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Die Welt der Clans - MMFF

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14 Kapitel - 15.608 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 2.143 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 4 Personen gefällt es

Hallo, alle miteinander! Das wird meine erste MMFF sein, und ich bitte euch, etwas nachsichtig mit mir.

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    Wie gesagt, das ist meine erste MMFF. Eine MitMach-FanFiction. Ich werde die Grobe Handlung der Geschichte festlegen. Ihr müsst einen Steckbrief ausf



    Wie gesagt, das ist meine erste MMFF. Eine MitMach-FanFiction. Ich werde die Grobe Handlung der Geschichte festlegen. Ihr müsst einen Steckbrief ausfüllen, der später noch kommt. Dann habt ihr einen Auftritt in der Geschichte! Als erstes kommt die Handlung. Es gibt vier Clans. Wer meine FanFictions gelesen hat, der weiß vielleicht schon Bescheid, aber es gibt den MondClan, den SonnenClan, den NebelClan und den DunkelClan. MondClan-Katzen können gut in der Nacht jagen und kämpfen, der NebelClan kann sich gut tarnen, der DunkelClan kann besonders gut kämpfen und hat viele Tricks auf Lager (was aber nicht heißt, dass sie böse sind) und der SonnenClan kann schnell rennen und hat sehr robuste Ballen. In jedem der Clans gibt es einen Auserwählten, der eine besondere Gabe hat. Aber keine zu große, denn wenn man z.b. das Feuer kontrollieren könnte, dann könnze man theoretisch das ganze Territorium abbrennen lassen. Also so etwas wie Gedanken lesen oder einfach nur sehr schnell rennen können. Wer einen auserwählten Charakter erstellen möchte, der schreibt im Steckbrief noch seine/ihre Fähigkeit dazu. Es gibt keine Prophezeihung, aber einige seltsame Dinge geschehen mit den Katzen in den Clans...mehr verrrate ich noch nicht^^. Also, hier kommt der Steckbrief, den ihr ausfüllen müsst, wenn ihr in der Geschichte vorkommen wollt:


    Name: (kann auch ein Streuner oder Einzelläufer sein)
    Alter: (muss nicht in Monden angegeben werden, kann auch junger Krieger oder älterer Schüler stehen)
    Aussehen: (Fell- und Augenfarbe, wenn es geht, noch Merkmale)
    Clan: (siehe Name:)
    Rang: (weiß jeder Bescheid)
    Charakter: (mindestens drei Dinge)
    Mag:
    Mag nicht:
    Auftritt in der Geschichte: (Erklärung dazu steht im nächsten Kapitel)
    Sonstiges: (z.B. ist mit...verwandt, wurde als Schüler in einen Dornenbusch geschmissen, ist halb taub, was euch halt noch einfällt)

    Und wer einen Auserwählten erstellen will, der schreibt noch dazu, was für eine Fähigkeit er hat. Aber keine Element-Beherrschung oder so! Das finde ich schon etwas OP. Also, erstellt viele Charaktere und lasst euch überraschen! Und noch was, bevor ich es vergesse: Diese FF entsteht ausschließlich aus euren Charakteren! Also, wenn längere Zeit lang keine Steckbriefe mehr eingesendet werden, werden auch nicht immer neue Kapitel kommen.








    Die Hierarchie der Katzen


    Da ich selbst nicht mehr ganz den Überblick bekomme und ich ständig in den Kommentaren nachschauen muss, ob ich irgendwen noch nicht erwähnt habe, mache ich die Hierarchie jetzt schon XD Ich denke, es ist besser so...




    MondClan


    Anführer:


    Zweiter Anführer:


    Heiler:
    ●Nachtkelch - kleine, schlanke, schwarze Kätzin mit hellgrünen, durchdringenden Augen, kurzem Fell und besonders langen Fangzähnen


    Heilerschüler:
    ●Lilienpfote (-traum) - hat weißes bis creme-farbenes Fell, ihr linkes, blindes Auge ist blassblau, ihr rechtes, gesundes Auge ist blassgrün 


    Krieger:
    ●Mondstrahl - rauchgraue Kätzin mit dunkelblauen Augen, weißen Pfoten und Bauch und einen weißen Halbmond auf der Stirn, hat eine Narbe an der Flanke
    ●Goldglanz - goldene Kätzin mit himmelblauen Augen, hat eine Narbe am Bauch
    ●Funkelherz - rote Kätzin mit weißen Pfoten und Bauch und grünen Augen
    ●Silberhauch - weißes Fell, Schwanzspitze glänzt leicht silbern, dunkelgrüne Augen, hat ein eingerissenes Ohr, welches manchmal blutet
    ●Dämmerwind - großer, rauchgrauer Kater mit hellgrauen Pfoten und Schweif und eisblauen Augen


    Schüler:
    ●Wolfspfote (-atem) - hat graues Fell dass am Bauch heller ist und an den Pfoten dunkler, bernsteinfarbene Augen
    ●Fleckenpfote - hat nachtschwarzes Fell, welches in der Sonne leicht silbern glänzt, schneeweißes Brustfell sowie schneeweiße Pfoten und einen weißen Bauch mit einem Stich ins cremefarbene, bergseeblaue Augen mit hellgrünen Sprenkeln


    Königinnen:


    Junge:
    ●Habichtjunges - ein eher großes Junges, hat dunkelbraun-hellbraunfarbenes Fell, ein abgeknicktes Ohr von wilden Spielen und hellblaue Augen 


    Älteste:





    NebelClan


    Anführer:
    ●Wolkenstern - weißer Kater mit kurzem, dichten Fell und langem Schwanz, hat himmelblaue Augen 


    Zweiter Anführer:


    Heiler:


    Heilerschüler:


    Krieger:
    ●Silberdistel - hat silber-grau-weiß getüpfeltes, langes Fell, hellblaue Augen und eine kleine Narbe im Ohr 
    ●Goldschatten - goldfarbener Kater mit bernsteinfarbenen Augen, hat einen etwas zerfetzten Schwanz 
    ●Flammenwind - orangene Kätzin mit roter Tigerung und eisblaue Augen, ihr Fell ist sehr wuschelig


    Schüler:
    ●Brisenpfote - schlanker, dunkelbraun und cremefarben getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen
    ●Rehpfote - hellbraun getigerte Kätzin mit stechend grasgrünen Augen, ist ziemlich klein und hat ein langes Fell


    Königinnen:


    Älteste:





    SonnenClan


    Anführer:
    ●Nachtstern - schwarzer Kater mit bernsterinfarbenen Augen


    Zweiter Anführer:
    ●Eiswind - silbergraue Kätzin mit dunkelblauen Augen


    Heiler:


    Heilerschüler:


    Krieger:
    ●Sturmflug - dünne, hellbraune Tigerkätzin mit weißem Brust- und Bauchfell, langem, meist zerzaustem Pelz, langen Beinen und blaugrauen Augen
    ●Frostblick - weiß-silberne Kätzin mit langem, gewelltem Fell und buschigem Schweif, hat eisblaue Augen, die zum Rand hin dunkler werden
    ●Sandkralle - schlanke, schmale, braun, hellbraun und sandfarben getigerte Kätzin mit sandfarbenen Pfoten und hellgrünen Augen
    ●Bärenfang - muskulöser kräftiger dunkelbrauner Kater mit braun-goldenen Augen


    Schüler:


    Königinnen:


    Älteste:
    ●Spitzfell - alte, dunkelrote Kätzin






    DunkelClan


    Anführer:
    ●Holunderstern - schwarz-weiß gescheckter Kater mit einer Narbe über dem linken Auge und bernsteinfarbenen Augen


    Zweiter Anführer:


    Heiler:


    Heilerschüler:


    Krieger:
    ●Aschenflug - aschgrauer Kater mit kurzem Fell mit einem hellerem Tupfenmuster, hellblauen Augen und einer braunen Schwanzspitze
    ●Schwarzschweif - kleine, rabenschwarze Kätzin mit smaragdgrünen Augen
    ●Nachtschatten - schwarze Kätzin mit wenigen weißen Flecken auf dem Fell und dunkelbernsteinfarbenen Augen 


    Schüler:
    ●Fuchspfote - rotbrauner Kater mot grünen Augen und einem langen, buschigen Schweif


    Königinnen:


    Ältesten:





    Katzen außerhalb der Clans

    ●Alex - kleiner, geschmeidiger Kater mit rotem Fell und grasgrünen Augen
    ●Nanuk - dunkelbraun-grauer Kater mit blauen Augen
    ●Akuma-Sato - großer, muskulöser Kater mit dunkelgrauem Fell und noch dunklerer Tigerung, hat große, robuste Pfoten und breite Schultern, große Ohren und bernsteinfarbene Augen
    ●Sophia - nougatfarbene Kätzin mit daraus herausstechenden, grünen Augen, hat keine Schwanzspitze mehr

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    Erklärungen

    Schreibt in eurem Steckbrief bei Auftritt in der Geschichte einen der folgenden Begriffe hinein, damit ich ungefähr eure Wünsche erfüllen kann!

    ●Statist/in ---- Der Name des Charakters kommt in der Geschichte ab und zu vor, sagt aber nichts wichtiges für die Haupthandlung und macht auch nichts mit den Hauptcharakteren, spricht nur mit anderen Statisten über Beute und so ein Zeug, das heißt, der Name kommt vor, aber die Katze tut nichts wichtiges.

    ●Kleine Rolle ---- Der Charakter spricht auch mal mit den Hauptcharakter, geht mit ihm jagen etc. Aber tut ebenfalls nichts wirklich besonderes, diskutiert vielleicht mal mit jemanden über den Hauptcharakter oder/und was halt sonst noch so in der Geschichte passiert.

    ●Familie/Freunde ---- Wie gesagt, sind Familie und Freunde der Hauptcharaktere. Sprechen ab und zu über das Hauptgeschehen und gehen öfters zusammen jagen, etc. Haben enge Beziehung zum Hauptcharakter.

    ●Die Betroffenen ---- Jetzt kommt das fast wichtigste der ganzen Geschichte! Ich habe oben schon erwähnt, dass es keine Prophezeihung gibt. Aber es gibt trotzdem ein Unheil. Ungefähr ein Viertel aller Katzen bei den Clans werden verrückt! Das heißt, sie haben Stimmungsschwankungen.(Sie können im ersten Moment so richtig schlecht gelaunt, im nächsten fröhlich und gleich danach beim Ausrasten sein) Zudem kommt es öfters zu Gedächtnisverlusten. Es kann sogar so weit kommen, dass sie Depressionen oder so haben und sich absichtlich verletzen. Wer sich zu lange in der Nähe eines Betroffenen aufhält, der steckt sich sozusagen damit an. Und so werden es immer mehr...

    ●Die Hauptcharakter ---- So...jetzt kommen sie endlich. Es gibt in jedem Clan einen Hauptcharakter. Meinetwegen auch einen Einzelläufer. Sie haben eine Gabe,(aber keine Element- oder OP-Fähigkeiten) mit der sie versuchen werden, die Betroffenen zu erlösen und den Grund dafür zu finden. Der SternenClan hüllt sich in Schweigen...deshalb müssen sie alles in ihre eigenen Pfoten nehmen. Meistens wird aus ihrer Sicht geschrieben. Ach ja, sie sind auch immun gegen die Krankheit, also kann kein Hauptchara ein Betroffener sein.
    Bitte keine Hauptcharakter mehr erstellen! Wir haben genug!


    So, das waren alle Begriffe. Die Sicht wechselt je nach Handlung, aber meistens wird nach der Sicht der Hauptcharaktere oder der Betroffenen geschrieben. Und ich bitte euch, nicht nur Kleine Rollen oder nur Betroffene zu erstellen. Ich setze da keine Grenzen, was die Anzahl angeht, aber keiner, wirklich keiner, erstellt alle Auserwählten/Hauptcharakter! Ich selbst werde auch zu Anfang ein paar Katzen erstellen, damit schon etwas hier steht. Also, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr hier mitmacht. Die Hierarchie schreibe ich ganz am Ende der Geschichte.

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    Also, hier werden die Hauptcharas und Betroffenen zur Zeit der ersten Kapitel aufgelistet. Vor jedem Kapitel schreibe ich dann noch, wenn sich neue Betroffenen "anmelden", diese hinschreiben.

    Besetzte Hauptcharaktere

    Von Sonnenflug:

    Name: Silberpfote, wird im ersten Kapitel zu Silberdistel
    Alter: 18 Monde alt
    Aussehen: silber-grau-weiß getüpfeltes, langes Fell, hellblaue Augen, hat eine kleine Narbe im Ohr
    Clan: NebelClan
    Rang: Schülerin, dann Kriegerin
    Charakter: humorvoll, geschickt, manchmal etwas schüchtern, wird schnell wütend und kann auch sehr sarkastisch werden
    Mag: Fische, jagen und kämpfen
    Mag nicht: DunkelClan!
    Auftritt in der Geschichte: Hauptcharakter
    Sonstiges: Ist in den Betroffenen Goldschatten verliebt, hasst den DunkelClan deshalb, weil sie ihre Mutter fast umgebracht hätten.
    Fähigkeit: Kann ihre Fellfarbe ändern. Ihre Narbe am Ohr und ihre Augenfarbe bleiben.


