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Das fallende Laub oder die Prophezeiung der Schwestern

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15 Kapitel - 5.120 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 681 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Im SonnenClan wird die junge Anführerin Laubstern auf eine harte Probe gestellt: Ihre verschollen geglaubte Schwester Lichtblüte taucht wieder auf, doch sie hat sich verändert. Sie nennt sich jetzt Dunkelseele und versucht, die Clans gegeneinander aufzubringen...Was ist nur mit ihr los und wird Laubstern es schaffen den Kampf aufzuhalten, der die Clans endgültig vernichten würde? 

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    Prolog


    Ein Schrei. Dann noch einer. Die Schreie hallten durch die dunkle Nacht. Die Wolken bedeckten den Halbmond, der vor einigen Momenten noch hell und sanft auf das SonnenClan-Lager geschienen hatte. Doch nun war die Welt zerstört. Hoffnungslos sank die Katze, von der die Schreie kamen, auf den Laubboden. Nichts konnte sie jetzt tun, nicht klar denken, sich nicht rühren. Neben ihr lag ein lebloser Fellhaufen, schildpattfarben und weiß. Die Katze schloss die Augen. Am liebsten würde sie sterben, sofort auf der Stelle. Denn sie wusste, dass sie niemals aufhören würde, an diese tote Katze zu denken.

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    Kapitel 1

    "Laubstern?" Eine leise Stimme weckte die Anführerin aus dem Schlaf. Noch ein wenig schläfrich hob sie den Kopf. "Was gibt es, Bernsteinherz?" Die Heilerin des SonnenClans sah besorgt auf sie herab. "Du hast im Schlaf geschrien." antwortete sie zögernd. "Der ganze Clan ist wach. Außerdem...möchte ich später mit dir sprechen." Laubstern verstand nicht, um was es ging, doch sie nickte nur. Dann stand sie ebenfalls ein wenig zittrig auf und lief aus ihrem Bau. Jede Nacht der gleiche Traum. Jede Nacht musste sie diese Schreie ertragen, die Trauer von ihr selbst. Als vor wenigen Blattwechseln ihre Schwestern Lichtblüte und Blattfell spurlos verschwunden waren, hatte sie sich panisch auf die Suche nach ihnen gemacht. Schließlich hatte sie Blattfell gefunden. Tot. Sie hatte sich voller Verzweiflung neben sie gelegt. Blattfells Pelz war voller Wunden gewesen. Jemand hatte sie ermordet. Und Lichtblüte war verschollen. Jede Nacht musste sie diesen Tag von neuem erleben, immer wieder den zerkratzen Körper von ihrer Schwester sehen. Wieso? Wieso musste sie diese ganzen Schmerzen erleiden? Die Träume ließen ihr keine Ruhe. Jeden Morgen wachte sie mit dem Gefühl der Verzweiflung auf. Doch wirklich geschrien hatte sie bis heute noch nicht. Wieder zuckten ihre Gedanken. Wieso? Wieso musste das bloß sein?

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    Kapitel 2

    Als sie an der Hochtanne vorbeihuschte, erkannte sie ihren Stellvertreter Abendherz auf einem der Zweige. Sie nickte ihm kurz zu, dann wandte sie sich dem Heilerbau. Als sie eintrat, erwartete Bernsteinherz sie schon. "Hallo, Laubstern. Ich habe dich hergebeten, um dich etwas zu fragen." "Worum geht es?" Die Heilerin zuckte nervös. "Ich habe gehört, wie du letzte Nacht geschrien hast. Da bin ich sofort in deinen Bau gerannt, um zu sehen, was los war. Du hast unruhig gezuckt und dich hin-und hergewälzt." "Wirklich?" Laubstern erschrak. So schlimm war es noch nie gewesen. "Also." Bernsteinherz sah sie durchdringlich an. "Was hast du geträumt?" Diese Frage überraschte die Anführerin. Ihr Kopf füllte sich wieder mit schrecklichen Bildern, als sie an Blattfell dachte. Sie drängte die Gedanken zur Seite und versuchte, ihre Träume zu erklären. Doch sie fühlte sich dabei immer unwohler. "Das reicht, Laubstern." Bernsteinherz schnippte mit ihrem Schwanz. "So wie du aussiehst, brauchst du eine Pause. Als Heilerin befehle ich dir, dich in deinem Bau auszuruhen." "Aber was, wenn ich wieder diesen Traum bekomme?" protestrierte Laubstern. "Dann fühle ich mich noch schlechter." "Ich kann dir ein paar Mohnsamen geben." miaute Bernsteinherz. Damit ging sie tiefer in den Heilerbau und kam mit ein paar schwarzen Samen zurück. "Danke, dass du mir es erzählt hast." meinte sie leise. "Wer weiß, was der SternenClan dir mitteilen will." "Hm." Laubstern starrte nur abwesend die Mohnsamen an. "Danke." Sie nahm sich die Samen und lief wieder in den Anführerbau. Und tatsächlich, einige Momente, nachdem sie die Samen gegessen hatte, fiel sie in einen traumlosen Schlaf.

