname: Lea, Len, Nora, liebe Kinder haben viele Namen ^^
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 2.12.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: freundlich
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen: schwarz
    - Haare: schwarz, kraus, überlegt, sich Zöpfe flechten zu lassen
    - Körper: sportlich gebaut und groß
    - Gesicht: sanfte Rehaugen, hohe Wangenknochen
    Charakter: Leonora ist klug und neugierig. Sie nimmt die Schule ernst, aber der Sprechende Hut hat sich doch entschieden, das Mädchen nach Hufflepuff zu schicken. Sie ist sehr sanftmütig, meidet Konflikte und bricht nicht gerne die Regeln. Ihre Neugier und ihre Scheu vor Ärger aller Art sind manchmal wie das sprichwörtliche Engelchen und Teufelchen auf ihren Schultern. Wenn sie unsicher ist, kaut sie auf ihrer Unterlippe. Sie ist sportlich und liebt alle vier Jahreszeiten: (nicht nur) im Frühling fährt sie viel Rad, im Sommer geht sie schwimmen, im Herbst lässt sie Drachen steigen, im Winter läuft sie Schlittschuh.
    Patronus: Igel
    Irrwicht: Lethifold
    Stärken: Intelligenz, Fleiß, Freundlichkeit und Neugier
    Schwächen: Konfliktscheu, etwas ängstlich und unsicher, macht es am liebsten allen Recht und vergisst darüber ihre eigenen Bedürfnisse
    Vorlieben: ist gerne aktiv, am liebsten draußen, mag es, gute Noten zu kriegen und gelobt zu werden, und ist am glücklichsten, wenn alle um sie herum auch zufrieden sind
    Abneigungen: Streit, schlechte Noten, Ärger mit Lehrern oder Eltern oder anderen Autoritätspersonen
    Haustier: Katze, schildplatt, heißt Melody
    Freunde: hauptsächlich Hufflepuffs, aber auch aus anderen Häuser
    Feinde: versucht, sich niemanden zum Feind zu machen und den Fieslingen nicht aufzufallen
    Familie: Ihre Mutter arbeitet im Zaubereiministerium in der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit und spricht 14 Sprachen (okay, darunter auch Troll…) und ihr Vater kommt aus den USA und war in jüngeren Jahren Quodpot-Profi (das magische Equivalent zu American Football), jetzt arbeitet er im Quidditchladen in der Diagon Alley als Manager. Leonoras Schwester Winifred ist 14 und in Gryffindor. Sie zieht ihre Schwester manchmal damit auf, dass diese so zurückhaltend ist, aber eigentlich verstehen sie sich gut.
    Vergangenheit: /
    Lieblingsfach: Verwandlung und Flugstunde
    Hassfach: / („Aber alle Fächer sind doch wichtig!“)
    Lieblingslehrer: McGonagall
    Hasslehrer: / (würde sie sich nicht trauen, einen Lehrer zu hassen, nicht-mögen reicht doch, und da wäre Slughorn auf der Liste)
    Quidditch: Zuschauerin mit regem Interesse
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Phönixkralle
    Name: Shirley Zimmer
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 16.3.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: neutral bis gut
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: lange, aschblonde Haare, glatt, mal offen, mal Zopf, ab und zu auch ein Dutt, aber immer sehr ordentlich
    - Körper: eher klein und normale Figur, weder besonders schlank, noch mollig
    - Gesicht: ovales Gesicht, kleiner Kussmund, braune Augen, die voller Staunen alles in Hogwarts aufsaugen (zumindest am Anfang)
    Charakter: Shirley ist sehr emotional und lebt ihre Gefühle auch aus. Wenn sie sich freut, lacht sie laut und etwas wie eine Hyäne, egal, ob man sie anstarrt, wenn sie traurig ist, weint sie, auch wenn andere sie „Baby“ nennen. Sie ist außerdem sehr großzügig, fürsorglich und hilfsbereit, verleiht immer Federkiele, Taschentücher oder Zaubertrankzutaten. Sie liebt Naschzeug und teilt ihre Süßigkeiten gern. Sie kann gut zuhören und gut trösten.
    Patronus: Labradormischling
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: dickes Fell, wenn es um Beleidigungen etc. geht, super Gedächtnis, Mitgefühl, Geheimnisse bewahren
    Schwächen: ihre Gefühle verbergen kann sie nicht, schlecht in Zaubertränke, lässt sich oft ausnutzen
    Vorlieben: Süßes, Freunde, Hufflepuff-GR
    Abneigungen: Streit, Fliegen (wird ihr schlecht bei), frühes Aufstehen, Alleinsein
    Haustier: Katze
    Freunde: Entscheidest du, Ginsterminze
    Feinde: dito
    Familie: Mutter muggelgeboren, arbeitet in einem Laden in der Winkelgasse. Vater arbeitet in einem anderen Laden dort. Keine Geschwister.
    Verliebt: /
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: Astronomie
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: Sprout, Flitwick
    HassLehrer: Slughorn
    Quidditch: geht zu den Spielen und hält die meiste Zeit die Hände vor die Augen
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Aquila
    Name: Elizabeth Lowry
    Spitzname: Betty
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 7.7
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: neutral bis gut
    Blutstatus: Muggelabstämmig
    Aussehen:
    - Haare: sehr hellblonde Haare, leicht gewellt und irgendwo zwischen Schulter- und brustlang, meistens trägt sie sie offen
    - Körper: normalgroß und relativ dünn, ziemlich helle Hautfarbe, bekommt leicht Sonnenbrand
    - Gesicht: Herzförmig, Stupsnase, kleiner Mund, rehartige blaugrüne Augen, einige Sommersprossen um die Nase herum
    Charakter: Betty hat ein großes Herz und ist eine gute Zuhörerin. Sie kümmert sich um ihre Freunde und erkennt immer als erste, wenn es jemandem schlecht geht. Sie redet viel und gerne, was manchmal als nervig oder aufdringlich empfunden wird. Betty ist hilfsbereit, neugierig und aufgeschlossen. Sie ist häufig etwas verplant, tollpatschig und unorganisiert. Allerdings ist sie auch leichtgläubig und Nahe am Wasser gebaut, deshalb aber nicht dumm. Sie ist leicht von einer Sache zu überzeugen
    Patronus: Eichhörnchen
    Irrwicht: Ihr Nahestehende, wie sie leiden
    Stärken: sehr gute Menschenkenntnisse, Redetalent, andere aufmuntern, Quidditch
    Schwächen: Naivität, ist ein kleiner Tollpatsch, würde für ihre Familie und Freunde beinahe alles tun
    Vorlieben: Sonnenschein, gut gelaunte Menschen, das Gefühl gebraucht zu werden, frische Luft, Natur
    Abneigungen: Kälte, ignoriert zu werden, ungelöste Rätsel
    Haustier: Katze namens Chili
    Freunde: einige aus ihrem Haus/Jahrgang
    Feinde: versucht mit jedem einigermaßen gut auszukommen
    Familie: Vater-Architekt, Mutter-Lektorin, großer Bruder-Muggel
    Verliebt: niemand
    Vergangenheit: nichts besonderes
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: Mag eigentlich alle ganz gern
    HassLehrer: siehe oben
    Quidditch: begeistert von diesem Sport, will nächstes Jahr unbedingt in die Hausmannschaft
    Besonderheit: -
    Sonstiges: -

    Von: Lea Potter
    Name: Christopher Abbott
    Spitzname: Chris, Kit
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 4.7.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: okay
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: blond und sehr strubbelig
    - Körper: groß und durchschnittlich
    - Gesicht: blaue Augen, Grübchen beim Lächeln
    Charakter: Fröhlicher Typ, fast immer gut gelaunt und zu Späßen aufgelegt. Sehr ehrlich, würde niemals schummeln oder betrügen. Kann super mit Tieren umgehen. Hält sich an die Regeln, die er sinnvoll findet, und die über den Verbotenen Wald gehört nicht dazu. Ist nicht gerade ängstlich.
    Patronus: Wolf
    Irrwicht: Seine Familie tot.
    Stärken: mutig, kann super Tierstimmen imitieren und echt melodiös pfeifen, kann gut erklären
    Schwächen: chaotisch, manchmal vergesslich oder unorganisiert
    Vorlieben: Tiere und Tierwesen, Spaß haben, Schokofroschkarten sammeln
    Abneigungen: aufräumen, Leute, die schummeln
    Haustier: Waldkauz Earl
    Freunde: viele
    Feinde: nicht so viele
    Familie: Eltern magisch, ältere Brüder, ist der Onkel von Hannah Abbott
    Verliebt: noch nicht
    Vergangenheit: normal
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: Flitwick
    HassLehrer: /
    Quidditch: findet er super, später vielleicht in der Hausmannschaft
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Winnie Leviosa
    Name: Howard Green
    Spitzname: Nicht der schon wieder! Ein Spitzname ist doch das, was alle sagen, wenn man um die Ecke kommt, oder?
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: wann passt
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: neutral bis nicht so doll, aber das entscheidest du
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: Schwarz und feinsäuberlich zurückgestrichen
    - Körper: groß und normale Statur für einen Elfjährigen
    - Gesicht: wässrige blaue Augen, gesunde Gesichtsfarbe
    Charakter: Er rechnet immer mit dem Schlimmsten, egal wobei. Zu jeder Zeit und an jedem Ort rechnet er mit einer hereinbrechenden Katastrophe. Alle freuen sich auf das Quidditchspiel, er meint, dass sein Haus natürlich verlieren wird, irgendwer mit dem Besen abstürzt und bestimmt eine der Tribünen einstürzen wird. Seine Klassenkameraden freuen sich über den ersten Schnee, er prophezeit eine Welle von Lungenentzündungen (nicht bloß Erkältungen), Erblindungen durch Steine in Schneebällen bei Schneeballschlachten, gebrochene Knochen durch vereiste Wege, den Tod sämtlicher Posteulen… Und wehe, eine seiner düsteren Vorhersagen bewahrheitet sich. Dann kriegt er so einen selbstgefälligen Gesichtsausdruck und reitet auch Wochen später noch darauf rum. Das bedeutet auch, dass er der größte Hypochonder ist. Ständig sucht er Madam Pomfrey im Krankenflügel auf und klagt über dieses oder jenes Wehwehchen oder besteht darauf, auf irgendeine ausgefallene Krankheit untersucht zu werden.
    Patronus: Maulwurf
    Irrwicht: ein Drachenpocken-Patient
    Stärken: Kennt sich gut mit den (Neben-)Wirkungen und Eigenschaften von Zaubertrankzutaten, wie Pflanzen usw. aus
    Schwächen: Pessimismus, Ängstlichkeit, Hypochondrie, Egozentrik
    Vorlieben: sich Schreckensszenarien in den aller schillersten Farben ausmalen und anderen prophezeien, was bei ihnen schief gehen wird, das zelebriert er regelrecht
    Abneigungen: Menschenansammlungen (Ansteckungsgefahr!), wenn man ihm nicht zuhört
    Haustier: nein, Tiere übertragen Krankheiten
    Freunde: nicht so wirklich
    Feinde: Die meisten Hufflepuffs versuchen, trotzdem nett zu ihm zu sein.
    Familie: Drei jüngere Schwestern (8,7 und 4 Jahre alt) und seine beiden Eltern (sie: Hausfrau und Mutter, er: arbeitet bei der Firma, die Flohpulver herstellt) erfreuen sich bester Gesundheit, auch wenn er natürlich jeder Zeit mit schlechten Nachrichten rechnet.
    Verliebt: nein
    Vergangenheit: recht normal für einen Zauberer.
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Kräuterkunde
    LieblingsLehrer: keiner
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: ist viel zu gefährlich
    Besonderheit: /

    Von: Amethyst
    Name: Elyse Scott
    Spitzname: Elly
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 16. 03.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: gut?
    Blutstatus: muggelstämmig
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblond, dick, glatt, mittellang
    - Körper: schlank, klein, allgemein zierlich
    - Gesicht: braune Augen, volle Lippen, gebräunt, runde Züge
    Charakter: Elyse ist praktisch zu jedem nett. Sie ist offenherzig und warm, quasi eine Molly Weasley 2.0. Sie hat ein sonniges Gemüt, scheint von innen heraus zu strahlen und ist fast nie traurig anzutreffen. Elly kommt mit jeden gleich klar, ist ziemlich naiv und hat ein sehr optimistisches Weltbild. Zu ihren Freunden steht sie sehr loyal und ist auch gewillt, neue Leute in ihren Freundeskreis aufzunehmen. Sie ist selbstlos und hilfsbereit, Elyse strebt eine Karriere im St. Mungo Hospital an und bemüht sich deshalb immer um gute Noten. Generell braucht sie immer Ziele, da sie sich sehr leicht ablenken lässt.
    Patronus: Delphin
    Irrwicht: Ihr engster Freund, der sie verhöhnt und die Menge gegen sie aufstachelt.
    Stärken: Mitgefühl, Herzlichkeit, Klare Sicht
    Schwächen: Naivität, Lässt sich leicht ablenken, Gibt JEDEM eine Chance
    Vorlieben: Harmonie, Frühling, Blumen
    Abneigungen: Lärm, Streit, Unfreundlichkeit
    Haustier: Eule namens Stanley
    Freunde: Fast jeder. Ich könnte mir vorstellen, dass ihre Freundschaften auch Häusergrenzen überbrücken.
    Feinde: Fast niemand.
    Familie: Mutter Lynn (39) - Muggel, Vater Tim (41) - Muggel, Schwester Emily (16) - Muggel
    Verliebt: Lorraine
    Vergangenheit: Nichts besonderes. Wuchs im Osten Londons auf.
    LieblingsFach: Kräuterkunde
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: Prof. McGonagall
    HassLehrer: Prof. Slughorn
    Quidditch: Jägerin
    Besonderheit: Nichts auffälliges.
    Sonstiges: Ist homosexuell

    Von: Butterfly Patronus
    Name: Alannah Hickey
    Spitzname: Lana
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 23.4.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: wie es passt
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dünne, rote Haare, oft zwei einfache Zöpfe
    - Körper: groß und linkisch
    - Gesicht: grünlich braune Augen, die verträumt in die Welt blicken, sehr schmale, lange Nase
    Charakter: Lana lebt in ihrer eigenen Welt. Sie ist absolut verträumt und hängt oft ihren ziemlich ungewöhnlichen Gedanken nach. Im Unterricht blickt sie oft verträumt aus dem Fenster bis der Lehrer sie ermahnt. Erstaunlicherweise kriegt sie aber doch das Meiste mit, was um sie rum passiert. Es sind nur halt andere Dinge, denen sie ihre volle Aufmerksamkeit widmet. Auch mitten in einem Gespräch lässt sie sich manchmal ablenken, durch eine interessant geformte Wolke, einen vorbeifliegenden Vogel, den Geruch, den der Wind hineinträgt, oder einen Gedanken, der ihr plötzlich durch den Kopf schießt, und den sie dann auch direkt ausspricht. Und oft stellt man fest, dass es einen zwar tierisch nervt, dass sie scheinbar nicht zuhört (tut sie doch), aber man doch auch die Schönheit des Regenbogens bewundert, den Lana entdeckt hat, oder auch darüber nachdenkt, ob der Riesenkraken vielleicht einsam ist im Schwarzen See, so als einziger seiner Art. Sie kommt oft zu spät, weil sie sich auf dem Weg durch irgendetwas ablenken ließ oder weil sie sich verlaufen hat, weil sie nicht auf den Weg geachtet hat. Sich zu verlaufen ist für sie etwas Gutes, denn so kommt man an Orte, die man sonst nie gesehen hätte. Ich denke, sie braucht auch oft die Ersatz-Federn von Shirley Zimmer. Außerdem ist sie sehr lieb und mitfühlend.
    Patronus: Schmetterling
    Irrwicht: für Todesser usw. empfindet sie bloß Mitleid, aber seelen-aussaugende Dementoren, die sind ihr unheimlich
    Stärken: großes Herz, Blick für Details, sieht in allem und jedem das Gute und das Schöne
    Schwächen: mangelnde Konzentration, kann nicht lügen (aber schweigen), etwas unbeholfen, wehrt sich nicht gegen Hänseleien
    Vorlieben: Blumen, summt gerne, die kleinen Freuden des Alltags
    Abneigungen: eigentlich keine
    Haustier: keines
    Freunde: Shirley Zimmer und die anderen Hufflepuff-Mädchen, sie begegnet allen freundlich
    Feinde: sie betrachtet keinen Menschen als einen Feind, aber viele halten sie für nervig und merkwürdig und ein leichtes Opfer
    Familie: Mutter: Muggel, Kindergärtnerin, Vater: Zauberer, macht die Wettervorhersage für den Tagespropheten (sehr zuverlässig)
    Verliebt: /
    Vergangenheit: war schon in der Muggel-Grundschule „das komische Mädchen“
    LieblingsFach: Kräuterkunde, Astronomie
    HassFach: /
    LieblingsLehrer: alle
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: interessiert sie am Rande
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Georgie
    Name: Tristan Winslow
    Spitzname: Tris
    Geschlecht: m
    Alter: 16
    Geburtstag: egal
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: kennt sie nicht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelbraune Wellen
    - Körper: durchschnittlich groß und trainiert
    - Gesicht: leicht gebräunt, hellblaue Augen, kräftiger Kiefer
    Charakter: Tristan ist freundlich und humorvoll. Wenn er etwas will, wie den Quidditch-Pokal, dann arbeitet er hart dafür. Mit welchem Erfolg entscheidet Ginsterminze. Sein Ausgleich zum harten Training ist, dass er gern flirtet und Mädchen stehen auf ihn. Er ist deswegen ein bisschen arrogant, aber seine Freunde erden ihn. Er kann über sich selbst lachen.
    Patronus: Labrador
    Irrwicht: Voldemort
    Stärken: Zauberkunst, Quidditch
    Schwächen: Verwandlung, Mädchen, etwas arrogant
    Vorlieben: Quidditch, flirten
    Abneigungen: Appleby Arrows (ist Fan der Wimbourne Wasps)
    Haustier: Uhu
    Freunde: Patrick Mulligan? Keziah Shacklebolt? Das wären so die passendsten aus den bisherigen Steckis
    Feinde: Scarfies (vielleicht hat er davon mal eine abblitzen lassen?)
    Familie: Eltern beide Zauberer, ältere Schwester Rosemary ist 19, jüngerer Bruder Sebastian ist 14.
    Verliebt: flirtet gerne, vielleicht gibt es aber auch die Eine, aber das wäre too much für eine Randfigur
    Vergangenheit: nichts aufregendes
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Verwandlung (ist letztes Jahr durch sein ZAG darin gefallen)
    LieblingsLehrer: Dumbledore
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: Kapitän der Hufflepuff-Hausmannschaft, spielt als Jäger
    Besonderheit: keine
    Sonstiges: nichts sonst, das ist ja so schon mehr als man für so einen Nebencharakter brauchen kann, oder?

    Von: Georgie
    Name: Sebastian Winslow
    Spitzname: Seb, oft auch als der kleine oder der andere Winslow betitelt
    Alter: 14
    Geschlecht: m
    Geburtstag: egal
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: kennen sich erstmal nicht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: braune, sehr störrische Locken
    - Körper: durchschnittlich groß und nicht so kräftig, wie sein älterer Bruder
    - Gesicht: dunkelbraune Augen hinter einer Brille mit dünnem Drahtgestell
    Charakter: Sebastian steht oft im Schatten seines großen Bruders, der beliebter ist, besser bei den Mädchen ankommt, der große Quidditch-Kapitän ist… Irgendwann, wenn ihn mal wieder jemand als den Kleinen Winslow oder den anderen Winslow bezeichnet, flippt er vielleicht mal aus, aber bisher hat er’s immer mit Fassung getragen, auch wenn es ihn nervt und etwas verletzt.
    Patronus: Dachs
    Irrwicht: sein Grundschul-Sportlehrer (war auf der Muggelschule vor Hogwarts)
    Stärken: kann gut kochen und backen, ist auch gut in Quidditch, obwohl manche behaupten, er wäre nur wegen seines Bruders im Team, was falsch ist
    Schwächen: schüchtern, geringes Selbstbewusstsein
    Vorlieben: Kochen und backen
    Abneigungen: im Schatten seines beliebten Bruders stehen
    Haustier: Kater Pauley
    Freunde:?
    Feinde: keine speziellen, wird aber ab und zu gehänselt und hasst es, wenn sein großer Bruder ihn dann verteidigt, was dieser aber tut, ohne zu merken, dass der Jüngere darunter leidet
    Familie: Eltern Zauberer, Schwester Rosemary 19, Bruder Tristan 16.
    Verliebt: vielleicht in ein Quidditch-Mädchen, wie Keziah Shacklebolt oder Mei Liu
    Vergangenheit: normal
    LieblingsFach: Verwandlung, weil er da besser ist als Tristan
    HassFach: Arithmantik
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: Slughorn
    Quidditch: Jäger
    Besonderheit: /
    Sonstiges: vielleicht fliegt er ja mal nach einem Quidditchspiel krachend in die Box des Stadionsprechers, weil der ihn während des Spiels immer als den anderen Winslow bezeichnet hat, aber das ist wohl auch schon das interessanteste, was in Sybbis Geschichte mit ihm passieren könnte.

    Von: Sternschnuppe
    Name: Ethel Taylor
    Spitzname:
    Alter: 17
    Geschlecht: w
    Geburtstag: 13.4.
    Haus: Hufflepuff
    Beziehung zu Sybbi: neutral
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: kastanienbraun, sehr lang und strähnig
    - Körper: klein und hager, keine „Kurven“
    - Gesicht: silbrig graue Augen, Augenbrauen sehr dünn
    Charakter: Ethel bleibt gern für sich. Sie spielt als Sucherin in der Hausmannschaft, hat aber selbst zu ihren Teamkameraden keine freundschaftlichen Beziehungen. Für die meisten ist sie unsichtbar, und so ist es ihr auch am liebsten. Wenn doch mal Kommentare kommen, wie Beleidigungen von den Scarfies, dann perlt das von ihr ab wie Wasser vom Gefieder einer Ente.
    Patronus: Rabe
    Irrwicht: Werwolf
    Stärken: Schnelligkeit, lautloses und unauffälliges bewegen
    Schwächen: ungesellig, mittelmäßige Schülerin, stottert leicht
    Vorlieben: Quidditch, ihre Katze
    Abneigungen: Menschen, jedenfalls die meisten, laute Geräusche
    Haustier: Katze Taft
    Freunde: keine, Einzelgängerin
    Feinde: auch keine
    Familie: Vater Zauberer, Mutter Muggel, Einzelkind
    Verliebt: nein
    Vergangenheit: war immer schon eigenbrötlerisch und blieb lieber für sich
    LieblingsFach: Geschichte der Zauberei, da ist es immer so ruhig und nicht so turbulent
    HassFach: Zauberkunst, VgdDK
    LieblingsLehrer: Binns
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: Sucherin, die die Party nach dem Spiel meidet
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /



    Von: Tigerin
    Name: Philippa Williams [SCARFY]
    Spitzname: Head-Scarf(y), Pippa
    Geschlecht: w
    Alter: 15
    Geburtstag: 4.3.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: nicht existent bis schlecht
    Blutstatus: rein genug
    Aussehen:
    - Haare: lange, blonde Haare, die sie stets glatt und mit viel Volumen stylt, trägt immer bunte Seidenschals im Haar (es sind immerhin die 70er!), aber nicht mit den Mustern von Muggel-Designern, sondern mit Prints aus der magischen Welt, z.B. Fwuuper-Gefieder, silberne Brokat-Schlangen auf smaragdgrünem Grund, etc.
    - Körper: hätte gern mehr Kurven, hat aber noch Hoffnung, dass da noch was kommt, außerdem schlank und normalgroß
    - Gesicht: ihre Nase ist etwas zu groß und ihre Lippen könnten voller sein, ihre großen, babyblauen Augen können ihren Ausdruck in Sekundenschnelle von frostiger Missachtung zu süßer Unschuld wechseln
    Charakter: Sie glaubt nicht wirklich, dass es einen Unterschied macht, ob deine Großmutter ihren Plum Pudding per Hand oder mit dem Zauberstab gerührt hat, aber wenn dieser Dunkle Lord wirklich so mächtig ist, dann ist es wohl besser, sich nicht mit den Jungs anzulegen, die in seine Dienste eintreten wollen, wenn sie mit der Schule fertig sind.
    Patronus: Natter oder ähnliches
    Irrwicht: sie selbst tot
    Stärken: Gerissenheit, Anpassungsfähigkeit, Ehrgeiz
    Schwächen: Überheblichkeit, Ich-Bezogenheit, Arroganz, hält sie davon ab, sich näher mit ihren Mitmenschen zu befassen
    Vorlieben: Mode, Klatsch, ihren Nagellack farblich auf ihren Schal abstimmen
    Abneigungen: Sport (ruiniert die Frisur, besonders auf einem Besen)
    Haustier: /
    Freunde: ist Anführerin einer Clique, den Scarfies (von 'scarf', englisch für Schal, weil alle diese Schals in den Haaren tragen, manche sagen, auch es käme von 'to scarf sth. Down', etwas verschlingen, weil es das ist, was diese Mädels mit Schwächeren tun), sie ist, sozusagen, die Head-Scarfy
    Feinde: sicher gibt es Rivalitäten mit anderen Mädels aus ihrem Jahrgang usw.
    Familie: Beide Eltern sind magisch, tatsächlich auch die Großeltern und sogar die Urgroßeltern. Es reicht, um Voldemorts Anhängern zu genügen. Ihr Dad arbeitet im Zauberergamot, wo ihre Mum auch früher tätig war. Ihr Bruder ist schon fertig mit Hogwarts.
    Verliebt: noch nie richtig, sieht Jungs eher als Statussymbol und würde versuchen, sich den Typen zu angeln, den alle gut finden
    Vergangenheit: durchschnittlich durch und durch
    Lieblingsfach: Wahrsagen
    Hass-Fach: Kräuterkunde (in der Erde buddeln mit Nagellack!)
    Lieblingslehrer: Slughorn
    Hass-Lehrer: Sprout (keinen Sinn für Mode, diese Person!)
    Quidditch: geht hin, weil alle hingehen, interessiert sie aber eigentlich nicht
    Besonderheit: /
    Sonstiges: Vertrauensschülerin und Mitglied im Slugclub

    Von: Tarantallegra
    Name: Davina MacAllister [SCARFY]
    Spitzname: Davi
    Geschlecht: w
    Alter: 15
    Geburtstag: egal
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: haselnussbraun, schulterlang und mit dem obligatorischen Schal (meistens in Aubergine)
    - Körper: groß, lange Beine, normal gebaut
    - Gesicht: grau-blaue Augen, Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen
    Charakter: Sie war ein Bücherwurm bis zum 3. Jahr, als sie beschloss, nicht mehr als Streber und Wuschelkopf betitelt werden zu wollen und von ihrer Mutter nicht mehr hören zu wollen, sie solle doch mal ein bisschen was aus sich machen. Also schnappte sie sich eine der Fläschchen „Seidenglatt“, die ihre Mutter ihr ständig schenkte, und bändigte ihre strohigen Haare, und das Ergebnis überzeugte sie und ihre Mitschüler. Und die halbe Stunde Haarpflege morgens ist es ihr wert, weil sie jetzt dazu gehört. Zu den Scarfies. Der coolsten Mädchenclique. Sie liest immer noch viel und lernt, stellt sich aber oft unintelligent, außer ihrer Clique gegenüber, die ihre Intelligenz schätzen und ihre Hilfe bei Schularbeiten gern in Anspruch nehmen. Und beschützen sie im Gegenzug vor Hänseleien.
    Patronus: Katze
    Irrwicht: Leute, die sie auslachen
    Stärken: Intelligenz, eidetisches Gedächtnis
    Schwächen: unter der perfekt gepflegten Mähne steckt immer noch die unsichere Außenseiterin, steht nicht zu sich selbst, Mitläuferin, sehr abhängig von der Meinung und insbesondere Zustimmung anderer
    Vorlieben: Bücher, Komplimente kriegen
    Abneigungen: alles, wobei ihre Haare nass werden könnten
    Haustier: keines
    Freunde: Scarfies
    Feinde: der Junge aus ihrem Jahrgang, der sie immer noch Streber und Struwwelkopf nennt
    Familie: ihre Mutter ist eine Hexe, die sich dank ihres guten Aussehens einen Zauberer geangelt hat, der ein Vermögen gemacht hat mit einer Erfindung, von der Davina behauptet, sie nicht zu verstehen, um nicht zu schlau zu wirken, zwei ältere Schwestern, Zwillinge, im Abschlussjahrgang
    Verliebt: bestimmt, auch ein Grund, warum sie ihr Aussehen verändert hat
    Vergangenheit: normal
    LieblingsFach: Verwandlung, Zaubertränke (wenn man sie fragt, würde sie aber vielleicht eher Wahrsagen antworten)
    HassFach: Wahrsagen (sagen würde sie wohl Kräuterkunde oder Verwandlung)
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: /
    Quidditch: sie feuert Slytherin schon an, weil das eben dazu gehört
    Besonderheit:
    Sonstiges: könnte auch im Slugclub sein

