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Mittelerde und andere Katastrophen

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6 Kapitel - 7.648 Wörter - Erstellt von: Lost_hope - Aktualisiert am: 2018-03-25 - Entwickelt am: - 2.401 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Wenn wir mit jeder Träne, die wir geweint haben, eine Sekunde länger leben würden, wären wir unsterblich.
Wir wollten unser Leben lang nur Liebe.Aber nach und nach sind alle Menschen, die an uns glaubten gestorben oder sie haben sich abgewendet, blind für das, was mit uns passierte.
Wir wollten eine Zukunft.Sie meinten zu uns, wir wären zu schlecht dafür.
Wir lächelten, obwohl wir innerlich zerbrachen.Wir versuchten, andere glücklich zu machen.Es war unser Ende.Wir wollten unser Leben nicht mehr, dieses trostlose Dasein, bei dem sich unsere Seelen schreiend vor Schmerzen wanden.Wir wollten diese Welt nicht mehr, sie war nur noch grau und traurig.Wir hofften und lebten nicht mehr, wir waren tote Hüllen, ohne Schutz, ohne Liebe.
Wir wurden volljährig und dieser Geburtstag änderte alles.Wirklich alles.
Wir lernen wieder zu leben, zu lachen und erfahren das erste mal Liebe, die ehrlich gemeint ist.Wir hoffen.
(Früherer Titel: wir tanzen im Regen, damit niemand unsere Tränen sieht)

    1
    Kapitel 1 ~Emma~ Warum einsame Menschen die freundlichsten sind? Warum traurige Menschen am schönsten lächeln? Warum die Menschen mit den größten
    Kapitel 1

    ~Emma~

    Warum einsame Menschen die freundlichsten sind?
    Warum traurige Menschen am schönsten lächeln?
    Warum die Menschen mit den größten Problemen die verständnisvollsten sind?
    Warum gebrochene Menschen sich am meisten bemühen?
    Weil sie niemanden spüren lassen wollen, wie wertlos man sich fühlen kann…



    Ich schlage die Tür hinter mir zu.Schließe dreimal ab.Werfe mich auf mein Bett.Und weine.

    Verschlafen öffne ich die Augen.“Sie wacht auf”, bemerkt jemand.Wer bitte schön hat das gesagt? Die Stimme habe ich noch nie gehört und erst jetzt fällt mir auf, dass über mir Sonnenstrahlen durch die Baumkronen fallen.Vögel zwitschern und unter mir spüre ich trockenes Laub.Ruckartig setze ich mich auf und starre in die Gesichter von einem Menschen und drei...Ich weiß nicht, was die drei sind, auf jeden Fall sind sie sehr klein (ungefähr so groß wie ich), dafür sie haben sehr große, behaarte Füße.Erschrocken weiche ich zurück.Dreck bleibt an meiner Jeans und dem grauen Shirt hängen, das ich trage, als ich über eine Wurzel, die ich unter der dichten Laubschicht nicht gesehen habe, stolpere und rückwärts auf den Boden zurückfalle.Ich und meine leider nicht vorhandene Eleganz.Die Typen, die ihrem Kleidungsstil nach aus dem Mittelalter kommen, schauen mich an, als wäre ich eine mit grünem Schleim bedeckte Außerirdische.Na danke.Allerdings sehen eher sie aus wie nicht von dieser Welt, die ungewaschenen, schon ziemlich fettigen Haare des normal großen Menschen sehen aus, als käme er aus einem Zeitalter, in dem Hygiene ein Fremdwort war, ebenso wie die zerschlissenen Klamotten, die er trägt.Die drei Kleinwüchsigen (sie müssen kleinwüchsig sein, denn 1.ich bin es und die drei Typen sind wenn überhaupt nur ein paar Millimeter größer als ich und 2.eine andere Erklärung für ihre Größe gibt es nicht) tragen etwas, das man vielleicht als mittelalterliche Anzüge oder so bezeichnen kann und alle drei haben gelockte Haare.
    Wenn ich von alleine in diesen Wald gegangen wäre, würde ich es ja wissen, aber meine letzte Erinnerung an den letzten Abend ist die, dass ich erschöpft in meinem Bett eingeschlafen bin, nachdem ich mir fast drei Stunden lang die Augen aus dem Kopf geheult habe.Und hierher geflogen bin ich bestimmt auch nicht.Also gibt es eigentlich nur noch zwei andere Möglichkeiten: Entweder ich bin in den Wald oder wo auch immer ich bin, geschlafwandelt oder diese komischen Typen, die mich immer noch seltsam anstarren, haben mich entführt.Um was auch immer mit mir zu tun.Allerdings sehen sie nicht sehr bedrohlich aus, bis mir das Schwert am Gürtel des besonders schmutzigen Menschen auffällt.
    Sie sehen wohl die Angst in meinem Blick, auf jeden Fall lächelt einer der Kleinwüchsigen mich an und fragt:”Was haben Sie hier alleine im Wald gemacht? Es ist nicht sicher, es…”Er wird von dem Menschen unterbrochen, der ihm einen warnenden Blick zuwirft.Am liebsten würde ich sie anschreien und fragen, wo zum Teufel ich bin, und was hier nicht sicher ist.Außer den vier Rollenspielern (ich habe entschieden, dass sie an einem Fantasy-Rollenspiel teilnehmen, ein anderer Grund für ihre komische Verkleidung fällt mir nicht ein-diese Erklärung würde aber auch zeigen, dass das Schwert ein Plastikspielzeug aus irgendeinem Fanshop ist) ist in diesem Wald nichts merkwürdig, außer der Tatsache, dass ich keine Ahnung habe, wie ich hierhergekommen bin.
    “Können Sie mir vielleicht sagen, wo wir hier sind?”, frage ich.Schon dieser Satz lässt mich rot anlaufen und nervös auf den Boden starren.
    ”Elegant wie ein Elefant mit Sonnenbrand im Gesicht im Porzellanladen-so benimmt sie sich und so sieht sie aus”, haben sie immer gesagt, wenn ich mal wieder über ein Bein gestolpert bin, das absichtlich ausgestreckt wurde oder rot abgelaufen bin, sobald ich auch nur einen Satz gesagt habe.Aber jetzt sind sie nicht hier.
    Toll, vom Alien bin ich zum ahnungslosen bemitleidenswerten kleinen Mädchen mutiert, wie man an den mitleidigen Blicken ablesen kann, die die Fremden sich zuwerfen, vor allem die Kleinwüchsigen schauen mich sorgenvoll an.”Sie sind in Mittelerde”, erklärt mir einer der Kleinwüchsigen.Ich durchforste mein Gehirn nach einem Land, das Mittelerde heißt, aber obwohl ich immer eine gute Note in Erdkunde hatte und sogar weiß, wo manche Länder liegen, von denen andere noch nicht einmal den Namen wissen, komme ich schließlich zu dem Schluss, dass es kein Land gibt, das so heißt.
    “Sie ist völlig orientierungslos, wir können sie doch nicht einfach im Wald stehen lassen!”, sagt in diesem Moment einer der Kleinwüchsigen zu seinen Begleitern.Da bin ich aber beruhigt.”Dann kommt sie mit nach Bruchtal”, bestimmt der Typ mit den fettigen Haaren.Fragend schauen mich jetzt alle an.Wissen die denn nicht, dass schon kleinen Kindern eingeschärft wird, nicht mit Fremden mitzugehen? Aber weil ich lieber nicht alleine mitten im Nirgendwo stehen bleiben will, wenn die komischen Kerle, wie auch immer sie heißen und wer sie sind, nach “Bruchtal”, was auch immer das ist, gehen, nicke ich resigniert.Was sollte ich auch sonst tun?