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    Kapitel 3

    Nach einer Weile wachte Laubstern auf. Die Mohnsamen hatten zwar gewirkt, doch richtig ausgeschlafen fühlte sie sich nicht. Seufzend stand sie auf. Von draußen kamen laute Stimmen. Als sie langsam aus dem Anführerbau tappte, erkannte sie eine Patrouille am Lagereingang. Sie hatten eine fremde Katze bei sich. Laubstern kletterte auf die Hochtanne, um einen besseren Überblick zu bekommen. Ein paar SonnenClan-Katzen standen be der Patrouille. Laubstern sprang wieder herunter und lief ebenfalls zu ihnen. Als die Katzen sie sahen, neigte sie respektvoll den Kopf. "Was ist hier los?" fragte Laubstern. "Wir haben eine Streunerin bei der Grenze gefunden." antwortete Morgenwolke, die die Patrouille angeführt hatte. "Sie behauptet, dich zu kennen und wollte dich sprechen." Laubstern musterte die Streunerin. Sie hatte stumpfes, gelbes Fell und stechend blaue Augen. "Laubherz? Erkennst du mich noch?" erwiederte sie. In dem Moment zuckte bei Laubstern der Gedanke durch den Kopf. "Lichtblüte? Bist du das?" Die Streunerin schnurrte leise. "Nicht mehr." meinte sie. "Mein Name ist nun Dunkelseele. Und ich will dir eine Botschaft überbringen, Schwesterherz."

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    Kapitel 4

    "Wie bitte? Dunkelseele?" Laubstern traute ihren Ohren nicht. Dann wagte sie zu fragen: "Und...wie lautet die Botschaft?" "Als ich durch die Gegend gestreift bin, habe ich MondClan-Katzen getroffen." begann sie. Ihre Augen funkelten. "Sie fragten mich aus, was ich in ihrem Territorium wollte. Ich sagte nur, dass ich wüsste, was sie getan hatten. Daraufhin gestanden sie, dass sie eine SonnenClan-Katze umgebracht hätten." Abendherz trat mit zusammengekniffenen Augen an Dunkelseele heran. "Warum sollten die MondClan-Katzen einen Grund haben, unsere Katzen zu töten? Unsere Clans sind seit Blattwechseln miteinander befreundet. Einen Mord würden sie niemals begehen." Laubstern konnte nicht sagen. Das sollte ihre Schwester sein? Sie hatte sich so sehr verändert, dass man sie fast gar nicht mehr erkannte. Wo war die alte, schüchterne und hilfsbereite Lichtblüte? Die jetzige, Dunkelseele, schien eine ganz andere Katze zu sein. Dann fand sie ihre Stimme wieder: "Abendherz hat Recht... MondClan-Katzen tun so etwas einfach nicht." Alle SonnenClan-Katzen hatten sich nun um sie versammelt und sahen der Anführerin zu. "Vertraust du mir nicht? Deiner eigenen Schwester?" Der stechende Blick durchbohrte die von Laubstern. Er machte sie ganz schwindlich und verwirrte sie. So, als ob sie von etwas gelenkt wurde, miaute sie: "Doch, natürlich vertraue ich dir, Dunkelseele. Du bist doch meine Schwester." Ehe Laubstern begriff, was sie da gesagt hatte, was Dunkelseele an ihre Seite getreten. "Seht ihr?" rief sie den SonnenClan-Katzen zu. "Laubstern vertraut mir. Ihr könnt mir ebenfalls vertrauen." Laubstern versuchte, von ihr abzurücken, doch als Dunkelseele sie wieder mit den eisblauen Augen ansah, konnte sie sich nicht rühren. Was war nur mit Lichtblüte geschehen?