    Von: Kitty Dog
    Name: Tracey Parkin [SCARFY]
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 15
    Geburtstag: 28.9.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: kastanienbrauner Bob, immer ein Schal drin
    - Körper: klein für ihr Alter, etwas mollig, runde Hüften und kurvig
    - Gesicht: spitze Nase, milchiger Teint, blaugrüne Augen, kurze Wimpern
    Charakter: Tracey ist ziemlich gerissen und auf ihren Vorteil bedacht. Sie muss nicht gemein sein, aber sie kann es. Und zwar sehr. Wenn es zu ihrem Vorteil gereicht. Sie ist eine sehr loyale Freundin, und wenn du zu ihrem Kreis gehörst, dann tut sie alles für dich. Bei den Scarfies hat sie die Rolle der „Vollstreckerin“, könnte man sagen. Sie wirkt nicht so, aber sie ist sehr schnell und geschickt mit dem Zauberstab. Wenn also dieser eine Junge Davina Streber nennt, dann ist es Traceys Zauber, der ihn am Knöchel in die Luft reißt oder seine Zunge an den Gaumen klebt. Oder wenn die Anführerin, Philippa, ein Problem mit einem anderen Mädchen hat, dann gibt Tracey die rosa Farbe in deren Shampoo.
    Patronus: Ringelnatter
    Irrwicht: riesige Ratte
    Stärken: ungesagte Zauber, Flüche, Schnelligkeit, die man ihr so gar nicht zutrauen würde
    Schwächen: auswendig lernen (außer Zaubersprüche), kann nicht mit Tieren umgehen, süßes Gebäck
    Vorlieben: Leute verfluchen, ohne dass die merken, dass sie es war
    Abneigungen: nachsitzen und Strafarbeiten, Tiere
    Haustier: keines.
    Freunde: Scarfies
    Feinde: die Feinde der Scarfies
    Familie: Die Familie Parkin hat 1422 die Quidditch-Mannschaft Wigtown Wanderers gegründet. Ein Onkel und ihre ältere Cousine spielen beide für dieses Team.
    Verliebt: nein
    Vergangenheit: aufgewachsen in Wigtown, Schottland
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Verwandlung
    LieblingsLehrer: Slughorn
    HassLehrer: McGonagall
    Quidditch: Zuschauerin
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Die fast-kopflose Sophia
    Name: Clifford Marston
    Spitzname: Ford
    Geschlecht: m
    Alter: 15
    Geburtstag: Ähm… Hab vergessen, ihn zu fragen?
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: kennen sich nicht persönlich
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelblond, gelegentlich windzerzaust vom Quidditch
    - Körper: fit, aber nicht muskelbepackt, Größe im Altersdurchschnitt
    - Gesicht: man sieht an einer Verdickung am Nasenbein, dass seine Nase mal gebrochen war, blaue Augen
    Charakter: Er ist energisch und stur, hat seinen eigenen Kopf. Er nimmt nichts allzu ernst, außer vielleicht Quidditch. Nein, eigentlich auch das nicht, denn wo wäre da der Spaß? Er ist oft respektlos, reißt sich den Lehrern gegenüber halbwegs zusammen, muss aber trotzdem oft nachsitzen. Er pfeift auf die Meinung anderer, aber nicht unbedingt auf ihre Gefühle, auch wenn er damit nicht immer sensibel umgeht.
    Patronus: Wildhengst
    Irrwicht: Inferius
    Stärken: Quidditch, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit
    Schwächen: Sturheit, mangelnde Ernsthaftigkeit, Respekt und Sensibilität
    Vorlieben: Quidditch, Spaß, Hogsmeade-Wochenenden
    Abneigungen: Nachsitzen, Leute, die nicht ehrlich zu sich selbst sind
    Haustier: Waldohreule Polly
    Freunde: einige Kumpels, Quidditchteam, aber kaum bis keine echten, engen Freundschaften (wenn man seine kleine Schwester nicht mitzählt, was ich mal nicht tue)
    Feinde: Scarfies
    Familie: Sein Vater ist ein Unsäglicher, seine Mutter ist Heilerin. Seine Schwester Edwina ist 14 Jahre alt und in Ravenclaw.
    Verliebt: ja, in Davina MacAllister. Aber in die alte Davina, die mit den strohigen Haaren und den vielen Büchern, nicht die, die einen bunten Schal in einer Seidenmähne trägt und springt, wenn Philippa Williams es sagt. Deshalb nennt er sie immer noch Struwwelkopf oder Streberin. Tja, hat halt keiner gesagt, dass diese Sache mit der Liebe einfach wäre. Oder Ford der schlauste Junge in Hogwarts. Naja, jedenfalls ist seine Logik dahinter, dass er nichts mit Davina anfangen kann, solange sie ein Scarfy ist, aber dass sie schon selbst drauf kommen muss, dass das nicht sie ist, und nicht eine erneute Änderung durchmachen, um eventuell ihm zu gefallen, statt den Scarfies. Versteht man das?
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: VgdDK, Zaubertränke
    HassFach: Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: keiner
    HassLehrer: Professor Kettleburn
    Quidditch: Kapitän und Jäger, hat für Furore gesorgt, als er vor zwei Jahren im Spiel gegen Gryffindor einen Klatscher auf die Nase bekam und trotzdem ein Tor gemacht hat. Das hat ihm einen gewissen Respekt auch bei den gegnerischen Teams eingebracht, und eine Einladung zu einem von Slughorns Treffen.
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Fritzi
    Name: Genevieve Selwyn
    Spitzname: Jenny
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 31.12.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen:
    - Haare: hellbraun, gut schulterlang, meistens in zwei geflochtenen Zöpfen
    - Körper: etwas größer und das, was ihre Mutter Babyspeck nennt, was sich entweder wirklich verwächst oder später zu Übergewicht wird
    - Gesicht: blaugrüne Augen umrahmt von sehr langen, hellen Wimpern, hochsitzende Augenbrauen, die ihren Blick immer entweder überrascht oder skeptisch aussehen lassen, breiter Mund
    Charakter: Genevieves Vater und ihre Onkel sind Anhänger Voldemorts, aber vor dem „kleinen Kind“ wird über so etwas nicht geredet. Klar, sie hat natürlich beigebracht bekommen, dass sie als Reinblut besser ist, dass ein gewisses Verhalten von ihr erwartet wird, mit wem sie sich umgeben darf, usw. Genevieve hat das niemals hinterfragt und kommt nach Hogwarts mit dem Koffer voller Träume und Ziele. Sie möchte allen Erwartungen gerecht werden, sie möchte sich beweisen, sie möchte ihren Vater stolz machen. Das treibt sie an. Weil sie immer nur mit anderen reinblütigen Kindern spielen durfte, die ähnlich wie sie erzogen wurden, ist es eine neue und unerwartete Erfahrung für sie, zu sehen, dass es in Hogwarts keine Hierarchie gibt, in der Reinblüter an der Spitze stehen. Statt in sich zu gehen und darüber nachzudenken, warum das so sein könnte, tut sie das, was man von einer Elfjährigen erwarten kann: sie hält an dem fest, was ihr die Menschen beigebracht haben, die sie liebt, und die sie lieben. Ergo, wenn man ihre Ansichten und ihr Weltbild infrage stellt, dann heißt das für sie, dass man ihre Familie kritisiert, und geht dann sofort zum Gegenangriff über.
    Patronus: Katze
    Irrwicht: Dementor (nicht, wie Lupin über Harry meinte, als weise Furcht vor der Angst selbst, sondern wie ein Kind, dass etwas über dunkle Wesen gehört hat, die Menschen die Seele aus dem Mund saugen)
    Stärken: Intelligenz, Ausdauer, grüner Daumen (bildlich, muss man in der HP-Welt ja dazu sagen), Geduld
    Schwächen: Sturheit und Inflexibilität, ein Mangel an Fantasie und Kreativität, Angst vor dem Alleinsein, vor allem ohne ihre Familie, gibt zu viel auf deren Meinung und die Meinung bestimmter anderer Leute, die in ihrer „Welt“ Bedeutung haben, Angst vor Wasser
    Vorlieben: geflügelte Pferde reiten, Schokofrösche, Eiscreme, Ihresgleichen
    Abneigungen: alles, was nicht in ihr Weltbild passt, wie Muggelgeborene, die gut im Zaubern sind, kaltes Wetter, Schnee und Eis, Veränderungen, schwimmen
    Haustier: Steinkauz May und ihr eigenes geflügeltes Pferd, ein Schimmel mit Namen Salazar, ein Name, den sie gewählt hat, weil sie wusstte, er würde ihren Eltern gefallen
    Freunde: drei, vier Mädchen oder Jungen in ihrem Jahrgang oder dem darüber, die sie schon vorher kannte, weil ihre Eltern befreundet sind, ansonsten nur Slytherins
    Feinde: jeder, der ihr Weltbild ins wanken bringt
    Familie: Vater und Onkel, wie gesagt, Todesser, Mutter ist im Fliegende-Pferdesport tätig. Einzelkind.
    Verliebt: Schwärmerei für Regulus Black. Den kennt sie vielleicht auch schon länger.
    Vergangenheit: frei von Drama
    Lieblingsfach: Kräuterkunde und Zaubertränke
    Hass-Fach: Verwandlung
    Lieblingslehrer: Slughorn, obwohl es sie verunsichert, dass er auch muggelstämmige Schüler in seinen Club aufnimmt
    Hass-Lehrer: Dumbledore
    Quidditch: fliegt lieber auf Pferden, denn auf einem Besen, guckt aber zu
    Besonderheit: kleine Narbe an der Stirn, die fast in ihren Haaren verschwindet, durch einen Sturz von einem Pferd als sie reiten gelernt hat. Es hätte wohl keine Narbe gegeben, wenn sie ihre Mutter die Wunde sofort hätte zu zaubern lassen, doch sie wollte lieber wieder sofort zurück aufs Pferd.
    Sonstiges: /

    Von: Green-eyed Witch
    Name: Feronia Travers
    Spitzname: bräuchte wohl einen, hört aber nur auf Feronia oder (Miss) Travers
    Alter: 11 Jahre
    Geschlecht: w
    Geburtstag: 15.2.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelbraune Haare in aufwendigen Hochsteckfrisuren
    - Körper: wie die meisten Elfjährigen
    - Gesicht: graue Augen, kleine Nase
    Charakter: Feronia ist die jüngere Schwester eines späteren Todessers. Genau wie Genevieve Selwyn ist sie erzogen worden, sich als Reinblüterin für etwas besseres zu halten, und sie lebt danach. Sie ist aber nicht so überrascht, dass es in Hogwarts anders läuft, wie ihre Freundin, denn sie hat ja ihren älteren Bruder. Das heißt nicht, dass ihr gefällt, wie Hogwarts geleitet wird, nur dass es sie halt nicht überrascht. Sie ist ziemlich clever und versucht, immer das Beste für sich aus einer Situation rauszuholen. Dafür manipuliert und schummelt sie auch gerne. Oder stellt mal jemandem ein Bein, bildlich und wortwörtlich.
    Patronus: was normales, wie eine Katze
    Irrwicht: Chimäre
    Stärken: hat immer einen Plan B, weiß immer über die neusten Gerüchte bescheid
    Schwächen: kann nicht mit Zahlen, egal ob Daten in Geschichte oder Mengenangaben in Zaubertränke oder wie viele Monde Jupiter hat, verlässt sich nur auf sich selbst
    Vorlieben: die Gerüchteküche anheizen, Zauberschach
    Abneigungen: Zahlen, Kälte
    Haustier: keines
    Freunde: Genevieve Selwyn, eine Freundin seit Kindertagen, und ähnliche Leute
    Feinde: Sybbi und Co?
    Familie: Eltern stolze Reinblüter, großer Bruder in Slytherin und zukünftiger Todesser
    Verliebt: noch nicht
    Vergangenheit: nichts erwähnenswertes
    LieblingsFach: keines.
    HassFach: Geschichte, Zaubertränke
    LieblingsLehrer: keiner
    HassLehrer: Dumbledore
    Quidditch: Klar, findet sie cool.
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Butterfly Patronus
    Name: Humphrey Fawley
    Spitzname: wird von den meisten nur mit dem Nachnamen angesprochen
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag: 1.10.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi:?
    Blutstatus: Reinblut
    Aussehen:
    - Haare: mittelbraun
    - Körper: groß
    - Gesicht: breiteres Gesicht, graue Augen hinter einer Hornbrille
    Charakter: sein Nachname, der sich im Stammbaum aller sog. Reinblüter wiederfindet, schützt ihn vor der Todesser-Gang, und solange die ihn nicht direkt danach fragen, sieht Humphrey keine Notwendigkeit, sie darüber aufzuklären, dass er mit ihren Ideen nicht übereinstimmt und sie für kriminelle Idioten hält. Das Leben ist einfacher, wenn man sich nicht mit den Jungs anlegt, die mit Schwarzer Magie experimentieren. Humphrey mag's einfach.
    Patronus: Eidechse
    Irrwicht: Acromantula
    Stärken: intelligent, Geschichten erzählen
    Schwächen: Zaubertränke, Zahlen, verläuft sich öfter, faul
    Vorlieben: Leute beobachten, zischende Wissbies, Kartenspiele
    Abneigungen: alles mit Zahlen, isst nicht Grünes
    Haustier: Waldkauz
    Freunde: wenige gute Freunde
    Feinde: meidet offene Feindschaften
    Familie: Die Fawleys sind auf der Liste der sog. Unantastbaren 28, deshalb lassen die Todesser sie in Ruhe. Beide Eltern arbeiten im Ministerium. Großer Bruder Horatio ist auch in Slytherin in der 4. Klasse.
    Verliebt: /
    Vergangenheit: das übliche
    LieblingsFach: Zauberkunst
    HassFach: Zaubertränke
    LieblingsLehrer: /
    HassLehrer: McGonagall (weil er bei ihr mal Nachsitzen muss)
    Quidditch: Fan
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: Koala-Girl
    Name: Dawn Baxter
    Spitzname: /
    Geschlecht: w
    Alter: 11
    Geburtstag: 3.8.
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: einigermaßen gut
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: dunkelbraune, sehr glatte, glänzende Haare, weil Dawn sie immer intensiv bürstet morgens und abends, dabei kann sie gut ihren Gedanken nachhängen
    - Körper: durchschnittlich
    - Gesicht: grüne Augen, breiter Mund, kräftige Augenbrauen, kann diese einzeln bewegen und lustige Gesichter machen
    Charakter: Dawns Mutter ist eine irische Muggelfrau, ihr Vater ist ein US-amerikanischer Zauberer, dementsprechend ist Hogwarts neu für sie und sie hatte keine Ahnung, dass Slytherin den Ruf hat, mehr Dunkle Zauberer hervorgebracht zu haben, als die anderen. Auch diese ganze Reinblut-Nummer ist ihr fremd. Sie findet den Gemeinschaftsraum cool, der den Blick in die Tiefen des Sees ermöglicht und sie findet ihren Hauslehrer Slughorn ganz okay für einen Lehrer. Sie ist schon ein bisschen eine Streberin, und wenn es auf Prüfungen zugeht, dann vergisst sie alles andere, und wenn es der Geburtstag der besten Freundin ist. Das meint sie aber nicht böse, sie ist dann halt sehr fokussiert und sonst eigentlich ganz nett.
    Patronus: Katze
    Irrwicht: ein Lehrer, der ihr sagt, ihre Schularbeit wäre in den Kamin gefallen und verbrannt
    Stärken: auswendig lernen, sich konzentrieren, fliegen
    Schwächen: verbissen vor Prüfungen, ungeduldig, Angst vor Hunden
    Vorlieben: Zauberschach, fliegen, lesen, Freunde
    Abneigungen: versagen, langes warten
    Haustier: Schleiereule Suzie
    Freunde: mal sehen…
    Feinde: mal sehen… Genevieve Selwyn bestimmt
    Familie: Mutter ist Muggel, arbeitet als Museumskuratorin, Vater ist Lektor bei Obscurus Books und war in Ilvermorny in Horned Serpent.
    Verliebt: lass sie erst mal ankommen
    Vergangenheit: aufgewachsen in Dublin
    LieblingsFach: Verwandlung, Zauberkunst, VgdDK, alles wo man viel den Zauberstab benutzt
    HassFach: Astronomie, Geschichte der Zauberei
    LieblingsLehrer: keiner
    HassLehrer: keiner
    Quidditch: ihr Vater liebt Quodpot, daher ist sie mit Quidditch nur am Rande vertraut, aber sie lernt es auf Hogwarts lieben und diskutiert in den Ferien mit ihrem Dad, was besser ist und wird im zweiten Jahr vielleicht sogar versuchen, in die Mannschaft zu kommen
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /

    Von: RowdyReader
    Name: Nikolai Dolohov
    Spitzname: Kolja
    Geschlecht: m
    Alter: 11
    Geburtstag:?
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi: schlecht
    Blutstatus: Reinblut (behauptet die Familie zumindest)
    Aussehen:
    - Haare: dunkle, wellige Haare
    - Körper: groß für sein Alter, aber eher schmächtig, was sich aber im Laufe der Schulzeit ändern könnte
    - Gesicht: schmal, sehr blass, dunkelblaue Augen mit dunklen Augenschatten
    Charakter: Er ist der typische Fiesling, der sich stark fühlt, wenn er andere runtermacht. Er ist regelrecht kreativ, wenn er sich neue Wege überlegt, andere zu drangsalieren und zu schikanieren. Aber wie hätte er auch als Sohn eines der ersten Todesser (Antonin Dolohov) etwas anderes werden können? Wahrscheinlich gibt er so den Druck, den er daheim bekommt an seine Mitschüler weiter.
    Patronus: Marder
    Irrwicht: Voldemort oder sein Vater
    Stärken: klug, findig, guter Flieger
    Schwächen: innere Unsicherheit, die er durch Brutalität nach außen kaschiert, weiß eigentlich nicht, wer er ist (und ob er den mag), sondern nur, wie sein Vater ihn gern hätte, schlecht in Zauberkunst
    Vorlieben: Fliegen, Quidditch, mit Freunden rumhängen, andere ärgern
    Abneigungen: frühes Aufstehen, kalten Tee, sich unterlegen fühlen
    Haustier: keins
    Freunde: Genevieve Selwyn und Co. Gerne auch schon vor Hogwarts.
    Feinde: Schlammblüter und Blutsverräter. Sagt sein Vater zumindest.
    Familie: Vater Antonin Dolohov ist Todesser und auch daheim kein Sonnenschein. Mutter ist eine geborene Greengrass. Keine Geschwister.
    Verliebt: nein. Später vielleicht. Das könnte dann die Entscheidung bringen, ob er auch Todesser wird oder sich von seinem Vater abwendet. Oder etwas anderes ändert seine Sicht. Oder eben nichts.
    Vergangenheit: nicht die glücklichste Kindheit
    LieblingsFach: Zaubertränke
    HassFach: Zauberkunst
    LieblingsLehrer: Slughorn
    HassLehrer: Dumbledore
    Quidditch: könnte

    Von: Kreta-Katze
    Name: Gillian Redfield
    Spitzname: Foxy
    Geschlecht: w
    Alter: 16
    Geburtstag: /
    Haus: Slytherin
    Beziehung zu Sybbi:
    Blutstatus: Halbblut
    Aussehen:
    - Haare: feuerrot und immer in einem buschigen Pferdeschwanz
    - Körper: drahtig, sehr gelenkig
    - Gesicht: spitzes Gesicht, spitzes Kinn, spitze Nase, hellbraune, fast goldene Augen
    Charakter: Gillian, oder Foxy, wie sie oft genannt wird, ist frech und lustig, voller Lebensfreude. Sie macht, was sie will, mit voller Leidenschaft und Energie, z.B. Quidditch spielen, und lässt sich zu dem, worauf sie keine Lust hat, nur unter Protest bewegen.
    Patronus: Fuchs
    Irrwicht: Todesfee
    Stärken: Quidditch, Lebensfreude
    Schwächen: oft tu spät im Unterricht, kann sich nicht zu Dingen motivieren, die keinen Spaß machen, unter ihrer Aufsicht geht selbst die robusteste Pflanze ein (durch ihr Kräuterkunde-ZAG ist sie voll durchgerauscht)
    Vorlieben: Quidditch, Spaß, Feiern
    Abneigungen: Schach und Kartenspiele
    Haustier: keins
    Freunde: Quidditchteam etc.
    Feinde: keine so richtig
    Familie: Mutter arbeitet im Ministerium in der Abteilung von internationale magische Kooperation, Vater moderiert eine Sendung beim WWN. Sie hat zwei ältere Brüder, David und Andrew.
    Verliebt: flirtet gern, richtig verliebt aber nicht
    Vergangenheit: /
    LieblingsFach: Verwandlung
    HassFach: Kräuterkunde
    LieblingsLehrer: McGonagall
    HassLehrer: Sprout
    Quidditch: Jägerin
    Besonderheit: /
    Sonstiges: /


    2
    ((bold))Erstes Kapitel: Der Hogwartsexpress((ebold)) Meine Mutter drückte mich ein letztes Mal. "Und vergiss nicht uns Briefe zu schreiben! Mind
    Erstes Kapitel: Der Hogwartsexpress

    Meine Mutter drückte mich ein letztes Mal. "Und vergiss nicht uns Briefe zu schreiben! Mindestens einmal in der Woche! Na gut, einmal im Monat.", entschied sie.
    "Ja, Mama.", sagte ich artig, doch innerlich zerplatzte ich vor Aufregung und konnte ich es gar nicht abwarten endlich in die rote Dampflock einzusteigen. Glänzend stand sie ein der Vormittagssonne und ragte majestätisch über der munteren Menschenmasse auf.
    Ja, hunderte von Kindern waren hier mit Familie und den verschiedensten Tieren! Ich konnte gar nicht glauben, dass sie alle Hexen und Zauberer waren.
    Endlich entließ mich meine sonst gar nicht so überfürsorgliche Mutter aus ihren Fängen. "Pass auf dich auf, Schatz!"
    Auf meinen Wangen zeichnete sich eine Spur rot ab und ich drehte mich mit hochgezogenen Schultern um. Langsam wurde es peinlich.
    Dann stieg ich endlich in den Zug ein. Mein Vater half mir noch das Gepäck hinein zu hieven und verabschiedete sich dann auch mit einem Zwinkern und den Worten: "Auf Hogwarts war die beste Zeit meines Lebens, genieße es!"

    Gut gelaunt suchte ich mir nun ein freies Abteil und wurde schnell fündig. Ich trat mitsamt meines Gepäckes hinein und sah mich nach einer Möglichkeit um es irgendwo abzustellen. Tatsächlich war über den Sitzen eine Gepäckablage. Ich hievte erst die Koffer und dann mich selbst auf einen Sitz-
    Und starrte in die acht Augen einer riesigen Spinne.

    Leise schrie ich auf und schlug mir die Hände vor dem Mund. Als ich mich nach ein paar Sekunden einigermaßen gefangen hatte, rutschte ich mit zittrigen Beinen vom Sitz und zerrte hastig meinen großen Koffer herunter, der mir mit Schwung ans Schienbein schlug.
    Unter Schmerzen fluchend verließ ich so schnell ich konnte das Abteil und schob die Tür des nächstbesten auf- was ein Fehler war. Eine giftgrüne Wolke schlug mir entgegen und ich musste husten. So weit ich es bei dem Rauch erkennen konnte saßen zwei schwarzhaarige laut lachende Jungs darin und ein Mädchen mit langen braunen Haaren, welches lesend mit einem Tuch vor dem Mund am Fenster saß.
    Gerade wollte ich mich wieder abwenden als mir das Mädchen gedämpft, durch das Tuch hinterherrief: "Alle anderen Abteile sind komplett voll!"
    Na Super! Ich verdrehte die Augen. Genervt schon ich mich wieder in das Abteil und zog die Tür hinter mir zu. Das konnte ja heiter werden!
    Ich setzte mich, diesmal ließ ich mein Gepäck einfach so stehen und betrachtete die Jungs und das Mädchen. Der eine hatte Strubbelhaare und eine Brille, der andere schaute recht eingebildet und hatte etwas längeres Haar. Ich schätzte sie auf ca zwei Jahre älter als ich.
    Das Mädchen hatte lange haselnussbraune Haare und war wahrscheinlich genauso alt und auch mindestens so klein wie ich. Sie hatte eine dunkelblaue Strähne, für die ich ihr einen bewunderten Blick schenkte. Meine Eltern würden mir sowas nie erlauben.
    Plötzlich breitete sich ein Grinsen auf meinem Gesicht aus. Jetzt war ich meine Eltern ja mindestens bis Weihnachten los! Begeistert stellte ich mir vor was ich alles machen könnte weil meine Eltern mir jetzt nichts mehr vorschreiben konnten, naja jedenfalls solange sie davon nichts mitbekamen.
    "Ich bin Lorraine", das Mädchen mit der dunkelblauen Strähne steckte mir die Hand entgegen, "du kannst much aber auch Rain nennen."
    "Ich heiße Sybbi", erwiderte ich den Gruß, schüttelte ihre zierliche, warme Hand und zog meinen Pulloverkragen über die Nase. Ich war nicht scharf darauf noch mehr von dem grünen Dampf einzuatmen.
    Die beiden Verursacher dessen ließen sich von uns nicht im geringsten stören. Der eine zog gerade einen Zauberstab heraus und machte sich daran irgendeinen Spruch aufzusagen. Kurz darauf knallte es und ein paar Funken sprühten durch das Abteil. Die Jungen gackerten wieder los. In meinem Kopf schrillten ihre Stimmen. Das wurde zu viel.
    "STOP!", brüllte ich und der langhaarige hielt mitten im Prusten inne.
    "Chill mal.", sagte er belustigt.
    "Pffff!", machte ich wütend. Meine Mum sagte immer ich würde viel zu schnell wütend werden aber ich fand meine Reaktionen eigentlich immer ganz angemessen.
    "Wollt ihr, dass das ganze Abteil am Ende in Schutt und Asche liegt?", fragte ich heftig mit sich überschlagender Stimme.
    Der mit der Brille seufzte und steckte den Zauberstab weg. "Zufrieden?"
    Ich ahnte zwar, dass er ihn in ein paar Minuten sowieso wieder rausholen würde doch bevor ich etwas erwidern konnte ertönte ein Pfiff.
    Der Zug setzte sich in Bewegung. Wir fuhren los! Schnell stürzte ich zum Fenster, wobei ich fast über mein Gepäck stolperte und sah nach draußen. Da waren Mum und Dad! Ich winkte. Der Zug fuhr schneller und sie bemerkten mich nicht sondern gingen wieder auf diese magische Mauer zu und verschwanden aus meinem Blickfeld.
    Naja, auch egal.
    Ich ließ mich wieder auf meinen Platz fallen, froh, dass jetzt durch das geöffnete Fenster bessere Luft hier drinnen war. Ein paar mal atmete ich tief durch.
    Die Jungs waren wieder am rumblödeln doch das Mädchen, Lorraine, sah mich mit einem leichten Lächeln an. "Wird sicher eine tolle Zugfahrt.", sagte sie.
    Und ich konnte nur hoffen, dass es nicht ironisch gemeint war.

    Die nächste viertel Stunde verlief die Zugfahrt einigermaßen ruhig, Lorraine las in ihrem Buch und die Knallköpfe quatschten. Weil ich mir dummerweise kein Buch oder etwas ähnliches mitgenommen hatte blieb mir nichts anderes übrig als ihren Gesprächen zu lauschen. Nach ein paar Minuten wusste ich, dass sie in der dritten Klasse waren, James und Sirius hießen und Unmengen an Verbotenes allein in zwei Schuljahren gemacht hatten.
    Plötzlich wurde die Tür erneut aufgeschoben und ein verschlafen aussehender Junge mit hellbraunen Haaren kam herein. Ihm folgte ein kleinerer Junge mit wässrig blauen Augen. "Wo wart ihr denn, Remus?" Dieser James, der mit der Brille stand auf und sah die beiden vorwurfsvoll an.
    Lorraine sah auf und blickte mich fragend an. Ich zuckte mit den Schulter, denn auch ich hatte keine Ahnung wer die Typen waren.
    Sie setzten sich, der Braunhaarige gleich neben mich. Von nahem sah man noch viel deutlicher seine tiefen Augenringe. Mein Güte, der Typ sollte mal früher ins Bett gehen! Trotzdem tat er mir etwas leid wie er in einem Ansturm von James und Sirius vollgequasselt wurde.
    Er zuckte als Entschuldigung für sein Zuspätgekommene die hilflos Schultern. "Ich bin bei Slughorn festgesteckt und konnte mich erst gerade eben loseisen. Peter hab ich auf dem Gang aufgegabelt."
    Der mit den wässrigen Augen sah auf und lies seinen Blick über seine Freunde huschen. "Ich habe euch gesucht.", sagte er.
    Eine zeitlang war es wieder ruhig, nur ein paar Gespräche wurden geführt, alle anderen sahen entweder aus dem Fenster, oder packten ihre Koffer auf die Gepäckablage, meines tat der braunhaarige Junge ohne es richtig wahrzunehmen auch mit hoch.
    "Sag mal, wie war Vollmond, Remus?", fragte der mit den langen Haaren, Sirius, da aus heiterem Himmel.
    Der Braunhaarige zuckte so stark zusammen, dass ich mich selbst erschreckte. Ich starrte ihn neugierig an. Er bemerkte meinen Blick und stierte verschreckt zurück. Die Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. Eine kurze nervenzerreißende Stille in der sich keiner ein Wort zu sagen traute. Selbst James hielt die Luft an. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
    Und Sirius sah sehr schuldbewusst aus.
    Unterbrochen wurde die Stille durch die Tür, die erneut aufgeschoben wurde. Ein braunhaariges Mädchen stand da, mit Zauberstab in der einen und Gepäck in der anderen Hand. "Mist, hier ist auch nicht mehr frei.", murmelte sie und wandte sich wieder zum Gehen.
    "Doch, doch!", rief Remus, der aus seiner Starre erwacht war schnell hinter ihr her, stand auf und quetschte sich an ihr vorbei aus dem Abteil.
    James bedachte Sirius kurz mit einem strafenden Blick, der selbst den fiesesten Lehrer in sich zusammensinken gelassen hätte und folgte ihm dann mit schnellen Schritten. Enttäuscht sah ich ihm nach. Ich wollte wissen was genau das gerade gewesen war, was Sirius damit gemeint hatte.
    Das Mädchen hob die Augenbrauen, sagte aber nichts weiter und ließ sich auf den freigewordenen Sitz von James fallen.
    "Ich bin Mary. Mary Dale.", erläuterte sie uns und steckte ihren Zauberstab in die Seitentasche ihrer Reisetasche. "Und ihr?"
    "Sirius", brummte der eine Junge in sich hinein.
    "Ich heiße Sybbi und das ist Lorraine", ich deutete auf das Mädchen mit der blauen Strähne und sie lächelte Mary freundlich an. "Du kannst mich aber auch Rain nennen."
    "P-Peter", brachte der kleine Junge heraus, doch keiner ging mehr darauf ein.
    "Bist du aus Frankreich?", fragte Mary Lorraine stattdessen neugierig.
    "Ja, bin ich.", antwortete diese freundlich.
    "Ich bin Engländerin!", erwiderte Mary stolz. Ich könnte mir ein belustigtes "Ach ne" nicht unterdrücken. Dass sie Engländerin war hörte man sofort.
    Mary grinste und lehnte sich zurück. Eine Weile hingen alle ihren Gedanken nach.
    Schließlich plapperte Mary wieder los: "Wisst ihr schon in welches Haus ihr kommt? Also ich hab mir das von diesen älteren Ravenclaws vorhin erklären lassen, nachdem sie mich aus dem Abteil geschmissen haben weil sie Mädchensachen bereden mussten." Sie verdrehte die Augen. "Jedenfalls gibt es Ravenclaw, Hufflepuff, Slytherin und das höchstwahrscheinlich beste Haus Gryffindor. Die Ravenclaws meinten dort seien alle nur Angeber aber makellos ist doch eh niemand."
    Ich tauschte einen belustigten Blick mit Rain, weil wir ohnehin schon so gut wie alles wussten, denn wir waren beide Halbblüter.
    "Ich glaube Hufflepuff oder Ravenclaw wären ganz nett.", meinte Rain nachdenklich.
    "Mir ist es eigentlich egal", sagte ich nach kurzem Überlegen "Ich bin schon froh, dass ich überhaupt magisch bin, mein älterer Bruder ist nicht-magisch und arbeitet als Architekt." Ich rümpfte die Nase. "Ich stelle mir das furchtbar langweilig vor."

    Die restliche Zugfahrt redeten wir drei, aber vor allem Mary, Sirius gab auch mal seinen Senf dazu und gen Ende kamen James und Remus wieder.
    Remus sah weder mir noch Sirius in die Augen, man merkte, dass er sauer auf letzteren war und Rain hatte sowieso nichts von dem sonderbaren Vollmond-Vorfall gehört weil sie gelesen hatte.
    Als der Zug langsamer wurde standen wir bereits mit unserem Gepäck und der Schuluniform mit dem Hogwarstwappen fertig in unserem Abteil.
    Ein Knistern lag in der Luft und ich spürte, dass bald etwas großes Beginnen würde: mein erstes Jahr in Hogwarts.