    Von Schimmerfell:

    Name: Aschenflug
    Alter: Mittelalter Krieger
    Aussehen: aschgraues, kurzes Fell mit einem hellerem Tupfenmuster, hellblaue Augen und er hat eine braune Schwanzspitze
    Clan: DunkelClan
    Rang: Krieger
    Charakter: Misstrauisch, etwas kühl zu unbekannten, loyal zu seinem Clan, neugierig und sehr vorsichtig 
    Mag: kämpfen und manchmal faul sein
    Mag nicht: wenn er unvorbereitet irgendetwas tun soll
    Auftritt in der Geschichte: Hauptchara wenn es geht?
    Sonstiges: Muss immer über alles informiert sein und immer für alles vorbereitet sein, tut niemals etwas, ohne sich darauf vorbereitet zu haben
    Fähigkeit: Weiß immer, wie die anderen Katzen in der Umgebung gelaunt sind, obwohl sie ihre Gefühle nicht zeigen


    Von Mondlicht:

    Name: Mondstrahl
    Alter: Junge Kriegerin
    Aussehen: Rauchgrau mit dunkelblauen Augen, weiße Pfotem und Bauch und einen weißen Halbmond auf der Stirn. Narbe an der Flanke
    Clan: Mond Clan
    Charakter: klug, sehr misstrauisch, nett zu den dem sie kennt
    Mag: Nette Katzen und Eichhörnchen
    Mag nicht: Besserwisser und Angeber Fähigkeit: Gedanken lesen
    Auftritt in der Geschichte: Hauptchatakter wenn es geht, ansonsten kleine Rolle
    Sonstiges: Ich sage dir Bescheid falls sie sich verlieben soll


    Von Windhauch:


    Name: Sturmflug
    Alter: ca. 20 Monde
    Aussehen: dünne, hellbraune Tigerkätzin mit weißem Brust- und Bauchfell, langem, meist zerzaustem Pelz, langen Beinen und blaugrauen Augen
    Clan: SonnenClan
    Rang: Kriegerin
    Charakter: tollpatschig, überschwänglich, mutig, vorlaut, ehrgeizig, dickköpfig, frech
    Mag: Kaninchen jagen, beim Laufen den Wind im Fell spüren, die Beste sein, ihre beste Freundin Nachtkelch
    Mag nicht: Kämpfen, Fisch, eingeengt sein, auf andere hören
    Auftritt in der Geschichte: wenn möglich Hauptcharakter
    Sonstiges: lässt sich von Niemandem etwas vorschreiben, ist erst mit 8 Monden zum Clan gekommen und hat keine Verwandten dort
    Fähigkeit: kann wenige Sekunden lang die Zeit anhalten



    Von Frostblick:

    Name: Nanuk
    Alter: 12 Monde
    Aussehen: dunkelbraun-graues Fell und blaue Augen.
    Clan: /
    Rang: Streuner
    Charakter: freundlich, übermütig, lebensfroh, fröhlich, humorvoll
    Mag: Schwimmen
    Mag nicht: böse Katzen 
    Auftritt in der Geschichte: Hauptrolle
    Sonstiges: Auf einem Auge blind, verliebt sich in eine Katze (in wen darfst du dir aussuchen) und ist der beste Freund von Alex.
    Fähigkeit: Kann mit anderen Tieren sprechen



    Betroffene:


    Von Sonnenflug:


    Name: Goldschatten
    Alter: 26 Monde
    Aussehen: goldfarbener Kater mit bernsteinfarbenen Augen, hat einen etwas zerfetzten Schwanz
    Clan: NebelClan
    Rang: Krieger
    Charakter: mutig, loyal, manchmal arrogant, aber meistens nett
    Mag: Silberdistel, obwohl er es nie vor den ihr zugeben würde
    Mag nicht: Fremde Katzen
    Auftritt in der Geschichte: Betroffener
    Sonstiges: Ist heimlich in Silberdistel verliebt, aber weil er ein Betroffener ist, hat er ihr schon ein paar mal wehgetan und sie beleidigt.


    Name: Wolkenstern
    Alter: 48 Monde
    Aussehen: weißer Kater mit kurzem, dichten Fell und langem Schwanz, hat himmelblaue Augen
    Clan: NebelClan
    Rang: Anführer
    Charakter: loyal, fürsorglich, immer für den Clan da, mutig, manche bezeichnen ihn als arrogant und fehlerlos, was er aber nicht ist
    Mag: Die großen Versammlungen und Trainingskämpfe
    Mag nicht: wirklich ernste Kämpfe, er hasst es, Blut sehen zu müssen
    Auftritt in der Geschichte: Betroffener
    Sonstiges: wenn er Blut sieht, verstärkten sich die Stimmungsschwankungen. Immer, wenn er ohnmächtig wird, gehen alle davon aus, dass er Blut gesehen hat.



    Name: Habichtjunges
    Alter: 5 einhalb Monde alt
    Aussehen: ein eher großes Junges, dunkelbraun-hellbraunfarbenes Fell, ein abgeknicktes Ohr von wilden Spielen, hellblaue Augen
    Clan: MondClan
    Rang: Junges
    Charakter: wild, ehrgeizig und neugierig
    Mag: herumtollen und den großen Kriegern beim Training zusehen
    Mag nicht: in der Kinderstube hocken und nichts tun
    Auftritt in der Geschichte: Betroffener
    Sonstiges: will unbedingt kämpfen lernen


    Von Schimmerfell:

    Name: Fuchspfote
    Alter: 12 Monde
    Aussehen: rotbraunes Fell, grüne Augen und ein langer, buschiger Schweif
    Clan: DunkelClan
    Rang: Schüler
    Charakter: fröhlich, aufgeweckt, abenteuerlustig, plappert sehr viel und nervt damit manche, was er aber nicht beabsichtigt
    Mag: reden und jagen
    Mag nicht: Den Anführer Graustern, den er viel zu streng findet, den Geruch des MondClans
    Auftritt in der Geschichte: Freund/Betroffener
    Sonstiges: ist der Halbbruder und Schüler von Aschenflug (sie hatten den gleichen Vater) Als Betroffener wird er manchmal "fuchsteufelswild" wenn man ihn anspricht, man muss immer auf der Hut sein, wenn man mit ihm was macht



    Von Mondlicht:

    Name: Funkelherz
    Alter: junge Kriegerin
    Aussehen: rote Kriegerin mit weißen Pfoten und Bauch, grüne Augen
    Clan: MondClan
    Rang: Kriegerin
    Charakter: immer fröhlich und lebensfroh, nett und hilfsbereit 
    Mag: Klettern
    Mag nicht: Nervige Katzen
    Auftritt in det Geschichte: Betroffene
    Sonstiges: Wenn sie betroffen wird dann merkt man es gar nicht das sie betroffen ist aber wenn man sie wütemd macht dann wird sie ganz komisch und redet wirre Sachen und greift einfach Katzen an, die Katzen die sie besonders gut kennt greift sie so gut wie nie an da sie ein Gefühl hat das sie sie nicht angreifen soll.



    Von Windhauch:

    Name: Alex
    Alter: ca. 20 Monde
    Aussehen: kleiner, geschmeidiger Kater mit rotem Fell und grasgrünen Augen
    Clan: /
    Rang: Streuner
    Charakter: mutig, vorlaut, sehr von sich überzeugt, große Klappe, wird schnell wütend 
    Mag: Kämpfen, sich beweisen, Jagen
    Mag nicht: auf andere hören, schwimmen, Kälte
    Auftritt in der Geschichte: Betroffener
    Sonstiges: Wenn er von anderen sehr herablassend behandelt wird, geht er auf sie los, deshalb fällt es nicht sofort auf, dass er infiziert ist.

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    Die Geschichte beginnt!


    Silberdistels Fähigkeit und ein weiterer Betroffener

    Aus der Sicht von Silberpfote/distel


    "Alle Katzen, die alt genug sind, Beute zu machen, mögen sich beim Wolkenberg zu einem Clan-Treffen versammeln!" Wolkensterns Ruf hallte durch das Lager. Aufgeregt sprang Silberpfote aus dem Schülerbau. Sie war die einzige Schülerin seit zwei Monden. Gestern hatte sie ihre Kriegerprüfung geschafft, und sie war sich sicher, dass sie jetzt zur Kriegerin ernannt werden würde. Die NebelClan-Katzen versammelten sich beim Wolkenberg. Natürlich war damit nicht der richtige Berg, sondern ein paar Felsvorsprünge an der glatten Felswand, der dazu gehörte, gemeint. Wolkenstern stand auf dem höchsten Vorsprung. Als alle da waren, fing er an: "Ich habe euch heute versammelt, weil ich eine wichtige Aufgabe zu erfüllen habe. Ihr wisst, dass eine seltsame Krankheit unseren Clan heimsucht." Als Silberpfote daran erinnert wurde, zuckte sie leicht. Seit ein paar Monden hatten einige Katzen ständige und teilweise heftige Stimmungsschwankungen. Meistens endete es damit, dass die Betroffene Katze einen Wutanfall bekam und um sich schlug. Manchmal verletzte sie sich sogar dabei selbst. Nach einem halben Tag legte sich das meistens wieder, aber dann litten sie an Gedächtnisverlust. Die bereits Betroffenen hatte Wolkenstern in einen anderen Bau versetzt, damit sie keinem etwas antun konnten. In schmerzvollen Gedanken versunken nahm sie die Stimme ihres Anführers erst wahr, als er sie zu ihr bat: "Silberpfote, komm hier hoch." Silberpfote schüttelte die Gedanken ab und zwang ihre Pfoten, auf den niedrigsten Felsvorsprung zu springen. Von dort aus musste sie sich mit kraftvollen Sprüngen bis zu Wolkenstern hocharbeiten. Ihr Anführer schnurrte leise. Als Silberpfote sicher auf einem Vorsprung neben ihm stand, holte er Luft und sprach das Ritual zur Kriegerernennung aus. Seine Stimme hallte klar und laut über das Lager: "Ich, Wolkenstern, Anführer des NebelClans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzuschauen. Sie hat hart trainiert um eure edlen Gesetze zu erlernen und zu verstehen. Möge sie der SternenClan willkommen heißen." Dann wandte er sich an die silberne Schülerin und fuhr fort: "Silberpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu achten, den Clan zu beschützen und dafür zu kämpfen, selbst wenn es dich dein Leben kostet?" Silberpfote schluckte ehrfürchtig, dann miaute sie entschlossen: "Ich verspreche es." Wolkenstern sah sie warm an. "Dann gabe ich mit der Kraft des SternenClans deine Kriegernamen. Von nun an sollst du Silberdistel heißen. Der SternenClan ehrt deine Treue und Geschicklichkeit und heißt dich als volle Kriegerin willkommen." "Silberdistel! Silberdistel!" jaulten ihre Clan-Kameraden zu ihr hinauf. Eine Welle puren Glücks strömte durch sie hindurch. Stolz erfüllte sie bis in die Schwanzspitze. Noch eine kleine Weile lang ließ Wolkenstern die Katzen ihr zujubeln, dann beendete er die Versammlung mit einem kurzen Schwanzzeichen. Silberdistel wollte sich gerade auf dem Weg nach unten machen, als sie ein lautes Fauchen hinter sich hörte. Wolkenstern stand mit gebleckten Zähnen über ihr. Das verhieß nichts Gutes. "Die Krankheit!" rief irgendjemand von unten. Doch es war schon soweit. Wolkenstern stürzte sich mit einem Kampfesgeheul auf sie. Silberdistel musste aufpassen, nicht von ihm hinuntergeworfen zu werden. Leicht panisch suchte sie einen Weg nach unten. Flink huschte sie an ihrem Anführer vorbei und jagte über die Vorsprünge bis nach unten. Wolkenstern folgte ihr knurrend. Die anderen Katzen sahen sich erschrocken und staunend das Schauspiel an. Silberdistel atmete auf, als sie wieder festen Boden unter ihren Pfoten spürte. Sie raste quer durch das Lager um den wütenden Anfüher abzuhängen. Doch er war direkt hinter ihr. Wenn ich mich nur tarnen könnte... dachte Silberdistel verzweifelt. Mit meinem silbern gestreiften Fell falle ich viel zu sehr auf! In dem Moment rannte sie mitten in die Katzenmenge am Versammlungsplatz hinein. Für einen kurzen Moment tauchte Silberdistel in das Gewirr ein. Ein leichtes Kribbeln fuhr über ihr Fell und sie erschauderte. Als sie in die Richtung des Kriegerbaus rauschte, entdeckte sie Wolkenstern von der Seite aus auf sie zurennen. Jetzt hat er mich! schoss es Silberdistel durch den Kopf. Doch der erwartete Zusammenstoß blieb aus. Überrascht blickte sie sich nach ihm um. Wolkenstern hatte sich nur eine Schnurrhaarlänge hinter auf den Boden geworfen und schlug mit ausgefahrenen Krallen um sich. Dabei riss er ihr ein paar Fellbüschel aus. Als diese nun lose auf dem Boden lagen, erstarrte Silberdistel. Die Fellfetzen waren grau. Nicht silbern gestreift. Verwirrt vergaß sie, dass Wolkenstern immer noch in der Nähe war, und ließ sich noch ein paar Büschel ausreißen. Diese waren ebenfalls stumpf grau. "Pass auf!" rief jemand. Hastig sprang sie zur Seite, sodass Wolkensterns Klaue sie verfehlte. Verwirrt rannte sie zum Kriegerbau, wo noch vom letzten Regentag eine Pfütze übrig war. Was sich auf seiner Oberfläche spiegelte, war unglaublich. Die anderen Katzen versuchten Wolkenstern zu besänftigen, sodass keiner zu ihr hin schaute. Zum Glück. Vor ihren Augen begann sich ihr Kopffell zu verändern. Es war tatsächlich stumpf grau, doch innerhalb von Sekunden bekam es Glanz und wurde heller. Schließlich blickte ihr wieder die normale Silberdistel entgegen. Sie konnte nicht glauben, dass das gerade passiert war. Klappte es vielleicht noch einmal? Sie konzentrierte sich. Hm...sagen wir mal...schwarzes Fell. Ja genau. Ich möchte schwarzes Fell haben. Fast sofort begann ihr Pelz dunkler zu werden, bis es einen nachtfarbenen Schwarzton erreicht hatte. Silberdistel schnappte nach Luft. Die Konzentration löste sich wieder, und rasch begann sie wieder ihr silbernes Fell anzunehmen. Wieso konnte sie ihre Fellfarbe verändern? Spielten ihre Sinne ihr einen Streich? Hatte die Krankheit sie auch erwischt? Unruhig lief sie zum Heilerbau.

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    Mondstrahls Fähigkeit und beunruhigende Ereignisse

    Aus Mondstrahls Sicht


    Die Sonne stand hoch am wolkenlosen Himmel. Die Blattgrüne ließ die Bäume in einer dunklen Farbe leuchten und lockte auch die letzten verschreckten Beutetiere wieder hinaus. Ein perfekter Tag, um zu jagen. Mondstrahl streckte sich ausgiebig und trottete zum Hochstein, wo sie Goldglanz, eine Clan-Kameradin, entdeckte. "Wollen wir jagen gehen?" fragte Mondstrahl sie. Goldglanz schnurrte: "Warum nicht? Das Wetter ist perfekt." Mondstrahl schnurrte ebenfalls leise und wendete sich zum Lagerausgang. Sie hörte, wie Goldglanz ihr folgte.