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    Kapitel 5

    Die SonnenClan-Katzen murmelten verwirrt. Schon seit unzähligen Monden lebten sie mit dem MondClan, NebelClan und dem DunkelClan zusammen, und noch nie war so etwas geschehen. "Nach den Berichten der MondClan-Katzen hatten sie eine Kätzin umgebracht." fuhr Dunkelseele fort. "Nach der Beschreibung zu verurteilen, handelt es sich dabei um meine und Laubsterns Schwester Blattfell." Laubsterns Fell sträubte sich unwillkürlich. Wieder sah sie den zerfetzten Körper von Blattfell vor ihren Augen. Der SternenClan hatte ihr gezeigt, dass jemand sie umgebracht hatte. Aber der MondClan konnte es einfach nicht gewesen sein. Auch unter den SonnenClan-Katzen gab es einzelnde wütende Stimmen. Ein Krieger namens Goldherz knurrte: "Woher sollen wir wissen, dass du nicht lügst? Du kannst auch genauso gut eine Streunerin sein, die Clan-Katzen nicht leiden können!" Für einen winzigen Augenblick flackerte etwas in Dunkelseeles Augen auf, dass Laubstern nicht richtig deuten konnte. Doch der Ausdruck verschwand sofort wieder. Stattdesses fauchte sie zurück: "Und woher wollt ihr wissen, ob ich nicht doch die Wahrheit sage? Wie wollt ihr euch dann Blattfells Tod erklären?" Auf diese Frage kannte niemand eine Antwort. Laubstern stand das Fell zu Berge. Das war nicht Lichtblüte, ganz und gar nicht! Aber sie konnte nichts sagen. Diese Augen lähmten sie. Ließen sie vollkommen unfähig machen, etwas gegen sie einzuwenden. Am liebsten hätte sie sie verbannt, in das Schicksal einer Streunerin geschickt. Aber sie bekam keinen einzigen Ton aus ihrer Kehle. Sie war wie ausgetrocknet. Sie sah hilflos zu Abendherz, doch er starrte nur Dunkelseele wütend an. "Ihr könnt mir vertrauen." wiederholte Lichtblüte. "Lasst mich eurem Clan anschließen, dann wisst ihr, dem meine Treue gilt." Sie funkelte Laubstern mit ihren blauen Augen spöttisch an. "Was meint denn mein Schwesterherz dazu?" Laubstern blieb die Stimme weg. Diesen verabscheuenden Unterton in Dunkelseeles Stimme war anscheinend nur ihr selbst aufgefallen. Mit der größten Anstrengung schaffte Laubstern es, ein "Ich muss darüber nachdenken." herauszubringen und in Richtung Anführerbau davon zu stolzieren. Sie spürte den lauernden Blick von Dunkelseele auf ihrem Rücken, und sie musste sich beherrschen, sich nicht noch einmal umzudrehen. Wer, beim SternenClan, war Dunkelseele wirklich? Und warum wurde sie selbst immer so unfähig, wenn sie in diese eiskalten Augen sehen musste?

    7
    Kapitel 6


    Das ist nicht Lichtblüte. Das ist nicht Lichtblüte. Die ganze Zeit schossen unruhigende Gedanken durch Laubsterns Kopf. Es konnte einfach nicht ihre Schwester sein. Dunkelseele war wehrhaft, konnte viel reden und war insgesamt einfach...einfach dunkler als die echte Lichtblüte. Diese hätte niemals vor dem gesamten Clan mehr als drei lange Sätze herausbekommen können. Sie war schüchtern, doch stets freundlich und treu. Dunkelseele und Lichtblüte waren beinahe Gegensätze, wenn man von ihrem Aussehen absah. Doch irgendetwas verband die Beiden, das spürte Laubstern tief in ihrem Herzen. Aber was konnte es sein? Waren die beiden am Ende doch die ein und die selbe Katze? "Nein..." flüsterte sie für sich und schüttelte langsam den Kopf. Sie wollte weg, fort von all den Rätseln und weg von Dunkelseele. Sie wollte abtauchen, in die Traumwelten, alles vergessen, auch wenn es nur für eine kurze Zeit war. Doch als sie die Augen schloss, sah sie schon die verhängnisvolle Nacht vor Augen, die Blattfell das Leben gekostet hatte. Wer war nun Schuld daran? Wenn sie sich damals und in den Träumen getäuscht hatte, wenn alles nur ein Trauergedanke war, dann war es bloß ein Fuchs. Aber wenn es wirklich eine Katze gewesen war... wer war es? Waren es wirklich MondClan-Katzen gewesen? Plötzlich erschienen ihr viele andere Möglichkeiten, die dafür verantwortlich sein könnten. Vielleicht kam die Gefahr auch von der anderen Seite, vom NebelClan? Aber sie würden sich niemals auf einen Kampf außerhalb ihres eigenen Territoriums einlassen. Dort waren sie im Vorteil. Der DunkelClan käme auch infrage... Sie öffnete ihre Augen wieder. Doch die schwarzen Zeiten des ehemaligen brutalen Clans waren vorbei. Für hoffentlich immer. Vielleicht waren es sogar Streuner? Verbündete, zwischendurch zu frech gewordene Einzelläufer? Laubstern beschloss, dass die letzte Möglichkeit immer noch die beste und beruhigenste war. Müde betrat sie den Anführerbau und rollte sich in ihrem weichen Moosnest zusammen. Ihr fiel ein, dass sie Bernsteinherz nach Mohnsamen hätte fragen können. Doch gleich darauf wurde sie schon von der durchdringlichen Schwärze eingehüllt.