    3
    ((bold))Zweites Kapitel: Der sprechende Hut((ebold)) Als wir uns auf den überfüllten Mittelgang des Zuges gewagt hatten wurden wir von einer riesige
    Zweites Kapitel: Der sprechende Hut

    Als wir uns auf den überfüllten Mittelgang des Zuges gewagt hatten wurden wir von einer riesigen Menschenmasse mitgerissen, die uns trennte und zerstreute. Ich wurde von einem rüpelhaften Jungen aus dem Zug gestoßen und fand mich gleich darauf unter einem Sternenklaren Nachthimmel wieder. In tiefen Zügen atmete ich die frische Nachtluft ein und legte den Kopf in den Nacken. Noch nie hatte ich in der Stadt so hell funkelnde Sterne gesehen.
    "Erstklässler zu mir!", unterbrach eine tiefe, grollende Stimme meine Gedanken.
    Ich sah mich um von wem sie kam und erblickte einen riesigen Mann, der in der einen mülltonnenteckelgroßen Hand eine Laterne hatte und mit der anderen in der Luft herumfuchtelte. Mühsam kämpfte ich mich mit meinen Ellbogen zu ihm durch, bis ich wegen anderer Erstklässler nur noch ein paar Meter von ihm entfernt war.
    "Wir werden jetzt mit nach Hogwarts fahren!", rief er und stapfte los.
    Nochmal fahren? Ich stöhnte.
    Ich konnte nicht sehen wohin er ging, aber mir blieb nichts anderes übrig als ihm einfach zu folgen, genau wie die anderen Erstklässler.
    Als der Riesenmann stehen blieb, schob ich mich zwischen den anderen Kindern hindurch bis ich eine glatte riesige Fläche erblickte. Ein See.
    Er erstreckte sich von meinen Füßen bis hin zu einem- mein Blick wanderte nach oben und es verschlug mir den Atem- riesengroßen Schloss, durch dessen, von hier aus gesehen winzigen Fenster gelboranges Licht fiel. Es hatte hunderte kleine und große Türme und stach mit seinen Spitzen in den samtig blauen Nachthimmel.
    Der große Mann lenkte wieder die Aufmerksamkeit auf sich und stellte sich als Hagrid, der Wildhüter vor. Dann wies er uns an uns jeweils zu viert ein eines der Ruderbote, die wie ich jetzt bemerkte am Seeufer warteten zu steigen und über den See zum Schloss zu rudern.
    Naja, was heißt rudern, die Boote schwammen von selbst!
    Ich saß mit zwei Mädchen, die sich als Shirley und Devika vorstellten, und einem Jungen namens Chris in einem Boot und unterhielt mich während der Fahrt nett mit ihnen.
    Schließlich waren wir beim Schloss und kletterten aus dem Boot.
    Uns erwartete schon eine streng aussehende Frau, die verlauten ließ: "Mein Name ist Professor McGonagall, Lehrerin für Verwandlung und Hauslehrerin von Gryffindor und wir gehen jetzt in die große Halle." Dann drehte sich sich zackig um und ging los.
    Wir folgten ihr tuschelnd über Treppen, steinerne Korridore und durch alt aussehende Türen, bis wir vor einer sehr viel größeren, prachtvolleren standen.
    Während des Laufens hatte ich auch Mary wiedergefunden und wir unterhielten uns gerade über die besten Zaubererhaustiere (Mary hatte eine Schleiereule auf die ich sehr neidisch war) als wir von Professor McGonagalls schneidender Stimme unterbrochen wurden.
    "Wir gehen gleich in die Große Halle, dort werden wir bis ganz nach vorne gehen, ich werde eure Namen aufrufen und ihr kommt vor und setzt euch bitte den Hut auf den Kopf.", erklärte sie kurz.
    Mary konnte sich ein Schnauben und Augenbrauenhochziehen nicht verkneifen und ich konnte ihre Gedanken förmlich lesen.
    Wofür soll der Hut denn gut sein?
    Ich konnte ihr nichts erklären, denn McGonagalls strenger Blick weilte auf Mary. Die nahm sofort wieder ihren normalen Gesichtsausdruck an.
    Die Lehrerin drehte sich um, schob die riesige Flügeltür auf und wir betraten die Große Halle. Ein Staunen entwich den Erstklässlern.
    Ich sah mich um. Vier lange Tische mit etlichen von Schülern standen in dieser riesigen Halle.
    Nein, es waren sogar fünf! Ganz vorne stand noch einmal senkrecht zu den anderen Tischen, an der Wand eine Tafel wo erwachsene Zauberer saßen. Wir gingen auf sie zu bis ich gegen jemanden rempelte weil ich damit beschäftigt gewesen war die verzauberte Decke zu bewundern. Sie sah genau wie der Sternenhimmel aus, den ich vorhin bestaunt hatte.
    Da ertönte McGonagalls schon Stimme, während die Gruppe an Erstklässlern noch zum Stillstand kam: "Christopher Abbott!"
    Ein großer Junge mit blonden Strubbelhaaren ging nach vorne und setzte sich auf einen Stuhl und zog einen alten, sehr alten Hut auf, der mir zuvor gar nicht aufgefallen war.
    Eine Zeit lang war es still, mein Blick und der aller anderen lag gebannt auf dem Jungen, dann schrie der Hut plötzlich "HUFFLEPUFF!" in den Raum und ein Tisch in der Mitte begann zu klatschen. Mit fröhlichem Gesicht eilte der Junge dorthin.
    Nach ein paar weiteren Schülern wie Otis Aubrey, Dawn Bexter und Jeremy Clarke schallte es "Mary Dale!" durch den Raum.
    Mary, die neben stand mir straffte die Schultern, strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und schritt nach vorne.
    Bei ihr überlegte der Hut nur ein paar Sekunden bis er laut verkündete: "GRYFFINDOR!"
    Mary strahlte über das ganze Gesicht, denn sie war genau in das Haus gekommen, auf das sie gehofft hatte.
    Während der Häuserverteilung musterte ich die Lehrer genauer. Scheinbar eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus groß und klein und dick und dünn. Ein paar Gesichter konnte ich den Beschreibungen meines Dads zuordnen.
    Am Rande stand ein Mann, zu seinen Füßen eine Katze und er sah nicht sehr sympathisch aus.
    McGonagall fuhr fort: "Leonora Elliott!"
    Besagtes Mädchen lief nach vorne und setzte sich den Hut auf. Dieser war kurz still und schrie dann schließlich: "HUFFLEPUFF!"
    Sie war sichtlich zufrieden mit dem Urteil des Huts und lief zu dem klatschenden Tisch.
    Nach "Humphrey Fawley!" - "Slytherin!"
    Und "Deshi Liu - "Eindeutig, ganz eindeutig Gryffindor!" Schweifte ich langsam ab. Ich seufzte, denn wenn das hier nach dem Alphabet ging konnte das lange dauern, damit hatte ich schon Erfahrungen.
    Ein paar Minuten später wurde ich durch McGonagalls schneidende Stimme in die Wirklichkeit zurückgeholt. "Sybille Whitman!"
    Ich atmete tief durch und machte den ersten Schritt auf den Hut zu.
    Da war es plötzlich ganz einfach. Ich lief nach vorne und merkte zwar, dass alle Leute mich anschauten aber es machte mir nichts aus, stattdessen zog ich mir mit plötzlichem Enthusiasmus den abgetragenen Hut auf und ließ mich auf einen klapperigen Stuhl fallen.
    Dieser wackelte bedrohlich und ich hatte schon Bedenken, dass er zusammenbrechen würde, doch zum Glück tat er das nicht.
    "Ein bisschen mehr Vorsicht, für einen alten Hut wie mich bitte!", ertönte da eine plötzlich knarzende Stimme.
    Erschrocken zuckte ich zusammen. "Ähm... ’tschuldingung?", brachte ich kleinlaut heraus. War das der Hut?
    "Ach, mach dir keinen Kopf", grunzte er und lachte mit einem leicht keuchenden Unterton über das Wortspiel mit dem Kopf, wo er doch ein Hut war.
    Ich entspannte mich etwas. Und nun?, dachte ich.
    "Nicht so undgeduldig! Also... wo passt du am besten hin?", überlegte die knarzende Stimme. "Für Hufflepuff hast du eine viel zu große Klappe, für Ravenclaw bist du ein wenig zu doof-"
    Ich schnaubte empört.
    "Ah, werden wir hier beleidigt?", stichelte der Hut. "Na dann eher Slytherin oder..." Er überlegte kurz. Interessiert schaute ich zu dem Tisch an dem die Slytherins saßen. Anders als Mary hätte ich kein Problem damit gehabt in dieses Haus zu kommen, auch wenn dann nicht mit ihr.
    Doch da schrie der Hut plötzlich "GRYFFINDOR!" und es war beschlossen.
    Ein Tisch begann zu klatschen und ich stand fröhlich auf, setzte den Hut ab und lief zu dem Tisch.
    Ich machte Mary ausfindig und ließ mich neben sie fallen.
    "Jetzt sind wir beide im selben Haus!", rief sie erfreut und umarmte mich übermütig.
    Die restliche Häusereinteilung verging wie im Flug, da nur noch wenige Erstklässler vorne standen und dann begann ein Festmahl (nachdem ein echt komischer Mann mit langen weißen Haaren und Bart aufgestanden war und lustige Wörter in den Raum gerufen hatte).
    Ich musterte die Schüler um mich herum. Uns gegenüber stellte sich uns ein Mädchen mit dem Namen Lucina vor, aber wir sollten Sie doch bitte Lucky nennen. Sie hatte schulterlange rotbraune Haare und einen feurigen Charakter.
    Etwas entfernt saßen die Rumtreiber und neben mir unterhielten sich zwei Mädchen, die eine sah etwas asiatisch aus und neben der anderen lehnten Krücken.
    Doch sie schien nicht im entferntesten betrübt sondern scherzte und plapperte fröhlich vor sich hin.
    Während ich mir den Bauch mit allem möglichen Essen voll schlug, ratschte ich mit Mary und Lucky, deren Eltern beide magisch waren und sie somit einige Male mit Mary aneinander geriet, zum Beispiel bei Diskussionen ob Muggeltransportmittel oder die von Zauberern genialer waren, wenn auch nicht sehr ernst. Ich sah meiner Braunhaarigen Freundin an, dass sie zugeben musste, dass Hexerei schon sehr viel cooler war aber dafür war sie eben einfach zu stolz.

    Schließlich wurden wir von einer älteren Gryffindor aus der Großen Halle und etliche sich bewegende, magische Treppen hinaufgeführt bis wir vor einem Porträt einer rundlichen Dame standen.
    "Passwort?", fragte die Dame. Ich war sprechende und sich bewegende Fotos gewohnt und nahm das nun als ganz selbstverständlich hin, anders als Mary und ein paar andere, die erstaunt das Portrait anstarrte allerdings zu müde um großartig Fragen zu stellen.
    "Sol est Luna", sagte die ältere Schülerin und das Portrait schwang auf und gab einen runden Durchgang frei. "Merkt euch das!", sagte sie, bevor sie sich von uns abwandte und durch das Loch kletterte. "Da die Mädchen hin und da die Jungs!" Sie deutete auf zwei nach oben führende Treppen. "Und falls ihr noch Fragen habt, wendet euch an mich, Ronja!"
    Erschöpft sah ich zu der einen Treppe, ging zu ihr und schleppte mich hinauf, ein paar andere Mädchen folgten mir.
    Oben war ein gemütlicher Raum mit großen Betten. Meine Koffer standen an einem Bettende und ich ließ mich auf dieses fallen.
    Eine wohlige Ruhe überkam mich und ich wäre fast eingeschlafen, hätte meine Hose nicht so unangenehm gezwickt, also rappelte ich mich noch einmal hoch, zog mich um und putzte meine Zähne.
    Und danach konnte ich endlich, endlich schlafen.

    4
    ((bold))Drittes Kapitel: Der erste Schultag((ebold)) Doch zu meinem Unglück wurde ich schon knappe zwei Stunden später durch ein lautes Scheppern ge
    Drittes Kapitel: Der erste Schultag

    Doch zu meinem Unglück wurde ich schon knappe zwei Stunden später durch ein lautes Scheppern geweckt.
    Erschrocken fuhr ich hoch und sah mich um. Auf einer Kommode, mir gegenüber stand eine Katze, welche mit gesträubtem Fell auf den Boden schaute und leise fauchte.
    Wahrscheinlich hatte sie irgendetwas runtergeschmissen.
    Ich seufzte und ließ mich genervt wieder in mein Kissen zurücksinken, doch bald merkte ich, dass ich nicht mehr einschlafen konnte. Also schlich ich auf Zehenspitzen durch dem Schlafsaal und stieg die Treppe, die zum Gemeinschaftsraum führte, hinunter.
    Zu meinem Erstaunen erblickte ich sogar noch mehrere Leute in den großen Lehnsesseln sitzen.
    Am einen Ende, relativ abgeschieden, saß die Vertrauensschülerin mit einem Buch und vor dem Feuer hatten es sich vier Personen gemütlich gemacht, James, Sirius, Remus und Peter.
    Gähnend machte ich mich wieder auf zu meinem Bett, und ehrlich gesagt wusste ich nicht, was ich erwartet hatte.
    Im Schlafsaal, legte ich mich aber nicht sofort wieder schlafen sondern zerrte ein paar Schulbücher aus meinem Koffer, wohl bedacht, die anderen nicht aufzuwecken und las im Schein einer Kerze etwas über Verwandlung.
    Es war spät in der Nacht als ich endlich das Licht ausmachte und einschlief.

    Am nächsten Morgen weckte mich Mary, in dem sie versuchte mich wachzurütteln, doch als ich nicht reagierte, tat sie etwas unverzeihliches: sie zog mir meine warme, kuschelige Bettdecke weg.
    Ich warf ihr einen erbosten Blick zu, versuchte ohne Decke wieder einzuschlafen, stand aber letztendlich auf weil es nicht funktionierte.
    Nachdem ich mich fertiggemacht hatte, ging ich mit Mary und Lucky zum Frühstück.
    Wir fragten einen älteren Schüler im Gemeinschaftsraum nach dem Weg und kletterten dann aus dem Potraitloch.
    Erstaunlicherweise fanden wir problemlos in die Große Halle und setzten uns relativ nah beim Lehrertisch auf die Bank.
    Das Essen erschien wie gestern Abend aus dem Nichts und wir bedienten uns an den Köstlichkeiten: Croissants, Orangensaft, Toast mit Marmelade, verschiedene Ei-Kreationen und vieles mehr.
    Ich aß gerade ein Butterbrot als es über uns rauschte. Erschrocken sah ich nach oben. Die hohen Fenster der Halle verdunkelten sich und ein riesiger Schwarm Vögel schoss herein. Das Flattern tausender Flügel erfüllte die Luft und schwoll zu einem Sturm an Geräuschen an, immer mehr Federvieh schoss in die Große Halle. Es war beeindruckend.
    Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es Eulen waren. Sie hatten Briefe und Päckchen in den Klauen und folgen damit geschäftig auf und ab bis sie ihre Beute auf die Schüler fallen ließen.
    Begeistert schaute ich dem Spektakel zu. Die Zauberwelt war einfach fantastisch!

    Fünfzehn Minuten vor Ende des Frühstücks kamen zwei Jungen in die große Halle gestürmt. Da kaum mehr ein Platz am Gryffindortisch frei war außer bei uns, was vielleicht (nein, nicht vielleicht, sicher!) daran liegen könnte, dass Lucky versucht hatte ein gekochtes Ei pink zu zaubern, aber es stattdessen eine grüngelbe Farbe angenommen und entsetzlich stank (es gammelte jetzt in vier Lagen Servietten eingepackt vor sich hin)), ließen sie sich uns gegenüber nieder.
    Sofort machten sie sich daran alles mögliche Zeug auf ihren Teller zu schaufeln zu verschlingen, ohne auch nur eine Miene wegen des Gestanks zu verziehen, und da ich sowieso schon satt war, beobachtete ich sie einfach wie sie wirklich erstaunliche Mengen in nur einem einzigen Bissen runterbekamen.
    Der eine sah von ihnen asiatisch aus und der andere hatte dunkle Haut und ein eckiges Kinn.
    "Hi, ich bin Sybbi!", sagte ich und lächelte sie an.
    "Deffi!", antwortete der asiatische mit vollem Mund. Ich hob die Augenbrauen. Er schluckte und verbesserte sich: "Deshi!"
    "Jeremy. Jeremy Clarke.", sagte der andere während er sich den Mund mit einer Serviette abwischte.
    Ich wollte etwas erwidern aber da rief Lucky drängend: "Sybbi, wir müssen los!"
    Ich sah zu ihr und Mary, die schon aufgesprungen war und auf die Armbanduhr an ihrem Handgelenk schaute.
    "Ciao!", rief ich den Jungs zu, schwang die Beine über die Bank und rannte Lucky und Mary nach.

    In der ersten Stunde hatten wir Verwandlung und wie sich herausstellte unterrichtete Professor McGonagall dieses Fach.
    Sie führte uns vor wie sie einen Stuhl in einen Hund und zurück verwandelte. Ein Raunen fuhr durch die Klasse, die aus Gryffindors und Hufflepuffs bestand und dem Rest der Stunde hatte die Lehrerin die volle Aufmerksamkeit der Schüler.
    Sie erklärte uns die Grundlagen des Verwandelns (ich konnte dank gestern Nacht ein wenig Mut meinem Wissen protzen) und gab uns am Ende eine Seite zu lesen als Hausaufgabe auf.
    Der nächste Unterricht verlief da ein wenig spannender, mit Zauberkunst, wo wir von einem kleinen Lehrer, namens Flitwick unterrichtet wurden.
    Dort lernten wir wie man den Zauberstab in richtigen Einklang mit dem Zauberspruch aufsagte und in der nächsten Stunde Kräuterkunde gingen wir raus zu den Gewächshäusern und lernten etwas über magische Pflanzen.
    Dieses Fach hatten wir mit den Slytherins. Im Laufe des Tages hatte ich vieles, nicht so gutes über die Schüler dieses Hauses gehört. Sie sollten listig, gemein und hasserfüllt sein.
    Ich hatte zu einem Hufflepuff, der von seiner Schwester schon übel Dinge über die Slytherins gehört haben soll gemeint, dass er wohl ein bisschen übertrieb, worauf er ernst beteuerte, dass dem nicht so war.
    So lief ich schließlich mit Mary und Lucky neugierig, auf das, was uns erwartete die Wiesenhänge von Hogwarts hinunter zu den Gewächshäusern und genoss währenddessen die Strahlen der Septembersonne auf meinem Gesicht.
    Wir traten ein und ich bekam sofort einen Hustenanfall wegen des schlagartigen Luftwechsels. Draußen war die Luft frisch und trocken, doch hier drinnen war es stickig, heiß und feucht.
    "Hallo, liebe Schüler, hier rüber bitte!" Eine mollige Frau winkte uns zu und wir traten zu ihr. Halb staunend, halb misstrauisch sah ich mich im Gewächshaus um. Mein Vater hatte mal etwas von einer fangarmigen Pflanze erzählt, die ihn versucht hatte zu fressen. Hier sah zwar alles ziemlich ungefährlich aus, aber man konnte nie wissen.
    Langsam trudelten auch die restlichen Schüler ein und die Frau stellte sich vor: "Ich bin Professor Sprout, Lehrerin für Kräuterkunde! Hier lernt ihr wie man mit magischen Pflanzen umzugehen hat! Seht, was ich hier habe...", sie deutete auf ein paar Pflanzen, redete dabei unablässig darüber wie schön die Pflanzen während der Sommerferien gedeiht waren und begann sie auszubuddeln und woanders wieder einzubuddeln, den Sinn dabei ließ sie aus, oder ich war zu doof oder einfach zu unaufmerksam um ihn zu begreifen.
    Stattdessen schenkte ich meine Aufmerksamkeit einem Mädchen aus Slytherin mit glatten, glänzenden braunen Haaren, dass neben einem weiteren Mädchen aus selbigem Haus, mit hellbraunen Zöpfen stand, welches sich bei seiner Freundin offensichtlich über irgendwas beschwerte. Das braunhaarige Mädchen machte hinter ihrem Rücken Faxen, ahmte täuschend echt ihr klagendes Gesicht nach und stürzte den Kopf überdramatisch auf die Hände (was in echt aber nur ein leichtes Kopfschütteln gewesen war).
    Ich konnte nicht genau verstehen, was die Meckernde sagte aber ich musste mir in die Hand beißen um wegen der Grimassen der Anderen nicht laut loszulachen.
    Professor Sprout bekam davon glücklicherweise nichts mit und hielt weiter ihre Unterrichtsstunde.
    Als sie diese beendete hatte ich absolut nichts vom Inhalt mitbekommen.
    Lucky, Mary und ich beschlossen schonmal in die Große Halle zum Mittagessen zu gehen und auf dem Weg fragte ich sie, was Professor Sprout denn so erzählt habe.
    Lucky meinte, sie habe auch keine keine Ahnung, da sie die Pflanze, die Sprout Hasenohren gezeigt hatte wesentlich interessanter gefunden hatte als den Unterricht.
    Einzig und allein Mary konnte den Inhalt einigermaßen wiedergeben.
    In der Eingangshalle bot sich uns ein überraschendes Schauspiel.
    "...den Nerv das jetzt zu fragen! Für wie dumm hälst du mich eigentlich?", schallte eine wütende Mädchenstimme durch die Luft.
    Eine große Menschentraube hatte sich in der Eingangshalle gebildet und ich schlängelte mich geschickt zwischen den ganzen Leuten hindurch. Als ich relativ nah am Schauplatz war, erhaschte ich einen Blick auf die im Mittelpunkt stehenden Personen. Ein rothaariges Mädchen, wahrscheinlich, das das gerade hier so rumgebrüllt hatte half einem wütend aussehenden Jungen mit fettigen schwarzen Haaren auf die Beine während James mit verschränkten Armen dastand und zusah, während Sirius, Remus und Peter ein paar Meter hinter ihm herumlungerte.
    Ich hatte die Szene noch nicht ganz erfasst doch da erschien plötzlich Professor McGonagall und zerstreute die Menge an Schülern. James und die anderen machten, dass sie vom Acker kamen und ich lief zurück zu Mary und Lucky.
    "Irgendein Drama mit James oder so.", berichtete ich knapp noch bevor sie fragen konnten.
    "Wer ist James?", fragte Lucky sturnrunzelnd.
    "So ein Junge aus dem Zug", antwortete Mary, während wir die Große Halle betraten. "Oder?"
    Sie sah mich fragend an, denn sie hatte James nur für ein paar Sekunden gesehen, er war nämlich gerade Remus nachgelaufen als Mary gekommen war. Da
    fiel mir der seltsam, peinliche aber auch Fragen aufwerfende Moment im Zug wieder ein doch als ich die köstlichen Speisen auf den langen Holztischen stehen sah verdrängte ich den Gedanken sofort wieder. "Ja, das ist er."
    Wir aßen, unterhielten uns dabei mit anderen Gryffindors und erzählten von unserer Familie und ihren Sitten, denn wir waren noch nicht so lange hier, dass sich diese Dinge schon ausgesprochen hätten.
    Ich erfuhr zum Beispiel, dass Mary zwei kleine Brüder hatte oder, dass Luckys Mutter für den Tagesproheten schrieb, doch als ich fragte was sie denn so schrieb brach Lucky schnell das Thema ab.
    Nach dem Mittagessen hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde Mittagspause und beschlossen in den Gemeinschaftsraum zu gehen, doch auf halbem Weg trafen wir Rain und ein Mädchen namens Sunny, die uns anboten sie zu besuchen, im Ravenclaw Turm.
    Natürlich stimmten wir sofort zu und Rain und Sunny führten uns in den Westflügel des Schlosses und traten die paar Stufen einer Wendeltreppe hinauf, die jäh endete weil eine Tür den Weg versperrte. Ein Türklopfer, der die Form eines bronzefarbenen Adlers hatte rührte sich plötzlich und erwachte zum Leben.
    "Jetzt müssen wir ein Rätsel lösen.", sagte Rain zu mir.
    Er wandte sich an die beiden Ravenclaws. "Was ist immer in Bewegung, aber hat keine Gliedmaßen? Was schläft nie, liegt aber immer in seinem Bett. Was brüllt und spuckt obwohl es keine Stimme hat?"
    Da hatte er den beiden Erstklässlern seines Hauses etwas zum Zähne ausbeißen gegeben.
    Rain warf uns schon verlegene Blicke zu als endlich Sunny rief: "Ich hab's! Ein Fluss! Oder nicht?"
    Der Adler nickte. "Kluges Kind. Der Fluss fließt unablässig, verlässt normalerweise nie das Flussbett und das Rauschen und die Wasserspritzer wirken wie Gebrüll."
    Der Adler redete noch ein wenig dramatisch vor sich hin und ich dachte wir kämen wohl nie in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws als endlich die Tür aufschwang und wir eintraten.
    Wir waren in einem hellen Raum, mit hoher, runder Decke, die, wie ich bemrkte als ich nach oben schaute mit Sternen bemalt war. Der Raum war ebenfalls kreisrund und voll mit Bücherregalen, die in Nischen in der Wand standen und blauen Sesselbänken (keine Ahnung wie die Dinger hießen, aber die Sessel im Gryffindor Gemeinschaftsraum sahen wesentlich gemütlicher aus!).
    Besonders auffallend war eine Statue, die eine schöne hochgewachsene Frau zeigte. "Das ist Rowena Ravenclaw, die Gründerin dieses Hauses." Sunny war meinem Blick zur Statue gefolgt.
    "Schön habt ihr es hier.", meinte Mary und lies sich auf eine der Sesselbänke sinken.
    "Und so aufgeräumt!" Lucky sah sich suchend um, konnte aber nirgends eine so große Unordnung, wie in unserem Gemeinschaftsraum heute morgen erkennen.
    Dort waren nämlich Sessel verschoben, Bücher liegen gelassen und Süßigkeiten Verpackung herumgeworfen worden, wahrscheinlich waren das die Rumtreiber in der Nacht gewesen.
    Der hohe Raum hatte eine freie unbeschwerte Ausstrahlung und am liebsten hätte ich mich einfach hingelegt und den Blick auf die Sternendecke genossen.
    Mein Blick viel auf eine dezent verzierte, aber doch schöne Standuhr neben dem Eingang. "Es ist schon fast Zaubertränke!", rief ich entsetzt.
    Mary sprang auf und Lucky schulterte mit Schwung ihre Tasche. "Tschüss!", rief ich und stürzte auf die Tür zu.
    "Wartet, wir haben jetzt auch Zaubertränke!", rief Sunny und suchte nach ihrer Tasche. Ich reichte sie ihr, sie hatte sie neben der Statue abgestellt. Rain wär schon fertig und wir rasten zu fünft hinunter in die Kerker.
    An manchen Abzweigungen blieben wir ratlos stehen bis einer von uns einfach die Entscheidung traf und nach Bauchgefühl den Weg wählte.
    Irgendwie schafften wir es dann tatsächlich, wenn auch ein paar Minuten zu spät in den Zaubertrankunterricht zu schlittern.
    Ein fast kahlköpfiger Zauberer mit vereinzelten blonden Haarbüscheln begrüßte uns. "Meine Lieben, was führt sie denn dazu sieben Minuten zu spät zu unserem Unterricht zu kommen?" Er sah uns an, allerdings nicht böse sondern eher fragend und besorgt. Oder war es eher vergnügt? Ich konnte Gesichter noch nie gut deuten und bei diesem Mann erst recht nicht.
    "Wir haben die Zeit übersehen", schaffte es Lucky ohne zu keuchen und möglichst würdevoll zu sagen. Die ganze Klasse starrte uns neugierig an.
    "Na das ist doch kein Problem!" Er zwinkerte uns zu. "Setzen Sie sich! Wir sind gerade dabei einen einfachen Abschwelltrank zu brauen! Ich bin übrigens Professor Slughorn!" Er deutete auf die Tafel. Dort standen einige Absurde Zutaten, doch mein Vater hatte immer von Zaubertränke geschwärmt und mir versichert, dass ich es lieben würde wenn ich "erstmal meinen Würgreiz unterdrückt hatte". Dies war der genaue Wortlaut gewesen. Das könnte spannend werden.
    Ich versuchte mich ganz genau an die Anweisungen zu halten. Ich hatte Kessel, Zauberstab, alle Zutaten bereitgelegt, eigentlich konnte doch nichts schief gehen. Konnte es. Ich fügte frischem Bergwasser flüssiges Silber hinzu, wartete kurz, rührte um und doch die Masse verband sich nicht wie es in Tausend Zaubertränke und Pilz sondern das Silber wurde fest und ähnelte immer mehr Bleigießen bei Silvester. Wieso wurde das Silber denn jetzt fest? Wenn es warm wurde sollte es doch flüssig bleiben!
    Entnervt schaute ich unter meinen Kessel, ich hatte doch- Oh... ich hatte vergessen die Flamme anzumachen.
    Ich wollte gerade verzweifelt meinen Kessel irgendwie leeren als Professor Slughorn neben mir stand.
    "Sie sehen ihrem Vater sehr ähnlich, wissen sie das?", sagte er und ich zuckte erschrocken zusammen. "Äh, ja, das wird mir oft gesagt." Ich pustete mir eine Strähne aus dem Gesicht.
    "Er war grandios im Brauen der Zaubertränke, wusste immer genau wie viel man wovon brauchte und hatte ein gutes Gefühl für eine zusätzliche Prise Perfektion, seitdem tue ich in mein Veritaserum immer ein Blatt Malvenkraut. Ich bin sicher sie sind ebenfalls ein Naturtalent", schwärmte er in einem Fort. Doch da viel sein Blick auf meinen Kessel. "Vergessen zu erhitzen?", seufzte er. Ich nickte stumm.
    Er ließ den missglückten Trank, wenn man das überhaupt so nennen konnte mit einem Wink seines Zauberstabs verschwunden und sagte ermunternd: "Versuchen Sie es noch einmal!", aber es klang schon etwas weniger enthusiastisch.

    Die restlichen beiden Zaubertrankstunden verliefen auch nicht besser, und ich war froh, endlich frei zu haben.
    Wir schlenderten zu fünft aus den Kerkern und erkundeten ein bisschen das Schloss, lachten über lustige Wandteppiche und Gemälde (eine pummelige grün gekleidete Hexe, die aussah als habe sie ein Vogelnest auf dem Kopf, schwatzte uns ganze vier Korridore lang mit Tipps für fortgeschrittenes Wahrsagen voll, obwohl wir ihr mehrmals versicherten, dieses Fach noch gar nicht zu belegen), unterhielten uns mit Geistern und mit dem Abendessen klang der Tag schließlich gemütlich aus.