    Mondstrahls Schweif zuckte leicht, als sie sich an ein Eichhörnchen, dass auf einer Baumwurzel an einer Nuss knabberte anschlich. Eichhörnchen waren ihre Lieblingbeute! Freudig fuhr sie sich mit der Zunge über ihre Zähne. Auf leisen Pfoten bewegte sie sich vorsichtig auf das Tier zu. Als sich die Distanz auf eine Fuchslänge verringert hatte, sprang sie kraftvoll ab. Als ihr Schatten auf das Eichhörnchen file, stieß es einen angstvollen Laut aus, doch es war zu spät. Mondstrahl landete und töte es mit einem schnellen Biss in die Kehle. Zufrieden nahm sie das schlaffe Tier zwischen die Zähne und lief zu Goldglanz. "Gut gemacht!" schnurrte sie. "Meinst du, wir sollten..." Goldglanz wurde durch einen haarsträubenden Schrei unterbrochen, der so grell war, dass ihnen die Ohren schmerzten. Das konnte eigentlich nur eines bedeuten! "Komm schnell!" rief Mondstrahl ihrer Clan-Gefährtin zu und zischte schon im nächsten Moment in richtung Lager davon. Sie versuchte, die aufkommende Panik in sie zu unterdrücken, doch unruhige Gedanken konnte sie nicht aufhalten. Ich hoffe niemand wurde verletzt...in diesen Zeiten müssen wir so stark sein, wie wir können! Sonst wird die Krankheit uns komplett einnehmen! Doch plötzlich schlich sich ein anderer Gedanke in ihren Kopf ein. Allerdings schien dieser ihr fremd, es klang so, als ob sie sich nur an etwas gesprochenes erinnern könnte. Was sollen wir jetzt tun? Was, wenn die Krankheit wirklich jemanden eingenommen hat? Es gibt kein Heilmittel dagegen! Was, wenn es alle hier im Clan befällt? Mondstrahl hielt kurz verdutzt an, dann rannte sie weiter. Es hatte fast wie Goldglanz' Stimme geklungen. Aber sie hatte nichts dergleichen gesagt...warum konnte sie sich dann daran erinnern? Als sie im Lager ankam, vertrieb sie zwanghaft ihre Gedanken. Stattdessen starrte sie ungläubig auf den Hochstein, sodass sie kaum bemerkte, wie Goldglanz fast in sie hineinlief. Eine kleine Katze stand zittrig auf dem mindestens fünf oder mehr Schwanzlängen hohen Felsen. Sie hatte die Augen geschlossen. Und im nächsten Moment sauste sie in richtung Erde herab. "Nein!" jaulte jemand durchdringlich. Es war Mondstrahl. Die nächsten Momente kamen ihr unerträglich langsam vor. Sie schoss an den anderen Katzen vorbei, achtete nicht auf die panischen Rufe. Kurz bevor die Katze am Boden aufprallte, fing Mondstrahl sie ab, indem sie sie am Nackenfell packte. Behutsam legte sie es ab. Es war Habichtjunges, ein wildes und aufgewecktes Junges. Doch heute war sein Blick leer und in die Ferne gerichtet. "Habichtjunges!" Nachtkelch, die Heilerin des MondClans, kam herbeigestürmt. "Habichtjunges!" "Es geht ihm gut." versicherte Mondstrahl ihr, obwohl ihr selbst dabei Zweifel kamen. "Er ist nur..." Habichtjunges murmelte etwas unverständliches dazwischen. "Was hast du gesagt?" Nachtkelch zuckte mit den Ohren. "Keinen Sinn..." stöhnte er leise. "Lasst mich...sterben..." "Red keinen Blödsinn!" herrschte Nachtkelch ihn an und packte ihn am Nackenfell. "Ich muss ihn mal untersuchen. Aber..." Plötzlich wurde ihre Stimme sorgvoller. "Was ist, wenn die Krankheit ihn überfallen hat?" Mondstrahl wollte gerade etwas erwiedern, als sie wieder eine Stimme in ihrem Kopf hörte: Oh SternenClan, nein! Warum tust du uns das an? Was haben wir getan, damit und so etwas geschieht? Ihr Maul klappte wieder wortlos zu. Diesmal war sie sich ganz sicher, dass es nicht ihre Gedanken waren. Ganz sicher. Doch bevor sie noch etwas tun konnte, war Nachtkelch schon mit Habichtjunges im Heilerbau verschwunden.

    "Ich hoffe, Habichtjunges geht es gut?" Mondstrahl trat in den Heilerbau, der von der mittlerweile untergehenden Sonne in goldenes Licht getaucht war. Nachtkelch stand über das Junges, das in einem Nest gelegt worden war. "Ich kann nichts versprechen." murmelte die Heilerin. "Er redet andauernd seltsames Zeug. Ich weiß nicht, warum er vom Hochstein springen wollte. Wenn die Krankheit schuld war, dann haben wir ein ernsthaftes Problem." Mondstrahl senkte ihren Blick. Und noch viele weitere werden folgen, dachte sie düster. Immer mehr werden betroffen sein und Dinge tun, dessen Auswirkung ihnen nicht bewusst ist! Sie erschrak selbst über ihre Gedanken. Nach einiger Zeit wagte sie zu fragen: "Meinst du, ob die Krankheit jemals verschwinden wird?" "Es ist sehr unwahrscheinlich." begann Nachtkelch. "Die Auswirkungen werden bald für eine kleine Weile schwächer werden, aber es gibt kein mir bekanntes Mittel gegen diese..." Sie wurde abrupt unterbrochen, als eine rauchfarbene Katze in den Bau stürmte. "Nachtkelch!" Nach einem kleinen Schreckmoment erkannte Mondstrahl Dämmerwind, einen schon etwas älteren Krieger. Der sonst so ruhige und loyale Kater schien nun sehr beunruhigt. Nachtkelchs Stimme wurde scharf: "Was ist passiert?" drängte sie. Dämmerpelz beruhigte sich ein wenig, als er sprach: "Nachtstern ist soeben eingetroffen. Er wünscht, dich zu sprechen." "Nachtstern, sagst du?" kreischte Mondstrahl plötzlich und rannte ihn den beiden anderen vorbei zum Lagereingang. Nachtstern! Er ist hier! Mondstrahls Herz hüpfte vor Freude, als sie ihren Bruder sah. Er war vor einiger Zeit als Krieger aus dem MondClan verbannt worden, weil er sich in Eiswind, einer Kriegerin aus dem SonnenClan verliebt und mit ihr Junge bekommen hatte. Sie war zu Tode erschrocken gewesen, als sie ihren Bruder bei den Großen Versammlungen auf dem Hochfelsen gesehen hatte! "Nachtstern!" "Schwesterherz!" Nachtstern begrüßte sie. Doch seine Stimme klang betrübt. "Was ist passiert?" fragte Mondstrahl erschrocken. Nachtstern sah ziemlich müde aus. "Nachtstern!" Nun kam auch Nachtkelch mit Dämmerwind herangelaufen. "Es ist etwas Schreckliches geschehen." kam es von dem SonnenClan-Anführer. "Einer unserer Krieger hat sich umgebracht." "Wie...sich selbst?" Nachtsterns Blick wurde trüb. "Ja. Eine seltsame Krankheit macht sich in unserem Lager breit. Sie verleitet Katzen dazu, gefährliche Dinge zu tun. In diesem Mond haben sich schon zwei oder drei unserer Katzen fast im Fluss ertränken wollen." Mondstrahl riss die Augen auf. Das bedeutet... Habichtjunges ist auch betroffen? Und der SonnenClan scheint auch davon betroffen zu sein... wenn nicht, alle Clans! Ein panischer Ausruck trat in ihre Augen. Nachtkelch fragte mit einer erschreckenden Ruhe: "Und was hat das mit uns zu tun?" "Ich wollte euch warnen." krächzte Nachtstern. "Die Krankheit hat mehr Auswirkungen, als wir es bei unserer letzten großen Versammlung vermutet haben. Ihr müsst mit schweren Folgen rechnen." "Es ist schon zu spät." murmelte Dämmerwind rau. "Habichtjunges hat sich vorhin absichtlich vom Hochstein fallen gelassen. Mondstrahl hat ihn gerade noch aufgefangen." Dabei warf er einen Blick auf die Kriegerin. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sie ihn nicht gerettet hätte! Habichtjunges ist einen Schnurrhaarbreit am Tod vorbeigeschrammt! Mondstrahl konnte wieder eine Stimme in ihrem Kopf nachhallen hören. Diesmal klang es eindeutig nach dem älteren Krieger. Hatte er etwas gesagt, dass sie nicht so richtig wahrgenommen hatte? Warum hörte sie Stimmen von ihren Clan-Kameraden, obwohl sie nichts gesagt hatten? Nachtsterns Stimme riss sie aus den Gedanken. "Außerdem wollte ich euch sagen, dass die große Versammlung in ein paar Sonnenaufgängen auf heute Nacht verschoben wird. Es ist dringend, wir können nicht in diesen Zeiten auf den Vollmond warten." Damit verabschiedete er sich knapp und sprang in Richtung SonnenClan-Territorium davon. Einen Moment lang hielt Mondstrahl die Verschiebung für mäusehirnig, da der SternenClan sicherlich entzürnt sein würde. Aber sie wurde erneut durch eine Stimme im Kopf unterbrochen: Ob der SternenClan es akzeptieren wird? Was, wenn er Wolken schickt? Was, wenn... ach komm schon, hör auf so einen Blödsinn zu denken! Die Lager ist ernst! Es war Nachtkelchs Stimme gewesen. Und das, was Mondstrahl gehört hatte, deutete darauf hin, dass sie die Gedanken der Heilerin vernommen hatte.

    6
    Aschenflugs Fähigkeit und ein schockierender Wutanfall

    Aus der Sicht von Aschenflug


    "Los, Fuchspfote. Greif mich an." Knurrte Aschenflug seinem Schüler zu. Sie befanden sich im geheimen Trainingslager des DunkelClans, dass versteckt auf einer Lichtung im Kiefernwald nordöstlich der Territorien lag. Fuchspfote knurrte gespielt aggresiv zurück und sprang ab. Doch Aschenflug sah den Angriff kommen und sprang zur Seite, sodass Fuchspfote nicht auf ihn, sondern neben ihm landete. Aschenflug fuhr von der Seite mit eingezogenen Krallen über die Flanke seines Schülers, dann meinte er: "Du darfst deinem Gegner keine Zeit geben, zu überlegen. Dein Verstand muss schnell sein, um deine Angriffe vorher zu planen und du musst in etwa erahnen, was dein Feind als nächstes tun wird und dich damit anpassen." Fuchspfote nickte knapp und er schellte sofort mit der Pfote vor und verpasste dem grauen Kater einen kräftigem Hieb. Ein wenig überrascht taumelte Aschenflug, dann fing er sich wieder und sprang ab. Kurz vor Fuchspfote landete er und hob sie Pfote, um zuzuschlagen, doch diesmal war Fuchspfote schneller. Er schob seine Pfote unter die von Aschenflug und brachte ihn so aus dem Gleichgewicht. Fuchspfote stürzte sich auf seinen Mentor und schlug mit eingezogenen Krallen auf ihn ein. "Und?" fragte er schließlich. "Wie war ich?" "Geh runter von mir!" fauchte Aschenflug. "Du bist nicht gerade der Leichteste." Er hörte, wie sein Schüler schnurrend von ihm abließ und das Gewicht von seinem Rücken genommen wurde. Erleichtert atmete er aus und sprang auf die Pfoten. "Nicht schlecht." miaute er beeindruckt. "Den Trick mit dem Gleichgewicht hast du dir gut gemerkt. Geh wieder ins Lager und ess etwas. Das Training ist für heute beendet." In dem Moment konnte Aschenflug eine Welle des Stolzes spüren. Es war, als würde er in die Zeit versetzt werden, wo er selbst noch Schüler war und zum ersten Mal seinem Mentor besiegt hatte. Dieses Gefühl kam aber seltsamerweise nicht aus ihm selbst, es fühlte sich so an, als würde es von außen auf ihn eindringen wollen...Doch als Fuchspfote ihm ein "Danke!" zurief und das dem Trainingslager rannte, war das Gefühl schon wieder verschwunden.

    Als Aschenflug etwas später im Lager ankam, war es still. Nur ein aggresiv klingendes Knurren ertönte aus dem Kriegerbau. Darauf folgte ein entsetzliches Jaulen. Erst erstarrte Aschenflug, dann rannte er zum Ursprung der Geräusche. Im Kriegerbau waren die meisten Katzen versammelt. Nur einen kleinen Fleck gaben sie frei. Und dort lag eine rot-braune Katze, jaulte und kratzte um sich. Aschenflug brauchte einen geschlagenen Moment um zu begreifen, wer das war. Fuchspfote! Was tut er da? "Fuchspfote!" rief eine Stimme aus der Katzenmenge. Der Schüler knurrte nur aggresiv. "Ich werde euch alle vernichten!" jaulte er. "Ihr werdet es büßen! Spürt meine Rache!" "Was haben wir dir getan?" miaute Aschenflug verzweifelt. Eine schlechte Entscheidung. Nun sprang Fuchspfote völlig außer sich auf die Pfoten und fauchte: "Ihr wisst das nicht? Nach all dem, was ihr mir getan habt, wisst ihr es nicht?" Seine Augen funkelten böse. "Meine Krallen sollt ihr zu spüren bekommen, biss ihr es eingesteht! Und du" Er deutete auf Aschenflug. "Bist als erstes dran." "Nein!" Eine pechschwarz-weiß getupfte Kriegerin stellte sich schwanzpeitschend vor ihn. Aschenflug war schockiert, dass sich seine Mutter vor ihn stellte. "Tu das nicht, Nachtschatten!" jaulte jemand. Fuchspfote schnurrte nur gehässig. Ohne eine einzige Vorwahnung schellte er vor und verpasste Nachtschatten einen schmerzvollen Hieb an der Wange. Blut tropfte auf den Boden. Fuchspfote hatte die Krallen ausgefahren! Aschenflug knurrte leise. Doch auf einmal drangen wieder diese Gefühle auf ihn ein. Nur war es kein Stolz mehr. Angst, Verzweiflung und Panik bedrängte ihn von allen Seiten. Er versuchte diese Erregungen zu unterdrücken, doch es gelang ihm nicht. Er selbst wurde auch immer nervöser. In den Augen seiner Clan-Gefährten blitzten genau diese Gefühle auf. Dann traf ihn die Erkenntnis wie einen Schlag. Es waren die Gefühle der anderen, die er spürte. Diese Angst. Diese Panik. Und er nahm noch etwas anderes wahr. Enttäuschung. Das überraschte Aschenflug. Doch ihm blieb keine Zeit mehr zum Nachdenken. Fuchspfote fing an, Nachtschatten zu attakieren. Die Kätzin setzte sich zur Wehr, doch in rasender Wut war auch Fuchspfote nicht mehr zu bremsen. Mit ausgefahrenen Krallen schlug er auf Nachtschatten ein, ohne Aschenflug zu beachten, der sich auf ihn warf. Nachtschattens Schläge wurden immer schwächer, bis sie ganz aufhörten. Noch ein letzter Blick der Verzweiflung, dann war sie tot. Aschenflug konnte Angstgerucht wahrnehmen. Und es kam von Fuchspfote. Wovor hat er Angst? Er hat Nachtschatten umgebracht. Meine Mutter. Eine der besten Kämpferinnen im Clan. Bereut er das etwa? Er versuchte Fuchspfotes Gefühle zu erkennen, doch er fand nur Panik und Angst. Plötzlich stieß Fuchspfote einen erstickten Schrei aus, dann stürmte er aus dem Bau. Mit dem letzten Blick konnte Aschenflug erkennen, dass seine Augen voller Tränen waren. Eine gefühlte Ewigkeit lang war es still. Gemischte Gefühle schwebten im Bau. Schock, Verwirrung, Angst. Doch plötzlich meldete sich jemand zu Wort. Aschenflug konnte nicht erkennen, wer das war. Er selbst hatte seinen Blick gesenkt. Die Katze fing ein wenig unsicher an: "Auf den großen Versammlungen...habe ich mit ein paar...Katzen aus den anderen Clans geredet." Er klang heiser, und gab Aschenflug nicht den gerinsten Hinweis darauf, wer das war. Aber das interessierte ihn eigentlich kaum. "Und...sie meinten, dass eine... seltsame Krankheit ihren Clan befallen hätte." fuhr die Katze stotternd fort. "Die Betroffenen wurden anscheinend verrückt und bekamen ohne Grund Wutanfälle. Nach einiger Zeit legt sich das wieder, aber...es kommt immer wieder. Und wer sich zu lange bei einem Betroffenen aufhält, der steckt sich damit an. Ich finde es wahrscheinlich, dass Fuchspfote davon betroffen ist." Aschenflug konnte nun die Angst der Katzen deutlich spüren. Doch eine viel größere, beängstigende Frage kam in seinem Kopf auf. Wenn er davon Betroffen war...und ich habe mit ihm trainiert...warum habe ich mich dann nicht angesteckt?