    8
    Kapitel 7


    Laubstern keuchte, schluckte schwer und stolperte über ihre eigenen Pfoten, als sie zum schmerzlich vertrauten Ort rannte. Sie wollte nicht hin, keine bitteren Tränen darüber vergießen. Doch sie konnte nicht. Ihre Pfoten zogen sie hin, wie jedes Mal... immer näher kam sie, immer lauter klopfte ihr gebrochenes Herz und immer stiller wurde es um sie herum. Als sie schließlich zitternd zum Stehen kam, wollte sie wegschauen, ihre Augen schließen. Doch der Traum erlaubte es ihr nicht. Sie war wie gefesselt, als sie auf den leblosen Körper starrte. Blattfell... Doch anders als sonst, brach sie nicht unter Tränen zusammen. Die Stille wurde durch das Tosen eines Sturms durchbrochen, und die Bäume raschelten verheißungsvoll, als würden sie Laubstern ein Geheimnis zuflüstern wollen. Die Anführerin sah auf. Die Leiche war verschwunden, stattdessen stand eine Kätzin vor ihr, Sterne funkelten auf ihrem schildpattfarbenem Fell. Ihre Augen leuchteten mild wie kleine Sonnen. "Laubstern." Laubstern klappte sprachlos das Maul auf. Dies war ein Traum, das wusste sie schon...doch es war ganz anders als sonst... "B..B...Blattfell?" murmelte sie erstickt. Die Schildpattfarbene schnurrte leise: "Ja, ich bin es, Schwesterherz." Doch fast sofort wurde sie wieder ernst. "Laubstern, etwas Großes steht bevor. Etwas, das für alle Clans zum Verhängnis werden könnte. Schlimmstenfalls sogar zur Vernichtung der Clans. Und es liegt an dir, es aufzuhalten." "W..was meinst du damit?" stammelte Laubstern verwirrt. Blattfell jedoch verblasste allmählich. "Nein! Geh nicht!" Laubstern sprang vor, doch sie griff ins Leere. Der Traum begann, sich wieder in die ursprüngliche Ordnung zu verändern. Die Geräusche erstarben, alles schien schwarz. Nur das blutbefleckte, zerfetzte Fell ihrer Schwester war klar und deutlich zu sehen. Ein letzter Windhauch kam. Laubstern spitzte überrascht die Ohren, als er ihr Worte zuflüsterte: Licht und Dunkel vereinen sich, vier werden bereit sein, zu kämpfen. Doch trägt der Wind das Laub nicht, so werden Blätter fallen... Laubstern riss die Augen angstvoll auf, doch da legte sich ein schwarzer Schleier über ihre Augen und sie hatte das Gefühl, zu fallen.

    9
    Kapitel 8



    "Laubstern..." Eine leise Stimme ließ die Anführerin aufschrecken. Für einen Moment war sie verwirrt. Wo war sie? Es war nicht der vertraute Anführerbau, der sich über ihr erhob. Doch als sie den Geruch von Kräutern einsog, entspannte sie sich. "Bernsteinherz?" "Laubstern! Du bist wach!" Die Heilerin sah sie besorgt an. "Wir haben uns Sorgen gemacht..." "Wieso bin ich hier? Und wer ist wir?" Bernsteinherz senkte sie Stimme. "Es war schlimmer als vorletzte Nacht... Du hast im Schlaf vor dich hingemurmelt und gehustet und zwischendurch..." Sie schluckte. "Zwischendurch hast du sogar aufgehört zu atmen. SternenClan sei dank, dass du noch lebst." Laubstern brauchte erst einen Moment, um sich zu erinnern. Sie hatte nicht von Blattfells Tod geträumt...jedenfalls, nicht ganz. Sie murmelte leise die Worte vor sich hin: "Licht und Dunkel vereinen sich, vier werden bereit sein, zu kämpfen. Doch trägt der Wind das Laub nicht, so werden Blätter fallen..." "Was hast du gesagt?" Bernsteinherz sah sie überrascht an. Laubstern wiederholte die Prophezeiung, die Augen der Heilerin wurden immer größer. "Der StenenClan hat es mir letzten Halbmond auch gesagt." erzählte Bernsteinherz. "Seitdem habe ich gerätselt, was das meinen könnte...aber ich bin nicht darauf gekommen..." Laubstern sah zu Boden. "Ich habe auch keine Ahnung, was es bedeuten könnte." gab sie zu. "Es...kam so plötzlich...Blattfell selbst hat zu mir gesprochen...aber es war der Wind, der die Prophezeiung verkündet hat." "Der Wind war es, sagst du?" miaute Bernsteinherz langsam. Dann schien sie zu überlegen. Schließlich sagte sie: "Wenn Blattfell dir im Traum erschienen ist, hat es vielleicht mit ihrem Tod zu tun - oder Dunkelseele." "Was ist mit mir?" Eine dunkle Gestalt kam in den Heilerbau getrottet. Laubstern starrte sie an. "Wie viel hast du..." "Nur den letzten Satz." meinte Dunkelseele unschuldig und sah sie herausfordernd an. "Das ist ja gut." miaute Laubstern leise. Doch das Gefühl, dass ihre vermeintliche Schwester alles mitgehört hatte, ließ sie nicht los.