    2
    Kapitel 2 ~Amy~ Ich fühle mich tot, tief in mir drinnen, nur der Schmerz lässt mich wissen, dass ich noch am Leben bin… Seine Augen sind leer, in
    Kapitel 2


    ~Amy~

    Ich fühle mich tot, tief in mir drinnen, nur der Schmerz lässt mich wissen, dass ich noch am Leben bin…


    Seine Augen sind leer, in ihnen spiegelt sich das matte Licht der Straßenlaternen.Sein Gesicht ist erstarrt, wie aus Wachs gegossen.Seine Hand ist kalt, so kalt, als ich sie nehme.Aus seinem aufgeschnittenen Hals laufen Ströme von Blut.Mein Schrei, mein Körper wird von verzweifelten Schluchzern erschüttert, zusammengekrümmt kauere ich da, den Lärm um mich herum nehme ich wie durch dichten Nebel wahr.
    Auf der Mauer, die hart und starr gegenüber von mir steht, die Buchstaben.Es dauert einen Moment, bis ich realisiere, was dort steht.
    Das Spiel mit dem Feuer ist gefährlich.

    Ich ringe nach Atem.Es ist nur ein Traum, ein Traum, ein Traum, versuche ich mich zu beruhigen.Ist es nicht, du weißt es ganz genau, hält eine bösartige Stimme in meinem Kopf dagegen.Aber eigentlich es ist egal, er ist tot und nichts wird ihn zurückholen.Kein Weinen, kein Flehen, nichts.Ich bin alleine, alleine mit dem Scherbenhaufen, der sich mein Leben nennt.
    Seufzend fahre ich mir mit einer Hand durch die Haare, während ich ich mich blinzelnd an das helle Licht zu gewöhnen versuche, das warm ins Zimmer fällt und alles in ein weiches goldenes Licht taucht.Alles-was ist das? Mein Zimmer auf keinen Fall und auch kein anderer Ort, an dem ich je war.Die weißen Möbel sind zu sauber und sehen zu neu aus, um in meinem Zimmer zu stehen.Außerdem-weiß? Hatte ich schon erwähnt, dass ich die Farbe weiß nur auf meiner Make-Up Palette mag?
    Alles ist zu aufgeräumt und meine Vorgänge ziehe ich meistens auch erst abends auf, noch ein Punkt, warum das hier auf keinen Fall mein Zimmer sein kann.
    Also bin ich an einem fremden Ort und liege in einem fremden Bett! Ich bin kurz davor, eine Panikattacke zu bekommen.Panisch springe ich aus dem Bett und muss mich kurz am Bettpfosten festhalten, weil mir durch die hektische Bewegung schwindelig wird.Plötzlich bemerke ich, dass meine beiden Unterarme mit Verband umwickelt sind und die Erinnerungen an den letzten Abend kommen zurück, meine Verzweiflung und die Hoffnung, ein Mischmasch aus den unterschiedlichsten Gefühlen, die in meinem Kopf herumgeschwirrt sind.
    Ein Blick auf meine Kleidung zeigt mir, dass ich Vergewaltigung und Raub schon einmal als Gründe ausschließen kann, warum ich hier bin, denn mein schwarzes Vokuhila-Kleid, das ich trage, ist nicht zerrissen oder verrutscht und an meinem Hals spüre ich das kühle Metall der Kette, die meine Mutter mir vererbt hat.Gestern Abend haben alle mir gesagt, wie toll ich in diesem Kleid aussehe, das vorne nur bis zur Hälfte des Oberschenkels geht und hinten fast den Boden berührt.Die langen Ärmel sind aus Spitze und bedecken fast noch die halbe Hand, während die obere Schicht des Rocks aus Tüll ist.Ich bin bestimmt drei Wochen durch die Stadt gerannt, um ein Kleid wie dieses zu kaufen, das perfekt passt und das auch nicht zu freizügig ist, aber doch provokant genug, dass ich auffalle.Und es ist das teuerste Kleid, das ich je getragen habe, ohne besonderen Grund hätte ich es sonst nie gekauft.Aber gestern sollte der beste Tag seit mehr als einem Jahr werden.
    Also entweder jemand hat mich gestern hierher gebracht, weil er mich gefunden hat und mir helfen wollte, ich träume noch oder ich bin in einer anderen Welt gelandet, was auch erklären würde, warum die Blumen, die die Hauswand hinauf in das Zimmer in dem ich mich befinde wachsen, so komisch aussehen.Allerdings ist es für einen Traum zu real und dass ich in einer anderen Welt gelandet bin glaube ich auch nicht, weil es völliger Schwachsinn ist.Wahrscheinlich sind die komischen Blumen nur eine seltene Drogenart, die hier jemand heimlich anbaut.
    Ich werde wütend.Wer auch immer mich hierher gebracht hat, es war falsch.So schnell wie möglich versuche ich den Verband wieder von meinen Unterarmen zu zerren, wobei meine Handgelenke stechen und es mir so vorkommt, als würde die Welt sich drehen, weil die Schmerzen eine neue Welle des Schwindels auslösen.
    “Mylady, Ihr solltet noch im Bett liegen bleiben”, höre ich plötzlich eine Stimme hinter mir, wo sich, wie ich, als ich mich umdrehe, bemerke, eine Tür ist.Ich brauche etwa eine Sekunde um mich von dem Schreck zu erholen, den der Typ, der da am Türrahmen steht, verursacht hat, als er dort erscheint, ohne dass ich ihn bemerke und für einen kurzen Herzinfarkt sorgt, indem er einfach ohne Vorwarnung etwas sagt.Und was er sagt! Mylady-Haben das nicht die Leute auf der Titanic oder so gesagt? Das ist mehr als hundert Jahre her! Aber die Kleidung von dem Typ (oder ist das etwa eine Frau?) sieht noch älter aus, so mittelaltermäßig.Haben da nicht auch die Männer bodenlange Kleider getragen? In Geschichte war ich nie besonders gut, vor allem deshalb, weil ich zu faul bin zum Lernen und nur alle paar Wochen am Geschichtsunterricht teilgenommen habe.
    Das lange Kleid wäre damit also geklärt, aber hatten die Männer im Mittelalter wirklich so lange Haare? Der Typ sieht ja aus wie Barbie, mit seinen langen glatten braunen Haaren.Das muss ich ihm natürlich gleich mitteilen.