    7
    Sturmflugs Fähigkeit und die Versammlung zwischen Halbmond und Vollmond, Teil 1

    Aus der Sicht von Sturmflug


    Die helle Tigerkätzin rannte, so schnell es ihre Pfoten zuließen. Der aufbrausende Wind fuhr durch ihr Fell und zerzauste es, doch es machte ihr nichts aus. Sturnflug hatte von Nachtstern, ihrem Anführer, den Auftrag bekommen, den NebelClan über die vorverlegte Große Versammlung heute Nacht zu berichten. Sie zweifelte daran, dass der SternenClan das billigen würde, aber die Sache war dringend. Die Krankheit machte sich breit und sie würde keinen verschonen, der ihr zu nahe kam. Die meisten Krieger waren schon betroffen, eine Königin musste sogar von ihren Jungen getrennt werden, damit sie sich nicht damit "ansteckten". Sie hatten keine Zeit mehr, bis zum nächsten Vollmond abzuwarten! Warte, Zeit? Für einen Moment lang kam es Sturmflug so vor, als hätte der Wind innegehalten, das Gras wäre für einen Augenblick lang in seiner sich wiegenden Position erstarrt. Doch dieser Augenblick war auch schon wieder vorbei, und Sturmflug jagte weiter über das SonnenClan-Territorium. Schließlich war sie am Fluss, der sie vom NebelClan-Territorium trennte, angekommen. Heftig keuchend nahm sie große Schlucke vom kristallklarem Wasser. Darin zischten kleine Fische hin und her, als würden sie sich gegenseitig fangen wollen. Ab und zu sprang einer aus dem Nass und flog in einem niedrigem Bogen über das plätschende Wasser. Ich habe keine Zeit, um mir so etwas anzuschauen!, dachte Sturmflug etwas verärgert. Doch als der nächste Fisch aus dem Fluss sprang, blieb er mitten mit der Luft nur zwei, drei Pfotenlängen vom Fluss entfernt, stehen. Das hieß, er schwebte bewegungslos vor der Kätzin. Das Wasser hing still. Sturmflug drehte ihre Ohren in alle Richtungen, doch das Plätschern blieb aus. Ebenso wie alle anderen Geräusche. Ja, sogar Gerüche konnte sie keine wahrnehmen. Es war, als hätte jemand ihre Sinne lahmgelegt. Verwirrt schlug sie nach dem schwebendem Fisch - und ihre Sinne funktionierten wieder. Das kleine Tier flog mit einem lauten Platsch! wieder in den Fluss und Vogelgezwitscher erfüllten die Luft. Der starke Geruch nach NebelClan strömte auf sie ein. Was ist nur mit mir los?, fragte sie sich verwundert. Doch dann schob sie die Gedanken an die seltsame Situation weg. Sie hatte einen Auftrag zu erfüllen.


    Als Sturmflug eine NebelClan-Patrouille herankommen sah, zuckte ihr Schwanz hin und her. Immer wieder faszinierten sie diese Katzen. Sie konnte durch den dichten Nebel, der sich im NebelClan-Territorium verteilt hatte, hervorragend sehen und hatten somit einen großen Vorteil gegenüber ihren Gegnern. Keiner wagte es, sie auf ihrem Territorium anzugreifen. "Sturmflug! Was machst du hier?" Eine orange-rot getigerte Kätzin, die die Patrouille anführte, stand nun vor der hellen Tigerkätzin. "Flammenwind!" Sie hatte die junge Kriegerin schon auf der Großen Versammlung gesehen. Neben ihr standen Silberpfote und Brisenpfote, die beiden Schüler. "Wieso bist du hier?" wollte Brisenpfote wissen. Zögernd begann Sturmflug ihnen von der Krankheit und der Versammlung heute Nacht zu erzählen. Und wenn sie sich weigern, zu kommen? Es ist berechtigt. Wir verstoßen gegen das Gesetz der Krieger, indem wir das tun! Als er geendet hatte, trübte sich Silberpfotes Blick. "Wolkenstern ist auch schon davon befallen." miaute sie traurig. "Er hat mich bei meiner Kriegerzeremonie auf dem Wolkenberg angegriffen." "Du bist eine Kriegerin?" rutschte es aus Sturmflug heraus. "Silberdistel ist schon lange genug Schülerin gewesen!" empörte sich Flammenwind. "Und Brisenpfote wird auch bald ein Krieger." Der dunkle Kater schnurrte stolz, als Flammenwind seinen Namen erwähnte. "Werdet ihr heute zum Hochfelsen kommen?" drängte die SonnenClan-Kätzin. Anscheinend hatte sich die Krankheit über alle Clans ausgebreitet. "Das muss Wolkenstern entscheiden." antwortete Silberdistel nur ausweichend. "Wir fragen ihn."


    Nachdem Sturmflug sich von den NebelClan-Katzen verabschiedet hatte, rannte sie wieder zurück ins SonnenClan-Lager. Nachtstern war auch losgezogen, um den MondClan und dem DunkelClan Bescheid zu geben. Noch war er nicht zurück. Ihr Herz pochte, als sie an die Krankheit denken musste. Die Betroffenen wurden zum Westhügel umquatiert, damit sich keine weiteren mehr ansteckten. Sie erschauderte, als sie an den Vorfall vor wenigen Sonnenaufgängen dachte. Einer der Krieger hatte sich mitten bei einer Jagdpatrouille nicht auf das Kaninchen, sondern auf sie gestürzt und hätte sie umgebracht, wenn sie nicht weggerannt wäre. Nachtstern hatte die Betroffenen in ein paar verlassenen unterirdischen Gängen untergebracht, damit sie niemandem etwas tun konnten. Wütend schüttelte Sturmflug die Erinnerungen ab und tappte in den Kriegerbau, um sich noch ein wenig auszuruhen.


    "Sind alle bereit?" Als der Anführer mit seiner Gefährtin und Stellvertreterin Eiswind am Lagerausgang stand, warf Sturmflug ihm einen unruhigen Blick zu. Nachtstern sah nicht gut aus. Sein sonst glänzendes Fell war stumpf und leblos, seine Augen waren trüb. Alle Katzen, die nicht von der Krankheit betroffen waren, würden mitkommen. Der Ältesten Spitzfell machte das überhaupt nichts aus. "Ist mal eine gelungene Abwechslung." gähnte sie und streckte sich ausgiebig. "Da sehe ich auch die Katzen aus den anderen Clans wieder." Als die SonnenClan-Katzen aufbrachen, konnte niemand ahnen, dass sie am Hochfelsen jemanden treffen würden, der mehr als seltsam war...






    Sturmflugs Fähigkeit und die Versammlung zwischen Halbmond und Vollmond Teil 2


    Aus der Sicht von Sturmflug


    Schweigend liefen die SonnenClan-Katzen über die Baumstammbrücke. Der Versammlungsplatz war schon zu sehen. Er wurde von Flüssen eingekreist, sodass er auch der Flusskreis oder die Flussinsel genannt wurde. Je eine Baumstammbrücke führte von den jeweiligen Territorien hierher. Nachtstern ging voran. Dicht darauf folgte Eiswind. Sturmflug kostete es jedes mal eine kleine Überwindung, über den sprudelnden und plätschernden Gewässer zu laufen. Plötzlich bleib die Katze vor ihr stehen, und sie fiel fast vom Baum. In letzter Sekunde versenkte sie ihre Krallen in die weiche Rinde und zog sich wieder hinauf. "Was ist los?" wunderte sie sich. Sie bekam keine Antwort. Es war absolut still. Sogar das Wasser hatte aufgehört, Wellen zu schlagen. Sturmflug blickte um sich. Da erkannte sie, dass die Katze hinter ihr gerade die Pfote zum laufen angehoben hatte. Eine Drossel hing mitten im Flug über dem Flusskreis. Nur eine Katze saß auf dem Hochfelsen und leckte sich die Pfoten. Sie bewegt sich? dachte Sturmflug erschrocken und wunderte dich selbst über den Gedanken. Vielleicht... vielleicht hatte sie... aber... wie konnte das bloß sein? Es war unmöglich. Aber es war unübersehbar. Sie, Sturmflug hatte die Zeit angehalten. Und sie hatte nicht die geringste Ahnung, wie sie das angestellt hatte. Doch bevor sie noch irgendwelche andere Erleuchtungen bekommen konnte, bewegten sie die Katzen weiter und sie musste sich beeilen, nicht von den hinteren Katze heruntergeschoben zu werden. Aber wer ist diese Katze auf dem Hochfelsen? Das ist kein Anführer von einem anderen Clan! Und... wieso hat er sich bewegt, als alle erstarrt sind? Etwas mulmig sprang sie am anderen Ende der Brücke auf den rauen Erdboden des Versammlungsorts. Als sie sich unsah, hatte sich Nachtstern vor der fremden Katze aufgebaut und knurrte: "Wer bist du und was willst du hier auf unserem Platz?" "Wer sagt, dass es euer Platz ist?" miaute die Katze verwirrt. "Ich habe genauso ein Recht, hier zu sein, wie ihr." "Eben nicht." Eiswind trat zwischen die Beiden und versuchte, sie auseinander zu halten. "Unsere Ahnen sehen jeden Schritt den wir tun, und das, was sie jetzt sehen, würde ihnen nicht gefallen. Verschwinde, oder du hast gleich ein Problem mehr als vorher!" Man konnte sehen, dass Eiswind wütender war, als ihr Auftreten es aussehen ließ. Sturmflug betete: Oh SternenClan, mach dass die anderen Clans heute auch kommen, und dass diese Katze da endlich verschwindet! "Eure Ahnen? Was habe ich mit ihnen..." begann der Fremde, doch als er den restlichen SonnenClan hinter Nachtstern wahrnahm, brach er ab. Es schien ihn noch mehr zu verwirren, dass so viele Katzen hierherkamen. "Ich frage dich noch mal, Wer bist du?" Wiederholte Nachtstern mehr verärgert als wütend. "Ich heiße Nanuk." antwortete der Fremde leise. "Ich lebe hier in der Gegend." Was für ein seltsamer Name! dachte Sturmflug. Doch da hörte sie auf einmal Pfotengetrappel, und als sie sich umsah, entdeckte sie ihre Freundin Nachtkelch, die Heilerin des MondClans, über die westliche Baumstammbrücke balancieren. Der MondClan war gekommen! Nanuk zuckte zusammen, als er ebenfalls die kommenden Katzen sah. "Warum kommen so viele hierher?" wollte er wissen. Nachtstern sah ziemlich gereizt aus, aber Sturmflug konnte es ihm nicht verübeln. Deshalb antwortete sie ihm: "Wir versammeln uns hier jeden Vollmond und tauschen Neuigkeiten unter den vier Clans aus. Und unsere Ahnen, der SternenClan, beobachtet uns dabei." "Sturmflug!" fuhr Eiswind sie wütend an. "Hör auf Clan-Angelegenheiten gegenüber einem Streuner auszuplaudern! Es geht ihm nichts an und es ist am Besten, wenn er nichts genaueres weiß." "T..tut mir Leid." murmelte die Tigerkätzen und zog den Kopf ein. Der Streuner allerdings blieb ganz ruhig und entgegnete: "Ich habe schon verstanden. Ich werde nicht mehr hierher kommen. Versprochen." Damit sprang er vom Hochfelsen und huschte über die Baumstammbrücke zum DunkelClan. "Der muss aber aufpassen, dass er keinem begegnet." zischte Spitzfell schnurrend. "Sonst ziehen die DunkelClan-Katzen ihm das Fell über die Ohren!" Sturmflug sah Nanuk noch eine Weile nach, dann lief sie zu Nachtkelch, um mit ihr die Zungen zu geben.