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    ((bold))Viertes Kapitel: Das Picknick((ebold)) Am nächsten Morgen wachte ich früh auf, weckte die anderen, darunter auch das Mädchen, das soweit ic

    Viertes Kapitel: Das Picknick

    Am nächsten Morgen wachte ich früh auf, weckte die anderen, darunter auch das Mädchen, das soweit ich wusste Aurora hieß, das mich abweisend anschnauzte als ich an ihrem Arm rüttelte und ein Mädchen mit hellbraunen Haaren, doch das wachte gar nicht erst auf, und machte mich mit Lucky und Mary und diesmal auch dem Mädchen mit der Krücke und der chinesisch Aussehenden, die sich als Willow Black, der Zwillingsschwester von Sirius und Mei vorstellten, auf zum Frühstück.
    Heute würde ein warmer Tag werden, das merkte ich. Als ich nach dem Aufstehen aus dem Turmfenster geschaut hatte, war Nebel über den Ländereien von Hogwarts gehangen, die Art Nebel, die im Laufe des Tages strahlender Sonne und Wärme weichen würde.
    Schon der Morgen hatte etwas unbeschwertes, fröhliches an sich, die Lehrer wirkten ausgelassener und die frische Luft, die in die Große Halle strömte als die Eulen hereinkamen strich angenehm kühl über meine Arme.
    Kaum ein Schüler versäumte es zur verzauberten Decke emporzuschauen. Auf ihr bildete sich ein beeindruckendes Farbspiel aus zartrosa, rot und orange, der Sonnenaufgang.
    In der ersten Stunde hatten wir Geschichte der Zauberei mit den Slytherins bei Professor Binns, der wie ich sogleich feststellte ein Geist war, der langweiligste Geist, dem ich auf Hogwarts bisher begegnet war.
    Er begann über einen Trollaufstand zu sprechen, dessen Jahreszahl ich schon nach drei Sekunden wieder vergessen hatte und leierte sämtliche Namen und Orte herunter. Das Mädchen neben mir (ich hatte mich nicht neben Mary oder Lucky setzen können, da es in diesem Klassenraum nur Zweierbänke gab) schrieb am Anfang zuerst noch mit, wickelte sich dann aber planlos eine Strähne um den Finger.
    Ich bemerkte, dass sie die Schülerin aus Kräuterkunde war, welche so lustige Grimassen schneiden konnte.
    "Hey, ich bin Sybbi. Gestern in Kräuterkunde wäre ich fast gestorbene vor Lachen!", sagte ich leicht gedämpft zu ihr und grinste.
    "Dawn!", stellte sie sich freundlich vor und lachte leise. "Ja? Genevieve nervt schon die ganze Zeit." Sie verdrehte die Augen. Genevieve war wohl das Mädchen mit den hellbraunen Zöpfen. Sie saß zwei Bänke vor uns und schrieb eifrig mit. Es war mir ein Rätsel wie sie das schaffte.
    Dawn und ich unterhielten uns die ganze Stunde lang noch bis es schließlich läutete und ich mich verabschiedete. "Bis demnächst!"
    Ich trabte fröhlich zu Mary und Lucky. "Wo nimmst du nur deine Energie nach dieser Unterrichtsstunde her?" Lucky sah mich müde an als wäre ich von einem anderen Planeten.
    Ich zuckte mit den Schultern und antwortete: "Wenn man Binns nicht zuhört ist es eigentlich ganz ok. Was haben wir jetzt?", wandte ich mich an Mary, die den Stundenplan besaß, denn Lucky hatte ihren im Gemeinschaftsraum vergessen und ich hatte es sogar versäumt mir einen zu nehmen.
    Mit einem Gähnen kramte sie ihn aus ihrer Tasche und las vor: "Flugstunde. Zweimal." Es klang etwas trocken und hervorgewürgt, doch das schob ich auf einen kleinen Mann mit einem heimtückischen Grinsen auf dem Gesicht der in diesem Moment vorbeigeflogen (ja, geflogen! Obwohl er nicht durchsitzt war, musste wohl dieser Poltergeist sein) kam und mit Stinkbomben um sich warf.
    "Huuuuu, da kreischen die Schüüüüüler!", rief er in einem Singsang und zog einem schimpfenden Jungen, der eine Stinkbombe an Kopf bekommen hatte an den Haaren. Schnell flüchteten wir weiter und begaben uns nach draußen.
    Wie vorgesehen war der Himmel strahlend blau und die Luft von spätsommerlichen Geräuschen erfüllt.
    Wir gingen auf die Wiese, auf der bereits die meisten der Klasse standen, und gesellten uns zu einer Dame mit grauen Stachelhaaren und scharfen gelben Augen. Madam Hooch, stellte sie sich vor.
    Sie wies uns an, uns neben einen der Besen zu stellen, die auf dem Boden lagen, die Hand darüber auszustrecken und laut "Auf!" zu rufen.
    "Auf! Auf! Auuuuf!", rief ich. Beim fünften Versuch sprang der Besen plötzlich in meine Hand. Glücklich schaute ich mich um und sah, dass schon über die Hälfte der Klasse, bestehend aus Gryffindors und Hufflepuffs ihren Besen in der Hand hielten, eine der wenigen, die es nicht geschaffte hatten war Mary, die etwas unmotiviert "Auf", sagte.
    "Nehmt eure Besen, setzt euch darauf! Schaut, so müsst ihr ihn halten!", befahl Madam Hooch und erklärte uns die Grundlagen des Fliegens.
    "Wenn ich pfeife, fliegt ihr ein paar Meter die Luft und kommt dann wieder runter! Eins, zwei, drei-"
    Der Pfiff ertönte, ich spannte die Muskeln an und stieß mich kraftvoll vom Boden ab. Im ersten Moment war mir, als würde ich hinunterstürzen, doch dann fing ich mich wieder, blieb ein paar Sekunden in der Luft und ließ mich dann wieder auf den Boden hinuntersinken.
    Als meine Füße wieder den Boden berührten tanzten Schmetterlinge in meinem Bauch und ich jauchzte leise auf. Fliegen war toll!
    "So, das war für den Anfang ganz gut." Madam Hooch schenkte uns ein Lächeln. "Jetzt versucht in der Luft stehen zu bleiben und dann ein paar Meter nach vorne zu fliegen."
    Gesagt, getan. Nach ein paar Minuten waren diese Übungen für mich weitaus einfacher als langweilige Jahreszahlen aufzuschreiben.
    Lucky machte sich noch besser und wurde von Madam Hooch sehr gelobt.
    Bei Anbruch der zweiten Flugstunde bockte Marys Besen plötzlich. Zum Glück war sie nur ca. zwei Meter über dem Boden gewesen, doch sie fiel mit einem Schrei und einem dumpfen Aufprall auf den Boden.
    Sofort versammelten sich sämtliche Schüler um sie herum und Deshi, der eine Gryffindorjunge half ihr auf die Beine. Der Schock stand meiner Freundin ins Gesicht geschrieben.
    "Alles ok?", fragte Madam Hooch und kam schnellen Schrittes zu Mary.
    Diese nickte, allerdings mit bebender Unterlippe.
    "Du musst dich auf den Besen einlassen, sonst tut er gar nichts oder bockt wie in deinem Fall. Die Teile sind wie Pferde.", belehrte sie die Fluglehrerin seufzend.
    "So, nun macht weiter eure Flugübungen!", scheuchte sie uns wieder auf die Besen und gestattete Mary am Boden zu bleiben um sich von dem Schock zu erholen.
    Am Ende der Flugstunde, als wir uns zu dritt gerade auf zum Mittagessen aufmachen wollten, stoppten uns plötzlich ein paar Hufflepuffs.
    "Hey, ihr drei, wir wollen heute Nachmittag nach dem Unterricht an den See gehen und ein kleines Picknick machen und wollten einige andere Erstklässler fragen ob sie vielleicht mitmöchten", sagte ein großes dunkelhäutigen Mädchen mit krausen Haaren und lächelte uns freundlich an.
    "Klar, wir kommen gerne!", antwortete Lucky sofort und Mary nickte zustimmend.
    "Super, dann treffen wir uns um halb fünf am See!", erklärte eine Kleine mit dicken blonden Haaren.
    "Ok, wird bestimmt lustig! Ich bin übrigens Sybbi!"
    Die fünf Hufflepuffs stellten sich der Reihe nach als Leonora, Elly, Shirley, Chris und Lana vor während wir zum Schloss schlenderten und meine Freundin schloss: "Und ich in Mary, und das Lucky."
    Als wir die Große Halle erreichten, trennten sich unsere Wege und wir gingen zum Tisch der Gryffindors.
    Das Essen war köstlich wie immer, in der Mittagspause gingen wir in die Bibliothek und machten Hausaufgaben für Geschichte der Zauberei und in den letzten zwei Stunden, wo wir Verteidigung gegen die dunklen Künste und Zauberkunst hatten, informierten wir noch andere Erstklässler über das Treffen am See.
    Schließlich schlenderten Mary, Lucky und ich gemütlich zum See hinunter wo sich schon einige Erstklässler versammelt hatten.
    Es war eine recht ausgelassene Stimmung. Ein blonder Junge werkelte an einen Baum gelehnt an irgendetwas herum, während sein Freund, ein rundlicher Rothaariger ihm mitteilte, dass das gar nicht funktionieren konnte (laut seiner Berechnungen), Deshi und Jeremy standen bis zu den Knien im See und spritzten sich nass, ein paar Ravenclaws und Hufflepuffs saßen auf einer Picknickdecke, während der Rest sich am Seeufer herumtrieb. Es waren lediglich zwei Slytherins da, Dawn und noch ein Junge.
    Ich lief sofort zu Rain und Sunny, während Mary zu dem blonden Jungen ging und ihn fragte was er da baute und Lucky auf See zusteuerte.
    "Hi!", rief ich und ließ mich auf die Decke fallen.
    "Hey, Sybbi", begrüßte mich Sunny und Rain lächelte mich an. "Hallo!"
    "Jetzt sind glaube ich alle da.", sagte Chris und ließ seinen Blick über die Schüler schweifen.
    Es war gerade ein Schachspiel im Gange, Leonora gegen eine Ravenclaw namens Devika. Anfangs gab ich hier und da Tipps, doch schließlich stand ich auf und schlenderte am Seeufer entlang.
    "Hey du bist auch in Gryffindor, oder?" Eine Stimme ließ mich zusammenfahren und ich drehte mich um. Ein zierliches Mädchen mit einem hellbraunen Zopf, Stupsnase und großen grauen Augen sah mich neugierig an. "Ich bin übrigens Lou!"
    "Ja, wir sind in einem Schlafsaal, oder? Ich heiße Sybbi!"
    "Schöner Name. Kommt von Sybille oder? Ich-"
    Da hörten wir plötzlich hinter uns ein lautes Platschen und einen Schrei. Der Verursacher dessen war Deshi. "Ich schwöre, da war was im See!", rief er leicht panisch, während er sich aus dem Wasser kämpfte. "Etwas großes!"
    Lana, ein rothaariges Hufflepuffmädchen sprang auf und lief mit einem breiten Lächeln auf den See zu. "Das ist der Krake! Mein Vater hat mir von ihm erzählt.", sagte sie während sie sich gefährlich weit über das Wasser beugte.
    "Der was?", Jeremy und Lucky machten nun auch, das sie aus dem Wasser kamen doch Lana antwortete nicht.
    Langsam lockerte sich die Stimmung wieder auf und alle wandten sich wieder ihren Beschäftigungen zu.
    Alles in allem war es ein schöner Abend.
    Doch als ich als eine der letzten alleine hoch zum Schloss ging, da ich mich nicht von dem schönen Sonnenuntergang hatte losreißen können, beschlich mich plötzlich ein mulmiges Gefühl. Ich drehte mich um und starrte direkt auf den verbotenen Wald. In der Abenddämmerung wirkte er düster, gefährlich.
    Mich schauderte und ich drehte mich schon wieder um, um zum Schloss hochzulaufen. Doch bevor ich den Blick abwandte sah ich etwas zwischen den Bäumen davonhuschen, etwas großes, dessen Anblick mein Blut in den Adern gefrieren ließ, auch wenn es nicht genau erkennbar war.
    Mein Herz raste als ich so schnell ich konnte zum Schloss hochrannte, die Eingangshalle betrat und mich dann in der Großen Halle außer Atem an den Gryffindortisch fallen ließ.
    Mary fragte mich was denn los sei, doch nach einem guten Abendessen, hatte ich den Vorfall schon wieder fast vergessen und schlief seelenruhig in meinem Bett, hoch oben im Gryffindorturm ein.

    6
    ((bold))Fünftes Kapitel: Vollmond((ebold)) Die nächste Woche waren voll spannendem (oder auch nicht so spannendem) Unterricht, doch die Sache, auf d


    Fünftes Kapitel: Vollmond
    Die nächste Woche waren voll spannendem (oder auch nicht so spannendem) Unterricht, doch die Sache, auf die fast alle sehnsüchtig warteten, waren die Quidditch-Auswahlspiele. Die von unserem Haus fanden am Mittwochnachmittag statt und so ziemlich alle Gryffindors versammelten sich unten beim Quidditchfeld entweder um zuzusehen oder um sich einen Platz in der Mannschaft zu ergattern. Die Gryffindors hatten extra den Nachmittag freigekriegt, um nicht proben zu müssen, wenn es schon dunkel war.
    Mary war im Gemeinschaftsraum geblieben, mit der Begründung sie müsse noch die Hausaufgaben für Verwandlung machen.
    Was Lucky, Lou und mich wirklich überraschte war, dass wir Aurora sahen, die schnurstracks auf das Spielfeld zu den anderen Bewerbern lief.
    Der Kapitän von Gryffindors war
    -natürlich- James. Er wies zuerst die Leute, die sich Hüter bewarben an in die Lüfte zu steigen und machte dann Übungen mit ihnen, wer am besten Bälle fangen konnte, wenn man sie damit bombardierte, und keiner der Hüter hielt dem Stand, bis Mei, die anscheinend schon letztes Jahr im Team war, zu James hinaufflog und ihm etwas sagte von wegen, er solle mal einen Gang runterschalten, immerhin gab es im richtigen Spiel nur einen Quaffel und nicht fünf auf einmal.
    Irgendwann wurde es uns ein bisschen zu langweilig und wir nahmen uns vor am Abend einfach jemanden aus dem Gemeinschaftsraum zu fragen wie es ausgegangen war.
    Ich schlug vor im Schloss verstecken zu spielen und Rain, Sunny und eine Schülerin namens Devika aus Ravenclaw wollten auch mitmachen.
    Ich erklärte mich gerade bereit die anderen zu suchen, schloss die Augen und zählte von 30 runter als ich plötzlich einen Schwall Wasser ins Gesicht bekam.
    Geschockt riss ich die Augen auf und sah Peeves, der sich in der Luft kringelte vor Lachen. "Du Rattendreck!", schrie ich wütend auf und warf kurzerhand einen Blumenkübel, der auf einem Fensterbrett neben mir stand nach ihm. Natürlich versuchte Peeves auszuweichen, doch der Blumenkübel traf ihn ziemlich zielsicher am Kopf, schleuderte ihn rückwärts und zerbarst dann auf den Steinen. Insgeheim war ich stolz auf mich. Ich würde bestimmt eine gute Jägerin abgeben.
    Der Poltergeist sank wie leblos zu Boden. Oje, hatte ich ihn jetzt umgebracht? Ich meine, er war ein Geist, ja, die waren schonmal gestorben, aber er war ja kein richtiger, denn er hatte nie gelebt und konnte Dinge die normale Geister nicht konnten (wie zum Beispiel Schülern Wasser ins Gesicht kippen).
    Vorsichtig schlich ich zu Peeves, wich dem Blumenkübel aus und kniete mich neben ihn.
    "Alles ok?", fragte ich.
    Ganz offensichtlich war alles in bester Ordnung, denn keine Sekunde später sprang er auf und schrie "WAHUAAAAAAA! Reingelegt!" und ich hüpfte vor Schreck rückwärts ich die Blumenerde, die überall auf dem Boden lag.
    Gackernd und singend schwebte Peeves davon und ich schrie noch, "Wenn ich dich in die Finger kriege!" bevor ich mich hochrappelte und die Erde von mir klopfte.
    Sichtlich schlechter gelaunt suchte ich nun die anderen und Rain, die ich als Erste hinter einem Ritter versteckt fand, der zu Rains Missgunst genau in dem Moment als ich vorbeikam, davon watschelte, fragte ungläubig: "Was ist denn mit dir passiert? Du bist ja ganz dreckig!"
    "Peeves", antwortete ich mit dunkler Miene. "Ich hab ihm einen Blumenkübel an den Kopf geworfen." Ich lächelte grimmig.
    Rain zuckte die Schultern. "Na immerhin!"
    Zusammen suchten wir nun die anderen bis nur noch Sunny fehlte. Wir konnten sie einfach nicht finden.
    Irgendwann gaben wir es auf und warteten einfach in der großen Halle zum Abendessen auf sie, Rain und Devika hatten sich zu uns an den Gryffindortisch gesetzt und irgendwann kam Sunny dann wirklich.
    "Wo wart ihr denn?", rief sie schon von weitem.
    "Wo warst DU denn?", entgegnete Lucky. "Wir haben fast das ganze Schloss nach dir abgesucht und dabei neun Geheimgänge entdeckt, nur nicht dich!"
    "Naja, ich hatte mich zuerst hinter einem Wandteppich entdeckt, aber dann wollte ich mir ein besseres Versteck suchen und bin wieder raus.", erklärte Sunny und setzte sich zu uns. "Doch dann habe ich von beiden Seiten des Korridors eure Stimmen gehört und hab ein besseres Versteck gesucht, bin hin und her gelaufen, auf der Suche nach einem Versteck, da habe ich plötzlich eine Tür gesehen, und habe mich dort versteckt.", endete sie.
    "Ah...", meinte Devika nachdenklich. "Und wo genau war das?"
    Doch Sunny kam nicht mehr dazu, zu antworten, denn in diesem Moment erschien das Essen und wir machten uns hungrig darüber her.
    Nach dem Abendessen gingen wir hoch in den Gemeinschaftsraum, wo Mary sich mit einem Buch in einen Sessel verzogen hatte. Sie war offenbar so darin vertieft, dass sie glatt das Abendessen vergessen hatte.
    "Lust auf eine Runde Zauberschach?", fragte Lucky und holte nach unserer Zustimmung ihr Schachspiel.
    Wir machten zwei gegen zwei, Lucky und Mary gegen Lou und mich. Wir spielten so lange bis Lou meinte, dass wir langsam mal schlafen sollten und Mary schon auf der Armlehne von Luckys Sessel, auf der sie es sich gemütlich gemacht hatte eingeschlafen war, doch ich war so müde, dass ich nur noch schläfrig nicken konnte und dann auch einnickte.

    Irgendwann in der Nacht wachte ich auf. Ich saß immer noch in meinem Sessel, Lou hatte sich auf ihrem eine Katze zusammengerollt und Lucky schlief an Marys Schulter gelehnt, während diese leise im Schlaf murmelte.
    Doch das war es nicht was mich aufweckte. Vier Personen huschten durch den Gemeinschaftsraum und schlichen auf das Portraitloch zu. Es waren die Rumtreiber.
    Hellwach rappelte ich mich nun hoch und rief leise, um die anderen nicht zu wecken: "Hey, wo wollt ihr hin?"
    Erschrocken drehten sich die vier zu mir um.
    James verdrehte genervt die Augen. "Hey, geh doch einfach wieder schlafen. Wir wollen nur mal nach draußen. Mehr nicht!"
    "Ach ja?" Nicht überzeugt sah ich sie an.
    "Komm schon, lasst uns gehen!", drängte Sirius, der schon halb aus dem Porträtloch geklettert war.
    James kaute auf seiner Unterlippe. "Hör mal, wenn du uns gehen lässt und nicht verrätst, finden wir eine Möglichkeit für dich, nach Hogsmead zu gehen. Alle Schüler wollen nach Hogsmead!" Er sah mich flehentlich an.
    Ich dachte nach. Ein guter Deal. Ich nickte, doch in Wahrheit dachte ich gar nicht daran im Gemeinschaftsraum zu bleiben, sondern wartete ein paar Minuten und folgte ihnen dann. Leise schlich ihnen nach, bis hinunter in die Eingangshalle. Dort wartete ich noch ein paar Minuten bis ich ihnen auf die Ländereien von Hogwarts folgte.
    Als ich nach draußen trat regnete es leicht dennoch schien der Vollmond blass und kühl auf mich herab. Vollmond...
    Da klingelte doch etwas! Während ich weiter durch das nasse Gras schlich versuchte ich den Gedanken zu erfassen doch es gelang mir nicht. Mir fröstelte leicht.
    Ich näherte mich einem Baum, einer großen Weide - und hörte plötzlich ein haarsträubendes Heulen. Eine Gänsehaut überlief meinen ganzen Körper und ich riss den Mund zu einem stimmen Schrei auf. Eine Bestie starrte mich an. Neben der Weide, im Licht des Vollmondes richtete sie sich auf. Ein riesiger zähnefletschender Werwolf.
    Plötzlich ergab alles einen Sinn. Remus Reaktion auf Sirius Frage, sein übermüdeter Eindruck, dass James unbedingt wollte, dass ich im Gemeinschaftsraum blieb.
    Ich löste mich aus meiner Starre drehte mich um und rannte. Immer weiter und weiter, ohne zu sehen wohin ich rannte. Als ich endlich langsamer wurde klopfte mein Herz wie verrückt und ich begriff langsam wo ich war. Im verbotenen Wald.
    Abermals überlief mich ein Schauder und die Tränen stiegen mir in die Augen, doch ich schluckte sie runter. Heulen würde mir jetzt gar nichts bringen.
    Ich drehte mich einmal um mich selbst und versuchte zurück zum Waldrand zu finden, doch ich hatte keine Ahnung mehr wo dieser war.
    Da hörte ich plötzlich ein Geräusch. Ein Klicken. Zitternd drehte ich mich um und schrie auf, bei dem was ich sah.
    Eine riesige Spinne, etwas größer als ich stand mir gegenüber. Abermals wollte ich wegrennen, schlug mich durch Büsche, spritzte durch schlammige Pfützen und hielt nichtmal an als mir ein Dornengestrüpp die Arme zerkratzte doch da ich stolperte über eine Wurzel und riss mir die Hose und anscheinend auch mein Bein auf, denn ich fühlte etwas warmes daran herunter laufen. Immernoch hörte ich das Klicken der Riesenspinne hinter mir, das jetzt langsam wieder näher kam.
    Ich schloss, die Augen, spürte sie näher kommen, ein haariges Bein stemmte mich auf den Boden-
    "STOP! Weg da! Mach, dass du wegkommst!", ertönte eine tiefe grollende Stimme. Das Gewicht verschwand von mir und ich hörte wie acht Beine über den Waldboden davon huschten.
    Langsam wagte ich es die Augen zu öffnen und blickte direkt in ein bärtiges Gesicht- das Hagrids.
    Erleichtert stieß ich die Luft aus, unfähig etwas zu sagen und ließ mich von ihm auf meine zittrigen Beine ziehen. Das eine gab fast wieder nach und ich war bis auf die Knochen durchweicht und unterkühlt.
    Der Wildhüter runzelte die Stirn. "Was machst du'n hier draußen mitten in'ner Nacht?", fragte er brummelnd. "Hab 'nen Schrei gehört und bin gleich hierhin. Hast Glück gehabt, dass ich in der Nähe war. Is nicht ohne, hier draußen."
    Immer noch verängstigt starrte ich ihn an und er seufzte und brachte mich aus dem verbotenen Wald in den Krankenflügel.
    Madam Pomfrey kam im Morgenmantel zu meinem Bett und begutachtete meine Wunden. "Was hast du dir nur dabei gedacht?", rügte sie mich.
    Sie zauberte mich wieder heil und der Schmerz verschwand. "So, und nun ab in dein Bett!"
    Nur zu gerne willigte ich ein und ging ich zurück in den Gemeinschaftsraum und legte mich schlafen. Und zum Glück war ich so müde, dass mir die Albträume erspart blieben.

    7
    ((bold))Sechstes Kapitel: Der SlugClub((ebold)) Ich wurde geweckt, als Lou mich hartnäckig am Arm rüttelte, doch ich wollte nicht aufstehen. Alle Gl
    Sechstes Kapitel: Der SlugClub

    Ich wurde geweckt, als Lou mich hartnäckig am Arm rüttelte, doch ich wollte nicht aufstehen. Alle Glieder schmerzten mir von letzter Nacht und beim Frühstück erzählte ich den anderen was ich da erlebt hatte.
    Lucky schien ernsthaft beleidigt, weil ich sie nicht geweckt hatte, aber Mary und Lou lauschten nur gebannt meiner Erzählung.
    In den ersten beiden Stunden hatten wir Zauberkunst und ich schaffte es, gleichzeitig Flitwick zu beeindrucken und mit Lucky, Mary und Lou über das Werwolfthema zu reden. Lucky fand es aufregend, Mary war besorgt und Lou äußerte sich mit zurückhaltender Neugier: "Also, ich fände es glaube ich nicht so toll, einen zu treffen, aber interessieren tuen mich Werwölfe schon."
    Nach der dritten Stunde, in der wir Verwandlung gehabt hatten, nahm mich Professor McGonagall beiseite. Mir schwante Böses.
    "Hagrid hat mich von ihrem nächtlichen Ausflug unterrichtet. Ich bin sehr enttäuscht von ihnen.", sie sah zornig auf mich herab und ich schrumpfte unter ihrem Blick. "50 Punkte Abzug für Gryffindor!"
    Niedergeschlagen ließ ich den Kopf hängen. 50 Punkte waren ganz schön viel.
    "Im übrigen", ihre Nasenflügel blähten sich, "denke ich, dass eine Strafarbeit nicht nötig ist, da sie im verbotenen Wald genug gelitten haben. Aber sollte ich Sie noch einmal in der Nacht, außerhalb ihres Bettes finden, so kommen sie nicht so glimpflich davon, denken sie ja nicht, ich billige das! Sie dürfen nun gehen."
    Erleichtert, dass ich ohne Nachsitzen davongekommen war, lief ich zu Mary, Lucky und Lou, die an einer Ecke auf mich gewartet hatten. "Und?", fragte Lou.
    "50 Punkte Abzug. Aber keine Strafarbeit!"
    "Glück gehabt!", meinte Lucky, aber Mary schob noch ein entsetztes "50 Punkte!" hinterher.
    Nach dem Mittagessen wurde ich abermals abgefangen, als ich gerade zum Gemeinschaftsraum gehen wollte, die Rumtreiber zerrten mich in ein leeres Klassenzimmer.
    "Du bist uns gefolgt!", begann James wutentbrannt. "Weißt du eigentlich, wie leichtsinnig das war?"
    "Aber sie hat mich doch nicht verraten, oder?", versuchte Remus James zu beschwichtigen. "Oder?" Das war an mich gewandt.
    Ich fühlte mich unwohl in meiner Haut. "Ich hab es nur Mary, Lucky und Lou erzählt. Und ich hab ihnen gesagt, sie sollen es nicht weitersagen."
    Sirius schnaubte während Peter mich anklagend ansah.
    "Das war's mit unserem Deal!", meinte James. "Das kannst du dir jetzt abschminken."
    "Aber.." Ich nahm meinen Mut zusammen, denn diese Gelegenheit war so verlockend gewesen, dass ich sie nun nicht einfach aufgeben wollte. "Aber ich könnte es doch immer noch den anderen erzählen.", sagte ich leise, mit glänzenden Augen.
    Natürlich war das Quatsch, ich würde niemals petzen, ich hasste petzen. Doch das brauchten die ja nicht zu wissen.
    "Was fällt dir eigentlich ein?" Sirius kam bedrohlich auf mich zu. "Geh doch gleich zu diesen hinterlistigen Schlangen, wenn du diese Nummer abziehst!", schnauzte er mich an. Autsch. Das tat weh.
    Seine Miene war versteinert, während Remus mich mit großen Augen verängstigt anschaute. Ich bekam augenblicklich Mitleid mit ihm. Es war sicher nicht einfach, jeden Monat zur Bestie zu mutieren und von der Gesellschaft gefürchtet zu werden.
    James ging nun im Raum auf und ab und kickte wütend gegen die Wand. "Na gut.", sagte er mit grimmiger Miene zu mir. "Im dritten Stock, bei der Statue der buckligen Hexe. Du brauchst nur Dissendium zu sagen und sie öffnet ihren Buckel. Wenn du dem Geheimgang folgst, kommst du in dem Lagerkeller vom Honigtopf raus. Geh am besten am Hogsmead-Wochenende dorthin, um nicht aufzufallen. Wann das ist, merkst du schon noch. Noch Fragen?"
    Ich schüttelte den Kopf und sagte zufrieden: "Dankeschön."
    "Und wenn du oder deine kleinen Freundinnen es auch nur einer toten Motte erzählen, dann halse ich dir persönlich einen Furunkelzauber auf den Hals!", drohte Sirius.
    Ich hob beschwichtigend die Hände. "Keine Sorge."
    Dann flüchtete ich in den Gemeinschaftsraum, in dem Lou, Lucky und Mary ihre Hausaufgaben angefangen hatten.
    "Ich hab uns eine Karte nach Hogsmead besorgt.", eröffnete ich grinsend.
    Und dann erzählte ich alles, was sich eben in diesem Klassenraum angespielt hatte.
    "Das ist ja super!", rief Lucky aufgeregt und Lou meinte mit leuchtenden Augen: "Das sind die 50 Punkte Abzug allemal wert!"
    Nur Mary wusste als Muggelgeborene nicht, was Hogsmead war und wir erzählten es ihr mit den fantastischsten Ausschmückungen. Am Ende war auch sie überzeugt: Hogsmead war das Tüpfelchen auf dem i der Zaubererschule.
    Am späten Nachmittag, als ich gerade meine Zaubertranksachen zusammenpacken und die Kerker verlassen wollte, nahm Professor Slughorn mich beiseite.
    "Miss Whitman, dieses Mal ist ihnen der Trank ganz hervorragend gelungen.", begann er.
    Ich hob die Augenbrauen. Das war die Übertreibung des Jahrhunderts. Ich hatte es mit Marys Hilfe geschafft einen einigermaßen geglückten Trank hinzubekommen, auch wenn er sehr dünnflüssig war, anstatt eine dickere Konsistenz zu haben.
    "Auch ihr Vater hat ganz fantastische Zaubertränke hergestellt. So ein Talent wiegt viel!", setzte der Lehrer fort.
    In der Tat war mein Vater war ein wichtiger Brauer für Heiltränke am Sankt Mungos, dem magischen Krankenhaus, und dort allseits bekannt.
    "Und deshalb biete ich Ihnen eine Einladung zu meinem Slugclub ein!", eröffnete er mir feierlich. "Heute Abend ist das erste Treffen, ein fröhliches Kennenlern-Dinner. Ihre Freundin Miss Dale ist natürlich auch herzlich eingeladen, ihre Begabung in Zaubertränke ist mir sofort ins Auge gesprungen. Unterrichten Sie sie bitte davon. Ich erwarte Sie um acht vor meinem Büro." Er winkte fröhlich zum Abschied.
    Mit dieser Neuigkeit lief ich zu Mary, die sogleich bei dem Namen "Slugclub", was soviel wie Schneckenclub bedeutete, die Augenbrauen hochzog und losprustete.
    Wir beschlossen schließlich, mal zu schauen, was dieser Slugclub zu bieten hatte, ließen am Abend um zehn vor acht Lucky und Lou alleine weiter Zauberschnippschnapp spielen und machten uns auf zu Slughorns Büro.
    Blöderweise hatten wir vergessen zu fragen, wo denn sein Büro sei und verliefen uns.
    Eine Viertelstunde zu spät kamen wir schließlich endlich an.
    Das Dinner war schon im vollen Gange und ich sah vor allem ältere Schüler an dem großen runden Tisch sitzen. Ich erkannte Ronja, die Vertrauensschülerin unseres Hauses oder Keziah, eine Jägerin aus Gryffindor.
    Auch waren hier ein paar unangenehm aussehende Slytherins. Eine hochgewachsene blonde Schülerin mit einem giftgrünen Schal in den Haaren sah uns abwertend von oben bis unten an, dann wandte sie sich an das Mädchen neben ihr, ebenfalls mit einem Schal in Aubergine ausgestattet und fragte sie ob sie den schon eine Begleitung für Hogsmead hätte.
    "Ja, Struwwelkopf wird mit mir gehen!", rief ein blonder Junge, den beiden schräg gegenüber. Aubergine wurde rot und Giftgrün schaute ihn kalt an. "Wenn du darauf hoffst, kannst du warten, bis du Staub ansetzt!"
    "Ah, schön, dass sie es doch noch geschafft haben!", rief uns Professor Slughorn über die Gespräche der anderen Schüler zu. "Bedienen Sie sich ruhig am Büffet!"
    Mein Blick wanderte zu einem langem Tisch, auf dem die verschiedensten Köstlichkeiten standen, von denen wir gerne etwas nahmen.
    "Wie geht es ihrer Mutter, Miss Wilkins?", wandte sich Slughorn währenddessen an Ronja, und wir begannen, zu essen.
    Bei dem Namen Wilkins klappte mir fast die Kinnlade herunter. War sie etwa die Tochter der Lucy Wilkins? Der berühmten Quidditchspilerin? Anscheinend ja, denn Ronja antwortete: "Oh, ihr geht es gut. Sie hat sich letztens den kleinen Finger gebrochen, aber das ist einem Schwung des Zauberstabs wieder gemacht gewesen."
    "Ach, wie schön, dass es ihr sonst gut geht. Schmeckt euch allen das Essen?", fragte er in die Runde.
    Alle nickten brav und klapperten mit dem Geschirr und manche überwanden sich zu einem "Ganz fantastisch."
    Ich hatte hier das Gefühl, unter ständiger Beobachtung zu stehen und aß extra gesittet und in ordentlichen kleinen Häppchen.
    Generell lief es hier recht gezwungen ab und als Mary und ich endlich gehen durften, schworen wir uns, nie wieder zu einem Slugtreffen zu gehen.
    Slughorn entließ uns mit einem: "Auf Wiedersehen, meine Damen! " und summte vergnügt.
    Lou und Lucky lachten sich natürlich schlapp, als wir ihnen von dem Abendessen erzählten, hatten uns aber netterweise ein paar Zitronenbrausebonbons vom Abendessen in der Großen Halle mitgebracht. Wir redeten noch bis tief in die Nacht über Slughorn, Hogsmead und andere Sachen.
    Irgendwann kamen die Rumtreiber in den Gemeinschaftsraum und ich verstummte schlagartig. Vier Augenpaare sahen mich entweder missbilligend oder ängstlich an. Als sie in den Schlafsaal verschwunden waren, atmete ich auf. "Wir sollten langsam schlafen gehen.", meinte ich gedrückt, denn ich fühlte mich unwohl dabei, Remus' Geheimnis so auszunutzen, doch trotzdem musste ich, als ich in meinem Bett lag, lächeln. Hogsmead würde sicher toll werden!