    “Bist du Barbie? Oder tust du nur so?”, frage ich und verziehe meine Lippen zu einem provokanten Lächeln.Ich weiß zwar nicht, wo ich bin und was ich hier mache, allerdings habe ich meiner Meinung nach eh nur noch ein paar Minuten, aber höchstens eine Stunde zum Leben, und die werde ich mit meiner Lieblingsaktivität verbringen.Leute in den Wahnsinn zu treiben und mich mit ihnen verbal zu duellieren sind meine absoluten Hobbys, auch wenn die meisten meinen sarkastischen Sprüchen nicht gewachsen sind.
    Der Typ, ich glaube auf jeden Fall, dass er ein Mann ist, starrt mich verwirrt an, als würde ich ihm erzählen, dass bei mir im Garten ein Nutellabaum wächst.Aber vielleicht reagiert er auch einfach nicht auf meine Frage, weil in ihr nicht das Wort “Sir” vorgekommen ist und ich insgesamt nichts von Höflichkeitsgetue halte, weswegen ich auch niemanden sieze und er deshalb nicht weiß, dass die Frage ihm galt.
    Verächtlich rümpfe ich die Nase und meine spöttisch:”Wenn du dich endlich vom Anblick meiner atemberaubenden Schönheit lösen könntest, ich hätte da mal eine Frage: Wo bin ich?”
    Toll, jetzt schaute er mich nicht mehr so an, als wäre ich eine Verrückte, sondern so, als hätte ich endgültig den Verstand verloren.
    “Wir befinden uns in Bruchtal”, antwortet er mir, wobei er wie ein genervter Lehrer klingt, der einem Schüler zum hundertsten mal die gleiche Aufgabe erklärt.Ich habe doch nur gefragt.
    Jetzt starre ich ihn an.”Bruch-was? Bruchbude?”, den spöttischen Tonfall sollte jetzt auch jeder mitbekommen haben.Barbie sieht aus, als hätte ich seinen männlichen Stolz verletzt.Falls er überhaupt welchen hat.Dieser Gedanke lässt mich fast auflachen, aber ich weiß, dass das nicht passieren darf.Ich streiche mir ein paar Haarsträhnen ins Gesicht und hoffe, dass sie reichen um Gefühle zu verbergen, die sich an meiner Miene ablesen lassen.Die Locken, die mir jetzt vor den Augen hängen, haben einen hellen rosanen Farbton.Noch vor etwas mehr als einem Jahr waren sie tiefschwarz.
    Aber als ich wieder aufblicke, stehen zwei Barbies in der Tür.Wie haben die sich jetzt so schnell verdoppelt? Oder fallen die einfach vom Himmel?
    Ich schaue Barbie eins und Barbie zwei so trotzig wie möglich an, auf keinen Fall sollen sie denken, ich hätte Angst oder gar Respekt vor ihnen.
    “Mylady, darf ich Ihnen Lord Elrond vorstellen”, sagt Barbie eins, von dem ich jetzt schon genervt bin.Ich fange sogar schon an, falsche Artikel vor den Wörtern zu benutzen.Der Barbie, super.
    Am liebsten hätte ich nein gesagt, einfach nur, um auszuprobieren, ob Barbie ausrastet, aber stattdessen schaue ich diesen Lord Dingens mit hochgezogener Augenbraue an.Er trägt auch so ein komisches Kleid und seine Haare hat er an den Seiten zu kleinen Zöpfen geflochten.Och wie niedlich, so eine Frisur hatte ich mal im Kindergarten an Fasching.
    “Dann bist du der König der Bruchbude? Oder warum nennst du dich Lord? Ist das hier so ein beknacktes Rollenspiel?”, frage ich, während mich eine ungute Ahnung beschleicht.Was, wenn das hier doch kein Rollenspiel oder Traum ist und ich mich wirklich in einer anderen Welt befinde?
    Beide Barbies schauen mich empört an.Habe ich jetzt etwa Lord Barbie beleidigt?
    “Nehmt es nicht persönlich, ich behandele alle so, also seid ihr nichts besonderes”, versuche ich die beiden zu trösten, aber Barbie eins schaut nun noch giftiger.Ups.Aber das kann ich auch.Ich funkele ihn wütend an.Wozu andere Leute den Mittelfinger heben, kann ich mit meinen Blicken mithalten.
    “Wie ist Ihr Name?”, will Lord Barbie wissen.Den hatte ich ja ganz vergessen.
    ”Amy”, antworte ich.Meinen vollen Namen sage ich ihnen bestimmt nicht.Ich bezweifle auch, dass sie ihn sich mit ihren kleinen Plastikgehirnen merken könnten.Mit dem Finger zeige ich auf Barbie eins:”Und du?”.Wenn es um respektloses Verhalten geht, bin ich ganz vorne mit dabei.
    “Mein Name ist Lindir”, anwortet er und ich merke, dass ihn mein Verhalten stört.Wahrscheinlich ist er nur beleidigt, weil ich ihn nicht ernst nehme.
    “Tut mir leid, ich habe es nicht genau verstanden.Heißt du Lilly oder Linda?”, mit möglichst unschuldiger Miene stelle ich diese Frage.Hach, wie lustig es sein kann zu provozieren…
    “Lindir”, knurrt Barbie und knirscht dabei sogar mit den Zähnen.”Oh, Linda ist so ein schöner Name! Meine Großtante heißt auch Linda, sie läuft immer in Pantoffeln rum und häkelt gerne.Häkelst du auch gerne?”, ich habe einen Tonfall wie ein kleines Kind, als ich diese Frage stelle.
    Linda schaut mich an, als würde er gleich zum Mörder werden.Da ist aber jemand schlecht gelaunt.
    Mit einem Ruck reiße ich die letzten Reste des Verbands von meinen Armen ab und lasse sie einfach auf den Boden fallen.Man sieht Spuren von blutigen Schnitten an meinen Unterarmen, allerdings sind sie schon fast verheilt.Es kommt mir so vor, als würde mein Herz kurz versagen.
    “Wurden Sie angegriffen?”, fragt Lord Barbie.Innerlich schreie ich, tobe und weine, während ich äußerlich nur kurz mit den Schultern zucke.Es geht sie einfach nichts an.
    “Was ist das alles? Wo bin ich?”, ich kann nicht verhindern, dass meine Stimme beim letzten Satz bricht.
    Es ist eine Mädchenstimme, die mir antwortet:”So komisch es sich auch anhört;wir sind in Mittelerde.”





    3
    Kapitel 3

    Ein starkes Mädchen lächelt, obwohl es innerlich zerbricht.