    8
    Die Versammlung



    Aus Aschenflugs Sicht:


    Aschenflug war schockiert, als Nachtstern kam und ihnen von der Versammlung erzählte. Diese 'Krankheit' hat sich wohl wirklich über alle Clans verteilt! Denn das SonnenClan-Territorium lag auf der anderen Seite des Tals, indem die vier Clans lebten. Und wenn es den SonnenClan erreicht hatte, dann auch die anderen Clans. Der Anführer Holunderstern hatte sich nach einigem Beraten entschieden, zu kommen. Und er tat es wirklich. Als er plötzlich zum Aufbruch drängte, sah Aschenflug besorgt zu ihm hoch. "Es werden folgende Katzen mitkommen" begann er, als er am Lagereingang stand. "Schwarzschweif, Aschenflug, Fuchspfote..." Weiter hörte Aschenflug nicht mehr. FUCHSPFOTE? Mein Schüler, der meine Mutter umgebracht hat, soll mit zur Versammlung? Das kann Holunderstern nicht machen! Er wollte gerade dagegen protestrieren, als er leise, seltsame Geräusche aus der Kinderstube hörte. Zurzeit war der Bau unbesetzt, also hatte man Nachtschattens Leiche bis morgen dort liegen lassen wollen, um sie dann zu vergraben. Macht sich da jemand an der Leiche zu schaffen? Aschenflug sah zu Holunderstern, dann schlich er zur Kinderstube und versuchte, die Gefühle von der oder diejenigen zu Erspüren. Doch irgendwie klappte es nicht mehr. Vielleicht hatte er sich das vorhin nur eingebildet? Aber nachschauen musste er trotzdem... Als er langsam, vorsichtig um die Ecke lugte, stockte ihm er Atem. Dort stand Nachtschatten. Lebendig und aus Fleisch und Blut. "Nachtschatten!" rief Aschenflug erschrocken. "Ich..wir dachten... du wärst tot!" Er wollte zu ihr rennen, doch Nachtschatten zeigte keinerlei Regung. Sie stand einfach nur im Bau und starrte Aschenflug an. "Aschenflug! Wo bleibst du denn!" hörte er Holunderstern rufen, doch er blieb wie angewurzelt stehen. "Aschenflug!" Schwarzschweif, die junge Kriegerin, kam zu ihm hergelaufen. "Was ist denn los?" Plötzlich löste sich Nachtschatten aus der Starre und blinzelte verwirrt. Dann miaute sie zögerlich: "Was...was mache ich hier? Wieso bin ich in der Kinderstube?" Sie klang ganz normal, so wie immer. Außer, dass sie sehr verwundert klang. Und das Seltsamste war: Ihre Wunden vom Kampf gegen Fuchspfote waren alle verschwunden. "D..das erkläre ich dir später." stotterte Aschenflug leise und raste zu Holunderstern. "Holunderstern! Du..musst dir das ansehen!" rief er. Der Anführer drehte seinen Kopf zu ihm. "Was ist denn passiert, dass wir nicht aufbrechen können?" fragte er verärgert. Der graue Kater wollte darauf antworten, als eine schwarze und eine schwarz-weiße Katze aus der Kinderstube zu ihnen kamen. "N..Nachtschatten!" Holundersterns Augen weiteten sich bis zum äußeren. "Ich dachte... wir dachten alle..." "Dass ich tot bin?" stieß Nachtschatten verächtlich aus. "Von Fuchspfote besiegt? Dass ich nicht lache!" Sie warf einen augenrollenden Blick zu Aschenflugs Schüler, der sich daraufhin etwas hinter Aschenflug versteckte. "Ich bin völlig gesund, und ich brauche keinen Heiler, um das zu wissen. Kann ich mit zur Versammlung?" Dass Nachtschatten wirklich wieder in Ordnung war, konnte jeder sehen. Ihre kratzbürstige und schlecht gelaunte Art waren ihr Markenzeichen. "Wenn du dich wirklich gut genug fühlst... na gut." meinte Holunderstern verwirrt. Aschenflug höre den alten Anführer murmeln: "Und wir dachten, sie wäre tot..." "Das habe ich gehört!" schnauzte die Kätzin ihn an. Schwarzschweif lief an ihrer Seite und unternahm keinen Versuch, die zu besänftigen. Das würde sowieso nicht funtionieren!


    Als die DunkelClan-Katzen etwas weiter vom Lager entfernt waren, blieb Fuchspfote, der vor Aschenflug lief, plötzlich stehen. "Lauf weiter!" trieb Aschenflug ihn an, doch er bekam keine Antwort. Und sein Schüler bewegte sich keinen Schnurrhaarbreit. Auch die anderen Katzen waren wie erstarrt. Der graue Kater schüttelte verwirrt den Kopf. Nach der Versammlung würde er sich ganz schnell schlafen legen. Nachdem, was er heute alles gesehen hatte, traute er seinen Augen nicht mehr. Verwirrung... hörte er in seinem Kopf. Schock und Verwunderung Was beim SternenClan läuft hier? Und was soll das? Aschenflug war nun ebenfalls verwirrt. Doch plötzlich hörte er ein leises Klick! und jemand stieß ihn von hinten an. "Was trödelst du hier so herum?" brummte Nachtschatten. Aschenflug seufzte und rannte, um hinter Fuchspfote herzukommen. Das war wirklich ein seltsamer Tag...


    Kurz vor der Baumstammbrücke blieb Holunderstern stehen. Aber dieses mal konnte Aschenflug sehen, wieso. "Wer bist du?" knurrte der alte Anführer einen Streuner an. "Und was machst du auf unserem Territorium?" "Ich wollte gerade gehen! Ehrlich!" betreuerte der Streuner und deutete auf den Hochfelsen. "Ich war vorhin dort, aber dann sind Katzen gekommen und haben gesagt, dass ich da nicht sein darf. Und deshalb gehe ich jetzt." "Ich habe noch nie so einen wehrlosen Streuner gesehen." hörte Aschenflug Schwarzschweif murmeln. Holunderstern verengte seine Augen zu Schlitzen, dann miaute er misstrauisch: "Ich glaube dir. Aber wenn du nicht schleunigst unser Territorium verlässt, bist du Krähenfraß." Der Fremde nickte nur und ging an allen DunkelClan-Katzen vorbei. Aschenflug hatte das Gefühl, dass er Schwarzschweif sogar zuzwinkerte, aber so genau konnte er das nicht sagen.



    "Beeilt euch!" rief ein weißer Kater vom Flusskreis den DunkelClan-Katzen zu. Holunderstern knurrte leise. "Wolkenstern!" brummte er. "Sie sind auch gekommen." Aschenflug wusste, dass sein Anführer nicht gut auf die anderen Anführer zu sprechen war. Die Baumstammbrücke war zum Glück nicht so rutschig, wie Aschenflug es in Erinnerung hatte. Flink sprang er zum Versamungsort und hörte hinter sich, wie Nachtschatten wieder verärgerte Bemerkungen machte. "Holunderstern! Du bist auch gekommen!" Nachtstern, der Anführer des SonnenClans, begrüßte sie mit einem knappen Zunicken. Eine düstere Stille lag über der Versammlung. Es waren weitaus weniger Katzen, als bei den üblichen bei Vollmond. Nach einer gefühlten Ewigkeit voller bedrücktes Schweigen und beklemmenden Ängsten fing Holunderstern an: "Wir sind nicht gekommen, um die Betroffenen zu gedenken. Nachtstern, was ist der Grund, wieso du uns alle hergebeten hast?" Aschenflug sah aus den Augenwinkeln, wie Fuchspfote zusammenzuckte. Der Wutanfall schien ihm immer noch in den Knochen zu liegen. Ganz schlechte Idee, Fuchspfote mitzubringen. dachte Aschenflug mit zusammengebissenen Zähnen. Was hat sich Holunderstern nur dabei gedacht? Einen...Betroffenen mitzubringen? "Nun..." Nachstern zögerte betreten. "Diese...Krankheit hat sich über alle Clans ausgebreitet. Die meisten unserer Krieger sind davon betroffen. Unsere Heilerin hat bisher kein Gegenmittel gefunden....Habt ihr anderen etwas darüber herausgefunden?" Holunderstern verneinte. "Einer unserer Schüler hat eine erfahrene Kriegerin angefallen. Zum Glück hat sie es überlebt." "Wir haben nur herausgefunden, dass die Krankheit Wutanfälle, Depression und Stimmungsschwankungen auslöst." miaute Wolkenstern. "Und das kann ziemlich gefährlich werden." Er senkte seinen Blick. "Hat jetzt irgendeiner eine Idee, wie man das wieder heilen kann?" rief Nachtkelch, die Heilerin des MondClans. Sie saß neben Sturmflug, einer SonnenClan-Kriegerin. Sturmflug war ungewöhnlich still, fiel Aschenflug auf. Sonst konnte sie auf den Großen Versammlungen nie die Klappe halten. Sie wirkte nervös. "Vielleicht..." begann Holunderstern zögerlich, wurde jedoch von einem aggresiven Fauchen unterbrochen. Aschenflug wirbelte erschrocken zu Fuchspfote herum, doch sein Schüler hatte sich erschrocken hinter Schwarzschweif versteckt. Es war absolut still. "W..Wolkenstern...das...ist eine friedliche Versammlung!" Eine dünne Stimme ertönte. Es kam von einer weiß-grau-silber getüpfelten Kätzin. "Fischhirn." knurrte der NebelClan-Anführer. "Es ist kein Vollmond und keine offizielle Versammlung, also könnte ich mit dir anstellen, was ich will." "W..was meinst du damit?" Die Kätzen wich ängstlich zurück. "Wolkenstern!" brüllte Nachtstern, ebenfalls angstvoll. "Komm sofort von ihr weg!" Doch der weiße Anführer ignorierte ihn kalt. "Ach, nichts." miaute er leise. Seine blauen Augen blitzten auf. "Ich wollte nur sagen, dass es mir ein Vergnügen war, dich gekannt zu haben..." "Nein!" Aschenflug schrie auf. Wolkenstern...er ist betroffen! Weiß er das überhaupt? Wieso ist er bloß gekommen! "Wolkenstern!" Nachtstern wollte sich auf ihn stürzen, als seine Stellvertreterin Eiswind ihn sanft zurückhielt. "Du darfst dich nicht auch noch in Gefahr begeben!" Aschenflugs Fell sträubte sich zum Himmel, als Wolkenstern der weißen Kätzin immer näher kam, sodass er sich keinen Schnurrhaarbreit von ihr aufbaute. "Gute Nacht, Silberdistel!" fauchte er aggressiv und hob seine krallenbesetzte Pfote.

    9
    Die Ursache der Krankheit?



    Aus der Sicht von Silberdistel



    Er will mich umbringen. dachte Silberdistel verzweifelt. Wie bei meiner Kriegerernennung. Aber wer weiß, ob er es dieses mal wirklich schafft? Ihr Blick huschte von einer Seite zur anderen. Die übrigen Katzen rühten sich kein Stück. Wahrscheinlich wollten sie nicht auch noch den Frieden brechen. Der Mond wurde durch kleine, dünne Wolkenfetzen verdeckt, war also noch sichtbar. Jeden Moment würde Wolkenstern zuschlagen. Ihre Beine waren wie gelähmt. Alle ihre Instinkte schrien danach, wegzulaufen, sich hinter den Katzen zu verstecken, wie sie es beim letzten mal getan hatte. Aber sie konnte sich nicht rühren. Das blasse Mondlicht spiegelte sich kurz in Wolkensterns Krallen - ein leises Zischen ertönte und Silberdistel drehte instinktiv den Kopf zur Seite. Sie würde bald den Schmerz, das Blut spüren, dass ihr an der Kehle herunterlaufen würde... Doch nichts traf sie. Sie wagte es, zum weißen Anführer zu schielen, und riss die Augen auf. "G..Goldschatten?" "Lass deine Krallen bei dir, Wolkenstern." knurrte der Krieger. "Ich werde nicht zulassen, dass du ihr etwas tust. Nicht so wie beim letzten mal." Silberdistel bemerkte aus dem Augenwinkel, dass sein Nackenfell mit Blut verschmiert war. Eine feine Krallenspur durchzog seine Kehle. Zum Glück so fein, dass Goldschatten nicht ernsthaft verletzt war. Silberdistel starrte ihn an. Er hatte sich vor sie gestellt und Wolkenstern hatte ihn getroffen! "Wieso?" hauchte sie verwirrt. "Ich...ich habe meine Gründe." entgegnete er leise und sah ihrem Anführer tapfer entgegen. Die silberne Kätzin rechnete mit einem weiten Anfall von Wolkenstern, doch der starrte auf Goldschattens Wunde, die er ihm selbst zugefügt hatte. Plötzlich seufzte er und kippte einfach so auf die Seite. Ein erschrockenes Flüstern und Murmeln ging durch die vier Clans. "Wolkenstern." miaute Holunderstern laut. "Ich nehme an, er kann kein Blut sehen." "Das stimmt. Leider." fügte Brisenpfote lauthals hinzu. "Deshalb kämpft er nie mit." "Am besten, wir lassen ihn so, dann wacht er wieder auf. Goldschatten, geh am Besten zu den Heilern." meinte Flammenwind. Der goldene Krieger warf Silberdistel einen schiefen Blick zu, dann trottete er irgendwo hinein zwischen die Katzen. Eine bedrückende Stille legte sich über sie. Schließlich warf Nachtstern ein: "Zu einer Lösung sind wir aber immer noch nicht gekommen, oder?" "Nein." erwiderte Holunderstern. Man konnte sehen, dass er ein Knurren unterdrückte. "Es ist nur noch schlimmer geworden. Wie wir wissen, ist Wolkenstern betroffen. Und die Anführer des MondClans vielleicht auch." Silberdistel warf verwirrt einen Blick zu Nachtkelch. So wie die meisten. Die Heilerin hatte den MondClan angeführt, als sie zum Flusskreis kamen. Zögernd miaute sie: "Unser Anführer und sein Stellvertreter meinen, dass die Ansteckungsgefahr bei Versammlungen höher sein könnte, als sonst. Sie sind deswegem nicht mitgekommen, um zu vermeiden, dass sie betroffen werden. Aber sie wollten wissen, ob wir zu einer Lösung gekommen wären, und schickten mich und die gesunden Katzen her." Das war wie das Stichwort für alle Katzen, beunruhigt miteinander zu murmeln. Silberdistel blickte hoch zum Himmel. Die Wolkenfetzen waren abgezogen, der nicht ganz volle Mond schickte ihr mildes Licht auf die Katzen. Wenn es nur Vollmond wäre... die Spannung zwischen den Clans und auch untereinander war nicht zu ertragen. Und es wurde sogar noch schlimmer. Aus heiterem Himmel sprang eine Gestalt auf Nachtkelch und drückte sie zu Boden. Und die Gestalt war niemand anderes als... "Goldschatten!" Silberdistel keuchte. Vorhin hatte er sie vor einem Betroffenen Beschützt und jetzt griff er selbst eine Katze an! Er knurrte der Heilerin etwas ins Ohr, was die NebelClan-Kriegerin nicht verstehen konnte. Aber es konnte nichts gutes sein, denn Nachtkelch fauchte und warf Goldschatten zu Boden. Dort blieb er auch liegen. Er zeigte keine Regung. In der Zeit wachte Wolkenstern endlich wieder auf. "Wieso bin ich hier?" murmelte er, sichtlich verwirrt. "Und was machen die anderen Clans hier? Was ist hier los?" Flammenwind und Brisenpfote kamen zu ihm und erzählten ihm alles. Darauf weiteten sich Wolkensterns Augen. Er stammelte: "Meint ihr... meint ihr, dass Goldschatten jetzt auch betroffen ist? Weil... ich ihn angegriffen habe?" Bitte, lass das nicht wahr sein...noch mehr Betroffene....und warum Goldschatten? Silberdistel mochte den netten Krieger eigentlich ganz gerne. "Das...könnte sein." kam es von Nachtstern verdutzt zurück. "Meint ihr, die Krankheit breitet sich dadurch aus, dass die Betroffenen die gesunden Katzen angreifen?" "Das würde Sinn machen." fuhr Holunderstern fort. "Aber mit ausgefahrenen Krallen und mit Zähnen. Dann wäre es aber ein zu hohes Risiko, Kampftraining zu machen. Aber wir können nicht einfach aufhören, Kampftechniken zu üben. Wer weiß, wer einen demnächst Schwierigkeiten bereitet." Dabei sah er scharf zu Wolkenstern. Der überhörte den dezenten Hinweis oder beachtete ihn nicht, auf jeden Fall miaute er: "Stimmt, Füchs und Dachse sind in dieser Zeit bestimmt wohl ernährt. Und die Streuner bleiben bestimmt nicht harmlos für immer." "Wir müssen einfach aufpassen." meinte Nachtkelch leise. "Beim Kampftraining besonders. Und auf die schon Betroffenen müssen wir ein Auge haben, dass sie die Krankheit aus Versehen noch weiter verbreiten, als jetzt schon." "Aber," warf Nachtstern auf einmal ein, "wenn die Krankheit durch Krallen und Zähnen verbreitet wird, wer hat es dann verursacht? Jemand muss damit angefangen haben. Und noch wichtiger ist die Frage: Wie heilt man es?" "Der SternenClan hüllt sich in Schweigen." seufzte Nachtkelch. "Letzten Halbmond beim Mondteich habe ich keinerlei Antworten von ihnen gehört." "Zumindest wissen wir jetzt, wie es verbreitet wird." versuchte Wolkenstern die Stimmung etwas zu heben. "Das ist schon mal ein Fortschritt. Bald ist die nächste offizielle Große Versammlung, da können wir schauen, ob wir nicht mehr herausfinden können." "Dann ist die inoffizielle Große Versammlung beendet," rief Holunderstern. "Wir sehen uns in ein paar Sonnenaufgängen wieder. Wenn der Mond nicht von Wolken bedeckt wird." "Bis dann." miaute Wolkenstern und neigte den Kopf. "Alle NebelClan-Katzen zu mir!" Silberdistel trat zu ihm, hielt aber noch einen kleinen Sicherheitsbastand ein. Wer wusste schon, wann der nächste Anfall kam. Sie seufzt in Gedanken. SternenClan, schickt uns ein Zeichen, dass ihr immer noch über uns wacht. Und wenn es geht, bitte noch eine Erlösung! Goldschatten lief nun dicht neben ihr, er schien wieder normal zu sein. Silberdistel fühlte sich etwas unangenehm, und trat ein paar Schritte zur Seite. Der goldene Kater sah sie nur verletzt an.