    8
    ((bold))Siebtes Kapitel: Der Schneesturm((ebold)) Die Wochen verflogen, Halloween kam und die Große Halle wurde mit riesigen, zurecht geschnitzten K
    Siebtes Kapitel: Der Schneesturm

    Die Wochen verflogen, Halloween kam und die Große Halle wurde mit riesigen, zurecht geschnitzten Kürbissen und sehr echt aussehenden Spinnweben geschmückt, die mich unweigerlich an die Vollmondnacht erinnerten. Immer wenn ich welche sah (und sie waren fast überall), versuchte ich krampfhaft wegzuschauen und erwartete jeden Moment, wieder die riesiger Spinne um die Ecke kommen zu sehen.
    Genau wegen der, versuchte ich auch mit Hagrid zu sprechen, doch es ergab sich keine Gelegenheit und ich verpasste ihn immer nach dem Frühstück oder ich musste gerade dann, wenn ich ihn sah schnell irgendwo hin. Ich wollte dringend wissen, was eine Riesenspinne im verbotenen Wald zu suchen hatte. Dumbledore hatte soweit ich mich erinnerte, erwähnt, dass wir dort nicht hineingehen sollten, doch ich reimte mir zusammen, dass die Spinne der Schatten am Waldrand gewesen sein musste, und der war nur ein paar hundert Meter vom Seeufer, wo wir gewesen waren, entfernt. Gefährlich nah. Mich schauderte, als ich daran dachte, dass das Biest zu uns hätte kommen können, während wir da gemütlich und schutzlos auf Picknickdecken saßen.
    Aber irgendwann gab ich es auf, ein Gespräch mit dem Wildhüter zu suchen, denn ich wollte nicht bei dem nassen Nieselwetter hinaus zu Hagrids Hütte laufen. Außerdem wurde es von Tag zu Tag kälter.
    An Halloween würde es ein großes Festessen geben und jeder freute sich schon auf köstliche Suppen, Brathänchen und leckeren Pudding, auch wenn Peeves uns mitteilte, er würde sich in die Küche schleichen und Zehennägel ins Essen mischen.
    Als wir hinunter in die Große Halle liefen, waren schon fast alle da, die Luft war erfüllt von den Gesprächen der Schüler und Lehrer. Echte Fledermausschwärme flatterten durch die Halle und die Kerzen leuchteten in einem düsteren Blauton und gaben dem ganzem einen besonderen, unheimlichen Flair.
    Wir ließen uns nieder und bedienten uns am Essen, ich nahm mir eine große Kelle mit Kürbissuppe.
    "Mhhh", machte Lou genießerisch, als sie sich einen Bissen Lasagne in den Mund schob.
    "Wisst ihr eigentlich wann das erste Quidditchspiel ist?", fragte ich in die Runde und Lucky antwortete sofort, obwohl mit vollem Mund: "Nächftef Woffenönde!"
    Mary verschluckte sich an ihrem Kürbissaft und ich schlug ihr auf den Rücken, bis sie aufhörte zu husten. Sie keuchte noch ein bisschen als sie sagte: "Das ist ja schon in ein paar Tagen!"
    "Ja.", grinste ich voll Vorfreude und schaufelte mir Kürbissuppe in den Mund. "Wird bestimmt total spannend!"
    Lou legte die Stirn in Falten. "Wenn ich mich recht erinnere ist es Gryffindor gegen Slyth-"
    Sie wurde unterbrochen von Dumbledore, der Aufstand und die Stimme erhob: "Liebe Schüler, liebes Kollegium! Halloween ist das Fest der warzigen Hexen und grässlichen Zauberer! Genießt euer Essen! Ich will daran erinnern, dass übernächstes Wochenende die Drittklässler und höhere mit Einverständniserklärung nach Hogsmead dürfen!" Er hob die Arme über uns und setzte sich dann wieder.
    Aufgeregt unterhielten wir uns leise, um die Aufmerksamkeit anderer nicht zu erregen, über Hogsmead und Quidditch, bis Mary meinte, ihr sei ein wenig schlecht und sie würde hochgehen.
    "Wir kommen mit!" Ich beendete gerade als letzte meinen Nachtisch und legte meinen Löffel in die leere Eisschüssel.
    Ich stand auf und wir trödelten auf den Ausgang der Großen Halle zu.
    Wie fast jeden Abend sah ich vor dem Verlassen der Großen Halle hinauf zu verzauberten Decke und was ich heute dort sah, ließ mich die Augen aufreißen: ein dichtes Schneegestöber hing über uns, doch die Flocken lösten sich auf den Weg zu uns in Luft auf. Der Himmel wirkte ganz grau, wenn man die Augen zusammenkniff.
    Und plötzlich fiel mir auf, dass der Wind ungewöhnlich laut um das Schloss herum heulte.
    Schnell lief ich den anderen hinterher und schaute dabei noch einmal zur Vergewisserung aus einem Fenster. "Es schneit! Es schneeeeeeit!", quietschte ich. Ich hüpfte um meine verdutzten Freunde herum und freute mich wie ein kleines Kind.
    "Oh cool!", rief Mary, rannte zum nächsten Fenster und drückte ihre Nase daran. Lucky und Lou hielten sich ein bisschen zurück, freuten sich aber dennoch über den ungewöhnlich frühen Beginn des Winters, und ich schlug vor weiter in den Gemeinschaftsraum zu gehen.
    "Wenn es so weiterschneit können wir morgen vielleicht raus in den Schnee!", rief ich aufgeregt als wir durch das Portraitloch kletterten.
    Die anderen stimmten mir zu und wir legten uns ausnahmsweise mal etwas früher schlafen.

    Ein lautes Fauchen weckte Lou, Mary und mich in grauer Morgendämmerung auf, Lucky drehte sich grummelnd wieder um und schlief weiter und Aurora zog sich nur die Bettdecke über den Kopf.
    Dieselbe Katze, die mich in meiner ersten Nacht geweckt hatte, stolzierte vor einem der hohen Fenster auf und ab, die vom Boden bis kurz unter die Decke reichten, und drückte ab und an die ohnehin schon platte Nase an die Scheibe. Katzen mochten wohl keine Kälte, zumindest nach dem grimmigen Blick dieser hier zu urteilen.
    Die Fensterscheiben waren leicht beschlagen und eiskalt, als ich mit dem Handrücken darüber strich um mir einen Blick nach draußen zu ermöglichen.
    "Was ist das eigentlich für eine Katze?", fragte Mary gähnend, während sie sich aufsetzte. "Ich sehe sie tagein, tagaus hier."
    "Meine ist es nicht!", entgegnete Lou schläfrig und sah zu ihrer braun getigerten Katze Melli, die in meiner offenen stehenden Pullover-Schublade schlief. Na toll, meine ganzen Anziehsachen würden voller Katzenhaare sein!
    Die plattnasige hatte graues Fell und orange glühende Augen.
    Ich sah mit vor Staunen aufgerissenen Augen aus dem Fenster.
    "Seht mal!", rief ich.
    Die Schule war bestimmt 20 Zentimeter dick in Schnee gehüllt und eine weiße Decke überzog die Ländereien von Hogwarts.
    Lou weckte Lucky und ich wandte mich wie jeden Morgen hartnäckig an Aurora, die mich zwar jedes Mal anfuhr, ich solle sie in Ruhe lassen, wie auch dieses Mal, aber ich hatte ja gesehen, was passierte, wenn ich es nicht tat: einmal war Aurora erst zur dritten Stunde erschienen, mit zerzaustem Haar und zerknittertem Oberteil.
    Mary streichelte solange die Plattnasige und meinte: "Wir brauchen einen Namen für sie!"
    "Wie wäre es mit Dellengesicht oder unerwünschter Wecker?", schlug ich ironisch vor.
    Mary ignorierte meine Bemerkung und streichelte weiter die Katze. "Ich werde nachher mal in einem Lehrbuch oder so nach einem Namen suchen!"
    Wir verließen den Geimschaftsraum und ich hüpfte summend vor. Schnee machte mir immer gute Laune.
    Auch wenn eine klagende Bemerkung Luckys, sie ein bisschen senkte. "Und was ist mit den Quidditchspiel?", murrte sie. "Sollen wir dann in der Eiseskälte da rumstehen und frieren?"
    Doch Lou meinte, sie fände Schnee ganz ok.
    Nach dem Frühstück hatten wir eine Doppelstunde Zauberkunst mit Slytherin. Professor Flitwick zeigte und wie man mit Zauberkraft verschlossene Türen öffnete und danach hatten wir Verwandlung.
    Wir sollten eine Teetasse in ein Wasserglas verwandeln.
    Ich war recht stolz auf mich, als ich ein bauchiges Glas vor mir stehen hatte auf dem nur noch ein Hauch des Blümchenmusters war, welches die Teetasse geziert hatte.
    Mary, links von mir, hatte ein blitzblankes, kleines Glas vor sich stehen. Ich sah sie ungläubig an. "Ist das ein Schnapsglas?"
    Sie kicherte. "Ja, ich musste gerade daran denken, dass Slughorn vor dem Slugtreffen bestimmt ein paar Gläser hatte. Keiner kann so ruhig und fröhlich bleiben, bei dem Gezanke an dem Tisch!"
    Ich nickte zustimmend, als zu meiner linken etwas explodierte. Porzellanscherben flogen durch die Luft und ich zuckte erschrocken zusammen. Jeremy, ein Gryffindor, stierte wütend auf die Stelle, an der seine Tasse eben noch gestanden hatte. "Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht?"
    Ein Mädchen mit weizenblondem Dutt drehte sich zu ihm um.
    McGonagall wollte gerade die Scherben wegzaubern als das Mädchen den Zauberstab hob und mit zuckersüßer Stimme meinte: "Ich mache das schon Professor!"
    Mit einem Schwung waren die Scherben verschwunden und sie schenkte der Lehrerin ein strahlendes Lächeln.
    Diese schaute sie nur streng über den Rand ihrer eckigen Brillengläser hinweg an, und sagte: "Danke, Miss Featherstonehaugh.", wonach sie sich wieder ihrer Ausgabe des Tagespropheten widmete, den sie las, während die Schüler zauberten. Anscheinend zog die Schleimerei bei ihr nicht.
    Und - meine Güte, das war mal ein langer Name!
    Miss Featherstonehaugh drehte sich nun zu Jeremy um und teilte ihm mit einem überlegenen Lächeln mit, er müsse "die Magie gleichmäßig aus dem Zauberstab fließen lassen, und nicht als unkontrollierter Knäul auf Gegenstände loslassen. Was wäre passiert wenn du einen Menschen getroffen hättest?"
    Sie hatte entsetzte Miene.
    Jeremy sah sichtlich genervt von ihr aus.
    "Der wäre ziemliches Apfelmus", meinte ich trocken.
    Sie drehte sich zu mir und musterte mich unangenehm genau von oben bis unten. "Ich bin übrigens Agnes. Agnes Featherstonehaugh."
    "Sybbi", sagte ich knapp. Ich wollte dieser Besserwisserin nicht meinen Nachnamen geben, wahrscheinlich würde sie ihn sofort in der Bibliothek nachschlagen, und auch gerade redete sie über den tollen Schulleiter Dumbledore, er hatte nämlich Grindelwald besiegt, einen bösen Zauberer, habe sie in der Bibliothek alles nachgelesen.
    "So blöd bin ich auch wieder nicht, das weiß doch jedes Kind.", murrte ich und rutschte von ihr weg, und sie redete einfach weiter, nun lag sie aber Jeremy in den Ohren wie interessant hier alles war, sie war schon im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws natürlich, der Hufflepuffs und der Slytherins gewesen, jetzt musste sie nur noch den der Gryffindors besichtigen.
    Mary, die von Agnes Redefluss mitbekommen hatte schaute sie halb entsetzt, halb neugierig an.
    "Wer ist das den?", raunte sie mir zu.
    Ich setzte mein strahlendstes Lächeln auf. "Miss Featherstonehaugh-weiß-alles-besser-und-redet-ununterbrochen.", sagte ich mit ironischem Unterton.
    Mit rollenden Augen wandte ich mich nun wieder meinem Glas zu.
    Ich konnte vielleicht ein paar Sachen, für Zauberkunst daran üben.
    Ich richtete meinen Zauberstab, aus Platanenholz auf das Glas und ließ es mit einem leisen "Wingardium Leviosa!" in die Luft schweben. Dann probierte ich ein paar einfache Zauber aus, färbte das Glas knallpink, ließ es kreiseln, doch plötzlich, als eine Schneelawine von den hohen Turmdächern am Fenster vorbei rauschte, zuckte ich erschrocken zusammen und das Glas fiel klirrend auf den Steinboden, wo es zersprang.
    McGonagall reparierte Gläser und Tassen mit einem einzigen Schwung und dem gemurmelten Wort "Reparo!", fast schon wie am Fließband, so fiel mein Fehler nicht weiter auf, trotzdem drehte sich Agnes wieder zu mir um und setzte gerade dazu an, irgendetwas belehrendes zu sagen als ich sie genervt anzischte: "Ach, halt die Klappe, ich komm auch ohne deine Tipps aus!"
    Beleidigt drehte sie sich wieder um und ich atmete auf. Noch so ein Gespräch mit der konnte ich nicht gebrauchen.
    Es ertönte ein lauter Gong, der die Mittagspause ankündigte.
    Ich sprang auf und lief mit Sunny, Rain und Devika in die Große Halle, Mary, Lucky und Lou hatte ich auf dem Weg dort hin aus den Augen verloren, doch jetzt fand ich sie am Esstisch der Gryffindors wieder.
    Mary rief mir mit leuchtenden Augen entgegen: "Nach dem Essen könnten wir sofort in den Schnee!"
    Ich stimmte zu und aß rasch mein Mittagessen auf, um danach mit den anderen nach draußen zu laufen.
    Davor holten wir uns natürlich noch ein paar warme Wintersachen aus dem Gemeinschaftsraum.
    Dann standen wir vor dem geöffneten Portal der Eingangshalle und sahen auf die verschneiten Schlossgründe hinaus.
    Ich machte einen Schritt.
    Kaum berührten meine Füße die dichte Schneedecke, zischte ein Schneeball haarscharf am meinem rechten Ohr vorbei.
    Überrascht sah ich mich um und erblickte Dawn, sie lachte, während sie durch den Schnee zu uns gestapft kam. Ihre Haarspitzen waren feucht und ihre Wangen rot, als wäre sie schon länger draußen.
    Grinsend, raffte ich etwas Schnee zusammen und schleuderte ihn nach ihr, ich traf sie kurz unterhalb des Halses, wo ihr der Schnee in den Kragen lief.
    Sie schauderte. "Das kriegst du zurück!", rief sie.
    Und so starteten wir zu fünft eine Schneeballschlacht.
    Nach einer Halben Stunde waren wir schon aus der Puste und ich jagte Lou, gerade schon ziemlich erschöpft durch die weiße Landschaft, nahm meine letzte Konzentration und warf einen Ball auf sie. Lou stolperte als ich sie traf, fing sich jedoch rechtzeitig, doch plötzlich trat ein erschrockener Ausdruck auf ihr Gesicht, und im nächsten Moment war sie verschwunden.
    Entsetzt rannte ich zu der Stelle, an der sie eben noch gestanden hatte und bemerkte, dass hier ein Abhang ziemlich steil, etwa vier Meter herunter führte. Zwar war er nicht senkrecht, doch ich erblickte Lou unten völlig bewegungslos daliegen.
    Ich schrie auf, was Dawn, Lucky und Mary zu uns herüber lockte, die entsetzt den Abgang hinunter zu Lou starrten. Sie wirkte von hier oben ganz klein und gebrechlich.
    Lucky bewegte sich als erste und rutschte in gefährlichem Tempo ein Stück weiter links den Abhang hinunter, wo es weniger steil war.
    Wir anderen drei folgten ihr und ich kniete mich neben Lou.
    "Alles okay?", flüsterte ich und berührte ihren Arm.
    Sie regte sich nicht. Die normalerweise blitzenden grauen Augen waren geschlossen und ihr hellbrauner Zopfwar klitschnass und klebte an ihrer Jacke. Außerdem war sie eiskalt und weiß wie der Schnee um sie herum.
    "Wir müssen sie in den Krankenflügel bringen!", meinte Dawn, kniete sich neben sie und fühlte ihren Puls, zumindest glaubte ich das, ich kannte mich da nicht so aus.
    Ich nickte, und griff Lou unter den einen Arm, und bedeutete Lucky, dasselbe zu tun.
    Wir schleppten sie mithilfe von Mary und Dawn, die den Schwebezauber anwandten, den Abhang hinauf und trugen sie unter zunehmender Anstrengung zwischen uns in die Eingangshalle.
    Dort kam uns Professor McGonagall entgegen.
    "Was ist passiert?", fragte sie sofort alarmiert, als sie Lou bemerkte.
    Diese stöhnte leise, anscheinend kam sie wieder etwas zu sich.
    Dawn trat vor und erklärte die Lage rasch.
    Die Lehrerin nickte kurz und nahm uns Lou dann ab, beziehungsweise, zauberte eine Trage dabei, bettete unsere Freundin darauf und eilte mit dieser neben sich schwebend in Richtung Krankenflügel.
    Mary regte sich als erste wieder, nachdem wir McGonagall betrübt nachgeschaut hatten, bis diese um eine Ecke verschwunden war.
    "Das wird schon wieder.", meinte sie mit leicht zitternder Stimme.
    Lucky nickte.
    "Lasst uns in den Gemeinschaftsraum gehen.", sagte ich belegt.
    Dawn meldete sich. "Wir können zu meinem Gemeinschaftsraum gehen, der ist näher.
    Ich überlegte, zwar fühlten sich meine Gliedmaßen wie tot an und ich würde schon nach einer Treppe schnaufen wie ein Nilpferd, doch ich hatte mir schon einige Male fiese Bemerkungen von den Slytherins anhören müssen, auch wenn freilich nicht alle so waren, bestes Beispiel Dawn selber.
    Doch Mary, Lucky und ich beteuerten einstimmig, dass uns der weitere Weg nichts ausmache.
    "Na dann, bis morgen in Verwandlung.", verabschiedete sich unsere Slytherin-Freundin mit einem ermunternden Lächeln. "Und macht euch nicht zu viele Sorgen wegen Lou, ein wenig Magie wird reichen, und sie ist morgen wieder auf den Beinen."
    Ich nickte halbherzig und verabschiedete mich, und dann trennten sich unsere Wege und wir machten uns auf in den siebten Stock, während Dawn in die Kerker lief.

    9
    ((bold))Achtes Kapitel: Quidditch((ebold)) Bis tief in die Nacht hinein lag ich wach und dachte darüber nach, wie ich Lou's Sturz hätte verhind
    Achtes Kapitel: Quidditch

    Bis tief in die Nacht hinein lag ich wach und dachte darüber nach, wie ich Lou's Sturz hätte verhindern können. Hätte ich besser auf die Umgebung achten müssen? War mein Schneeball zu hart gewesen? Um kurz nach zwei schlief ich endlich ein und doch wachte am nächsten Morgen als erste in aller Frühe auf.
    Als ich allein in die noch fast vollkommen leere Große Halle hinunter ging, war es halb sieben.
    Es war recht still, graues Dämmerlicht sickerte durch die hohen Fenster und ich erblickte nur einen stämmigen Ravenclaw, der über einem Buch schlief und zwei Hufflepuff-Erstklässler. Außerdem war es viel kälter, ohne die Körperwärme der vielen Schüler, die sonst die Große Halle füllten.
    Ich setzte mich an den Gryffindortisch und lauschte dem Gespräch der Hufflepuffs, einen Tisch weiter. Anscheinend sprachen sie über das Quidditchspiel.
    "Bestimmt fällt jemand vom Besen, und bricht sich den Arm! Mindestens! Und was ist mit dem Schnee? Die Spieler werden sich eine Lungenentzündung holen...", prophezeite ein Junge mit wichtigtuerischer Miene. Er hatte schwarzes Haar, welches zurückgestrichen war, und wässerige blaue Augen. Unaufhörlich redete er vor sich hin, sagte irgendwas von Fieber und Überflutung des Krankenflügels vorher, bis er Luft holen musste und kurze Stille eintrat.
    Ich merkte plötzlich wie müde ich war, und ließ den Kopf auf die Tischplatte sinken. Leise hörte ich das Mädchen neben dem Jungem mit müder Stimme fragen: "Wieso müssen wir eigentlich so früh aufstehen, Howard?" Sie rieb sich die Augen und gähnte.
    Dieser Howard, antwortete ihr missbilligend: "Das habe ich dir doch schon hundert mal erklärt, Elizabeth! Wenn wir uns unter zu vielen Menschen aufhalten, werden wir garantiert krank! Und so früh ist kaum jemand wach!"
    "Du hast wahrscheinlich recht", murmelte die Blonde. "Aber bitte, nenn mich Betty."
    Howard verdrehte die Augen. "Okay", sagte er gedehnt. "Betty geht auch."
    Ich gähnte und überlegte wieder in den Schlafsaal hochzulaufen, doch meine Gliedmaßen fühlten sich schwer wie Stein an, und im nächsten Moment war ich, wie es schien auf dem harten Holztisch eingeschlafen.
    Es fühlte sich an, als wäre nur eine Minute vergangen, als ich aufgeweckt wurde. Mary saß neben mir und schaute besorgt auf mich herab. "Was machst du denn hier, Sybbi?", fragte sie, während ich langsam ins helle Licht blinzelte.
    Ich setze mich auf und erblickt mir gegenüber Lucky, doch von Lou keine Spur. Sie war anscheinend immer noch im Krankenflügel.
    "Ich... ich hab geschlafen", murmelte ich, und strich mir mein zerzaustes blondes Haar aus dem Gesicht.
    "Ach ne, wir dachten, du meditierst.", meinte Lucky trocken, doch mit einem leichten Grinsen und schob sich einen Löffel Yogurt in den Mund.
    Ich zuckte die Schultern, zu müde um großartig zu sprechen, und häufte ich mir gedankenverloren Müsli, in eine Schüssel vor mir.
    Die Post kam, und ausnahmsweise brachte mir die Große Schleiereule Helga meines Vaters ein Päckchen. Es war ein Brief meiner Mutter dabei, die sich darüber aufregte, dass ich ihr im September keinen Brief geschrieben hatte, und meine heißgeliebte, alte, grüne Bommelmütze, die ich daheim vergessen hatte.
    Das Frühstück zog sich wie Kaugummi, und als es endlich fertig war konnte ich mich nur mit Mühe aus der Großen Halle schleppen. Mary und Lucky rannten mir nach.
    "Wollen wir Lou besuchen?", schlug Mary vor.
    Sofort war ich hellwach. Würde Lou sauer auf mich sein? Würde sie mich überhaupt sehen wollen?
    "Klar, aber wo ist denn überhaupt der Krankenflügel?", fragte Lucky.
    Mary zuckte mit den Schultern, während sie eine Treppe hinaufstieg. "Wir werden ihn schon finden, gibt ja genug Leute, die wir fragen können!"
    Und so liefen wir los, in die völlig falsche Richtung, wie wir bemerkten, als wir einen Sechstklässler aus Ravenclaw um Hilfe fragten.
    Am Ende erreichten wir schließlich doch noch den Krankenflügel und klopften leise an der Großen Tür. Eine Dame mit misstrauischem Gesicht öffnete uns, und blickte auf uns herab. Dann erhellte sich ihr Gesicht.
    "Ah, ihr seid wohl wegen der verunglückten Erstklässlerin hier. Kommt rein! Ich bin übrigens Madam Pomfrey."
    Sie öffnete die Tür noch weiter, und murmelte während sie wieder in den Raum huschte: "Selten so einen Quälgeist gehabt."
    Wir traten ein und ich sah mich in dem großen Raum um. Durch hohe Fenster sickerte trübes Licht und der Boden war bis auf den letzten Platz mit gänzlich belegten Krankenbetten vollgestellt. Anscheinend hatte der schwarzhaarige Junge recht mit den Wellen von kranken Schülern gehabt.
    Auf einem der Betten erblickten wir unsere Freundin.
    "Lou!", rief Mary laut und lief zu ihr.
    "Nicht so laut!", zischte die Dame, die neben Lous Bett stand und ihre Stirn fühlte.
    Lucky und ich ignorierten sie und stürzten Mary nach.
    Lou strahlte uns entgegen. "Endlich! Da seid ihr ja! Ich dachte, ich sterbe vor Langeweile!" Sie sah böse zu einem Slytherinmädchen, auf dem Bett neben ihr, welches genauso trotzig zurück starrte.
    Mir fiel ein Stein vom Herzen. Lou ging es gut, genau wie Dawn gesagt hatte.
    "Und, wie geht es dir so?", fragte Lucky und setzte sich übermütig aufs Bett. Die Bedrücktheit wich von mir und ich ließ mich neben sie fallen, sodass das Bett federte und ich mir einen bösen Blick von dieser Madam Pomfrey einfing.
    "Glänzend! Bis auf die Tatsache, dass ich bald an diesem Bett anwachse!", antwortete Lou und verdrehte die Augen.
    "Da kann ich dir Erlösung versprechen!" Madam Pomfrey verschränkte die Arme und schaute Lou ein letztes Mal prüfend an. "Du bist vollkommen gesund, und kannst sofort zum Unterricht gehen!"
    Lou grinste und stieß eine Faust in die Luft. "Ja!"
    Madam Pomfrey wuselte davon und brachte Lou ihre Klamotten, sie zog sich um und gemeinsam verließen wir den Krankenflügel und gingen nach einem Abstecher in den Geimeinschaftsraum hinunter in die verschneiten Gewächshäuser zu Kräuterkunde.