    ~Emma~

    “Nee, klar.Wir sind in Mittelerde”, sagt das Mädchen trocken. Mit ihren hüftlangen, pink gefärbten Locken und dem für die hiesigen Verhältnisse ziemlich knappen Kleid wirkt sie neben den Elben wie ein Alien. Ihre Mundwinkel sind verächtlich hochgezogen und jedes ihrer Worte trieft nur so vor Sarkasmus.
    Irgendwie kommt sie mir bekannt vor, auch wenn ihre Gesichtszüge unter dem ganzen Make-Up, das sie trägt, nicht wirklich zu erkennen sind.
    Auch wenn sie versucht es zu verbergen, ich erkenne ihre Nervosität daran, wie sie sich auf die Lippe beißt und sich hektisch umblickt, als würde sie sich nach etwas umschauen, das ihr beweist, dass das alles nur ein Traum ist.
    Und ich verstehe sie, denn ich habe genau das gleiche gefühlt, als mir gesagt wurde, dass ich mich in Mittelerde befinde.
    “Wartet hier.Bewegt euch auf gar keinen Fall von der Stelle, ich versuche einen guten Arzt für euch zu erreichen”, weist sie uns plötzlich an. Offensichtlich hat sie gerade ihre Handtasche und den Gitarrenkoffer entdeckt, die am Fußende des Bettes stehen, und die neben ihr lagen, als sie im Wald gefunden wurde. Mit einer schnellen Bewegung zieht sie ein Handy aus der Handtasche und versucht erfolglos das Gerät einzuschalten.
    Als es schließlich auch nach mehreren Versuchen nicht funktioniert, schaut sie auf und schaut Elrond so entsetzt an, als wäre ihr Haustier gestorben.
    “Tut doch was! Wisst ihr, wie viel dieses Handy gekostet hat?”, hysterisch wedelt sie mit dem Telefon in der Luft herum.
    Dann scheint ihr etwas einzufallen, sie überlegt kurz und dann holt sie weit aus und wirft das Handy schwungvoll aus dem Fenster. Mit einem:”Jetzt kann man nur hoffen, dass gerade jemand unter diesem Fenster durchläuft”, und emotionsloser Miene schaut sie wieder zu uns.
    “Kann mir jetzt bitte jemand erklären, was das hier soll?”, erstaunlich kleinlaut stellt sie diese Frage.
    Mit einem Nicken in meine Richtung verlassen Elrond und Lindir fast fluchtartig den Raum und lassen mich mit dem fremden Mädchen alleine. Toll, aber was ist, wenn sie eine verrückte Axtmörderin ist?
    “Was ist hier los? Warum hatten die Typen eben so verkrüppelte Ohren und so hässliche Kleider? Und was ist Bruchtal oder Mittelerde?”, ohne einmal Luft zu holen stellt das Mädchen diese Fragen.
    “Das werde ich dir gleich erklären. Ich bin übrigens Emma”, sage ich.
    “Ich bin das Mädchen mit dem komischen Namen, das gleich diese Spinner, die sich als Barbie verkleiden, verklagt. Also eigentlich Amber-Lynn Sophia. In welchem Land liegt Bruchtal?”, bei ihrer Frage jammert sie wie ein ungeduldiges Kleinkind.
    “Bruchtal liegt in Mittelerde”, antworte ich vage.
    Ihre Augen fangen an zu leuchten und ein begeistertes Lächeln erscheint auf ihrem Gesicht.
    “Heißt das, ich bin in einer anderen Welt gelandet? Ich befinde mich also nicht mehr in England?”, strahlt sie.
    “Nicht nur du. Ich komme auch aus England. Aber hier ist es ganz anders. Wie in einem Dokumentarfilm über das Mittelalter oder einem Fantasy Rollenspiel. Die wissen hier gar nicht, dass es England gibtl”, schulterzuckend blicke ich sie an. Irgendwie schaffe ich es zu sprechen ohne dabei zu stottern.
    “Weißt du, wie oft ich mich in eine andere Welt gewünscht habe? Und jetzt bin ich in Bruchbude!”, jubelt sie und fällt mir unerwartet um den Hals.
    Ich mache mir nicht die Mühe sie zu verbessern, da ich bezweifle, dass es etwas nützen würde.
    “Und warum haben die Typen so verkrüppelte Ohren?”, fragt sie weiter, als sie aufgehört hat, begeistert herumhüpfen und sich dabei auf ihren High Heels fast die Knöchel zu brechen.
    “Weil sie Elben sind. In Mittelerde gibt es auch noch Hobbits und Zwerge…”, erkläre ich. Hätte ich doch nur besser zugehört, als mir das alles erklärt wurde…
    Mit breitem Lächeln fragt sie verträumt:”Bin ich etwa im Himmel oder warum kommt mir alles wie in einem Fantasy-Onlinegame vor?”

    Hey!
    Auch hier ist das Kapitel wegen Schulstress ziemlich kurz geraten…
    Wenn ihr wie bei “When she awakes…” irgendwelche Wünsche für Pairings habt, schreibt sie einfach in die Kommentare:)
    LG lost_hope

    4
    Kapitel 4

    Sometimes even the devil on my shoulder asks:”What the fuck are you doing?”