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    Kapitel 9



    Wie viel hat sie wirklich gehört? fragte sich Laubstern, als sie Dunkelseele noch einmal musterte. Ihr fiel auf, dass sie viel muskulöser und größer war als Lichtblüte. Ihre echte Schwester war schon immer eher kleiner gewesen. Außer ihrem Aussehen hatten die Beiden wirklich nichts gemeinsam...doch woher wusste Dunkelseele von Blattfell? Und von den Clans? Und wieso gab sie sich als Lichtblüte aus? "Jedenfalls... kann ich mich vielleicht einer Jagdpatrouille anschließen? Goldherz, Hellpelz und seine Schülerin Sturmpfote wollten gerade aufbrechen." "Natürlich darfst du. Das ist eigentlich Abendherz' Sache und nicht meine, aber..." "Danke, Schwesterherz!" unterbrach Dunkelseele sie und rannte zu der Patrouille, die vor wenigen Augenblicken das Lager verlassen hatte. Laubstern sah ihr etwas verwirrt hinterher. "Ich traue ihr nicht." platzte Bernsteinherz plötzlich heraus. "Lichtblüte und ich haben uns gut verstanden, und ich glaube nicht, dass sie deine Schwester ist. Sie sind sich kaum ähnlich..." "Ich weiß." murmelte die Anführerin nachdenklich. Lichtblüte hatte zuerst Heilerschülerin werden wollen, doch sie hatte sich noch umentschieden. "Ich weiß auch nicht Recht...aber auch wegen der Prophezeiung..." Sie blickte hinaus, in den klaren Himmel. Eine einsame, hellgraue Wolke schob sich gerade vor die Sonne. "Ich glaube, sie verheißt nichts Gutes." "Licht und Dunkel vereinen sich...meinst du, damit ist Dunkelseele gemeint?" Laubstern sah Bernsteinherz überrascht an. "Meinst du?" Das würde Sinn ergeben...Lichtblüte und Dunkelseele... "Mir ist es auch erst jetzt eingefallen. Aber was bedeutet vier werden bereit sein, zu kämpfen? Vier Katzen?" Laubstern zuckte ratlos mit den Ohren. Doch ausgerechnet die letzten, am schwersten zu entschlüsselbaren Worte beunruhigten sie. Doch trägt der Wind das Laub nicht, so werden Blätter fallen... Und für diesen Moment ließ die Wolke einen Schatten auf das Lager fallen.

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    Kapitel 10



    "Das war wohl eine erfolgsreiche Jagd." Abendherz nickte Dunkelseele bewundernd zu, als sie mit zwei Mäusen und einem Kaninchen im Maul in das Lager kam. Die drei anderen der Patrouille folgten gleich darauf, ebenfalls mit Beute beladen. Dunkelseeles Augen blitzten kurz auf, dann fragte sie höflich: "Darf ich mir das Kaninchen nehmen? Ich habe Hunger, nach der anstrengenden Jagd." Abendherz nickte abermals und setzte sich an den Lagerrand. Dunkelseele schleppte das Kaninchen zu einem einigermaßen schattigen Platz, dann begann sie es alleine zu verspeisen. Laubstern konnte nicht glauben, dass sie ein solches Tier alleine aufessen konnte. Doch schon in wenigen Momenten waren nur noch Reste übrig. Dunkelseele wurde ihr immer unheimlicher. Das schien auch Abendherz zu denken. Nur eine halb ausgehungerte Katze würde so eine Menge zu sich nehmen wollen...Doch als Abendherz mit strenger Miene auf sie zukam, starrte sie ihn mit ihren eisigen Blick an. Wie auf Anhieb schüttelte er sich kurz, und drehte ab, um mit Hellpelz zu reden. Als die Anführerin bemerkte, dass Dunkelseeles Blick auf sie fiel, sah sie schnell weg. Doch der Blick schien sich regelrecht in ihr Fell einzubrennen, schließlich musste sie nachgeben. Sie schaute Dunkelseele innerlich seufzend an. "Versuch, mehr über sie herauszufinden." riet ihr Bernsteinherz flüsternd. Laubstern nickte, als ihre Pfoten sie zu Dunkelseele hinzogen. "Wie geht es dir, Schwesterherz?" Schwesterherz... Als Lichtblüte sie und Blattfell so genannt hatte, hatte sie sich immer wohl gefühlt. Doch aus dem Maul Dunkelseeles klang es einfach nur so, als müsste sie sich gleich übergeben. "G..gut..." Laubstern versuchte weiterhin, jeglichen Blickkontakt zu vermeiden. Sie setzte sich neben sie. "Und dir?" "Ich habe immer noch etwas Hunger." miaute sie fröhlich, als ob jede Katze ein ganzes Kaninchen alleine essen würde. "Kannst du mir bitte noch eine Maus bringen? Eine möglichst große?" Willst du vielleicht dicker werden? hätte Laubstern am Liebsten gesagt, doch ein Blick, und sie gab nach. "Natürlich, Schwesterherz. Ganz wie du willst." Laubstern rannte unwillkürlich zum Beutehaufen und wählte die dickste Maus von allen aus. Wieso? dachte sie verzweifelt. Wie kann sie mich Dinge tun lassen, die ich nicht tun will? Nur weil sie meine Schwester ist? Nein...das kann nicht sein... "Danke sehr, Schwesterherz!" bedankte sich Dunkelseele, als sie wieder zu ihr zurückkam. Noch bevor Laubstern "Kaninchen" sagen könnte, war die Maus weg. "Ich gehe etwas spazieren und das Territorium erkunden." meinte ihre Schwester und sah sich kurz um. Dabei blieb ihr Blick an Abendherz hängen. "Abendherz!" rief sie, als würde sie ihn schon lange kennen. "Kommst du mit mir spazieren? Ich will das Territorium genauer erkunden!" "Natürlich." erwiderte der zweite Anführer und unterbrach sein Gespräch. Wie machte Dunkelseele das nur? Doch ehe Laubstern sich darüber Gedanken machen konnte, waren die Beiden schon aus dem Lager verschwunden.