    Es war der nächste Tag und die Luft war erfüllt von Jubelrufen. Von überallher stachen mir rote und grüne Umhänge ins Auge. Gryffindor gegen Slytherin. Löwen gegen Schlangen.
    Die vierzehn Spieler erhoben sich in die Luft und ihre polierten Besen glänzten in der blassen Sonne.
    Der letzte Morgennebel verlor sich, während das Spiel begann.
    Die beiden Teams waren in der Luft, bekamen den Quaffel zugeworfen und los ging es.
    "Und so starten wir ins Spiel", schallte eine magisch verstärkte Mädchenstimme durch die Luft, "in dieser Eiseskälte!"
    Die Stimme erklärte die Positionen der Spieler und fuhr dann fort: "Der Ball fliegt von Gillian Redfield zu Rhonda Vaughn, natürlich mal wieder ganz am Anfang Slytherin im Ballbesitz!" Man hörte ein entnervtes Seufzen. "Vaughn hat jetzt zu Ford Marston geschmissen und, ach, das war ein schlampiger Wurf, Lynn Darcy rast unter Vaughn hindurch und fängt den Ball! Ja, gut so!", jubelte die Stimme. Sie kam mir irgendwie bekannt vor.
    "Nun wirft Darcy zu Mei Liu, Liu rast auf die Torstangen der Slytherins zu und-
    Oh nein, pass auf! Ein Klatscher! Der Slytherintreiber Konrad Broadmoor hat es doch tatsächlich geschafft mit seinem Schläger den Ball zu treffen! So stolz ich auch bin, so bin ich mir nicht sicher, dass er nicht eigentlich versucht hat, Mei von den Torstangen wegzuprügeln, den der Schläger hat sie nur knapp verfehlt.
    Liu nun wieder auf dem Besen, Slytherin im Ballbesitz..."
    Ich schrie Mary neben mir zu: "Siehst du, Quidditch ist super!"
    Mary nickte halbherzig. Sie wirkte etwas blass im Gesicht. Wie immer, wenn es ums Fliegen ging. Das konnte so nicht weitergehen.
    Ich packte sie am Arm und zwang sie, mich anzusehen. "Mary, was ist los?", fragte ich eindringlich.
    "Ich...", begann Mary und schaute mich mit hochrotem Kopf an.
    Lucky und Lou jubelten weiter den Spielern zu.
    Nun sprudelte es aus Mary heraus. "Ich hab furchtbare Höhenangst! Ich hasse es hier auf den Tribünen!" Ihre Unterlippe bebte.
    "Aber bitte erzähl niemandem davon, außer Lou und Lucky!"
    Ich blickte in ihre flehentlich blickenden Augen- und konnte nicht anders als erweicht zu nicken.
    Mary atmete tief ein und aus, und lehnte sich in ihrem Sitz zurück. Es schien, als sei eine große Last von ihr gefallen.
    Ich wandte mich wieder dem Spiel zu.
    "...und seht dort! Anscheinend hat James Potter, der Sucher von Gryffindor etwas entdeckt! Er rast auf die Erde zu, Regelus Black hinterher und- es war ein Bluff! Ein Wronski-Bluff um genau zu sein. Regulus knallt auf die Erde! Oh nein, tut doch was!"
    Jetzt wusste ich, woher ich die Stimme kannte. Es war Willow Black, die Zwillingsschwester von Sirius, die an Krücken lief, die das Spiel kommentierte. Und anscheinend war so auch Regulus Blacks Schwester.
    Der rappelte sich gerade wieder hoch und bestieg unter wütendem Gefluche zu James, seinen Besen, und erhob sich wieder in die Lüfte.
    Von James, der wie ein Adler über dem Spielfeld kreiste, kam ein hämisches Lachen.
    Nach einer halben Stunde stand es 50 zu 30 für Slytherin als James plötzlich auf seinem Besen erstarrte. Ich konnte von hier aus zwar nicht genau erkennen, was er tat, doch als eine der ersten bemerkte ich wie er seinen Besen herumriss und auf die Torstangen der Slytherins zuschoss.
    Ich machte meine Freundinnen darauf aufmerksam, von Lucky und Lou kam ein aufgeregtes Quietschen, doch Mary nahm nur den Schal, den sie sich auf das Gesicht gepresst hatte herunter und riss erstaunt die Augen auf, als sie James erblickte.
    "Was hat der denn vor!", fragte sie entsetzt.
    Ich verdrehte die Augen. "Na durch die Torringe will er wohl nicht fliegen, dafür ist er nämlich zu groß!"
    Mary zog die Augenbrauen zusammen. "Du meinst, er hat diesen... diesen Schantz entdeckt?"
    "Schnatz", verbesserte ich automatisch. "Und ja, das meine ich!"
    In der Zeit, in der wir geredet hatten, war James nun in einem gewagten Manöver einem Klatscher ausgewichen und kurvte um die Torstangen herum. Er schien immer schneller zu werden. Regulus Black kam vom anderen Ende des Spielfeldes herüber gerast, doch er war noch viel zu weit entfernt.
    Dann gab es plötzlich ein lautes Jubelrufen und James kam mit in die Luft gereckter Faust in die Mitte des Spielfeldes geflogen. Ein Pfiff ertönte. Das Spiel war zu Ende.
    "Er hat den Schnatz! Er hat ihn! Woooooh!" Willows Stimme überschlug sich. "Gryffindor gewinnt mit 180 zu 50!"
    Die Teams landeten und ich blickte zu dem der Slytherins. Sie wirkten sehr wütend, und ein bulliger Treiber rammte seinen Schläger in die Erde.
    Ich sprang jauchzend in die Luft. "Wir haben gewonnen! Wir haben gewoooooonnen!"
    Ich fiel Lou um den Hals und sie lachte ausgelassen während Lucky wild herumsprang und Mary uns nur lächelnd zusah.
    Unter Gejohle zogen wir zusammen mit den anderen Gryffindors in den Gemeinschaftsraum, wobei einmal, da Peeves einen der Teppiche gelockert hatte, die Hälfte der Gruppe wie Dominosteine über einander fielen.
    Als wir im Gemeinschaftsraum waren, war die Stimmung so ausgelassen, dass selbst Sirius seine Missbilligung mir gegenüber vergaß und mich glücklich anstrahlt mit den Worten: "Gut, dass wir James haben!"
    Wobei er das vielleicht mehr so in den Raum gesagt hatte, und dabei zufällig in meine Richtung gesehen hatte.
    Und James, James nahm sich wirklich sehr wichtig. Natürlich hatten wir ihm den Sieg zu verdanken, aber ich glaubte, ihn noch nie so überheblich gesehen zu haben.
    Alle feierten ihn und selbst McGonagall lobte seine Flugkünste.
    Im Gemeinschaftsraum war es ziemlich eng und laut, und so blieb es auch, bis zum Mittagessen.
    Wir gingen hinunter in die Große Halle zu unserem Tisch und ich bekam kaum etwas von dem leckeren Kartoffelbrei herunter, weil ich wegen des Quidditchspiels noch so aufgeregt war.
    Als wir wieder auf dem Weg hinauf in den Gemeinschaftsraum wollten, hörten wir plötzlich eine laut zeternde Stimme und ein fürchterlicher Gestank drang in meine Nase.
    "Wenn ich euch kriege", heulte die Stimme, "werde ich euch kopfüber von der Kerkerdecke baumeln lassen, bis ihr verhungert!"
    'Filch', formte Mary mit den Lippen.
    Lucky zog besorgt die Augenbrauen zusammen. "Lasst uns schnell hier abhauen!"
    Wir anderen nickten zustimmend und wollten uns gerade in die entgegengesetzte Richtung davonmachen.
    Doch es war zu spät. Mitten im Korridor saß Mrs Norris, die garstige Katze des Hausmeisters. Ihre roten Augen glühten lauernd als sie laut miaute. Wir hörten Schritte hinter uns, ein Keuchen und als ich herumwirbelte, blickte ich direkt in Filch's Gesicht.
    "Oh nein", hörte ich Mary neben mir flüstern.
    "Hab ich euch!", rief Filch und stürzte auf uns zu. "Wir haben die Übeltäter, meine Kleine!"
    Seine überquellenden Augen huschten von einem zum anderen und Mrs Norris lief schnurrend zu ihm und rieb sich an seine Beine.
    Ich ahnte nichts gutes. Wahrscheinlich dachte Filch, wir wären für diesen Gestank verantwortlich.
    Die Nasenflügel des Hausmeisters bebten. "Ihr dürft heute Nacht ins Pokalzimmer kommen, und dort so lange putzen, bis sie funkeln und glitzern!", drohte er zornig.
    "Aber wir haben doch gar nichts gemacht!", rief Lou entsetzt.
    Filch schnaubte. "Mich könnt ihr nicht so leicht austricksen!"
    Ich wollte gerade mit entrüsteter Miene zu einer Antwort anheben als wir plötzlich Schritte hörten.
    Und hinter Filch erschien niemand anderes als Professor Slughorn.
    "Was ist hier denn los?", fragte er überrascht und schaute mit zugehaltener Nase von dem Hausmeister zu uns und wieder zurück.
    Filch zeigte anklagend mit dem Finger auf uns. "Die hier haben eine Stinkbombe hochgehen lassen!"
    Slughorn schaute prüfend zu uns. "Wir haben nichts-", hob ich an, doch der Zaubertranklehrer hob eine Hand, die mich zum schweigen brachte.
    "Mister Filch, ich bin sicher, diese Erstklässler hier haben nichts angestellt. Lassen sie mich das regeln! Ich werde den Übeltäter für sie finden. Und nun ab mit euch!"
    Er scheuchte uns davon und wir machten uns, so schnell wir konnten aus dem Staub.
    Mary schauderte mit einem Blick zu dem Korridor, aus dem wir gekommen waren, während Lucky auf den "griesgrämigen, hässlichen, verbitterten Hausmeister" und seine "Höllenkatze" fluchte und ich ein Portrait einiger älterer Damen beim Teekränzchen nach einem Umweg in den Gryffindorturm fragte.
    Während ich mir ihr Gemecker über die Unterbrechung ihrer Tratschstunde anhören musste, erzählte Lou finster: "Einmal, da wollte ich auf die Toilette gehen, und hab mich im Schloss verlaufen. Ich war glaube ich irgendwo bei der Küche oder so, und dann ist diese Katze gekommen, und Filch gleich mit dazu! Hat mich gefragt, was ich da unten zu suchen hätte, vielleicht eine kleine Tracht Prügel? Ich bin so schnell wie möglich abgehauen!"
    Endlich konnte ich den Damen in dem Gemälde eine Wegbeschreibung und wir machten uns auf in den Gemeinschaftsraum.
    Dort angekommen, war der Gemeinschaftsraum ziemlich voll.
    Die Rumtreiber saßen in einigen Sesseln und lachten und feixten, vor allem James und Sirius. Ich wurde das Gefühl nicht los, das sie für den Gestank verantwortlich waren, aber ich beschloss, sie nicht darauf anzusprechen.
    Stattdessen gingen wir hinauf in den Schlafsaal, in dem uns schon die plattnasige Katze erwartete.
    Mary setzte sich auf ihr Bett und schaute sie nachdenklich an.
    "Ich will sie Phyllida nennen. So wie die Autorin von 'Tausend Zauberkräuter und -pilze'"
    "Mach was du willst.", meinte Lucky, während sie sich auf ihr Bett warf und ich stimmte ihr im Stillen zu.
    Wir spielten noch zwei Runde Zauberschach (meine Figuren kamen überhaupt nicht mit denen Luckys aus) und stellten unseren Verwandlungsaufsatz fertig bis es schließlich Zeit fürs Abendessen war.

    10
    ((bold))Neuntes Kapitel: Hogsmead((ebold)) Gut eine Woche später wurde ich von Lucky in aller Herrgottsfrühe geweckt. "Sybbi! Wach auf!" S
    Neuntes Kapitel: Hogsmead

    Gut eine Woche später wurde ich von Lucky in aller Herrgottsfrühe geweckt.
    "Sybbi! Wach auf!" Sie rüttelte an meinem Arm und ich murrte müde bevor ich mich aufsetzte und mir das Haar aus dem Gesicht strich.
    "Was ist denn?", murmelte ich abweisend.
    "Dreimal darfst du raten!", trällerte Mary, die sich jetzt einen dicken Pullover überzog und sich auf mein Bett schmiss. "Hast du es schon vergessen?"
    Ein Strahlen erfüllte mein Gesicht und ich riss mir die Bettdecke herunter und sprang voll Elan aus meinem Bett, wobei ich laut "Hogsmead!" rief und meinen Fuß in in den Vorhängen des Bettes verhedderte.
    Ich stürzte kopfüber zu Boden, scheuchte dabei Phydilla auf, die sich neben meinem Bett vor dem Fenster geputzt hatte, und schlug einen Purzelbaum, wenn auch einen sehr schmerzhaften.
    Der Vorhang riss ab und fiel schwer auf mich.
    "Au!", verlautete ich und kämpfte mich unter dem dicken Stoff hervor.
    "Alles okay?", rief Mary erschrocken und kniete sich neben mir nieder.
    Auch Lou, Lucky und selbst Aurora (auch wenn sie anscheinend erst durch meinen Tumult geweckt worden war und nun zerwuschelt und müde zu mir schlurfte) kamen nun und fragten besorgt um mein Befinden.
    "Mir-" Ich trat den Rest Vorhang von mir weg. "-geht es gut!"
    Ich rieb mir den rechten schmerzenden Ellbogen, doch als ich die Gesichter der Anderen sah, musste ich plötzlich lachen.
    Hatte wohl ziemlich dramatisch ausgeschaut, wie ich da das Bett hinunter gestürzt war.
    Ich stand auf und zückte meinen Zauberstab. "Es ist wirklich alles gut! Wie heißt noch einmal dieser Zauberspruch?" Fragend wandte ich mich an die anderen.
    "Reparo", half mir Mary auf die Sprünge.
    "Ach genau- Reparo!", rief ich laut und der Vorhang schwebte in die Luft, jedoch setzte er sich falsch herum an die Vorhangsstange, woraufhin ich ihn nur kurz seufzend anschaute, dann die Schultern zuckte und mich anzog.
    Gemeinsam gingen wir zum Frühstück, an dem schon viele Dritt-, Viert-, Fünft-, Sechst-, und Siebtklässler über den Ausflug nach Hogsmead unterhielten.
    Aufgeregt wie ich war, bekam ich nur wenige Bissen hinunter, und das war wahrscheinlich auch besser so, denn in Hogsmead sollte es schließlich einiges zum Futtern geben.
    Nach dem Frühstück liefen wir noch einmal in den Gemeinschaftsraum um uns mit Taschen und unseren gesamten Ersparnissen einzudecken und machten uns dann auf, zu der Statue der buckeligen Hexe im Dritten Stock.
    Bedächtig holte ich meinen Zauberstab heraus, tippte gegen ihren Buckel und murmelte die Zauberworte. "Dissendium!"
    Kurz tat sich gar nichts dann fuhr eine Bewegung durch den Buckel.
    Zu aller Freude öffnete er sich, sodass sich ein dünner Mensch darin hinunterlassen konnte, und da war ja alle recht schlank waren, rutschten wir bald hintereinander einen langen dunklen Tunnel hinunter.
    Mir war zuerst die Luft weggeblieben, da der ziemlich steil abfiel, doch mit der Zeit gewöhnte man sich an des Gefühl, und schließlich machte es sogar Spaß.
    Unten angekommen sah ich erstmal gar nichts, erst als Mary leise "Lumos maxima!" rief entflammte die Spitze ihres Zauberstabes gleißend hell, und ich musste die Augen zusammenkneifen .
    Als ich sie wieder öffnete, sah ich, dass er einige Meter weit in einen dunklen Tunnel hinein leuchtete, dann verlor sich das Licht in tiefer Schwärze.
    "Wir müssen wohl dort entlang!", sagte Lucky, die als letzte hinter mir auftauchte und sich die Hose abklopfte, und deutete in den Tunnel.
    Und wir anderen nickten leicht beklommen und schritten los.

    Eine gefühlte Ewigkeit lang wanderten wir unter der Erde entlang bis Lou erschöpft fragte: "Wie lange müssen wir noch gehen?"
    "Ich habe keine Ahnung.", meinte Lucky und spähte ratlos in der Dunkelheit umher.
    Doch nach fünf Minuten bemerkte ich, wie sich der Gang langsam aufwärts neigte und nach weiteren zehn endete er.
    Eine steile Treppe führte nach oben und schien sich im nichts zu verlieren.
    Erleichtert, dass wir nun anscheinend fast da waren, kletterte ich beschwingt die Treppe hinauf.
    Doch das Treppensteigen war fast noch schlimmer, und ich, da ich die Gruppe nun anführte, stieß mir schmerzhaft den Kopf als sie endete. Ich hatte mich an einer Falltür gestoßen, die ich nun sachte aufschob, und den Kopf heraussteckte. Dann hievte ich mich aus dem Loch und fand mich in einer Art Keller wieder.
    Ich sah mich um und klopfte etwas Staub von mir.
    Dies musste ein Süßigkeitenladen sein, denn überall standen Säckeladungen Eismäuse, Säuredrops, Schokofroschkästchen und andere Leckereien, bei deren Duft mir das Wasser im Mund zusammenlief.
    Meine drei Freundinnen kamen hinter mir aus der Falltür geklettert und Lou schlich vorsichtig auf eine Treppe zu, von wo aus Licht in den Keller fiel.
    Sie huschte hoch und lugte in den Laden, dann kam sie wieder zu uns, und meinte: "Wir können nicht alle auf einmal gehen, wir müssen uns aufteilen. Ich gehe als erstes."
    Und so schlich sie wieder die Treppe hinauf und verschwand. Ihr folgten Mary und dann Lucky und schließlich machte ich mich als letzte bereit.
    Vorsichtig stieg ich die Treppe hoch und guckte in den Laden. Ich befand mich hinter der Theke.
    Der Laden war voller Schüler und es dürfte nicht sonderlich schwer werden in der Menge zu verschwinden.
    Ich bückte mich, huschte hinter der Theke hervor, die ein alter Mann bediente und drückte mich in die Schülermenge.
    Geschafft!
    Bald fand ich Mary, Lucky und Lou in der Nähe der Tür, wo sie kandierte Federhalter bestaunten.
    "Hey!", rief ich als ich keuchend neben ihnen stand. Nur unter Einsatz meines Ellbogens war ich so schnell hier her gelangt, der Laden war nämlich bis zum Platzen voll.
    "Ich würde sagen wir sollten gleich mal hier anfangen.", meinte Lucky mit sichtlicher Begeisterung und betrachtete den Federhalter genauer. Ihre Augen leuchteten.
    Mary nickte, schaute prüfend auf ihre Uhr und meinte dann: "Ok, in einer Viertelstunde hier vor den Zuckerfederhaltern."
    Und so zerstreuten wir uns alle in dem Laden und ich kaufte einige Schokofrösche, zischende Wissbies, die den der sie aß einige Sekunden vom Boden abhoben, Schokokugeln und nach kurzem überlegen entschied ich mich auch für einige Zahnweiß-Pfefferminzlakritze, da ich durchaus keine perfekte Zahnpflege hatte.
    Nach einer Viertelstunde steckte ich eben erst in der meterlangen Schlange vor der Kasse, und bis ich endlich drankam waren bereits 20 Minuten vergangen.
    Der Verkäufer sah mich misstrauisch an als ich meine Ausbeute an Süßwaren auf die Theke legte, wahrscheinlich wegen meiner Größe, aber im Endeffekt hatte er wohl besseres zu tun, als entflohenen Hogwartsschülern hinterher zu laufen, denn er ließ mich ohne etwas zu unternehmen bezahlen und von dannen ziehen.
    Schließlich fand ich mich wieder vor der Ladentür ein, wo schon die anderen auf mich warteten und wir verließen mit stark erleichterten Geldbeuteln den Honigtopf wie uns das Schild über der Ladentür mitteilte.
    Als nächstes ging es zu Zonkos Scherzartikelladen, wo ich beißende Teetassen und explodierende Taschentücher kaufte.
    Als ich gerade zahlen wollte erblickte ich die Rumtreiber, wie sie mit riesigen Tüten den Laden verließen.
    Na, die hatten ja gefallen an dem Zeug hier gefunden.
    Wir gingen noch zu Schreiberlings Federladen weil meine Tinte leer war (ich konnte mich nicht davon abhalten mir auch eine Farbwechseltinte zu kaufen) und machten dann noch einen Abstecher zur Heulenden Hütte. Lucky wollte unbedingt hinein.
    Windschief und verwittert stand das Häuslein da. Man konnte das Schloss und den verbotenen Wald in der Ferne sehen und die winzig kleine Hütte des Wildhüters Hagrid.
    "Windig heute.", meinte Mary und rieb sich zitternd die Arme, obwohl sie eine dicke Winterjacke anhatte.
    Ich wollte gerade etwas erwidern als ich etwas hörte, was wie ein Schrei klang.
    "Habt ihr das gehört?", fragte ich alarmiert.
    "Was meinst du?" Lucky klang verwirrt.
    "Das war doch nur ein Vogel, oder so!", sagte Mary gleichzeitig.
    "Keine Ahnung.", antwortete Lou ebenfalls.
    Ich zog die Augenbrauen zusammen, lauschte kurz angestrengt, schüttelte dann aber den Kopf. Man konnte nur das leise Pfeifen des Windes um die Heulende Hütte hören. "Egal."
    "Wollen wir noch irgendwo hin?", fragte Mary und schaute in die Runde.
    "Ja, da hinein!", rief Lucky und deutete auf die heulende Hütte.
    Doch als wir anderen alle lauthals protestierten, weil das Haus so gruselig aussah beschlossen wir, zurück zur Schule zu gehen.
    Aber gerade als wir vor den Honigtopf treten wollten, erblickten wir einige Lehrer davor stehen und sich angeregt unterhielten.
    Ich packte Lou, die schon auf den Laden zu stürmen wollte am Arm. "Lou, stopp!"
    Ich sah Professor Kesselbrand, der Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe (mein Vater hatte mir nicht sonderlich begeistert von diesem Fach erzählt, aber ich war mir sicher, es könnte mir gefallen), wie er sich zu uns umdrehte und uns mit leicht gerunzelter Stirn beäugte, schnell drehte ich mich um, und strich meine Haare in mein Gesicht, sodass ich nicht mehr zu erkennen war.
    Auch Lou, Mary und Lucky hatten nun die Lehrer entdeckt und machten erschrockene Gesichter.
    Schnell zog ich sie mit mir in die Menge. Als wir ein ruhiges Eckchen hinter einem schmuddeligen Pub gefunden hatten schaute ich besorgt in die Runde. "Und jetzt?"
    "Wir müssen uns irgendwie die Zeit vertreiben, wir könnten..." Ein Grinsen huschte über Luckys Gesicht, und ich wusste schon, was sie im nächsten Moment sagen würde. "...zur heulenden Hütte gehen!" Sie strahlte uns an.
    Mary seufzte und fuhr sich durchs Haar, doch dann straffte sie die Schultern und schien optimistisch klingen zu wollen. "Warum eigentlich nicht?"
    Lou und ich protestierten, weil ich nicht in diese kaputte kleine Hütte wollte, und Lou, weil sie lieber in die "Drei Besen" besuchen würde, die sie auf dem Weg durch das Zaubererdorf bemerkt hatte, doch gegen Lucky und Mary zusammen konnte man nicht ankommen.
    Und so machten wir uns erneut auf zu dem kleinen windschiefen Häuslein.
    Es hatte keine Fenster oder Türen, doch wir fanden ein Loch, durch das wir uns mühsam hindurch quetschten.
    Einige Holzsplitter blieben an meiner Kleidung hängen und meine Umhäng riss am Ärmel ein Stück weit.
    "Verdammt!", fluchte ich und zwängte mich endlich in die Hütte.
    Ich purzelte über den Boden, dann rappelte ich mich hustend auf. Es war ziemlich staubig hier drinnen und das Licht fiel nur spärlich durch kleine Schlitze in der Wand.
    Lou, die sich hinter mir durch den Spalt begeben hatte leiß ein lautes Niesen hören, und Lucky, die ihr folgte, sagte staunend "Krass!"
    Als schließlich auch Mary kam, teilten wir uns auf und sahen wir uns genauer um.
    Das Haus war wirklich sehr staubig und verwittert, es hatte sich wohl nie jemand darum gekümmert und ich beobachtete gerade fasziniert wie das Sonnenlicht (ja, die Sonne schien endlich mal!) durch die kleinen Ritzen in der Wand fielen, als ich Mary rufen hörte: "Hey, schaut mal, was ich gefunden habe!"
    Ihre Stimme hatte einen beunruhigten Unterton.
    Ich wandte mich sofort von den Sonnenstrahlen ab und ging großen Schrittes von einem Raum zum anderen, bis ich Mary gefunden hatte.
    Dieses Zimmer war dunkel und irgendwie unheimlich. Große Holzbalken waren aus der Wand hinausgerissen und wieder zugehämmert worden.
    Und in einer Ecke -dort wo Mary, die mitten im Zimmer stand, hinstarrte- hingen Ketten an der Wand.
    Schwere eiserne Ketten, die das Zimmer viel düsterer wirken ließen.
    Auch Lucky und Lou erschienen jetzt hinter mir, und ich spürte wie Lou schauderte.
    "Für wen sind die Ketten wohl?", fragte Lucky neugierig.
    Ich sah mich leicht beunruhigt um. "Lasst uns zurück zum Honigtopf gehen. Bestimmt sind die Lehrer schon lange weg."
    Da mir alle zustimmten (wenn auch Lucky etwas murrend) machten wir uns wieder auf den Weg zu dem Spalt in der Wand. Doch auf halben Weg hörte ich hinter mir einen Schrei. Ich fuhr herum und sah gerade noch Marys braunen Haarschopf in einem Loch im Boden verschwinden.
    Erschrocken kniete sich Lou neben dem Loch nieder. "Mary, alles okay?", schrie sie aufgeregt, während ich meinen Zauberstab heraus fingierte, "Lumos!" rief und in den Spalt hinein leuchtete.
    Lucky beugte sich über meine Schulter um besser sehen zu können und ich hörte sie leise, doch begeistert "Ein Geheimgang!" hauchen.
    Von unten kam nun Marys Stimme, und als sie unter uns aus dem Loch auftauchte sahen wir, dass es nicht sehr tief hinunterging, denn sie ragte mit der Nasen locker bis an den Fußboden.
    Obwohl sie ordentlich zerzaust wirkte leuchteten ihre Augen. "Da ist ein Gang!"
    Hinter mir stieß Lucky die Faust in die Luft und schrie "Ja!", während Lou erstaunt die Augen aufriss.
    "Kommt!", rief Mary aufgeregt und verschwand im Tunnel. Ich wurde kopfüber in das Loch gestoßen, landete jedoch nur auf dem Hinterteil.
    "Oh, sorry!", hörte ich Luckys zerknirschte Stimme von oben.
    Ächzend rappelte ich mich auf und rieb mir den Po.
    "Ist ja nicht so, als wäre es mein erster Sturz heute.", ächzte ich und humpelte hinter Mary her.

    Gebückt wanderten wir im Gänsemarsch unter der Erde hindurch, manchmal wurde der Tunnel so eng, dass meine Schultern die Wände streiften, und mein Rücken tat vom gebückt laufen schon etwas weh.
    Vor mir leuchtete Marys Zauberstab, und hinter mir unterhielten sich Lucky und Lou leise darüber, was uns am Ende des Tunnels erwartete.
    Endlich glaubte ich einen leichten Luftzug um meine Nase wehen zu spüren, und plötzlich kam das Licht nicht nur noch von Marys Zauberstab!
    Wir konnten aufrechter gehen und nach einigen Schritten wurde es immer heller und heller.
    Schließlich endete der Tunnel, und ich kniff die Augen zusammen, da das Licht, dass aus einem Loch vor uns flutete so hell war.
    "Wir sind da!", rief Mary nach hinten, und ihrer Stimmet war deutlich die Aufregung anzuhören.
    Sie kletterte aus das helle Licht, ich war dicht hinter ihr und als ich aus dem Loch herauskrabbelte und mich aufrichtete, kniff ich fest die Augen, wegen des blendenden Schnees zusammen und atmete ich die frische kühle Luft tief ein. Der lehmige Geruch verflog als ich die Augen aufschlug- und vor Schreck aufschrie.
    Ein riesiges Seil peitschte hoch in die Luft, mir war, als wäre es Zeitlupe, dann schoss es mit einer ohrenbetäubenden Geschwindigkeit durch die Luft und direkt auf mich zu.
    Ich konnte gerade noch zur Seite hechten, ehe das Seil an mir vorbei peitschte.
    Ich sah mich nach Mary um, auch sie wurde von einem dieser riesigen Taue attackiert, die, wie ich jetzt bemerkt, Äste eines mächtigen Baumes waren, zu dessen Wurzeln kurz Luckys Kopf erschien, und nach einem Schreckensmoment wieder verschwand.
    Ich sah wie Mary mit einer tiefen Schramme im Gesicht zu den Wurzeln des Baumes sprintete, wobei sie fast Opfer weiterer Baum-Attacken wurde, dann stürzte sie sich kopfüber in das Loch, aus dem wir gekommen waren.
    Ich bewunderte die katzenähnliche Geschmeidigkeit, mit der sie den Zweigen ausgewichen war, doch da musste ich mich wieder auf mich selbst konzentrieren, rollte von einem auf den Boden knallenden Ast weg und rappelte mich panisch und rutschend wegen des Schnees auf.
    Mein Herz schlug mir bis zum Hals, als ich weiteren Ästen auswich und zurück zu den anderen stürmte.
    Ich war überzeugt, dass ich jeden Moment einen Ast um die Ohren gepfeffert bekommen würde und dann eines schnellen, schmerzhaften Todes sterben würde, doch ich schaffte es bis zu dem Stamm des Baumes, nur noch ein ganz kleines Stück, dann hätte ich es geschafft!
    Doch da stolperte ich. Ich hatte eine vom Schnee bedeckte Wurzel übersehen, und fiel mit einem erstickten Aufschrei zu Boden.
    Da überall Wurzeln waren, landete ich nicht gerade sanft, sondern konnte mich gerade noch davor abfangen, mir meine Zähne an einer Baumknolle aufzuschlagen.
    Meine Handflächen bluteten, mein Fuß tat weh.
    Ich drehte mich um, und machte mich für den Schlag eines Astes bereitzumachen-
    Doch er kam nicht.
    Ich nahm die Hände, die ich schützend vor mein Gesicht gehalten hatte runter und blinzelte vorsichtig nach oben.
    Der Baum war völlig ruhig, wie erstarrt. Überall um ihn herum war der Schnee aufgescharrt worden, und ein paar Blutspritzer, wahrscheinlich von Marys Schnittwunde im Gesicht, stachen vor dem weißen Schnee heraus.
    Sekunden später, schrie eine nahe Stimme laut, "Sybbi!", und als ich den Kopf drehte, sah ich eine aufgebrachte Lou gefolgt von Lucky und Mary aus dem Loch klettern.
    "Ist alles okay?", fragte Lucky besorgt und hielt mir eine Hand hin, um mir aufzuhelfen.
    Dankbar ergriff ich sie, und ließ mich hoch ziehen.
    Ichs keuchte heftig. "Ja. Ja, ich denke mit mir ist alles gut."
    "Lasst uns schnell hier weg!", meinte Mary beunruhigt, und schaut zu dem Baum hinauf. Blut lief an ihrer Wange hinunter und tröpfelte auf ihren Schal.
    Lou stand schon außer Reichweite der im Moment erstarrten Äste, und Lucky, Mary und ich folgten ihr eilends.
    Als wir einen sicheren Abstand zwischen uns und den Baum gebracht hatten, drehte ich mich noch einmal um und betrachtete ihn immer noch leicht geschockt.
    "Wer pflanzt denn so ein Ding hier auf den Ländereien von Hogwarts!", fragte ich ungläubig.
    Lucky die fasziniert den Baum anstarrte sagte langsam. "Ich glaube, das ist eine Weide."
    Mary schnaubte und hielt sich nun ein Taschentuch an die Wunde. "Weiden schlagen normalerweise nicht um sich!"
    "Wer sagt denn, dass es eine normale Weide ist?", warf Lou ein.
    "Ist doch jetzt egal", unterbrach ich die beiden. "Auf alle Fälle, bin ich mir sicher, dass dieser Baum nicht sehr menschenfreundlich ist und mein Vater nie was von ihm erzählt hat!"
    Meine Stimme hatte einen leicht trotzigen Unterton, als hätte die Weide nicht das geringste Recht hier zu wachsen und gedeihen, wenn sie nicht schon zu Zeit meines Vaters existierte.
    "Er wird wohl noch nicht so lange hier stehen.", meinte Lucky. "Kommt lasst uns zum Schloss hochgehen!"
    Vor allem Mary und ich stimmten diesem Vorschlag sofort zu, Mary, weil sie in den Krankenflügel wollte, ich, weil ich völlig durchnässt vom Schnee war.
    Als wir endlich am Schlossportal ankamen, war es schon ziemlich spät, wahrscheinlich fünf Uhr, oder so.
    Wir betraten die Eingangshalle und wandten uns zur Treppe, da es erst später Abendessen geben würde und machten uns auf zum Gryffindorturm. Ich hinterließ eine triefend nasse Spur hinter mir, und bei jedem Schritt, gab mein Schuh ein leicht saugendes Geräusch von sich.
    Mary verabschiedete sich von uns, um in den Krankenflügel zu gehen und Lou, Lucky und ich gingen weiter hoch. Hoch in den warmen behaglichen Gemeinschaftsraum.

    11
    ((bold))Zehntes Kapitel: die Scarfies((ebold)) Ganz von alleine wachte ich in meinem weichen duftenden Bett auf. Goldene Sonnenstrahlen fielen in den

    Zehntes Kapitel: die Scarfies
    Ganz von alleine wachte ich in meinem weichen duftenden Bett auf.
    Goldene Sonnenstrahlen fielen in den stillen Schlafsaal und ließ die Staubkörner in der Luft umher tanzen.
    Tief sog ich den Geruch nach frischer Bettwäsche und Wärme ein, dann zuckten Erinnerungen durch meinen Kopf.
    Wie sein Blitzschlag kam das, was wir gestern erlebt hatten in mein Gedächtnis und eine seltsame Erregung machte sich in mir breit.
    Ich stellte mir vor, den anderen, wie zum Beispiel Rain und Sunny davon zu erzählen: 'Wir sind einem riesigen schlagendem Baum entkommen, nachdem wir uns von der heulenden Hütte durch einen Tunnel gezwängt haben, in der wir übrigens waren, weil wir uns mithilfe eines Tips der Rumtreiber nach Hogsmead geschmuggelt haben!'
    Ich grinste bei diesem Gedanken und schwang die Beine aus dem Bett. (Ja, ich habe sogar endlich gelernt, wie man richtig herum sein Bett verlassen muss, um nicht kopfüber fast auf einer Katze zu landen!) Ich hatte nicht mehr vor zu schlafen, sondern wollte etwas tun, und so zog ich mich an und ging zum Frühstück.
    Ich beschloss Pergament, Tinte und Feder mitzunehmen, da ich noch einen Brief an Mum und Dad schreiben wollten.
    Bisher hatte ich dafür irgendwie nicht die Zeit gefunden, doch die nächste halbe Stunde würde ich sonst wohl nichts zu tuen haben, außer einsam und allein in meine Müslischüssel zu starren.
    Die anderen ließ ich schlafen, gestern war ein langer Tag gewesen, und nachdem Mary von Madam Pomfrey wiedergekommen war, hatten wir uns noch bis tief in die Nacht hinein über die Ereignisse des Hogsmeadausflugs ausgetauscht.
    Auf den Treppen war ich nur wenigen Leuten begegnet und auch in der Eingangshalle war keine Menschenseele. Kein Wunder, wer schlief am Sonntag nicht aus? (Außer man hatte wie ich gerade einen Brief zu schreiben)
    Als ich die große Halle betrat, fiel mir auf, dass auch hier nur wenige Schüler saßen und es auch spärlicher Pancakes hab, als wenn ein ganzes Haus davon satt werden müsste, so wie es alltäglich war.
    Ich ging zum Gryffindortisch, und setzte mich, nahm mir ein paar belegte Brote, zog mein Schreibzeug heraus, und begann mit dem Brief.