    ~Amy~

    “Okay, habe ich das richtig verstanden: Du heißt Lego, das ist Ara und die da hinten...Ääh, Emma, wie hießen die noch einmal?”, frage ich und blicke sie hilfesuchend an. Gerade hat sie mich einer Gruppe komischer Typen vorgestellt, die wohl allesamt ein bisschen unter Verfolgungswahn leiden, auf jeden Fall kann ich mit ganzen Waffen, die sie bei sich tragen, nur darauf schließen.
    Toll, Barbie 3.0 aka Lego hat wohl auch schon Mordgedanken gegen mich, so wie der mich anschaut. Aber was kann ich dafür, dass ich mir hier wie im Spielzeuggeschäft vorkomme? Lauter Barbies, ein Lego und ist Ara nicht so eine Papageienart? Ist mir auch ziemlich egal, Hauptsache, ich verbreite schlechte Laune. Jaja, wenn ich in die Hölle komme, dann mit VIP-Bändchen und Freigetränk...Hat halt nicht jeder solche Talente wie ich.
    “Also...Kann man hier irgendwas cooleres machen, als den ganzen Tag lang entweder Bücher mit komischen Buchstaben zu lesen oder Blumen anzuglubschen wie so ein Fisch?”, ich beachte Legos Blick nicht und jammere lieber noch ein bisschen über die katastrophalen Zustände, die hier herrschen. Nicht, dass ich mein Handy vermissen würde, welches irgendwo in den Tiefen von Bruchbudes Gärten liegen, aber hier gibt es wortwörtlich nichts, was auch nur ansatzweise Spaß macht. Außerdem gibt es hier keinen Kaffee und ich muss mich mit dem ekligen Kaffeepulver zufriedengeben, von dem ich noch eine Packung in meiner Tasche hatte. Und von Style verstehen die hier wohl auch nichts, an meinem ersten Tag hier (es war erst gestern, kommt mir aber so vor wie Jahre) hat mich so eine Tussi namens Arwen gezwungen, ein hässliches Kleid anzuziehen. Auch die Männer schwärmen wohl für dieser Mode, bei ihnen ist von knielang bis Maxi-Kleid alles besetzt. Dazu tragen sie gerne Zöpfe oder bürsten sich die Haare zehn Stunden lang (aber ein Glätteisen haben sie nicht, mal wieder typisch). Außerdem wächst die pinke Farbe schon aus meinen Haaren raus und hier in Mittelerde, ich weiß immer noch nicht, wo das genau liegt, ich tippe mal auf Afrika oder so, gibt es auch keine Möglichkeit, sie nachzufärben. Alles in allem kommt es mir so vor wie einer dieser Endzeit-Filme, wo die Welt von Tornados,Überschwemmungen oder Eiszeiten fast vollständig zerstört wird und wo eine Gruppe Menschen mitten in der Wildnis ums Überleben kämpft. In diesem Fall bin ich die Gruppe und die Barbies kann ich getrost als Naturkatastrophen oder auch als Wilde bezeichnen. Emma, das Mädchen, das auch aus dem wunderschönen England kommt, ist keine große Hilfe, diesen Albtraum zu überstehen, zumindest nicht, wenn sie diesen Frodo sieht, dem sie wie ein liebestolles Hündchen hinterherrennt. Irgendwas muss der an sich haben, was sogar Blondie-Lego respektvoll werden lässt, dabei ist er ein ach so toller Prinz von irgendeinem Wald, wie mir einer seiner Diener erzählt hat. Ja, richtig gehört, Lego ist Sklaventreiber. Einer mit geschmackloser Frisur und hässlichen Kleidern.
    “Duuu, Lego, ich habe eine Frage…”, Ups, vielleicht ja doch nicht. Ich kenne ihn und die anderen Typen, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe, erst seit weniger als zehn Minuten, aber dass Lego sich von einem seiner Sklaven ein Messer zuwerfen lässt, kann nichts gutes bedeuten.
    “Emma, renn!”, kreische ich und zerre sie mit, was gar nicht so einfach ist, weil sie 1.nur halb so groß ist wie ich und 2.schon wieder Frodo gesehen hat, der an uns vorbeiläuft und ihm verliebt hinterherblickt. Mmh, für den habe ich mir ja noch gar keinen Spitznamen ausgedacht.
    “Hey Fredo, mein altes Meerschweinchen, das in den Mixer gefallen ist, hieß auch Fredo!”, rufe ich ihm zu, während Emma und ich eine Treppe hochhetzen. Er blickt mich nur an, als wäre ich völlig durchgeknallt. Wer rennt denn hier mit Messern durch die Gegend, Lego oder ich? Aber immer schön die Frauen fertigmachen, das haben wir gerne. Dieses frauenfeindliche Pack!
    Oben stoßen wir, beziehungsweise stoße ich, fast mit Linda zusammen, der auch so aussieht, als würde er gerade planen, wie er (m)eine Leiche gut und möglichst unauffällig verschwinden lassen könnte. Obwohl ich mir sicher bin, dass Sith-Lord Elrond ihm bei dem Mord tatkräftig zur Seite stehen würde, was bedeuten würde, dass sie mich einfach hier im Korridor um die Ecke bringen könnten…(Notiz an mich selbst: achte darauf NIEMALS, unter gar keinen Umständen, mit irgendeiner Barbie alleine in einem Raum zu sein! Es könnte tödlich enden!). Und wenn der böse, böse Sith etwas macht, machen es alle Barbies nach. Die sind ja alle richtig kriminell, hat denen als Kind niemand gesagt, dass man nicht mit Waffen spielt?
    “Hallo Linda! Heute schon was schönes gestrickt?”, uuuuh, er ballt die Fäuste. Also schon wieder Zeit zu verschwinden, vielleicht hat er ja den schwarzen Gürtel in Karate. Man kann ja nie wissen. Wenn das so weitergeht, bin ich bald Marathon-Gewinnerin, in den letzten beiden Tagen musste ich schon mehr rennen als in einer Woche meines “normalen” Lebens in England. Und das alles nur wegen dieser jähzornigen Barbies, die ihr langweiliges Temperament mal wieder nicht unter Kontrolle haben. Das kann so wirklich nicht weitergehen. Möglichst melodramatisch nicke ich Linda noch einmal zu und dieser Irre schmeißt wirklich das Buch, was er dabeihatte, nach mir. Aber sonst geht's ihm noch gut!
    Emma hat sich unbemerkt aus dem Staub gemacht, also muss ich meinen genialen Plan alleine umsetzen.
    Mit diabolischem Lächeln hebe ich das Buch, das neben mir an die Wand gekracht und dann mit großem Geschepper auf den Boden gefallen ist, auf. Linda ahnt wohl schon, was ich vorhabe, noch bevor ich überhaupt ausholen konnte. Nicht, dass ich wirklich geworfen hätte, bei meiner leider nicht vorhandenen Koordination hätte ich mich nur selbst mit dem Buch verletzt, als Linda auch nur ansatzweise getroffen, aber es wäre eine lustige Vorstellung, ihm den dicken Wälzer entgegenzuschleudern.
    Stattdessen ergreift Barbie Linda die Flucht, als wäre der Teufel persönlich hinter ihm her.
    Tja, wenn der wüsste, dass der Teufel nachts an meinem Bett sitzt und sein Meisterwerk betrachtet, dann wäre ihm wohl so einiges klar.
    Zum Beispiel auch, warum ich jetzt wie ein kleines Kind mit teuflischem Grinsen durch Bruchbude hüpfe und dabei Kinderlieder summe. Ich bin nicht verrückt-das nennt man Freestyle-Denken!


    Hey, tut mir leid, dass es erst jetzt das 4.Kapitel gibt.
    Ich hoffe, es hat euch gefallen,
    LG lost_hope

    5
    Kapitel 5

    Die Hoffnung ist das, was man braucht, um in der Realität nicht unterzugehen.