    10
    Streunerleben



    Aus Nanuks Sicht


    Die Sonne erschien gerade am Horizont, als Nanuk die Augen schloss. Die ganze Nacht hatte er noch über die Katzen auf der Flussinsel nachgedacht. Wo sie wohl lebten? Er hatte gehofft, dort ein neues, gemütlicheres Nest zu finden. Unter dem großen Felsen wäre es perfekt gewesen. Aber wenn schon andere den Platz für sich beanspruchten, wollte er keinen Ärger mit ihnen. Er legte seinen Kopf auf seine Pfoten und legte die Ohren an. In seinem jetzigen Nest, ein umgestürzter, hohler Baum, war es hart feucht. Er hatte schon versucht, Moos abzukratzen und sich damit ein Nestpolster zu machen, doch es wollte einfach nicht vom letzten Regen trocknen. Er stöhnte leise. Kälte kroch an seinen Beinen hoch und ließ ihn frösteln. Die Katzen dort hatten es bestimmt gut. Und dieser 'SternenClan' von dem die hellbraune Tigerkätzin gesprochen hatte...Das machte ihn neugierig. Auf dem Rückweg war er noch mehr Katzen begegnet, die sahen aber etwas bedrohlicher aus als die Katzen bei der Insel. Aber eine schwarze Kätzin war ihm besonders ins Auge gefallen. Ihre smaragdgrünen Augen hatten ihn direkt angefunkelt. Er hatte ihr vielleicht ein 'Hallo!' beim Vorübergehen sagen wollen, doch der große Kater, der die Katzen wohl anführte, hatte ihn etwas feindselig angesehen, und er hatte sich schleunigst davongemacht. Vielleicht sollte er sich auf die Suche nach der Kätzin machen? Er fand sie auf Anhieb hübsch und sie hatte nett ausgesehen. Aber wenn einer der anderen Katzen ihn sehen würde, dann wäre er wohl bald Krähenfraß, nach ihrem Aussehen zu urteilen. Aber er wollte sie wiedersehen... Nanuk schüttelte den Kopf. Er würde sie wahrscheinlich nie wieder sehen, so sehr es ihm auch schmerzte. Er gab es nun auf, schlafen zu wollen, auch wenn seine Augenlieder schwer wurden. Er kroch aus dem Baunstamm und streckte sich, als sein Magen knurrte. Es war zwar Frühling, fast Sommer, aber die Beute in dieser Gegend war nicht sehr gut. Außerdem war er ein schlechter Jäger. Er lief etwas herum, aß hier und da Beeren, die an Büschen hingen, doch richtig satt machte es ihn nicht. Da sah er einen ganzen Busch voller rötlicher Beeren, die im Schein der milden Sonne zu leuchten schienen. Sie schauten besonders schmackhaft aus. Doch gerade, als er einen von ihnen packen wollte, hörte er ein Jaulen. Er fuhr hoch. "Nanuk! Nicht!" Ein roter Kater kam auf ihn zugerannt. "Alex! Was ist passiert?" fragte Nanuk seinen Freund. Er hatte Alex vor ein paar Monden kennengelernt, und sie hatten sich in der Zeit sehr angefreundet. "Was passiert ist? Du wärst in wenigen Momenten tot, wenn ich nicht gekommen wäre." "Wieso denn?" erwiderte Nanuk verwirrt. "Ich wollte doch nur Beeren essen. Du weißt doch, ich bin ein schlechter Jäger." Alex deutete mit seinem Schwanz auf die roten Beereb und miaute ernst: "Das sind die Beeren der Eibe. Sie sind giftig, wenn du sie isst, kannst du sterben!" "Oh." Nanuk erschrak. Er hätte tot sein können! "Danke..." "Keine Ursache. Aber versprich mir, dass du ab jetzt nicht mal daran denken wirst, diese Beeren zu essen." "Ich verspreche es dir." betreuerte Nanuk. "Danke Alex." Alex legte den Kopf schief. "Du riechst nach diesen Clan-Katzen die dort bei den Flüssen wohnen. Was hast du bei ihnen gemacht?" "Was für Clan-Katzen?" Meinte er die Katzen bei der Insel? "Im Tal bei den Flüssen leben viele Katzen, sie haben sich in vier Gruppen aufgeteilt. Sie nennen sich Clans frag mich nicht, was das genau bedeutet. Wenn du auch nur eine Pfotenlänge in ihr Territorium setzst, dann riechen sie es entweder oder sie sehen dich gleich und verjagen dich." Alex verzog das Gesicht. "Das ist keine schöne Erfahrung, das kannst du mir glauben." "Ach die meinst du." antwortete Nanuk. "Ich wollte mir ein neues Nest suchen, bei dem großen Stein auf der Flussinsel dort wollte ich mir einen besseren Wohnort bauen. Aber dann kamen Katzen und haben mir gesagt, dass ich nicht da sein darf. Dann bin ich gegangen." "Wie kannst du nur so friedlich sein?" miaute sein Freund belustigt. Nanuk zuckte mit den Ohren. "Ich will nur kein Streit mit irgendwen. Das bringt doch nichts." Alex schien zu überlegen, dann frage er: "Willst du vielleicht in meinem Nest schlafen? Ich wohne mit einer Kätzin zusammen auf in einer Zweibeinerscheune, da gibt es viele träge und fette Mäuse, die bekommst sogar du." "Was soll das denn heißen?" empörte sich Nanuk gespielt und stieß Alex mit der Schulter an. "Na gut, ich komme mit dir. Wenn es euch keine Umstände macht." "Ehrlich gesagt, ich frage mich, warum ich dich nicht früher schon gefragt habe. Wir sind doch Freunde." "Wahrscheinlich, weil du mich nie findest." neckte Nanuk ihn. "Ich treibe mich doch immer woanders herum." Drauf mussten beide schnurren. Den ganzen Weg noch redeten sie über die verschiedensten Dinge und machten Späße, bis sie an der Scheune ankamen. Es war ein hohes Zweibeinernest mit einem Feld nebendran und einem großen Monser mit riesigen, runden Pfoten. "Das ist ein Traktor." erklärte Alex. "Er transportiert Zweibeiner über die Felder. Ich habe keine Ahnung, was das bringt, und sehr schnell ist es auch nicht." "Zweibeiner sind unbegreiflich." kam es plötzlich aus der Scheune. Nanuk kam neuguerig hinein. Der ganze Raum war eher dunkel, durch ein paar Öffnungen an den Wänden strömte golden erscheinendes Licht. Mengen von Stroh und Heu lagen zusammengeschnürt auf einer zweiten Etage. "Alex!" Eine nougatfarbene Kätzin kam auf die beiden zu. "Schön dass du wieder da bist! Ist das Nanuk?" "Woher kennst du mich?" fragte Nanuk etwas erstaunt. Alex schnurrte: "Ich habe ihr einiges über dich erzählt. Ich hoffe, das macht dir nichts aus?" "Natürlich nicht." bestätigte er. "Ich heiße Sophia." stellte sich die Kätzin vor. "Ich wohne eigentlich hier, Alex kam erst später hierher." "Schön ist es hier." bemerkte Nanuk. "Wo sind die besagten Mäuse?" Er sah seinen Freund neckend an. "Überall." gab dieser grinsend zurück. "Du brauchst sie nur zu finden, das Fangen ist total einfach." "Wenn du meinst..." Nanuk richtete die Ohren auf und hörte sogleich gefühlt tausende Stimmen, die zu ihm herdrangen. Sie klangen piepsig und leise, demnach sehr undeutlich. Und da sah er auch schon die erste Maus. Sie war rund und wohlgenärt, außerdem lag sie nur träge auf einem Strohbüschel. Nanuk schlich sich an, eine Schwanzlänge davor sprang er ab. Sein Schatten fiel auf das kleine Tier, es wollte flüchten, doch es war zu langsam. Nanuks Krallen bohrten sich in den weiche Fleisch und töteten es. Das war ja wirklich einfach! dachte Nanuk etwas stolz und trug die tote Maus zu Alex und Sophia. "Du hast es ja wirklich geschafft!" Alex knuffte ihm in die Seite. "Tja, am Ende steckt in mir der beste Jäger überhaupt!" witzelte Nanuk. Wenn er hier stärker und besser wurde, hätte er vielleicht doch eine Chance, die schwarze Clan-Kätzin wiederzusehen? Sein Herz pochte etwas schneller. Vielleicht könnte er es schaffen...