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    Kapitel 11



    Laubstern döste in ihrem Bau, als ein Schrei ertönte. Erschrocken sprang sie auf und rannte zum Lagereingang, als Abendherz und Dunkelseele keuchend zu gestolpert kamen. "Der MondClan!" japste Abendherz. "Er stielt Beute und hat uns angegriffen, als wir sie dabei ertappt haben!" Ein ungläubiges Gemurmel ging durch alle Anwesenden. Der MondClan und Beute stehlen? Das passte genauso wenig zusammen, wie ein Hund mit einer Katze. Doch da sah sie Dunkelseeles Wunden, lange Kratzer. Eindeutig von Katzen... "Wir überprüfen die Lage!" miaute Laubstern laut. "Morgenwolke, Blattlicht, Blumenschweif, Sturmpfote und Feuerpfote! Ihr kommt mit mir, Bernsteinherz, kümmere du dich bitte und Dunkelseele und Abendherz." Verwirrt und verärgert zugleich stürmte sie aus dem Lager. Das Pfotengetrappel hinter ihr beruhigte sie ein wenig. Als sie an der MondClan-Grenze ankamen, erwarteten sie dort zwei MondClan-Krieger, Himmelherz und Tannenschweif. "Angriff!" brüllte Himmelherz. Laubstern hielt an vor Verwirrung. Dachte Himmelherz wirklich, dass sie zu zweit gegen sechs Katzen ankommen könnten? Oder waren weitere Krieger hinter den Büschen versteckt? Doch sie konnte nichts entdecken...mit einem Kampfschrei stürzten sich ihre Krieger und die zwei Schüler auf die sich wehrenden MondClan-Katzen. Laubstern konnte nur verdattert zusehen. Der Kampf war rasch vorbei, der Boden war sogar frei von Blut. Himmelherz und Tannenschweif duckten sich ergiebig und schlichen mit Kratz- und Bissspuren nach hinten. "Das war leicht...ich hätte Tannenschweif töten können, wenn ich dürfte!" prahlte Feuerpfote. Laubstern überlegte ebenfalls. Das war zu einfach..."Gehen wir zurück." miaute Hellpelz schließlich. Laubstern stimmte ihm zu, und die Patrouille ging zurück ins Lager.