    ~Emma~

    “Hört Ihr überhaupt zu?”, selbst Frodo scheint schon von Amy und mir genervt zu sein. Das Recht dazu hat er: Während Amy immer wieder droht einzuschlafen, starre ich ihn wie hypnotisiert an und bekomme von dem, was der Hobbit uns erzählt ungefähr so viel mit wie von den Kommentaren der Moderatoren bei einem Autorennen; also so ziemlich nichts. Amy meint ja, ich würde dabei noch sabbern, allerdings hoffe ich sehr, dass sie in diesem Punkt mal wieder übertreibt.
    “Mmh… Was? Ach ja, du hast erzählt, dass dein Onkel mit den sieben Zwergen zu den sieben Bergen gereist ist, um einen Drachen namens Saug zu besiegen”, gähnt Amy und inspiziert gelangweilt ihre Fingernägel. Obwohl ich nicht will, muss ich kurz auflachen. Frodo, der nicht versteht, was gemeint ist, schaut uns wieder an, als wären wir völlig verrückt geworden. Mist, dass er das denkt, wollte ich aber wirklich nicht.
    “Ich gehe mal das Barbie-Kommando suchen. Vielleicht haben die zufällig Nagellack für mich. Und Haarfarbe. Und vielleicht neuen Lippenstift”, als sie das gesagt hat, ist Amy um die nächste Ecke verschwunden und ich höre, wie die Tür der Bibliothek krachend hinter ihr ins Schloss fällt. Wenig später hört man ein:” Sith Elli! Linda! Lego! Ich brauche ein Glätteisen!”, quer durch ganz Bruchtal schallen.
    Zwar habe ich mich die letzten Tage hauptsächlich mit Amy verbracht, trotzdem würde ich uns noch nicht als Freunde bezeichnen. Eher als Verbündete. Mit ihrer vorlauten und respektlosen Art ist sie so ziemlich das Gegenteil von mir, das meiste, was sie von sich gibt, würde ich mich nicht einmal trauen zu sagen, geschweige denn zu tun. Ihre Aktion vor zwei Tagen, als sie die ganze Nacht lang über “aus Versehen” Seifenwasser in jedes Zimmer und auf jeden Korridor kippte, zu dem sie sich Zutritt verschaffen konnte, also in so ziemlich allen, war im Endeffekt aber trotzdem ganz lustig. Aber wahrscheinlich auch nur, weil sie mich vorgewarnt hatte, sodass ich nicht zu denen gehörte, die die Treppe hinunterstürzten. Aber eigentlich war das auch nur Amy selbst, die herausfinden wollte, ob man auf den nassen Treppenstufen surfen kann. Kann man nicht und außer den blauen Flecken brachte ihr dieser Streich nichts ein außer ein paar hämischen Blicken von ihren Lieblingsopfern, die sich über ihren Sturz, auch wenn sie es auch jetzt noch hartnäckig als Experiment bezeichnet, mehr oder weniger (aber eher mehr) freuten.
    Und was sie mit diesem Rumgeschreie jetzt schon wieder will, weiß ich auch nicht. Wenn das so weitergeht sind wir bald alle hörgeschädigt, allen voran ich, weil ich zu viel Zeit mit ihr verbringe.
    Aber wenn ich noch einmal darüber nachdenke: Soll das etwa ein erneuter Versuch von ihrer Seite aus sein, mich mit Frodo zu verkuppeln? Tja, ich bin mir sicher, dass er wie auch alle zehn vorigen scheitern wird.
    Erst herrscht schon wieder diese erdrückende Stille. Als diese auch nach mehr als fünf Minuten, als es wirklich anfängt peinlich zu werden, gegenüber voneinander an einem Tisch zu sitzen und sich anzuschweigen, anhält, beschließe ich, dass ich diese ganze Situation beenden muss, bevor das alles noch erbärmlicher wird.
    “Ich muss dann mal los”, sage ich und stehe auf. Während ich in Richtung Tür eile, fällt mir auf, wie schlecht diese Ausrede war. Ich habe seit mehreren Wochen, die Zeit, die ich bisher in Mittelerde verbracht habe, nichts zu tun. Ich muss weder lernen, noch irgendwelche Pflichten im Haushalt übernehmen, von Hobbys ganz zu schweigen. Um es zusammenzufassen: Ich könnte mich hier zu Tode langweilen. Trotzdem bin ich froh, dass ich hier bin, es ist genau das, was ich gerade brauche: Friede, Freude, Eierkuchen.
    Dass es aber so nicht aussieht, habe ich aber auch aus den Gesprächen herausgehört, die ich zufällig mitbekommen habe. Allerdings finde ich, dass sich dieses Gelaber über einen “Schatten, der sich über Mittelerde erhebt” nicht besonders beunruhigend, sondern einfach nur total klischeehaft anhört. In jedem drittklassigen Fantasyroman wird das Dunkle als böse und das Licht als gut bezeichnet. Und würde hier im Falle dieses “bösen Schattens” nicht ein furchtbarer Krieg toben? Die Männer hier scheinen es nämlich nötig zu finden, all ihre Probleme mit draufhauen ohne nachzudenken zu lösen. Und dieser Schatten ist natürlich ein riesiges Problem. Wenn Elronds Rosenbüsche, die er mit Argusaugen bewacht (nein, ich war nicht diejenige, die ein paar Dornen in allen Betten Bruchtals verteilen wollte!) nicht genügend Sonne abbekommen würden, würden sie ja möglicherweise vertrocknen! Mist, ich höre mich schon teilweise so an wie Amy… Tja, manchmal braucht man Sarkasmus, um alles andere auszublenden. Zum Beispiel Gefühle.
    “Hat es immer noch nicht geklappt?”, Amy lehnt entspannt an der Wand und schaut mir erwartungsvoll entgegen, als ich die Bibliothek verlasse. Ich schüttele nur den Kopf. Dass sie nicht auf der Suche nach einem Glätteisen ist, beweist, dass ihr Verschwinden nur ein weiterer Verkupplungs-Versuch sein sollte.
    “Du musst energischer werden. Einfach umwerfen, draufsetzen und “Meins!” schreien”, erklärt sie, während sie neben mir durch den Garten geht. Um die Rosen macht sie einen großen Bogen, damit wir nicht schon wieder einen zickigen Elrond am Hals haben.
    “Das machst du vielleicht. Ich nicht”, entgegne ich. Amy schüttelt den Kopf, als wäre ich ein hoffnungsloser Fall. Vielleicht bin ich das auch, schließlich habe ich mit achtzehn Jahren nicht einmal geflirtet, während andere in dem Alter schon ihren gefühlt tausendsten Freund sitzen lassen.
    “Tja, vielleicht passt ihr einfach nicht zusammen. Oder ihr seid beide zu schüchtern. Oder zu unsicher. Oder beides. Da muss ich mich aber echt noch mehr anstrengen. Ihr wärt echt ein süßes Pärchen”, meint sie entschlossen und sieht aus, als würde sie sich gerade neue Pläne ausdenken, wen sie als Date für mich organisieren könnte. Ich widerstehe der Versuchung, ihr einfach zu sagen, dass ich bis an mein Lebensende Single bleiben will, als sie anfängt, laut über die Bauchmuskeln von gefühlt jedem Mann hier nachzudenken.
    “Eine Sache an dem ganzen Mittelalter-Mist ist aber toll… alle haben Muskeln. Ich könnte fast anfangen zu sabbern”, kichert sie.
    Jaja, herzlich Willkommen im falschen Film, auch bekannt als die Welt der Verrückten.


    Hey,
    jaa, das war dann auch schon das nächste Kapitel;)
    Ich habe keine Ahnung, wann es weitergeht, weil ich im Moment ziemlich viele gesundheitliche Probleme habe, aber ich tue, was ich kann;)
    Ich würde mich natürlich über Feedback freuen:)
    Hättet ihr (wenn das hier überhaupt noch jemand liest) Interesse an einer MMFF?
    LG Princess of Mordor (ehemals lost_hope)

    6
    Hey;)
    Es tut mir wirklich total leid, dass ich erst jetzt wieder uploade. Neben der Schule hatte ich nicht wirklich Zeit.
    In den nächsten Tagen werde ich dann hoffentlich noch einen zweiten Teil dieses Kapitels on stellen können;) Ich würde mich total über Feedback freuen,
    LG Princess of Mordor



    Kapitel 6

    Kommst du mit…? Ein bisschen ins Verderben rennen?