    11
    Eine bedeutungsvolle Jagd



    Aus Mondstrahls Sicht


    Die ersten Töne des Morgengrauens erschienen schon am Horizont, als der MondClan im Lager eintraf. Mondstrahl musste erst ihre Gedanken ordnen. So viel war in letzter Zeit passiert, sie brauchte Zeit, um darüber nachzudenken. Erst die Tatsache, dass sie die Gedanken der anderen hören konnte, dann die ernste Lage der Clans - ihr Kopf brummte. "Ich glaube, ich lege mich jetzt schnell schlafen." murmelte sie Goldglanz zu und sprang in den Kriegerbau. Obwohl ihre Augen nach Schlaf schrien, konnte sie nicht sofort einschlafen. Ständig hörte sie die dumpfen Stimmen der anderen Krieger in ihrem Kopf. Der SternenClan war wohl gnädig mit uns. Der Mond wurde nicht verdeckt, obwohl diese Versammlung gegen das Gesetz der Krieger verstoßen hat.. Funkelherz, die rote Kriegerin, kam dicht an ihr vorbei. Mondstrahl legte seufztend die Ohren an, doch es wurde nicht besser. SternenClan, schick uns ein Mittel dagegen! Bevor wir noch alle betroffen sind... Hört auf! schrie Mondstrahl in Gedanken. Darauf wurde es tatsächlich still und schnell fiel die Kätzin in einen unruhigen Schlaf. Sie träumte von kämpfenden Katzen, Schüler, die sich ertränkten oder von der Klippe fallen ließen, zwischendurch ertönte die ganze Zeit ein herzzerreißendes Wimmern von Jungen. Sie war froh, als sie bei Sonnenhoch aus den Alpträumen schreckte. Sie zitterte etwas, als sie sich erhob und aus dem Kriegerbau trat. "Guten Morgen." gähnte Goldglanz, die neben ihr auftauchte. "Gut geschlafen?" "Nicht wirklich." erwiderte Mondstrahl und schüttelte sich kurz. Ich auch nicht. hörte sie ihre Freundin sagen, doch Goldglanz sah sie nur mitfühlend an. "Komm, wir gehen jagen. Vielleicht wird es dann ja besser." schlug sie vor. Mondstrahl nickte erleichtert. Zusammen liefen sie aus dem Lager, in die Nähe der SonnenClan-Grenze. "Und? Riechst du schon etwas?" Mondstrahl öffnete ihr Maul und versuchte, eine Geruchsspur aufzunehmen. Es war zwar Blattfrische, doch seltsamerweise konnte sie nichts entdecken. "Seltsam." murmelte sie und schaute sich gründlich um. "Ich versuche es mal im Fluss. Vielleicht kann ich den ein oder anderen Fisch auftreiben..." Mondstrahl tappte zum im Licht funkelnden Wasserlauf, der wie eine klare Pfütze die Wolken und die Sonne wiederspiegelte. Fischen war nicht ihre Stärke, die NebelClan-Katzen waren die Wasserliebhaber. Aber manchmal gelang es ihr sogar, eines der besonders langsamen Wassertiere zu fangen. Sie stellte sich so hin, dass ihr Schatten nicht auf den Fluss fiel und wartete geduldig. Da! Ein silberner, kleiner Fisch flitzte gegen die Strömung. Mondstrahl hob die Pfote, doch in dem Moment, in dem sie sie in das Wasser stieß, hörte sie: Was macht diese MondClan-Katze da? Der Fluss gehört uns! Vor Schreck sprang sie zurück und ließ den Fisch entkommen. Und mäusehirnig ist sie auch noch! Mondstrahl schüttelte sich kurz. Goldglanz war das eindeutig nicht gewesen. Eine DunkelClan-Patrouille vielleicht? *sie sah auf und blickte auf der anderen Seite des Gewässers einem grauen Kater mit spöttisch funkelnden, hellblauen Augen entgegen. "Was ist?" fauchte sie genervt. Wie hieß dieser Kater noch einmal? Sie hatte ihn schon mehrmals gesehen, auch diese Nacht bei der Versammlung. "Tut mir Leid, wollte dich nicht verärgern." Der Kater grinste, und Mondstrahl erkannte, dass es ihm nun mal nicht Leid tat. "Aber du jagst auf unserem Territorium." "Der Fluss gehört beiden Clans." erwiderte sie. "Er ist die Grenze. Warum sollte er euch gehören?" "Weil ihr mit dem Fluss nichts anfangen könnt. Ihr könnt ja nicht mal anständig fischen." meinte er spöttisch grinsend. "Ihr aber auch nicht." konterte sie darauf. "Also lass uns in Ruhe." "Wieso uns? Bist du nicht alleine hier?" Mondstrahl war nun fast an ihren Grenzen. Die ganzen Ereignisse hatten sie völlig aufgelöst, und statt sich bei der Jagd davon zu erholen, war sie kurz davor einem dahergelaufenem DunkelClan-Kater gehörig ihre Meinung zu sagen. Der Graue zog seinen Kopf ein und lief ein paar Schritte rückwärts. "Entschuldigung...ich bin übrigens Aschenflug." Woher wusste er, wie ich mich gerade gefühlt habe? Oder sieht man es mir an? "Na dann." miaute Mondstrahl und wandte sich genervt ab. "Bis zur nächsten großen Versammlung." "Warte!" Aschenflug scharrte sichtlich nervös in der Erde. "Also...ehrlich, ich wollte dich nicht verärgern." "Woher willst du eigentlich wissen, wie ich mich fühle?" presste sie heraus und sah über ihre Schulter zum DunkelClan-Kater. Damit hatte er wohl nicht gerechnet, denn er stotterte: "Ähm...also..." "Ja?" Sie seufzte. Aschenflug seufzte ebenfalls. "Du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber..." er stockte. "Ich weiß einfach, was du fühlst. Ich weiß nicht, wie und warum, aber ich weiß es einfach..." Mondstrahl sah ihn verwirrt an. War da nicht eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrem Gedankenhören? Auch sie wusste weder, wie sie es machte, noch, warum sie es plötzlich konnte. Sie könnte es ihm erzählen...vielleicht bestand da eine Verbindung? "Ich glaube dir..." Aschenflug schaute erstaunt. Ich dachte, sie würde sagen, dass ich mäusehirnig bin! "Und nein, ich nenne dich nicht mäusehirnig." Sie schnurrte leise, als sie das zunehmend verwirrte Gesicht des Katers sah. "Wie? Woher?" stammelte er. Mondstrahl schaute kurz, ob irgendjemand in der Nähe war, dann miaute sie: "Ich kann deine Gedanken hören..." "W..wirklich?" Dann bin ich nicht der Einzige mit so einer...Gabe? "Wohl nicht." antwortete sie auf seine Gedanken. Aschenflug riss seine Augen auf. "Meinst du, es gibt noch mehr Katzen, die etwas Ungewöhnliches können?" "Vielleicht..." überlegte Mondstrahl. "In den anderen Clans...aber wieso haben wir solche Kräfte?" "Mondstrahl!" kam es plötzlich von Hinten, und sie wirbelte herum. Goldglanz stand vor ihr. "Wo bleibst du? Ich habe noch zwei Eichhörnchen auftreiben können..." Dann bemerkte sie Aschenflug, der die beiden Kätzinnen anstarrte. "Was schaust du so?" Aschenflug antwortete blitzschnell: "Ich wollte nur sichergehen, dass deine Freundin hier die Grenze nicht übertritt." Dabei zeigte er auf Mondstrahl und verzog das Gesicht. Heute auf der Insel? Weitersprechen? hörte sie ihn sagen. Sie nickte kaum merklich und wandte sich an Goldglanz. "Gehen wir zurück ins Lager." Goldglanz nickte etwas verblüfft und ging dann zustimmend in Richtung Lager. Mondstrahl schsute noch kurz zurück, doch Aschenflug war schon verschwunden.

    12
    Sorgen und Entschlüsse



    Aus Sturmflugs Sicht



    "Frostblick, Sturmflug, Bärenfang und Sandkralle, ihr patrouilliert an der NebelClan-Grenze. Und wenn ihr NebelClan-Katzen trefft, fragt sie bei Gelegenheit, wie es um Wolkenstern steht. Sandkralle, du führst sie an." kommandierte Eiswind. Sturmflug seufzte leise, als sie Bärenfangs Namen hörte. Diese arrogante, aber dennoch durchaus attraktive Fellkugel sollte mit ihr auf eine Patrouille gehen. Sie sah, wie Sandkralle genervt die Augen verdrehte. Nur Frostblick warf ihm einen verliebten Blick zu und tappte zu Sandkralle. "Los." miaute Bärenfang, als auch Sturmflug zu ihnen stieß. "Gehen wir schnell los, ich habe Hunger und will so früh wie möglich wieder im Lager sein. Aber wenn wir bei der Patrouille jagen, ist das natürlich auch in Ordnung..." "Halt deinen Mund." fauchte Sandkralle und hob trotzig das Kinn. Bärenfang knurrte sie an: "Was hast du gerade gesagt?" "Halt deinen Mund. Und ich bin diejenige, die die Patrouille anführt. Nicht du." Mit diesen Worten stolzierte sie aus dem Lager. Frostblick schaute ihr böse hinterher, dann schüttelte sie sich und folgte ihr auch. "Du und Sandkralle kommt ja gut miteinander zurecht." meinte Sturmflug nur zum dunkelbraunen Kater und beeilte sich auch, den anderen beiden hinterherzulaufen. Währenddessen dachte sie über die Versammlung und über ihre... Gabe nach. Wenn der SternenClan ihr diese Gabe gegeben hatte. Aber warum hatten sie das getan? Wegen der Krankheit? Wie sollte Zeitanhalten dagegen helfen? Sie schüttelte sich kurz. Vielleicht war sie ja auch betroffen und sie bildete sich ein, Dinge zu tun, die eigentlich unmöglich waren... "Ist etwas?" Frostblick tauchte neben ihr auf. "Nein, nein...ich denke nur über gestern nach." antwortete Sturmflug ein wenig zu hastig, woraufhin sie einen skeptischen Blick von der weiß-silbernen Kätzin erntete. "Na gut, mir lässt die Sache auch keine Ruhe." lenkte diese schließlich auch ein. "Es ist alles so...seltsam. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was es mit der Krankheit auf sich hat." ''Ja, genau.'' stimmte Sturmflug ihr zu. "Zumindest wissen wir jetzt, wie es verbreitet wird. Dann können wir uns davor schützen." Doch als dann keine Antwort von kam, bemerkte sie, dass Frostblick gar nicht mehr neben ihr lief, sondern etwas zurückgeblieben war und nun auf einen unbestimmten Punkt in der Ferne sah. Plötzlich schien sie zu schwanken, und noch bevor Sturmflug zu ihr eilen konnte, fiel sie seitlich zu Boden. "Frostblick!" Die hellbraun getigerte Kätzin presste ihr Ohr an ihrer Clan-Gefährtin, um nach einem Herzschlag zu horchen. Zwar leise, aber dennoch regelmäßig, konnte sie ihn hören. Erleichtert atmete sie auf. Frostblick schien nur ohnmächtig zu sein. "Sandkralle! Bärenfang!" rief sie und lief wieder ein Stück vor. "Was ist?" Sandkralle drehte sich sichtlich genervt um, während Bärenfang gerade aufhörte, sie anzuknurren. Sturmflug sah ihn etwas verwirrt an, dann antwortete sie: "Frostblick ist ohnmächtig...ich weiß nicht, warum." "Ohnmächtig?" Sie sah, wie Sandkralles Nackenfell sich sträubte. "Wo ist sie?" "Weiter hinten, sie war mit mir etwas zurückgeblieben, als sie plötzlich zu Boden fiel." "Ich und Sankralle gehen zu ihr und bringen sie notfalls ins Lager. Du kannst die Patrouille ja beenden." miaute Bärenfang und lief los, in die Richtung, aus der sie gekommen waren. Sandkralle schnaubte: "Ich weiß nicht, was alle an ihm finden. Er ist so ein arroganter Fellball!" Dann verdrehte sie die Augen und sprang ihm hinterher. Sturmflug wusste nicht Recht, was sie davon halten sollte, aber schließlich folgte sie Bärenfangs Befehl, auch wenn er nicht die Patrouille anführte. Ich denke, Eiswind freut sich zu hören, dass es an der Grenze ruhig geblieben ist. Als sie am leise vor sich hinplätschernen Fluss entlang lief, seufzte sie. Sie erinnerte sich noch ganz genau, als sie letztes Mal hier war und plötzlich alles stillgestanden hatte. Es war nahezu...gespenstisch gewesen. Und auch auf dem Weg zur Versammlung waren alle wie festgefroren gewesen. Nur der Streuner auf dem Hochfelsen nicht! Der Gedanke durchzuckte sie wie ein Blitz. Den Streuner konnte sie sich unmöglich eingebildet haben...schließlich hatten Eiswind und Nachtstern ihn auch gesehen! Vielleicht war es doch keine Einbildung gewesen, dass sie alles, zumindest für ein paar Herzschläge, zum stillstehen bringen konnte... Sie lief nun an der Baumstammbrücke vorbei. Zum ersten Mal fiel ihr auf, die alt und durchgeweicht der Stamm aussah. Wie lange musste er schon hier gelegen haben und wie viele Katzen hatte er bisher schon tragen müssen? Was für einen Blödsinn denke ich eigentlich? Sie schüttelte sich. Warum dachte sie über einen Baum nach, der schon seit unzähligen Blattwechseln dort lag? Plötzlich hatte sie Sorgen, dass der Stamm bei der nächsten Versammlung in der Mitte einbrechen, und alle ihre Clan-Gefährten in das Wasser fallen würden. Ihr Fell sträubte sich, als sie es vor ihrem Auge sah. Sie kniff sie zusammen und machte sie wieder auf. Nein. So etwas darf ich mir nicht mal vorstellen! Ein verrückter Gedanke schob sich in ihren Kopf. Vielleicht konnte sie ja ihre Gabe so kontrollieren, dass es nicht die gesamte Umgebung sondern nur eine Sache einfror? Dann könnte sie es bei diesem Baum versuchen, dann würde er niemals einbrechen...wenn es denn funktionieren würde. Sie musste es üben! Aber nicht im Lager oder im Territorium...wenn es für immer festfror, fiel es zu sehr auf. Entweder hier bei der Brücke oder bei Steinen...vielleicht beim Hochfelsen? Sie wandte sich vom alten Stamm ab und trottete un Richtung Lager. Heute Nacht beim Hochfelsen würde sie es üben. Selbst wenn sie dann am nächsten Morgen todmüde sein würde.