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    Kapitel 12



    "Ich gehe jagen. Wolkenbrise, Flammenherz, wollt ihr vielleicht mitkommen?" Laubstern hob den Kopf. Zwei Sonnenaufgänge waren seit dem seltsamen Kampf gegen den MondClan vergangen. Zum Glück hatte es bisher keine weiteren Anschläge gegeben. Dunkelseele winkte die beiden benannten Krieger freundlich zu sich und verließ mit den Beiden gemeinsam das Lager. Laubstern legte die Ohren an. Beinahe jeden Tag ging Dunkelseele jagen, manchmal sogar mehrmals. Und immer nahm sie andere Katzen mit. Jetzt war sich die Anführerin sicher, dass ihre angebliche Schwester nichts Gutes vorhatte. Laubstern stand auf, streckte sich kurz, und begann, der Patrouille heimlich zu folgen. Sie schlich den Geruchsspuren hinterher, bis sie Dunkelseeles Stimme vernehmen konnte: "Wolkenbrise, riechst du was?" "Eine Maus muss ganz in der Nähe sein..." entgegnete der weiße Kater. "Ich verfolge mal die Spur." Mit aufmerksam aufgerichteten Ohren verschwand er hinter ein paar Hügeln. Laubstern sah sich kurz um. Das Territorium des SonnenClans war leider ziemlich offen, es war nicht einfach, unentdeckt zu bleiben. Sie kauerte sich hinter einer kleinen Anhöhe, und hoffte, dass man sie nicht bemerken würde. Vorsichtig richtete sie ihren Blick auf Dunkelseele. Die schaute sich um, als ob sie nach weiteren Katzen Ausschau halten würde. Plötzlich schoss sie auf Flammenherz zu, riss ihn von den Pfoten und nagelte ihn auf den Boden fest. Dann fixierte sie ihn mit ihren Blick. "Was soll..." begann Flammenherz verwundert. Doch als Dunkelseele ihn regelrecht in die Augen starrte, brach er ab. Ihr Blick! dachte Laubstern leicht panisch. Was lässt sie ihn tun? Eine Weile sahen sie sich stumm in die Augen, Dunkelseele begann nach einer Weile, leicht zu zittern. Flammenherz schloss dann die Augen. Sichtlich zufrieden und erleichtert ließ Dunkelseele von ihm ab und sprang zur Seite. "Flammenherz, wach auf!" miaute Dunkelseele dann belustigt und stieß ihn an. Laubstern sah gebannt zu, wie Flammenherz allmählich aufstand, sich schüttelte, und schließlich in ihre Richtung sah. Vogelstern hielt den Atem an. Flammenherz' sonst himmelblaue Augen hatten einen frostigen Glanz... "Dunkelseele!" kam es plötzlich vom Hügel aus. "Kommt her, ich habe ein ganzes Mäusenest entdeckt!" "Ich komme!" rief Dunkelseele zurück. "Flammenherz, folg mir." Damit trabte sie weg. Der rote Kater folgte ihr mit gesenktem Kopf. Laubstern nutzte die Gelegenheit und sprintete zurück in Richtung Lager. Sie verstand immer noch nicht ganz, was die Kätzin mit Flammenherz angestellt hatte. Doch Laubstern hatte schon erfahren, was Dunkelseeles Blick bei einem anstellen konnte...doch wie? Und warum machte sie es? Vielleicht hatte Bernsteinherz einen Hinweis vom SternenClan bekommen...Sie musste sie unbedingt fragen...

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    Kapitel 13


    Als Laubstern das Lager betrat, hatte sie immer noch ein ungutes Gefühl. Dunkelseele hatte eindeutig etwas vor, das wusste sie nun mit Sicherheit. Auf dem Weg zum Heilerbau schnappte sie ein Gespräch zwischen Abendherz und seiner Gefährtin Goldhauch auf. "Warum bist du zurzeit eigentlich so abwesend? Du sprichst ja kaum noch mit mir!", miaute Goldhauch gerade leise. Abendherz antwortete nur: "Ich rede doch mit dir. Aber...irgendwie fühle ich mich nicht so gut." "Dann geh zu Bernsteinherz, bevor es noch etwas Ernstes ist", schlug seine Gefährtin, wenn auch immer noch etwas beleidigt, vor. Abendherz schüttelte zu Laubsterns Verwunderung heftig mit dem Kopf. "Es wird schon nichts schlimmes sein," beschwichtigte er sie und tappte ohne Abschiedswort in den Kriegerbau. Laubstern sah ihm genau wie Goldhauch hinterher. Das war nicht ihr treuer Stellvertreter... Niemals. In diesem Moment trat Dunkelseele wieder mit Flammenherz und Wolkenbrise wieder ins Lager. Abermals mit Beute überladen, schritten sie auf den Frischbeutehaufen zu. Dabei kreuzte Dunkelseele Goldhauchs Blick und Laubstern sah weg. Würde ihre Schwester das Gleiche bei Goldhauch tun wie bei Flammenherz? Doch kaum ein paar Momente waren vergangen, als sie hörte, wie die Mäuse auf den Beutehaufen abgelegt wurden, und sich die Katzen wieder zerstreuten, um zu essen. Laubstern sah wieder zu der goldenen Kätzin und ihr Herz setzte einen Schlag aus. Diese kurzen Momente hatten ausgereicht, um Goldhauchs dunkelbernsteinfarbene Augen leicht frostig erscheinen zu lassen, wenn man genau hinsah. Ein Schauer jagte Laubstern über den Rücken und sie wandte sich hastig dem Heilerbau zu. Sie musste herausfinden, was mit den Katzen geschah, wenn Dunkelseele sie anschaute...Hoffnungsvoll betrat sie den Heilerbau. Vielleicht hatte der SternenClan Bernsteinherz eine Nachricht zukommen lassen.