    ~Amy~

    “Aber ich will nicht!”, dieser Satz kommt immer gut. Aber leider konnte ich damit schon als Kleinkind nicht meinen Willen durchsetzen. Ich bin gerade am Überlegen, ob ich mich vielleicht heulend und schreiend auf den Boden werfen soll, damit ich überzeugender wirke, als Emma nach einigem Zögern schließlich auch anfängt zu jammern, als ob die Welt untergehen würde.
    “Es ist barbarisch, uns in die große, böse Welt hinauszulassen, obwohl wir keine Ahnung von dem Leben da draußen haben”, ihr Tonfall ist weinerlicher und kindlicher, als ich es je hingekriegt hätte, dazu sehe ich, dass sie sich die Fingernägel in den Arm bohrt, damit sich ihre Augen vor Schmerzen mit Tränen füllen.
    “Und außerdem sind wir das doch überhaupt nicht gewohnt… Was, wenn Sau uns angreift!”, übernehme ich wieder das Wort, während ich meinen Gesichtsausdruck von wütend zu bettelndem Hund verändere. Und dann sagt mal jemand, dass ich keine gute Schauspielerin bin.
    “Hä, was für eine Sau?”, Emma unterbricht ihr Theater kurz, um mir einen verwirrten Blick zuzuwerfen. Ups, offenbar habe ich schon wieder unbewusst Namen vertauscht. Naja, damit muss ich dann leben:” Na, dieser Oberböse Bösewicht, der die ganze Welt versklaven will”, wispere ich zurück.
    “Der hieß Sauron”, dass sie genervt ist, ist nicht zu überhören. Und warum soll ich das jetzt wissen? Das ist ja eigentlich auch egal, es geht mir jetzt nicht darum, die richtigen Namen zu verwenden, sondern so lange zu nerven, bis ich den werten Herrn Bruchtals überredet habe.
    “Also… bitte, bitte, bitte!”, flehend blicke ich ihn an, in dem Moment bin ich wirklich kurz davor, mich auch noch auf den Boden zu werfen, um so vielleicht das Mitleid zu erhalten, dass Emma und mich retten könnte, aber mein Stolz bewahrt mich dann doch davor. Wäre auch nicht gerade fördernd für mein Image gewesen, weil ehrlich gesagt bin ich ziemlich stolz auf den Ruf der verzogenen, frechen Göre, den ich mir auch schon hier in Mittelerde innerhalb sehr weniger Tage verdient habe.
    “Nein!”, es ist ein einziges Wort, dass Mr. Ich-bin-ja-so-ein-toller-Elbenherrscher-oder-so sagt, aber dieses eine Wort bringt mich für einen Moment so durcheinander, dass mir nicht einmal mehr ein sinnloser, provokanter Spruch für diese Situation einfällt, sodass ich für mehrere Sekunden einfach nur mit geöffnetem Mund dastehe und am liebsten Elronds Haare mit Kletten beworfen hätte.
    “Ihr seid weder alleine, noch werdet Ihr versklavt”, mit pikiertem Gesichtsausdruck mustert der Elb uns, aber auch wenn er es ganz gut versteckt, es ist ziemlich klar, dass der sich insgeheim das Gegenteil des Gesagten wünscht, zumindest von mir, aber auch von Emma scheint er nach unserer mehr oder weniger bühnenreifen Vorstellung nicht mehr viel zu halten. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen, denn es ist klar, dass meine sarkastische Wenigkeit hier nichts mehr ausrichten kann, denn es ist entschieden. Also bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als mich schmollend und heulend in eine Ecke zu setzen, aber komischerweise habe ich darauf gerade so ziemlich gar keine Lust. Emma scheint sich damit aber auch schon abgefunden zu haben, denn sie starrt nur fassungslos mit Resten ihrer falschen Tränen in den Augen Elrond an. Ich selbst fühle mich persönlich in meinem Stolz verletzt, dass Barbie Elly mein schauspielerisches Talent nicht einmal ansatzweise anerkannt hat, außerdem stehe ich aufgrund seiner Entscheidung kurz vor dem Ausrasten. Mein Blut scheint zu kochen und wäre ich eine dieser Personen aus einem Action-Film, dann würden jetzt rote Strahlen aus meinen Augen schießen und Elrond in ein Häufchen Asche verwandeln.
    “Wir sollen mit abwarten, wer einen Ehering, der angeblich böse ist, in einen Berg irgendwo am Ende der Welt werfen will, damit er uns dann auf halber Station irgendwo mitten im Wald absetzt und uns dort unserem Schicksal überlässt!”, ich habe mich schon so in meine Hysterie reingesteigert, dass ich die Tatsache, die Barbie Elly noch erwähnt hat, nämlich dass in besagtem Wald, der den Namen Lottorien oder so trägt, ebenfalls furchtbar schlaue und perfekte Elfen, Verzeihung, ich meine natürlich Elben, wohnen, bereitwillig übergehe. Außerdem soll sich dort auch noch Ellys beste Freundin, deren Name sich anhört, als müsste sich jemand erbrechen, leben. Und die soll Emma und mir anscheinend helfen, in unsere Welt zurückzukehren, aber dank unserem Betteln ist es wohl nicht besonders schwer zu erraten, dass wir lieber hier bleiben würden.
    Sonst gefällt mir meine Zusammenfassung der Katastrophen, die auf Emma und mich zukommen, aber ganz gut, vor allem, da sie alles so treffend beschreibt, auch wenn ich die ganzen Gefahren, die hier angeblich überall lauern, ebenfalls nicht aufgezählt habe. Vor allem weil ich mir sicher bin, dass ich alle dieser komischen Wesen, die hier angeblich herumkriechen, nicht beim Namen kenne. Naja, die Namen kenne ich schon, aber nur die falschen und damit hier noch ein bisschen mehr Drama in die Situation kommt, ist es nicht förderlich, von Würgs und Wichten anzufangen (obwohl Emma noch leise:” Und was ist mit den Orks und Trollen?”, murmelt, was mal wieder mein ausgezeichnetes Gedächtnis beweist). Also drehe ich mich wortlos um, in der Hoffnung, dass Emma mir folgt und mit der Absicht, die Tür hinter mir zuzuknallen und im Flur einen Tobsuchtsanfall zu erleiden.
    Aber leider kommt mir die Tür zuvor. Oder wohl eher der arrogante Elb, der es gewagt hat, die Tür genau in diesem Moment zu öffnen, indem ich die Bibliothek verlassen wollte, sodass sie mich, wie sollte es auch anders kommen, direkt ins Gesicht trifft und mich mehrere Meter weit fast in ein Bücherregal schleudert. Der Aufprall drückt alle Luft aus meinem Körper und ich ringe nach Atem. Na toll, aber wenigstens kann ich froh sein, dass ich nicht direkt in das Bücherregal gefallen bin und so alle Bücher im Raum verteilt hätte, was aber sicherlich auch ganz lustig gewesen wäre. Aber jetzt bin ich noch ziemlich damit beschäftigt, die bunten Sterne, die sich vor meinen Augen drehen, während ich mir sicher bin, dass ich gleich sterbe, weil mein ganzer Körper sich durch den Aufprall irgendwie zermatscht anfühlt, wie hypnotisiert anzustarren. Nach einigen Sekunden bin ich mir aber sicher, dass diese kurze Flugstunde doch nicht mein Ende ist, was auch augenblicklich den gesamten Mist, der sich sonst auch in meinem Schädel befindet, zurückkommen lässt und mich wortwörtlich nach den Sternen greifen lässt.
    “Die ganze Welt dreht sich um mich!”, kichere ich hysterisch, während ich unter den ungläubigen und auch etwas verstörten Blicken Ellys, Emmas und der unhöflichen Elfe mit wackeligen Beinen aufstehe und nach den bunten Sternen, die mich wie eine glitzernde und funkelnde Wolke, die um mich herumwirbelt, lange wie ein kleines Kind nach seinen Seifenblasen. Und das tut sie wirklich: Die Wände scheinen sich zu drehen und sehen ein wenig aus wie Gummi, ebenso wie die Bücher, die sich ebenfalls zu bewegen scheinen. Ich komme mir so vor, als hätte ich gerade die weltbewegende Entdeckung gemacht, dass es doch pinke Einhörner gibt, die Regenbögen pupsen. Apropos Einhörner… Wenn sich jetzt schon die Gelegenheit ergibt, den hochwerten, superklugen Herr von Bruchtal zu fragen, ob es hier Einhörner gibt, darf ich sie nicht verstreichen lassen. Denn was wäre so eine Fantasy-Welt denn ohne Einhörner?
    “Elly…”, den letzten Buchstaben ziehe ich eher unabsichtlich in die Länge, während ich ich versuche, die Sterne, die nun auch noch anfangen, mit Konfetti zu werfen, zu fangen.
    Und dann vergesse ich, was ich sagen wollte. Da ich mir aber furchtbar sicher bin, dass es etwas wichtiges, weltbewegendes ist, was ich sagen wollte, muss ich erstmal überlegen. Deshalb denke ich nach. Und denke nach. Und denke… Stop. Ich finde sowieso keine Lösung, was auch immer jetzt schon wieder das Problem war, deshalb versuche ich lieber weiter, Sterne zu fangen. Ich meine, will das nicht jeder einmal machen? Ich komme mir für kurze Zeit wirklich vor wie im Paradies, ich vergesse sogar, dass Emma und ich abgeschoben werden sollen. Wieso sollte denn eine Abschiebung so schlimm sein, wenn wir auf Einhörner treffen würden?