    13
    Viele Gefühle und ein ungebetener Gast?


    Aus Aschenflugs Sicht



    "Fuchspfote, willst du vielleicht noch hier die Grenze markieren? Danach gehen wir zurück, die Sonne geht schon unter," miaute Aschenflug, als er mit seinem Schüler, Schwazschweif und einer anderen Nachtschatten an der NebelClan-Grenze patrouillierte. Fuchspfote nickte nur ungewöhnlich still und begann, die Duftmakierungen neu zu setzen. Aschenflug beobachtete ihn, doch er hing auch seinen Gedanken nach. Die Begegnung mit der MondClan-Kätzin ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Heute Nacht beim Hochfelsen... Wenn jemand sie dort erwischte...man würde denken, er hätte etwas mit ihr. Er schnaubte. Aber ich kann nicht einfach allen erzählen, was eigentlich los ist. Sie würden mir nicht glauben. "Na, unzufrieden?" grummelte Nachtschatten hinter ihm. Er erwiderte nichts darauf. Seiner Mutter schien die Stille nicht zu gefallen. Fuchspfote war nach der großen Versammlung viel stiller und ängstlicher geworden, und auch Schwarzschweif schien nicht ganz bei der Sache zu sein. Nur Nachtschatten murmelte wie immer vor sich hin und ärgerte sich über die verschiedensten Dinge. "Wir sollten zurück, oder?" Fuchspfotes Stimme ließ Aschenflug zurückzucken und Schwarzschweif fuhr ebenfalls zusammen. "Ja, du hast Recht," miaute er dann, als er sich wieder gefasst hatte. "Gehen wir." Während er sich an die Spitze der Patrouille setzte, spürte er wieder die Gefühle der anderen. Von Fuchspfote kamen Angst und eine Art Unsicherheit heraus, von der abwesenden Kätzin allerdings ein seltsames Gefühl, welches Aschenflug noch nie gehabt hatte. Ihm wurde warm ums Herz, und von dort aus verteilte sich die Wärme in seinem gesamten Körper und es war, als würde sein Fell im Flammen stehen. Schnell schüttelte er sich, um das Gefühl loszuwerden. Was war das? Es hatte sich nach etwas gutem angefühlt, doch ein trauriger Nachgeschmack schlich sich jetzt auch ein. Was war nur mit Schwarzschweif los? Bei Nachtschatten spürte das Übliche, wie immer etwas mürrisch gelaunt und ohne großen inneren Regungen. Er seufzte. Warum hatte ausgerechnet er diese Fähigkeit? Warum war er dazu auserwählt, mit den anderen Katzen die Krankheit zu bekämpfen? Er war doch nichts Besonderes...und sonst hatte er auch nur den Anschein eines normalen DunkelClan-Kriegers. Und warum hatte der SternenClan den Heilern keine Botschaft geschickt? Waren er und die anderen Auserwählten völlig auf sich alleine gestellt? Er lauschte kurz, ob er vielleicht eine Antwort auf eine der Fragen vernehmen konnte. Doch es bleib still, nur das Rauschen des Windes und die Stimmen des DunkelClan-Lagers waren zu hören. Fuchspfote stürmte sofort an ihm vorbei und verschwand wortlos im Schülerbau, während Schwarzschweif verträumt und nachdenklich den Weg Richtung Kriegerbau einschlug. Aschenflug steuerte erstmal den Frischbeutehaufen an. Vor seinem nächtlichen Ausflug musste er gestärkt sein. Er suchte sich eine fette Maus aus und setzte sich damit etwas abseits. Langsam fing er an, die Maus aufzuessen. Es schien Ewigkeiten zu dauern, bis die Sonne komplett hinter den Hügeln des SonnenClan-Territoriums verschwand und die Katzen des DunkelClans in ihre Baue verzogen, doch schließlich war es soweit. Unbemerkt huschte er aus dem Lager. Wegen seinem dunkelgrauen Fell wäre er sowieso nicht gut zu sehen gewesen. Erleichtert beschleunigte er, als die Flussinsel in Sicht kam. Er hoffte, dass Mondstrahl heute Nacht wirklich kommen würde, andernfalls wäre es umsonst gewesen, sich aus dem Lager zu schleichen, während er an anderen Tagen schon in seinem Nest im Kriegerbau liegen würde. Doch noch konnte er keine Kätzin ausmachen, als er auf die Bumstammbrücke sprang. Vielleicht kommt sie gleich. Vielleicht bin ich einfach zu früh dran. beruhigte er sich und balancierte mühelos über den Stamm, bis er schließlich auf der Flussinsel ankam. Er setzte sich geduldig neben den Hochfelsen, mit dem Gedanken, Mondstrahl würde ihn dann sofort sehen und dann wissen, dass er da war. Nach einer kleinen Weile spürte er ein fremdes Gefühl von der Richtung des MondClan-Territoriums auf ihn zuwehen. Zweifel, Unsicherheit und etwas Neugier. Mondstrahl war auf dem Weg hierher! Doch westlich dieser Richtung strömte gleichzeitig ein anderes Empfinden zu ihm: Entschlossenheit. Wer war denn sonst noch Nachts unterwegs? Aschenflug duckte sich instinktiv, als dieses zweite fremde Gefühl stärker wurde. Von der Richtung her müsste es eine SonnenClan-Katze sein...Wenn man ihn und Mondstrahl sehen würde, dann könnte man auf falsche Gedanken kommen. Jetzt betete er stumm zum SternenClan, dass entweder die SonnenClan-Katze wieder gehen, oder dass Mondstrahl sich verspäten würde. Aber beides traf nicht zu, denn er roch und hörte, wie Pfoten auf der Baumstammbrücke des MondClans aufkamen, und das Gefühl der Entschlossenheit wurde gleichzeitig immer stärker. ''Aschenflug? Bist du da?'' hörte er zaghaft Mondstrahls Stimme und sah sie auf die Insel springen. ''Mondstrahl.'' wisperte Aschenflug aus seiner geduckten Haltung heraus. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Die SonnenClan-Katze durfte sie auf keinen Fall entdecken! ''Jemand ist hier?'' Er zuckte kurz zusammen. In der Aufregung hatte er das ganz vergessen... ''Ja, ich glaube sie ist in der Nähe.'' zischte er und drehte nervös seine Ohren. Er vernahm wieder Pfotenschritte auf Holz, es dauerte nicht lange, bis eine hellbraune Tigerkätzin die Flussinsel betrat.

    14
    (


    Aus Mondstrahls Sicht



    ''In der Nähe?'' flüsterte Mondstrahl erschrocken und sah sich hektisch um. Als sie zur Baumstammbrücke des SonnenClans sah, erstarrte sie. Eine Katzengestalt kam auf die Insel gesprungen und blickte sie ebenso erstaunt an. Was macht sie denn hier? Warum sollte ausgerechnet heute jemand hier sein? hörte sie eine verwirrte Stimme. Schnell ordnete sie diese zu Sturmflug zu, einer SonnenClan-Kriegerin. Was tat sie hier? ''Sturmflug, was machst du hier?'' fragte sie und musterte misstrauisch. Die helle Tigerkätzin schien Aschenflug nicht zu sehen, der sich hinterm Hochfelsen duckte, und fragte zurück: ''Sag ich nicht. Und was machst du hier...Mondstrahl?'' ''Das...ist geheim.'' suchte Mondstrahl stotternd nach einer Erklärung und ihr Blick huschte ungewollt zu Aschenflug hin. ''Ich...bin nur spazieren.'' ''Aha, was war jetzt daran so geheim?'' Mäusedung! dachte Mondstrahl. Da regte sich der grauer Kater endlich in seinem Versteck und trat auch hervor. ''Sturmflug, komm jetzt bloß nicht auf falsche Gedanken.'' miaute er und sah die SonnenClan-Kätzin scharf an. ''Mondstrahl und ich haben nichts miteinander!'' Sturmflug sah ihn ebenso verwirrt an wie sie Mondstrahl angesehen hatte und entgegnete: ''Was macht ihr dann hier?'' Sollen wir es ihr sagen? hörte Aschenflug und sie nickte kaum merklich. Wenn sie es ihr wirklich erzählten, das hieß noch lange nicht, dass Sturmflug es ihnen wirklich glauben würde. So begann sie mit Aschenflug abwechselnd von ihren Fähigkeiten zu erzählen.

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1504721922
Die Welt der Clans - MMFF
Die Welt der Clans - MMFF
Hallo, alle miteinander! Das wird meine erste MMFF sein, und ich bitte euch, etwas nachsichtig mit mir.
https://www.testedich.de/quiz50/quiz/1504721922/Die-Welt-der-Clans-MMFF
https://www.testedich.de/quiz50/picture/pic_1504721922_1.jpg
2017-09-06
406A
Warrior Cats

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Kommentare (70)

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vor 265 Tagen
(Supi^^)
vor 268 Tagen
(Für mich ist das ok, @Goldclaw^^)
vor 269 Tagen
Name: Lilienpfote (-traum)
Alter: 8 Monde
Aussehen: weißes bis creme-farbenes Fell, ihr linkes, blindes Auge ist blassblau, ihr rechtes, gesundes Auge ist blassgrün
Clan: Mondclan
Rang: Heiler-Schülerin (falls das geht)
Charakter: Neugierig, aufbrausend, wild, stürmisch, klug, vorlaut
Mag: die Sterne
Mag nicht: Gewitter
Auftritt in der Geschichte: Familie/Freunde
Sonstiges: Schwester von Mondstrahl aber aus einem anderen Wurf, der selbe Wurf wie Fleckenpfote, ist auf dem linken Auge blind
vor 270 Tagen
*Mondstrahl (Autokorrektur)
vor 270 Tagen
(Könnte ich, wenn’s ok ist, dann auch eine Schwester oder einen Bruder von Mindestzahl erstellen aus dem selben Wurf wie Fleckenpfote?^^)
vor 271 Tagen
Deine Idee ist der Hammer!^^Du setzt alles sehr gut um! Dein schreibstil ist auch perfekt! :)

Wenn man hier noch Charas "einschicken kann wäre das meiner^^":

Name: Fleckenpfote
Alter: 8 Monde
Aussehen: Nachtschwarzes Fell, welches in der Sonne leicht silbern glänzt, schneeweißes brustfell sowie schneeweiße Pfoten und einen weißen Bauch mit einem tatsch ins cremefarbene, bergseeblaue Augen mit hellgrünen Sprenkeln
Clan: MondClan
Rang: Schülerin
Charakter: ruhig, warmherzig, verschlossen, freundlich, geduldig, mutig, loyal, ehrlich, aufmunternd, sanft, immer für andere da, denkt immer positiv, ist fast immer fröhlich, aber sie kann auch wild und brutal werden wenn's drauf an kommt
Mag: die Nacht, ihre Freunde, den Mond
Mag nicht: Blutbäder, Streit, arrogante Katzen
Auftritt in der Geschichte: Familie/Freunde
Sonstiges: wenn es ok ist, kann sie die Schwester von Mondstrahl sein aber aus einem anderen Wurf?^^"
vor 287 Tagen
Du schreibst total schön und die Idee mit der Krankheit und den Fähigkeiten ist auch supergut! :D

Name: Blutauge
Alter: 31 Monde
Aussehen: blutrote Augen, schwarzes Fell, oft blutverschmiert (er reinigt sich nie), groß, stark
Clan: früher Sonnenclan
Rang: Streuner
Charakter: blutrünstig, verrückt, selbstsüchtig, aggressiv, übermütig, sehr guter Kämpfer
Mag: Tod, sich selbst, Blut
Mag nicht: andere Katzen, Liebe/Freundschaft
Auftritt in der Geschichte: Betroffener und noch ein bisschen mehr
Sonstiges: war früher Heiler des Sonnenclans, hieß Rotauge, wurde aber verstoßen, als er wegen der Krankheit 5 Junge getötet hat, hieß seitdem Blutauge, ist verrückt, denkt, dass die Großkatzen ihn geschickt haben um die Clankatzen zu töten, damit die Großkatzen wieder zurückkommen können

Schreib bitte weiter!
vor 305 Tagen
Danke, @Miss Adeline für den Chara^^ wenn sie kurz Kriegerin wird, hast du einen Wunsch für ihren Kriegernamen oder soll ich das einfach entscheiden?
vor 307 Tagen
Oh, schöne FF! Du schreibst wirklich schön, da kann ich mehr gar nicht sagen ❤️ Liest sich mega gut, bitte hör nicht auf!!!

Name: Rehpfote
Alter: noch Schülerin, bald Kriegerin
Aussehen: hellbraun getigert, stechende grasgrüne Augen, ziemlich klein und langes Fell
Clan: NebelClan
Rang: Schülerin
Charakter: (e) mutig, überdreht, scharfe Zunge, loyal
Mag: Kaninchen, klettern und sich verstecken
Mag nicht: Dornen, Dachse, Kälte
Auftritt in der Geschichte: kleine Rolle
Sonstiges: Vielleicht kann sie bald zur Kriegerin ernannt werden oder so...
vor 307 Tagen
Wenn keine neuen Charas kommen und es keine Rückmeldungen (Kritik, Lob oder sonst andere Kommentare) gibt, werde ich es einfach als normale FF weiterführen. Ihr könnt natürlich noch weitere schicken, aber ich werde nicht so ganz auf die einzelnden Charas und deren Eigenschaften achten. Ich gehe davon aus, dass es euch nicht mehr interessiert.
vor 348 Tagen
Charakter könnt ihr immer schicken, ist euch überlassen^^
vor 349 Tagen
Also falls noch weitere Charaktere geschickt werden können, würde ich gerne welche schicken ^^
vor 382 Tagen
Cool! Die Geschichte ist echt spannend und sehr gut geschrieben!
Hier ein paar Charas:

Name: Sandkralle
Alter: 22 Monde
Aussehen: schlanke, schmale, braun, hellbraun und sandfarben getigerte Kätzin mit sandfarbenen Pfoten und hellgrünen Augen
Clan: SonnenClan
Rang: Kriegerin
Charakter: schnell aufbrausend, eigenwillig, neugierig, hilfsbereit
Mag: rennen, jagen, kämpfen (nur zum Spaß)
Mag nicht: arrogante/protzige Kater (Bärenfang), Fisch
Auftritt in der Geschichte: Kleine Rolle
Sonstiges: /

Name: Bärenfang
Alter: eher jüngerer Krieger
Aussehen: muskulöser kräftiger dunkelbrauner Kater mit braun-goldenen Augen
Clan: SonnenClan
Rang: Krieger
Charakter: Kätzinnenschwarm, ist ein Macho, tut so als ob er vor nichts Angst hat, dabei fürchtet er sich vor vielem, hochnäsig, arrogant
Mag: kämpfen, Kätzinnen
Mag nicht: Leute die schlauer sind als er (also jeden), stärkere Katzen als ihn, Sandkralle (da sie sich ihm nicht unterordnet)
Auftritt in der Geschichte: Betroffener
Sonstiges: wechselt ständig seine Gefährtinnen (die er alle nicht liebt), wenn er betroffen wird greift er nur die Kätzinnen an, wodurch sie ihn am Anfang verachten (und natürlich fürchten)
vor 392 Tagen
Sorry Luffy 124, die Hauptcharas sind schon alle besetzt...
vor 392 Tagen
(Will mitmachen bitteeee)

Name: Sophia
Alter: Normal alt
Aussehen: Kurzes nougatbraunes Fell, daraus hervorstehende grüne Augen, ihr fehlt die Schwanzspitze
Clan: Einzelläuferin
Rang: Einzelläuferin!
Charakter: Eher eine Einzelgängerin, die aber im Laufe der Geschichte auftauen kann, kann für ihre Einzelläufer-Rolle ziemlich gut kämpfen und jagt sich alles selbst, nicht besonders freundlich, aber wie gesagt sie kann ja auftauen
Mag: Fette Wühlmäuse, ihre verstorbene Schwester (Auch wenn sie es nicht zugeben will, trauert sie jeden Tag um ihre Schwester)
Mag nicht: Aufdringliche Katzen, Zweibeiner, Monster (d.h. Autos), die Clans (Die sich anscheinend gegen sie zusammengetan haben)
Auftritt in der Geschichte: Hauptcharakter (Auserwählte wenn das geht)
Sonstiges: Ein Stück Schwanz fehlt ihr
Fähigkeit: Kann jeden Tag zu jeder beliebigen Zeit bis Sonnenuntergang unsichtbar sein, bei Sonnenuntergang erlischt diese Fähigkeit
vor 398 Tagen
@Sonni kannst du denn meine Charaktere/Steckbriefe eintragen?
vor 399 Tagen
@Sonni Schon ok. Ich schreibe auch viele Tests und bald alle arbeiten. Und ich kriege voll viele Hausaufgaben auf.!)
vor 399 Tagen
Sorry!!!!! Ich hab grad mega Schulstress und schreibe gefühlte tausend Arbeiten im Monat, ich hab wirklich nicht viel Zeit!!! Es tut mir Leid... ich werde machen, was möglich ist, aber es wird nicht viel sein...
vor 400 Tagen
@Sonni bist du noch da??? Wann kommt das nächste Kapitel?
vor 406 Tagen
Ok. ^^ Hauptsache du schreibst schnell weiter! XD