    15
    Kapitel 14


    "Laubstern!" Bernsteinherz hob ruckartig ihren Kopf, als die Anführerin den Bau betrat. Sie ließ ihre Kräuter stehen und tappte zu ihr. "Bernsteinherz, ich wollte dich etwas fragen", begann Laubstern leise, da sie Angst hatte, Dunkelseele könnte sie schon wieder belauschen. "Hast du vielleicht Neuigkeiten, was Dunkelseele betrifft? Irgendwelche Zeichen vom SternenClan?" Bernsteinherz schüttelte daraufhin den Kopf. "Nein, gar nichts. Nicht mal ein Hauch einer Vision." Enttäuscht blickte Laubstern zu Boden und begann, von Dunkelseeles seltsamen Blick zu erzählen. Bernsteinherz sah sie ungläubig an, als sie geendet hatte. "Ich habe noch nie etwas von einer Katze gehört, die so etwas...tun kann. Das ist kaum zu glauben!" "Ich weiß", erwiderte Laubstern und seufzte kaum hörbar. "Und ich habe das Gefühl, sie hat den halben Clan schon unter ihrer Kontrolle...und vielleicht auch Katzen der anderen Clans. Sonst kann ich mir den sinnlosen Überfall des MondClans nicht erklären." "Da könntest du Recht haben..." miaute Bernsteinherz matt. "Was ist los?", fragte Laubstern sie, da sie selten Müdigkeit oder Erschöpfung bei ihrer Heilerin sah. Diese antwortete: "Nichts...es ist nur schwer zu glauben. Andere Katzen nur mit Augenkontakt zu kontrollieren...Ich hätte nie gedacht, dass eine einzelne Katze je zu so etwas fähig gewesen wäre." Sie senkte den Blick und fuhr flüsternd fort: "Außerdem habe ich Angst." Laubstern zuckte mit den Ohren. "Wovor?" "Dass sie mich vielleicht auch...anschaut. Und ich dann auch das tue, was sie will. Ich könnte dich anlügen, falsche Zeichen deuten...Nur, weil sie es will." Laubstern schweigte daraufhin. Sie verstand Bernsteinherz' Sorge. Schließlich sagte sie: "Versuch einfach jeglichen Blickkontakt mit ihr zu vermeiden. Und dich von ihr fernzuhalten, und aufmerksam zu sein." "Ja, du hast Recht", seufzte Bernsteinherz. Laubstern nickte ihr noch aufmunternd zu, dann verließ sie den Heilerbau.

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Kommentare (13)

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vor 148 Tagen
Ich auch🐱🐱🐱
vor 159 Tagen
Ich bin supergespannt, wie es weiter geht..
vor 189 Tagen
Deine Geschichte ist echt spannend und super😍.Du solltest unbedingt weiterschreiben!

LG

Federwolke
vor 192 Tagen
Immer wieder gerne. Mein einziges Problem ist, dass ich bei tolles Geschichten/Filmen/Ffs, und diese Ff zähle ich zu denen, anfange eigene Figuren zu erfinden
vor 194 Tagen
An alle, die die FF lesen...es wäre wirklich nett, wenn ihr einen Kommentar dalassen würdet. Ob Lob oder Kritik, ist egal. Und danke, @Fatie &Co, danke, dass du immer lieb kommentierst^^
vor 249 Tagen
Soll keine Kritik sein
vor 249 Tagen
Ich bin noch immer derselben Meinung, Super Kapitel und schreib weiter, wenn auch nur für mich, ich weiß ja nicht, wie viele hier das Lesen und keine Kommis hinterlassen
vor 285 Tagen
Nochmals, Bitte schreib weiter, es ist ein sehr schönes Kapitel geworden
vor 398 Tagen
Schreib Bitte weiter Sonnenflug. Ich hab extra gesucht, bis ich die Ff hier wieder finde. Bitte Sonnenflug, biiitteeeeeee
vor 439 Tagen
Wäre echt cool
vor 445 Tagen
Wer weiß? Vielleicht hat sie wirklich hynotische Kräfte?
vor 446 Tagen
Coole Geschichte, das mit Dunkelseele/Lichtblüte klingt ein bisschen so, als hätte sie so hypnotisierende Kräfte gekriegt. Bitte schreibt weiter
vor 446 Tagen
Ich möchte hier erwähnen, dass es insgesamt drei mal diese FanFiction gibt. Zwei davon haben nur einen Kapitel, den Prolog, da mein Handy gerade sprinnt und ich die e-mail zum verändern des Quizzes nicht bekommen habe.