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1510412473
Mittelerde und andere Katastrophen
Mittelerde und andere Katastrophen
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https://www.testedich.de/quiz51/picture/pic_1510412473_1.jpg
2017-11-11
402C
Herr der Ringe

Kommentare (33)

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Princess of Mordor (06057)
vor 63 Tagen
Dankeschön:D Ich beeile mich mit dem Schreiben ^^
A_human ( von: A_human)
vor 69 Tagen
Oh Mann das ist wirklich 'ne tolle Story 0.0 ^^. Bin schon gespannt wie's weiter geht :)
Princess of Mordor (99942)
vor 84 Tagen
Dankeschön:D Das freut mich total:)
Jolene7 ( von: Jolene7)
vor 86 Tagen
Das nächste Kapitel ist wieder einmal super geworden!
Mach weiter so! ( ;

LG Joly
Princess of Mordor ( von: Princess of Mordor)
vor 153 Tagen
Dankeschöön;) Ist ja schon eine ganze Amy-Versammlung hier;)
Ich werde versuchen, bald weiterzuschreiben, aber ich habe leider zu wenig Zeit... verrückte Ideen habe ich nämlich genug;)
Lilly (53731)
vor 153 Tagen
Schreib bitte weiter.Die Geschichte ist Mega gut! Was stellt Amy noch alles an?

Ps: Ich bin wie Amy😈
Princess of Mordor ( von: Princess of Mordor)
vor 158 Tagen
Und Kapitel 5 ist online;)
Princess of Mordor (ehemals lost_hope) ( von: Princess of Mordor)
vor 158 Tagen
Dankeschöön:) Ich versuche, heute noch das nächste Kapitel hochzuladen;)
Jolene (21037)
vor 159 Tagen
Einfach nur super! Unbedingt weiterschreiben!!!
Bin gespannt was Amy noch alles anstellen wird ( ;
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 189 Tagen
Danke!!;) Jaa,Amy wird noch ganz Mittelerde in den Wahnsinn treiben xD
Luna die Hüne ( von: Luna die Hüne)
vor 190 Tagen
Das 4.kapittel ist dir auch mal wieder super gelungen !!Ich bin eher wie Emma .
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 190 Tagen
Daaanke!!!:) Ich bin auch genau wie Amy,meine beste Freundin ist wie Emma xD
Jenny (6219) (69618)
vor 190 Tagen
Die Geschichte ist super toll
Ps.ich bin genau wie Amy;-)
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 192 Tagen
Und Kapitel 4 ist (endlich) online;)
,,Luke'' ( von: ,,Luke'')
vor 207 Tagen
Ach du shit...
@ Anonym... :) ist die Geschichte mit dem Mann und dem Hund war?
Das ist ja voll krass!
Sarah Laureen (85137)
vor 208 Tagen
Wenigstens stehen diese Woche keine Prüfungen mehr an😅
Fast nichts ist so peinlich wie während eines Deutschtests einen Lachanfall (45 Minuten!!!) zu haben. Ich werde mich bemühen am Leben zu bleiben. Argh, mein Körper tut schon weh wenn ich an deinen Humor denke...
Anonym... :) ( von: Anonym... :))
vor 209 Tagen
"Gib den Armen,
wenn du reich bist.
Respektiere die Alten,
wenn du jung bist.
Schenke Freude den Traurigen,
wenn du fröhlich bist.
Denn es kommt der Tag,
an dem du selbst,
arm, alt und traurig bist."
(Ich liebe solche Sprüche!!!😄)
lost_hope ( von: lost_hope)
vor 209 Tagen
Dankeeee für eure Kommentare!!!!!
@Sarah Laureen bitte nicht sterben!!!xD
Anonym... :) ( von: Anonym... :))
vor 210 Tagen
OMG! Ich hab diesen Text gerade gelesen und er hat so recht!!! Zu Kapitel 1: Zwei Leute haben mal einen sozialen Test gemacht. Sie haben ihre zwei Hunde (scheinbar) ausgesetzt mitten in New York und gewartet was passiert (mit der Kamera). Millionen Menschen sind achtlos vorbei gegangen und irgendwann kommt ein Mann und strichelt sie, geht jedoch wieder. 15min später kommt er mit einem Beutel wieder indem zwei Näpfe und Humdefutter ist. Die zwei Typen (die das Experiment gemacht haben) kommen aus ihren Verstecken, und lösen das Rätsel der Hunde auf. Dann erfahren sie von dem Kerl, dass er ein Obdachloser ist, und sein ganzes Einkommen (25£) für die Sachen der Hunde ausgegeben hat!!! Am Ende schenken Sie ihm 50£ als dank, dass er trotz dessen er so wenig hat, bereit war es zu teilen...
Sarah Laureen (18496)
vor 210 Tagen
😂 ich feiere deinen Humor gerade! Du müsstest mich jetzt vor meinem Handy sehen. Wenn das so weiter geht müssen Jolene oder du das Weihnachstspezial schreiben (*Autorin verendet dank eines nicht stopbaren Lachanfalls)...