    Liebe Mum, Lieber Dad, Lieber WILL,
    Tut mir leid, dass ich euch erst so spät schreibe, aber ich bin bisher noch nicht dazu gekommen.
    Wie geht's Grandma so? Als ich sie das letzte Mal gesehen habe war sie etwas blass um die Nase.
    Ist Leon noch mit Eileen zusammen? Und was macht sein Job?
    Aber ich höre mal auf zu fragen, weil ihr wahrscheinlich wissen wollt, wie es mir geht.
    Hogwarts ist prima! Dumbledore ist schon ein wenig verrückt, aber genial, und das Schloss erst!


    Mit einem Schock wurde mir klar, dass meine Eltern ja noch gar nicht wissen konnten, in welchem Haus ich war.

    Der sprechende Hut hat mich nach Gryffindor geschickt, wo ich schon einige Freunde gefunden habe! Ihr werdet sie sicher irgendwann mal kennenlernen.
    Am Anfang habe ich mich immer verlaufen in dem riesigen Schloss, aber mittlerweile komme ich gut zurecht.
    Der Zaubertranklehrer, Slughorn, schien sehr angetan von dir, Dad, und hat mich doch glatt zu einem seiner komischen Treffen eingeladen! Aber ich glaube, er kann noch so lange graben, dein Talent für Zaubertränke findet er bei mir nicht!


    Ich überlegte ob ich noch etwas vergessen hatte, und biss von meinem Brot ab. Natürlich hatte ich einiges ausgelassen, ich hatte zum Beispiel nicht vor zu erwähnen, dass ich mich nach Hogsmead geschlichen hatte, oder gar, dass ein Werwolf die Schule besuchte! Wegen beidem würden sie mich glatt von der Schule nehmen.
    Ich beschloss den Brief mit ein paar abschließenden Worten an Will, meinen kleinen Bruder zu beenden.

    Ich hoffe, Will, dass du immer noch so gut mit den Muggeln auf deiner Schule zurechtkommst, und in ein paar Jahren kommst du auch nach Hogwarts! Ich bringe dir in den Weihnachtsferien auch ein paar von Bertie Botts Bohnen mit, versprochen! (Bertie Botts Sohn ist ein Jahr über mir in Gryffindor!)
    Alles Liebe
    Sybbi


    Zufrieden laß ich mir den Brief noch einmal durch, aß dann mein restliches Frühstück auf, und machte mich wieder auf den Weg aus der Halle hinaus und die Treppen hinauf bis zum Gryffindorturm.
    Als ich in den nun lichtdurchfluteten Schlafsaal trat, waren die anderen schon aufgewacht und munter, ausgenommen Aurora, die der größte Morgenmuffel war, den ich kannte.
    "Hey Sybs, wo warst du denn?", rief mir Lucky entgegen. Sie lag bäuchlings auf ihrem Bett mit einem riesigen Haufen an Süßigkeiten vor sich und strahlte mir mit einem Pfefferminzbrausebonbon in den Händen entgegen.
    Ich wunderte mich nicht über den neuen Spitznamen, den Lucky mir verpasst hatte, denn sie musste ausgesprochen fröhlich sein. Auch Mary und Lou plünderten gerade ihre Taschen auf ihrem jeweiligen Bett.
    "Morgen, Sybbi!", rief Lou.
    Ich warf mich Luckys Bett, woraufhin der Berg an Süßigkeiten gefährlich hopste und ein paar Schokofrösche hinunterfielen.
    Lucky fing einen geschickt mit der Hand auf und öffnete ihn. "Oh nein, schon wieder der olle Xavier Rastick!"
    "Ich war frühstücken", meinte ich zu den anderen, "weil ich nicht mehr schlafen konnte."
    "Dachten wir uns schon, zumindest so ähnlich.", meinte Mary und kam nun auch zu Luckys Bett.
    Sie begutachtete den Stapel an Süßigkeiten, während Lucky ihren entwischten Schokofrosch zu fangen versuchte, und sagte: "Wir könnten alles zusammenlegen. Zumindest einen Teil, dann haben wir immer einen Vorrat."
    "Gute Idee, aber lasst uns erstmal frühstücken gehen, ich verhungere!", meldete sich Lou zu Wort.
    Mary nickte zustimmend, und sprang von Luckys Bett, doch diese blieb liegen.
    "Gehst du nicht mit?", fragte ich sie.
    Mit leicht gequältem Gesichtsausdruck schaute Lucky hinunter auf die Süßigkeiten.
    "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich jetzt noch etwas in mich hineinbekomme, nach all den Schokofröschen und so."
    "Dann gehen wir beide zum Frühstück und ihr könnt hierbleiben, oder was auch immer ihr machen wollt.", meinte Mary.
    Da der Vorschlag alle zufrieden stellte, trennten sich unsere Wege, allerdings erst vor dem Porträt der fetten Dame weil ich noch in die Eulerei hinauf musste um den Brief an meine Familie zu verschicken.
    Lucky hatte eingewilligt mitzukommen, und wollte danach noch runter in die Große Halle um einer Hufflepuff Schülerin namens Gelly ihre Schokofroschkarte von Xavier Rastick zu geben.
    Sie hatte einen Aushang am schwarzen Brett von Gryffindor bemerkt, der darauf hinwies, dass Leben und Tod von dieser Karte abhing, ich glaubte aber nicht, dass Lucky das sonderlich ernst nahm und sich nur die Zeit vertreiben oder Rastick loswerden wollte, denn ich (ich sammelte nämlich auch Schokofroschkarten) hatte ihn auch schon (und ich muss sagen, er ist wirklich kein angenehmer Zeitgenosse!), deshalb hatte Lucky ihn nicht an mich verschenken können.
    So gingen wir nun hinauf in die Eulerei und verliefen uns ein paar Mal, bis wir sie schließlich fanden.
    Es war kalt hier drinnen, weil es nur glaslose Fenster gab und eine hohe Decke wölbte sich über uns.
    Von überall hörte man Krächzen und Geschrei.
    Zügig ging ich über den mit Eulenmist bedeckten Boden und wählte eine Sumpfohreule aus, an deren Bein ich den Brief band.
    "Für meine Eltern.", flüsterte ich ihr zu und kehrte zu Lucky zurück, die am Eingang gewartet hatte, weil sie nicht über den Eulendreck laufen wollte.
    Sie drehte sich rasch um und lief in zügigem Tempo los.
    "Wenn wir uns beeilen, dann können wir noch vor Ende des Frühstücks in der Großen Halle sein, diese Gelly abfangen und mit Mary und Lou wieder hinaufgehen.", rief sie im Laufen.
    Ich stöhnte bei der Aussicht, erstmal alle Treppen hinunter und dann wieder hoch zu steigen, doch ich folgte Lucky schnell, und holte sie ein.
    "Und wenn sie schon weg ist?"
    "Dann können wir gleich in den Hufflepuffer Gemeinschaftsraum, ich hab gehört, der soll neben der Küche sein. Und die ist direkt unter der Großen Halle."
    Verwundert schaute ich sie von der Seite an. "Woher weißt du das denn?"
    Lucky grinste mich an. "Die Rumtreiber haben im Gemeinschaftsraum darüber geredet."
    "Die sollten echt mal besser aufpassen, wer ihre Gespräche belauscht." Ich schüttelte leicht tadelnd und dennoch grinsend den Kopf.
    Mittlerweile waren wir schon im dritten Stock und die Korridore waren sehr viel belebter, als wir plötzlich wütendes Geschrei hörten, und sahen, dass Peeves weiter vorne eine Ravenclaw an den erdbeerblonden Haaren zerrte.
    Lucky wollte mich schon an dem Spektakel vorbei, die Treppe hinunterziehen, als ich die Ravenclaw plötzlich erkannte. "Sunny!"
    Ich riss mich von Lucky los, und eilte zu Sunny hin, schnappte mir im Vorbeigehen, den Kessel eines braunhaarigen Jungens mit Hornbrille, der recht verdutzt dreinschaute, und als ich nah genug war, klatschte ich ihn dem gackernden Peeves um die Ohren, der sofort zu lachen aufhörte, und mich stattdessen wütend zeternde attackierte. "Bööööse kleine Schülerlein, werden bekommen was sie verdienen!"
    Ich spürte wie Sunny meine Hand nahm, und mich fortzog, was mir nur recht war. "Los, schnell!", rief sie.
    Nachdem ich fast den Jungen mit der Hornbrille umgerannt hätte, der uns erstaunt hinterher gaffte, ergriff ich auch Luckys Hand, und halb fallend, halb laufend eilten wir die Treppen hinunter, nur von Peeves weg, der uns immer noch verfolgte.
    Fast stießen wir eine große Gruppe Zweitklässler um, jagten an der verdutzten Professor Sprout vorbei, und einmal wäre ich fast in eine Trickstufe eingesunken.
    Als wir endlich langsamer wurden, fanden wir uns in einem kalten dunklen Korridor wieder.
    Sunny schlang ihre Arme um sich und sah sich um. "Ich glaube wir sind irgendwo bei den Kerkern." Ihre Stimme hallte ein wenig in dem leeren Gang.
    Ein paar Korridore weiter hörten wir Peeves Rüstungen umstoßen und dabei herumsingen: "Kommt raaaaauuuus! Ich weiß, dass ihr hier seid!"
    "Kommt!", meinte ich eindringlich, lief weiter und bog schnell in den nächsten Korridor ein. Und ich lief direkt in jemanden hinein.
    Ich taumelte rückwärts, gegen Sunny und Lucky, die mich auffingen.
    Ich richtete mich wieder auf und jetzt sah ich auch, wer da vor mir stand: Drei Mädchen, um die 15, mit bunten Seidenschals in den Haaren, sahen herablassend auf uns hinab.
    "Wen haben wir denn da? Ein paar kleine Schlammblüter?" Die Stimme der Anführerin hallte kalt und kristallklar durch den, wie ausgestorben scheinenden Korridor, während ihr Blick von mir zu Lucky, zu Sunny und wieder zu mir huschte.
    Sie war groß, die Augen von einem frostigem blau, und hatte einen smaragdgrünen Schal in den blonden Haaren.
    Die beiden hinter ihr sahen auch nicht unbedingt nett aus.
    Lucky trat wütend vor und wollte zu einer Erwiderung anheben, doch es war Sunny, die ihr das Wort abschnitt.
    "Was wäre denn so schlimm wenn wir muggelstämmig wären? Glaubt ihr etwa, Muggelstämmige können schlechter zaubern als Reinblüter?"
    Ihre Stimme war kalt, so wie ich sie gar nicht kannte, jedoch leise und warnend.
    "Hüte deine Zunge!", fuhr die Blonde sie erbost an, und ich sah die etwas molligere Hexe im Hintergrund ihren Zauberstab auf Sunny richten, und eine Beschwörung murmeln.
    Sofort wurde die Ravenclaw an den Füßen in die Luft gerissen und blieb dort hängen. Ihr Haar und ihr Umhang verdeckten ihr Gesicht, doch ich sah, dass sie versuchte sich frei zu strampeln. "Lasst mich runter!"
    "Sunny!", schrie ich erschrocken.
    Die Hexe im Hintergrund polierte mit dem Saum ihres Umhangs ihren Zauberstab. "Noch jemand?", frage die Anführerin kalt.
    Lucky schoss vor. "Lasst Sunny sofort wieder runter!"
    Das war ein Fehler. Diesmal war es das andere Mädchen, mit den hellbraunen Haaren, die den Fluch abfeuerte. Ich erinnerte mich an sie vom Slugtreffen, ebenso wie an die Blonde, wie mir jetzt einfiel.
    Luckys Beine schienen zusammenzukleben, und sie hüpfte kurz auf der Stelle, bis sie das Gleichgewicht verlor und umfiel.
    "Na?" Ich sah die drei Mädchen auf mich zu rücken, und wich an die Wand zurück. Alleine war ich den drei Fünftklässlerinnen weit unterlegen. "Was machen wir mit dir?", raunte die Blonde, so nah, dass ich ihren Atem spüren konnte.
    Plötzlich ertönte ein Geräusch von Schritten.
    Die drei älteren Mädchen wandten sich um.
    "Komm, schnell!" Die mit den hellbraunen Haaren zerrte an dem Ärmel der Anführerin.
    Diese schaute sich hastig um und ging großen Schrittes auf den nächsten Korridor zu.
    Die Molligere warf mir einen letzten verächtlichen Blick zu, und folgte dann den anderen Beiden.
    Just in dem Moment, in dem der Saum ihres Umhangs hinter einer Biegung verschwand, betrat Professor McGonagall den Korridor und erstarrte mitten im Gehen.
    "Was haben sie denn ihr zu suchen?", fragte sie scharf. Ihr Blick wanderte zu Sunny, die immer noch in der Luft hing und zu Lucky, die hilflos am Boden lag.
    "Liberacorpus!"
    Sunny fiel mit einem Aufschrei zu Boden.
    "Wer hat ihnen das angetan?", fragte Professor McGonagall, während sie auch Lucky von dem Beinklammerfluch befreite.
    "Keine Ahnung, irgendwelche Slytherins oder so.", schnaubte Lucky, während sie sich vom Boden aufrappelte.
    "Das waren die Scarfies.", meldete sich Sunny zu Wort, und rieb sich die Seite, auf die sie nieder gefallen war.
    McGonagall nickte schmallippig. "Ich werde Horace davon unterrichten. Aber im Endeffekt ist es seine Aufgabe, seine Schüler zu bestrafen. Was machen sie eigentlich hier unten in den Kerkern?"
    "Was machen sie denn hier unten?", hab Lucky zurück, bevor sie ganz realisierte, zu wem sie das gerade gesagt hatte.
    Die Stimme unserer Hauslehrerin war ein bisschen kühler. "Eigentlich würde ich ja sagen, es geht sie nichts an, aber ich bin eigentlich hier, um Peeves aufzuhalten, der gerade unsere Rüstungen zerstört." Ihre Nasenflügel blähten sich. "Unterrichten sie mich bitte davon, wenn sie ihn sehen."
    Und mit diesen Worten und einem steifen Nicken zog sie weiter, auf der Suche nach dem Poltergeist.
    Sofort nachdem McGonagall fort war, wandte ich mich an Sunny. "Scarfies?"
    Sie nickte. "Eine Gruppe von Slytherinmädchen aus der Fünften. Denken sie ständen über allem. Sie haben meinem Bruder mal den Schneckenspuckfluch auf den Hals gejagt. Er hat fast einen Tag lang Nacktschnecken gewürgt." Ihre Stimme klang leicht bitter.
    Lucky verzog angeekelt das Gesicht, während ich Mitleid mit ihrem Bruder und Wut auf die Scarfies empfand.
    "Lasst uns zurückgehen.", meinte ich.
    "Ja, aber lasst uns zuerst den Hufflepuff Gemeinschaftsraum suchen. Soll das alles hier etwa umsonst gewesen sein?", fragte Lucky.
    Sunny meldete sich. "Ich weiß wo der ist, Rain und ich waren da öfter mal, kommt!"
    Sie lief los, und Lucky und ich folgten ihr, bis wir vor einem großen Haufen Fässern in einem Gang anhielten.
    Sunny runzelte die Stirn. "Jetzt müssen wir auf einen Hufflepuff warten, nur sie wissen wie man hineinkommt."
    Doch wir mussten uns nicht lange gedulden, denn bald kamen die Nachzügler aus der Großen Halle herunter. Unter ihnen war auch Chris, er war bei dem Picknick der Erstklässler dabei gewesen, und er stimmte zu, uns einzulassen, als wir ihm erklärten, dass wir Gelly suchten um ihr eine Schokofroschkarte zu geben.
    "Ich kenne sie zwar nicht, aber der Aushang am schwarzen Brett ist allen bekannt! Es geht um Leben und Tod, oder so was." Er verdrehte die Augen. Dann sagte er: "Könnt ihr bitte kurz wegschauen? Wir möchten nicht, dass jeder weiß, wie man in unseren Gemeinschaftsraum hineinkommt."
    Wie und geheißen schauten wir drei auf die kahle, gegenüberliegende Wand.
    Ich vernahm ein leises Klopften, dann ein leises "Plopp!" Und als wir uns umdrehten, lag der Deckel eines der Fässer auf dem Boden. Es kam kein Wein heraus, oder was man sonst noch so in Fässern lagerte. Im Gegenteil, als ich hineinlugte, sah ich, dass ein Gang vom Fass aus weiterführte.
    "Ladys first.", sagte Chris und deutete auf das Fass.
    Ich begann hinein zu krabbeln, der Tunnel neigte sich leicht abwärts und es war ein einengendes Gefühl, durch den Gang zu kriechen.
    "Wieso müssen wir eigentlich immer durch irgendwelche Tunnel durch?", hörte ich Lucky hinter mir murmeln und stimmte ihr im Stillen zu.
    Der Gang endete in einer Art runden Falltür, nur vor und nicht über mir, die ich mühsam aufstieß und herauskrabbelte.
    Unerwartet fiel ich ungefähr einen Meter in die Tiefe und schrie leise auf.
    Als ich mich umsah, fand ich mich auf den Holzdielen eines warmen, gemütlichen und niedrigen Raumes nieder, dessen Decke aus Holz bestand, und die Wände in einem warmen Honiggelb gestrichen waren.
    Das charakteristischste an dem Raum waren die Fenster kurz unter der Decke, vor denen Schnee lag, und auch zwei Paar Füße waren dort! Wir waren anscheinend fast unter der Erde, aber nur fast. Ich konnte mir gut vorstellen, wie im Frühling kleine Krokusse und Butterblumen vor dem Fenster wuchsen, und träge Bienen davor auf und ab summten.
    Der Kamin, und gemütliche kleine Sessel ließen es zu, dass ich mich sofort wohl fühlte.
    "Dürfte ich dann auch mal raus?", ertönte Luckys stimme über mir, und ich machte schnell den Platz frei, damit auch Lucky in den Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs konnten.
    Schließlich kamen auch Sunny und Chris, die sich etwas geschickter anstellten, was das Verlassen des Tunnels anbelangte, und Chris verabschiedete sich von uns als er einen Freund sah.
    "So, wie finden wir jetzt diese Gelly?", fragte ich, während ich mich von Sunny auf die Beine ziehen ließ.
    Lucky gab keine Antwort, sondern marschierte zum nächstbesten Schüler und sprach ihn an: "Hey, wir sind hier um einer gewissen Gelly eine Schokofroschkarte zu geben, kannst du uns vielleicht sagen wo wir sie finden?"
    Der Schüler verdrehte ebenso wie Chris die Augen und meinte: "Da hinten."
    Er deutete auf ein etwas pummeligeres Mädchen mit schulterlangen braunen Haaren, welches Zauberschach mit einer Freundin spielte.
    Lucky warf dem Schüler ein flüchtiges "Danke!" zu, und ging dann zu dem Mädchen.
    Sunny und ich liefen ihr schnell hinterher.
    "Bist du Gelly?"
    Das Mädchen drehte sich erstaunt zu uns um. "Äh, ja, wieso?" Sie sah etwas verdutzt aus.
    "Wir sind hier wegen einer Schonofroschkarte.", sagte ich. "Xavier Rastick."
    Sofort hellte sich Gellys Gesicht auf. "Ah, natürlich! Darf ich sie sehen?" Neugierig starrte sie uns an.
    "Klar.", antwortete Lucky und zupfte eine Karte aus ihrer Hosentasche und gab sie ihr.
    Ein breites Strahlen erfüllte ihr Gesicht, während sie die Augen nur mühsam von der Karte riss, um uns anzuschauen. "Dankeschön! Herzlichen Dank!"
    "Albernes Kindsgesindel!", zeterte der kleine Zauberer in der Karte.
    "Kein Ding.", meinte Lucky zufrieden, wahrscheinlich weil sie die Karte nun so reibungslos losgeworden war. "Ciao!"
    Sie wandte sich wieder zu uns um und wollte gerade etwas sagen, als Sunny rief: "Seht mal, da sind Rain und Elly!"
    Wir sahen uns um. Tatsächlich, dort in einer gemütlichen Sitzecke waren Rain und Elyse und redeten ausgelassen miteinander.
    "Sollen wir sie ansprechen?", fragte ich leise.
    Sunny schüttelte den Kopf. "Die kommen schon alleine zurecht." Mit einem leichten Lächeln wandte sie sich zu uns um. "Kommt, wir gehen."

    12
    ((bold))Elftes Kapitel: Merry Christmas!((ebold)) Beklommen umarmte ich Mary, Lucky und Lou ein letztes Mal. Gleich würden sie hinunter zum Schlosspo
    Elftes Kapitel: Merry Christmas!
    Beklommen umarmte ich Mary, Lucky und Lou ein letztes Mal. Gleich würden sie hinunter zum Schlossportal gehen, und mit ihren schweren Koffern in den Hogwartsexpress steigen, ohne mich, denn ich würde an Weihnachten nicht nach Hause zurückkehren.
    Meine Eltern meinten in einem Brief, dass zum einen eine Grippewelle in unserem Wohnblock ausgebrochen sei und zum anderen Tante Hildegard zu Besuch kommen wollte, zwei Gründe, weshalb ich lieber in Hogwarts bleiben sollte.
    "Tschüss, Sybbi!" Lou drückte mich aufmunternd.
    "Wir müssen jetzt gehen!", sagte Mary drängend zu Lou und Lucky, welche sich nun auch von mir verabschiedete.
    "Ciao, Leute!", sagte ich lahm, und beobachtete wie sie mit ihren Koffern umständlich aus dem Porträtloch kletterten und mir ein letztes Mal zuwinkten. Dann schwang das Gemälde zu. Und ich war alleine.

    Am nächsten Morgen wachte ich früh in dem noch schummrigen Schlafsaal auf. Drei Betten weiter konnte ich Aurora im Schlaf leise murmeln hören.
    Ein paar kleine Gestalten, Hauselfen, wenn ich mich nicht irrte, huschten gerade hinaus, und an meinem Fußende konnte ich einen großen Haufen Sachen erkennen. Sie hatten wohl gerade eben die Geschenke hereingebracht.
    Aufgeregt zündete ich die Kerzen auf meinem Nachttisch an, und holte dann die Weihnachtsgeschenke zu mir.
    Zufrieden stellte ich fest, dass die Ausbeute dieses Jahr nicht schlecht war.
    Ich begann neugierig das Papier von den Geschenken zu reißen.
    In einem war einem war ein Buch, ich schätzte es war von meiner Mutter, ein von Will gemaltes, und wahrscheinlich von meinem Vater verzaubertes, bewegtes Bild einer schneetreibenden Winternacht, Süßigkeiten, farbwechselnde Tinte und andere Mitbringsel aus Hogsmead von Mary, Lucky und Lou, ein Tagebuch von meiner alten Muggelfreundin Millie mit der Notiz

    Damit du alles aufschreiben kannst, was so spannendes im Internat passiert:)

    Ich lächelte. Wenn sie nur wüsste was hier schon alles aufregendes passiert war.
    Und dann war da noch ein kleines Schächtelchen von meiner Großmutter, die ebenfalls eine Hexe war. Als ich es öffnete fiel mir ein Kettchen in den Schoß, es war fein mit Gold gearbeitet, und hatte einen winzigen glänzenden Hippogreif als Anhänger.
    Man konnte dem Schmuckstück ansehen, dass es schon alt war, jedoch kostbar und vor allem hübsch.
    Ich legte die Kette an und betrachtet die eine Weile, wie sie da schimmernd zwischen meinen Schlüsselbeinen lag, und zog mich dann an um zum Frühstück zu gehen.
    Als ich die Große Halle betrat, sah ich, dass nur noch wenige Schüler da waren, unter anderem die Rumtreiber (abgesehen von Peter), Deshi und Mei Liu, die Scarfies, bei deren Anblick ich innerlich aufstöhnte, und ein Slytherin-Erstklässler, die Schulsprecherin aus Ravenclaw, wenn ich mich nicht ganz irrte und dann waren da noch Rain, Shirley und Elly und der Junge aus Hufflepuff mit den zurück gegeelten schwarzen Haaren.
    Alle saßen sie am Tisch der Hufflepuffs, wo auch Dumbledore, und die anderen Lehrer ihr Frühstück verspeisten.
    Der Schulleiter strahlte mir entgegen: "Willkommen, Miss! Einen fröhliche Weihnachtsmorgen!"
    Ich setzte mich zwischen Rain und Shirley, dir mir fröhlich entgegen winkten. "Morgen Sybbi!"
    "Hallo Professor", grüßte ich ich Dumbledore respektvoll, dann wünschte ich meinen Freunden aus Ravenclaw und Hufflepuff einen frohen Weihnachtsmorgen.
    "Na, was habt ihr bekommen?", fragte ich sie neugierig, während ich mir ein Brot und Butter nahm.
    "Ein Paar Socken, ein Buch über Heilpflanzen, eine Haarklammer...", begann Elly aufzuzählen, unterbrach sich dann aber schlagartig, als ihr etwas einfiel.
    "Fast hätte ich es vergessen!", rief sie und zog ein kleines in schlichtes, braunes Papier eingewickeltes Päckchen aus ihrer Umhangtasche und reichte es Rain mit erwartungsvollem Blick.
    Erstaunt und neugierig sah diese sie an und begann dann das Papier abzureißen.
    Ein hellgelbes Bündel Stoff fiel heraus, und als Rain es auffaltete sah ich, dass es ein T-Shirt war, auf das von Hand eine Blume in verschiedenen Blautönen gemalt war. Wenn man es im Licht hin und herbewegte, sah die Blume aus, als würden tausende winzige Tautropfen auf ihr glitzern.
    Rain, die vor Freude etwas rosa Wangen hatte, strahlte Elly an. "Danke! Das ist wunderschön!"
    Das restliche Frühstück verlief friedlich, abgesehen davon, dass kleine Papierkügelchen Slughorn aus dem nichts ins Ohr flogen, wenn er versuchte seine Gabel zum Mund zu heben. Ich vermutete, dass die Rumtreiber dahinter steckten, denn ich konnte Sirius und James immer wieder hinter vorgehaltener Hand losprusten sehen, wenn Slughorn sich verärgert nach dem Übeltäter umsah.
    Danach luden Shirley und Elly uns in ihren Gemeinschaftsraum ein, wo wir Zauberschach und -schnippschnapp spielten und die beiden Hufflepuffs zeigten uns stolz, wie sie, wann immer sie wollten in die Küche gehen, und sich Essen holen konnten.
    Man musste nur an einem Porträt Nähe des Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs eine grüne Birne in einer Obstschale kitzeln, bis sie kicherte und schon verwandelte sich diese in eine Türklinke und man konnte eintreten.
    Die Hauselfen, die in der Küche arbeiteten waren unglaublich nett und boten uns sofort ein Tablett mit Lebkuchen und heißer Schokolade an, welches wir begeistert und dankend entgegennahmen.
    Später gingen wir auch noch raus, und machten eine Schneeballschlacht und wanderten durch die weiß glitzernde Landschaft.
    Ich war etwas vorsichtiger nach dem Unfall mit Lou, und warf nur halbherzig Bälle nach den anderen, doch ich hatte trotzdem Spaß.
    Wir gingen noch zusammen zum Abendessen, danach musste ich wieder hoch in den Gemeinschaftsraum.
    An der Treppe verabschiedete ich mich von Elly und Shirley, und weiter oben auch von Rain, die in den Ravenclawturm ging.
    "Krötengift!", rief ich der fetten Dame von weitem entgegen und sie schwang ihr Poträt kommentarlos beiseite. Sie sah ein wenig missbilligend aus.
    "Alles ok?", fragte ich das griesgrämige Porträt.
    "Jaja, natürlich, alles ok, ich wurde ja nur gerade drei Stockwerke umhergejagt, von diesem Pony aus Sir Cadogans Bild!", sie schnaubte verächtlich und ich musste mich extrem anstrengen um nicht zu grinsen. "Das... ist ja nicht sehr nett von dir Cadogans Pony.", versuchte ich ernst zu wirken.
    "Das kann man wohl sagen! Unverschämtheit das!"
    Schnell machte ich mich aus dem Staub, in den Gemeinschaftsraum, damit ich mir ihr Gezeter nicht noch weiter anhören musste.
    Da ich nichts zu tun hatte, stieg ich hoch in den Schlafsaal, schnappte mir das Tagebuch, das Weihnachtsgeschenk meiner Muggelfreundin Millie, und einen Stift, und lief wieder hinunter in den Gemeinschaftsraum.
    Dort war es vollkommen leer und angenehm ruhig, und es waren sogar die beliebten Sessel neben dem Kamin frei.
    Ich ging zu einem und ließ mich nieder, der Sessel stand so, dass ich meine Beine über eine Armlehne, ans Feuer halten konnte und gleichzeitig meinen Kopf auf die andere betten konnte.
    Ich betrachtete das Tagebuch zum ersten Mal richtig. Es sah keines gewöhnlich aus.
    Der Einband war von einem tannengrünem Samt und entlang des Buchrückens hatte Millie weinrote, pastellblaue und gelbe Fransen angeklebt. Ich lächelte und fühlte mich plötzlich schuldbewusst. Sie hatte mir etwas Selbstgemachtes geschenkt, während ich ihr nichtmal eine Postkarte geschickt hatte.
    Wobei, in Hogwarts gab es ja auch keine Postkarten.
    Aber vielleicht konnte ich ja noch etwas nachschicken, und es auf die Taugenichtse von Postboten schieben oder so, beruhigte ich mich.
    Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als das Portät der fetten Dame aufschwang. Ich drehte den Kopf zur Seite und erblickte die Rumtreiber, James und Sirius lachend und feixend, und Remus müde lächelnd. Er hatte tiefe Augenringe.
    Sie bemerkten mich nicht, da mein Sessel ihnen abgewandt war, und ließen sich ein paar Meter weiter nieder.
    Sie redeten über belangloses Zeug, wie "endlich Ferien", "leckeres Festessen", irgendwas das sich anhörte als hätte jemand eine besondere Art von Schnupfen (Schniefelus solle sie heißen), die wie die Pest war, und ich lauschte ihnen, sehr viel mehr hatte ich ja auch nicht zu tun, außer Tagebuch zu schreiben, und da könnte ich auch drauf verzichten.
    "Also machen wir das heute Abend?", fragte Sirius Stimme plötzlich.
    Ich horchte auf.
    "Was, das mit Filch? Na klar!" Das war ein vergnügt klingender James.
    "Meint ihr wirklich, das ist eine gute Idee? Was wenn wir erwischt werden?" Diesmal sprach Remus, und seine Stimme klang erschöpft und zweifelnd.
    "Werden wir schon nicht!", winkte James ab. "Wir brauchen noch nicht einmal den Tarnumhang um uns aus dem Gemeinschaftsraum zu schleichen, so leer wie es hier ist."
    Wie erstarrt saß ich da. Filch? Heute Abend? Was hatten die vor?
    Und hatten sie wirklich einen Tarnumhang? Waren die nicht unglaublich selten?
    Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf, und plötzlich fürchtete ich, dass sie mich entdeckten. Denn wenn sie das taten, dann würde ich schon wieder als Gefahr, etwas auszuplaudern dastehen. Ich machte mich so klein wie möglich in meinem Sessel, und versuchte völlig geräuschlos zu sein, während ich darauf wartete, dass die Rumtreiber etwas taten.
    Nach etwa zehn Minuten, mir kam es wie eine Stunde vor, hörte ich, wie die drei aufstanden, und sich zum Porträtloch aufmachten.
    Mit einem leisen Quietschen schwang es auf und wieder zu und sprang sofort auf. Ich wollte wissen was die drei mit Filch vorhatten!
    Ich stieg aus dem Porträtloch und ignorierte den Kommentar der fetten Dame, dass Schüler während der Nachtruhe nichts in den Korridoren verloren hatten und sah mich ratlos nach links und rechts um.
    Soweit ich wusste, hatte Filch sein Büro weiter unten, und so entschied ich mich zu den Treppen zu gehen.
    Ich versuchte leise und nicht allzu schnell zu laufen, denn wenn die Rumtreiber wirklich einen Tarnumhang hatten, dann waren sie mir gegenüber klar im Vorteil. Ich war gerade auf dem Treppenabsatz, als ich eine Gestalt erblickte, im Licht des fast vollen Mondes, das durch die Fenster fiel perlweiß.
    Ein Geist, dachte ich zuerst, doch dann sah ich noch einmal genauer hin. Das war kein Geist! Das war ein Mensch. Eine Person, die ich kannte. Doch was machte sie hier in der Nacht?
    Sie huschte vom unteren Treppenabsatz weg, und bog in einen anderen Korridor ein, und nach kurzem Überlegen beschloss ich ihr zu folgen. Ich würde sowieso morgen erfahren was die Rumtreiber angestellt hatten, doch wieso meine Mitschülerin mitten in der Nacht im Schloss herumwanderte blieb mir rätselhaft.
    Ich folgte ihr die Treppe hinunter, durch einige Korridore, wieder hinauf, bis ich mich kaum noch auskannte, doch dann sah ich wo sie hinwollte. Zum Astronomieturm.
    Ich stieg hinter ihr die Treppe des Turms hinauf und blieb am obersten Absatz stehen, während sie ins luftige freie Trat.
    Das Dachgewölbe hielt den dicht fallenden Schnee von uns weg, doch meine Mitschülerin ging bis an den Rand des Turms und setzte sich auf das niedrige Mäuerchen, das wohl zum Schutz vor dem Hinunterfallen da war, so dass die Schneeflocken auf ihre Knie fielen.
    Da erbebte ihr Körper plötzlich, und ich hörte ein leises Schluchzen. Weinte sie etwa?
    Unschlüssig stand ich da. Was sollte ich tun? Sollte ich sie einfach hier lassen? Es war eiskalt. Vorsichtig trat ich einen Schritt vor.
    "Aurora?" Meine Stimme hallte durch die Schneenacht und verlor sich zwischen den weiß treibenden Flocken.
    Die Angsprochene fuhr erschrocken herum, und wäre fast den von ihrem Sitzplatz abgerutscht und Astronomieturm hinunter gestürzt, konnte sich jedoch grad noch schwungvoll an der Kante zurückziehen, und rollte sich auf dem Boden vor mir ab. Ich war mit einem erschrockenen Schrei vorgesprungen um sie zu packen, und zitterte wie verrückt, doch Aurora sah nicht im geringsten beeindruckt aus, nur wütend und auch ertappt.
    "Was machst du denn hier?", Zorn lag in ihrer Stimme, doch man konnte auch ein Schniefen heraushören.
    "Ich...", unsicher trat ich einen Schritt zurück. "Ich hab dich gesehen, und wollte wissen was du vorhast."
    "Und?", fragte sie mit lauter werdender Stimme, während sie sich erhob und den Schnee von ihrer Hose klopfte. "Fühlt es sich gut an die Nase in Sachen anderer Leute zu stecken?"
    "Du bist auf den Astronomieturm gegangen, und weiter?", protestierte ich nun etwas ärgerlich werdend. Dass ich sie hatte weinen sehen, ließ ich mir nicht anmerken.
    "Es kann dir egal sein, wenn ich auf dem Astronomieturm gehe, es kann jedem egal sein!", fauchte sie und ihre Augen funkelten, ihre Fäuste ballten sich.
    "Wäre ja auch egal wenn du einfach runterstürzen würdest, würde keinen kümmern!", sagte ich sarkastisch. "Aber es würde wahrscheinlich wirklich kaum jemanden berühren, weil du dich ja wie ein gefühlloses Arschloch aufführen musst und niemanden an dich ranlässt!" Die Worte waren aus meinem Mund, noch bevor ich wusste, was ich da sagte.
    "Ich bin nicht gefühllos!", sagte Aurora mit bebender, drohender Stimme.
    "Dann benimm dich nicht so!", schleuderte ich ihr zurück.
    Wutschnaubend stand sie mir gegenüber und ich hatte schon Angst, sie würde gleich auf mich losgehen, doch da fiel ihre Haltung plötzlich in sich zusammen und sie sah nur noch sehr traurig und erschöpft aus, wie sie da stand und mich anschaute. Dann drehte sie sich wieder um und ging an den Rand des Astronomieturms und starrte in die Winternacht hinaus. Hätte es nicht so stark geschneit hätte man vielleicht den fast vollen Mond gesehen.
    Aurora schwieg. Ich trat vorsichtig neben ihr an den Rand des Astronomieturms und starrte in die schwindelerregende Tiefe. Dann sah ich zu Aurora. Eine einzelne Träne rann ihre Wange hinunter.
    Nach einiger Zeit, mir kam es wie ein Herzschlag, oder wie die halbe Nacht vor, da begann sie mit leiser brüchiger Stimme zu sprechen.
    "Hast du Geschwister?", fragte sie.
    "Ja, zwei Brüder.", antwortete ich leicht überrascht.
    Ich sah wie sie sich auf die Unterlippe biss. "Ich hatte auch einen Bruder."
    Hatte... Vergangenheitsform. Mehr brauchte sie eigentlich gar nicht zu sagen, doch es war als hätte sich eine Tür geöffnet, die man nicht mehr schließen konnte.
    "Mein Bruder Laurin und mein Onkel hatten einen Autounfall. Er hat es nicht überlebt." Ihre Stimme bebte und sie wischte sich schnell über die Augen.
    "Das.. tut mir Leid.", sagte ich leise.
    Deshalb war Aurora wahrscheinlich so fies zu anderen und ließ niemanden an sich heran. Sie wollte nicht verletzt werden.
    Irgendwie hatte ich das Gefühl sie trösten zu müssen. Es war ein befremdlicher Anblick, Aurora, die sonst so gemein und verschlossen wirkte weinen zu sehen.
    "Einmal, da hatte ich einen Kater- ich weiß, dass ist nicht dasselbe wie ein Bruder, aber ich konnte immer mit ihm reden, wenn es mir schlecht ging. Ich war neun und unglaublich traurig als er gestorben ist.", erzählte ich.
    Ich bezweifelte, dass es irgendwas helfen könnte, deshalb fügte ich noch vorsichtig hinzu: "Danke, dass du mir das von deinem Bruder erzählt hast."
    Aurora antwortete nicht, sondern nickte nur leicht, zum Zeichen, dass sie verstanden hatte.
    Der Schnee hatte nachgelassen und der Himmel klarte auf, so dass man die funkelnden Sterne über uns sehen konnte und im Osten zog sich ein rosa Streifen über den Horizont.
    Nun merkte ich wie kalt es war. Meine Hände waren taub und meine Haut fühlte sich an wie Eis.
    Doch ich rührte mich nicht und beobachtete wie sich orange und rot in das Farbenspiel mischten und sich letztendlich ein flammender Ball gen Himmel bewegte und den Morgen einleitete.

    13
    Zwölftes Kapitel: ein langer Wintertag
    Sybbi
    Mit zitternden Gliedern, blauen Lippen und schweren Augenlidern trat ich die knarzende Treppe des Astronomieturms hinab, während Aurora hinter mir dasselbe tat.
    Vor mir lag ein dunkler, ausgestorbener Korridor, den ich, ohne mich vorher nach Filch oder seiner grauenvollen Katze umgeschaut zu haben, betrat.
    Nach dieser eiskalten aufwühlenden Nacht auf dem Astronomieturms wollte ich nur noch zurück in mein Bett, und schleppte mich mit einer wortkargen Aurora durch die Gänge zum Gemeinschaftsraum.
    Die fette Dame musste ich erst aus ihrem Schlaf erwecken, und flüsterte ihr das Passwort zu. Verschlafen murmelte sie, "Schüler auf den Korridoren...", doch mehr unternahm sie gegen diesen Regelverstoß nicht.
    Ich war so müde, dass ich nicht bemerkte, dass Aurora nicht mit in den Gemeinschaftsraum kam, stattdessen ließ ich mich dort in einen Sessel fallen und schlief augenblicklich ein.



    Aurora
    Ich beobachtete wie das Poträtloch aufschwang, Sybbi hindurch stieg und es gleich darauf mit einem leisen Klacken wieder zufiel.
    Eine Weile stand ich einfach so da und lauschte dem Schnarchen der fetten Dame und anderer Porträts.
    Dann fasste ich den Entschluss loszugehen. Keine Ahnung wohin, aber ich brauchte noch mehr Zeit zum Nachdenken. Kalt war mir kaum, und auch die Müdigkeit spürte ich nicht mehr.
    Ich schlich die Treppe hinunter und sprang über eine mir wohl bekannte Trickstufe, in die ich früher fast allmorgendlich getreten war, als ich plötzlich Schritte hörte. Und Stimmen, ein leises Geflüster.
    Schnell huschte ich die restlichen Stufen hinunter, versteckte ich mich hinter einem Wandvorhang und lauschte, wie das Geflüster und die Schritte erst lauter und dann wieder leiser wurde.
    Wer das wohl gewesen war? Ich hielt noch ein paar Sekunden hinter dem alten Wandvorhang aus, dann wagte ich mich, wenn auch leicht nervös wieder in den Korridor.
    Meine Beine trugen mich mehrere Treppen hinunter, an schnarchenden und grummelnden Portraits vorbei und zum Glück begegnete ich weder Mrs. Norris noch Filch, was sich dann aber in der Eingangshalle änderte, denn plötzlich ertönte lautes Geschrei, beziehungsweise Gegacker und Peeves flog vor Lachen jaulend durch die Halle. Aus dem Korridor, aus welchem er kam waren hallende Schritte und ein Keuchen zu hören, und ich sprang schnell und mit klopfendem Herzen hinter eine alte Rüstung.
    Zum Glück, bemerkten mich weder Peeves noch Filch, der wie mir auffiel, als er gefährlich nah an mir vorbei hetzte, ziemlich übel roch. Ich könnte schwören, es war eben jener Geruch nach verfaulten Eiern und alten Socken, den die Stinkbomben von Zonkos absonderten.
    "Duu warst das! Du-du Mistvieh!", spie er die Worte durch die Eingangshalle, bevor er keuchend die ersten Treppenstufen erklomm.
    Als es in der Eingangshalle wieder vollkommen still war und ich mich in Sicherheit wiegte, trat ich halb belustigt, halb beunruhigt über unseren Hausmeister, hinter der Rüstung hervor, doch gleich darauf gefror mir das Blut in den Adern, als ich in die gelb glühenden Augen des staubfarbenen Ungeziefers von Hogwarts, Mrs. Norris starrte.
    "Scheiße", gab ich tonlos von mir, was offenbar ein Auslöser für die Katze war, loszuspringen, wahrscheinlich um ihr Herrchen zu holen.
    Nichts wie weg hier! Ohne nachzudenken, raste ich zum Schlossportal und öffnete es ein kleines Stück, breit genug, um mich hindurch zu quetschen.
    Dann rannte ich los, achtete nicht auf den Schnee, der mich immer wieder fast ausrutschen ließ, sondern floh, bis ich im Schutz einer kleinen Baumgruppe, nahe des Waldrandes angekommen war, von der aus ich einen guten Blick auf das Schlossportal hatte, jedoch von dort aus nicht entdeckt werden konnte.
    Ich wartete. Nichts geschah. Anscheinend war die sinnlose Verfolgung eines Poltergeists, Filch in seinem Wahn wichtiger, als Schüler außerhalb der Betten.
    Plötzlich hörte ich ein Knacken hinter mir, fuhr herum. Und ich erblickte etwas, mit dem ich im Leben nicht gerechnet hätte ihm zu begegnen. Mir klappte die Kinnlade auf, während ich das leuchtend weiße Wesen betrachtete: Ein Einhorn.
    Zuerst wagte ich nicht mich zu rühren, gebannt von der Schönheit dieses Tieres, doch dann bemerkte ich plötzlich die Wunde am Bein des Tierwesens, als es langsam zu Boden sackte, das Bein von sich weg streckte.
    Groß und klaffend, war sie mit silberigem Blut verschmiert und bereitete dem Einhorn offensichtlich große Schmerzen.
    Zum ersten Mal, seit es aufgetaucht war, wagte ich mich zu bewegen. Ich keuchte auf und sank neben dem Einhorn auf die Knie, doch ich wagte nicht es anzurühren. Trotzdem musste ich etwas tun.
    Ich beschloss nervös, dass die beste Option wäre, Hagrid zu informieren. Doch was würde er sagen wenn er mir so früh morgens auf den Ländereien Begebungen würde. Bis wann genau ging die Ausgangssperre überhaupt?
    Egal, ich musste dem Tier helfen. Ich warf einen letzten Blick auf das am Boden liegende Einhorn, dann lief ich schnellen Schrittes, in die Richtung, in die ich Hagrids Hütte vermutete. Tatsächlich tauchte sie nach einer halben Minute klein und in den Schnee eingekuschelt in meinem Blickfeld auf, und die letzten Meter schlitterte ich den Hang hinunter, bis ich keuchend vor der Tür seiner kleinen Hütte stand.
    Ich hob die Hand und klopfte laut.
    Ein Kläffen. Dann ein Knarzen und Fußschritte, und dann wurde die Tür aufgerissen.

    Mary
    "Mary, das ist langweilig!", maulte mein kleiner Bruder Jim und hopste auf dem Bett, auf dem wir saßen auf und ab.
    "Ich finde es nicht langweilig, bitte lies weiter!", bettelte mein noch jüngerer Bruder Cole und lugte neugierig über meine Schulter.
    Ich schlug die Secondhandausgabe von Die Märchen von Beedle dem Barden, die ich am Jahresanfang in Flourish and Blotts gekauft habe, zu und stand auf. "Wir essen sowieso gleich zu Mittag, kommt."
    Bestimmt ging ich aus meinem Gästezimmer im Haus meiner Großmutter Elise, bei der wir die Weihnachtstage verbrachten.
    Meine zwei maulenden Brüder folgten mir unwillig, und tatsächlich rief unsere Mutter in diesem Augenblick zum Essen.
    "Wir kommen schon!", brüllte ich zurück, während ich die Treppe hinunter polterte.
    "Mum, können wir nachher vielleicht ein bisschen auf Grandma's Dachboden?", fragte ich beim Betreten des, noch von gestern weihnachtlich dekorierten Esszimmers.
    "Wieso wollt ihr denn dahin, da gibt es nur Staub und alten Krempel.", fragte meine Mum und warf mir einen verwunderten Blick zu, während sie den Tisch deckte.
    Ich zuckte die Schultern und nahm ein paar Teller aus dem Küchenschrank um ihr zu helfen. "Ach, Cole und Jim gefallen die Märchen von Beedle dem Barden nicht-"
    "Mir gefallen sie!", unterbrach Cole.
    "Und deshalb wollte ich irgendetwas anderes machen.", übertönte ich meinen Bruder.
    Eigentlich interessierte ich mich für mich selbst für die alten Fotos, Zeitungsartikel und so und vielleicht fand man auch den ein oder anderen schicken Hut unter dem Gerümpel dort oben, obwohl ich eigentlich auf meine zwei Brüder aufpassen sollte, und nicht ihre Zeit mit altem Krempel verschwenden, wie mein Vater es formuliert hätte.
    Doch für Menschen wie mich war der Dachboden eine wahre Schatzkammer und ich versuchte sooft wie möglich dort hinauf zu schauen.
    Mein Dad kam aus der Küche, eine dampfende Lasagne in den behandschuhten Händen, die den Raum mit köstlichem Geruch erfüllte.
    "Mmmh!", machten auch Jim und Cole hopste auf seinem Stuhl, während er mit gierigem Blick das Essen verfolgte.

    Nach dem Essen, zu dem schließlich auch Grandma dazugestoßen war, stürmte ich vor meinen Brüdern in den Dachboden hinauf.
    Wegen der Dachschräge konnte ich mich dort oben nicht ganz aufrichten, doch das machte mir nichts und ich lugte sofort in den nächstbesten Karton, aus dem ich einen Stapel alter Zeitungen zog.
    Sofort musste ich von dem Staub, der aufgewühlt wurde, husten und hinter mir hörte ich Jim niesen.
    Trotzdem faltete ich die oberste Zeitung neugierig auf und wischte den Staub von der Schlagzeile.

    ALTE LEGENDE GESTORBEN: MATHILDE RICHARDS

    Ich runzelte die Stirn. Mathilde Richards? Nie etwas von dieser Legende gehört.
    Ich befreite das Bild unter der Schlagzeile vom Staub und japste leise.
    Aus dem Bild heraus strahlte mich eine hochgewachsene faltige Frau mit einem Spitzhut an. Und winkte mir stumm. Das Foto bewegte sich.


    Rain
    Beunruhigt nestelte ich an meinem Ohr herum und suchte den Boden mit den Augen ab. Einer meiner Ohrringe war wohl abgegangen, und ich konnte ihn nicht wiederfinden. Müsste nicht eigentlich etwas glitzern, wenn der Ohrring auf dem Boden liegen würde? Hm... Vielleicht hatte ich ihn weiter vorne verloren. Gebückt ging ich in dem verlassenen Korridor auf und ab, während ich das verlorene Weihnachtsgeschenk meiner Tante suchte.
    Doch so viel ich den Boden auch inspizierte, der Ohrring blieb verschwunden.
    Stöhnend richtete ich mich auf, was meinem schmerzenden Rücken guttat, und lehnte mich gegen die Korridorwand.
    Ich seufzte und betrachtete die Tür mir gegenüber. Sie war schlicht und braun, mit ein paar Eisennägel zusammengehalten, wie eigentlich jede Tür in Hogwarts.
    Dann zog ich plötzlich die Augenbrauen zusammen. Ich hätte schwören können, dass die Tür vorher noch nicht da gewesen wäre!
    Verwundert ging ich auf sie zu, öffnete sie knarzend und betrat den riesigsten Raum, mit Ausnahme der großen Halle, den ich je in Hogwarts gesehen hatte.
    Es sah fast aus, wie eine Mülldeponie, nur dass sich hier von Wandteppichen bis Büchern alles fand, was wohl in einen Krämerladen gehörte.
    Staunend machte ich ein paar Schritte hinein, und hörte die Tür dumpf hinter mir zuknallen.
    Ich ging um einen großen Haufen Sperrmüll herum, wo kaputte Stühle, mottenzerfressene Matratzen und schubladenlose Kommoden aufeinander gestapelt waren.
    Es war wie ein Labyrinth, als hätte jemand das ganze Zeug immer auf Berge gestapelt, und wenn sie zu groß waren, einen neuen angefangen.
    Ich fühlte mich plötzlich ganz klein in dem riesigen Raum.
    Nach einiger Zeit, in der ich durch dieses Labyrinth gewandert war, beschloss ich, nun doch in dem Korridor zurückzukehren, da stolperte ich plötzlich über etwas, das auf dem Boden, neben einem Berg aus staubigen Decken lag.
    Ich landete auf einem rosa Deckchen, das mit kleinen Herzchen bestickt und golden glitzerte, was mir einen schmerzhaften Aufprall ersparte.
    Neugierig blickte ich mich nach dem Gegenstand, der mich zum stolpern gebracht hatte um.
    Ein kleines Schmuckkästchen. Ich nahm es in die Hand und klappte den quietschenden, schön verzierten Deckel auf.
    Verrostete, sowie glänzende Kettchen, Ringe und Ohrringe blitzten mir entgegen. Mir fiel ein kleines Paar glitzernder Ohrringe auf, die fast so aussahen wie meine. Aufgeregt nahm ich sie heraus, kratze ein wenig Schutz von dem Glitzerstein, und hielt sie ins Licht. Sie waren ein bisschen dunkler als meine vorigen Ohrringe, doch niemals würde meine Tante diesen Unterschied merken. Perfekt.



    Nikolai
    Planlos lief ich durch die Korridore, den Blick auf den Boden gerichtete, die Hände in den Umhangtaschen, von denen die Linke meinen Zauberstab umkrallte.
    Ich war immer noch wütend und beschämt, dass meine Eltern mich hier in Hogwarts haben hängen lassen.
    All die anderen Kinder meines Umgangs, so wie Genevieve Selwyn und Feronia Travers waren von ihren Eltern zu sich nach Hause geholt worden. Auch Regulus Black, dessen Bruder hier in Hogwarts geblieben war, war über Weihnachten bei seiner Familie.
    Es war nicht so, dass ich großes Heimweh hatte, aber insgeheim wollte ich schon wieder, unser Haus, meine Mum, meinen Dad sehen...
    Aber nein, schnell verdrängte ich den Gedanken wieder. Ich wollte nicht als Muttersöhnchen und Heulsuse gelten, auch wenn hier eh niemand außer dieser dummen Hufflepuff, die gerade erfolglos versuchte ein gesprungenes Fenster zu reparieren, in meiner Nähe war.
    Wo wir gerade bei der dummen Hufflepuff waren, lenkte ich meine Schritte zu ihr und lehnte mich gegenüber gegen die Wand. "Na, Tollpatsch?", begann ich gehässig meine Niedermach-Routine und beobachtete zufrieden, wie sich jegliche Fröhlichkeit auf ihrem Gesicht in Luft auf löste.

article
1512921090
Hogwarts MMFF - Chaos in der Rumtreiberzeit
Hogwarts MMFF - Chaos in der Rumtreiberzeit
Die Rumtreiberzeit - meiner Meinung nach sollte es ja ein Buch über die geben oder wenigstens mehr Fanfiktions. Sybbi Whitman lebt zu dieser Zeit als Hogwartsschülerin und hat mit den Vor- und Nachteilen des Zaubererdaseins zu kämpfen. Alles ist ande...
https://www.testedich.de/quiz52/quiz/1512921090/Hogwarts-MMFF-Chaos-in-der-Rumtreiberzeit
https://www.testedich.de/quiz52/picture/pic_1512921090_1.jpg
2017-12-10
402D
Harry Potter

Kommentare (279)

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Princess Buttercup (78572)
vor 55 Tagen
😭😭😭😭
Nein.... Bitte nicht 🙈
Die FF war echt toll und es ist sehr schade, dass du nicht mehr weiterschreibst. Dein Schreibstil ist echt der Hammer 👍🏻 und ich bin mir sicher, dass ich mir diese FF noch oft durchlesen werde...
Aber ich kann verstehen, wenn dir alles zu viel wird.
Vielleicht irgendwann nochmal?! 😶
Tschüss...
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 60 Tagen
Hey, also, ich werde diese FF erstmal abbrechen. Es hat wirklich Spaß gemacht sie zu schreiben, aber wie ihr vielleicht merkt, schreibe ich hier kaum weiter. Vielleicht werde ich das irgendwann, aber zur Zeit, schreibe ich mehr (irgendwelche S**eiße) für mich xD
Außerdem werde ich nun nicht mehr auf td on kommen, ich werde mein Profil zwar nicht löschen, doch falls ich was schreibe und veröffentliche, werde ich das wahrscheinlich auf Wattpad tun (Name: Occamy_)
Und nun ja, weil ich euch das irgendwie noch schuldig bin:
Danke an alle, die mich unterstützt haben, und mir Motivation gegeben haben!
Danke an alle, die mir Tipps und Verbesserungsvorschläge gegeben haben!
Danke an alle, die überhaupt einen Steckbrief eingesendet haben, sie sind alle so kreativ und haben jeder eine eigene Story verdient!
Vor allem Danke an zB Sophia, Tara, Butter, Tessa, Maxi, Jazz, Fritzi und noch mehr!
Danke!
Tschüss❤️
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 72 Tagen
Hey, sorry, dass ich seit zehn Tagen schon nicht mehr hier rein geschaut hab (Hausaufgaben, Schulaufgaben) und ich werde nachher alles beantworten, aber jetzt muss ich erstmal essen🤗
Tessa (88220)
vor 74 Tagen
Mensch, ich war ja ewig nicht mehr hier... Sorry! Gefällt mir aber, wie die Geschichte sich entwickelt!
Fritzi (22261)
vor 78 Tagen
Kennt wer Jodi Picoult? Die schreibt ihre Romane immer aus verschiedenen Blickwinkeln. Die lese ich total gerne!

Ja, was ich damit sagen will, ich finde das letzte Kapitel auch gut.

@Tara: Hexenzirkel? Wie cool! 😄
Tara N. Tallegra (45715)
vor 79 Tagen
Ach, wahrscheinlich müsstest du dazu aber auch erst noch ein paar Freundeskreise in die Story einbringen... Tja, okay, ich glaube, die Idee ist doch nicht so cool... Streich das einfach...
Tara N. Tallegra (45715)
vor 79 Tagen
Mir kam gerade der Gedanke, dass du einen Persönlichkeitstest machen könntest, wie Koala (glaube ich, sorry, wenn ich mich irre), mal vorgeschlagen hat, aber nicht, welcher Chara man ist, sondern, in welche der Cliquen man gehört. Sozusagen, in welchen Hexenzirkel. Ob man eine von Sybbis Freunden wäre oder z.B. eine Scarfy. Fände ich witzig. Naja, aber wenn die Schreibblokade jetzt weg ist, willst du bestimmt erstmal die Geschichte weiter vorantreiben.
Tara N. Tallegra (99738)
vor 79 Tagen
Oh, oh... Mir wird gerade klar, dass ich hier schon länger nicht mehr reingeschaut habe... Tut mir leid, Minzi!

Aber es gibt ein neues Kapitel! Yeah! Freude! Mir gefällt es auch gut, vor allem, dass auch mal ein neuer Charakter, der nicht zur "Gang" gehört, zu Wort kommt. Im letzten Kapitel haben wir ja schon Aurora etwas näher kennengelernt, jetzt taucht der kleine Dolohov auf. Bin gespannt, ob das ein einmaliger Auftritt bleibt, oder ob er oder andere jetzt öfter auftauchen?

Und ich gelobe, wieder öfter reinzuschauen...
RowdyReader (41640)
vor 79 Tagen
Oh, wow, ein von mir erstellter Charakter hat einen eigenen Abschnitt bekommen... Kolja und ich fühlen uns geehrt! 🤗

Nein, ich kann mich nur den anderen mit ihren Lobreden anschließen! Wieder einmal gut gelungen!

Und Ginsterminze, wenn du das Gefühl hast, dass da zu wenig Unterschied zwischen den Denkweisen der Charaktere ist, solltest du vielleicht öfter mal einen Perspektivwechsel einbauen, denn in den relativ kurzen Absätzen kommt das vielleicht nur noch nicht so gut raus. Wobei ich ja doch schon fand, dass da ein Unterschied zu erkennen war.

Marys Fund fand ich besonders cool.
Koala-Girl (91239)
vor 80 Tagen
Von mir gibt's auch beide Daumen nach oben für das neue Kapitel! 👍👍

Hat es denn geholfen, mal in die Schuhe eines anderen Charakters zu schlüpfen? Also, gegen die Schreibblockade?

Aus Leserpespektive ist es definitiv interessant. Eine Möglichkeit, auch die anderen Charaktere etwas besser kennenzulernen.

Tja, die Mädels haben einander nach den Ferien auf jeden Fall viel zu erzählen...
Green-eyed Witch (46847)
vor 81 Tagen
Oh Mann, Cole Sprouse... 😍😅

Ich finde das neue Kapi mit den Sichtwechseln auch cool. Jeder hat so eine kleine "Entdeckung" mit drin, für den Chara oder den Leser. Rain stolpert mal eben so über den Raum der Wünsche, ohne zu ahnen, was sie da genau entdeckt hat, Mary erkennt, dass jemand im Haus ihrer Oma den Tagespropheten gelesen hat (finde ich übrigens deutlich genug, würde ich nix dran ändern), der erste Auftritt und Einblick in das Seelenleben des Fieslings Nikolai Dolohov...

👏👏👏
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 81 Tagen
@Sophia ja, es tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr geschrieben hatte😅
Ja, das mit Mary hast du genau richtig erfasst :D vllt sollte ich das noch ein bisschen deutlicher machen 🤔

@DmdH jaa, Riverdale ist echt toll!😍😂
Die mit dem Hund (88617)
vor 81 Tagen
Sorry für die Dopplung... 🙈
Die mit dem Hund (88617)
vor 81 Tagen
OMG, Ginsterminze, stehst du auch so auf Riverdale wie ich???

Es sollte mich nicht überraschen, denn a) die Serie ist super und b) du hast echt Geschmack, wie man an deiner Geschichte merkt.

Das neue Kapi bringt Abwechslung auf den Tisch. Ich finde es immer interessant, wenn man zwischendurch auch mal in andere Blickwinkel eintaucht.
Die fast-kopflose Sophia (12652)
vor 81 Tagen
Wow! Es geht ja doch weiter! Sorry, ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet... Mein Fehler!

Also, ich finde das neue Kapi super mit den Perspektivenwechseln. Das ist wirklich eine gute Idee! Vor allem finde ich gut, dass du auch mal in die Schuhe eines "Bösewichts" geschlüpft bist, Nikolai Dolohov. Gerade diese Figuren geraten ja gerne mal ziemlich flach, als bloße Schlägertypen. Oder naja, in diesem Fall... Was ist das magische Äquivalent zu einem Schläger? Ein Verflucher??? Klingt seltsam... Ähm, du weißt schon, was ich meine, hoffe ich? Und hat die Muggelstämmige Mary gerade herausgefunden, dass sie doch magische Vorfahren hatte? Oder woher kommt dieser Zeitungsartikel? Coole Nummer!

Ich schließe mich jedenfalls meinen Vorrednern bzw. "Vorkommentatoren" an: ❤❤❤❤❤❤❤❤❤

Bin ich froh, dass ich mich geirrt habe...
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 81 Tagen
Danke Jazz😂😅❤️

War echt mal interessant auch aus anderen Perspektiven zu schreiben, nicht nur aus Sybbis, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass man eigentlich keinen großen Unterschied von der Denkweise bemerkt
Jazz (70533)
vor 82 Tagen
OH JAAA!!!! DAS COMEBACK!!!!

Sorry, musste kurz meiner Freude Ausdruck verleihen. Es geht weiter!

Finde ich cool, mit den verschiedenen Perspektiven! Kannst du ruhig ab und zu mal einbauen. Vor allem, wenn es dir hilft, weiter zu kommen mit dem Schreiben.

Mein Daumen geht, wie immer, nach oben!
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 83 Tagen
Auch wenn sie schon tot ist🤔
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 83 Tagen
Sorry, dass ich jetzt erst antworte😅
@Fatie danke😂❤️
@Butter cool, dass ich sie so gut getroffen habe ^^ (Cole hab ich mir von Cole Sprouse hergeleitet xD) aber ich muss dich leider enttäuschen, Mathilde Rochards sollte eigentlich eine ganz normale Statisten, mal ein eben erwähnter Name sein, aber vielleicht kann ich sie ja nochmal mit einbauen xD da fällt mir bestimmt was mit Söughorm oder so ein XP
Princess Buttercup (99942)
vor 85 Tagen
Oh Mann 😀 Das neue Kapitel ist ja mega! Da hast du dich mal wieder selbst übertroffen! Das mit den Sichtwechseln hast du echt super gemacht, und ich fand es toll, dass du auch aus Marys Perspektive erzählt hast. Meiner Meinung nach hast du sie super getroffen 😉.(Cole ist ja ein interessanter Name, finde ich.) Ich bin ja mal gespannt, wer diese Mathilde Richards ist...
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️